Führen durch Ziele
                    Ergebnisse und Erkenntnisse
                    aus Praxis und Forschung
                    oder vom erstaunlichen Nutzen
Leitungskonferenz von Erwartungen, Stärken und
    Stadt Esslingen Tugenden
    20.Okt. 2009
Thomas Staehelin




                                                    1
Begründungen
  Soziale Kompetenz
  (1992)

                                 Flow + Leistung
                                 (Mike Csikszentmihalyi)

Stärken + Tugenden
(Martin Seligman)
                                              Vorhersebare
                                              Irrationalität
                Mindfulness                   (Dan Ariely)
                (Ellen Langer)




                                                               2
5 Aspekte
            Themen-Karte
            zur Orientierung
1. Von Stress,                       2. Prägungen,
Sog und Flow                    Erwartungen und Zu-
                                         Mutungen
                     3. Vom
             Schummel-Trieb,
              Markt-Logik und                4. Vom
                 Ehren-Kodex            Aufschieben,
                                      Hilfslinien und
          5. Von Motiven,             Zielerreichung
         der Identifikation
                   und der
           Wertschätzung

                                                        3
"Leadership is a potent combination of
strategy and character. But if you must be                                           Vor-Sicht
without one, be without the strategy.”
Norman Schwarzkopf
                              Stressor Nr. 1 (Performance-Bremse):
                                           Führungs-Praxis
                              Motivator Nr. 1 (Performance-Treiber):
                                           Führungs-Praxis
                         "Transforming your reactions to stress is the first and most essential
                               ingredient of effective leadership - as essential a skill as hiring,
                      firing, strategy development, and fiscal responsibility. Transform your
                                                         stress, and you transform your world."
                                             -- Pull the Plug on Stress, Harvard Business Review, July 2003, by Bruce
                                                                               Cryer, Rollin McCraty and Doc Childre

       Leadership is not so much about technique and methods as it is about
       opening the heart. Leadership is about inspiration -- of oneself and of
       others. Great leadership is about human experiences, not processes.
       Leadership is not a formula or a program, it is a human activity that comes
       from the heart and considers the hearts of others. It is an attitude, not a
       routine.                                                                                                     4
        -- Lance Secretan
Stress-Reaktion
             Aufheben /                                      -80%
                                                            -80%
Auflösung    Neue Wege
                             Desorganisation




                                                chronisch
              Abwarten /       Erstarrung/                   -50%l
Passion     Energie sparen     Hilfe-Modus
                                                            -50%l




              Aufhalten /    Angriff / Flucht                -15%
 Aktion        Stoppen          Modus
                                                            -15%




               Lernen        Aufmerksamkeit
 Fokus       Verbessern      wird fokussiert


              Strategie

                                                               5
1. Von Stress,
  Sog und Flow                             Sog-Druck-Effekte
                    Leistung

                                                                          Verbissenheit
                                    peak
      „Führen in der
         Flow_Zone“
ermöglicht ein hohes
    Leistungsniveau                             Sog
langfristig zu halten!              flow_zone
                                                                          Panik
   Thomas Staehelin, Creating the
  Flow_Zone, Studienbericht, 2008


                                    high
                                                                  Druck

                                    low


                                                © flow_zone.org
                                      fordern                              fördern        Sog / Druck


                                                                                               6
Was fördert Flow?
Was löst Sog aus?




     -   z.B. flowförderlich   -   z.B.sogförderlich
     - Sinnvolle Aufgabe       -   Optimusmus
     - Herausfordern, aber     -   Integrität
       nicht überfordern       -   Ausdauer
     - Kompetenzen             -   Neugierde
     - Akzeptanz               -   Empathie
                                   Ein Herz haben
       Wertschätzung
                                                       7
2. Prägungen,
Erwartungen und Zu-
         Mutungen                           (Vor-)Prägung +
a. Ziele = operationalisierte Erwartungen   Konrad Lorenz, junge Gänse
b. Glauben = + „positiv“ wirksam
   Zweifel = - „negativ“ wirksam            oder was wir von Dan Arielys
c. Flow wächst aus Zu-Mutungen, die
   Anspruch und Können wachsen lassen
                                            Experimenten für unseren Alltag
d. Führen: motivierende Zu-Mutungen         lernen können.
                                            Erwartungs-Effekt
   schaffen




                                            Warum wir bekommen, was wir
                                            erwarten.




                                                                              8
3. Vom
Schummel-Trieb,
 Markt-Logik und
                                            Schummel-Neigung
    Ehren-Kodex                             Warum wir relativ ehrlich sind
a. Menschen „schummeln“ natürlich gern      und was uns hilft in der Spur zu
                                            bleiben.
   – doch die Meisten von uns nur
   einwenig.
b. Selbstverpflichtungen und ethische
   Leitlinien, die wir aktiv benennen,
   helfen uns auf der Spur zu bleiben.      Die „10-Gebote-Erkenntnis“
c. Kluges Führen akzeptiert a und nutz b.




                                                                               9
Kontextgrössen
Warum es relevant ist, ob wir
Kultur der Markt-Logik oder
eine der sozialen Normen
bevorzugen.
Oder sinnvolle Rahmen
schaffen in einer Organisation
eine nachhaltige Leistungs-
kultur?
„Geld- und Markt-Logik sind oft die teuerste Form der Motivation.
   Soziale Normen, Wertschätzung, gelebte Anerkennung sind häufig
   wirksamer – und dann auch deutlich nachhaltiger!“




                                                                    10
4. Vom
   Aufschieben,
 Hilfslinien und
                                           Verschieberitis
 Zielerreichung                            Warum es uns schwer fällt, das
a. Diktatorische Vorgaben funktionieren!
                                           zu tun, was wir uns vornehmen
   Sie verhindern aber wirksam
   Identifikation:                         und was wir tun können, um es
b. „Hilfslinen“+ „teilnehmende“
   Unterstützung + Geduld schaffen die
   Grundlage für Lernprozesse; die
                                           uns leichter zu machen.
   nachhaltig gute Ergebnisse und hohe
   Identifikation ermöglichen.




                                                                            11
5. Von Motiven,
   der Identifikation
             und der
                                              Wertschätzung hilft!
     Wertschätzung                            Engagement und Optimismus
a. Positiv, wertschätzende Haltung
   produziert mentale und physische
                                              Oder warum eine wertschätzende
   Kohärenz in uns.
b. Menschen, die leicht und oft Kohärenz
                                              Haltung unsere Gesundheit fördert
   und Flow in ihrem Leben realisieren,
   steigern dadurch ihre Lebenserwartung
   um rund 20% im Verhältnis zum
                                              und unsere Leistungs-Lust beflügelt.
   durchschnitt. (Studien im Bereich der
   positiven Psychologie, IPPA / Seligman )
c. Wertschätzung und Sinn schaffen die
                                              Glaube. Liebe. Geld.
   Basis für Engagement, verstärkt
   Optimismus und Identifikation; fördert     Warum das mit der Motivation
                                              ganz einfach ist, obwohl es nicht ganz
   den Einsatz von Stärken und beflügelt
   zu hoher Leistung – ohne
   auszubrennen.

                                              so einfach geht.




                                                                                 12
„Die von den Motivationssystemen
          ausgeschütteten Botenstoffe
      >>belohnen<< uns nicht nur mit
            subjektivem Wohlergehen,
                   sondern … auch mit
körperlicher und mentaler Gesundheit.
                     Dopamin sorgt für
   Konzentration und mentale Energie,
      die wir zum Handeln benötigen.“
                                              Joachim Bauer (2006):
 Prinzip Menschlichkeit – Warum wir von Natur aus kooperieren, S. 61.




                                                              13
„Heute werden Werte und Sinn wichtiger.
Entscheidend ist es aber, Sinn im eigenen
      alltäglichen Handeln zu finden. Das
 erfordert, Tätigkeiten zu suchen, die die
            eigene Leidenschaft wecken,
herausfordern und einem höheren Zweck
                     dienen.“ Peter Wippermann, 2008



                                                 14
Im Überblick
      1. Mehr Sog, weniger Druck!
    2. Motivierende Zu-Mutungen.
       3. Ehrliche Formen wahren.
4. Nützliche Leit-Linien gestalten.
5. Wertschätzende Haltung üben.
- und dabei die vorhersehbare Irrationalität
      im täglichen Verhalten bedenken und
           „menschliche Perfektion“ leben.


                                           15
Danke
                                         schön.
                                                         Konzeptionelle Intelligenz -
                                                      Innovation durch Engagement
www.thomas-staehelin.eu             Ideen und Konzepte für Unternehmen mit Verantwortung,
                                   Organisationen mit motivierenden Anliegen und Menschen,
                                                                         die bewegen wollen

http://flowzoneorg.wordpress.com                  •Sparring, Consulting und Co-Management
http://staehelin.blogspot.com                                  •Lectures, Talks und Vorträge
                                                    •Workshops, Seminare, Tours und Labs
www.curious-minds.com                        •ProjektInitiativen, Beteilungen und Passionen
                                     •Lizenzen, -Programme, Tools und Medienproduktionen
www.social-angels.de




                                        Thomas Staehelin



                                                                                  16
           2009

FüHren Ziele Epp Folien Dok

  • 1.
    Führen durch Ziele Ergebnisse und Erkenntnisse aus Praxis und Forschung oder vom erstaunlichen Nutzen Leitungskonferenz von Erwartungen, Stärken und Stadt Esslingen Tugenden 20.Okt. 2009 Thomas Staehelin 1
  • 2.
    Begründungen SozialeKompetenz (1992) Flow + Leistung (Mike Csikszentmihalyi) Stärken + Tugenden (Martin Seligman) Vorhersebare Irrationalität Mindfulness (Dan Ariely) (Ellen Langer) 2
  • 3.
    5 Aspekte Themen-Karte zur Orientierung 1. Von Stress, 2. Prägungen, Sog und Flow Erwartungen und Zu- Mutungen 3. Vom Schummel-Trieb, Markt-Logik und 4. Vom Ehren-Kodex Aufschieben, Hilfslinien und 5. Von Motiven, Zielerreichung der Identifikation und der Wertschätzung 3
  • 4.
    "Leadership is apotent combination of strategy and character. But if you must be Vor-Sicht without one, be without the strategy.” Norman Schwarzkopf Stressor Nr. 1 (Performance-Bremse): Führungs-Praxis Motivator Nr. 1 (Performance-Treiber): Führungs-Praxis "Transforming your reactions to stress is the first and most essential ingredient of effective leadership - as essential a skill as hiring, firing, strategy development, and fiscal responsibility. Transform your stress, and you transform your world." -- Pull the Plug on Stress, Harvard Business Review, July 2003, by Bruce Cryer, Rollin McCraty and Doc Childre Leadership is not so much about technique and methods as it is about opening the heart. Leadership is about inspiration -- of oneself and of others. Great leadership is about human experiences, not processes. Leadership is not a formula or a program, it is a human activity that comes from the heart and considers the hearts of others. It is an attitude, not a routine. 4 -- Lance Secretan
  • 5.
    Stress-Reaktion Aufheben / -80% -80% Auflösung Neue Wege Desorganisation chronisch Abwarten / Erstarrung/ -50%l Passion Energie sparen Hilfe-Modus -50%l Aufhalten / Angriff / Flucht -15% Aktion Stoppen Modus -15% Lernen Aufmerksamkeit Fokus Verbessern wird fokussiert Strategie 5
  • 6.
    1. Von Stress, Sog und Flow Sog-Druck-Effekte Leistung Verbissenheit peak „Führen in der Flow_Zone“ ermöglicht ein hohes Leistungsniveau Sog langfristig zu halten! flow_zone Panik Thomas Staehelin, Creating the Flow_Zone, Studienbericht, 2008 high Druck low © flow_zone.org fordern fördern Sog / Druck 6
  • 7.
    Was fördert Flow? Waslöst Sog aus? - z.B. flowförderlich - z.B.sogförderlich - Sinnvolle Aufgabe - Optimusmus - Herausfordern, aber - Integrität nicht überfordern - Ausdauer - Kompetenzen - Neugierde - Akzeptanz - Empathie Ein Herz haben Wertschätzung 7
  • 8.
    2. Prägungen, Erwartungen undZu- Mutungen (Vor-)Prägung + a. Ziele = operationalisierte Erwartungen Konrad Lorenz, junge Gänse b. Glauben = + „positiv“ wirksam Zweifel = - „negativ“ wirksam oder was wir von Dan Arielys c. Flow wächst aus Zu-Mutungen, die Anspruch und Können wachsen lassen Experimenten für unseren Alltag d. Führen: motivierende Zu-Mutungen lernen können. Erwartungs-Effekt schaffen Warum wir bekommen, was wir erwarten. 8
  • 9.
    3. Vom Schummel-Trieb, Markt-Logikund Schummel-Neigung Ehren-Kodex Warum wir relativ ehrlich sind a. Menschen „schummeln“ natürlich gern und was uns hilft in der Spur zu bleiben. – doch die Meisten von uns nur einwenig. b. Selbstverpflichtungen und ethische Leitlinien, die wir aktiv benennen, helfen uns auf der Spur zu bleiben. Die „10-Gebote-Erkenntnis“ c. Kluges Führen akzeptiert a und nutz b. 9
  • 10.
    Kontextgrössen Warum es relevantist, ob wir Kultur der Markt-Logik oder eine der sozialen Normen bevorzugen. Oder sinnvolle Rahmen schaffen in einer Organisation eine nachhaltige Leistungs- kultur? „Geld- und Markt-Logik sind oft die teuerste Form der Motivation. Soziale Normen, Wertschätzung, gelebte Anerkennung sind häufig wirksamer – und dann auch deutlich nachhaltiger!“ 10
  • 11.
    4. Vom Aufschieben, Hilfslinien und Verschieberitis Zielerreichung Warum es uns schwer fällt, das a. Diktatorische Vorgaben funktionieren! zu tun, was wir uns vornehmen Sie verhindern aber wirksam Identifikation: und was wir tun können, um es b. „Hilfslinen“+ „teilnehmende“ Unterstützung + Geduld schaffen die Grundlage für Lernprozesse; die uns leichter zu machen. nachhaltig gute Ergebnisse und hohe Identifikation ermöglichen. 11
  • 12.
    5. Von Motiven, der Identifikation und der Wertschätzung hilft! Wertschätzung Engagement und Optimismus a. Positiv, wertschätzende Haltung produziert mentale und physische Oder warum eine wertschätzende Kohärenz in uns. b. Menschen, die leicht und oft Kohärenz Haltung unsere Gesundheit fördert und Flow in ihrem Leben realisieren, steigern dadurch ihre Lebenserwartung um rund 20% im Verhältnis zum und unsere Leistungs-Lust beflügelt. durchschnitt. (Studien im Bereich der positiven Psychologie, IPPA / Seligman ) c. Wertschätzung und Sinn schaffen die Glaube. Liebe. Geld. Basis für Engagement, verstärkt Optimismus und Identifikation; fördert Warum das mit der Motivation ganz einfach ist, obwohl es nicht ganz den Einsatz von Stärken und beflügelt zu hoher Leistung – ohne auszubrennen. so einfach geht. 12
  • 13.
    „Die von denMotivationssystemen ausgeschütteten Botenstoffe >>belohnen<< uns nicht nur mit subjektivem Wohlergehen, sondern … auch mit körperlicher und mentaler Gesundheit. Dopamin sorgt für Konzentration und mentale Energie, die wir zum Handeln benötigen.“ Joachim Bauer (2006): Prinzip Menschlichkeit – Warum wir von Natur aus kooperieren, S. 61. 13
  • 14.
    „Heute werden Werteund Sinn wichtiger. Entscheidend ist es aber, Sinn im eigenen alltäglichen Handeln zu finden. Das erfordert, Tätigkeiten zu suchen, die die eigene Leidenschaft wecken, herausfordern und einem höheren Zweck dienen.“ Peter Wippermann, 2008 14
  • 15.
    Im Überblick 1. Mehr Sog, weniger Druck! 2. Motivierende Zu-Mutungen. 3. Ehrliche Formen wahren. 4. Nützliche Leit-Linien gestalten. 5. Wertschätzende Haltung üben. - und dabei die vorhersehbare Irrationalität im täglichen Verhalten bedenken und „menschliche Perfektion“ leben. 15
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    Danke schön. Konzeptionelle Intelligenz - Innovation durch Engagement www.thomas-staehelin.eu Ideen und Konzepte für Unternehmen mit Verantwortung, Organisationen mit motivierenden Anliegen und Menschen, die bewegen wollen http://flowzoneorg.wordpress.com •Sparring, Consulting und Co-Management http://staehelin.blogspot.com •Lectures, Talks und Vorträge •Workshops, Seminare, Tours und Labs www.curious-minds.com •ProjektInitiativen, Beteilungen und Passionen •Lizenzen, -Programme, Tools und Medienproduktionen www.social-angels.de Thomas Staehelin 16 2009