AUFBRUCH. MUSEUM UND WEB 2.0  BAYERISCHE MUSEEN IM WEB 2.0  SYBILLE GREISINGER M.A.  LANDESSTELLE FÜR DIE NICHTSTAATLICHEN MUSEEN IN BAYERN
Nutzerzahlen einzelner Web 2.0 Instrumentarien Deutschland 16,2 Millionen Facebook-Nutzer 1 (2010)   1,8 Millionen Twitter-Accounts 2 (Juni 2009)   3,6 Millionen Flickr-Nutzer 3   (Jan. 2011) 1 16.215.380 aktive Nutzer von Facebook, Stand 20.03.2011, vgl. http://facebookmarketing.de/userdata/ 2 Vgl. http://de.nielsen.com/news/NielsenPressemeldung04.08.2009-Twitter.shtml 3 Nutzer von Flickr in Deutschland, Stand Januar 2011 (comScore), vgl. mail von Director of Monetization and Strategic Partnerships, Yahoo! Communities (24.03.2011)  Aktive Facebook-Nutzer 1 München:  867.520 Nürnberg:  316.020 Augsburg: 142.720  ZAHLEN UND FAKTEN
Museen in Deutschland 2009  ( Umfrage Institut für Museumsforschung in Berlin) 5.173 Museen an Befragung teilgen.  77,6 % nutzen Internet zur  Darstellung in der    Öffentlichkeit (51,7% 1999) 20,5 % Online-PR 2 % Twitter 1,9 % Blog 2,5 % Sonstiges ZAHLEN UND FAKTEN Museen in Bayern 2009 (Museumsumfrage der Landestelle B.) 901 Museen in Bayern teilgen. 58,8 % eigene Webseite (19,3 % 2004) 20 Museen im Web 2.0 aktiv  3 Museen in Planung Schwerpunkt: Facebook Museen in Baden-Württemberg 2010 (Museumsumfrage der Landestelle B.W.) 1293 Museen an Befragung teilgen. 78 % e-mail (65 % 2005) 80 % Webseite  (eigene oder Kommune) (64 % 2005)  Museen und Web 2.0
Verteilung der Web 2.0 Aktivitäten auf die einzelnen Instrumentarien in Bayern 20 Museen mit offiziellen Web 2.0 Aktivitäten
AM ANFANG STEHT DIE HOMEPAGE  Bild: http://minus90grad.de/
3 Möglichkeiten bei Webseiten Grafik: Frank Tentler „Die Social-Web-kompatible Website“ (http://flavors.me/franktentlercom)
BYseum.de
Turm der Sinne Nürnberg
STRATEGIEN UND INTRUMENTARIEN  DER MUSEEN IN BAYERN
Museums-Sammelaccounts auf Facebook   NRM Museen Erlebnismuseen Webmuseen Quadriennale 2010 Museumsverbände und Zusammenschlüsse wie etwa Museumsportal Berlin Museumsinsel Berlin Museumsverband Rheinland-Pfalz e.V. Museumsverband Süd Museumsverband Sachsen-Anhalt e.V. (Lange) Nacht der Museen (Berlin, Düsseldorf, Köln, München, Stuttgart)
Facebook - Thema Umbau
Facebook - Blick hinter die Kulissen
Facebook - Umfrage
Facebook - Ratespiel
Facebook - YouTube/ Vimeo/ Flickr
Webseite - YouTube
 
 
 
Museumsspezifische Twitteraktionen Ask  a  curator   (Hashtag: #askacurator) Follow  a Museum Day  (Hashtag: #followamuseum) MuseumMonday  (Hashtag: #museummonday) MuseumPics (@museumpics) (auf  Twitter  und  Flickr )
MuseumPics  (@ museumpics ) (auf Twitter und Flickr)
 
RATING TOOLS  Bild: http://www.clear-power.eu/
RATING-TOOLS Twitter-Ranking Visitatio  (Twitternde Museen) Talk  about   (Twitternde Museen und Kultureinrichtungen, stündlich) Twitter-und Facebook-Ranking PR-Kloster  (nur noch Zusammenfassung, Ranking seit Feb. 2010 aufgegeben, da es nun Facemeter gibt) Facebook-Ranking Facemeter  (mißt Zuwachs in 1 Monat) Page  tracking   (Vergleich von 3 Facebookseiten) museumsreif  (Blog) Social Media Impact/ Analyse Klout  (Social Media Impact) Alexa  (Vergleich von 5 Webseiten, Analyse ) Statistiken sind überall integrierbar: Facebook/ Flickr/ Blogs (Bsp. Hootsuite, Facebook Insights etc.)  Vgl. weiterhin zum Thema  Folie 35
Visitatio
 
 
ZAHLEN BEDEUTEN NICHT ALLES!  Bild:http://bernstorffgym.de/
QUALITÄT NICHT NUR QUANTITÄT   Zahlen bedeuten nicht alles, denn ob Ihr Pool an Freunden und Followern auch tatsächlich als guter Multiplikationsfaktor gilt, hängt davon ab, ob sich darunter auch:   Meinungsführer ( Leader ) Meinungsmacher   ( Influencer ) VIPs ( Celebrities ) und nicht nur Entdecker ( Explorer ) befinden.
  WORKFLOW  Bild: http://crmpro.de/
Museumshomepage Blog (Fotos/Videos/Texte) YouTube Flickr Software zur zentralen Verwaltung der Anwendungen z.B.  HootSuite ,  dlvr.it Twitter Status Updates  automatisiert veröffentlichen Facebook Twitter Per mail verteilen z.B. posterous
PLANUNG IN DER PRAXIS  Bild: http://www.fokusmarketing.at/
PRAKTISCHES VORGEHEN Machen Sie sich ein Bild von der eigenen Institution  im Internet/ auf Social Media Plattformen  Namen sichern  (Domain reservieren/ Twitter/ Facebook/ Wikipedia etc.) Lernen Sie von bestehenden Seiten  Strategische Überlegungen (Umfang, Instrumentarien, Redaktion (Social Web Admin/ Red.)/ Zielgruppenanalyse/ Ziele formulieren/ Besonderheiten der eigenen Institution/ Anrede) -  7 Fragen die am Anfang stehen sollten Erstellen eines   Redaktionsplans  und Timeline Überlegungen zur   Verknüpfung von Online und Offline  Maßnahmen Sammeln von Materialien im Haus (Fotos, Videos, Texte, Programme etc.), Erstellen von Materialien
PRAKTISCHES VORGEHEN 8. Verschenken Sie keine potentiellen Besucher:   Verknüpfung auf der eigenen Homepage gut sichtbar gestalten /  Bewerben Sie Ihre Fanseite außerhalb der Social Media Plattformen z.B. per Widgets auf Facebook, auf ihrem Blog, Homepage/   Verstecken Sie Ihre Fotos und Videos nicht nur auf Ihrer Homepage  (Ranking/ Reichweite verbessern) 9. Interaktion/ Kommunikation (Edge Rank-Affinität zur Seite) 10. Werten Sie ihre Social Media Aktivitäten regelmäßig aus, Festhalten der Wachstums,  Ranking  etc. (Medienresonanzanalyse) 11. Passen Sie ihre  Öffentlichkeitsarbeit an (Blogger-spezifische  Pressekonferenzen und Pressematerial zur Online-Veröffentlichung Bsp: NRW Forum) 12. Halten Sie sich auf dem Laufenden, abbonieren sie Blogs, verbinden sie sich mit Kollegen
1. Sich ein Bild von sich selbst machen Google (und anderen Suchmaschinen) Google  Alerts   (Web, Blogs, News) Google Blog  Search Tripadvisor /  Ciao!  (Reisebewertungsportale) etc. Flickr/ Youtube etc. Prüfung von Ranking und Position der Website bei Google Suchmaschinen etc. Rankflex   RankNStein  - Prüfung von Ranking und Position bei Google Suchmaschinnen Suchmaschienenoptimierung ( Google  Adwords   - Keyword Tool)
2. Seinen Platz im Web sichern
4. 7 Fragen VOR dem Schritt ins Web 2.0 Dialog  sichern Ziel Gesamtbild Zielgruppe Organisation Spez. Content Web 2.0 Evaluation
7 Fragen, die Sie sich VOR dem Schritt ins Web 2.0 stellen sollten 1.  Was ist das  Ziel ? Vorformulieren, was man mit der Maßnahme erreichen möchte. 2.  Wer ist unsere  Zielgruppe  oder wen möchte man speziell ansprechen und erreichen? Nicht vergessen neben den potentiellen Museumsbesuchern auch die Medien, die Blogger, Meinungsmacher (Influencer) und die Kollegen vergessen. 3.  Was kann unser Museum an Inhalten bieten, welche Spezialisierung hebt uns von anderen ab, wo sind die Stärken? Sie haben den  Content , der die Besucher tatsächlich auch interessiert!  4.  Wie  organisieren  Sie Ihr Redaktionsteam? Erarbeiten Sie eine Web 2.0 Strategie, die die als Optimum die verschiedenen Aspekte des Museums bzw. die verschiedenen Abteilungen berücksichtigt. Corporate Social Media Policy (Bsp.  Daimler ) 5.  Um den  Dialog  auch langfristig aufrecht zu erhalten, muss kommuniziert werden, interagiert und reagieren, Antworten Sie auf Anfragen, Kommentare, bedanken Sie sich auch mal für das Interesse ihrer Freunde. Seien Sie dabei immer offen – auch bei Kritik.  6.  Denken Sie daran, dass die Außenwirkung Ihres Museums, Ihre offline Öffentlichkeitsarbeit, Ihre Webseite sowie Ihre sonstigen Aktivitäten auf Blogs, Facebook, Twitter etc. ein  Gesamtbild  Ihrer Institution geben sollten - Vernetzen Sie online und offline Maßnahmen. 7.   Evaluieren  Sie Ihre Aktivitäten. Es gibt viele Möglichkeiten mit einfachen Mitteln einen Überblick zu behalten – einige werden gleich im Anschluss beim Ranking noch vorgestellt bzw. beim Kapitel „sich ein Bild von sich machen“ . Das machen Sie ja auch bei Ihren Ausstellungen, bei Marketingmaßnahmen ja auch etc.
5. Redaktionsplan Vgl. Marketing alle Posts und Aktionen in den Social Media werden im Voraus geplant Wichtige Themen identifizieren (Ausstellungseröffnungen, Messen, Feiertage, Events etc.) Dramaturgie aufbauen 1-mehrwöchig - nicht nur für 1 Post  Ziele formulieren und verfolgen (z.B. Erschließung neuer Zielgruppen, Interessengruppen aufbauen, Besucherbindung stärken etc.) Content Strategie festlegen (wie will man mit den Besuchern kommunizieren z.B. Anrede der Fans, Festlegen der wichtigsten Inhalte, Art des Medieneinsatzes, Zeitpunkte der Posts werden festgeschrieben) Alles planen, aber dabei flexibel bleiben (reagieren, kommunizieren, interagieren)
7. On- und offline-Aktivitäten verbinden Bsp. Twitter: Tweetup/ Tweetdinner (ZKM Karlsruhe) Twittwoch/ Twittagessen (Neanderthalmuseum Mettmann) YouTube: Opera Valencia ( Opera at  the   market  2009) Facebook: Preview über Gewinnspiel ( Haus der Kunst )
8. Keine potenziellen Besucher verschenken Auf der Website Web 2.0 Aktivitäten anzeigen Verstecken Sie ihre Videos und Fotos nicht nur auf Ihrer Homepage  Integrieren und vernetzen Sie die Instrumentarien Hinweis auf Facebook fehlt
Hinweis auf Facebook fehlt
 
Blog zu Web 2.0 Aktivitäten
TAKTUNG/ ZEITAUFWAND  Bild: Bild: http://www.cepolina.com/
Taktung: Wie oft soll/ muss ich posten? Untersuchungen: Zu viele Updates einer Institution können auch dazu führen, dass man sie wieder verlässt. Und auch bei zu langweiligem oder redundantem Content blendeten 38% aus. (Vgl. Untersuchung von  Exact  Target) 0,5 Posts pro Tag, oder besser ein Post alle zwei Tage ist die statistisch beste Anzahl. Eine weitere Statistik zeigte, dass zu viele Posts sich deutlich negativ auf die Fanentwicklung auswirkten (Vgl. Untersuchung von  Dan  Zarella ) Untersuchung:  The   Social   Break-Up , Report #8, Exact Target, 2011 Mit  Facebook   Insights   kann die eigene Facebook Seite im Auge behalten werden. Die Anzahl der Ex-Fans sowie der Fans, die “verbergen” geklickt haben, werden dort gelistet.
Zeitaufwand (Pflege und Postings) Pflege der Fanseite mind. 1x täglich (Kommentare redaktionell bearbeiten, die neuen Posts lesen, agieren, reagieren  etc.) Marketingexperten raten max. 4-6 Postings pro Woche (allfacebook.de) Optimum 1 Stunde täglich/ bzw. 5% eines Arbeitstages werden geraten für Pflege und neue Posts (Frank Tentler) Absolutes Minimum 1x wöchentlich neue Inhalte, die auf versch. Kanälen gepostet werden können entspr. Redaktionsplan
NICHT VERGESSEN  Bild: www.pixelmechanic.de
Sie als Museen haben den Content Geschichten und Inhalte sollten direkt aus dem Museum kommen, über die versch. Abteilungen hinweg Instrumentarien wechseln (Facebook, flickr…) – permanente Betha-Phase – Institution und Inhalte bleiben Langzeitarchivierung der Inhalte vom Blog sichern (wenn Open Source Software, z.B. Blogger, Posterous, WordPress) Relevanz der Inhalte und richtige Taktung Verbinden versch. Instrumentarien - Zeitmanagement Deutschland keine Kommunikationskultur - erwarten Sie zu Beginn nicht zu viel  Nehmen Sie Web 2.0 ernst (Planung =Praktikant)
MARKETING/ SPONSORING
 
 
 
KONTAKT  Sybille Greisinger M.A.  Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern  Alter Hof 2  80331 München  [email_address]

Bayerische Museen im Web 2.0

  • 1.
    AUFBRUCH. MUSEUM UNDWEB 2.0 BAYERISCHE MUSEEN IM WEB 2.0 SYBILLE GREISINGER M.A. LANDESSTELLE FÜR DIE NICHTSTAATLICHEN MUSEEN IN BAYERN
  • 2.
    Nutzerzahlen einzelner Web2.0 Instrumentarien Deutschland 16,2 Millionen Facebook-Nutzer 1 (2010) 1,8 Millionen Twitter-Accounts 2 (Juni 2009) 3,6 Millionen Flickr-Nutzer 3 (Jan. 2011) 1 16.215.380 aktive Nutzer von Facebook, Stand 20.03.2011, vgl. http://facebookmarketing.de/userdata/ 2 Vgl. http://de.nielsen.com/news/NielsenPressemeldung04.08.2009-Twitter.shtml 3 Nutzer von Flickr in Deutschland, Stand Januar 2011 (comScore), vgl. mail von Director of Monetization and Strategic Partnerships, Yahoo! Communities (24.03.2011) Aktive Facebook-Nutzer 1 München: 867.520 Nürnberg: 316.020 Augsburg: 142.720 ZAHLEN UND FAKTEN
  • 3.
    Museen in Deutschland2009 ( Umfrage Institut für Museumsforschung in Berlin) 5.173 Museen an Befragung teilgen. 77,6 % nutzen Internet zur Darstellung in der Öffentlichkeit (51,7% 1999) 20,5 % Online-PR 2 % Twitter 1,9 % Blog 2,5 % Sonstiges ZAHLEN UND FAKTEN Museen in Bayern 2009 (Museumsumfrage der Landestelle B.) 901 Museen in Bayern teilgen. 58,8 % eigene Webseite (19,3 % 2004) 20 Museen im Web 2.0 aktiv 3 Museen in Planung Schwerpunkt: Facebook Museen in Baden-Württemberg 2010 (Museumsumfrage der Landestelle B.W.) 1293 Museen an Befragung teilgen. 78 % e-mail (65 % 2005) 80 % Webseite (eigene oder Kommune) (64 % 2005) Museen und Web 2.0
  • 4.
    Verteilung der Web2.0 Aktivitäten auf die einzelnen Instrumentarien in Bayern 20 Museen mit offiziellen Web 2.0 Aktivitäten
  • 5.
    AM ANFANG STEHTDIE HOMEPAGE Bild: http://minus90grad.de/
  • 6.
    3 Möglichkeiten beiWebseiten Grafik: Frank Tentler „Die Social-Web-kompatible Website“ (http://flavors.me/franktentlercom)
  • 7.
  • 8.
    Turm der SinneNürnberg
  • 9.
    STRATEGIEN UND INTRUMENTARIEN DER MUSEEN IN BAYERN
  • 10.
    Museums-Sammelaccounts auf Facebook NRM Museen Erlebnismuseen Webmuseen Quadriennale 2010 Museumsverbände und Zusammenschlüsse wie etwa Museumsportal Berlin Museumsinsel Berlin Museumsverband Rheinland-Pfalz e.V. Museumsverband Süd Museumsverband Sachsen-Anhalt e.V. (Lange) Nacht der Museen (Berlin, Düsseldorf, Köln, München, Stuttgart)
  • 11.
  • 12.
    Facebook - Blickhinter die Kulissen
  • 13.
  • 14.
  • 15.
    Facebook - YouTube/Vimeo/ Flickr
  • 16.
  • 17.
  • 18.
  • 19.
  • 20.
    Museumsspezifische Twitteraktionen Ask a curator (Hashtag: #askacurator) Follow a Museum Day (Hashtag: #followamuseum) MuseumMonday (Hashtag: #museummonday) MuseumPics (@museumpics) (auf Twitter und Flickr )
  • 21.
    MuseumPics (@museumpics ) (auf Twitter und Flickr)
  • 22.
  • 23.
    RATING TOOLS Bild: http://www.clear-power.eu/
  • 24.
    RATING-TOOLS Twitter-Ranking Visitatio (Twitternde Museen) Talk about (Twitternde Museen und Kultureinrichtungen, stündlich) Twitter-und Facebook-Ranking PR-Kloster (nur noch Zusammenfassung, Ranking seit Feb. 2010 aufgegeben, da es nun Facemeter gibt) Facebook-Ranking Facemeter (mißt Zuwachs in 1 Monat) Page tracking (Vergleich von 3 Facebookseiten) museumsreif (Blog) Social Media Impact/ Analyse Klout (Social Media Impact) Alexa (Vergleich von 5 Webseiten, Analyse ) Statistiken sind überall integrierbar: Facebook/ Flickr/ Blogs (Bsp. Hootsuite, Facebook Insights etc.) Vgl. weiterhin zum Thema Folie 35
  • 25.
  • 26.
  • 27.
  • 28.
    ZAHLEN BEDEUTEN NICHTALLES! Bild:http://bernstorffgym.de/
  • 29.
    QUALITÄT NICHT NURQUANTITÄT Zahlen bedeuten nicht alles, denn ob Ihr Pool an Freunden und Followern auch tatsächlich als guter Multiplikationsfaktor gilt, hängt davon ab, ob sich darunter auch: Meinungsführer ( Leader ) Meinungsmacher ( Influencer ) VIPs ( Celebrities ) und nicht nur Entdecker ( Explorer ) befinden.
  • 30.
    WORKFLOW Bild: http://crmpro.de/
  • 31.
    Museumshomepage Blog (Fotos/Videos/Texte)YouTube Flickr Software zur zentralen Verwaltung der Anwendungen z.B. HootSuite , dlvr.it Twitter Status Updates automatisiert veröffentlichen Facebook Twitter Per mail verteilen z.B. posterous
  • 32.
    PLANUNG IN DERPRAXIS Bild: http://www.fokusmarketing.at/
  • 33.
    PRAKTISCHES VORGEHEN MachenSie sich ein Bild von der eigenen Institution im Internet/ auf Social Media Plattformen Namen sichern (Domain reservieren/ Twitter/ Facebook/ Wikipedia etc.) Lernen Sie von bestehenden Seiten Strategische Überlegungen (Umfang, Instrumentarien, Redaktion (Social Web Admin/ Red.)/ Zielgruppenanalyse/ Ziele formulieren/ Besonderheiten der eigenen Institution/ Anrede) - 7 Fragen die am Anfang stehen sollten Erstellen eines Redaktionsplans und Timeline Überlegungen zur Verknüpfung von Online und Offline Maßnahmen Sammeln von Materialien im Haus (Fotos, Videos, Texte, Programme etc.), Erstellen von Materialien
  • 34.
    PRAKTISCHES VORGEHEN 8.Verschenken Sie keine potentiellen Besucher: Verknüpfung auf der eigenen Homepage gut sichtbar gestalten / Bewerben Sie Ihre Fanseite außerhalb der Social Media Plattformen z.B. per Widgets auf Facebook, auf ihrem Blog, Homepage/ Verstecken Sie Ihre Fotos und Videos nicht nur auf Ihrer Homepage (Ranking/ Reichweite verbessern) 9. Interaktion/ Kommunikation (Edge Rank-Affinität zur Seite) 10. Werten Sie ihre Social Media Aktivitäten regelmäßig aus, Festhalten der Wachstums, Ranking etc. (Medienresonanzanalyse) 11. Passen Sie ihre Öffentlichkeitsarbeit an (Blogger-spezifische Pressekonferenzen und Pressematerial zur Online-Veröffentlichung Bsp: NRW Forum) 12. Halten Sie sich auf dem Laufenden, abbonieren sie Blogs, verbinden sie sich mit Kollegen
  • 35.
    1. Sich einBild von sich selbst machen Google (und anderen Suchmaschinen) Google Alerts (Web, Blogs, News) Google Blog Search Tripadvisor / Ciao! (Reisebewertungsportale) etc. Flickr/ Youtube etc. Prüfung von Ranking und Position der Website bei Google Suchmaschinen etc. Rankflex RankNStein - Prüfung von Ranking und Position bei Google Suchmaschinnen Suchmaschienenoptimierung ( Google Adwords - Keyword Tool)
  • 36.
    2. Seinen Platzim Web sichern
  • 37.
    4. 7 FragenVOR dem Schritt ins Web 2.0 Dialog sichern Ziel Gesamtbild Zielgruppe Organisation Spez. Content Web 2.0 Evaluation
  • 38.
    7 Fragen, dieSie sich VOR dem Schritt ins Web 2.0 stellen sollten 1. Was ist das Ziel ? Vorformulieren, was man mit der Maßnahme erreichen möchte. 2. Wer ist unsere Zielgruppe oder wen möchte man speziell ansprechen und erreichen? Nicht vergessen neben den potentiellen Museumsbesuchern auch die Medien, die Blogger, Meinungsmacher (Influencer) und die Kollegen vergessen. 3. Was kann unser Museum an Inhalten bieten, welche Spezialisierung hebt uns von anderen ab, wo sind die Stärken? Sie haben den Content , der die Besucher tatsächlich auch interessiert! 4. Wie organisieren Sie Ihr Redaktionsteam? Erarbeiten Sie eine Web 2.0 Strategie, die die als Optimum die verschiedenen Aspekte des Museums bzw. die verschiedenen Abteilungen berücksichtigt. Corporate Social Media Policy (Bsp. Daimler ) 5. Um den Dialog auch langfristig aufrecht zu erhalten, muss kommuniziert werden, interagiert und reagieren, Antworten Sie auf Anfragen, Kommentare, bedanken Sie sich auch mal für das Interesse ihrer Freunde. Seien Sie dabei immer offen – auch bei Kritik. 6. Denken Sie daran, dass die Außenwirkung Ihres Museums, Ihre offline Öffentlichkeitsarbeit, Ihre Webseite sowie Ihre sonstigen Aktivitäten auf Blogs, Facebook, Twitter etc. ein Gesamtbild Ihrer Institution geben sollten - Vernetzen Sie online und offline Maßnahmen. 7. Evaluieren Sie Ihre Aktivitäten. Es gibt viele Möglichkeiten mit einfachen Mitteln einen Überblick zu behalten – einige werden gleich im Anschluss beim Ranking noch vorgestellt bzw. beim Kapitel „sich ein Bild von sich machen“ . Das machen Sie ja auch bei Ihren Ausstellungen, bei Marketingmaßnahmen ja auch etc.
  • 39.
    5. Redaktionsplan Vgl.Marketing alle Posts und Aktionen in den Social Media werden im Voraus geplant Wichtige Themen identifizieren (Ausstellungseröffnungen, Messen, Feiertage, Events etc.) Dramaturgie aufbauen 1-mehrwöchig - nicht nur für 1 Post Ziele formulieren und verfolgen (z.B. Erschließung neuer Zielgruppen, Interessengruppen aufbauen, Besucherbindung stärken etc.) Content Strategie festlegen (wie will man mit den Besuchern kommunizieren z.B. Anrede der Fans, Festlegen der wichtigsten Inhalte, Art des Medieneinsatzes, Zeitpunkte der Posts werden festgeschrieben) Alles planen, aber dabei flexibel bleiben (reagieren, kommunizieren, interagieren)
  • 40.
    7. On- undoffline-Aktivitäten verbinden Bsp. Twitter: Tweetup/ Tweetdinner (ZKM Karlsruhe) Twittwoch/ Twittagessen (Neanderthalmuseum Mettmann) YouTube: Opera Valencia ( Opera at the market 2009) Facebook: Preview über Gewinnspiel ( Haus der Kunst )
  • 41.
    8. Keine potenziellenBesucher verschenken Auf der Website Web 2.0 Aktivitäten anzeigen Verstecken Sie ihre Videos und Fotos nicht nur auf Ihrer Homepage Integrieren und vernetzen Sie die Instrumentarien Hinweis auf Facebook fehlt
  • 42.
  • 43.
  • 44.
    Blog zu Web2.0 Aktivitäten
  • 45.
    TAKTUNG/ ZEITAUFWAND Bild: Bild: http://www.cepolina.com/
  • 46.
    Taktung: Wie oftsoll/ muss ich posten? Untersuchungen: Zu viele Updates einer Institution können auch dazu führen, dass man sie wieder verlässt. Und auch bei zu langweiligem oder redundantem Content blendeten 38% aus. (Vgl. Untersuchung von Exact Target) 0,5 Posts pro Tag, oder besser ein Post alle zwei Tage ist die statistisch beste Anzahl. Eine weitere Statistik zeigte, dass zu viele Posts sich deutlich negativ auf die Fanentwicklung auswirkten (Vgl. Untersuchung von Dan Zarella ) Untersuchung: The Social Break-Up , Report #8, Exact Target, 2011 Mit Facebook Insights kann die eigene Facebook Seite im Auge behalten werden. Die Anzahl der Ex-Fans sowie der Fans, die “verbergen” geklickt haben, werden dort gelistet.
  • 47.
    Zeitaufwand (Pflege undPostings) Pflege der Fanseite mind. 1x täglich (Kommentare redaktionell bearbeiten, die neuen Posts lesen, agieren, reagieren etc.) Marketingexperten raten max. 4-6 Postings pro Woche (allfacebook.de) Optimum 1 Stunde täglich/ bzw. 5% eines Arbeitstages werden geraten für Pflege und neue Posts (Frank Tentler) Absolutes Minimum 1x wöchentlich neue Inhalte, die auf versch. Kanälen gepostet werden können entspr. Redaktionsplan
  • 48.
    NICHT VERGESSEN Bild: www.pixelmechanic.de
  • 49.
    Sie als Museenhaben den Content Geschichten und Inhalte sollten direkt aus dem Museum kommen, über die versch. Abteilungen hinweg Instrumentarien wechseln (Facebook, flickr…) – permanente Betha-Phase – Institution und Inhalte bleiben Langzeitarchivierung der Inhalte vom Blog sichern (wenn Open Source Software, z.B. Blogger, Posterous, WordPress) Relevanz der Inhalte und richtige Taktung Verbinden versch. Instrumentarien - Zeitmanagement Deutschland keine Kommunikationskultur - erwarten Sie zu Beginn nicht zu viel Nehmen Sie Web 2.0 ernst (Planung =Praktikant)
  • 50.
  • 51.
  • 52.
  • 53.
  • 54.
    KONTAKT SybilleGreisinger M.A. Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern Alter Hof 2 80331 München [email_address]

Hinweis der Redaktion

  • #2 "Bayerische Museen im Web 2.0" Die Social Media Welle hat seit Ende 2009 auch die bayerische Museumslandschaft erfasst. Der Vortrag will einen Überblick über die aktuellen Aktivitäten, Strategien und Schwerpunkte der Institutionen in Bayern geben. Welche Instrumentarien sind dort bereits in der Anwendung, ist deren Erfolg (Ranking) messbar, wo gibt es Fallstricke oder bleiben Möglichkeiten ungenutzt. Kurz: Was sollte man bedenken, wenn man sich als Kultureinrichtung für den Schritt ins Web 2.0 interessiert.
  • #13 Blick hinter die Kulisse Restaurierungsprojekte/ wie ein Multimediaguide entsteht …./ Aufbau, Transport einer Sonderausstellung/ die tägliche Museumsarbeit Lokschuppen Rosenheim – zur Sonderausstellung „Indianer“ ab 8.4.2010
  • #17 Villa Stuck
  • #22 Flickr – MuseumPics: Auch Museen haben sich beteiligt Nur 2 Museum aktiv bei Flickr (Haus der Kunst und Villa Stuck)
  • #25 Visitatio - Einmal im Monat – zu Beginn des Monats : http://www.visitatio.de/Twitter/twitternde-Museen-Deutschland-maerz-2011.html Talk about - http://www.talkabout.de/twitter/kunst/ - werden die Zahlen stündlich aktualisiert! PR-Kloster (nur noch Zusammenfassung, Ranking seit feb. 2010 aufgegeben, da es nun Facemeter gibt) Facemeter, kategorisiertes Verzeichnis von facebook Fanseiten - Noch sind erst wenige deutschsprachige Museen dort vertreten und einige „Irrläufer“ verfälschen das Bild. http://www.facemeter.de/index.php?pSCat=283 Page tracking (http://facebookmarketing.de/tracking/) – vergleichen von Facebookseiten über Seiten-ID u.a. http://www.alexa.com / http://klout.com/
  • #28 Social Media Impact für Villa Stuck
  • #32 http://hootsuite.com/ aktuell in der kostenlosen Version: Free Social Analytics, 5 Social Profiles (bei Blogs nur Wordpress), 2 RSS/Atom Feeds
  • #34 Lernen Sie von bestehenden Seiten (am Besten bei vergleichbaren Institutionen)
  • #36 Um die Popularität und die Benutzerfreundlichkeit der eigenen Website zu prüfen und zu verbessern. http://ranknstein.com/
  • #41 7. On- und offline-Aktivitäten verbinden http://www.youtube.com/watch?v=N3sLHPjkpNE http://www.hausderkunst.de/vorbesichtigung-aschemuender/
  • #42 Integrieren und vernetzen Sie die Instrumentarien (Blog auf Webseite / Flickr und YouTube auf Facebook etc.) Valentin-Karlstatt-Musäum, München/ Facebook http://www.facebook.com/?ref=home#!/villastuck Auf Facebook zum Wikipedia Eintrag verlinken, Bsp. Kelten Römer Museum Manching flickr, YouTube auf Facebook intergrieren, Bsp. Museum Villa Stuck
  • #43 http://www.gnm.de/ Facebook und (YouTube – sind die Filme eingebunden unten auf der Startseite)
  • #48 Anhaltspunkt bieten zwei Untersuchung (statistische Werte) Untersuchung: The Social Break-Up, Report #8, Exact Target, 2011 (http://www.exacttarget.com/resources/SFF8.pdf) Dan Zarella untersucht Fanentwicklung von 2600 große Facebook Pages auf seinem Blog „The Social Media Scientist“: http://danzarrella.com/new-data-post-to-your-facebook-page-every-other-day-for-the-most-likes.html Facabook Insights: Füge eine Meta-Markierung zu deiner Webseite hinzu
  • #50 Vergessen Sie nicht
  • #51 Marketing/ Sponsoring/ Spirit – wir verlassen Bayern – 3 Beispiele Museum Louvre in Paris zum Ankauf eines Lucas Cranach eine große Sponsoringkampagne gestartet http-__www.troisgraces.fr_EN_#_campaign