re:campaign 11 Social Media Kampagnen im Kulturbereich Karin Janner
Ziele: Social Media Kampagnen für… Absatzmarketing, Verkauf Beschaffungsmarketing (Sponsoring, Fundraising, Crowdfunding) PR: Imagekampagnen, Aufmerksamkeit für ein Thema Lobbying
Voraussetzungen für Social Media Kampagnen Interesse für das Thema vorhanden; Involvement; kritische Masse an Netzaffinen interessieren sich für Thema Starkes Netzwerk: Beziehungsaufbau; gute Mischung aus festen und lockeren Bindungen (Multiplikatoren) Partizipation: Einbezug der Kunden/Besucher/ Unterstützer, Rückkanal, Feedback, zuhören Authentizität, Glaubwürdigkeit, Vertrauen, Transparenz Tiefes Verständnis für Kommunikation und Informationsbeschaffung im Social Web Zeit + personelle Ressourcen für Planung und Durchführung
Kampagne = Kommunikation Foto: Gerd Altmann / pixelio.de
Kommunikation in den klass. Massenmedien Grafik: Patrick Breitenbach, Werbeblogger,  http://www.werbeblogger.de/2007/09/16/corporate-blogs-und-andere-utopien-teil-1   Top-Down One-way, kein Rückkanal Kommunikation nach außen: nicht direkt, sondern über die Medien als Mittler Marketing und PR getrennt:  -Werbung in den Massenmedien, Werbebotschaften aus der Marketingabteilung - PR mit Fokus auf  der Pressearbeit.  Journalisten = „Tor zur Öffentlichkeit“
Kommunikation im Social Web direkt, ungefiltert Rückkanal, Feedback Netzwerk nicht hierarchisch Verbreitung steigt, Kontrolle sinkt Grafik: Lena Janner
Do`s and Don`ts Quelle: David Steel,  http://davidsteel.typepad.com/my_weblog/2010/06/the-dos-and-dont-of-social-media-for-business.html
Beispiel: stARTconference Ziele:  Tolle Konferenz zu einem Thema, das für den Kulturbereich neu ist und Chancen eröffnet 500 Besucher für die jeweilige stARTconference (09, 10, 11) / Verkauf von Tickets (Absatzmarketing), Aufmerksamkeit für unser Thema (Social Media im Kulturbereich) PR/Image/Bekanntheitsgrad/ Lobbying, Gewinnen von Sponsoren Erreicht durch: Social Media + Medienpartnerschaften Ressourcen: Arbeitszeit von 4 Personen (Kernteam) und etlichen Helfern Budget: keines stART09, Foto: Christoph Müller Girod
stART09 - Netzwerkaufbau Aktiver Netzwerkaufbau ab  Januar 2009.  Grundlage: Persönliche + berufliche Netzwerke von den 4 Gründern - und Vermutung, dass das Thema auf Interesse stoßen wird.
Schritt 1 Interessenten mit hohem Involvement (Experten) + Multiplikatoren + erste Partner (Aktive Ansprache, Call for Papers)
Schritt 2 Interessenten + Potenzielle Besucher über Inhalte, z.B. Serie mit wöchentl. Beitrag auf dem Blog: „Web 2.0 – Basiswissen für den Kulturbereich“, Vorstellung von Best Practice Beispielen, Aufwerfen aktueller Kultur 2.0-Themen, Buchvorstellungen, Linktipps, Interviews
Schritt 3 Verbreitung der Inhalte über stARTnetzwerk, persönliche Netzwerke + Netzwerke von Sympathisanten, Multiplikatoren, Partnern.  stARTblog twitter/stART stART Facebook stARTxing Kulturmarketing Blog Kulturmanagement Blog kulturblogger Echtzeitgeist twitter/karinjanner twitter/kulturmanager twitter/culturelab twitter/frank_tentler Facebook Partnerseiten Persönl. Facebook Profile Persönl. Xing-Profile
Schritt 4 Kontinuierliche Vergrößerung der Netzwerke. Kontinuierliche Kommunikation, Partnerschaften. Inhalte interessant, likeable und leicht teilbar (2009 Sexy Bookmark Buttons, heute RT und FB like Button)
Schritt 5 Kommentare + Diskussionen in anderen Blogs/Facebookseiten, intensiver Austausch mit Interessenten + Multiplikatoren
Schritt 6 Aufmerksamkeit steigern durch Aktionen mit Partnern,  z.B.  Aktion stART.hilfe - Grosses Konzert hören und Gutes tun http://www.startconference.org/2009/05/22/aktion-starthilfe-grosses-konzert-horen-und-gutes-tun
stART09 (Sept. 09) – Timeline (1) Jan. 09 Twitter gestartet  http://twitter.com/startconference   Feb. 09 Website + Blog aufgesetzt  http://www.startconference.org  + mit Inhalten gefüllt Feb. 09 Call for Papers + aktiv Sprecher + Multiplikatoren + Partner angesprochen Feb. 09: Facebook, YouTube, Vimeo, Flickr, Delicious Accounts angelegt + begonnen zu betreiben, Aufruf zur Vernetzung mit uns auf allen Kanälen März 09: Xing Gruppe Ab April 09: Ticketverkauf über Amiando
stART09 (Sept. 09) – Timeline (2) Ab Mai 09: Sprecher + Partner im Blog vorgestellt Ab Mai 09: (Web)-Aktionen (v.a. mit Kooperationspartnern) wie z.B.  http://bit.ly/stART09_stARTthilfe ,  http://bit.ly/stART09_vision-kmm-2020 Ab Juli 09: Banner für Webseiten (20% Ermäßigung) Juli 09: Programm online + Programm-Pressekonferenz, live ins Web übertragen (MakeTV), Kommentarmöglichkeit über Twitter Juli 09: Schwerpunktmagazin Kulturmanagement Network Offline + Web 1.0: Anzeigen + PR-Artikel über Medienpartnerschaften, Vorträge + Networking bei Partnerveranstaltungen, Interviews, Banner bei Partnern
stART09 – die Konferenz Ziel erreicht: 500 Besucher, 50 Sprecher, gute Stimmung, allgemeiner Wunsch, die Konferenz zu wiederholen + Aufmerksamkeit für das Thema „Web 2.0 im Kulturbereich“. stART09, Foto: Karin Janner
stART10 (Sept. 2010) – Timeline (1) Sept.09: stART09 - Livestream, Berichterstattung, Interviews, Vernetzung der Teilnehmer Im Blog Nachberichterstattung + umfassende Dokumentation der stART09 (Videos + Folien der Vorträge, Fotos, Interviews, Feedback) Okt.09: Nominierung für den Kulturmarken Award (Preisverleihung am Kulturinvest Kongress) Okt.09: Start der Serie stARTgast – Gastbeiträge auf dem Blog Nov.09: Neues Offline-Format: 1. stARTtogether (seitdem regelmäßig in Berlin, weitere Städte kamen dazu: Frankfurt, Salzburg, Hamburg). Dokumentation! Jan.10: Motto, Schwerpunktthemen + Termin der stART10 bekanntgegeben
stART10 (Sept. 2010) – Timeline (2) Feb.10: erste stARTeducation Schulung Feb.10: Call for Papers stART10 April 10 Relaunch der Website/Blog April 10: Start Ticketverkauf stART10 mit 100 „Surprise“ Tickets für 100 Euro (noch kein Programmpunkt verraten, nach 1 Woche ausverkauft) April 10: Aktion: Blogparade zu einem unserer Schwerpunktthemen (Geschäftsmodelle im Wb 2.0) + eBook der Beiträge in Kooperation mit Kulturmanagement Network. April 10: Beginn der Vorstellungen im Blog von Sprechern + Partnern Mai 10: Start der Online Gesprächsreihe „Treffpunkt Kulturmanagement“ in Kooperation mit Kulturmanagement Network Mai 10: Start des Forschungsprojektes „Museen und das partizipative Web“ in Kooperation mit der Hochschule Luzern
stART10 (Sept. 2010) – Timeline (3) Juni 10: Das Programm der stART10 ist online Juli 10: Tagungsband stART09 erschienen Juli 10: Preconference „stARTmuseum“ angekündigt Juli 10: Neues Format: erstes stARTcamp (in Essen) Juli 10: erstes Frankfurter stARTtogether August 10: Aktion Crowdsourcing + Online Collaboration: Gemeinsam online ein Brettspiel zu Social Media entwickeln, Kooperationsprojekt mit Spieltz und Okahra. Das startspiel  http://www.startspiel.net  ist ein Open Source Spiel und wurde auf der stART10 präsentiert.
stART10 – die Konferenz Sept. 10: stART10 – die Konferenz.  3 Tage, 60 Sprecher, 500 Besucher Berichterstattung stART10: kein Livestream, aber die Besucher zur Liveberichterstattung aufgefordert. Wenig offizielle Fotografen, Besucher aufgefordert, zu fotografieren + filmen stART10, Foto: Christoph Müller Girod
stART11 (Nov.11)+ Ausbau der Marke stART -  Timeline Sept 10: Dokumentation stART10. Diesmal Fotos + Videos in die Hand der Besucher gegeben Sept. 10: Online Teilnehmerbefragung (Voycer) Nov. 10: Bekanntgabe des Themas + Termins d. stART11: Transmedia Storytelling, November 2011 Nov. 10: Bekanntgabe einer „offenen Konferenzplanung“ über Crowdsourcing, Gründung einer FB-Gruppe „stART11en“ Dez. 10: gemeinsam wird Slogan für die stART11 gesucht März 11: 2. stARTcamp – in Dresden April 11: erstes Hamburger stARTtogether April 11: Tagungsband stART10 („Social Media im Kulturmanagement“) erscheint
stART(11) – weitere Planung Bis Juni Grundfinanzierung über Wirtschaftsförderung Statt herkömmlicher Ticketverkauf und Sponsoring wird Crowdfunding über startnext erwogen Offene Konferenzplanung: maximale Transparenz + stART11en bringen sich mit Vorschlägen und Hilfestellungen ein. Ziele: Ausbau des Netzwerkes und der Marke, Ausbau der Formate (stARTconference, stARTcamps, stARTtogethers, stARTeducation…) Konferenz: 17.+18. November: stART11
Erfolgsfaktoren Thema traf den Nerv der Zeit, es existierten bereits viele Interessenten + Interessensgruppen, die noch niemand zur Community formiert hatte Authentizität, Team steht mit voller Persönlichkeit dahinter und lebt das Thema selbst  Team steckt mit eigener Begeisterung andere an Partizipation und Austausch, viel Zeit und viel Liebe investiert in Ausbau und Pflege der Kontakte Social Media Strategie + Ausschöpfung der Möglichkeiten + Kanäle
Crowdfunding Kampagnen Beim Crowdfunding wird die „Crowd“ oder besser die Community / Fangemeinde als Kapitalgeber für ein Projekt gewonnen. Die zentrale Frage: Wie kann ich meine Unterstützer mobilisieren und dafür sorgen, dass diese wiederum neue Unterstützer mobilisieren?
Beispiel: „Universalcode“ Buchprojekt Buch “ Universalcode “  (Buch über die Frage, wie das Internet den Journalismus verändert) wird gerade geschrieben und von den zukünftigen Lesern vorfinanziert  Selbstverlag über Plattform euryclia  http://www.euryclia.de   Erscheint im Juli, hat jetzt schon über 700 “Miniverleger” gefunden und ist damit finanziert Miniverleger von Anfang an einbezogen, können über Inhalte des Buches mitbestimmen u. sind zur Buchpremieren-Party eingeladen.
Universalcode, Ziele Gemeinsam ein spannendes und fundiertes Buch zu machen, das genau die Interessen der Leser trifft Eine Community zu dem Thema „Wie funktioniert Journalismus heute“ aufzubauen.
Universal Code - Netzwerkaufbau  Herbst 2010: Journalist Christian Jakubetz postete Idee zum Buch auf seinem Blog Fand über sein Netzwerk Mitstreiter Gesamte Entwicklung auf JakBlog dokumentiert  http://www.blog-cj.de/blog/category/das-buchprojekt  inkl. Leseproben, Videointerviews etc. Mitautoren berichten auf ihren Blogs Facebook, Twitter, YouTube Book2look Widget  http://www.book2look.com , mittlerweile in fast 100 Blogs eingebunden, virale Verbreitung, über 100.000 Views in 3 Monaten
Erfolgsfaktoren von „Universalcode“ Renommee + Netzwerke d. Autoren Communityaufbau große Bedeutung zugemessen Leser früh + permanent eingebunden Auf Wünsche d. Leser eingegangen, besonders gut angekommen: Aussicht auf Premierenparty Permanente Berichterstattung, Transparenz Virale Verbreitung über Book2look Widget  Zusammenspiel d. Kanäle http://www.book2look.com/vBook.aspx?id=cgsLIlErZ5&euid=4212380&ruid=0&referURL
Beispiel: „Der Barde Ranarion“ Soloalbum, Crowdfunding über startnext  Mit über 2,7 Millionen Klicks auf YouTube, über 6000 Abonnenten und knapp 1500 Supportern auf Facebook ist "Der Barde Ranarion" fester Bestandteil der Mittelalter-Musik-Szene. Jetzt kommt das erste Soloalbum.
Der Barde Ranarion, Ziel + Methode Soloalbum, Erscheinungsdatum 20.5.11, soll von den Fans vorfinanziert werden  Projekt auf Crowdfunding Plattform startnext  http://www.startnext.de  eingestellt:  http://www.startnext.de/ranarion Fans werden zu Mikrosposoren, Gegenleistung sind „Dankeschöns“.  Gegenleistung nach Höhe des Einsatzes, von Vorabdownload eines Liedes über signierte CD mit Nennung im Booklet bis zu Privatkonzert
Netzwerkaufbau + Erfolgsfaktoren Schon vor der Kampagne großes Netzwerk an Fans und Sympathisanten vorhanden Netzwerk aktiv weiter ausgebaut Authentizität, Transparenz Startnext als Plattform Ausschöpfen der Kanäle: YouTube, Blog, Twitter, Facebook. YouTube:  http://www.youtube.com/user/SoerenVogelsang Facebook:  http://www.facebook.com/pages/Der-Barde-Ranarion/158768511129   Blog:  http://www.hutgeld.de   Twitter:  http://twitter.com/Ranarion
Aufruf zum Crowdfunding auf YouTube http://www.youtube.com/watch?v=lZK4kJjQ-nU&feature=player_embedded
Bsp: Dokumentarfilm über die Berliner „Bar 25“, Crowdfunding über Inkubatu Ziel: 25.000 Euro für Dokumentarfilm. Laufzeit der Kampagne: 2,5 Monate. Erreicht: 27.000 Euro. http://www.inkubato.com/de/projekte/4c8c96cc2fc9a   http://www.youtube.com/watch?v=Fe__VrAz5d0
Erfolgsfaktoren „ Zwei Dinge haben den Erfolg der Aktion befeuert: Erstens, das enorme Renommee, die gute Vernetzung der Filmmacher und die emotionale Bindung des Publikums an die "Bar25", die ja ein mystischer Ort des Berliner Nachtlebens gewesen ist. Und zweitens die Bereitschaft des Teams, sich intensiv mit den Fans, der Community auseinanderzusetzen. "Crowdfunding ist kein Selbstläufer", sagt Lauten, "da steckt viel Arbeit drin".“  Taz.de, Teil 1 einer Serie über Crowdfunding, 09.04.11 http://taz.de/1/netz/schwerpunkt-freiwilliges-bezahlen/artikel/1/das-publikum-als-maezen
Beispiel: (Facebook-) Kampagne zum Erhalt des Altonaer Museums Das Museum, das im Oktober 2010 von der Schließung durch den Hamburger Senat bedroht war, konnte dank des lautstarken Engagements von über 80.000 Bürgern gerettet werden. Eine zentrale Rolle in der Kampagne spielete die Facebook Seite „Wir sind das Altonaer Museum“ (Freundeskreis Altonaer Museum)  http://www.facebook.com/AltonaerMuseum   Vortrag von Antje Schmidt, stARTtogether Hamburg, April 2010  http://www.startconference.org/2011/04/11/dokumentation-das-erste-hamburger-starttogether-mit-antje-schmidt-aus-dem-altonaer-museum
Aktionen Infoveranstaltungen Demonstrationen, Protestaktionen Flashmob Unterschriftensammlung, offline + Onlinepetition Sammlung von Briefen + Unterstützungsstatements
Zentrales Tool: Facebook-Seite Öffentliche Diskussion Online Petition Bilder: Fotos, Videos Schriftstücke, Briefe
Kampagne beendet. Und nun? Museum gerettet. Kampagne beendet. Was passiert nun mit den 7.800 Facebook-Fans? Foto: Gerd Altmann, pixelio.de
Kampagnen im Kulturbereich - Linktipps Virenschleuder Preis (Leander Wattig + Carsten Raimann): Preis für herausragende Social Media Kampagnen in der Buchbranche:  http://virenschleuderpreis.de Neu gestartete Interviewserie zu Social Media Kampagnen auf dem Kulturmarketing Blog (Karin Janner):  http://kulturmarketingblog.de/category/serie-kampagnen-im-kulturbereich
Vielen Dank! Karin Janner, Berlin Email:  [email_address]   http://www.kultur-projekte.net http://www.startconference.org Blogs http://kulturmarketingblog.de   http://newmarketingblog.de Twitter + Social Networks http://twitter.com/karinjanner   https://www.xing.com/profile/Karin_Janner http://www.facebook.com/karinjanner

Recampaign Präsentation Social Media Kampagnen im Kulturbereich

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    re:campaign 11 SocialMedia Kampagnen im Kulturbereich Karin Janner
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    Ziele: Social MediaKampagnen für… Absatzmarketing, Verkauf Beschaffungsmarketing (Sponsoring, Fundraising, Crowdfunding) PR: Imagekampagnen, Aufmerksamkeit für ein Thema Lobbying
  • 3.
    Voraussetzungen für SocialMedia Kampagnen Interesse für das Thema vorhanden; Involvement; kritische Masse an Netzaffinen interessieren sich für Thema Starkes Netzwerk: Beziehungsaufbau; gute Mischung aus festen und lockeren Bindungen (Multiplikatoren) Partizipation: Einbezug der Kunden/Besucher/ Unterstützer, Rückkanal, Feedback, zuhören Authentizität, Glaubwürdigkeit, Vertrauen, Transparenz Tiefes Verständnis für Kommunikation und Informationsbeschaffung im Social Web Zeit + personelle Ressourcen für Planung und Durchführung
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    Kampagne = KommunikationFoto: Gerd Altmann / pixelio.de
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    Kommunikation in denklass. Massenmedien Grafik: Patrick Breitenbach, Werbeblogger, http://www.werbeblogger.de/2007/09/16/corporate-blogs-und-andere-utopien-teil-1 Top-Down One-way, kein Rückkanal Kommunikation nach außen: nicht direkt, sondern über die Medien als Mittler Marketing und PR getrennt: -Werbung in den Massenmedien, Werbebotschaften aus der Marketingabteilung - PR mit Fokus auf  der Pressearbeit. Journalisten = „Tor zur Öffentlichkeit“
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    Kommunikation im SocialWeb direkt, ungefiltert Rückkanal, Feedback Netzwerk nicht hierarchisch Verbreitung steigt, Kontrolle sinkt Grafik: Lena Janner
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    Do`s and Don`tsQuelle: David Steel, http://davidsteel.typepad.com/my_weblog/2010/06/the-dos-and-dont-of-social-media-for-business.html
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    Beispiel: stARTconference Ziele: Tolle Konferenz zu einem Thema, das für den Kulturbereich neu ist und Chancen eröffnet 500 Besucher für die jeweilige stARTconference (09, 10, 11) / Verkauf von Tickets (Absatzmarketing), Aufmerksamkeit für unser Thema (Social Media im Kulturbereich) PR/Image/Bekanntheitsgrad/ Lobbying, Gewinnen von Sponsoren Erreicht durch: Social Media + Medienpartnerschaften Ressourcen: Arbeitszeit von 4 Personen (Kernteam) und etlichen Helfern Budget: keines stART09, Foto: Christoph Müller Girod
  • 9.
    stART09 - NetzwerkaufbauAktiver Netzwerkaufbau ab Januar 2009. Grundlage: Persönliche + berufliche Netzwerke von den 4 Gründern - und Vermutung, dass das Thema auf Interesse stoßen wird.
  • 10.
    Schritt 1 Interessentenmit hohem Involvement (Experten) + Multiplikatoren + erste Partner (Aktive Ansprache, Call for Papers)
  • 11.
    Schritt 2 Interessenten+ Potenzielle Besucher über Inhalte, z.B. Serie mit wöchentl. Beitrag auf dem Blog: „Web 2.0 – Basiswissen für den Kulturbereich“, Vorstellung von Best Practice Beispielen, Aufwerfen aktueller Kultur 2.0-Themen, Buchvorstellungen, Linktipps, Interviews
  • 12.
    Schritt 3 Verbreitungder Inhalte über stARTnetzwerk, persönliche Netzwerke + Netzwerke von Sympathisanten, Multiplikatoren, Partnern. stARTblog twitter/stART stART Facebook stARTxing Kulturmarketing Blog Kulturmanagement Blog kulturblogger Echtzeitgeist twitter/karinjanner twitter/kulturmanager twitter/culturelab twitter/frank_tentler Facebook Partnerseiten Persönl. Facebook Profile Persönl. Xing-Profile
  • 13.
    Schritt 4 KontinuierlicheVergrößerung der Netzwerke. Kontinuierliche Kommunikation, Partnerschaften. Inhalte interessant, likeable und leicht teilbar (2009 Sexy Bookmark Buttons, heute RT und FB like Button)
  • 14.
    Schritt 5 Kommentare+ Diskussionen in anderen Blogs/Facebookseiten, intensiver Austausch mit Interessenten + Multiplikatoren
  • 15.
    Schritt 6 Aufmerksamkeitsteigern durch Aktionen mit Partnern, z.B. Aktion stART.hilfe - Grosses Konzert hören und Gutes tun http://www.startconference.org/2009/05/22/aktion-starthilfe-grosses-konzert-horen-und-gutes-tun
  • 16.
    stART09 (Sept. 09)– Timeline (1) Jan. 09 Twitter gestartet http://twitter.com/startconference Feb. 09 Website + Blog aufgesetzt http://www.startconference.org + mit Inhalten gefüllt Feb. 09 Call for Papers + aktiv Sprecher + Multiplikatoren + Partner angesprochen Feb. 09: Facebook, YouTube, Vimeo, Flickr, Delicious Accounts angelegt + begonnen zu betreiben, Aufruf zur Vernetzung mit uns auf allen Kanälen März 09: Xing Gruppe Ab April 09: Ticketverkauf über Amiando
  • 17.
    stART09 (Sept. 09)– Timeline (2) Ab Mai 09: Sprecher + Partner im Blog vorgestellt Ab Mai 09: (Web)-Aktionen (v.a. mit Kooperationspartnern) wie z.B. http://bit.ly/stART09_stARTthilfe , http://bit.ly/stART09_vision-kmm-2020 Ab Juli 09: Banner für Webseiten (20% Ermäßigung) Juli 09: Programm online + Programm-Pressekonferenz, live ins Web übertragen (MakeTV), Kommentarmöglichkeit über Twitter Juli 09: Schwerpunktmagazin Kulturmanagement Network Offline + Web 1.0: Anzeigen + PR-Artikel über Medienpartnerschaften, Vorträge + Networking bei Partnerveranstaltungen, Interviews, Banner bei Partnern
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    stART09 – dieKonferenz Ziel erreicht: 500 Besucher, 50 Sprecher, gute Stimmung, allgemeiner Wunsch, die Konferenz zu wiederholen + Aufmerksamkeit für das Thema „Web 2.0 im Kulturbereich“. stART09, Foto: Karin Janner
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    stART10 (Sept. 2010)– Timeline (1) Sept.09: stART09 - Livestream, Berichterstattung, Interviews, Vernetzung der Teilnehmer Im Blog Nachberichterstattung + umfassende Dokumentation der stART09 (Videos + Folien der Vorträge, Fotos, Interviews, Feedback) Okt.09: Nominierung für den Kulturmarken Award (Preisverleihung am Kulturinvest Kongress) Okt.09: Start der Serie stARTgast – Gastbeiträge auf dem Blog Nov.09: Neues Offline-Format: 1. stARTtogether (seitdem regelmäßig in Berlin, weitere Städte kamen dazu: Frankfurt, Salzburg, Hamburg). Dokumentation! Jan.10: Motto, Schwerpunktthemen + Termin der stART10 bekanntgegeben
  • 20.
    stART10 (Sept. 2010)– Timeline (2) Feb.10: erste stARTeducation Schulung Feb.10: Call for Papers stART10 April 10 Relaunch der Website/Blog April 10: Start Ticketverkauf stART10 mit 100 „Surprise“ Tickets für 100 Euro (noch kein Programmpunkt verraten, nach 1 Woche ausverkauft) April 10: Aktion: Blogparade zu einem unserer Schwerpunktthemen (Geschäftsmodelle im Wb 2.0) + eBook der Beiträge in Kooperation mit Kulturmanagement Network. April 10: Beginn der Vorstellungen im Blog von Sprechern + Partnern Mai 10: Start der Online Gesprächsreihe „Treffpunkt Kulturmanagement“ in Kooperation mit Kulturmanagement Network Mai 10: Start des Forschungsprojektes „Museen und das partizipative Web“ in Kooperation mit der Hochschule Luzern
  • 21.
    stART10 (Sept. 2010)– Timeline (3) Juni 10: Das Programm der stART10 ist online Juli 10: Tagungsband stART09 erschienen Juli 10: Preconference „stARTmuseum“ angekündigt Juli 10: Neues Format: erstes stARTcamp (in Essen) Juli 10: erstes Frankfurter stARTtogether August 10: Aktion Crowdsourcing + Online Collaboration: Gemeinsam online ein Brettspiel zu Social Media entwickeln, Kooperationsprojekt mit Spieltz und Okahra. Das startspiel http://www.startspiel.net ist ein Open Source Spiel und wurde auf der stART10 präsentiert.
  • 22.
    stART10 – dieKonferenz Sept. 10: stART10 – die Konferenz. 3 Tage, 60 Sprecher, 500 Besucher Berichterstattung stART10: kein Livestream, aber die Besucher zur Liveberichterstattung aufgefordert. Wenig offizielle Fotografen, Besucher aufgefordert, zu fotografieren + filmen stART10, Foto: Christoph Müller Girod
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    stART11 (Nov.11)+ Ausbauder Marke stART - Timeline Sept 10: Dokumentation stART10. Diesmal Fotos + Videos in die Hand der Besucher gegeben Sept. 10: Online Teilnehmerbefragung (Voycer) Nov. 10: Bekanntgabe des Themas + Termins d. stART11: Transmedia Storytelling, November 2011 Nov. 10: Bekanntgabe einer „offenen Konferenzplanung“ über Crowdsourcing, Gründung einer FB-Gruppe „stART11en“ Dez. 10: gemeinsam wird Slogan für die stART11 gesucht März 11: 2. stARTcamp – in Dresden April 11: erstes Hamburger stARTtogether April 11: Tagungsband stART10 („Social Media im Kulturmanagement“) erscheint
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    stART(11) – weiterePlanung Bis Juni Grundfinanzierung über Wirtschaftsförderung Statt herkömmlicher Ticketverkauf und Sponsoring wird Crowdfunding über startnext erwogen Offene Konferenzplanung: maximale Transparenz + stART11en bringen sich mit Vorschlägen und Hilfestellungen ein. Ziele: Ausbau des Netzwerkes und der Marke, Ausbau der Formate (stARTconference, stARTcamps, stARTtogethers, stARTeducation…) Konferenz: 17.+18. November: stART11
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    Erfolgsfaktoren Thema trafden Nerv der Zeit, es existierten bereits viele Interessenten + Interessensgruppen, die noch niemand zur Community formiert hatte Authentizität, Team steht mit voller Persönlichkeit dahinter und lebt das Thema selbst Team steckt mit eigener Begeisterung andere an Partizipation und Austausch, viel Zeit und viel Liebe investiert in Ausbau und Pflege der Kontakte Social Media Strategie + Ausschöpfung der Möglichkeiten + Kanäle
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    Crowdfunding Kampagnen BeimCrowdfunding wird die „Crowd“ oder besser die Community / Fangemeinde als Kapitalgeber für ein Projekt gewonnen. Die zentrale Frage: Wie kann ich meine Unterstützer mobilisieren und dafür sorgen, dass diese wiederum neue Unterstützer mobilisieren?
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    Beispiel: „Universalcode“ BuchprojektBuch “ Universalcode “  (Buch über die Frage, wie das Internet den Journalismus verändert) wird gerade geschrieben und von den zukünftigen Lesern vorfinanziert Selbstverlag über Plattform euryclia http://www.euryclia.de Erscheint im Juli, hat jetzt schon über 700 “Miniverleger” gefunden und ist damit finanziert Miniverleger von Anfang an einbezogen, können über Inhalte des Buches mitbestimmen u. sind zur Buchpremieren-Party eingeladen.
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    Universalcode, Ziele Gemeinsamein spannendes und fundiertes Buch zu machen, das genau die Interessen der Leser trifft Eine Community zu dem Thema „Wie funktioniert Journalismus heute“ aufzubauen.
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    Universal Code -Netzwerkaufbau Herbst 2010: Journalist Christian Jakubetz postete Idee zum Buch auf seinem Blog Fand über sein Netzwerk Mitstreiter Gesamte Entwicklung auf JakBlog dokumentiert http://www.blog-cj.de/blog/category/das-buchprojekt inkl. Leseproben, Videointerviews etc. Mitautoren berichten auf ihren Blogs Facebook, Twitter, YouTube Book2look Widget http://www.book2look.com , mittlerweile in fast 100 Blogs eingebunden, virale Verbreitung, über 100.000 Views in 3 Monaten
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    Erfolgsfaktoren von „Universalcode“Renommee + Netzwerke d. Autoren Communityaufbau große Bedeutung zugemessen Leser früh + permanent eingebunden Auf Wünsche d. Leser eingegangen, besonders gut angekommen: Aussicht auf Premierenparty Permanente Berichterstattung, Transparenz Virale Verbreitung über Book2look Widget Zusammenspiel d. Kanäle http://www.book2look.com/vBook.aspx?id=cgsLIlErZ5&euid=4212380&ruid=0&referURL
  • 31.
    Beispiel: „Der BardeRanarion“ Soloalbum, Crowdfunding über startnext Mit über 2,7 Millionen Klicks auf YouTube, über 6000 Abonnenten und knapp 1500 Supportern auf Facebook ist "Der Barde Ranarion" fester Bestandteil der Mittelalter-Musik-Szene. Jetzt kommt das erste Soloalbum.
  • 32.
    Der Barde Ranarion,Ziel + Methode Soloalbum, Erscheinungsdatum 20.5.11, soll von den Fans vorfinanziert werden Projekt auf Crowdfunding Plattform startnext http://www.startnext.de eingestellt: http://www.startnext.de/ranarion Fans werden zu Mikrosposoren, Gegenleistung sind „Dankeschöns“. Gegenleistung nach Höhe des Einsatzes, von Vorabdownload eines Liedes über signierte CD mit Nennung im Booklet bis zu Privatkonzert
  • 33.
    Netzwerkaufbau + ErfolgsfaktorenSchon vor der Kampagne großes Netzwerk an Fans und Sympathisanten vorhanden Netzwerk aktiv weiter ausgebaut Authentizität, Transparenz Startnext als Plattform Ausschöpfen der Kanäle: YouTube, Blog, Twitter, Facebook. YouTube: http://www.youtube.com/user/SoerenVogelsang Facebook: http://www.facebook.com/pages/Der-Barde-Ranarion/158768511129 Blog: http://www.hutgeld.de Twitter: http://twitter.com/Ranarion
  • 34.
    Aufruf zum Crowdfundingauf YouTube http://www.youtube.com/watch?v=lZK4kJjQ-nU&feature=player_embedded
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    Bsp: Dokumentarfilm überdie Berliner „Bar 25“, Crowdfunding über Inkubatu Ziel: 25.000 Euro für Dokumentarfilm. Laufzeit der Kampagne: 2,5 Monate. Erreicht: 27.000 Euro. http://www.inkubato.com/de/projekte/4c8c96cc2fc9a http://www.youtube.com/watch?v=Fe__VrAz5d0
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    Erfolgsfaktoren „ ZweiDinge haben den Erfolg der Aktion befeuert: Erstens, das enorme Renommee, die gute Vernetzung der Filmmacher und die emotionale Bindung des Publikums an die "Bar25", die ja ein mystischer Ort des Berliner Nachtlebens gewesen ist. Und zweitens die Bereitschaft des Teams, sich intensiv mit den Fans, der Community auseinanderzusetzen. "Crowdfunding ist kein Selbstläufer", sagt Lauten, "da steckt viel Arbeit drin".“ Taz.de, Teil 1 einer Serie über Crowdfunding, 09.04.11 http://taz.de/1/netz/schwerpunkt-freiwilliges-bezahlen/artikel/1/das-publikum-als-maezen
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    Beispiel: (Facebook-) Kampagnezum Erhalt des Altonaer Museums Das Museum, das im Oktober 2010 von der Schließung durch den Hamburger Senat bedroht war, konnte dank des lautstarken Engagements von über 80.000 Bürgern gerettet werden. Eine zentrale Rolle in der Kampagne spielete die Facebook Seite „Wir sind das Altonaer Museum“ (Freundeskreis Altonaer Museum) http://www.facebook.com/AltonaerMuseum Vortrag von Antje Schmidt, stARTtogether Hamburg, April 2010 http://www.startconference.org/2011/04/11/dokumentation-das-erste-hamburger-starttogether-mit-antje-schmidt-aus-dem-altonaer-museum
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    Aktionen Infoveranstaltungen Demonstrationen,Protestaktionen Flashmob Unterschriftensammlung, offline + Onlinepetition Sammlung von Briefen + Unterstützungsstatements
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    Zentrales Tool: Facebook-SeiteÖffentliche Diskussion Online Petition Bilder: Fotos, Videos Schriftstücke, Briefe
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    Kampagne beendet. Undnun? Museum gerettet. Kampagne beendet. Was passiert nun mit den 7.800 Facebook-Fans? Foto: Gerd Altmann, pixelio.de
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    Kampagnen im Kulturbereich- Linktipps Virenschleuder Preis (Leander Wattig + Carsten Raimann): Preis für herausragende Social Media Kampagnen in der Buchbranche: http://virenschleuderpreis.de Neu gestartete Interviewserie zu Social Media Kampagnen auf dem Kulturmarketing Blog (Karin Janner): http://kulturmarketingblog.de/category/serie-kampagnen-im-kulturbereich
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    Vielen Dank! KarinJanner, Berlin Email: [email_address] http://www.kultur-projekte.net http://www.startconference.org Blogs http://kulturmarketingblog.de http://newmarketingblog.de Twitter + Social Networks http://twitter.com/karinjanner https://www.xing.com/profile/Karin_Janner http://www.facebook.com/karinjanner

Hinweis der Redaktion

  • #7 Kommunikation in den Massenmedien erfolgt nach dem Prinzip one to many - Sie haben eine Botschaft, die Sie über Fernsehen, Radio oder Printmedien möglichst vielen vermitteln. Wie die ankommt erfahren Sie bestenfalls auf dem indirekten Weg - über Marktforschung oder Besucherumfragen. Im Direktmarketing sprechen sie zwar Ihre Besucher direkt an und ermuntern sie zum Dialog, aber der ist nicht öffentlich . Die Zeit, die Sie in den Dialog mit einem Besucher investierten, widmen Sie also allein diesem einen Besucher. Im Web 2.0 richten Sie sich direkt an Ihre Besucher - die können mit Ihnen über die Kommentarfunktion sofort und auf unkomplizierte Weise in Dialog treten . Ohne Rückantwortkarten, ohne auf die Post zu laufen. Und im Gegensatz zu einer Mail, die nur an Sie geht, ist die Kommunikation über Web 2.0 öffentlich einsehbar . Die Zeit, die sie für diesen Dialog verwenden, kommt auch anderen Besuchern zugute. Andere Besucher können sich auf Ihren Dialog beziehen und darüber sowohl mit Ihnen, als auch untereinander in Dialog treten . Diese Art der Kommunikation kann unglaubliche Kräfte entfalten, wenn man damit umzugehen weiß. Und Journalisten als Tor zur Öffentlichkeit? Natürlich sind Berichte in Printmedien wichtig, aber sie sind nicht mehr Ihre einzige Möglichkeit, der Öffentlichkeit Ihre Standpunkte mitzuteilen.
  • #8 Unterbrecherwerbung kommt aus der Zeit der Massenmedien. Fernseh- Radio- und Printwerbung muss auffallen. Das geht am besten, indem sie nervt. Ins Internet übertragen sind das Banner – besonders nerven die, die sich quer über die Inhalte schieben, die man gerade liest. Banner sind 1.0. Im Web 2.0 haben Sie bessere Möglichkeiten. Sie können mit Ihren Besuchern direkt kommunizieren + langfristige Beziehungen aufbauen. Der Rückkanal ist dabei besonders wichtig – pusten Sie nicht nur Ihre Infos ins Web, sondern schauen Sie, was zurück kommt, nehmen Sie es ernst, reagieren Sie drauf! Lassen Sie sich auf den Austausch ein