1
Strategie-Netzwerk:
AG neue Themen
© Strategie-Netzwerk 2015 2
Agenda
1 Demografischen Wandel im Unternehmen beherrschen (Rainer)
2 Innovationsmanagement (Herwig)
3 Blue Ocean Strategy (Frieder)
4 Digitalisierung der Wirtschaft (Frank)
Vorschläge für „neue Themen“
Team:
Frank Ahlrichs
Frieder Belle
Herwig Friedag
Rainer Weichbrodt
© Strategie-Netzwerk 2015 3
Demografischen Wandel im Unternehmen
beherrschen
1
Quelle: Wikipedia
Die Annahmen: Wir werden weniger, älter und bunter
Wir werden weniger, damit wird der Arbeitsmarkt zum
Arbeitnehmermarkt
Wir werden älter, damit sinkt die durchschnittliche Arbeitsfähigkeit
Wir werden kränker. Physische und psychische Gesundheit nehmen
an Stellenwert in Unternehmen zu
Wir werden bunter. Zur Deckung der Bedarfslücke benötigen wir eine
Förderung der Vielfalt im Arbeitsleben.
 Der demografische Wandel gefährdet die Verfügbarkeit von
Fachkräften.
© Strategie-Netzwerk 2015 4
Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland
 In der Kategorie der 20-64 jährigen werden wir bis 2030 sechs
Millionen Menschen weniger haben. Danach wird es bis 2050 noch
viel dramatischer.
 Der Altersdurchschnitt steigt erheblich, 2020 wird jeder Zweite in
dieser Altersklasse über 50 sein. In 2010 werden die meisten
Menschen in Deutschland den 56. Geburtstag feiern.
50+
© Strategie-Netzwerk 2015 5
Entwicklung der Arbeitsfähigkeit mit dem Alter
 Der gesundheitsbedingte Arbeitsfähigkeitsindex sinkt ab einem Alter
von 48 Jahren um ca. 33% bis zum Rentenalter
 Individuelle Maßnahmen zur Gesundheitsförderung alleine lösen das
Problem nicht. Arbeitsbedingungen und Führungsverhalten müssen
sich ändern
20
25
30
35
40
45
50
40 45 50 55 60 65
Alter (Jahre)
sehr gut
gut
mäßig
schlecht
Individuelle Gesund-
heitsförderung, Ergo-
nomische Maßnahmen,
verbessertes
Führungsverhalten
Nur individuelle
Gesundheits-
förderung
Keine Maßnahmen
Arbeitsfähigkeit
(ABI)
Quelle: Ilmarinen; Darstellung nach Richenhagen 2007
© Strategie-Netzwerk 2015
Handlungsfelder zur Fachkräftesicherung
Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ (INQA)
© Strategie-Netzwerk 2015 7
Demografischen Wandel im Unternehmen
beherrschen
1
Quelle: Wikipedia
Mögliche Arbeitsgruppen-Themenbereiche:
1.Diversity-Management
2.Gesunde Führung
3.Familie und Beruf
4.Unternehmenskultur im Kontext demografischer Wandel
5.Betriebliches Gesundheitsmanagement
6.Generation Y – veränderte Werte?
……
© Strategie-Netzwerk 2015 8
Agenda
1 Demografischen Wandel im Unternehmen beherrschen (Rainer)
2 Innovationsmanagement (Herwig)
3 Blue Ocean Strategy (Frieder)
4 Digitalisierung der Wirtschaft (Frank)
Vorschläge für „neue Themen“
Team:
Frank Ahlrichs
Frieder Belle
Herwig Friedag
Rainer Weichbrodt
© Strategie-Netzwerk 2015 9
Innovationsmanagement
1
Quelle: Wikipedia
Innovation ist eine technischen oder organisatorischen Neuerung:
neue Produkte,
neue Märkte,
neue Verfahren,
neue Vorgehensweisen,
neue Prozesse,
neue Vertriebswege,
neue Werbeaussagen und vieles mehr.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Innovation
© Strategie-Netzwerk 2015 10
Abgrenzung:
Innovation – Invention - Erneuerung
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Innovation bzw. http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerung
 Innovation
1. Bei einer Innovation geht es grundsätzlich um etwas "Neues":
2. Diese Neuartigkeit muss wahrgenommen, muss bewusst werden.
3. Diese Verknüpfung muss sich auf dem Markt oder innerbetrieblich
(wirtschaftlich) bewähren.
 Invention, Erfindung (radikale Innovation)
Die reine Hervorbringung einer Idee genügt nicht. (Transrapid)
Verkauf oder Nutzung unterscheidet eine Innovation von der Invention.
 Erneuerung ( inkrementelle Innovation)
Austausch oder Auswechseln von Objekten innerhalb des
Bezugssystems gegen neue.
© Strategie-Netzwerk 2015 11
Innovationsförderliche Aspekte
1
Quelle: Wikipedia
 innovationsförderliche Unternehmenskultur entsteht durch einen
kooperativen und partizipativen (transformationalen 1
)
Führungsstil.
 Zusammensetzung der Mitarbeiter / der Teams
 Kompetenzentwicklung im Unternehmen
 Anerkennung
 Mitbestimmung und Beteiligung
 Fehlerkultur
 Freiraum
© Strategie-Netzwerk 2015 12
Test zur Innovationsfähigkeit im Mittelstand 1
 Wie wird das Potenzial der Beschäftigten genutzt ? (Diversity)
 Welche Beschleunigungspotenziale stecken in Innovationsprojekten ?
 Wie Innovationsfähig ist ein Unternehmen ?
 Effizienz der Organisationsstruktur
 Patentmanagement
 Innovationsfähigkeit in Bezug auf produktbegleiutende
Dienstleistungen (Service)
 Wie erfolgreich erschließt ein Unternehmen externe
Innovationsquellen? (Open Innovation)
1
Quelle: http://www.innovation.iao.fraunhofer.de/de/leistungsspektrum/innovationsfaehigkeitsteigern.html
© Strategie-Netzwerk 2015 13
Innovationsmanagement
Mögliche Arbeitsgruppen-Themenbereiche:
Beispiele und Ideen zur Innovationsförderung
1.in Unternehmensbereichen / -abteilungen
2.im Gesamt-Unternehmen
3.Open Innovation durch Nutzung der Crowd (im WWW)
© Strategie-Netzwerk 2015 14
Agenda
1 Demografischen Wandel im Unternehmen beherrschen (Rainer)
2 Innovationsmanagement (Herwig)
3 Blue Ocean Strategy (Frieder)
4 Digitalisierung der Wirtschaft (Frank)
Vorschläge für „neue Themen“
Team:
Frank Ahlrichs
Frieder Belle
Herwig Friedag
Rainer Weichbrodt
© Strategie-Netzwerk 2015 15
Blue ocean strategy
Frage: Warum sollten wir uns mit dem Thema „Blue Ocean“ beschäftigen?
Antwort: Wir sollten den Inhalt und die Denkweise kennen, wenn wir uns
im Strategie-Netzwerk mit Innovationsmanagement befassen
wollen. Der Ansatz bietet uns eine andere Perspektive.
Zum Buch*: Warum aber der blaue Ozean blau und der rote Ozean rot ist, spielt
eigentlich keine Rolle, es ist nur der Farbklecks auf einem klugen Strategiebuch,
das allerdings bei weitem nicht so revolutionär ist, wie es die Autoren gerne hätten.
Blaue Ozeane sind schlichtweg neue Märkte. Man könnte genauso gut sagen:
unentdecktes Land oder das unendliche Weltall der Produktinnovationen.
Wie man es auch nennt, die beiden Autoren zeigen anschaulich, wie es gelingt,
„dahin zu gehen, wo kein Unternehmen zuvor gewesen ist“.
Wichtigste Instrumente sind dabei die radikale Veränderung, die Schaffung neuer
Nutzenpotenziale und die Zurücknahme von Produkteigenschaften, die sowieso
keiner braucht.
*
Quelle: W. Chan Kim, R. Mauborgne: der blaue Ozean als Strategie, Hanser 2005
© Strategie-Netzwerk 2015 16
Das Ganze schmecken Kim / Mauborgne mit viel Benchmarking und den alten
Strategieklassikern ab, freilich nicht ohne sie kräftig gegen den Strich zu bürsten.
Herausgekommen ist ein – nicht zuletzt wegen seiner narrativen Struktur – gut
lesbares Strategiebuch. buch.
Über die Autoren:
W. Chan Kim ist Professor für Strategie und Internationales Management am INSEAD in
Fontainebleau. Er war Aufsichtsratsmitglied und Berater vieler internationaler Unternehmen
und schreibt für zahlreiche Medien. Außerdem ist er Mitglied des Weltwirtschaftsforums
und Berater der EU. Renée Mauborgne ist Professorin für Strategie und Management
ebenfalls am INSEAD und Mitglied des Weltwirtschaftsforums. Auch sie schreibt für
zahlreiche Medien.
*
Quelle: W. Chan Kim, R. Mauborgne: der blaue Ozean als Strategie, Hanser 2005
Blue ocean strategy
© Strategie-Netzwerk 2015 17
*
Quelle: W. Chan Kim, R. Mauborgne: der blaue Ozean als Strategie, Hanser 2005
Blue ocean strategy
Hauptcharakteristika der Strategien für rote und
blaue Ozeane
Strategien für rote Ozeane
Wettbewerb im vorhandenen Markt
Die Konkurrenz schlagen
Die existierende Nachfrage nutzen
Direkter Zusammenhang zwischen
Nutzen und Kosten
Ausrichtung des Gesamtsystems der
Unternehmensaktivitäten an der
strategischen Entscheidung für
Differenzierung oder niedrige Kosten
Strategien für blaue Ozeane
Schaffung neuer Märkte
Der Konkurrenz ausweichen
Neue Nachfrage erschließen
Aushebelung des direkten
Zusammenhangs zwischen Nutzen
und Kosten
Ausrichtung des Gesamtsystems
der Unternehmensaktivitäten auf
Differenzierung und niedrige Kosten
Welche Risiken können bei der Transformation vom
roten zum blauen Ozean durch welche sechs Prinzipien
verringert werden?
Vier Prinzipien für die Formulierung
 Umgestaltung der Marktgrenzen
 Fokussierung auf das Gesamtbild
 Über die vorhandene Nachfrage
hinausgreifen
 Die richtige strategische Abfolge
einhalten
Zwei Prinzipien für die Umsetzung
 Die entstehenden Hürden in der
Organisation überwinden
 Die Umsetzung in die Strategie
integrieren
Risikofaktoren, die verringert werden
 Suchrisiko
 Planungsrisiko
 Größenrisiko
 Modellrisiko
 Betriebliches Risiko
 Managementrisiko
18
© Strategie-Netzwerk 2015 19
Aufgabenstellung für eine Arbeitsgruppe:
Wie können sich Unternehmen aus dem roten Ocean des knallharten
Wettbewerbs befreien und der Konkurrenz ausweichen? Anders als die
anderen – anders als sonst – anders als erwartet?
Oder anders formuliert:
Welche Innovationen erschließen und erobern einen von niemand
beanspruchten Markt?
Eine Antwort darauf liefert die strategische Kontur, (= Marktgrenzen
umgestalten) ein analytisches Format, das für Nutzeninnovationen und
die Eroberung blauer Ozeane von zentraler Bedeutung ist.
*
Quelle: W. Chan Kim, R. Mauborgne: der blaue Ozean als Strategie, Hanser 2005
Blue ocean strategy
© Strategie-Netzwerk 2015 20
Das zweite analytische Grundformat für blaue Ozeane: das Diagramm
mit den vier Aktionen zur Erzeugung einer neuen Nutzenkurve
*
Quelle: W. Chan Kim, R. Mauborgne: der blaue Ozean als Strategie, Hanser 2005
Blue ocean strategy
Neue
Nutzen-
kurve
Reduzierung
Welche Faktoren müssen bis
weit unter den Standard der
Branche reduziert werden?
Kreierung
Welche Faktoren, die bisher
noch nie von der Branche
geboten wurden, müssen kreiert
werden?
Steigerung
Welche Faktoren müssen bis
weit über den Standard der
Branche gesteigert werden?
Eliminierung
Welche Faktoren, die die
Branche als selbstverständlich
betrachtet, müssen elimimiert
werden?
Blue ocean strategy
Ein weiteres wichtiges Tool für die Erschließung blauer Ozeane ist eine
analytische Ergänzung zum Vier-Aktionen-Format:
Das Quadrat für die Eliminierung, Reduzierung, Steigerung und
Kreierung (ERKS-Quadrat am Bsp. von yellow tail, Austral.-Weinkette)
21
Eliminierung
Önologische Fachtermini und
Unterscheidungen
Alterungsfähigkeit
Verkaufsförderung durch normale
Werbemaßnahmen
Steigerung
Preisliche Orientierung an den
Billigweinen
Einbeziehung der
Einzelhandelsgeschäfte
Reduzierung
Komplexität des Weines
Palette von Weinsorten
Prestige des Weinguts
Kreierung
Leichte Trinkbarkeit
Einfache Auswahl
Spaß und Abenteuer
*
Quelle: W. Chan Kim, R. Mauborgne: der blaue Ozean als Strategie, Hanser 2005
Blue ocean strategy
Das Quadrat für die Eliminierung, Reduzierung, Steigerung und
Kreierung (ERKS-Quadrat am Bsp. von Cirque Soleil)
22
Eliminierung
Stars
Tiernummern
Verkauf von Getränken, Knabbereien
und „Fanartikeln“
Manege mit mehreren Ringen
Steigerung
Einzigartiger Veranstaltungsort
Reduzierung
Spaß und Humor
Sensationen und Gefahr
Kreierung
Thema
Kultivierte Umgebung
Mehrfachproduktionen
Künstlerische Musik und Tanz
*
Quelle: W. Chan Kim, R. Mauborgne: der blaue Ozean als Strategie, Hanser 2005
© Strategie-Netzwerk 2015 23
Agenda
1 Demografischen Wandel im Unternehmen beherrschen (Rainer)
2 Innovationsmanagement (Herwig)
3 Blue Ocean Strategy (Frieder)
4 Digitalisierung der Wirtschaft (Frank)
Vorschläge für „neue Themen“
Team:
Frank Ahlrichs
Frieder Belle
Herwig Friedag
Rainer Weichbrodt
© Strategie-Netzwerk 2015 24
Digitalisierung der Wirtschaft
Die Digitalisierung erfasst schleichend unser gesamtes Leben
Seit dem es Navigationssysteme gibt, verlieren wir die Orientierung
Wir schreiben WhatsApps/SMS/Mails, anstatt mit den Menschen zu
sprechen
Online-Handel ersetzt lokale Geschäfte, Innenstädte ändern sich
…
 Wichtig ist das Bewusstsein für diese Veränderung
 Ändert dies Art und Inhalt unserer Beratungstätigkeiten?
3 Facetten müssen betrachtet werden:
Big Data
Internet der Dinge (Industrie 4.0)
Mobile Kommunikation
© Strategie-Netzwerk 2015 25
Digitalisierung der Wirtschaft: Big Data
Aus Business Intelligence wird Big Data Analysis
Großunternehmen wie Amazon, Google, Apple, aber auch Staaten
analysieren alle unsere Aktivitäten und kennen uns besser als wir uns
selbst
Gesundheits-Apps wie FitBit
Kommunikation wie Facebook
Kaufverhalten
Persönliche Daten/Passwörter
Personalisierung von Analysen
…
Versicherungsbeiträge, …
Jobs: Bewertung von Bewerbern
Beeinflussung des Konsumverh.
Cyber-Kriminalität
Gezielte Ansprache im Vertrieb
…
Anwendungen Auswirkungen
© Strategie-Netzwerk 2015 26
Digitalisierung der Wirtschaft: Big Data
Die Anwendungen sind vielfältig und beeinflussen unsere Fachthemen:
© Strategie-Netzwerk 2015 27
Digitalisierung der Wirtschaft: Industrie 4.0
Autos, Maschinen, Häuser, … sind miteinander vernetzt und agieren
autonom
Informationen über Zustände und Bedarfe stehen unmittelbar zur
Verfügung  Änderung von Kommunikation
Bestellungen und Lieferungen erfolgen oft ohne menschliches Zutun
 Änderung ganzer Wertschöpfungs- und Lieferketten
Die Vernetzung erfordert neue Kompetenzen
 Änderung von Berufsbildern und Bildungswegen
Infrastruktur für Industrie 4.0 muss geschaffen werden
 neue Branchen entstehen bzw. ändern sich
…
© Strategie-Netzwerk 2015 28
Digitalisierung der Wirtschaft: Mobile
Kommunikation
Internet, Web- und Video-Telefonie, mobile Endgeräte, … verändern die
Arbeitswelt gravierend.
Cloud-Computing schafft jederzeitige Datenverfügbarkeit und Mobilität
Verknüpfung von Firmennetzwerken (z.B. Extranet) macht integrierte
Prozesse möglich
Individualisierung schreitet weiter voran
Reaktionszeiten werden weiter sinken (müssen)
…
 Neue Geschäftsmodelle entstehen, bestehende ändern sich
29
… und nun an die
Arbeit

Neue Themen für Consultants

  • 1.
  • 2.
    © Strategie-Netzwerk 20152 Agenda 1 Demografischen Wandel im Unternehmen beherrschen (Rainer) 2 Innovationsmanagement (Herwig) 3 Blue Ocean Strategy (Frieder) 4 Digitalisierung der Wirtschaft (Frank) Vorschläge für „neue Themen“ Team: Frank Ahlrichs Frieder Belle Herwig Friedag Rainer Weichbrodt
  • 3.
    © Strategie-Netzwerk 20153 Demografischen Wandel im Unternehmen beherrschen 1 Quelle: Wikipedia Die Annahmen: Wir werden weniger, älter und bunter Wir werden weniger, damit wird der Arbeitsmarkt zum Arbeitnehmermarkt Wir werden älter, damit sinkt die durchschnittliche Arbeitsfähigkeit Wir werden kränker. Physische und psychische Gesundheit nehmen an Stellenwert in Unternehmen zu Wir werden bunter. Zur Deckung der Bedarfslücke benötigen wir eine Förderung der Vielfalt im Arbeitsleben.  Der demografische Wandel gefährdet die Verfügbarkeit von Fachkräften.
  • 4.
    © Strategie-Netzwerk 20154 Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland  In der Kategorie der 20-64 jährigen werden wir bis 2030 sechs Millionen Menschen weniger haben. Danach wird es bis 2050 noch viel dramatischer.  Der Altersdurchschnitt steigt erheblich, 2020 wird jeder Zweite in dieser Altersklasse über 50 sein. In 2010 werden die meisten Menschen in Deutschland den 56. Geburtstag feiern. 50+
  • 5.
    © Strategie-Netzwerk 20155 Entwicklung der Arbeitsfähigkeit mit dem Alter  Der gesundheitsbedingte Arbeitsfähigkeitsindex sinkt ab einem Alter von 48 Jahren um ca. 33% bis zum Rentenalter  Individuelle Maßnahmen zur Gesundheitsförderung alleine lösen das Problem nicht. Arbeitsbedingungen und Führungsverhalten müssen sich ändern 20 25 30 35 40 45 50 40 45 50 55 60 65 Alter (Jahre) sehr gut gut mäßig schlecht Individuelle Gesund- heitsförderung, Ergo- nomische Maßnahmen, verbessertes Führungsverhalten Nur individuelle Gesundheits- förderung Keine Maßnahmen Arbeitsfähigkeit (ABI) Quelle: Ilmarinen; Darstellung nach Richenhagen 2007
  • 6.
    © Strategie-Netzwerk 2015 Handlungsfelderzur Fachkräftesicherung Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ (INQA)
  • 7.
    © Strategie-Netzwerk 20157 Demografischen Wandel im Unternehmen beherrschen 1 Quelle: Wikipedia Mögliche Arbeitsgruppen-Themenbereiche: 1.Diversity-Management 2.Gesunde Führung 3.Familie und Beruf 4.Unternehmenskultur im Kontext demografischer Wandel 5.Betriebliches Gesundheitsmanagement 6.Generation Y – veränderte Werte? ……
  • 8.
    © Strategie-Netzwerk 20158 Agenda 1 Demografischen Wandel im Unternehmen beherrschen (Rainer) 2 Innovationsmanagement (Herwig) 3 Blue Ocean Strategy (Frieder) 4 Digitalisierung der Wirtschaft (Frank) Vorschläge für „neue Themen“ Team: Frank Ahlrichs Frieder Belle Herwig Friedag Rainer Weichbrodt
  • 9.
    © Strategie-Netzwerk 20159 Innovationsmanagement 1 Quelle: Wikipedia Innovation ist eine technischen oder organisatorischen Neuerung: neue Produkte, neue Märkte, neue Verfahren, neue Vorgehensweisen, neue Prozesse, neue Vertriebswege, neue Werbeaussagen und vieles mehr. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Innovation
  • 10.
    © Strategie-Netzwerk 201510 Abgrenzung: Innovation – Invention - Erneuerung Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Innovation bzw. http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerung  Innovation 1. Bei einer Innovation geht es grundsätzlich um etwas "Neues": 2. Diese Neuartigkeit muss wahrgenommen, muss bewusst werden. 3. Diese Verknüpfung muss sich auf dem Markt oder innerbetrieblich (wirtschaftlich) bewähren.  Invention, Erfindung (radikale Innovation) Die reine Hervorbringung einer Idee genügt nicht. (Transrapid) Verkauf oder Nutzung unterscheidet eine Innovation von der Invention.  Erneuerung ( inkrementelle Innovation) Austausch oder Auswechseln von Objekten innerhalb des Bezugssystems gegen neue.
  • 11.
    © Strategie-Netzwerk 201511 Innovationsförderliche Aspekte 1 Quelle: Wikipedia  innovationsförderliche Unternehmenskultur entsteht durch einen kooperativen und partizipativen (transformationalen 1 ) Führungsstil.  Zusammensetzung der Mitarbeiter / der Teams  Kompetenzentwicklung im Unternehmen  Anerkennung  Mitbestimmung und Beteiligung  Fehlerkultur  Freiraum
  • 12.
    © Strategie-Netzwerk 201512 Test zur Innovationsfähigkeit im Mittelstand 1  Wie wird das Potenzial der Beschäftigten genutzt ? (Diversity)  Welche Beschleunigungspotenziale stecken in Innovationsprojekten ?  Wie Innovationsfähig ist ein Unternehmen ?  Effizienz der Organisationsstruktur  Patentmanagement  Innovationsfähigkeit in Bezug auf produktbegleiutende Dienstleistungen (Service)  Wie erfolgreich erschließt ein Unternehmen externe Innovationsquellen? (Open Innovation) 1 Quelle: http://www.innovation.iao.fraunhofer.de/de/leistungsspektrum/innovationsfaehigkeitsteigern.html
  • 13.
    © Strategie-Netzwerk 201513 Innovationsmanagement Mögliche Arbeitsgruppen-Themenbereiche: Beispiele und Ideen zur Innovationsförderung 1.in Unternehmensbereichen / -abteilungen 2.im Gesamt-Unternehmen 3.Open Innovation durch Nutzung der Crowd (im WWW)
  • 14.
    © Strategie-Netzwerk 201514 Agenda 1 Demografischen Wandel im Unternehmen beherrschen (Rainer) 2 Innovationsmanagement (Herwig) 3 Blue Ocean Strategy (Frieder) 4 Digitalisierung der Wirtschaft (Frank) Vorschläge für „neue Themen“ Team: Frank Ahlrichs Frieder Belle Herwig Friedag Rainer Weichbrodt
  • 15.
    © Strategie-Netzwerk 201515 Blue ocean strategy Frage: Warum sollten wir uns mit dem Thema „Blue Ocean“ beschäftigen? Antwort: Wir sollten den Inhalt und die Denkweise kennen, wenn wir uns im Strategie-Netzwerk mit Innovationsmanagement befassen wollen. Der Ansatz bietet uns eine andere Perspektive. Zum Buch*: Warum aber der blaue Ozean blau und der rote Ozean rot ist, spielt eigentlich keine Rolle, es ist nur der Farbklecks auf einem klugen Strategiebuch, das allerdings bei weitem nicht so revolutionär ist, wie es die Autoren gerne hätten. Blaue Ozeane sind schlichtweg neue Märkte. Man könnte genauso gut sagen: unentdecktes Land oder das unendliche Weltall der Produktinnovationen. Wie man es auch nennt, die beiden Autoren zeigen anschaulich, wie es gelingt, „dahin zu gehen, wo kein Unternehmen zuvor gewesen ist“. Wichtigste Instrumente sind dabei die radikale Veränderung, die Schaffung neuer Nutzenpotenziale und die Zurücknahme von Produkteigenschaften, die sowieso keiner braucht. * Quelle: W. Chan Kim, R. Mauborgne: der blaue Ozean als Strategie, Hanser 2005
  • 16.
    © Strategie-Netzwerk 201516 Das Ganze schmecken Kim / Mauborgne mit viel Benchmarking und den alten Strategieklassikern ab, freilich nicht ohne sie kräftig gegen den Strich zu bürsten. Herausgekommen ist ein – nicht zuletzt wegen seiner narrativen Struktur – gut lesbares Strategiebuch. buch. Über die Autoren: W. Chan Kim ist Professor für Strategie und Internationales Management am INSEAD in Fontainebleau. Er war Aufsichtsratsmitglied und Berater vieler internationaler Unternehmen und schreibt für zahlreiche Medien. Außerdem ist er Mitglied des Weltwirtschaftsforums und Berater der EU. Renée Mauborgne ist Professorin für Strategie und Management ebenfalls am INSEAD und Mitglied des Weltwirtschaftsforums. Auch sie schreibt für zahlreiche Medien. * Quelle: W. Chan Kim, R. Mauborgne: der blaue Ozean als Strategie, Hanser 2005 Blue ocean strategy
  • 17.
    © Strategie-Netzwerk 201517 * Quelle: W. Chan Kim, R. Mauborgne: der blaue Ozean als Strategie, Hanser 2005 Blue ocean strategy Hauptcharakteristika der Strategien für rote und blaue Ozeane Strategien für rote Ozeane Wettbewerb im vorhandenen Markt Die Konkurrenz schlagen Die existierende Nachfrage nutzen Direkter Zusammenhang zwischen Nutzen und Kosten Ausrichtung des Gesamtsystems der Unternehmensaktivitäten an der strategischen Entscheidung für Differenzierung oder niedrige Kosten Strategien für blaue Ozeane Schaffung neuer Märkte Der Konkurrenz ausweichen Neue Nachfrage erschließen Aushebelung des direkten Zusammenhangs zwischen Nutzen und Kosten Ausrichtung des Gesamtsystems der Unternehmensaktivitäten auf Differenzierung und niedrige Kosten
  • 18.
    Welche Risiken könnenbei der Transformation vom roten zum blauen Ozean durch welche sechs Prinzipien verringert werden? Vier Prinzipien für die Formulierung  Umgestaltung der Marktgrenzen  Fokussierung auf das Gesamtbild  Über die vorhandene Nachfrage hinausgreifen  Die richtige strategische Abfolge einhalten Zwei Prinzipien für die Umsetzung  Die entstehenden Hürden in der Organisation überwinden  Die Umsetzung in die Strategie integrieren Risikofaktoren, die verringert werden  Suchrisiko  Planungsrisiko  Größenrisiko  Modellrisiko  Betriebliches Risiko  Managementrisiko 18
  • 19.
    © Strategie-Netzwerk 201519 Aufgabenstellung für eine Arbeitsgruppe: Wie können sich Unternehmen aus dem roten Ocean des knallharten Wettbewerbs befreien und der Konkurrenz ausweichen? Anders als die anderen – anders als sonst – anders als erwartet? Oder anders formuliert: Welche Innovationen erschließen und erobern einen von niemand beanspruchten Markt? Eine Antwort darauf liefert die strategische Kontur, (= Marktgrenzen umgestalten) ein analytisches Format, das für Nutzeninnovationen und die Eroberung blauer Ozeane von zentraler Bedeutung ist. * Quelle: W. Chan Kim, R. Mauborgne: der blaue Ozean als Strategie, Hanser 2005 Blue ocean strategy
  • 20.
    © Strategie-Netzwerk 201520 Das zweite analytische Grundformat für blaue Ozeane: das Diagramm mit den vier Aktionen zur Erzeugung einer neuen Nutzenkurve * Quelle: W. Chan Kim, R. Mauborgne: der blaue Ozean als Strategie, Hanser 2005 Blue ocean strategy Neue Nutzen- kurve Reduzierung Welche Faktoren müssen bis weit unter den Standard der Branche reduziert werden? Kreierung Welche Faktoren, die bisher noch nie von der Branche geboten wurden, müssen kreiert werden? Steigerung Welche Faktoren müssen bis weit über den Standard der Branche gesteigert werden? Eliminierung Welche Faktoren, die die Branche als selbstverständlich betrachtet, müssen elimimiert werden?
  • 21.
    Blue ocean strategy Einweiteres wichtiges Tool für die Erschließung blauer Ozeane ist eine analytische Ergänzung zum Vier-Aktionen-Format: Das Quadrat für die Eliminierung, Reduzierung, Steigerung und Kreierung (ERKS-Quadrat am Bsp. von yellow tail, Austral.-Weinkette) 21 Eliminierung Önologische Fachtermini und Unterscheidungen Alterungsfähigkeit Verkaufsförderung durch normale Werbemaßnahmen Steigerung Preisliche Orientierung an den Billigweinen Einbeziehung der Einzelhandelsgeschäfte Reduzierung Komplexität des Weines Palette von Weinsorten Prestige des Weinguts Kreierung Leichte Trinkbarkeit Einfache Auswahl Spaß und Abenteuer * Quelle: W. Chan Kim, R. Mauborgne: der blaue Ozean als Strategie, Hanser 2005
  • 22.
    Blue ocean strategy DasQuadrat für die Eliminierung, Reduzierung, Steigerung und Kreierung (ERKS-Quadrat am Bsp. von Cirque Soleil) 22 Eliminierung Stars Tiernummern Verkauf von Getränken, Knabbereien und „Fanartikeln“ Manege mit mehreren Ringen Steigerung Einzigartiger Veranstaltungsort Reduzierung Spaß und Humor Sensationen und Gefahr Kreierung Thema Kultivierte Umgebung Mehrfachproduktionen Künstlerische Musik und Tanz * Quelle: W. Chan Kim, R. Mauborgne: der blaue Ozean als Strategie, Hanser 2005
  • 23.
    © Strategie-Netzwerk 201523 Agenda 1 Demografischen Wandel im Unternehmen beherrschen (Rainer) 2 Innovationsmanagement (Herwig) 3 Blue Ocean Strategy (Frieder) 4 Digitalisierung der Wirtschaft (Frank) Vorschläge für „neue Themen“ Team: Frank Ahlrichs Frieder Belle Herwig Friedag Rainer Weichbrodt
  • 24.
    © Strategie-Netzwerk 201524 Digitalisierung der Wirtschaft Die Digitalisierung erfasst schleichend unser gesamtes Leben Seit dem es Navigationssysteme gibt, verlieren wir die Orientierung Wir schreiben WhatsApps/SMS/Mails, anstatt mit den Menschen zu sprechen Online-Handel ersetzt lokale Geschäfte, Innenstädte ändern sich …  Wichtig ist das Bewusstsein für diese Veränderung  Ändert dies Art und Inhalt unserer Beratungstätigkeiten? 3 Facetten müssen betrachtet werden: Big Data Internet der Dinge (Industrie 4.0) Mobile Kommunikation
  • 25.
    © Strategie-Netzwerk 201525 Digitalisierung der Wirtschaft: Big Data Aus Business Intelligence wird Big Data Analysis Großunternehmen wie Amazon, Google, Apple, aber auch Staaten analysieren alle unsere Aktivitäten und kennen uns besser als wir uns selbst Gesundheits-Apps wie FitBit Kommunikation wie Facebook Kaufverhalten Persönliche Daten/Passwörter Personalisierung von Analysen … Versicherungsbeiträge, … Jobs: Bewertung von Bewerbern Beeinflussung des Konsumverh. Cyber-Kriminalität Gezielte Ansprache im Vertrieb … Anwendungen Auswirkungen
  • 26.
    © Strategie-Netzwerk 201526 Digitalisierung der Wirtschaft: Big Data Die Anwendungen sind vielfältig und beeinflussen unsere Fachthemen:
  • 27.
    © Strategie-Netzwerk 201527 Digitalisierung der Wirtschaft: Industrie 4.0 Autos, Maschinen, Häuser, … sind miteinander vernetzt und agieren autonom Informationen über Zustände und Bedarfe stehen unmittelbar zur Verfügung  Änderung von Kommunikation Bestellungen und Lieferungen erfolgen oft ohne menschliches Zutun  Änderung ganzer Wertschöpfungs- und Lieferketten Die Vernetzung erfordert neue Kompetenzen  Änderung von Berufsbildern und Bildungswegen Infrastruktur für Industrie 4.0 muss geschaffen werden  neue Branchen entstehen bzw. ändern sich …
  • 28.
    © Strategie-Netzwerk 201528 Digitalisierung der Wirtschaft: Mobile Kommunikation Internet, Web- und Video-Telefonie, mobile Endgeräte, … verändern die Arbeitswelt gravierend. Cloud-Computing schafft jederzeitige Datenverfügbarkeit und Mobilität Verknüpfung von Firmennetzwerken (z.B. Extranet) macht integrierte Prozesse möglich Individualisierung schreitet weiter voran Reaktionszeiten werden weiter sinken (müssen) …  Neue Geschäftsmodelle entstehen, bestehende ändern sich
  • 29.
    29 … und nunan die Arbeit