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Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences
Praktische Einführung in OpenGLAM
Beat Estermann, 20. Juni 2015, CAS IS Information Topics, HTW-Chur
Chur 1820, David Alois Schmid, Schweizerische Nationalbibliothek (GS-GUGE-SCHMID-DA-C-2)
Wo nicht anders vermerkt, unterstehen die Inhalte dieser Präsentation der CC-by-sa 4.0 Lizenz. Bitte Markenrechte auf Logos beachten.
Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences
▶ Auftakt
▶ Einführung in OpenGLAM
▶ Vorstellungsrunde: Teilnehmende + Daten
▶ Praktische Aufgabenstellung
▶ Grundlagen
▶ Open-Data-Prinzipien, Rechtliches
▶ OpenGLAM-Vorgehensmodell / Datenmonitoring
▶ Hochladen von Digitalisaten auf Wikimedia Commons
▶ Veröffentlichung von Daten als Open Data
▶ Open Cultural Data Hackathons
▶ Praxis
▶ Erstellen eines Benutzerkontos auf Wikipedia/Wikimedia Commons (P)
▶ Hochladen eines eigenen Bildes auf Wikimedia Commons (P)
▶ Hochladen kleinerer Mengen von Digitalisaten (Demo)
▶ Wahl des richtigen Templates auf Wikimedia Commons (Demo)
Kursunterlagen: http://tinyurl.com/openglamchur
Programm Teil 1
Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences
Worum geht es bei OpenGLAM?
• Beweggründe / Ziele
• OpenGLAM-Prinzipien
• OpenGLAM in der Schweiz
• GLAM-Wiki-Kooperationen
• Hackathons
Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences
▶ Das kulturelle Erbe einem breiteren, unter Umständen weltweiten Publikum
zugänglich machen
▶ Die Auffindbarkeit und Vernetzung von Beständen verbessern
▶ Neue Beteiligungsmöglichkeiten für NutzerInnen/ BesucherInnen schaffen
▶ Die Weiterverwendung von Kulturgütern und kulturellen Informationen
erleichtern
OpenGLAM – Beweggründe / Ziele
Photo: Wikimedia Commons, Swiss National Library,
Simon Schmid, Fabian Scherler - CC-BY-SA
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1. Digitale Informationen zu Überlieferungsobjekten (Metadaten) werden
mittels einer geeigneten Lizenz ohne Nutzungs-beschränkungen verfügbar
gemacht […]
2. Gemeinfreie Werke werden (insbesondere im Zusammenhang mit der
Digitalisierung) keinen neuen Nutzungsbeschränkungen unterworfen.
3. Bei der Publikation von Daten wird explizit und unmissverständlich
kommuniziert, welche Art von Weiterverwendung erwünscht bzw. erlaubt ist
[…]
4. Bei der Publikation von Daten werden offene, maschinenlesbare
Dateiformate verwendet.
5. Neue Möglichkeiten, Internet-NutzerInnen einzubeziehen, werden aktiv
genutzt.
Ungekürzte Originalfassung: http://openglam.org/principles/
Die 5 OpenGLAM-Grundsätze
Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences
▶ Arbeitsgruppe des Vereins opendata.ch
▶ Zielsetzung:
▶ Die Umsetzung der OpenGLAM-Prinzipien in der Schweiz fördern und
erleichtern
▶ Beteiligte:
▶ Vertreter von NGOs (open data / free knowledge advocates)
▶ Vertreter von Gedächtnisinstitutionen
▶ Vertreter aus Forschung und Bildung
▶ Weitere Interessenten sind stets willkommen!
▶ Website:
▶ http://openglam.ch/
OpenGLAM CH Working Group
Beteiligen Sie sich!
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"We are doing the same thing,
for the same reason,
for the same people,
in the same medium.
Let's do it together!!
LiamWyatt
WIKI-
Liam Wyatt at GLAM-Wiki Canberra 09
Photo by Gnangarra, CC-by, Wikimedia Commons
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Beliebte Online-
Enzyklopädie
über 500 Mio. Nutzer
weltweit (monthly
unique visitors)
Englischsprachige
Version: Über 4.8
Mio. Artikel;
Deutsch und
Französisch:
1.8 bzw. 1.6 Mio.
Artikel
Platz 4 der
meistbesuchten
Websites der
Schweiz
Mediensammlung für
gemeinfreie und frei-
lizenzierte
Medieninhalte –
Bilder, Audio- und
Videodateien – für
jedermann
Dient als Bildarchiv
für verschiedene
Projekte der
Wikimedia
Foundation
Über 25 Mio.
Mediendateien
Sammlung von
Quellentexten, die
entweder
urheberrechtsfrei
sind oder unter einer
freien Lizenz stehen.
Rund 300‘000 Werke
in engl. Sprache
Rund 180‘000 Werke
in franz. Sprache
Rund 30‘000 Werke
in deutscher Sprache
Freie Datenbank, die
von Menschen und
Maschinen gelesen
und bearbeitet
werden kann.
Zentralisierte
Verwaltung von
strukturierten Daten.
Data Repository für
verschiedene
Projekte der
Wikimedia
Foundation
(im Aufbau)
Weltweiter
Reiseführer mit
Einträgen zu
verschiedenen
Reisedestinationen
Englischsprachige
Version: über 95’000
Seiten;
Deutsch: 14’000
Seiten
Seit Anfang 2013 bei
Wikimedia
Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences
▶ Das Internet in Kombination mit der „free culture“ birgt für die
Gedächtnisinstitutionen die noch nie dagewesene Gelegenheit,
weltweite Publika zu erreichen und ihre Sammlungen in einem
höheren Grad zu vernetzen und auffindbar zu machen.
▶ Zusätzlich erlaubt das Internet nicht nur, die Sammlungen zu sehen,
sondern befähigt Nutzer beizutragen, mitzumachen und zu teilen.
▶ Wikipedia beeinflusst heute massgeblich, was für die breite
Öffentlichkeit zum kulturellen Erbe gehört, welche Information
darüber vermittelt und tatsächlich genutzt werden.
▶ Während GLAM Wissen sowie dessen Dokumentation besitzen,
kann Wikimedia / Wikipedia globale Reichweite und Verbreitung von
Information vorweisen.
Quelle: Hellstern, Mara Sophie (2014) «Förderung von Engagement in GLAM durch Wikipedians in Residence», Churer
Schriften zur Informationswissenschaft, Schrift 68, HTW Chur.
Hellstern (2014):
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Kooperationsformen
British Museum
 Wikipedian in Residence
 Hoxne Challenge (ein Artikel wird
verbessert, alle nützlichen
Ressourcen werden bereitgestellt)
 Featured Article Prize
 Schul-Übersetzungsprojekt
(französische Oberstufenschüler
übersetzen Artikel)
 Individuelle Zusammenarbeit
zwischen Wikipedianern und
Kuratoren
Photo: Wikimedia Commons, User:Klafubra - CC-BY-SA
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Schweiz. Bundesarchiv /
Nationalbibliothek
 Wikipedians in Residence
 Edit-a-thons
 Wikipedia-Einführungskurse
 Führungen für Wikipedianer
 Mitarbeitende editieren Wikipedia
 Wiki Loves Monuments
Fotowettbewerb Preisverleihung,
inklusive Ausstellung
Photo: Mike Peel- Mikepeel.net - CC-BY-SA
Kooperationsformen
Photo: Simon Schmid, NB, CC-by-sa 3.0
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Kooperationsformen
Brooklyn Museum
 Wikipop: Ipads anstelle von
Beschriftungen, Links auf Wikipedia-
Einträge
 WikiLink: QR-Codes verweisen auf
Wikipedia-Einträge
Courtesy of: Àlex Hinojo & Conxa RodàPhoto: Brooklyn Museum, all rights reserved
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Kooperationsformen
US National Archives and Records
Administration
 Spende von Text- und Audio-Dokumenten
 Crowdsourcing der Transkriptionsarbeit
auf Wikisource
 Integration der Transkripte im NARA-
Online-Katalog
 Weiterentwicklung der
Benutzeroberfläche für
Transkriptionsaufgaben
Memorial from Hannah Stephens - Wikisource
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▶ Zentralbibliothek Zürich
▶ Schweizerisches Bundesarchiv
▶ Zentralbibliothek Solothurn
▶ Fachbereich Kulturgüterschutz des Bundesamts für Bevölkerungsschutz
▶ Schweizerische Nationalbibliothek
▶ International Association for Alpine History / Laboratorio di Storia delle Alpi
▶ Bibliothèque universitaire et cantonale de Lausanne
▶ Bibliothèque de Genève
▶ Universitätsbibliothek Basel
▶ etc.
GLAM-Wiki-Kooperationen in der Schweiz
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Swiss Open Cultural Hackathon 2015
Photo: Wikimedia Commons, Swiss National Library, Simon Schmid, Fabian Scherler - CC-by-sa
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▶ 1982 Schenkung an Nationalbibliothek
▶ In der Datenbank HelveticArchive erschlossen
▶ Seit 2015 digital auch in Wikimedia Commons
Beispiel: Sammlung Gugelmann
Bild: Chur 1820, Nationalbibliothek, GS-GUGE-SCHMID-DA-C-2
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▶ Video https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=5uEboN1RLfI
▶ Interaktiv: http://www.mathiasbernhard.ch/gugelmann/
Gugelmann: 3D-Visualisierung entstanden am
Open Cultural Hackathon 2015
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Vorstellungsrunde
und praktische Aufgabenstellung
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▶ Hochladen von mind. 20 Digitalisaten aus Ihrer Institution oder einer
Drittinstitution auf Wikimedia Commons
▶ Neu-Publikation von Daten aus Ihrer Institution gemäss Open Data-Kriterien
(auf der Website der eigenen Institution oder auf datahub.io) zur Verwendung
anlässlich des nächsten Open Cultural Data Hackathons
Praktische Aufgabenstellung (Hausarbeit)
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Open-Data-Prinzipien,
Rechtliches
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▶ 1. Vollständigkeit
▶ 2. Primärquellen
▶ 3. Zeitliche Nähe
▶ 4. Leichter physischer und elektronischer Zugang
▶ 5. Maschinenlesbarkeit
▶ 6. Diskriminierungsfreiheit
▶ 7. Verwendung offener Standards
▶ 8. Lizenzierung (maximale Offenheit)
▶ 9. Dauerhaftigkeit
▶ 10. Nutzungskosten (gebührenfreier Zugang)
Quelle: http://sunlightfoundation.com/policy/documents/ten-open-data-principles/
Für eine deutsche Version, siehe Estermann (2013) Schweizer Gedächtnisinstitutionen im Internet-Zeitalter, Berner
Fachochschule, E-Government-Institut, S. 15-16.
Ten Open Data Principles (Sunlight Foundation)
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▶ Stellen Sie hochauflösende Reproduktionen «Ihrer» Public Domain-Werke
im Internet zur Verfügung und deklarieren Sie diese als «Public Domain»,
damit Sie andere Personen weiternutzen können.
▶ In der Schweiz läuft der Urheberrechtsschutz 70 Jahre nach dem Tod des
Urhebers ab.
▶ Konsultieren Sie im Zweifelsfall die Public Domain FAQ (Eidgenössisches
Institut für Geistiges Eigentum):
▶ “Ist ein Werk gemeinfrei, darf man dieses grundsätzlich ohne Einwilligung
beliebig verwenden, d.h. vervielfältigen (kopieren), bearbeiten, verbreiten usw.”
▶ “Bei einer möglichst originalgetreuen Reproduktion dürfte es regelmässig an der
für einen Urheberrechtsschutz erforderlichen Individualität mangeln.”
▶ “Weiss eine Person oder Institution, dass ein Werk gemeinfrei ist und
beansprucht sie dennoch Urheberrechte daran, stellt dies eine sog. absichtliche
Täuschung dar. ”
Respektieren Sie die Public Domain und erleich-tern
Sie den Zugang zu gemeinfreien Werken!
Quelle: https://www.ige.ch/urheberrecht/haeufige-fragen/public-domain.html
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▶ Benutzen Sie «freie» Lizenzen für:
▶ biographische Informationen
▶ Publikationen zu Ihren Beständen
▶ alle anderen Inhalte, welche von anderen Personen weiterverwendet werden
könnten, z.B. auch Digitalisate von Überlieferungsobjekten, bei denen Ihre
Institution über die Nutzungsrechte verfügt
▶ Creative Commons bietet zwei Arten von «freien» Lizenzen für
urheberrechtlich geschützte Werke
(N.B. «frei» wie in «Freiheit», nicht wie in «Bier»):
▶ Verzichten Sie auf die Einschränkungen
«nicht-kommerziell» und «Keine Bearbeitung»
«Freie» Urheberrechtslizenzen
www.creativecommons.org
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▶ Urheberrechtliche Ansprüche Dritter1
▶ Der Urheberrechtsschutz besteht in der Regel bis 70 Jahre nach dem
Tod des Urhebers
▶ Einschränkung: In der Schweiz gilt die Panoramafreiheit
▶ Datenschutz
▶ Betrifft insb. den Umgang mit Personendaten
▶ Persönlichkeitsrecht (Recht am eigenen Bild)2
▶ Erlischt mit dem Tod der Person (aber: Recht der Angehörigen auf Pietät)
▶ Einschränkungen: Überwiegende öffentliche Interessen;
Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens
▶ Geheimhaltungsbestimmungen /
gesetzliche Schutzfristen (Archivwesen)
Rechtliche Einschränkungen hinsichtlich der
Datenpublikation / Datenfreigabe
1 Siehe hierzu auch die Public Domain FAQ des IGE:
https://www.ige.ch/urheberrecht/haeufige-fragen/public-domain.html
2 Für weiterführende Informationen, siehe:
http://www.altenburger.ch/uploads/tx_altenburgerteam/gh_2002_Das_Recht_am_eigenen_Bild.pdf
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OpenGLAM-Vorgehensmodell
Datenmonitoring
Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences
OpenGLAM-Vorgehensmodell
Basierend auf: Krabina et al. (2012), Open-Government-Vorgehensmodell, Version 2.0, KDZ Zentrum für Verwaltungsforschung, Wien. CC-by.
Publikation von
Open Data /
Open Content
1
Publikation von
Open Data /
Open Content
1
Nutzung
fördern
Priorisierung und
Ergänzung durch
Management &
Fachabteilungen
OpenGLAM-
Verantwortliche
bestimmen
1.8
Metadaten der
Datensätze
erfassen
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Typologie von Crowdsourcing-Ansätzen
Digital Restoration
Crowdfunding
In Anlehnung an: Oomen / Aroyo 2011
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Schritt 1: Publikation von Open Data / Open Content
OpenGLAM-
Verantwortliche
bestimmen
Metadaten der
Datensätze
erfassen
Ergebnis:Daten/Inhaltezur
Weiternutzungfreiverfügbar
Basierend auf: Krabina et al. (2012), Open-Government-Vorgehensmodell, Version 2.0, KDZ Zentrum für Verwaltungsforschung, Wien. CC-by.
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▶ Metadaten-Aggregatoren
▶ Europeana
▶ Archives Portal Europe
▶ International Inventory of Musical Sources
▶ Schweizerisches Open Government
Data Portal
▶ Content-Plattformen
▶ Wikimedia Commons
▶ Flickr – The Commons
▶ Internet Archive
Open Data / Open Content Plattformen
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▶ Ausgangspunkt: Inventar aller Bestände/Sammlungen
▶ Checkliste für die Bewertung der Bestände/Sammlungen:
1. Geheimhaltung / Schutzfristen: Unterliegen die Daten/Inhalte Geheimhaltungspflichten
oder sonstigen rechtlichen Beschränkungen?
2. Datenschutz: Handelt es sich um datenschutzrelevante Daten/Inhalte bzw. lassen sich
Rückschlüsse auf noch lebende Personen oder noch bestehende Unternehmen daraus
ableiten?
3. Nutzungsrechte: Besitzt die Institution die notwendigen Nutzungsrechte für die
Veröffentlichung und die Freigabe der Daten/Inhalte?
4. Nutzen: Wie hoch wird der Nutzen einer Publikation/Freigabe für die verschiedenen
Zielgruppen eingeschätzt?
5. Aufwand: Wie hoch ist der Aufwand für die Veröffentlichung?
6. Datenqualität: Wie hoch wird die Qualität der Daten (Metadaten) eingeschätzt? (Richtigkeit,
Vollständigkeit, Aktualität)
7. Qualität der Digitalisate: Sind Digitalisate vorhanden? Wie hoch wird die Qualität der
Mediendateien eingeschätzt? (Qualität und Auflösung von Scans/Digitalisaten; Qualität von
Fotografien)
8. Technische Verfügbarkeit: Sind die Daten (inkl. Digitalisate) in offenen Formaten verfügbar
bzw. einfach exportierbar?
9. Synergien: Sind die Daten (Metadaten) bzw. die Digitalisate bereits online publiziert?
Datenmonitoring
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▶ Hochladen von Digitalisaten auf Wikimedia Commons
▶ Veröffentlichung von Daten als Open Data
Beispiele:
▶ http://make.opendata.ch/wiki/data:glam_ch
Anleitung für die Bereitstellung von Daten für Hackathons:
http://glam.opendata.ch/files/2014/01/Anleitung-f%C3%BCr-die-
Bereitstellung-von-Daten_v1.pdf
Beispiele von Hackathon-Ergebnissen:
▶ http://make.opendata.ch/wiki/event:2015-02
▶ http://www.mathiasbernhard.ch/gugelmann/
Publikation und Freigabe von Daten / Digitalisaten
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▶ Benutzerkonten sind grundsätzlich persönlich und nicht übertragbar
▶ Institutionelle Benutzerkonten
▶ Geeignet/empfohlen für Medien-Upload auf Wikimedia Commons,
Ergänzung von Metadaten und Kommunikation rund um den Medien-
Upload
▶ Auf der deutschsprachigen Wikipedia toleriert
▶ Auf anderssprachigen Wikipedias teilweise nicht toleriert
▶ Beispiele für Benutzernamen:
▶ Wittylama
▶ 80686
▶ Frank Schulenburg
▶ Muriel Staub (WMCH)
▶ Swiss National Library
Benutzerkonten auf Wikipedia/Wikimedia
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https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GLAM/Schweiz/Einführungskurse
 http://tinyurl.com/openglamchur
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Hochladen eines eigenen Bildes mit dem Hochlade-
Assistenten
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Zunächst: Klärung der Freigabe!
1. Qualitativ hochstehendes Bild ist online verfügbar und gemeinfrei bzw.
unter einer freien Urheberrechtslizenz publiziert  Upload
2. Zugang zum gemeinfreien Original ist gegeben; Digitalisierung kann selber
vorgenommen werden; keine anderen Einschränkungen (Personenrechte
o.ä.)  Digitalisieren + Upload
3. In allen anderen Fällen:
Kontakt mit dem Inhaber der Nutzungsrechte bzw. der Institution, die
den physischen Zugang kontrolliert!
a. Werk ist gemeinfrei:
i. Institution stellt Digitalisate zur Verfügung
ii. Selber digitalisieren
b. Werk ist urheberrechtlich geschützt:
i. Freigabeerklärung des Inhabers der Nutzungsrechte einholen
(ansonsten analog zu a)
ii. Andernfalls: Hochladen ist nicht möglich
Hochladen von Digitalisaten
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https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GLAM/Schweiz/FAQ
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Demo: Hochladen kleinerer Mengen von Digitalisaten
mit dem Hochlade-Assistenten
Beispiel: Illustrationen des Klosterneuburger Evangelienwerks
(Stadtbibliothek Schaffhausen / e-codices)
▶ Freigabe klären
▶ Digitalisate beschaffen
▶ Bilder vorbereiten
▶ Metadaten vorbereiten
▶ Geeignetes Commons-Template auswählen; Daten mappen
▶ Institutions-Template anlegen (falls nicht bereits vorhanden)
▶ Institutions-Upload-Template anlegen (bei Partnerschaften)
▶ Allgemeine Kategorien für die hochgeladenen Bilder auswählen und bei
Bedarf neu anlegen
▶ Digitalisate mit dem Hochlade-Assistenten etappenweise hochladen
▶ Metadaten ergänzen
▶ Weitere Kategorien ergänzen (optional)
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Im Zusammenhang mit Medienuploads von GLAMs häufig verwendete
Templates:
▶ Artwork
▶ für 2 dimensionale Überlieferungsobjekte
▶ Art Photo
▶ für 3 dimensionale Überlieferungsobjekte
▶ separate Angabe von Metadaten für das Überlieferungsobjekt und die
Fotografie
▶ Photograph
▶ für historische Fotografien
Siehe auch:
▶ Information
▶ sehr simples Template
▶ eignet sich, wenn nur sehr wenige Metadaten vorhanden sind
▶ für GLAM-Uploads in der Regel zu simpel
Wahl des richtigen Commons-Templates
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▶ Einführung ins Kategorien-System von Wikimedia Commons:
https://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Categories
▶ Einführung hinsichtlich Vorlagen («Templates») auf Wikimedia
Commons:
https://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Templates
▶ Anleitung für das Einfügen von Bildern in Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Bilder
▶ Wikipedia-Starthilfe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Starthilfe
Weiterführende Informationen
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▶ Erfahrungsaustausch bezüglich der Hausarbeit
▶ Ausgewählte Ergebnisse der OpenGLAM-Umfrage 2015
▶ Wie lässt sich die Nutzung der hochgeladenen Daten fördern?
▶ Einführung ins Kategorien-System auf Wikimedia Commons
▶ Templates auf Wikimedia Commons:
▶ Template:Institution
▶ Template:Creator
▶ Template:Media contributed by Institution XY
▶ Einbindung von Bildern in Wikipedia
▶ Statistik-Tools:
▶ BaGLAMa 2
▶ GLAMorous
▶ GLAM Dashboard
▶ Offenes Atelier: Praktisches Üben
Ausblick: Programm Teil 2
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Kontakt
Berner Fachhochschule
E-Government-Institut
Beat Estermann
beat.estermann@bfh.ch
031 848 34 38

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  • 1. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences Praktische Einführung in OpenGLAM Beat Estermann, 20. Juni 2015, CAS IS Information Topics, HTW-Chur Chur 1820, David Alois Schmid, Schweizerische Nationalbibliothek (GS-GUGE-SCHMID-DA-C-2) Wo nicht anders vermerkt, unterstehen die Inhalte dieser Präsentation der CC-by-sa 4.0 Lizenz. Bitte Markenrechte auf Logos beachten.
  • 2. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences ▶ Auftakt ▶ Einführung in OpenGLAM ▶ Vorstellungsrunde: Teilnehmende + Daten ▶ Praktische Aufgabenstellung ▶ Grundlagen ▶ Open-Data-Prinzipien, Rechtliches ▶ OpenGLAM-Vorgehensmodell / Datenmonitoring ▶ Hochladen von Digitalisaten auf Wikimedia Commons ▶ Veröffentlichung von Daten als Open Data ▶ Open Cultural Data Hackathons ▶ Praxis ▶ Erstellen eines Benutzerkontos auf Wikipedia/Wikimedia Commons (P) ▶ Hochladen eines eigenen Bildes auf Wikimedia Commons (P) ▶ Hochladen kleinerer Mengen von Digitalisaten (Demo) ▶ Wahl des richtigen Templates auf Wikimedia Commons (Demo) Kursunterlagen: http://tinyurl.com/openglamchur Programm Teil 1
  • 3. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences Worum geht es bei OpenGLAM? • Beweggründe / Ziele • OpenGLAM-Prinzipien • OpenGLAM in der Schweiz • GLAM-Wiki-Kooperationen • Hackathons
  • 4. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences ▶ Das kulturelle Erbe einem breiteren, unter Umständen weltweiten Publikum zugänglich machen ▶ Die Auffindbarkeit und Vernetzung von Beständen verbessern ▶ Neue Beteiligungsmöglichkeiten für NutzerInnen/ BesucherInnen schaffen ▶ Die Weiterverwendung von Kulturgütern und kulturellen Informationen erleichtern OpenGLAM – Beweggründe / Ziele Photo: Wikimedia Commons, Swiss National Library, Simon Schmid, Fabian Scherler - CC-BY-SA
  • 5. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences 1. Digitale Informationen zu Überlieferungsobjekten (Metadaten) werden mittels einer geeigneten Lizenz ohne Nutzungs-beschränkungen verfügbar gemacht […] 2. Gemeinfreie Werke werden (insbesondere im Zusammenhang mit der Digitalisierung) keinen neuen Nutzungsbeschränkungen unterworfen. 3. Bei der Publikation von Daten wird explizit und unmissverständlich kommuniziert, welche Art von Weiterverwendung erwünscht bzw. erlaubt ist […] 4. Bei der Publikation von Daten werden offene, maschinenlesbare Dateiformate verwendet. 5. Neue Möglichkeiten, Internet-NutzerInnen einzubeziehen, werden aktiv genutzt. Ungekürzte Originalfassung: http://openglam.org/principles/ Die 5 OpenGLAM-Grundsätze
  • 6. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences ▶ Arbeitsgruppe des Vereins opendata.ch ▶ Zielsetzung: ▶ Die Umsetzung der OpenGLAM-Prinzipien in der Schweiz fördern und erleichtern ▶ Beteiligte: ▶ Vertreter von NGOs (open data / free knowledge advocates) ▶ Vertreter von Gedächtnisinstitutionen ▶ Vertreter aus Forschung und Bildung ▶ Weitere Interessenten sind stets willkommen! ▶ Website: ▶ http://openglam.ch/ OpenGLAM CH Working Group Beteiligen Sie sich!
  • 7. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences "We are doing the same thing, for the same reason, for the same people, in the same medium. Let's do it together!! LiamWyatt WIKI- Liam Wyatt at GLAM-Wiki Canberra 09 Photo by Gnangarra, CC-by, Wikimedia Commons
  • 8. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences Beliebte Online- Enzyklopädie über 500 Mio. Nutzer weltweit (monthly unique visitors) Englischsprachige Version: Über 4.8 Mio. Artikel; Deutsch und Französisch: 1.8 bzw. 1.6 Mio. Artikel Platz 4 der meistbesuchten Websites der Schweiz Mediensammlung für gemeinfreie und frei- lizenzierte Medieninhalte – Bilder, Audio- und Videodateien – für jedermann Dient als Bildarchiv für verschiedene Projekte der Wikimedia Foundation Über 25 Mio. Mediendateien Sammlung von Quellentexten, die entweder urheberrechtsfrei sind oder unter einer freien Lizenz stehen. Rund 300‘000 Werke in engl. Sprache Rund 180‘000 Werke in franz. Sprache Rund 30‘000 Werke in deutscher Sprache Freie Datenbank, die von Menschen und Maschinen gelesen und bearbeitet werden kann. Zentralisierte Verwaltung von strukturierten Daten. Data Repository für verschiedene Projekte der Wikimedia Foundation (im Aufbau) Weltweiter Reiseführer mit Einträgen zu verschiedenen Reisedestinationen Englischsprachige Version: über 95’000 Seiten; Deutsch: 14’000 Seiten Seit Anfang 2013 bei Wikimedia
  • 9. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences ▶ Das Internet in Kombination mit der „free culture“ birgt für die Gedächtnisinstitutionen die noch nie dagewesene Gelegenheit, weltweite Publika zu erreichen und ihre Sammlungen in einem höheren Grad zu vernetzen und auffindbar zu machen. ▶ Zusätzlich erlaubt das Internet nicht nur, die Sammlungen zu sehen, sondern befähigt Nutzer beizutragen, mitzumachen und zu teilen. ▶ Wikipedia beeinflusst heute massgeblich, was für die breite Öffentlichkeit zum kulturellen Erbe gehört, welche Information darüber vermittelt und tatsächlich genutzt werden. ▶ Während GLAM Wissen sowie dessen Dokumentation besitzen, kann Wikimedia / Wikipedia globale Reichweite und Verbreitung von Information vorweisen. Quelle: Hellstern, Mara Sophie (2014) «Förderung von Engagement in GLAM durch Wikipedians in Residence», Churer Schriften zur Informationswissenschaft, Schrift 68, HTW Chur. Hellstern (2014):
  • 10. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences Kooperationsformen British Museum  Wikipedian in Residence  Hoxne Challenge (ein Artikel wird verbessert, alle nützlichen Ressourcen werden bereitgestellt)  Featured Article Prize  Schul-Übersetzungsprojekt (französische Oberstufenschüler übersetzen Artikel)  Individuelle Zusammenarbeit zwischen Wikipedianern und Kuratoren Photo: Wikimedia Commons, User:Klafubra - CC-BY-SA
  • 11. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences Schweiz. Bundesarchiv / Nationalbibliothek  Wikipedians in Residence  Edit-a-thons  Wikipedia-Einführungskurse  Führungen für Wikipedianer  Mitarbeitende editieren Wikipedia  Wiki Loves Monuments Fotowettbewerb Preisverleihung, inklusive Ausstellung Photo: Mike Peel- Mikepeel.net - CC-BY-SA Kooperationsformen Photo: Simon Schmid, NB, CC-by-sa 3.0
  • 12. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences Kooperationsformen Brooklyn Museum  Wikipop: Ipads anstelle von Beschriftungen, Links auf Wikipedia- Einträge  WikiLink: QR-Codes verweisen auf Wikipedia-Einträge Courtesy of: Àlex Hinojo & Conxa RodàPhoto: Brooklyn Museum, all rights reserved
  • 13. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences Kooperationsformen US National Archives and Records Administration  Spende von Text- und Audio-Dokumenten  Crowdsourcing der Transkriptionsarbeit auf Wikisource  Integration der Transkripte im NARA- Online-Katalog  Weiterentwicklung der Benutzeroberfläche für Transkriptionsaufgaben Memorial from Hannah Stephens - Wikisource
  • 14. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences ▶ Zentralbibliothek Zürich ▶ Schweizerisches Bundesarchiv ▶ Zentralbibliothek Solothurn ▶ Fachbereich Kulturgüterschutz des Bundesamts für Bevölkerungsschutz ▶ Schweizerische Nationalbibliothek ▶ International Association for Alpine History / Laboratorio di Storia delle Alpi ▶ Bibliothèque universitaire et cantonale de Lausanne ▶ Bibliothèque de Genève ▶ Universitätsbibliothek Basel ▶ etc. GLAM-Wiki-Kooperationen in der Schweiz
  • 15. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences Swiss Open Cultural Hackathon 2015 Photo: Wikimedia Commons, Swiss National Library, Simon Schmid, Fabian Scherler - CC-by-sa
  • 16. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences ▶ 1982 Schenkung an Nationalbibliothek ▶ In der Datenbank HelveticArchive erschlossen ▶ Seit 2015 digital auch in Wikimedia Commons Beispiel: Sammlung Gugelmann Bild: Chur 1820, Nationalbibliothek, GS-GUGE-SCHMID-DA-C-2
  • 17. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences ▶ Video https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=5uEboN1RLfI ▶ Interaktiv: http://www.mathiasbernhard.ch/gugelmann/ Gugelmann: 3D-Visualisierung entstanden am Open Cultural Hackathon 2015
  • 18. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences Vorstellungsrunde und praktische Aufgabenstellung
  • 19. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences ▶ Hochladen von mind. 20 Digitalisaten aus Ihrer Institution oder einer Drittinstitution auf Wikimedia Commons ▶ Neu-Publikation von Daten aus Ihrer Institution gemäss Open Data-Kriterien (auf der Website der eigenen Institution oder auf datahub.io) zur Verwendung anlässlich des nächsten Open Cultural Data Hackathons Praktische Aufgabenstellung (Hausarbeit)
  • 20. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences Open-Data-Prinzipien, Rechtliches
  • 21. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences ▶ 1. Vollständigkeit ▶ 2. Primärquellen ▶ 3. Zeitliche Nähe ▶ 4. Leichter physischer und elektronischer Zugang ▶ 5. Maschinenlesbarkeit ▶ 6. Diskriminierungsfreiheit ▶ 7. Verwendung offener Standards ▶ 8. Lizenzierung (maximale Offenheit) ▶ 9. Dauerhaftigkeit ▶ 10. Nutzungskosten (gebührenfreier Zugang) Quelle: http://sunlightfoundation.com/policy/documents/ten-open-data-principles/ Für eine deutsche Version, siehe Estermann (2013) Schweizer Gedächtnisinstitutionen im Internet-Zeitalter, Berner Fachochschule, E-Government-Institut, S. 15-16. Ten Open Data Principles (Sunlight Foundation)
  • 22. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences ▶ Stellen Sie hochauflösende Reproduktionen «Ihrer» Public Domain-Werke im Internet zur Verfügung und deklarieren Sie diese als «Public Domain», damit Sie andere Personen weiternutzen können. ▶ In der Schweiz läuft der Urheberrechtsschutz 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers ab. ▶ Konsultieren Sie im Zweifelsfall die Public Domain FAQ (Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum): ▶ “Ist ein Werk gemeinfrei, darf man dieses grundsätzlich ohne Einwilligung beliebig verwenden, d.h. vervielfältigen (kopieren), bearbeiten, verbreiten usw.” ▶ “Bei einer möglichst originalgetreuen Reproduktion dürfte es regelmässig an der für einen Urheberrechtsschutz erforderlichen Individualität mangeln.” ▶ “Weiss eine Person oder Institution, dass ein Werk gemeinfrei ist und beansprucht sie dennoch Urheberrechte daran, stellt dies eine sog. absichtliche Täuschung dar. ” Respektieren Sie die Public Domain und erleich-tern Sie den Zugang zu gemeinfreien Werken! Quelle: https://www.ige.ch/urheberrecht/haeufige-fragen/public-domain.html
  • 23. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences ▶ Benutzen Sie «freie» Lizenzen für: ▶ biographische Informationen ▶ Publikationen zu Ihren Beständen ▶ alle anderen Inhalte, welche von anderen Personen weiterverwendet werden könnten, z.B. auch Digitalisate von Überlieferungsobjekten, bei denen Ihre Institution über die Nutzungsrechte verfügt ▶ Creative Commons bietet zwei Arten von «freien» Lizenzen für urheberrechtlich geschützte Werke (N.B. «frei» wie in «Freiheit», nicht wie in «Bier»): ▶ Verzichten Sie auf die Einschränkungen «nicht-kommerziell» und «Keine Bearbeitung» «Freie» Urheberrechtslizenzen www.creativecommons.org
  • 24. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences ▶ Urheberrechtliche Ansprüche Dritter1 ▶ Der Urheberrechtsschutz besteht in der Regel bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers ▶ Einschränkung: In der Schweiz gilt die Panoramafreiheit ▶ Datenschutz ▶ Betrifft insb. den Umgang mit Personendaten ▶ Persönlichkeitsrecht (Recht am eigenen Bild)2 ▶ Erlischt mit dem Tod der Person (aber: Recht der Angehörigen auf Pietät) ▶ Einschränkungen: Überwiegende öffentliche Interessen; Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ▶ Geheimhaltungsbestimmungen / gesetzliche Schutzfristen (Archivwesen) Rechtliche Einschränkungen hinsichtlich der Datenpublikation / Datenfreigabe 1 Siehe hierzu auch die Public Domain FAQ des IGE: https://www.ige.ch/urheberrecht/haeufige-fragen/public-domain.html 2 Für weiterführende Informationen, siehe: http://www.altenburger.ch/uploads/tx_altenburgerteam/gh_2002_Das_Recht_am_eigenen_Bild.pdf
  • 25. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences OpenGLAM-Vorgehensmodell Datenmonitoring
  • 26. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences OpenGLAM-Vorgehensmodell Basierend auf: Krabina et al. (2012), Open-Government-Vorgehensmodell, Version 2.0, KDZ Zentrum für Verwaltungsforschung, Wien. CC-by. Publikation von Open Data / Open Content 1 Publikation von Open Data / Open Content 1 Nutzung fördern Priorisierung und Ergänzung durch Management & Fachabteilungen OpenGLAM- Verantwortliche bestimmen 1.8 Metadaten der Datensätze erfassen
  • 27. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences Typologie von Crowdsourcing-Ansätzen Digital Restoration Crowdfunding In Anlehnung an: Oomen / Aroyo 2011
  • 28. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences Schritt 1: Publikation von Open Data / Open Content OpenGLAM- Verantwortliche bestimmen Metadaten der Datensätze erfassen Ergebnis:Daten/Inhaltezur Weiternutzungfreiverfügbar Basierend auf: Krabina et al. (2012), Open-Government-Vorgehensmodell, Version 2.0, KDZ Zentrum für Verwaltungsforschung, Wien. CC-by.
  • 29. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences ▶ Metadaten-Aggregatoren ▶ Europeana ▶ Archives Portal Europe ▶ International Inventory of Musical Sources ▶ Schweizerisches Open Government Data Portal ▶ Content-Plattformen ▶ Wikimedia Commons ▶ Flickr – The Commons ▶ Internet Archive Open Data / Open Content Plattformen
  • 30. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences ▶ Ausgangspunkt: Inventar aller Bestände/Sammlungen ▶ Checkliste für die Bewertung der Bestände/Sammlungen: 1. Geheimhaltung / Schutzfristen: Unterliegen die Daten/Inhalte Geheimhaltungspflichten oder sonstigen rechtlichen Beschränkungen? 2. Datenschutz: Handelt es sich um datenschutzrelevante Daten/Inhalte bzw. lassen sich Rückschlüsse auf noch lebende Personen oder noch bestehende Unternehmen daraus ableiten? 3. Nutzungsrechte: Besitzt die Institution die notwendigen Nutzungsrechte für die Veröffentlichung und die Freigabe der Daten/Inhalte? 4. Nutzen: Wie hoch wird der Nutzen einer Publikation/Freigabe für die verschiedenen Zielgruppen eingeschätzt? 5. Aufwand: Wie hoch ist der Aufwand für die Veröffentlichung? 6. Datenqualität: Wie hoch wird die Qualität der Daten (Metadaten) eingeschätzt? (Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität) 7. Qualität der Digitalisate: Sind Digitalisate vorhanden? Wie hoch wird die Qualität der Mediendateien eingeschätzt? (Qualität und Auflösung von Scans/Digitalisaten; Qualität von Fotografien) 8. Technische Verfügbarkeit: Sind die Daten (inkl. Digitalisate) in offenen Formaten verfügbar bzw. einfach exportierbar? 9. Synergien: Sind die Daten (Metadaten) bzw. die Digitalisate bereits online publiziert? Datenmonitoring
  • 31. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences ▶ Hochladen von Digitalisaten auf Wikimedia Commons ▶ Veröffentlichung von Daten als Open Data Beispiele: ▶ http://make.opendata.ch/wiki/data:glam_ch Anleitung für die Bereitstellung von Daten für Hackathons: http://glam.opendata.ch/files/2014/01/Anleitung-f%C3%BCr-die- Bereitstellung-von-Daten_v1.pdf Beispiele von Hackathon-Ergebnissen: ▶ http://make.opendata.ch/wiki/event:2015-02 ▶ http://www.mathiasbernhard.ch/gugelmann/ Publikation und Freigabe von Daten / Digitalisaten
  • 32. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences ▶ Benutzerkonten sind grundsätzlich persönlich und nicht übertragbar ▶ Institutionelle Benutzerkonten ▶ Geeignet/empfohlen für Medien-Upload auf Wikimedia Commons, Ergänzung von Metadaten und Kommunikation rund um den Medien- Upload ▶ Auf der deutschsprachigen Wikipedia toleriert ▶ Auf anderssprachigen Wikipedias teilweise nicht toleriert ▶ Beispiele für Benutzernamen: ▶ Wittylama ▶ 80686 ▶ Frank Schulenburg ▶ Muriel Staub (WMCH) ▶ Swiss National Library Benutzerkonten auf Wikipedia/Wikimedia
  • 33. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GLAM/Schweiz/Einführungskurse  http://tinyurl.com/openglamchur
  • 34. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences Hochladen eines eigenen Bildes mit dem Hochlade- Assistenten
  • 35. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences Zunächst: Klärung der Freigabe! 1. Qualitativ hochstehendes Bild ist online verfügbar und gemeinfrei bzw. unter einer freien Urheberrechtslizenz publiziert  Upload 2. Zugang zum gemeinfreien Original ist gegeben; Digitalisierung kann selber vorgenommen werden; keine anderen Einschränkungen (Personenrechte o.ä.)  Digitalisieren + Upload 3. In allen anderen Fällen: Kontakt mit dem Inhaber der Nutzungsrechte bzw. der Institution, die den physischen Zugang kontrolliert! a. Werk ist gemeinfrei: i. Institution stellt Digitalisate zur Verfügung ii. Selber digitalisieren b. Werk ist urheberrechtlich geschützt: i. Freigabeerklärung des Inhabers der Nutzungsrechte einholen (ansonsten analog zu a) ii. Andernfalls: Hochladen ist nicht möglich Hochladen von Digitalisaten
  • 36. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GLAM/Schweiz/FAQ
  • 37. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences Demo: Hochladen kleinerer Mengen von Digitalisaten mit dem Hochlade-Assistenten Beispiel: Illustrationen des Klosterneuburger Evangelienwerks (Stadtbibliothek Schaffhausen / e-codices) ▶ Freigabe klären ▶ Digitalisate beschaffen ▶ Bilder vorbereiten ▶ Metadaten vorbereiten ▶ Geeignetes Commons-Template auswählen; Daten mappen ▶ Institutions-Template anlegen (falls nicht bereits vorhanden) ▶ Institutions-Upload-Template anlegen (bei Partnerschaften) ▶ Allgemeine Kategorien für die hochgeladenen Bilder auswählen und bei Bedarf neu anlegen ▶ Digitalisate mit dem Hochlade-Assistenten etappenweise hochladen ▶ Metadaten ergänzen ▶ Weitere Kategorien ergänzen (optional)
  • 38. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences Im Zusammenhang mit Medienuploads von GLAMs häufig verwendete Templates: ▶ Artwork ▶ für 2 dimensionale Überlieferungsobjekte ▶ Art Photo ▶ für 3 dimensionale Überlieferungsobjekte ▶ separate Angabe von Metadaten für das Überlieferungsobjekt und die Fotografie ▶ Photograph ▶ für historische Fotografien Siehe auch: ▶ Information ▶ sehr simples Template ▶ eignet sich, wenn nur sehr wenige Metadaten vorhanden sind ▶ für GLAM-Uploads in der Regel zu simpel Wahl des richtigen Commons-Templates
  • 39. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences ▶ Einführung ins Kategorien-System von Wikimedia Commons: https://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Categories ▶ Einführung hinsichtlich Vorlagen («Templates») auf Wikimedia Commons: https://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Templates ▶ Anleitung für das Einfügen von Bildern in Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Bilder ▶ Wikipedia-Starthilfe: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Starthilfe Weiterführende Informationen
  • 40. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences ▶ Erfahrungsaustausch bezüglich der Hausarbeit ▶ Ausgewählte Ergebnisse der OpenGLAM-Umfrage 2015 ▶ Wie lässt sich die Nutzung der hochgeladenen Daten fördern? ▶ Einführung ins Kategorien-System auf Wikimedia Commons ▶ Templates auf Wikimedia Commons: ▶ Template:Institution ▶ Template:Creator ▶ Template:Media contributed by Institution XY ▶ Einbindung von Bildern in Wikipedia ▶ Statistik-Tools: ▶ BaGLAMa 2 ▶ GLAMorous ▶ GLAM Dashboard ▶ Offenes Atelier: Praktisches Üben Ausblick: Programm Teil 2
  • 41. Berner Fachhochschule | Haute école spécialisée bernoise | Bern University of Applied Sciences Kontakt Berner Fachhochschule E-Government-Institut Beat Estermann beat.estermann@bfh.ch 031 848 34 38

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