E-Mail-Flut im Unternehmen //
Recherche und Ideensammlung




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Agenda



1. Tipps zur Verhaltensänderung
2. Technische Lösungsansätze
3. Ansätze für das Projektmanagement
4. 'Lösungen' per Unternehmensdekret
5. Fazit




                                           5. April 2012
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Agenda



1. Tipps zur Verhaltensänderung
2. Technische Lösungsansätze
3. Ansätze für das Projektmanagement
4. 'Lösungen' per Unternehmensdekret
5. Fazit




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E-Mail-Flut in Unternehmen
Tipps zur Verhaltensänderung

• Nach mehreren Tagen Abwesenheit: Sortieren Sie den Posteingang nach
  Absender, nicht nach Datum.


• Veröffentlichen Sie allgemeine Informationen möglichst im Intranet an einem
  Schwarzen Brett, auf das alle Mitarbeiter Zugriff haben


• Nur ein Thema pro E-Mail.


• Verwenden Sie aussagekräftige Betreffzeilen. Wenn nötig, machen Sie die
  Dringlichkeit klar (»erbitte Antwort bis…«)


• Hermetisches Schreiben bedeutet, eine Mail so zu verfassen, dass die Chance
  auf eine Rückmail aktiv auf ein absolutes Minimum reduziert wird.


• Eine Mail wirkt um so hermetischer, je besser sie für sich allein stehen kann.
  Es lohnt sich daher, die Kernpunkte des Gegenüber zu zitieren und direkt
  darunter zu beantworten.




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E-Mail-Flut in Unternehmen
Tipps zur Verhaltensänderung

• Je verständlicher die Mail ist, desto seltener sind logischerweise Nachfragen.
  Um die Verständlichkeit zu erhöhen, sollte man in kurzen, klaren Sätzen
  schreiben.


• Unnötige Fragezeichen sind streng verboten. Das gilt auch für rhetorische
  Fragen, die im übrigen von gefühlt 65% aller Empfänger gar nicht als rhetorisch
  verstanden werden.


• Die meisten nervigen Mailkaskaden entstehen durch Nachfragen, und die
  meisten Nachfragen entstehen durch ungenaue Daten.


• Ein Gutteil der Mailkommunikation besteht aus Absagen.


• Jede Mail an so wenige Adressaten schicken wie möglich. “Reply All” nur
  verwenden, wenn es nicht anders geht.


• Je länger die Mail, desto Antwort. Diese Regel gilt allerdings nur bis zu einer




                                                                                        5. April 2012
  Länge von ungefähr 1500 Zeichen.


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E-Mail-Flut in Unternehmen
Tipps zur Verhaltensänderung

• Tagsüber abgesendete Mails werden wesentlich häufiger beantwortet, weil das
  Eintreffen an sich als Kommunikationsaufforderung verstanden wird.


• Smalltalk ist praktisch eine Rückmailgarantie.


• Nicht gesendete E-Mails sind gute E-Mails: Vor jeder E-Mail sollte man
  überlegen, ob sie überhaupt nottut.


• Wer, was, wann, wo und warum sollte in Mails von vorneherein klar formuliert
  sein, um Rückfragen zu ersparen.


• Mehr reden, weniger E-Mails: Reden hilft Missverständnisse zu vermeiden und
  wir ergänzen die Worte um unsere Persönlichkeit.


• Wer wichtiges will, sagt es persönlich.


• ……




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Agenda



1. Tipps zur Verhaltensänderung
2. Technische Lösungsansätze
3. Ansätze für das Projektmanagement
4. 'Lösungen' per Unternehmensdekret
5. Fazit




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E-Mail-Flut in Unternehmen
           Technische Lösungsansätze

   Filter // Einsatz intelligenter Filterfunktionen auf Server- und Clientebene


 ERMS // Beim ERMS (E-Mail Response Management Systemen) handelt es sich um
         eine datenbankbasierte, automatische Beantwortung von großen E-Mail-
         Mengen. Das System kommt vorwiegend in der Kommunikation mit
         Endkunden zum Einsatz.


Threads // Der Einsatz von Konversations-Threads dient der übersichtlicheren
           Gestaltung der Inbox. Kommunikationen werden in 'Threads'
           zusammengefasst, wobei immer nur die ‚Leitnachricht„ zu sehen ist. Ein Klick
           auf diese Nachricht, öffnet die gesamte Konversation (Einsatzbeispiele:
           Blue-Mail, GMail, iOS iPhone, …)


   Tags // Tags werden zur besseren Suche von E-Mails eingesetzt. Sie bieten den
           Vorteil einer sehr dynamischen Struktur, eine Alternative zur hierarchischen
           Ordnerstruktur. Einer Nachricht können beliebig viele Tags vergeben werden,
           dadurch ist sie in unterschiedlichen Kontexten zu finden. (Einsatzbeispiele:
           Blue-Mail, GMail, …)




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       … …
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1. Tipps zur Verhaltensänderung
2. Technische Lösungsansätze
3. Ansätze für das Projektmanagement
4. 'Lösungen' per Unternehmensdekret
5. Fazit




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E-Mail-Flut in Unternehmen
           Ansätze für das Projektmanagement

           Onlinebasierte Projektmanagement-Plattformen machen Kommunikationen
           für alle (berechtigten) sichtbar. Darüber hinaus findet die projektrelevante
           Kommunikation auf einem anderen Medium statt, das nach dem Holprinziep
           funktioniert und dadurch die Inbox maßgeblich entlastet.

           Diese Lösungen verbindet Kommunikationen mit Milestones und Artefakten
           und dient auch der Projektdokumentation.

Beispiele // • Basecamp
           • activeCollab
           • Mingle
           • Zoho Projects
           • CentralDesktop
           • 5pm
           • GoPlan
           • …




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Agenda



1. Tipps zur Verhaltensänderung
2. Technische Lösungsansätze
3. Ansätze für das Projektmanagement
4. 'Lösungen' per Unternehmensdekret
5. Fazit




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E-Mail-Flut in Unternehmen
                    ‚Lösungen„ per Unternehmensdekret

          Nestlé // In der Nestlé-Schokoladenfabrik im britischen York bleiben die elektronischen
                    Postfächer am Freitag leer. Für eine Arbeitsabsprache oder die Verabredung
                    zum gemeinsamen Mittagessen greifen die Beschäftigten zum Telefon. Oder
                    sie gehen persönlich vorbei. E-Mails sind jedoch tabu.
                    Das Verbot ist allerdings keine Vorgabe für den Konzern. In den meisten
                    Niederlassungen versuchen die Mitarbeiter per Delegation, mit überlaufenden
                    Postfächern umzugehen, und Sekretärinnen sortieren die elektronische Post
                    vor.

  Stadtverwaltung Der E-Mail-freie Freitag bei Nestlé hat Nachahmer gefunden. Bei der
       Liverpool // Stadtverwaltung Liverpool findet am Freitag auch kein E-Mail-Verkehr statt.

      Maske AG // Die Maske AG hat – nach eigenen Angaben als erstes deutsches
                  Unternehmen – zwei Arbeitstage im Monat eingeführt, an denen die
                  Beschäftigten keine E-Mails schreiben dürfen. Intern gar keine und extern nur
                  die notwendigsten Botschaften.

Name unbekannt // Verschieben des ‚replay all„ Buttons in tiefere Navigationsstrukturen. Dadurch
                  steht die Funktion einfach nicht mehr zur Verfügung.




                                                                                                     5. April 2012
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Agenda



1. Tipps zur Verhaltensänderung
2. Technische Lösungsansätze
3. Ansätze für das Projektmanagement
4. 'Lösungen' per Unternehmensdekret
5. Fazit




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E-Mail-Flut in Unternehmen
              Fazit


              Wir empfehlen eine strategische Herangehensweise.
              Das erleichtert die Koordination der Teilprojekte und Sie behalten
              die Kontrolle über das Vorhaben.


              Dazu sehen wir zunächst zwei Schritte als notwendig:


Kurzfristig // 1. Workshop zu Erarbeitung folgender Inhalte:
                  • Definition der Zielsetzung
                    (maßgeblich für die Lösungsansätze und Erfolgskontrolle)
                  • Klärung der Rahmenbedingungen
                    (grenzt den Suchraum möglicher Lösungen ein)


Langfristig // 1. Integration in das Gesamtprojekt Intranet




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Wir freuen uns über ein
persönliches Gespräch:
      LUTZ HIRSCH // Executive Partner
      Mobil: +49-173-54 44 707
      Email: l.hirsch@hirschtec.eu


      JOCHEN FRITZ // Principal Consultant
      Mobil: +49-163-338 50 22
      Email: jochen.fritz@hirschtec.eu


      HIRSCHTEC GmbH & Co. KG
      Valentinskamp 24
      D-20354 Hamburg
      Twitter: @hirschtec
      Facebook: hirschtec
      Web: www.hirschtec.eu

e-Mail Flut im Unternehmen besser organisieren

  • 1.
    E-Mail-Flut im Unternehmen// Recherche und Ideensammlung 1
  • 2.
    Agenda 1. Tipps zurVerhaltensänderung 2. Technische Lösungsansätze 3. Ansätze für das Projektmanagement 4. 'Lösungen' per Unternehmensdekret 5. Fazit 5. April 2012 2
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    Agenda 1. Tipps zurVerhaltensänderung 2. Technische Lösungsansätze 3. Ansätze für das Projektmanagement 4. 'Lösungen' per Unternehmensdekret 5. Fazit 5. April 2012 3
  • 4.
    E-Mail-Flut in Unternehmen Tippszur Verhaltensänderung • Nach mehreren Tagen Abwesenheit: Sortieren Sie den Posteingang nach Absender, nicht nach Datum. • Veröffentlichen Sie allgemeine Informationen möglichst im Intranet an einem Schwarzen Brett, auf das alle Mitarbeiter Zugriff haben • Nur ein Thema pro E-Mail. • Verwenden Sie aussagekräftige Betreffzeilen. Wenn nötig, machen Sie die Dringlichkeit klar (»erbitte Antwort bis…«) • Hermetisches Schreiben bedeutet, eine Mail so zu verfassen, dass die Chance auf eine Rückmail aktiv auf ein absolutes Minimum reduziert wird. • Eine Mail wirkt um so hermetischer, je besser sie für sich allein stehen kann. Es lohnt sich daher, die Kernpunkte des Gegenüber zu zitieren und direkt darunter zu beantworten. 5. April 2012 4
  • 5.
    E-Mail-Flut in Unternehmen Tippszur Verhaltensänderung • Je verständlicher die Mail ist, desto seltener sind logischerweise Nachfragen. Um die Verständlichkeit zu erhöhen, sollte man in kurzen, klaren Sätzen schreiben. • Unnötige Fragezeichen sind streng verboten. Das gilt auch für rhetorische Fragen, die im übrigen von gefühlt 65% aller Empfänger gar nicht als rhetorisch verstanden werden. • Die meisten nervigen Mailkaskaden entstehen durch Nachfragen, und die meisten Nachfragen entstehen durch ungenaue Daten. • Ein Gutteil der Mailkommunikation besteht aus Absagen. • Jede Mail an so wenige Adressaten schicken wie möglich. “Reply All” nur verwenden, wenn es nicht anders geht. • Je länger die Mail, desto Antwort. Diese Regel gilt allerdings nur bis zu einer 5. April 2012 Länge von ungefähr 1500 Zeichen. 5
  • 6.
    E-Mail-Flut in Unternehmen Tippszur Verhaltensänderung • Tagsüber abgesendete Mails werden wesentlich häufiger beantwortet, weil das Eintreffen an sich als Kommunikationsaufforderung verstanden wird. • Smalltalk ist praktisch eine Rückmailgarantie. • Nicht gesendete E-Mails sind gute E-Mails: Vor jeder E-Mail sollte man überlegen, ob sie überhaupt nottut. • Wer, was, wann, wo und warum sollte in Mails von vorneherein klar formuliert sein, um Rückfragen zu ersparen. • Mehr reden, weniger E-Mails: Reden hilft Missverständnisse zu vermeiden und wir ergänzen die Worte um unsere Persönlichkeit. • Wer wichtiges will, sagt es persönlich. • …… 5. April 2012 6
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    Agenda 1. Tipps zurVerhaltensänderung 2. Technische Lösungsansätze 3. Ansätze für das Projektmanagement 4. 'Lösungen' per Unternehmensdekret 5. Fazit 5. April 2012 7
  • 8.
    E-Mail-Flut in Unternehmen Technische Lösungsansätze Filter // Einsatz intelligenter Filterfunktionen auf Server- und Clientebene ERMS // Beim ERMS (E-Mail Response Management Systemen) handelt es sich um eine datenbankbasierte, automatische Beantwortung von großen E-Mail- Mengen. Das System kommt vorwiegend in der Kommunikation mit Endkunden zum Einsatz. Threads // Der Einsatz von Konversations-Threads dient der übersichtlicheren Gestaltung der Inbox. Kommunikationen werden in 'Threads' zusammengefasst, wobei immer nur die ‚Leitnachricht„ zu sehen ist. Ein Klick auf diese Nachricht, öffnet die gesamte Konversation (Einsatzbeispiele: Blue-Mail, GMail, iOS iPhone, …) Tags // Tags werden zur besseren Suche von E-Mails eingesetzt. Sie bieten den Vorteil einer sehr dynamischen Struktur, eine Alternative zur hierarchischen Ordnerstruktur. Einer Nachricht können beliebig viele Tags vergeben werden, dadurch ist sie in unterschiedlichen Kontexten zu finden. (Einsatzbeispiele: Blue-Mail, GMail, …) 5. April 2012 … … 8
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    Agenda 1. Tipps zurVerhaltensänderung 2. Technische Lösungsansätze 3. Ansätze für das Projektmanagement 4. 'Lösungen' per Unternehmensdekret 5. Fazit 5. April 2012 9
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    E-Mail-Flut in Unternehmen Ansätze für das Projektmanagement Onlinebasierte Projektmanagement-Plattformen machen Kommunikationen für alle (berechtigten) sichtbar. Darüber hinaus findet die projektrelevante Kommunikation auf einem anderen Medium statt, das nach dem Holprinziep funktioniert und dadurch die Inbox maßgeblich entlastet. Diese Lösungen verbindet Kommunikationen mit Milestones und Artefakten und dient auch der Projektdokumentation. Beispiele // • Basecamp • activeCollab • Mingle • Zoho Projects • CentralDesktop • 5pm • GoPlan • … 5. April 2012 10
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    Agenda 1. Tipps zurVerhaltensänderung 2. Technische Lösungsansätze 3. Ansätze für das Projektmanagement 4. 'Lösungen' per Unternehmensdekret 5. Fazit 5. April 2012 11
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    E-Mail-Flut in Unternehmen ‚Lösungen„ per Unternehmensdekret Nestlé // In der Nestlé-Schokoladenfabrik im britischen York bleiben die elektronischen Postfächer am Freitag leer. Für eine Arbeitsabsprache oder die Verabredung zum gemeinsamen Mittagessen greifen die Beschäftigten zum Telefon. Oder sie gehen persönlich vorbei. E-Mails sind jedoch tabu. Das Verbot ist allerdings keine Vorgabe für den Konzern. In den meisten Niederlassungen versuchen die Mitarbeiter per Delegation, mit überlaufenden Postfächern umzugehen, und Sekretärinnen sortieren die elektronische Post vor. Stadtverwaltung Der E-Mail-freie Freitag bei Nestlé hat Nachahmer gefunden. Bei der Liverpool // Stadtverwaltung Liverpool findet am Freitag auch kein E-Mail-Verkehr statt. Maske AG // Die Maske AG hat – nach eigenen Angaben als erstes deutsches Unternehmen – zwei Arbeitstage im Monat eingeführt, an denen die Beschäftigten keine E-Mails schreiben dürfen. Intern gar keine und extern nur die notwendigsten Botschaften. Name unbekannt // Verschieben des ‚replay all„ Buttons in tiefere Navigationsstrukturen. Dadurch steht die Funktion einfach nicht mehr zur Verfügung. 5. April 2012 12
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    Agenda 1. Tipps zurVerhaltensänderung 2. Technische Lösungsansätze 3. Ansätze für das Projektmanagement 4. 'Lösungen' per Unternehmensdekret 5. Fazit 5. April 2012 13
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    E-Mail-Flut in Unternehmen Fazit Wir empfehlen eine strategische Herangehensweise. Das erleichtert die Koordination der Teilprojekte und Sie behalten die Kontrolle über das Vorhaben. Dazu sehen wir zunächst zwei Schritte als notwendig: Kurzfristig // 1. Workshop zu Erarbeitung folgender Inhalte: • Definition der Zielsetzung (maßgeblich für die Lösungsansätze und Erfolgskontrolle) • Klärung der Rahmenbedingungen (grenzt den Suchraum möglicher Lösungen ein) Langfristig // 1. Integration in das Gesamtprojekt Intranet 5. April 2012 14
  • 15.
    Wir freuen unsüber ein persönliches Gespräch: LUTZ HIRSCH // Executive Partner Mobil: +49-173-54 44 707 Email: l.hirsch@hirschtec.eu JOCHEN FRITZ // Principal Consultant Mobil: +49-163-338 50 22 Email: jochen.fritz@hirschtec.eu HIRSCHTEC GmbH & Co. KG Valentinskamp 24 D-20354 Hamburg Twitter: @hirschtec Facebook: hirschtec Web: www.hirschtec.eu