Prof. Dr. Thorsten Riemke-Gurzki 
1 
Prof. Dr. Thorsten Riemke-Gurzki 
Fünf Erfolgsstrategien für Mitarbeiterportale und Intranet 
Was ein Unternehmen wirklich braucht, 
um erfolgreich zu sein.
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Web und Intranet seit 1993. 
Promotion zum Thema Kundenportale im Technischen Vertrieb am Fraunhofer IAO. 
Karriere im Consulting u.a. SAP Deutschland. 
Freiberuflicher Portal-und Intranet-Berater 
„Portal-Professor“ an der staatlichen Hochschule der Medien Stuttgart im Studiengang Online-Medien- Management. 
Leiter Enterprise Information Management Research Group. 
Leiter der Stuttgarter Intranet-Akademie. 
Thorsten Riemke-Gurzki 
09.10.-10.10.14
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Veröffentlichungen: Unternehmensportale und Intranet 
Unternehmensportale,insbesondereMitarbeiterportaleundIntranet,sindalsInfrastrukturkomponenteimUnternehmennichtmehrwegzudenken.Portal-ProjektegehörenzudenschwierigerenThemen,dasieeinegroßeBandbreiteaninterdisziplinärenWissenunddieMitarbeitvielerUnternehmensbereicheerfordern.DasBuchstellteinVorgehensmodellfürdieUmsetzungvonPortalenvor.EsvermitteltdarüberhinausGrundlagenwissenindenBereichenPortal-undContentManagement,PortalEngineering, IntegrationindiebetrieblicheInfrastruktur,Usability,RedaktionundEinführung.DiesesGrundlagenwerkrichtetsichanProjektleiter,IT-Verantwortlicheundanalle,diemehrüberdieThemeninternePortaleundIntraneterfahrenmöchten.WissenzumThemaIntranetundMitarbeiterportale–kompaktineinemBuch. 
3.Auflage 
VÖ:Februar2014 
BoD,Softcover29,90€,E-Book14,90€
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Studiengang Online-Medien-Management
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Seminare Winter 2014/15 
Grundlagen Schreiben für das Intranet 
Zusatzqualifikation Intranet Redakteur/in – Professionelles Schreiben für das Intranet 
Zusatzqualifikation Intranet-Usability Experte/Expertin 
Mitarbeiterportale und Intranet - konzipieren, realisieren, betreiben 
Grundlagen für Führungskräfte: Microsoft SharePointHandsOn 
SocialIntranet – Strategieentwicklung, Einführung, Management 
Stuttgarter Intranet Akademie 
www.intranet-akademie.com
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Wo stehen wir aktuell?
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Intranet und Unternehmensportale ganz klares Boomthema zwischen 1999 und 2006. 
Intranet wurden sehr oft von einzelnen Abteilungen oder Unternehmensbereichen getrieben. 
Langsam entwickelte Intranet-Organisation: Verteilte (oder gar keine) Verantwortlichkeiten, Intranet als »Nebenjob«. 
Starke Fokussierung auf Anwendungen und Informationen – das Thema SOA und das Intranet als Frontend kam nur bei wenigen Unternehmen wirklich an. 
Selten eine echte Betrachtung des Return-On-Investment. 
Methodisches Projektvorgehen und -management? 
Und kaum einer fragte die Anwender, was sie brauchen. 
Wo kommen wir her?
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Begrifflichkeit: Intranet, Unternehmensportal, Employee Portal, HR Portal, … 
Heute: Intranet und Mitarbeiterportal, synonym. 
2005: >50 Produkte mit Fokus » Portal- Software« 
Und heute? 
Sind wir 2014 am Ziel? 
Wo kommen wir her?
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Intranet Maturity 
2001 
2006 
2013 2014 
Projektaktivität 
problembehaftete Projekte 
Qualität und »Hinterfragen« 
Was tun wir überhaupt? 
Tun wir es richtig? 
Was machen andere?
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Intranet Maturity–wo stehen wir heute? 
Information 
Prozesse 
Nutzer 
IT 
verteilen 
teilen 
gemeinsam 
nutzen 
Anwendungen 
personalisierteAnwendungen 
personalisierteE2E-Prozesse 
Intranet istIT-Plattform 
Intranet trägt 
Anwendungen 
Intranet als 
eine Anwendung 
steht im Fokus 
wird involviert 
wird definiert
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Sind wir schon da, wo wir sein wollen?
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Fünf Strategien für den Intranet-Erfolg 
METHODOLOGY 
RESPONSIBILITY 
SIMPLICITY 
USABILITY 
UTILITY
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Strategie 1: Responsibility 
aller Intranets werden von IT-Abteilung 
verantwortet 
25 Prozent 
aller Intranets werden von der Unternehmens- kommunikation verantwortet 
45 Prozent 
Welcher Bereich verantwortet das Intranet? 
Quelle: Anwenderbefragung Prof. Dr. Riemke-Gurzki
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aller Unternehmen haben keinen dezidierten 
Portal-bzw. Intranet-Manager 
45 Prozent 
aller Unternehmen haben einen Voll-oder 
Teilzeit-Portal-bzw. Intranet-Manager 
55 Prozent 
Strategie 1: Responsibility 
Gibt es einen dezidierten Verantwortlichen? 
Quelle: Anwenderbefragung Prof. Dr. Riemke-Gurzki
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Strategie RESPONSIBLITY: Schaffen von Verantwortlichkeiten für das Intranet. 
Entwicklung eines gemeinsamen Verantwortungsgefühls für das Intranet. 
»Das Intranet sind wir.« 
»Moment –seit wann sind wir wir?« 
Wie leicht diese Strategie umzusetzen ist, hängt nicht zuletzt vom Unternehmen ab. 
Problem 
Unternehmenskultur 
Mitarbeiter(sub)kultur(en) 
Lösung: Absolut unternehmensindividuell. 
Strategie 1: Responsibility
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Strategie 1: RESPONSIBILITY 
Querschnitts- bereiche(HR, UK, ..) 
Der Nutzer 
Informations- technik 
Intranet- Manager 
Don‘t: Kein anonymer Radiosender mit Nachrichten an die Welt. 
Do: Dienstleisterund „Informatoren“ im Intranet. 
Don‘t: Der Konsument oder die getriebene Sau. 
Do: Verantwortet Informationen für seinen (Wissens-) Bereich. 
Don‘t: Masters of theIntranet. 
Do: Kompetenter Lösungsanbieter für das Business. 
Don‘t: Kein Don Quixotede la Corporate. 
Do: Integriert nicht nur Systeme, sondern auch Menschen. Hat die Kompetenz zu entscheiden und das letzte Wort.
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Beispiel 
Die lustigen Intranets der Vorstände. 
Strategie 1: Responsibility
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Strategie: Utility 
Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Büro? 
Wie? 
Sie lesen etwa nicht alleNews 
der internen Unternehmenskommunikation? 
Warum sollten das andere tun?
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20 
Utility: Das Werkzeug ist doch nützlich? 
Quelle: Befragung Sharepoint-Anwenderunternehmen, Hochschule der Medien Stuttgart 
»Wir bieten tolle Dinge, aber keiner will sie.« 
Warum?
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21 
Strategie UTILITY: Echten Nutzen schaffen 
Für wen soll der Nutzen überhaupt geschaffen werden? 
»Für die Unternehmenskommunikation, weils billiger wird.« 
»Die IT wollte schon immer Java entwickeln.« 
»Ein gutes Unternehmen braucht SocialIntranet.« 
Kernfrage: Was wollen wir mit dem Intranet erreichen? 
Strategie 1: Utility
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22 
Utility: Nutzen schaffen 
Nutzen ist nur dann Nutzen, wenn er den Unternehmenszielen dient. 
Ein Wunschkonzert der Nutzer ist nicht zielführend, wenn es keinen Nutzen erzeugt. 
Nur verbesserte Prozesse bringen den ROI. 
Riemke-Gurzki (2014): Unternehmensportale und Intranet –konzipieren, realisieren, betreiben. Verlag: BOD, Norderstedt.
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Integration in das Intranet? 
Quelle: Hochschule der Medien Stuttgart, Online-Medien-Management
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Utility: Nutzen schaffen 
Quelle: Hochschule der Medien Stuttgart, Online-Medien-Management
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Strategie Utility –User CenteredDesign 
User CenteredDesign (UCD): Analyse, Konzeption und Umsetzung unter kontinuierlicher Einbeziehung der Nutzer 
Intensive Projekteinbindung von Experten für Usability und User Experience 
Angepasstes, standardisiertes Projektvorgehen für alle Intranet-bezogenenProjekte 
Dem Nutzer und seinen Wünschen zuhören 
Case Study: WORSE & Company, Prof. Dr. Thorsten Riemke-Gurzki
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Utility: Sie kommt –die Generation Y 
Die erste Generation des Internets betritt die Arbeitswelt. 
Was kommt auf Unternehmen zu? 
Gut ausgebildet und mit Anspruch an Aufgaben und Infrastruktur. 
Wunsch nach freier, eigenständiger Ausgestaltung der Arbeit. 
Projektmanagement-by-Facebook. 
Kein SocialIntranet = Rückständiges Unternehmen. 
Unternehmen ohne SocialIntranet »… können am Markt nicht überleben.«
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Beispiele 
Das SocialIntranet. 
Der Digital Workplace. 
Strategie 1: Utility
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Aus einem Workshop … 
Usability ist weit mehr als eine schicke Oberfläche.
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Strategie USABILITY: Das Intranet einfach nutzbar machen. Besser nutzbar. 
Oder: Das Intranet als Nutzungserlebnis. 
User CenteredDesign (UCD): Analyse, Konzeption und Umsetzung unter kontinuierlicher Einbeziehung der Nutzer. 
User ExperienceDesign (UXD): Gestaltung als ganzheitliches Erlebnis. 
Joy of Use. 
Regelmäßige Evaluierung um (gewachsene) Probleme zu erkennen. 
Strategie: Usability
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30 
Beispiel: CorporateDesign killsIntranet
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31 
Strategie: Usability 
Prozess 
Aufgabengerechte Gestaltung von Prozessen und Workflows 
Content 
Readability –sind Informationen und Texte lesbar und verständlich? 
Informationsarchitektur 
Anordnung von Informationen in der Struktur, zeilgruppengerechteBenennung von Navigationspunkten 
Layout 
Anordnung von Informationsblöcken auf den Intranet-Seiten 
Grafische Gestaltung 
Verwendung von Farben, Schriften zur Abgrenzung und für den Informations- zusammenhalt 
Usability 
mehr als die grafische Oberfläche
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Das Wunder-Intranet. 
Die Selbstkritiker. 
Beispiele: Usability
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Strategie Methodology: Das Intranet methodisch entwickeln und weiterentwickeln. 
Definierte Methoden für 
Entwicklung Intranet 
Analyse Weiterentwicklung Intranet 
Entwicklung von neuen Anwendungen der Bereiche 
Das machen wir doch –wirklich? 
Wird wirklich systematisch und einheitlich vorgegangen? 
Vorgehensmodelle und Methodik umfassen neben dem Vorgehen auch die Aufteilung der Verantwortlichkeiten (siehe auch Responsibility). 
Strategie: Methodology
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Methodisches Projektvorgehen 
Riemke-Gurzki (2014): Unternehmensportale und Intranet –konzipieren, realisieren, betreiben. Verlag: BOD, Norderstedt.
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Methodology–Modulares (Re-) Engineering 
Riemke-Gurzki (2014): Unternehmensportale und Intranet –konzipieren, realisieren, betreiben. Verlag: BOD, Norderstedt.
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Everythingis„E“. 
TheAbsolute Beginners. 
Beispiele: Methodology
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Und dann? 
What‘s theNext 
Big Intranet Thing? 
© Scott Forbes -Fotolia.com
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The Next Big Intranet Thing 
Aktuell bleibt das ThemaSocialIntranet.
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SIMPLE. 
TheNextBig Thing –Einfachheit
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40 
Vision von Bill Gates: „Information at YourFingertips“… 
… aus dem Jahr … 
… 1994. 
Eigentlich ist das auch das, was uns Unternehmensportale versprochen haben. 
Intranets haben heute in der Regel einen personalisierten Bereich „Mein Arbeitsplatz“ o.ä. 
Eigentlich sind wir doch mit dem, was wir haben ganz zufrieden. 
Was also ist wirklich neu an der Idee des Digital Workplace? 
TheNextBig Thing –Digital Workplace
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41 
Prof. Dr. Thorsten Riemke-Gurzki, Hochschule der Medien Stuttgart
Prof. Dr. Thorsten Riemke-Gurzki 
42 
TheNextBig Thing –Medien im Intranet 
Telefonie 
Conferencing 
VBT 
Webcast 
Video-Blogging 
Alles irgendwie schon da, aber nicht richtig.
Prof. Dr. Thorsten Riemke-Gurzki 
43 
TheThing After TheNextBig Thing 
TheThing After TheNextBig Thing
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44 
Problemlösungen bleiben unternehmensindividuell.
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45 
Die Trendstudie INTRANET THEMEN UND TRENDS untersucht aktuelle Themen und Trends im Bereich Intranet und Mitarbeiterportal und liefert damit Grundlagen und Hintergrundwissen für Entscheider. Im Fokus der Studie stehen die Fragen 
Wie ist der Stand der Anwendung? 
Was sind die aktuellen Herausforderungen? 
Wo liegen die Trends des kommenden Jahres? 
Machen Sie mit!
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46 
Die Studie betrachtet die Themenbereiche 
Projekte und Organisation 
Integration und Prozesse 
SocialIntranet und Mobile 
Design und Layout 
Redaktion und Internationalisierung 
Technik und Produkte 
sowie die Trendthemen der kommenden 12 Monate. 
Über den Fragebogen hinaus werden für die Studie einzelne Expertenbefra- gungenmit ausgewählten Intranet- Verantwortlichen durchgeführt. 
Machen Sie mit!
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47 
Machen Sie mit! 
www.INTRANET-TRENDS.de
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48 
Mehr zum Thema unter www.riemke.net 
Mehr zum Thema …
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49 
Prof. Dr. Thorsten Riemke-Gurzki 
Prof. Dr. Thorsten Riemke-GurzkiStuttgart Media University/ Hochschule der Medien StuttgartNobelstr. 870599 Stuttgart (Germany) riemke-gurzki@hdm-stuttgart.de 
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Fünf Erfolgsstrategien für Mitarbeiterportale und Intranet - Was ein Unternehmen wirklich braucht, um erfolgreich zu sein.

  • 1.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 1 Prof. Dr. Thorsten Riemke-Gurzki Fünf Erfolgsstrategien für Mitarbeiterportale und Intranet Was ein Unternehmen wirklich braucht, um erfolgreich zu sein.
  • 2.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 2
  • 3.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 3 Web und Intranet seit 1993. Promotion zum Thema Kundenportale im Technischen Vertrieb am Fraunhofer IAO. Karriere im Consulting u.a. SAP Deutschland. Freiberuflicher Portal-und Intranet-Berater „Portal-Professor“ an der staatlichen Hochschule der Medien Stuttgart im Studiengang Online-Medien- Management. Leiter Enterprise Information Management Research Group. Leiter der Stuttgarter Intranet-Akademie. Thorsten Riemke-Gurzki 09.10.-10.10.14
  • 4.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 4 Veröffentlichungen: Unternehmensportale und Intranet Unternehmensportale,insbesondereMitarbeiterportaleundIntranet,sindalsInfrastrukturkomponenteimUnternehmennichtmehrwegzudenken.Portal-ProjektegehörenzudenschwierigerenThemen,dasieeinegroßeBandbreiteaninterdisziplinärenWissenunddieMitarbeitvielerUnternehmensbereicheerfordern.DasBuchstellteinVorgehensmodellfürdieUmsetzungvonPortalenvor.EsvermitteltdarüberhinausGrundlagenwissenindenBereichenPortal-undContentManagement,PortalEngineering, IntegrationindiebetrieblicheInfrastruktur,Usability,RedaktionundEinführung.DiesesGrundlagenwerkrichtetsichanProjektleiter,IT-Verantwortlicheundanalle,diemehrüberdieThemeninternePortaleundIntraneterfahrenmöchten.WissenzumThemaIntranetundMitarbeiterportale–kompaktineinemBuch. 3.Auflage VÖ:Februar2014 BoD,Softcover29,90€,E-Book14,90€
  • 5.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 5 Studiengang Online-Medien-Management
  • 6.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 6 Seminare Winter 2014/15 Grundlagen Schreiben für das Intranet Zusatzqualifikation Intranet Redakteur/in – Professionelles Schreiben für das Intranet Zusatzqualifikation Intranet-Usability Experte/Expertin Mitarbeiterportale und Intranet - konzipieren, realisieren, betreiben Grundlagen für Führungskräfte: Microsoft SharePointHandsOn SocialIntranet – Strategieentwicklung, Einführung, Management Stuttgarter Intranet Akademie www.intranet-akademie.com
  • 7.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 7 Wo stehen wir aktuell?
  • 8.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 8 Intranet und Unternehmensportale ganz klares Boomthema zwischen 1999 und 2006. Intranet wurden sehr oft von einzelnen Abteilungen oder Unternehmensbereichen getrieben. Langsam entwickelte Intranet-Organisation: Verteilte (oder gar keine) Verantwortlichkeiten, Intranet als »Nebenjob«. Starke Fokussierung auf Anwendungen und Informationen – das Thema SOA und das Intranet als Frontend kam nur bei wenigen Unternehmen wirklich an. Selten eine echte Betrachtung des Return-On-Investment. Methodisches Projektvorgehen und -management? Und kaum einer fragte die Anwender, was sie brauchen. Wo kommen wir her?
  • 9.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 9 Begrifflichkeit: Intranet, Unternehmensportal, Employee Portal, HR Portal, … Heute: Intranet und Mitarbeiterportal, synonym. 2005: >50 Produkte mit Fokus » Portal- Software« Und heute? Sind wir 2014 am Ziel? Wo kommen wir her?
  • 10.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 10 Intranet Maturity 2001 2006 2013 2014 Projektaktivität problembehaftete Projekte Qualität und »Hinterfragen« Was tun wir überhaupt? Tun wir es richtig? Was machen andere?
  • 11.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 11 Intranet Maturity–wo stehen wir heute? Information Prozesse Nutzer IT verteilen teilen gemeinsam nutzen Anwendungen personalisierteAnwendungen personalisierteE2E-Prozesse Intranet istIT-Plattform Intranet trägt Anwendungen Intranet als eine Anwendung steht im Fokus wird involviert wird definiert
  • 12.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 12 Sind wir schon da, wo wir sein wollen?
  • 13.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 13 Fünf Strategien für den Intranet-Erfolg METHODOLOGY RESPONSIBILITY SIMPLICITY USABILITY UTILITY
  • 14.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 14 Strategie 1: Responsibility aller Intranets werden von IT-Abteilung verantwortet 25 Prozent aller Intranets werden von der Unternehmens- kommunikation verantwortet 45 Prozent Welcher Bereich verantwortet das Intranet? Quelle: Anwenderbefragung Prof. Dr. Riemke-Gurzki
  • 15.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 15 aller Unternehmen haben keinen dezidierten Portal-bzw. Intranet-Manager 45 Prozent aller Unternehmen haben einen Voll-oder Teilzeit-Portal-bzw. Intranet-Manager 55 Prozent Strategie 1: Responsibility Gibt es einen dezidierten Verantwortlichen? Quelle: Anwenderbefragung Prof. Dr. Riemke-Gurzki
  • 16.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 16 Strategie RESPONSIBLITY: Schaffen von Verantwortlichkeiten für das Intranet. Entwicklung eines gemeinsamen Verantwortungsgefühls für das Intranet. »Das Intranet sind wir.« »Moment –seit wann sind wir wir?« Wie leicht diese Strategie umzusetzen ist, hängt nicht zuletzt vom Unternehmen ab. Problem Unternehmenskultur Mitarbeiter(sub)kultur(en) Lösung: Absolut unternehmensindividuell. Strategie 1: Responsibility
  • 17.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 17 Strategie 1: RESPONSIBILITY Querschnitts- bereiche(HR, UK, ..) Der Nutzer Informations- technik Intranet- Manager Don‘t: Kein anonymer Radiosender mit Nachrichten an die Welt. Do: Dienstleisterund „Informatoren“ im Intranet. Don‘t: Der Konsument oder die getriebene Sau. Do: Verantwortet Informationen für seinen (Wissens-) Bereich. Don‘t: Masters of theIntranet. Do: Kompetenter Lösungsanbieter für das Business. Don‘t: Kein Don Quixotede la Corporate. Do: Integriert nicht nur Systeme, sondern auch Menschen. Hat die Kompetenz zu entscheiden und das letzte Wort.
  • 18.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 18 Beispiel Die lustigen Intranets der Vorstände. Strategie 1: Responsibility
  • 19.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 19 Strategie: Utility Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Büro? Wie? Sie lesen etwa nicht alleNews der internen Unternehmenskommunikation? Warum sollten das andere tun?
  • 20.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 20 Utility: Das Werkzeug ist doch nützlich? Quelle: Befragung Sharepoint-Anwenderunternehmen, Hochschule der Medien Stuttgart »Wir bieten tolle Dinge, aber keiner will sie.« Warum?
  • 21.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 21 Strategie UTILITY: Echten Nutzen schaffen Für wen soll der Nutzen überhaupt geschaffen werden? »Für die Unternehmenskommunikation, weils billiger wird.« »Die IT wollte schon immer Java entwickeln.« »Ein gutes Unternehmen braucht SocialIntranet.« Kernfrage: Was wollen wir mit dem Intranet erreichen? Strategie 1: Utility
  • 22.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 22 Utility: Nutzen schaffen Nutzen ist nur dann Nutzen, wenn er den Unternehmenszielen dient. Ein Wunschkonzert der Nutzer ist nicht zielführend, wenn es keinen Nutzen erzeugt. Nur verbesserte Prozesse bringen den ROI. Riemke-Gurzki (2014): Unternehmensportale und Intranet –konzipieren, realisieren, betreiben. Verlag: BOD, Norderstedt.
  • 23.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 23 Integration in das Intranet? Quelle: Hochschule der Medien Stuttgart, Online-Medien-Management
  • 24.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 24 Utility: Nutzen schaffen Quelle: Hochschule der Medien Stuttgart, Online-Medien-Management
  • 25.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 25 Strategie Utility –User CenteredDesign User CenteredDesign (UCD): Analyse, Konzeption und Umsetzung unter kontinuierlicher Einbeziehung der Nutzer Intensive Projekteinbindung von Experten für Usability und User Experience Angepasstes, standardisiertes Projektvorgehen für alle Intranet-bezogenenProjekte Dem Nutzer und seinen Wünschen zuhören Case Study: WORSE & Company, Prof. Dr. Thorsten Riemke-Gurzki
  • 26.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 26 Utility: Sie kommt –die Generation Y Die erste Generation des Internets betritt die Arbeitswelt. Was kommt auf Unternehmen zu? Gut ausgebildet und mit Anspruch an Aufgaben und Infrastruktur. Wunsch nach freier, eigenständiger Ausgestaltung der Arbeit. Projektmanagement-by-Facebook. Kein SocialIntranet = Rückständiges Unternehmen. Unternehmen ohne SocialIntranet »… können am Markt nicht überleben.«
  • 27.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 27 Beispiele Das SocialIntranet. Der Digital Workplace. Strategie 1: Utility
  • 28.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 28 Aus einem Workshop … Usability ist weit mehr als eine schicke Oberfläche.
  • 29.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 29 Strategie USABILITY: Das Intranet einfach nutzbar machen. Besser nutzbar. Oder: Das Intranet als Nutzungserlebnis. User CenteredDesign (UCD): Analyse, Konzeption und Umsetzung unter kontinuierlicher Einbeziehung der Nutzer. User ExperienceDesign (UXD): Gestaltung als ganzheitliches Erlebnis. Joy of Use. Regelmäßige Evaluierung um (gewachsene) Probleme zu erkennen. Strategie: Usability
  • 30.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 30 Beispiel: CorporateDesign killsIntranet
  • 31.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 31 Strategie: Usability Prozess Aufgabengerechte Gestaltung von Prozessen und Workflows Content Readability –sind Informationen und Texte lesbar und verständlich? Informationsarchitektur Anordnung von Informationen in der Struktur, zeilgruppengerechteBenennung von Navigationspunkten Layout Anordnung von Informationsblöcken auf den Intranet-Seiten Grafische Gestaltung Verwendung von Farben, Schriften zur Abgrenzung und für den Informations- zusammenhalt Usability mehr als die grafische Oberfläche
  • 32.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 32 Das Wunder-Intranet. Die Selbstkritiker. Beispiele: Usability
  • 33.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 33 Strategie Methodology: Das Intranet methodisch entwickeln und weiterentwickeln. Definierte Methoden für Entwicklung Intranet Analyse Weiterentwicklung Intranet Entwicklung von neuen Anwendungen der Bereiche Das machen wir doch –wirklich? Wird wirklich systematisch und einheitlich vorgegangen? Vorgehensmodelle und Methodik umfassen neben dem Vorgehen auch die Aufteilung der Verantwortlichkeiten (siehe auch Responsibility). Strategie: Methodology
  • 34.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 34 Methodisches Projektvorgehen Riemke-Gurzki (2014): Unternehmensportale und Intranet –konzipieren, realisieren, betreiben. Verlag: BOD, Norderstedt.
  • 35.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 35 Methodology–Modulares (Re-) Engineering Riemke-Gurzki (2014): Unternehmensportale und Intranet –konzipieren, realisieren, betreiben. Verlag: BOD, Norderstedt.
  • 36.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 36 Everythingis„E“. TheAbsolute Beginners. Beispiele: Methodology
  • 37.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 37 Und dann? What‘s theNext Big Intranet Thing? © Scott Forbes -Fotolia.com
  • 38.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 38 The Next Big Intranet Thing Aktuell bleibt das ThemaSocialIntranet.
  • 39.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 39 SIMPLE. TheNextBig Thing –Einfachheit
  • 40.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 40 Vision von Bill Gates: „Information at YourFingertips“… … aus dem Jahr … … 1994. Eigentlich ist das auch das, was uns Unternehmensportale versprochen haben. Intranets haben heute in der Regel einen personalisierten Bereich „Mein Arbeitsplatz“ o.ä. Eigentlich sind wir doch mit dem, was wir haben ganz zufrieden. Was also ist wirklich neu an der Idee des Digital Workplace? TheNextBig Thing –Digital Workplace
  • 41.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 41 Prof. Dr. Thorsten Riemke-Gurzki, Hochschule der Medien Stuttgart
  • 42.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 42 TheNextBig Thing –Medien im Intranet Telefonie Conferencing VBT Webcast Video-Blogging Alles irgendwie schon da, aber nicht richtig.
  • 43.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 43 TheThing After TheNextBig Thing TheThing After TheNextBig Thing
  • 44.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 44 Problemlösungen bleiben unternehmensindividuell.
  • 45.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 45 Die Trendstudie INTRANET THEMEN UND TRENDS untersucht aktuelle Themen und Trends im Bereich Intranet und Mitarbeiterportal und liefert damit Grundlagen und Hintergrundwissen für Entscheider. Im Fokus der Studie stehen die Fragen Wie ist der Stand der Anwendung? Was sind die aktuellen Herausforderungen? Wo liegen die Trends des kommenden Jahres? Machen Sie mit!
  • 46.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 46 Die Studie betrachtet die Themenbereiche Projekte und Organisation Integration und Prozesse SocialIntranet und Mobile Design und Layout Redaktion und Internationalisierung Technik und Produkte sowie die Trendthemen der kommenden 12 Monate. Über den Fragebogen hinaus werden für die Studie einzelne Expertenbefra- gungenmit ausgewählten Intranet- Verantwortlichen durchgeführt. Machen Sie mit!
  • 47.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 47 Machen Sie mit! www.INTRANET-TRENDS.de
  • 48.
    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 48 Mehr zum Thema unter www.riemke.net Mehr zum Thema …
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    Prof. Dr. ThorstenRiemke-Gurzki 49 Prof. Dr. Thorsten Riemke-Gurzki Prof. Dr. Thorsten Riemke-GurzkiStuttgart Media University/ Hochschule der Medien StuttgartNobelstr. 870599 Stuttgart (Germany) riemke-gurzki@hdm-stuttgart.de Kontakt