Soziale Netzwerke in der
Unternehmenskommunikation
9. April 2016
Stephan Rockinger
M.A. Anglistik, Informationswissenschaft, Germanistik
Online-Kommunikation Stadt Regensburg
Berater für Online-Kommunikation & Social Media
www.2rocky.com
twitter.com/2rocky
de.slideshare.net/rockinger1/
Agenda
• Vorstellungsrunde
• Was erwartet Sie heute?
• Wie hat sich die (Online-)Kommunikation
verändert?
• Überblick über einige Plattformen
• Welche Plattform für welchen Zweck?
Vorstellungsrunde
• Wer sind Sie?
• Warum sind Sie hier?
• Was wissen Sie bereits über Social Media?
• Welche Netzwerke kennen Sie?
• Was erwarten Sie heute?
Was erwartet Sie heute?
• die wichtigsten sozialen Netzwerke
• ein intensiver Blick auf Facebook
• Social Media als PR Instrument
• professioneller Einsatz von sozialen
Netzwerken
• Antworten auf Ihre Fragen
0
12,5
25
37,5
50
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Soziale Netzwerke Wikipedia
Regelmäßige Nutzung sozialer
Netzwerke*
Quelle: http://www.ard-zdf-onlinestudie.de
Was ist Social Media?
• Neue Technik erzeugt neue Formen
von Kommunikation.
• Veränderte Sender-Empfänger
Beziehungen:

Nutzer können sich untereinander
austauschen, Inhalte einzeln oder in
Gemeinschaft gestalten und teilen.
Unternehmenskommunikation (im
Netz) vor Social Media
Unternehmen
Unternehmenskommunikation (im
Netz): Eine neue Kultur etabliert sich
Unternehmen
Unternehmenskommunikation (im
Netz): Dialog als Schlüssel
Unternehmen
Wofür Social Media?
• Direkter Kontakt zu Kunden und
Interessenten
• Fürsprecher in der Öffentlichkeit
gewinnen
• Krisenkommunikationsstrukturen
aufbauen
• Wichtiger Baustein der PR
Paid Content
Werbung
Social Content
Leute auf Facebook & Co
Owned Contend
z.B. Website, Blog, Print
Earned Content
Medien(berichterstattung)
👥
Quelle: http://www.talkabout.de/infografik-die-acht-hebel-der-content-kontrolle/
Social Media - Baustein der PR
Social Media - Baustein der PR
Der Kommunikationsmix der Stadt Regensburg
Website
(Information
& Service )
Social
Media
(Kommunikation)
Presse-
arbeit
(Information)
Eigene
Print-
Publikatio
nen
Direkter
Bürgerk
ontakt
(Persönl., Telefon)
Nutzen im Krisenfall
regensburg.de: 7421 Fans Mittelbayerische: 35.000
Quelle: http://www.ethority.de
facebook
• Über 28 Millionen monatlich aktive Nutzer in
Deutschland
• 19 Millionen täglich aktive Nutzer
• 24 Millionen täglich aktive mobile Nutzer
• Netzwerk zum Freunde finden
• Nutzung als Infoquelle zu unterschiedlichsten
Themen (z.B. auch Jobsuche)
• Teilen, Kommentieren und Liken von Texten,
Bildern, Videos, Links
• NEU: Liveübertragungen („Facebook Live“)
facebook
• Persönliche Profile (Freunde)
• Veranstaltungen (Teilnehmer)
• Seiten (Likes)
• Gruppen
• Anwendungen (Spiele)
• Messenger
facebook
Quelle: http://www.allfacebook.de
Altersverteilung in Deutschland in Prozent, 2014
13-17 Jahre 18-24 Jahre 25-34 Jahre 35-44 Jahre 45-54 Jahre 55 + Jahre
7
12
17
28
24
12
Facebook ist doch auf dem absteigenden Ast!
Wirklich?
Quelle: www.facebook.com/
Twitter
www.twitter.com
• Microblogging: Teilen, und „faven" von
Kurztexten (140 Zeichen), Bildern, Links
• Weltweit über 232 Mio. aktive Nutzer, in
Deutschland ca 1 aktive Millionen Nutzer.
• 10 Millionen passive Nutzer
• Personen und v.a. Themen folgen (#aufschrei)
• Kleine aber sehr aktive Nutzerschaft
(Multiplikatoren)
Twitter
• Nutzung als Distributionskanal für
Medienkontakte
• Nutzung als Servicekanal
• Themen identifizieren und mitzwitschern

> Sehr dialoglastig
• Monitoring sehr gut möglich
• #hashtag - Schlagwort mit Suchfunktion
Periscope
www.periscope.tv
• Video-Liveübertragung von jedem Smartphone
aus auf twitter.
• Seit März 2015 online:
• seitdem 200 Mio. Videos gesendet
• z.B. für spontane Broadcasts von
Pressekonferenzen
• Persönlichkeitsrechte?
Google+
plus.google.com
• Das „Google-Facebook“
• Anleihen von Twitter (Stichwort: „Themen folgen“)
• Profile, Seiten, Events
• ca. 1 - 6 Mio. Nutzer in Deutschland, 359 Mio. gesamt
• +1 statt „Like“, fließt in Google-Ergebnisse ein

,Gut für Suchmaschinen-Optimierung
Youtube
www.youtube.com
• Film- und TV-Ausschnitte, Trailer,
Musikvideos, Filme. Nach Google ist YouTube
die zweitgrößte Suchmaschine im Web
• Einfache Einbindung der Inhalte in andere
Seiten
• Mehr als 1 Milliarde Besucher pro Monat
• 100 Stunden Video pro Minute hochgeladen
• 6 Mrd. Stunden Video pro Monat aufgerufen
Exkurs: Viralität
• Wenn Inhalte sich
beinahe wie von
selbst verbreiten
(wie ein Virus).
• Schneeballeffekt
• z.B. „Gangnam-
Style“ auf youtube
mit 1,6 Mrd. Likes
www.pinterest.com
• Im Internet gefundene Bilder können mit Kommentaren
versehen an virtuelle Pinnwände geheftet werden.
• 100 Millionen Nutzer weltweit, 2 Millionen in Dtl.
• Die Bilder-Kollagen können kommentiert, geliked und
geteilt („Repin“) werden
• Werkzeug zum Verteilen von graphischen Inhalten zu
einem Thema - aus der eigenen Website sowie von
Drittquellen.
• Wichtig: Gute Grafiken / Bilder erhöhen die Chance auf
Viralität
Pinterest
Slideshare
www.slideshare.com
• YouTube für Präsentationen: Hochladen und Teilen
von Präsentationen und Vorträgen
• Präsentationen können kommentiert, favorisiert,
geteilt und zum Download bereitgestellt werden
• Slides und Dokumente können in Websites, Blogs
sowie Social Networks eingebunden werden
• Möglichkeit, Präsentation nachzuvertonen.
Linked in
www.linkedin.de
• internationales Netzwerk mit Fokus auf berufliche
Kontakte
• insgesamt 7,5 Millionen Mitglieder im
deutschsprachigen Raum, 400 Millionen weltweit
• Lebenslauf online
• Stellenmarkt
• allerdings zweifelhafte Einladungs-Policy
Xing
www.xing.de
• Netzwerk mit Fokus auf berufliche Kontakte
• insgesamt 9,5 Millionen Mitglieder im
deutschsprachigen Raum; die Hälfte aktiv
• Lebenslauf online
• Stellenvorschläge
• Recherchetool für die Jobsuche
Scribd
www.scribd.com
• YouTube für Dokumente, gestartet im März 2007
• 100 Millionen Nutzer weltweit jeden Monat; 30
Millionen Dokumente
• Dokumente können kommentiert, favorisiert,
geteilt und zum Download bereitgestellt werden
• Einbindung in Websites, Blogs, Social Networks
• Ideal für Protokolle, E-Books, Seminararbeiten
Instagram
www.instagr.am
• ca 400 Millionen Nutzer; 9 Mio. in Dtl.
• stark visuell ausgerichtetes Netzwerk mit
Fokus auf mobiler Nutzung
• einfaches Fotografieren und Filmen mit
Retro-Effekten
• Liken, kommentieren, #hashtags
• Facebook-Integration
• Informative Bildunterschriften
• Bilder müssen interessant und hochwertig sein.
Soundcloud
www.soundcloud.com
• Gegründet im August 2007 in Berlin
• Youtube für Audio-Dateien
• Audiodateien können auf Blogs, Websites
und in Social Networks eingebunden
werden
• Teaser-Medium für Bands
tumblr
www.tumblr.com
• Blogging-Plattform, mit der Nutzer
Texte, Bilder, Zitate, Chatlogs, Links und
Video- sowie Audiodateien in einem Blog
veröffentlichen können.
• 3,5 Millionen Nutzer in Deutschland
• Junge Nutzerschaft
Snapchat
www.snapchat.com
• Rudimentäre, handybasierte Messenger-App
• Sehr junge Nutzer
• Nachrichten mit Haltbarkeitsdatum
• „Stories“
• 200 Mio. User weltweit; 3 Mio. in Deutschland

Whatsapp
www.whatsapp.com
• Messenger-App: Gruppenchats, Fotos und
Videos, Standort
• Gehört zu Facebook
• Junge Nutzer: 72 Prozent der 10- bis 18-
Jährigen nutzen WhatsApp.
• 1 Milliarde Nutzer weltweit; 30 Mio. in
Deutschland

Die Website
• Ort für die Veröffentlichung umfangreicher
multimedialer Beiträge 

(Text, Videos, Audios Präsentationen,
Dokumente)
• Abonnement und Kommentare möglich
• Ort für (mittellange) Fachtexte
• Der Ort für die Inhalte
• DIE Präsenz im Internet
Der Einsatz in
der Praxis
Content is
and Strategy!
Ganz am Anfang
• Ziele des Einsatzes von Social Media
definieren
• Fürsprecher und Mitstreiter finden
• Content-Strategie entwerfen
• Guidelines erstellen
Inhalt von Social
Media Guidelines
• Abgrenzung zwischen beruflicher und privater Nutzung
• Eigenverantwortung der Mitarbeiter
• Transparenz in der Kommunikation
• Kenntlichmachung einer privaten Meinung
• Einhaltung gesetzlicher Vorgaben
• Betriebsrat und Mitbestimmung
• Verhalten bei Verbreitung unternehmensschädlicher Äußerungen
• Respekt im Umgang
• Kontinuität und Kapazität
• Zuständigkeiten, Monitoring und Expertise
Quelle: www.bitkom.org/files/documents/BITKOM-SocialMediaGuidelines.pdf
Dabeisein ist
nicht alles!
• Inhalte müssen
für Nutzer
relevant sein
• Keine
Automatisierung
• Inhalte planen
Eine Geschichte
erzählen?
• Eine Geschichte ist manchmal mehr
wert als harte Fakten
• Anhand welcher Themen kann man das
Thema vermitteln und Menschen für
das Thema interessieren?
• Vorsicht vor simuliertem Dialog -
Shitstormgefahr!
Aufmerksamkeit der
Leser ist das Ziel
• News werden auf die personalisierten
Newsstreams der Nutzer ausgeliefert
• bei Facebook wird durch einen
Algorithmus vorsortiert "Edgerank", bei
Xing und Linked in (noch) nicht
• je höher Relevanz desto höher Chance
zu erscheinen - oder man bezahlt
Alltag
• Content-Suche: ständiges Abhorchen
„nach innen“
• Feedback der Nutzer ernst nehmen
• Zuhören
• Siehe: Strategie und Ziele: „Was
machen wir mit Feedback?“
• Was machen wir wo? Für wen? Wie?
Quelle: http://www.talkabout.de/kanal-und-
content/
Der Kommunikationsmix der Stadt Regensburg
Website
(Information
& Service )
Social
Media
(Kommunikation)
Presse-
arbeit
(Information)
Eigene
Print-
Publikatio
nen
Direkter
Bürgerk
ontakt
(Persönl., Telefon)
Langtexte Ausführlicher Text mit Bildern
Teaser Essenz aus Blogbeiträgen
Status-Updates
Info darüber, was gerade sonst
passiert. (Metatalk)
Fotos Hintergründe, Einblicke
Infografiken
z.B. anschaulich illustrierte
Abläufe
Video
z.B. Imagefilme, Erklärvideos,
Live-Einblicke
Audio Radiobeitrag, Interviews
Dokumente &
Präsentationen
Präsentationen, Kataloge,
Broschüren
Website
Fachpublikum
Interessierte Laien
Medien
Spielerisch die Umwelt
entdecken, Spaßfaktor
Breite Öffentlichkeit
Welches Netzwerk für welches Publikum?
Netzwerke vernetzen!
Ein zentrales Tool für die Pflege
• z.B. Hootsuite
• Messbarkeit und Sinnhaftigkeit prüfen
• Relevanz und Realismus prüfen
• Aktivitäten und Plattformen an den
Zielen orientieren, nicht umgekehrt
• Zielerreichung regelmäßig
kontrollieren
Shitstorm
• Massenhafte Entrüstung in Sozialen
Medien
• Sachliche Kritik vermischt mit
hochemotionalen (unsachlichen)
Äußerungen
• Niederschlag in klassischen Medien
• Reputationsverlust
• Regelt sich nicht selbst
Die Algorithmen,
die ich rief…
Filterbubble
• Begriff: Eli Pariser „The Filter Bubble: What The
Internet Is Hiding From You"
• Algorithmen filtern den Nachrichtenstrom nach
Relevanz
• Relevanz wird danach berechnet, was der Nutzer
sonst ansieht und womit er interagiert.
• Problem: Man bekommt nur noch zu sehen was
einen interessieren könnte; Meinungen können
sich verstärken > Echoraum
Echoraum
• Informationen, Meinungen, Inhalte verstärken
sich.
• „Radikalisierung im Internet“
• Themen werden in der Filterblase reflektiert,
wiederholt und schaukeln sich hoch.
• Andere Meinungen sind unterrepräsentiert, da sie
z.T aktiv unterdrückt werden.
Wie können Unternehmen
Social Media nutzen?
• Nutzen durch Dialog
• Informationsvorsprung der Follower













regensburg.de: 7421 Fans Mittelbayerische: 35.000
Wie können Unternehmen
Social Media nutzen?
• Nutzen durch Dialog
• Informationsvorsprung der Follower
• Produkt- und Prozessinnovationen durch
Nutzerfeedback
• Positionierung von Mitarbeitern als Botschafter
• Weiterentwicklung der Marke
• Ermittlung und Aufbau neuer Märkte
Wie können Unternehmen
Social Media nutzen?
• Nutzen durch Dialog
• Informationsvorsprung der Follower
• Produkt- und Prozessinnovationen durch
Nutzerfeedback
• Positionierung von Mitarbeitern als Botschafter
• Weiterentwicklung der Marke
• Ermittlung und Aufbau neuer Märkte
Und warum tun sie
es so selten?
• Die Geschäftsführung sieht mehr Risiken als
Chancen
• Social Media passt nicht in die vorhandene
Kommunikationsstruktur
• Die Prozesse im Unternehmen sind nicht geeignet
• Angst vor Kontrollverlust
• Social Media oft als Websiteersatz genutzt.
Viralität bleibt so aus.
Social Media als Job?
• Kein IT-Job > Kommunikationsjob
• Generalisten gefragt: 

http://www.bvcm.org/wp-content/uploads/2012/07/Anforderungsprofile-an-
Social-Media-Berufsbilder.pdf
• Vorsicht bei: Onlinekommunikation
„nebenbei“
• Smartphone / Tablet als Dauerbegleiter
• Zahlen und Statistiken
• Social Media ist eine Kompetenz - kein Beruf
Wissen erwerben
• Erstmal reinschnuppern! Viel lesen z.B. Blogs; 

relevanten Leuten auf Facebook folgen.
• http://allfacebook.de/
• http://www.talkabout.de/blog/
• http://www.indiskretionehrensache.de/
• http://t3n.de/tag/social-media
• http://www.youtube.com/user/republica2010
• Eli Pariser: The Filter Bubble: What the Internet Is Hiding from You
• B. Eichstädt et al.: Erste Hilfe für Social Media Manager
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Weitere Fragen?
rockinger@gmx.com

Soziale Netzwerke in der Unternehmenskommunikation

  • 1.
    Soziale Netzwerke inder Unternehmenskommunikation 9. April 2016
  • 2.
    Stephan Rockinger M.A. Anglistik,Informationswissenschaft, Germanistik Online-Kommunikation Stadt Regensburg Berater für Online-Kommunikation & Social Media www.2rocky.com twitter.com/2rocky de.slideshare.net/rockinger1/
  • 3.
    Agenda • Vorstellungsrunde • Waserwartet Sie heute? • Wie hat sich die (Online-)Kommunikation verändert? • Überblick über einige Plattformen • Welche Plattform für welchen Zweck?
  • 4.
    Vorstellungsrunde • Wer sindSie? • Warum sind Sie hier? • Was wissen Sie bereits über Social Media? • Welche Netzwerke kennen Sie? • Was erwarten Sie heute?
  • 5.
    Was erwartet Sieheute? • die wichtigsten sozialen Netzwerke • ein intensiver Blick auf Facebook • Social Media als PR Instrument • professioneller Einsatz von sozialen Netzwerken • Antworten auf Ihre Fragen
  • 6.
    0 12,5 25 37,5 50 2007 2008 20092010 2011 2012 2013 2014 2015 Soziale Netzwerke Wikipedia Regelmäßige Nutzung sozialer Netzwerke* Quelle: http://www.ard-zdf-onlinestudie.de
  • 7.
    Was ist SocialMedia? • Neue Technik erzeugt neue Formen von Kommunikation. • Veränderte Sender-Empfänger Beziehungen:
 Nutzer können sich untereinander austauschen, Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft gestalten und teilen.
  • 8.
  • 9.
    Unternehmenskommunikation (im Netz): Eineneue Kultur etabliert sich Unternehmen
  • 10.
  • 11.
    Wofür Social Media? •Direkter Kontakt zu Kunden und Interessenten • Fürsprecher in der Öffentlichkeit gewinnen • Krisenkommunikationsstrukturen aufbauen • Wichtiger Baustein der PR
  • 12.
    Paid Content Werbung Social Content Leuteauf Facebook & Co Owned Contend z.B. Website, Blog, Print Earned Content Medien(berichterstattung) 👥 Quelle: http://www.talkabout.de/infografik-die-acht-hebel-der-content-kontrolle/ Social Media - Baustein der PR
  • 13.
    Social Media -Baustein der PR Der Kommunikationsmix der Stadt Regensburg Website (Information & Service ) Social Media (Kommunikation) Presse- arbeit (Information) Eigene Print- Publikatio nen Direkter Bürgerk ontakt (Persönl., Telefon)
  • 14.
  • 15.
    regensburg.de: 7421 FansMittelbayerische: 35.000
  • 16.
  • 17.
    facebook • Über 28Millionen monatlich aktive Nutzer in Deutschland • 19 Millionen täglich aktive Nutzer • 24 Millionen täglich aktive mobile Nutzer • Netzwerk zum Freunde finden • Nutzung als Infoquelle zu unterschiedlichsten Themen (z.B. auch Jobsuche) • Teilen, Kommentieren und Liken von Texten, Bildern, Videos, Links • NEU: Liveübertragungen („Facebook Live“)
  • 18.
    facebook • Persönliche Profile(Freunde) • Veranstaltungen (Teilnehmer) • Seiten (Likes) • Gruppen • Anwendungen (Spiele) • Messenger
  • 19.
    facebook Quelle: http://www.allfacebook.de Altersverteilung inDeutschland in Prozent, 2014 13-17 Jahre 18-24 Jahre 25-34 Jahre 35-44 Jahre 45-54 Jahre 55 + Jahre 7 12 17 28 24 12
  • 20.
    Facebook ist dochauf dem absteigenden Ast! Wirklich?
  • 22.
  • 28.
    Twitter www.twitter.com • Microblogging: Teilen,und „faven" von Kurztexten (140 Zeichen), Bildern, Links • Weltweit über 232 Mio. aktive Nutzer, in Deutschland ca 1 aktive Millionen Nutzer. • 10 Millionen passive Nutzer • Personen und v.a. Themen folgen (#aufschrei) • Kleine aber sehr aktive Nutzerschaft (Multiplikatoren)
  • 29.
    Twitter • Nutzung alsDistributionskanal für Medienkontakte • Nutzung als Servicekanal • Themen identifizieren und mitzwitschern
 > Sehr dialoglastig • Monitoring sehr gut möglich • #hashtag - Schlagwort mit Suchfunktion
  • 30.
    Periscope www.periscope.tv • Video-Liveübertragung vonjedem Smartphone aus auf twitter. • Seit März 2015 online: • seitdem 200 Mio. Videos gesendet • z.B. für spontane Broadcasts von Pressekonferenzen • Persönlichkeitsrechte?
  • 33.
    Google+ plus.google.com • Das „Google-Facebook“ •Anleihen von Twitter (Stichwort: „Themen folgen“) • Profile, Seiten, Events • ca. 1 - 6 Mio. Nutzer in Deutschland, 359 Mio. gesamt • +1 statt „Like“, fließt in Google-Ergebnisse ein
 ,Gut für Suchmaschinen-Optimierung
  • 36.
    Youtube www.youtube.com • Film- undTV-Ausschnitte, Trailer, Musikvideos, Filme. Nach Google ist YouTube die zweitgrößte Suchmaschine im Web • Einfache Einbindung der Inhalte in andere Seiten • Mehr als 1 Milliarde Besucher pro Monat • 100 Stunden Video pro Minute hochgeladen • 6 Mrd. Stunden Video pro Monat aufgerufen
  • 37.
    Exkurs: Viralität • WennInhalte sich beinahe wie von selbst verbreiten (wie ein Virus). • Schneeballeffekt • z.B. „Gangnam- Style“ auf youtube mit 1,6 Mrd. Likes
  • 39.
    www.pinterest.com • Im Internetgefundene Bilder können mit Kommentaren versehen an virtuelle Pinnwände geheftet werden. • 100 Millionen Nutzer weltweit, 2 Millionen in Dtl. • Die Bilder-Kollagen können kommentiert, geliked und geteilt („Repin“) werden • Werkzeug zum Verteilen von graphischen Inhalten zu einem Thema - aus der eigenen Website sowie von Drittquellen. • Wichtig: Gute Grafiken / Bilder erhöhen die Chance auf Viralität Pinterest
  • 42.
    Slideshare www.slideshare.com • YouTube fürPräsentationen: Hochladen und Teilen von Präsentationen und Vorträgen • Präsentationen können kommentiert, favorisiert, geteilt und zum Download bereitgestellt werden • Slides und Dokumente können in Websites, Blogs sowie Social Networks eingebunden werden • Möglichkeit, Präsentation nachzuvertonen.
  • 44.
    Linked in www.linkedin.de • internationalesNetzwerk mit Fokus auf berufliche Kontakte • insgesamt 7,5 Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum, 400 Millionen weltweit • Lebenslauf online • Stellenmarkt • allerdings zweifelhafte Einladungs-Policy
  • 47.
    Xing www.xing.de • Netzwerk mitFokus auf berufliche Kontakte • insgesamt 9,5 Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum; die Hälfte aktiv • Lebenslauf online • Stellenvorschläge • Recherchetool für die Jobsuche
  • 50.
    Scribd www.scribd.com • YouTube fürDokumente, gestartet im März 2007 • 100 Millionen Nutzer weltweit jeden Monat; 30 Millionen Dokumente • Dokumente können kommentiert, favorisiert, geteilt und zum Download bereitgestellt werden • Einbindung in Websites, Blogs, Social Networks • Ideal für Protokolle, E-Books, Seminararbeiten
  • 53.
    Instagram www.instagr.am • ca 400Millionen Nutzer; 9 Mio. in Dtl. • stark visuell ausgerichtetes Netzwerk mit Fokus auf mobiler Nutzung • einfaches Fotografieren und Filmen mit Retro-Effekten • Liken, kommentieren, #hashtags • Facebook-Integration
  • 54.
    • Informative Bildunterschriften •Bilder müssen interessant und hochwertig sein.
  • 55.
    Soundcloud www.soundcloud.com • Gegründet imAugust 2007 in Berlin • Youtube für Audio-Dateien • Audiodateien können auf Blogs, Websites und in Social Networks eingebunden werden • Teaser-Medium für Bands
  • 57.
    tumblr www.tumblr.com • Blogging-Plattform, mitder Nutzer Texte, Bilder, Zitate, Chatlogs, Links und Video- sowie Audiodateien in einem Blog veröffentlichen können. • 3,5 Millionen Nutzer in Deutschland • Junge Nutzerschaft
  • 58.
    Snapchat www.snapchat.com • Rudimentäre, handybasierteMessenger-App • Sehr junge Nutzer • Nachrichten mit Haltbarkeitsdatum • „Stories“ • 200 Mio. User weltweit; 3 Mio. in Deutschland

  • 59.
    Whatsapp www.whatsapp.com • Messenger-App: Gruppenchats,Fotos und Videos, Standort • Gehört zu Facebook • Junge Nutzer: 72 Prozent der 10- bis 18- Jährigen nutzen WhatsApp. • 1 Milliarde Nutzer weltweit; 30 Mio. in Deutschland

  • 60.
    Die Website • Ortfür die Veröffentlichung umfangreicher multimedialer Beiträge 
 (Text, Videos, Audios Präsentationen, Dokumente) • Abonnement und Kommentare möglich • Ort für (mittellange) Fachtexte • Der Ort für die Inhalte • DIE Präsenz im Internet
  • 61.
  • 62.
  • 63.
  • 64.
    Ganz am Anfang •Ziele des Einsatzes von Social Media definieren • Fürsprecher und Mitstreiter finden • Content-Strategie entwerfen • Guidelines erstellen
  • 65.
    Inhalt von Social MediaGuidelines • Abgrenzung zwischen beruflicher und privater Nutzung • Eigenverantwortung der Mitarbeiter • Transparenz in der Kommunikation • Kenntlichmachung einer privaten Meinung • Einhaltung gesetzlicher Vorgaben • Betriebsrat und Mitbestimmung • Verhalten bei Verbreitung unternehmensschädlicher Äußerungen • Respekt im Umgang • Kontinuität und Kapazität • Zuständigkeiten, Monitoring und Expertise Quelle: www.bitkom.org/files/documents/BITKOM-SocialMediaGuidelines.pdf
  • 66.
    Dabeisein ist nicht alles! •Inhalte müssen für Nutzer relevant sein • Keine Automatisierung • Inhalte planen
  • 67.
    Eine Geschichte erzählen? • EineGeschichte ist manchmal mehr wert als harte Fakten • Anhand welcher Themen kann man das Thema vermitteln und Menschen für das Thema interessieren? • Vorsicht vor simuliertem Dialog - Shitstormgefahr!
  • 68.
    Aufmerksamkeit der Leser istdas Ziel • News werden auf die personalisierten Newsstreams der Nutzer ausgeliefert • bei Facebook wird durch einen Algorithmus vorsortiert "Edgerank", bei Xing und Linked in (noch) nicht • je höher Relevanz desto höher Chance zu erscheinen - oder man bezahlt
  • 74.
    Alltag • Content-Suche: ständigesAbhorchen „nach innen“ • Feedback der Nutzer ernst nehmen • Zuhören • Siehe: Strategie und Ziele: „Was machen wir mit Feedback?“ • Was machen wir wo? Für wen? Wie?
  • 75.
  • 76.
    Der Kommunikationsmix derStadt Regensburg Website (Information & Service ) Social Media (Kommunikation) Presse- arbeit (Information) Eigene Print- Publikatio nen Direkter Bürgerk ontakt (Persönl., Telefon)
  • 77.
    Langtexte Ausführlicher Textmit Bildern Teaser Essenz aus Blogbeiträgen Status-Updates Info darüber, was gerade sonst passiert. (Metatalk) Fotos Hintergründe, Einblicke Infografiken z.B. anschaulich illustrierte Abläufe Video z.B. Imagefilme, Erklärvideos, Live-Einblicke Audio Radiobeitrag, Interviews Dokumente & Präsentationen Präsentationen, Kataloge, Broschüren Website
  • 78.
    Fachpublikum Interessierte Laien Medien Spielerisch dieUmwelt entdecken, Spaßfaktor Breite Öffentlichkeit Welches Netzwerk für welches Publikum?
  • 79.
  • 83.
    Ein zentrales Toolfür die Pflege • z.B. Hootsuite
  • 84.
    • Messbarkeit undSinnhaftigkeit prüfen • Relevanz und Realismus prüfen • Aktivitäten und Plattformen an den Zielen orientieren, nicht umgekehrt • Zielerreichung regelmäßig kontrollieren
  • 85.
    Shitstorm • Massenhafte Entrüstungin Sozialen Medien • Sachliche Kritik vermischt mit hochemotionalen (unsachlichen) Äußerungen • Niederschlag in klassischen Medien • Reputationsverlust • Regelt sich nicht selbst
  • 86.
  • 87.
    Filterbubble • Begriff: EliPariser „The Filter Bubble: What The Internet Is Hiding From You" • Algorithmen filtern den Nachrichtenstrom nach Relevanz • Relevanz wird danach berechnet, was der Nutzer sonst ansieht und womit er interagiert. • Problem: Man bekommt nur noch zu sehen was einen interessieren könnte; Meinungen können sich verstärken > Echoraum
  • 88.
    Echoraum • Informationen, Meinungen,Inhalte verstärken sich. • „Radikalisierung im Internet“ • Themen werden in der Filterblase reflektiert, wiederholt und schaukeln sich hoch. • Andere Meinungen sind unterrepräsentiert, da sie z.T aktiv unterdrückt werden.
  • 89.
    Wie können Unternehmen SocialMedia nutzen? • Nutzen durch Dialog • Informationsvorsprung der Follower
 
 
 
 
 
 

  • 90.
    regensburg.de: 7421 FansMittelbayerische: 35.000
  • 91.
    Wie können Unternehmen SocialMedia nutzen? • Nutzen durch Dialog • Informationsvorsprung der Follower • Produkt- und Prozessinnovationen durch Nutzerfeedback • Positionierung von Mitarbeitern als Botschafter • Weiterentwicklung der Marke • Ermittlung und Aufbau neuer Märkte
  • 92.
    Wie können Unternehmen SocialMedia nutzen? • Nutzen durch Dialog • Informationsvorsprung der Follower • Produkt- und Prozessinnovationen durch Nutzerfeedback • Positionierung von Mitarbeitern als Botschafter • Weiterentwicklung der Marke • Ermittlung und Aufbau neuer Märkte
  • 93.
    Und warum tunsie es so selten? • Die Geschäftsführung sieht mehr Risiken als Chancen • Social Media passt nicht in die vorhandene Kommunikationsstruktur • Die Prozesse im Unternehmen sind nicht geeignet • Angst vor Kontrollverlust • Social Media oft als Websiteersatz genutzt. Viralität bleibt so aus.
  • 94.
    Social Media alsJob? • Kein IT-Job > Kommunikationsjob • Generalisten gefragt: 
 http://www.bvcm.org/wp-content/uploads/2012/07/Anforderungsprofile-an- Social-Media-Berufsbilder.pdf • Vorsicht bei: Onlinekommunikation „nebenbei“ • Smartphone / Tablet als Dauerbegleiter • Zahlen und Statistiken • Social Media ist eine Kompetenz - kein Beruf
  • 95.
    Wissen erwerben • Erstmalreinschnuppern! Viel lesen z.B. Blogs; 
 relevanten Leuten auf Facebook folgen. • http://allfacebook.de/ • http://www.talkabout.de/blog/ • http://www.indiskretionehrensache.de/ • http://t3n.de/tag/social-media • http://www.youtube.com/user/republica2010 • Eli Pariser: The Filter Bubble: What the Internet Is Hiding from You • B. Eichstädt et al.: Erste Hilfe für Social Media Manager
  • 96.
  • 97.