Rolle von E-Teacher/-innen in
medialen Lehr-Lern-Szenarien
Jörg Hafer
22.11.2010
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Kommunikation in der Präsenzsituation
•Im Präsenzraum findet eine ständige „Meta“-
Kommunikation über Sinn und Form des
Geschehens zwischen Lehrenden und Lernenden
statt, in Bezug auf
– (Lern-)Ziele
– Lehraktivitäten
– Lernaktivitäten
– Lernzielerreichung
– Rahmenbedingungen
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Handlungsfelder von Lehrenden
Fachexpertise
• z.B. Fachwissen, Erfahrung, Orientierungswissen
Inhaltserstellung und -strukturierung
• z.B. Skripte, Ressourcen strukturieren, Darstellungen
Präsentation
• z.B. Inhalte inszenieren, Präsentieren, Erklären
Moderation
• z.B. Gruppenarbeit, Arbeitsmethoden
Lernberatung
• z.B. Lernwege, Lerntechniken, Lernen reflektieren
Organisation
• z.B. Rahmenbedingungen, Administratives
4
Lehrhandeln im medialen Raum
● Im medialen Raum sind Kommunikationsprozesse
zunächst „fremd“ - asynchron und medial
vermittelt – der kontinuierliche „Meta-Dialog“
fällt weg
● Entscheidungen lassen sich nicht so leicht
korrigieren, Flexibilität ist geringer
● Vermittlung, Präsentation und Begleitung,
Betreuung „treten weiter auseinander“
5
Kompetenzen von "E-Tutoren"
(nach D.Berlinger & P.Suter, 2002: "Low Budget E-Learning")
● Didaktisch-methodische Kompetenz
– Planung & Gestaltung von Lernarrangements
● Leitungskompetenz
– Leitung von Gruppen (in Lernprojekten)
● Kommunikative Kompetenz
– insbesondere schriftliche Ausdrucksfähigkeit
● Lernbegleitungskompetenz
– Lernprozess-Reflektion, Beratungskompetenz
● Inhaltliche Fachkompetenz
– Überblick, Fachkenntnisse, Wissensgenerierung
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Medienkompetenzen für
E-Teacher/-innen
● Medienkompetenz
– Medienkenntnisse (z.B. Technologien, Geschichte)
– Medienanalyse (z.B. Aufbau, Wirkungen)
– Medienkritik (z.B. Machtstrukturen, Mißbrauch)
– Medienhandeln (z.B. Medien gestalten)
● mediendidaktische Kompetenz
– Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens mit
digitalen und vernetzten Medien
● medienpädagogische Kompetenz
– Medienkompetenz vermitteln können
7
Handlungsfelder im medialen Raum
● Lernumgebung / Lernsetting strukturieren
– z.B. Zeitlich, „Lay-Out“, Inhaltlich, Methodisch
● Ressourcen erstellen und bereitstellen
– z.B. Präsentation, Text, Dokumente, Links
● Aktivitäten initiieren
– z.B. Aufgaben, Übungen, Reflektionsfragen
● Kommunikation & Kooperation moderieren
– z.B. Diskussionen, Arbeitsgruppen
● Lernende beraten und begleiten
– z.B. Fachfragen, Lernunterstützung
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individuelle E-Teaching Praxis
● E-Teacher/-innen können nicht in allen
Handlungsfeldern gleich kompetent sein
– Jeder und Jede hat Ihre Schwerpunkte und
besonderen Fähigkeiten
● Mediennutzung ist aber unverzichtbar
– Die Nutzung von Computer und Internet sollte im
Idealfall alltäglich sein
● Neugier, "Ausprobier-Lust"
– Die Bildungsarbeit mit digitalen Medien macht auch
Spaß und bedeutet, die neuen digitalen Kultur mit zu
gestalten
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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Rolle von E-Teacher/-innen in medialen Lehr-Lern-Szenarien

  • 1.
    Rolle von E-Teacher/-innenin medialen Lehr-Lern-Szenarien Jörg Hafer 22.11.2010
  • 2.
    2 Kommunikation in derPräsenzsituation •Im Präsenzraum findet eine ständige „Meta“- Kommunikation über Sinn und Form des Geschehens zwischen Lehrenden und Lernenden statt, in Bezug auf – (Lern-)Ziele – Lehraktivitäten – Lernaktivitäten – Lernzielerreichung – Rahmenbedingungen
  • 3.
    3 Handlungsfelder von Lehrenden Fachexpertise •z.B. Fachwissen, Erfahrung, Orientierungswissen Inhaltserstellung und -strukturierung • z.B. Skripte, Ressourcen strukturieren, Darstellungen Präsentation • z.B. Inhalte inszenieren, Präsentieren, Erklären Moderation • z.B. Gruppenarbeit, Arbeitsmethoden Lernberatung • z.B. Lernwege, Lerntechniken, Lernen reflektieren Organisation • z.B. Rahmenbedingungen, Administratives
  • 4.
    4 Lehrhandeln im medialenRaum ● Im medialen Raum sind Kommunikationsprozesse zunächst „fremd“ - asynchron und medial vermittelt – der kontinuierliche „Meta-Dialog“ fällt weg ● Entscheidungen lassen sich nicht so leicht korrigieren, Flexibilität ist geringer ● Vermittlung, Präsentation und Begleitung, Betreuung „treten weiter auseinander“
  • 5.
    5 Kompetenzen von "E-Tutoren" (nachD.Berlinger & P.Suter, 2002: "Low Budget E-Learning") ● Didaktisch-methodische Kompetenz – Planung & Gestaltung von Lernarrangements ● Leitungskompetenz – Leitung von Gruppen (in Lernprojekten) ● Kommunikative Kompetenz – insbesondere schriftliche Ausdrucksfähigkeit ● Lernbegleitungskompetenz – Lernprozess-Reflektion, Beratungskompetenz ● Inhaltliche Fachkompetenz – Überblick, Fachkenntnisse, Wissensgenerierung
  • 6.
    6 Medienkompetenzen für E-Teacher/-innen ● Medienkompetenz –Medienkenntnisse (z.B. Technologien, Geschichte) – Medienanalyse (z.B. Aufbau, Wirkungen) – Medienkritik (z.B. Machtstrukturen, Mißbrauch) – Medienhandeln (z.B. Medien gestalten) ● mediendidaktische Kompetenz – Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens mit digitalen und vernetzten Medien ● medienpädagogische Kompetenz – Medienkompetenz vermitteln können
  • 7.
    7 Handlungsfelder im medialenRaum ● Lernumgebung / Lernsetting strukturieren – z.B. Zeitlich, „Lay-Out“, Inhaltlich, Methodisch ● Ressourcen erstellen und bereitstellen – z.B. Präsentation, Text, Dokumente, Links ● Aktivitäten initiieren – z.B. Aufgaben, Übungen, Reflektionsfragen ● Kommunikation & Kooperation moderieren – z.B. Diskussionen, Arbeitsgruppen ● Lernende beraten und begleiten – z.B. Fachfragen, Lernunterstützung
  • 8.
    8 individuelle E-Teaching Praxis ●E-Teacher/-innen können nicht in allen Handlungsfeldern gleich kompetent sein – Jeder und Jede hat Ihre Schwerpunkte und besonderen Fähigkeiten ● Mediennutzung ist aber unverzichtbar – Die Nutzung von Computer und Internet sollte im Idealfall alltäglich sein ● Neugier, "Ausprobier-Lust" – Die Bildungsarbeit mit digitalen Medien macht auch Spaß und bedeutet, die neuen digitalen Kultur mit zu gestalten
  • 9.
    9 Vielen Dank fürIhre Aufmerksamkeit!