aus: Tim O´Reilly “What is Web 2.0?“ (2005)
 
Inhalt 1 Hochschulkommunikation im Wandel Web 2.0: ein Einstieg Typische Web 2.0 Anwendungen: Wikis, Weblogs, Social Networks, Communities, Musik/Film/Podcast-Portale, Tagging, Social Bookmarking, RSS Feeds, Mash-ups… 3 Hochschulmarketing mit Web 2.0
1  Hochschulkommunikation: vorgestern
gestern (vor ca. 3 Jahren): plus Web 1.0
heute: plus Web 2.0
Die neue Studierenden-Generation? „ Next Generation“ Studierende: Hohe digitale Medienkompetenz Hochgradig Internet-affin Always online bzw. vernetzt Gewöhnt an unmittelbare    Kommunikation/direktes Feedback Hochgradig sozial („Freund vom  Freund ist akzeptabel“) Präferieren Bilder-orientierte   Lern-Umgebungen Diana Oblinger 2005
2  Web 2.0: ein Einstieg
Grenzverschiebungen im Web 2.0 1. Nutzer  <>  Autor  (User Generated Content) 2. Privat  <>  öffentlich  (Communities, Networking) 3. Lokal  <>  entfernt  (Daten: Online, Sharing, Mobility) nach Prof. Michael Kerres, Universität Duisburg-Essen
Prinzipien des Web 2.0 „ Web 2.0 als globaler Mitmach-Marktplatz“ (Spiegel, 2007) „ Die Orientierung an klassischen Autoritäten bricht zusammen (…) Die Web 2.0 Welt ist das Zeitalter der der Empfehlung und der Reputation“ (Norbert Bolz, 2007) Partizipieren   Produzieren   Publizieren Bewerten  Weiterempfehlen  Präsentieren Kommunizieren   Kommentieren   Integrieren   Indizieren  Ignorieren…
Amateur-Kult oder Weisheit der Massen? Typische Web 2.0 Anwendungen…
Das Lexikon: Wiki Wikipedia: Einträge  diverser Hochschulen
Das Online-Journal: Weblog bzw. Blog
Social Networks, Communities Ca. 50 Mio Mitgl. (ca. 30 Mio Stud.),  Zum Vgl.: MySpace: ca. 150 Mio Mitgl., StudiVZ: ca. 2 Mio 82% der US-Studierenden nutzen Facebook täglich  Über 50% der US-Jugendlichen haben eigene Profile
Social Networks, Communities
Social Networks, Communities
User Generated Content
Youtube etc.:  User Generated Content
Video-Sharing/Community-Website, gegründet 2005,  2006 ca. 100 Mio. Video-Clips,  65.000 Uploads/Tag,  ca. 20 Mio Besucher/Monat,  2006 an Google verkauft für 1,65 Mrd. Dollar,  auf Apples „iPhone“ installiert…
Foto Sharing/Community Website, gegründet 2002 ca. 8 Mio registrierte Nutzer,  5.000 Seitenzugriffe/Min.,  ca. 500 Mio Fotos,  2005 an Yahoo verkauft.
Das Radio zum Mitnehmen: Podcast Podcampus.de Universität Hamburg: Was wie wofür studieren Ruhruniversität Bochum: Meine Uni (Video) IKEA- Azubi-Podcast
Music Community Website („Persönliches Radio“) Gegründet 2002,  ca. 15 Mio. Nutzer weltweit,  2007 für 140 Mio Pfund an CBS verkauft
Rating/Bewerten, Ranking
Rating/Bewerten, Ranking
Sharing, Tagging, Social Bookmarking
Bekanntester Social Bookmarking Webservice 2003 gegründet, 2005 von Yahoo übernommen
RSS Feeds
Die Kombination: Mash-up Google Maps  + Anbieter X: z.B. Verortung von Filialen
Eine andere Dimension: Second Life
Second Life (SL) sloodle
3  Hochschulmarketing mit Web 2.0
Hochschul-Content auf YouTube YouTube: u.a. News und Promo-Videos von Unis
Hochschul-Content auf iTunesU
 
eAssessment für potenzielle Studierende
 
 
 
Services für eingeschriebene Studierende   online sichtbar für potenzielle Studierende
Services für eingeschriebene Studierende   online sichtbar für potenzielle Studierende
Von Studenten für Studenten:  Campus Hamburg, Studierendenprojekt, unterstützt durch den AStA
 
 
 
www.zinch.com „… some 300,000 students now use a social networking site called Zinch specifically to network with colleges.  On  Zinch , prospective students can enter a personal profile that gives colleges in-depth information well beyond grades and test scores. From the other side, Zinch says that more than 450 colleges and universities are using Zinch as a high-powered recruiting tool.  Linda L Briggs, Campus Technology, 6. März 2008
„ Hingucker“: 3 wechselnde Bilder und Claims
Zum Beispiel Mehr Bewegtbild auf der Homepage, Podcasts von Events, Personen, Vorlesungen etc. (auch als Schnupperangebot…) Blog-Systeme für Nutzer auf verschiedenen Ebenen der Universität (z.B. MIT - tägl. 5.000 Besucher…): StudierendenBlog, FachbereichsBlog, AlumniBlog, RektorBlog, KampagnenBlog etc. Profile oder Gruppen in Social Networks wie XING Channels in Flickr, YouTube… Präsenz in Wikipedia, Second Life… Hochschulmarketing mit Web 2.0: wo anfangen?
Zum Beispiel: Web 2.0 für die Studienberatung Audio- / Filmbeitrag zu einem bestimmten Thema   -  relativ einfach zu produzieren authentisch Themen: Mein erster Tag, Warum ich Fach XY studiere, FAQs aus der Beratung, Studierende stellen ihre Hochschule vor, Berufsaussichten… Podcast / Video Journal mit aktuellen Hinweisen oder Tipps - aktuell  einfach zu pflegen Daueraufwand Themen: Veranstaltungen, Links, Tipps Weblog Kommentierte Liste interessanter Internet-Adressen einfach zu pflegen große Informations-dichte etwas unübersichtlich Themen: Einzelne Studienfächer, Seiten der Uni, Prüfungsvorbe-reitung.... Bookmark
„ How much time does Web 2.0 take?“ von Nina Simon (Blog: Museum 2.0) Got 1-5 person hours each week? Become a participant. If you have 5-10 hours per week, become a content provider. With 10-20 hours per week, become a community director. http://museumtwo.blogspot.com/2008/04/how-much-time-does-web-20-take.html
heißt: Nichts tun…  Andere machen´s…
bedeutet: Mitmachen… Web 2.0
Kontakt Helga Bechmann Multimedia Kontor Hamburg Finkenau 35 22081 Hamburg Tel. 040-303 85 79 14 [email_address] Links http://del.icio.us/HelgaBechmann

Hochschulmarketing mit Web 2.0

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    aus: Tim O´Reilly“What is Web 2.0?“ (2005)
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    Inhalt 1 Hochschulkommunikationim Wandel Web 2.0: ein Einstieg Typische Web 2.0 Anwendungen: Wikis, Weblogs, Social Networks, Communities, Musik/Film/Podcast-Portale, Tagging, Social Bookmarking, RSS Feeds, Mash-ups… 3 Hochschulmarketing mit Web 2.0
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    gestern (vor ca.3 Jahren): plus Web 1.0
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    Die neue Studierenden-Generation?„ Next Generation“ Studierende: Hohe digitale Medienkompetenz Hochgradig Internet-affin Always online bzw. vernetzt Gewöhnt an unmittelbare Kommunikation/direktes Feedback Hochgradig sozial („Freund vom Freund ist akzeptabel“) Präferieren Bilder-orientierte Lern-Umgebungen Diana Oblinger 2005
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    2 Web2.0: ein Einstieg
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    Grenzverschiebungen im Web2.0 1. Nutzer <> Autor (User Generated Content) 2. Privat <> öffentlich (Communities, Networking) 3. Lokal <> entfernt (Daten: Online, Sharing, Mobility) nach Prof. Michael Kerres, Universität Duisburg-Essen
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    Prinzipien des Web2.0 „ Web 2.0 als globaler Mitmach-Marktplatz“ (Spiegel, 2007) „ Die Orientierung an klassischen Autoritäten bricht zusammen (…) Die Web 2.0 Welt ist das Zeitalter der der Empfehlung und der Reputation“ (Norbert Bolz, 2007) Partizipieren Produzieren Publizieren Bewerten Weiterempfehlen Präsentieren Kommunizieren Kommentieren Integrieren Indizieren Ignorieren…
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    Amateur-Kult oder Weisheitder Massen? Typische Web 2.0 Anwendungen…
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    Das Lexikon: WikiWikipedia: Einträge diverser Hochschulen
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    Social Networks, CommunitiesCa. 50 Mio Mitgl. (ca. 30 Mio Stud.), Zum Vgl.: MySpace: ca. 150 Mio Mitgl., StudiVZ: ca. 2 Mio 82% der US-Studierenden nutzen Facebook täglich Über 50% der US-Jugendlichen haben eigene Profile
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    Youtube etc.: User Generated Content
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    Video-Sharing/Community-Website, gegründet 2005, 2006 ca. 100 Mio. Video-Clips, 65.000 Uploads/Tag, ca. 20 Mio Besucher/Monat, 2006 an Google verkauft für 1,65 Mrd. Dollar, auf Apples „iPhone“ installiert…
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    Foto Sharing/Community Website,gegründet 2002 ca. 8 Mio registrierte Nutzer, 5.000 Seitenzugriffe/Min., ca. 500 Mio Fotos, 2005 an Yahoo verkauft.
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    Das Radio zumMitnehmen: Podcast Podcampus.de Universität Hamburg: Was wie wofür studieren Ruhruniversität Bochum: Meine Uni (Video) IKEA- Azubi-Podcast
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    Music Community Website(„Persönliches Radio“) Gegründet 2002, ca. 15 Mio. Nutzer weltweit, 2007 für 140 Mio Pfund an CBS verkauft
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    Die Kombination: Mash-upGoogle Maps + Anbieter X: z.B. Verortung von Filialen
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    Hochschul-Content auf YouTubeYouTube: u.a. News und Promo-Videos von Unis
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    Von Studenten fürStudenten: Campus Hamburg, Studierendenprojekt, unterstützt durch den AStA
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    www.zinch.com „… some300,000 students now use a social networking site called Zinch specifically to network with colleges. On Zinch , prospective students can enter a personal profile that gives colleges in-depth information well beyond grades and test scores. From the other side, Zinch says that more than 450 colleges and universities are using Zinch as a high-powered recruiting tool. Linda L Briggs, Campus Technology, 6. März 2008
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    „ Hingucker“: 3wechselnde Bilder und Claims
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    Zum Beispiel MehrBewegtbild auf der Homepage, Podcasts von Events, Personen, Vorlesungen etc. (auch als Schnupperangebot…) Blog-Systeme für Nutzer auf verschiedenen Ebenen der Universität (z.B. MIT - tägl. 5.000 Besucher…): StudierendenBlog, FachbereichsBlog, AlumniBlog, RektorBlog, KampagnenBlog etc. Profile oder Gruppen in Social Networks wie XING Channels in Flickr, YouTube… Präsenz in Wikipedia, Second Life… Hochschulmarketing mit Web 2.0: wo anfangen?
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    Zum Beispiel: Web2.0 für die Studienberatung Audio- / Filmbeitrag zu einem bestimmten Thema - relativ einfach zu produzieren authentisch Themen: Mein erster Tag, Warum ich Fach XY studiere, FAQs aus der Beratung, Studierende stellen ihre Hochschule vor, Berufsaussichten… Podcast / Video Journal mit aktuellen Hinweisen oder Tipps - aktuell einfach zu pflegen Daueraufwand Themen: Veranstaltungen, Links, Tipps Weblog Kommentierte Liste interessanter Internet-Adressen einfach zu pflegen große Informations-dichte etwas unübersichtlich Themen: Einzelne Studienfächer, Seiten der Uni, Prüfungsvorbe-reitung.... Bookmark
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    „ How muchtime does Web 2.0 take?“ von Nina Simon (Blog: Museum 2.0) Got 1-5 person hours each week? Become a participant. If you have 5-10 hours per week, become a content provider. With 10-20 hours per week, become a community director. http://museumtwo.blogspot.com/2008/04/how-much-time-does-web-20-take.html
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    Kontakt Helga BechmannMultimedia Kontor Hamburg Finkenau 35 22081 Hamburg Tel. 040-303 85 79 14 [email_address] Links http://del.icio.us/HelgaBechmann