Herzlich Willkommen Zur BIB-Fortbildung Web 2.0 in wissenschaftlichen Bibliotheken
Wohin geht die Reise? Ins Web 2.0, aber… … was ist das Neue am Web 2.0, in drei Worten? Technik für  Mobilität ,  Aktivität ,  Gemeinschaftlichkeit ...und noch etwas mehr ;-) Hier soll es primär um den Nutzen des Webs für  Bibliothek  und  Wissensvermittlung  gehen. Stellen Sie  Fragen , gerne auch zwischendurch! Die behandelten Beispiele zu den Kapiteln finden Sie, wenn Sie auf das Symbol auf den Folien klicken oder  unter  http://del. icio . us / edlef / bib _ kiel
Das Programm im Einzelnen Vom Web 1.0 ins Web 2.0 Bloggen und der „Long Tail“ Feeds und Aggregatoren Wiki und Web Office Social Bookmarks und Tagging Medien und Informationen teilen Widgets und Mashups  Schutzlos im sozialen Netzwerk? Wissenschaft, Bibliothek und Web 2.0 … und: Wie geht’s weiter?
1. Vom Web 1.0 ins Web 2.0 Machen Sie es sich zunächst im Web 1.0 wohnlich: Eine eigene  E-Mailadresse , die im Web abrufbar ist (ggf. separat von Dienst- oder Privatmails), z.B. bei gmx.de, web.de oder gmail.com, erleichtert das Registrieren zum Ausprobieren neuer Webdienste. Aktuelle Browser  erleichtern den Umgang mit Webdiensten und erlauben Erweiterungen; unser Tipp: Firefox 3. Bleiben Sie an ihrem eigenen PC / unter Ihrem eigenen Benutzerprofil in die Dienste  eingeloggt .
Vom Web 1.0 ins Web 2.0 nach: Geschäftsmodelle und crossmediale Strategien von Web 2.0 Plattformen, Projektarbeit,  http:// www . bernd -schmitz. net / skripte / Geschaeftsmodelle _web20. pdf RSS-Feeds  Newsletter News-Seite Neuigkeiten … … … … Qualifizierung Quantifizierung Rationalsierung Methode Sozialisation Infotainment Rationalisierung Effekt C2C B2C B2B Beziehungen Meinungsbildung und Community Klick-Raten und Produkte Know-How und Organisation Fokus Menschen Kunden und Handel Experten Benutzer Soziale Web werbliche Web technische Web Titel Web 2.0 Web 1.0 Web 0.5 Bezeichnung
Vom Web 1.0 ins Web 2.0
Neue Dienste allerorten
Tagcloud Web 2.0
Vom Nutzer zum Inhalteanbieter Creators  make social content go. They write blogs or upload video, music, or text. Critics  respond to content from others. They post reviews, comment on blogs, participate in forums, and edit wiki articles. Collectors  organize content for themselves or others using RSS feeds, tags, and voting sites like Digg.com Joiners  connect in social networks like MySpace and Facebook Spectators  consumer social content including blogs, user-generated video, podcasts, forums, or reviews Inactives  neither create nor consumer social content of any kind Quelle:  Groundswell   Befragung Juli 2008 von BITKOM
2. Bloggen und der „Long Tail“ Einzelner publiziert  – so einfach wie er e-mailt Das Neueste steht oben, hat  Datum  und  Permalink Dialogisch , so wie es der Besitzer/Autor will Teenager-Tagebücher – und der „ Long Tail “ Wie bei den Wikis: Nichts geht verloren, und… … Konvergenzen mit „alten“ Webmedien Das Blog-Prinzip „wandert“ in immer neue Webmedien; neues Buzzword:  Lifestreaming Metaphern: Logbuch, Sprachrohr
3. Feeds und Aggregatoren Überall  orangefarbene  Symbole und Abkürzungen… Simple Technik: „Items“ mit Titel und Link werden in  maschinenlesbare  Listen geschrieben Software/Dienste schreiben und lesen im Hintergrund Pull  statt  Push : Nur bekommen, was man will! Als Einzelner  effizient  Neues erfahren Potential der  Nachnutzung  von Vorhandenem Beispiele: Firefox, Google Reader, Pageflakes, Planet Biblioblog… Filmchen: „ The Machine is us / ing us “
4. Wiki und Web Office Seit 1995:  Schreiben  statt nur lesen im Web! Alles kann gelesen werden von  wem Sie wollen : Nur für Sie (mobiles Notizbuch, Copy-and-Paste…) … für eine bestimmte Gruppe (Google Docs…) … oder virtuell für alle (Wikipedia-Prinzip) Wikipedia: Alles ist immer  Gemeinschaftsprodukt ! In Wikis geht  nichts verloren Virtuell  grenzenlos , aber gut  strukturierbar Metaphern: Schwarzes Brett oder Handbuch
5. Social Bookmarks und Tagging Log führen über URLs, aber  online  statt offline Sich kontrolliert über die Schulter schauen lassen Vor allem  PIM , aber gerade deshalb entstehen sekundär wertvolle „soziale Metadaten“ Entdecker entdecken ,  Communities helfen Das Konzept wandert in die Wissenschaft Tagging : Benutzer vergeben ad hoc Schlagworte Tags treffen auf kontrollierte Terminologien Sacherschließung  in der Größenordnung des  Webs natürlich auch hier die  Nutzung durch RSS
6. Medien und Informationen teilen Das Internet – ein weltumspannendes  Kopiergerät Vieles wird digital  produziert ,  geteilt ,  re-mixt Beispiele: YouTube, Flickr, Slideshare… Schnelle Stichwortsuche, gemeinschaftliches Filtern, Tagging, Bibliothek 2.0 etc. – Konzepte des  Retrieval  wachsen zusammen mit dem Netz Open Content, Creative Commons & Co. – populäre (und manchmal nützlichere) Varianten von  Open Access , also entgelt- und bedingungslosem Zugriff
7. Widgets und Mashups Ende der Website als der  Eingangstür  (oder dem „Portal“…) zu Informationen… aber auch zu Anwendungen! Die  Widgets  kommen! Benutzer bauen sich immer einfacher ihre eigene Informationsumgebungen zusammen (Aggregatoren!) Benutzer sind auf „social networks“ unterwegs, Facebook, studiVZ Prägnantes Beispiel: Übergang vom LMS zum PLE
8. Schutzlos im sozialen Netzwerk? Web 2.0, nur ein Thema für Web-Exhibitionisten? Fakt ist: studiVZ hat  weit mehr  registrierte Benutzer als an deutschsprachigen Hochschulen Studierende eingeschrieben sind. Die Konzepte „soziales Netzwerk“ und „virtuelle Welt“ sind  keine vorübergehenden Moden  mehr.  Das  Web wird überall sein , und unsere Repräsentationen  überall im Web . Jede  Medienrevolution  bringt auch kulturelle Veränderungen mit sich – heute sehr rasch…
9. Wissenschaft, Bibliothek und Web 2.0 Eine neue Generation von Forschern, Lehrenden und  Lernenden  beginnt den  einfachen ,  informellen  Austausch von Informationen schätzen zu lernen Chronisten u.a. : David S.H. Rosenthal,  Mass-market scholarly communication ; Peter Murray-Rust,  Data-driven Science ; Peter Suber, Open Access News Bibliothekare und Informationsvermittler müssen ihre Dienste und Informationen in die  Umgebungen ihrer Benutzer und Communities  bringen, deren  Feedback suchen  – und bereit sein, etablierte Produkte und Prozesse ständig zu verbessern (Kaizen).
Danke! Das war`s. Fragen? Gern auch noch nach dem heutigen Seminar: Lambert Heller  http:// wikify . org /  |  lh @ wikify . org  | Skype: wikify Edlef Stabenau  http:// stabenau .de
Zum Weiterlesen Library 2.0 Initiatives in Academic Libraries   This is the wiki of the ACRL print publication  Library 2.0 Initiatives in Academic  Libraries  (2007). This wiki presents updates on the case studies described in the book.

Workshop Kiel

  • 1.
    Herzlich Willkommen ZurBIB-Fortbildung Web 2.0 in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • 2.
    Wohin geht dieReise? Ins Web 2.0, aber… … was ist das Neue am Web 2.0, in drei Worten? Technik für Mobilität , Aktivität , Gemeinschaftlichkeit ...und noch etwas mehr ;-) Hier soll es primär um den Nutzen des Webs für Bibliothek und Wissensvermittlung gehen. Stellen Sie Fragen , gerne auch zwischendurch! Die behandelten Beispiele zu den Kapiteln finden Sie, wenn Sie auf das Symbol auf den Folien klicken oder unter http://del. icio . us / edlef / bib _ kiel
  • 3.
    Das Programm imEinzelnen Vom Web 1.0 ins Web 2.0 Bloggen und der „Long Tail“ Feeds und Aggregatoren Wiki und Web Office Social Bookmarks und Tagging Medien und Informationen teilen Widgets und Mashups Schutzlos im sozialen Netzwerk? Wissenschaft, Bibliothek und Web 2.0 … und: Wie geht’s weiter?
  • 4.
    1. Vom Web1.0 ins Web 2.0 Machen Sie es sich zunächst im Web 1.0 wohnlich: Eine eigene E-Mailadresse , die im Web abrufbar ist (ggf. separat von Dienst- oder Privatmails), z.B. bei gmx.de, web.de oder gmail.com, erleichtert das Registrieren zum Ausprobieren neuer Webdienste. Aktuelle Browser erleichtern den Umgang mit Webdiensten und erlauben Erweiterungen; unser Tipp: Firefox 3. Bleiben Sie an ihrem eigenen PC / unter Ihrem eigenen Benutzerprofil in die Dienste eingeloggt .
  • 5.
    Vom Web 1.0ins Web 2.0 nach: Geschäftsmodelle und crossmediale Strategien von Web 2.0 Plattformen, Projektarbeit, http:// www . bernd -schmitz. net / skripte / Geschaeftsmodelle _web20. pdf RSS-Feeds Newsletter News-Seite Neuigkeiten … … … … Qualifizierung Quantifizierung Rationalsierung Methode Sozialisation Infotainment Rationalisierung Effekt C2C B2C B2B Beziehungen Meinungsbildung und Community Klick-Raten und Produkte Know-How und Organisation Fokus Menschen Kunden und Handel Experten Benutzer Soziale Web werbliche Web technische Web Titel Web 2.0 Web 1.0 Web 0.5 Bezeichnung
  • 6.
    Vom Web 1.0ins Web 2.0
  • 7.
  • 8.
  • 9.
    Vom Nutzer zumInhalteanbieter Creators make social content go. They write blogs or upload video, music, or text. Critics respond to content from others. They post reviews, comment on blogs, participate in forums, and edit wiki articles. Collectors organize content for themselves or others using RSS feeds, tags, and voting sites like Digg.com Joiners connect in social networks like MySpace and Facebook Spectators consumer social content including blogs, user-generated video, podcasts, forums, or reviews Inactives neither create nor consumer social content of any kind Quelle: Groundswell Befragung Juli 2008 von BITKOM
  • 10.
    2. Bloggen undder „Long Tail“ Einzelner publiziert – so einfach wie er e-mailt Das Neueste steht oben, hat Datum und Permalink Dialogisch , so wie es der Besitzer/Autor will Teenager-Tagebücher – und der „ Long Tail “ Wie bei den Wikis: Nichts geht verloren, und… … Konvergenzen mit „alten“ Webmedien Das Blog-Prinzip „wandert“ in immer neue Webmedien; neues Buzzword: Lifestreaming Metaphern: Logbuch, Sprachrohr
  • 11.
    3. Feeds undAggregatoren Überall orangefarbene Symbole und Abkürzungen… Simple Technik: „Items“ mit Titel und Link werden in maschinenlesbare Listen geschrieben Software/Dienste schreiben und lesen im Hintergrund Pull statt Push : Nur bekommen, was man will! Als Einzelner effizient Neues erfahren Potential der Nachnutzung von Vorhandenem Beispiele: Firefox, Google Reader, Pageflakes, Planet Biblioblog… Filmchen: „ The Machine is us / ing us “
  • 12.
    4. Wiki undWeb Office Seit 1995: Schreiben statt nur lesen im Web! Alles kann gelesen werden von wem Sie wollen : Nur für Sie (mobiles Notizbuch, Copy-and-Paste…) … für eine bestimmte Gruppe (Google Docs…) … oder virtuell für alle (Wikipedia-Prinzip) Wikipedia: Alles ist immer Gemeinschaftsprodukt ! In Wikis geht nichts verloren Virtuell grenzenlos , aber gut strukturierbar Metaphern: Schwarzes Brett oder Handbuch
  • 13.
    5. Social Bookmarksund Tagging Log führen über URLs, aber online statt offline Sich kontrolliert über die Schulter schauen lassen Vor allem PIM , aber gerade deshalb entstehen sekundär wertvolle „soziale Metadaten“ Entdecker entdecken , Communities helfen Das Konzept wandert in die Wissenschaft Tagging : Benutzer vergeben ad hoc Schlagworte Tags treffen auf kontrollierte Terminologien Sacherschließung in der Größenordnung des Webs natürlich auch hier die Nutzung durch RSS
  • 14.
    6. Medien undInformationen teilen Das Internet – ein weltumspannendes Kopiergerät Vieles wird digital produziert , geteilt , re-mixt Beispiele: YouTube, Flickr, Slideshare… Schnelle Stichwortsuche, gemeinschaftliches Filtern, Tagging, Bibliothek 2.0 etc. – Konzepte des Retrieval wachsen zusammen mit dem Netz Open Content, Creative Commons & Co. – populäre (und manchmal nützlichere) Varianten von Open Access , also entgelt- und bedingungslosem Zugriff
  • 15.
    7. Widgets undMashups Ende der Website als der Eingangstür (oder dem „Portal“…) zu Informationen… aber auch zu Anwendungen! Die Widgets kommen! Benutzer bauen sich immer einfacher ihre eigene Informationsumgebungen zusammen (Aggregatoren!) Benutzer sind auf „social networks“ unterwegs, Facebook, studiVZ Prägnantes Beispiel: Übergang vom LMS zum PLE
  • 16.
    8. Schutzlos imsozialen Netzwerk? Web 2.0, nur ein Thema für Web-Exhibitionisten? Fakt ist: studiVZ hat weit mehr registrierte Benutzer als an deutschsprachigen Hochschulen Studierende eingeschrieben sind. Die Konzepte „soziales Netzwerk“ und „virtuelle Welt“ sind keine vorübergehenden Moden mehr. Das Web wird überall sein , und unsere Repräsentationen überall im Web . Jede Medienrevolution bringt auch kulturelle Veränderungen mit sich – heute sehr rasch…
  • 17.
    9. Wissenschaft, Bibliothekund Web 2.0 Eine neue Generation von Forschern, Lehrenden und Lernenden beginnt den einfachen , informellen Austausch von Informationen schätzen zu lernen Chronisten u.a. : David S.H. Rosenthal, Mass-market scholarly communication ; Peter Murray-Rust, Data-driven Science ; Peter Suber, Open Access News Bibliothekare und Informationsvermittler müssen ihre Dienste und Informationen in die Umgebungen ihrer Benutzer und Communities bringen, deren Feedback suchen – und bereit sein, etablierte Produkte und Prozesse ständig zu verbessern (Kaizen).
  • 18.
    Danke! Das war`s.Fragen? Gern auch noch nach dem heutigen Seminar: Lambert Heller http:// wikify . org / | lh @ wikify . org | Skype: wikify Edlef Stabenau http:// stabenau .de
  • 19.
    Zum Weiterlesen Library2.0 Initiatives in Academic Libraries This is the wiki of the ACRL print publication Library 2.0 Initiatives in Academic Libraries (2007). This wiki presents updates on the case studies described in the book.