SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
2014
Bloggen – Liken – Taggen.
Einführung in die Möglichkeiten
des Web 2.0 für die archivische Arbeit
Bastian Gillner: (I) Kleine Vokabelkunde – (II) Überblick – (III) Wikis – (IV) Crowdsourcing
05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 2
Für alle Fragen und Diskussionen:
0203/98721-328
bastian.gillner@lav.nrw.de
Bastian Gillner
@Erlkanzler
I. Kleine Vokabelkunde des Web 2.0
05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 3
Musterseite ohne Animation
Blogs
Sharing-
Portale
Wikis
Facebook
Twitter
crowdsourcen
taggen
bloggen
favorisieren
retweeten
tweeten
Hashtag
vernetzen
posten
sharen / teilen
liken / gefällt mir
posten
kommen-
tieren
embedden
bspw.
Soziale Medien
Web 2.0
Social Web inter-
agieren
CC-Lizenzen
Freunde
Fans
Follower
Content
Direct
Message
Message(r)
E-Collaboration
Microblogging
Soziales Netzwerk
Permalink
Blogroll
koope-
rieren
II. Archive und das soziale Netz –
Ängste, Aufbrüche und Auswirkungen
Digitaler Status Quo für deutsche Archive:
Homepage (http://www.archive.nrw.de/lav)
– Betreiber kann Informationen online stellen, Besucher kann Informationen
rezipieren (z.B. Nutzungsbedingungen, Findmittel, Digitalisate)
– hierarchisches und statisches Medium
– keinerlei Möglichkeit zur Kommunikation und Interaktion
– keinerlei Möglichkeit zur Weiternutzung der Informationen (Kommentieren,
Ergänzen, Teilen etc.)
– Distanz zwischen Betreiber und Besucher
Mailverkehr
– digitale Abbildung der klassischen Behördenkommunikation (Eingabe, Bescheid)
relativ neu: Archivportale
– institutionsübergreifende Präsentation von Findmitteln und Digitalisaten
– nichts anderes als eine Homepage (inkl. deren eingeschränkten Funktionalitäten)
05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 6
05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 7
Archive haben ihren analogen Denk- und
Arbeitsstrukturen ein digitales Mäntlein
umgehangen, ihre Arbeit aber nicht digital
definiert.
Traditionelle Aspekte archivischer Arbeit
werden in die virtuelle Welt gespiegelt, es
werden aber keine neuen Funktionalitäten
genutzt.
Digitale Angebote von Archiven:
Beispiel: Facebook (https://www.facebook.com/TheNationalArchives)
– Informationsmanagement
– Kommunikation
– Vernetzung
Beispiel: Flickr (https://www.flickr.com/photos/nationaalarchief/sets/)
– Präsentation
– Kommunikation/Interaktion
– Vernetzung
– Weiternutzung
Beispiel: Citizen Archivists Dashboard (http://www.archives.gov/citizen-archivist/)
– Präsentation
– Crowdsourcing
– Weiternutzung
05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 8
05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 9
05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 10
Vergleichbare Angebote wie im
internationalen Archivwesen gibt
es in Deutschland nicht – weder
qualitativ noch quantitativ.
(Auch wenn die entsprechende Fachdiskussion gerade beginnt.)
Warum eigentlich nicht???
05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 11
An einer allgemein geringen
Nutzung des Social Web dürfte es nicht liegen:
05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 12
Vielleicht sind
Archivarinnen und Archivare eher konservativ?
„Quod non est in rete, non est in mundo – was nicht im Web steht, gibt es nicht.“ Diese
Abwandlung des alten Spruchs „Quod non est in actis, non est in mundo“ möchte man für
zutreffend halten, wenn man die fieberhaften Bemühungen von Organisationen und Firmen
bis hin zu Einzelpersonen betrachtet, sich im Internet zu präsentieren. Es scheint, dass
man automatisch für hoffnungslos rückständig erachtet wird, wenn man dort nicht vertreten
ist – auch wenn man wenig oder gar nichts mitzuteilen hat. Inhalte scheinen von
sekundärer Bedeutung zu sein; was zählt, ist die Art des Auftritts. Möglichst poppige Bilder,
am besten animiert und mit ohrenbetäubendem Ton unterlegt, sollen den Besucher
festhalten. Was hinter der tollen Startseite wartet, ist häufig enttäuschend, oft verwirrend
und eher selten von durchgehender inhaltlicher und darstellerischer Qualität.“
Aus: Karl-Ernst Lupprian und Lothar Saupe, Internetauftritte als Form archivischer Öffentlichkeitsarbeit, in:
Jens Murken (Red.), Archive und Herrschaft. Referate des 72. Deutschen Archivtags 2001 in Cottbus (Der
Archivar, Beiband 7), Siegburg 2002, S. 382-388, hier S. 382.
05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 13
Vielleicht existieren (zu) viele Vorurteile
gegenüber dem Social Web?
Aus: Klaus Graf: Wissenschaftsbloggen in
Archivalia & Co. Beitrag zur Tagung
„Weblogs in den Geisteswissenschaften“,
09.03.2012
(http://redaktionsblog.hypotheses.org/392)
05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 14
Beharrungskräfte UnübersichtlichkeitUnwissen
KontrolleQualitätRessourcen
Ausgesprochene und unausgesprochene Argumente
gegen ein archivisches Engagement im Social Web:
(ausgesprochen)
(unausgesprochen)
Grundlegende Veränderungen
der archivischen Arbeit durch das Social Web:
Neue Werkzeuge
– Virtualisierung traditioneller Informationsangebote
– Informationsmanagement (z.B. Vernetzung, Monitoring)
– digitale Diskurs-/Sprachfähigkeit
Neue Konzepte
– Aufwertung des Nutzers
• Nutzer als zentraler Bezugspunkt archivischer Arbeit
• Angebote zu Kommunikation/Interaktion mit dem Archivgut
• Beteiligung an archivischer Arbeit (z.B. Crowdsourcing)
– Schärfung des archivischen Profils (Kundenbindung, Markenkern)
Neue Rollen
– Offenheit, Transparenz,
– Mitteilungsbereitschaft und Zugänglichkeit statt Kontaktscheue und
Nutzungshindernissen
– nicht „Hüter der verborgenen Schätze“, sondern „Makler zwischen Archivgut und
Beständen einerseits, Nutzern, Kultur und Forschung andererseits“
05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 15
05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 16
Inhalt
Kommunikationskanäle Interaktivität
Homepage Blog Sharing-
Plattform
Facebook,
Twitter
Basis-
information
(inkl. Bestände-
recherche)
Hintergrund-
information
Fotos,
Videos,
Texte
(aktuelle)
Kurz-
information
RSS-Feeds
Information,
Vernetzung
Information,
VernetzungInformation
Soziale
Netzwerke,
Twitter, Blogs
Soziale
Netzwerke
(Facebook,
Google+)
Kurz-
nachrichten-
dienste
(Twitter)
Wikis Andere
spezielle
Anwendungen
Diskussion,
Teilen
Wissens-
sammlung,
Crowd-
sourcing
Crowd-
sourcing
Archiv 2.0
Archiv 1.0
Homepage Basisinformationen
(inkl. Beständerecherche)
Mailkorrespondenz Anfragenbeantwortung
Mail-
korrespondenz
Anfragen-
beantwortung
Social
Bookmarking /
Tagging
Crowd-
sourcing
Gegenwärtiger Stand des Archiv 2.0 in Deutschland:
Kommunikation in den sozialen Medien (v.a. Facebook, Twitter)
– kleine aber aktive Community
– Aktivität v.a. von (eher kleineren) Kommunalarchiven, auch von sonstigen kleineren
Archiven; Staats-/Landesarchive kaum präsent
– reger Informationsfluss, wechselhafte Diskussionsintensität
einzelne Blogs (Archivalia, Siwiarchiv, Archiv 2.0 u.a.)
größere Projekte kaum vorhanden
– Kooperation von Bundesarchiv und Wikimedia
(http://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Bundesarchiv/de)
– Beteiligung von deutschen Archiven an monasterium.net (http://www.monasterium.net/)
zunehmende Fachdiskussion
– zentrale Tagungen „Offene Archive 2.0“ 2012 und „Offene Archive 2.1“ 2014
– Archivtage (regional und national)
aktuelles DFG-Digitalisierungsprojekt beinhaltet Prüfung von Web 2.0-Elementen
05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 17
III. Wikis als Instrument
archivischer Aufgabenerfüllung
Wikis: Ein paar Beispiele
Wikipedia (http://de.wikipedia.org/)
– weltgrößte Online-Enzyklopädie mit ca. 30 Millionen nutzergenerierten Artikeln (!)
Plagiats-Wikis (GuttenPlag, SchavanPlag, VroniPlag) (http://de.guttenplag.wikia.com)
– kollaborative Fahndung nach wissenschaftlichen Plagiaten
Stadt-Wikis (z.B. Stadtwiki Karlsruhe) (http://ka.stadtwiki.net)
– Informationssammlung zu Geschichte, Personen, Bauwerken, Vereinen u.v.a.m.
Behörden-Wikis
– z.B. Bezirksregierung Köln, Dez. 14, Dez. 47: interne Wissensplattform mit
dezernatsbezogenen Informationen (statt File-Ablagen)
archivische Wikis
– z.B. ArchiefWiki: Informationsplattform des niederländischen und flämischen
Archivwesens (http://archiefwiki.org)
archivnahe Wikis
– z.B. Wikisource: Transkription von Quellen (http://de.wikisource.org)
05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 19
Wikis: Allgemeines
Ein Wiki ist eine Website, die nicht nur von jedem gelesen, sondern auch von jedem
online bearbeitet werden kann.
Es können also Gruppen von Nutzern gemeinsam an der Erstellung von Inhalten
arbeiten; die Produktion und Publikation von Inhalten ist somit unkompliziert möglich
(user generated content).
Änderungen sind in der Versionsgeschichte nachvollziehbar, eine Diskussionsseite
ermöglicht den Austausch über die Inhalte.
Inhalte von Wikis werden durch assoziativ gesetzte Links miteinander verbunden.
Wikis kennen keine grundsätzliche Trennung von aktivem Webmaster und passiven
Rezipienten, jeder Nutzer kann zugleich Autor und Leser sein.
05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 20
Wikis sind Wissensplattformen, die eine kollaborative Zusammen-
arbeit von Nutzern ermöglichen, um gemeinsam Inhalte zu
bestimmten Themen zu schaffen (vgl. Crowdsourcing).
Wikis: Archivischer Einsatz
Informationsmanagement (extern, intern)
– Archivgut („Benutzungswiki“)
– Überlieferungsbildung („Behördenberatungswiki“)
Erschließung von Archivgut
Transkription von Archivgut
technische Aspekte
– Nutzung von externen Anbietern (Wikifarmen)
– Installation einer Wiki-Software auf dem eigenen Server (v.a. MediaWiki)
organisatorische Aspekte
– Administration/Moderation
– Qualitätssicherung
– Trennung von Informationssammlung und Vorgangsbearbeitung
05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 21
IV. Archivisches Crowdsourcing am Beispiel
des Citizen Archivists Dashboard
Das Citizen Archivist Dashboard des US National Archives
http://www.archives.gov/citizen-archivist/
Crowdsourcing-Plattform auf der Homepage des US National Archives
– Verschlagworten von Fotografien
– Transkribieren von Archivalien
– Erstellen und Ergänzen von Artikeln im „Our Archives Wiki“
– Verfassen von Beiträgen für „Today‘s Document“
– Hochladen von Reproduktionen in Flickr-Gruppe „National Archives Citizen Archivist
Research“
Ziele des Projekts
– Einbindung von Nutzern zu beiderseitigem Gewinn
• Erschließung von Archivgut
• Arbeit mit Archivgut
– Verbesserung der Nutzbarkeit von Archivgut (Erschließung, Recherchierbarkeit etc.)
– Bereitstellung von digitalisiertem Archivgut
05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 23

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

Social Media in Bibliotheken. Geschichte einer Immigration ins Digitale
Social Media in Bibliotheken. Geschichte einer Immigration ins DigitaleSocial Media in Bibliotheken. Geschichte einer Immigration ins Digitale
Social Media in Bibliotheken. Geschichte einer Immigration ins Digitale
Hans-Christoph Hobohm
 
Information literacy (r)evolution - 2011 remix
Information literacy (r)evolution - 2011 remixInformation literacy (r)evolution - 2011 remix
Information literacy (r)evolution - 2011 remix
TIB Hannover
 
Global im Social Web - lokal vor Ort vernetzen? Chancen und Grenzen des virtu...
Global im Social Web - lokal vor Ort vernetzen? Chancen und Grenzen des virtu...Global im Social Web - lokal vor Ort vernetzen? Chancen und Grenzen des virtu...
Global im Social Web - lokal vor Ort vernetzen? Chancen und Grenzen des virtu...
digiwis
 
Twittern, Posten, Bloggen – im Netz von Social Media
Twittern, Posten, Bloggen – im Netz von Social MediaTwittern, Posten, Bloggen – im Netz von Social Media
Twittern, Posten, Bloggen – im Netz von Social Media
uherb
 
Web 2.0 für Archivare
Web 2.0 für ArchivareWeb 2.0 für Archivare
Web 2.0 für Archivare
Stefan Krause
 
Workshop Kiel
Workshop KielWorkshop Kiel
Workshop Kiel
Edlef Stabenau
 
Schöch 2014 Wissenschaftliches Bloggen im Kontext
Schöch 2014 Wissenschaftliches Bloggen im KontextSchöch 2014 Wissenschaftliches Bloggen im Kontext
Schöch 2014 Wissenschaftliches Bloggen im Kontext
MaxWeberStiftung
 
Forschungsjournale im Netz: neue Publikations- und Kommunikationswege über Tw...
Forschungsjournale im Netz: neue Publikations- und Kommunikationswege über Tw...Forschungsjournale im Netz: neue Publikations- und Kommunikationswege über Tw...
Forschungsjournale im Netz: neue Publikations- und Kommunikationswege über Tw...
Mareike König
 
Web 2.0 und Social Media Marketing
Web 2.0 und Social Media MarketingWeb 2.0 und Social Media Marketing
Web 2.0 und Social Media Marketing
Karin Oesten
 
Wissenschaftliches Publizieren
Wissenschaftliches PublizierenWissenschaftliches Publizieren
Wissenschaftliches Publizieren
digiwis
 
Informelle Gemeinschaftsbibliographien - Zwischen Open Data und Facebookisier...
Informelle Gemeinschaftsbibliographien - Zwischen Open Data und Facebookisier...Informelle Gemeinschaftsbibliographien - Zwischen Open Data und Facebookisier...
Informelle Gemeinschaftsbibliographien - Zwischen Open Data und Facebookisier...
TIB Hannover
 
Neue Publikationsformen in der Wissenschaft
Neue Publikationsformen in der WissenschaftNeue Publikationsformen in der Wissenschaft
Neue Publikationsformen in der Wissenschaft
digiwis
 
Kunst ist Kommunikation: Museen und Web 2.0
Kunst ist Kommunikation: Museen und Web 2.0Kunst ist Kommunikation: Museen und Web 2.0
Kunst ist Kommunikation: Museen und Web 2.0
Helge_David
 
Ab ins Netz - Social Media für Wissenschaftler
Ab ins Netz - Social Media für WissenschaftlerAb ins Netz - Social Media für Wissenschaftler
Ab ins Netz - Social Media für Wissenschaftler
digiwis
 
Beispiele Learning 2.0
Beispiele Learning 2.0Beispiele Learning 2.0
Beispiele Learning 2.0
guest2f409671
 
Workshop bühnenverein-januar2011
Workshop bühnenverein-januar2011Workshop bühnenverein-januar2011
Workshop bühnenverein-januar2011
Karin Janner
 
Handout Workshop Web2 0 im Kulturbetrieb, Karin Janner + Frank Tentler für ne...
Handout Workshop Web2 0 im Kulturbetrieb, Karin Janner + Frank Tentler für ne...Handout Workshop Web2 0 im Kulturbetrieb, Karin Janner + Frank Tentler für ne...
Handout Workshop Web2 0 im Kulturbetrieb, Karin Janner + Frank Tentler für ne...
Karin Janner
 
Recampaign Präsentation Social Media Kampagnen im Kulturbereich
Recampaign Präsentation Social Media Kampagnen im KulturbereichRecampaign Präsentation Social Media Kampagnen im Kulturbereich
Recampaign Präsentation Social Media Kampagnen im Kulturbereich
Karin Janner
 
Workshop Junge Ohren
Workshop Junge OhrenWorkshop Junge Ohren
Workshop Junge Ohren
Karin Janner
 
Socialmedia n-der-hochschulkommunikation-htw
Socialmedia n-der-hochschulkommunikation-htwSocialmedia n-der-hochschulkommunikation-htw
Socialmedia n-der-hochschulkommunikation-htw
Karin Janner
 

Was ist angesagt? (20)

Social Media in Bibliotheken. Geschichte einer Immigration ins Digitale
Social Media in Bibliotheken. Geschichte einer Immigration ins DigitaleSocial Media in Bibliotheken. Geschichte einer Immigration ins Digitale
Social Media in Bibliotheken. Geschichte einer Immigration ins Digitale
 
Information literacy (r)evolution - 2011 remix
Information literacy (r)evolution - 2011 remixInformation literacy (r)evolution - 2011 remix
Information literacy (r)evolution - 2011 remix
 
Global im Social Web - lokal vor Ort vernetzen? Chancen und Grenzen des virtu...
Global im Social Web - lokal vor Ort vernetzen? Chancen und Grenzen des virtu...Global im Social Web - lokal vor Ort vernetzen? Chancen und Grenzen des virtu...
Global im Social Web - lokal vor Ort vernetzen? Chancen und Grenzen des virtu...
 
Twittern, Posten, Bloggen – im Netz von Social Media
Twittern, Posten, Bloggen – im Netz von Social MediaTwittern, Posten, Bloggen – im Netz von Social Media
Twittern, Posten, Bloggen – im Netz von Social Media
 
Web 2.0 für Archivare
Web 2.0 für ArchivareWeb 2.0 für Archivare
Web 2.0 für Archivare
 
Workshop Kiel
Workshop KielWorkshop Kiel
Workshop Kiel
 
Schöch 2014 Wissenschaftliches Bloggen im Kontext
Schöch 2014 Wissenschaftliches Bloggen im KontextSchöch 2014 Wissenschaftliches Bloggen im Kontext
Schöch 2014 Wissenschaftliches Bloggen im Kontext
 
Forschungsjournale im Netz: neue Publikations- und Kommunikationswege über Tw...
Forschungsjournale im Netz: neue Publikations- und Kommunikationswege über Tw...Forschungsjournale im Netz: neue Publikations- und Kommunikationswege über Tw...
Forschungsjournale im Netz: neue Publikations- und Kommunikationswege über Tw...
 
Web 2.0 und Social Media Marketing
Web 2.0 und Social Media MarketingWeb 2.0 und Social Media Marketing
Web 2.0 und Social Media Marketing
 
Wissenschaftliches Publizieren
Wissenschaftliches PublizierenWissenschaftliches Publizieren
Wissenschaftliches Publizieren
 
Informelle Gemeinschaftsbibliographien - Zwischen Open Data und Facebookisier...
Informelle Gemeinschaftsbibliographien - Zwischen Open Data und Facebookisier...Informelle Gemeinschaftsbibliographien - Zwischen Open Data und Facebookisier...
Informelle Gemeinschaftsbibliographien - Zwischen Open Data und Facebookisier...
 
Neue Publikationsformen in der Wissenschaft
Neue Publikationsformen in der WissenschaftNeue Publikationsformen in der Wissenschaft
Neue Publikationsformen in der Wissenschaft
 
Kunst ist Kommunikation: Museen und Web 2.0
Kunst ist Kommunikation: Museen und Web 2.0Kunst ist Kommunikation: Museen und Web 2.0
Kunst ist Kommunikation: Museen und Web 2.0
 
Ab ins Netz - Social Media für Wissenschaftler
Ab ins Netz - Social Media für WissenschaftlerAb ins Netz - Social Media für Wissenschaftler
Ab ins Netz - Social Media für Wissenschaftler
 
Beispiele Learning 2.0
Beispiele Learning 2.0Beispiele Learning 2.0
Beispiele Learning 2.0
 
Workshop bühnenverein-januar2011
Workshop bühnenverein-januar2011Workshop bühnenverein-januar2011
Workshop bühnenverein-januar2011
 
Handout Workshop Web2 0 im Kulturbetrieb, Karin Janner + Frank Tentler für ne...
Handout Workshop Web2 0 im Kulturbetrieb, Karin Janner + Frank Tentler für ne...Handout Workshop Web2 0 im Kulturbetrieb, Karin Janner + Frank Tentler für ne...
Handout Workshop Web2 0 im Kulturbetrieb, Karin Janner + Frank Tentler für ne...
 
Recampaign Präsentation Social Media Kampagnen im Kulturbereich
Recampaign Präsentation Social Media Kampagnen im KulturbereichRecampaign Präsentation Social Media Kampagnen im Kulturbereich
Recampaign Präsentation Social Media Kampagnen im Kulturbereich
 
Workshop Junge Ohren
Workshop Junge OhrenWorkshop Junge Ohren
Workshop Junge Ohren
 
Socialmedia n-der-hochschulkommunikation-htw
Socialmedia n-der-hochschulkommunikation-htwSocialmedia n-der-hochschulkommunikation-htw
Socialmedia n-der-hochschulkommunikation-htw
 

Andere mochten auch

Wie funktioniert traveltigers?
Wie funktioniert traveltigers?Wie funktioniert traveltigers?
Wie funktioniert traveltigers?
KatjaBo
 
Mariposa
MariposaMariposa
Mariposa
Betty Benitez
 
Colloquium 8nov11 ppt d. gausling
Colloquium 8nov11 ppt d. gauslingColloquium 8nov11 ppt d. gausling
Colloquium 8nov11 ppt d. gausling
Saxion Kenniscentrum Leefomgeving
 
Nathalie Berger Radio Canada Ideactif Intracom2007 260307
Nathalie Berger Radio Canada Ideactif Intracom2007 260307Nathalie Berger Radio Canada Ideactif Intracom2007 260307
Nathalie Berger Radio Canada Ideactif Intracom2007 260307
guest8e928b
 
charlotcharlotte.tv
charlotcharlotte.tvcharlotcharlotte.tv
charlotcharlotte.tv
charlotcharlotte
 
Le Pluriel Et Le FéMinin De L’Adjectif
Le Pluriel Et Le FéMinin De L’AdjectifLe Pluriel Et Le FéMinin De L’Adjectif
Le Pluriel Et Le FéMinin De L’Adjectif
Erik Devlies
 
ShareConf 2013 - Implementierung von Hybridumgebungen mit SharePoint 2013 und...
ShareConf 2013 - Implementierung von Hybridumgebungen mit SharePoint 2013 und...ShareConf 2013 - Implementierung von Hybridumgebungen mit SharePoint 2013 und...
ShareConf 2013 - Implementierung von Hybridumgebungen mit SharePoint 2013 und...
1stQuad Solutions
 
Formazione italia (fr)
Formazione italia (fr)Formazione italia (fr)
Formazione italia (fr)
Pop Apps
 
Verandering deur god se gees
Verandering deur god se geesVerandering deur god se gees
Verandering deur god se gees
Ernest Potgieter
 
La celula
La celulaLa celula
La celula
Fabiola Zarate
 
CONECTADO CON LAS CIENCIAS SOCIALES
CONECTADO CON LAS CIENCIAS SOCIALESCONECTADO CON LAS CIENCIAS SOCIALES
CONECTADO CON LAS CIENCIAS SOCIALES
Juan Carlos Ruiz Miranda
 
El deporte
El deporteEl deporte
El deporte
mariixool
 
Presentacion Carrera Ing. en Redes y Telecom. 2015 - UPDS
Presentacion Carrera Ing. en Redes y Telecom. 2015 - UPDSPresentacion Carrera Ing. en Redes y Telecom. 2015 - UPDS
Presentacion Carrera Ing. en Redes y Telecom. 2015 - UPDS
Wilmer Campos Saavedra
 
Manual de montaje cobertor deslizante de seguridad
Manual de montaje cobertor deslizante de seguridadManual de montaje cobertor deslizante de seguridad
Manual de montaje cobertor deslizante de seguridad
Pablo
 
Tutorial netvibes
Tutorial netvibesTutorial netvibes
Tutorial netvibes
annigmm6
 
VenTESOL Propuesta Programa de Inglés para el Sistema de Orquestas
VenTESOL Propuesta Programa de Inglés para el Sistema de OrquestasVenTESOL Propuesta Programa de Inglés para el Sistema de Orquestas
VenTESOL Propuesta Programa de Inglés para el Sistema de Orquestas
Miguel Perez
 
Planificación territorial
Planificación territorialPlanificación territorial
Planificación territorial
udenar
 

Andere mochten auch (20)

Wie funktioniert traveltigers?
Wie funktioniert traveltigers?Wie funktioniert traveltigers?
Wie funktioniert traveltigers?
 
Line1
Line1Line1
Line1
 
Mariposa
MariposaMariposa
Mariposa
 
Colloquium 8nov11 ppt d. gausling
Colloquium 8nov11 ppt d. gauslingColloquium 8nov11 ppt d. gausling
Colloquium 8nov11 ppt d. gausling
 
Nathalie Berger Radio Canada Ideactif Intracom2007 260307
Nathalie Berger Radio Canada Ideactif Intracom2007 260307Nathalie Berger Radio Canada Ideactif Intracom2007 260307
Nathalie Berger Radio Canada Ideactif Intracom2007 260307
 
charlotcharlotte.tv
charlotcharlotte.tvcharlotcharlotte.tv
charlotcharlotte.tv
 
Le Pluriel Et Le FéMinin De L’Adjectif
Le Pluriel Et Le FéMinin De L’AdjectifLe Pluriel Et Le FéMinin De L’Adjectif
Le Pluriel Et Le FéMinin De L’Adjectif
 
ShareConf 2013 - Implementierung von Hybridumgebungen mit SharePoint 2013 und...
ShareConf 2013 - Implementierung von Hybridumgebungen mit SharePoint 2013 und...ShareConf 2013 - Implementierung von Hybridumgebungen mit SharePoint 2013 und...
ShareConf 2013 - Implementierung von Hybridumgebungen mit SharePoint 2013 und...
 
Formazione italia (fr)
Formazione italia (fr)Formazione italia (fr)
Formazione italia (fr)
 
Le patrimoine
Le patrimoineLe patrimoine
Le patrimoine
 
Verandering deur god se gees
Verandering deur god se geesVerandering deur god se gees
Verandering deur god se gees
 
La celula
La celulaLa celula
La celula
 
CONECTADO CON LAS CIENCIAS SOCIALES
CONECTADO CON LAS CIENCIAS SOCIALESCONECTADO CON LAS CIENCIAS SOCIALES
CONECTADO CON LAS CIENCIAS SOCIALES
 
El deporte
El deporteEl deporte
El deporte
 
Presentacion Carrera Ing. en Redes y Telecom. 2015 - UPDS
Presentacion Carrera Ing. en Redes y Telecom. 2015 - UPDSPresentacion Carrera Ing. en Redes y Telecom. 2015 - UPDS
Presentacion Carrera Ing. en Redes y Telecom. 2015 - UPDS
 
Manual de montaje cobertor deslizante de seguridad
Manual de montaje cobertor deslizante de seguridadManual de montaje cobertor deslizante de seguridad
Manual de montaje cobertor deslizante de seguridad
 
Tutorial netvibes
Tutorial netvibesTutorial netvibes
Tutorial netvibes
 
VenTESOL Propuesta Programa de Inglés para el Sistema de Orquestas
VenTESOL Propuesta Programa de Inglés para el Sistema de OrquestasVenTESOL Propuesta Programa de Inglés para el Sistema de Orquestas
VenTESOL Propuesta Programa de Inglés para el Sistema de Orquestas
 
Posters
PostersPosters
Posters
 
Planificación territorial
Planificación territorialPlanificación territorial
Planificación territorial
 

Ähnlich wie Bloggen - Liken - Taggen. Einführung in die Möglichkeiten des Web 2.0 für die archivische Arbeit

Wie das Web die Ausbildung von Bibliothekaren verändert – und weiter veränder...
Wie das Web die Ausbildung von Bibliothekaren verändert – und weiter veränder...Wie das Web die Ausbildung von Bibliothekaren verändert – und weiter veränder...
Wie das Web die Ausbildung von Bibliothekaren verändert – und weiter veränder...
TIB Hannover
 
Netzsensibilität von Museen
Netzsensibilität von MuseenNetzsensibilität von Museen
Netzsensibilität von Museen
Thomas Tunsch
 
Bibliothek2.0 und Social Software
Bibliothek2.0 und Social SoftwareBibliothek2.0 und Social Software
Bibliothek2.0 und Social Software
Hans-Christoph Hobohm
 
Netzsensibilität von Museen (PDF)
Netzsensibilität von Museen (PDF)Netzsensibilität von Museen (PDF)
Netzsensibilität von Museen (PDF)
Thomas Tunsch
 
Wenn die BibliotheksWelt auf die Wirklichkeit trifft
Wenn die BibliotheksWelt auf die Wirklichkeit trifftWenn die BibliotheksWelt auf die Wirklichkeit trifft
Wenn die BibliotheksWelt auf die Wirklichkeit trifft
Edlef Stabenau
 
Social Media in Wissenschaft und Bibliothek
Social Media in Wissenschaft und BibliothekSocial Media in Wissenschaft und Bibliothek
Social Media in Wissenschaft und Bibliothek
TIB Hannover
 
Bloggen und Archive: Das Blogportal de.hypotheses.org
Bloggen und Archive: Das Blogportal de.hypotheses.orgBloggen und Archive: Das Blogportal de.hypotheses.org
Bloggen und Archive: Das Blogportal de.hypotheses.org
Maria Rottler
 
Deutscher Archivtag 2012 - Web 2.0
Deutscher Archivtag 2012 - Web 2.0Deutscher Archivtag 2012 - Web 2.0
Aufgewacht, aufgebrochen, aber noch nicht angekommen. das deutsche archivwese...
Aufgewacht, aufgebrochen, aber noch nicht angekommen. das deutsche archivwese...Aufgewacht, aufgebrochen, aber noch nicht angekommen. das deutsche archivwese...
Aufgewacht, aufgebrochen, aber noch nicht angekommen. das deutsche archivwese...
Archive20
 
StA Linz im Web 2.0 Seminar Köln 5.6.2014
StA Linz im Web 2.0 Seminar Köln 5.6.2014StA Linz im Web 2.0 Seminar Köln 5.6.2014
StA Linz im Web 2.0 Seminar Köln 5.6.2014
StadtarchivLinzRhein
 
Web 2.0-Konzept Stadtarchiv Speyer
Web 2.0-Konzept Stadtarchiv Speyer Web 2.0-Konzept Stadtarchiv Speyer
Wie und warum Weblogs lesen?
Wie und warum Weblogs lesen?Wie und warum Weblogs lesen?
Wie und warum Weblogs lesen?
TIB Hannover
 
MK_historische_fachkommunikation
MK_historische_fachkommunikationMK_historische_fachkommunikation
MK_historische_fachkommunikation
Mareike König
 
Trends und Herausforderungen für Bibliotheken
Trends und Herausforderungen für BibliothekenTrends und Herausforderungen für Bibliotheken
Trends und Herausforderungen für Bibliotheken
Rudolf Mumenthaler
 
Praesentation aufbruch.museen.web2.0
Praesentation aufbruch.museen.web2.0Praesentation aufbruch.museen.web2.0
Praesentation aufbruch.museen.web2.0
u.s.k., Dialogische Kulturvermittlung durch PR
 
Wikis Und Blogs Als Neue Wissenschaftliche Arbeitsinstrumente
Wikis Und Blogs Als Neue Wissenschaftliche ArbeitsinstrumenteWikis Und Blogs Als Neue Wissenschaftliche Arbeitsinstrumente
Wikis Und Blogs Als Neue Wissenschaftliche Arbeitsinstrumente
Thomas Wolf
 
Create Berlin (Input) am 08.04.09
Create Berlin (Input) am 08.04.09Create Berlin (Input) am 08.04.09
Create Berlin (Input) am 08.04.09
jintan
 
Fortbildung 5, Deutscher Archivtag Magdeburg 2014
Fortbildung 5, Deutscher Archivtag Magdeburg 2014Fortbildung 5, Deutscher Archivtag Magdeburg 2014
Fortbildung 5, Deutscher Archivtag Magdeburg 2014
siwiarchiv
 
Was ist ein Wissenschaftsblog?
Was ist ein Wissenschaftsblog?Was ist ein Wissenschaftsblog?
Was ist ein Wissenschaftsblog?
Cornelius Puschmann
 
Vorüberlegungen zur Diplomarbeit "Wikis in Unternehmen"
Vorüberlegungen zur Diplomarbeit "Wikis in Unternehmen"Vorüberlegungen zur Diplomarbeit "Wikis in Unternehmen"
Vorüberlegungen zur Diplomarbeit "Wikis in Unternehmen"
Tim Bartel
 

Ähnlich wie Bloggen - Liken - Taggen. Einführung in die Möglichkeiten des Web 2.0 für die archivische Arbeit (20)

Wie das Web die Ausbildung von Bibliothekaren verändert – und weiter veränder...
Wie das Web die Ausbildung von Bibliothekaren verändert – und weiter veränder...Wie das Web die Ausbildung von Bibliothekaren verändert – und weiter veränder...
Wie das Web die Ausbildung von Bibliothekaren verändert – und weiter veränder...
 
Netzsensibilität von Museen
Netzsensibilität von MuseenNetzsensibilität von Museen
Netzsensibilität von Museen
 
Bibliothek2.0 und Social Software
Bibliothek2.0 und Social SoftwareBibliothek2.0 und Social Software
Bibliothek2.0 und Social Software
 
Netzsensibilität von Museen (PDF)
Netzsensibilität von Museen (PDF)Netzsensibilität von Museen (PDF)
Netzsensibilität von Museen (PDF)
 
Wenn die BibliotheksWelt auf die Wirklichkeit trifft
Wenn die BibliotheksWelt auf die Wirklichkeit trifftWenn die BibliotheksWelt auf die Wirklichkeit trifft
Wenn die BibliotheksWelt auf die Wirklichkeit trifft
 
Social Media in Wissenschaft und Bibliothek
Social Media in Wissenschaft und BibliothekSocial Media in Wissenschaft und Bibliothek
Social Media in Wissenschaft und Bibliothek
 
Bloggen und Archive: Das Blogportal de.hypotheses.org
Bloggen und Archive: Das Blogportal de.hypotheses.orgBloggen und Archive: Das Blogportal de.hypotheses.org
Bloggen und Archive: Das Blogportal de.hypotheses.org
 
Deutscher Archivtag 2012 - Web 2.0
Deutscher Archivtag 2012 - Web 2.0Deutscher Archivtag 2012 - Web 2.0
Deutscher Archivtag 2012 - Web 2.0
 
Aufgewacht, aufgebrochen, aber noch nicht angekommen. das deutsche archivwese...
Aufgewacht, aufgebrochen, aber noch nicht angekommen. das deutsche archivwese...Aufgewacht, aufgebrochen, aber noch nicht angekommen. das deutsche archivwese...
Aufgewacht, aufgebrochen, aber noch nicht angekommen. das deutsche archivwese...
 
StA Linz im Web 2.0 Seminar Köln 5.6.2014
StA Linz im Web 2.0 Seminar Köln 5.6.2014StA Linz im Web 2.0 Seminar Köln 5.6.2014
StA Linz im Web 2.0 Seminar Köln 5.6.2014
 
Web 2.0-Konzept Stadtarchiv Speyer
Web 2.0-Konzept Stadtarchiv Speyer Web 2.0-Konzept Stadtarchiv Speyer
Web 2.0-Konzept Stadtarchiv Speyer
 
Wie und warum Weblogs lesen?
Wie und warum Weblogs lesen?Wie und warum Weblogs lesen?
Wie und warum Weblogs lesen?
 
MK_historische_fachkommunikation
MK_historische_fachkommunikationMK_historische_fachkommunikation
MK_historische_fachkommunikation
 
Trends und Herausforderungen für Bibliotheken
Trends und Herausforderungen für BibliothekenTrends und Herausforderungen für Bibliotheken
Trends und Herausforderungen für Bibliotheken
 
Praesentation aufbruch.museen.web2.0
Praesentation aufbruch.museen.web2.0Praesentation aufbruch.museen.web2.0
Praesentation aufbruch.museen.web2.0
 
Wikis Und Blogs Als Neue Wissenschaftliche Arbeitsinstrumente
Wikis Und Blogs Als Neue Wissenschaftliche ArbeitsinstrumenteWikis Und Blogs Als Neue Wissenschaftliche Arbeitsinstrumente
Wikis Und Blogs Als Neue Wissenschaftliche Arbeitsinstrumente
 
Create Berlin (Input) am 08.04.09
Create Berlin (Input) am 08.04.09Create Berlin (Input) am 08.04.09
Create Berlin (Input) am 08.04.09
 
Fortbildung 5, Deutscher Archivtag Magdeburg 2014
Fortbildung 5, Deutscher Archivtag Magdeburg 2014Fortbildung 5, Deutscher Archivtag Magdeburg 2014
Fortbildung 5, Deutscher Archivtag Magdeburg 2014
 
Was ist ein Wissenschaftsblog?
Was ist ein Wissenschaftsblog?Was ist ein Wissenschaftsblog?
Was ist ein Wissenschaftsblog?
 
Vorüberlegungen zur Diplomarbeit "Wikis in Unternehmen"
Vorüberlegungen zur Diplomarbeit "Wikis in Unternehmen"Vorüberlegungen zur Diplomarbeit "Wikis in Unternehmen"
Vorüberlegungen zur Diplomarbeit "Wikis in Unternehmen"
 

Bloggen - Liken - Taggen. Einführung in die Möglichkeiten des Web 2.0 für die archivische Arbeit

  • 1. 2014 Bloggen – Liken – Taggen. Einführung in die Möglichkeiten des Web 2.0 für die archivische Arbeit Bastian Gillner: (I) Kleine Vokabelkunde – (II) Überblick – (III) Wikis – (IV) Crowdsourcing
  • 2. 05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 2 Für alle Fragen und Diskussionen: 0203/98721-328 bastian.gillner@lav.nrw.de Bastian Gillner @Erlkanzler
  • 3. I. Kleine Vokabelkunde des Web 2.0 05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 3 Musterseite ohne Animation
  • 4. Blogs Sharing- Portale Wikis Facebook Twitter crowdsourcen taggen bloggen favorisieren retweeten tweeten Hashtag vernetzen posten sharen / teilen liken / gefällt mir posten kommen- tieren embedden bspw. Soziale Medien Web 2.0 Social Web inter- agieren CC-Lizenzen Freunde Fans Follower Content Direct Message Message(r) E-Collaboration Microblogging Soziales Netzwerk Permalink Blogroll koope- rieren
  • 5. II. Archive und das soziale Netz – Ängste, Aufbrüche und Auswirkungen
  • 6. Digitaler Status Quo für deutsche Archive: Homepage (http://www.archive.nrw.de/lav) – Betreiber kann Informationen online stellen, Besucher kann Informationen rezipieren (z.B. Nutzungsbedingungen, Findmittel, Digitalisate) – hierarchisches und statisches Medium – keinerlei Möglichkeit zur Kommunikation und Interaktion – keinerlei Möglichkeit zur Weiternutzung der Informationen (Kommentieren, Ergänzen, Teilen etc.) – Distanz zwischen Betreiber und Besucher Mailverkehr – digitale Abbildung der klassischen Behördenkommunikation (Eingabe, Bescheid) relativ neu: Archivportale – institutionsübergreifende Präsentation von Findmitteln und Digitalisaten – nichts anderes als eine Homepage (inkl. deren eingeschränkten Funktionalitäten) 05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 6
  • 7. 05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 7 Archive haben ihren analogen Denk- und Arbeitsstrukturen ein digitales Mäntlein umgehangen, ihre Arbeit aber nicht digital definiert. Traditionelle Aspekte archivischer Arbeit werden in die virtuelle Welt gespiegelt, es werden aber keine neuen Funktionalitäten genutzt.
  • 8. Digitale Angebote von Archiven: Beispiel: Facebook (https://www.facebook.com/TheNationalArchives) – Informationsmanagement – Kommunikation – Vernetzung Beispiel: Flickr (https://www.flickr.com/photos/nationaalarchief/sets/) – Präsentation – Kommunikation/Interaktion – Vernetzung – Weiternutzung Beispiel: Citizen Archivists Dashboard (http://www.archives.gov/citizen-archivist/) – Präsentation – Crowdsourcing – Weiternutzung 05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 8
  • 9. 05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 9
  • 10. 05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 10 Vergleichbare Angebote wie im internationalen Archivwesen gibt es in Deutschland nicht – weder qualitativ noch quantitativ. (Auch wenn die entsprechende Fachdiskussion gerade beginnt.) Warum eigentlich nicht???
  • 11. 05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 11 An einer allgemein geringen Nutzung des Social Web dürfte es nicht liegen:
  • 12. 05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 12 Vielleicht sind Archivarinnen und Archivare eher konservativ? „Quod non est in rete, non est in mundo – was nicht im Web steht, gibt es nicht.“ Diese Abwandlung des alten Spruchs „Quod non est in actis, non est in mundo“ möchte man für zutreffend halten, wenn man die fieberhaften Bemühungen von Organisationen und Firmen bis hin zu Einzelpersonen betrachtet, sich im Internet zu präsentieren. Es scheint, dass man automatisch für hoffnungslos rückständig erachtet wird, wenn man dort nicht vertreten ist – auch wenn man wenig oder gar nichts mitzuteilen hat. Inhalte scheinen von sekundärer Bedeutung zu sein; was zählt, ist die Art des Auftritts. Möglichst poppige Bilder, am besten animiert und mit ohrenbetäubendem Ton unterlegt, sollen den Besucher festhalten. Was hinter der tollen Startseite wartet, ist häufig enttäuschend, oft verwirrend und eher selten von durchgehender inhaltlicher und darstellerischer Qualität.“ Aus: Karl-Ernst Lupprian und Lothar Saupe, Internetauftritte als Form archivischer Öffentlichkeitsarbeit, in: Jens Murken (Red.), Archive und Herrschaft. Referate des 72. Deutschen Archivtags 2001 in Cottbus (Der Archivar, Beiband 7), Siegburg 2002, S. 382-388, hier S. 382.
  • 13. 05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 13 Vielleicht existieren (zu) viele Vorurteile gegenüber dem Social Web? Aus: Klaus Graf: Wissenschaftsbloggen in Archivalia & Co. Beitrag zur Tagung „Weblogs in den Geisteswissenschaften“, 09.03.2012 (http://redaktionsblog.hypotheses.org/392)
  • 14. 05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 14 Beharrungskräfte UnübersichtlichkeitUnwissen KontrolleQualitätRessourcen Ausgesprochene und unausgesprochene Argumente gegen ein archivisches Engagement im Social Web: (ausgesprochen) (unausgesprochen)
  • 15. Grundlegende Veränderungen der archivischen Arbeit durch das Social Web: Neue Werkzeuge – Virtualisierung traditioneller Informationsangebote – Informationsmanagement (z.B. Vernetzung, Monitoring) – digitale Diskurs-/Sprachfähigkeit Neue Konzepte – Aufwertung des Nutzers • Nutzer als zentraler Bezugspunkt archivischer Arbeit • Angebote zu Kommunikation/Interaktion mit dem Archivgut • Beteiligung an archivischer Arbeit (z.B. Crowdsourcing) – Schärfung des archivischen Profils (Kundenbindung, Markenkern) Neue Rollen – Offenheit, Transparenz, – Mitteilungsbereitschaft und Zugänglichkeit statt Kontaktscheue und Nutzungshindernissen – nicht „Hüter der verborgenen Schätze“, sondern „Makler zwischen Archivgut und Beständen einerseits, Nutzern, Kultur und Forschung andererseits“ 05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 15
  • 16. 05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 16 Inhalt Kommunikationskanäle Interaktivität Homepage Blog Sharing- Plattform Facebook, Twitter Basis- information (inkl. Bestände- recherche) Hintergrund- information Fotos, Videos, Texte (aktuelle) Kurz- information RSS-Feeds Information, Vernetzung Information, VernetzungInformation Soziale Netzwerke, Twitter, Blogs Soziale Netzwerke (Facebook, Google+) Kurz- nachrichten- dienste (Twitter) Wikis Andere spezielle Anwendungen Diskussion, Teilen Wissens- sammlung, Crowd- sourcing Crowd- sourcing Archiv 2.0 Archiv 1.0 Homepage Basisinformationen (inkl. Beständerecherche) Mailkorrespondenz Anfragenbeantwortung Mail- korrespondenz Anfragen- beantwortung Social Bookmarking / Tagging Crowd- sourcing
  • 17. Gegenwärtiger Stand des Archiv 2.0 in Deutschland: Kommunikation in den sozialen Medien (v.a. Facebook, Twitter) – kleine aber aktive Community – Aktivität v.a. von (eher kleineren) Kommunalarchiven, auch von sonstigen kleineren Archiven; Staats-/Landesarchive kaum präsent – reger Informationsfluss, wechselhafte Diskussionsintensität einzelne Blogs (Archivalia, Siwiarchiv, Archiv 2.0 u.a.) größere Projekte kaum vorhanden – Kooperation von Bundesarchiv und Wikimedia (http://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Bundesarchiv/de) – Beteiligung von deutschen Archiven an monasterium.net (http://www.monasterium.net/) zunehmende Fachdiskussion – zentrale Tagungen „Offene Archive 2.0“ 2012 und „Offene Archive 2.1“ 2014 – Archivtage (regional und national) aktuelles DFG-Digitalisierungsprojekt beinhaltet Prüfung von Web 2.0-Elementen 05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 17
  • 18. III. Wikis als Instrument archivischer Aufgabenerfüllung
  • 19. Wikis: Ein paar Beispiele Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) – weltgrößte Online-Enzyklopädie mit ca. 30 Millionen nutzergenerierten Artikeln (!) Plagiats-Wikis (GuttenPlag, SchavanPlag, VroniPlag) (http://de.guttenplag.wikia.com) – kollaborative Fahndung nach wissenschaftlichen Plagiaten Stadt-Wikis (z.B. Stadtwiki Karlsruhe) (http://ka.stadtwiki.net) – Informationssammlung zu Geschichte, Personen, Bauwerken, Vereinen u.v.a.m. Behörden-Wikis – z.B. Bezirksregierung Köln, Dez. 14, Dez. 47: interne Wissensplattform mit dezernatsbezogenen Informationen (statt File-Ablagen) archivische Wikis – z.B. ArchiefWiki: Informationsplattform des niederländischen und flämischen Archivwesens (http://archiefwiki.org) archivnahe Wikis – z.B. Wikisource: Transkription von Quellen (http://de.wikisource.org) 05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 19
  • 20. Wikis: Allgemeines Ein Wiki ist eine Website, die nicht nur von jedem gelesen, sondern auch von jedem online bearbeitet werden kann. Es können also Gruppen von Nutzern gemeinsam an der Erstellung von Inhalten arbeiten; die Produktion und Publikation von Inhalten ist somit unkompliziert möglich (user generated content). Änderungen sind in der Versionsgeschichte nachvollziehbar, eine Diskussionsseite ermöglicht den Austausch über die Inhalte. Inhalte von Wikis werden durch assoziativ gesetzte Links miteinander verbunden. Wikis kennen keine grundsätzliche Trennung von aktivem Webmaster und passiven Rezipienten, jeder Nutzer kann zugleich Autor und Leser sein. 05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 20 Wikis sind Wissensplattformen, die eine kollaborative Zusammen- arbeit von Nutzern ermöglichen, um gemeinsam Inhalte zu bestimmten Themen zu schaffen (vgl. Crowdsourcing).
  • 21. Wikis: Archivischer Einsatz Informationsmanagement (extern, intern) – Archivgut („Benutzungswiki“) – Überlieferungsbildung („Behördenberatungswiki“) Erschließung von Archivgut Transkription von Archivgut technische Aspekte – Nutzung von externen Anbietern (Wikifarmen) – Installation einer Wiki-Software auf dem eigenen Server (v.a. MediaWiki) organisatorische Aspekte – Administration/Moderation – Qualitätssicherung – Trennung von Informationssammlung und Vorgangsbearbeitung 05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 21
  • 22. IV. Archivisches Crowdsourcing am Beispiel des Citizen Archivists Dashboard
  • 23. Das Citizen Archivist Dashboard des US National Archives http://www.archives.gov/citizen-archivist/ Crowdsourcing-Plattform auf der Homepage des US National Archives – Verschlagworten von Fotografien – Transkribieren von Archivalien – Erstellen und Ergänzen von Artikeln im „Our Archives Wiki“ – Verfassen von Beiträgen für „Today‘s Document“ – Hochladen von Reproduktionen in Flickr-Gruppe „National Archives Citizen Archivist Research“ Ziele des Projekts – Einbindung von Nutzern zu beiderseitigem Gewinn • Erschließung von Archivgut • Arbeit mit Archivgut – Verbesserung der Nutzbarkeit von Archivgut (Erschließung, Recherchierbarkeit etc.) – Bereitstellung von digitalisiertem Archivgut 05./12. Juni 2014 Fortbildung „Bloggen – Liken – Taggen“ 23