Blogs, Twitter, Facebook & Co.
Neue Wege der fachlichen Kommunikation im Web 2.0




Stefan Krause – Editura GmbH & Co. KG, Berlin
Eine
Erfolgsgeschichte

Web 2.0 in Bibliotheken
• Ausgangssituation ca. 2005
  • statische Bibliothekswebseiten + OPAC
  • einige Enthusiasten mit Blogs

• ab ca. 2005
  • Vernetzung online mit Blogs, Twitter,
    Facebook usw., dort intensive
    Fachdiskussion
  • Treffen am Rande von Kongressen,
    Tagungen usw.

• 2008
  • 1. BibCamp

• 2010
  • Zukunftswerkstatt als e.V.
  • Handbuch Bibliothek 2.0
Was ist Web 2.0?

• Mitmachnetz
  1. interaktive Webseiten (Read-Write-Web
     im Unterschied zu Read-Only-Medien)
  2. Kommentieren, Zitieren
  3. Verlinken (Delicious), Vernetzen
     (besonders Soziale Netzwerke)
  4. user generated content (z.B. Wikipedia,
     YouTube, Flickr)

• vernetztes Netz
  1. Vernetzung verschiedenen Quellen (z.B.
     Anwendungen auf Basis von Google
     Maps)
  2. offene Datenformate (z.B. EAD, RSS)
     und Schnittstellen (z.B. Twitter-API)
  3. global
Rechtliche Aspekte

• Urheberrecht
  • Schranken für Veröffentlichen,
    Vervielfältigung und Verbreitung von
    Werken
  • eigene Werke
  • freie Lizenzen (z.B. Creative Commons)
  • Open Access

• Datenschutz
  • gesetzliche Schranken für Erhebung,
    Speicherung, Verarbeitung und
    Veröffentlichung von
    personenbezogenen Daten

• sonstige
  • Wettbewerbsrecht
  • Medienrecht (z.B. Impressumspflicht)
  • Jugendschutz
  • Persönlichkeitsrechte u.v.m.
Wie viel gebe ich
preis?

• stetiger Kompromiss zwischen
  Öffentlichem und Privatem
  • zweiseitige Kommunikation erfordert
    Preisgabe persönlicher Informationen

• Das Netz vergisst nur sehr,
  sehr langsam
Blogs

• kurz für Web-Log
• mehrere Artikel
• i.d.R. nicht abgeschlossen
• oft Kommentarfunktion
• Vernetzung, Blogosphäre
• Blogs sind wichtige Quellen
  für – meist aktuelle –
  Informationen
• Blogs sind sehr gut geeignet,
  • um über den Verlauf
    eigener Projekte zu
    berichten
  • eigene Ideen zu teilen oder
Archivalia

• kurze und längere Nachrichten
  aus Archiven, Bibliotheken
  und Museen


• Autoren: Klaus Graf, Thomas
  Wolf und andere


• tagesaktuell


• http://archiv.twoday.net/
weitere Archiv-Blogs

• http://hochschularchiv-
  aachen.blogspot.com/
  • einziges mir bekannte Blog eines
    deutschen Archivs

• http://archivesblogs.com/
  • Überblick über Beiträge in Archivblogs
    weltweit

  • guter Startpunkt zum Finden von
    Archivblogs

• http://archiveshub.ac.uk/blog/
  • viele längere fachliche Beiträge
    (englisch)
Twitter

• Microblogging: kurze
  Meldungen (140 Zeichen)
• In der Kürze liegt die Würze
• Grundprinzip: Folgen
• Microblogging ist oft als
  Funktion in soziale Netzwerke
  integriert
• Twitter ist sehr gut geeignet,
   • um dauerhaft Themen-
     gebiete im Blick zu
     behalten
   • um eigene Projekte zu
     begleiten
   • um Menschen mit
     ähnlichen Interessen zu
Was kann man
machen?

• anderen folgen


• Retweets


• selbst Nachrichten schreiben


• Listen schaffen Struktur


• Links verkürzen: http://bit.ly


• (Direktnachrichten)


• Integration von Twitter in viele
  Web-2.0-Seite
Twitter-Start

• http://twitter.com/#!/
  isg_frankfurt


• http://twitter.com/#!/
  EiserfeldWolf


• http://twitter.com/#!/
  Archivalia_kg


• http://twitter.com/#!/Stf_
Soziale Netzwerke

• Plattformen zur
  Selbstdarstellung und zur
  Vernetzung mit anderen
  Personen oder Institutionen


• Facebook, Xing, LinkedIn,
  SchülerVZ, StudiVZ,
  StayFriends, MySpace u.v.m.


• soziale Netzwerke eignen sich
  gut, um dauerhafte Kontakte
  herzustellen (z.B. Umzug,
  Arbeitsplatzwechsel)
Was kann man
machen?

• eigenes Profil erstellen


• Freunde/Bekannte/
  Geschäftskontakte hinzufügen


• Statusmeldungen schreiben


• Gruppen beitreten


• (Kontakte verwalten)
Xing

• für berufliche Kontakte

• eigenes Profil auf Wunsch
  öffentlich im Netz

• Gruppen

• Nachrichten

• viele Informationen aus dem
  Netzwerk (Statusmeldungen,
  Profiländerungen, Gruppen-
  nachrichten usw.)

• Xing eignet sich gut zum
  Aufbau professioneller
  Netzwerke
Facebook

• ursprünglich für private
  Kontakte, zunehmend
  professionelle Kontakte

• eigenes Profil

• Gruppen

• Statusmeldungen mit
  Kommentaren und einfachem
  Einbinden von Medien (Audio/
  Video)

• »Gefällt-mir«-Button

• Direktnachrichten und Chat

• Spieleplattform
Web-2.0-Helferlein

• es gibt für sehr, sehr viele
  Aufgaben Web-2.0-
  Unterstützung
• z.B. Termine und Aufgaben
   • Google Calendar, Remember The Milk

• eigene Online-Communities
   • PBWorks

• Bookmark-Verwaltung
   • Delicious

• Aggregatoren
   • iGoogle

• Online-Speicher
   • Flickr, YouTube, Dropbox
Delicious

• Bookmarkverwaltung


• betriebssystem- und
  browserunabhängig


• d.h. Bookmarks überstehen
  Rechner- und Betriebssystem-
  wechsel!


• global: zu Hause, auf Arbeit,
  im Urlaub


• Tags und Beschreibungstexte
Dropbox

• Online-Festplatte


• nativ für viele Systeme
  einschließlich Smartphones
  und iPad


• Browser-Interface


• statt USB-Stick


• Teilen von Dateien möglich
iGoogle

• Aggregator für RSS-Feeds


• nahtlose Integration vieler
  Google-Tools


• viele Widgets bzw.
  Gadgets (kleine
  Programme wie
  Wettervorschau oder
  Fahrplanauskunft)
Womit starten?

• Hausaufgaben machen
   • vorhandene Seiten und Profile
     aktualisieren
   • unnötige Accounts schließen

• erste Schritte
   • XING oder Facebook
   • Blogs lesen

• neugierig?
   • Twitter
   • Online-Communities

• professionell
   • alle Anwendungen nutzen, die für die
     jeweilige Aufgabe Vorteile bringen
Literatur

• Susann Gutsch: Web 2.0 in
  Archiven. Hinweise für die
  Praxis
  • Veröffentlichungen der Landesfachstelle
    für Archive und öffentliche Bibliotheken
    im Brandenburgischen
    Landeshauptarchiv, Band 8. Potsdam,
    2010. ISBN 978-3-9810642-7-8
  • leider bisher nicht online

• J. Gordon Daines III and Cory
  L. Nimer: Web 2.0 and
  Archives
  • aus Sicht von Archiven
  • mit Unterseiten zu einzelnen Aspekten
    wie Blogs, Wikis und Mashups
  • http://lib.byu.edu/sites/
    interactivearchivist/

Web 2.0 für Archivare

  • 1.
    Blogs, Twitter, Facebook& Co. Neue Wege der fachlichen Kommunikation im Web 2.0 Stefan Krause – Editura GmbH & Co. KG, Berlin
  • 2.
    Eine Erfolgsgeschichte Web 2.0 inBibliotheken • Ausgangssituation ca. 2005 • statische Bibliothekswebseiten + OPAC • einige Enthusiasten mit Blogs • ab ca. 2005 • Vernetzung online mit Blogs, Twitter, Facebook usw., dort intensive Fachdiskussion • Treffen am Rande von Kongressen, Tagungen usw. • 2008 • 1. BibCamp • 2010 • Zukunftswerkstatt als e.V. • Handbuch Bibliothek 2.0
  • 3.
    Was ist Web2.0? • Mitmachnetz 1. interaktive Webseiten (Read-Write-Web im Unterschied zu Read-Only-Medien) 2. Kommentieren, Zitieren 3. Verlinken (Delicious), Vernetzen (besonders Soziale Netzwerke) 4. user generated content (z.B. Wikipedia, YouTube, Flickr) • vernetztes Netz 1. Vernetzung verschiedenen Quellen (z.B. Anwendungen auf Basis von Google Maps) 2. offene Datenformate (z.B. EAD, RSS) und Schnittstellen (z.B. Twitter-API) 3. global
  • 4.
    Rechtliche Aspekte • Urheberrecht • Schranken für Veröffentlichen, Vervielfältigung und Verbreitung von Werken • eigene Werke • freie Lizenzen (z.B. Creative Commons) • Open Access • Datenschutz • gesetzliche Schranken für Erhebung, Speicherung, Verarbeitung und Veröffentlichung von personenbezogenen Daten • sonstige • Wettbewerbsrecht • Medienrecht (z.B. Impressumspflicht) • Jugendschutz • Persönlichkeitsrechte u.v.m.
  • 5.
    Wie viel gebeich preis? • stetiger Kompromiss zwischen Öffentlichem und Privatem • zweiseitige Kommunikation erfordert Preisgabe persönlicher Informationen • Das Netz vergisst nur sehr, sehr langsam
  • 6.
    Blogs • kurz fürWeb-Log • mehrere Artikel • i.d.R. nicht abgeschlossen • oft Kommentarfunktion • Vernetzung, Blogosphäre • Blogs sind wichtige Quellen für – meist aktuelle – Informationen • Blogs sind sehr gut geeignet, • um über den Verlauf eigener Projekte zu berichten • eigene Ideen zu teilen oder
  • 7.
    Archivalia • kurze undlängere Nachrichten aus Archiven, Bibliotheken und Museen • Autoren: Klaus Graf, Thomas Wolf und andere • tagesaktuell • http://archiv.twoday.net/
  • 8.
    weitere Archiv-Blogs • http://hochschularchiv- aachen.blogspot.com/ • einziges mir bekannte Blog eines deutschen Archivs • http://archivesblogs.com/ • Überblick über Beiträge in Archivblogs weltweit • guter Startpunkt zum Finden von Archivblogs • http://archiveshub.ac.uk/blog/ • viele längere fachliche Beiträge (englisch)
  • 9.
    Twitter • Microblogging: kurze Meldungen (140 Zeichen) • In der Kürze liegt die Würze • Grundprinzip: Folgen • Microblogging ist oft als Funktion in soziale Netzwerke integriert • Twitter ist sehr gut geeignet, • um dauerhaft Themen- gebiete im Blick zu behalten • um eigene Projekte zu begleiten • um Menschen mit ähnlichen Interessen zu
  • 10.
    Was kann man machen? •anderen folgen • Retweets • selbst Nachrichten schreiben • Listen schaffen Struktur • Links verkürzen: http://bit.ly • (Direktnachrichten) • Integration von Twitter in viele Web-2.0-Seite
  • 11.
    Twitter-Start • http://twitter.com/#!/ isg_frankfurt • http://twitter.com/#!/ EiserfeldWolf • http://twitter.com/#!/ Archivalia_kg • http://twitter.com/#!/Stf_
  • 12.
    Soziale Netzwerke • Plattformenzur Selbstdarstellung und zur Vernetzung mit anderen Personen oder Institutionen • Facebook, Xing, LinkedIn, SchülerVZ, StudiVZ, StayFriends, MySpace u.v.m. • soziale Netzwerke eignen sich gut, um dauerhafte Kontakte herzustellen (z.B. Umzug, Arbeitsplatzwechsel)
  • 13.
    Was kann man machen? •eigenes Profil erstellen • Freunde/Bekannte/ Geschäftskontakte hinzufügen • Statusmeldungen schreiben • Gruppen beitreten • (Kontakte verwalten)
  • 14.
    Xing • für beruflicheKontakte • eigenes Profil auf Wunsch öffentlich im Netz • Gruppen • Nachrichten • viele Informationen aus dem Netzwerk (Statusmeldungen, Profiländerungen, Gruppen- nachrichten usw.) • Xing eignet sich gut zum Aufbau professioneller Netzwerke
  • 15.
    Facebook • ursprünglich fürprivate Kontakte, zunehmend professionelle Kontakte • eigenes Profil • Gruppen • Statusmeldungen mit Kommentaren und einfachem Einbinden von Medien (Audio/ Video) • »Gefällt-mir«-Button • Direktnachrichten und Chat • Spieleplattform
  • 16.
    Web-2.0-Helferlein • es gibtfür sehr, sehr viele Aufgaben Web-2.0- Unterstützung • z.B. Termine und Aufgaben • Google Calendar, Remember The Milk • eigene Online-Communities • PBWorks • Bookmark-Verwaltung • Delicious • Aggregatoren • iGoogle • Online-Speicher • Flickr, YouTube, Dropbox
  • 17.
    Delicious • Bookmarkverwaltung • betriebssystem-und browserunabhängig • d.h. Bookmarks überstehen Rechner- und Betriebssystem- wechsel! • global: zu Hause, auf Arbeit, im Urlaub • Tags und Beschreibungstexte
  • 18.
    Dropbox • Online-Festplatte • nativfür viele Systeme einschließlich Smartphones und iPad • Browser-Interface • statt USB-Stick • Teilen von Dateien möglich
  • 19.
    iGoogle • Aggregator fürRSS-Feeds • nahtlose Integration vieler Google-Tools • viele Widgets bzw. Gadgets (kleine Programme wie Wettervorschau oder Fahrplanauskunft)
  • 20.
    Womit starten? • Hausaufgabenmachen • vorhandene Seiten und Profile aktualisieren • unnötige Accounts schließen • erste Schritte • XING oder Facebook • Blogs lesen • neugierig? • Twitter • Online-Communities • professionell • alle Anwendungen nutzen, die für die jeweilige Aufgabe Vorteile bringen
  • 21.
    Literatur • Susann Gutsch:Web 2.0 in Archiven. Hinweise für die Praxis • Veröffentlichungen der Landesfachstelle für Archive und öffentliche Bibliotheken im Brandenburgischen Landeshauptarchiv, Band 8. Potsdam, 2010. ISBN 978-3-9810642-7-8 • leider bisher nicht online • J. Gordon Daines III and Cory L. Nimer: Web 2.0 and Archives • aus Sicht von Archiven • mit Unterseiten zu einzelnen Aspekten wie Blogs, Wikis und Mashups • http://lib.byu.edu/sites/ interactivearchivist/