Entdecken des  (bibliothekarischen) Web 2.0 Blogs, Twitter, Facebook & Co
Herzlich Willkommen zum gemeinsamen Ausflug ins  Web 2.0
Wohin geht die Reise? Ins Web 2.0: Web 2.0  dient als Bezeichnung für die neueren Entwicklungen des Internets, welche es im Grunde  jedem  Benutzer ermöglicht Inhalte zu erstellen, zu veröffentlichen und diese interaktiv zu bearbeiten. [1] [1] Glossar, http://www.ruhr-uni-bochum.de/lehreladen/blended-glossar.html
Wohin geht die Reise? Ins Web 2.0,   welches das Internet, wie wir es bis jetzt kennen verändert  …  vom passiven Informationsmedium …  zum Mit-Mach-Web social kooperativ einfach aktiv mobil Stellen Sie  Ihre Fragen ruhig zwischen-durch!
Als Reiseunterlagen finden Sie  die Folien unter:  http://www.slideshare.com/bibliothekarisch/lealib0510 die Links unter:  http://delicious.com/lealib/lealib0510 und ausführlichere Ergänzungen unter: http://lealibblog.wordpress.com/
Reiseprogramm Reiseunterlagen Voraussetzungen Reisemöglichkeiten Wiki Blogs Microblogging Social Bookmarking & Tagging Feeds & Aggregatoren Communities Share, Copy & Remix Reiseunterstützung Ausflüge – Auf Wunsch
Ihre Technischen  Reisevoraussetzungen sind: eine E-Mail-Adresse, auf die Sie jederzeit zugreifen können (ggf. separat von der dienstl./privaten E-Mail-Adresse) ein Internetzugang (privat, dienstlich) ein internetfähiger Browser – Meine Empfehlung: Firefox, der Web2.0-Anwendungen besser unterstützt Tipp: Nutzen Sie das  Tabbed Browsing  (Strg+T, Strg+Tab, Strg+W oder mit der Maus)
Ihre persönlichen  Reisevoraussetzungen sind: Neugier, Interesse – technische Hürden sind kaum vorhanden bleiben Sie an ihrem persönlichen PC immer in den Diensten eingeloggt („always on“-Mentalität) Vertrauen in die genutzten Dienste (Stichworte: Dauerhaftigkeit, Zugang) Misstrauen (Stichworte: Datenschutz, gläsener Nutzer) Spielen & ausprobieren!
Web 2.0 - Landschaft perpetual beta Service online, statt Software (Software-ergänzungen auf dem eigenen PC) Grundfunktionen häufig kostenfrei verfügbar O‘Reilly hat September 2005 diese Landschaft wir folgt dargestellt:
O‘Reilly, Tim: What Is Web 2.0,  1. The Web As Platform:  http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html, Stand: 09/2005
Reisemöglichkeit – Wikis seit 1995: Schreiben und nicht nur lesen im Web möglich Wikis für alle sichtbar alle können teilnehmen alles bleibt erhalten (Versionen) virtuell grenzenlos, aber strukturierbar wenige technische Kenntnisse, die man sich aneignen muss (Wiki-Sprache) Wikipedia, LISwiki (alle) Projektwikis (Gruppe)   Wikis können fremd- und selbstgehostet sein
Reisemöglichkeit – Blogs Neueste Beitrag steht oben, mit Datum und Permalink ggf. eingeordnet in Kategorie und versehen mit Tags (Schlagwörtern) auch: Schwarzes Brett, Newsseite, Logbuch Das  Weblog  – kurz Blog - ist zusammen-gesetzt wurden aus Web und Logbuch. In einem Blog stehen die aktuellsten Beiträge i.d.R. ganz oben.
Reisemöglichkeit – Blogs Schreiben so einfach wie das Verfassen einer E-Mail Jeder kann lesen Dialogform – wenn Autor/en das möchte/n : je nach Einstellung: jeder kann kommentieren jeder angemeldete Nutzer keiner ersetzt ggf. kleines Content-Management-System (Mehrautoren-Blogs)
Reisemöglichkeit – Blogs nutzbar für jeden – je nach technischer Kompetenz fremdgehostet (kostenlos) vorinstalliert (eigene Domain) selbstinstalliert (eigene Domain) (Funktionen) integriert in ein  Content-Management-System
Reisemöglichkeit –  Microblogs Beispiele: Twitter, FriendFeed, identi.ca Das  Microblog  ist eine Form des Blogs, bei der dem Autor nur ein begrenzter Zeichensatz für seine Nachricht zur Verfügung steht, häufig zwischen 140-200 Zeichen.
Reisemöglichkeit –  Social Bookmarking & Tagging Social Bookmarking  verwendet Internetdienste, auf denen man für sich und andere Nutzer (social) interessante URLs speichert und zum besseren Auffinden inhaltlich erschließt. Ein  Tag  ist mit einem Stichwort vergleichbar. Zu jedem Beitrag können frei wählbar verschiedene (formale, inhaltliche) Tags vergeben werden.
Reisemöglichkeit –  Social Bookmarking & Tagging Social Bookmarking – Ablage der benötigten URLs online statt offline Rückgreifen auf Links einer großen Community Konzept wandert in Wissenschaft und Bibliotheken: CiteULike, Connotea, Bibsonomy, LibraryThing gekennzeichnet: durch Nutzer vergebene Schlagworte „Tags“ inhaltliche Erschließung des Webs
Reisemöglichkeit –  Feeds & Aggregatoren RSS-Feeds  ermöglichen es dem Nutzer, die Inhalte einer Webseite – oder Teile davon – zu abonnieren. RSS-Feeds ermöglichen es dem Nutzer, die Inhalte einer Webseite – oder Teile davon – zu abonnieren.
Reisemöglichkeit –  Feeds & Aggregatoren Feeds: RSS, XML, ATOM RSS steht für  Realy Simple Syndication ,  d.h. eine einfache Verteilung der Daten nicht nur bei Web2.0-typischen Angeboten, z.B. auch zu finden auf Webseiten mit Nachrichten, in Datenbanken (Science Citation Index) ermöglichen einen persönlich zusammengestellte Überwachung, ohne ständig die Website auf Änderungen überprüfen zu müssen
Reisemöglichkeit –  Feeds & Aggregatoren Feeds können verschieden abonniert werden E-Mail-Programme (offline, z.B. Thunderbird)  Browser (online, dynamische Lesezeichen) Aggregatoren (online, z.B. Bloglines, GoogleReader, Pageflakes, etc.) Aggregator – Account anlegen und von überall aus nutzen Nachnutzung von bereits angelegten Aggregatoren, z.B. Planet Biblioblogs
Reisemöglichkeit –  Communities Beispiele: Lokalisten.de, StudiVZ, Xing, Facebook, Wer-kennt-Wen, ResearchGate u.a. bei StudiVZ: Eingeschriebene an Hochschulen Facebook: Friends, Gefällt mir, Gruppe Prinzip: Online-Treffpunkt mit Freunden und Bekannten (gegenseitges Zustimmen, Einstellung Privatsphäre) „ In Kontakt bleiben“, recht locker, muss Freunde nicht aus realem Leben kennen beinhaltet: Schwarzes Brett, E-Mail-Dienste, Integration weiterer Web2.0-Dienste, Spielwiese etc.
Reisemöglichkeit – Teilen, Kopieren & Wiederverwenden  oder Share, Copy & Remix betrifft Bilder, Musik, Videos, Texte etc. bekannte Plattformen: Beispiele Bilder: Flickr.com, Fotocommunity.de Musik: Jamendo.com, ccmixter Videos: Youtube, MyVideo Präsentationen: Slideshare Texte: Scribd, Google Docs Begriffe: Open Source, Open Content, Creative Commons, etc. – populäre Formen des Open Access (Basisformen meist entgeltloser Zugriff)
Reiseunterstützung PlugIns & Widgets – Programmerweiterungen offene Schnittstellen mit guter Dokumentation (Open Source) Feeds für Informationsverbreitung, CoINS für bibliograf. Daten, AIPs (Application Programming Interface) etc. Benutzer müssen die Technik nicht verstehen – häufig mit wenigen Mausklicks verwendbar
Reiseunterstützung Einfach verständliche Lizenzen  Creative Commons DIPP (Digital Peer Publishing) –Lizenzen erleichtern die Nachnutzung und geben Rechtssicherheit
Ihre Reisebegleitung Catcontent (Spass aus Anfangszeiten) Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Hinein in die Ausflüge.  Wohin darf ich Sie nun mitnehmen?

Entdecken des (bibliothekarischen) Web 2.0

  • 1.
    Entdecken des (bibliothekarischen) Web 2.0 Blogs, Twitter, Facebook & Co
  • 2.
    Herzlich Willkommen zumgemeinsamen Ausflug ins Web 2.0
  • 3.
    Wohin geht dieReise? Ins Web 2.0: Web 2.0 dient als Bezeichnung für die neueren Entwicklungen des Internets, welche es im Grunde jedem Benutzer ermöglicht Inhalte zu erstellen, zu veröffentlichen und diese interaktiv zu bearbeiten. [1] [1] Glossar, http://www.ruhr-uni-bochum.de/lehreladen/blended-glossar.html
  • 4.
    Wohin geht dieReise? Ins Web 2.0, welches das Internet, wie wir es bis jetzt kennen verändert … vom passiven Informationsmedium … zum Mit-Mach-Web social kooperativ einfach aktiv mobil Stellen Sie Ihre Fragen ruhig zwischen-durch!
  • 5.
    Als Reiseunterlagen findenSie die Folien unter: http://www.slideshare.com/bibliothekarisch/lealib0510 die Links unter: http://delicious.com/lealib/lealib0510 und ausführlichere Ergänzungen unter: http://lealibblog.wordpress.com/
  • 6.
    Reiseprogramm Reiseunterlagen VoraussetzungenReisemöglichkeiten Wiki Blogs Microblogging Social Bookmarking & Tagging Feeds & Aggregatoren Communities Share, Copy & Remix Reiseunterstützung Ausflüge – Auf Wunsch
  • 7.
    Ihre Technischen Reisevoraussetzungen sind: eine E-Mail-Adresse, auf die Sie jederzeit zugreifen können (ggf. separat von der dienstl./privaten E-Mail-Adresse) ein Internetzugang (privat, dienstlich) ein internetfähiger Browser – Meine Empfehlung: Firefox, der Web2.0-Anwendungen besser unterstützt Tipp: Nutzen Sie das Tabbed Browsing (Strg+T, Strg+Tab, Strg+W oder mit der Maus)
  • 8.
    Ihre persönlichen Reisevoraussetzungen sind: Neugier, Interesse – technische Hürden sind kaum vorhanden bleiben Sie an ihrem persönlichen PC immer in den Diensten eingeloggt („always on“-Mentalität) Vertrauen in die genutzten Dienste (Stichworte: Dauerhaftigkeit, Zugang) Misstrauen (Stichworte: Datenschutz, gläsener Nutzer) Spielen & ausprobieren!
  • 9.
    Web 2.0 -Landschaft perpetual beta Service online, statt Software (Software-ergänzungen auf dem eigenen PC) Grundfunktionen häufig kostenfrei verfügbar O‘Reilly hat September 2005 diese Landschaft wir folgt dargestellt:
  • 10.
    O‘Reilly, Tim: WhatIs Web 2.0, 1. The Web As Platform: http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html, Stand: 09/2005
  • 11.
    Reisemöglichkeit – Wikisseit 1995: Schreiben und nicht nur lesen im Web möglich Wikis für alle sichtbar alle können teilnehmen alles bleibt erhalten (Versionen) virtuell grenzenlos, aber strukturierbar wenige technische Kenntnisse, die man sich aneignen muss (Wiki-Sprache) Wikipedia, LISwiki (alle) Projektwikis (Gruppe) Wikis können fremd- und selbstgehostet sein
  • 12.
    Reisemöglichkeit – BlogsNeueste Beitrag steht oben, mit Datum und Permalink ggf. eingeordnet in Kategorie und versehen mit Tags (Schlagwörtern) auch: Schwarzes Brett, Newsseite, Logbuch Das Weblog – kurz Blog - ist zusammen-gesetzt wurden aus Web und Logbuch. In einem Blog stehen die aktuellsten Beiträge i.d.R. ganz oben.
  • 13.
    Reisemöglichkeit – BlogsSchreiben so einfach wie das Verfassen einer E-Mail Jeder kann lesen Dialogform – wenn Autor/en das möchte/n : je nach Einstellung: jeder kann kommentieren jeder angemeldete Nutzer keiner ersetzt ggf. kleines Content-Management-System (Mehrautoren-Blogs)
  • 14.
    Reisemöglichkeit – Blogsnutzbar für jeden – je nach technischer Kompetenz fremdgehostet (kostenlos) vorinstalliert (eigene Domain) selbstinstalliert (eigene Domain) (Funktionen) integriert in ein Content-Management-System
  • 15.
    Reisemöglichkeit – Microblogs Beispiele: Twitter, FriendFeed, identi.ca Das Microblog ist eine Form des Blogs, bei der dem Autor nur ein begrenzter Zeichensatz für seine Nachricht zur Verfügung steht, häufig zwischen 140-200 Zeichen.
  • 16.
    Reisemöglichkeit – Social Bookmarking & Tagging Social Bookmarking verwendet Internetdienste, auf denen man für sich und andere Nutzer (social) interessante URLs speichert und zum besseren Auffinden inhaltlich erschließt. Ein Tag ist mit einem Stichwort vergleichbar. Zu jedem Beitrag können frei wählbar verschiedene (formale, inhaltliche) Tags vergeben werden.
  • 17.
    Reisemöglichkeit – Social Bookmarking & Tagging Social Bookmarking – Ablage der benötigten URLs online statt offline Rückgreifen auf Links einer großen Community Konzept wandert in Wissenschaft und Bibliotheken: CiteULike, Connotea, Bibsonomy, LibraryThing gekennzeichnet: durch Nutzer vergebene Schlagworte „Tags“ inhaltliche Erschließung des Webs
  • 18.
    Reisemöglichkeit – Feeds & Aggregatoren RSS-Feeds ermöglichen es dem Nutzer, die Inhalte einer Webseite – oder Teile davon – zu abonnieren. RSS-Feeds ermöglichen es dem Nutzer, die Inhalte einer Webseite – oder Teile davon – zu abonnieren.
  • 19.
    Reisemöglichkeit – Feeds & Aggregatoren Feeds: RSS, XML, ATOM RSS steht für Realy Simple Syndication , d.h. eine einfache Verteilung der Daten nicht nur bei Web2.0-typischen Angeboten, z.B. auch zu finden auf Webseiten mit Nachrichten, in Datenbanken (Science Citation Index) ermöglichen einen persönlich zusammengestellte Überwachung, ohne ständig die Website auf Änderungen überprüfen zu müssen
  • 20.
    Reisemöglichkeit – Feeds & Aggregatoren Feeds können verschieden abonniert werden E-Mail-Programme (offline, z.B. Thunderbird) Browser (online, dynamische Lesezeichen) Aggregatoren (online, z.B. Bloglines, GoogleReader, Pageflakes, etc.) Aggregator – Account anlegen und von überall aus nutzen Nachnutzung von bereits angelegten Aggregatoren, z.B. Planet Biblioblogs
  • 21.
    Reisemöglichkeit – Communities Beispiele: Lokalisten.de, StudiVZ, Xing, Facebook, Wer-kennt-Wen, ResearchGate u.a. bei StudiVZ: Eingeschriebene an Hochschulen Facebook: Friends, Gefällt mir, Gruppe Prinzip: Online-Treffpunkt mit Freunden und Bekannten (gegenseitges Zustimmen, Einstellung Privatsphäre) „ In Kontakt bleiben“, recht locker, muss Freunde nicht aus realem Leben kennen beinhaltet: Schwarzes Brett, E-Mail-Dienste, Integration weiterer Web2.0-Dienste, Spielwiese etc.
  • 22.
    Reisemöglichkeit – Teilen,Kopieren & Wiederverwenden oder Share, Copy & Remix betrifft Bilder, Musik, Videos, Texte etc. bekannte Plattformen: Beispiele Bilder: Flickr.com, Fotocommunity.de Musik: Jamendo.com, ccmixter Videos: Youtube, MyVideo Präsentationen: Slideshare Texte: Scribd, Google Docs Begriffe: Open Source, Open Content, Creative Commons, etc. – populäre Formen des Open Access (Basisformen meist entgeltloser Zugriff)
  • 23.
    Reiseunterstützung PlugIns &Widgets – Programmerweiterungen offene Schnittstellen mit guter Dokumentation (Open Source) Feeds für Informationsverbreitung, CoINS für bibliograf. Daten, AIPs (Application Programming Interface) etc. Benutzer müssen die Technik nicht verstehen – häufig mit wenigen Mausklicks verwendbar
  • 24.
    Reiseunterstützung Einfach verständlicheLizenzen Creative Commons DIPP (Digital Peer Publishing) –Lizenzen erleichtern die Nachnutzung und geben Rechtssicherheit
  • 25.
    Ihre Reisebegleitung Catcontent(Spass aus Anfangszeiten) Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Hinein in die Ausflüge. Wohin darf ich Sie nun mitnehmen?

Hinweis der Redaktion

  • #2 Einführung in die Mit Orientierung an: Lambert Hellers Präsentation: http://www.slideshare.net/lambo/web-20-in-forschung-lehre-und-bibliothek-einfhrungsworkshop-presentation
  • #3 Zu Web2.0 oder dem sogenannten Social Web zählen sehr viele Angebote – die kann ich Ihnen bei weitem nicht vorstellen Werde mich auf die beschränken, die Bibliotheken und Bibliothekare nutzen – zum Befriedigen des Informationsbedürfnisses Ihrer Nutzer oder ihres eigenen
  • #19 Feeds kommt vom englischen to feed = füttern. RSS steht für „Really Simple Syndication“ (engl. für „wirklich einfache Weitergabe“) oder „Rich Site Summary” (engl. für „ergiebige Webseiten-Zusammenfassung”)