Fundraising für Universitäten.
Eine Perspektive aus dem Blick der Wirtschaft.
Dr. Ingo Dahm, Deutsche Telekom AG
Vortrag zum DHV Fundraising Seminar – Bad Godesberg, 4. Oktober 2010


                                                               Dr. Ingo Dahm   06.08.2010   1
Prägende Stationen meines Berufslebens.


                                 v
                       2000-2004: Gründung und           Seit 2010: Aufbau
                       Geschäftsführung der              internationale Hochschul-
                       Hamburger Teltix GmbH,            Strategie bei der Deutschen
                       Marktführer mobile Ticketing      Telekom AG



         1995-2005: Studium und                 2005-2009: Wechsel in
         Promotion als Ingenieur für            Großunternehmen. Leiter
         Elektro- und Informations-             Academic Relations bei
         technik an TU Dortmund                 Microsoft Deutschland GmbH

                  v                                     v




                                                                                       2
Agenda.



 Beziehungstypologien zwischen Wissenschaft & Wirtschaft

 Erfolg für Hochschulen = Erfolg für Unternehmen?

 Talentmangel – Paradebeispiel falsch verstandener Kooperation

 University@Telekom: Für neue Partnerschaft




                                                                  3
Beziehungstypologien zwischen Wissenschaft & Wirtschaft


  Abgrenzendes          Autistische     Transaktionale   Partnerschaftliches
 Aufeinandertreffen   Nicht-Beziehung     Beziehung          Verhältnis
Abgrenzendes Aufeinandertreffen
 Promotionsrecht nur an Universitäten
 Aufrechterhaltung des Status „Diplomingenieur“ an TU 9
 Negieren der Berufsbefähigung von Bachelor-Absolventen
 Herumnölen an „schlechten Absolventen“
 Widerstand gegen Bologna-Reform




    Herablassender Standesdünkel                 Arbeitgeber-Kritikaster
Autistische Nicht-Beziehung
 Verschlossenheit gegenüber berufsbegleitender Weiterbildung
 Zugangshürden für beruflich Qualifizierte
 Betriebliche Weiterbildung auf Status Osteuropas
 Ignoranz gegenüber Bologna-Reform




    akademischer Elfenbeinturm                Egozentrische Betriebsblindheit
Lieferanten - Abnehmer - Beziehung
 Vernachlässigung der Bildung zu Gunsten lukrativer Drittmittelprojekte
 Bestellermentalität ohne Qualitätskompetenz
 Bildungspolitische Inkompetenz im Unternehmen
 Fehlende Kundenleidenschaft der Hochschulen




       Geschäft im Zentrum                       Fehlende Qualitätskompetenz
Partnerschaftliche Beziehung
 Beidseitige Stakeholder-Orientierung
 Gemeinsames Verständnis als Co-Investoren
 Beziehung auf Augenhöhe
 Bologna als Brücke zwischen Hochschule und Wirtschaft




      Gemeinsamer Co-Invest                    Miteinander auf Augenhöhe
Agenda.



 Beziehungstypologien zwischen Wissenschaft & Wirtschaft

 Erfolg für Hochschulen = Erfolg für Unternehmen?

 Talentmangel – Paradebeispiel falsch verstandener Kooperation

 University@Telekom: Für neue Partnerschaft




                                                                  9
Was bedeutet eigentlich Erfolg für Hochschulen?
Spitze sein in unterschiedlichen Disziplinen


                                                                                 Alle
   Nobelpreise              Größte
                                                                    Absolventen
     im Abo           Hochschule
              Bekannter        Unendlich berühmt
              als das MIT                Drittmittel




                              intern   Team Bildungspolitik, HsL-Wks HfTL 2010      16.09.2010   10
Erfolg: Fünf Dimensionen „olympischen Ausmaßes“
Fitness im Wettbewerb durch Spitzen- und Breitensport



   Innovation           Talente                                       Bildung



                Marke               Geschäft



                          intern   Team Bildungspolitik, HsL-Wks HfTL 2010   16.09.2010   11
Nutzendimensionen von Hochschulkooperationen
Fünf Aspekte zur Verbesserung unserer Wettbewerbsfähigkeit
1                                                  2                                              3
             Innovationen für                                Rekrutierung von                         Akad. Aus- und Weiterbildung
             künftige Produkte                           hochqualifiziertem Personal                  von Fach- und Führungskräften
    • Einflussnahme auf die Forschung und              • Rekrutierung und Qualifizierung von          • Impulsgeber für „bedarfsgerechte“ Lehre
      exklusiver Zugang zu Intellectual Property         Hochschulabsolventen auf Basis                 (z.B. berufsbegleitende Studiengänge)
      Rights (Patente…)                                  qualitativer Personalplanung                   abgeleitet aus QDP/TWM
    • Produktentwicklungen, Feldstudien &              • Implementieren von OGE („One Global
      Tests                                              Employer“)                                   • Know-How Transfer in den Konzern (z.B.
    • Erstellen von Gutachten & Studien                • Auswahl von Top-Talenten                       durch LEP)



4          Markenbildung und                       5       Impulse für Neugeschäft
                 Image                                      und Marktentwicklung                                Verbesserung der
    • Positionierung als Unternehmen mit               • Erstellen von Fallstudien und                         Wettbewerbsfähigkeit
      hoher Wissenschaftsorientierung und als            Referenzimplementierungen                       • Attraktive Produkte mit hohem
      Förderer von gesellschaftlich wichtigen          • Stärkung des Netzwerkes im                        Innovationsgrad
      Projekten                                          Hochschulmarkt um neue Vertriebswege            • Beste Absolventen
                                                         zu erschließen
    • Darstellung des hohen Innovationsgrades          • Abstrahlwirkung auf Endkundengeschäft,          • Businessgerechte Skills der Belegschaft
      unserer Produkte & Services                        insb. Segment „Studierende“ (z.B. mehr          • Gutes Image bei einflussreicher
                                                         Absatz von iPhone unter Studierenden)             Zielgruppe & künftigen Entscheidern
                                                                                                         • Wachstum und florierendes Geschäft
Hochschulkooperationen Deutschen Telekom AG
Schwerpunkte auf Recruiting von Talenten und Bildung
                                    1
                                     Innovationen für künftige Produkte


                                    2
                                               Rekrutierung von
                                           hochqualifiziertem Personal

                                    3
                                          Aus- und Weiterbildung von
                                          Fach- und Führungskräften

                                    4
                                            Markenbildung und Image


                                    5
                                             Impulse für Neugeschäft




                          intern   Team Bildungspolitik, HsL-Wks HfTL 2010   16.09.2010   13
Agenda.



 Beziehungstypologien zwischen Wissenschaft & Wirtschaft

 Erfolg für Hochschulen = Erfolg für Unternehmen?

 Talentmangel – Paradebeispiel falsch verstandener Kooperation

 University@Telekom: Für neue Partnerschaft




                                                                  14
Wissensgesellschaft bedingt Fachkräftenachfrage
Bildungsexpansion auf allen Ebenen unumgänglich!
                                Traditionelle                        Neue
                                Arbeitsmarktstruktur                 Arbeitsmarktstruktur

   Segment der
   Hochkreativen

                                                                                                            2010: 163.200
   Segment der
   Wissensarbeit                                                                                            Expertenlücke*


   Volumen-
   segment                                                                                                         Expertenmangel
   der Arbeit
                                                                                                                   Deckung von Arbeits-
                                                                                                                   angebot und Nachfrage
   Einfache Arbeit
                                                                                                                   Angebotsüberschuss
                                                                                                                   an Unterqualifikation


   *MINT Fachkräftelücke, Stand: 07/2010, Quelle: IW Köln   intern       Team Bildungspolitik, HsL-Wks HfTL 2010         16.09.2010   15
Mission: Alle Talentreservoire erschließen.
Gegenwärtige Talentmarktsegmente optimieren
(mehr Studienanfänger, weniger Studienabbrecher, wissenschaftliche Weiterbildung)                              
Öffnung unerschlossener Segmente in vorhandenen Talentmärkten (z.B. Frauen,
Bachelor– Absolventen, Absolventen der Berufsausbildung, Migranten)                                            
Kluge Migrationsprozesse gestalten (Attraktive Einwanderungs- und Rückkehrpolitik für Talente)
                                                                                                               
                                                                                                               
Erschließung neuer Talentmärkte “vor Ort”
(insb. neue EU-Mitgliedsstaaten, Asien, Südamerika, …)


            Bessere              Breitbandigere      Längere, bzw.                Höhere
            Bindung              & lebenslange       flexiblere                   Produktivität der
            von Talenten         Qualifikation       Arbeitszeiten                Wissensarbeiter



                                                         intern      Team Bildungspolitik, HsL-Wks HfTL 2010   16.09.2010   16
Profilbildung statt Gesichtslosigkeit
 Hochschule                        Hochschule
der Interaktion                   der Diversity


                                                     

 Hochschule                        Hochschule         
der Praktiker                     der Berufstätigen



                              

                                                          17
Das Leitbild der „Hochschule der Zukunft“

                          Hochschule der Zukunft

         Autonomie       Profilierung            Wettbewerb                   Kooperation




         Grundsatz 1     Grundsatz 2             Grundsatz 3                  Grundsatz 4

                       Bologna–Reform als Fundament


     Soziale Durchlässigkeit und Anerkennung beruflicher Qualifikation




                                        intern        Team Bildungspolitik, HsL-Wks HfTL 2010   16.09.2010   18
Agenda.



 Beziehungstypologien zwischen Wissenschaft & Wirtschaft

 Erfolg für Hochschulen = Erfolg für Unternehmen?

 Talentmangel – Paradebeispiel falsch verstandener Kooperation

 University@Telekom: Für neue Partnerschaft




                                                                  19
Transparentes Evaluationsmodel für alle Partner

   Fünf a-priori kommunizierte Nutzendimensionen                           4
                                                                             FuE


                                                                            3


    Peer-Vergleichs statt willkürlicher, starrer
                                                                            2
                                                   Um sa t z                                   We i t e r b           BGU
                                                                            1
    Grenzen zur Leistungsbeurteilung                                        0
                                                                                                                       DAI
                                                                                                                       ESMT
                                                                                                                       lab net

   Einbeziehen der Investitionshöhe in die                     I m a ge               Re c r ui t
    Ergebnisbeurteilung

    Nutzen von Peer-Coachings, um als
                                                                                 FuE
                                                                               4

    akademische T-Community insgesamt                                           3

    attraktiver und erfolgreicher zu werden         Um sa t z
                                                                                2
                                                                                                     We i t e r b   SHB
                                                                                1
                                                                                                                    l a b usab
                                                                                0                                   m- c ha i r
   Handlungsempfehlungen statt „nur“ Evaluation                                                                    Uni Bonn



                                                                 I m a ge                 Re c r ui t
Ansprechpartnern an der Hochschule nach Thema
Überschneidung von Verantwortlichkeiten - Verzahnung erforderlich
Zielgruppe                                                  1   2   3   4   5   1
Career Service der Hochschule                                   ■               Innovationen für künftige Produkte
Hochschuldidaktisches Zentrum (HDZ)                                 ■
Hochschulmarketing                                              ■   ■   ■       2
                                                                                         Rekrutierung von
Hochschulpresse                                             ■   ■   ■   ■            hochqualifiziertem Personal
Hochschulrechenzentrum, CIO                                     ■           ■
Institutsleiter                                             ■               ■   3
                                                                                     Aus- und Weiterbildung von
Lehrbeauftragte                                                     ■       ■        Fach- und Führungskräften
Politiker (insb. Bildung & Forschung)                                   ■   ■
Präsidialebene (Rektor, Präsident, Hochschulrat, Kanzler)               ■   ■   4
                                                                                      Markenbildung und Image
Professoren ehemalige FH                                    ■   ■   ■
Professoren in Beratungstätigkeit                           ■           ■
Professoren Universitäten                                   ■   ■   ■       ■   5
                                                                                       Impulse für Neugeschäft
Promovierende                                               ■   ■
Studiendekane, Studienkomissionen etc.                              ■
                                                                                ■ unmittelbarer Ansprechpartner
Studierende                                                 ■   ■   ■   ■   ■   ■ mittelbarer Ansprechpartner
Wiss. Mittelbau                                             ■       ■               kein Stakeholder
Wunschzettel der Unternehmen an Bologna-Hochschulen.



       Ein Ansprechpartner für Unternehmensvertreter, der Wissen akkumuliert
       Geduld und Glaube an „organisches Wachstum“ einer guten Beziehung
       Echtes Interesse am Unternehmen statt rein transaktionaler Beziehung
       Volle Konzentration auf Profil, Marke und Kernkompetenzen
       Enge Verzahnung von Lehre und Forschung mit der Unternehmenspraxis
       Kraftvolle “Beackerung” des Weiterbildungsmarktes in allen Dimensionen
       Aufnahme des Hürdenlaufs zur international anerkannten Akkreditierung
       Fokus auf Kundenbedürfnisse und Key Account Management
       Renaissance von Fachlichkeit und Spezialisierung in der Weiterbildung
       Englisch als gängige (zweite) Unterrichtssprache
       Hochschulzugang ohne Abitur weiter ausbauen


                                                                                 22

                                                                                  38
www.die-neue-telekom.de




ingo.dahm@telekom.de
                             Dr. Ingo Dahm   06.08.2010   23

Fundraising - An Industry Perspective

  • 1.
    Fundraising für Universitäten. EinePerspektive aus dem Blick der Wirtschaft. Dr. Ingo Dahm, Deutsche Telekom AG Vortrag zum DHV Fundraising Seminar – Bad Godesberg, 4. Oktober 2010 Dr. Ingo Dahm 06.08.2010 1
  • 2.
    Prägende Stationen meinesBerufslebens. v 2000-2004: Gründung und Seit 2010: Aufbau Geschäftsführung der internationale Hochschul- Hamburger Teltix GmbH, Strategie bei der Deutschen Marktführer mobile Ticketing Telekom AG 1995-2005: Studium und 2005-2009: Wechsel in Promotion als Ingenieur für Großunternehmen. Leiter Elektro- und Informations- Academic Relations bei technik an TU Dortmund Microsoft Deutschland GmbH v v 2
  • 3.
    Agenda.  Beziehungstypologien zwischenWissenschaft & Wirtschaft  Erfolg für Hochschulen = Erfolg für Unternehmen?  Talentmangel – Paradebeispiel falsch verstandener Kooperation  University@Telekom: Für neue Partnerschaft 3
  • 4.
    Beziehungstypologien zwischen Wissenschaft& Wirtschaft Abgrenzendes Autistische Transaktionale Partnerschaftliches Aufeinandertreffen Nicht-Beziehung Beziehung Verhältnis
  • 5.
    Abgrenzendes Aufeinandertreffen  Promotionsrechtnur an Universitäten  Aufrechterhaltung des Status „Diplomingenieur“ an TU 9  Negieren der Berufsbefähigung von Bachelor-Absolventen  Herumnölen an „schlechten Absolventen“  Widerstand gegen Bologna-Reform Herablassender Standesdünkel Arbeitgeber-Kritikaster
  • 6.
    Autistische Nicht-Beziehung  Verschlossenheitgegenüber berufsbegleitender Weiterbildung  Zugangshürden für beruflich Qualifizierte  Betriebliche Weiterbildung auf Status Osteuropas  Ignoranz gegenüber Bologna-Reform akademischer Elfenbeinturm Egozentrische Betriebsblindheit
  • 7.
    Lieferanten - Abnehmer- Beziehung  Vernachlässigung der Bildung zu Gunsten lukrativer Drittmittelprojekte  Bestellermentalität ohne Qualitätskompetenz  Bildungspolitische Inkompetenz im Unternehmen  Fehlende Kundenleidenschaft der Hochschulen Geschäft im Zentrum Fehlende Qualitätskompetenz
  • 8.
    Partnerschaftliche Beziehung  BeidseitigeStakeholder-Orientierung  Gemeinsames Verständnis als Co-Investoren  Beziehung auf Augenhöhe  Bologna als Brücke zwischen Hochschule und Wirtschaft Gemeinsamer Co-Invest Miteinander auf Augenhöhe
  • 9.
    Agenda.  Beziehungstypologien zwischenWissenschaft & Wirtschaft  Erfolg für Hochschulen = Erfolg für Unternehmen?  Talentmangel – Paradebeispiel falsch verstandener Kooperation  University@Telekom: Für neue Partnerschaft 9
  • 10.
    Was bedeutet eigentlichErfolg für Hochschulen? Spitze sein in unterschiedlichen Disziplinen Alle Nobelpreise Größte Absolventen im Abo Hochschule Bekannter Unendlich berühmt als das MIT Drittmittel intern Team Bildungspolitik, HsL-Wks HfTL 2010 16.09.2010 10
  • 11.
    Erfolg: Fünf Dimensionen„olympischen Ausmaßes“ Fitness im Wettbewerb durch Spitzen- und Breitensport Innovation Talente Bildung Marke Geschäft intern Team Bildungspolitik, HsL-Wks HfTL 2010 16.09.2010 11
  • 12.
    Nutzendimensionen von Hochschulkooperationen FünfAspekte zur Verbesserung unserer Wettbewerbsfähigkeit 1 2 3 Innovationen für Rekrutierung von Akad. Aus- und Weiterbildung künftige Produkte hochqualifiziertem Personal von Fach- und Führungskräften • Einflussnahme auf die Forschung und • Rekrutierung und Qualifizierung von • Impulsgeber für „bedarfsgerechte“ Lehre exklusiver Zugang zu Intellectual Property Hochschulabsolventen auf Basis (z.B. berufsbegleitende Studiengänge) Rights (Patente…) qualitativer Personalplanung abgeleitet aus QDP/TWM • Produktentwicklungen, Feldstudien & • Implementieren von OGE („One Global Tests Employer“) • Know-How Transfer in den Konzern (z.B. • Erstellen von Gutachten & Studien • Auswahl von Top-Talenten durch LEP) 4 Markenbildung und 5 Impulse für Neugeschäft Image und Marktentwicklung Verbesserung der • Positionierung als Unternehmen mit • Erstellen von Fallstudien und Wettbewerbsfähigkeit hoher Wissenschaftsorientierung und als Referenzimplementierungen • Attraktive Produkte mit hohem Förderer von gesellschaftlich wichtigen • Stärkung des Netzwerkes im Innovationsgrad Projekten Hochschulmarkt um neue Vertriebswege • Beste Absolventen zu erschließen • Darstellung des hohen Innovationsgrades • Abstrahlwirkung auf Endkundengeschäft, • Businessgerechte Skills der Belegschaft unserer Produkte & Services insb. Segment „Studierende“ (z.B. mehr • Gutes Image bei einflussreicher Absatz von iPhone unter Studierenden) Zielgruppe & künftigen Entscheidern • Wachstum und florierendes Geschäft
  • 13.
    Hochschulkooperationen Deutschen TelekomAG Schwerpunkte auf Recruiting von Talenten und Bildung 1 Innovationen für künftige Produkte 2 Rekrutierung von hochqualifiziertem Personal 3 Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften 4 Markenbildung und Image 5 Impulse für Neugeschäft intern Team Bildungspolitik, HsL-Wks HfTL 2010 16.09.2010 13
  • 14.
    Agenda.  Beziehungstypologien zwischenWissenschaft & Wirtschaft  Erfolg für Hochschulen = Erfolg für Unternehmen?  Talentmangel – Paradebeispiel falsch verstandener Kooperation  University@Telekom: Für neue Partnerschaft 14
  • 15.
    Wissensgesellschaft bedingt Fachkräftenachfrage Bildungsexpansionauf allen Ebenen unumgänglich! Traditionelle Neue Arbeitsmarktstruktur Arbeitsmarktstruktur Segment der Hochkreativen 2010: 163.200 Segment der Wissensarbeit Expertenlücke* Volumen- segment Expertenmangel der Arbeit Deckung von Arbeits- angebot und Nachfrage Einfache Arbeit Angebotsüberschuss an Unterqualifikation *MINT Fachkräftelücke, Stand: 07/2010, Quelle: IW Köln intern Team Bildungspolitik, HsL-Wks HfTL 2010 16.09.2010 15
  • 16.
    Mission: Alle Talentreservoireerschließen. Gegenwärtige Talentmarktsegmente optimieren (mehr Studienanfänger, weniger Studienabbrecher, wissenschaftliche Weiterbildung)  Öffnung unerschlossener Segmente in vorhandenen Talentmärkten (z.B. Frauen, Bachelor– Absolventen, Absolventen der Berufsausbildung, Migranten)  Kluge Migrationsprozesse gestalten (Attraktive Einwanderungs- und Rückkehrpolitik für Talente)   Erschließung neuer Talentmärkte “vor Ort” (insb. neue EU-Mitgliedsstaaten, Asien, Südamerika, …) Bessere Breitbandigere Längere, bzw. Höhere Bindung & lebenslange flexiblere Produktivität der von Talenten Qualifikation Arbeitszeiten Wissensarbeiter intern Team Bildungspolitik, HsL-Wks HfTL 2010 16.09.2010 16
  • 17.
    Profilbildung statt Gesichtslosigkeit Hochschule Hochschule der Interaktion der Diversity   Hochschule Hochschule  der Praktiker der Berufstätigen  17
  • 18.
    Das Leitbild der„Hochschule der Zukunft“ Hochschule der Zukunft Autonomie Profilierung Wettbewerb Kooperation Grundsatz 1 Grundsatz 2 Grundsatz 3 Grundsatz 4 Bologna–Reform als Fundament Soziale Durchlässigkeit und Anerkennung beruflicher Qualifikation intern Team Bildungspolitik, HsL-Wks HfTL 2010 16.09.2010 18
  • 19.
    Agenda.  Beziehungstypologien zwischenWissenschaft & Wirtschaft  Erfolg für Hochschulen = Erfolg für Unternehmen?  Talentmangel – Paradebeispiel falsch verstandener Kooperation  University@Telekom: Für neue Partnerschaft 19
  • 20.
    Transparentes Evaluationsmodel füralle Partner  Fünf a-priori kommunizierte Nutzendimensionen 4 FuE 3 Peer-Vergleichs statt willkürlicher, starrer 2  Um sa t z We i t e r b BGU 1 Grenzen zur Leistungsbeurteilung 0 DAI ESMT lab net  Einbeziehen der Investitionshöhe in die I m a ge Re c r ui t Ergebnisbeurteilung Nutzen von Peer-Coachings, um als FuE  4 akademische T-Community insgesamt 3 attraktiver und erfolgreicher zu werden Um sa t z 2 We i t e r b SHB 1 l a b usab 0 m- c ha i r  Handlungsempfehlungen statt „nur“ Evaluation Uni Bonn I m a ge Re c r ui t
  • 21.
    Ansprechpartnern an derHochschule nach Thema Überschneidung von Verantwortlichkeiten - Verzahnung erforderlich Zielgruppe 1 2 3 4 5 1 Career Service der Hochschule ■ Innovationen für künftige Produkte Hochschuldidaktisches Zentrum (HDZ) ■ Hochschulmarketing ■ ■ ■ 2 Rekrutierung von Hochschulpresse ■ ■ ■ ■ hochqualifiziertem Personal Hochschulrechenzentrum, CIO ■ ■ Institutsleiter ■ ■ 3 Aus- und Weiterbildung von Lehrbeauftragte ■ ■ Fach- und Führungskräften Politiker (insb. Bildung & Forschung) ■ ■ Präsidialebene (Rektor, Präsident, Hochschulrat, Kanzler) ■ ■ 4 Markenbildung und Image Professoren ehemalige FH ■ ■ ■ Professoren in Beratungstätigkeit ■ ■ Professoren Universitäten ■ ■ ■ ■ 5 Impulse für Neugeschäft Promovierende ■ ■ Studiendekane, Studienkomissionen etc. ■ ■ unmittelbarer Ansprechpartner Studierende ■ ■ ■ ■ ■ ■ mittelbarer Ansprechpartner Wiss. Mittelbau ■ ■ kein Stakeholder
  • 22.
    Wunschzettel der Unternehmenan Bologna-Hochschulen.  Ein Ansprechpartner für Unternehmensvertreter, der Wissen akkumuliert  Geduld und Glaube an „organisches Wachstum“ einer guten Beziehung  Echtes Interesse am Unternehmen statt rein transaktionaler Beziehung  Volle Konzentration auf Profil, Marke und Kernkompetenzen  Enge Verzahnung von Lehre und Forschung mit der Unternehmenspraxis  Kraftvolle “Beackerung” des Weiterbildungsmarktes in allen Dimensionen  Aufnahme des Hürdenlaufs zur international anerkannten Akkreditierung  Fokus auf Kundenbedürfnisse und Key Account Management  Renaissance von Fachlichkeit und Spezialisierung in der Weiterbildung  Englisch als gängige (zweite) Unterrichtssprache  Hochschulzugang ohne Abitur weiter ausbauen 22 38
  • 23.

Hinweis der Redaktion

  • #3 23.11.2009 – streng vertraulich, vertraulich, intern, öffentlich– Autor / Thema der Präsentation
  • #12 23.11.2009 – streng vertraulich, vertraulich, intern, öffentlich– Autor / Thema der Präsentation
  • #14 23.11.2009 – streng vertraulich, vertraulich, intern, öffentlich– Autor / Thema der Präsentation
  • #16 23.11.2009 – streng vertraulich, vertraulich, intern, öffentlich– Autor / Thema der Präsentation 23.11.2009 – streng vertraulich, vertraulich, intern, öffentlich– Autor / Thema der Präsentation
  • #17 23.11.2009 – streng vertraulich, vertraulich, intern, öffentlich– Autor / Thema der Präsentation
  • #19 23.11.2009 – streng vertraulich, vertraulich, intern, öffentlich– Autor / Thema der Präsentation
  • #21 Kasten rum
  • #24 23.11.2009 – streng vertraulich, vertraulich, intern, öffentlich– Autor / Thema der Präsentation