Willkommen
 Zukunft ?


   © Friedag / Schmidt 2012   1
"Wer ständig glücklich sein möchte,
"Wer ständig glücklich sein möchte,
     muss sich oft verändern."
     muss sich oft verändern."
            ___________________
             ___________________

              Konfuzius
              Konfuzius




              © Friedag / Schmidt 2012   2
Strategieentwicklung und –umsetzung mit der
Balanced Scorecard
01   Einführung / Vorstellung
02   Übersicht
03   Strategische Grundlagen
04   Das Strategische Haus
05   Mit ZAK zu Strategischen Projekten
06   Führen und Berichten mit der BSC
07   Strategie leben
08   Fazit

Anhänge
A1 Balanced Life
A2 20 Jahre BSC – ein Überblick
A3 Mit Kennzahlen führen


                                  © Friedag / Schmidt 2012   3
Warum ist es für Unternehmen sinnvoll, ihre
   Strategie mit Hilfe der BSC umzusetzen ?

                                Wir wollen, wir müssen
                                Wir wollen, wir müssen
                        uns jetzt vorbereiten auf unsere Zukunft,
                         uns jetzt vorbereiten auf unsere Zukunft,
                       auch wenn sie nicht zu 100% steuerbar ist !!
                        auch wenn sie nicht zu 100% steuerbar ist


   Wir erhalten gemeinsame Ziele
   Wir übersetzen Strategien in konkrete Aktionen
   Durch Kommunikation erreichen wir das Mit-Denken, Mit-Verantworten
      und zielorientiertes Mit-Tun unserer Mit-Arbeiter und Partner

   Wir machen Betroffene zu Beteiligte
01 Einführung / Vorstellung          © Friedag / Schmidt 2012            4
Voraussetzungen für die Strategieerarbeitung
   und -umsetzung mit der BSC
  Bereitschaft und Fähigkeit

   Veränderungen als Chance zur Entwicklung zu sehen
   Die Gegenwart aus der Zukunft abzuleiten
   zur Erarbeitung und Diskussion strategischer Ziele
   Die nachhaltige Entwicklung aller Partner zu berücksichtigen
   Auch zu entscheiden, was nicht zu tun ist
   Sich selbst an seinen Zielen messen zu lassen
   Fehler als ein Potenzial zum Lernen zu sehen

01 Einführung / Vorstellung     © Friedag / Schmidt 2012           5
nachhaltige Veränderungen benötigen Zeit
                             Sache                                            Mensch

               M ethoden             O rganisation               V erhalten            E instellung




                                   Leichtigkeit der Veränderung
                                   Nachhaltigkeit der Veränderung

            "Wer etwas bewegen (engl.= to move ) will, muß das
                        ganze System verändern!"
          Quelle: Dr. Blazek, CA

01 Einführung / Vorstellung                   © Friedag / Schmidt 2012                                6
BSC auch für unser Unternehmen sinnvoll ?
   52% der Deutschen haben mit Ihrem Arbeitgeber abgeschlossen.
                                                              Auf die
                                                              Frage in
                                                              einer
                                                              repräsen
                                                              tativen
                                                              Studie,
                                                              ob sie
                                                              vermutlic
                                                              h auch
                                                              im
                                                              nächste
                                                              n Jahr
                                                              noch bei
                                                              ihrem
                                                              jetzigen
                                                              Unterne
01 Einführung / Vorstellung                                   hmen
                               © Friedag / Schmidt 2012                   7
Ist es besser geworden ?
   Auch im Jahr 2011 ist es Führungskräften in Deutschland nicht gelungen,
   ihre Mitarbeiter mitzunehmen:
   23 Prozent der Beschäftigten haben innerlich bereits gekündigt.
            15                                               emotionale
                                 19
   63 Prozent der Arbeitnehmer machen Dienst nach Vorschrift und spulen
                                                    23       Bindung an
   lediglich das Pflichtprogramm ab.                                                            den
                                                                                                Arbeitgeber
   14 Prozent der Angestellten verfügen über eine hohe emotionale
   Bindung an ihren Arbeitgeber und sind bereit, sich freiwillig für keine
                                                                      dessen
   Ziele einzusetzen.
              69                                                     gering
                                68                   63
                                                                                                       hoch




                    16                             13                             14

                  2001                           2006                           2011

   Quelle: http://eu.gallup.com/Berlin/153302/Pressemitteilung-zum-Gallup-Engagement-Index-2011.aspx
01 Einführung / Vorstellung                        © Friedag / Schmidt 2012                                   8
Gibt die BSC Ihrem Unternehmen Sicherheit ?




01 Einführung / Vorstellung   © Friedag / Schmidt 2012   9
Gibt die BSC Ihrem Unternehmen Sicherheit ?




01 Einführung / Vorstellung   © Friedag / Schmidt 2012   10
Zusammenfassung Einführung

 Heute das Morgen gestalten
 relevante Stakeholder beteiligen




                         © Friedag / Schmidt 2012   11
Organisation
   Tagungsunterlagen
   Mitschrift / Versand per e-Mail
   Gruppenarbeit in unterschiedlichen Zusammensetzungen
   Dienstag bis 22:00 (Film)
   Flexibles Zeitmanagement 09:15 – 17:30
   Essenszeiten (12:45 – 14:00)
   Kaffeepausen / Rauchen („Pausenterrier“)
      11:00 – 11:15, 15:00 – 15:15




01 Einführung / Vorstellung      © Friedag / Schmidt 2012   12
Unsere Vereinbarungen
     Absolute Vertraulichkeit
     Wir nehmen uns Zeit für Zwischenfragen
     Schweigen bedeutet Zustimmung
     Disziplinierte Einzel- und Gruppenarbeit
     Karten, die an der Pin-Wand belassen werden, haben die Zustimmung
      aller Teilnehmer
   Keine Störungen des Arbeitsprozesses durch Handys und Abwesenheit
   Wir sind für die Umsetzung unserer Ziele selbst verantwortlich




01 Einführung / Vorstellung       © Friedag / Schmidt 2012                13
Seminar Balanced Scorecard
  lessons learned – was werden wir in der 1. Sitzung gelernt haben :

  Grundlagen der Strategie-Entwicklung
   Definition „strategisch“ – „operativ“
   Strategie als Potenzialentwicklung durch Verhaltenssteuerung
   Die sechs Elemente eines Geschäftsmodells:
      Zielperson (Kunde), Kernbedürfnis, Kernkompetenz, Einzigartigkeit
      Umsatz-Potential, Margen-Potenzial
   Strategie-Entwicklung für das Zielunternehmen:
       –   Die strategischen Ziele im Haus der Balanced Scorecard:
           Leitbild, Leitziel, Leitkennzahl




01 Einführung / Vorstellung             © Friedag / Schmidt 2012          14
Seminar Balanced Scorecard
  lessons learned – was werden wir in der 2. Sitzung gelernt haben :

     Früh- und Spätindikatoren
     strategische Themen
     Entwicklungsgebiete für Interessengruppen
     Ziele umsetzen mit ZAK




01 Einführung / Vorstellung       © Friedag / Schmidt 2012             15
Seminar Balanced Scorecard
  lessons learned – was werden wir in der 3. Sitzung gelernt haben :

   Strategie-Umsetzung für das Zielunternehmen:
        Strategische Projekte zur Organisation des strategischen Tuns
   Erfolgreiches Präsentieren

   gemeinsamer abendlicher Ausklang: Film "trip to Asia"




01 Einführung / Vorstellung             © Friedag / Schmidt 2012         16
Seminar Balanced Scorecard
  lessons learned – was werden wir in der 4. Sitzung gelernt haben :

  Berichts-Scorecard:
   Berichten mit der Balanced Scorecard
   Abgleich operatives und strategisches Geschäft
   Klausur

   Die persönliche Balanced Scorecard
   gemeinsamer abendlicher Ausklang ?



01 Einführung / Vorstellung    © Friedag / Schmidt 2012                17
Seminar Balanced Scorecard
  lessons learned – was werden wir in der 5. Sitzung gelernt haben :

  Zusammenwirken im Controlling:
   Finanz-Controlling
   Operatives Controlling
   Strategisches Controlling




01 Einführung / Vorstellung     © Friedag / Schmidt 2012               18
Vorgehensweise:                                               die Lernpyramide
    den Stoff lesen                      Lesen                                10%


    den Stoff hören                  Worte hören                              20%


    den Stoff sehen                Bilder ansehen                             30%


    Ergebnisse sehen          Demonstration beobachten                        50%


    den Stoff selbst erläutern       Rede halten                              70%


    selbst anwenden            real TUN bzw. simulieren                       90%

01 Einführung / Vorstellung           © Friedag / Schmidt 2012                      19
Vorstellung
   Bitte versuchen Sie, in 1 Minute Ihre(n) Kollege(i)n vorzustellen:
      Familiensituation
      Wofür ist sie / er im Unternehmen verantwortlich ?
      Engagement
      Hobbies
      Womit kann man sie / ihn überraschen ?


   Bitte erläutern Sie uns:
    Ihre 2 Ziele bis 2020
    Ihre Erwartungen an den Workshop


01 Einführung / Vorstellung        © Friedag / Schmidt 2012             20
Herwig R. Friedag
  Jahrgang 1950, Dipl. Volkswirt, Dr. rer.pol.

   selbständiger Berater mit den Schwerpunkten:
    Einführung Balanced Scorecard in Unternehmen
    praxisnahe Workshops zur Balanced Scorecard
   Internationaler Controller Verein eV
    Leiter des Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit
   Lehrbeauftragter Humboldt Universität zu Berlin,
      Donau Universität Krems (A)
                                                                   Dr. Herwig R. Friedag
                                                                             Friedag Consult
   Hobbies: Neues entdecken, Reisen,                         Beskidenstr. 33, D 14129 Berlin
                                                                   Fon +49 30 80 40 40 00
     Fahrradtouren, Bewegen in der Natur,                          Fax +49 30 80 40 40 01
                                                                      consult @ friedag.com
     Volleyball, Segeln                                                     www.friedag.com
01 Einführung / Vorstellung       © Friedag / Schmidt 2012                                     21
Dr. Walter Schmidt
   Jahrgang 1950, Dipl. Chemiker, Dr. oec.


   selbständiger Berater für
   angewandte strategie und kommunikation:
   Strategieentwicklung und -umsetzung
   Einführung Balanced Scorecard in Unternehmen

   Vorstand des Internationalen Controller Verein eV

   Lehrbeauftragter Humboldt Universität zu Berlin,                         Dr. Walter Schmidt
     Donau Universität Krems (A)                                            ask Dr. Walter Schmidt
                                                              Schopenhauerstr. 93 k, D 14125 Berlin
                                                                         Fon +49 30 64 84 96 26
                                                                         Fax +49 30 64 84 96 27
  Hobbies: Schreiben, Musik, Philosophie                                 Mobil +49 172 318 40 11
                                                                          walter @ ask-schmidt.de
                                                                               www.ask-schmidt.de
01 Einführung / Vorstellung        © Friedag / Schmidt 2012                                           22
Veröffentlichungen




                                                                2003

                                                                       2004

                              2001
   1999, 2000, 2002




                              2009
   2000, 2002, 2004, 2012
                                2002, 2003, 2005,
                                2011
    Gesamtauflage > 75.000 Exemplare
    in CZ, D, FIN, PL, RUS
01 Einführung / Vorstellung                                            2005
                                     © Friedag / Schmidt 2012                 23
Strategieentwicklung und –umsetzung mit der
Balanced Scorecard
01   Einführung / Vorstellung
02   Übersicht
03   Strategische Grundlagen
04   Das Strategische Haus
05   Mit ZAK zu Strategischen Projekten
06   Führen und Berichten mit der BSC
07   Strategie leben
08   Fazit

Anhänge
A1 Balanced Life
A2 20 Jahre BSC – ein Überblick
A3 Mit Kennzahlen führen


                                  © Friedag / Schmidt 2012   24
Was ist eine Balanced Scorecard ?


                        Die Balanced Scorecard
                        Die Balanced Scorecard
                 ist ein universelles Instrument zur
                  ist ein universelles Instrument zur
               Ausrichtung des Handelns einer Gruppe
               Ausrichtung des Handelns einer Gruppe
               von Menschen auf ein gemeinsames Ziel
               von Menschen auf ein gemeinsames Ziel



               Kaplan/Norton
               Balanced Scorecard
               translate strategy into action!

02 Übersicht                   © Friedag / Schmidt 2012   25
Balanced Scorecard –
  Menschen führen mit messbaren Zielen
                                 Bilder
                                (Vision)



                              bewahren
                             & verändern


               Sinn für
                                  Ziele              Sinn für uns
               Andere


                             Messbarkeit



                              Stimmige
                             Kennzahlen

02 Übersicht              © Friedag / Schmidt 2012                  26
Was ist strategisch, was ist operativ ?

 langfristig ?                                                                                  kurzfristig ?
                                          Geldaufwand
   nichts tun ?      strategisch                                            operativ              tun ?

                     entwickeln            Potenziale                    ausschöpfen
                                           Möglichkeiten
                       Marketing                 +                      Aufträge / Vertrieb
                 Kapazitäten entwickeln
                                            Fähigkeiten                 Kapazitäten nutzen
                   Qualitätspotenzial                                   Qualitätssicherung
                  Mitarbeiterkompetenz                                  Mitarbeitereinsatz
                  Investorenbeziehung                                  Liquiditätssicherung
                     Partnerschaft                                    Disposition der Partner




                 Potenzialzufluss                                       Geldzufluss

02 Übersicht                               © Friedag / Schmidt 2012                                             27
Was ist Strategie in der Praxis ?
   Praktische Strategie ist die Kunst, Ziele so zu setzen und durchzu-
      setzen, dass für alle Anderen die beste Option darin besteht, mit
      unserem Unternehmen zu kooperieren [M. Porter]:
  − die Gegenwart aus der Zukunft gestalten
      (Mit gemeinsamen Bildern, Zielen & Regeln führen)
  − in (dynamischen) Konstellationen denken
      (Beziehungen gestalten)
      [z.B. zu Kunden, Mitarbeitern, Eigentümern, Lieferanten …]
  − vorteilhafte von weniger vorteilhaften Konstellationen unterscheiden
      (Management der Erwartungshaltungen)
  − Konsequent und stimmig handeln

        Kooperationsfähigkeit ist der Kern jeder Strategie
        Kooperationsfähigkeit ist der Kern jeder Strategie
02 Übersicht                                © Friedag / Schmidt 2012       28
Welche Fragen sind zielführend ?
                                                            1. Kennen wir die Grund-Idee
                              Geschäftsidee                 unseres Geschäfts?
                                                            2. Wie kann mit der Idee genügend
    Zukunftsorientierung    Geschäftsmodell                 Geld verdient werden, um die Strategie
                                                            nachhaltig zu finanzieren?
                                                            3. Welche Unternehmens-Politische-
                              Orientierung                  Orientierung (UPO) leiten wir aus der
                                                            Geschäftsidee ab?
                                                            4. Haben wir konkrete Vorstellungen, wie
                             Konkretisierung
                                                            wir die Orientierungen umsetzen wollen?
                                                            5. Worauf wollen wir uns jetzt bei der
     Geschäftsprozesse     Balanced Scorecard
                                                            Umsetzung konzentrieren?
                                                            6. Wie binden wir die Umsetzungs-
                             mifri. Planung                 Aktivitäten in die Pläne ein?

                                                            7. Aus welchen Quellen soll das konkrete
     Rechnungslegung       Budget / Liquidität
                                                            TUN vor Ort finanziert werden?

02 Übersicht                          © Friedag / Schmidt 2012
                                                                                                       29
Welche kulturellen Bereiche ändern sich?
                           Geschäftsidee
 Unternehmens-Kultur                                       Freiräume für Dialog
 Zukunftsorientierung    Geschäftsmodell


 Beziehungs-Kultur        Orientierung
                                                            Mehrwert durch Service,
                                                              Würde, Gegenseitigkeit

                          Konkretisierung
 Prozess-Kultur                                            Prozess-Disziplin
                                                              (das Versprechen gegen-
  Geschäftsprozesse     Balanced Scorecard                    über den Kunden einhalten)

                           mifri. Planung
 Lern-Kultur                                               Lern-Bereitschaft
                                                              (aus Fehlern lernen)
 Rechnungslegung        Budget / Liquidität
                                                                 Kultur ist die Summe der
                                                                 Kultur ist die Summe der
                                                                 Selbstverständlichkeiten
                                                                 Selbstverständlichkeiten
                                © Friedag / Schmidt 2012         (Hofstädter)
                                                                  (Hofstädter)              30
Welcher Handlungsbedarf ergibt sich daraus ?
[Beispiel: Wie-Fragen; ggf. ersetzen/ergänzen durch „Wer, Was, Warum, mit Wem“]
Wie lernen wir? Investitionen
Wie lernen wir?                       Kommunikation       Organisation     Führung
Unternehmens-     Wie geeignet        Wie stimmig und     Wie sorgen wir   Wie sichern wir
Kultur:           sind die (Frei)-    ausbalanciert ist   für Freude an    den „Blick“ für
Ideen-            räume für           unsere              der Arbeit ?     die Geschäfts-
Entwicklung       Mitarbeiter und     Kommunikation ?                      idee ?
durch Dialog      Kunden ?

Beziehungs-       Wie viel Zeit der   Wie beeinflussen    Wie gewähr-      Wie greifen
Kultur:           Mitarbeiter und     wir den Ausgleich   leisten wir      Arbeitsteilung
Positionierung    Kunden binden       zwischen Zugehö-    störungsfreies   und Integration
durch Service /   wir ?               rigkeit und Aus-    Arbeiten ?       ineinander ?
Mehrwert                              grenzung bei
                                      Veränderung ?

Prozess-          Wie verlässlich     Wie gestalten wir   Wie klar sind    Wie trainieren
Kultur:           ist der technolo-   das Erwartungs-     Aufgaben und     wir das
Vertrauen durch   gische Fluss        haltungs-           Verantwortung    Zusammen-
Prozess-          (inkl. Qualität &   Management ?        für jeden        spiel ?
Disziplin         Logistik) ?                             Mitarbeiter?

                                              31
Wie gehen zeitlich wir vor ?
  “unendlich“




                  Geschäftsidee                                       Geschäftsmodell

  7 – 15 Jahre




                   Orientierung                                       Konkretisierung

   1 – 7 Jahre   Berichts-Scorecard                                    Strategisches Haus

                      Balance
                                            Balanced Scorecard              Strategische
                      der Ziele                                               Projekte
                                           mittelfristige Planung
                                                 laufendes Geschäft
   lfd. Jahr
                                  (Integration in den Management Zyklus)
                                          Budget / Ergebnis /Liquidität
02 Übersicht                          © Friedag / Schmidt 2012
Geschäfts-Idee
                                  Worauf sind
                                   wir stolz?

                                         Werte
                                    (Identifikation)


               Was streben     Vision                Mission       Für wen sind
                 wir an?     (grundsätz-          (gesellschaft-      wir da?
                               liche Aus-         liche Bestim-
                                richtung)         mung)




02 Übersicht                        © Friedag / Schmidt 2012
                                                                                  33
Das Geschäftsmodell
                                                                         Das Geschäftsmodell
   Was ist das Geschäftsmodell?                                          plausibilisiert die Tragfähigkeit
                                                                         plausibilisiert die Tragfähigkeit
                                                                         der Geschäftsidee
                                                                         der Geschäftsidee

   Wie "ticken" Kunden mit jenen
                                                                             Welche Produkte / Tätigkeiten /
       Bedürfnissen, die wir                 Kunden-Typ                      Technologien beherrschen wir
        befriedigen wollen?
                                                                           besonders gut? Haben wir dazu die
      Passen diese Kunden
                                                                              passenden Lieferanten und
              zu uns?
                                                                                 Kooperationspartner?



               Kundenbedürfnis                                           Kernkompetenz


   Welche Bedürfnisse wollen wir
   mit unserem Leistungsangebot                                            Welche(s) Kundenbedürfnis(se)
       befriedigen? Haben wir                                                  können wir mit unserer
                                                                           Kernkompetenz besser bedienen
        dazu die passenden                  Einzigartigkeit                    als alle Wettbewerber?
              Kunden?
                                                                               Passen wir zu diesem
                                                                                      Kundentyp?


                             Welches Umsatz- und Margen-Potenzial kann mit diesem
                                     Geschäftsmodell erschlossen werden?

02 Übersicht                                  © Friedag / Schmidt 2012                                         34
Orientierung des Geschäfts

                           Welches Niveau wollen wir
                             bis wann erreichen?
                                         UPO
                                  (Unternehmens-
                                   Politische
                                   Orientierung)

           Welches Kern-                                         Wie wollen wir
                               Frage               Antwort
             Problem        (strategische        (strategische         das
            müssen wir            Heraus-        Handlungs-           Kern-
            dazu lösen?        forderung)        Vorgaben)       Problem lösen?




02 Übersicht                       © Friedag / Schmidt 2012
                                                                                  35
Konkretisierung der UPO




02 Übersicht          © Friedag / Schmidt 2012
                                                 36
Bausteine zur Strategie-Umsetzung mit der BSC

                                               I.I. Ziele vereinbaren
                                                  Ziele vereinbaren
                                        (Leitziel, Leitbild, Leitkennzahl)
                                         (Leitziel, Leitbild, Leitkennzahl)



               VII. Lernprozess                                                  II. Strategische Koordinaten
                VII. Lernprozess                                                   II. Strategische Koordinaten
                 organisieren                                                               entwickeln
                  organisieren                                                               entwickeln




      VI. Einordnen der BSC in                                                             III. Zielgerichtete
       VI. Einordnen der BSC in                                                              III. Zielgerichtete
       den Führungsprozess                                                                Aktionen erarbeiten
         den Führungsprozess                                                               Aktionen erarbeiten




                 V. Führen mit der Balanced                                    IV. Strategische
                  V. Führen mit der Balanced                                    IV. Strategische
                         Scorecard                                            Projekte umsetzen
                          Scorecard                                            Projekte umsetzen

02 Übersicht                                   © Friedag / Schmidt 2012                                            37
Was ist eine Balanced Scorecard ?

                                                                  objektiv:
                                                                  objektiv:
             subjektiv:
              subjektiv:                                     Zu welchen Zielen
                                                             Zu welchen Zielen
        Was sind wir bereit,
         Was sind wir bereit,                              und Aufgaben wollen
                                                            und Aufgaben wollen
        (uns an-) zu tun und
         (uns an-) zu tun und                               wir uns bekennen?
                                                             wir uns bekennen?
           konsequent zu
            konsequent zu
           verantworten?
            verantworten?



                        Die Balanced Scorecard
                        Die Balanced Scorecard
                 ist ein universelles Instrument zur
                  ist ein universelles Instrument zur
               Ausrichtung des Handelns einer Gruppe
               Ausrichtung des Handelns einer Gruppe
               von Menschen auf ein gemeinsames Ziel
               von Menschen auf ein gemeinsames Ziel
02 Übersicht                    © Friedag / Schmidt 2012                          38
I. Ziele vereinbaren
           Leitziel                                            Leitbild



               Leitkennzahl
     Worauf konzentrieren wir uns bei der Umsetzung der Strategie?
   Was wollen wir jetzt tun?
       − Leitziel: Was wollen wir erreichen? („Meilenstein“)
       − Leitbild (Strategische Botschaft): Wie wollen wir gesehen werden?
       − Leitkennzahl: Woran wollen wir merken, dass wir Erfolg haben?




02 Übersicht                        © Friedag / Schmidt 2012                 39
II. Strategische Koordinaten entwickeln



                                                              Ziel     mehr Zuwendung    mehr Mitglieder       mehr Einnahmen     Was
                                                     Strategische       Nachwuchs-          Mitglieder-        Merchandising /
                                                          Themen         förderung          Wachstum              Branding       ist zu
                                                         Kennzahl       Trainerquote    Mitglieder i. Verein   Umsatzpotenzial    tun?
                                                      Engagement
                                                            Spieler
                                                   Trainingspunkte
          Entwicklungsgebiete




                                                              Image
                                                               Fans
                                                          Fanclubs
                                (Perspektiven)




                                                       Qualifikation
                                                        Mitarbeiter
                                                 Fortbildungsquote         Das Strategische Haus
                                                          Kontakte
                                                            Region
                                                            Treffen
                                                            Bonität
                                                        Investoren
                                                   Innenfinanzkraft
02 Übersicht Mit wem / für wen wollen wir es/ Schmidt 2012
                                                tun?
                                      © Friedag                                                                                           40
Alternative bzw. Ergänzung: Strategy Map




    Aufzeigen der wesentlichen Zusammenhänge,
         die wir strategisch gestalten wollen


02 Übersicht          © Friedag / Schmidt 2012   41
„Eine Strategie ohne Aktion ist ein
„Eine Strategie ohne Aktion ist ein
            Tagtraum,
             Tagtraum,
 eine Aktion ohne Strategie ist ein
 eine Aktion ohne Strategie ist ein
            Alptraum."
             Alptraum."
            ___________________
             ___________________

             unbekannt
             unbekannt




              © Friedag / Schmidt 2012   42
III. Zielgerichtete Aktionen erarbeiten



                                                              Ziel     mehr Zuwendung     mehr Mitglieder       mehr Einnahmen     Was
                                                     Strategische       Nachwuchs-           Mitglieder-        Merchandising /   ist zu
                                                          Themen         förderung           Wachstum              Branding
                                                         Kennzahl       Trainerquote     Mitglieder i. Verein   Umsatzpotenzial    tun?
                                                      Engagement
                                                            Spieler     Ziel:     Trainingsbegeisterung wecken
                                                   Trainingspunkte
          Entwicklungsgebiete




                                                              Image     Aktion:   gemeinsame Trainings mit den
                                                               Fans               jeweils niedrigeren Spielerklassen
                                                          Fanclubs
                                (Perspektiven)




                                                       Qualifikation    Kennzahl: Anzahl beteiligte Teams
                                                        Mitarbeiter
                                                 Fortbildungsquote
                                                          Kontakte
                                                            Region
                                                            Treffen
                                                            Bonität
                                                        Investoren
                                                   Innenfinanzkraft
02 Übersicht Mit wem / für wen wollen wir es/ Schmidt 2012
                                                tun?
                                      © Friedag                                                                                            43
So viele ZAK´s




02 Übersicht       © Friedag / Schmidt 2012   44
IV. Strategische Projekte



                                                              Ziel     mehr Zuwendung             mehr Mitglieder             mehr Einnahmen       Was
                                                     Strategische       Nachwuchs-                   Mitglieder-              Merchandising /     ist zu
                                                          Themen         förderung                   Wachstum                    Branding
                                                         Kennzahl       Trainerquote             Mitglieder i. Verein         Umsatzpotenzial      tun?
                                                      Engagement        Ziel                   Ziel       Ziel                    Ziel
                                                            Spieler     Aktion
                                                                                Ziel           Aktion     Projekt G
                                                                                                           Ziel                   Aktion
                                                   Trainingspunkte              Aktion         Kennzahl Kennzahl                  Kennzahl
          Entwicklungsgebiete




                                                                        Kennzahl      Ziel                 Aktion
                                                                                Kennzahl           Ziel
                                                              Image        Ziel          Ziel
                                                                                      Aktion
                                                                                                   Aktion Kennzahl
                                                                                                                           Ziel
                                                                                                                        Ziel
                                                                           Aktion     Kennzahl F                        Aktion
                                                                                                                           Projekt B
                                                               Fans                      Projekt Kennzahl Ziel                      Ziel
                                                                           Kennzahl                                     Kennzahl
                                                          Fanclubs                       Kennzahl             Aktion       Kennzahl Aktion
                                (Perspektiven)




                                                                             Ziel             Ziel            Kennzahl              Kennzahl
                                                       Qualifikation         Aktion           Aktion Ziel
                                                                                                          Ziel
                                                                                                          Projekt A           Ziel
                                                        Mitarbeiter          Kennzahl         Kennzahl Aktion                 Aktion
                                                 Fortbildungsquote                            Ziel        Kennzahl
                                                                                                        Kennzahl
                                                                                                                                       Ziel
                                                                                                                          ZielKennzahl Aktion
                                                          Kontakte       Ziel            Ziel Aktion                      Ziel
                                                                                                                          Aktion
                                                                                              Kennzahl         Ziel                    Kennzahl
                                                            Region       Aktion          Projekt E                        Projekt C
                                                                                                                          Kennzahl
                                                                                                               Aktion
                                                            Treffen      Kennzahl
                                                                                Ziel     Kennzahl
                                                                                               Ziel            Kennzahl
                                                                                                                          Kennzahl
                                                                                                                             Ziel
                                                                                Aktion         Aktion ZielZiel
                                                            Bonität    Ziel
                                                                                Kennzahl                Aktion
                                                                                               Kennzahl Projekt D
                                                                                                                             Aktion
                                                        Investoren     AktionZiel
                                                                                       Ziel             Kennzahl
                                                                                                                Ziel         KennzahlZiel
                                                   Innenfinanzkraft    Kennzahl
                                                                              Aktion Aktion               Kennzahl
                                                                                                                Aktion               Aktion
                                                                              KennzahlKennzahl                  Kennzahl             Kennzahl
02 Übersicht Mit wem / für wen wollen wir es/ Schmidt 2012
                                                tun?
                                      © Friedag                                                                                                            45
Was ist eine Balanced Scorecard ?


                         Die Balanced Scorecard
                         Die Balanced Scorecard
                  ist ein universelles Instrument zur
                   ist ein universelles Instrument zur
                Ausrichtung des Handelns einer Gruppe
                Ausrichtung des Handelns einer Gruppe
                von Menschen auf ein gemeinsames Ziel
                von Menschen auf ein gemeinsames Ziel



               Projektarbeit ist wichtig.

               Der Kern der Balanced Scorecard ist das
               Führen mit messbaren Zielen

02 Übersicht                           © Friedag / Schmidt 2012   46
V. Führen mit der BSC
       Strategisches Geschäft                                       Operatives Geschäft
       (Potenzial-Entwicklung)                                      (Potenzial-Nutzung)

             Veränderunge                                                Geld für
                n führen                                              Veränderunge
  Strategisches
       Haus                                                                  n
       Strategische                                                   erwirtschaften
         Projekte
                                      Berichts-Scorecard

                                        Das ganze
                                   Unternehmen auf die
                                   Strategie ausrichten
                       Strategische und operative Ziele verknüpfen
                       Die Sprache der Berichts-Empfänger sprechen
                       Auf die Zielerreichung orientieren (4-Felder-Matrix)
02 Übersicht                             © Friedag / Schmidt 2012                         47
Strategisches Haus
  Wer ist verantwortlich für die
  Kennzahlen des Strategischen
  Hauses ?


                                                                   Ziel     mehr Zuwendung                mehr Mitglieder       mehr Einnahmen
                                                          Strategische       Nachwuchs-                      Mitglieder-        Merchandising /
                                                               Themen         förderung                      Wachstum              Branding
                                                              Kennzahl       Trainerquote                Mitglieder i. Verein   Umsatzpotenzial
                                                           Engagement
                                                                 Spieler
                                                        Trainingspunkte
               Entwicklungsgebiete




                                                                   Image
                                                                    Fans
                                                               Fanclubs
                                     (Perspektiven)




                                                            Qualifikation
                                                             Mitarbeiter
                                                      Fortbildungsquote
                                                               Kontakte
                                                                 Region
                                                                 Treffen
                                                                 Bonität
                                                             Investoren
                                                        Innenfinanzkraft
02 Übersicht                                                                  © Friedag / Schmidt 2012                                            48
Berichts - Scorecard
  Reporting mit der Vier-Felder-Matrix

    Messbare Ziele
               strategisch                                    operativ


     Wer ist verantwortlich für die Kennzahlen der Berichts-Scorecard ?


                                                            Maßnahmen
                Probleme
                                                Entscheidungsbedarf

         Die Scorecard verfolgt das „One-Page-Only-Prinzip“
         Die Scorecard verfolgt das „One-Page-Only-Prinzip“
02 Übersicht                     © Friedag / Schmidt 2012                 49
Strategie verbinden mit dem
   operativen Geschäft



               Frühindikatoren =                     Spätindikatoren =
               Potenzialentwicklung                  Potenzialnutzung




02 Übersicht                   © Friedag / Schmidt 2012                  50
VI. Einordnen in den Führungsprozess
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          Mio € / # / a        2008      2009      2010
                                                                                                                                           Wir steigen in die Liga auf
                                                                                                                                      Identifikations-Verein für die Region                                                    Berichts-Scorecard:                                                                                    Bereich: Fußballverein

                                                                                                                                                   Tabellenplatz
                                                                                                                                                                                                                               per 30.06.2009
                                                                                                                                                                                                                               1. strategische Zahlen
                                                                                                                                                                                                                               Produkte / Ergebnis    Ist per         Abweichung     Erwartung   Abweichung
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 verantwortlich: Vorstand
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         2. operative Zahlen
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  Ist per Abweichung        Erwartung      Abwe ichung zum
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          Umsatz                10        12        15
                                                                                              Ziel                                            mehr Zuwendung         mehr Mitglieder       mehr Einnahmen                                               06              zum Plan   restl. Jahres- zum Plan                                          06       zum Plan     restl. J ahre s-       Plan
                                                                                                                                                                                                                               strategisch                            in ME in % Zeit ende in ME in %                    oper ativ                        in ME in %       Zeit    ende     in ME     in %
                                                                                   Strategische                                                Nachwuchs-               Mitglieder-        Merchandising /




   1. Ebene
                                                                                                                                                                                                                                   Tabellenplatz           12               0   0%    10      10    2 25%                T€ Umsatzerlöse           3.462 -538     -13% 4.050       7.512       -488     -6%
                                                                                         Themen
                                                                                        Kennzahl
                                                                                                                                                förderung
                                                                                                                                               Trainerquote
                                                                                                                                                                        Wachstum
                                                                                                                                                                    Mitglieder i. Verein
                                                                                                                                                                                              Branding
                                                                                                                                                                                           Umsatzpotenzial
                                                                                                                                                                                                                               #T Vereins mitglieder
                                                                                                                                                                                                                               # Fanclubs
                                                                                                                                                                                                                                                           19
                                                                                                                                                                                                                                                           12
                                                                                                                                                                                                                                                                           -2 -10%
                                                                                                                                                                                                                                                                         -14 -54%
                                                                                                                                                                                                                                                                                      20
                                                                                                                                                                                                                                                                                      27
                                                                                                                                                                                                                                                                                              39
                                                                                                                                                                                                                                                                                              39
                                                                                                                                                                                                                                                                                                   14 56%
                                                                                                                                                                                                                                                                                                    9 30%
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         T€ TV-Einn.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         T€ Spons oren-Einn.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   5.860 -140
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   4.780 -220
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    -2% 5.600 11.460
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    -4% 5.400 10.180
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               -540
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                180
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        -5%
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         2%
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          Kosten                9         10,5      13
                                                                                                                                                                                                                               ø# Regionalkontakte/M.      16              -1  -6%    25      25    5 25%                T€ Gesamtkosten         -13.797 453        -3% -13.700 -27.497       1.003     -4%
                                                                                    Engagement                                                                                                                                                                                                                           T€ Ergebnis                  305 -445 -59%         1350    1655        155 10%
                                                                                          Spieler                                                                                                                              a     Schuldtilgungsdaue r        15        1      7%     15       15        1    7% % Stadion-Auslastung           95% 13%        16%      96%       96%          11%     13%
                                                                                Trainingspunkte                                                                                                                                        NN                                                                           T€ Innenfinanzkraft            650 -150      -19%     1100     1.750          550     46%
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          Gewinn                1         1,5        2




                 Entwicklungsgebiete
                                                                                            Image                                                                                                                              3. Probleme für die Zielerre ichung                                                       4. eingeleite te Maßnahmen                               zuständig      Termin
                                                                                             Fans




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       ät
                                                                                                                                                                                                                                                                           h
                                                                                                                                                                                                                                   * Der hohe Krankenstand im Spielerbereich macht den Einsatz junger,                    * Polizei-Zusammenarbe it intens ivieren                        Aa            22.08.
                                                                                        Fanclubs




                                       (Perspektiven)
                                                                                                                                              strategisch
                                                                                                                                                                                                                                    unerfahrener Spieler aus den untere n Mannschaften nötig.                             * Pressearbeit insb. mit Regionapres se verstärken              Bb            28.08.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          # Kunden
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           operativ
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               250        280       300
                                                                                     Qualifikation                                                                                                                                 * Unser neuer Fanbeauftragter konnte erst zum 01.04 seine                              * Trainingseinheiten für "high-potentials" aus                  Cc            15.10




                                                                                                                                                                                                                                                                       frü
                                                                                                                                                                                                                                    Aufgaben übernehmen.                                                                    den unteren Ligen




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     sp
                                                                                      Mitarbeiter                                                                                                                                  * Die Sp onsoren-Einnahmen sind wegen häufiger Krawalle nach den                       * Zusammenarbeit mit Stadt-Sparkasse                      Dd/Vorstand         25.08.
                                                                               Fortbildungsquote                                                                                                                                     Spielen mit entsprechender Pressewirkung leicht unter den                              --> Gratiskarten für SPK-Kunden und Kreditlinien-
                                                                                        Kontakte                                                                                                                                     Erwartungen zurück geblie ben.                                                              Erweiterung
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         5. En tscheidungbedarf                                   zuständig Termin
                                                                                          Region                                                                                                                                                                                                                          vers tärkte Suche nac h e inem Stürmer aus der Region       Vorstand   24.07.
                                                                                          Treffen
                                                                                          Bonität
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          variable Gehaltsstruktur ausf eilen
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          *…
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        Beirat   30.09.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          Kunden-Bindung       5,2        5,5       5,8
                                                                                      Investoren
                                                                                Innenfinanzkraft
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          # Mitarbeiter        100        110       120




                                                                                                                                                                                                                                                                                                       Beitrag
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           Mio € / # / a        2008       2009      2010

                                                                                                                                                    Wir steigen in die Liga auf
                                                                                                                                               Identifikations-Verein für die Region
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           Umsatz                   10        12        15
                                                                                                                                                            Tabellenplatz                                                               Berichts-Scorecard:                                                                           Bereich: Fußballverein
                                                                                                                                                                                                                                        per 3 0.06 .200 9                                                                      verantwortlich: Vorstand
                                                                                                              Ziel
                                                                                                   Strategische
                                                                                                                                                  mehr Zuwendung
                                                                                                                                                   Nachwuchs-
                                                                                                                                                                          mehr Mitglieder
                                                                                                                                                                             Mitglieder-
                                                                                                                                                                                                mehr Einnahmen
                                                                                                                                                                                                Merchandising /
                                                                                                                                                                                                                                        1. strategische Zahlen
                                                                                                                                                                                                                                        Produkte / Ergebnis     Ist per         Abwe ichung    Erwartung    Abweichung
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       2. o perativ e Za hlen
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                Ist per Abweichung        Erwartung      Abweichung zum                                    Kosten                    9     10,5         13


   2. Ebene
                                                                                                                                                                                                                                                                  06             zum Plan    restl. Jahres - zum Plan                             06       zum Plan     restl. J ahre s-        Plan
                                                                                                         Themen                                     förderung                Wachstum              Branding                             strategisch                            in ME in % Zeit ende in ME in % operativ                                 in ME in %       Zeit    ende      in ME     in %
                                                                                                        Kennzahl                                   Trainerquote          Mitglieder i. Verein   Umsatzpotenzial                             Tabellenplatz            12             0     0%    10      10     2 25% T€ Umsatzerlös e            3.462 -538     -13% 4.050       7.512        -488     -6%
                                                                                                                                                                                                                                        #T Vereinsmitglieder         19            -2 -10%      20      39    14 56% T€ TV-Einn.                 5.860 -140       -2% 5.600 11.460            -540     -5%
                                                                                                    Engagement                                                                                                                          # Fanclubs                   12           -14 -54%      27      39     9 30% T€ Sponsoren-Einn.          4.780 -220       -4% 5.400 10.180             180      2%                                 Gewinn                    1     1,5           2



                    Fragestellung:
                                                                                                          Spieler                                                                                                                       ø# Regio nalkontakte/M.      16            -1    -6%    25      25     5 25% T€ Gesamtkosten           -13.797 453        -3% -13.700 -27.497        1.003     -4%
                                                                                                Trainingspunkte                                                                                                                                                                                                        T€ Ergebnis                  305 -445 -59%         1350    1655         155 10%
                                                        Entwicklungsgebiete




                                                                                                                                                                                                                                        a     Schuldtilgungsdauer       15         1     7%      15     15           1      7% % Stadion-Auslastung       95% 13%         1 6%     96%       96%          11%     13%
                                                                                                            Image                                                                                                                               NN                                                                             T€ Innenfinanzkraft        650 -150       -19%     1100     1.750          550     46%
                                                                                                             Fans
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           # Kunden                250     280          300




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               ät
                                                                                                                                                                                                                                                                                                h
                                                                                                        Fanclubs                                                                                                                        3. Pr oble me für die Zielerreichun g                                                   4. e ingeleitete Maßnahmen                               zuständig      Termin
                                                                              (Perspektiven)




                                         operativ                                                                                                  strategisch
                                                                                                                                                                                                                                            * Der hohe Krankenstand im Spielerbereich macht den Einsatz junger,                  * Polizei-Zusammenarbe it intensivieren                           Aa            22.08.
                                                                                                     Qualifikation




                                                                                                                                                                                                                                                                                frü
                                                                                                                                                                                                                                              unerfahrener Spieler aus den untere n Mannschaften nötig.                          * Pressearbeit insb. mit Regionapresse verstärken                 Bb            28.08.




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             sp
                                                                                                      Mitarbeiter                                                                                                                           * Unser neuer Fanbeauftragter konnte erst zum 01.04 seine                            * Trainingseinheiten für "high-potentials " aus                   Cc            15.10
                                                                                               Fortbildungsquote                                                                                                                              Aufgabe n übernehmen.                                                                den unteren Ligen
                                                                                                        Kontakte
                                                                                                          Region
                                                                                                                                                                                                                                            * Die Sponsoren-Einnahmen sind wegen häufiger Krawalle nach den
                                                                                                                                                                                                                                              Spielen mit entsprechender Pressewirkung leicht unter den
                                                                                                                                                                                                                                              Erwartungen zurück geblie ben.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 * Zusammenarbeit mit Stadt-Sparkasse
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   --> Gratiskarten für SPK-Kunden und Kreditlinien-
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        Erweiterung
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               Dd/Vorstand       25.08.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           Kunden-Bindung          5,2     5,5          5,8
                                                                                                          Treffen                                                                                                                                                                                                               5. Entsche idungbe darf                                  zuständig Termin
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 verstärkte Suche nach e inem Stürmer aus der Region         Vorstand    24.07.




        Was kann mein Bereich für die Erreichung
                                                                                                          Bonität                                                                                                                                                                                                                variable Gehaltsstruktur ausf eilen                           Beirat    30.09.
                                                                                                      Investoren
                                                                                                Innenfinanzkraft
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 *…
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           # Mitarbeiter           100     110          120




           der Unternehmensziele beitragen?
                                                                                                                                                                                                                                                                                                Beitrag                                                                                                                                  Mio € / # / a        2008       2009      2010

                                                                                                                                                                     Wir steigen in die Liga auf                                                                                                                                                                                                                                         Umsatz                10        12        15



   3. Ebene
                                                                                                                                                                Identifikations-Verein für die Region
                                                                                                                                                                             Tabellenplatz                                                             Berichts-Scorecard:                                                                                 Bereich: Fußballverein

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Kosten                9         10,5      13
                                                                                                                                                                                                                                                       per 3 0.06 .200 9                                                                            verantwortlich: Vorstand
                                                                                                                                                             Ziel    mehr Zuwendung         mehr Mitglieder       mehr Einnahmen                       1. strategische Zahlen                                                                2. operativ e Za hlen
                                                                                                                                                                                                                                                       Produkte / Ergebnis    Ist per          Abwe ichung    Erwartung   Abweichung                                 Ist per Abweichung        Erwartung      Abweichung zum
                                                                                                                                                  Strategische        Nachwuchs-               Mitglieder-        Merchandising /                                               06              zum Plan    restl. Jahres- zum Plan                                    06       zum Plan     restl. J ahre s-        Plan
                                                                                                                                                        Themen         förderung               Wachstum              Branding                          strategisch                            in ME in % Zeit ende in ME in %                operativ                        in ME in %       Zeit    ende      in ME     in %
                                                                                                                                                       Kennzahl       Trainerquote         Mitglieder i. Verein   Umsatzpotenzial                          Tabellenplatz           12              0     0%    10      10    2 25%           T€ Umsatzerlös e         3.462 -538      -13% 4.050      7.512        -488     -6%

                                                                                                                                                   Engagement
                                                                                                                                                                                                                                                       #T Vereinsmitglieder
                                                                                                                                                                                                                                                       # Fanclubs
                                                                                                                                                                                                                                                                                   19
                                                                                                                                                                                                                                                                                   12
                                                                                                                                                                                                                                                                                                  -2 -10%
                                                                                                                                                                                                                                                                                                 -14 -54%
                                                                                                                                                                                                                                                                                                               20
                                                                                                                                                                                                                                                                                                               27
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       39
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       39
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            14 56%
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             9 30%
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             T€ TV-Einn.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             T€ Sponsoren-Einn.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      5.860 -140
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      4.780 -220
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       -2% 5.600 11.460
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       -4% 5.400 10.180
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   -540
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    180
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            -5%
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             2%
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Gewinn                1         1,5        2
                                                                                                                                                         Spieler                                                                                       ø# Regionalkontakte/M.      16             -1    -6%    25      25    5 25%           T€ Gesamtkosten        -13.797 453        -3% -13.700 -27.497        1.003     -4%
                                                                                                                                               Trainingspunkte                                                                                                                                                                               T€ Erg ebnis                305 -445 -59%         1350    1655         155 10%
                                                                                                       Entwicklungsgebiete




                                                                                                                                                                                                                                                       a     Schuldtilgungsdauer       15        1     7%       15         15      1     7% % Stadion-Auslastung        95% 13%         1 6%      96%       96%           11%    13%
                                                                                                                                                           Image
                                                                                                                                                            Fans
                                                                                                                                                                                                                                                               NN                                                                           T€ Innenfinanzkraft         650 -150       -19%      1100     1.750           550    46%
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         # Kunden              250       280       300


                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       ät
                                                                                                                                                                                                                                                                                                             h


                                                                                                                                                       Fanclubs                                                                                        3. Pr oble me für die Zielerreichun g                                                 4. eingeleitete Maßnahmen                                  zuständig      Termin
                                                                                                                             (Perspektiven)




                                                                                                                                                                     strategisch                                                                                                                                                                                                                                                                               operativ
                                                                                                                                                                                                                                                           * Der hohe Krankenstand im Spielerbereich macht den Einsatz junger,                * Polizei-Zusammenarbe it intensivieren                             Aa            22.08.
                                                                                                                                                    Qualifikation
                                                                                                                                                                                                                                                                                                         frü



                                                                                                                                                                                                                                                             unerfahrener Spieler aus den unteren Mannschaften nötig.                         * Pressearbeit insb. mit Regionapresse verstärken                   Bb            28.08.
                                                                                                                                                     Mitarbeiter                                                                                           * Uns er neuer Fanbeauftragter konnte erst zum 01.04 seine
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     sp
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              * Trainingseinheiten für "high-potentials " aus                     Cc            15.10
                                                                                                                                              Fortbildungsquote
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Kunden-Bindung        5,2       5,5       5,8
                                                                                                                                                                                                                                                             Aufgabe n übernehmen.                                                              den unteren Ligen
                                                                                                                                                                                                                                                           * Die Sponsoren-Einnahmen sind wegen häufiger Krawalle nach den                    * Zusammenarbeit mit Stadt-Sparkasse                           Dd/Vorstand        25.08.
                                                                                                                                                       Kontakte                                                                                              Spielen mit entsprechender Pressewirkung leicht unter den                          --> Gratiskarten für SPK-Kunden und Kreditlinien-
                                                                                                                                                         Region                                                                                              Erwartungen zurück geblie ben.                                                          Erweiterung
                                                                                                                                                         Treffen                                                                                                                                                                             5. Entsche idungbe darf                                    zuständig Termin
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              verstärkte Suche nach e inem Stürmer aus der Region           Vorstand    24.07.
                                                                                                                                                         Bonität
                                                                                                                                                     Investoren
                                                                                                                                               Innenfinanzkraft
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              variable Gehaltsstruktur ausfeilen
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              *…
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              Beirat    30.09.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         # Mitarbeiter         100       110       120




02 Übersicht                                                                                                                                                                                              © Friedag / Schmidt 2012                                                                                                                                                                                                                                                            51
VII. Lernprozess organisieren
   Kommunikation als wichtiger strategischer Baustein
   Kennzahlen mit konkreter Verantwortung und Autorität verbinden
   jeder erwartet die Messung = Wahrnehmung seines Beitrages
   Plausibilität der Annahmen gewährleisten / hinterfragen
   Erfahrungen sammeln im Wechselspiel von Ziel und Tun
   Wirkung der internen und externen Berichte auf die Berichts-
      empfänger beobachten

   Kontinuierlichen strategischen Dialog in Gang halten


02 Übersicht                    © Friedag / Schmidt 2012             52
Kommunikation:
  „Gesagt ist nicht gehört.
         Gehört ist nicht verstanden.
                     Verstanden ist nicht einverstanden.
                                  Einverstanden ist nicht angewandt.
                                             Angewandt ist nicht beibehalten.“
                                                             Konrad Lorenz (Verhaltensforscher)




               jeder soll im Herzen den Wunsch verspüren,
                jeder soll im Herzen den Wunsch verspüren,
                                sich für sein
                                 sich für sein
                     Unternehmen engagieren zu können
                     Unternehmen engagieren zu können



02 Übersicht                      © Friedag / Schmidt 2012                                        53
„Balanced Scorecard
     „Balanced Scorecard
Translates Strategy into Action"
Translates Strategy into Action"
           ___________________
            ___________________

       Kaplan //Norton (1992)
       Kaplan Norton (1992)




             © Friedag / Schmidt 2012   54
Zusammenfassung Übersicht

 strategisch = Potenzialentwicklung,
  operativ    = Potenzialnutzung
 Kooperationsfähigkeit als Kern jeder Strategie
 Kennzahlen unterstützen die Managementfunktion
 Was wollen wir uns antun ?




                        © Friedag / Schmidt 2012   55
Strategieentwicklung und –umsetzung mit der
Balanced Scorecard
01   Einführung / Vorstellung
02   Übersicht
03   Strategische Grundlagen
04   Das Strategische Haus
05   Mit ZAK zu Strategischen Projekten
06   Führen und Berichten mit der BSC
07   Strategie leben
08   Fazit

Anhänge
A1 Balanced Life
A2 20 Jahre BSC – ein Überblick
A3 Mit Kennzahlen führen


                                  © Friedag / Schmidt 2012   56
"Wer nicht weiss, wo er hin will, darf sich
"Wer nicht weiss, wo er hin will, darf sich
   nicht wundern, wenn er woanders
   nicht wundern, wenn er woanders
               ankommt."
               ankommt."
                ___________________
                 ___________________

                 Mark Twain
                 Mark Twain




                  © Friedag / Schmidt 2012    57
Strategie: Teil der Unternehmensführung
            Strategie                     Ergebnis                       Finanzen


                                                                     Aktiva     .   Passiva




                                 Logik der Entscheidung

                                  Logik der Instrumente



       Potenzialplanung              Ergebnisplanung                  Finanzplanung
            mit z.B.                     mit z.B.                        mit z.B.
      Balanced Scorecard            Deckungsbeitrags-                Free Cash Flow-
             etc.                     Rechnung etc.                   Rechnung etc.

     Controller als Strategie-      Controller als Mittler       Controller als Manager der
      Moderator / -Berater         zwischen internen und          Stakeholder-Interessen
                                 externen Rechnungswesen
                                                                              Quelle: Controller Akademie
03 Strategische Grundlagen            © Friedag / Schmidt 2012                                              58
Kaplan/Norton
             Balanced Scorecard
             translate strategy into action!



        Nur wer eine Strategie hat, kann sie auch umsetzen.
        Nur wer eine Strategie hat, kann sie auch umsetzen.

              Deshalb: Wer eine Balanced Scorecard will,
              Deshalb: Wer eine Balanced Scorecard will,
                  muss mit der Strategie beginnen!
                   muss mit der Strategie beginnen!



03 Strategische Grundlagen    © Friedag / Schmidt 2012        59
Wie gehen wir vor ?
  “unendlich“                                                                                    Geschäfts-
                                                                                                      Idee


                     Unternehmens-Politische Orientierung
                                  (langfristige Ziele)            Orientierung

  7 – 15 Jahre                                                        (UPO)                       Strategie-
                                                                Strate-   Strate-               Entwicklung
                                                                gische    gische
                                                                Fragen    Antworten

                                Geschäftsmodell
   1 – 3 Jahre
         Berichts-Scorecard                                     Strategisches Haus
                                                                                                 Strategie-
                                                                                                Umsetzung
                                                                                 Strategische
                              Balanced Scorecard                                   Projekte


   lfd. Jahr
                              laufendes Geschäft                                                  Strategie-
                                mittelfristige Planung /                                           Nutzung
                              Budget / Ergebnis /Liquidität                                 (Integration in den
                                                                                                              60

03 Strategische Grundlagen                                                                Management Zyklus)
                                     © Friedag / Schmidt 2012
Wie gehen wir vor ?
  “unendlich“                                                                                      Geschäfts-
                                                                                                        Idee


                     Unternehmens-Politische Orientierung
                                    (langfristige Ziele)            Orientierung

  7 – 15 Jahre                                                          (UPO)                       Strategie-
                             Externe Herausforderung              Strate-
                                                                  gische
                                                                            Strate-
                                                                            gische
                                                                                                  Entwicklung
                                                                  Fragen    Antwort

                                  Geschäftsmodell
   1 – 3 Jahre
         Berichts-Scorecard                                       Strategisches Haus
                                                                                                   Strategie-
                                                                                                  Umsetzung
                                                                                   Strategische
                                Balanced Scorecard                                   Projekte


   lfd. Jahr
                                laufendes Geschäft                                                  Strategie-
                                  mittelfristige Planung /                                           Nutzung
                                Budget / Ergebnis /Liquidität                                 (Integration in den
                                                                                                                61

03 Strategische Grundlagen                                                                  Management Zyklus)
                                       © Friedag / Schmidt 2012
Vision: Unsere „tragende“ Geschäfts-Idee

                                  Vision (Geschäfts-Idee)
                                   Verbundenheit schaffen –
                              für die „Geschäfts-Idee“ begeistern




                                                Ausrichtung

                                        Beziehungsfeld
                             Bindung                                Freiraum




                                => Tragende Geschäfts-Idee
03 Strategische Grundlagen               © Friedag / Schmidt 2012              62
Wie lange trägt die Vision ?
                             Die Vision wird umgesetzt               Die Idee trägt das
                                          (Mut)
                                                                     Geschäfts-Modell
          Die Idee
        wird getestet



             ?
   ?     Vision        ?
       (Begeisterung                                              Die Vision wird gelebt
             )                                                          (Ausdauer)


Eine neue Idee
   entsteht
                             Die Vision ist überlebt
                               (Kreativität oder Tod)                Die Idee ist nicht mehr

    ?                                                                  wettbewerbsfähig

03 Strategische Grundlagen             © Friedag / Schmidt 2012                            63
Die Vision unseres Unternehmens
  Ein Beispiel:
   Verbundenheit
           ICH sein dürfen und WIR sein wollen:
           Der Einzelne wächst im Team
     tragende Geschäfts-Idee
           Verbundenheit mit der Region




03 Strategische Grundlagen       © Friedag / Schmidt 2012   64
Was ist eine Unternehmens-Politische Orientierung ?
  (UPO)

   Verbinden der Vision mit konkreten Interessen der Gesellschafter
   Beispiel: Wir wollen 2020 folgende Ziele erreicht haben:
       −   > 100 Mio € Umsatz
       −   5% EBIT-Marge (nachhaltig)
       −   starke Marke als gemeinsames Dach
       −   Bekanntester Sportverein der Region
       −   …




03 Strategische Grundlagen          © Friedag / Schmidt 2012           65
Erarbeitung der Mission des Unternehmens

  1. Passt die Zweckbestimmung des Unternehmens lt. Eintragung im
       Handelsregister (noch) zu Vision und UPO ?
  2. Welche zentrale Herausforderung ergibt sich aus Vision und UPO ?
       (zu lösendes Hauptproblem)
       − Welche strategische Frage berührt den Nerv unserer wichtigsten Stakeholder ?
       − Wie emotionalisieren wir unsere Mitarbeiter ?
  3. Worin besteht der Kern der Strategie zur Lösung des Hauptproblems ?
       − Worin sehen wir den wichtigsten „Hebel“ zum Erreichen von Vision und UPO ?
       − Wie wollen wir die zentrale Herausforderung meistern ?
       − Womit binden wir die wichtigsten Stakeholder ein?




03 Strategische Grundlagen             © Friedag / Schmidt 2012                         66
Die Mission unseres Unternehmens
  Ein Beispiel:
   Zweckbestimmung
            Den Menschen der Region Heimat geben

   Hauptproblem, das wir lösen müssen
            in welcher Liga spielen wir ?

   Kern der Strategie
            Aufstieg




03 Strategische Grundlagen         © Friedag / Schmidt 2012   67
Geschäftsmodell
   Das Geschäftsmodell beantwortet, wie wir unser Unternehmen im
      Markt positionieren wollen:
       −   Was ist unsere Kernkompetenz ?
       −   Welches Bedürfnis von Kunden können wir damit erreichen ?
       −   Welche Kunden-Typen haben dieses Bedürfnis ?
       −   Worin besteht unsere Einzigartigkeit ?
           (Passfähigkeit von Kernkompetenz und Kundenbedürfnis)
   Umsatz- und Margenpotenzial
       − Reichen Umsatz- und Margenpotenzial, um unsere UPO zu erfüllen ?

        Bei mehreren Geschäftsmodelle Beantwortung der Fragen:
       − Warum sind wir ein Unternehmen ?
       − Was ist unser gemeinsames Geschäftsmodell ?
03 Strategische Grundlagen          © Friedag / Schmidt 2012                68
Wie soll das Geschäftsmodell aussehen ?
   Wie "ticken" Kunden mit jenen
       Bedürfnissen, die wir
                                                                             Welche Produkte / Tätigkeiten /
        befriedigen wollen?                  Kunden-Typ                      Technologien beherrschen wir
      Passen diese Kunden
              zu uns?                                                      besonders gut? Haben wir dazu die
                                                                              passenden Lieferanten und
                                                                                 Kooperationspartner?



               Kundenbedürfnis                                           Kernkompetenz


  Welche Bedürfnisse wollen wir
  mit unserem Leistungsangebot                                             Welche(s) Kundenbedürfnis(se)
      befriedigen? Haben wir                                                   können wir mit unserer
                                                                           Kernkompetenz besser bedienen
       dazu die passenden                   Einzigartigkeit                    als alle Wettbewerber?
             Kunden?
                                                                               Passen wir zu diesem
                                                                                      Kundentyp?


                             Welches Umsatz- und Margen-Potenzial kann mit diesem
                                     Geschäftsmodell erschlossen werden?

03 Strategische Grundlagen                    © Friedag / Schmidt 2012                                         69
Einzigartigkeit
Aufwand

                                                                                 E
                                                                                         Motivation
                                                          V
                                                                              Kompetenz

                                  O


             M               Technologie
                       geschütztes Produkt                                                         M = Methoden
                                                                                                   O = Organisation
            Produkt                                                                                V = Verhalten
                                                                                                   E = Einstellung
   Quelle: Simon, Hidden Champions des 21. Jahrhunderts

                                                                                              Kopierschwierigkeit
03 Strategische Grundlagen                                    © Friedag / Schmidt 2012                                70
Unser Geschäftsmodell
  Beispiel:
   Einzigartigkeit
            Identifikation der Menschen in der Region mit uns

   Kernkompetenz
            Fußballfeste feiern

   Kundenbedürfnis
            Stärkung des Selbstwertes durch Heimatverbundenheit

   Zielpersonen
            Menschen der Region



03 Strategische Grundlagen        © Friedag / Schmidt 2012        71
„If You always do what You always did,
 „If You always do what You always did,
You will always get what You always got."
You will always get what You always got."
               ___________________
                ___________________

           Amerikanische Weisheit
           Amerikanische Weisheit




                 © Friedag / Schmidt 2012   72
Zusammenfassung Strategie

 Ohne Strategie keine Strategie-Umsetzung
 Den Zweck des Geschäfts kennen
 Warum sind wir für unsere Kunden einzigartig ?




                        © Friedag / Schmidt 2012   73
Strategieentwicklung und –umsetzung mit der
Balanced Scorecard
01   Einführung / Vorstellung
02   Übersicht
03   Strategische Grundlagen
04   Das Strategische Haus
05   Mit ZAK zu Strategischen Projekten
06   Führen und Berichten mit der BSC
07   Strategie leben
08   Fazit

Anhänge
A1 Balanced Life
A2 20 Jahre BSC – ein Überblick
A3 Mit Kennzahlen führen


                                  © Friedag / Schmidt 2012   74
Wie gehen wir vor ?
  “unendlich“                                                                                    Geschäfts-
                                                                                                      Idee


                     Unternehmens-Politische Orientierung
                                  (langfristige Ziele)            Orientierung

  7 – 15 Jahre                                                        (UPO)                       Strategie-
                                                                Strate-   Strate-
                                                                          gische
                                                                                                Entwicklung
                                                                gische
                                                                Fragen    Antwort

                                Geschäftsmodell
   1 – 3 Jahre
         Berichts-Scorecard                                     Strategisches Haus
                                                                                                 Strategie-
                                                                                                Umsetzung
                                                                                 Strategische
                              Balanced Scorecard                                   Projekte


   lfd. Jahr
                              laufendes Geschäft                                                  Strategie-
                                mittelfristige Planung /                                           Nutzung
                              Budget / Ergebnis /Liquidität                                 (Integration in den
                                                                                                              75

04 Das Strategische Haus                                                                  Management Zyklus)
                                     © Friedag / Schmidt 2012
Übergang zur Balanced Scorecard

                                                  I.I. Ziele vereinbaren
                                                     Ziele vereinbaren
                                           (Leitziel, Leitbild, Leitkennzahl)
                                            (Leitziel, Leitbild, Leitkennzahl)



              VII. Lernprozess                                                      II. Strategische Koordinaten
                organisieren                                                                  entwickeln




      VI. Einordnen der BSC in                                                               III. Zielgerichtete
       den Führungsprozess                                                                  Aktionen erarbeiten




                     V. Mit der Balanced                                          IV. Strategische
                     Scorecard berichten                                         Projekte umsetzen


04 Das Strategische Haus                          © Friedag / Schmidt 2012                                         76
I. Was muss jetzt getan werden, um unser
  Geschäftsmodell umzusetzen ?
  Für die Umsetzung unseres Geschäftsmodells sind folgende Aspekte
  relevant:
                            welchen Zeitraum wollen wir
                             gestalten ?
                            Was wollen wir in diesem Zeitraum
                             erreichen (Leitziel)
                            Wie wollen wir gesehen werden,
                             wenn wir unser Leitziel erreicht
                             haben (Leitbild)
                            Woran wollen wir erkennen, ob wir
                             unser Leitziel erreicht haben
                             (Leitkennzahl)

04 Das Strategische Haus      © Friedag / Schmidt 2012               77
Strategischer Zeitraum
  Welchen Zeitraum können wir einschätzen ?

   Die überschaubare Zeit hängt sehr von der Innovationsfähigkeit
      in den jeweiligen Branchen ab
   z.B. Forst-Industrie        30 Jahre
           Stahl-Industrie      15 Jahre
           Automobil-Industrie 4-5 Jahre
           Software-Industrie   < 2 Jahre
   Diesem Zeitraum sollte die Spanne der mittelfristigen
      Unternehmens-Planung entsprechen

            Die nächsten drei Jahre
04 Das Strategische Haus         © Friedag / Schmidt 2012            78
Leitziel
   Was wollen wir erreichen ?
   Was ist das entscheidende Potenzial, das wir jetzt entwickeln wollen ?



                     Das Leitziel ist für die Mitarbeiter
                      Das Leitziel ist für die Mitarbeiter
                     unseres Unternehmens bestimmt.
                     unseres Unternehmens bestimmt.




            Wir werden fähig zum Aufstieg – als Voraussetzung für die
            nachhaltige Verankerung des Vereins in der Region
04 Das Strategische Haus          © Friedag / Schmidt 2012                   79
Leitbild
   Worauf machen wir unsere Kunden neugierig ?
   Welches Image wollen wir in Zukunft haben ?
   Wie wollen wir gesehen werden ?

             Das Leitbild zielt auf das Langzeitgedächtnis
             Das Leitbild zielt auf das Langzeitgedächtnis
               unserer potenziellen Kunden // Partner;
                unserer potenziellen Kunden Partner;
               es dokumentiert unsere Einzigartigkeit.
                es dokumentiert unsere Einzigartigkeit.
               Mit dem Leitbild wecken wir Erwartungen,
               Mit dem Leitbild wecken wir Erwartungen,
                     die wir auch erfüllen müssen.
                      die wir auch erfüllen müssen.

            Wir sind der Identifikationsverein der Region
04 Das Strategische Haus          © Friedag / Schmidt 2012   80
Leitkennzahl
  Eine Kennzahl für das Unternehmen

   Woran wollen wir messen, dass wir unser Leitziel erreicht haben ?
   Was soll daher das oberste Kriterium sein, dem wir alle strategischen
      Entscheidungen unterwerfen wollen ?

            Mit der Leitkennzahl konkretisieren wir unsere
            Mit der Leitkennzahl konkretisieren wir unsere
                      gemeinsame Orientierung
                       gemeinsame Orientierung
      Leitkennzahl: # Stammspieler (mit mindestens x
      Trainingspunkten)




04 Das Strategische Haus         © Friedag / Schmidt 2012                   81
Schritte zur BSC-Erarbeitung und -Umsetzung
                                                  I. Ziele vereinbaren
                                           (Leitziel, Leitbild, Leitkennzahl)




              VII. Lernprozess                                                     II. Strategische Koordinaten
                                                                                     II. Strategische Koordinaten
                organisieren                                                                  entwickeln
                                                                                               entwickeln




      VI. Einordnen der BSC in                                                               III. Zielgerichtete
       den Führungsprozess                                                                  Aktionen erarbeiten




                     V. Mit der Balanced                                         IV. Strategische
                     Scorecard berichten                                        Projekte umsetzen


04 Das Strategische Haus                           © Friedag / Schmidt 2012                                         82
II. Strategische Themen
   Welches sind die Aufgaben (Leistungen, Produkte, Veränderungen),
      denen wir uns zur Erreichung des Leitziels in der nächsten, über-
      schaubaren Zeit widmen müssen ?
   Für jedes Strategische Thema ein Ziel definieren und eine Kennzahl
      bestimmen, an der die Zielerreichung gemessen wird
   Weniger ist mehr !
      Empfehlung: weniger als 5 Themen aufgreifen




                            Ziel   mehr Zuwendung            mehr Mitglieder       mehr Einnahmen     Was
                   Strategische     Nachwuchs-                  Mitglieder-        Merchandising /
                        Themen       förderung                  Wachstum              Branding       ist zu
                       Kennzahl     Trainerquote            Mitglieder i. Verein   Umsatzpotenzial    tun?

04 Das Strategische Haus                 © Friedag / Schmidt 2012                                             83
Entwicklungsgebiete für Interessengruppen
  (Die Perspektiven der Stakeholder einnehmen)

   Welche sind derzeit die relevanten Stakeholder ?
   Durch welche spezifischen Ziele gewinnen wir das Interesse der
      Stakeholder für unser Leitziel ?

   Wie können wir die Stakeholder motivieren, sich für unsere
      strategischen Themen einzusetzen ?

   Für jedes Entwicklungsgebiet ein Ziel definieren und eine Kennzahl
      bestimmen, an der die Zielerreichung gemessen wird

   Weniger ist mehr !
      Empfehlung: maximal 5 Entwicklungsgebiete



04 Das Strategische Haus           © Friedag / Schmidt 2012              84
Entwicklungsgebiete für Interessengruppen
  (Perspektiven)




                            Ziel mehr Zuwendung                                           mehr Mitglieder       mehr Einnahmen
                   Strategische    Nachwuchs-                                                Mitglieder-        Merchandising /
                        Themen      förderung                                                Wachstum              Branding
 Mit wem / für wen wollen wir es tun?
                       Kennzahl    Trainerquote                                          Mitglieder i. Verein   Umsatzpotenzial
                                                     Engagement
                                                           Spieler
                                                  Trainingspunkte         Durch welche
         Entwicklungsgebiete




                                                             Image
                                                              Fans
                                                         Fanclubs
                                                                        spezifischen Ziele
                               (Perspektiven)




                                                      Qualifikation
                                                       Mitarbeiter
                                                                        gewinnen wir das
                                                Fortbildungsquote
                                                         Kontakte
                                                                          Interesse der
                                                           Region
                                                           Treffen    Stakeholder für unser
                                                           Bonität
                                                       Investoren            Leitziel?
                                                  Innenfinanzkraft
04 Das Strategische Haus                                              © Friedag / Schmidt 2012                                    85
Zusammenfassung

 Was ist jetzt zu tun ?
 Wen brauchen wir im Boot ?
  – unsere relevanten Stakeholder
 Woran erkennen wir, dass wir Erfolg haben ?
  – unsere Kennzahlen




                        © Friedag / Schmidt 2012   86
Strategieentwicklung und –umsetzung mit der
Balanced Scorecard
01   Einführung / Vorstellung
02   Übersicht
03   Strategische Grundlagen
04   Das Strategische Haus
05   Mit ZAK zu Strategischen Projekten
06   Führen und Berichten mit der BSC
07   Strategie leben
08   Fazit

Anhänge
A1 Balanced Life
A2 20 Jahre BSC – ein Überblick
A3 Mit Kennzahlen führen


                                  © Friedag / Schmidt 2012   87
Schritte zur BSC-Erarbeitung und -Umsetzung
                                                  I. Ziele vereinbaren
                                           (Leitziel, Leitbild, Leitkennzahl)




              VII. Lernprozess                                                     II. Strategische Koordinaten
                organisieren                                                                 entwickeln




      VI. Einordnen der BSC in                                                              III. Zielgerichtete
                                                                                              III. Zielgerichtete
       den Führungsprozess                                                                 Aktionen erarbeiten
                                                                                            Aktionen erarbeiten




                     V. Mit der Balanced                                         IV. Strategische
                     Scorecard berichten                                        Projekte umsetzen


05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten              © Friedag / Schmidt 2012                                         88
III. Schwerpunkte für zielgerichtete Aktionen



                                                             Ziel     mehr Zuwendung            mehr Mitglieder       mehr Einnahmen
                                                    Strategische       Nachwuchs-                  Mitglieder-        Merchandising /
                                                         Themen         förderung                  Wachstum              Branding
                                                        Kennzahl       Trainerquote            Mitglieder i. Verein   Umsatzpotenzial
                                                     Engagement
                                                           Spieler
                                                  Trainingspunkte
         Entwicklungsgebiete




                                                             Image
                                                              Fans
                                                         Fanclubs
                               (Perspektiven)




                                                      Qualifikation
                                                                                            Für jedes Zimmer:
                                                       Mitarbeiter
                                                Fortbildungsquote                           Was tun wir?
                                                         Kontakte                           Was lassen wir ?
                                                           Region
                                                           Treffen
                                                           Bonität
                                                       Investoren
                                                  Innenfinanzkraft
05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten                                       © Friedag / Schmidt 2012                                    89
Das ZAK-Prinzip
  strategische Themen                                              Entwicklungsgebiete


                                        Ziel

                                                          Aktion

  Jede Aktion prüfen, ob sie                                            Kennzahl
   konkret ist
   zu den Zielen der Entwicklungsgebiete und
   der strategischen Themen passt !
05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten   © Friedag / Schmidt 2012                         90
Die Zimmer des Hauses füllen



                                                             Ziel     mehr Zuwendung               mehr Mitglieder       mehr Einnahmen
                                                    Strategische       Nachwuchs-                     Mitglieder-        Merchandising /
                                                         Themen         förderung                     Wachstum              Branding
                                                        Kennzahl       Trainerquote               Mitglieder i. Verein   Umsatzpotenzial
                                                     Engagement
                                                           Spieler     Ziel:          Trainingsbegeisterung wecken
                                                  Trainingspunkte
         Entwicklungsgebiete




                                                             Image     Aktion:        gemeinsame Trainings mit den
                                                              Fans                    jeweils niedrigeren Spielerklassen
                                                         Fanclubs
                               (Perspektiven)




                                                      Qualifikation    Kennzahl: Anzahl beteiligte Teams
                                                       Mitarbeiter
                                                Fortbildungsquote
                                                         Kontakte
                                                           Region
                                                           Treffen
                                                           Bonität
                                                       Investoren
                                                  Innenfinanzkraft
05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten                                          © Friedag / Schmidt 2012                                    91
"Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es."
"Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es."
               ___________________
                ___________________

               Erich Kästner
               Erich Kästner




                 © Friedag / Schmidt 2012   92
Zusammenfassung ZAK

 Translate Strategy into Action
 Veränderungen beginnen im konkreten Tun
 Tun ohne Ziel ist Aktionismus
 Ziel ohne Kennzahl ist unkonkret




                         © Friedag / Schmidt 2012   93
Schritte zur BSC-Erarbeitung und -Umsetzung
                                                  I. Ziele vereinbaren
                                           (Leitziel, Leitbild, Leitkennzahl)




              VII. Lernprozess                                                     II. Strategische Koordinaten
                organisieren                                                                 entwickeln




      VI. Einordnen der BSC in                                                              III. Zielgerichtete
       den Führungsprozess                                                                 Aktionen erarbeiten




                     V. Mit der Balanced                                         IV. Strategische
                                                                                  IV. Strategische
                     Scorecard berichten                                        Projekte umsetzen
                                                                                 Projekte umsetzen

05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten              © Friedag / Schmidt 2012                                       94
IV. Strategische Projekte
  Um die Vielzahl der Aktionen handhabbar zu machen, sollten diese
  zu strategischen Projekt-Ideen zusammengefasst werden.
  Dies erleichtert die notwendige Verknüpfung mit
     Eindeutiger Verantwortlichkeit
     Vereinfachter Koordination mit anderen Projekten
     Einhalten der Kostenbudgets / zeitlicher Kapazitäten
     Besserer Organisation der Arbeit

          Die strategischen Projekte bilden die Grundlage für
          Die strategischen Projekte bilden die Grundlage für
           das Veränderungs-Management im Rahmen der
           das Veränderungs-Management im Rahmen der
                         Balanced Scorecard.
                          Balanced Scorecard.
05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten   © Friedag / Schmidt 2012     95
Aufgaben der Gesamtprojektleitung
   Verantwortliche vorschlagen, um aus den Projekt-Ideen entscheidbare
      Projekte zu erarbeiten
     Projekt-Steuerungsgruppe zur Koordination des Zusammenspiels aller
      BSC-Projekte initiieren
     „Kümmerer“ für die Beobachtung der Zielkennzahlen (Leitkennzahl,
      strategische Themen und Entwicklungsgebiete) vorschlagen
     Erarbeiten Zielkennzahlen
      (Leitkennzahl, Kennzahlen für strategische Themen und
      Entwicklungsgebiete):
       - "Rechenregeln" definieren
       - aktuelle Istwerte ermitteln
       - Planwerte vorschlagen
     Festlegen eines einheitlichen Mitarbeiter-Tagessatzes
     Für eine einheitliche Projekt-Darstellung Sorge tragen
     Jour fix für die Projektleiter einrichten
05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten   © Friedag / Schmidt 2012           96
Arbeitsgruppen für die Projekt-Ideen
   Am besten klein (drei, maximal fünf Mitarbeiter),
      ggf. Experten hinzuziehen
   Leiter(in) sollte nicht aus dem "zuständigen" Funktionalbereich
      kommen (fördert das bereichsübergreifende Zusammenwirken)
   Gesamt-Aufwand sollte zwei MA-Wochen nicht überschreiten
      ggf. bei großen Projekten später Detailplanung erstellen




05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten   © Friedag / Schmidt 2012      97
Projektziel bestimmen
   Was ist das primäre Ziel, das mit diesem BSC-Projekt erreicht
      werden soll ?
   Hiermit geben Sie dem/der späteren Projektleiter(in) eine konkrete
      Zielorientierung


   Vorschlag für zukünftigen Projektleiter




05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten   © Friedag / Schmidt 2012         98
Verständigen auf eine Projekt-Kennzahl,
  Bestimmen von Ist und Soll bzw. Meilensteinen
   Bestimmen Sie eine Projekt-Kennzahl, die
      - den Verlauf Ihrer Projekt-Aktivitäten widerspiegelt
        (eher Frühindikator) bzw.
      - das Ergebnis Ihres Tuns darstellt
        (eher Spätindikator)

   Erarbeiten Sie eine "Rechendefinition", um den aktuellen Istwert
      erfassen zu können
   Geben Sie eine Orientierung für den Projekt-Planwert
   Erarbeiten Sie Meilenstein-Werte für jedes Quartal



05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten   © Friedag / Schmidt 2012       99
Zusätzlich notwendige Aktionen einbeziehen
                                                                  Überlegen Sie, welche
                                                                   Aktionen / Projektschritte
                                                                   zusätzlich notwendig sind, um
                                                                   dieses BSC-Projekt
                                                                   erfolgreich bearbeiten zu
                                                                   können ?
                                                                  Versuchen Sie, für jeden
                                                                   größeren Projektschritt (der
                                                                   z.B. länger als drei Monate
                                                                   benötigt) eine Kennzahl mit Ist
                                                                   und Soll zu bestimmen
                                                                  Bedenken Sie, dass der letzte
                                                                   Projektschritt in der
                                                                   Überleitung in das operative
                                                                   Geschäft besteht – auch
                                                                   dieser Schritt will vorbereitet
05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten                              sein
                                        © Friedag / Schmidt 2012                                     100
Ermitteln der benötigten Ressourcen
   Zeitliche Abfolge der strategischen Aktionen vorschlagen
      Meilensteine definieren
   Welche Kosten erwarten Sie für die jeweiligen Meilensteine?
      Bitte schätzen Sie den Aufwand für:
      - laufende Kosten
      - Investitionen
      - Mitarbeiteraufwand
        (in Mitarbeiter-Tagen mit dem jeweiligen Kostensatz)
      Achtung: es gibt keine "ehda-Kosten"
   Ab wann erfolgt ein Rückfluss = Erträge ?
   Auswirkungen auf die Liquidität transparent machen

05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten   © Friedag / Schmidt 2012   101
BSC-Matrix
   Bewertung der
      Projekt-Auswirkung
      auf Basis der
      ZAK-Zuordnung




05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten   © Friedag / Schmidt 2012   102
Beschlussfassung über den Beginn der ersten
  Schritte zur Umsetzung der Balanced Scorecard
                  nach 7 Wochen …
   Schnelle Erfolge                                                         Dringlichkeit
   Mit welchem Projekt lässt                                         Welches Projekt muss
   sich am schnellsten                                                    zuerst starten ?
   Erfolg
   realisieren (Quick Win) ? Priorisierung
   Wichtigkeit                                                                  BSC-Matrix
   Welches Projekt hat den                                                Welchen Einfluss
   größten Einfluss auf den                                             hat das Projekt auf
   Unternehmenserfolg ?                                            die strategischen Ziele ?




05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten   © Friedag / Schmidt 2012                               103
Beschlussfassung zur Umsetzung der
  strategischen Projekte
     Umsetzungszeitplan skizzieren
     Budgets für das nächste Jahr / die nächsten Jahre andenken
     BSC-Projektverantwortliche in Strukturen einbinden
     Für alle Projekt-Kennzahlen Planwerte festlegen
     Ausgewählte Projekt-Konzepte in den jeweiligen Gremien zur
      Entscheidung stellen

   Überprüfen aller bereits laufenden Projekte auf ihre Passfähigkeit zur
      strategischen Ausrichtung
     Kick-off durch Vorstand / Geschäftsführung

   Strategieorientierten Kommunikationsprozess starten

05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten   © Friedag / Schmidt 2012             104
Für Akzeptanz sorgen
Das Wichtigste:

 Suchen Sie nicht nach perfekten Lösungen
 Organisieren Sie schrittweise das sofort Machbare
 Übertragen Sie Verantwortung sowie Kompetenz und
   fordern Sie Konsequenz

 Je schneller erste Erfolge sichtbar werden, umso größer wird die
   Akzeptanz für Ihre Balanced Scorecard


                   Projektumsetzung mit
                   Projektumsetzung mit
        Verantwortung, Kompetenz und Konsequenz !!
        Verantwortung, Kompetenz und Konsequenz

                              © Friedag / Schmidt 2012               105
Der Managementprozess BSC fokussiert
                        Geschäfts-Idee
            unser (bezahlter) gesellschaftlicher Auftrag

                       Geschäftsmodell
         die Einzigartigkeit, wie wir unser Geschäft machen

                    Strategisches Leitziel
                   was wir uns jetzt vornehmen

         Strategische Themen / Interessengruppen
                 mit den relevanten Stakeholdern
                     zu bearbeitende Themen

                Strategiezentrierte Aktionen
                 konkretes Tun zur Zielerreichung

                    Strategische Projekte
                      die Arbeit organisieren
                           © Friedag / Schmidt 2012           106
„Wer etwas Großes will, der muss sich
 „Wer etwas Großes will, der muss sich
         beschränken wissen;
          beschränken wissen;
der dagegen alles will, der will in der Tat
der dagegen alles will, der will in der Tat
    nichts und bringt es zu nichts."
     nichts und bringt es zu nichts."
                 ___________________
                  ___________________

         Georg Wilhelm Friedrich Hegel
         Georg Wilhelm Friedrich Hegel




                   © Friedag / Schmidt 2012   107
Zusammenfassung strategische Projekte

 gemeinsame Zielorientierung – eindeutige Verantwortung
 Allen die Chance geben, mitzutun
 Die Arbeit organisieren – Fangen Sie an !




                         © Friedag / Schmidt 2012          108
Strategieentwicklung und –umsetzung mit der
Balanced Scorecard
01   Einführung / Vorstellung
02   Übersicht
03   Strategische Grundlagen
04   Das Strategische Haus
05   Mit ZAK zu Strategischen Projekten
06   Führen und Berichten mit der BSC
07   Strategie leben
08   Fazit

Anhänge
A1 Balanced Life
A2 20 Jahre BSC – ein Überblick
A3 Mit Kennzahlen führen


                                  © Friedag / Schmidt 2012   109
Schritte zur BSC-Erarbeitung und -Umsetzung

                                               I. Ziele vereinbaren
                                        (Leitziel, Leitbild, Leitkennzahl)




              VII. Lernprozess                                                  II. Strategische Koordinaten
                organisieren                                                              entwickeln




      VI. Einordnen der BSC in                                                           III. Zielgerichtete
       den Führungsprozess                                                              Aktionen erarbeiten




                 V. Führen mit der Balanced                                   IV. Strategische
                  V. Führen mit der Balanced
                         Scorecard                                           Projekte umsetzen
                          Scorecard

06 Führen und Berichten mit der BSC             © Friedag / Schmidt 2012                                       110
Was ist eine Balanced Scorecard ?


                       Die Balanced Scorecard
                       Die Balanced Scorecard
                ist ein universelles Instrument zur
                 ist ein universelles Instrument zur
              Ausrichtung des Handelns einer Gruppe
              Ausrichtung des Handelns einer Gruppe
              von Menschen auf ein gemeinsames Ziel
              von Menschen auf ein gemeinsames Ziel



             Projektarbeit ist wichtig.

             Der Kern der Balanced Scorecard ist das
             Führen mit messbaren Zielen

06 Führen und Berichten mit der BSC   © Friedag / Schmidt 2012   111
Dem Maßgeblichen ein Maß geben
   Auf welche Frage brauchen wir eine (an)gemessene Antwort ?
   Auf wen soll die Kennzahl wirken (Kohärenz = Stimmigkeit) ?
    − Verständlichkeit
    − Handhabbarkeit
    − Bedeutsamkeit




06 Führen und Berichten mit der BSC   © Friedag / Schmidt 2012    112
V. Führen mit der BSC
       Strategisches Geschäft                                       Operatives Geschäft
       (Potenzial-Entwicklung)                                      (Potenzial-Nutzung)

             Veränderunge                                                Geld für
                n führen                                              Veränderunge
  Strategisches
      Haus                                                                   n
       Strategische                                                   erwirtschaften
         Projekte
                                      Berichts-Scorecard

                                        Das ganze
                                   Unternehmen auf die
                                   Strategie ausrichten
                       Strategische und operative Ziele verknüpfen
                       Die Sprache der Berichts-Empfänger sprechen
                       Auf die Zielerreichung orientieren (4-Felder-Matrix)
06 Führen und Berichten mit der BSC      © Friedag / Schmidt 2012                         113
Strategisches Haus
  Wer ist verantwortlich für die
  Kennzahlen des Strategischen
  Hauses ?

                                                                 Ziel     mehr Zuwendung                mehr Mitglieder       mehr Einnahmen
                                                        Strategische       Nachwuchs-                      Mitglieder-        Merchandising /
                                                             Themen         förderung                      Wachstum              Branding
                                                            Kennzahl       Trainerquote                Mitglieder i. Verein   Umsatzpotenzial
                                                         Engagement
                                                               Spieler
                                                      Trainingspunkte
             Entwicklungsgebiete




                                                                 Image
                                                                  Fans
                                                             Fanclubs
                                   (Perspektiven)




                                                          Qualifikation
                                                           Mitarbeiter
                                                    Fortbildungsquote
                                                             Kontakte
                                                               Region
                                                               Treffen
                                                               Bonität
                                                           Investoren
                                                      Innenfinanzkraft
06 Führen und Berichten mit der BSC                                         © Friedag / Schmidt 2012                                            114
Berichts - Scorecard
  Reporting mit der Vier-Felder-Matrix

    Messbare Ziele
             strategisch                                           operativ


     Wer ist verantwortlich für die Kennzahlen der Berichts-Scorecard ?


                                                                 Maßnahmen
               Probleme
                                                     Entscheidungsbedarf

         Die Scorecard verfolgt das „One-Page-only-Prinzip“
         Die Scorecard verfolgt das „One-Page-only-Prinzip“
06 Führen und Berichten mit der BSC   © Friedag / Schmidt 2012                115
Strategie verbinden mit dem
  operativen Geschäft



                     Frühindikatoren =                      Spätindikatoren =
                     Potenzialentwicklung                   Potenzialnutzung




06 Führen und Berichten mit der BSC   © Friedag / Schmidt 2012                  116
Berichten mit der Scorecard
   Auswahl geeigneter strategischer Ziele und Kennzahlen aus der
          Führungs-Scorecard
         „Übersetzen“ in die Sprache der Berichtsempfänger:
      −    Aufsichtsrat
      −    Konzernleitung
      −    Banken
      −    Behörden
      −    …

   Definieren / Zusammenstellen der wesentlichen operativen Ziele und
          Kennzahlen
         Gegenüberstellen von einander entsprechenden strategischen und
          operativen Ziele und Kennzahlen
         Anpassen an die bestehende Berichts-Kultur
          (gegebenenfalls ergänzen um vorgegebene Ziele und Kennzahlen)

06 Führen und Berichten mit der BSC       © Friedag / Schmidt 2012         117
"Es ist nicht genug, eine Sache zu
   "Es ist nicht genug, eine Sache zu
beweisen, man muss die Menschen zu ihr
beweisen, man muss die Menschen zu ihr
         auch noch verführen."
          auch noch verführen."
              ___________________
               ___________________

            Friedrich Nietzsche
            Friedrich Nietzsche




                © Friedag / Schmidt 2012   118
Zusammenfassung Berichten

 Führen mit messbaren Zielen
 Geschaffene Potenziale nutzen




                       © Friedag / Schmidt 2012   119
Strategieentwicklung und –umsetzung mit der
Balanced Scorecard
01   Einführung / Vorstellung
02   Übersicht
03   Strategische Grundlagen
04   Das Strategische Haus
05   Mit ZAK zu Strategischen Projekten
06   Führen und Berichten mit der BSC
07   Strategie leben
08   Fazit

Anhänge
A1 Balanced Life
A2 20 Jahre BSC – ein Überblick
A3 Mit Kennzahlen führen


                                  © Friedag / Schmidt 2012   120
Schritte zur BSC-Erarbeitung und -Umsetzung
                                                   I. Ziele vereinbaren
                                            (Leitziel, Leitbild, Leitkennzahl)




               VII. Lernprozess                                                     II. Strategische Koordinaten
                 organisieren                                                                 entwickeln




       VI. Einordnen der BSC in                                                              III. Zielgerichtete
        VI. Einordnen der BSC in
        den Führungsprozess                                                                 Aktionen erarbeiten
          den Führungsprozess




                      V. Mit der Balanced                                         IV. Strategische
                      Scorecard berichten                                        Projekte umsetzen


07 Strategie leben                                  © Friedag / Schmidt 2012                                       121
VI. Verbreitung der BSC im Unternehmen
   Quartals-Previews in der „BSC-Runde“
       −   über Projekt-Meilensteine berichten, nächste Schritte bestimmen
       −   Überführung der strategischen Projekte in das operative Geschäft
       −   erfolgreiche Projektabschlüsse würdigen / feiern
   Festlegung der Geschäftsbereiche, für die eine spezifische
      Balanced Scorecard erarbeitet werden soll
       -   Welche Geschäftsbereiche sind strategisch relevant ?
       -   Wo sind unterschiedliche strategische Ansätze zur Erreichung des Leitziels
           sinnvoll und notwendig ?
       -   Wann ist es sinnvoll Team-Orientierungs-Meetings (TOM) durchzuführen ?
       -   Schwerpunkte setzen
   Eindeutige Verantwortlichkeit für Beiträge zur Strategieumsetzung
      vereinbaren



07 Strategie leben                      © Friedag / Schmidt 2012                        122
Architektur der Verbreitung der BSC im Unternehmen

   Abstimmen von
      Unternehmens- und
      Bereichszielen                                       st, ann
     Entwicklungsfelder als                           el b n k n
                                                    t s ze la
                                                 ier tüt s P
      Schwerpunkte für
                                              fin rs ng
      Führungs-Scorecard
      in den Bereichen                      de nte ru
     Ablaufschema für die             ich el u ntie
      Einführung im gesamten         re t z i
                                    e i          e
      Unternehmen                r B L e p l em
                               de a
      (Schulung von Moderatoren) s
     Aufwand beachten für Je r d m I m
      Strategieerarbeitung unde Te
                                     a
                             e
      -umsetzung         w i IP
                           T
07 Strategie leben             © Friedag / Schmidt 2012              123
Aufwand für die BSC-Einführung
   Schnupper-Workshop / Kennenlernen                        2 Tage
   Orientierungs-Workshop                                   2 - 3 Tage
   Strategie-Entwicklung                                    3 Tage
      (Mission, Geschäftsmodell, strategisches Zielsystem)
     Strategie-Umsetzung (BSC)                              3 Tage
     Entscheidungs-Workshop                                 1 Tag
     Erarbeitung Berichts-Scorecard                         1 Tag
     Strategie-Begleitung: Preview (quartalsweise)
     Wiederholungs-Workshop (jährlich)                      2 Tage
     Optional: Werte und Führungsgrundsätze,
               Eindeutige Verantwortlichkeit, TIP
                        it´s a never ending story !!
                         it´s a never ending story
07 Strategie leben                © Friedag / Schmidt 2012                124
Verantwortung und Interesse
   Eindeutige Verantwortung für zu erzielende Resultate auf allen
      Ebenen (Bereiche, Teams, Mitarbeiter) erarbeiten und vereinbaren:
      - Kümmerer
      - Macher
   Verantwortung erfordert Kompetenz (Befähigung und Befugnis) und
      Konsequenz (Bekenntnis, Umsetzung und Führung)
   Incentives – nach einer Testzeit - auf Basis der vereinbarten Ziele:
      - Anerkennung
      - Karriere
      - nichtmonetäre bzw. monetäre Prämien
   unternehmerisches Risiko fordern und fördern


07 Strategie leben               © Friedag / Schmidt 2012                  125
Benötigen wir neue EDV-Lösungen für den
  Einsatz der BSC ?
   Erst die Inhalte klären, dann das praktische Messen proben
   Anfangs reicht MS-EXCEL
   Gegebenenfalls genügen vorhandene Berichtssysteme
   Aber: Der „Verkauf“ von Informationen spielt eine wichtige Rolle
      bei einer erfolgreichen BSC-Umsetzung

   Wenn Sie wissen, was Sie wie messen und berichten wollen,
      dann entscheiden Sie sich für eine technische Unterstützung




07 Strategie leben               © Friedag / Schmidt 2012              126
Kommunikation: Wollen - Können - Dürfen
   Damit alle im Unternehmen mitmachen können, müssen wir die
       gemeinsam festgelegten Zielstellungen kommunizieren
      Basis sollte ein Kommunikationskonzept sein
      Ziele:
       - jeder soll im Herzen den Wunsch verspüren, sich für sein
         Unternehmen engagieren zu können
       - jeder sollte sagen können: dies ist mein Beitrag - und dies
         auch tun können
       - jeder erwartet die Messung = Wahrnehmung seines Beitrages
    „Gesagt ist nicht gehört.
     „Gesagt ist nicht gehört.
             Gehört ist nicht verstanden.
              Gehört ist nicht verstanden.
                        Verstanden ist nicht einverstanden.
                        Verstanden ist nicht einverstanden.
                                Einverstanden ist nicht angewandt.
                                Einverstanden ist nicht angewandt.
                                          Angewandt ist nicht beibehalten.“
                                          Angewandt ist nicht beibehalten.“
    Konrad Lorenz (Verhaltensforscher)
     Konrad Lorenz (Verhaltensforscher)

07 Strategie leben                        © Friedag / Schmidt 2012            127
Wie gehen wir vor ?
   “unendlich“                                                                                   Geschäfts-
                                                                                                      Idee


                     Unternehmens-Politische Orientierung
                                  (langfristige Ziele)            Orientierung

   7 – 15 Jahre                                                       (UPO)                       Strategie-
                                                                Strate-   Strate-
                                                                          gische
                                                                                                Entwicklung
                                                                gische
                                                                Fragen    Antwort

                                Geschäftsmodell
   1 – 3 Jahre
         Berichts-Scorecard                                     Strategisches Haus
                                                                                                 Strategie-
                                                                                                Umsetzung
                                                                                 Strategische
                              Balanced Scorecard                                   Projekte


   lfd. Jahr
                              laufendes Geschäft                                                  Strategie-
                                mittelfristige Planung /                                           Nutzung
                              Budget / Ergebnis /Liquidität                                 (Integration in den
                                                                                                             128

07 Strategie leben                                                                        Management Zyklus)
                                     © Friedag / Schmidt 2012
Einbinden in die Controlling-Systeme




                                  Zweck-
                     Trend-    Bestimmung           Portfolio-             Personal- /
                     Scouts     Geschäfts-          Potenziale              Produkt-       Maßnahmen-
                                   Modell                                 Entwicklung       Verfolgung
                                                     Produkt-
                     SWOT      Strategisches        Potenziale
                                   Haus                                      Berichts-Scorecard
                   Markt-
                                   UPO              Zielkosten            Korridore
                 Forschung
                                                                           durch            Integriertes
                                 Umsatz-
                     Vester-                         Margen-              Eckdaten           Planungs-
                                Potenzial-
                     Matrix                          Potenzial             (WEG)                und
                                 Struktur
                                                                                               Risiko-
                                                                                           Management-
                Bevölkerungs-             Entwicklungs-
                                                                                               System
                 Entwicklung Grenzen der Kapazitäten Leistungs-                               inklusive
                   Klima-     Beeinfluss- Finanzierungs- Kapa-                             Versicherung
                                barkeit                  zitäten
                Entwicklung                 Kapazitäten
07 Strategie leben                             © Friedag / Schmidt 2012                                    129
Management-Kalender




07 Strategie leben       © Friedag / Schmidt 2012   130
„Es wird sich nichts ändern,
„Es wird sich nichts ändern,
  wenn wir nichts ändern."
  wenn wir nichts ändern."
         ___________________
          ___________________

          Dr. Rabold
          Dr. Rabold




           © Friedag / Schmidt 2012   131
Zusammenfassung Strategie leben

 Strategische Kommunikation läuft nicht von allein
 Jeder formuliert seinen Beitrag zur Strategie
 Strategy as everyone‘s everyday job




                         © Friedag / Schmidt 2012     132
Schritte zur BSC-Erarbeitung und -Umsetzung
                                                   I. Ziele vereinbaren
                                            (Leitziel, Leitbild, Leitkennzahl)




               VII. Lernprozess                                                     II. Strategische Koordinaten
                VII. Lernprozess
                 organisieren                                                                 entwickeln
                  organisieren




       VI. Einordnen der BSC in                                                              III. Zielgerichtete
        den Führungsprozess                                                                 Aktionen erarbeiten




                      V. Mit der Balanced                                         IV. Strategische
                      Scorecard berichten                                        Projekte umsetzen


07 Strategie leben                                  © Friedag / Schmidt 2012                                       133
VII. Strategischen Dialog pflegen
   Besprechen Sie wenigstens einmal pro Quartal im Führungskreis
      zusammen mit den Projektleitern die Strategieumsetzung
   Halten Sie nicht starr an der Umsetzung einmal aufgestellter Ziele
      fest, wenn diese nicht zum Erfolg führen
   Diskutieren Sie,
       - ob die erwarteten Wirkungen (Ziele im Strategischen Haus und in
         der Berichts-Scorecard) eintreten;
               die richtigen Dinge tun
       - ob der Aufwand den Zielen angemessen ist;
               die Dinge richtig tun




07 Strategie leben                © Friedag / Schmidt 2012                 134
Strategisches Lernen
  Sie sollten sich fragen,
   ob Ihr Leitziel noch den strategischen Anforderungen genügt, oder es
      verändert werden muss und welche Konsequenzen daraus für das
      strategische Koordinatensystem und die Projekte resultieren
   ob das operative Ausschöpfen der vorhandenen Potenziale effektiv
      genug erfolgt
   ob die externen Berichte über Ihr strategisches und operatives
      Handeln zu der Ressourcenverteilung geführt hat, die Sie erwartet
      haben und was Sie gegebenenfalls verändern müssen bezüglich der
      Darstellung Ihrer Entwicklung




07 Strategie leben              © Friedag / Schmidt 2012                   135
"Lebe, als würdest Du morgen sterben.
"Lebe, als würdest Du morgen sterben.
  Lerne, als würdest Du ewig leben."
  Lerne, als würdest Du ewig leben."
             ___________________
              ___________________

            Mahatma Gandhi
            Mahatma Gandhi




               © Friedag / Schmidt 2012   136
Zusammenfassung Lernen

 Irren ist menschlich
 Ziele sind zu hinterfragen, ob sie noch zeitgemäß sind




                         © Friedag / Schmidt 2012          137
Strategieentwicklung und –umsetzung mit der
Balanced Scorecard
01   Einführung / Vorstellung
02   Übersicht
03   Strategische Grundlagen
04   Das Strategische Haus
05   Mit ZAK zu Strategischen Projekten
06   Führen und Berichten mit der BSC
07   Strategie leben
08   Fazit

Anhänge
A1 Balanced Life
A2 20 Jahre BSC – ein Überblick
A3 Mit Kennzahlen führen


                                  © Friedag / Schmidt 2012   138
Do´s für einen gelungenen BSC-Prozess:
      Fangen Sie nicht ohne vorbehaltlose Unterstützung des Vorstands an
      Suchen Sie den offenen strategischen Dialog
      Bemühen Sie sich um nachhaltige Kooperationen
      Geben Sie ganz konkrete Orientierungen
      Achten Sie auf Stimmigkeit (verständlich, handhabbar, bedeutsam)
      Prioritäten helfen, wichtiges von unwichtigem zu trennen
      Erarbeiten Sie ein Kommunikationskonzept
      Üben Sie sich in Geduld
      Organisieren Sie schnelle Erfolge
      Verbinden Sie die BSC mit Ihrem Controlling- und
       Managementsystem

08 Fazit                           © Friedag / Schmidt 2012                 139
Dont´s für einen gelungenen BSC-Prozess:
      Zukunft geschieht, im Zweifel auch ohne Sie
      Meiden Sie unscharfe Begriffe
      Die BSC ist mehr als ein Kennzahlensystem
      „Meilensteine“ sind kein Ersatz für fehlende Kenngrößen
      Kein „verbessern“, „optimieren“ etc. ohne Ziel-Kriterium
      Beschränken Sie sich  weniger ist mehr!
      Zukunft ist immer mit einer Rest-Ungewissheit versehen, daher seien
       Sie kein Perfektionist
      Vermeiden Sie unabgestimmte Kommunikation
      Beginnen Sie nicht sofort mit BSC-basierten Zielvereinbarungen
      Starten Sie nicht mit einer komplexen BSC-IT-Softwarelösung
      Drücken Sie die BSC nicht durch
08 Fazit                           © Friedag / Schmidt 2012                  140
Fazit
   Erfolgreicher dank Strategie-Erarbeitung und -Umsetzung
   mit der Balanced Scorecard ?

   Führung mit gemeinsamen und klar definierten strategischen wie
      operativen Zielen

   Durch verbesserte Motivation Mit-Denken, Mit-Verantworten und
      zielorientiertes Mit-Tun aller Mit-Arbeiter

   Verbesserte Transparenz führt zu Vertrauenssicherung bei allen
      Stakeholdern

                  Strategie als Führungsaufgabe zur
                  Strategie als Führungsaufgabe zur
                nachhaltigen Unternehmenssicherung !!
                nachhaltigen Unternehmenssicherung
08 Fazit                            © Friedag / Schmidt 2012         141
Balanced Scorecard
   Knüpft an vertraute und bewährte Methoden an und
      führt altbekannte Ideen zusammen

   Setzt den Rahmen für die Konkretisierung und Realisierung
      unserer Strategien

   Verbreitet die strategischen Ansätze durch Kommunikation im
      Unternehmen

   Kann uns bei der Umsetzung und operativen Nutzung unserer
      Strategien helfen




08 Fazit                       © Friedag / Schmidt 2012           142
 "Balanced Scorecard ist mehr als ein Kennzahlensystem"
      Friedag / Schmidt

   "Balanced scorecard is management, not measurement"
      Kaplan / Norton



                         balanced scorecard
                          balanced scorecard
                    transforms strategy into action
                     transforms strategy into action




08 Fazit                       © Friedag / Schmidt 2012      143
Mehr Informationen zur Balanced Scorecard
   Internet
      www.scorecard.de
      (Seminarangebote, Literatur, Downloads, BSC-Berater, Diskussionsforum)
   Fachbücher
      1. Balanced Scorecard – Mehr als ein Kennzahlensystem
                                                                  ISBN 3-448-04061-4   € 29,65
      2. My Balanced Scorecard
                                                                  ISBN 3-448-04696-5   € 39,80
      3. TaschenGuide Balanced Scorecard
                                                                  ISBN 3-448-06149-2   € 6,60
      4. Balanced Scorecard at work
                                                                  ISBN 3-448-05570-0   € 39,80
      5. Die BSC als ein universelles Managementinstrument
                                                                  ISBN 3-8300-2038-4   € 48,00
      6. Management 2.0 – Kooperation – der entscheidende
               20
                  00
         Wettbewerbsvorteil                ISBN 987-3-448-09328-5 € 39,80


08 Fazit                               © Friedag / Schmidt 2012                                  144
„Balanced Scorecard
        „Balanced Scorecard
   Translates Strategy into Action"
Translates Strategy into Satisfaction"
   Translates Strategy into Action"
Translates Strategy into Satisfaction"
              ___________________
               ___________________

          Kaplan //Norton (1992)
       Süddeutscher Vorstand (2011)
           Kaplan Norton (1992)
       Süddeutscher Vorstand (2011)




                © Friedag / Schmidt 2012   145
"Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben,
"Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben,
sondern viel Zeit, die wir nicht nutzen."
sondern viel Zeit, die wir nicht nutzen."
               ___________________
                ___________________

                  Sokrates
                  Sokrates




                 © Friedag / Schmidt 2012   146
Willkommen
 Zukunft !
  Vielen Dank für Ihre Mitarbeit

     © Friedag / Schmidt 2012      147
Strategieentwicklung und –umsetzung mit der
Balanced Scorecard
01   Einführung / Vorstellung
02   Übersicht
03   Strategische Grundlagen
04   Das Strategische Haus
05   Mit ZAK zu Strategischen Projekten
06   Führen und Berichten mit der BSC
07   Strategie leben
08   Fazit

Anhänge
A1 Balanced Life
A2 20 Jahre BSC – ein Überblick
A3 Mit Kennzahlen führen


                                  © Friedag / Schmidt 2012   148
Anhang 1: Persönliche Balanced Scorecard
  Bereich          Maßnahme                               Soll          Ist
                                                          [ pro Zeiteinheit ]

  Familie          Telefonate mit Ehefrau                  5            3,7
                   Blumen für die Ehefrau                  4            3
                   Gemeinsam Essen gehen                   4            5
                   Ausflüge mit der Familie                3            2
                   Tanzen / Theater                        2            2,5

  Freundeskreis    Skatrunde                               1            1
                   Jugendarbeit                            2            1
                   Private Freunde treffen                 2            1


A1 Balanced Life               © Friedag / Schmidt 2012                         149
Persönliche Balanced Scorecard
  Bereich          Maßnahme                                 Soll          Ist
                                                            [ pro Zeiteinheit ]

  Beruf
                   Mitarbeiter-Fortbildung                   2            1,5
                   Teamsitzungen                             4            3
                   Bürotage zur Kommunikation                2            1
                   Feierabend um 18:30                       3            1,5
                   Wochenende ohne Firma                     2            1

  Gesundheit       Joggen                                    2            2,5
                   Ausschlafen                               2            1




A1 Balanced Life                 © Friedag / Schmidt 2012                         150
Persönliche Balanced Scorecard




A1 Balanced Life     © Friedag / Schmidt 2012   151
"Das Leben ist das, was passiert,
 "Das Leben ist das, was passiert,
während man andere Pläne macht."
während man andere Pläne macht."
            ___________________
             ___________________

            John Lennon
             John Lennon




              © Friedag / Schmidt 2012   152
Strategieentwicklung und –umsetzung mit der
Balanced Scorecard
01   Einführung / Vorstellung
02   Übersicht
03   Strategische Grundlagen
04   Das Strategische Haus
05   Mit ZAK zu Strategischen Projekten
06   Führen und Berichten mit der BSC
07   Strategie leben
08   Fazit

Anhänge
A1 Balanced Life
A2 20 Jahre BSC – ein Überblick
A3 Mit Kennzahlen führen


                                  © Friedag / Schmidt 2012   153
Anhang 2: 20 Jahre BSC – ein Überblick
  Kaplan / Norton 1992: Grundansatz Balanced Scorecard




                   translate strategy into action
A2 20 Jahre BSC – ein Überblick   © Friedag / Schmidt 2012   154
Kaplan / Norton 1992:       Strategy Map




    Aufzeigen der wesentlichen Zusammenhänge,
         die wir strategisch gestalten wollen




A2 20 Jahre BSC – ein Überblick   © Friedag / Schmidt 2012   155
Kaplan / Norton 1992:           Maßnahmen / Projekte




   Balanced Scorecard is a Management-, not a Measurement-System
A2 20 Jahre BSC – ein Überblick       © Friedag / Schmidt 2012      156
Kaplan / Norton 2001:           strategiefokussierte Organisation




   Balanced Scorecard als Ausgangspunkt des strategischen Prozesses
A2 20 Jahre BSC – ein Überblick       © Friedag / Schmidt 2012         157
Logistik-Prozesse Prozesse
                                                        S1: Produktions- und
  Kaplan / Norton 2001:       Strategische Themen
                                   strategische Themen




                                                                           S2: Kunden-Management-
   Finanzen




                                                                                           S3: Innovations-Prozesse
   Kunden


   interne Prozesse

                                                                                                              S4: gesetzl. vorgesch
                                                                                                              / soziale Prozesse
   Lernen + Entwicklung




   Bei NPO ist Mission die oberste Perspektive
A2 20 Jahre BSC – ein Überblick   © Friedag / Schmidt 2012                                                                            158
strategische Bereitschaft




                                                             Logistik-Prozesse Prozesse
                                                             S1: Produktions- und
  Kaplan / Norton 2004:

   Finanzen


   Kunden




                                                                                Management-
                                                                                S2: Kunden-
   interne Prozesse                   strategische Themen

     durch Ausrichtung
      auf die Themen
        strategische
        Bereitschaft


                                                            Prozesse
                                                            S3: Innovations-
          schaffen


   Lernen + Entwicklung

   - Humankapital
   - Informationskapital
                                                             Prozesse
                                                             vorgeschr
                                                             S4: gesetz


   - Organisationskapital

A2 20 Jahre BSC – ein Überblick       © Friedag / Schmidt 2012                                159
europäische Adaptionen des BSC-Gedankens




              Das Intellektuelle Kapital bestimmt
             70% – 80% des Unternehmenswertes


  Intellectual Capital Statement soll Bestandteil der IFRS werden
A2 20 Jahre BSC – ein Überblick   © Friedag / Schmidt 2012          160
Motivationsfaktoren1:
  Motivatoren mit der höchsten Bedeutung, n = 3.400 MA
  1.Zufriedenheitsgefühl
  2.Arbeitsklima
  3.Eigenverantwortliches Handeln
  4.Gesicherter Arbeitsplatz
  5.Eigene Lebensziele
  6.Herausforderung der Tätigkeit
  7.Sinn der Aufgabe
  …
  11. Gehalt
  1
      Quelle: Al-Baghdadi, was uns motiviert, Harvard Business Manager, 12/2009, S. 22 f

A2 20 Jahre BSC – ein Überblick           © Friedag / Schmidt 2012                         161
Strategieentwicklung und –umsetzung mit der
Balanced Scorecard
01   Einführung / Vorstellung
02   Übersicht
03   Strategische Grundlagen
04   Das Strategische Haus
05   Mit ZAK zu Strategischen Projekten
06   Führen und Berichten mit der BSC
07   Strategie leben
08   Fazit

Anhänge
A1 Balanced Life
A2 20 Jahre BSC – ein Überblick
A3 Mit Kennzahlen führen


                                  © Friedag / Schmidt 2012   162
Anhang 3: Mit Kennzahlen führen
  Kennzahlen sind Vereinbarungen
   zur Verdeutlichung unserer Ziele
   als Basis für die Kommunikation
   zur Klarheit über den Stand der Zielerreichung

  Bitte auch als Controller immer beachten: Was kosten Kennzahlen ?



               Es geht um die Entscheidungsnützlichkeit
               Es geht um die Entscheidungsnützlichkeit
                   der bereitgestellten Informationen
                   der bereitgestellten Informationen
                        (Nutzen-Kosten-Denken)
                         (Nutzen-Kosten-Denken)

A3 Mit Kennzahlen führen        © Friedag / Schmidt 2012              163
Wer Potenziale entwickeln will, muss die
  Entwicklung auch messen und dokumentieren
   Messen = Anlegen eines Maßstabs an ein Ereignis
   Kein Maßstab ist objektiv, sondern das Ergebnis von Konventionen
   Konventionen schaffen die Grundlage für gemeinsames Verständnis
   In diesem Sinne bilden Kennzahlen eine geeignete Ausgangsbasis
      für die Kommunikation und das gemeinsame Tun

  Aber:

   Zu viele Zahlen behindern die Kommunikation
      (weniger ist mehr)



A3 Mit Kennzahlen führen       © Friedag / Schmidt 2012                164
Kennzahlen sind nicht Abbild der Realität, sondern
  Basis für Kommunikation über gemeinsames Tun



                                                                            Filter
                                                                                                           Emotion und
       reale                                                                                                Motivation                           reale
                           Wahrnehmungsfähigkeit



                                                   Verarbeitungsfähigkeit




                                                                                                                        Entscheidung
                                                                                                 Verständnis
                                                                                     Auswahl
               Infor-
                                                                                                                                       Handeln
               mation

       Welt                                                                                                    Gedächtnis-                       Welt
                                                                                                                 muster




A3 Mit Kennzahlen führen                                                    © Friedag / Schmidt 2012                                                     165
Wie effektiv unsere Filter wirken:

   in jeder Sekunde nehmen wir
      mit unseren Augen, Ohren, Haut,
      Mund und Nase Daten auf                                   10 Mio. Bit/sec
   in jeder Sekunde verarbeiten wir
      mit unserem Nervensystem                                    1 Mio. Bit
   in jeder Sekunde nutzen wir für
      unser aktives Handeln                                          50 Bit

      ... und wir leben gut damit!



   Konsequenz:
   Kommunikation ist immer das, was beim Anderen ankommt.
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Kennzahlen brauchen Kommunikation

    eine 9 !                                                  eine 6 !




                             Wir einigen uns auf 7,5
                             Wir einigen uns auf 7,5
                           statt uns zu entscheiden !!
                            statt uns zu entscheiden

A3 Mit Kennzahlen führen           © Friedag / Schmidt 2012              167
Zukunftsorientierung mit Kennzahlen
   Indikatoren messen die Wirkung von Ereignissen.
   Kennzahlen werden zu Frühindikatoren, wenn wir den
      Zusammenhang zwischen heute messbaren Ereignissen und ihrer
      Rolle als Ursache zukünftig erreichbarer Wirkungen verstehen.

  Diesen Zusammenhang erfassen wir
   intuitiv
   zuweilen bewusst
      - als Korrelation – statistischer Zusammenhang
      - als Kausalität – logischer Zusammenhang
      - als Algorithmus – mathematischer Zusammenhang


A3 Mit Kennzahlen führen         © Friedag / Schmidt 2012             168
EFQM-Modell & Controlling
   Eine gemeinsame Plattform
           strategisches     Prozess-                 operatives
            Controlling     Controlling               Controlling




             Qualität         Qualität                 Qualität
            entwickeln       umsetzen                  nutzen


A3 Mit Kennzahlen führen   © Friedag / Schmidt 2012                 169
RADAR-Methodik und Controlling
                                                                   Lernen und neue
                                                                   Ziele festlegen


                                                        Zu erreichende
                                                        Ergebnisse
                                                        festlegen




                                         Bewerten und
                                                                   E
                                                                                     Planen
                                         überprüfen               W G

                                                             Durchführen




A3 Mit Kennzahlen führen   © Friedag / Schmidt 2012                                           170
Strategieentwicklung und –umsetzung mit der
Balanced Scorecard
01   Einführung / Vorstellung
02   Übersicht
03   Strategische Grundlagen
04   Das Strategische Haus
05   Mit ZAK zu Strategischen Projekten
06   Führen und Berichten mit der BSC
07   Strategie leben
08   Fazit

Übungsblätter




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Übung 1: unser Geschäftsmodell
     Erläutern Sie die Zweckbestimmung unseres Unternehmens
     Beschreiben Sie die vier Seiten des Geschäftsmodells
       1. Kundentyp
       2. Kundenbedürfnis
       3. unsere Kernkompetenz
       4. unsere Einzigartigkeit




    Hinweis:       bitte schreiben Sie mit Filzschreiber gut lesbar
       und horizontal auf die Moderationskarten


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Übung 2: Bewahren - Verändern
    Beschreiben Sie die fünf wichtigsten Dinge, die bei einem
    Veränderungsprozess in unserem Unternehmen auf jeden
    Fall
    bewahrt
    bzw. die andere Gruppe(n):
    verändert
    werden sollen.




    Hinweis:        bitte schreiben Sie mit Filzschreiber gut
    lesbar und horizontal auf die Moderationskarten
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Übung 3: Leitbild – Leitziel - Leitkennzahl
     Welchen zeitlichen Horizont setzen sie an - bis … ?
     Leitziel        Was wollen wir erreichen ?
     Leitbild        Worauf machen wir unsere Kunden neugierig ?
                       Welches Image wollen wir in Zukunft haben ?
                       Wie wollen wir gesehen werden ?
     Leitkennzahl     Woran wollen wir messen, dass wir unser Leitziel
                       erreicht haben ?




    Hinweis:            bitte schreiben Sie mit Filzschreiber gut lesbar und
       horizontal auf die Moderationskarten

Ü                                   © Friedag / Schmidt 2012                   174
Vorlage für unser strategisches Haus



                                                                  Ziel   Ziel:                              Ziel:          Ziel:

                                                 Strategische Themen     strat. Thema                       strat. Thema   strat. Thema

                                                              Kennzahl   Kennzahl:                          Kennzahl:      Kennzahl:
                                            Ziel:
                                            EG: Kunden
                                            Kennzahl:
     Entwicklungsgebiete




                                            Ziel:
                                            EG: Mitarbeiter
                                            Kennzahl:
                           (Perspektiven)




                                            Ziel:
                                            EG:
                                            Kennzahl:

                                            Ziel:
                                            EG:
                                            Kennzahl:

                                            Ziel:
                                            EG:
                                            Kennzahl:
Ü                                                                                © Friedag / Schmidt 2012                                 175
Übung 4: strategische Themen
     Benennen Sie relevante strategische Themen, mit denen Sie jetzt
       ihre Strategie umsetzen wollen.
     Was sind die jeweiligen Ziele, die Sie erreichen wollen ?
     Mit welcher Kennzahl können Sie messen, ob Sie
       - auf dem richtigen Weg sind ?
       - das Ziel erreicht haben ?




    Hinweis:        bitte schreiben Sie mit Filzschreiber gut lesbar und
       horizontal auf die Moderationskarten


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Übung 5: Entwicklungsgebiete (Perspektiven)
     Benennen Sie die relevanten Stakeholder, die Sie für die
       Umsetzung Ihrer Strategie gewinnen wollen.
     Was sind die jeweiligen Ziele, die zum einen Sie erreichen wollen
       und von denen Sie zum anderen annehmen, dass Sie damit die
       Stakeholder zum Mittun motivieren ? Sind hierbei die jeweiligen
       strategischen Themen tangiert ?
     Mit welcher Kennzahl können Sie messen, ob Sie
       - auf dem richtigen Weg sind ?
       - das Ziel erreicht haben ?



    Hinweis:        bitte schreiben Sie mit Filzschreiber gut lesbar und
       horizontal auf die Moderationskarten
Ü                                  © Friedag / Schmidt 2012                177
Übung 6: ZAK
     Erarbeiten Sie konkrete ZAK-Karten für die ausgewählten
       strategischen Themen und berücksichtigen Sie dabei bitte auch
       immer die Wechselbeziehung zu den Interessen der jeweiligen
       Stakeholder.
       Pro Karte bitte notieren:
       1. Z = was ist das Ziel der Aktion
       2. A = was soll gemacht werden
       3. K = wie wollen Sie den Verlauf bzw. das Ergebnis messen




    Hinweis:        bitte schreiben Sie mit Filzschreiber gut lesbar und
       horizontal auf die Moderationskarten


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Übung 7: strategischer Dialog
     Was spricht für den Einsatz des Managementinstruments
       Balanced Scorecard im Unternehmen ?
     Was spricht gegen den Einsatz der Balanced Scorecard im
       Unternehmen ?




    Hinweis:        bitte schreiben Sie mit Filzschreiber gut lesbar und
       horizontal auf die Moderationskarten …

       … und bringen Sie Ihre Argumente schlagkräftig vor!
Ü                                  © Friedag / Schmidt 2012                179

BSC 2012 08 10

  • 1.
    Willkommen Zukunft ? © Friedag / Schmidt 2012 1
  • 2.
    "Wer ständig glücklichsein möchte, "Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern." muss sich oft verändern." ___________________ ___________________ Konfuzius Konfuzius © Friedag / Schmidt 2012 2
  • 3.
    Strategieentwicklung und –umsetzungmit der Balanced Scorecard 01 Einführung / Vorstellung 02 Übersicht 03 Strategische Grundlagen 04 Das Strategische Haus 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten 06 Führen und Berichten mit der BSC 07 Strategie leben 08 Fazit Anhänge A1 Balanced Life A2 20 Jahre BSC – ein Überblick A3 Mit Kennzahlen führen © Friedag / Schmidt 2012 3
  • 4.
    Warum ist esfür Unternehmen sinnvoll, ihre Strategie mit Hilfe der BSC umzusetzen ? Wir wollen, wir müssen Wir wollen, wir müssen uns jetzt vorbereiten auf unsere Zukunft, uns jetzt vorbereiten auf unsere Zukunft, auch wenn sie nicht zu 100% steuerbar ist !! auch wenn sie nicht zu 100% steuerbar ist  Wir erhalten gemeinsame Ziele  Wir übersetzen Strategien in konkrete Aktionen  Durch Kommunikation erreichen wir das Mit-Denken, Mit-Verantworten und zielorientiertes Mit-Tun unserer Mit-Arbeiter und Partner  Wir machen Betroffene zu Beteiligte 01 Einführung / Vorstellung © Friedag / Schmidt 2012 4
  • 5.
    Voraussetzungen für dieStrategieerarbeitung und -umsetzung mit der BSC Bereitschaft und Fähigkeit  Veränderungen als Chance zur Entwicklung zu sehen  Die Gegenwart aus der Zukunft abzuleiten  zur Erarbeitung und Diskussion strategischer Ziele  Die nachhaltige Entwicklung aller Partner zu berücksichtigen  Auch zu entscheiden, was nicht zu tun ist  Sich selbst an seinen Zielen messen zu lassen  Fehler als ein Potenzial zum Lernen zu sehen 01 Einführung / Vorstellung © Friedag / Schmidt 2012 5
  • 6.
    nachhaltige Veränderungen benötigenZeit Sache Mensch M ethoden O rganisation V erhalten E instellung Leichtigkeit der Veränderung Nachhaltigkeit der Veränderung "Wer etwas bewegen (engl.= to move ) will, muß das ganze System verändern!" Quelle: Dr. Blazek, CA 01 Einführung / Vorstellung © Friedag / Schmidt 2012 6
  • 7.
    BSC auch fürunser Unternehmen sinnvoll ? 52% der Deutschen haben mit Ihrem Arbeitgeber abgeschlossen. Auf die Frage in einer repräsen tativen Studie, ob sie vermutlic h auch im nächste n Jahr noch bei ihrem jetzigen Unterne 01 Einführung / Vorstellung hmen © Friedag / Schmidt 2012 7
  • 8.
    Ist es bessergeworden ? Auch im Jahr 2011 ist es Führungskräften in Deutschland nicht gelungen, ihre Mitarbeiter mitzunehmen: 23 Prozent der Beschäftigten haben innerlich bereits gekündigt. 15 emotionale 19 63 Prozent der Arbeitnehmer machen Dienst nach Vorschrift und spulen 23 Bindung an lediglich das Pflichtprogramm ab. den Arbeitgeber 14 Prozent der Angestellten verfügen über eine hohe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber und sind bereit, sich freiwillig für keine dessen Ziele einzusetzen. 69 gering 68 63 hoch 16 13 14 2001 2006 2011 Quelle: http://eu.gallup.com/Berlin/153302/Pressemitteilung-zum-Gallup-Engagement-Index-2011.aspx 01 Einführung / Vorstellung © Friedag / Schmidt 2012 8
  • 9.
    Gibt die BSCIhrem Unternehmen Sicherheit ? 01 Einführung / Vorstellung © Friedag / Schmidt 2012 9
  • 10.
    Gibt die BSCIhrem Unternehmen Sicherheit ? 01 Einführung / Vorstellung © Friedag / Schmidt 2012 10
  • 11.
    Zusammenfassung Einführung  Heutedas Morgen gestalten  relevante Stakeholder beteiligen © Friedag / Schmidt 2012 11
  • 12.
    Organisation Tagungsunterlagen  Mitschrift / Versand per e-Mail  Gruppenarbeit in unterschiedlichen Zusammensetzungen  Dienstag bis 22:00 (Film)  Flexibles Zeitmanagement 09:15 – 17:30  Essenszeiten (12:45 – 14:00)  Kaffeepausen / Rauchen („Pausenterrier“) 11:00 – 11:15, 15:00 – 15:15 01 Einführung / Vorstellung © Friedag / Schmidt 2012 12
  • 13.
    Unsere Vereinbarungen  Absolute Vertraulichkeit  Wir nehmen uns Zeit für Zwischenfragen  Schweigen bedeutet Zustimmung  Disziplinierte Einzel- und Gruppenarbeit  Karten, die an der Pin-Wand belassen werden, haben die Zustimmung aller Teilnehmer  Keine Störungen des Arbeitsprozesses durch Handys und Abwesenheit  Wir sind für die Umsetzung unserer Ziele selbst verantwortlich 01 Einführung / Vorstellung © Friedag / Schmidt 2012 13
  • 14.
    Seminar Balanced Scorecard lessons learned – was werden wir in der 1. Sitzung gelernt haben : Grundlagen der Strategie-Entwicklung  Definition „strategisch“ – „operativ“  Strategie als Potenzialentwicklung durch Verhaltenssteuerung  Die sechs Elemente eines Geschäftsmodells: Zielperson (Kunde), Kernbedürfnis, Kernkompetenz, Einzigartigkeit Umsatz-Potential, Margen-Potenzial  Strategie-Entwicklung für das Zielunternehmen: – Die strategischen Ziele im Haus der Balanced Scorecard: Leitbild, Leitziel, Leitkennzahl 01 Einführung / Vorstellung © Friedag / Schmidt 2012 14
  • 15.
    Seminar Balanced Scorecard lessons learned – was werden wir in der 2. Sitzung gelernt haben :  Früh- und Spätindikatoren  strategische Themen  Entwicklungsgebiete für Interessengruppen  Ziele umsetzen mit ZAK 01 Einführung / Vorstellung © Friedag / Schmidt 2012 15
  • 16.
    Seminar Balanced Scorecard lessons learned – was werden wir in der 3. Sitzung gelernt haben :  Strategie-Umsetzung für das Zielunternehmen:  Strategische Projekte zur Organisation des strategischen Tuns  Erfolgreiches Präsentieren  gemeinsamer abendlicher Ausklang: Film "trip to Asia" 01 Einführung / Vorstellung © Friedag / Schmidt 2012 16
  • 17.
    Seminar Balanced Scorecard lessons learned – was werden wir in der 4. Sitzung gelernt haben : Berichts-Scorecard:  Berichten mit der Balanced Scorecard  Abgleich operatives und strategisches Geschäft  Klausur  Die persönliche Balanced Scorecard  gemeinsamer abendlicher Ausklang ? 01 Einführung / Vorstellung © Friedag / Schmidt 2012 17
  • 18.
    Seminar Balanced Scorecard lessons learned – was werden wir in der 5. Sitzung gelernt haben : Zusammenwirken im Controlling:  Finanz-Controlling  Operatives Controlling  Strategisches Controlling 01 Einführung / Vorstellung © Friedag / Schmidt 2012 18
  • 19.
    Vorgehensweise: die Lernpyramide den Stoff lesen Lesen 10% den Stoff hören Worte hören 20% den Stoff sehen Bilder ansehen 30% Ergebnisse sehen Demonstration beobachten 50% den Stoff selbst erläutern Rede halten 70% selbst anwenden real TUN bzw. simulieren 90% 01 Einführung / Vorstellung © Friedag / Schmidt 2012 19
  • 20.
    Vorstellung Bitte versuchen Sie, in 1 Minute Ihre(n) Kollege(i)n vorzustellen:  Familiensituation  Wofür ist sie / er im Unternehmen verantwortlich ?  Engagement  Hobbies  Womit kann man sie / ihn überraschen ? Bitte erläutern Sie uns:  Ihre 2 Ziele bis 2020  Ihre Erwartungen an den Workshop 01 Einführung / Vorstellung © Friedag / Schmidt 2012 20
  • 21.
    Herwig R. Friedag Jahrgang 1950, Dipl. Volkswirt, Dr. rer.pol. selbständiger Berater mit den Schwerpunkten:  Einführung Balanced Scorecard in Unternehmen  praxisnahe Workshops zur Balanced Scorecard Internationaler Controller Verein eV  Leiter des Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit Lehrbeauftragter Humboldt Universität zu Berlin, Donau Universität Krems (A) Dr. Herwig R. Friedag Friedag Consult Hobbies: Neues entdecken, Reisen, Beskidenstr. 33, D 14129 Berlin Fon +49 30 80 40 40 00 Fahrradtouren, Bewegen in der Natur, Fax +49 30 80 40 40 01 consult @ friedag.com Volleyball, Segeln www.friedag.com 01 Einführung / Vorstellung © Friedag / Schmidt 2012 21
  • 22.
    Dr. Walter Schmidt Jahrgang 1950, Dipl. Chemiker, Dr. oec. selbständiger Berater für angewandte strategie und kommunikation:  Strategieentwicklung und -umsetzung  Einführung Balanced Scorecard in Unternehmen  Vorstand des Internationalen Controller Verein eV  Lehrbeauftragter Humboldt Universität zu Berlin, Dr. Walter Schmidt Donau Universität Krems (A) ask Dr. Walter Schmidt Schopenhauerstr. 93 k, D 14125 Berlin Fon +49 30 64 84 96 26 Fax +49 30 64 84 96 27 Hobbies: Schreiben, Musik, Philosophie Mobil +49 172 318 40 11 walter @ ask-schmidt.de www.ask-schmidt.de 01 Einführung / Vorstellung © Friedag / Schmidt 2012 22
  • 23.
    Veröffentlichungen 2003 2004 2001 1999, 2000, 2002 2009 2000, 2002, 2004, 2012 2002, 2003, 2005, 2011 Gesamtauflage > 75.000 Exemplare in CZ, D, FIN, PL, RUS 01 Einführung / Vorstellung 2005 © Friedag / Schmidt 2012 23
  • 24.
    Strategieentwicklung und –umsetzungmit der Balanced Scorecard 01 Einführung / Vorstellung 02 Übersicht 03 Strategische Grundlagen 04 Das Strategische Haus 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten 06 Führen und Berichten mit der BSC 07 Strategie leben 08 Fazit Anhänge A1 Balanced Life A2 20 Jahre BSC – ein Überblick A3 Mit Kennzahlen führen © Friedag / Schmidt 2012 24
  • 25.
    Was ist eineBalanced Scorecard ? Die Balanced Scorecard Die Balanced Scorecard ist ein universelles Instrument zur ist ein universelles Instrument zur Ausrichtung des Handelns einer Gruppe Ausrichtung des Handelns einer Gruppe von Menschen auf ein gemeinsames Ziel von Menschen auf ein gemeinsames Ziel Kaplan/Norton Balanced Scorecard translate strategy into action! 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 25
  • 26.
    Balanced Scorecard – Menschen führen mit messbaren Zielen Bilder (Vision) bewahren & verändern Sinn für Ziele Sinn für uns Andere Messbarkeit Stimmige Kennzahlen 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 26
  • 27.
    Was ist strategisch,was ist operativ ? langfristig ? kurzfristig ? Geldaufwand nichts tun ? strategisch operativ tun ? entwickeln Potenziale ausschöpfen Möglichkeiten Marketing + Aufträge / Vertrieb Kapazitäten entwickeln Fähigkeiten Kapazitäten nutzen Qualitätspotenzial Qualitätssicherung Mitarbeiterkompetenz Mitarbeitereinsatz Investorenbeziehung Liquiditätssicherung Partnerschaft Disposition der Partner Potenzialzufluss Geldzufluss 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 27
  • 28.
    Was ist Strategiein der Praxis ?  Praktische Strategie ist die Kunst, Ziele so zu setzen und durchzu- setzen, dass für alle Anderen die beste Option darin besteht, mit unserem Unternehmen zu kooperieren [M. Porter]: − die Gegenwart aus der Zukunft gestalten (Mit gemeinsamen Bildern, Zielen & Regeln führen) − in (dynamischen) Konstellationen denken (Beziehungen gestalten) [z.B. zu Kunden, Mitarbeitern, Eigentümern, Lieferanten …] − vorteilhafte von weniger vorteilhaften Konstellationen unterscheiden (Management der Erwartungshaltungen) − Konsequent und stimmig handeln Kooperationsfähigkeit ist der Kern jeder Strategie Kooperationsfähigkeit ist der Kern jeder Strategie 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 28
  • 29.
    Welche Fragen sindzielführend ? 1. Kennen wir die Grund-Idee Geschäftsidee unseres Geschäfts? 2. Wie kann mit der Idee genügend Zukunftsorientierung Geschäftsmodell Geld verdient werden, um die Strategie nachhaltig zu finanzieren? 3. Welche Unternehmens-Politische- Orientierung Orientierung (UPO) leiten wir aus der Geschäftsidee ab? 4. Haben wir konkrete Vorstellungen, wie Konkretisierung wir die Orientierungen umsetzen wollen? 5. Worauf wollen wir uns jetzt bei der Geschäftsprozesse Balanced Scorecard Umsetzung konzentrieren? 6. Wie binden wir die Umsetzungs- mifri. Planung Aktivitäten in die Pläne ein? 7. Aus welchen Quellen soll das konkrete Rechnungslegung Budget / Liquidität TUN vor Ort finanziert werden? 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 29
  • 30.
    Welche kulturellen Bereicheändern sich? Geschäftsidee  Unternehmens-Kultur  Freiräume für Dialog Zukunftsorientierung Geschäftsmodell  Beziehungs-Kultur Orientierung  Mehrwert durch Service, Würde, Gegenseitigkeit Konkretisierung  Prozess-Kultur  Prozess-Disziplin (das Versprechen gegen- Geschäftsprozesse Balanced Scorecard über den Kunden einhalten) mifri. Planung  Lern-Kultur  Lern-Bereitschaft (aus Fehlern lernen) Rechnungslegung Budget / Liquidität Kultur ist die Summe der Kultur ist die Summe der Selbstverständlichkeiten Selbstverständlichkeiten © Friedag / Schmidt 2012 (Hofstädter) (Hofstädter) 30
  • 31.
    Welcher Handlungsbedarf ergibtsich daraus ? [Beispiel: Wie-Fragen; ggf. ersetzen/ergänzen durch „Wer, Was, Warum, mit Wem“] Wie lernen wir? Investitionen Wie lernen wir? Kommunikation Organisation Führung Unternehmens- Wie geeignet Wie stimmig und Wie sorgen wir Wie sichern wir Kultur: sind die (Frei)- ausbalanciert ist für Freude an den „Blick“ für Ideen- räume für unsere der Arbeit ? die Geschäfts- Entwicklung Mitarbeiter und Kommunikation ? idee ? durch Dialog Kunden ? Beziehungs- Wie viel Zeit der Wie beeinflussen Wie gewähr- Wie greifen Kultur: Mitarbeiter und wir den Ausgleich leisten wir Arbeitsteilung Positionierung Kunden binden zwischen Zugehö- störungsfreies und Integration durch Service / wir ? rigkeit und Aus- Arbeiten ? ineinander ? Mehrwert grenzung bei Veränderung ? Prozess- Wie verlässlich Wie gestalten wir Wie klar sind Wie trainieren Kultur: ist der technolo- das Erwartungs- Aufgaben und wir das Vertrauen durch gische Fluss haltungs- Verantwortung Zusammen- Prozess- (inkl. Qualität & Management ? für jeden spiel ? Disziplin Logistik) ? Mitarbeiter? 31
  • 32.
    Wie gehen zeitlichwir vor ? “unendlich“ Geschäftsidee Geschäftsmodell 7 – 15 Jahre Orientierung Konkretisierung 1 – 7 Jahre Berichts-Scorecard Strategisches Haus Balance Balanced Scorecard Strategische der Ziele Projekte mittelfristige Planung laufendes Geschäft lfd. Jahr (Integration in den Management Zyklus) Budget / Ergebnis /Liquidität 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012
  • 33.
    Geschäfts-Idee Worauf sind wir stolz? Werte (Identifikation) Was streben Vision Mission Für wen sind wir an? (grundsätz- (gesellschaft- wir da? liche Aus- liche Bestim- richtung) mung) 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 33
  • 34.
    Das Geschäftsmodell Das Geschäftsmodell Was ist das Geschäftsmodell? plausibilisiert die Tragfähigkeit plausibilisiert die Tragfähigkeit der Geschäftsidee der Geschäftsidee Wie "ticken" Kunden mit jenen Welche Produkte / Tätigkeiten / Bedürfnissen, die wir Kunden-Typ Technologien beherrschen wir befriedigen wollen? besonders gut? Haben wir dazu die Passen diese Kunden passenden Lieferanten und zu uns? Kooperationspartner? Kundenbedürfnis Kernkompetenz Welche Bedürfnisse wollen wir mit unserem Leistungsangebot Welche(s) Kundenbedürfnis(se) befriedigen? Haben wir können wir mit unserer Kernkompetenz besser bedienen dazu die passenden Einzigartigkeit als alle Wettbewerber? Kunden? Passen wir zu diesem Kundentyp? Welches Umsatz- und Margen-Potenzial kann mit diesem Geschäftsmodell erschlossen werden? 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 34
  • 35.
    Orientierung des Geschäfts Welches Niveau wollen wir bis wann erreichen? UPO (Unternehmens- Politische Orientierung) Welches Kern- Wie wollen wir Frage Antwort Problem (strategische (strategische das müssen wir Heraus- Handlungs- Kern- dazu lösen? forderung) Vorgaben) Problem lösen? 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 35
  • 36.
    Konkretisierung der UPO 02Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 36
  • 37.
    Bausteine zur Strategie-Umsetzungmit der BSC I.I. Ziele vereinbaren Ziele vereinbaren (Leitziel, Leitbild, Leitkennzahl) (Leitziel, Leitbild, Leitkennzahl) VII. Lernprozess II. Strategische Koordinaten VII. Lernprozess II. Strategische Koordinaten organisieren entwickeln organisieren entwickeln VI. Einordnen der BSC in III. Zielgerichtete VI. Einordnen der BSC in III. Zielgerichtete den Führungsprozess Aktionen erarbeiten den Führungsprozess Aktionen erarbeiten V. Führen mit der Balanced IV. Strategische V. Führen mit der Balanced IV. Strategische Scorecard Projekte umsetzen Scorecard Projekte umsetzen 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 37
  • 38.
    Was ist eineBalanced Scorecard ? objektiv: objektiv: subjektiv: subjektiv: Zu welchen Zielen Zu welchen Zielen Was sind wir bereit, Was sind wir bereit, und Aufgaben wollen und Aufgaben wollen (uns an-) zu tun und (uns an-) zu tun und wir uns bekennen? wir uns bekennen? konsequent zu konsequent zu verantworten? verantworten? Die Balanced Scorecard Die Balanced Scorecard ist ein universelles Instrument zur ist ein universelles Instrument zur Ausrichtung des Handelns einer Gruppe Ausrichtung des Handelns einer Gruppe von Menschen auf ein gemeinsames Ziel von Menschen auf ein gemeinsames Ziel 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 38
  • 39.
    I. Ziele vereinbaren Leitziel Leitbild Leitkennzahl  Worauf konzentrieren wir uns bei der Umsetzung der Strategie?  Was wollen wir jetzt tun? − Leitziel: Was wollen wir erreichen? („Meilenstein“) − Leitbild (Strategische Botschaft): Wie wollen wir gesehen werden? − Leitkennzahl: Woran wollen wir merken, dass wir Erfolg haben? 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 39
  • 40.
    II. Strategische Koordinatenentwickeln Ziel mehr Zuwendung mehr Mitglieder mehr Einnahmen Was Strategische Nachwuchs- Mitglieder- Merchandising / Themen förderung Wachstum Branding ist zu Kennzahl Trainerquote Mitglieder i. Verein Umsatzpotenzial tun? Engagement Spieler Trainingspunkte Entwicklungsgebiete Image Fans Fanclubs (Perspektiven) Qualifikation Mitarbeiter Fortbildungsquote Das Strategische Haus Kontakte Region Treffen Bonität Investoren Innenfinanzkraft 02 Übersicht Mit wem / für wen wollen wir es/ Schmidt 2012 tun? © Friedag 40
  • 41.
    Alternative bzw. Ergänzung:Strategy Map Aufzeigen der wesentlichen Zusammenhänge, die wir strategisch gestalten wollen 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 41
  • 42.
    „Eine Strategie ohneAktion ist ein „Eine Strategie ohne Aktion ist ein Tagtraum, Tagtraum, eine Aktion ohne Strategie ist ein eine Aktion ohne Strategie ist ein Alptraum." Alptraum." ___________________ ___________________ unbekannt unbekannt © Friedag / Schmidt 2012 42
  • 43.
    III. Zielgerichtete Aktionenerarbeiten Ziel mehr Zuwendung mehr Mitglieder mehr Einnahmen Was Strategische Nachwuchs- Mitglieder- Merchandising / ist zu Themen förderung Wachstum Branding Kennzahl Trainerquote Mitglieder i. Verein Umsatzpotenzial tun? Engagement Spieler Ziel: Trainingsbegeisterung wecken Trainingspunkte Entwicklungsgebiete Image Aktion: gemeinsame Trainings mit den Fans jeweils niedrigeren Spielerklassen Fanclubs (Perspektiven) Qualifikation Kennzahl: Anzahl beteiligte Teams Mitarbeiter Fortbildungsquote Kontakte Region Treffen Bonität Investoren Innenfinanzkraft 02 Übersicht Mit wem / für wen wollen wir es/ Schmidt 2012 tun? © Friedag 43
  • 44.
    So viele ZAK´s 02Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 44
  • 45.
    IV. Strategische Projekte Ziel mehr Zuwendung mehr Mitglieder mehr Einnahmen Was Strategische Nachwuchs- Mitglieder- Merchandising / ist zu Themen förderung Wachstum Branding Kennzahl Trainerquote Mitglieder i. Verein Umsatzpotenzial tun? Engagement Ziel Ziel Ziel Ziel Spieler Aktion Ziel Aktion Projekt G Ziel Aktion Trainingspunkte Aktion Kennzahl Kennzahl Kennzahl Entwicklungsgebiete Kennzahl Ziel Aktion Kennzahl Ziel Image Ziel Ziel Aktion Aktion Kennzahl Ziel Ziel Aktion Kennzahl F Aktion Projekt B Fans Projekt Kennzahl Ziel Ziel Kennzahl Kennzahl Fanclubs Kennzahl Aktion Kennzahl Aktion (Perspektiven) Ziel Ziel Kennzahl Kennzahl Qualifikation Aktion Aktion Ziel Ziel Projekt A Ziel Mitarbeiter Kennzahl Kennzahl Aktion Aktion Fortbildungsquote Ziel Kennzahl Kennzahl Ziel ZielKennzahl Aktion Kontakte Ziel Ziel Aktion Ziel Aktion Kennzahl Ziel Kennzahl Region Aktion Projekt E Projekt C Kennzahl Aktion Treffen Kennzahl Ziel Kennzahl Ziel Kennzahl Kennzahl Ziel Aktion Aktion ZielZiel Bonität Ziel Kennzahl Aktion Kennzahl Projekt D Aktion Investoren AktionZiel Ziel Kennzahl Ziel KennzahlZiel Innenfinanzkraft Kennzahl Aktion Aktion Kennzahl Aktion Aktion KennzahlKennzahl Kennzahl Kennzahl 02 Übersicht Mit wem / für wen wollen wir es/ Schmidt 2012 tun? © Friedag 45
  • 46.
    Was ist eineBalanced Scorecard ? Die Balanced Scorecard Die Balanced Scorecard ist ein universelles Instrument zur ist ein universelles Instrument zur Ausrichtung des Handelns einer Gruppe Ausrichtung des Handelns einer Gruppe von Menschen auf ein gemeinsames Ziel von Menschen auf ein gemeinsames Ziel Projektarbeit ist wichtig. Der Kern der Balanced Scorecard ist das Führen mit messbaren Zielen 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 46
  • 47.
    V. Führen mitder BSC Strategisches Geschäft Operatives Geschäft (Potenzial-Entwicklung) (Potenzial-Nutzung) Veränderunge Geld für n führen Veränderunge Strategisches Haus n Strategische erwirtschaften Projekte Berichts-Scorecard Das ganze Unternehmen auf die Strategie ausrichten  Strategische und operative Ziele verknüpfen  Die Sprache der Berichts-Empfänger sprechen  Auf die Zielerreichung orientieren (4-Felder-Matrix) 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 47
  • 48.
    Strategisches Haus Wer ist verantwortlich für die Kennzahlen des Strategischen Hauses ? Ziel mehr Zuwendung mehr Mitglieder mehr Einnahmen Strategische Nachwuchs- Mitglieder- Merchandising / Themen förderung Wachstum Branding Kennzahl Trainerquote Mitglieder i. Verein Umsatzpotenzial Engagement Spieler Trainingspunkte Entwicklungsgebiete Image Fans Fanclubs (Perspektiven) Qualifikation Mitarbeiter Fortbildungsquote Kontakte Region Treffen Bonität Investoren Innenfinanzkraft 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 48
  • 49.
    Berichts - Scorecard Reporting mit der Vier-Felder-Matrix Messbare Ziele strategisch operativ Wer ist verantwortlich für die Kennzahlen der Berichts-Scorecard ? Maßnahmen Probleme Entscheidungsbedarf Die Scorecard verfolgt das „One-Page-Only-Prinzip“ Die Scorecard verfolgt das „One-Page-Only-Prinzip“ 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 49
  • 50.
    Strategie verbinden mitdem operativen Geschäft Frühindikatoren = Spätindikatoren = Potenzialentwicklung Potenzialnutzung 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 50
  • 51.
    VI. Einordnen inden Führungsprozess Mio € / # / a 2008 2009 2010 Wir steigen in die Liga auf Identifikations-Verein für die Region Berichts-Scorecard: Bereich: Fußballverein Tabellenplatz per 30.06.2009 1. strategische Zahlen Produkte / Ergebnis Ist per Abweichung Erwartung Abweichung verantwortlich: Vorstand 2. operative Zahlen Ist per Abweichung Erwartung Abwe ichung zum Umsatz 10 12 15 Ziel mehr Zuwendung mehr Mitglieder mehr Einnahmen 06 zum Plan restl. Jahres- zum Plan 06 zum Plan restl. J ahre s- Plan strategisch in ME in % Zeit ende in ME in % oper ativ in ME in % Zeit ende in ME in % Strategische Nachwuchs- Mitglieder- Merchandising /  1. Ebene Tabellenplatz 12 0 0% 10 10 2 25% T€ Umsatzerlöse 3.462 -538 -13% 4.050 7.512 -488 -6% Themen Kennzahl förderung Trainerquote Wachstum Mitglieder i. Verein Branding Umsatzpotenzial #T Vereins mitglieder # Fanclubs 19 12 -2 -10% -14 -54% 20 27 39 39 14 56% 9 30% T€ TV-Einn. T€ Spons oren-Einn. 5.860 -140 4.780 -220 -2% 5.600 11.460 -4% 5.400 10.180 -540 180 -5% 2% Kosten 9 10,5 13 ø# Regionalkontakte/M. 16 -1 -6% 25 25 5 25% T€ Gesamtkosten -13.797 453 -3% -13.700 -27.497 1.003 -4% Engagement T€ Ergebnis 305 -445 -59% 1350 1655 155 10% Spieler a Schuldtilgungsdaue r 15 1 7% 15 15 1 7% % Stadion-Auslastung 95% 13% 16% 96% 96% 11% 13% Trainingspunkte NN T€ Innenfinanzkraft 650 -150 -19% 1100 1.750 550 46% Gewinn 1 1,5 2 Entwicklungsgebiete Image 3. Probleme für die Zielerre ichung 4. eingeleite te Maßnahmen zuständig Termin Fans ät h * Der hohe Krankenstand im Spielerbereich macht den Einsatz junger, * Polizei-Zusammenarbe it intens ivieren Aa 22.08. Fanclubs (Perspektiven) strategisch unerfahrener Spieler aus den untere n Mannschaften nötig. * Pressearbeit insb. mit Regionapres se verstärken Bb 28.08. # Kunden operativ 250 280 300 Qualifikation * Unser neuer Fanbeauftragter konnte erst zum 01.04 seine * Trainingseinheiten für "high-potentials" aus Cc 15.10 frü Aufgaben übernehmen. den unteren Ligen sp Mitarbeiter * Die Sp onsoren-Einnahmen sind wegen häufiger Krawalle nach den * Zusammenarbeit mit Stadt-Sparkasse Dd/Vorstand 25.08. Fortbildungsquote Spielen mit entsprechender Pressewirkung leicht unter den --> Gratiskarten für SPK-Kunden und Kreditlinien- Kontakte Erwartungen zurück geblie ben. Erweiterung 5. En tscheidungbedarf zuständig Termin Region vers tärkte Suche nac h e inem Stürmer aus der Region Vorstand 24.07. Treffen Bonität variable Gehaltsstruktur ausf eilen *… Beirat 30.09. Kunden-Bindung 5,2 5,5 5,8 Investoren Innenfinanzkraft # Mitarbeiter 100 110 120 Beitrag Mio € / # / a 2008 2009 2010 Wir steigen in die Liga auf Identifikations-Verein für die Region Umsatz 10 12 15 Tabellenplatz Berichts-Scorecard: Bereich: Fußballverein per 3 0.06 .200 9 verantwortlich: Vorstand Ziel Strategische mehr Zuwendung Nachwuchs- mehr Mitglieder Mitglieder- mehr Einnahmen Merchandising / 1. strategische Zahlen Produkte / Ergebnis Ist per Abwe ichung Erwartung Abweichung 2. o perativ e Za hlen Ist per Abweichung Erwartung Abweichung zum Kosten 9 10,5 13  2. Ebene 06 zum Plan restl. Jahres - zum Plan 06 zum Plan restl. J ahre s- Plan Themen förderung Wachstum Branding strategisch in ME in % Zeit ende in ME in % operativ in ME in % Zeit ende in ME in % Kennzahl Trainerquote Mitglieder i. Verein Umsatzpotenzial Tabellenplatz 12 0 0% 10 10 2 25% T€ Umsatzerlös e 3.462 -538 -13% 4.050 7.512 -488 -6% #T Vereinsmitglieder 19 -2 -10% 20 39 14 56% T€ TV-Einn. 5.860 -140 -2% 5.600 11.460 -540 -5% Engagement # Fanclubs 12 -14 -54% 27 39 9 30% T€ Sponsoren-Einn. 4.780 -220 -4% 5.400 10.180 180 2% Gewinn 1 1,5 2 Fragestellung: Spieler ø# Regio nalkontakte/M. 16 -1 -6% 25 25 5 25% T€ Gesamtkosten -13.797 453 -3% -13.700 -27.497 1.003 -4% Trainingspunkte T€ Ergebnis 305 -445 -59% 1350 1655 155 10% Entwicklungsgebiete a Schuldtilgungsdauer 15 1 7% 15 15 1 7% % Stadion-Auslastung 95% 13% 1 6% 96% 96% 11% 13% Image NN T€ Innenfinanzkraft 650 -150 -19% 1100 1.750 550 46% Fans # Kunden 250 280 300 ät h Fanclubs 3. Pr oble me für die Zielerreichun g 4. e ingeleitete Maßnahmen zuständig Termin (Perspektiven) operativ strategisch * Der hohe Krankenstand im Spielerbereich macht den Einsatz junger, * Polizei-Zusammenarbe it intensivieren Aa 22.08. Qualifikation frü unerfahrener Spieler aus den untere n Mannschaften nötig. * Pressearbeit insb. mit Regionapresse verstärken Bb 28.08. sp Mitarbeiter * Unser neuer Fanbeauftragter konnte erst zum 01.04 seine * Trainingseinheiten für "high-potentials " aus Cc 15.10 Fortbildungsquote Aufgabe n übernehmen. den unteren Ligen Kontakte Region * Die Sponsoren-Einnahmen sind wegen häufiger Krawalle nach den Spielen mit entsprechender Pressewirkung leicht unter den Erwartungen zurück geblie ben. * Zusammenarbeit mit Stadt-Sparkasse --> Gratiskarten für SPK-Kunden und Kreditlinien- Erweiterung Dd/Vorstand 25.08. Kunden-Bindung 5,2 5,5 5,8 Treffen 5. Entsche idungbe darf zuständig Termin verstärkte Suche nach e inem Stürmer aus der Region Vorstand 24.07. Was kann mein Bereich für die Erreichung Bonität variable Gehaltsstruktur ausf eilen Beirat 30.09. Investoren Innenfinanzkraft *… # Mitarbeiter 100 110 120 der Unternehmensziele beitragen? Beitrag Mio € / # / a 2008 2009 2010 Wir steigen in die Liga auf Umsatz 10 12 15  3. Ebene Identifikations-Verein für die Region Tabellenplatz Berichts-Scorecard: Bereich: Fußballverein Kosten 9 10,5 13 per 3 0.06 .200 9 verantwortlich: Vorstand Ziel mehr Zuwendung mehr Mitglieder mehr Einnahmen 1. strategische Zahlen 2. operativ e Za hlen Produkte / Ergebnis Ist per Abwe ichung Erwartung Abweichung Ist per Abweichung Erwartung Abweichung zum Strategische Nachwuchs- Mitglieder- Merchandising / 06 zum Plan restl. Jahres- zum Plan 06 zum Plan restl. J ahre s- Plan Themen förderung Wachstum Branding strategisch in ME in % Zeit ende in ME in % operativ in ME in % Zeit ende in ME in % Kennzahl Trainerquote Mitglieder i. Verein Umsatzpotenzial Tabellenplatz 12 0 0% 10 10 2 25% T€ Umsatzerlös e 3.462 -538 -13% 4.050 7.512 -488 -6% Engagement #T Vereinsmitglieder # Fanclubs 19 12 -2 -10% -14 -54% 20 27 39 39 14 56% 9 30% T€ TV-Einn. T€ Sponsoren-Einn. 5.860 -140 4.780 -220 -2% 5.600 11.460 -4% 5.400 10.180 -540 180 -5% 2% Gewinn 1 1,5 2 Spieler ø# Regionalkontakte/M. 16 -1 -6% 25 25 5 25% T€ Gesamtkosten -13.797 453 -3% -13.700 -27.497 1.003 -4% Trainingspunkte T€ Erg ebnis 305 -445 -59% 1350 1655 155 10% Entwicklungsgebiete a Schuldtilgungsdauer 15 1 7% 15 15 1 7% % Stadion-Auslastung 95% 13% 1 6% 96% 96% 11% 13% Image Fans NN T€ Innenfinanzkraft 650 -150 -19% 1100 1.750 550 46% # Kunden 250 280 300 ät h Fanclubs 3. Pr oble me für die Zielerreichun g 4. eingeleitete Maßnahmen zuständig Termin (Perspektiven) strategisch operativ * Der hohe Krankenstand im Spielerbereich macht den Einsatz junger, * Polizei-Zusammenarbe it intensivieren Aa 22.08. Qualifikation frü unerfahrener Spieler aus den unteren Mannschaften nötig. * Pressearbeit insb. mit Regionapresse verstärken Bb 28.08. Mitarbeiter * Uns er neuer Fanbeauftragter konnte erst zum 01.04 seine sp * Trainingseinheiten für "high-potentials " aus Cc 15.10 Fortbildungsquote Kunden-Bindung 5,2 5,5 5,8 Aufgabe n übernehmen. den unteren Ligen * Die Sponsoren-Einnahmen sind wegen häufiger Krawalle nach den * Zusammenarbeit mit Stadt-Sparkasse Dd/Vorstand 25.08. Kontakte Spielen mit entsprechender Pressewirkung leicht unter den --> Gratiskarten für SPK-Kunden und Kreditlinien- Region Erwartungen zurück geblie ben. Erweiterung Treffen 5. Entsche idungbe darf zuständig Termin verstärkte Suche nach e inem Stürmer aus der Region Vorstand 24.07. Bonität Investoren Innenfinanzkraft variable Gehaltsstruktur ausfeilen *… Beirat 30.09. # Mitarbeiter 100 110 120 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 51
  • 52.
    VII. Lernprozess organisieren  Kommunikation als wichtiger strategischer Baustein  Kennzahlen mit konkreter Verantwortung und Autorität verbinden  jeder erwartet die Messung = Wahrnehmung seines Beitrages  Plausibilität der Annahmen gewährleisten / hinterfragen  Erfahrungen sammeln im Wechselspiel von Ziel und Tun  Wirkung der internen und externen Berichte auf die Berichts- empfänger beobachten  Kontinuierlichen strategischen Dialog in Gang halten 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 52
  • 53.
    Kommunikation: „Gesagtist nicht gehört. Gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist nicht angewandt. Angewandt ist nicht beibehalten.“ Konrad Lorenz (Verhaltensforscher) jeder soll im Herzen den Wunsch verspüren, jeder soll im Herzen den Wunsch verspüren, sich für sein sich für sein Unternehmen engagieren zu können Unternehmen engagieren zu können 02 Übersicht © Friedag / Schmidt 2012 53
  • 54.
    „Balanced Scorecard „Balanced Scorecard Translates Strategy into Action" Translates Strategy into Action" ___________________ ___________________ Kaplan //Norton (1992) Kaplan Norton (1992) © Friedag / Schmidt 2012 54
  • 55.
    Zusammenfassung Übersicht  strategisch= Potenzialentwicklung, operativ = Potenzialnutzung  Kooperationsfähigkeit als Kern jeder Strategie  Kennzahlen unterstützen die Managementfunktion  Was wollen wir uns antun ? © Friedag / Schmidt 2012 55
  • 56.
    Strategieentwicklung und –umsetzungmit der Balanced Scorecard 01 Einführung / Vorstellung 02 Übersicht 03 Strategische Grundlagen 04 Das Strategische Haus 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten 06 Führen und Berichten mit der BSC 07 Strategie leben 08 Fazit Anhänge A1 Balanced Life A2 20 Jahre BSC – ein Überblick A3 Mit Kennzahlen führen © Friedag / Schmidt 2012 56
  • 57.
    "Wer nicht weiss,wo er hin will, darf sich "Wer nicht weiss, wo er hin will, darf sich nicht wundern, wenn er woanders nicht wundern, wenn er woanders ankommt." ankommt." ___________________ ___________________ Mark Twain Mark Twain © Friedag / Schmidt 2012 57
  • 58.
    Strategie: Teil derUnternehmensführung Strategie Ergebnis Finanzen Aktiva . Passiva Logik der Entscheidung Logik der Instrumente Potenzialplanung Ergebnisplanung Finanzplanung mit z.B. mit z.B. mit z.B. Balanced Scorecard Deckungsbeitrags- Free Cash Flow- etc. Rechnung etc. Rechnung etc. Controller als Strategie- Controller als Mittler Controller als Manager der Moderator / -Berater zwischen internen und Stakeholder-Interessen externen Rechnungswesen Quelle: Controller Akademie 03 Strategische Grundlagen © Friedag / Schmidt 2012 58
  • 59.
    Kaplan/Norton Balanced Scorecard translate strategy into action! Nur wer eine Strategie hat, kann sie auch umsetzen. Nur wer eine Strategie hat, kann sie auch umsetzen. Deshalb: Wer eine Balanced Scorecard will, Deshalb: Wer eine Balanced Scorecard will, muss mit der Strategie beginnen! muss mit der Strategie beginnen! 03 Strategische Grundlagen © Friedag / Schmidt 2012 59
  • 60.
    Wie gehen wirvor ? “unendlich“ Geschäfts- Idee Unternehmens-Politische Orientierung (langfristige Ziele) Orientierung 7 – 15 Jahre (UPO) Strategie- Strate- Strate- Entwicklung gische gische Fragen Antworten Geschäftsmodell 1 – 3 Jahre Berichts-Scorecard Strategisches Haus Strategie- Umsetzung Strategische Balanced Scorecard Projekte lfd. Jahr laufendes Geschäft Strategie- mittelfristige Planung / Nutzung Budget / Ergebnis /Liquidität (Integration in den 60 03 Strategische Grundlagen Management Zyklus) © Friedag / Schmidt 2012
  • 61.
    Wie gehen wirvor ? “unendlich“ Geschäfts- Idee Unternehmens-Politische Orientierung (langfristige Ziele) Orientierung 7 – 15 Jahre (UPO) Strategie- Externe Herausforderung Strate- gische Strate- gische Entwicklung Fragen Antwort Geschäftsmodell 1 – 3 Jahre Berichts-Scorecard Strategisches Haus Strategie- Umsetzung Strategische Balanced Scorecard Projekte lfd. Jahr laufendes Geschäft Strategie- mittelfristige Planung / Nutzung Budget / Ergebnis /Liquidität (Integration in den 61 03 Strategische Grundlagen Management Zyklus) © Friedag / Schmidt 2012
  • 62.
    Vision: Unsere „tragende“Geschäfts-Idee Vision (Geschäfts-Idee) Verbundenheit schaffen – für die „Geschäfts-Idee“ begeistern Ausrichtung Beziehungsfeld Bindung Freiraum => Tragende Geschäfts-Idee 03 Strategische Grundlagen © Friedag / Schmidt 2012 62
  • 63.
    Wie lange trägtdie Vision ? Die Vision wird umgesetzt Die Idee trägt das (Mut) Geschäfts-Modell Die Idee wird getestet ? ? Vision ? (Begeisterung Die Vision wird gelebt ) (Ausdauer) Eine neue Idee entsteht Die Vision ist überlebt (Kreativität oder Tod) Die Idee ist nicht mehr ? wettbewerbsfähig 03 Strategische Grundlagen © Friedag / Schmidt 2012 63
  • 64.
    Die Vision unseresUnternehmens Ein Beispiel:  Verbundenheit ICH sein dürfen und WIR sein wollen: Der Einzelne wächst im Team  tragende Geschäfts-Idee Verbundenheit mit der Region 03 Strategische Grundlagen © Friedag / Schmidt 2012 64
  • 65.
    Was ist eineUnternehmens-Politische Orientierung ? (UPO)  Verbinden der Vision mit konkreten Interessen der Gesellschafter  Beispiel: Wir wollen 2020 folgende Ziele erreicht haben: − > 100 Mio € Umsatz − 5% EBIT-Marge (nachhaltig) − starke Marke als gemeinsames Dach − Bekanntester Sportverein der Region − … 03 Strategische Grundlagen © Friedag / Schmidt 2012 65
  • 66.
    Erarbeitung der Missiondes Unternehmens 1. Passt die Zweckbestimmung des Unternehmens lt. Eintragung im Handelsregister (noch) zu Vision und UPO ? 2. Welche zentrale Herausforderung ergibt sich aus Vision und UPO ? (zu lösendes Hauptproblem) − Welche strategische Frage berührt den Nerv unserer wichtigsten Stakeholder ? − Wie emotionalisieren wir unsere Mitarbeiter ? 3. Worin besteht der Kern der Strategie zur Lösung des Hauptproblems ? − Worin sehen wir den wichtigsten „Hebel“ zum Erreichen von Vision und UPO ? − Wie wollen wir die zentrale Herausforderung meistern ? − Womit binden wir die wichtigsten Stakeholder ein? 03 Strategische Grundlagen © Friedag / Schmidt 2012 66
  • 67.
    Die Mission unseresUnternehmens Ein Beispiel:  Zweckbestimmung Den Menschen der Region Heimat geben  Hauptproblem, das wir lösen müssen in welcher Liga spielen wir ?  Kern der Strategie Aufstieg 03 Strategische Grundlagen © Friedag / Schmidt 2012 67
  • 68.
    Geschäftsmodell Das Geschäftsmodell beantwortet, wie wir unser Unternehmen im Markt positionieren wollen: − Was ist unsere Kernkompetenz ? − Welches Bedürfnis von Kunden können wir damit erreichen ? − Welche Kunden-Typen haben dieses Bedürfnis ? − Worin besteht unsere Einzigartigkeit ? (Passfähigkeit von Kernkompetenz und Kundenbedürfnis)  Umsatz- und Margenpotenzial − Reichen Umsatz- und Margenpotenzial, um unsere UPO zu erfüllen ?  Bei mehreren Geschäftsmodelle Beantwortung der Fragen: − Warum sind wir ein Unternehmen ? − Was ist unser gemeinsames Geschäftsmodell ? 03 Strategische Grundlagen © Friedag / Schmidt 2012 68
  • 69.
    Wie soll dasGeschäftsmodell aussehen ? Wie "ticken" Kunden mit jenen Bedürfnissen, die wir Welche Produkte / Tätigkeiten / befriedigen wollen? Kunden-Typ Technologien beherrschen wir Passen diese Kunden zu uns? besonders gut? Haben wir dazu die passenden Lieferanten und Kooperationspartner? Kundenbedürfnis Kernkompetenz Welche Bedürfnisse wollen wir mit unserem Leistungsangebot Welche(s) Kundenbedürfnis(se) befriedigen? Haben wir können wir mit unserer Kernkompetenz besser bedienen dazu die passenden Einzigartigkeit als alle Wettbewerber? Kunden? Passen wir zu diesem Kundentyp? Welches Umsatz- und Margen-Potenzial kann mit diesem Geschäftsmodell erschlossen werden? 03 Strategische Grundlagen © Friedag / Schmidt 2012 69
  • 70.
    Einzigartigkeit Aufwand E Motivation V Kompetenz O M Technologie geschütztes Produkt M = Methoden O = Organisation Produkt V = Verhalten E = Einstellung Quelle: Simon, Hidden Champions des 21. Jahrhunderts Kopierschwierigkeit 03 Strategische Grundlagen © Friedag / Schmidt 2012 70
  • 71.
    Unser Geschäftsmodell Beispiel:  Einzigartigkeit Identifikation der Menschen in der Region mit uns  Kernkompetenz Fußballfeste feiern  Kundenbedürfnis Stärkung des Selbstwertes durch Heimatverbundenheit  Zielpersonen Menschen der Region 03 Strategische Grundlagen © Friedag / Schmidt 2012 71
  • 72.
    „If You alwaysdo what You always did, „If You always do what You always did, You will always get what You always got." You will always get what You always got." ___________________ ___________________ Amerikanische Weisheit Amerikanische Weisheit © Friedag / Schmidt 2012 72
  • 73.
    Zusammenfassung Strategie  OhneStrategie keine Strategie-Umsetzung  Den Zweck des Geschäfts kennen  Warum sind wir für unsere Kunden einzigartig ? © Friedag / Schmidt 2012 73
  • 74.
    Strategieentwicklung und –umsetzungmit der Balanced Scorecard 01 Einführung / Vorstellung 02 Übersicht 03 Strategische Grundlagen 04 Das Strategische Haus 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten 06 Führen und Berichten mit der BSC 07 Strategie leben 08 Fazit Anhänge A1 Balanced Life A2 20 Jahre BSC – ein Überblick A3 Mit Kennzahlen führen © Friedag / Schmidt 2012 74
  • 75.
    Wie gehen wirvor ? “unendlich“ Geschäfts- Idee Unternehmens-Politische Orientierung (langfristige Ziele) Orientierung 7 – 15 Jahre (UPO) Strategie- Strate- Strate- gische Entwicklung gische Fragen Antwort Geschäftsmodell 1 – 3 Jahre Berichts-Scorecard Strategisches Haus Strategie- Umsetzung Strategische Balanced Scorecard Projekte lfd. Jahr laufendes Geschäft Strategie- mittelfristige Planung / Nutzung Budget / Ergebnis /Liquidität (Integration in den 75 04 Das Strategische Haus Management Zyklus) © Friedag / Schmidt 2012
  • 76.
    Übergang zur BalancedScorecard I.I. Ziele vereinbaren Ziele vereinbaren (Leitziel, Leitbild, Leitkennzahl) (Leitziel, Leitbild, Leitkennzahl) VII. Lernprozess II. Strategische Koordinaten organisieren entwickeln VI. Einordnen der BSC in III. Zielgerichtete den Führungsprozess Aktionen erarbeiten V. Mit der Balanced IV. Strategische Scorecard berichten Projekte umsetzen 04 Das Strategische Haus © Friedag / Schmidt 2012 76
  • 77.
    I. Was mussjetzt getan werden, um unser Geschäftsmodell umzusetzen ? Für die Umsetzung unseres Geschäftsmodells sind folgende Aspekte relevant:  welchen Zeitraum wollen wir gestalten ?  Was wollen wir in diesem Zeitraum erreichen (Leitziel)  Wie wollen wir gesehen werden, wenn wir unser Leitziel erreicht haben (Leitbild)  Woran wollen wir erkennen, ob wir unser Leitziel erreicht haben (Leitkennzahl) 04 Das Strategische Haus © Friedag / Schmidt 2012 77
  • 78.
    Strategischer Zeitraum Welchen Zeitraum können wir einschätzen ?  Die überschaubare Zeit hängt sehr von der Innovationsfähigkeit in den jeweiligen Branchen ab  z.B. Forst-Industrie 30 Jahre Stahl-Industrie 15 Jahre Automobil-Industrie 4-5 Jahre Software-Industrie < 2 Jahre  Diesem Zeitraum sollte die Spanne der mittelfristigen Unternehmens-Planung entsprechen Die nächsten drei Jahre 04 Das Strategische Haus © Friedag / Schmidt 2012 78
  • 79.
    Leitziel Was wollen wir erreichen ?  Was ist das entscheidende Potenzial, das wir jetzt entwickeln wollen ? Das Leitziel ist für die Mitarbeiter Das Leitziel ist für die Mitarbeiter unseres Unternehmens bestimmt. unseres Unternehmens bestimmt. Wir werden fähig zum Aufstieg – als Voraussetzung für die nachhaltige Verankerung des Vereins in der Region 04 Das Strategische Haus © Friedag / Schmidt 2012 79
  • 80.
    Leitbild Worauf machen wir unsere Kunden neugierig ?  Welches Image wollen wir in Zukunft haben ?  Wie wollen wir gesehen werden ? Das Leitbild zielt auf das Langzeitgedächtnis Das Leitbild zielt auf das Langzeitgedächtnis unserer potenziellen Kunden // Partner; unserer potenziellen Kunden Partner; es dokumentiert unsere Einzigartigkeit. es dokumentiert unsere Einzigartigkeit. Mit dem Leitbild wecken wir Erwartungen, Mit dem Leitbild wecken wir Erwartungen, die wir auch erfüllen müssen. die wir auch erfüllen müssen. Wir sind der Identifikationsverein der Region 04 Das Strategische Haus © Friedag / Schmidt 2012 80
  • 81.
    Leitkennzahl EineKennzahl für das Unternehmen  Woran wollen wir messen, dass wir unser Leitziel erreicht haben ?  Was soll daher das oberste Kriterium sein, dem wir alle strategischen Entscheidungen unterwerfen wollen ? Mit der Leitkennzahl konkretisieren wir unsere Mit der Leitkennzahl konkretisieren wir unsere gemeinsame Orientierung gemeinsame Orientierung Leitkennzahl: # Stammspieler (mit mindestens x Trainingspunkten) 04 Das Strategische Haus © Friedag / Schmidt 2012 81
  • 82.
    Schritte zur BSC-Erarbeitungund -Umsetzung I. Ziele vereinbaren (Leitziel, Leitbild, Leitkennzahl) VII. Lernprozess II. Strategische Koordinaten II. Strategische Koordinaten organisieren entwickeln entwickeln VI. Einordnen der BSC in III. Zielgerichtete den Führungsprozess Aktionen erarbeiten V. Mit der Balanced IV. Strategische Scorecard berichten Projekte umsetzen 04 Das Strategische Haus © Friedag / Schmidt 2012 82
  • 83.
    II. Strategische Themen  Welches sind die Aufgaben (Leistungen, Produkte, Veränderungen), denen wir uns zur Erreichung des Leitziels in der nächsten, über- schaubaren Zeit widmen müssen ?  Für jedes Strategische Thema ein Ziel definieren und eine Kennzahl bestimmen, an der die Zielerreichung gemessen wird  Weniger ist mehr ! Empfehlung: weniger als 5 Themen aufgreifen Ziel mehr Zuwendung mehr Mitglieder mehr Einnahmen Was Strategische Nachwuchs- Mitglieder- Merchandising / Themen förderung Wachstum Branding ist zu Kennzahl Trainerquote Mitglieder i. Verein Umsatzpotenzial tun? 04 Das Strategische Haus © Friedag / Schmidt 2012 83
  • 84.
    Entwicklungsgebiete für Interessengruppen (Die Perspektiven der Stakeholder einnehmen)  Welche sind derzeit die relevanten Stakeholder ?  Durch welche spezifischen Ziele gewinnen wir das Interesse der Stakeholder für unser Leitziel ?  Wie können wir die Stakeholder motivieren, sich für unsere strategischen Themen einzusetzen ?  Für jedes Entwicklungsgebiet ein Ziel definieren und eine Kennzahl bestimmen, an der die Zielerreichung gemessen wird  Weniger ist mehr ! Empfehlung: maximal 5 Entwicklungsgebiete 04 Das Strategische Haus © Friedag / Schmidt 2012 84
  • 85.
    Entwicklungsgebiete für Interessengruppen (Perspektiven) Ziel mehr Zuwendung mehr Mitglieder mehr Einnahmen Strategische Nachwuchs- Mitglieder- Merchandising / Themen förderung Wachstum Branding Mit wem / für wen wollen wir es tun? Kennzahl Trainerquote Mitglieder i. Verein Umsatzpotenzial Engagement Spieler Trainingspunkte Durch welche Entwicklungsgebiete Image Fans Fanclubs spezifischen Ziele (Perspektiven) Qualifikation Mitarbeiter gewinnen wir das Fortbildungsquote Kontakte Interesse der Region Treffen Stakeholder für unser Bonität Investoren Leitziel? Innenfinanzkraft 04 Das Strategische Haus © Friedag / Schmidt 2012 85
  • 86.
    Zusammenfassung  Was istjetzt zu tun ?  Wen brauchen wir im Boot ? – unsere relevanten Stakeholder  Woran erkennen wir, dass wir Erfolg haben ? – unsere Kennzahlen © Friedag / Schmidt 2012 86
  • 87.
    Strategieentwicklung und –umsetzungmit der Balanced Scorecard 01 Einführung / Vorstellung 02 Übersicht 03 Strategische Grundlagen 04 Das Strategische Haus 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten 06 Führen und Berichten mit der BSC 07 Strategie leben 08 Fazit Anhänge A1 Balanced Life A2 20 Jahre BSC – ein Überblick A3 Mit Kennzahlen führen © Friedag / Schmidt 2012 87
  • 88.
    Schritte zur BSC-Erarbeitungund -Umsetzung I. Ziele vereinbaren (Leitziel, Leitbild, Leitkennzahl) VII. Lernprozess II. Strategische Koordinaten organisieren entwickeln VI. Einordnen der BSC in III. Zielgerichtete III. Zielgerichtete den Führungsprozess Aktionen erarbeiten Aktionen erarbeiten V. Mit der Balanced IV. Strategische Scorecard berichten Projekte umsetzen 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten © Friedag / Schmidt 2012 88
  • 89.
    III. Schwerpunkte fürzielgerichtete Aktionen Ziel mehr Zuwendung mehr Mitglieder mehr Einnahmen Strategische Nachwuchs- Mitglieder- Merchandising / Themen förderung Wachstum Branding Kennzahl Trainerquote Mitglieder i. Verein Umsatzpotenzial Engagement Spieler Trainingspunkte Entwicklungsgebiete Image Fans Fanclubs (Perspektiven) Qualifikation Für jedes Zimmer: Mitarbeiter Fortbildungsquote Was tun wir? Kontakte Was lassen wir ? Region Treffen Bonität Investoren Innenfinanzkraft 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten © Friedag / Schmidt 2012 89
  • 90.
    Das ZAK-Prinzip strategische Themen Entwicklungsgebiete Ziel Aktion Jede Aktion prüfen, ob sie Kennzahl  konkret ist  zu den Zielen der Entwicklungsgebiete und  der strategischen Themen passt ! 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten © Friedag / Schmidt 2012 90
  • 91.
    Die Zimmer desHauses füllen Ziel mehr Zuwendung mehr Mitglieder mehr Einnahmen Strategische Nachwuchs- Mitglieder- Merchandising / Themen förderung Wachstum Branding Kennzahl Trainerquote Mitglieder i. Verein Umsatzpotenzial Engagement Spieler Ziel: Trainingsbegeisterung wecken Trainingspunkte Entwicklungsgebiete Image Aktion: gemeinsame Trainings mit den Fans jeweils niedrigeren Spielerklassen Fanclubs (Perspektiven) Qualifikation Kennzahl: Anzahl beteiligte Teams Mitarbeiter Fortbildungsquote Kontakte Region Treffen Bonität Investoren Innenfinanzkraft 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten © Friedag / Schmidt 2012 91
  • 92.
    "Es gibt nichtsGutes. Außer man tut es." "Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es." ___________________ ___________________ Erich Kästner Erich Kästner © Friedag / Schmidt 2012 92
  • 93.
    Zusammenfassung ZAK  TranslateStrategy into Action  Veränderungen beginnen im konkreten Tun  Tun ohne Ziel ist Aktionismus  Ziel ohne Kennzahl ist unkonkret © Friedag / Schmidt 2012 93
  • 94.
    Schritte zur BSC-Erarbeitungund -Umsetzung I. Ziele vereinbaren (Leitziel, Leitbild, Leitkennzahl) VII. Lernprozess II. Strategische Koordinaten organisieren entwickeln VI. Einordnen der BSC in III. Zielgerichtete den Führungsprozess Aktionen erarbeiten V. Mit der Balanced IV. Strategische IV. Strategische Scorecard berichten Projekte umsetzen Projekte umsetzen 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten © Friedag / Schmidt 2012 94
  • 95.
    IV. Strategische Projekte Um die Vielzahl der Aktionen handhabbar zu machen, sollten diese zu strategischen Projekt-Ideen zusammengefasst werden. Dies erleichtert die notwendige Verknüpfung mit  Eindeutiger Verantwortlichkeit  Vereinfachter Koordination mit anderen Projekten  Einhalten der Kostenbudgets / zeitlicher Kapazitäten  Besserer Organisation der Arbeit Die strategischen Projekte bilden die Grundlage für Die strategischen Projekte bilden die Grundlage für das Veränderungs-Management im Rahmen der das Veränderungs-Management im Rahmen der Balanced Scorecard. Balanced Scorecard. 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten © Friedag / Schmidt 2012 95
  • 96.
    Aufgaben der Gesamtprojektleitung  Verantwortliche vorschlagen, um aus den Projekt-Ideen entscheidbare Projekte zu erarbeiten  Projekt-Steuerungsgruppe zur Koordination des Zusammenspiels aller BSC-Projekte initiieren  „Kümmerer“ für die Beobachtung der Zielkennzahlen (Leitkennzahl, strategische Themen und Entwicklungsgebiete) vorschlagen  Erarbeiten Zielkennzahlen (Leitkennzahl, Kennzahlen für strategische Themen und Entwicklungsgebiete): - "Rechenregeln" definieren - aktuelle Istwerte ermitteln - Planwerte vorschlagen  Festlegen eines einheitlichen Mitarbeiter-Tagessatzes  Für eine einheitliche Projekt-Darstellung Sorge tragen  Jour fix für die Projektleiter einrichten 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten © Friedag / Schmidt 2012 96
  • 97.
    Arbeitsgruppen für dieProjekt-Ideen  Am besten klein (drei, maximal fünf Mitarbeiter), ggf. Experten hinzuziehen  Leiter(in) sollte nicht aus dem "zuständigen" Funktionalbereich kommen (fördert das bereichsübergreifende Zusammenwirken)  Gesamt-Aufwand sollte zwei MA-Wochen nicht überschreiten ggf. bei großen Projekten später Detailplanung erstellen 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten © Friedag / Schmidt 2012 97
  • 98.
    Projektziel bestimmen  Was ist das primäre Ziel, das mit diesem BSC-Projekt erreicht werden soll ?  Hiermit geben Sie dem/der späteren Projektleiter(in) eine konkrete Zielorientierung  Vorschlag für zukünftigen Projektleiter 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten © Friedag / Schmidt 2012 98
  • 99.
    Verständigen auf eineProjekt-Kennzahl, Bestimmen von Ist und Soll bzw. Meilensteinen  Bestimmen Sie eine Projekt-Kennzahl, die - den Verlauf Ihrer Projekt-Aktivitäten widerspiegelt (eher Frühindikator) bzw. - das Ergebnis Ihres Tuns darstellt (eher Spätindikator)  Erarbeiten Sie eine "Rechendefinition", um den aktuellen Istwert erfassen zu können  Geben Sie eine Orientierung für den Projekt-Planwert  Erarbeiten Sie Meilenstein-Werte für jedes Quartal 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten © Friedag / Schmidt 2012 99
  • 100.
    Zusätzlich notwendige Aktioneneinbeziehen  Überlegen Sie, welche Aktionen / Projektschritte zusätzlich notwendig sind, um dieses BSC-Projekt erfolgreich bearbeiten zu können ?  Versuchen Sie, für jeden größeren Projektschritt (der z.B. länger als drei Monate benötigt) eine Kennzahl mit Ist und Soll zu bestimmen  Bedenken Sie, dass der letzte Projektschritt in der Überleitung in das operative Geschäft besteht – auch dieser Schritt will vorbereitet 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten sein © Friedag / Schmidt 2012 100
  • 101.
    Ermitteln der benötigtenRessourcen  Zeitliche Abfolge der strategischen Aktionen vorschlagen Meilensteine definieren  Welche Kosten erwarten Sie für die jeweiligen Meilensteine? Bitte schätzen Sie den Aufwand für: - laufende Kosten - Investitionen - Mitarbeiteraufwand (in Mitarbeiter-Tagen mit dem jeweiligen Kostensatz) Achtung: es gibt keine "ehda-Kosten"  Ab wann erfolgt ein Rückfluss = Erträge ?  Auswirkungen auf die Liquidität transparent machen 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten © Friedag / Schmidt 2012 101
  • 102.
    BSC-Matrix Bewertung der Projekt-Auswirkung auf Basis der ZAK-Zuordnung 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten © Friedag / Schmidt 2012 102
  • 103.
    Beschlussfassung über denBeginn der ersten Schritte zur Umsetzung der Balanced Scorecard nach 7 Wochen … Schnelle Erfolge Dringlichkeit Mit welchem Projekt lässt Welches Projekt muss sich am schnellsten zuerst starten ? Erfolg realisieren (Quick Win) ? Priorisierung Wichtigkeit BSC-Matrix Welches Projekt hat den Welchen Einfluss größten Einfluss auf den hat das Projekt auf Unternehmenserfolg ? die strategischen Ziele ? 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten © Friedag / Schmidt 2012 103
  • 104.
    Beschlussfassung zur Umsetzungder strategischen Projekte  Umsetzungszeitplan skizzieren  Budgets für das nächste Jahr / die nächsten Jahre andenken  BSC-Projektverantwortliche in Strukturen einbinden  Für alle Projekt-Kennzahlen Planwerte festlegen  Ausgewählte Projekt-Konzepte in den jeweiligen Gremien zur Entscheidung stellen  Überprüfen aller bereits laufenden Projekte auf ihre Passfähigkeit zur strategischen Ausrichtung  Kick-off durch Vorstand / Geschäftsführung  Strategieorientierten Kommunikationsprozess starten 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten © Friedag / Schmidt 2012 104
  • 105.
    Für Akzeptanz sorgen DasWichtigste:  Suchen Sie nicht nach perfekten Lösungen  Organisieren Sie schrittweise das sofort Machbare  Übertragen Sie Verantwortung sowie Kompetenz und fordern Sie Konsequenz  Je schneller erste Erfolge sichtbar werden, umso größer wird die Akzeptanz für Ihre Balanced Scorecard Projektumsetzung mit Projektumsetzung mit Verantwortung, Kompetenz und Konsequenz !! Verantwortung, Kompetenz und Konsequenz © Friedag / Schmidt 2012 105
  • 106.
    Der Managementprozess BSCfokussiert Geschäfts-Idee unser (bezahlter) gesellschaftlicher Auftrag Geschäftsmodell die Einzigartigkeit, wie wir unser Geschäft machen Strategisches Leitziel was wir uns jetzt vornehmen Strategische Themen / Interessengruppen mit den relevanten Stakeholdern zu bearbeitende Themen Strategiezentrierte Aktionen konkretes Tun zur Zielerreichung Strategische Projekte die Arbeit organisieren © Friedag / Schmidt 2012 106
  • 107.
    „Wer etwas Großeswill, der muss sich „Wer etwas Großes will, der muss sich beschränken wissen; beschränken wissen; der dagegen alles will, der will in der Tat der dagegen alles will, der will in der Tat nichts und bringt es zu nichts." nichts und bringt es zu nichts." ___________________ ___________________ Georg Wilhelm Friedrich Hegel Georg Wilhelm Friedrich Hegel © Friedag / Schmidt 2012 107
  • 108.
    Zusammenfassung strategische Projekte gemeinsame Zielorientierung – eindeutige Verantwortung  Allen die Chance geben, mitzutun  Die Arbeit organisieren – Fangen Sie an ! © Friedag / Schmidt 2012 108
  • 109.
    Strategieentwicklung und –umsetzungmit der Balanced Scorecard 01 Einführung / Vorstellung 02 Übersicht 03 Strategische Grundlagen 04 Das Strategische Haus 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten 06 Führen und Berichten mit der BSC 07 Strategie leben 08 Fazit Anhänge A1 Balanced Life A2 20 Jahre BSC – ein Überblick A3 Mit Kennzahlen führen © Friedag / Schmidt 2012 109
  • 110.
    Schritte zur BSC-Erarbeitungund -Umsetzung I. Ziele vereinbaren (Leitziel, Leitbild, Leitkennzahl) VII. Lernprozess II. Strategische Koordinaten organisieren entwickeln VI. Einordnen der BSC in III. Zielgerichtete den Führungsprozess Aktionen erarbeiten V. Führen mit der Balanced IV. Strategische V. Führen mit der Balanced Scorecard Projekte umsetzen Scorecard 06 Führen und Berichten mit der BSC © Friedag / Schmidt 2012 110
  • 111.
    Was ist eineBalanced Scorecard ? Die Balanced Scorecard Die Balanced Scorecard ist ein universelles Instrument zur ist ein universelles Instrument zur Ausrichtung des Handelns einer Gruppe Ausrichtung des Handelns einer Gruppe von Menschen auf ein gemeinsames Ziel von Menschen auf ein gemeinsames Ziel Projektarbeit ist wichtig. Der Kern der Balanced Scorecard ist das Führen mit messbaren Zielen 06 Führen und Berichten mit der BSC © Friedag / Schmidt 2012 111
  • 112.
    Dem Maßgeblichen einMaß geben  Auf welche Frage brauchen wir eine (an)gemessene Antwort ?  Auf wen soll die Kennzahl wirken (Kohärenz = Stimmigkeit) ? − Verständlichkeit − Handhabbarkeit − Bedeutsamkeit 06 Führen und Berichten mit der BSC © Friedag / Schmidt 2012 112
  • 113.
    V. Führen mitder BSC Strategisches Geschäft Operatives Geschäft (Potenzial-Entwicklung) (Potenzial-Nutzung) Veränderunge Geld für n führen Veränderunge Strategisches Haus n Strategische erwirtschaften Projekte Berichts-Scorecard Das ganze Unternehmen auf die Strategie ausrichten  Strategische und operative Ziele verknüpfen  Die Sprache der Berichts-Empfänger sprechen  Auf die Zielerreichung orientieren (4-Felder-Matrix) 06 Führen und Berichten mit der BSC © Friedag / Schmidt 2012 113
  • 114.
    Strategisches Haus Wer ist verantwortlich für die Kennzahlen des Strategischen Hauses ? Ziel mehr Zuwendung mehr Mitglieder mehr Einnahmen Strategische Nachwuchs- Mitglieder- Merchandising / Themen förderung Wachstum Branding Kennzahl Trainerquote Mitglieder i. Verein Umsatzpotenzial Engagement Spieler Trainingspunkte Entwicklungsgebiete Image Fans Fanclubs (Perspektiven) Qualifikation Mitarbeiter Fortbildungsquote Kontakte Region Treffen Bonität Investoren Innenfinanzkraft 06 Führen und Berichten mit der BSC © Friedag / Schmidt 2012 114
  • 115.
    Berichts - Scorecard Reporting mit der Vier-Felder-Matrix Messbare Ziele strategisch operativ Wer ist verantwortlich für die Kennzahlen der Berichts-Scorecard ? Maßnahmen Probleme Entscheidungsbedarf Die Scorecard verfolgt das „One-Page-only-Prinzip“ Die Scorecard verfolgt das „One-Page-only-Prinzip“ 06 Führen und Berichten mit der BSC © Friedag / Schmidt 2012 115
  • 116.
    Strategie verbinden mitdem operativen Geschäft Frühindikatoren = Spätindikatoren = Potenzialentwicklung Potenzialnutzung 06 Führen und Berichten mit der BSC © Friedag / Schmidt 2012 116
  • 117.
    Berichten mit derScorecard  Auswahl geeigneter strategischer Ziele und Kennzahlen aus der Führungs-Scorecard  „Übersetzen“ in die Sprache der Berichtsempfänger: − Aufsichtsrat − Konzernleitung − Banken − Behörden − …  Definieren / Zusammenstellen der wesentlichen operativen Ziele und Kennzahlen  Gegenüberstellen von einander entsprechenden strategischen und operativen Ziele und Kennzahlen  Anpassen an die bestehende Berichts-Kultur (gegebenenfalls ergänzen um vorgegebene Ziele und Kennzahlen) 06 Führen und Berichten mit der BSC © Friedag / Schmidt 2012 117
  • 118.
    "Es ist nichtgenug, eine Sache zu "Es ist nicht genug, eine Sache zu beweisen, man muss die Menschen zu ihr beweisen, man muss die Menschen zu ihr auch noch verführen." auch noch verführen." ___________________ ___________________ Friedrich Nietzsche Friedrich Nietzsche © Friedag / Schmidt 2012 118
  • 119.
    Zusammenfassung Berichten  Führenmit messbaren Zielen  Geschaffene Potenziale nutzen © Friedag / Schmidt 2012 119
  • 120.
    Strategieentwicklung und –umsetzungmit der Balanced Scorecard 01 Einführung / Vorstellung 02 Übersicht 03 Strategische Grundlagen 04 Das Strategische Haus 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten 06 Führen und Berichten mit der BSC 07 Strategie leben 08 Fazit Anhänge A1 Balanced Life A2 20 Jahre BSC – ein Überblick A3 Mit Kennzahlen führen © Friedag / Schmidt 2012 120
  • 121.
    Schritte zur BSC-Erarbeitungund -Umsetzung I. Ziele vereinbaren (Leitziel, Leitbild, Leitkennzahl) VII. Lernprozess II. Strategische Koordinaten organisieren entwickeln VI. Einordnen der BSC in III. Zielgerichtete VI. Einordnen der BSC in den Führungsprozess Aktionen erarbeiten den Führungsprozess V. Mit der Balanced IV. Strategische Scorecard berichten Projekte umsetzen 07 Strategie leben © Friedag / Schmidt 2012 121
  • 122.
    VI. Verbreitung derBSC im Unternehmen  Quartals-Previews in der „BSC-Runde“ − über Projekt-Meilensteine berichten, nächste Schritte bestimmen − Überführung der strategischen Projekte in das operative Geschäft − erfolgreiche Projektabschlüsse würdigen / feiern  Festlegung der Geschäftsbereiche, für die eine spezifische Balanced Scorecard erarbeitet werden soll - Welche Geschäftsbereiche sind strategisch relevant ? - Wo sind unterschiedliche strategische Ansätze zur Erreichung des Leitziels sinnvoll und notwendig ? - Wann ist es sinnvoll Team-Orientierungs-Meetings (TOM) durchzuführen ? - Schwerpunkte setzen  Eindeutige Verantwortlichkeit für Beiträge zur Strategieumsetzung vereinbaren 07 Strategie leben © Friedag / Schmidt 2012 122
  • 123.
    Architektur der Verbreitungder BSC im Unternehmen  Abstimmen von Unternehmens- und Bereichszielen st, ann  Entwicklungsfelder als el b n k n t s ze la ier tüt s P Schwerpunkte für fin rs ng Führungs-Scorecard in den Bereichen de nte ru  Ablaufschema für die ich el u ntie Einführung im gesamten re t z i e i e Unternehmen r B L e p l em de a (Schulung von Moderatoren) s  Aufwand beachten für Je r d m I m Strategieerarbeitung unde Te a e -umsetzung w i IP T 07 Strategie leben © Friedag / Schmidt 2012 123
  • 124.
    Aufwand für dieBSC-Einführung  Schnupper-Workshop / Kennenlernen 2 Tage  Orientierungs-Workshop 2 - 3 Tage  Strategie-Entwicklung 3 Tage (Mission, Geschäftsmodell, strategisches Zielsystem)  Strategie-Umsetzung (BSC) 3 Tage  Entscheidungs-Workshop 1 Tag  Erarbeitung Berichts-Scorecard 1 Tag  Strategie-Begleitung: Preview (quartalsweise)  Wiederholungs-Workshop (jährlich) 2 Tage  Optional: Werte und Führungsgrundsätze, Eindeutige Verantwortlichkeit, TIP it´s a never ending story !! it´s a never ending story 07 Strategie leben © Friedag / Schmidt 2012 124
  • 125.
    Verantwortung und Interesse  Eindeutige Verantwortung für zu erzielende Resultate auf allen Ebenen (Bereiche, Teams, Mitarbeiter) erarbeiten und vereinbaren: - Kümmerer - Macher  Verantwortung erfordert Kompetenz (Befähigung und Befugnis) und Konsequenz (Bekenntnis, Umsetzung und Führung)  Incentives – nach einer Testzeit - auf Basis der vereinbarten Ziele: - Anerkennung - Karriere - nichtmonetäre bzw. monetäre Prämien  unternehmerisches Risiko fordern und fördern 07 Strategie leben © Friedag / Schmidt 2012 125
  • 126.
    Benötigen wir neueEDV-Lösungen für den Einsatz der BSC ?  Erst die Inhalte klären, dann das praktische Messen proben  Anfangs reicht MS-EXCEL  Gegebenenfalls genügen vorhandene Berichtssysteme  Aber: Der „Verkauf“ von Informationen spielt eine wichtige Rolle bei einer erfolgreichen BSC-Umsetzung  Wenn Sie wissen, was Sie wie messen und berichten wollen, dann entscheiden Sie sich für eine technische Unterstützung 07 Strategie leben © Friedag / Schmidt 2012 126
  • 127.
    Kommunikation: Wollen -Können - Dürfen  Damit alle im Unternehmen mitmachen können, müssen wir die gemeinsam festgelegten Zielstellungen kommunizieren  Basis sollte ein Kommunikationskonzept sein  Ziele: - jeder soll im Herzen den Wunsch verspüren, sich für sein Unternehmen engagieren zu können - jeder sollte sagen können: dies ist mein Beitrag - und dies auch tun können - jeder erwartet die Messung = Wahrnehmung seines Beitrages „Gesagt ist nicht gehört. „Gesagt ist nicht gehört. Gehört ist nicht verstanden. Gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist nicht angewandt. Einverstanden ist nicht angewandt. Angewandt ist nicht beibehalten.“ Angewandt ist nicht beibehalten.“ Konrad Lorenz (Verhaltensforscher) Konrad Lorenz (Verhaltensforscher) 07 Strategie leben © Friedag / Schmidt 2012 127
  • 128.
    Wie gehen wirvor ? “unendlich“ Geschäfts- Idee Unternehmens-Politische Orientierung (langfristige Ziele) Orientierung 7 – 15 Jahre (UPO) Strategie- Strate- Strate- gische Entwicklung gische Fragen Antwort Geschäftsmodell 1 – 3 Jahre Berichts-Scorecard Strategisches Haus Strategie- Umsetzung Strategische Balanced Scorecard Projekte lfd. Jahr laufendes Geschäft Strategie- mittelfristige Planung / Nutzung Budget / Ergebnis /Liquidität (Integration in den 128 07 Strategie leben Management Zyklus) © Friedag / Schmidt 2012
  • 129.
    Einbinden in dieControlling-Systeme Zweck- Trend- Bestimmung Portfolio- Personal- / Scouts Geschäfts- Potenziale Produkt- Maßnahmen- Modell Entwicklung Verfolgung Produkt- SWOT Strategisches Potenziale Haus Berichts-Scorecard Markt- UPO Zielkosten Korridore Forschung durch Integriertes Umsatz- Vester- Margen- Eckdaten Planungs- Potenzial- Matrix Potenzial (WEG) und Struktur Risiko- Management- Bevölkerungs- Entwicklungs- System Entwicklung Grenzen der Kapazitäten Leistungs- inklusive Klima- Beeinfluss- Finanzierungs- Kapa- Versicherung barkeit zitäten Entwicklung Kapazitäten 07 Strategie leben © Friedag / Schmidt 2012 129
  • 130.
    Management-Kalender 07 Strategie leben © Friedag / Schmidt 2012 130
  • 131.
    „Es wird sichnichts ändern, „Es wird sich nichts ändern, wenn wir nichts ändern." wenn wir nichts ändern." ___________________ ___________________ Dr. Rabold Dr. Rabold © Friedag / Schmidt 2012 131
  • 132.
    Zusammenfassung Strategie leben Strategische Kommunikation läuft nicht von allein  Jeder formuliert seinen Beitrag zur Strategie  Strategy as everyone‘s everyday job © Friedag / Schmidt 2012 132
  • 133.
    Schritte zur BSC-Erarbeitungund -Umsetzung I. Ziele vereinbaren (Leitziel, Leitbild, Leitkennzahl) VII. Lernprozess II. Strategische Koordinaten VII. Lernprozess organisieren entwickeln organisieren VI. Einordnen der BSC in III. Zielgerichtete den Führungsprozess Aktionen erarbeiten V. Mit der Balanced IV. Strategische Scorecard berichten Projekte umsetzen 07 Strategie leben © Friedag / Schmidt 2012 133
  • 134.
    VII. Strategischen Dialogpflegen  Besprechen Sie wenigstens einmal pro Quartal im Führungskreis zusammen mit den Projektleitern die Strategieumsetzung  Halten Sie nicht starr an der Umsetzung einmal aufgestellter Ziele fest, wenn diese nicht zum Erfolg führen  Diskutieren Sie, - ob die erwarteten Wirkungen (Ziele im Strategischen Haus und in der Berichts-Scorecard) eintreten; die richtigen Dinge tun - ob der Aufwand den Zielen angemessen ist; die Dinge richtig tun 07 Strategie leben © Friedag / Schmidt 2012 134
  • 135.
    Strategisches Lernen Sie sollten sich fragen,  ob Ihr Leitziel noch den strategischen Anforderungen genügt, oder es verändert werden muss und welche Konsequenzen daraus für das strategische Koordinatensystem und die Projekte resultieren  ob das operative Ausschöpfen der vorhandenen Potenziale effektiv genug erfolgt  ob die externen Berichte über Ihr strategisches und operatives Handeln zu der Ressourcenverteilung geführt hat, die Sie erwartet haben und was Sie gegebenenfalls verändern müssen bezüglich der Darstellung Ihrer Entwicklung 07 Strategie leben © Friedag / Schmidt 2012 135
  • 136.
    "Lebe, als würdestDu morgen sterben. "Lebe, als würdest Du morgen sterben. Lerne, als würdest Du ewig leben." Lerne, als würdest Du ewig leben." ___________________ ___________________ Mahatma Gandhi Mahatma Gandhi © Friedag / Schmidt 2012 136
  • 137.
    Zusammenfassung Lernen  Irrenist menschlich  Ziele sind zu hinterfragen, ob sie noch zeitgemäß sind © Friedag / Schmidt 2012 137
  • 138.
    Strategieentwicklung und –umsetzungmit der Balanced Scorecard 01 Einführung / Vorstellung 02 Übersicht 03 Strategische Grundlagen 04 Das Strategische Haus 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten 06 Führen und Berichten mit der BSC 07 Strategie leben 08 Fazit Anhänge A1 Balanced Life A2 20 Jahre BSC – ein Überblick A3 Mit Kennzahlen führen © Friedag / Schmidt 2012 138
  • 139.
    Do´s für einengelungenen BSC-Prozess:  Fangen Sie nicht ohne vorbehaltlose Unterstützung des Vorstands an  Suchen Sie den offenen strategischen Dialog  Bemühen Sie sich um nachhaltige Kooperationen  Geben Sie ganz konkrete Orientierungen  Achten Sie auf Stimmigkeit (verständlich, handhabbar, bedeutsam)  Prioritäten helfen, wichtiges von unwichtigem zu trennen  Erarbeiten Sie ein Kommunikationskonzept  Üben Sie sich in Geduld  Organisieren Sie schnelle Erfolge  Verbinden Sie die BSC mit Ihrem Controlling- und Managementsystem 08 Fazit © Friedag / Schmidt 2012 139
  • 140.
    Dont´s für einengelungenen BSC-Prozess:  Zukunft geschieht, im Zweifel auch ohne Sie  Meiden Sie unscharfe Begriffe  Die BSC ist mehr als ein Kennzahlensystem  „Meilensteine“ sind kein Ersatz für fehlende Kenngrößen  Kein „verbessern“, „optimieren“ etc. ohne Ziel-Kriterium  Beschränken Sie sich  weniger ist mehr!  Zukunft ist immer mit einer Rest-Ungewissheit versehen, daher seien Sie kein Perfektionist  Vermeiden Sie unabgestimmte Kommunikation  Beginnen Sie nicht sofort mit BSC-basierten Zielvereinbarungen  Starten Sie nicht mit einer komplexen BSC-IT-Softwarelösung  Drücken Sie die BSC nicht durch 08 Fazit © Friedag / Schmidt 2012 140
  • 141.
    Fazit Erfolgreicher dank Strategie-Erarbeitung und -Umsetzung mit der Balanced Scorecard ?  Führung mit gemeinsamen und klar definierten strategischen wie operativen Zielen  Durch verbesserte Motivation Mit-Denken, Mit-Verantworten und zielorientiertes Mit-Tun aller Mit-Arbeiter  Verbesserte Transparenz führt zu Vertrauenssicherung bei allen Stakeholdern Strategie als Führungsaufgabe zur Strategie als Führungsaufgabe zur nachhaltigen Unternehmenssicherung !! nachhaltigen Unternehmenssicherung 08 Fazit © Friedag / Schmidt 2012 141
  • 142.
    Balanced Scorecard  Knüpft an vertraute und bewährte Methoden an und führt altbekannte Ideen zusammen  Setzt den Rahmen für die Konkretisierung und Realisierung unserer Strategien  Verbreitet die strategischen Ansätze durch Kommunikation im Unternehmen  Kann uns bei der Umsetzung und operativen Nutzung unserer Strategien helfen 08 Fazit © Friedag / Schmidt 2012 142
  • 143.
     "Balanced Scorecardist mehr als ein Kennzahlensystem" Friedag / Schmidt  "Balanced scorecard is management, not measurement" Kaplan / Norton balanced scorecard balanced scorecard transforms strategy into action transforms strategy into action 08 Fazit © Friedag / Schmidt 2012 143
  • 144.
    Mehr Informationen zurBalanced Scorecard  Internet www.scorecard.de (Seminarangebote, Literatur, Downloads, BSC-Berater, Diskussionsforum)  Fachbücher 1. Balanced Scorecard – Mehr als ein Kennzahlensystem ISBN 3-448-04061-4 € 29,65 2. My Balanced Scorecard ISBN 3-448-04696-5 € 39,80 3. TaschenGuide Balanced Scorecard ISBN 3-448-06149-2 € 6,60 4. Balanced Scorecard at work ISBN 3-448-05570-0 € 39,80 5. Die BSC als ein universelles Managementinstrument ISBN 3-8300-2038-4 € 48,00 6. Management 2.0 – Kooperation – der entscheidende 20 00 Wettbewerbsvorteil ISBN 987-3-448-09328-5 € 39,80 08 Fazit © Friedag / Schmidt 2012 144
  • 145.
    „Balanced Scorecard „Balanced Scorecard Translates Strategy into Action" Translates Strategy into Satisfaction" Translates Strategy into Action" Translates Strategy into Satisfaction" ___________________ ___________________ Kaplan //Norton (1992) Süddeutscher Vorstand (2011) Kaplan Norton (1992) Süddeutscher Vorstand (2011) © Friedag / Schmidt 2012 145
  • 146.
    "Es ist nichtwenig Zeit, die wir haben, "Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern viel Zeit, die wir nicht nutzen." sondern viel Zeit, die wir nicht nutzen." ___________________ ___________________ Sokrates Sokrates © Friedag / Schmidt 2012 146
  • 147.
    Willkommen Zukunft ! Vielen Dank für Ihre Mitarbeit © Friedag / Schmidt 2012 147
  • 148.
    Strategieentwicklung und –umsetzungmit der Balanced Scorecard 01 Einführung / Vorstellung 02 Übersicht 03 Strategische Grundlagen 04 Das Strategische Haus 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten 06 Führen und Berichten mit der BSC 07 Strategie leben 08 Fazit Anhänge A1 Balanced Life A2 20 Jahre BSC – ein Überblick A3 Mit Kennzahlen führen © Friedag / Schmidt 2012 148
  • 149.
    Anhang 1: PersönlicheBalanced Scorecard Bereich Maßnahme Soll Ist [ pro Zeiteinheit ] Familie Telefonate mit Ehefrau 5 3,7 Blumen für die Ehefrau 4 3 Gemeinsam Essen gehen 4 5 Ausflüge mit der Familie 3 2 Tanzen / Theater 2 2,5 Freundeskreis Skatrunde 1 1 Jugendarbeit 2 1 Private Freunde treffen 2 1 A1 Balanced Life © Friedag / Schmidt 2012 149
  • 150.
    Persönliche Balanced Scorecard Bereich Maßnahme Soll Ist [ pro Zeiteinheit ] Beruf Mitarbeiter-Fortbildung 2 1,5 Teamsitzungen 4 3 Bürotage zur Kommunikation 2 1 Feierabend um 18:30 3 1,5 Wochenende ohne Firma 2 1 Gesundheit Joggen 2 2,5 Ausschlafen 2 1 A1 Balanced Life © Friedag / Schmidt 2012 150
  • 151.
    Persönliche Balanced Scorecard A1Balanced Life © Friedag / Schmidt 2012 151
  • 152.
    "Das Leben istdas, was passiert, "Das Leben ist das, was passiert, während man andere Pläne macht." während man andere Pläne macht." ___________________ ___________________ John Lennon John Lennon © Friedag / Schmidt 2012 152
  • 153.
    Strategieentwicklung und –umsetzungmit der Balanced Scorecard 01 Einführung / Vorstellung 02 Übersicht 03 Strategische Grundlagen 04 Das Strategische Haus 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten 06 Führen und Berichten mit der BSC 07 Strategie leben 08 Fazit Anhänge A1 Balanced Life A2 20 Jahre BSC – ein Überblick A3 Mit Kennzahlen führen © Friedag / Schmidt 2012 153
  • 154.
    Anhang 2: 20Jahre BSC – ein Überblick Kaplan / Norton 1992: Grundansatz Balanced Scorecard translate strategy into action A2 20 Jahre BSC – ein Überblick © Friedag / Schmidt 2012 154
  • 155.
    Kaplan / Norton1992: Strategy Map Aufzeigen der wesentlichen Zusammenhänge, die wir strategisch gestalten wollen A2 20 Jahre BSC – ein Überblick © Friedag / Schmidt 2012 155
  • 156.
    Kaplan / Norton1992: Maßnahmen / Projekte  Balanced Scorecard is a Management-, not a Measurement-System A2 20 Jahre BSC – ein Überblick © Friedag / Schmidt 2012 156
  • 157.
    Kaplan / Norton2001: strategiefokussierte Organisation  Balanced Scorecard als Ausgangspunkt des strategischen Prozesses A2 20 Jahre BSC – ein Überblick © Friedag / Schmidt 2012 157
  • 158.
    Logistik-Prozesse Prozesse S1: Produktions- und Kaplan / Norton 2001: Strategische Themen strategische Themen S2: Kunden-Management- Finanzen S3: Innovations-Prozesse Kunden interne Prozesse S4: gesetzl. vorgesch / soziale Prozesse Lernen + Entwicklung  Bei NPO ist Mission die oberste Perspektive A2 20 Jahre BSC – ein Überblick © Friedag / Schmidt 2012 158
  • 159.
    strategische Bereitschaft Logistik-Prozesse Prozesse S1: Produktions- und Kaplan / Norton 2004: Finanzen Kunden Management- S2: Kunden- interne Prozesse strategische Themen durch Ausrichtung auf die Themen strategische Bereitschaft Prozesse S3: Innovations- schaffen Lernen + Entwicklung - Humankapital - Informationskapital Prozesse vorgeschr S4: gesetz - Organisationskapital A2 20 Jahre BSC – ein Überblick © Friedag / Schmidt 2012 159
  • 160.
    europäische Adaptionen desBSC-Gedankens Das Intellektuelle Kapital bestimmt 70% – 80% des Unternehmenswertes Intellectual Capital Statement soll Bestandteil der IFRS werden A2 20 Jahre BSC – ein Überblick © Friedag / Schmidt 2012 160
  • 161.
    Motivationsfaktoren1: Motivatorenmit der höchsten Bedeutung, n = 3.400 MA 1.Zufriedenheitsgefühl 2.Arbeitsklima 3.Eigenverantwortliches Handeln 4.Gesicherter Arbeitsplatz 5.Eigene Lebensziele 6.Herausforderung der Tätigkeit 7.Sinn der Aufgabe … 11. Gehalt 1 Quelle: Al-Baghdadi, was uns motiviert, Harvard Business Manager, 12/2009, S. 22 f A2 20 Jahre BSC – ein Überblick © Friedag / Schmidt 2012 161
  • 162.
    Strategieentwicklung und –umsetzungmit der Balanced Scorecard 01 Einführung / Vorstellung 02 Übersicht 03 Strategische Grundlagen 04 Das Strategische Haus 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten 06 Führen und Berichten mit der BSC 07 Strategie leben 08 Fazit Anhänge A1 Balanced Life A2 20 Jahre BSC – ein Überblick A3 Mit Kennzahlen führen © Friedag / Schmidt 2012 162
  • 163.
    Anhang 3: MitKennzahlen führen Kennzahlen sind Vereinbarungen  zur Verdeutlichung unserer Ziele  als Basis für die Kommunikation  zur Klarheit über den Stand der Zielerreichung Bitte auch als Controller immer beachten: Was kosten Kennzahlen ? Es geht um die Entscheidungsnützlichkeit Es geht um die Entscheidungsnützlichkeit der bereitgestellten Informationen der bereitgestellten Informationen (Nutzen-Kosten-Denken) (Nutzen-Kosten-Denken) A3 Mit Kennzahlen führen © Friedag / Schmidt 2012 163
  • 164.
    Wer Potenziale entwickelnwill, muss die Entwicklung auch messen und dokumentieren  Messen = Anlegen eines Maßstabs an ein Ereignis  Kein Maßstab ist objektiv, sondern das Ergebnis von Konventionen  Konventionen schaffen die Grundlage für gemeinsames Verständnis  In diesem Sinne bilden Kennzahlen eine geeignete Ausgangsbasis für die Kommunikation und das gemeinsame Tun Aber:  Zu viele Zahlen behindern die Kommunikation (weniger ist mehr) A3 Mit Kennzahlen führen © Friedag / Schmidt 2012 164
  • 165.
    Kennzahlen sind nichtAbbild der Realität, sondern Basis für Kommunikation über gemeinsames Tun Filter Emotion und reale Motivation reale Wahrnehmungsfähigkeit Verarbeitungsfähigkeit Entscheidung Verständnis Auswahl Infor- Handeln mation Welt Gedächtnis- Welt muster A3 Mit Kennzahlen führen © Friedag / Schmidt 2012 165
  • 166.
    Wie effektiv unsereFilter wirken:  in jeder Sekunde nehmen wir mit unseren Augen, Ohren, Haut, Mund und Nase Daten auf 10 Mio. Bit/sec  in jeder Sekunde verarbeiten wir mit unserem Nervensystem 1 Mio. Bit  in jeder Sekunde nutzen wir für unser aktives Handeln 50 Bit ... und wir leben gut damit! Konsequenz: Kommunikation ist immer das, was beim Anderen ankommt. A3 Mit Kennzahlen führen © Friedag / Schmidt 2012 166
  • 167.
    Kennzahlen brauchen Kommunikation eine 9 ! eine 6 ! Wir einigen uns auf 7,5 Wir einigen uns auf 7,5 statt uns zu entscheiden !! statt uns zu entscheiden A3 Mit Kennzahlen führen © Friedag / Schmidt 2012 167
  • 168.
    Zukunftsorientierung mit Kennzahlen  Indikatoren messen die Wirkung von Ereignissen.  Kennzahlen werden zu Frühindikatoren, wenn wir den Zusammenhang zwischen heute messbaren Ereignissen und ihrer Rolle als Ursache zukünftig erreichbarer Wirkungen verstehen. Diesen Zusammenhang erfassen wir  intuitiv  zuweilen bewusst - als Korrelation – statistischer Zusammenhang - als Kausalität – logischer Zusammenhang - als Algorithmus – mathematischer Zusammenhang A3 Mit Kennzahlen führen © Friedag / Schmidt 2012 168
  • 169.
    EFQM-Modell & Controlling  Eine gemeinsame Plattform strategisches Prozess- operatives Controlling Controlling Controlling Qualität Qualität Qualität entwickeln umsetzen nutzen A3 Mit Kennzahlen führen © Friedag / Schmidt 2012 169
  • 170.
    RADAR-Methodik und Controlling Lernen und neue Ziele festlegen Zu erreichende Ergebnisse festlegen Bewerten und E Planen überprüfen W G Durchführen A3 Mit Kennzahlen führen © Friedag / Schmidt 2012 170
  • 171.
    Strategieentwicklung und –umsetzungmit der Balanced Scorecard 01 Einführung / Vorstellung 02 Übersicht 03 Strategische Grundlagen 04 Das Strategische Haus 05 Mit ZAK zu Strategischen Projekten 06 Führen und Berichten mit der BSC 07 Strategie leben 08 Fazit Übungsblätter © Friedag / Schmidt 2012 171
  • 172.
    Übung 1: unserGeschäftsmodell  Erläutern Sie die Zweckbestimmung unseres Unternehmens  Beschreiben Sie die vier Seiten des Geschäftsmodells 1. Kundentyp 2. Kundenbedürfnis 3. unsere Kernkompetenz 4. unsere Einzigartigkeit Hinweis: bitte schreiben Sie mit Filzschreiber gut lesbar und horizontal auf die Moderationskarten Ü © Friedag / Schmidt 2012 172
  • 173.
    Übung 2: Bewahren- Verändern Beschreiben Sie die fünf wichtigsten Dinge, die bei einem Veränderungsprozess in unserem Unternehmen auf jeden Fall bewahrt bzw. die andere Gruppe(n): verändert werden sollen. Hinweis: bitte schreiben Sie mit Filzschreiber gut lesbar und horizontal auf die Moderationskarten Ü © Friedag / Schmidt 2012 173
  • 174.
    Übung 3: Leitbild– Leitziel - Leitkennzahl  Welchen zeitlichen Horizont setzen sie an - bis … ?  Leitziel Was wollen wir erreichen ?  Leitbild Worauf machen wir unsere Kunden neugierig ? Welches Image wollen wir in Zukunft haben ? Wie wollen wir gesehen werden ?  Leitkennzahl Woran wollen wir messen, dass wir unser Leitziel erreicht haben ? Hinweis: bitte schreiben Sie mit Filzschreiber gut lesbar und horizontal auf die Moderationskarten Ü © Friedag / Schmidt 2012 174
  • 175.
    Vorlage für unserstrategisches Haus Ziel Ziel: Ziel: Ziel: Strategische Themen strat. Thema strat. Thema strat. Thema Kennzahl Kennzahl: Kennzahl: Kennzahl: Ziel: EG: Kunden Kennzahl: Entwicklungsgebiete Ziel: EG: Mitarbeiter Kennzahl: (Perspektiven) Ziel: EG: Kennzahl: Ziel: EG: Kennzahl: Ziel: EG: Kennzahl: Ü © Friedag / Schmidt 2012 175
  • 176.
    Übung 4: strategischeThemen  Benennen Sie relevante strategische Themen, mit denen Sie jetzt ihre Strategie umsetzen wollen.  Was sind die jeweiligen Ziele, die Sie erreichen wollen ?  Mit welcher Kennzahl können Sie messen, ob Sie - auf dem richtigen Weg sind ? - das Ziel erreicht haben ? Hinweis: bitte schreiben Sie mit Filzschreiber gut lesbar und horizontal auf die Moderationskarten Ü © Friedag / Schmidt 2012 176
  • 177.
    Übung 5: Entwicklungsgebiete(Perspektiven)  Benennen Sie die relevanten Stakeholder, die Sie für die Umsetzung Ihrer Strategie gewinnen wollen.  Was sind die jeweiligen Ziele, die zum einen Sie erreichen wollen und von denen Sie zum anderen annehmen, dass Sie damit die Stakeholder zum Mittun motivieren ? Sind hierbei die jeweiligen strategischen Themen tangiert ?  Mit welcher Kennzahl können Sie messen, ob Sie - auf dem richtigen Weg sind ? - das Ziel erreicht haben ? Hinweis: bitte schreiben Sie mit Filzschreiber gut lesbar und horizontal auf die Moderationskarten Ü © Friedag / Schmidt 2012 177
  • 178.
    Übung 6: ZAK  Erarbeiten Sie konkrete ZAK-Karten für die ausgewählten strategischen Themen und berücksichtigen Sie dabei bitte auch immer die Wechselbeziehung zu den Interessen der jeweiligen Stakeholder. Pro Karte bitte notieren: 1. Z = was ist das Ziel der Aktion 2. A = was soll gemacht werden 3. K = wie wollen Sie den Verlauf bzw. das Ergebnis messen Hinweis: bitte schreiben Sie mit Filzschreiber gut lesbar und horizontal auf die Moderationskarten Ü © Friedag / Schmidt 2012 178
  • 179.
    Übung 7: strategischerDialog  Was spricht für den Einsatz des Managementinstruments Balanced Scorecard im Unternehmen ?  Was spricht gegen den Einsatz der Balanced Scorecard im Unternehmen ? Hinweis: bitte schreiben Sie mit Filzschreiber gut lesbar und horizontal auf die Moderationskarten … … und bringen Sie Ihre Argumente schlagkräftig vor! Ü © Friedag / Schmidt 2012 179

Hinweis der Redaktion

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  • #28 Geändert Folie 22: Qualitätspotenzial und Qualitätssicherung
  • #118 Zwischen Folie 7 und 8 von CA_5_0506