SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Oktober 2010 Ausgabe #3-10 Deutschland Euro 12,00	 ISSN: 1864-8398
260122 0900064
Lean Management im Umgang mit Wissen
Web 2.0 trifft E-Government
Social Media & Content Management
Technologien des Information Mining:
Business Intelligence, Semantik & Co.
Special: Output-Management
Scan-Lösungen Eingangsrechnungen: Make or buy? | SESAM - Steuerbelege elektronisch einlesen | Was hat die
­technische Dokumentation mit Collaboration zu tun? | Internet als Basis für die Teamarbeit |„DMS-on-Demand“ in
der Landwirtschaft | Durchgängige Geschäftsprozesse auf mobilen Endgeräten | Social Media Tools in ERP-Systemen
Halle 7, Stand B 01
www.dokmagazin.de
Durchgängige Geschäftsprozesse auf
Notebooks, Tablet PC, Smartphones & Co.
Geschäftsprozesse, mobile Endgeräte, Enterprise Content Management (ECM),
­Wissensmanagement, Social Media, Security
Mobilen Endgeräten, wie Smartphones oder neuen Tablet-PCs
gehört die Zukunft – doch was bedeutet dieser Trend für den Busi-
ness-Bereich? Welche Einsatzszenarien sind heute schon real, wel-
che Lösungen sind in der Entwicklung? Und was bedeutet das für
Unternehmen und Softwarehersteller? Zwar haben sich klassische
Internetlösungen auf mobilen Geräten wie Handys und Notebooks
schon seit einiger Zeit etabliert, doch einen echten Schritt nach vor-
ne gab es zunächst nur durch den Einsatz von Blackberrys. Erst das
iPhone und Netbooks haben richtig Fahrt in die Thematik gebracht.
Was bedeutet diese Entwicklung nun für die Sicherheit von Daten,
Technik und Software? Welche Anforderungen stellen die neuen
mobilen Geräte und die mobilen Geschäftsprozesse an Technik, Si-
cherheit und den Arbeitsalltag der Nutzer?
An dem Pressegespräch, das im Rahmen der Expertenkonferenz von
OPTIMAL SYSTEMS 2010 in Berlin stattfand, diskutierten Karsten
Renz, CEO und Mitgründer von OPTIMAL SYSTEMS, Prof. Dr. Martin
Michelson von der Hochschule Darmstadt sowie Stefan Nehls, Soft-
ware Engineer von Zeppelin Baumaschinen GmbH, einem Anwen-
der der ECM-Lösungen von OPTIMAL SYSTEMS. Das DOK gibt das
Pressegespräch mit Journalisten in Auszügen wieder.
von Endgeräten ein – sowohl Android, Blackberry, iPhone als
auch Windows Mobile. Aber wir sind hier schon recht weit fort-
geschritten und werden ab Oktober Clients für mehrere Platt-
formen vorstellen. Im Rahmen der DMS EXPO ind der IT & Busi-
ness in Stuttgart wird man die ersten Anwendungen für iPhones
und Android-Smartphones sehen können.
WelcheECM-spezifischenUseCasessinddennbereitsjetztimFokus?
Karsten Renz: Unsere Kunden sollen ihre ECM-System dorthin mit-
nehmen können, wo sie gerade sind., beispielsweise kurz vor einem
Termin noch einmal aut einem Tablet PC die Kundenakte durchge-
hen. Das Anwendungsszenario, das sich meines Erachtens als Erstes
durchsetzen wird, ist das einer derzeit kleinen Anwendergruppe.
Anwender, die jetzt schon Workflows nutzen, weil ich glaube, dass
Geschäftsprozesse weiter beschleunigt werden können durch den
mobilen Einsatz – eben weil man nicht mehr vom Arbeitsplatz ab-
hängig ist. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist, den Entscheidern auf
dem mobilen Device Informationen so anzuzeigen, dass diese Ent-
scheidungen treffen können. Das ist ein Bereich, in dem ECM und
Mobility ganz sicher zusammenwachsen werden.
Herr Nehls, welche Einsatzszenarien sind heute in Ihrem Unterneh-
men denn schon im Einsatz?
Stefan Nehls: Wir setzen bereits mobile Lösungen ein, die unter
anderem Kundenkennzahlen für den Vertrieb bereitstellen. Aber
auch für Service-Mitarbeiter ist dies zum Beispiel bei akuten Not-
fällen und zur regelmäßigen Wartung von Maschinen sinnvoll.
Vor Ort an der Maschine beim Kunden oder auf der Baustelle
kann der Service so Baupläne, Schaltpläne oder das Service-Ma-
nual online einsehen oder Baugruppen- und Artikelnummern
ermitteln. Der Mitarbeiter kann auch den Lagerbestand in den
Niederlassungen oder im Zentrallager und beim Hersteller prü-
fen sowie direkt eine Bestellung auslösen.
Herr Renz, auf der Expertenkonferenz wird es einen Ausblick auf
Neuerungen im Produkt geben. Spielen dabei auch Mobile Devices
eine Rolle wie Blackberrys, iPhones oder Android-Smartphones?
Karsten Renz: Die Entwicklung in diesem Bereich ist kundenge-
trieben, aber beruht vor allem auf eher allgemeinen Anfragen.
Wir stehen vor der Herausforderung, dass die Kunden noch gar
keine spezifischen Use Cases vor Augen haben. Wir müssen also
zunächst das technologische Angebot bereitstellen, das dann zu
praktischen Lösungen reift. Wir müssen sämtliche Plattformen
berücksichtigen und das schließt ausdrücklich alle Kategorien
72 | 73
Betriebliche Praxis
Professor Michelson, Sie beschäftigen sich mit Informations- und
Wissensmanagement. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung hin zu
mobilen Prozessen aus Sicht der Forschung?
Prof. Michelson: Zum einen muss man feststellen, dass
die Trennung zwischen Privatleben und Job weiter schwin-
det. Mobile Devices erfordern aber auch Überlegungen zur
Eignung der bisherigen Geschäftsprozesse. Gleichzeitig
sorgen die neuen Technologien dafür, dass die Geschäfts-
prozesse individuell anpassbar werden. So macht zum Bei-
spiel das iPad allein durch seine Größe und Bedienbarkeit
die menschliche Informationsverarbeitung sinnvoll nutzbar,
wie das Beispiel des Bauleiters auf der Baustelle zeigt. Was
den Begriff Enterprise Content Management, also das ganze
Unternehmenswissen, betrifft, so sehen wir in der Praxis oft
noch Lösungen, die nur auf Teams, Abteilungen oder einzel-
ne Bereiche zugeschnitten sind. Damit einher geht auch das
Problem des „schweigenden Wissens“: Mitarbeiter geben ihr
„Herrschaftswissen“ oft nicht oder nur zögerlich preis. Je-
doch gibt es hier einen schleichenden Wechsel durch Social
Media: Immer mehr Mitarbeiter teilen ihr Wissen in Foren,
Wikis oder Social Networks. Dieser Trend ist zwar Bottom-
up getrieben, aber zunehmend fördern Unternehmen diese
Ansätze.
Der Begriff ECM ist vergleichsweise jung. Würden Sie Enterprise Con-
tent Management überhaupt als einen wertschöpfenden Prozess
definieren? Macht der mobile Einsatz nicht eher Sinn bei Prozessen
wie ERP oder CRM?
Stefan Nehls: Für uns ist ECM auf jeden Fall ein wertschöp-
fender Prozess. Das Unternehmenswissen muss ja erst aufberei-
tet und dann verfügbar gemacht werden. Getrennte CRM-, ERP-
und CRM-Systeme erzwingen immer wieder neue Suchen. ECM
umfasst idealerweise die komplette Datenbasis und Subsysteme
wie CRM sollten dort ihre Daten abgreifen.
Karsten Renz: Dies bietet enorme Vorteile und ermöglicht auch
im Hinblick auf mobile Lösungen eine hohe Zukunftssicherheit.
Der Anschluss von Spezialsystemen ist dann überhaupt kein
Problem mehr, denn Schnittstellen sind in der Regel für jegliche
Anwendungen denkbar und umsetzbar. Gerade für uns sind die
Schnittstellen kein Problem, wir verfügen inzwischen über Kon-
nektoren für 130 Fachszenarien.
Geschäftskritische Daten und mobile Lösungen – welche Rolle wer-
den die Entwicklungen und die Anforderungen an die Sicherheit in
diesem Bereich künftig spielen?
Karsten Renz: Das Problem der Sicherheit betrifft heute
nicht mehr so sehr die Daten an sich, denn dafür gibt es seit
Längerem geeignete Technologien. Das Problem ist eher in
den Köpfen. Hier gibt es hervorragende Kryptografie-Lö-
sungen, die dafür sorgen, dass die Daten am Speicherort nur
durch zulässige Vorgänge und berechtigte Nutzer abgerufen
werden.
Prof. Michelson: Im Privatbereich lässt sich ein deutlicher Trend
zur Auslagerung von Daten auf Netzwerkspeicher und externe
Orte beobachten. Sicherlich gibt es auch hier einiges bei den
Dienstleistern, aber auch bei den Nutzern nachzubessern. Die
Bereitschaft der Menschen ist im Privaten durchaus schon vor-
handen. Fraglich ist, ob sich diese Entwicklung auch auf den Ge-
schäftsbereich übertragen lässt.
Stefan Nehls: Da kann ich nur zustimmen. Rein technisch ge-
sehen sind die Möglichkeiten, die Inhalte zu schützen, heute
schon gut und ausreichend. Zum Beispiel bedeutet dies: das
Rechenzentrum als eigenes Sub Net betrachten, ein VPN-Fir-
DEUTSCHER MULTIMEDIA KONGRESS
DER TRENDSETTER FÜR INTERAKTIVE MEDIEN
BERLIN – STUTTGART
DMMK DIGITALE WIRTSCHAFT
10./11. NOV. 2010, STUTTGART
TOP-THEMEN
• Multitouch und Mobile Apps:
Neue Dimensionen im Interaktions-Design
• Social Media: Meinungsbildung,
Marketing und Kollaboration
• Digitale Markenführung und E-Commerce:
Trends und Perspektiven
KEYNOTE-SPEAKERS
• Ralph Haupter, Microsoft Deutschland
• Jochen Rädeker, Strichpunkt/ADC
• Jessica Greenwood, Contagious Magazine
• Prof. Wolfgang Henseler, Sensory-Minds
• Alf Henryk Wulf, Alcatel-Lucent Deutschland
• Michael Bassier, Bassier, Bergmann & Kindler
• Stefan Büscher, Porsche
WWW.DMMK.DE
Veranstalter: Partner:
Die Teilnahme an der
internationalen Kreativ-
wirtschaftskonferenz
– Create10 – ist inklusive.
www.create10.de
mennetzwerk einrichten, Zugang in dieses Netz nur mit E-Token
ermöglichen oder verschlüsselte Datenhaltung im ECM sowie
die verschlüsselte Übertragung der Daten von und zu externen
Schnittstellen sicherstellen. Über eine entsprechende Smartcard
könnte im Bedarfsfall zudem eine sehr sichere Authentifizierung
erreicht werden. Aber das schützt nicht hundertprozentig vor
menschlichem Fehlverhalten.
Wir halten fest: Zu den neuen Geräten und Technologien haben füh-
rende Hersteller von Business-Software, wie OPTIMAL SYSTEMS, be-
reits passende Lösungen am Markt oder in der Entwicklung. Hinzu
kommen gravierende Veränderungen in den Arbeitsprozessen der
Menschen. Wie schätzen Sie die Entwicklungen in den nächsten 12
Monaten ganz persönlich ein?
Stefan Nehls: Wir planen, im Herbst 2010 ein elektronisches
Vertragsmanagement einzuführen. Einer der nächsten Schritte
wird außerdem die Verfügbarkeit von tagesaktuellen Kun-
denkennzahlen auf Blackberry-Geräten sein. Im Frühjahr 2011
soll dann der Austausch signierter PDF-Dokumente und Rech-
nungen im Geschäftsverkehr möglich sein. Dann sollen auch
unsere Kunden einen individuellen Dokumentenzugriff auf die
sie betreffenden Dokumente erhalten. Diese Möglichkeiten
werden meiner Meinung nach schnell Einzug in mobile Lö-
sungen halten.
Professor Michelson: Das Web 2.0 und soziale Software wird
weiter als Motor für mobile Prozesse dienen, davon bin ich
überzeugt. Ich gehe davon aus, dass private Netzwerke und
Communities so auch den beruflichen und fachlichen Bereich
prägen und Softwarelösungen inspirieren. Wir werden aber
auch im Bereich der Daten und Informationen erhebliche Um-
brüche feststellen. Sie werden nicht mehr nur aus dem Netz
geladen, lokal bearbeitet und weitergeleitet, sondern unmit-
telbar im Netz bearbeitet und in Echtzeit mit anderen geteilt
werden. Ich bin gespannt, welchen Fortschritt das seman-
tische Web in den nächsten zwölf Monaten machen wird. Der
Weg weg von der Informationsflut hin zu den individuellen,
strukturierten und zielgerichteten Informationen ist aber
jetzt schon erkennbar. Es gibt aber auch Risiken zu beachten.
Mobiles Netz bedeutet auch Kontrolle, Überwachung, Ver-
wischung von Arbeit und Privatem. Rückzugsräume werden
kleiner bzw. seltener.
Karsten Renz: Ganz konkret werden wir in den nächsten Mona-
ten alle wichtigen mobilen Plattformen mit einer eigenen An-
wendung abdecken. Was die weiteren Entwicklungen angeht,
so denke ich, dass wir an der Schwelle größerer Veränderungen
stehen. Der Arbeitsalltag wird geprägt sein von der Kommu-
nikation miteinander und mit den Systemen. Das schafft neue
Formen der asynchronen und auch der synchronen Zusam-
menarbeit. Die Textform und die klassische E-Mail werden ab-
gelöst. Asynchrone Kommunikation wird multimedial, zum Bei-
spiel durch Videomail. Vor allem wird es keine unstrukturierte
Datenhaltung mehr geben. Das dominierende Element wird
die Datenkommunikation sein und nicht mehr der dokumen-
tenbasierte Informationsfluss. Das sorgt für Datenströme und
Inhaltspakete und verhindert Medienbrüche. Heute dominiert
zwar noch der dokumentenbasierte Informationsfluss, weil
Menschen noch sehr daran hängen, Infos in Form von Papier-
dokumenten zu betrachten. Professor Michelson hat es schon
angesprochen: Semantisches Web, mitdenkende Systeme und
viel ausgereiftere intelligentere Suchen werden unseren Ar-
beitsalltag erleichtern. n
74 | 75
Betriebliche Praxis

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

Minibook Digitale Disruption – ein Buchauszug
Minibook Digitale Disruption – ein BuchauszugMinibook Digitale Disruption – ein Buchauszug
Minibook Digitale Disruption – ein Buchauszug
BusinessVillage GmbH
 
Digitale Ökosysteme: Digitalisierung in Unternehmen
Digitale Ökosysteme: Digitalisierung in UnternehmenDigitale Ökosysteme: Digitalisierung in Unternehmen
Digitale Ökosysteme: Digitalisierung in Unternehmen
Me & Company GmbH
 
Digitale Perspektiven Stammtisch: Unternehmen 2.0 / Enterprise 2.0
Digitale Perspektiven Stammtisch: Unternehmen 2.0 / Enterprise 2.0Digitale Perspektiven Stammtisch: Unternehmen 2.0 / Enterprise 2.0
Digitale Perspektiven Stammtisch: Unternehmen 2.0 / Enterprise 2.0
Hagen Management
 
[DE] EIM versus ECM - BIT Interview
[DE] EIM versus ECM - BIT Interview[DE] EIM versus ECM - BIT Interview
[DE] Kampffmeyers Stammtisch DMS EXPO 2014
[DE] Kampffmeyers Stammtisch DMS EXPO 2014[DE] Kampffmeyers Stammtisch DMS EXPO 2014
[DE] Kampffmeyers Stammtisch DMS EXPO 2014
PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Dr. Ulrich Kampffmeyer GmbH
 
[DE] ECM für Finanzdienstleister - Trends im Markt für Enterprise Content Man...
[DE] ECM für Finanzdienstleister - Trends im Markt für Enterprise Content Man...[DE] ECM für Finanzdienstleister - Trends im Markt für Enterprise Content Man...
[DE] ECM für Finanzdienstleister - Trends im Markt für Enterprise Content Man...
PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Dr. Ulrich Kampffmeyer GmbH
 
TDMessage 11-2016 Deutsch
TDMessage 11-2016 DeutschTDMessage 11-2016 Deutsch
TDMessage 11-2016 Deutsch
TDM Systems
 
Studie: Das digitale Transformationsdilemma
Studie: Das digitale TransformationsdilemmaStudie: Das digitale Transformationsdilemma
Studie: Das digitale Transformationsdilemma
Chris Hoffmeister
 
Digitalisierung leicht gemacht - Keynote
Digitalisierung leicht gemacht - KeynoteDigitalisierung leicht gemacht - Keynote
Digitalisierung leicht gemacht - Keynote
Detlev Sandel
 
Vom Internet of Things zur Industrie 4.0
Vom Internet of Things zur Industrie 4.0Vom Internet of Things zur Industrie 4.0
Vom Internet of Things zur Industrie 4.0
Roger L. Basler de Roca
 
Die wichtigsten Begriffe im digitalen Wandel
Die wichtigsten Begriffe im digitalen WandelDie wichtigsten Begriffe im digitalen Wandel
Die wichtigsten Begriffe im digitalen Wandel
YUHIRO
 
[DE] Kampffmeyers Stammtisch "Tschüss DMS EXPO" | Dr. Ulrich Kampffmeyer | IT...
[DE] Kampffmeyers Stammtisch "Tschüss DMS EXPO" | Dr. Ulrich Kampffmeyer | IT...[DE] Kampffmeyers Stammtisch "Tschüss DMS EXPO" | Dr. Ulrich Kampffmeyer | IT...
[DE] Kampffmeyers Stammtisch "Tschüss DMS EXPO" | Dr. Ulrich Kampffmeyer | IT...
PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Dr. Ulrich Kampffmeyer GmbH
 
Trendstudie: Connected Reality 2025 (Doppelseiten)
Trendstudie: Connected Reality 2025 (Doppelseiten)Trendstudie: Connected Reality 2025 (Doppelseiten)
Trendstudie: Connected Reality 2025 (Doppelseiten)
Z_punkt GmbH The Foresight Company
 
[DE] Enterprise Content Management - zwischen Vision und Realität | Dr. Ulric...
[DE] Enterprise Content Management - zwischen Vision und Realität | Dr. Ulric...[DE] Enterprise Content Management - zwischen Vision und Realität | Dr. Ulric...
[DE] Enterprise Content Management - zwischen Vision und Realität | Dr. Ulric...
PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Dr. Ulrich Kampffmeyer GmbH
 
Smart Industry
Smart IndustrySmart Industry
Smart Industry
FutureManagementGroup AG
 
Handwerk braucht einfacheren Weg zur Digitalisierung
Handwerk braucht einfacheren Weg zur DigitalisierungHandwerk braucht einfacheren Weg zur Digitalisierung
Handwerk braucht einfacheren Weg zur Digitalisierung
bhoeck
 
Digitale Transformation & Produktentwicklung - Trends und Beispiele
Digitale Transformation & Produktentwicklung - Trends und BeispieleDigitale Transformation & Produktentwicklung - Trends und Beispiele
Digitale Transformation & Produktentwicklung - Trends und Beispiele
Mohammad Ali Rahimi
 
[DE] Aktuelle Entwicklungen im Information Management | Vereon Entscheiderfor...
[DE] Aktuelle Entwicklungen im Information Management | Vereon Entscheiderfor...[DE] Aktuelle Entwicklungen im Information Management | Vereon Entscheiderfor...
[DE] Aktuelle Entwicklungen im Information Management | Vereon Entscheiderfor...
PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Dr. Ulrich Kampffmeyer GmbH
 
Mobile Connectivity and Digital Transformation
Mobile Connectivity and Digital TransformationMobile Connectivity and Digital Transformation
Mobile Connectivity and Digital Transformation
Namics
 
Digitale Transformation: 7 Irrtümer. Bitkom Webinar mit Uwe Weinreich
Digitale Transformation: 7 Irrtümer. Bitkom Webinar mit Uwe WeinreichDigitale Transformation: 7 Irrtümer. Bitkom Webinar mit Uwe Weinreich
Digitale Transformation: 7 Irrtümer. Bitkom Webinar mit Uwe Weinreich
Uwe Weinreich
 

Was ist angesagt? (20)

Minibook Digitale Disruption – ein Buchauszug
Minibook Digitale Disruption – ein BuchauszugMinibook Digitale Disruption – ein Buchauszug
Minibook Digitale Disruption – ein Buchauszug
 
Digitale Ökosysteme: Digitalisierung in Unternehmen
Digitale Ökosysteme: Digitalisierung in UnternehmenDigitale Ökosysteme: Digitalisierung in Unternehmen
Digitale Ökosysteme: Digitalisierung in Unternehmen
 
Digitale Perspektiven Stammtisch: Unternehmen 2.0 / Enterprise 2.0
Digitale Perspektiven Stammtisch: Unternehmen 2.0 / Enterprise 2.0Digitale Perspektiven Stammtisch: Unternehmen 2.0 / Enterprise 2.0
Digitale Perspektiven Stammtisch: Unternehmen 2.0 / Enterprise 2.0
 
[DE] EIM versus ECM - BIT Interview
[DE] EIM versus ECM - BIT Interview[DE] EIM versus ECM - BIT Interview
[DE] EIM versus ECM - BIT Interview
 
[DE] Kampffmeyers Stammtisch DMS EXPO 2014
[DE] Kampffmeyers Stammtisch DMS EXPO 2014[DE] Kampffmeyers Stammtisch DMS EXPO 2014
[DE] Kampffmeyers Stammtisch DMS EXPO 2014
 
[DE] ECM für Finanzdienstleister - Trends im Markt für Enterprise Content Man...
[DE] ECM für Finanzdienstleister - Trends im Markt für Enterprise Content Man...[DE] ECM für Finanzdienstleister - Trends im Markt für Enterprise Content Man...
[DE] ECM für Finanzdienstleister - Trends im Markt für Enterprise Content Man...
 
TDMessage 11-2016 Deutsch
TDMessage 11-2016 DeutschTDMessage 11-2016 Deutsch
TDMessage 11-2016 Deutsch
 
Studie: Das digitale Transformationsdilemma
Studie: Das digitale TransformationsdilemmaStudie: Das digitale Transformationsdilemma
Studie: Das digitale Transformationsdilemma
 
Digitalisierung leicht gemacht - Keynote
Digitalisierung leicht gemacht - KeynoteDigitalisierung leicht gemacht - Keynote
Digitalisierung leicht gemacht - Keynote
 
Vom Internet of Things zur Industrie 4.0
Vom Internet of Things zur Industrie 4.0Vom Internet of Things zur Industrie 4.0
Vom Internet of Things zur Industrie 4.0
 
Die wichtigsten Begriffe im digitalen Wandel
Die wichtigsten Begriffe im digitalen WandelDie wichtigsten Begriffe im digitalen Wandel
Die wichtigsten Begriffe im digitalen Wandel
 
[DE] Kampffmeyers Stammtisch "Tschüss DMS EXPO" | Dr. Ulrich Kampffmeyer | IT...
[DE] Kampffmeyers Stammtisch "Tschüss DMS EXPO" | Dr. Ulrich Kampffmeyer | IT...[DE] Kampffmeyers Stammtisch "Tschüss DMS EXPO" | Dr. Ulrich Kampffmeyer | IT...
[DE] Kampffmeyers Stammtisch "Tschüss DMS EXPO" | Dr. Ulrich Kampffmeyer | IT...
 
Trendstudie: Connected Reality 2025 (Doppelseiten)
Trendstudie: Connected Reality 2025 (Doppelseiten)Trendstudie: Connected Reality 2025 (Doppelseiten)
Trendstudie: Connected Reality 2025 (Doppelseiten)
 
[DE] Enterprise Content Management - zwischen Vision und Realität | Dr. Ulric...
[DE] Enterprise Content Management - zwischen Vision und Realität | Dr. Ulric...[DE] Enterprise Content Management - zwischen Vision und Realität | Dr. Ulric...
[DE] Enterprise Content Management - zwischen Vision und Realität | Dr. Ulric...
 
Smart Industry
Smart IndustrySmart Industry
Smart Industry
 
Handwerk braucht einfacheren Weg zur Digitalisierung
Handwerk braucht einfacheren Weg zur DigitalisierungHandwerk braucht einfacheren Weg zur Digitalisierung
Handwerk braucht einfacheren Weg zur Digitalisierung
 
Digitale Transformation & Produktentwicklung - Trends und Beispiele
Digitale Transformation & Produktentwicklung - Trends und BeispieleDigitale Transformation & Produktentwicklung - Trends und Beispiele
Digitale Transformation & Produktentwicklung - Trends und Beispiele
 
[DE] Aktuelle Entwicklungen im Information Management | Vereon Entscheiderfor...
[DE] Aktuelle Entwicklungen im Information Management | Vereon Entscheiderfor...[DE] Aktuelle Entwicklungen im Information Management | Vereon Entscheiderfor...
[DE] Aktuelle Entwicklungen im Information Management | Vereon Entscheiderfor...
 
Mobile Connectivity and Digital Transformation
Mobile Connectivity and Digital TransformationMobile Connectivity and Digital Transformation
Mobile Connectivity and Digital Transformation
 
Digitale Transformation: 7 Irrtümer. Bitkom Webinar mit Uwe Weinreich
Digitale Transformation: 7 Irrtümer. Bitkom Webinar mit Uwe WeinreichDigitale Transformation: 7 Irrtümer. Bitkom Webinar mit Uwe Weinreich
Digitale Transformation: 7 Irrtümer. Bitkom Webinar mit Uwe Weinreich
 

Andere mochten auch

Eit corporate presentation
Eit corporate presentationEit corporate presentation
Eit corporate presentation
Eitpresentation
 
Zmdus lv
Zmdus lvZmdus lv
Zmdus lvrixtech
 
As Pedras do Rio de Janeiro
As Pedras do Rio de JaneiroAs Pedras do Rio de Janeiro
As Pedras do Rio de Janeiro
GloriaAccioly
 
D1072327
D1072327D1072327
D1072327
IJERD Editor
 
Soc_02_sullivan_pat
Soc_02_sullivan_patSoc_02_sullivan_pat
Soc_02_sullivan_pat
sullivanp1
 
Farmer institutional role in marketing organic rice, indonesia
Farmer institutional role in marketing organic rice, indonesiaFarmer institutional role in marketing organic rice, indonesia
Farmer institutional role in marketing organic rice, indonesiarenysukmawani
 
ウェブサイト/ブログを組み合わせたサイトのテーマ化
ウェブサイト/ブログを組み合わせたサイトのテーマ化ウェブサイト/ブログを組み合わせたサイトのテーマ化
ウェブサイト/ブログを組み合わせたサイトのテーマ化Hajime Fujimoto
 
Biographical Social Networks on Wikipedia - A cross-cultural study of links t...
Biographical Social Networks on Wikipedia - A cross-cultural study of links t...Biographical Social Networks on Wikipedia - A cross-cultural study of links t...
Biographical Social Networks on Wikipedia - A cross-cultural study of links t...
Andreas Kaltenbrunner
 
Modal panjar dan pemilihan penjualan
Modal panjar dan pemilihan penjualanModal panjar dan pemilihan penjualan
Modal panjar dan pemilihan penjualan
renysukmawani
 
Comparison of DEM and Traditional Modeling Methods for Simulating Steady-Stat...
Comparison of DEM and Traditional Modeling Methods for Simulating Steady-Stat...Comparison of DEM and Traditional Modeling Methods for Simulating Steady-Stat...
Comparison of DEM and Traditional Modeling Methods for Simulating Steady-Stat...
International Society for Terrain-Vehicle Systems
 
Are you happy
Are you happyAre you happy
Are you happy
epaper5
 
Beberapa faktor yang berpengaruh
Beberapa faktor yang berpengaruhBeberapa faktor yang berpengaruh
Beberapa faktor yang berpengaruhrenysukmawani
 
Chapter i
Chapter iChapter i
Chapter i
renysukmawani
 
Chamorro Herrera ProblemáTica Ambiental
Chamorro Herrera ProblemáTica AmbientalChamorro Herrera ProblemáTica Ambiental
Chamorro Herrera ProblemáTica Ambiental
Ezecha
 
Jagung
JagungJagung
K acang tanah
K acang tanahK acang tanah
K acang tanah
renysukmawani
 
Global warming
Global warmingGlobal warming
Global warming
renysukmawani
 

Andere mochten auch (20)

Eit corporate presentation
Eit corporate presentationEit corporate presentation
Eit corporate presentation
 
Zmdus lv
Zmdus lvZmdus lv
Zmdus lv
 
Faux L2
Faux L2Faux L2
Faux L2
 
As Pedras do Rio de Janeiro
As Pedras do Rio de JaneiroAs Pedras do Rio de Janeiro
As Pedras do Rio de Janeiro
 
Tsunami
TsunamiTsunami
Tsunami
 
D1072327
D1072327D1072327
D1072327
 
Soc_02_sullivan_pat
Soc_02_sullivan_patSoc_02_sullivan_pat
Soc_02_sullivan_pat
 
Farmer institutional role in marketing organic rice, indonesia
Farmer institutional role in marketing organic rice, indonesiaFarmer institutional role in marketing organic rice, indonesia
Farmer institutional role in marketing organic rice, indonesia
 
ウェブサイト/ブログを組み合わせたサイトのテーマ化
ウェブサイト/ブログを組み合わせたサイトのテーマ化ウェブサイト/ブログを組み合わせたサイトのテーマ化
ウェブサイト/ブログを組み合わせたサイトのテーマ化
 
Biographical Social Networks on Wikipedia - A cross-cultural study of links t...
Biographical Social Networks on Wikipedia - A cross-cultural study of links t...Biographical Social Networks on Wikipedia - A cross-cultural study of links t...
Biographical Social Networks on Wikipedia - A cross-cultural study of links t...
 
Modal panjar dan pemilihan penjualan
Modal panjar dan pemilihan penjualanModal panjar dan pemilihan penjualan
Modal panjar dan pemilihan penjualan
 
Comparison of DEM and Traditional Modeling Methods for Simulating Steady-Stat...
Comparison of DEM and Traditional Modeling Methods for Simulating Steady-Stat...Comparison of DEM and Traditional Modeling Methods for Simulating Steady-Stat...
Comparison of DEM and Traditional Modeling Methods for Simulating Steady-Stat...
 
Are you happy
Are you happyAre you happy
Are you happy
 
Ray tracing systems_msu
Ray tracing systems_msuRay tracing systems_msu
Ray tracing systems_msu
 
Beberapa faktor yang berpengaruh
Beberapa faktor yang berpengaruhBeberapa faktor yang berpengaruh
Beberapa faktor yang berpengaruh
 
Chapter i
Chapter iChapter i
Chapter i
 
Chamorro Herrera ProblemáTica Ambiental
Chamorro Herrera ProblemáTica AmbientalChamorro Herrera ProblemáTica Ambiental
Chamorro Herrera ProblemáTica Ambiental
 
Jagung
JagungJagung
Jagung
 
K acang tanah
K acang tanahK acang tanah
K acang tanah
 
Global warming
Global warmingGlobal warming
Global warming
 

Ähnlich wie Round Table: Durchgängige Geschäftsprozesse mit mobilen Endgeräten

Bitkom Auszug - Mensch-Zentrierung in Zeiten der Digitalisierung - Auf Interv...
Bitkom Auszug - Mensch-Zentrierung in Zeiten der Digitalisierung - Auf Interv...Bitkom Auszug - Mensch-Zentrierung in Zeiten der Digitalisierung - Auf Interv...
Bitkom Auszug - Mensch-Zentrierung in Zeiten der Digitalisierung - Auf Interv...
Jan Groenefeld
 
MES Kompakt II - Manufacturing Execution Systems im Zeitalter von Industrie 4...
MES Kompakt II - Manufacturing Execution Systems im Zeitalter von Industrie 4...MES Kompakt II - Manufacturing Execution Systems im Zeitalter von Industrie 4...
MES Kompakt II - Manufacturing Execution Systems im Zeitalter von Industrie 4...
Competence Books
 
IBP_Whitepaper_Smart Collaboration
IBP_Whitepaper_Smart CollaborationIBP_Whitepaper_Smart Collaboration
IBP_Whitepaper_Smart Collaboration
Iskander Business Partner GmbH
 
Zusammenfassung von Impulsvortrag 5 und 6
Zusammenfassung von Impulsvortrag 5 und 6Zusammenfassung von Impulsvortrag 5 und 6
Zusammenfassung von Impulsvortrag 5 und 6Subrata Sinha
 
Endlich der Brückenschluss: IoT und Businessprozesse
Endlich der Brückenschluss: IoT und BusinessprozesseEndlich der Brückenschluss: IoT und Businessprozesse
Endlich der Brückenschluss: IoT und Businessprozesse
bhoeck
 
Enable Mobility and Improve Cost Efficiency within a Secure Ecosystem - Futur...
Enable Mobility and Improve Cost Efficiency within a Secure Ecosystem - Futur...Enable Mobility and Improve Cost Efficiency within a Secure Ecosystem - Futur...
Enable Mobility and Improve Cost Efficiency within a Secure Ecosystem - Futur...
Microsoft Österreich
 
Microsoft über die Schulter schauen
Microsoft über die Schulter schauenMicrosoft über die Schulter schauen
Microsoft über die Schulter schauen
bhoeck
 
Interview: Herausforderungen bei Auswahl und Installation eines DMS-/ECM-Systems
Interview: Herausforderungen bei Auswahl und Installation eines DMS-/ECM-SystemsInterview: Herausforderungen bei Auswahl und Installation eines DMS-/ECM-Systems
Interview: Herausforderungen bei Auswahl und Installation eines DMS-/ECM-Systems
OPTIMAL SYSTEMS GmbH
 
MES Kompakt - Manufacturing Execution Systems im Zeitalter von Industrie 4.0 ...
MES Kompakt - Manufacturing Execution Systems im Zeitalter von Industrie 4.0 ...MES Kompakt - Manufacturing Execution Systems im Zeitalter von Industrie 4.0 ...
MES Kompakt - Manufacturing Execution Systems im Zeitalter von Industrie 4.0 ...
Filipe Felix
 
Social Media - Quo Vadis
Social Media - Quo VadisSocial Media - Quo Vadis
Social Media - Quo Vadis
Prof. Dr. Manfred Leisenberg
 
Esch & Pickel bringt intelligentes Informationsmanagement an Rhein und Mosel
Esch & Pickel bringt intelligentes Informationsmanagement an Rhein und MoselEsch & Pickel bringt intelligentes Informationsmanagement an Rhein und Mosel
Esch & Pickel bringt intelligentes Informationsmanagement an Rhein und Mosel
bhoeck
 
Namics & Adobe Industrie-Workshop "Be smart" vom 23.05.2017
Namics & Adobe Industrie-Workshop "Be smart" vom 23.05.2017Namics & Adobe Industrie-Workshop "Be smart" vom 23.05.2017
Namics & Adobe Industrie-Workshop "Be smart" vom 23.05.2017
Namics – A Merkle Company
 
Enable Mobility and Improve Cost Efficiency within a Secure Ecosystem - S&T
Enable Mobility and Improve Cost Efficiency within a Secure Ecosystem -  S&TEnable Mobility and Improve Cost Efficiency within a Secure Ecosystem -  S&T
Enable Mobility and Improve Cost Efficiency within a Secure Ecosystem - S&T
Microsoft Österreich
 
Competence Book ERP - Enterprise Resource Planning
Competence Book ERP - Enterprise Resource PlanningCompetence Book ERP - Enterprise Resource Planning
Competence Book ERP - Enterprise Resource Planning
Competence Books
 
Erp competence book_20141017
Erp competence book_20141017Erp competence book_20141017
Erp competence book_20141017Filipe Felix
 
Dell Technologies - Die IoT Wertschöpfungskette für eine smarte Welt - Dell E...
Dell Technologies - Die IoT Wertschöpfungskette für eine smarte Welt - Dell E...Dell Technologies - Die IoT Wertschöpfungskette für eine smarte Welt - Dell E...
Dell Technologies - Die IoT Wertschöpfungskette für eine smarte Welt - Dell E...
Smarter.World
 
Einsatz mobiler Lösungen in Instandhaltung & Service
Einsatz mobiler Lösungen in Instandhaltung & ServiceEinsatz mobiler Lösungen in Instandhaltung & Service
Einsatz mobiler Lösungen in Instandhaltung & Service
T.A. Cook
 
Artikel: Professional Computing: IDM und IL: Fundamente zur Abbildung von Ges...
Artikel: Professional Computing: IDM und IL: Fundamente zur Abbildung von Ges...Artikel: Professional Computing: IDM und IL: Fundamente zur Abbildung von Ges...
Artikel: Professional Computing: IDM und IL: Fundamente zur Abbildung von Ges...
Peter Affolter
 
Pressemitteilung: Whitepaper "Big Data für Retailer"
Pressemitteilung: Whitepaper "Big Data für Retailer"Pressemitteilung: Whitepaper "Big Data für Retailer"
Pressemitteilung: Whitepaper "Big Data für Retailer"
inovex GmbH
 

Ähnlich wie Round Table: Durchgängige Geschäftsprozesse mit mobilen Endgeräten (20)

Bitkom Auszug - Mensch-Zentrierung in Zeiten der Digitalisierung - Auf Interv...
Bitkom Auszug - Mensch-Zentrierung in Zeiten der Digitalisierung - Auf Interv...Bitkom Auszug - Mensch-Zentrierung in Zeiten der Digitalisierung - Auf Interv...
Bitkom Auszug - Mensch-Zentrierung in Zeiten der Digitalisierung - Auf Interv...
 
MES Kompakt II - Manufacturing Execution Systems im Zeitalter von Industrie 4...
MES Kompakt II - Manufacturing Execution Systems im Zeitalter von Industrie 4...MES Kompakt II - Manufacturing Execution Systems im Zeitalter von Industrie 4...
MES Kompakt II - Manufacturing Execution Systems im Zeitalter von Industrie 4...
 
IBP_Whitepaper_Smart Collaboration
IBP_Whitepaper_Smart CollaborationIBP_Whitepaper_Smart Collaboration
IBP_Whitepaper_Smart Collaboration
 
Zusammenfassung von Impulsvortrag 5 und 6
Zusammenfassung von Impulsvortrag 5 und 6Zusammenfassung von Impulsvortrag 5 und 6
Zusammenfassung von Impulsvortrag 5 und 6
 
Endlich der Brückenschluss: IoT und Businessprozesse
Endlich der Brückenschluss: IoT und BusinessprozesseEndlich der Brückenschluss: IoT und Businessprozesse
Endlich der Brückenschluss: IoT und Businessprozesse
 
Enable Mobility and Improve Cost Efficiency within a Secure Ecosystem - Futur...
Enable Mobility and Improve Cost Efficiency within a Secure Ecosystem - Futur...Enable Mobility and Improve Cost Efficiency within a Secure Ecosystem - Futur...
Enable Mobility and Improve Cost Efficiency within a Secure Ecosystem - Futur...
 
Microsoft über die Schulter schauen
Microsoft über die Schulter schauenMicrosoft über die Schulter schauen
Microsoft über die Schulter schauen
 
Interview: Herausforderungen bei Auswahl und Installation eines DMS-/ECM-Systems
Interview: Herausforderungen bei Auswahl und Installation eines DMS-/ECM-SystemsInterview: Herausforderungen bei Auswahl und Installation eines DMS-/ECM-Systems
Interview: Herausforderungen bei Auswahl und Installation eines DMS-/ECM-Systems
 
MES Kompakt - Manufacturing Execution Systems im Zeitalter von Industrie 4.0 ...
MES Kompakt - Manufacturing Execution Systems im Zeitalter von Industrie 4.0 ...MES Kompakt - Manufacturing Execution Systems im Zeitalter von Industrie 4.0 ...
MES Kompakt - Manufacturing Execution Systems im Zeitalter von Industrie 4.0 ...
 
Social Media - Quo Vadis
Social Media - Quo VadisSocial Media - Quo Vadis
Social Media - Quo Vadis
 
Digitalisierung mit UNIT4
Digitalisierung mit UNIT4Digitalisierung mit UNIT4
Digitalisierung mit UNIT4
 
Esch & Pickel bringt intelligentes Informationsmanagement an Rhein und Mosel
Esch & Pickel bringt intelligentes Informationsmanagement an Rhein und MoselEsch & Pickel bringt intelligentes Informationsmanagement an Rhein und Mosel
Esch & Pickel bringt intelligentes Informationsmanagement an Rhein und Mosel
 
Namics & Adobe Industrie-Workshop "Be smart" vom 23.05.2017
Namics & Adobe Industrie-Workshop "Be smart" vom 23.05.2017Namics & Adobe Industrie-Workshop "Be smart" vom 23.05.2017
Namics & Adobe Industrie-Workshop "Be smart" vom 23.05.2017
 
Enable Mobility and Improve Cost Efficiency within a Secure Ecosystem - S&T
Enable Mobility and Improve Cost Efficiency within a Secure Ecosystem -  S&TEnable Mobility and Improve Cost Efficiency within a Secure Ecosystem -  S&T
Enable Mobility and Improve Cost Efficiency within a Secure Ecosystem - S&T
 
Competence Book ERP - Enterprise Resource Planning
Competence Book ERP - Enterprise Resource PlanningCompetence Book ERP - Enterprise Resource Planning
Competence Book ERP - Enterprise Resource Planning
 
Erp competence book_20141017
Erp competence book_20141017Erp competence book_20141017
Erp competence book_20141017
 
Dell Technologies - Die IoT Wertschöpfungskette für eine smarte Welt - Dell E...
Dell Technologies - Die IoT Wertschöpfungskette für eine smarte Welt - Dell E...Dell Technologies - Die IoT Wertschöpfungskette für eine smarte Welt - Dell E...
Dell Technologies - Die IoT Wertschöpfungskette für eine smarte Welt - Dell E...
 
Einsatz mobiler Lösungen in Instandhaltung & Service
Einsatz mobiler Lösungen in Instandhaltung & ServiceEinsatz mobiler Lösungen in Instandhaltung & Service
Einsatz mobiler Lösungen in Instandhaltung & Service
 
Artikel: Professional Computing: IDM und IL: Fundamente zur Abbildung von Ges...
Artikel: Professional Computing: IDM und IL: Fundamente zur Abbildung von Ges...Artikel: Professional Computing: IDM und IL: Fundamente zur Abbildung von Ges...
Artikel: Professional Computing: IDM und IL: Fundamente zur Abbildung von Ges...
 
Pressemitteilung: Whitepaper "Big Data für Retailer"
Pressemitteilung: Whitepaper "Big Data für Retailer"Pressemitteilung: Whitepaper "Big Data für Retailer"
Pressemitteilung: Whitepaper "Big Data für Retailer"
 

Mehr von mediencampus (h_da Darmstadt University of Applied Sciences)

Der neue Studiengang Onlinekommunikation
Der neue Studiengang OnlinekommunikationDer neue Studiengang Onlinekommunikation
Der neue Studiengang Onlinekommunikation
mediencampus (h_da Darmstadt University of Applied Sciences)
 
Der neue Studiengang Onlinekommunikation
Der neue Studiengang OnlinekommunikationDer neue Studiengang Onlinekommunikation
Der neue Studiengang Onlinekommunikation
mediencampus (h_da Darmstadt University of Applied Sciences)
 
Compliance Studie
Compliance StudieCompliance Studie
Fachbereichsflyer Media Hochschule Darmstadt
Fachbereichsflyer Media Hochschule DarmstadtFachbereichsflyer Media Hochschule Darmstadt
Fachbereichsflyer Media Hochschule Darmstadt
mediencampus (h_da Darmstadt University of Applied Sciences)
 
Mediencampus: Info für Studienanfänger
Mediencampus: Info für StudienanfängerMediencampus: Info für Studienanfänger
Mediencampus: Info für Studienanfänger
mediencampus (h_da Darmstadt University of Applied Sciences)
 
Course Information Animation and Game
Course Information Animation and GameCourse Information Animation and Game
STATION HEIMAT - Medien | Landschaften | Umwelten
STATION HEIMAT - Medien | Landschaften | UmweltenSTATION HEIMAT - Medien | Landschaften | Umwelten
STATION HEIMAT - Medien | Landschaften | Umwelten
mediencampus (h_da Darmstadt University of Applied Sciences)
 
ScienceWednesday im Wintersemester 2014/15
ScienceWednesday im Wintersemester 2014/15ScienceWednesday im Wintersemester 2014/15
ScienceWednesday im Wintersemester 2014/15
mediencampus (h_da Darmstadt University of Applied Sciences)
 
ScienceWednesday im Sommersemester 2014
ScienceWednesday im Sommersemester 2014ScienceWednesday im Sommersemester 2014
ScienceWednesday im Sommersemester 2014
mediencampus (h_da Darmstadt University of Applied Sciences)
 
Studieninformation Onlinekommunikation
Studieninformation OnlinekommunikationStudieninformation Onlinekommunikation
Studieninformation Onlinekommunikation
mediencampus (h_da Darmstadt University of Applied Sciences)
 
Studieninformation Master Leadership in the Creative Industries
Studieninformation Master Leadership in the Creative IndustriesStudieninformation Master Leadership in the Creative Industries
Studieninformation Master Leadership in the Creative Industries
mediencampus (h_da Darmstadt University of Applied Sciences)
 
CommunicationCamp 2014: Das Barcamp für Teilzeithelden
CommunicationCamp 2014: Das Barcamp für TeilzeitheldenCommunicationCamp 2014: Das Barcamp für Teilzeithelden
CommunicationCamp 2014: Das Barcamp für Teilzeithelden
mediencampus (h_da Darmstadt University of Applied Sciences)
 
Torsten Schaefer: Die Krise der Auslandsrecherche
Torsten Schaefer: Die Krise der AuslandsrechercheTorsten Schaefer: Die Krise der Auslandsrecherche
Torsten Schaefer: Die Krise der Auslandsrecherche
mediencampus (h_da Darmstadt University of Applied Sciences)
 
OJ Absolventen
OJ AbsolventenOJ Absolventen
Studieninformation Medienentwicklung
Studieninformation MedienentwicklungStudieninformation Medienentwicklung
ScienceWednesday im Sommersemester 2013
ScienceWednesday im Sommersemester 2013ScienceWednesday im Sommersemester 2013
ScienceWednesday im Sommersemester 2013
mediencampus (h_da Darmstadt University of Applied Sciences)
 

Mehr von mediencampus (h_da Darmstadt University of Applied Sciences) (20)

Der neue Studiengang Onlinekommunikation
Der neue Studiengang OnlinekommunikationDer neue Studiengang Onlinekommunikation
Der neue Studiengang Onlinekommunikation
 
Der neue Studiengang Onlinekommunikation
Der neue Studiengang OnlinekommunikationDer neue Studiengang Onlinekommunikation
Der neue Studiengang Onlinekommunikation
 
Compliance Studie
Compliance StudieCompliance Studie
Compliance Studie
 
Fachbereichsflyer Media Hochschule Darmstadt
Fachbereichsflyer Media Hochschule DarmstadtFachbereichsflyer Media Hochschule Darmstadt
Fachbereichsflyer Media Hochschule Darmstadt
 
Mediencampus: Info für Studienanfänger
Mediencampus: Info für StudienanfängerMediencampus: Info für Studienanfänger
Mediencampus: Info für Studienanfänger
 
Course Information Animation and Game
Course Information Animation and GameCourse Information Animation and Game
Course Information Animation and Game
 
STATION HEIMAT - Medien | Landschaften | Umwelten
STATION HEIMAT - Medien | Landschaften | UmweltenSTATION HEIMAT - Medien | Landschaften | Umwelten
STATION HEIMAT - Medien | Landschaften | Umwelten
 
ScienceWednesday im Wintersemester 2014/15
ScienceWednesday im Wintersemester 2014/15ScienceWednesday im Wintersemester 2014/15
ScienceWednesday im Wintersemester 2014/15
 
ScienceWednesday im Sommersemester 2014
ScienceWednesday im Sommersemester 2014ScienceWednesday im Sommersemester 2014
ScienceWednesday im Sommersemester 2014
 
Studieninformation Onlinekommunikation
Studieninformation OnlinekommunikationStudieninformation Onlinekommunikation
Studieninformation Onlinekommunikation
 
Studieninformation Master Medienentwicklung
Studieninformation Master MedienentwicklungStudieninformation Master Medienentwicklung
Studieninformation Master Medienentwicklung
 
Studieninformation Master Leadership in the Creative Industries
Studieninformation Master Leadership in the Creative IndustriesStudieninformation Master Leadership in the Creative Industries
Studieninformation Master Leadership in the Creative Industries
 
CommunicationCamp 2014: Das Barcamp für Teilzeithelden
CommunicationCamp 2014: Das Barcamp für TeilzeitheldenCommunicationCamp 2014: Das Barcamp für Teilzeithelden
CommunicationCamp 2014: Das Barcamp für Teilzeithelden
 
Torsten Schaefer: Die Krise der Auslandsrecherche
Torsten Schaefer: Die Krise der AuslandsrechercheTorsten Schaefer: Die Krise der Auslandsrecherche
Torsten Schaefer: Die Krise der Auslandsrecherche
 
Erstsemestereinfuehrung am Mediencampus im WS 2013/14
Erstsemestereinfuehrung am Mediencampus im WS 2013/14Erstsemestereinfuehrung am Mediencampus im WS 2013/14
Erstsemestereinfuehrung am Mediencampus im WS 2013/14
 
OJ Absolventen
OJ AbsolventenOJ Absolventen
OJ Absolventen
 
Studieninformation Medienentwicklung
Studieninformation MedienentwicklungStudieninformation Medienentwicklung
Studieninformation Medienentwicklung
 
Erasmustag Dieburg
Erasmustag DieburgErasmustag Dieburg
Erasmustag Dieburg
 
Master: Leadership in the Creative Industries
Master: Leadership in the Creative IndustriesMaster: Leadership in the Creative Industries
Master: Leadership in the Creative Industries
 
ScienceWednesday im Sommersemester 2013
ScienceWednesday im Sommersemester 2013ScienceWednesday im Sommersemester 2013
ScienceWednesday im Sommersemester 2013
 

Round Table: Durchgängige Geschäftsprozesse mit mobilen Endgeräten

  • 1. Oktober 2010 Ausgabe #3-10 Deutschland Euro 12,00 ISSN: 1864-8398 260122 0900064 Lean Management im Umgang mit Wissen Web 2.0 trifft E-Government Social Media & Content Management Technologien des Information Mining: Business Intelligence, Semantik & Co. Special: Output-Management Scan-Lösungen Eingangsrechnungen: Make or buy? | SESAM - Steuerbelege elektronisch einlesen | Was hat die ­technische Dokumentation mit Collaboration zu tun? | Internet als Basis für die Teamarbeit |„DMS-on-Demand“ in der Landwirtschaft | Durchgängige Geschäftsprozesse auf mobilen Endgeräten | Social Media Tools in ERP-Systemen Halle 7, Stand B 01 www.dokmagazin.de
  • 2. Durchgängige Geschäftsprozesse auf Notebooks, Tablet PC, Smartphones & Co. Geschäftsprozesse, mobile Endgeräte, Enterprise Content Management (ECM), ­Wissensmanagement, Social Media, Security Mobilen Endgeräten, wie Smartphones oder neuen Tablet-PCs gehört die Zukunft – doch was bedeutet dieser Trend für den Busi- ness-Bereich? Welche Einsatzszenarien sind heute schon real, wel- che Lösungen sind in der Entwicklung? Und was bedeutet das für Unternehmen und Softwarehersteller? Zwar haben sich klassische Internetlösungen auf mobilen Geräten wie Handys und Notebooks schon seit einiger Zeit etabliert, doch einen echten Schritt nach vor- ne gab es zunächst nur durch den Einsatz von Blackberrys. Erst das iPhone und Netbooks haben richtig Fahrt in die Thematik gebracht. Was bedeutet diese Entwicklung nun für die Sicherheit von Daten, Technik und Software? Welche Anforderungen stellen die neuen mobilen Geräte und die mobilen Geschäftsprozesse an Technik, Si- cherheit und den Arbeitsalltag der Nutzer? An dem Pressegespräch, das im Rahmen der Expertenkonferenz von OPTIMAL SYSTEMS 2010 in Berlin stattfand, diskutierten Karsten Renz, CEO und Mitgründer von OPTIMAL SYSTEMS, Prof. Dr. Martin Michelson von der Hochschule Darmstadt sowie Stefan Nehls, Soft- ware Engineer von Zeppelin Baumaschinen GmbH, einem Anwen- der der ECM-Lösungen von OPTIMAL SYSTEMS. Das DOK gibt das Pressegespräch mit Journalisten in Auszügen wieder. von Endgeräten ein – sowohl Android, Blackberry, iPhone als auch Windows Mobile. Aber wir sind hier schon recht weit fort- geschritten und werden ab Oktober Clients für mehrere Platt- formen vorstellen. Im Rahmen der DMS EXPO ind der IT & Busi- ness in Stuttgart wird man die ersten Anwendungen für iPhones und Android-Smartphones sehen können. WelcheECM-spezifischenUseCasessinddennbereitsjetztimFokus? Karsten Renz: Unsere Kunden sollen ihre ECM-System dorthin mit- nehmen können, wo sie gerade sind., beispielsweise kurz vor einem Termin noch einmal aut einem Tablet PC die Kundenakte durchge- hen. Das Anwendungsszenario, das sich meines Erachtens als Erstes durchsetzen wird, ist das einer derzeit kleinen Anwendergruppe. Anwender, die jetzt schon Workflows nutzen, weil ich glaube, dass Geschäftsprozesse weiter beschleunigt werden können durch den mobilen Einsatz – eben weil man nicht mehr vom Arbeitsplatz ab- hängig ist. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist, den Entscheidern auf dem mobilen Device Informationen so anzuzeigen, dass diese Ent- scheidungen treffen können. Das ist ein Bereich, in dem ECM und Mobility ganz sicher zusammenwachsen werden. Herr Nehls, welche Einsatzszenarien sind heute in Ihrem Unterneh- men denn schon im Einsatz? Stefan Nehls: Wir setzen bereits mobile Lösungen ein, die unter anderem Kundenkennzahlen für den Vertrieb bereitstellen. Aber auch für Service-Mitarbeiter ist dies zum Beispiel bei akuten Not- fällen und zur regelmäßigen Wartung von Maschinen sinnvoll. Vor Ort an der Maschine beim Kunden oder auf der Baustelle kann der Service so Baupläne, Schaltpläne oder das Service-Ma- nual online einsehen oder Baugruppen- und Artikelnummern ermitteln. Der Mitarbeiter kann auch den Lagerbestand in den Niederlassungen oder im Zentrallager und beim Hersteller prü- fen sowie direkt eine Bestellung auslösen. Herr Renz, auf der Expertenkonferenz wird es einen Ausblick auf Neuerungen im Produkt geben. Spielen dabei auch Mobile Devices eine Rolle wie Blackberrys, iPhones oder Android-Smartphones? Karsten Renz: Die Entwicklung in diesem Bereich ist kundenge- trieben, aber beruht vor allem auf eher allgemeinen Anfragen. Wir stehen vor der Herausforderung, dass die Kunden noch gar keine spezifischen Use Cases vor Augen haben. Wir müssen also zunächst das technologische Angebot bereitstellen, das dann zu praktischen Lösungen reift. Wir müssen sämtliche Plattformen berücksichtigen und das schließt ausdrücklich alle Kategorien 72 | 73 Betriebliche Praxis
  • 3. Professor Michelson, Sie beschäftigen sich mit Informations- und Wissensmanagement. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung hin zu mobilen Prozessen aus Sicht der Forschung? Prof. Michelson: Zum einen muss man feststellen, dass die Trennung zwischen Privatleben und Job weiter schwin- det. Mobile Devices erfordern aber auch Überlegungen zur Eignung der bisherigen Geschäftsprozesse. Gleichzeitig sorgen die neuen Technologien dafür, dass die Geschäfts- prozesse individuell anpassbar werden. So macht zum Bei- spiel das iPad allein durch seine Größe und Bedienbarkeit die menschliche Informationsverarbeitung sinnvoll nutzbar, wie das Beispiel des Bauleiters auf der Baustelle zeigt. Was den Begriff Enterprise Content Management, also das ganze Unternehmenswissen, betrifft, so sehen wir in der Praxis oft noch Lösungen, die nur auf Teams, Abteilungen oder einzel- ne Bereiche zugeschnitten sind. Damit einher geht auch das Problem des „schweigenden Wissens“: Mitarbeiter geben ihr „Herrschaftswissen“ oft nicht oder nur zögerlich preis. Je- doch gibt es hier einen schleichenden Wechsel durch Social Media: Immer mehr Mitarbeiter teilen ihr Wissen in Foren, Wikis oder Social Networks. Dieser Trend ist zwar Bottom- up getrieben, aber zunehmend fördern Unternehmen diese Ansätze. Der Begriff ECM ist vergleichsweise jung. Würden Sie Enterprise Con- tent Management überhaupt als einen wertschöpfenden Prozess definieren? Macht der mobile Einsatz nicht eher Sinn bei Prozessen wie ERP oder CRM? Stefan Nehls: Für uns ist ECM auf jeden Fall ein wertschöp- fender Prozess. Das Unternehmenswissen muss ja erst aufberei- tet und dann verfügbar gemacht werden. Getrennte CRM-, ERP- und CRM-Systeme erzwingen immer wieder neue Suchen. ECM umfasst idealerweise die komplette Datenbasis und Subsysteme wie CRM sollten dort ihre Daten abgreifen. Karsten Renz: Dies bietet enorme Vorteile und ermöglicht auch im Hinblick auf mobile Lösungen eine hohe Zukunftssicherheit. Der Anschluss von Spezialsystemen ist dann überhaupt kein Problem mehr, denn Schnittstellen sind in der Regel für jegliche Anwendungen denkbar und umsetzbar. Gerade für uns sind die Schnittstellen kein Problem, wir verfügen inzwischen über Kon- nektoren für 130 Fachszenarien. Geschäftskritische Daten und mobile Lösungen – welche Rolle wer- den die Entwicklungen und die Anforderungen an die Sicherheit in diesem Bereich künftig spielen? Karsten Renz: Das Problem der Sicherheit betrifft heute nicht mehr so sehr die Daten an sich, denn dafür gibt es seit Längerem geeignete Technologien. Das Problem ist eher in den Köpfen. Hier gibt es hervorragende Kryptografie-Lö- sungen, die dafür sorgen, dass die Daten am Speicherort nur durch zulässige Vorgänge und berechtigte Nutzer abgerufen werden. Prof. Michelson: Im Privatbereich lässt sich ein deutlicher Trend zur Auslagerung von Daten auf Netzwerkspeicher und externe Orte beobachten. Sicherlich gibt es auch hier einiges bei den Dienstleistern, aber auch bei den Nutzern nachzubessern. Die Bereitschaft der Menschen ist im Privaten durchaus schon vor- handen. Fraglich ist, ob sich diese Entwicklung auch auf den Ge- schäftsbereich übertragen lässt. Stefan Nehls: Da kann ich nur zustimmen. Rein technisch ge- sehen sind die Möglichkeiten, die Inhalte zu schützen, heute schon gut und ausreichend. Zum Beispiel bedeutet dies: das Rechenzentrum als eigenes Sub Net betrachten, ein VPN-Fir- DEUTSCHER MULTIMEDIA KONGRESS DER TRENDSETTER FÜR INTERAKTIVE MEDIEN BERLIN – STUTTGART DMMK DIGITALE WIRTSCHAFT 10./11. NOV. 2010, STUTTGART TOP-THEMEN • Multitouch und Mobile Apps: Neue Dimensionen im Interaktions-Design • Social Media: Meinungsbildung, Marketing und Kollaboration • Digitale Markenführung und E-Commerce: Trends und Perspektiven KEYNOTE-SPEAKERS • Ralph Haupter, Microsoft Deutschland • Jochen Rädeker, Strichpunkt/ADC • Jessica Greenwood, Contagious Magazine • Prof. Wolfgang Henseler, Sensory-Minds • Alf Henryk Wulf, Alcatel-Lucent Deutschland • Michael Bassier, Bassier, Bergmann & Kindler • Stefan Büscher, Porsche WWW.DMMK.DE Veranstalter: Partner: Die Teilnahme an der internationalen Kreativ- wirtschaftskonferenz – Create10 – ist inklusive. www.create10.de
  • 4. mennetzwerk einrichten, Zugang in dieses Netz nur mit E-Token ermöglichen oder verschlüsselte Datenhaltung im ECM sowie die verschlüsselte Übertragung der Daten von und zu externen Schnittstellen sicherstellen. Über eine entsprechende Smartcard könnte im Bedarfsfall zudem eine sehr sichere Authentifizierung erreicht werden. Aber das schützt nicht hundertprozentig vor menschlichem Fehlverhalten. Wir halten fest: Zu den neuen Geräten und Technologien haben füh- rende Hersteller von Business-Software, wie OPTIMAL SYSTEMS, be- reits passende Lösungen am Markt oder in der Entwicklung. Hinzu kommen gravierende Veränderungen in den Arbeitsprozessen der Menschen. Wie schätzen Sie die Entwicklungen in den nächsten 12 Monaten ganz persönlich ein? Stefan Nehls: Wir planen, im Herbst 2010 ein elektronisches Vertragsmanagement einzuführen. Einer der nächsten Schritte wird außerdem die Verfügbarkeit von tagesaktuellen Kun- denkennzahlen auf Blackberry-Geräten sein. Im Frühjahr 2011 soll dann der Austausch signierter PDF-Dokumente und Rech- nungen im Geschäftsverkehr möglich sein. Dann sollen auch unsere Kunden einen individuellen Dokumentenzugriff auf die sie betreffenden Dokumente erhalten. Diese Möglichkeiten werden meiner Meinung nach schnell Einzug in mobile Lö- sungen halten. Professor Michelson: Das Web 2.0 und soziale Software wird weiter als Motor für mobile Prozesse dienen, davon bin ich überzeugt. Ich gehe davon aus, dass private Netzwerke und Communities so auch den beruflichen und fachlichen Bereich prägen und Softwarelösungen inspirieren. Wir werden aber auch im Bereich der Daten und Informationen erhebliche Um- brüche feststellen. Sie werden nicht mehr nur aus dem Netz geladen, lokal bearbeitet und weitergeleitet, sondern unmit- telbar im Netz bearbeitet und in Echtzeit mit anderen geteilt werden. Ich bin gespannt, welchen Fortschritt das seman- tische Web in den nächsten zwölf Monaten machen wird. Der Weg weg von der Informationsflut hin zu den individuellen, strukturierten und zielgerichteten Informationen ist aber jetzt schon erkennbar. Es gibt aber auch Risiken zu beachten. Mobiles Netz bedeutet auch Kontrolle, Überwachung, Ver- wischung von Arbeit und Privatem. Rückzugsräume werden kleiner bzw. seltener. Karsten Renz: Ganz konkret werden wir in den nächsten Mona- ten alle wichtigen mobilen Plattformen mit einer eigenen An- wendung abdecken. Was die weiteren Entwicklungen angeht, so denke ich, dass wir an der Schwelle größerer Veränderungen stehen. Der Arbeitsalltag wird geprägt sein von der Kommu- nikation miteinander und mit den Systemen. Das schafft neue Formen der asynchronen und auch der synchronen Zusam- menarbeit. Die Textform und die klassische E-Mail werden ab- gelöst. Asynchrone Kommunikation wird multimedial, zum Bei- spiel durch Videomail. Vor allem wird es keine unstrukturierte Datenhaltung mehr geben. Das dominierende Element wird die Datenkommunikation sein und nicht mehr der dokumen- tenbasierte Informationsfluss. Das sorgt für Datenströme und Inhaltspakete und verhindert Medienbrüche. Heute dominiert zwar noch der dokumentenbasierte Informationsfluss, weil Menschen noch sehr daran hängen, Infos in Form von Papier- dokumenten zu betrachten. Professor Michelson hat es schon angesprochen: Semantisches Web, mitdenkende Systeme und viel ausgereiftere intelligentere Suchen werden unseren Ar- beitsalltag erleichtern. n 74 | 75 Betriebliche Praxis