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ECM Enterprise Content Management:
Infrastruktur für moderne E-Health-Lösungen
Dr. Ulrich Kampffmeyer
Berlin, 25.04.2012
conhIT-Innovationsforum Digitale Archivierung
2
Agenda
► Einführung
► Warum Informationen managen?
► Was ist ECM?
► Was braucht E-Health zusätzlich von ECM?
► 5 Lösungsszenarien
► Panel-Diskussion
3
Warum Informationen
managen?
4
Informationsüberflutung
► Wir leiden an einer Informationsüberflutung und müssen die
werthaltige, wichtige Information mühsam suchen.
► Die systematische Erschließung der exponentiell wachsenden
Information muss geplant, umgesetzt und regelmäßig
kontrolliert werden.
5
Abhängigkeit von der Richtigkeit
und Verfügbarkeit von Information
Die Abhängigkeit von der Verfügbarkeit von elektronischer
Information wächst ständig.
Ganze Bereiche unseres öffentlichen Lebens, unserer Wirtschaft
und unserer Verwaltung arbeiten nur noch mit elektronischer
Information.
Ist Information nicht verfügbar, sind wir nicht arbeitsfähig – oder
in Zukunft – nicht überlebensfähig.
Die Frage nach der Verfügbarkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit
von Information ist längst eine Existenzfrage geworden.
6
Rasante Entwicklung
Web
3D
7
In Anlehnung an: PJOTR STOJANOW (Bulgarian, 1857-1957) Russian Wedding
Troika und Dreieinigkeit
Mobile
SocialCloud
CMS = Content
Management
System
oder
CMS = Cloud +
Mobile +
Social
8
Cloud Wachstum 2012
► Die größte Nachfrage nach Cloud-Services geht vom
Mittelstand aus: allein der amerikanische KMU-Markt ist im
letzten Jahr um 15,1 Milliarden Dollar (25 Prozent) gewachsen.
► Bis 2014 soll die weltweite Nachfrage nach Cloud-Diensten um
26 Prozent auf 68 Milliarden Dollar zunehmen.
► Der Einsatz von Cloud-Diensten statt lokaler Serverlösungen ist
bei KMUs dabei bis zu dreimal wahrscheinlicher als bei
größeren Unternehmen.
► Der deutsche Cloud-Markt für KMUs wird im SMB Cloud
Insights Report mit 770 Millionen Euro bewertet.
9
Die Mobile Revolution
► Der Trend geht zu „Mobile ECM“ Anwendungen.
► 13 Prozent der US-Amerikanischen Unternehmen verfügen
bereits über einen mobilen Zugang zu ihren ECM-Systemen
(AIIM 2012).
► Immer mehr Business-Apps erlauben den schnellen Zugriff auf
Rechnungen, Verträge oder andere Firmendokumente.
► Für das Abrufen und Lesen sind die meisten Apps bereits gut
geeignet. Eine Herausforderung liegt noch im Bearbeiten und
Einspeisen der Dokumente.
10
Social Media
800+ million Number of users on Facebook by the end of 2011
200 million Number of users added to Facebook during 2011
350 million Number of Facebook users that log in to the service using their mobile phone
225 million Number of Twitter accounts
100 million Number of active Twitter users in 2011
18.1 million People following Lady Gaga. Twitter’s most popular user
250 million Number of tweets per day (October 2011)
1 #egypt was the number one hashtag on Twitter
8,868 Number of tweets per second in August for the MTV Video Music Awards
$50,000 The amount raised for charity by the most retweeted tweet of 2011
39 million The number of Tumblr blogs by the end of 2011
70 million Total number of WordPress blogs by the end of 2011
1 billion The number of messages sent with WhatsApp during one day (October 2011)
2.6 billion Worldwide IM accounts
2.4 billion Social networking accounts worldwide
11
Was hat das alles mit
ECM zu tun?
12
ECM steht für…
► Electronic Counter Measures
► Electrochemical Machining
► Elektrochemische
Metallbearbeitung
► Elliptic Curve Method
► Enterprise Chaos
Management
► Engine Control Module
► Edition of Contemporar Music
► Enterprise Change Management
► Enterprise Content Management
► Entitlement Control Message
► Error Correction Mode
► Electronic Cardiographic
Measurement
► Erythema Chronicum Migrans
► Enterprise Crisis Management
13
Was ist ECM?
14
ECM Definition
“Enterprise Content Management (ECM) is the strategies,
methods and tools used to capture, manage, store, preserve, and
deliver content and documents related to organizational
processes. ECM tools and strategies allow the management of an
organization's unstructured information, wherever that information
exists.”
AIIM Association for Information and Image Management International, 2010
15
AIIM Modell für ECM
Enterprise Content Management
CAPTURE
PRESERVE
DELIVERSTORE
MANAGE
STORE WCM
RM
WF/
BPM
DM
Collab
16
Capture
Informationserfassung &
Informationsaufbereitung
17
Capture
Human created Recogniton
Indexing
Input Designs
Categorization
• Office Documents • OCR
• Form • HCR
• Rich Media • ICR
• Microfilm • OMR
• Barcode
Application created Forms Processing
E-Forms/Web-Forms
• ERP
• XML
• Finacial Applications Aggregation
• E-Billing COLD/ERM
Input
18
Manage
Die Nutzungs- und
Verwaltungskomponenten von ECM
19
Document
Management
Dokumentenmanagement
im engeren Sinn
► Check-in/Check-out
► Versionsmanagement
► Suche and Navigation
► Visualisierung
► E-Mail Management
► Virtual Folder
20
Collaboration
Zusammenarbeit
► Gemeinsames Editieren
► Wissensbasen
► Whiteboards
► Video Konferenzen
► Konsolidierung von
Informationen
► Web 2.0
► Enterprise 2.0
21
Web Content
Management
Präsentation vorhandener
Inhalte mit Mitteln des Web
► Inhaltserstellung
► Publikationsprozess
► Konvertierung
► Sicherheit
► Website Visualisierung
► DAM
► Digital Asset Management
► Web 2.0
22
Records
Management
Schriftgutverwaltung um
Ordnung zu schaffen
► Datenstrukturierung
► Datenplanung
► Indizierung und
Thesaurus
► Aufbewahrungsfristen
► Metadaten
► Archivierungs
Management► Normen und Standards
23
Workflow / Business
Process Management
In den Prozessen liegt der größte
Nutzen ► Organisation von Prozessen
und Strukturen
► Prozessdesign
► Visualisierung von Prozessen
► Routen
► Mitzeichnung
► Paralleles und sequentielles
Bearbeiten
► Wiedervorlage, Fristen
► Kontrolle
► Protokollierung
► BI Business
Intelligence
24
Store
Speicherung und Erschließung
25
Repositories
• File Systems
• Content Management Systems
• Databases
• Data Warehouses
Library Services
• Search/Retrieval
• Version Control
• Check In/Check Out
• Audit Trail
Technologies
• SAN
• NAS
• Magneto Optical
• DVD
• CD-ROM
• Tape
• Magnetic Storage
• RAID
• Optical Disc
Store
26
Preserve
Aufbewahrung und Archivierung
27
Preserve
Archive
• Paper
• Mikrofilm
• NAS/SAN
• CAS
• WORM
• WORM-TAPE
Aussonderung
28
Deliver
Ausgabe, Sicherheit und
Bereitstellung
29
Deliver
DitributionSecurity
Technologies
Transformation
• PapierViewer
• Digitales Fernsehen• Digital Signature• KonverterPublishing
• Syndication
• Compression
• Datenübermittlung mittels
EDI, XML u. anderer Formate
• CD / DVD
• PDF
• Email und Fax• Digital Rights
Management/
Watermark
• XML
• E-Business-Portale• Personalization
• Internet, Intranet, Extranet• PKI• COLD/ERMLayout/Design
DitributionSecurity
Technologies
Transformation
• PapierViewer
• Digitales Fernsehen• Digital Signature• KonverterPublishing
• Syndication
• Compression
• Datenübermittlung mittels
EDI, XML u. anderer Formate
• CD / DVD
• PDF
• Email und Fax• Digital Rights
Management/
Watermark
• XML
• E-Business-Portale• Personalization
• Internet, Intranet, Extranet• PKI• COLD/ERMLayout/Design
Security as ECM Infrastructure
Output
30
ECM als
Unternehmensinfrastruktur
ERP EnterpriseEnterprise
ApplicationsApplications
EnterpriseEnterprise
ContentContent
ManagementManagementWeb Content
Management
Doc Mgmt
Imaging
Domino Exchange RDMS
File
System
Workflow Collaboration
Data Warehousing
Mining
EAI
E-Business
InfrastructureInfrastructure
IntegrationIntegration
AP/AR RM/A CRM HRM
Basis Idee Nr. 1
Integrative Middleware
Basis Idee Nr. 2
Unabhängige Dienste
für alle Anwendungen
Basis Idee Nr. 3
Ein einheitliches, übergreifendes
Enterprise Repository
für jeden Informationstyp
31
ECM im Deutschen:
Es geht um:
► Sichere Archivierung
► Posteingang
► Vorgangsbearbeitung
► Elektronische Rechnung
► E-Mail-Management
► Dokumentenmanagement
► Zusammenarbeit
► Elektronische Akte
► Prozessautomation
► Schnelles Finden
► Sicherheit für Dokumente
► Erfüllung Rechtsvorgaben
32
Was braucht E-Health
zusätzlich von ECM?
33
Scannen mit
elektronischer Signatur
Automatische
Klassifikation
Daten-Import von
Gesundheitskarte
34
Die elektronische Gesundheitskarte
► Gesundheitskarte
► GKV- Modernisierungsgesetz: elektronische
Gesundheitskarte gesetzlich festgelegt
► Sichtbare Element einer vollständigen
Telematikinfrastruktur
► Sektorenübergreifend den Austausch von
Dokumenten ermöglichen, vollständige
elektronische Patientenakte verwalten
35
Die elektronische Gesundheitskarte
► Gesundheitskarte
► GKV- Modernisierungsgesetz: elektronische
Gesundheitskarte gesetzlich festgelegt
► Sichtbare Element einer vollständigen
Telematikinfrastruktur
► Sektorenübergreifend den Austausch von
Dokumenten ermöglichen, vollständige
elektronische Patientenakte verwalten
36
Die elektronische Gesundheitskarte
► Grundlage für die Kooperation und Vernetzung
im Gesundheitswesen
► Soll die bisherige Krankenversichertenkarte
erweitern
► Grundstein für den Aufbau einer einheitlichen
Telematikinfrastruktur für das deutsche
Gesundheitswesen legen
► Derzeit nach und nach eingeführt, aktuell
besitzen 10% der Bundesbürger eine
elektronische Gesundheitskarte (wie im GKV-
Finanzierungsgesetz vorgesehen)
► Ende 2012 sollen über 70% die eGK besitzen
► Onlinefunktion voraussichtlich 2016 / 2017
37
Ziele der
elektronischen Gesundheitskarte
► Stärkung der Eigenverantwortung,
Mitwirkungsbereitschaft und Initiative der
Patienten
► Steigerung der Wirtschaftlichkeit und
Leistungstransparenz im Gesundheitswesen
► Bereitstellung von aktuellen
gesundheitsstatistischen Informationen
► Verbesserung der Qualität der medizinischen
Versorgung, z.B. Arzneimittelsicherheit
(AMDOK, Notfalldaten)
► Vermeidung unberechtigter Inanspruchnahme
(VSDD)
► Optimierung von Arbeitsprozessen und damit
Kostenersparnis (VODD)
38
Patientenakte Sektorübergreifende
Kommunikation
Telemedizin
Vertrags-
management
Optimierung
der
Arbeitsabläufe
39
Gesundheitstelematik –
IT Innovationen für die Praxis
Zentrale Themen:
► Sektorübergreifende
Kommunikation
► Vernetzungslösungen
► Optimierung der
Arbeitsabläufe
► Erhöhung der
Service- und
Datenqualität
Betrifft folgende
Bereiche:
► Vertragsmanagement
► Online-Abrechnung
► elektronische
Gesundheitskarte
► Patienten- und
Gesundheitsakten
► Dokumentation
► Einbindung von
Medizintechnik
► Telemedizin u.a.
40
Elektronische Patientenakte
► Wichtiges Informationsbindeglied innerhalb
der Telematikinfrastruktur
► Informationsbasis für die integrierte
Versorgung, medizinische
Versorgungszentren und Disease-
Management-Programme
► Die vollständige elektronische Patientenakte
ist die letzte Ausbauphase der elektronischen
Gesundheitskarte
► Zugriff auf Bilddaten wie digitalisierte
Röntgenbilder, Sonografieaufnahmen oder
EKG-Befunde ermöglicht werden
41
Prozessanalyse eRezept (VODD)
► Für eRezept gibt es 2 Varianten:
► Online-Übertragung
► Übertragung mit eGK
► Beide Varianten sollen in Modelltests
auf Tauglichkeit untersucht werden
► Wiederholungsrezepte (telefonische
Bestellung) und
Hausbesuchsproblematik ist noch nicht
tiefer analysiert
42
Gesundheitsakte
43
Revisionssichere
Archivierung
BSI 03125
TR-ESOR
Nachsignieren
44
Elektronische
Signatur
E-Health-Report
Gesundheitsakte
45
Elektronische Signatur im
Gesundheitswesen
► CCESigG (Competence Center für die
elektronische Signatur im
Gesundheitswesen)
► Rechtssichere elektronische Archivierung
klinischer Dokumente
► Plattform für Kliniken, Institutionen und
Arbeitsgruppen, Softwarehersteller, Trust
Center und Dienstleister
► Effizienzvorteile sicherer digitaler
Kommunikation
46
E-Health-Report
► Soll künftig besseren Aufschluss über
den Einsatz elektronischer Vernetzung
im Gesundheitswesen geben
► Entwicklung und Bedarf neuer
Technologien soll beleuchtet werden
► Bundesärztekammer wird auf Beschluss
des 111. Deutschen Ärztetages in Ulm
prüfen, ob mit geeigneten Partnern ein
periodisch erscheinender E-Health-
Report etabliert werden kann
47
Lösungsszenarien von
► d.velop
► Tieto
► Marabu
► Siemens
► DMI
Den Anwender im Fokus:
Elektronische Akten
d.velop
Anke Vortmann
49
Den Anwender im Fokus durch Einfachheit
Krankenhaus der Maximalversorgung
1.331 Betten
30 Fachkliniken
20 Institute
5.300 Mitarbeiter
50.000 stationäre und
190.000 ambulante Fälle
Einfachheit bedeutet:
► konsequent einfach gestaltete Oberflächen
► bedarfsgerechte Oberflächen für die
unterschiedlichen Anwendergruppen
► einfacher und sicherer Zugang zu
Informationen, egal wann und wo
► Integration in die führenden klinischen und
betriebswirtschaftlichen Anwendungen
► ganzheitlicher Einsatz eines DMS Systems in
Medizin, Pflege und Verwaltung
Anwenderzufriedenheit
50
Ein DMS für alle, aber für jeden seins!
Integrationz.B.in
KIS/Subsystem für
Ärzte undPflege
SmartClientz.B.fürVerwaltungund
Geschäftsführung
Full-Clientfürz.B.
Archivmitarbeiterund
Medizincontrolling
mobileclient–
nichtnurfürunterwegs
51
Roadmap UKS
ZIEL
START
Investitionsschutz
Business Process
Management
Digitale Personalakte
Integration in SAP HR
Posteingang
mobile client
Compliance
Vertragsmanagement
Schnittstellen
Blutspenderakte
Integration Inlog/EDGECare
Digitale Patientenakte
Integration i.s.h. med
Digitale Rechungsbearbeitung
Integration in SAP MM und FI
Medizinische Briefschreibung
und Archivierung im
Krankenhaus
Tieto
Dirk Hoffmann
53
Dokumentenmanagement
im KIS
2010-06-165 53
Quelle: GMDS Leitfaden
ArchiveCreate Modify Sign
NotExistent Existent Edit Signed Archived
Delete
ViewPrintVerify ViewPrintVerify
Send
Modify
RenewalSign
ViewPrintViewPrint
ArchiveCreate Modify Sign
NotExistent Existent Edit Signed Archived
Delete
ViewPrintVerify ViewPrintVerify
Send
Modify
RenewalSign
ViewPrintViewPrint
Elektronisch Editor
Platzhalter
Diktat und Spracherkennung
Status Workflow
Rechtemanagement
Archivierung bei
Dokumentenabschluss
Scannen von Papier
(Dezentrales Scannen) Scannen der Akte
(Zentrales Scannen)
Briefschreibung
54
Archivierung
► Inhalte müssen länger leben als
Applikationen und
Speichermedien
► Dokumentation der klinischen
Historie eines Patienten muss
langfristig erhalten bleiben
► Ziel einer nachhaltigen
Archivierungsstrategie ist ein
migrationsfähiger Datenbestand
► Revisionssichere Ablage der
Dokumente
► Flexible Zugriffsstrukturen aus
dem Primärsystem heraus
► Flexible Integration in
Primärsysteme
► Schnittstellen
► Kontextinformationen
► Metadaten
Lösungen für eine sichere
Archivierung und ein effektives
Prozessmanagement
Marabu EDV
Thomas Lichtenberg
56
PEGASOS im AIIM-Modell
► PEGASOS im AIIM-Modell
► PEGASOS bildet alle
Funktionsebenen des AIIM-
Modells ab
► Schwerpunkte im
Medizinumfeld:
► Capture: HL7, eFA, IHE, XML,
API
► Deliver: HL7, eFA, IHE, XML,
API
57
►PEGASOS stellt einen unternehmensweiten Informationsspeicher dar, der
flexibel in Anwendungen integriert werden kann:
►Funktionen kommen wahlweise aus der Hostanwendung oder PEGASOS
►Inhaltsverzeichnis (Registry) am KIS wird gebildet:
►Redundant oder
►Just-in-time
►Zugriff auf Dokumente (Repository)
erfolgt i.d.R.
►Just-in-time
PEGASOS als Dokumentendrehscheibe
58
►PEGASOS als Registry- und Repository-Service für
► 5 KIS-Systeme (inaktiv)
► 1 KIS-System (aktiv)
► Ambulanzsystem
► Diverse klinische Subsysteme (PACS, Radio, Patho, etc.)
► Externe Systeme (eFA)
PEGASOS als Migrationsplattform
Archivierung, KIS und Datenschutz
Siemens
Olaf Dörge
60
Soarian Health Archive von Siemens
► Archiv- und
Dokumentenmanagementlösung
für klinische und nicht-klinische
Prozesse
► Klinisches Prozesswissen und
Integration in
Dokumentationsprozesse
► Interoperabilität bedeutet
Ergonomie und Sicherheit
61
Datenschutz und Archivanbindung
► Abwägung
► Aufbewahrungsfristen
► Sicherheit des Patienten
► Performance
► Wirtschaftlichkeit
► …
► Anforderungen
► Zugangskontrolle
► Zugriffkontrolle
► Weitergabekontrolle
► Auftragskontrolle
► …
62
Archiv und KIS
► Unterstützung eines einheitlichen
Datenschutz- und
Berechtigungskonzeptes
► Historie
► Beschränkung (Fachabteilung)
► Schutz (Fall-/ Patientensperren)
► Übernahme feingranularer
Berechtigungen
DMI im AIIM-Modell:
“Capture” und “Preserve”
DMI
Hannes Zehrer
64
Einordnung DMI Use Case
Quelle: AIIM Association for Information and Image Management International
Langzeitarchivierung (30 Jahre)
• Sicherung von Dokumenten,
Images & Metadaten
• Migration der Speichertechnologie
elektronisch
papierbasiert
Revisionsdienste
• Signatur/ Re-Signatur
• Verschlüsselung/
Neuverschlüsselung
65
Use Case Klinikum Braunschweig
(ein Beispiel von über 150 Projekten zur elektronischen Langzeitarchivierung)
► Übernahme von im Klinikum erzeugter medizinischer
Dokumentation in die DMI Langzeitarchivierung
► Übernahme des kompletten Altdatenbestandes aus dem DMS
(HydMedia)
► Vollautomatisierter Prozess zur Übernahme des täglichen
Datenbestandes über zentralen DMI Capture Dienst
► Revisionssicherheit durch Statusmeldungen in Responsedateien
und automatisiertes Monitoring
► Übernahme der digitalisierten Dokumente aus dem DMI
Scanprozess in die DMI Langzeitarchivierung
► Gewährleistung der Vollständigkeit durch frühzeitige Integration in
den Gesamtprozess (Archivverwaltungsprogramm mit
Mahnwesen und elektronischem Lieferschein)
► Vollautomatisierter Prozess zur Übergabe in die
Langzeitarchivierung im Anschluss an die Digitalisierung
66
Use Case Klinikum Braunschweig
► Langzeitarchivierung im DMI Rechenzentrum mit
Revisionsdiensten
► Vergabe von qualifizierten Zeitstempeln
► Verschlüsselung mit Kundenschlüssel (öffentlicher Schlüssel),
Entschlüsselung mit dem privaten Schlüssel des Klinikums
► Regelmäßige Resignatur/ Neuverschlüsselung
► Speicherung auf WORM Datenträgern (z.Zt. LTO 4, LTO 5 in Vorbereitung)
► Redundante Bandroboter in getrennten Gebäuden mit separaten Slots
für den Kunden
► Regelmäßige Erneuerung der Speichertechnologie
► Archivierung der Datenträger in zwei räumlich getrennten Sicherheitsarchive
(ca. 500 km voneinander entfernt)
► Datenschutzgerechte Vernichtung der Datenträger nach Beendigung der
Aufbewahrungsfrist (nach Eingang der Vernichtungserklärung
durch das Klinikum)
67
Diskussionsrunde
zu ECM & E-Health
68
ECM & E-Health
Anke
Vortmann
Bereichsleitung
Healthcare
d.velop
www.d-velop.de
Dr. Ulrich
Kampffmeyer
Geschäftsführer
www.project-consult.de
PROJECT
CONSULT
Olaf
Dörge
Leiter Cross Enterprise
Solutions
Siemens
www.siemens.de
Thomas
Lichtenberg
Marabu
www.marabu-edv.de
Dirk
Hoffmann
Product Manager
Tieto
www.tieto.de
Hannes
Zehrer
Bereichsleiter
archiv24
DMI
www.dmi.de
Geschäftsführer
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Ulrich Kampffmeyer
E-Mail: info@PROJECT-CONSULT.com
Präsentation, weitere Informationen...
www.PROJECT-CONSULT.com

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[DE] ECM Enterprise Content Management: Infrastruktur für moderne E-Health-Lösungen | Dr. Ulrich Kampffmeyer | Conhit | bvitg | 2012

  • 1. ECM Enterprise Content Management: Infrastruktur für moderne E-Health-Lösungen Dr. Ulrich Kampffmeyer Berlin, 25.04.2012 conhIT-Innovationsforum Digitale Archivierung
  • 2. 2 Agenda ► Einführung ► Warum Informationen managen? ► Was ist ECM? ► Was braucht E-Health zusätzlich von ECM? ► 5 Lösungsszenarien ► Panel-Diskussion
  • 4. 4 Informationsüberflutung ► Wir leiden an einer Informationsüberflutung und müssen die werthaltige, wichtige Information mühsam suchen. ► Die systematische Erschließung der exponentiell wachsenden Information muss geplant, umgesetzt und regelmäßig kontrolliert werden.
  • 5. 5 Abhängigkeit von der Richtigkeit und Verfügbarkeit von Information Die Abhängigkeit von der Verfügbarkeit von elektronischer Information wächst ständig. Ganze Bereiche unseres öffentlichen Lebens, unserer Wirtschaft und unserer Verwaltung arbeiten nur noch mit elektronischer Information. Ist Information nicht verfügbar, sind wir nicht arbeitsfähig – oder in Zukunft – nicht überlebensfähig. Die Frage nach der Verfügbarkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit von Information ist längst eine Existenzfrage geworden.
  • 7. 7 In Anlehnung an: PJOTR STOJANOW (Bulgarian, 1857-1957) Russian Wedding Troika und Dreieinigkeit Mobile SocialCloud CMS = Content Management System oder CMS = Cloud + Mobile + Social
  • 8. 8 Cloud Wachstum 2012 ► Die größte Nachfrage nach Cloud-Services geht vom Mittelstand aus: allein der amerikanische KMU-Markt ist im letzten Jahr um 15,1 Milliarden Dollar (25 Prozent) gewachsen. ► Bis 2014 soll die weltweite Nachfrage nach Cloud-Diensten um 26 Prozent auf 68 Milliarden Dollar zunehmen. ► Der Einsatz von Cloud-Diensten statt lokaler Serverlösungen ist bei KMUs dabei bis zu dreimal wahrscheinlicher als bei größeren Unternehmen. ► Der deutsche Cloud-Markt für KMUs wird im SMB Cloud Insights Report mit 770 Millionen Euro bewertet.
  • 9. 9 Die Mobile Revolution ► Der Trend geht zu „Mobile ECM“ Anwendungen. ► 13 Prozent der US-Amerikanischen Unternehmen verfügen bereits über einen mobilen Zugang zu ihren ECM-Systemen (AIIM 2012). ► Immer mehr Business-Apps erlauben den schnellen Zugriff auf Rechnungen, Verträge oder andere Firmendokumente. ► Für das Abrufen und Lesen sind die meisten Apps bereits gut geeignet. Eine Herausforderung liegt noch im Bearbeiten und Einspeisen der Dokumente.
  • 10. 10 Social Media 800+ million Number of users on Facebook by the end of 2011 200 million Number of users added to Facebook during 2011 350 million Number of Facebook users that log in to the service using their mobile phone 225 million Number of Twitter accounts 100 million Number of active Twitter users in 2011 18.1 million People following Lady Gaga. Twitter’s most popular user 250 million Number of tweets per day (October 2011) 1 #egypt was the number one hashtag on Twitter 8,868 Number of tweets per second in August for the MTV Video Music Awards $50,000 The amount raised for charity by the most retweeted tweet of 2011 39 million The number of Tumblr blogs by the end of 2011 70 million Total number of WordPress blogs by the end of 2011 1 billion The number of messages sent with WhatsApp during one day (October 2011) 2.6 billion Worldwide IM accounts 2.4 billion Social networking accounts worldwide
  • 11. 11 Was hat das alles mit ECM zu tun?
  • 12. 12 ECM steht für… ► Electronic Counter Measures ► Electrochemical Machining ► Elektrochemische Metallbearbeitung ► Elliptic Curve Method ► Enterprise Chaos Management ► Engine Control Module ► Edition of Contemporar Music ► Enterprise Change Management ► Enterprise Content Management ► Entitlement Control Message ► Error Correction Mode ► Electronic Cardiographic Measurement ► Erythema Chronicum Migrans ► Enterprise Crisis Management
  • 14. 14 ECM Definition “Enterprise Content Management (ECM) is the strategies, methods and tools used to capture, manage, store, preserve, and deliver content and documents related to organizational processes. ECM tools and strategies allow the management of an organization's unstructured information, wherever that information exists.” AIIM Association for Information and Image Management International, 2010
  • 15. 15 AIIM Modell für ECM Enterprise Content Management CAPTURE PRESERVE DELIVERSTORE MANAGE STORE WCM RM WF/ BPM DM Collab
  • 17. 17 Capture Human created Recogniton Indexing Input Designs Categorization • Office Documents • OCR • Form • HCR • Rich Media • ICR • Microfilm • OMR • Barcode Application created Forms Processing E-Forms/Web-Forms • ERP • XML • Finacial Applications Aggregation • E-Billing COLD/ERM Input
  • 19. 19 Document Management Dokumentenmanagement im engeren Sinn ► Check-in/Check-out ► Versionsmanagement ► Suche and Navigation ► Visualisierung ► E-Mail Management ► Virtual Folder
  • 20. 20 Collaboration Zusammenarbeit ► Gemeinsames Editieren ► Wissensbasen ► Whiteboards ► Video Konferenzen ► Konsolidierung von Informationen ► Web 2.0 ► Enterprise 2.0
  • 21. 21 Web Content Management Präsentation vorhandener Inhalte mit Mitteln des Web ► Inhaltserstellung ► Publikationsprozess ► Konvertierung ► Sicherheit ► Website Visualisierung ► DAM ► Digital Asset Management ► Web 2.0
  • 22. 22 Records Management Schriftgutverwaltung um Ordnung zu schaffen ► Datenstrukturierung ► Datenplanung ► Indizierung und Thesaurus ► Aufbewahrungsfristen ► Metadaten ► Archivierungs Management► Normen und Standards
  • 23. 23 Workflow / Business Process Management In den Prozessen liegt der größte Nutzen ► Organisation von Prozessen und Strukturen ► Prozessdesign ► Visualisierung von Prozessen ► Routen ► Mitzeichnung ► Paralleles und sequentielles Bearbeiten ► Wiedervorlage, Fristen ► Kontrolle ► Protokollierung ► BI Business Intelligence
  • 25. 25 Repositories • File Systems • Content Management Systems • Databases • Data Warehouses Library Services • Search/Retrieval • Version Control • Check In/Check Out • Audit Trail Technologies • SAN • NAS • Magneto Optical • DVD • CD-ROM • Tape • Magnetic Storage • RAID • Optical Disc Store
  • 27. 27 Preserve Archive • Paper • Mikrofilm • NAS/SAN • CAS • WORM • WORM-TAPE Aussonderung
  • 29. 29 Deliver DitributionSecurity Technologies Transformation • PapierViewer • Digitales Fernsehen• Digital Signature• KonverterPublishing • Syndication • Compression • Datenübermittlung mittels EDI, XML u. anderer Formate • CD / DVD • PDF • Email und Fax• Digital Rights Management/ Watermark • XML • E-Business-Portale• Personalization • Internet, Intranet, Extranet• PKI• COLD/ERMLayout/Design DitributionSecurity Technologies Transformation • PapierViewer • Digitales Fernsehen• Digital Signature• KonverterPublishing • Syndication • Compression • Datenübermittlung mittels EDI, XML u. anderer Formate • CD / DVD • PDF • Email und Fax• Digital Rights Management/ Watermark • XML • E-Business-Portale• Personalization • Internet, Intranet, Extranet• PKI• COLD/ERMLayout/Design Security as ECM Infrastructure Output
  • 30. 30 ECM als Unternehmensinfrastruktur ERP EnterpriseEnterprise ApplicationsApplications EnterpriseEnterprise ContentContent ManagementManagementWeb Content Management Doc Mgmt Imaging Domino Exchange RDMS File System Workflow Collaboration Data Warehousing Mining EAI E-Business InfrastructureInfrastructure IntegrationIntegration AP/AR RM/A CRM HRM Basis Idee Nr. 1 Integrative Middleware Basis Idee Nr. 2 Unabhängige Dienste für alle Anwendungen Basis Idee Nr. 3 Ein einheitliches, übergreifendes Enterprise Repository für jeden Informationstyp
  • 31. 31 ECM im Deutschen: Es geht um: ► Sichere Archivierung ► Posteingang ► Vorgangsbearbeitung ► Elektronische Rechnung ► E-Mail-Management ► Dokumentenmanagement ► Zusammenarbeit ► Elektronische Akte ► Prozessautomation ► Schnelles Finden ► Sicherheit für Dokumente ► Erfüllung Rechtsvorgaben
  • 34. 34 Die elektronische Gesundheitskarte ► Gesundheitskarte ► GKV- Modernisierungsgesetz: elektronische Gesundheitskarte gesetzlich festgelegt ► Sichtbare Element einer vollständigen Telematikinfrastruktur ► Sektorenübergreifend den Austausch von Dokumenten ermöglichen, vollständige elektronische Patientenakte verwalten
  • 35. 35 Die elektronische Gesundheitskarte ► Gesundheitskarte ► GKV- Modernisierungsgesetz: elektronische Gesundheitskarte gesetzlich festgelegt ► Sichtbare Element einer vollständigen Telematikinfrastruktur ► Sektorenübergreifend den Austausch von Dokumenten ermöglichen, vollständige elektronische Patientenakte verwalten
  • 36. 36 Die elektronische Gesundheitskarte ► Grundlage für die Kooperation und Vernetzung im Gesundheitswesen ► Soll die bisherige Krankenversichertenkarte erweitern ► Grundstein für den Aufbau einer einheitlichen Telematikinfrastruktur für das deutsche Gesundheitswesen legen ► Derzeit nach und nach eingeführt, aktuell besitzen 10% der Bundesbürger eine elektronische Gesundheitskarte (wie im GKV- Finanzierungsgesetz vorgesehen) ► Ende 2012 sollen über 70% die eGK besitzen ► Onlinefunktion voraussichtlich 2016 / 2017
  • 37. 37 Ziele der elektronischen Gesundheitskarte ► Stärkung der Eigenverantwortung, Mitwirkungsbereitschaft und Initiative der Patienten ► Steigerung der Wirtschaftlichkeit und Leistungstransparenz im Gesundheitswesen ► Bereitstellung von aktuellen gesundheitsstatistischen Informationen ► Verbesserung der Qualität der medizinischen Versorgung, z.B. Arzneimittelsicherheit (AMDOK, Notfalldaten) ► Vermeidung unberechtigter Inanspruchnahme (VSDD) ► Optimierung von Arbeitsprozessen und damit Kostenersparnis (VODD)
  • 39. 39 Gesundheitstelematik – IT Innovationen für die Praxis Zentrale Themen: ► Sektorübergreifende Kommunikation ► Vernetzungslösungen ► Optimierung der Arbeitsabläufe ► Erhöhung der Service- und Datenqualität Betrifft folgende Bereiche: ► Vertragsmanagement ► Online-Abrechnung ► elektronische Gesundheitskarte ► Patienten- und Gesundheitsakten ► Dokumentation ► Einbindung von Medizintechnik ► Telemedizin u.a.
  • 40. 40 Elektronische Patientenakte ► Wichtiges Informationsbindeglied innerhalb der Telematikinfrastruktur ► Informationsbasis für die integrierte Versorgung, medizinische Versorgungszentren und Disease- Management-Programme ► Die vollständige elektronische Patientenakte ist die letzte Ausbauphase der elektronischen Gesundheitskarte ► Zugriff auf Bilddaten wie digitalisierte Röntgenbilder, Sonografieaufnahmen oder EKG-Befunde ermöglicht werden
  • 41. 41 Prozessanalyse eRezept (VODD) ► Für eRezept gibt es 2 Varianten: ► Online-Übertragung ► Übertragung mit eGK ► Beide Varianten sollen in Modelltests auf Tauglichkeit untersucht werden ► Wiederholungsrezepte (telefonische Bestellung) und Hausbesuchsproblematik ist noch nicht tiefer analysiert
  • 45. 45 Elektronische Signatur im Gesundheitswesen ► CCESigG (Competence Center für die elektronische Signatur im Gesundheitswesen) ► Rechtssichere elektronische Archivierung klinischer Dokumente ► Plattform für Kliniken, Institutionen und Arbeitsgruppen, Softwarehersteller, Trust Center und Dienstleister ► Effizienzvorteile sicherer digitaler Kommunikation
  • 46. 46 E-Health-Report ► Soll künftig besseren Aufschluss über den Einsatz elektronischer Vernetzung im Gesundheitswesen geben ► Entwicklung und Bedarf neuer Technologien soll beleuchtet werden ► Bundesärztekammer wird auf Beschluss des 111. Deutschen Ärztetages in Ulm prüfen, ob mit geeigneten Partnern ein periodisch erscheinender E-Health- Report etabliert werden kann
  • 47. 47 Lösungsszenarien von ► d.velop ► Tieto ► Marabu ► Siemens ► DMI
  • 48. Den Anwender im Fokus: Elektronische Akten d.velop Anke Vortmann
  • 49. 49 Den Anwender im Fokus durch Einfachheit Krankenhaus der Maximalversorgung 1.331 Betten 30 Fachkliniken 20 Institute 5.300 Mitarbeiter 50.000 stationäre und 190.000 ambulante Fälle Einfachheit bedeutet: ► konsequent einfach gestaltete Oberflächen ► bedarfsgerechte Oberflächen für die unterschiedlichen Anwendergruppen ► einfacher und sicherer Zugang zu Informationen, egal wann und wo ► Integration in die führenden klinischen und betriebswirtschaftlichen Anwendungen ► ganzheitlicher Einsatz eines DMS Systems in Medizin, Pflege und Verwaltung Anwenderzufriedenheit
  • 50. 50 Ein DMS für alle, aber für jeden seins! Integrationz.B.in KIS/Subsystem für Ärzte undPflege SmartClientz.B.fürVerwaltungund Geschäftsführung Full-Clientfürz.B. Archivmitarbeiterund Medizincontrolling mobileclient– nichtnurfürunterwegs
  • 51. 51 Roadmap UKS ZIEL START Investitionsschutz Business Process Management Digitale Personalakte Integration in SAP HR Posteingang mobile client Compliance Vertragsmanagement Schnittstellen Blutspenderakte Integration Inlog/EDGECare Digitale Patientenakte Integration i.s.h. med Digitale Rechungsbearbeitung Integration in SAP MM und FI
  • 52. Medizinische Briefschreibung und Archivierung im Krankenhaus Tieto Dirk Hoffmann
  • 53. 53 Dokumentenmanagement im KIS 2010-06-165 53 Quelle: GMDS Leitfaden ArchiveCreate Modify Sign NotExistent Existent Edit Signed Archived Delete ViewPrintVerify ViewPrintVerify Send Modify RenewalSign ViewPrintViewPrint ArchiveCreate Modify Sign NotExistent Existent Edit Signed Archived Delete ViewPrintVerify ViewPrintVerify Send Modify RenewalSign ViewPrintViewPrint Elektronisch Editor Platzhalter Diktat und Spracherkennung Status Workflow Rechtemanagement Archivierung bei Dokumentenabschluss Scannen von Papier (Dezentrales Scannen) Scannen der Akte (Zentrales Scannen) Briefschreibung
  • 54. 54 Archivierung ► Inhalte müssen länger leben als Applikationen und Speichermedien ► Dokumentation der klinischen Historie eines Patienten muss langfristig erhalten bleiben ► Ziel einer nachhaltigen Archivierungsstrategie ist ein migrationsfähiger Datenbestand ► Revisionssichere Ablage der Dokumente ► Flexible Zugriffsstrukturen aus dem Primärsystem heraus ► Flexible Integration in Primärsysteme ► Schnittstellen ► Kontextinformationen ► Metadaten
  • 55. Lösungen für eine sichere Archivierung und ein effektives Prozessmanagement Marabu EDV Thomas Lichtenberg
  • 56. 56 PEGASOS im AIIM-Modell ► PEGASOS im AIIM-Modell ► PEGASOS bildet alle Funktionsebenen des AIIM- Modells ab ► Schwerpunkte im Medizinumfeld: ► Capture: HL7, eFA, IHE, XML, API ► Deliver: HL7, eFA, IHE, XML, API
  • 57. 57 ►PEGASOS stellt einen unternehmensweiten Informationsspeicher dar, der flexibel in Anwendungen integriert werden kann: ►Funktionen kommen wahlweise aus der Hostanwendung oder PEGASOS ►Inhaltsverzeichnis (Registry) am KIS wird gebildet: ►Redundant oder ►Just-in-time ►Zugriff auf Dokumente (Repository) erfolgt i.d.R. ►Just-in-time PEGASOS als Dokumentendrehscheibe
  • 58. 58 ►PEGASOS als Registry- und Repository-Service für ► 5 KIS-Systeme (inaktiv) ► 1 KIS-System (aktiv) ► Ambulanzsystem ► Diverse klinische Subsysteme (PACS, Radio, Patho, etc.) ► Externe Systeme (eFA) PEGASOS als Migrationsplattform
  • 59. Archivierung, KIS und Datenschutz Siemens Olaf Dörge
  • 60. 60 Soarian Health Archive von Siemens ► Archiv- und Dokumentenmanagementlösung für klinische und nicht-klinische Prozesse ► Klinisches Prozesswissen und Integration in Dokumentationsprozesse ► Interoperabilität bedeutet Ergonomie und Sicherheit
  • 61. 61 Datenschutz und Archivanbindung ► Abwägung ► Aufbewahrungsfristen ► Sicherheit des Patienten ► Performance ► Wirtschaftlichkeit ► … ► Anforderungen ► Zugangskontrolle ► Zugriffkontrolle ► Weitergabekontrolle ► Auftragskontrolle ► …
  • 62. 62 Archiv und KIS ► Unterstützung eines einheitlichen Datenschutz- und Berechtigungskonzeptes ► Historie ► Beschränkung (Fachabteilung) ► Schutz (Fall-/ Patientensperren) ► Übernahme feingranularer Berechtigungen
  • 63. DMI im AIIM-Modell: “Capture” und “Preserve” DMI Hannes Zehrer
  • 64. 64 Einordnung DMI Use Case Quelle: AIIM Association for Information and Image Management International Langzeitarchivierung (30 Jahre) • Sicherung von Dokumenten, Images & Metadaten • Migration der Speichertechnologie elektronisch papierbasiert Revisionsdienste • Signatur/ Re-Signatur • Verschlüsselung/ Neuverschlüsselung
  • 65. 65 Use Case Klinikum Braunschweig (ein Beispiel von über 150 Projekten zur elektronischen Langzeitarchivierung) ► Übernahme von im Klinikum erzeugter medizinischer Dokumentation in die DMI Langzeitarchivierung ► Übernahme des kompletten Altdatenbestandes aus dem DMS (HydMedia) ► Vollautomatisierter Prozess zur Übernahme des täglichen Datenbestandes über zentralen DMI Capture Dienst ► Revisionssicherheit durch Statusmeldungen in Responsedateien und automatisiertes Monitoring ► Übernahme der digitalisierten Dokumente aus dem DMI Scanprozess in die DMI Langzeitarchivierung ► Gewährleistung der Vollständigkeit durch frühzeitige Integration in den Gesamtprozess (Archivverwaltungsprogramm mit Mahnwesen und elektronischem Lieferschein) ► Vollautomatisierter Prozess zur Übergabe in die Langzeitarchivierung im Anschluss an die Digitalisierung
  • 66. 66 Use Case Klinikum Braunschweig ► Langzeitarchivierung im DMI Rechenzentrum mit Revisionsdiensten ► Vergabe von qualifizierten Zeitstempeln ► Verschlüsselung mit Kundenschlüssel (öffentlicher Schlüssel), Entschlüsselung mit dem privaten Schlüssel des Klinikums ► Regelmäßige Resignatur/ Neuverschlüsselung ► Speicherung auf WORM Datenträgern (z.Zt. LTO 4, LTO 5 in Vorbereitung) ► Redundante Bandroboter in getrennten Gebäuden mit separaten Slots für den Kunden ► Regelmäßige Erneuerung der Speichertechnologie ► Archivierung der Datenträger in zwei räumlich getrennten Sicherheitsarchive (ca. 500 km voneinander entfernt) ► Datenschutzgerechte Vernichtung der Datenträger nach Beendigung der Aufbewahrungsfrist (nach Eingang der Vernichtungserklärung durch das Klinikum)
  • 68. 68 ECM & E-Health Anke Vortmann Bereichsleitung Healthcare d.velop www.d-velop.de Dr. Ulrich Kampffmeyer Geschäftsführer www.project-consult.de PROJECT CONSULT Olaf Dörge Leiter Cross Enterprise Solutions Siemens www.siemens.de Thomas Lichtenberg Marabu www.marabu-edv.de Dirk Hoffmann Product Manager Tieto www.tieto.de Hannes Zehrer Bereichsleiter archiv24 DMI www.dmi.de Geschäftsführer
  • 69. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Ulrich Kampffmeyer E-Mail: info@PROJECT-CONSULT.com Präsentation, weitere Informationen... www.PROJECT-CONSULT.com