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TDMessage 11-2016 1TDM Systems · www.tdmsystems.com
11-2016
Das Magazin für Kunden, Interessenten, Partner und Mitarbeiter von TDM Systems
TDM next generation -
die Werkzeugverwaltung
der Zukunft
16
PRAXIS
Herzog GmbH:
Tipps von der
großen TDM-Reise
4
INSIDE
Sandvik Gruppe
gründet das
Digital Center of
Excellence
20
PARTNER
Eine optimale Verbindung:
Schweizer Ordnungssinn
trifft auf Tool Data
Management
2 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com
In jedem Unternehmen sind sie zuhauf vorhanden.
Häufig sind sie auf viele verschiedene Orte verteilt
und nur schwer oder gar nicht auffindbar, wenn sie
gebraucht werden. Die Rede ist von Daten – einer
wertvollen, aber oftmals unterschätzten Ressource.
Die Folge: viel Zeit, die man für die Suche verschwen-
det hat um eigentlich Vorhandenes nochmals neu
zu machen oder anzuschaffen. Das bindet nicht nur
Kapazitäten, sondern lässt auch Kosten in die Höhe
schnellen. Diese vielen Datenschätze im Unter-
nehmen gilt es aufzuspüren, zu heben und sinnvoll
nutzbar zu machen. Denn in der heutigen Zeit, die
bestimmt ist von Kostendruck und Produktivitäts-
steigerung, ist der richtige und transparente Umgang
mit Daten oftmals die einzige Schraube, an der man
für Optimierungen noch drehen kann.
Wir von TDM Systems sind – um im Bild zu bleiben
– auf Werkzeugdaten spezialisierte Schatzsucher.
Beim Aufspüren und Heben des Schatzes belassen
wir es aber nicht, sondern führen die Daten mit unse-
ren Softwarelösungen zentral in einer Datenbank zu-
sammen und stellen sie allen Mitarbeitern, Systemen
und Maschinen entlang des gesamten Fertigungs-
Heben Sie den Schatz!
EDITORIAL
prozesses zur Verfügung. Und als einzige Lösung am
Markt „veredelt“ die TDM-Software die vorhandenen
Kostbarkeiten noch: Informationen aus der Fertigung,
also von der Maschine und aus den Köpfen der Mit-
arbeiter, fließen ins System zurück und helfen dabei,
dass weitere Produktionen reibungsloser und besser
laufen.
Damit Sie Ihre Fertigung optimieren können, haben
wir uns daran gemacht, unsere Lösungen für Sie wei-
terzuentwickeln: „TDM next generation“ ist die Ant-
wort auf die Anforderungen von Industrie 4.0 – eine
moderne und leistungsfähige Lösung, mit der Sie Ihre
Datenschätze nicht nur heben und verwalten, son-
dern optimal nutzbar machen.
Ihr
Peter Schneck
Geschäftsführer TDM Systems
TDMessage 11-2016 3TDM Systems · www.tdmsystems.com
10
Fortlaufende Backups
schützen vor digitaler
Erpressersoftware
6
TDM next generation -
die Werkzeugverwaltung
der Zukunft
INSIDE
SOFTWARE
20
Eine optimale Verbindung:
Schweizer Ordnungssinn trifft
auf Tool Data Management
PARTNER
12
Neuigkeiten bei TDM Systems
NEWS
4
Sandvik Gruppe
gründet das
Digital Center of
Excellence
14
Wie konsequentes TLM
ungenutzte Ressourcen
aufdeckt
INSIDE
26
TDM Systems on Tour auf der
AMB 2016 in Stuttgart
INSIDE
PRAXIS
22
Messen & Veranstaltungen von
TDM Systems
24
Tool Lifecycle Management
Lösungen „Made in Germany“
für die Smart Factory in den USA
INSIDE
30
Menschen hinter
TDM Systems
INSIDE
SERVICE
PRAXIS
16
Herzog GmbH:
Tipps von der
großen TDM-Reise
28
Neuer Hot Spot für Tool Lifecycle
Management
INSIDE
4 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com
INSIDE
Stärkung der Digitalisierungskompetenz
Sandvik Gruppe gründet das
Digital Center of Excellence
TDM Systems ist Teil der weltweit agierenden schwedischen Sandvik Gruppe und kann damit auf das
Know-how international führender Werkzeughersteller zurückgreifen. Diese wiederum profitieren von
TDM Systems als Kompetenz Center für die Werkzeugverwaltung, denn die Expertise in Vernetzung und
Digitalisierung spielt bei den Fertigungsunternehmen im Zuge von Industrie 4.0 eine vorrangige Rol-
le. Die Sandvik Gruppe stärkt diesen Bereich nun weiter und baut ein Digital Center of Excellence auf.
TDMessage hat darüber mit Fredrik Vejgården, VP Strategy & Business Development bei Sandvik
Machining Solutions gesprochen.
TDMessage 11-2016 5TDM Systems · www.tdmsystems.com
für Tool Lifecycle Management anbieten
und drittens hat das Center die Aufgabe,
neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.
Warum braucht es neue Geschäfts-
modelle?
Softwareunternehmen arbeiten ganz
anders als die traditionelle “old econo-
my“. Von diesen digitalen Firmen wol-
len wir lernen. Denn in Zukunft müssen
auch Fertigungsunternehmen schnel-
ler, agiler und kooperativer handeln. Die
Digitalisierung verändert die Arbeits-
weise und bietet viele Chancen, das
Leistungsspektrum anzupassen, zu er-
weitern sowie neue Geschäftsmodelle
zu entwickeln.
Sandvik ist eine der global größten In-
dustriegruppen. Wo steht das Unter-
nehmen heute bei der Digitalisierung?
Sandvik ist führend auf vielen Produkt-
gebieten, bei Technologien und auch
Anwendungslösungen für Kunden. Aber
auf diesen Lorbeeren dürfen wir uns
nicht ausruhen. Im digitalen Zeitalter
werden unsere Stärken weiterhin ge-
fragt sein, aber wie wir entwickeln, lie-
fern und unsere Beziehung zum Kunden
sich gestaltet, das ändert sich.
TDM Systems hat als Pionier auf dem
Gebiet der digitalen Werkzeugverwal-
tung gestartet. Welche Rolle spielt
TDM Systems in dem neuen Center?
Eine gewichtige. TDM Systems ist heute
schon mit Lösungen für Tool Lifecycle
Management stark auf dem Markt auf-
gestellt. Da ist viel Erfahrung vorhanden.
Es liegt jedoch noch ein langer Weg vor
uns, das gesamte Marktpotenzial zu
nutzen. Viele Unternehmen stehen noch
ganz am Anfang der Industrie 4.0-Ent-
wicklung. Ich sehe für das Tool Lifecycle
Management exzellente Marktaussich-
ten.
Im Vergleich zu den großen Sandvik-
Brands für die Werkzeugherstellung
ist TDM Systems eine kleine Einheit.
Wird sich das verändern?
Die digitalen Themen gewinnen an Be-
deutung, auch intern bei Sandvik. Da-
mit hat TDM Systems die Chance mit-
zuwachsen. Wir müssen sicherstellen,
dass unsere großen Marken schnell ge-
nug ihr Geschäft mit digitalen Technolo-
gien und Konzepten weiter entwickeln
können.
Was erwartet Sandvik von TDM Sys-
tems?
Auf dem Gebiet Tool Lifecycle Manage-
ment hat TDM heute bereits eine füh-
rende Position. Für die wachsenden An-
forderungen in der Zukunft muss TDM
Systems schnell neue Lösungen und
Modelle entwickeln und die Digitalisie-
rung konsequent vorantreiben.
Die Sandvik Gruppe hat ein Digital
Center of Excellence ins Leben geru-
fen. Was ist Sinn und Zweck dieser
neuen Einheit?
Die Digitalisierung ergreift alle Bereiche
des Lebens und der Wirtschaft. Auch
die Produktion erfährt einen signifikan-
ten Wandel durch die Vernetzung von
Prozessen, Maschinen und Werkzeugen.
Sandvik möchte hier eine führende Rol-
le einnehmen.
Was ist so neu an der Digitalisierung?
Nehmen Sie als Beispiel unser Privat-
leben: Das Internet hat unser Medien-,
Kommunikations- und Kaufverhalten
revolutioniert. Schon Kinder sind es
heute gewohnt, Informationen für ihre
Hausaufgaben, Filme und Musik aus
dem Netz zu ziehen. Jetzt kommt Smart
Home, die Vernetzung der Haustechnik,
und von Robotern. Das ist eine digitale
Revolution, die Lebens-, Arbeits- und
Denkweisen radikal verändert.
Welche Aufgaben sehen Sie im Zuge
dessen für Sandvik?
Es sind vor allem drei Themen: Erstens
und am wichtigsten ist die Entwicklung
digitaler Technologien für unsere drei
Geschäftsbereiche Machining Solutions,
Mining & Rock Technologie und Materi-
als Technologie. Zweitens soll das Cen-
ter eigenständig und markenübergrei-
fend am Markt agieren und Leistungen
Ich sehe für das Tool Lifecycle Management
exzellente Marktaussichten.
Fredrik Vejgården, VP Strategy &
Business Development bei Sandvik
Machining Solutions
6 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com
TDM next generation -
die Werkzeugverwaltung
der Zukunft
2017 startet TDM next generation. TDM next generation steht für die Zukunft der Werkzeugverwal-
tung in den Zeiten des Internets der Dinge, von Clouds und Softwareprogrammen auf Abruf. Ganz
wichtig: Der Generationswechsel erfolgt ohne Bruch, die Investitionen der Kunden sind gesichert. Be-
reits installierte TDM-Module werden auch in Zukunft funktionieren und wertvolle Dienste leisten.
SOFTWARE
„Mit TDM next generation entwickeln wir TDM offen weiter:
Die Softwarebasis wird komplett überarbeitet, der Anwender
erhält sie automatisch im Rahmen eines Updates“, kündigt
TDM Systems-Vertriebsleiter Eugen Bollinger an. Besonders
stolz ist Bollinger darauf, dass es der Entwicklungsmannschaft
gelungen ist, die bestehenden Anwendungen beim Kunden
zu sichern: „Wir geben damit unseren Kunden eine klare Zu-
kunftsperspektive bei gleichzeitig absoluter Investitionssicher-
heit für das bisher aufgebaute System!“ TDM next generation
füge sich hervorragend in die übergeordnete IT-Strategie „Tool
Lifecycle Management“ von TDM Systems ein.
Geleitet wird das Entwickler-Team von Achim Müller. Der
Maschinenbauingenieur ist ein Mann der ersten Stunde. Von
Anfang an entwickelte er die TDM-Software mit, über die er
sogar seine Diplomarbeit schrieb. Er kennt die Anforderungen
an TDM vor dem Hintergrund von Industrie 4.0 aus dem Eff-
eff: „TDM/TLM muss weltweit einsetzbar und skalierbar sein.“
Und „einsetzbar“ bedeutet für Müller „extrem performant“.
TDM Systems · www.tdmsystems.com TDMessage 11-2016 7
Soll heißen: Es spielt keine Rolle, ob der Nutzer im Stamm-
werk fünf Meter neben dem Server oder auf der anderen Sei-
te der Erdkugel sitzt – die Antwortzeiten unterscheiden sich
praktisch nicht.
Werkzeugverwaltung 4.0
Eugen Bollinger erklärt: „TDM next generation vereint unsere
beiden aktuellen Softwarelinien TDM V4 und TDM Global Line
unter einem Dach. Es steht für eine neue Softwaregeneration,
mit der wir unsere TDM-TLM-Strategie in der Praxis umset-
zen.“ TDM next generation schafft die Voraussetzung für den
parallelen Einsatz von TDM und TDM Global Line Modulen.
Achim Müller: „Die neue technische Basis ermöglicht, dass un-
sere Bestandskunden ihr System mit ihren bestehenden Mo-
dulen weiterentwickeln und gleichzeitig zukünftige Industrie
4.0 Anwendungen realisieren können.“
TDM next generation vereinfacht aber auch das Schnittstel-
lenhandling und den Einsatz von On-Demand- und Browser-
lösungen, die sich auch mit On-Site-Lösungen kombinieren
lassen. In der Praxis sind oft Standard- und Engineering-Lö-
sungen parallel im Einsatz. Sie lassen sich problemlos kop-
peln. Müller macht auf einen weiteren Vorteil aufmerksam:
„Das Gesamtsystem ist deutlich installations- und service-
freundlicher sowie performanter.“ Dafür sorgt die 3-Tier Soft-
Das Gesamtsystem ist deutlich installations- und
servicefreundlicher sowie performanter.
TDM 2017 mit neuem, modernen Softwareskin
Achim Müller, Technikleiter
bei TDM Systems
8 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com
warearchitektur von TDM Global Line, während TDM 4.8 noch
auf einer 2-Tier Architektur basierte. „Alle Berechnungen wer-
den in der 3-Tier Architektur von einem leistungsfähigen Ap-
plikationsserver erledigt, der wiederum auf den Datenbank-
server zugreift. Diese frei skalierbaren Server sind in der Lage,
Hunderte oder gar Tausende von Usern weltweit zu bedienen
– mit praktisch identischen Antwortzeiten!“ Der Kunde kann
bei steigendem Rechnerbedarf alternativ zu weiteren physika-
lischen Servern virtuell exakt die benötigte Rechnerkapazität
zuschalten.
SOFTWARE
Quasi das Herz von TDM next generation bildet der IIS-Appli-
kationsserver von Microsoft. Er ermöglicht die Weiterentwick-
lung des Systems ohne Systemwechsel. Geändert wird auch
das Datenkonzept: In Zukunft werden technische Daten und
die Anwendung getrennt. Eugen Bollinger: „Dadurch erreichen
wir neben mehr Datenqualität, Sicherheit und besserer Perfor-
mance vor allem Vorteile bei der Durchführung von Updates.“
So gelingt es, dass für Anwender mit geringstem Aufwand und
ohne Einschränkungen die TDM Software ohne aufwendigen
Systemwechsel komplett erneuert und modernisiert werden
Der 3D-Komplettwerkzeugzusammenbau erfolgt im dreidimensionalen Raum
TDM next generation steht für eine neue
Softwaregeneration, mit der wir unsere
TDM-TLM-Strategie in der Praxis umsetzen.
Eugen Bollinger, Vertriebsleiter
bei TDM Systems
TDM Systems · www.tdmsystems.com TDMessage 11-2016 9
kann. Weitere Vorteile sind eine bessere Performance der An-
wendung sowie ein wesentlich geringerer Installations- und
Serviceaufwand, da diese einmalig zentral und nicht mehr auf
jedem Rechner einzeln durchgeführt werden. „So lassen sich
aber auch On-demand-Lösungen via Internetdownload ein-
facher realisieren“, verspricht Müller.
Weiter geht’s mit TDM 2017/1
„TDM Version 4.8 ist die letzte in der Vierer-Nomenklatur“, er-
klärt Eugen Bollinger, „ab sofort bekommen die TDM Versio-
nen die Jahreszahl als Hauptrelease. Ein Schrägstrich dahinter
mit fortlaufender Ziffer ermöglicht es uns, Updates auch wäh-
rend des Jahres sofort zu veröffentlichen“. Dabei sei sicherge-
stellt, dass alle Module immer perfekt zusammenarbeiten.
Ein Highlight der nächsten Version wird der neue 3D-Kom-
plettwerkzeugzusammenbau in TDM Global Line sein: „Der
Zusammenbau funktioniert jetzt in 3D-Ansicht. Das erleichtert
die Arbeit nochmals enorm und unterstreicht unsere Kompe-
tenz im 3D-Bereich!“ Neues gibt’s auch bei der Werkzeugsu-
che: Sie ähnelt jetzt der komfortablen Internet-Suche, wie
man sie von gängigen Suchmaschinen und Einkaufsplattfor-
men gewohnt ist. Beliebige Suchbegriffe, die das Werkzeug
beschreiben, können eingegeben werden. Die Ergebnisse las-
sen sich durch Verfeinerungen immer weiter einschränken,
was sehr schnell zum Ziel führt. Neu ist auch der TDMcheck,
ein Prüfverfahren, das Daten und Prozesse der TDM-Anwen-
dung prüft und Verbesserungspotenziale benennt.
Neue Tools optimieren Datenmanagement
Die bereits erwähnte Trennung von Daten und Anwendung er-
möglicht es jetzt, Erweiterungen und Updates der Anwendung
unabhängig von der Datenbank und den Daten einfach und
schnell durchzuführen. Auch das Downloaden von Werkzeug-
daten aus Katalogen oder aus dem TDM Daten- und Grafik-
generator geht wesentlich einfacher und flotter von der Hand.
Die Konstellation bietet zudem die Möglichkeit, den aktuellen
Zustand von Datenbanken komplett zu „sanieren“. Müller:
„Optional analysieren wir beim Update auf Version 2017 den
Datenbestand sowohl auf Vollständigkeit als auch auf Kor-
rektheit der Datensätze. Das stellt sicher, dass die Anwendung
mit den vorhandenen Daten richtig funktioniert.“ Datenqua-
lität sei das A und O eines funktionierenden Systems, „das
Update auf TDM 2017/1 bietet allen Kunden die Chance, ihre
Daten auf einen aktuellen Stand zu bringen“.
Das neue Importmodul holt jetzt automatisch und zielge-
nau Werkzeugdaten aus bereits vorhandenen und unter-
schiedlichen weiteren Quellen. Im Zusammenspiel mit dem
Mit TDM next generation macht TDM Systems ein für
die Softwarebranche außergewöhnliches Angebot.
TDM Global Line markiert die cloudbasierte Zukunft der
Werkzeugverwaltung mit browserbasierten Modulen,
schnellen Reaktionszeiten und besonders benutzer-
freundlichem Design. Gleichzeitig garantiert TDM Sys-
tems den Fortbestand der existierenden TDM Module,
die oft Bestandteil hochintegrierten, kundenindividueller
Lösungen sind – und damit Investitionssicherheit. Das
sorgt für einen reibungslosen, selbstbestimmten Über-
gang. Aber es kommt noch besser: Wer mit TDM Global
Line erste Schritte in Richtung Industrie 4.0 gehen will,
kann beliebig hin und her springen. Dank der gemeinsa-
men, redundanzfreien Basis von TDM und TDM Global
Line spielt es keine Rolle, wo Eingaben erfolgen. Sie ste-
hen sofort in beiden Welten zur Verfügung. Leichter kann
der Weg in die Zukunft des Tool Lifecycle Managements
nicht fallen – eben TDM next generation!
bestehenden Modul zur Datenkontrolle und -bearbeitung
TDMcontrol, können eigene Templates zum Datenimport de-
finiert werden. Achim Müller: „Die Datenfelder, die importiert
werden sollen, lassen sich frei definieren!“. Dadurch können
auch bestehende Datensätze optimal erweitert werden, bei-
spielsweise durch Schnittdaten oder ähnliches, die bisher
nicht vorhanden waren. Fazit von Eugen Bollinger: „Damit wird
sich der Aufwand, einen qualitativ hochwertigen Datenbe-
stand anzulegen und zu pflegen, stark reduzieren!“
In Richtung Industrie 4.0 geht die Lagerverwaltung mit TDM
Flex Crib Global Line, wie Eugen Bollinger erklärt: Dieses Add-
on zu TDM Global Line ist eine Browserlösung und ermöglicht
die mobile Lagerverwaltung zum Buchen und Abfragen von
Werkzeugen.“
10 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com
Sofort den Netzstecker ziehen
Fortlaufende Bac
vor digitaler Erpre
„Locky“-Trojaner treiben seit einiger Zeit ihr
Unwesen in der IT von Unternehmen und
werden auch bei so manchem Fertiger zur
unternehmensbedrohenden Gefahr. Die-
se Schadsoftware verschlüsselt sämtliche
Dateien eines Computersystems und gibt
sie oftmals nur gegen Bezahlung wieder
frei. Was hilft? Eine gute Datensicherung
und einige zusätzliche Maßnahmen.
„Grüße! Wir möchten uns für die Unannehmlich-
keiten entschuldigen, aber Ihr Computer wurde ver-
schlüsselt.“ Nicht immer melden sich die Erpresser so
höflich wie zuletzt bei einem neuen Krypto-Trojaner.
Einige iTunes-Gutscheine waren die bescheidene
Forderung für das Entschlüsseln. Meist kommen die
Erpresser viel rüder daher, doch das Muster bleibt:
Ein Trojaner, häufig eingeschleust über infizierte E-
Mail-Anhänge, verschlüsselt sämtliche Dateien eines
Computers. Den notwendigen Schlüssel gibt’s nur
gegen Bezahlung in der Internetwährung Bitcoins –
hoffentlich, denn eine Garantie, den Schlüssel zu er-
halten, ist das nicht.
„Mir wird im Moment angst und bange!“ Uwe Schüt-
ze ist Projektleiter bei TDM Systems und beschäftigt
sich seit Jahren mit dem Thema Datensicherheit. „Im
Allgemeinen bin ich nicht ängstlich, wer sich halb-
wegs vernünftig verhält, nicht wahllos auf alles klickt
und seinen Virenschutz aktuell hält, war bisher relativ
sicher. Aber was wir jetzt erleben, hat eine neue Qua-
lität. Einen richtigen Schutz gibt es kaum, da sie stän-
dig ihr Verhalten verändern. Da hilft dann nur noch
die Reißleine ziehen: Wenn man merkt, da passiert
etwas, was nicht sein darf: Sofort den Stromstecker
ziehen und bei Notebooks zusätzlich den Akku ent-
fernen!“
„Mit einer guten Datensicherung ist das eigentlich
Wenn man merkt, da passiert etwas, was nicht
sein darf: sofort den Stromstecker ziehen!
Uwe Schütze, Projektleiter
bei TDM Systems
INSIDE
TDMessage 11-2016 11TDM Systems · www.tdmsystems.com
kups schützen
ssersoftware
Vier Maßnahmen für mehr IT-Sicherheit
4 | Links auf Abwegen
Eingebettete Links in E-Mails oder auf Webseiten und
Suchmaschinen sind eine weitere Gefahrenquelle. Ver-
meintlich sichere, SSL-verschlüsselte Links (beginnen mit
https für secure) können sich ins Gegenteil verkehren, da
der Datenverkehr nicht mehr untersucht werden kann.
Eine Firewall mit Malwareschutz “erblindet“ quasi. Eine
Gegenmaßnahme ist das Aufbrechen der verschlüsselten
Kommunikation durch Firewall Gateway mit SSL-Inspek-
tionstechnik, die den Datenfluss untersucht und danach
neu verschlüsselt. Den meisten Nutzern ist auch bekannt,
dass Gefahren in E-Mail-Anhängen lauern. Hier gilt: Keine
Anhänge von unbekannten Absendern öffnen.
1 | Benutzerrechte mit Augenmaß
Konten mit administrativen Rechten können Dateien und
Verzeichnisse modifizieren oder löschen. Es sollte für ad-
ministrative Rechte ein zweites Benutzerkonto eingerich-
tet werden, das nur für Installationen oder administrative
Tätigkeiten im Rahmen der Berechtigungen genutzt wird.
Das normale Tagesgeschäft läuft über Standardkonten.
2 | Zugriffsrecht je nach Tätigkeit
Wenn Nutzer nur Standardrechte erhalten, lässt sich ein
möglicher Schaden durch Krypto-Viren begrenzen. Um
diesen so gering wie möglich zu halten, organisiert man die
Dateiablage granular nach den für die Zusammenarbeit
erforderlichen Zugriffsrechten. Das begrenzt den Schaden
auf die im Zugriff dieses Benutzers befindlichen Daten.
3 | Software aktuell halten
Eines der häufigsten Einfallstore sind Sicherheitslücken,
die der Schadsoftware - zum Teil ohne Benutzerinter-
aktion - das direkte Ausführen oder Nachladen weiterer
Schadsoftware ermöglichen. Ständiges Aktualisieren der
Anwendungssoftware und Hilfsprogramme mit von den
Herstellern bereitgestellten Sicherheitspatches steigert
die Sicherheit. Eine Software zum automatisierten Ak-
tualisieren von Betriebssystemen und Anwendungspro-
grammen zur Fehlerbehebung reduziert den Aufwand.
Quelle:GCTmbH,www.gct.de
dann schnell gelöst: Einfach das nicht befallene
Backup zurückspielen, die letzten fehlenden Dateien
wieder ergänzen und weiterarbeiten.“ Das Problem:
Viele Unternehmen vernachlässigen ihre Datensiche-
rung. „Tritt der Ernstfall ein, sind wir ebenfalls macht-
los und können unseren Kunden nicht mehr helfen.
Dann heißt es, entweder auf die Forderungen des Er-
pressers einzugehen oder das System neu aufzuset-
zen und die Datenbank erneut aufzubauen.“
Die TDM-Software besteht aus Programmdateien
und technischen Dokumenten sowie der Datenbank
selbst. Eine gute Datensicherung ist in jedem Fall
wichtig und Gold wert, nicht nur wegen krimineller
Attacken. Auch bei Arbeiten an der IT oder aufgrund
technischer Defekte können mal Daten verloren ge-
hen.
Leider ist Backup nicht gleich Backup. Einfach nur et-
was irgendwohin zu kopieren, reicht nicht. Locky ver-
schlüsselt wahllos alles, was ihm in die Quere kommt
– auch Datenkopien. Das Backup sollte deshalb
nach Erstellen vom übrigen System getrennt werden,
beispielsweise auf externen Festplatten oder in der
Cloud. Uwe Schütze geht noch weiter: „Wir haben
zusätzlich zu unserem Datensicherungssystem meh-
rere NAS-(Network Attached Storage)-Systeme, die
sich gegenseitig zyklisch spiegeln, sodass wir immer
auf den Dateienbestand der letzten 14 Tage zurück-
greifen können.“ Wichtig sei auch eine örtliche Tren-
nung von Rechenzentrum und Spiegelungen, damit
bei einem Brand nicht beides zerstört wird. Sein Rat:
„Da wir von TDM Systems Ihre Datensicherung nicht
übernehmen können, empfehlen wir, hierfür mit ihrer
internen IT, bzw. mit erfahrenen IT-Systemhäusern
zusammenzuarbeiten.“
12 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com
NEWS
Industrie 4.0 ist ein überstrapazier-
ter Begriff, die Verwirrung um seine
Bedeutung oft groß. Die Veranstal-
tung “Digitales Wirtschaftswunder
– Optimal produzieren“ am 21. Juli
2016 am FZI (Forschungszentrum
Informatik) in Karlsruhe knüpfte
an dieser Stelle an. Die Besucher
erhielten neue Perspektiven auf
Industrie 4.0, indem das Thema
mit praktischen Erfahrungsberich-
ten, Anwendungen und Vorträgen
greifbar gemacht wurde. Veran-
stalter war u. a. das „Industrie 4.0
Collaboration Lab“, in dem TDM
Systems gemeinsam mit weite-
ren Partnerunternehmen wie das
Bechtle Systemhaus Karlsruhe und
dem MES-Spezialisten FORCAM,
die Digitalisierung in der Maschinen-
baubranche vorantreibt.
Auf gute Partnerschaft!
TDM unterstützt
GibbsCAM 2016
Industrie 4.0 besser verstehen
Der Kunde steht für TDM Systems
an erster Stelle. Um immer mög-
lichst nah an den Bedürfnissen der
Kunden sein zu können, knüpfen
die Tübinger konsequent an ihrem
Partnernetzwerk an. Neues Mitglied:
die KELCH GmbH. Das Unterneh-
men aus Weinstadt bei Stuttgart
bietet zur Leistungssteigerung von
Werkzeugmaschinen innovative,
hochpräzise Werkzeugaufnahmen,
Einstellgeräte, Messtechnik und
Werkzeuglogistik für die zerspa-
nende Fertigung – und nun auch
die TDM Einstiegslösungen Basis-,
Voreinstell- und Lagermodul. Die
KELCH-Mitarbeiter beraten und
unterstützen in Zukunft gemeinsam
mit den TDM Experten Betriebe
der zerspanenden Industrie bei
ihrer Tool Lifecycle Management
(TLM)-Umsetzung. Da KELCH die
TDM Software auch selbst in seiner
Fertigung einsetzt, ist die Praxisnähe
und das Verständnis für alles rund
um TLM groß.
www.kelch.de
Foto:FZIForschungszentrumInformatik
Foto:KELCHGmbHFoto:3DSystems/GibbsCAM
3D Systems, Anbieter von
Design-to-Manufacturing-Lö-
sungen, hat ein neues Release
seines CAD/CAM-Systems ver-
öffentlicht: GibbsCAM 2016 soll
die Effizienz, Geschwindigkeit
und Präzision zerspanender
Fertigungsprozesse verbessern.
Neu ist unter anderem der Werk-
zeugtyp „Full Profile Thread
Mill“, der die NC-Anwender beim
Programmieren von Gewinde-
fräsprozessen deutlich besser
unterstützen kann. Dieser Werk-
zeugtyp wird ab TDM 4.8 mit
Mapping und einem neuem
Plug-In unterstützt.
TDMessage 11-2016 13TDM Systems · www.tdmsystems.com
Save the date: TDM User Day im Walter
Technologiezentrum Tübingen
Die Messe-
Highlights im
Herbst 2016
Im September waren wir inter-
national auf Messen unterwegs.
Für uns als führenden Anbieter
von Tool Lifecycle Management
ist die Teilnahme an der IMTS in
Chicago und der AMB in Stutt-
gart jedes Mal ein Highlight;
denn dort treffen sich alle, die
weltweit in der Fertigungsindus-
trie Rang und Namen haben. Wir
nutzten beide Leitmessen in die-
sem Jahr für die Vorstellung un-
serer neuen Softwaregeneration
„TDM next generation“.
Auf der IMTS (12. bis 17. Sep-
tember) haben TDM Systems-
Mitarbeiter die Besucher am ei-
genen Stand, bei der Walter AG
und bei Parlec über die Vorteile
unserer neuen Lösung infor-
miert. Nahezu zeitgleich, genau
gesagt vom 13. bis 17. Septem-
ber, waren wir auf der AMB ver-
treten und konnten an den Stän-
den unserer Partner DMG MORI,
KELCH, Sandvik Coromant, Seco
Tools und Walter interessante
Gespräche führen und TDM next
generation vielen Interessenten
zeigen.
Das Schlagwort „Industrie 4.0“
beschreibt im Deutschen recht ab-
strakt die technologischen Heraus-
forderungen, denen sich Unterneh-
men auf der ganzen Welt stellen
müssen, um auch in Zukunft erfolg-
reich zu sein. Die Franzosen bezeich-
nen diesen Wandel etwas konkreter
als „Industrie du futur“. Wie die Ferti-
gung der Zukunft in der Praxis ausse-
hen kann, erfuhren die Besucher des
„Rendez-vous de la mécanique“ am
30. Juni 2016 bei Seco Tools im
französischen Bourges. Zwei Exper-
ten von TDM Systems gaben auf
dem Event Einblicke in die Tübinger
Antwort auf Industrie 4.0, das Tool
Lifecycle Management, und konnten
sich ihrerseits über den französischen
Zukunftsansatz informieren.
Industrie 4.0 auf Französisch bei Seco Tools
Foto:WalterAG
Wer zur User Group von TDM Sys-
tems gehört, ist immer einen ent-
scheidenden Schritt voraus, wenn es
um News und exklusive Informatio-
nen zum Werkzeugdatenmanage-
ment von und mit TDM geht. Jedes
Jahr aufs Neue nutzen die Mitglieder
sowohl in geselliger Runde beim
Stammtisch als auch vor und nach
Kunden- und Partnervorträgen die
Gelegenheit zum Austausch. TDM
Systems-Experten bringen die User
auf den aktuellen Stand von beste-
henden Anwendungen sowie Neu-
entwicklungen. Gemeinsam disku-
tiert man Ideen und Verbesserungs-
vorschläge aus der Gruppe, die TDM
Systems in Updates einfließen lässt.
Dieses Jahr findet der TDM User Day
am 23. November 2016 in Tübingen
statt, im ganz neu eröffneten Tech-
nologiezentrum der Walter AG.
Möchten auch Sie immer am Puls
von TDM sein? Dann werden Sie
Mitglied der User Group:
www.tdmsystems.com/tdm-arena/
tdm-user-group/
14 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com
Wie konsequentes TLM ungenu
Der Druck ist in allen Branchen hoch, so auch in der Fertigungsindustrie. Wollen Unternehmen wettbe-
werbsfähig bleiben, müssen sie permanent die Produktivität erhöhen und obendrein ihre Kosten sen-
ken. Viele Unternehmen sind an dem Punkt angelangt, an dem Produktivitätssteigerungen nur noch
durch die Offenlegung von versteckten Ressourcen möglich sind.
„Bei Ressourcen denken die meisten Leute an Maschinen, Be-
triebsmittel oder Mitarbeiter“, weiß Peter Schneck, Geschäfts-
führer der TDM Systems GmbH. „Dass dies aber auch Daten
sind, haben viele nicht im Blick.“ Seit über 25 Jahren beschäftigt
sich TDM Systems mit der Verwaltung von Werkzeugdaten.
Vor zwei Jahren entwickelten die Softwarespezialisten dann
die Tool Lifecycle Management Strategie, die das Werkzeug-
datenmanagement auf eine höhere Stufe hebt. So verwaltet
die TDM Software nicht nur die Werkzeugdaten, sondern hält
für jeden operativen Schritt und jedes an der Fertigung betei-
ligte System die notwendigen Daten bereit – beginnend bei
CAD/CAM über ERP, MES und Lager bis hin zu Werkzeugvor-
einstellungen und der Fertigung an der Maschine, wo endlich
die Späne fliegen.
Fertigungsgerechte Planung beeinflusst Produktivität
Das Herzstück von TDM ist eine zentrale Datenbank. Sie stellt
den jeweiligen Mitarbeitern und Maschinen sowohl bei der
Planung als auch bei der eigentlichen Produktion dieselben
Daten zur Verfügung. Indem TDM für Transparenz im Daten-
dschungel sorgt, schließt das System die oftmals große Lücke,
die zwischen der virtuellen Welt der Planung und der realen
Welt der Fertigung klafft. Weiß ein Konstrukteur nicht, welche
Ressourcen in der Fertigung vorhanden sind, treibt er die Kos-
ten für ein Werkstück gleich in der ersten Phase des Entste-
hungsprozesses – in der Planung – nach oben. Kann er jedoch
auf entsprechende Informationen zugreifen – also welche
Werkzeuge für welchen Bearbeitungsschritt am besten ge-
eignet sind und welche in der Fertigung verfügbar sind – kann
er die Werkstücke fertigungsgerecht konstruieren. Im Idealfall
sind die Ressourcen digital abgebildet und ermöglichen eine
realistische Simulation der Abläufe.
Werkzeuge mit NC-Programm just-in-time an der Maschine
Zudem verbessert die Visualisierung der vorhandenen Res-
sourcen entscheidend die Planung der Maschinenbelegung.
PRAXIS
Produktivität in der Planungsphase
Konstruktionsdesign und NC-Programmerstellung
können aufgrund fehlender Parameter und
Erfahrungswerte nicht fertigungsgerecht
optimiert werden.
Produktions- und
Maschinenauslastung
Auftragseinplanung an den Maschinen
erfolgt ohne Berücksichtigung der vorhande-
nen und benötigten Werkzeuge.
TDM Systems · www.tdmsystems.com TDMessage 11-2016 15
tzte Ressourcen aufdeckt
Sind die Werkzeuge auftrags- und bedarfsorientiert vorberei-
tet und mit dem NC-Programm just-in-time an der Maschi-
ne, sinken die Maschinenstillstände automatisch auf ein Mi-
nimum. Auch der Grad der Automatisierung lässt sich durch
ein durchgängiges Tool Lifecycle Management erhöhen. Da
sich die Erfahrung einzelner Mitarbeiter nicht einfach digitali-
sieren lassen, bildet sich in Unternehmen häufig Inselwissen,
das nicht mehr zur Verfügung steht, wenn Schlüsselpersonen
ausscheiden. Neue Mitarbeiter müssen dann meist bei null
anfangen, was die Produktionszeiten nach oben treibt. Die
Bereitstellung aller benötigten Daten im System löst dieses
Problem.
Rückverfolgbarkeit als entscheidender KVP-Faktor
Für den Lebenszyklusansatz ist entscheidend, dass das Sys-
tem nicht nur einmal eingespeiste Informationen verwaltet
und zur Verfügung stellt, sondern vor allem die während der
Produktion eines Werkstücks an der Maschine anfallenden
Daten sammelt. Eine Auswertung der Daten gibt Aufschluss
über mögliche Probleme und Veränderungen während der
Fertigung, mit denen die nächste Produktion wiederum op-
timiert werden kann. Durch die Datenrückführung ergibt sich
ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP). „Wir haben
am Markt mit unserer Lösung ein Alleinstellungsmerkmal“, so
Schneck, „weil unser TDM in der Lage ist, Informationen und
Wissen anzusammeln und es für nachfolgende Aufträge wie-
derverwertbar zu machen. Es ist sozusagen selbstlernend.“
Dank durchgängigem Werkzeugdatenfluss steigt die Produk-
tivität bei sinkenden Kosten: Der effizientere Gesamtprozess
sorgt zum einen dafür, dass weniger Werkzeuge und damit ein
kleineres Lager notwendig sind, was die Werkzeugkosten um
bis zu 30 Prozent senkt, zum anderen können die Maschinen-
laufzeiten um 20 Prozent erhöht werden.
Software, Prozessoptimierung und Datenqualität müssen
Hand in Hand gehen
Tool Lifecycle Management ermöglicht den Unternehmen,
verdeckte Ressourcen in jedem Bereich aufzudecken und zu
nutzen. Und dies bei einem Return on Investment (ROI) von
ein bis maximal zwei Jahren bei konsequenter Nutzung. „Für
ein gutes TLM reicht es jedoch nicht aus, nur eine Software
zu implementieren“, betont TDM Geschäftsführer Schneck.
„Der Erfolg stellt sich nur ein, wenn mit dem System auch op-
timierte Prozesse eingeführt werden.“ Und ergänzt: „Das ganze
Vorhaben steht und fällt natürlich mit der Datenqualität. Wer
eine Werkzeugverwaltung aufsetzen will, muss zunächst eine
wichtige Hausaufgabe erledigen: die Inventarisierung seiner
Werkzeuge!“
Werkzeuglagerhaltung
Lagerhaltung ist nicht an den Werkzeug-
bedarf angepasst, hohe Werkzeugvielfalt
und Lagerbestände erhöhen die Kapital-
bindung und die Lagerkosten.
Vorbereitung der Ressourcen
Ressourcen sind nicht zeitnah und kor-
rekt vorbereit; es fehlen Informationen,
welche Werkzeuge und Ressourcen pro
Auftrag und Maschine netto vorbereitet
werden müssen.
Rückverfolgbarkeit
Fehlende Aufzeichnung von Fertigungs-
informationen lassen keinen KVP und
auch kein Prozesslogbuch zu.
16 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com
PRAXIS
Der Werkzeugservice liefert alle benötigten Werkzeuge mon-
tiert und voreingestellt an die Maschine: Benjamin Haber-
stroh (rechts) vom Werkzeugmanagement und Gruppenlei-
ter Tino Meyer besprechen den nächsten Auftrag.
Der „virtuelle Zwilling“ in TDM erleichtert
die Montage und Voreinstellung der Kom-
plettwerkzeuge.
Getriebepower in Reih und Glied: Auf Stangenautomaten
entstehen bei Herzog große Mengen hoch-präziser Zahnrä-
der und weitere Komponenten für den Getriebebau.
TDMessage 11-2016 17TDM Systems · www.tdmsystems.com
„Wir sind noch mitten im Aufbau, aber wir können jetzt schon
sagen, das Mehr an Transparenz in unserer Werkzeugverwal-
tung ist alle Anstrengungen wert!“ Christian Fischinger leitet
bei Herzog das Werkzeugmanagement: „Seit Anfang dieses
Jahres haben wir hier wirklich die Situation, die ich mir unter
dem Begriff ‘Werkzeugmanagement‘ vorstelle.“
Eigentlich hat sich Herzog schon vor langer Zeit auf die Reise
begeben. TDM hatte man sozusagen geerbt. 2002 übernahm
Herzog das Werk Sonnenbühl für die mechanische Fertigung
der C. & E. Fein GmbH, schwäbischer Traditionshersteller von
professionellen Elektrowerkzeugen für Handwerk und Indust-
rie. Dort liegen auch die TDM-Wurzeln von Jens Schuster, heu-
te TDM Systems-Vertriebsleiter Deutschland: „Das Werk war
mein erster Kunde, den ich betreut habe.“ Und so wanderten
TDM und Schuster quasi mit an den neuen Standort.
Trotzdem war es ein Neustart. Denn ganz bewusst entschied
sich Herzog, die bisherige Installation unangetastet zu lassen,
aber parallel eine neue Datenbank „auf der grünen Wiese“
aufzubauen. Fischinger: „Alles zu bereinigen, hätte viel zu lang
gedauert. Wir übernehmen nach und nach die Komponenten,
die wir tatsächlich noch brauchen.“ Dem Neuaufbau voraus
ging ein harter Wettbewerb verschiedener Werkzeugmanage-
ment-Systeme, aus dem TDM als Sieger hervorging.
Getriebe für Motorräder und Elektrowerkzeuge
Etwa 10.000 Werkzeugkomponenten und Komplettwerkzeu-
ge sind für die 300 Maschinen erfasst. Sie dienen der Pro-
duktion in vier Sparten, davon zwei Hauptsparten, „die etwa
80 bis 85 Prozent unseres Umsatzes ausmachen“, wie Leiter
Vertrieb von der hGears Gruppe Guido Tonin erklärt. „Knapp
Tipps von der großen TDM-Reise
Das Kundenportfolio liest sich wie das Who‘s who der Motorrad- und Powertools-Industrie: BMW,
KTM, Bosch, Hilti, Fein, Festool. Sie alle brauchen erstklassige Getriebekomponenten und schätzen
den kurzen Weg zur Herzog GmbH in Schramberg im Schwarzwald. Die Werkzeugdatenverwaltung
von TDM Systems sorgt beim Getriebespezialist für klare Verhältnisse in Fertigung und Verwaltung.
Hat seine Werkzeuge dank TDM voll im Griff:
Benjamin Haberstroh aus dem Werkzeugmanagement bei Herzog.
18 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com
die Hälfte entfällt auf den Motorradbereich, 32 Prozent stam-
men aus dem Powertools-Bereich.“ Premium lautet nicht nur
der Anspruch bei Herzog, premium sind auch die Kunden. Im
Motorradbereich sind es vor allem die renommierten Marken
BMW und KTM.
Bei den Elektrowerkzeugen finden sich so klangvolle Namen
wie Hilti, TTI, Festool, Fein und Bosch, vor allem im aufstre-
benden Akkubereich. Immer wichtiger werde das E-Bike. Aber
ist es nicht eigentlich egal, ob der Antrieb von einem Ver-
brennungs- oder einem Elektromotor kommt? Keineswegs,
wie Tonin erklärt: „Elektroantriebe erfordern eine viel höhere
Gleichmäßigkeit und damit Präzision der verbauten Teile.“
Start mit Basis- und Lagermodul
Verwaltet wurden die Werkzeuge früher ganz klassisch durch
die Abteilungen. Deponiert in Werkzeugschränken, erfolgte le-
diglich eine Bestandsführung. Fehlte ein Werkzeug, bestellte
man es eben. Fischinger erinnert sich: „Vor allem die Sonder-
werkzeuge lagerten in den Abteilungen und wurden ständig
gesucht.“ Hinzu kam eine hohe Kapitalbindung, denn oft wur-
den beispielsweise identische Wendeschneidplatten mehr-
fach gelagert.
Als die Entscheidung für TDM mit Basis- und Lagermodul ge-
fallen war, investierte man zunächst in einen Werkzeuglift und
nahm die Komponenten in TDM auf. „Seitdem haben wir eine
saubere Planung, das Werkzeug kommt zur Maschine, wenn
es benötigt wird, und anschließend wieder zurück ins Zentral-
lager; das hat die Verfügbarkeit und Planung deutlich verbes-
sert“, freut sich Fischinger.
Sie verschweigen allerdings auch nicht, dass es anfänglich
Vorbehalte der Werker gab, nicht mehr rund um die Uhr an
benötigte Werkzeuge zu kommen. Als schnelle Problemlöser
erwiesen sich Werkzeugschränke in den Abteilungen mit dem
TDMstoreasy-Modul zur Verwaltung.
Dennoch lagern viele Werkzeuge zentral. Das bedeutete lange
Wege für die Werker, die dann noch selbst an der Maschine die
Werkzeugvoreinstellung vornehmen mussten.
„Nicht optimal“, befand Fischinger, „Wir haben deshalb als
Zwischenlösung einen Werkzeugservice eingerichtet, der wie
ein Briefkastensystem funktioniert.“ Mitarbeiter werfen nun
ihre Bedarfsmeldung in Abteilungsbriefkästen, die alle zwei
Stunden geleert werden. Der Werkzeugservice montiert die
Komplettwerkzeuge, stellt sie ein und liefert sie direkt an die
Maschine. Aber auch das ist nur ein Zwischenschritt. Fischin-
ger: „In Zukunft wird das System selbst erkennen, welche Auf-
träge in der Pipeline sind und welche Werkzeuge gebraucht
werden.“ Der TDM Machine Tool Manager ist bereits gekauft
und die Schnittstelle zum Voreinstellgerät umgesetzt. Seit An-
fang des Jahres arbeiten die ersten Mitarbeiter mit TDM bei
der zentralen Werkzeugvoreinstellung.
Dies bietet mehrere Vorteile. Die Werker sehen frühzeitig, wel-
che Aufträge kommen. Sie können die benötigten Werkzeuge
in Ruhe bestellen und laufen nicht mehr kreuz und quer durch
die Halle. Die gewonnene Zeit nutzen sie für wichtigere Dinge
wie die Prozessoptimierung. Da Optimierungsmaßnahmen
zwangsläufig mit dem Werkzeug zurückgemeldet werden,
stehen diese sofort für weitere Chargen zur Verfügung.
Getriebekomponenten für Premiumkunden
Die 1958 gegründete Herzog GmbH in Schramberg gehört mit ihrem Schwesterunternehmen mG miniGears SpA in Pa-
dova und China zur hGears-Gruppe. Die hGears Gruppe ist ein Investment der Beteiligungsgesellschaft Finatem in Frank-
furt am Main, die mittelständische Unternehmen beim Umsetzen von Wachstumsstrategien unterstützt. hGears machte
im vergangenen Jahr einen Umsatz von 136 Millionen Euro, von denen drei Prozent in Forschung und Entwicklung gehen. In
drei Fabriken in Deutschland, Italien und China arbeiten etwa 1.000 Mitarbeiter, davon bei Herzog etwa 450, die 2015 einen
Umsatz von 67,3 Millionen Euro erzielten. Sie stellen Präzisionsdrehteile, Antriebselemente und Getriebebausätze her. Die
Produktionspalette besteht aus Drehteilen, Zahnrädern, Steuerscheiben, Kurbelwangen, Pleuelstangen oder Nockenwellen
aus Metall oder Kunststoff. Geliefert werden sie als Einzelprodukte, Baugruppen oder komplexe Systemlösungen. Kernkom-
petenzen der Herzog GmbH sind Drehen, Verzahnen, Verzahnungsstoßen, Verzahnungsschleifen, Innenräumen sowie Innen-
und Außenrundschleifen. Ergänzt werden diese Bearbeitungstechnologien durch einen Werkzeugbau, einen Prototypenbau
und eine Musterfertigung. Die Kunden stammen aus Premiumbereichen der Motorradindustrie, der Elektrowerkzeuge, der
Heiz- und Klimatechnik, der Textilindustrie sowie der Elektrowerkzeuge und des Maschinenbaus sowie der Fluidik.
TDMessage 11-2016 19TDM Systems · www.tdmsystems.com
Die Einführung von TDM bei Herzog
ist eng mit seiner Person verbunden:
Christian Fischinger. Der gelernte
Werkzeugmacher und Industriemeis-
ter Metall hat selbst als Einrichter ge-
arbeitet und den Job von der Pike auf
gelernt. Heute leitet er das Werkzeug-
management der Herzog GmbH.
Herr Fischinger, wie fiel die Ent-
scheidung, die Werkzeuge mit TDM
zu verwalten?
Obwohl wir ja TDM schon im Haus
hatten, haben wir das Marktange-
bot 2010 und `11 im Rahmen einer
Techniker-Arbeit noch einmal genau
untersuchen lassen. Es wurden die
verschiedensten Systeme begutach-
tet und wir haben Referenzbesuche
durchgeführt. Es gab einen sehr strik-
ten Auswahlprozess, aus dem TDM
als Sieger hervorgegangen ist.
Was schätzen Sie am meisten an
TDM?
Das Entscheidende ist für mich die
Transparenz, die wir durch TDM ge-
wonnen haben. Es handelt sich ja ei-
gentlich um zwei Themen, zunächst
einmal die reine Werkzeugausgabe
und seit diesem Jahr das Werkzeug-
management, das nun wirklich die-
sen Namen verdient. Ich sehe jetzt
einfach sofort, wo mein Werkzeug
zu welchem Zeitpunkt ist und in wel-
chem Zustand es sich befindet. So-
gar, wenn es gerade beim externen
Service zum Nachschärfen ist.
Wie gehen Sie bei der Einführung
vor?
Zum einen sollte man in Teilbereichen
und mit wenigen grundlegenden Mo-
dulen beginnen. Eine Fertigung auf
einen Schlag komplett umzustellen,
hätte uns, und das gilt sicher auch für
vergleichbare Fertiger, überfordert.
Zum anderen, und das ist für mich ein
ganz wichtiger Punkt, müssen die Mit-
arbeiter in der Werkzeugausgabe und
an den Maschinen mitgenommen
werden. Man muss immer wieder er-
klären, welche Vorteile nicht nur das
Unternehmen, sondern jeder einzelne
davon hat.
So ist es uns gelungen, dass nach an-
fänglicher Skepsis mittlerweile auch
andere Bereiche in der Produktion
das TDM System fordern.
Highlight SAP-Schnittstelle
Ein „absolutes Highlight“, so Fischinger, sei jedoch die kun-
denspezifische Schnittstelle zur ERP-Software. TDM-Mann
Schuster: „Wir haben sie in enger Zusammenarbeit mit Herzog
entwickelt und bauen sie weiter aus.“ TDM in SAP zu integrie-
ren, lautete die Vorgabe, da Herzog über SAP alles plant und
beschafft. Fischinger: „In beiden Systemen sollte der gleiche
Materialstamm vorhanden sein.“ TDM und SAP greifen nun
auf dieselbe TDM-Datenbank zu. Neuwerkzeuge werden in
SAP geführt, Gebrauchtwerkzeuge in TDM, weil nur TDM die
Unterscheidung in neu und gebraucht kennt. Außerdem mel-
det TDM, wenn Werkzeugbestände unterschritten werden.
Christian Fischinger: „Das ermöglicht uns in Zukunft, auch
Reststandzeiten zu erfassen, um noch optimaler planen zu
können.
Drei Fragen an
Christian Fischinger
Die Mitarbeiter mitnehmen.
20 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com
PARTNER
Eine optimale Verbindung:
Schweizer Ordnungssinn trifft
auf Tool Data Management
Bohrer, Handschuhe, Batterien, Kugellager, Arbeitsschuhe, Werkbänke und vieles mehr: Das Sortiment
von Brütsch-Rüegger Tools lässt bei Einkäufern von Fertigungsunternehmen und Handwerksbetrieben
keine Wünsche offen. Damit alles seinen Platz hat und nichts verloren geht, bietet der TDM Systems-
Partner aus dem schweizerischen Urdorf auch Lager- und Regalsysteme sowie Schränke an. Neu im
Sortiment: das ToolBox-System. Es bewahrt teure Werkzeuge nicht nur sicher auf, sondern sorgt auch
für deren effizienten Einsatz.
„Unsere ToolBox ist kein einfacher Werkzeugautomat“, erläu-
tert Martin Wirth, Geschäftsführer von Brütsch-Rüegger Tools.
„In der Box wird das Werkzeug nicht nur sicher aufbewahrt,
sondern das System hilft dank Softwareunterstützung bei der
Optimierung der Lagermengen, senkt die Lager- und auch
die Bestellkosten durch automatische Bestellungen.“ Möglich
macht das die seit zwei Jahren bestehende Kooperation mit
TDM Systems, die für die ToolBox die Management-Software
entwickelt hat. Diese ist ein vollkompatibler Baustein für die
TDM Software zur Betriebsmittelverwaltung und lässt sich mit
Plug ’n Play ganz einfach in die Gesamtlösung für die Werk-
zeugdatenverwaltung anbinden. „Wir bieten unseren Kunden
die ToolBox zusammen mit TDM-Produkten an“, ergänzt Olaf
Sprich, Vertriebsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung bei
Brütsch-Rüegger Tools, „damit die Unternehmen den gesam-
Wir bieten unseren Kunden die ToolBox zusammen
mit TDM-Produkten an damit die Unternehmen den
gesamten Lebenszyklus ihrer Werkzeuge mit einer
Lösung, das heißt mit nur einer Datenbank managen
können.
„SelbstkleinereundmittlereZerspanungsbetriebemit zehnbis
fünfzehn Maschinen haben Werkzeuge im Wert von 150.000
bis 300.000 Euro“, weiß Hans-Peter Sindler, der von Seiten der
TDM Systems GmbH die Partnerschaft mit Brütsch-Rüegger
auf den Weg gebracht hat. „Da kann man schon schnell den
Überblick verlieren, was die Unternehmen viel Zeit und Geld
kostet.“ Das haben auch die Logistik-Experten beim Vollsor-
timenter Brütsch-Rüegger Tools erkannt und für ihre Kunden
das ToolBox-System entwickelt: Auf den ersten Blick sieht die
Box wie ein ganz normaler Schubladenschrank aus – doch ein
Touch Screen, ein Scanner und Kon-
trollleuchten an jedem Fach lassen
beim zweiten Blick erahnen, dass
hier neben Werkzeugen noch viel
mehr drinsteckt.
Olaf Sprich, Vertriebs-
leiter und MItglied der
Geschäftsleitung bei
Brütsch-Rüegger Tools
TDM Systems · www.tdmsystems.com TDMessage 11-2016 21
ten Lebenszyklus ihrer Werkzeuge mit einer Lösung, das
heißt mit nur einer Datenbank managen können.“ Koope-
rationen wie mit Brütsch-Rüegger Tools beschreibt Hans-
Peter Sindler als absoluten Glücksfall: „Sie sind Experten
bei der physischen Bevorratung, wir sind stark auf der
Planungsebene. Unsere Lösungen und Produkte ergänzen
sich optimal.“ Solche Partnerschaften entsprechen genau
der Vertriebsstrategie, die TDM Systems verfolgt: Partner
als Multiplikatoren für die TDM Software.
Das TDM-Gesicht in
Österreich und der Schweiz
Fürstenfeld (Oststeiermark) ist Hans-Peter
Sindlers Heimat und Basis seiner Vertriebs-
und Beratungsaktivitäten für TDM Systems in
der Schweiz, in Österreich, Ungarn, Tschechien,
und in der Slowakei. Bei TDM Systems ist er seit
2014, also ein „junger“ Mitarbeiter, im Vertriebs-
geschäft aber ein alter Hase. Nach einer Elek-
tronik- und Feinmechaniklehre startete er bei
einem Medizintechnikunternehmen als Service-
techniker seine Karriere als Außendienstmitar-
beiter. 2006 heuerte er bei Walter Wien als Ver-
triebsleiter an und wurde zum Werkzeugkenner.
„Maschinen und Werkzeuge sind heute auf
höchstem technischem Stand und weitere Kos-
teneinsparungen auf der Seite kaum noch mög-
lich“, weiß Sindler. „An qualifiziertem Personal
sollten Unternehmen nicht sparen. Optimie-
rungen lassen sich so noch durch kürzere Kon-
struktions-, Planungs- und Rüstzeiten mithilfe
von Digitalisierung erreichen.“ Genau das erklärt
er den Kunden und bietet mit TDM dafür eine
ausgereifte Lösung.
Sindler macht seine Aufgabe Spaß – weil sie für
die Zukunft der zerspanenden Industrie wichtig
ist, und er bei TDM Systems neben Fürstenfeld
eine „zweite Heimat“ gefunden hat.
Brütsch/Rüegger -
das Unternehmen
Die Brütsch/Rüegger Werkzeuge AG bietet ihren
Kunden ein Vollsortiment an Qualitätswerkzeugen
aus den Bereichen Mess-, Fertigungs- und Monta-
getechnik sowie Normteile und Arbeitsschutz. Der
Schweizer Marktführer vertreibt seine Waren nicht
nur auf dem heimischen Markt, sondern auch in-
ternational. Schwerpunkte sind Osteuropa, Ame-
rika und Asien. Mit einem umfassenden Dienst-
leistungsportfolio garantiert das Unternehmen
seinen Kunden an ihre Bedürfnisse angepasste
und kostenoptimierte Beschaffungsprozesse –
von der Bestellung über die Lieferung bis hin zur
Rechnungsstellung.
22 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com
Tends u. Potenziale in der
CAD-CAM-Verfahrenskette
Aachen, Deutschland
15. - 16. November 2016
Schulungen in Tübingen
Schulung Zeitraum
TDM Basismodul DE 06. - 08.02.17
TDM Lagermodul DE 09. - 10.02.17
TDM Formulargenerator DE 13. - 15.02.17
TDM Systemuser DE 16. - 17.02.17
3D-Modelle u. Werkzeugparameter für CAM-Systeme DE 03. - 05.04.17
TDM Basismodul DE 19. - 21.06.17
TDM Lagermodul DE 22. - 23.06.17
TDM Formulargenerator DE 26. - 28.06.17
TDM Systemuser DE 29. - 30.06.17
TDM Basismodul DE 04. - 06.09.17
TDM Lagermodul DE 07. - 08.09.17
TDM Formulargenerator DE 11. - 13.09.17
TDM Systemuser DE 14. - 15.09.17
3D-Modelle u. Werkzeugparameter für CAM-Systeme DE 09. - 11.10.17
TDM Basismodul DE 06. - 08.11.17
TDM Lagermodul DE 09. - 10.11.17
TDM Formulargenerator DE 13. - 15.11.17
TDM Systemuser DE 16. - 17.11.17
Die Schulungen finden in deutscher Sprache in Tübingen statt. Individuelle
Trainingsangebote senden wir Ihnen gerne, passend auf Ihre Bedürfnisse, zu. Die-
se können als Inhouse-Schulung bei Ihnen im Unternehmen oder auch als Online-
Session stattfinden. Sprechen Sie uns an.
Tübingen, Deutschland
23. November 2016
Karlsruhe, Deutschland
18. November 2016
Basel, Schweiz
15. - 18. November 2016
Stand H20 Halle 1.1
TDMessage 11-2016 23TDM Systems · www.tdmsystems.com
INSIDE
Webinare
Webinar Datum Uhrzeit
TDMstoreasy EN 24.11.16 16 - 18 Uhr CET
TDM Mess- und Prüfmittelverwaltung DE 17.02.17 10 - 12 Uhr CET
TDM Mess- und Prüfmittelverwaltung EN 23.03.17 16 - 18 Uhr CET
TDM next generation DE 12.05.17 10 - 12 Uhr CET
TDM next generation EN 08.06.17 16 - 18 Uhr CET
TDMcontrol DE 15.09.17 10 - 12 Uhr CET
TDMcontrol EN 05.10.17 16 - 18 Uhr CET
TDMshopcontrol DE 27.10.17 10 - 12 Uhr CET
TDMshopcontrol EN 23.11.17 16 - 18 Uhr CET
Die Webinare sind für unsere Kunden mit einem Softwareservice- und Soft-
wareaktualisierungsvertrag kostenlos! Sie erhalten ca. 2 Wochen vor Webi-
nar-Beginn eine Einladung mit Anmeldelink per E-Mail.
Lyon, Frankreich
4. - 7. April 2017 Beijing, China
17. - 22. April 2017
Hannover, Deutschland
18. - 23. September 2017
Manchester, Großbritanien
4. - 5. April 2017
24 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com
Tool Lifecycle Ma
Germany“ für die
Seit 2006 arbeitet Gery Buk als Projektmanager
und Head of Service für TDM Systems in den USA.
Nach mehreren Jahren in Tübingen, ging er zuerst
nach Chicago. Inzwischen lebt er in Denver und
plant von dort aus die Service- und Engineering-
Aktivitäten auf dem amerikanischen Markt.
Gery Buk kam bereits 1999 zu dem Tübinger Softwareunter-
nehmen und ist nun seit 17 Jahren ein engagiertes Mitglied des
Teams. „Ich war die Nummer 20“, sagt er stolz, „also der 20.
Angestellte bei TDM Systems überhaupt. Inzwischen sind wir
fast hundert Mitarbeiter.“
Nach seiner Ausbildung zum Industriemechaniker beim Ma-
schinenbauer Trumpf schloss Gery Buk ein Studium an der
Fachhochschule Reutlingen im Bereich Produktionsmanage-
ment an. Hier kam er zum ersten Mal mit dem Thema Tool
Data Management in Berührung. „Der Geschäftsführer der da-
maligen Walter Informationssysteme GmbH, Jürgen Auer, hielt
einen Vortrag mit einer Vorführung von TDM“, erinnert er sich.
„Aufgrund meiner Ausbildung war ich mit dem Problem ver-
traut, dass oft keine Werkzeugdaten in der Fertigung zur Verfü-
gung standen. Und mit TDM Systems war endlich jemand da,
der sich dieses Problems annimmt. Das hat mir von Anfang
an gefallen.“ Seiner Begeisterung folgend, fing er direkt nach
Abschluss seines Studiums bei dem Tübinger Softwareun-
ternehmen an. Von Beginn an war er für die Hotline und den
SERVICE
Gery Buk zusammen mit Sarah Wiedmann
auf der IMTS in Chicago.
Gery Buk und Eric Graber planen die
Installationen bei TDM-Kunden.
TDM Systems · www.tdmsystems.com TDMessage 11-2016 25
nagement Lösungen „Made in
Smart Factory in den USA
Service aber auch für Schulungen und Kundeninstallationen
zuständig. Die langjährige Erfahrung und damit einherge-
hende Expertise war der Hauptgrund, weshalb er 2006 nach
Amerika ging, um die dortigen Kunden als Head of Service zu
unterstützen.
Zu seinem Team vor Ort gehört auch Eric Graber, der ihn seit
Oktober 2013 in den USA unterstützt. Eric Graber, zuvor Ma-
nufacturing Engineer und Administrator bei Siemens für die
dortige TDM Systems Anwendung, ist im Besonderen für die
Schnittstellen zu CAD/CAM-Systemen zuständig.
Beratung und fachliches Know-how
Für Gery Buk ist das Spannendste an seinem Beruf, zusammen
mit den Sales-Spezialisten genau herauszufinden, was der
Kunde braucht - nicht mehr und nicht weniger. Erreicht wird
dies durch die richtige Beratung und fachliches Knowhow. „Es
ist toll von Anfang bis Ende des Prozesses beim Kunden dabei
zu sein“, sagt er, „Zuerst gilt es in der Planungsphase dem Kun-
den eine stimmige Beratung zu bieten, und alle technischen
Fragen zu klären: Was braucht der Kunde, was will er und wie
bringt man beides zusammen? Anschließend müssen wir in
der Umsetzungsphase herausfinden, wie und wo TDM instal-
liert werden kann. Als letztes bieten wir den Kunden Trainings,
damit diese die Software effizient nutzen können. So wird der
Kunde bei keinem der Schritte im Implementierungsprozess
alleine gelassen.“
Für Gery Buk endet Service nicht mit der erfolgreichen Instal-
lation der Software. „Wir beraten unsere Kunden immer weiter,
damit wir ihnen das für sie bestmögliche Tool Data Manage-
ment bieten können. Dazu gehört auch, dass wir bei Fragen
und Problemen immer als erste Anlaufstelle bereitstehen.“
Dieser enge Kundenkontakt ist etwas, was ihn schon von
Anfang an reizte. „Am Anfang hatte man noch keine Instal-
lationsroutine, sprich die Installation ging nicht einfach per
Knopfdruck, sondern alles musste noch per Hand eingespielt
werden“, erinnert er sich, „dadurch war der Kontakt zum Kun-
den sogar noch enger als heute.“ Auch unterschieden sich die
amerikanischen Kunden von den deutschen. „Bevor die Kun-
den aus den USA eine Software kaufen, wollen sie alles de-
taillierter erklärt haben“, meint Buk, „Besonders in den USA ist
auch, dass oft der Endnutzer von Anfang an schon mit im Boot
ist und an der Diskussion teilnimmt. So hört man die Probleme
des Kunden gleich aus erster Hand.“ Er lacht und fügt hinzu:
„Die Amerikaner sind auch etwas gelassener. Wenn mal etwas
nicht sofort funktioniert wie sie es sich vorstellen, dann warten
sie lieber auf eine vollständige Lösung als sich mit einer ad hoc
Reaktion zufrieden zu geben.“
Wissen schaft Vertrauen
Für Gery Buk ist es vor allem das angesammelte Wissen, dass
die amerikanischen Kunden schätzen und was Vertrauen
in ihn und TDM Systems schafft. „“Made in Germany“ ist für
Amerikaner nicht nur ein Satz“, sagt er, „Er steht für Qualität
auf die man sich verlassen kann. Und genau das möchten wir
unseren Kunden bieten.“
Was seinen Arbeitgeber auszeichnet, ist für Gery Buk vor al-
lem die Entwicklung, die TDM Systems in den letzten Jahren
gemacht hat. Eine ständige Weiterentwicklung der Software,
vom einfachen Tool Data Management bis hin zu neuen Mo-
dulen wie TDM Global Line und Interfaces mit CAD/CAM-Da-
ten. „Das Engagement jedes einzelnen Mitarbeiters ist es, was
TDM Systems ausmacht.“, sagt er. „Mit vielen Kollegen arbeite
ich seit langem Jahren zusammen, trotz unserer Größe sind
wir bei TDM Systems immer noch wie eine Familie.“
Wir beraten unsere Kunden
immer weiter, damit wir Ihnen das
für Sie bestmögliche Tool Data
Management bieten können.
26 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com
INSIDE
TDM Systems on Tour auf
der AMB 2016 in Stuttgart
Wir waren unterwegs auf der AMB 2016 und haben einige Stimmen von Messepartnern und -besuchern
eingefangen. Fazit: Werkzeugdaten, Vernetzung und Partnerschaft sind das Potenzial für die Zukunft.
Wie fügt sich TDM in die Lösungs-
landschaft von KELCH ein?
TDM ist mit ein zentraler Bestandteil
unserer Komplettlösung für die Smart
Factory-Services. Das beginnt von der
der Planung und geht über die Produk-
tion bis hin zum fertigen Werkstück. Die
Planung startet mit TDM, dann gehen
die Daten an unsere Einstellgeräte, die
direkt miteinander verbunden sind. Mit
dem Austausch der kompletten Daten
transferieren wir im Prinzip den kom-
pletten Prozess mit den Werkzeugen
über die Einstellgeräte an die Maschi-
nen. Die Konsequenz ist die papierlose
Fabrik.
Viktor Grauer, Leitung Innovationsmanagement bei KELCH
Was macht die Partnerschaft mit
TDM aus, was schätzen Sie an TDM
besonders?
TDM ist eines der ersten und größten
Werkzeugdatenverwaltungssysteme,
die am Markt existieren. In der Vernet-
zung aller Daten, auch der Werkzeu-
ge und Maschinen, liegt die Zukunft.
Genau da setzt unsere Industrial-In-
ternet-of-Things (IIoT)-Lösung Coro-
Plus, eine Plattform für miteinander
verbundene Werkzeuge und Software
an, bei der unsere Kunden von der
Kompetenz von Sandvik Coromant
und TDM profitieren.
Adir Zonta, Global Product Manager bei Sandvik Coromant
TDMessage 11-2016 27TDM Systems · www.tdmsystems.com
Haben Sie TDM next generation
schon gesehen oder zumindest
davon gehört?
Ja, habe ich. Sehr gut gelungen ist
dabei die Nutzung einer einheitlichen
Datenbasis. Und von Seco Seite aus
ist natürlich gut, dass wir unser eige-
nes bestehendes System MyPages,
also dessen Daten, in TDM verwerten
und nutzen können. Das ist für uns
ein sehr großer Vorteil. So können wir
auch unsere Kunden dazu bringen,
sich TDM näher anzuschauen.
Dr. Andreas Jung, Bereichsleiter Marketing Service und
Kommunikation bei Seco Tools
Was schätzen Sie an der Lösung
besonders?
Zum einen die langjährige Präsenz auf
dem Markt. Zum anderen ist TDM für
mich der Vorreiter im Werkzeugda-
tenmanagement. Besonders schätze
ich die benutzerfreundliche Bedie-
nung.
Goran Igric, Fertigungsverfahrensbetreuer bei SEW
Eurodrive
Foto:MesseStuttgart
Warum gehören Werkzeugdaten in
die Digitale Fabrik von Walter?
Um eine ganzheitliche, digitalisierte
Prozesskette abzubilden, benötigen
wir digitale Werkzeugdaten. Diese
werden mit weiteren Daten wie Ma-
schinensignalen, ERP Daten etc. ver-
netzt, um wichtige Optimierungspo-
tentiale offen zulegen.
Jacek Kruszynski, Vice President Engineering Walter
28 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com
INSIDE
Kompletter Relaunch der TDM Systems Website
Neuer Hot Spot für
Tool Lifecycle Management
Seit dem 31. Mai ist die neue Website von TDM Systems online. Sie wurde von Grund auf überarbei-
tet und bietet neben einem neuen Design umfangreiche Informationen zum Unternehmen und Themen
rund um Tool Lifecycle Management.
Wer TDM Systems auf Twitter folgt, konnte bereits ab Mitte
Mai erste Blicke auf das neue Webdesign erhaschen: Puzzle-
teil für Puzzleteil wurde dort täglich die Startseite der neuen
Website enthüllt. Im maschine+werkzeug-Newsletter wurde
der neue Auftritt im Juni als „Website der Woche“ vorgestellt.
TDM Arena - Herzstück der neuen Website
Die wohl größte Neuerung ist die TDM Arena. Sie ist das Herz-
stück der neuen Website und der digitale Hot Spot für Neuig-
keiten, Interviews, Anwenderstimmen und Fachinformationen
rund um TDM/TLM. Die TDM Arena bietet als Informations-
platz alle Möglichkeiten, sich über Neuentwicklungen und
Trends zu informieren. Insgesamt folgt die Website einem
ganzheitlichen Konzept: Einerseits informiert sie die Besucher
mit aktuellen Informationen zum Unternehmen und TLM-
Themen. Andererseits bildet sie die Kommunikationszentrale,
in der alle Fäden zusammenlaufen und von wo aus alle wichti-
gen Kommunikationskanäle (YouTube, Twitter, LinkedIn, etc.)
von TDM Systems erreichbar sind.
Neue Bildsprache, klare Inhalte
„Wir wollten eine Website, die von unseren Kunden und Inter-
essenten immer wieder gerne besucht wird. Das ist uns gelun-
gen“, freut sich Sabine Bräuning.
Die Marketing- und Medienassistentin betreut das Website-
Projekt. Sie war maßgeblich an der technologischen Weiter-
entwicklung der Website beteiligt und aktualisiert die Seite
mit den neuesten Themen. Zudem koordiniert sie den weite-
ren Ausbau der Seite.
„Besonders viel Wert legten wir auf eine neue, übersichtliche
Seitenstruktur und den sorgfältig gewählten Informations-
gehalt,“ so Bräuning. Die umfangreichen Lösungen zur Werk-
zeugverwaltung werden nun mit einem richtigen Maß an klar
strukturierten Inhalten dargestellt. Mit der neuen Bildsprache
und dem ansprechendenden Design sind alle Voraussetzun-
gen geschaffen, damit sich künftige Besucher wohl und gut
informiert fühlen.
Wir wollten eine Website, die von unseren Kunden
und Interessenten immer wieder gerne besucht
wird. Das ist uns gelungen.
Sabine Bräuning, Marketing &
Medien Design bei TDM Systems
TDM Systems · www.tdmsystems.com TDMessage 11-2016 29
Startseite - Tauchen Sie ein in die Softwarewelt von
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TDM Arena - der Hot Spot für Tool Lifecycle Ma-
nagement
Karriere - Erkunden Sie die Karrieremöglichkeiten
bei TDM Systems
Produkte - alle Softwaremodule übersichtlich dar-
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30 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com
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TDMessage
Die TDMessage ist das Magazin für
Kunden, Partner, Interessenten und
Mitarbeiter von TDM Systems. Sie
erscheint ein bis zwei mal pro Jahr
und kann über die TDM Systems
GmbH bezogen werden.
Verantwortlich für den Inhalt
Peter Schneck, TDM Systems
Redaktion
Daniela Steinhart, TDM Systems
Sandra Schneck, TDM Systems
Judith Klingler, Storymaker
Layout/Grafikdesign
Sabine Bräuning, TDM Systems
Kontakt
Headquarters
TDM Systems GmbH
Derendinger Straße 53
72072 Tübingen, Germany
Tel. +49.7071.9492-0
info@tdmsystems.com
www.tdmsystems.com
Office North America
TDM Systems, Inc.
1901 N. Roselle Rd. Suite 800
Schaumburg, IL 60195, USA
Tel. +1.847.605-1269
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  • 1. TDMessage 11-2016 1TDM Systems · www.tdmsystems.com 11-2016 Das Magazin für Kunden, Interessenten, Partner und Mitarbeiter von TDM Systems TDM next generation - die Werkzeugverwaltung der Zukunft 16 PRAXIS Herzog GmbH: Tipps von der großen TDM-Reise 4 INSIDE Sandvik Gruppe gründet das Digital Center of Excellence 20 PARTNER Eine optimale Verbindung: Schweizer Ordnungssinn trifft auf Tool Data Management
  • 2. 2 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com In jedem Unternehmen sind sie zuhauf vorhanden. Häufig sind sie auf viele verschiedene Orte verteilt und nur schwer oder gar nicht auffindbar, wenn sie gebraucht werden. Die Rede ist von Daten – einer wertvollen, aber oftmals unterschätzten Ressource. Die Folge: viel Zeit, die man für die Suche verschwen- det hat um eigentlich Vorhandenes nochmals neu zu machen oder anzuschaffen. Das bindet nicht nur Kapazitäten, sondern lässt auch Kosten in die Höhe schnellen. Diese vielen Datenschätze im Unter- nehmen gilt es aufzuspüren, zu heben und sinnvoll nutzbar zu machen. Denn in der heutigen Zeit, die bestimmt ist von Kostendruck und Produktivitäts- steigerung, ist der richtige und transparente Umgang mit Daten oftmals die einzige Schraube, an der man für Optimierungen noch drehen kann. Wir von TDM Systems sind – um im Bild zu bleiben – auf Werkzeugdaten spezialisierte Schatzsucher. Beim Aufspüren und Heben des Schatzes belassen wir es aber nicht, sondern führen die Daten mit unse- ren Softwarelösungen zentral in einer Datenbank zu- sammen und stellen sie allen Mitarbeitern, Systemen und Maschinen entlang des gesamten Fertigungs- Heben Sie den Schatz! EDITORIAL prozesses zur Verfügung. Und als einzige Lösung am Markt „veredelt“ die TDM-Software die vorhandenen Kostbarkeiten noch: Informationen aus der Fertigung, also von der Maschine und aus den Köpfen der Mit- arbeiter, fließen ins System zurück und helfen dabei, dass weitere Produktionen reibungsloser und besser laufen. Damit Sie Ihre Fertigung optimieren können, haben wir uns daran gemacht, unsere Lösungen für Sie wei- terzuentwickeln: „TDM next generation“ ist die Ant- wort auf die Anforderungen von Industrie 4.0 – eine moderne und leistungsfähige Lösung, mit der Sie Ihre Datenschätze nicht nur heben und verwalten, son- dern optimal nutzbar machen. Ihr Peter Schneck Geschäftsführer TDM Systems
  • 3. TDMessage 11-2016 3TDM Systems · www.tdmsystems.com 10 Fortlaufende Backups schützen vor digitaler Erpressersoftware 6 TDM next generation - die Werkzeugverwaltung der Zukunft INSIDE SOFTWARE 20 Eine optimale Verbindung: Schweizer Ordnungssinn trifft auf Tool Data Management PARTNER 12 Neuigkeiten bei TDM Systems NEWS 4 Sandvik Gruppe gründet das Digital Center of Excellence 14 Wie konsequentes TLM ungenutzte Ressourcen aufdeckt INSIDE 26 TDM Systems on Tour auf der AMB 2016 in Stuttgart INSIDE PRAXIS 22 Messen & Veranstaltungen von TDM Systems 24 Tool Lifecycle Management Lösungen „Made in Germany“ für die Smart Factory in den USA INSIDE 30 Menschen hinter TDM Systems INSIDE SERVICE PRAXIS 16 Herzog GmbH: Tipps von der großen TDM-Reise 28 Neuer Hot Spot für Tool Lifecycle Management INSIDE
  • 4. 4 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com INSIDE Stärkung der Digitalisierungskompetenz Sandvik Gruppe gründet das Digital Center of Excellence TDM Systems ist Teil der weltweit agierenden schwedischen Sandvik Gruppe und kann damit auf das Know-how international führender Werkzeughersteller zurückgreifen. Diese wiederum profitieren von TDM Systems als Kompetenz Center für die Werkzeugverwaltung, denn die Expertise in Vernetzung und Digitalisierung spielt bei den Fertigungsunternehmen im Zuge von Industrie 4.0 eine vorrangige Rol- le. Die Sandvik Gruppe stärkt diesen Bereich nun weiter und baut ein Digital Center of Excellence auf. TDMessage hat darüber mit Fredrik Vejgården, VP Strategy & Business Development bei Sandvik Machining Solutions gesprochen.
  • 5. TDMessage 11-2016 5TDM Systems · www.tdmsystems.com für Tool Lifecycle Management anbieten und drittens hat das Center die Aufgabe, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Warum braucht es neue Geschäfts- modelle? Softwareunternehmen arbeiten ganz anders als die traditionelle “old econo- my“. Von diesen digitalen Firmen wol- len wir lernen. Denn in Zukunft müssen auch Fertigungsunternehmen schnel- ler, agiler und kooperativer handeln. Die Digitalisierung verändert die Arbeits- weise und bietet viele Chancen, das Leistungsspektrum anzupassen, zu er- weitern sowie neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Sandvik ist eine der global größten In- dustriegruppen. Wo steht das Unter- nehmen heute bei der Digitalisierung? Sandvik ist führend auf vielen Produkt- gebieten, bei Technologien und auch Anwendungslösungen für Kunden. Aber auf diesen Lorbeeren dürfen wir uns nicht ausruhen. Im digitalen Zeitalter werden unsere Stärken weiterhin ge- fragt sein, aber wie wir entwickeln, lie- fern und unsere Beziehung zum Kunden sich gestaltet, das ändert sich. TDM Systems hat als Pionier auf dem Gebiet der digitalen Werkzeugverwal- tung gestartet. Welche Rolle spielt TDM Systems in dem neuen Center? Eine gewichtige. TDM Systems ist heute schon mit Lösungen für Tool Lifecycle Management stark auf dem Markt auf- gestellt. Da ist viel Erfahrung vorhanden. Es liegt jedoch noch ein langer Weg vor uns, das gesamte Marktpotenzial zu nutzen. Viele Unternehmen stehen noch ganz am Anfang der Industrie 4.0-Ent- wicklung. Ich sehe für das Tool Lifecycle Management exzellente Marktaussich- ten. Im Vergleich zu den großen Sandvik- Brands für die Werkzeugherstellung ist TDM Systems eine kleine Einheit. Wird sich das verändern? Die digitalen Themen gewinnen an Be- deutung, auch intern bei Sandvik. Da- mit hat TDM Systems die Chance mit- zuwachsen. Wir müssen sicherstellen, dass unsere großen Marken schnell ge- nug ihr Geschäft mit digitalen Technolo- gien und Konzepten weiter entwickeln können. Was erwartet Sandvik von TDM Sys- tems? Auf dem Gebiet Tool Lifecycle Manage- ment hat TDM heute bereits eine füh- rende Position. Für die wachsenden An- forderungen in der Zukunft muss TDM Systems schnell neue Lösungen und Modelle entwickeln und die Digitalisie- rung konsequent vorantreiben. Die Sandvik Gruppe hat ein Digital Center of Excellence ins Leben geru- fen. Was ist Sinn und Zweck dieser neuen Einheit? Die Digitalisierung ergreift alle Bereiche des Lebens und der Wirtschaft. Auch die Produktion erfährt einen signifikan- ten Wandel durch die Vernetzung von Prozessen, Maschinen und Werkzeugen. Sandvik möchte hier eine führende Rol- le einnehmen. Was ist so neu an der Digitalisierung? Nehmen Sie als Beispiel unser Privat- leben: Das Internet hat unser Medien-, Kommunikations- und Kaufverhalten revolutioniert. Schon Kinder sind es heute gewohnt, Informationen für ihre Hausaufgaben, Filme und Musik aus dem Netz zu ziehen. Jetzt kommt Smart Home, die Vernetzung der Haustechnik, und von Robotern. Das ist eine digitale Revolution, die Lebens-, Arbeits- und Denkweisen radikal verändert. Welche Aufgaben sehen Sie im Zuge dessen für Sandvik? Es sind vor allem drei Themen: Erstens und am wichtigsten ist die Entwicklung digitaler Technologien für unsere drei Geschäftsbereiche Machining Solutions, Mining & Rock Technologie und Materi- als Technologie. Zweitens soll das Cen- ter eigenständig und markenübergrei- fend am Markt agieren und Leistungen Ich sehe für das Tool Lifecycle Management exzellente Marktaussichten. Fredrik Vejgården, VP Strategy & Business Development bei Sandvik Machining Solutions
  • 6. 6 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com TDM next generation - die Werkzeugverwaltung der Zukunft 2017 startet TDM next generation. TDM next generation steht für die Zukunft der Werkzeugverwal- tung in den Zeiten des Internets der Dinge, von Clouds und Softwareprogrammen auf Abruf. Ganz wichtig: Der Generationswechsel erfolgt ohne Bruch, die Investitionen der Kunden sind gesichert. Be- reits installierte TDM-Module werden auch in Zukunft funktionieren und wertvolle Dienste leisten. SOFTWARE „Mit TDM next generation entwickeln wir TDM offen weiter: Die Softwarebasis wird komplett überarbeitet, der Anwender erhält sie automatisch im Rahmen eines Updates“, kündigt TDM Systems-Vertriebsleiter Eugen Bollinger an. Besonders stolz ist Bollinger darauf, dass es der Entwicklungsmannschaft gelungen ist, die bestehenden Anwendungen beim Kunden zu sichern: „Wir geben damit unseren Kunden eine klare Zu- kunftsperspektive bei gleichzeitig absoluter Investitionssicher- heit für das bisher aufgebaute System!“ TDM next generation füge sich hervorragend in die übergeordnete IT-Strategie „Tool Lifecycle Management“ von TDM Systems ein. Geleitet wird das Entwickler-Team von Achim Müller. Der Maschinenbauingenieur ist ein Mann der ersten Stunde. Von Anfang an entwickelte er die TDM-Software mit, über die er sogar seine Diplomarbeit schrieb. Er kennt die Anforderungen an TDM vor dem Hintergrund von Industrie 4.0 aus dem Eff- eff: „TDM/TLM muss weltweit einsetzbar und skalierbar sein.“ Und „einsetzbar“ bedeutet für Müller „extrem performant“.
  • 7. TDM Systems · www.tdmsystems.com TDMessage 11-2016 7 Soll heißen: Es spielt keine Rolle, ob der Nutzer im Stamm- werk fünf Meter neben dem Server oder auf der anderen Sei- te der Erdkugel sitzt – die Antwortzeiten unterscheiden sich praktisch nicht. Werkzeugverwaltung 4.0 Eugen Bollinger erklärt: „TDM next generation vereint unsere beiden aktuellen Softwarelinien TDM V4 und TDM Global Line unter einem Dach. Es steht für eine neue Softwaregeneration, mit der wir unsere TDM-TLM-Strategie in der Praxis umset- zen.“ TDM next generation schafft die Voraussetzung für den parallelen Einsatz von TDM und TDM Global Line Modulen. Achim Müller: „Die neue technische Basis ermöglicht, dass un- sere Bestandskunden ihr System mit ihren bestehenden Mo- dulen weiterentwickeln und gleichzeitig zukünftige Industrie 4.0 Anwendungen realisieren können.“ TDM next generation vereinfacht aber auch das Schnittstel- lenhandling und den Einsatz von On-Demand- und Browser- lösungen, die sich auch mit On-Site-Lösungen kombinieren lassen. In der Praxis sind oft Standard- und Engineering-Lö- sungen parallel im Einsatz. Sie lassen sich problemlos kop- peln. Müller macht auf einen weiteren Vorteil aufmerksam: „Das Gesamtsystem ist deutlich installations- und service- freundlicher sowie performanter.“ Dafür sorgt die 3-Tier Soft- Das Gesamtsystem ist deutlich installations- und servicefreundlicher sowie performanter. TDM 2017 mit neuem, modernen Softwareskin Achim Müller, Technikleiter bei TDM Systems
  • 8. 8 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com warearchitektur von TDM Global Line, während TDM 4.8 noch auf einer 2-Tier Architektur basierte. „Alle Berechnungen wer- den in der 3-Tier Architektur von einem leistungsfähigen Ap- plikationsserver erledigt, der wiederum auf den Datenbank- server zugreift. Diese frei skalierbaren Server sind in der Lage, Hunderte oder gar Tausende von Usern weltweit zu bedienen – mit praktisch identischen Antwortzeiten!“ Der Kunde kann bei steigendem Rechnerbedarf alternativ zu weiteren physika- lischen Servern virtuell exakt die benötigte Rechnerkapazität zuschalten. SOFTWARE Quasi das Herz von TDM next generation bildet der IIS-Appli- kationsserver von Microsoft. Er ermöglicht die Weiterentwick- lung des Systems ohne Systemwechsel. Geändert wird auch das Datenkonzept: In Zukunft werden technische Daten und die Anwendung getrennt. Eugen Bollinger: „Dadurch erreichen wir neben mehr Datenqualität, Sicherheit und besserer Perfor- mance vor allem Vorteile bei der Durchführung von Updates.“ So gelingt es, dass für Anwender mit geringstem Aufwand und ohne Einschränkungen die TDM Software ohne aufwendigen Systemwechsel komplett erneuert und modernisiert werden Der 3D-Komplettwerkzeugzusammenbau erfolgt im dreidimensionalen Raum TDM next generation steht für eine neue Softwaregeneration, mit der wir unsere TDM-TLM-Strategie in der Praxis umsetzen. Eugen Bollinger, Vertriebsleiter bei TDM Systems
  • 9. TDM Systems · www.tdmsystems.com TDMessage 11-2016 9 kann. Weitere Vorteile sind eine bessere Performance der An- wendung sowie ein wesentlich geringerer Installations- und Serviceaufwand, da diese einmalig zentral und nicht mehr auf jedem Rechner einzeln durchgeführt werden. „So lassen sich aber auch On-demand-Lösungen via Internetdownload ein- facher realisieren“, verspricht Müller. Weiter geht’s mit TDM 2017/1 „TDM Version 4.8 ist die letzte in der Vierer-Nomenklatur“, er- klärt Eugen Bollinger, „ab sofort bekommen die TDM Versio- nen die Jahreszahl als Hauptrelease. Ein Schrägstrich dahinter mit fortlaufender Ziffer ermöglicht es uns, Updates auch wäh- rend des Jahres sofort zu veröffentlichen“. Dabei sei sicherge- stellt, dass alle Module immer perfekt zusammenarbeiten. Ein Highlight der nächsten Version wird der neue 3D-Kom- plettwerkzeugzusammenbau in TDM Global Line sein: „Der Zusammenbau funktioniert jetzt in 3D-Ansicht. Das erleichtert die Arbeit nochmals enorm und unterstreicht unsere Kompe- tenz im 3D-Bereich!“ Neues gibt’s auch bei der Werkzeugsu- che: Sie ähnelt jetzt der komfortablen Internet-Suche, wie man sie von gängigen Suchmaschinen und Einkaufsplattfor- men gewohnt ist. Beliebige Suchbegriffe, die das Werkzeug beschreiben, können eingegeben werden. Die Ergebnisse las- sen sich durch Verfeinerungen immer weiter einschränken, was sehr schnell zum Ziel führt. Neu ist auch der TDMcheck, ein Prüfverfahren, das Daten und Prozesse der TDM-Anwen- dung prüft und Verbesserungspotenziale benennt. Neue Tools optimieren Datenmanagement Die bereits erwähnte Trennung von Daten und Anwendung er- möglicht es jetzt, Erweiterungen und Updates der Anwendung unabhängig von der Datenbank und den Daten einfach und schnell durchzuführen. Auch das Downloaden von Werkzeug- daten aus Katalogen oder aus dem TDM Daten- und Grafik- generator geht wesentlich einfacher und flotter von der Hand. Die Konstellation bietet zudem die Möglichkeit, den aktuellen Zustand von Datenbanken komplett zu „sanieren“. Müller: „Optional analysieren wir beim Update auf Version 2017 den Datenbestand sowohl auf Vollständigkeit als auch auf Kor- rektheit der Datensätze. Das stellt sicher, dass die Anwendung mit den vorhandenen Daten richtig funktioniert.“ Datenqua- lität sei das A und O eines funktionierenden Systems, „das Update auf TDM 2017/1 bietet allen Kunden die Chance, ihre Daten auf einen aktuellen Stand zu bringen“. Das neue Importmodul holt jetzt automatisch und zielge- nau Werkzeugdaten aus bereits vorhandenen und unter- schiedlichen weiteren Quellen. Im Zusammenspiel mit dem Mit TDM next generation macht TDM Systems ein für die Softwarebranche außergewöhnliches Angebot. TDM Global Line markiert die cloudbasierte Zukunft der Werkzeugverwaltung mit browserbasierten Modulen, schnellen Reaktionszeiten und besonders benutzer- freundlichem Design. Gleichzeitig garantiert TDM Sys- tems den Fortbestand der existierenden TDM Module, die oft Bestandteil hochintegrierten, kundenindividueller Lösungen sind – und damit Investitionssicherheit. Das sorgt für einen reibungslosen, selbstbestimmten Über- gang. Aber es kommt noch besser: Wer mit TDM Global Line erste Schritte in Richtung Industrie 4.0 gehen will, kann beliebig hin und her springen. Dank der gemeinsa- men, redundanzfreien Basis von TDM und TDM Global Line spielt es keine Rolle, wo Eingaben erfolgen. Sie ste- hen sofort in beiden Welten zur Verfügung. Leichter kann der Weg in die Zukunft des Tool Lifecycle Managements nicht fallen – eben TDM next generation! bestehenden Modul zur Datenkontrolle und -bearbeitung TDMcontrol, können eigene Templates zum Datenimport de- finiert werden. Achim Müller: „Die Datenfelder, die importiert werden sollen, lassen sich frei definieren!“. Dadurch können auch bestehende Datensätze optimal erweitert werden, bei- spielsweise durch Schnittdaten oder ähnliches, die bisher nicht vorhanden waren. Fazit von Eugen Bollinger: „Damit wird sich der Aufwand, einen qualitativ hochwertigen Datenbe- stand anzulegen und zu pflegen, stark reduzieren!“ In Richtung Industrie 4.0 geht die Lagerverwaltung mit TDM Flex Crib Global Line, wie Eugen Bollinger erklärt: Dieses Add- on zu TDM Global Line ist eine Browserlösung und ermöglicht die mobile Lagerverwaltung zum Buchen und Abfragen von Werkzeugen.“
  • 10. 10 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com Sofort den Netzstecker ziehen Fortlaufende Bac vor digitaler Erpre „Locky“-Trojaner treiben seit einiger Zeit ihr Unwesen in der IT von Unternehmen und werden auch bei so manchem Fertiger zur unternehmensbedrohenden Gefahr. Die- se Schadsoftware verschlüsselt sämtliche Dateien eines Computersystems und gibt sie oftmals nur gegen Bezahlung wieder frei. Was hilft? Eine gute Datensicherung und einige zusätzliche Maßnahmen. „Grüße! Wir möchten uns für die Unannehmlich- keiten entschuldigen, aber Ihr Computer wurde ver- schlüsselt.“ Nicht immer melden sich die Erpresser so höflich wie zuletzt bei einem neuen Krypto-Trojaner. Einige iTunes-Gutscheine waren die bescheidene Forderung für das Entschlüsseln. Meist kommen die Erpresser viel rüder daher, doch das Muster bleibt: Ein Trojaner, häufig eingeschleust über infizierte E- Mail-Anhänge, verschlüsselt sämtliche Dateien eines Computers. Den notwendigen Schlüssel gibt’s nur gegen Bezahlung in der Internetwährung Bitcoins – hoffentlich, denn eine Garantie, den Schlüssel zu er- halten, ist das nicht. „Mir wird im Moment angst und bange!“ Uwe Schüt- ze ist Projektleiter bei TDM Systems und beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Datensicherheit. „Im Allgemeinen bin ich nicht ängstlich, wer sich halb- wegs vernünftig verhält, nicht wahllos auf alles klickt und seinen Virenschutz aktuell hält, war bisher relativ sicher. Aber was wir jetzt erleben, hat eine neue Qua- lität. Einen richtigen Schutz gibt es kaum, da sie stän- dig ihr Verhalten verändern. Da hilft dann nur noch die Reißleine ziehen: Wenn man merkt, da passiert etwas, was nicht sein darf: Sofort den Stromstecker ziehen und bei Notebooks zusätzlich den Akku ent- fernen!“ „Mit einer guten Datensicherung ist das eigentlich Wenn man merkt, da passiert etwas, was nicht sein darf: sofort den Stromstecker ziehen! Uwe Schütze, Projektleiter bei TDM Systems INSIDE
  • 11. TDMessage 11-2016 11TDM Systems · www.tdmsystems.com kups schützen ssersoftware Vier Maßnahmen für mehr IT-Sicherheit 4 | Links auf Abwegen Eingebettete Links in E-Mails oder auf Webseiten und Suchmaschinen sind eine weitere Gefahrenquelle. Ver- meintlich sichere, SSL-verschlüsselte Links (beginnen mit https für secure) können sich ins Gegenteil verkehren, da der Datenverkehr nicht mehr untersucht werden kann. Eine Firewall mit Malwareschutz “erblindet“ quasi. Eine Gegenmaßnahme ist das Aufbrechen der verschlüsselten Kommunikation durch Firewall Gateway mit SSL-Inspek- tionstechnik, die den Datenfluss untersucht und danach neu verschlüsselt. Den meisten Nutzern ist auch bekannt, dass Gefahren in E-Mail-Anhängen lauern. Hier gilt: Keine Anhänge von unbekannten Absendern öffnen. 1 | Benutzerrechte mit Augenmaß Konten mit administrativen Rechten können Dateien und Verzeichnisse modifizieren oder löschen. Es sollte für ad- ministrative Rechte ein zweites Benutzerkonto eingerich- tet werden, das nur für Installationen oder administrative Tätigkeiten im Rahmen der Berechtigungen genutzt wird. Das normale Tagesgeschäft läuft über Standardkonten. 2 | Zugriffsrecht je nach Tätigkeit Wenn Nutzer nur Standardrechte erhalten, lässt sich ein möglicher Schaden durch Krypto-Viren begrenzen. Um diesen so gering wie möglich zu halten, organisiert man die Dateiablage granular nach den für die Zusammenarbeit erforderlichen Zugriffsrechten. Das begrenzt den Schaden auf die im Zugriff dieses Benutzers befindlichen Daten. 3 | Software aktuell halten Eines der häufigsten Einfallstore sind Sicherheitslücken, die der Schadsoftware - zum Teil ohne Benutzerinter- aktion - das direkte Ausführen oder Nachladen weiterer Schadsoftware ermöglichen. Ständiges Aktualisieren der Anwendungssoftware und Hilfsprogramme mit von den Herstellern bereitgestellten Sicherheitspatches steigert die Sicherheit. Eine Software zum automatisierten Ak- tualisieren von Betriebssystemen und Anwendungspro- grammen zur Fehlerbehebung reduziert den Aufwand. Quelle:GCTmbH,www.gct.de dann schnell gelöst: Einfach das nicht befallene Backup zurückspielen, die letzten fehlenden Dateien wieder ergänzen und weiterarbeiten.“ Das Problem: Viele Unternehmen vernachlässigen ihre Datensiche- rung. „Tritt der Ernstfall ein, sind wir ebenfalls macht- los und können unseren Kunden nicht mehr helfen. Dann heißt es, entweder auf die Forderungen des Er- pressers einzugehen oder das System neu aufzuset- zen und die Datenbank erneut aufzubauen.“ Die TDM-Software besteht aus Programmdateien und technischen Dokumenten sowie der Datenbank selbst. Eine gute Datensicherung ist in jedem Fall wichtig und Gold wert, nicht nur wegen krimineller Attacken. Auch bei Arbeiten an der IT oder aufgrund technischer Defekte können mal Daten verloren ge- hen. Leider ist Backup nicht gleich Backup. Einfach nur et- was irgendwohin zu kopieren, reicht nicht. Locky ver- schlüsselt wahllos alles, was ihm in die Quere kommt – auch Datenkopien. Das Backup sollte deshalb nach Erstellen vom übrigen System getrennt werden, beispielsweise auf externen Festplatten oder in der Cloud. Uwe Schütze geht noch weiter: „Wir haben zusätzlich zu unserem Datensicherungssystem meh- rere NAS-(Network Attached Storage)-Systeme, die sich gegenseitig zyklisch spiegeln, sodass wir immer auf den Dateienbestand der letzten 14 Tage zurück- greifen können.“ Wichtig sei auch eine örtliche Tren- nung von Rechenzentrum und Spiegelungen, damit bei einem Brand nicht beides zerstört wird. Sein Rat: „Da wir von TDM Systems Ihre Datensicherung nicht übernehmen können, empfehlen wir, hierfür mit ihrer internen IT, bzw. mit erfahrenen IT-Systemhäusern zusammenzuarbeiten.“
  • 12. 12 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com NEWS Industrie 4.0 ist ein überstrapazier- ter Begriff, die Verwirrung um seine Bedeutung oft groß. Die Veranstal- tung “Digitales Wirtschaftswunder – Optimal produzieren“ am 21. Juli 2016 am FZI (Forschungszentrum Informatik) in Karlsruhe knüpfte an dieser Stelle an. Die Besucher erhielten neue Perspektiven auf Industrie 4.0, indem das Thema mit praktischen Erfahrungsberich- ten, Anwendungen und Vorträgen greifbar gemacht wurde. Veran- stalter war u. a. das „Industrie 4.0 Collaboration Lab“, in dem TDM Systems gemeinsam mit weite- ren Partnerunternehmen wie das Bechtle Systemhaus Karlsruhe und dem MES-Spezialisten FORCAM, die Digitalisierung in der Maschinen- baubranche vorantreibt. Auf gute Partnerschaft! TDM unterstützt GibbsCAM 2016 Industrie 4.0 besser verstehen Der Kunde steht für TDM Systems an erster Stelle. Um immer mög- lichst nah an den Bedürfnissen der Kunden sein zu können, knüpfen die Tübinger konsequent an ihrem Partnernetzwerk an. Neues Mitglied: die KELCH GmbH. Das Unterneh- men aus Weinstadt bei Stuttgart bietet zur Leistungssteigerung von Werkzeugmaschinen innovative, hochpräzise Werkzeugaufnahmen, Einstellgeräte, Messtechnik und Werkzeuglogistik für die zerspa- nende Fertigung – und nun auch die TDM Einstiegslösungen Basis-, Voreinstell- und Lagermodul. Die KELCH-Mitarbeiter beraten und unterstützen in Zukunft gemeinsam mit den TDM Experten Betriebe der zerspanenden Industrie bei ihrer Tool Lifecycle Management (TLM)-Umsetzung. Da KELCH die TDM Software auch selbst in seiner Fertigung einsetzt, ist die Praxisnähe und das Verständnis für alles rund um TLM groß. www.kelch.de Foto:FZIForschungszentrumInformatik Foto:KELCHGmbHFoto:3DSystems/GibbsCAM 3D Systems, Anbieter von Design-to-Manufacturing-Lö- sungen, hat ein neues Release seines CAD/CAM-Systems ver- öffentlicht: GibbsCAM 2016 soll die Effizienz, Geschwindigkeit und Präzision zerspanender Fertigungsprozesse verbessern. Neu ist unter anderem der Werk- zeugtyp „Full Profile Thread Mill“, der die NC-Anwender beim Programmieren von Gewinde- fräsprozessen deutlich besser unterstützen kann. Dieser Werk- zeugtyp wird ab TDM 4.8 mit Mapping und einem neuem Plug-In unterstützt.
  • 13. TDMessage 11-2016 13TDM Systems · www.tdmsystems.com Save the date: TDM User Day im Walter Technologiezentrum Tübingen Die Messe- Highlights im Herbst 2016 Im September waren wir inter- national auf Messen unterwegs. Für uns als führenden Anbieter von Tool Lifecycle Management ist die Teilnahme an der IMTS in Chicago und der AMB in Stutt- gart jedes Mal ein Highlight; denn dort treffen sich alle, die weltweit in der Fertigungsindus- trie Rang und Namen haben. Wir nutzten beide Leitmessen in die- sem Jahr für die Vorstellung un- serer neuen Softwaregeneration „TDM next generation“. Auf der IMTS (12. bis 17. Sep- tember) haben TDM Systems- Mitarbeiter die Besucher am ei- genen Stand, bei der Walter AG und bei Parlec über die Vorteile unserer neuen Lösung infor- miert. Nahezu zeitgleich, genau gesagt vom 13. bis 17. Septem- ber, waren wir auf der AMB ver- treten und konnten an den Stän- den unserer Partner DMG MORI, KELCH, Sandvik Coromant, Seco Tools und Walter interessante Gespräche führen und TDM next generation vielen Interessenten zeigen. Das Schlagwort „Industrie 4.0“ beschreibt im Deutschen recht ab- strakt die technologischen Heraus- forderungen, denen sich Unterneh- men auf der ganzen Welt stellen müssen, um auch in Zukunft erfolg- reich zu sein. Die Franzosen bezeich- nen diesen Wandel etwas konkreter als „Industrie du futur“. Wie die Ferti- gung der Zukunft in der Praxis ausse- hen kann, erfuhren die Besucher des „Rendez-vous de la mécanique“ am 30. Juni 2016 bei Seco Tools im französischen Bourges. Zwei Exper- ten von TDM Systems gaben auf dem Event Einblicke in die Tübinger Antwort auf Industrie 4.0, das Tool Lifecycle Management, und konnten sich ihrerseits über den französischen Zukunftsansatz informieren. Industrie 4.0 auf Französisch bei Seco Tools Foto:WalterAG Wer zur User Group von TDM Sys- tems gehört, ist immer einen ent- scheidenden Schritt voraus, wenn es um News und exklusive Informatio- nen zum Werkzeugdatenmanage- ment von und mit TDM geht. Jedes Jahr aufs Neue nutzen die Mitglieder sowohl in geselliger Runde beim Stammtisch als auch vor und nach Kunden- und Partnervorträgen die Gelegenheit zum Austausch. TDM Systems-Experten bringen die User auf den aktuellen Stand von beste- henden Anwendungen sowie Neu- entwicklungen. Gemeinsam disku- tiert man Ideen und Verbesserungs- vorschläge aus der Gruppe, die TDM Systems in Updates einfließen lässt. Dieses Jahr findet der TDM User Day am 23. November 2016 in Tübingen statt, im ganz neu eröffneten Tech- nologiezentrum der Walter AG. Möchten auch Sie immer am Puls von TDM sein? Dann werden Sie Mitglied der User Group: www.tdmsystems.com/tdm-arena/ tdm-user-group/
  • 14. 14 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com Wie konsequentes TLM ungenu Der Druck ist in allen Branchen hoch, so auch in der Fertigungsindustrie. Wollen Unternehmen wettbe- werbsfähig bleiben, müssen sie permanent die Produktivität erhöhen und obendrein ihre Kosten sen- ken. Viele Unternehmen sind an dem Punkt angelangt, an dem Produktivitätssteigerungen nur noch durch die Offenlegung von versteckten Ressourcen möglich sind. „Bei Ressourcen denken die meisten Leute an Maschinen, Be- triebsmittel oder Mitarbeiter“, weiß Peter Schneck, Geschäfts- führer der TDM Systems GmbH. „Dass dies aber auch Daten sind, haben viele nicht im Blick.“ Seit über 25 Jahren beschäftigt sich TDM Systems mit der Verwaltung von Werkzeugdaten. Vor zwei Jahren entwickelten die Softwarespezialisten dann die Tool Lifecycle Management Strategie, die das Werkzeug- datenmanagement auf eine höhere Stufe hebt. So verwaltet die TDM Software nicht nur die Werkzeugdaten, sondern hält für jeden operativen Schritt und jedes an der Fertigung betei- ligte System die notwendigen Daten bereit – beginnend bei CAD/CAM über ERP, MES und Lager bis hin zu Werkzeugvor- einstellungen und der Fertigung an der Maschine, wo endlich die Späne fliegen. Fertigungsgerechte Planung beeinflusst Produktivität Das Herzstück von TDM ist eine zentrale Datenbank. Sie stellt den jeweiligen Mitarbeitern und Maschinen sowohl bei der Planung als auch bei der eigentlichen Produktion dieselben Daten zur Verfügung. Indem TDM für Transparenz im Daten- dschungel sorgt, schließt das System die oftmals große Lücke, die zwischen der virtuellen Welt der Planung und der realen Welt der Fertigung klafft. Weiß ein Konstrukteur nicht, welche Ressourcen in der Fertigung vorhanden sind, treibt er die Kos- ten für ein Werkstück gleich in der ersten Phase des Entste- hungsprozesses – in der Planung – nach oben. Kann er jedoch auf entsprechende Informationen zugreifen – also welche Werkzeuge für welchen Bearbeitungsschritt am besten ge- eignet sind und welche in der Fertigung verfügbar sind – kann er die Werkstücke fertigungsgerecht konstruieren. Im Idealfall sind die Ressourcen digital abgebildet und ermöglichen eine realistische Simulation der Abläufe. Werkzeuge mit NC-Programm just-in-time an der Maschine Zudem verbessert die Visualisierung der vorhandenen Res- sourcen entscheidend die Planung der Maschinenbelegung. PRAXIS Produktivität in der Planungsphase Konstruktionsdesign und NC-Programmerstellung können aufgrund fehlender Parameter und Erfahrungswerte nicht fertigungsgerecht optimiert werden. Produktions- und Maschinenauslastung Auftragseinplanung an den Maschinen erfolgt ohne Berücksichtigung der vorhande- nen und benötigten Werkzeuge.
  • 15. TDM Systems · www.tdmsystems.com TDMessage 11-2016 15 tzte Ressourcen aufdeckt Sind die Werkzeuge auftrags- und bedarfsorientiert vorberei- tet und mit dem NC-Programm just-in-time an der Maschi- ne, sinken die Maschinenstillstände automatisch auf ein Mi- nimum. Auch der Grad der Automatisierung lässt sich durch ein durchgängiges Tool Lifecycle Management erhöhen. Da sich die Erfahrung einzelner Mitarbeiter nicht einfach digitali- sieren lassen, bildet sich in Unternehmen häufig Inselwissen, das nicht mehr zur Verfügung steht, wenn Schlüsselpersonen ausscheiden. Neue Mitarbeiter müssen dann meist bei null anfangen, was die Produktionszeiten nach oben treibt. Die Bereitstellung aller benötigten Daten im System löst dieses Problem. Rückverfolgbarkeit als entscheidender KVP-Faktor Für den Lebenszyklusansatz ist entscheidend, dass das Sys- tem nicht nur einmal eingespeiste Informationen verwaltet und zur Verfügung stellt, sondern vor allem die während der Produktion eines Werkstücks an der Maschine anfallenden Daten sammelt. Eine Auswertung der Daten gibt Aufschluss über mögliche Probleme und Veränderungen während der Fertigung, mit denen die nächste Produktion wiederum op- timiert werden kann. Durch die Datenrückführung ergibt sich ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP). „Wir haben am Markt mit unserer Lösung ein Alleinstellungsmerkmal“, so Schneck, „weil unser TDM in der Lage ist, Informationen und Wissen anzusammeln und es für nachfolgende Aufträge wie- derverwertbar zu machen. Es ist sozusagen selbstlernend.“ Dank durchgängigem Werkzeugdatenfluss steigt die Produk- tivität bei sinkenden Kosten: Der effizientere Gesamtprozess sorgt zum einen dafür, dass weniger Werkzeuge und damit ein kleineres Lager notwendig sind, was die Werkzeugkosten um bis zu 30 Prozent senkt, zum anderen können die Maschinen- laufzeiten um 20 Prozent erhöht werden. Software, Prozessoptimierung und Datenqualität müssen Hand in Hand gehen Tool Lifecycle Management ermöglicht den Unternehmen, verdeckte Ressourcen in jedem Bereich aufzudecken und zu nutzen. Und dies bei einem Return on Investment (ROI) von ein bis maximal zwei Jahren bei konsequenter Nutzung. „Für ein gutes TLM reicht es jedoch nicht aus, nur eine Software zu implementieren“, betont TDM Geschäftsführer Schneck. „Der Erfolg stellt sich nur ein, wenn mit dem System auch op- timierte Prozesse eingeführt werden.“ Und ergänzt: „Das ganze Vorhaben steht und fällt natürlich mit der Datenqualität. Wer eine Werkzeugverwaltung aufsetzen will, muss zunächst eine wichtige Hausaufgabe erledigen: die Inventarisierung seiner Werkzeuge!“ Werkzeuglagerhaltung Lagerhaltung ist nicht an den Werkzeug- bedarf angepasst, hohe Werkzeugvielfalt und Lagerbestände erhöhen die Kapital- bindung und die Lagerkosten. Vorbereitung der Ressourcen Ressourcen sind nicht zeitnah und kor- rekt vorbereit; es fehlen Informationen, welche Werkzeuge und Ressourcen pro Auftrag und Maschine netto vorbereitet werden müssen. Rückverfolgbarkeit Fehlende Aufzeichnung von Fertigungs- informationen lassen keinen KVP und auch kein Prozesslogbuch zu.
  • 16. 16 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com PRAXIS Der Werkzeugservice liefert alle benötigten Werkzeuge mon- tiert und voreingestellt an die Maschine: Benjamin Haber- stroh (rechts) vom Werkzeugmanagement und Gruppenlei- ter Tino Meyer besprechen den nächsten Auftrag. Der „virtuelle Zwilling“ in TDM erleichtert die Montage und Voreinstellung der Kom- plettwerkzeuge. Getriebepower in Reih und Glied: Auf Stangenautomaten entstehen bei Herzog große Mengen hoch-präziser Zahnrä- der und weitere Komponenten für den Getriebebau.
  • 17. TDMessage 11-2016 17TDM Systems · www.tdmsystems.com „Wir sind noch mitten im Aufbau, aber wir können jetzt schon sagen, das Mehr an Transparenz in unserer Werkzeugverwal- tung ist alle Anstrengungen wert!“ Christian Fischinger leitet bei Herzog das Werkzeugmanagement: „Seit Anfang dieses Jahres haben wir hier wirklich die Situation, die ich mir unter dem Begriff ‘Werkzeugmanagement‘ vorstelle.“ Eigentlich hat sich Herzog schon vor langer Zeit auf die Reise begeben. TDM hatte man sozusagen geerbt. 2002 übernahm Herzog das Werk Sonnenbühl für die mechanische Fertigung der C. & E. Fein GmbH, schwäbischer Traditionshersteller von professionellen Elektrowerkzeugen für Handwerk und Indust- rie. Dort liegen auch die TDM-Wurzeln von Jens Schuster, heu- te TDM Systems-Vertriebsleiter Deutschland: „Das Werk war mein erster Kunde, den ich betreut habe.“ Und so wanderten TDM und Schuster quasi mit an den neuen Standort. Trotzdem war es ein Neustart. Denn ganz bewusst entschied sich Herzog, die bisherige Installation unangetastet zu lassen, aber parallel eine neue Datenbank „auf der grünen Wiese“ aufzubauen. Fischinger: „Alles zu bereinigen, hätte viel zu lang gedauert. Wir übernehmen nach und nach die Komponenten, die wir tatsächlich noch brauchen.“ Dem Neuaufbau voraus ging ein harter Wettbewerb verschiedener Werkzeugmanage- ment-Systeme, aus dem TDM als Sieger hervorging. Getriebe für Motorräder und Elektrowerkzeuge Etwa 10.000 Werkzeugkomponenten und Komplettwerkzeu- ge sind für die 300 Maschinen erfasst. Sie dienen der Pro- duktion in vier Sparten, davon zwei Hauptsparten, „die etwa 80 bis 85 Prozent unseres Umsatzes ausmachen“, wie Leiter Vertrieb von der hGears Gruppe Guido Tonin erklärt. „Knapp Tipps von der großen TDM-Reise Das Kundenportfolio liest sich wie das Who‘s who der Motorrad- und Powertools-Industrie: BMW, KTM, Bosch, Hilti, Fein, Festool. Sie alle brauchen erstklassige Getriebekomponenten und schätzen den kurzen Weg zur Herzog GmbH in Schramberg im Schwarzwald. Die Werkzeugdatenverwaltung von TDM Systems sorgt beim Getriebespezialist für klare Verhältnisse in Fertigung und Verwaltung. Hat seine Werkzeuge dank TDM voll im Griff: Benjamin Haberstroh aus dem Werkzeugmanagement bei Herzog.
  • 18. 18 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com die Hälfte entfällt auf den Motorradbereich, 32 Prozent stam- men aus dem Powertools-Bereich.“ Premium lautet nicht nur der Anspruch bei Herzog, premium sind auch die Kunden. Im Motorradbereich sind es vor allem die renommierten Marken BMW und KTM. Bei den Elektrowerkzeugen finden sich so klangvolle Namen wie Hilti, TTI, Festool, Fein und Bosch, vor allem im aufstre- benden Akkubereich. Immer wichtiger werde das E-Bike. Aber ist es nicht eigentlich egal, ob der Antrieb von einem Ver- brennungs- oder einem Elektromotor kommt? Keineswegs, wie Tonin erklärt: „Elektroantriebe erfordern eine viel höhere Gleichmäßigkeit und damit Präzision der verbauten Teile.“ Start mit Basis- und Lagermodul Verwaltet wurden die Werkzeuge früher ganz klassisch durch die Abteilungen. Deponiert in Werkzeugschränken, erfolgte le- diglich eine Bestandsführung. Fehlte ein Werkzeug, bestellte man es eben. Fischinger erinnert sich: „Vor allem die Sonder- werkzeuge lagerten in den Abteilungen und wurden ständig gesucht.“ Hinzu kam eine hohe Kapitalbindung, denn oft wur- den beispielsweise identische Wendeschneidplatten mehr- fach gelagert. Als die Entscheidung für TDM mit Basis- und Lagermodul ge- fallen war, investierte man zunächst in einen Werkzeuglift und nahm die Komponenten in TDM auf. „Seitdem haben wir eine saubere Planung, das Werkzeug kommt zur Maschine, wenn es benötigt wird, und anschließend wieder zurück ins Zentral- lager; das hat die Verfügbarkeit und Planung deutlich verbes- sert“, freut sich Fischinger. Sie verschweigen allerdings auch nicht, dass es anfänglich Vorbehalte der Werker gab, nicht mehr rund um die Uhr an benötigte Werkzeuge zu kommen. Als schnelle Problemlöser erwiesen sich Werkzeugschränke in den Abteilungen mit dem TDMstoreasy-Modul zur Verwaltung. Dennoch lagern viele Werkzeuge zentral. Das bedeutete lange Wege für die Werker, die dann noch selbst an der Maschine die Werkzeugvoreinstellung vornehmen mussten. „Nicht optimal“, befand Fischinger, „Wir haben deshalb als Zwischenlösung einen Werkzeugservice eingerichtet, der wie ein Briefkastensystem funktioniert.“ Mitarbeiter werfen nun ihre Bedarfsmeldung in Abteilungsbriefkästen, die alle zwei Stunden geleert werden. Der Werkzeugservice montiert die Komplettwerkzeuge, stellt sie ein und liefert sie direkt an die Maschine. Aber auch das ist nur ein Zwischenschritt. Fischin- ger: „In Zukunft wird das System selbst erkennen, welche Auf- träge in der Pipeline sind und welche Werkzeuge gebraucht werden.“ Der TDM Machine Tool Manager ist bereits gekauft und die Schnittstelle zum Voreinstellgerät umgesetzt. Seit An- fang des Jahres arbeiten die ersten Mitarbeiter mit TDM bei der zentralen Werkzeugvoreinstellung. Dies bietet mehrere Vorteile. Die Werker sehen frühzeitig, wel- che Aufträge kommen. Sie können die benötigten Werkzeuge in Ruhe bestellen und laufen nicht mehr kreuz und quer durch die Halle. Die gewonnene Zeit nutzen sie für wichtigere Dinge wie die Prozessoptimierung. Da Optimierungsmaßnahmen zwangsläufig mit dem Werkzeug zurückgemeldet werden, stehen diese sofort für weitere Chargen zur Verfügung. Getriebekomponenten für Premiumkunden Die 1958 gegründete Herzog GmbH in Schramberg gehört mit ihrem Schwesterunternehmen mG miniGears SpA in Pa- dova und China zur hGears-Gruppe. Die hGears Gruppe ist ein Investment der Beteiligungsgesellschaft Finatem in Frank- furt am Main, die mittelständische Unternehmen beim Umsetzen von Wachstumsstrategien unterstützt. hGears machte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 136 Millionen Euro, von denen drei Prozent in Forschung und Entwicklung gehen. In drei Fabriken in Deutschland, Italien und China arbeiten etwa 1.000 Mitarbeiter, davon bei Herzog etwa 450, die 2015 einen Umsatz von 67,3 Millionen Euro erzielten. Sie stellen Präzisionsdrehteile, Antriebselemente und Getriebebausätze her. Die Produktionspalette besteht aus Drehteilen, Zahnrädern, Steuerscheiben, Kurbelwangen, Pleuelstangen oder Nockenwellen aus Metall oder Kunststoff. Geliefert werden sie als Einzelprodukte, Baugruppen oder komplexe Systemlösungen. Kernkom- petenzen der Herzog GmbH sind Drehen, Verzahnen, Verzahnungsstoßen, Verzahnungsschleifen, Innenräumen sowie Innen- und Außenrundschleifen. Ergänzt werden diese Bearbeitungstechnologien durch einen Werkzeugbau, einen Prototypenbau und eine Musterfertigung. Die Kunden stammen aus Premiumbereichen der Motorradindustrie, der Elektrowerkzeuge, der Heiz- und Klimatechnik, der Textilindustrie sowie der Elektrowerkzeuge und des Maschinenbaus sowie der Fluidik.
  • 19. TDMessage 11-2016 19TDM Systems · www.tdmsystems.com Die Einführung von TDM bei Herzog ist eng mit seiner Person verbunden: Christian Fischinger. Der gelernte Werkzeugmacher und Industriemeis- ter Metall hat selbst als Einrichter ge- arbeitet und den Job von der Pike auf gelernt. Heute leitet er das Werkzeug- management der Herzog GmbH. Herr Fischinger, wie fiel die Ent- scheidung, die Werkzeuge mit TDM zu verwalten? Obwohl wir ja TDM schon im Haus hatten, haben wir das Marktange- bot 2010 und `11 im Rahmen einer Techniker-Arbeit noch einmal genau untersuchen lassen. Es wurden die verschiedensten Systeme begutach- tet und wir haben Referenzbesuche durchgeführt. Es gab einen sehr strik- ten Auswahlprozess, aus dem TDM als Sieger hervorgegangen ist. Was schätzen Sie am meisten an TDM? Das Entscheidende ist für mich die Transparenz, die wir durch TDM ge- wonnen haben. Es handelt sich ja ei- gentlich um zwei Themen, zunächst einmal die reine Werkzeugausgabe und seit diesem Jahr das Werkzeug- management, das nun wirklich die- sen Namen verdient. Ich sehe jetzt einfach sofort, wo mein Werkzeug zu welchem Zeitpunkt ist und in wel- chem Zustand es sich befindet. So- gar, wenn es gerade beim externen Service zum Nachschärfen ist. Wie gehen Sie bei der Einführung vor? Zum einen sollte man in Teilbereichen und mit wenigen grundlegenden Mo- dulen beginnen. Eine Fertigung auf einen Schlag komplett umzustellen, hätte uns, und das gilt sicher auch für vergleichbare Fertiger, überfordert. Zum anderen, und das ist für mich ein ganz wichtiger Punkt, müssen die Mit- arbeiter in der Werkzeugausgabe und an den Maschinen mitgenommen werden. Man muss immer wieder er- klären, welche Vorteile nicht nur das Unternehmen, sondern jeder einzelne davon hat. So ist es uns gelungen, dass nach an- fänglicher Skepsis mittlerweile auch andere Bereiche in der Produktion das TDM System fordern. Highlight SAP-Schnittstelle Ein „absolutes Highlight“, so Fischinger, sei jedoch die kun- denspezifische Schnittstelle zur ERP-Software. TDM-Mann Schuster: „Wir haben sie in enger Zusammenarbeit mit Herzog entwickelt und bauen sie weiter aus.“ TDM in SAP zu integrie- ren, lautete die Vorgabe, da Herzog über SAP alles plant und beschafft. Fischinger: „In beiden Systemen sollte der gleiche Materialstamm vorhanden sein.“ TDM und SAP greifen nun auf dieselbe TDM-Datenbank zu. Neuwerkzeuge werden in SAP geführt, Gebrauchtwerkzeuge in TDM, weil nur TDM die Unterscheidung in neu und gebraucht kennt. Außerdem mel- det TDM, wenn Werkzeugbestände unterschritten werden. Christian Fischinger: „Das ermöglicht uns in Zukunft, auch Reststandzeiten zu erfassen, um noch optimaler planen zu können. Drei Fragen an Christian Fischinger Die Mitarbeiter mitnehmen.
  • 20. 20 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com PARTNER Eine optimale Verbindung: Schweizer Ordnungssinn trifft auf Tool Data Management Bohrer, Handschuhe, Batterien, Kugellager, Arbeitsschuhe, Werkbänke und vieles mehr: Das Sortiment von Brütsch-Rüegger Tools lässt bei Einkäufern von Fertigungsunternehmen und Handwerksbetrieben keine Wünsche offen. Damit alles seinen Platz hat und nichts verloren geht, bietet der TDM Systems- Partner aus dem schweizerischen Urdorf auch Lager- und Regalsysteme sowie Schränke an. Neu im Sortiment: das ToolBox-System. Es bewahrt teure Werkzeuge nicht nur sicher auf, sondern sorgt auch für deren effizienten Einsatz. „Unsere ToolBox ist kein einfacher Werkzeugautomat“, erläu- tert Martin Wirth, Geschäftsführer von Brütsch-Rüegger Tools. „In der Box wird das Werkzeug nicht nur sicher aufbewahrt, sondern das System hilft dank Softwareunterstützung bei der Optimierung der Lagermengen, senkt die Lager- und auch die Bestellkosten durch automatische Bestellungen.“ Möglich macht das die seit zwei Jahren bestehende Kooperation mit TDM Systems, die für die ToolBox die Management-Software entwickelt hat. Diese ist ein vollkompatibler Baustein für die TDM Software zur Betriebsmittelverwaltung und lässt sich mit Plug ’n Play ganz einfach in die Gesamtlösung für die Werk- zeugdatenverwaltung anbinden. „Wir bieten unseren Kunden die ToolBox zusammen mit TDM-Produkten an“, ergänzt Olaf Sprich, Vertriebsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung bei Brütsch-Rüegger Tools, „damit die Unternehmen den gesam- Wir bieten unseren Kunden die ToolBox zusammen mit TDM-Produkten an damit die Unternehmen den gesamten Lebenszyklus ihrer Werkzeuge mit einer Lösung, das heißt mit nur einer Datenbank managen können. „SelbstkleinereundmittlereZerspanungsbetriebemit zehnbis fünfzehn Maschinen haben Werkzeuge im Wert von 150.000 bis 300.000 Euro“, weiß Hans-Peter Sindler, der von Seiten der TDM Systems GmbH die Partnerschaft mit Brütsch-Rüegger auf den Weg gebracht hat. „Da kann man schon schnell den Überblick verlieren, was die Unternehmen viel Zeit und Geld kostet.“ Das haben auch die Logistik-Experten beim Vollsor- timenter Brütsch-Rüegger Tools erkannt und für ihre Kunden das ToolBox-System entwickelt: Auf den ersten Blick sieht die Box wie ein ganz normaler Schubladenschrank aus – doch ein Touch Screen, ein Scanner und Kon- trollleuchten an jedem Fach lassen beim zweiten Blick erahnen, dass hier neben Werkzeugen noch viel mehr drinsteckt. Olaf Sprich, Vertriebs- leiter und MItglied der Geschäftsleitung bei Brütsch-Rüegger Tools
  • 21. TDM Systems · www.tdmsystems.com TDMessage 11-2016 21 ten Lebenszyklus ihrer Werkzeuge mit einer Lösung, das heißt mit nur einer Datenbank managen können.“ Koope- rationen wie mit Brütsch-Rüegger Tools beschreibt Hans- Peter Sindler als absoluten Glücksfall: „Sie sind Experten bei der physischen Bevorratung, wir sind stark auf der Planungsebene. Unsere Lösungen und Produkte ergänzen sich optimal.“ Solche Partnerschaften entsprechen genau der Vertriebsstrategie, die TDM Systems verfolgt: Partner als Multiplikatoren für die TDM Software. Das TDM-Gesicht in Österreich und der Schweiz Fürstenfeld (Oststeiermark) ist Hans-Peter Sindlers Heimat und Basis seiner Vertriebs- und Beratungsaktivitäten für TDM Systems in der Schweiz, in Österreich, Ungarn, Tschechien, und in der Slowakei. Bei TDM Systems ist er seit 2014, also ein „junger“ Mitarbeiter, im Vertriebs- geschäft aber ein alter Hase. Nach einer Elek- tronik- und Feinmechaniklehre startete er bei einem Medizintechnikunternehmen als Service- techniker seine Karriere als Außendienstmitar- beiter. 2006 heuerte er bei Walter Wien als Ver- triebsleiter an und wurde zum Werkzeugkenner. „Maschinen und Werkzeuge sind heute auf höchstem technischem Stand und weitere Kos- teneinsparungen auf der Seite kaum noch mög- lich“, weiß Sindler. „An qualifiziertem Personal sollten Unternehmen nicht sparen. Optimie- rungen lassen sich so noch durch kürzere Kon- struktions-, Planungs- und Rüstzeiten mithilfe von Digitalisierung erreichen.“ Genau das erklärt er den Kunden und bietet mit TDM dafür eine ausgereifte Lösung. Sindler macht seine Aufgabe Spaß – weil sie für die Zukunft der zerspanenden Industrie wichtig ist, und er bei TDM Systems neben Fürstenfeld eine „zweite Heimat“ gefunden hat. Brütsch/Rüegger - das Unternehmen Die Brütsch/Rüegger Werkzeuge AG bietet ihren Kunden ein Vollsortiment an Qualitätswerkzeugen aus den Bereichen Mess-, Fertigungs- und Monta- getechnik sowie Normteile und Arbeitsschutz. Der Schweizer Marktführer vertreibt seine Waren nicht nur auf dem heimischen Markt, sondern auch in- ternational. Schwerpunkte sind Osteuropa, Ame- rika und Asien. Mit einem umfassenden Dienst- leistungsportfolio garantiert das Unternehmen seinen Kunden an ihre Bedürfnisse angepasste und kostenoptimierte Beschaffungsprozesse – von der Bestellung über die Lieferung bis hin zur Rechnungsstellung.
  • 22. 22 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com Tends u. Potenziale in der CAD-CAM-Verfahrenskette Aachen, Deutschland 15. - 16. November 2016 Schulungen in Tübingen Schulung Zeitraum TDM Basismodul DE 06. - 08.02.17 TDM Lagermodul DE 09. - 10.02.17 TDM Formulargenerator DE 13. - 15.02.17 TDM Systemuser DE 16. - 17.02.17 3D-Modelle u. Werkzeugparameter für CAM-Systeme DE 03. - 05.04.17 TDM Basismodul DE 19. - 21.06.17 TDM Lagermodul DE 22. - 23.06.17 TDM Formulargenerator DE 26. - 28.06.17 TDM Systemuser DE 29. - 30.06.17 TDM Basismodul DE 04. - 06.09.17 TDM Lagermodul DE 07. - 08.09.17 TDM Formulargenerator DE 11. - 13.09.17 TDM Systemuser DE 14. - 15.09.17 3D-Modelle u. Werkzeugparameter für CAM-Systeme DE 09. - 11.10.17 TDM Basismodul DE 06. - 08.11.17 TDM Lagermodul DE 09. - 10.11.17 TDM Formulargenerator DE 13. - 15.11.17 TDM Systemuser DE 16. - 17.11.17 Die Schulungen finden in deutscher Sprache in Tübingen statt. Individuelle Trainingsangebote senden wir Ihnen gerne, passend auf Ihre Bedürfnisse, zu. Die- se können als Inhouse-Schulung bei Ihnen im Unternehmen oder auch als Online- Session stattfinden. Sprechen Sie uns an. Tübingen, Deutschland 23. November 2016 Karlsruhe, Deutschland 18. November 2016 Basel, Schweiz 15. - 18. November 2016 Stand H20 Halle 1.1
  • 23. TDMessage 11-2016 23TDM Systems · www.tdmsystems.com INSIDE Webinare Webinar Datum Uhrzeit TDMstoreasy EN 24.11.16 16 - 18 Uhr CET TDM Mess- und Prüfmittelverwaltung DE 17.02.17 10 - 12 Uhr CET TDM Mess- und Prüfmittelverwaltung EN 23.03.17 16 - 18 Uhr CET TDM next generation DE 12.05.17 10 - 12 Uhr CET TDM next generation EN 08.06.17 16 - 18 Uhr CET TDMcontrol DE 15.09.17 10 - 12 Uhr CET TDMcontrol EN 05.10.17 16 - 18 Uhr CET TDMshopcontrol DE 27.10.17 10 - 12 Uhr CET TDMshopcontrol EN 23.11.17 16 - 18 Uhr CET Die Webinare sind für unsere Kunden mit einem Softwareservice- und Soft- wareaktualisierungsvertrag kostenlos! Sie erhalten ca. 2 Wochen vor Webi- nar-Beginn eine Einladung mit Anmeldelink per E-Mail. Lyon, Frankreich 4. - 7. April 2017 Beijing, China 17. - 22. April 2017 Hannover, Deutschland 18. - 23. September 2017 Manchester, Großbritanien 4. - 5. April 2017
  • 24. 24 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com Tool Lifecycle Ma Germany“ für die Seit 2006 arbeitet Gery Buk als Projektmanager und Head of Service für TDM Systems in den USA. Nach mehreren Jahren in Tübingen, ging er zuerst nach Chicago. Inzwischen lebt er in Denver und plant von dort aus die Service- und Engineering- Aktivitäten auf dem amerikanischen Markt. Gery Buk kam bereits 1999 zu dem Tübinger Softwareunter- nehmen und ist nun seit 17 Jahren ein engagiertes Mitglied des Teams. „Ich war die Nummer 20“, sagt er stolz, „also der 20. Angestellte bei TDM Systems überhaupt. Inzwischen sind wir fast hundert Mitarbeiter.“ Nach seiner Ausbildung zum Industriemechaniker beim Ma- schinenbauer Trumpf schloss Gery Buk ein Studium an der Fachhochschule Reutlingen im Bereich Produktionsmanage- ment an. Hier kam er zum ersten Mal mit dem Thema Tool Data Management in Berührung. „Der Geschäftsführer der da- maligen Walter Informationssysteme GmbH, Jürgen Auer, hielt einen Vortrag mit einer Vorführung von TDM“, erinnert er sich. „Aufgrund meiner Ausbildung war ich mit dem Problem ver- traut, dass oft keine Werkzeugdaten in der Fertigung zur Verfü- gung standen. Und mit TDM Systems war endlich jemand da, der sich dieses Problems annimmt. Das hat mir von Anfang an gefallen.“ Seiner Begeisterung folgend, fing er direkt nach Abschluss seines Studiums bei dem Tübinger Softwareun- ternehmen an. Von Beginn an war er für die Hotline und den SERVICE Gery Buk zusammen mit Sarah Wiedmann auf der IMTS in Chicago. Gery Buk und Eric Graber planen die Installationen bei TDM-Kunden.
  • 25. TDM Systems · www.tdmsystems.com TDMessage 11-2016 25 nagement Lösungen „Made in Smart Factory in den USA Service aber auch für Schulungen und Kundeninstallationen zuständig. Die langjährige Erfahrung und damit einherge- hende Expertise war der Hauptgrund, weshalb er 2006 nach Amerika ging, um die dortigen Kunden als Head of Service zu unterstützen. Zu seinem Team vor Ort gehört auch Eric Graber, der ihn seit Oktober 2013 in den USA unterstützt. Eric Graber, zuvor Ma- nufacturing Engineer und Administrator bei Siemens für die dortige TDM Systems Anwendung, ist im Besonderen für die Schnittstellen zu CAD/CAM-Systemen zuständig. Beratung und fachliches Know-how Für Gery Buk ist das Spannendste an seinem Beruf, zusammen mit den Sales-Spezialisten genau herauszufinden, was der Kunde braucht - nicht mehr und nicht weniger. Erreicht wird dies durch die richtige Beratung und fachliches Knowhow. „Es ist toll von Anfang bis Ende des Prozesses beim Kunden dabei zu sein“, sagt er, „Zuerst gilt es in der Planungsphase dem Kun- den eine stimmige Beratung zu bieten, und alle technischen Fragen zu klären: Was braucht der Kunde, was will er und wie bringt man beides zusammen? Anschließend müssen wir in der Umsetzungsphase herausfinden, wie und wo TDM instal- liert werden kann. Als letztes bieten wir den Kunden Trainings, damit diese die Software effizient nutzen können. So wird der Kunde bei keinem der Schritte im Implementierungsprozess alleine gelassen.“ Für Gery Buk endet Service nicht mit der erfolgreichen Instal- lation der Software. „Wir beraten unsere Kunden immer weiter, damit wir ihnen das für sie bestmögliche Tool Data Manage- ment bieten können. Dazu gehört auch, dass wir bei Fragen und Problemen immer als erste Anlaufstelle bereitstehen.“ Dieser enge Kundenkontakt ist etwas, was ihn schon von Anfang an reizte. „Am Anfang hatte man noch keine Instal- lationsroutine, sprich die Installation ging nicht einfach per Knopfdruck, sondern alles musste noch per Hand eingespielt werden“, erinnert er sich, „dadurch war der Kontakt zum Kun- den sogar noch enger als heute.“ Auch unterschieden sich die amerikanischen Kunden von den deutschen. „Bevor die Kun- den aus den USA eine Software kaufen, wollen sie alles de- taillierter erklärt haben“, meint Buk, „Besonders in den USA ist auch, dass oft der Endnutzer von Anfang an schon mit im Boot ist und an der Diskussion teilnimmt. So hört man die Probleme des Kunden gleich aus erster Hand.“ Er lacht und fügt hinzu: „Die Amerikaner sind auch etwas gelassener. Wenn mal etwas nicht sofort funktioniert wie sie es sich vorstellen, dann warten sie lieber auf eine vollständige Lösung als sich mit einer ad hoc Reaktion zufrieden zu geben.“ Wissen schaft Vertrauen Für Gery Buk ist es vor allem das angesammelte Wissen, dass die amerikanischen Kunden schätzen und was Vertrauen in ihn und TDM Systems schafft. „“Made in Germany“ ist für Amerikaner nicht nur ein Satz“, sagt er, „Er steht für Qualität auf die man sich verlassen kann. Und genau das möchten wir unseren Kunden bieten.“ Was seinen Arbeitgeber auszeichnet, ist für Gery Buk vor al- lem die Entwicklung, die TDM Systems in den letzten Jahren gemacht hat. Eine ständige Weiterentwicklung der Software, vom einfachen Tool Data Management bis hin zu neuen Mo- dulen wie TDM Global Line und Interfaces mit CAD/CAM-Da- ten. „Das Engagement jedes einzelnen Mitarbeiters ist es, was TDM Systems ausmacht.“, sagt er. „Mit vielen Kollegen arbeite ich seit langem Jahren zusammen, trotz unserer Größe sind wir bei TDM Systems immer noch wie eine Familie.“ Wir beraten unsere Kunden immer weiter, damit wir Ihnen das für Sie bestmögliche Tool Data Management bieten können.
  • 26. 26 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com INSIDE TDM Systems on Tour auf der AMB 2016 in Stuttgart Wir waren unterwegs auf der AMB 2016 und haben einige Stimmen von Messepartnern und -besuchern eingefangen. Fazit: Werkzeugdaten, Vernetzung und Partnerschaft sind das Potenzial für die Zukunft. Wie fügt sich TDM in die Lösungs- landschaft von KELCH ein? TDM ist mit ein zentraler Bestandteil unserer Komplettlösung für die Smart Factory-Services. Das beginnt von der der Planung und geht über die Produk- tion bis hin zum fertigen Werkstück. Die Planung startet mit TDM, dann gehen die Daten an unsere Einstellgeräte, die direkt miteinander verbunden sind. Mit dem Austausch der kompletten Daten transferieren wir im Prinzip den kom- pletten Prozess mit den Werkzeugen über die Einstellgeräte an die Maschi- nen. Die Konsequenz ist die papierlose Fabrik. Viktor Grauer, Leitung Innovationsmanagement bei KELCH Was macht die Partnerschaft mit TDM aus, was schätzen Sie an TDM besonders? TDM ist eines der ersten und größten Werkzeugdatenverwaltungssysteme, die am Markt existieren. In der Vernet- zung aller Daten, auch der Werkzeu- ge und Maschinen, liegt die Zukunft. Genau da setzt unsere Industrial-In- ternet-of-Things (IIoT)-Lösung Coro- Plus, eine Plattform für miteinander verbundene Werkzeuge und Software an, bei der unsere Kunden von der Kompetenz von Sandvik Coromant und TDM profitieren. Adir Zonta, Global Product Manager bei Sandvik Coromant
  • 27. TDMessage 11-2016 27TDM Systems · www.tdmsystems.com Haben Sie TDM next generation schon gesehen oder zumindest davon gehört? Ja, habe ich. Sehr gut gelungen ist dabei die Nutzung einer einheitlichen Datenbasis. Und von Seco Seite aus ist natürlich gut, dass wir unser eige- nes bestehendes System MyPages, also dessen Daten, in TDM verwerten und nutzen können. Das ist für uns ein sehr großer Vorteil. So können wir auch unsere Kunden dazu bringen, sich TDM näher anzuschauen. Dr. Andreas Jung, Bereichsleiter Marketing Service und Kommunikation bei Seco Tools Was schätzen Sie an der Lösung besonders? Zum einen die langjährige Präsenz auf dem Markt. Zum anderen ist TDM für mich der Vorreiter im Werkzeugda- tenmanagement. Besonders schätze ich die benutzerfreundliche Bedie- nung. Goran Igric, Fertigungsverfahrensbetreuer bei SEW Eurodrive Foto:MesseStuttgart Warum gehören Werkzeugdaten in die Digitale Fabrik von Walter? Um eine ganzheitliche, digitalisierte Prozesskette abzubilden, benötigen wir digitale Werkzeugdaten. Diese werden mit weiteren Daten wie Ma- schinensignalen, ERP Daten etc. ver- netzt, um wichtige Optimierungspo- tentiale offen zulegen. Jacek Kruszynski, Vice President Engineering Walter
  • 28. 28 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com INSIDE Kompletter Relaunch der TDM Systems Website Neuer Hot Spot für Tool Lifecycle Management Seit dem 31. Mai ist die neue Website von TDM Systems online. Sie wurde von Grund auf überarbei- tet und bietet neben einem neuen Design umfangreiche Informationen zum Unternehmen und Themen rund um Tool Lifecycle Management. Wer TDM Systems auf Twitter folgt, konnte bereits ab Mitte Mai erste Blicke auf das neue Webdesign erhaschen: Puzzle- teil für Puzzleteil wurde dort täglich die Startseite der neuen Website enthüllt. Im maschine+werkzeug-Newsletter wurde der neue Auftritt im Juni als „Website der Woche“ vorgestellt. TDM Arena - Herzstück der neuen Website Die wohl größte Neuerung ist die TDM Arena. Sie ist das Herz- stück der neuen Website und der digitale Hot Spot für Neuig- keiten, Interviews, Anwenderstimmen und Fachinformationen rund um TDM/TLM. Die TDM Arena bietet als Informations- platz alle Möglichkeiten, sich über Neuentwicklungen und Trends zu informieren. Insgesamt folgt die Website einem ganzheitlichen Konzept: Einerseits informiert sie die Besucher mit aktuellen Informationen zum Unternehmen und TLM- Themen. Andererseits bildet sie die Kommunikationszentrale, in der alle Fäden zusammenlaufen und von wo aus alle wichti- gen Kommunikationskanäle (YouTube, Twitter, LinkedIn, etc.) von TDM Systems erreichbar sind. Neue Bildsprache, klare Inhalte „Wir wollten eine Website, die von unseren Kunden und Inter- essenten immer wieder gerne besucht wird. Das ist uns gelun- gen“, freut sich Sabine Bräuning. Die Marketing- und Medienassistentin betreut das Website- Projekt. Sie war maßgeblich an der technologischen Weiter- entwicklung der Website beteiligt und aktualisiert die Seite mit den neuesten Themen. Zudem koordiniert sie den weite- ren Ausbau der Seite. „Besonders viel Wert legten wir auf eine neue, übersichtliche Seitenstruktur und den sorgfältig gewählten Informations- gehalt,“ so Bräuning. Die umfangreichen Lösungen zur Werk- zeugverwaltung werden nun mit einem richtigen Maß an klar strukturierten Inhalten dargestellt. Mit der neuen Bildsprache und dem ansprechendenden Design sind alle Voraussetzun- gen geschaffen, damit sich künftige Besucher wohl und gut informiert fühlen. Wir wollten eine Website, die von unseren Kunden und Interessenten immer wieder gerne besucht wird. Das ist uns gelungen. Sabine Bräuning, Marketing & Medien Design bei TDM Systems
  • 29. TDM Systems · www.tdmsystems.com TDMessage 11-2016 29 Startseite - Tauchen Sie ein in die Softwarewelt von TDM Systems TDM Arena - der Hot Spot für Tool Lifecycle Ma- nagement Karriere - Erkunden Sie die Karrieremöglichkeiten bei TDM Systems Produkte - alle Softwaremodule übersichtlich dar- gestellt mit Funktionsüberblick und Vorteile
  • 30. 30 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com Kollegen unter sich Team-Building INSIDE
  • 31. TDMessage 11-2016 31TDM Systems · www.tdmsystems.com Veranstaltungen TDMessage Die TDMessage ist das Magazin für Kunden, Partner, Interessenten und Mitarbeiter von TDM Systems. Sie erscheint ein bis zwei mal pro Jahr und kann über die TDM Systems GmbH bezogen werden. Verantwortlich für den Inhalt Peter Schneck, TDM Systems Redaktion Daniela Steinhart, TDM Systems Sandra Schneck, TDM Systems Judith Klingler, Storymaker Layout/Grafikdesign Sabine Bräuning, TDM Systems Kontakt Headquarters TDM Systems GmbH Derendinger Straße 53 72072 Tübingen, Germany Tel. +49.7071.9492-0 info@tdmsystems.com www.tdmsystems.com Office North America TDM Systems, Inc. 1901 N. Roselle Rd. Suite 800 Schaumburg, IL 60195, USA Tel. +1.847.605-1269 info@tdmsystems.com www.tdmsystems.com Internationales Service Meeting
  • 32. 32 TDMessage 11-2016 TDM Systems · www.tdmsystems.com Vielfältigkeit von TDM Systems TDM Base Module TDM Global Line TDM Gauge and Calibration Control TDM FMM TDM Fixture Module TDM Multi Plant Management TDM Document Management TDM Data and Graphic Generator TDM 3D-Designer for End Mills TDM 3D-Designer for Step Drills TDM 2D-Graphic Editor TDM 3D-Solid Editor TDM Tool Contour Generator TDM 3D-Revolve Generator TDM Barcode Module TDM Tool Crib Module TDMstoreasyTDM Ordering Module TDM Machine Tool Manager TDM NC-Program Management Presetting MachineERP MESCAM CAD TDMshopcontrol Software für Betriebsmittelverwaltung Software für Daten- und Grafikgenerierung Software für Shopfloor Management Schnittstellen