Kreativität geht anders
Hans-Werner Jungmann, VMK-M
September 2009
Kreativität – wie geht´s ?
• Kreativität ist flüssiges, flexibles, originelles Denken,
• das nach alternativen Aufgaben- u...
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Warum die Klischees im B2B genau so unumstößlich sind, w
das tonnenschwere Investitionsgut, das beworben sein will.
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Klischee 1 – Kunden
Kunden lassen sich in zwei Gruppen unterteilen. Private und Öffentliche.
Gemeinsam ist beiden Gruppen ...
… oder aber auch ganz anders.
Klischee 2 – Mercedes-Benz
Mercedes ist eine tolle Marke.
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hochnäsig,
arrogant,
überheblich und
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Klischee 3 - Produkt
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frei von jeglicher erot...
Aber auch Schachteln kann man nett verpacken.
Klischee 4 –
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müssen umständlich
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… und ohne Produktbild ist Werbung
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Die Lösung ist immer besser, als die Problembeschreibung
Aber meistens geht es besser, als die Angst vermuten läss
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… Service- und Technologiekompetenz transportiert werden.
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Von der Suche nach dem Stil der zum Anspruch der Marke passt
Was haben Kreativität und Rotwein gemeinsam ?
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Schnelle, kurzfristig ausgelegte Lösungen sind schön und bunt –
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… fasst auf prägnante und emotionale Weise zusammen,
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•als inhaltliche Grundlage der Kampagnenidee für Produkt- und Imageanzeig
•als Abbinder in der Anzeigencopy
•als konstante...
• Konsequent einsetzen
• Nicht isoliert stellen
• Sparsam als selbstständige Headline einsetzen
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Der allererste Schritt zum Erfolg:
• das Statement und seine Bedeutung intern verankern,
mit seinen positiven Wurzeln.
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Die gute Tat für jeden Tag
Der Mitarbeiter-Kalender
Der zweite Schritt – die Kommunikation nach außen
Der Welt unsere Welt erklären – das Einführungsmailing
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… in die Gegenwart unserer Kunden …
… mit unseren Stärken …
… unserer Leistungsfähigkeit …
… und unserer Verantwortung.
Der dritte Schritt –
Nachhaltigkeit
Am Beispiel der ersten Imageanzeigen
Und die Fortsetzung
in den Produktanzeigen
Mit klarer, zielgerichteter Bildsprache
„Weniger ist mehr.“
Kreativität braucht nicht nur Muße,
sondern auch Vorstellungskraft
und intensive Förderung und Forderung
der kreativen Pot...
Aus dieser Baustelle kann mit genug Vorstellungskraft
eine sehr übersichtliche Anzeige werden
Ran ans Produkt, rein in die Realität –
junge creative Direktoren wollen gefordert werden
Fordern heißt zuerst gut einpacken …
… dann ein emotional packendes Umfeld finden …
und am Ende zu harter Arbeit zwingen …
… dann kann etwas richtig gutes dabei herauskommen:
Nun ist es an Ihnen, ihre Kreativität zu entfalten,
mit kreativen Fragen
und am besten in der kreativen Pausengestaltung.
...
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„Kreativität geht anders“ (Hans-Werner Jungmann, Mercedes-Benz Omnibusse)

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  1. 1. Kreativität geht anders Hans-Werner Jungmann, VMK-M September 2009
  2. 2. Kreativität – wie geht´s ? • Kreativität ist flüssiges, flexibles, originelles Denken, • das nach alternativen Aufgaben- und Problemlösungen sucht, • also meist divergentes Denken, • wobei die Leistung nicht nur neu, sondern nützlich, problemangemessen und ästhetisch sein sollte. Kreative Lösungen zeichnen sich dadurch aus, dass gedanklich normalerweise weit entfernt liegende Elemente so verknüpft werden, dass das Ergebnis als subjektiv neu empfunden wird.
  3. 3. IDEE !? damit haben wir keine Erfahrung das hatten wir aber noch nie das bekommen wir nie durch nicht mit unseren Kunden jetzt hör doch auf … das ist zu teuer da brauchen wir aber mehr Budget das dauert aber zu lange wie soll das denn funktionieren aber doch nicht in der kurzen Zeit da begeben wir uns auf dünnes Eis Das kreative Risikopotential sind Sie da sicher ? da macht der Vertrieb nie mit
  4. 4. Warum die Klischees im B2B genau so unumstößlich sind, w das tonnenschwere Investitionsgut, das beworben sein will. Vor die Aufgabe gestellt ein Investitionsgut zu bewerben, sieht sich der Marketingstratege zunächst einmal einigen grundlegenden Wertvorstellungen – Klischees aus Erfahrung – gegenübergestellt. Tatsachen, die man schon immer wusste, scheinbare Selbstverständlichkeiten, die nicht mehr hinterfragt werden.
  5. 5. Klischee 1 – Kunden Kunden lassen sich in zwei Gruppen unterteilen. Private und Öffentliche. Gemeinsam ist beiden Gruppen die Ernsthaftigkeit, nicht nur im Geschäft. Sie sind konservativ, die „Öffentlichen“ eher bieder, langweilig, humor- und emotionslos.
  6. 6. … oder aber auch ganz anders.
  7. 7. Klischee 2 – Mercedes-Benz Mercedes ist eine tolle Marke. Mercedesmitarbeiter sind hochnäsig, arrogant, überheblich und selten sympathisch.
  8. 8. Klischee 3 - Produkt Das Produkt, in unserem Fall der Bus, ist groß, eckig, unförmig wie eine Scha frei von jeglicher erotischen Ausstrahlung, nicht wirklich sympathisch und ziemlich teuer.
  9. 9. Aber auch Schachteln kann man nett verpacken.
  10. 10. Klischee 4 – komplexe Investitionsgüter müssen umständlich erklärt werden … … und ohne Produktbild ist Werbung nicht denkbar.
  11. 11. Die Lösung ist immer besser, als die Problembeschreibung
  12. 12. Aber meistens geht es besser, als die Angst vermuten läss
  13. 13. 1. Ansatz – wir wollen sympathischer / emotionaler werden. Gegen die Klischees, denn Menschen – auch Kunden – sind gelegentlich in der Lage zu lächeln und bringen eine Menge Erfahrung mit.
  14. 14. … Service- und Technologiekompetenz transportiert werden. So kann auch in der komplexen Buswelt …
  15. 15. Direktes Engagement von Kreativen in der praktischen Umsetzung, … … ist jedoch mit Vorsicht einzusetzen und führt nicht immer zum gewünschten Er
  16. 16. Bunt ist schön – schön bunt hat aber nicht unbedingt Stil Von der Suche nach dem Stil der zum Anspruch der Marke passt
  17. 17. Was haben Kreativität und Rotwein gemeinsam ? Beide brauchen Zeit um sich voll zu entwickeln und Muße um erfolgreich gepflegt zu werden.
  18. 18. Schnelle, kurzfristig ausgelegte Lösungen sind schön und bunt – - aber schön bunt hat nicht immer Stil. Die Frage nach dem Wesentlichen Wenn Werbung einen langen Atem braucht, dann … Marke hat Werte – und Werte sind langlebig. … hilft der eine schlaue Halbsatz, der kurz und prägnant alles beschreibt, keine Fragen offen lässt, eindeutig auf alle wichtigen Botschaften passt, das Produkt und das Unternehmen ebenso wie die Werte der Marke treffend zusammenfasst.
  19. 19. Das Positionierungs-Statement bildet durch eine durchgängige Verwendung die Klammer für die gesamte Kommunikation: •auf Produktebene •auf Image- und Themenebene •in Anzeigen •in Broschüren •in Mailings •im Web Wer wir sind und wofür wir stehen
  20. 20. 2. Hurra! Ein Positionierungs-Statement … fasst auf prägnante und emotionale Weise zusammen, was Kunden von Mercedes-Benz Omnibusse erwarten dürfen, über Produkte und Leistungen hinweg. „Verantwortung verpflichtet“ Verpflichtung gegenüber den Kunden und Herausforderung an die Mannschaft
  21. 21. •als inhaltliche Grundlage der Kampagnenidee für Produkt- und Imageanzeig •als Abbinder in der Anzeigencopy •als konstantes Textelement in Broschüren: z.B. bei Highlights •im Kundenmagazin •variabel eingesetzt in Mailings: •für eigenes Themenmailing •bei anderen Themen als „Quintessenz“ im letzten Satz •Online: •prominent auf Landing Pages •als Abbinder/Textelement in Specials o.ä. Die „Allzweckwaffe“ in unserer Kommunikation …
  22. 22. • Konsequent einsetzen • Nicht isoliert stellen • Sparsam als selbstständige Headline einsetzen • Mit einer Nutzenargumentation verbinden. • In eindeutigen Bezug setzen zu Mercedes-Benz Omnibusse • Nicht zu Negativem, Lappalien oder Selbstverständlichkeiten • Verantwortung muss ernst genommen werden • Verantwortung ist sozial … mit strengen Regeln
  23. 23. Der allererste Schritt zum Erfolg: • das Statement und seine Bedeutung intern verankern, mit seinen positiven Wurzeln. • und zwar nicht nur bei denen, die dem Kunden gegenüberstehen. Sondern auch bei denen, die die Verantwortung in allen Schritten mittragen: In der Entwicklung, der Produktion, der gesamten Organisation etc. Interne Kommunikation
  24. 24. Die gute Tat für jeden Tag
  25. 25. Der Mitarbeiter-Kalender
  26. 26. Der zweite Schritt – die Kommunikation nach außen Der Welt unsere Welt erklären – das Einführungsmailing Aus der Tradition, den Pioniertagen des Unternehmens …
  27. 27. … in die Gegenwart unserer Kunden …
  28. 28. … mit unseren Stärken …
  29. 29. … unserer Leistungsfähigkeit …
  30. 30. … und unserer Verantwortung.
  31. 31. Der dritte Schritt – Nachhaltigkeit Am Beispiel der ersten Imageanzeigen
  32. 32. Und die Fortsetzung in den Produktanzeigen Mit klarer, zielgerichteter Bildsprache „Weniger ist mehr.“
  33. 33. Kreativität braucht nicht nur Muße, sondern auch Vorstellungskraft und intensive Förderung und Forderung der kreativen Potentiale.
  34. 34. Aus dieser Baustelle kann mit genug Vorstellungskraft eine sehr übersichtliche Anzeige werden
  35. 35. Ran ans Produkt, rein in die Realität – junge creative Direktoren wollen gefordert werden
  36. 36. Fordern heißt zuerst gut einpacken …
  37. 37. … dann ein emotional packendes Umfeld finden …
  38. 38. und am Ende zu harter Arbeit zwingen …
  39. 39. … dann kann etwas richtig gutes dabei herauskommen:
  40. 40. Nun ist es an Ihnen, ihre Kreativität zu entfalten, mit kreativen Fragen und am besten in der kreativen Pausengestaltung. Jetzt wissen Sie wie wir versuchen Kreativität zu entwickeln Vielen Dank.

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