Geschäftsmodellinnovationen oder die Magie des Andersseins

3.507 Aufrufe

Veröffentlicht am

Präsentation vom März, die ich bei der Wolfsburg AG gehalten habe.

Veröffentlicht in: Business, News & Politik, Kunst & Fotos
0 Kommentare
6 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
3.507
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
127
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
164
Kommentare
0
Gefällt mir
6
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Geschäftsmodellinnovationen oder die Magie des Andersseins

  1. 1. Geschäftsmodellinnovationen oder die Magie des Andersseins Innovationscampus Wolfsburg AG 17. März 2011 Dr. oec. Patrick Stähler Partner fluidminds GmbH
  2. 2. Wenn Sie innovativ sein wollen,müssen Sie nur das beiliegende Rezeptbefolgen.Ihr Erfolg ist garantiert!
  3. 3. Leider ist das mit Innovationen nichtganz so einfach. Ihr heutigesGeschäftsmodell unterstützendeInnovationen können Sie so finden,aber keine langfristigenWettbewerbsvorteile
  4. 4. «Alle wollen mit einer Innovation in den Markt: Aber was ist Innovation?»
  5. 5. Dr. Patrick Stähler | 5
  6. 6. 1 Gerät Dr. Patrick Stähler | 6
  7. 7. Innovation heisst immer anderszu sein!
  8. 8. Und wenn jeder das Gleichemacht, hilft wieder nur etwasAnderes zu machen!
  9. 9. Optimal ist, wenn vieleverschiedene Modelle existieren,die von Kunden geschätztwerden
  10. 10. Arten von«WelcheInnovationen gibt es?»
  11. 11. Technologie Innovationen
  12. 12. Prozess Innovationen
  13. 13. Produkt ServiceInnovationen
  14. 14. Geschäftsmodell-innovationen
  15. 15. Vier Ringe der Innovation Geschäftsmodellinnovation Produkt/ Service Innovation Prozess Innovation Technologie Innovation
  16. 16. Kennen Sie diesen Mann? Hans Rausing = Erfinder desTetra Pack Systems Dr. Patrick Stähler | 16
  17. 17. Er hätte seine Verpackungsmaschinen verkaufen können, aber… Dr. Patrick Stähler | 17
  18. 18. Tetra Pack ist keineEr verkaufte Produktinnovation,verpackte Leistung sondern ein inno- vatives Geschäfts- modell! Dr. Patrick Stähler | 18
  19. 19. „Welche Innovation hat den global adressierbaren Markt für Mobiltelefonie am stärksten ausgeweitet?*“ *Nach der Erfindung der Mobiltelefonie selbst Dr. Patrick Stähler | 19
  20. 20. Welche Innova- tion hat das ermöglicht?!Dr. Patrick Stähler | 20
  21. 21. Eine kle ine Verä der Abr nderung ec neue M hnung öffnet ärkte w Afrika, ie Asien Lateina , merika! Prepaid Dr. Patrick Stähler | 21
  22. 22. Das richtigeGeschäftsmodell !ist entscheidend»  Nicht (nur) Technologie»  Nicht (nur) Produkt»  Nicht (nur) Prozess
  23. 23. Technologie schafft keinen Wert an sich. Ein nachhaltiges Geschäftsmodell wirdbenötigt Technologie X Wert schafft ermöglicht Geschäftsmodell definiert Geschäftsstrategie
  24. 24. Ihr Geschäftsmodell zu entwickeln heisst: !Die richtigenDinge zu tun undnicht die Dinge richtig zu tun
  25. 25. „Was ist ein Geschäfts- modell?“ Dr. Patrick Stähler | 25
  26. 26. Sind Sie si ihrer DN ch A bewuss t? !Das Geschäftsmodell ist dieDNA des Unternehmens Dr. Patrick Stähler | 26
  27. 27. Das Geschäftsmodell gibtden Mitarbeitern undKunden Sinn Dr. Patrick Stähler | 27
  28. 28. 1.  Welchen Nutzen stifte ich für wen? 2.  Wie mache ich das? 3.  Wie verdiene ich Geld? Dr. Patrick Stähler | 28
  29. 29. Jetzt brauchen wir noch eine Sprache, um unser Geschäftsmodell zu beschreiben Dr. Patrick Stähler | 29
  30. 30. Bestandteile einesGeschäftsmodells Value Proposition Welchen Nutzen stiftet das Unternehmen für seine Kunden und andere Stakeholder Wertschöpfungsarchitektur Wie schaffe ich den Wert? Ertragsmodell Wie und womit verdiene ich Geld? Dr. Patrick Stähler | 30
  31. 31. „ In welcher Branche bewegen wir uns hier? “ Dr. Patrick Stähler | 31
  32. 32. „ In welcher Branche be- wegen wir uns hier? “ Dr. Patrick Stähler | 32
  33. 33. „Und jetzt? “ Dr. Patrick Stähler | 33
  34. 34. „ Das war der Job, den der Kunden lösen wollte. “Dr. Patrick Stähler | 34
  35. 35. Wertschöpfungsarchitektur Value Proposition/ Kunden Value Proposition/ Kunden Angebot Kunden Distributionskanäle Kunden §  Wie sieht mein §  Wie erreicht das Angebot §  Wer ist mein Kunde? Angebot aus? §  Wer ist mein Kunde? meine Kunden? §  Welchen „Job“ übernehme ich für §  Welchen „Job“ meinen Kunden? übernehme ich für Wertschöpfungskette meinen Kunden? §  Was sind die wichtigsten Schritte Aktivität 1 Aktivität 2 Aktivität 3 Aktivität 4 Kunden Aktivität 1 Nutzen der Wertschöpfung? §  Welchen Nutzen stifte ich für meinen Kunden? Kernfähigkeiten Partner §  Welche §  Welche Partner Nutzen §  Welchen Nutzen stifte ich für meine Kernfähigkeiten benötige ich? Partner? brauche ich? §  Welchen Nutzen stifte ich für meinenErtragsmodell Kostenstruktur Kunden? Ertragsquellen §  §  Die Kostenstruktur wird Welchen Nutzen §  Womit verdiene ich durch die Wertschöpfungs- Geld? architektur festgelegt. stifte ich für meineKultur/ Werte Führungsstil Partner? Beziehungskultur Werthaltung §  Welchen Führungsstil §  Wie gehen wir §  Welche Werte prägen pflege ich? miteinander um? uns? Dr. Patrick Stähler | 35
  36. 36. Was ist mein Geschäftsmodell? Wertschöpfungsarchitektur Value Proposition / Kunden Angebot Distributionskanäle Kunden §  Was ist mein Angebot? §  Wie erreicht das Angebot §  Wer ist mein Kunde? meine Kunden? §  Welchen „Job“ §  Wie kommuniziere übernehme ich für ich mit meinen Kunden? meinen Kunden? Wertschöpfungskette §  Was sind die wichtigsten Schritte der Nutzen Wertschöpfung? Kunden- Aktivität 1 Aktivität 2 Aktivität 3 Aktivität §  Welchen Nutzen bringe ich meinem Kunden? §  Welchen Nutzen bringe Kernfähigkeiten Partner ich meinem Partner? §  Welche Kernfähigkeiten §  Welche Partner besitze ich? benötige ich? Ertragsmodell Kostenstruktur Ertragsquellen §  Die Kostenstruktur wird durch §  Womit verdiene ich die Wertschöpfungs-architektur Geld? festgelegt. Kultur / Werte Führungsstil Beziehungskultur Werthaltung §  Welchen Führungsstil §  Wie gehen wir §  Welche Werte prägen uns? pflege ich? miteinander um?
  37. 37. Was ist mein Geschäftsmodell? Wertschöpfungsarchitektur Value Proposition / Kunden Angebot Distributionskanäle Kunden §  Was ist mein Angebot? §  Wie erreicht das Angebot §  Wer ist mein Kunde? meine Kunden? §  Welchen „Job“ §  Wie kommuniziere übernehme ich für ich mit meinen Kunden? meinen Kunden? Wertschöpfungskette §  Was sind die wichtigsten Schritte der Nutzen Wertschöpfung? Kunden- Aktivität 1 Aktivität 2 Aktivität 3 Aktivität §  Welchen Nutzen bringe ich meinem Kunden? §  Welchen Nutzen bringe Kernfähigkeiten Partner ich meinem Partner? §  Welche Kernfähigkeiten §  Welche Partner besitze ich? benötige ich? Ertragsmodell Kostenstruktur Ertragsquellen §  Die Kostenstruktur wird durch §  Womit verdiene ich die Wertschöpfungs-architektur Geld? festgelegt. Kultur / Werte Führungsstil Beziehungskultur Werthaltung §  Welchen Führungsstil §  Wie gehen wir §  Welche Werte prägen uns? pflege ich? miteinander um?
  38. 38. Geschäftsmodellinnovationen Geschäftsmodellinnovationen oder die Magie des Andersseins
  39. 39. Es geht darum, wie Sie sich ineinem Markt der Gigantenbewegen können… Dr. Patrick Stähler | 39
  40. 40. Wenn Sie nach den gleichenRegeln spielen, werden Sieuntergehen.. Dr. Patrick Stähler | 40
  41. 41. „…aber wenn Sie es schaffen, nach den eigenen Regeln zu spielen, dann können Sie Marktführer vom Thron stossen. “ Dr. Patrick Stähler | 41
  42. 42. „In jeder Branche können GESCHÄFTSMODELL INNOVATIONEN entstehen.“ Dr. Patrick Stähler | 42
  43. 43. Geberit – ein Produktinnovator? Vom einfachen Spülkasten zum Unterputzgesamtsystem Dr. Patrick Stähler | 43
  44. 44. Geberit hat ein ganz neues Geschäftsmodell entwickelt Vom Spülkastenlieferanten zum Badsanierer Wertschöpfungsarchitektur Value Proposition/ Kunden Angebot Distributionskanäle Kunden •  Installateure sind •  Hausbesitzer •  sowohl Kunden als auch •  Installateure Verkäufer •  Installateure werden via Schulungen erreicht Nutzen •  Schnellere und bequemere Kernfähigkeiten Partner Badsanierung für Hausbesitzer•  Partner- •  Installateure •  Installateure haben alle management Komponenten aus einer•  Schulung der Hand. Hohe Marge. InstallateureErtragsmodell Kostenstruktur Ertragsquellen •  Höher, da zusätzliche Aufwände •  Höher, da Installateure nur noch z.B. für Schulung „Geberit“ können Dr. Patrick Stähler | 44
  45. 45. „ Und wie mache ich das jetzt?“ Dr. Patrick Stähler | 45
  46. 46. Geschäftsmodell: Spielen Sie mit den Komponenten. Sie sind nicht Gott gegeben,Wertschöpfungsarchitektur Value Proposition/ Kunden Angebot Distributionskanäle Kunden sond ern von ihren Vorgängern gemacht!! Wertschöpfungskette Nutzen Kernfähigkeiten Partner Ertragsmodell Kostenstruktur Ertragsquellen Kultur/ Werte Führungsstil Beziehungskultur Werthaltung
  47. 47. Ein bewusste Änderung des Geschäftsmodells ist eine gute Strategie Ansatzpunkte für Geschäftsmodell-innovationen §  Alle Komponenten eines Geschäftsmodells sind Ansatzpunkte für Innovationen §  Value Innovation §  Architektonische Innovation §  Ertragsmodell-Innovation §  Am Ende müssen alle Geschäftsmodellinnovationen Value Innovationen sein Dr. Patrick Stähler | 47
  48. 48. Würden Sie so Satz w e agen? W in wäre di ie e Antw ihres C ort hef?! „Ich weiss. Wir sind in einem Commodity Markt, in dem der Preis die entscheidende Grösse ist, aber ich glaube, dass wir einen 10x höheren Preis für unser Produkt bekommen können. Was halten Sie von dieser Idee?” Dr. Patrick Stähler | 48
  49. 49. Dr. Patrick Stähler | 49
  50. 50. Am Ende muss je Geschä ftsmod de innovatio ell- n Kundenw den ert erhöhen ! Kundennutzen + Kundenwert Preis Unternehmens- + gewinn Kosten Dr. Patrick Stähler | 50
  51. 51. Dr. Patrick Stähler | 51
  52. 52. „ Und gibt es dafür einen Prozess?“ Dr. Patrick Stähler | 52
  53. 53. Geschäftsmodellinnovationen zu finden ist ein kreativerund analytischer Prozess zur gleichen Zeit. Es gab einenGrund, warum uns Gott zwei Hirnhälften geschenkt hat.
  54. 54. Entwickeln S ie Ihr Gechäf ts- modell. Spie len sie mit allen Komponente n.!Dr. Patrick Stähler | 54
  55. 55. Der fluidminds Weg zu Geschäftsmodellinnovationen Verstehen Verlernen Mobilisieren Ideenfindung •  Suche nach Customer •  Aufdecken von •  Ideengenierung Insights stillschweigenden •  value ideas •  Beschreibung des Annahmen •  architectural ideas heutigen •  Schaffung von •  revenue ideas Geschäftsmodells Unbehagen über •  Verstehen des Marktes heutige LageDesign Auswahl Prototyp Bauen Lernen • Design von neuem • Auswahl der besten • Geschäftsmodell umsetzen Geschäftsmodell Geschäftsmodelle • Kundenfeedback einholen • Überprüfung der • Bau und Test von Prototyp • Anpassen des Abhängigkeiten innerhalb • Business Case schreiben Geschäftsmodells des neuen • Auswahl des Geschäfts- Geschäftsmodells modellsDr. Patrick Stähler | 55
  56. 56. Was macht eine gutes Geschäftsmodell aus? Trend Differen- Fokus zierung Auf Stärken setzen Dr. Patrick Stähler | 56
  57. 57. Auf einem Trend surfen! Dr. Patrick Stähler | 57
  58. 58. Sich klar differenzieren!
  59. 59. „ Bei Geschäftsmodellinnovationen geht es umANDERSSEIN!“
  60. 60. „ Geschäftsmodellinnovationen brauchen Mut, um anders zu sein.“ Wen triff t der Hammer a ls Nächstes ?!
  61. 61. Fokussiert sein! Dr. Patrick Stähler | 61
  62. 62. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken!Dr. Patrick Stähler | 62
  63. 63. „ Mehr-vom-Gleichen ist NICHT die LÖSUNG “
  64. 64. „ Und man kann inJEDER INDUSTRIE innovativ sein! “
  65. 65. «Für Wunder muss man beten, für Veränderungen muss man arbeiten.» Thomas von Aquin Dr. Patrick Stähler | 66
  66. 66. Weitere Informationen!http://blog.business-model-innovation.com!Dr. oec. Patrick Stählerfluidminds GmbHSeefeldstrasse 5aCH-8008 ZürichPatrick.Staehler@fluidminds.chwww.fluidminds.chblog.business-model-innovation.com

×