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Wegweiser für Ihre Kommunikationsstrategie

eBusiness-Lotse Darmstadt-Dieburg
eBusiness-Lotse Darmstadt-Dieburg
eBusiness-Lotse Darmstadt-DieburgeBusiness-Lotse Darmstadt-Dieburg

Dieser Leitfaden wurde im Rahmen des Projekts eBusiness-Lotse Darmstadt-Dieburg in der Förderreihe Mittelstand Digital erstellt. Ziel dieses Leitfadens ist es, kleine und mittlere Unternehmen in 6 Schritten auf dem Weg zu ihrer Kommunikationsstrategie zu begleiten. Täglich prasseln hunderte Werbebotschaften auf uns ein. Ihren Kunden geht das genauso. Um sich aus dieser Masse hervorzuheben, sollten Unternehmen ihre Zielgruppen gut kennen und interessante Inhalte anbieten. Die Webseite muss die Fragen beantworten, die ihre (potenziellen) Kunden bei Google stellen. Eine Kommunikationsstrategie hilft Ihnen Schritt für Schritt dabei, dieses Ziel zu erreichen. Eine Strategie zu haben bedeutet, sich einen Plan zurechtzulegen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Ziel dieser Maßnahmen: Kommunikation soll den Geschäftserfolg unterstützen, beispielsweise indem man bestehende Kunden bindet oder neue Kunden gewinnt. Eine Strategie zu formulieren bedeutet auch, sich über die Potenziale von Kommunikation bewusst zu werden und Budget und Zeit richtig einzuteilen. Auch lernt man eine Menge über seine Kunden: Mit wem möchte man überhaupt sprechen, wie „ticken“ diese Zielgruppen, auf welche Art möchten Unternehmen mit ihnen über welche Medien (Zeitung, Internet, Plakate/Anzeigen etc.), sprechen? Ziel dieses Leitfadens ist es, kleine und mittlere Unternehmen in 6 Schritten auf dem Weg zu ihrer Kommunikationsstrategie zu begleiten: Schritt 1: Analyse – Lernen Sie Ihr Unternehmen und Umfeld kennen Schritt 2: Positionierung – Wie finden Sie ein Alleinstellungsmerkmal? Schritt 3: Zielgruppe – Lernen Sie Ihre Kunden besser kennen. Schritt 4: Ziele definieren – Was möchten Sie mit Ihrer Kommunikation erreichen? Schritt 5: Maßnahmen planen – Wie möchten Sie die Ziele erreichen? Schritt 6: Analysieren Sie Ihren Erfolg

Wegweiser für Ihre Kommunikationsstrategie

1 von 15
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Leitfaden
Wegweiser für Ihre
Kommunikationsstrategie
2 3
Leitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - BasiswissenLeitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - Basiswissen
Erfolgreich im Internet: Vermarkten, Wissen managen und lernen.
Der eBusiness-Lotse informiert kleine und mittlere Unternehmen zu den Themen Web-
seite, Social Media, E-Learning und Wissensmanagement. Er ist Teil der Förderinitia-
tive „Mittelstand Digital“ des BMWi. Alle Angebote sind kostenfrei.
Viele Unternehmen wollen mit Webseite, Facebook, Blog und Co. neue Kunden gewin-
nen, bestehende Kunden an sich binden oder die Mitarbeiter besser vernetzen. Am
Anfang fehlt häufig die Orientierung – was passt zu meinem Unternehmen, was kann
ich selbst leisten, wofür brauche ich Dienstleister, wie kann ich neue Medien optimal
nutzen?
Der eBusiness-Lotse Darmstadt-Dieburg findet gemeinsam mit Ihnen die richtigen Ant-
worten.
Wer steckt dahinter:
Die Hochschule Darmstadt hat gemeinsam mit dem httc e.V. den eBusiness-Lotsen
Darmstadt-Dieburg ins Leben gerufen. Ziel dieses vom Bundesministerium für Wirt-
schaft und Energie geförderten Kompetenzzentrums für Onlinekommunikation und
E-Learning ist es, aktuelles Wissen schnell und unkompliziert in die Praxis zu transfe-
rieren und Unternehmen die Möglichkeit eines Erfahrungsaustauschs zu bieten.
Kontakt:
E-Mail: kontakt@ebusiness-info.de
Telefon: (0) 6071-82 9339
Fax +49 (0) 6071-82 9425
Twitter: @ebusiness_info
Google+: ebusiness_info
YouTube: ebusinessLotse
Facebook: facebook.com/ebusinessinfo
Anschrift:
c/o eBusiness-Lotse
Hochschule Darmstadt
Institut für Kommunikation und Medien
Max-Planck-Straße 2
64807 Dieburg
Einleitung & Ziel des Leifadens 		 4
Schritt 1: Analyse – Lernen Sie Ihr Umfeld und Unternehmen kennen		 5
Schritt 2: Positionierung – Wie finden Sie ein Alleinstellungsmerkmal? 		 6
Schritt 3: Zielgruppe – Lernen Sie Ihre Kunden besser kennen. 		 8
Schritt 4: Ziele definieren – Was möchten Sie mit Ihrer Kommunikaton erreichen?	 9
Praxisbeispiel		 10
Schritt 5: Maßnahmen planen – Wie möchten Sie Ihre Ziele erreichen? 		 11
	 Maßnahme 1: Die eigene Website 	 11
	 Maßnahme 2: Google Places			 12
	 Maßnahme 3: Blogs 								 13
	 Maßnahme 4: Facebook 							 14
	 Maßnahme 5: XING 								 14
	 Maßnahme 6: Twitter 							 15
	 Maßnahme 7: Foren 								 16
Schritt 6: Analysieren Sie Ihren Erfolg	 17
Wie finden Sie spannende Themen für Ihre Kommunikation?	 18
Schritt für Schritt: Eine Nachricht über Social Media verbreiten 			 20
Fragebogen zur Zielgruppenanalyse 	 22
Inhalt
Impressum
Herausgeber, Redaktion, Gestaltung & Produktion:
c/o eBusiness-Lotse
Hochschule Darmstadt
Institut für Kommunikation & Medien
Max-Planck-Straße 2
64807 Dieburg
www.ebusiness-info.de
kontakt@ebusiness-info.de
Bildquellen: Eigene Fotografien und Sceenshots
Autoren: Matthias Bastian und Pia Sue Helferich
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Thomas Pleil
Druck:
Druckerei der Hochschule Darmstadt
Auflage: 1.0
4 5
Leitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - BasiswissenLeitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - Basiswissen
►► Schritt 3: Zielgruppe – Lernen Sie
Ihre Kunden besser kennen.
►► Schritt 4: Ziele definieren – Was
möchten Sie mit Ihrer Kommunika-
tion erreichen?
►► Schritt 5: Maßnahmen planen – Wie
möchten Sie die Ziele erreichen?
►► Schritt 6: Analysieren Sie Ihren Erfolg
Am Ende dieses Leitfadens finden Sie
einen Fragebogen, der Ihnen bei einer
ersten Orientierung zu Zielen und Ziel-
gruppen helfen kann und einen Überblick
über mögliche Themen gibt.
Obwohl der Schwerpunkt dieser
Broschüre auf der Onlinekommunikation
liegt, können Sie Themen wie Alleinstel-
lungsmerkmal oder die Analyse Ihre Ziel-
gruppe auch auf die Kommunikation in
Flyern oder Broschüren übertragen.
weise einen ganz anderen Blick auf Ihr
Unternehmen und liefern wertvolle Hin-
weise für Ihre Kommunikationsplanung.
Daher empfiehlt es sich, beispielsweise
mit Ihren Mitarbeitern ein Gespräch zu
führen und Sie in den Recherche-Pro-
zess einzubeziehen. Sie können auch
Ihre Kunden fragen, was diese mit Ihrem
Unternehmen verbinden und warum sie
(vielleicht schon seit vielen Jahren?) zu
Ihnen kommen anstatt zur Konkurrenz
zu gehen.
Einleitung & Ziel des Leitfadens
Täglich prasseln hunderte Werbebot-
schaften auf uns ein. Ihren Kunden geht
das genauso. Um sich aus dieser Masse
hervorzuheben, sollten Sie Ihre Zielgrup-
pen gut kennen und interessante Inhalte
anbieten. Ihre Webseite muss die Fra-
gen beantworten, die Ihre (potenziellen)
Kunden bei Google stellen. Eine Kom-
munikationsstrategie hilft Ihnen Schritt
für Schritt dabei, dieses Ziel zu errei-
chen. Eine Strategie zu haben bedeutet,
sich einen Plan zurechtzulegen, um ein
bestimmtes Ziel zu erreichen. Ziel dieser
Maßnahmen: Kommunikation soll Sie in
Ihrem Geschäftserfolg unterstützen, bei-
spielsweise indem Sie bestehende Kun-
den binden oder neue Kunden gewinnen.
Eine Strategie zu formulieren bedeutet
auch, sich über die Potenziale von Kom-
munikation bewusst zu werden und Bud-
get und Zeit richtig einzuteilen. Auch lernt
man eine Menge über seine Kunden: Mit
wem möchte man überhaupt sprechen,
wie „ticken“ diese Zielgruppen, auf wel-
che Art möchten Sie mit ihnen über wel-
che Medien (Zeitung, Internet, Plakate/
Anzeigen etc.), sprechen?
Ziel dieses Leitfadens ist es, Sie in 6
Schritten auf dem Weg zu Ihrer Kommu-
nikationsstrategie zu begleiten:
►► Schritt 1: Analyse – Lernen Sie Ihr
Unternehmen und Umfeld kennen
►► Schritt 2: Positionierung – Wie finden
Sie ein Alleinstellungsmerkmal?
Bevor Sie sich Gedanken über Ziele
oder Maßnahmen für die Kommunikation
machen können, sollten Sie analysieren
in welchem Umfeld Sie sich bewegen.
Das beginnt beim eigenen Unterneh-
men, geht über regionale Gegebenhei-
ten und endet bei den Wettbewerbern.
►► Welches Einzugsgebiet haben Sie,
welche Produkte oder Services bie-
ten Sie im Vergleich zu Ihren Wettbe-
werbern an?
►► Wo liegen die Stärken und Schwä-
chen Ihres Unternehmens?
►► Wie viele Personen können Sie in
Ihrem Einzugsgebiet erreichen?
►► Wie sieht die Marktlage momentan
aus?
►► Bewegen Sie sich in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten für Ihre Branche
oder läuft es für alle Unternehmen
gut?
Viele dieser Informationen können Sie
im Internet recherchieren. Im Optimalfall
finden Sie die Wettbewerber, die auch in
Ihrer Region aktiv sind. Sie kennen Ihr
Unternehmen und Ihre Branche schon in-
und auswendig? Damit liegen Sie sicher
richtig, aber der Blick über den Tellerrand
kann sich dennoch lohnen: Ihre Mitarbei-
ter oder Ihre Kunden haben möglicher-
Schritt 1: Analyse – Lernen Sie
Ihr Unternehmen und Umfeld kennen
6 7
Leitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - BasiswissenLeitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - Basiswissen
►► Was machen Kunden mit Ihren Pro-
dukten?
►► Was machen Ihre Produkte aus Ihren
Kunden?
►► Warum wird Ihr Unternehmen
gebraucht?
►► Welche Kunden-Bedürfnisse erfüllen
Ihre Produkte oder Dienstleistungen
Wenn Sie ein Zulieferer sind, könnten
folgende Aspekte wichtig sein:
►► Was wird aus Ihren Produkten, wenn
diese bei den Endkunden landen?
►► Welche Emotionen verbinden Kun-
den mit diesen Produkten?
►► Was macht Ihr Unternehmen mit sei-
nen Produkten oder Dienstleistungen
möglich?
Wenn Sie ein Alleinstellungsmerkmal
gefunden haben, versuchen Sie es in
einem oder in wenigen Sätzen zusam-
menzufassen. Besonders für Unterneh-
men mit sehr speziellen Produkten gilt:
Im ersten Kontakt interessieren sich
Menschen selten für Details. Vereinfa-
chen Sie daher komplexe Inhalte so gut
es geht.
diese Antworten und Erkenntnisse mit in
Ihren Überlegungen zum Alleinstellungs-
merkmal einfließen lassen. Geben Sie
sich ausreichend Zeit, um diesen Denk-
prozess abzuschließen. Er kann für den
Erfolg Ihres Unternehmens entschei-
dend sein.
Beobachten Sie Ihren Arbeitstalltag mit
der Suche nach einem „Alleinstellungs-
merkmal“ im Hinterkopf – vielleicht fällt
Ihnen etwas auf. Sprechen Sie mit ihren
treuesten Kunden und Mitarbeitern -
was schätzen diese an Ihrem Unterneh-
men, welche Assoziationen entstehen?
Sie haben nun Ihr Umfeld analysiert und
kennen Ihre Wettbewerber. Im nächsen
Schritt positionieren Sie Ihr Unterneh-
men, indem Sie über ein Alleinstellungs-
merkmal nachdenken.
►► Was macht Ihr Unternehmen beson-
ders im Vergleich zu Ihren Wettbe-
werbern?
►► Warum sollte ein Kunde zu Ihnen
kommen und nicht zu einem ver-
gleichbaren Anbieter gehen?
Bei Ausbildungsbetrieben gilt auch:
►► Warum sollte ein junger Mensch
gerade bei Ihnen eine Ausbildung
machen?
►► Warum ist es gut, bei Ihnen zu arbei-
ten?
Wenn Sie diese Fragen beantworten kön-
nen, finden Sie auch Ihr Alleinstellungs-
merkmal. Was keine Alleinstellungs-
merkmale sind: pünktlich, dynamisch,
oder kompetent – das sind Hülsenwör-
ter, die jeder Unternehmer für sich bean-
sprucht. Suchen Sie nach etwas, das nur
Sie sind, dass nur Sie können. Denken
Sie dabei auch um die Ecke:
Ein richtiges Alleinstellungsmerkmal
zu finden, scheint für viele Unterneh-
mer eine zunächst unlösbare Aufgabe.
Man muss einige Zeit investieren, um zu
einem guten, kreativen Ergebnis zu kom-
men. Als Hilfe können Sie zum Beispiel
ein Dokument anlegen, in dem Sie über
mehrere Wochen hinweg Ideen sam-
meln, die Sie nach und nach verfeinern.
Beobachten Sie Ihren Arbeitsalltag mit
der Suche nach einem „Alleinstellungs-
merkmal“ im Hinterkopf – vielleicht fällt
Ihnen etwas auf. Im Rahmen der Analyse
haben Sie ja auch bereits mit Ihren Kun-
den und Mitarbeitern gesprochen und
herausgefunden, was diese an Ihrem
Unternehmen schätzen. Sie können
Schritt 2: Positionierung – Wie finden
Sie ein Alleinstellungsmerkmal?
8 9
Leitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - BasiswissenLeitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - Basiswissen
halten über verschiedene Altersklas-
sen hinweg aufgeschlüsselt und erklärt.
Lesen Ihre Kunden Blogs oder Internet-
foren, sind sie auf XING oder Facebook
aktiv oder nehmen sie am Ende doch die
Zeitung in die Hand? Alternativ zum Blick
in eine Studie, können Sie Ihre Kunden
auch direkt fragen. Welche Informatio-
nen möchte sie von Ihnen? Gehen sie auf
Ihre Webseite oder suchen sie in der Zei-
tung nach Angeboten? Sind sie an einem
E-Mail-Newsletter interessiert? Sie kön-
nen dies im Gespräch Ihre Kunden direkt
fragen oder Sie entwerfen einen Frage-
bogen, den Sie auf Ihre Webseite stel-
len oder im Laden auslegen. Ziel ist es,
am Ende eine möglichst exakte, virtuelle
Vorlage eines Musterkunden zu haben
– diese Vorlage haben Sie immer im
Kopf, egal ob Sie nun auf Ihrer Webseite
schreiben, einen Flyer formulieren oder
ein Bild für ein Plakat aussuchen. Geben
Sie Anna, Peter, Hans-Jürgen, Alexan-
dra, Thomas, Pia oder auch San Diego
ein Gesicht. Der Kunde sollte das Gefühl
haben, dass Sie gezielt mit ihm spre-
chen, und zwar über genau die Themen,
die ihn auch interessieren, in einem Ton-
fall, bei dem er gerne zuhört.
►► sich als Experte in einem speziel-
len Marktsegment positionieren (bei-
spielweise in einem Blog) oder neue
Mitarbeiter gewinnen.
Das sind nur Vorschläge, wie Ihre Ziel-
setzung aussehen könnte, dazu noch
recht grobe, die Sie sicherlich viel spezi-
fischer formulieren können. Anstatt nur
pauschal „Kunden gewinnen“ als Ziel
anzugeben, können Sie beispielsweise
überlegen, welche Kunden Sie eher
über Facebook oder besser doch über
Ihre Webseite ansprechen können.
Vielleicht müssen Sie einem speziel-
len Teil Ihrer Kundschaft, beispielsweise
B2B-Kunden oder Senioren, sogar kom-
plett eigene Einstiegsseiten oder gar
einen eigenen Online-Kanal widmen -
so wie in unserem nächsten Beispiel.
Im Geschäftsleben ist Ihr Kunde der
wichtigste Gesprächspartner – und kei-
ner ist gleich. Sie unterscheiden sich in
Vorwissen, Motivation, Erwartungshal-
tung, Alter und Mediennutzung. Umso
wichtiger ist es also, dass Sie genau wis-
sen, wer Ihre Kunden sind und wissen
wie deren Alltag aussieht. Nur so können
Sie sicherstellen, dass Sie Ihren Kun-
den auf Augenhöhe begegnen und die
Ansprache passt.
In den meisten Fällen kennen Sie Ihre
Zielgruppe schon – Sie haben ja täglich
mit ihr zu tun. Nehmen Sie sich doch ein-
fach mal die Zeit und schreiben Sie auf,
wie Ihre Kunden wirklich „ticken“.
►► Wie sehen sie aus, Ihre drei typi-
schen Kunden?
►► Was sind ihre Wünsche und Vorstel-
lungen, was interessiert sie, worauf
legen sie wert?
►► Was mögen sie gar nicht?
►► Wie alt sind sie, sind sie männlich
oder weiblich?
►► Und vor allem: wie informieren sie
sich, welche Medien lesen sie?
Anhaltspunkte dafür finden Sie beispiels-
weise in der kostenlos verfügbaren ARD/
ZDF-Online-Studie 2013. Dort ist das
Online-Informations- und Nutzungsver-
Unternehmen können im Internet ver-
schiedene Kommunikationsziele verfol-
gen, beispielweise:
►► Neue Kunden gewinnen,
►► bestehende Kunden binden
►► eine Online-Servicestelle für Rück-
fragen einrichten (z.B. in einem Inter-
netforum),
►► Verständnis für komplexe Produkte
schaffen (z.B. mit Erklärvideos auf
YouTube),
Schritt 3: Zielgruppe – Lernen Sie Ihre
Kunden besser kennen
Schritt 4: Ziele definieren – Was möch-
ten Sie mit Kommunikation erreichen?
?Blogger
Bei einem Blogger handelt
es sich um eine Person, die
einen Weblog betreibt. Web-
logs (Kurzform. Blogs) sind
eine Art Internettagebuch.
!Studie
Die ARD / ZDF-Online-Studie
finden Sie unter: http://www.
ard-zdf-onlinestudie.de/
10 11
Leitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - BasiswissenLeitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - Basiswissen
Zeigen Sie Ihre Werkstatt und Ihren
Werkstattmeister, beweisen Sie in Bil-
dern oder kurzen Videos, wie gut Ihr
Reparaturservice funktioniert und wie toll
der Zustand der restaurierten Gebraucht-
geräte ist.
Denken Sie sich Themen aus, die
“HiFi-Enthusiasten” auch wirklich inter-
essieren. Mischen Sie sich “unter’s Volk”,
diskutieren Sie mit in Blogs oder Foren.
Aber Vorsicht: keine Werbung, sondern
Service. Wenn sie beweisen, dass Sie
kompetent sind, dann können Sie im
Netz auch Kunden gewinnen. Seien Sie
der Insider, der Experte, an den man sich
gerne wendet. Plumpe werbliche Spra-
che in Superlativen kommt im Netz nicht
gut an und schreckt eher ab.
Der Hifi-Händler aus unserem Beispiel
versucht Vertrauen aufzubauen und als
glaubwürdig wahrgenommen zu werden,
um so Aufmerksamkeit auf die eigene
Webseite und die Angebote dort zu len-
ken. Damit es da auch zum Geschäfts-
abschluss kommt, hat er sichergestellt,
dass seine Webseite eine hohe Qualität
hat. Seine Social Media Aktivitäten die-
nen vor allem dem Zweck mehr Besu-
cher auf die Website zu bringen.
Die eigene Webseite ist das „digitale
Zuhause“ im Web – Social Media-Kanäle
ergänzen
Ihre digitale Kommunikationsstrate-
gie sollte immer von Ihrer Webseite als
erste Anlaufstelle ausgehen. Die Interne-
tadresse (URL) Ihrer Webseite verbrei-
ten Sie auf allen Kanälen – angefangen
bei der Visitenkarte über einen Eintrag
bei Google Places für Unternehmen bis
hin zu Ihrer E-Mail-Signatur. Ihnen fal-
len sicherlich eine Menge Stellen ein, an
denen Sie Ihre Webadresse platzieren
können. Auf Ihrer Webseite gewinnt der
Kunde den berühmten ersten Eindruck
von Ihrem Unternehmen und muss mit
den wesentlichen Informationen versorgt
werden. Erst wenn Sie mit Ihrer Web-
seite zufrieden sind und Sie diese regel-
mäßig mit neuen Inhalten versorgen kön-
nen, sollten Sie über Aktivitäten in Social
Media, wie z.B. Facebook oder Twit-
ter nachdenken. Zuvor sollten Sie aber
noch ein Unternehmensprofil mit Link auf
Ihre Webseite beispielsweise bei Google
Places einrichten.
Sie sind ein lokaler Hifi-Händler, der eine
neue Spezialwerkstatt hat, in der HiFi-
Geräte repariert und restauriert wer-
den. Dieses Angebot trifft deutschland-
weit auf Interessenten. Sie bieten aber
auch einen besonderen Installationsser-
vice für Senioren an, die mit der Einrich-
tung von modernen HiFi-Geräten über-
fordert sind. Diese Kundschaft kommt
fast ausschließlich aus der Region. Die
Senioren und deren mittlerweile ü40-Kin-
der werden Ihre Anzeige in einer regio-
nalen Zeitung durchaus lesen, so dass
dies nach wie vor eine geeignete Werbe-
maßnahme sein kann.
Die Zielgruppe der “HiFi-Enthusiasten”,
die sich für Ihren neuen Reparatur- und
Restaurationsservice interessieren soll,
ist jedoch über ganz Deutschland ver-
streut im Internet aktiv. Sie möchten
diese gezielt ansprechen, da Sie ein ent-
sprechendes Sortiment an hochwerti-
gen, restaurierten Gebrauchtgeräten für
Enthusiasten in Ihrem Portfolio haben.
Konzipieren Sie eine Internetseite (z.B.
einen Blog), die diese Zielgruppe geson-
dert anspricht.
Versuchen Sie nun, Ihre zuvor angestell-
ten Überlegungen ins Internet zu über-
tragen. Ihnen stehen eine Vielzahl von
Kanälen und Gestaltungsmöglichkeiten
offen – die Frage ist nun, wie und in wel-
chem Medium Sie Ihre Zielgruppen am
besten erreichen.
Maßnahme 1: Die eigene Website
Verstehen Sie Ihre eigene Webseite als
eineArt Unternehmensmagazin. Hier ver-
mitteln Sie grundlegende Informationen
– aber Sie erzählen auch die Geschichte
Ihres Unternehmens, die sich ständig
verändert und entwickelt. Oder kommen-
tieren Sie Branchentrends und Marktent-
wicklungen, weisen Sie auf aktuelle Stu-
dien hin. Gute, aktuelle Inhalte sind auch
die beste Suchmaschinenoptimierung.
Eine Suchmaschine wie Google versucht
auf Suchanfragen die besten Antworten
zu liefern – wer auf seiner Website keine
Antworten hat, wird auch nicht gefunden.
Praxisbeispiel Schritt 5: Maßnahmen planen – Wie
möchten Sie die Ziele erreichen?
?Social Media
Häufig auch als soziale
Medien bezeichnet, ist ein
Sammel­begriff für internet-
basierte mediale Ange­bote,
die auf sozialer Interaktion
und den technischen Mög-
lichkeiten des sog. Web 2.0
basieren. Dabei stehen Kom­
munikation und der Aus-
tausch nutzer­ge­nerierter
Inhalte (User-Generated Con-
tent) im Vordergrund. Die
sozialen Medien gewinnen
zunehmend auch kom­mer­
zielle Bedeutung, da die ver-
netzte Struk­tur der Nutzer-
schaft großes Potenzial für
die wirkungsvolle Übermitt-
lung kommerzieller Nachrich-
ten und Inhalte bildet (Social
Commerce)..
Que lle: http://wirtschaftslexi-
kon.gabler.de/

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Wegweiser für Ihre Kommunikationsstrategie

  • 2. 2 3 Leitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - BasiswissenLeitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - Basiswissen Erfolgreich im Internet: Vermarkten, Wissen managen und lernen. Der eBusiness-Lotse informiert kleine und mittlere Unternehmen zu den Themen Web- seite, Social Media, E-Learning und Wissensmanagement. Er ist Teil der Förderinitia- tive „Mittelstand Digital“ des BMWi. Alle Angebote sind kostenfrei. Viele Unternehmen wollen mit Webseite, Facebook, Blog und Co. neue Kunden gewin- nen, bestehende Kunden an sich binden oder die Mitarbeiter besser vernetzen. Am Anfang fehlt häufig die Orientierung – was passt zu meinem Unternehmen, was kann ich selbst leisten, wofür brauche ich Dienstleister, wie kann ich neue Medien optimal nutzen? Der eBusiness-Lotse Darmstadt-Dieburg findet gemeinsam mit Ihnen die richtigen Ant- worten. Wer steckt dahinter: Die Hochschule Darmstadt hat gemeinsam mit dem httc e.V. den eBusiness-Lotsen Darmstadt-Dieburg ins Leben gerufen. Ziel dieses vom Bundesministerium für Wirt- schaft und Energie geförderten Kompetenzzentrums für Onlinekommunikation und E-Learning ist es, aktuelles Wissen schnell und unkompliziert in die Praxis zu transfe- rieren und Unternehmen die Möglichkeit eines Erfahrungsaustauschs zu bieten. Kontakt: E-Mail: kontakt@ebusiness-info.de Telefon: (0) 6071-82 9339 Fax +49 (0) 6071-82 9425 Twitter: @ebusiness_info Google+: ebusiness_info YouTube: ebusinessLotse Facebook: facebook.com/ebusinessinfo Anschrift: c/o eBusiness-Lotse Hochschule Darmstadt Institut für Kommunikation und Medien Max-Planck-Straße 2 64807 Dieburg Einleitung & Ziel des Leifadens 4 Schritt 1: Analyse – Lernen Sie Ihr Umfeld und Unternehmen kennen 5 Schritt 2: Positionierung – Wie finden Sie ein Alleinstellungsmerkmal? 6 Schritt 3: Zielgruppe – Lernen Sie Ihre Kunden besser kennen. 8 Schritt 4: Ziele definieren – Was möchten Sie mit Ihrer Kommunikaton erreichen? 9 Praxisbeispiel 10 Schritt 5: Maßnahmen planen – Wie möchten Sie Ihre Ziele erreichen? 11 Maßnahme 1: Die eigene Website 11 Maßnahme 2: Google Places 12 Maßnahme 3: Blogs 13 Maßnahme 4: Facebook 14 Maßnahme 5: XING 14 Maßnahme 6: Twitter 15 Maßnahme 7: Foren 16 Schritt 6: Analysieren Sie Ihren Erfolg 17 Wie finden Sie spannende Themen für Ihre Kommunikation? 18 Schritt für Schritt: Eine Nachricht über Social Media verbreiten 20 Fragebogen zur Zielgruppenanalyse 22 Inhalt Impressum Herausgeber, Redaktion, Gestaltung & Produktion: c/o eBusiness-Lotse Hochschule Darmstadt Institut für Kommunikation & Medien Max-Planck-Straße 2 64807 Dieburg www.ebusiness-info.de kontakt@ebusiness-info.de Bildquellen: Eigene Fotografien und Sceenshots Autoren: Matthias Bastian und Pia Sue Helferich Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Thomas Pleil Druck: Druckerei der Hochschule Darmstadt Auflage: 1.0
  • 3. 4 5 Leitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - BasiswissenLeitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - Basiswissen ►► Schritt 3: Zielgruppe – Lernen Sie Ihre Kunden besser kennen. ►► Schritt 4: Ziele definieren – Was möchten Sie mit Ihrer Kommunika- tion erreichen? ►► Schritt 5: Maßnahmen planen – Wie möchten Sie die Ziele erreichen? ►► Schritt 6: Analysieren Sie Ihren Erfolg Am Ende dieses Leitfadens finden Sie einen Fragebogen, der Ihnen bei einer ersten Orientierung zu Zielen und Ziel- gruppen helfen kann und einen Überblick über mögliche Themen gibt. Obwohl der Schwerpunkt dieser Broschüre auf der Onlinekommunikation liegt, können Sie Themen wie Alleinstel- lungsmerkmal oder die Analyse Ihre Ziel- gruppe auch auf die Kommunikation in Flyern oder Broschüren übertragen. weise einen ganz anderen Blick auf Ihr Unternehmen und liefern wertvolle Hin- weise für Ihre Kommunikationsplanung. Daher empfiehlt es sich, beispielsweise mit Ihren Mitarbeitern ein Gespräch zu führen und Sie in den Recherche-Pro- zess einzubeziehen. Sie können auch Ihre Kunden fragen, was diese mit Ihrem Unternehmen verbinden und warum sie (vielleicht schon seit vielen Jahren?) zu Ihnen kommen anstatt zur Konkurrenz zu gehen. Einleitung & Ziel des Leitfadens Täglich prasseln hunderte Werbebot- schaften auf uns ein. Ihren Kunden geht das genauso. Um sich aus dieser Masse hervorzuheben, sollten Sie Ihre Zielgrup- pen gut kennen und interessante Inhalte anbieten. Ihre Webseite muss die Fra- gen beantworten, die Ihre (potenziellen) Kunden bei Google stellen. Eine Kom- munikationsstrategie hilft Ihnen Schritt für Schritt dabei, dieses Ziel zu errei- chen. Eine Strategie zu haben bedeutet, sich einen Plan zurechtzulegen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Ziel dieser Maßnahmen: Kommunikation soll Sie in Ihrem Geschäftserfolg unterstützen, bei- spielsweise indem Sie bestehende Kun- den binden oder neue Kunden gewinnen. Eine Strategie zu formulieren bedeutet auch, sich über die Potenziale von Kom- munikation bewusst zu werden und Bud- get und Zeit richtig einzuteilen. Auch lernt man eine Menge über seine Kunden: Mit wem möchte man überhaupt sprechen, wie „ticken“ diese Zielgruppen, auf wel- che Art möchten Sie mit ihnen über wel- che Medien (Zeitung, Internet, Plakate/ Anzeigen etc.), sprechen? Ziel dieses Leitfadens ist es, Sie in 6 Schritten auf dem Weg zu Ihrer Kommu- nikationsstrategie zu begleiten: ►► Schritt 1: Analyse – Lernen Sie Ihr Unternehmen und Umfeld kennen ►► Schritt 2: Positionierung – Wie finden Sie ein Alleinstellungsmerkmal? Bevor Sie sich Gedanken über Ziele oder Maßnahmen für die Kommunikation machen können, sollten Sie analysieren in welchem Umfeld Sie sich bewegen. Das beginnt beim eigenen Unterneh- men, geht über regionale Gegebenhei- ten und endet bei den Wettbewerbern. ►► Welches Einzugsgebiet haben Sie, welche Produkte oder Services bie- ten Sie im Vergleich zu Ihren Wettbe- werbern an? ►► Wo liegen die Stärken und Schwä- chen Ihres Unternehmens? ►► Wie viele Personen können Sie in Ihrem Einzugsgebiet erreichen? ►► Wie sieht die Marktlage momentan aus? ►► Bewegen Sie sich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für Ihre Branche oder läuft es für alle Unternehmen gut? Viele dieser Informationen können Sie im Internet recherchieren. Im Optimalfall finden Sie die Wettbewerber, die auch in Ihrer Region aktiv sind. Sie kennen Ihr Unternehmen und Ihre Branche schon in- und auswendig? Damit liegen Sie sicher richtig, aber der Blick über den Tellerrand kann sich dennoch lohnen: Ihre Mitarbei- ter oder Ihre Kunden haben möglicher- Schritt 1: Analyse – Lernen Sie Ihr Unternehmen und Umfeld kennen
  • 4. 6 7 Leitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - BasiswissenLeitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - Basiswissen ►► Was machen Kunden mit Ihren Pro- dukten? ►► Was machen Ihre Produkte aus Ihren Kunden? ►► Warum wird Ihr Unternehmen gebraucht? ►► Welche Kunden-Bedürfnisse erfüllen Ihre Produkte oder Dienstleistungen Wenn Sie ein Zulieferer sind, könnten folgende Aspekte wichtig sein: ►► Was wird aus Ihren Produkten, wenn diese bei den Endkunden landen? ►► Welche Emotionen verbinden Kun- den mit diesen Produkten? ►► Was macht Ihr Unternehmen mit sei- nen Produkten oder Dienstleistungen möglich? Wenn Sie ein Alleinstellungsmerkmal gefunden haben, versuchen Sie es in einem oder in wenigen Sätzen zusam- menzufassen. Besonders für Unterneh- men mit sehr speziellen Produkten gilt: Im ersten Kontakt interessieren sich Menschen selten für Details. Vereinfa- chen Sie daher komplexe Inhalte so gut es geht. diese Antworten und Erkenntnisse mit in Ihren Überlegungen zum Alleinstellungs- merkmal einfließen lassen. Geben Sie sich ausreichend Zeit, um diesen Denk- prozess abzuschließen. Er kann für den Erfolg Ihres Unternehmens entschei- dend sein. Beobachten Sie Ihren Arbeitstalltag mit der Suche nach einem „Alleinstellungs- merkmal“ im Hinterkopf – vielleicht fällt Ihnen etwas auf. Sprechen Sie mit ihren treuesten Kunden und Mitarbeitern - was schätzen diese an Ihrem Unterneh- men, welche Assoziationen entstehen? Sie haben nun Ihr Umfeld analysiert und kennen Ihre Wettbewerber. Im nächsen Schritt positionieren Sie Ihr Unterneh- men, indem Sie über ein Alleinstellungs- merkmal nachdenken. ►► Was macht Ihr Unternehmen beson- ders im Vergleich zu Ihren Wettbe- werbern? ►► Warum sollte ein Kunde zu Ihnen kommen und nicht zu einem ver- gleichbaren Anbieter gehen? Bei Ausbildungsbetrieben gilt auch: ►► Warum sollte ein junger Mensch gerade bei Ihnen eine Ausbildung machen? ►► Warum ist es gut, bei Ihnen zu arbei- ten? Wenn Sie diese Fragen beantworten kön- nen, finden Sie auch Ihr Alleinstellungs- merkmal. Was keine Alleinstellungs- merkmale sind: pünktlich, dynamisch, oder kompetent – das sind Hülsenwör- ter, die jeder Unternehmer für sich bean- sprucht. Suchen Sie nach etwas, das nur Sie sind, dass nur Sie können. Denken Sie dabei auch um die Ecke: Ein richtiges Alleinstellungsmerkmal zu finden, scheint für viele Unterneh- mer eine zunächst unlösbare Aufgabe. Man muss einige Zeit investieren, um zu einem guten, kreativen Ergebnis zu kom- men. Als Hilfe können Sie zum Beispiel ein Dokument anlegen, in dem Sie über mehrere Wochen hinweg Ideen sam- meln, die Sie nach und nach verfeinern. Beobachten Sie Ihren Arbeitsalltag mit der Suche nach einem „Alleinstellungs- merkmal“ im Hinterkopf – vielleicht fällt Ihnen etwas auf. Im Rahmen der Analyse haben Sie ja auch bereits mit Ihren Kun- den und Mitarbeitern gesprochen und herausgefunden, was diese an Ihrem Unternehmen schätzen. Sie können Schritt 2: Positionierung – Wie finden Sie ein Alleinstellungsmerkmal?
  • 5. 8 9 Leitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - BasiswissenLeitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - Basiswissen halten über verschiedene Altersklas- sen hinweg aufgeschlüsselt und erklärt. Lesen Ihre Kunden Blogs oder Internet- foren, sind sie auf XING oder Facebook aktiv oder nehmen sie am Ende doch die Zeitung in die Hand? Alternativ zum Blick in eine Studie, können Sie Ihre Kunden auch direkt fragen. Welche Informatio- nen möchte sie von Ihnen? Gehen sie auf Ihre Webseite oder suchen sie in der Zei- tung nach Angeboten? Sind sie an einem E-Mail-Newsletter interessiert? Sie kön- nen dies im Gespräch Ihre Kunden direkt fragen oder Sie entwerfen einen Frage- bogen, den Sie auf Ihre Webseite stel- len oder im Laden auslegen. Ziel ist es, am Ende eine möglichst exakte, virtuelle Vorlage eines Musterkunden zu haben – diese Vorlage haben Sie immer im Kopf, egal ob Sie nun auf Ihrer Webseite schreiben, einen Flyer formulieren oder ein Bild für ein Plakat aussuchen. Geben Sie Anna, Peter, Hans-Jürgen, Alexan- dra, Thomas, Pia oder auch San Diego ein Gesicht. Der Kunde sollte das Gefühl haben, dass Sie gezielt mit ihm spre- chen, und zwar über genau die Themen, die ihn auch interessieren, in einem Ton- fall, bei dem er gerne zuhört. ►► sich als Experte in einem speziel- len Marktsegment positionieren (bei- spielweise in einem Blog) oder neue Mitarbeiter gewinnen. Das sind nur Vorschläge, wie Ihre Ziel- setzung aussehen könnte, dazu noch recht grobe, die Sie sicherlich viel spezi- fischer formulieren können. Anstatt nur pauschal „Kunden gewinnen“ als Ziel anzugeben, können Sie beispielsweise überlegen, welche Kunden Sie eher über Facebook oder besser doch über Ihre Webseite ansprechen können. Vielleicht müssen Sie einem speziel- len Teil Ihrer Kundschaft, beispielsweise B2B-Kunden oder Senioren, sogar kom- plett eigene Einstiegsseiten oder gar einen eigenen Online-Kanal widmen - so wie in unserem nächsten Beispiel. Im Geschäftsleben ist Ihr Kunde der wichtigste Gesprächspartner – und kei- ner ist gleich. Sie unterscheiden sich in Vorwissen, Motivation, Erwartungshal- tung, Alter und Mediennutzung. Umso wichtiger ist es also, dass Sie genau wis- sen, wer Ihre Kunden sind und wissen wie deren Alltag aussieht. Nur so können Sie sicherstellen, dass Sie Ihren Kun- den auf Augenhöhe begegnen und die Ansprache passt. In den meisten Fällen kennen Sie Ihre Zielgruppe schon – Sie haben ja täglich mit ihr zu tun. Nehmen Sie sich doch ein- fach mal die Zeit und schreiben Sie auf, wie Ihre Kunden wirklich „ticken“. ►► Wie sehen sie aus, Ihre drei typi- schen Kunden? ►► Was sind ihre Wünsche und Vorstel- lungen, was interessiert sie, worauf legen sie wert? ►► Was mögen sie gar nicht? ►► Wie alt sind sie, sind sie männlich oder weiblich? ►► Und vor allem: wie informieren sie sich, welche Medien lesen sie? Anhaltspunkte dafür finden Sie beispiels- weise in der kostenlos verfügbaren ARD/ ZDF-Online-Studie 2013. Dort ist das Online-Informations- und Nutzungsver- Unternehmen können im Internet ver- schiedene Kommunikationsziele verfol- gen, beispielweise: ►► Neue Kunden gewinnen, ►► bestehende Kunden binden ►► eine Online-Servicestelle für Rück- fragen einrichten (z.B. in einem Inter- netforum), ►► Verständnis für komplexe Produkte schaffen (z.B. mit Erklärvideos auf YouTube), Schritt 3: Zielgruppe – Lernen Sie Ihre Kunden besser kennen Schritt 4: Ziele definieren – Was möch- ten Sie mit Kommunikation erreichen? ?Blogger Bei einem Blogger handelt es sich um eine Person, die einen Weblog betreibt. Web- logs (Kurzform. Blogs) sind eine Art Internettagebuch. !Studie Die ARD / ZDF-Online-Studie finden Sie unter: http://www. ard-zdf-onlinestudie.de/
  • 6. 10 11 Leitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - BasiswissenLeitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - Basiswissen Zeigen Sie Ihre Werkstatt und Ihren Werkstattmeister, beweisen Sie in Bil- dern oder kurzen Videos, wie gut Ihr Reparaturservice funktioniert und wie toll der Zustand der restaurierten Gebraucht- geräte ist. Denken Sie sich Themen aus, die “HiFi-Enthusiasten” auch wirklich inter- essieren. Mischen Sie sich “unter’s Volk”, diskutieren Sie mit in Blogs oder Foren. Aber Vorsicht: keine Werbung, sondern Service. Wenn sie beweisen, dass Sie kompetent sind, dann können Sie im Netz auch Kunden gewinnen. Seien Sie der Insider, der Experte, an den man sich gerne wendet. Plumpe werbliche Spra- che in Superlativen kommt im Netz nicht gut an und schreckt eher ab. Der Hifi-Händler aus unserem Beispiel versucht Vertrauen aufzubauen und als glaubwürdig wahrgenommen zu werden, um so Aufmerksamkeit auf die eigene Webseite und die Angebote dort zu len- ken. Damit es da auch zum Geschäfts- abschluss kommt, hat er sichergestellt, dass seine Webseite eine hohe Qualität hat. Seine Social Media Aktivitäten die- nen vor allem dem Zweck mehr Besu- cher auf die Website zu bringen. Die eigene Webseite ist das „digitale Zuhause“ im Web – Social Media-Kanäle ergänzen Ihre digitale Kommunikationsstrate- gie sollte immer von Ihrer Webseite als erste Anlaufstelle ausgehen. Die Interne- tadresse (URL) Ihrer Webseite verbrei- ten Sie auf allen Kanälen – angefangen bei der Visitenkarte über einen Eintrag bei Google Places für Unternehmen bis hin zu Ihrer E-Mail-Signatur. Ihnen fal- len sicherlich eine Menge Stellen ein, an denen Sie Ihre Webadresse platzieren können. Auf Ihrer Webseite gewinnt der Kunde den berühmten ersten Eindruck von Ihrem Unternehmen und muss mit den wesentlichen Informationen versorgt werden. Erst wenn Sie mit Ihrer Web- seite zufrieden sind und Sie diese regel- mäßig mit neuen Inhalten versorgen kön- nen, sollten Sie über Aktivitäten in Social Media, wie z.B. Facebook oder Twit- ter nachdenken. Zuvor sollten Sie aber noch ein Unternehmensprofil mit Link auf Ihre Webseite beispielsweise bei Google Places einrichten. Sie sind ein lokaler Hifi-Händler, der eine neue Spezialwerkstatt hat, in der HiFi- Geräte repariert und restauriert wer- den. Dieses Angebot trifft deutschland- weit auf Interessenten. Sie bieten aber auch einen besonderen Installationsser- vice für Senioren an, die mit der Einrich- tung von modernen HiFi-Geräten über- fordert sind. Diese Kundschaft kommt fast ausschließlich aus der Region. Die Senioren und deren mittlerweile ü40-Kin- der werden Ihre Anzeige in einer regio- nalen Zeitung durchaus lesen, so dass dies nach wie vor eine geeignete Werbe- maßnahme sein kann. Die Zielgruppe der “HiFi-Enthusiasten”, die sich für Ihren neuen Reparatur- und Restaurationsservice interessieren soll, ist jedoch über ganz Deutschland ver- streut im Internet aktiv. Sie möchten diese gezielt ansprechen, da Sie ein ent- sprechendes Sortiment an hochwerti- gen, restaurierten Gebrauchtgeräten für Enthusiasten in Ihrem Portfolio haben. Konzipieren Sie eine Internetseite (z.B. einen Blog), die diese Zielgruppe geson- dert anspricht. Versuchen Sie nun, Ihre zuvor angestell- ten Überlegungen ins Internet zu über- tragen. Ihnen stehen eine Vielzahl von Kanälen und Gestaltungsmöglichkeiten offen – die Frage ist nun, wie und in wel- chem Medium Sie Ihre Zielgruppen am besten erreichen. Maßnahme 1: Die eigene Website Verstehen Sie Ihre eigene Webseite als eineArt Unternehmensmagazin. Hier ver- mitteln Sie grundlegende Informationen – aber Sie erzählen auch die Geschichte Ihres Unternehmens, die sich ständig verändert und entwickelt. Oder kommen- tieren Sie Branchentrends und Marktent- wicklungen, weisen Sie auf aktuelle Stu- dien hin. Gute, aktuelle Inhalte sind auch die beste Suchmaschinenoptimierung. Eine Suchmaschine wie Google versucht auf Suchanfragen die besten Antworten zu liefern – wer auf seiner Website keine Antworten hat, wird auch nicht gefunden. Praxisbeispiel Schritt 5: Maßnahmen planen – Wie möchten Sie die Ziele erreichen? ?Social Media Häufig auch als soziale Medien bezeichnet, ist ein Sammel­begriff für internet- basierte mediale Ange­bote, die auf sozialer Interaktion und den technischen Mög- lichkeiten des sog. Web 2.0 basieren. Dabei stehen Kom­ munikation und der Aus- tausch nutzer­ge­nerierter Inhalte (User-Generated Con- tent) im Vordergrund. Die sozialen Medien gewinnen zunehmend auch kom­mer­ zielle Bedeutung, da die ver- netzte Struk­tur der Nutzer- schaft großes Potenzial für die wirkungsvolle Übermitt- lung kommerzieller Nachrich- ten und Inhalte bildet (Social Commerce).. Que lle: http://wirtschaftslexi- kon.gabler.de/
  • 7. 12 13 Leitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - BasiswissenLeitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - Basiswissen wichtig? Google schlägt bei Suchanfra- gen, die einen regionalen Bezug haben (beispielweise “Autowerkstatt in Dar- mstadt”), zuerst Ergebnisse aus der näheren Umgebung vor. Durch die Anga- ben in Google Places erhöhen Sie Ihre Sichtbarkeit in Google, so dass Ihre Kun- den Ihr Unternehmen besser finden – im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Anfahrt über Google Maps wird gleich mitgeliefert. Ein Eintrag bei Google Places ist also ein erster Schritt für eine erfolgreiche Präsenz im Internet. Auch Google Places beinhaltet bereits Elemente von “Social Media”. Sie kön- nen dort von Kunden bewertet werden (sogenannte “Erfahrungsberichte”) und auf diese Erfahrungsberichte auch ant- worten. Fragen Sie doch zufriedene Kunden direkt, ob sie Ihnen eine positive Bewertung auf Google Places geben. Alternativ können Sie beispielsweise auf Ihrer Visitenkarte oder auf Rechnungen um Rückmeldung und Bewertungen auf Google Places bitten. Vielleicht können Sie, wenn Sie ein Ladengeschäft haben, sogar einen Laptop aufstellen und Ihren online zu publizieren. Im Gegensatz zu dem News-Bereich einer Webseite wer- den Themen hier normalerweise aus- führlicher und persönlicher behandelt. Die Informationen gehen mehr in die Tiefe und verweisen auf weitere Quel- len im Internet, häufig auch auf andere Blogs (die „Blogosphäre“). Die Themen- setzung sollte eng anhand der Bedürf- nisse der Zielgruppen erfolgen. Schrei- ben Sie nicht nur über sich selbst, wie es im klassischen Marketing der Normal- fall ist, sondern suchen Sie nach The- men, die Ihre Kunden wirklich interes- sieren. Typischerweise vermittelt man in einem Blog mehr Hintergrundwissen und schafft Einblicke in den Unterneh- mensalltag. Gut geführte Blogs können sich auf die Platzierung in Suchmaschi- nen besonders positiv auswirken, da sie aktuelle, relevante Inhalte bereitstellen – ein entscheidender Aspekt bei der Such- maschinenoptimierung. Aber nur wenn der Blog regelmäßig gepflegt wird, stellt sich Erfolg ein. Maßnahme 2: Google Places Die Website ist die digitale Heimat eines Unternehmens. Wer diese Investition zu Anfang scheut, sollte zumindest eine digitale Visitenkarte hinterlegen – z.B. bei Google Places für Unternehmen, das Unternehmensverzeichnis von Google. Der Service ist kostenlos nutzbar – Sie benötigen allerdings ein Google-Konto. Es gibt noch andere Unternehmensver- zeichnisse oder Branchenverzeichnisse, wie z.B. www.gelbeseiten.de (allerdings nicht immer kostenfrei). Die mit Abstand relevanteste Plattform ist aktuell Google Places für Unternehmen, da sie direkt an die Suchmaschine von Google gekoppelt ist. Unter der Internetadresse: http://www. google.de/business/placesforbusiness/ können Sie sich bei Google Places für Unternehmen eintragen. Wenn Sie Ihr Konto eingerichtet haben, können Sie dort Ihren Kunden Informationen wie Kontaktmöglichkeiten, Öffnungszei- ten, Lage und Wegbeschreibung sowie erste Bilder hinterlegen. Wieso ist das Kunden so die Möglichkeit geben, direkt vor Ort eine Bewertung abzugeben. Ohne direkte Aufforderung kommen nur die wenigsten Kunden auf die Idee, eine positive Bewertung zu hinterlassen. Maßnahme 3: Blogs Weblogs (Kurzform: Blogs) gibt es mitt- lerweile in allen Formen. Bei einem Blog handelt es sich im weitesten Sinn um eine Art Internettagebuch. Die Palette reicht von reinen Foto-Blogs bis hin zu eher textlastigen, magazinähnlichen Publikationen. Die ARD/ZDF-Online-Stu- die 2013 zeigt, dass Blogs als Informa- tionsmedium immer wichtiger werden, nicht zuletzt, da sie über Suchmaschinen gut gefunden werden. Ein Blog ist typischerweise mit Ihrer Webseite verbunden – in einigen Fällen kann ein Blog sogar die ganze Unterneh- menswebseite ersetzen. Sehen Sie den Blog als eine Variante, auf einfache Art !Google Places Unter http://www.google.de/ business/placesforbusiness/ können Sie sich bei Google Places für Unternehmen ein- tragen. So sieht als Beispiel die Seite des eBusiness-Lotsen Darmstadt-Dieburg bei Google Places aus !Social Media Im Rahmen dieses Leitfadens stellen wir Ihnen die wich- tigsten Social Media Tools vor. In der Grafik sehen Sie was es darüberhinaus noch alles gibt. Seien Sie neugie- rig.
  • 8. 14 15 Leitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - BasiswissenLeitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - Basiswissen Pauschal lässt sich sagen, dass auf Facebook eher kurze Texte gelesen werden und die Ansprache häufig recht locker ist. Denken Sie über gute Bilder und Videos nach. Auch wenn Facebook sehr populär ist, sollten Sie Ihre aktuellen Themen nicht nur auf Facebook ausrich- ten. Mehr als 50 Prozent der Internetnut- zer in Deutschland sind nicht auf Face- book. Diese könnten Ihre Inhalte weder finden noch lesen. Eine gute Webseite sollte also immer Ihre erste Priorität sein. Maßnahme 5: XING XING ist mit etwa 3 Millionen Nutzern das populärste Business-Netzwerk in Deutschland und eines der wenigen deutschen Netzwerke, das im Schatten von Facebook weiter wächst. Es dient der persönlichen Vernetzung im Busi- ness-Bereich, das heißt, hier kommuni- zieren Sie direkt als Unternehmer mit Unternehmern und werden so zum Mar- kenbotschafter. Im Vordergrund steht die persönliche Kommunikation über private Nachrichten und der Aufbau eines gro- ßen, qualitativ hochwertigen Netzwerks. Die eigene Pinnwand kann zusätzlich als Ausspielkanal für Unternehmensnach- richten funktionieren. Im Vergleich zu Facebook ist die Kommunikation tenden- ziell etwas formaler. Nachrichten dürfen durchaus emotional sein, wer aber die ganze Zeit nur werblich oder unsachlich postet, wird auf Dauer kaum Sympathien gewinnen. Achten Sie darauf, dass Sie Ihr Profil vollständig ausfüllen und insbe- sondere Referenzen und einen Link auf Ihre Webseite hinterlegen. die einzelne Themen sichtbar machen. „Hashtags“ sind wie Überschriften für bestimmte Themengebiete, die gleich- gesinnte Nutzer zusammenbringen. Ent- sprechend sollte man für das eigene Unternehmen relevante Hashtags iden- tifizieren. Twitter ist ein vergleichsweise kleines Netzwerk, die meisten Nutzer hier haben eine sehr hohe digitale Affini- tät, sind gut vernetzt und demnach gute Multiplikatoren. Journalisten und die Medienbranche sind auf Twitter beson- ders aktiv. Definieren Sie Ihr Ziel, das Sie auf Twitter verfolgen: Vernetzung mit Gleichgesinnten oder Kollegen? Experte sein für Journalisten, Themeninteres- sierte oder gegebenenfalls eine Ser- vice-Stelle für den Kunden einrichten? All das sind Möglichkeiten. Das Twitter- Netzwerk sollten Sie dann entsprechend Ihrer Ziele ausbauen und besonders Nut- zern folgen, die für Sie interessant sind. Über eine Google-Suche (zum Beispiel. Name + Twitter) oder aber über die Twit- ter-Suche selbst können Sie viele inter- essante Nutzer identifizieren und ihnen anschließend folgen. Wichtig ist auch die Vernetzung mit the- matisch verwandten Blogs und Blogger, die für Ihre Nachrichten als Multiplikato- ren fungieren können. Der Blog verbindet außerdem die eigene Webseite mit wei- teren Social-Media-Kanälen und liefert Ihnen Themen, die Sie auch über Face- book oder Twitter diskutieren können. Er ist eine Art Bindeglied zur Social-Media- Welt und somit ein guter Ausgangspunkt für Ihre Social-Media-Strategie. Maßnahme 4: Facebook Facebook ist mit rund 25 Millionen Nut- zern das größte soziale Netzwerk in Deutschland. Bei Facebook gibt es wie in fast allen Social-Media-Kanälen drei kritische Erfolgsfaktoren: 1. Machen Sie deutlich, wer spricht. Kommunizieren Sie nicht nur über ein Logo. Menschen sprechen mit Menschen, nicht mit Marken. Bei- spielsweise kann man auf einer Teamseite die Autoren vorstellen. Beiträge werden dann mit einem Kürzel unterschrieben, so wie es ein Journalist machen würde. 2. Sprechen Sie die Sprache Ihrer Ziel- gruppe. Dafür müssen Sie Ihre Ziel- gruppen kennen (Siehe Schritt 3 in diesem Leitfaden). 3. Stellen Sie einen Redaktionsplan zusammen, der einen kontinuierli- chen Fluss an guten Inhalten garan- tiert. Wenigstens ein Post in der Woche sollten es schon sein. Maßnahme 6: Twitter Der Kurznachrichtendienst („Micro-Blog- ging“) Twitter ist noch stärker als Face- book an Persönlichkeiten gebunden. Hier sollte unbedingt deutlich werden, wel- che Person hinter dem Twitter-Account steckt. In vielen Fällen macht es Sinn den Twitter-Account unter dem eigenem Namen anzulegen und die Zugehörig- keit zum Unternehmen im Nutzernamen oder in der Beschreibung transparent anzugeben. Aufgrund des Zeichenlimits ist die Kommunikation sehr knapp und auf den Punkt, ausführliche Information kann man hier nicht hinterlegen. Dafür wird sehr viel mit Verlinkungen gearbei- tet - deswegen ist die Kombination von Twitter und Blog häufig sinnvoll, um Hin- tergrundinformationen zu vermitteln. So können Sie Twitter-User mit guten Inhal- ten auf Ihre Webseite locken. Der per- sönliche Kontakt mit anderen Twitter- Usern ist wichtig. Versuchen Sie deshalb andere Twitterer direkt anzusprechen oder sich in Gespräche einzuklinken. Die Twitter-Kommunikation orientiert sich sehr stark an sogenannten „Hashtags“, ?Twitter Twitter (englisch für Gezwit- scher) ist eine digitale Echt- zeit-Anwendung zum Micro- blogging (zur Verbreitung von telegrammartigen Kurz- nachrichten). Es wird zudem als Kommunikationsplatt- form, soziales Netzwerk oder ein meist öffentlich einseh- bares Online-Tagebuch defi- niert. Privatpersonen, Organi- sationen, Unternehmen und Massenmedien nutzen Twitter als Plattform zur Verbreitung von kurzen Textnachrichten (Tweets) im Internet. Diese dürfen maximal 140 Zeichen aufweisen. Quelle: Wikipedia 2014
  • 9. 16 17 Leitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - BasiswissenLeitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - Basiswissen Maßnahme 7: Foren Platte Werbung ist in Foren nicht gerne gesehen. Forenuser möchten, dass sich Personen an Gesprächen beteiligen und einen Mehrwert mitbringen. Als „Person vom Fach“ hat man hier häufig den Vor- teil, dass man gegenüber dem normalen Konsumenten über einen Wissensvor- sprung verfügt und Zugang zu exklu- siven Informationen hat. Diesen Wis- sensvorsprung sollte man nutzen, um in Gesprächen als Experte positiv aufzutre- ten. Die Adresse der eigenen Unterneh- menswebseite lässt sich beispielsweise in der Signatur oder im Profil hinterlegen und wird von Nutzern gefunden, wenn diese auf Ihre Beiträge aufmerksam wer- den. Dies sollte unbedingt vorher mit den Moderatoren und Betreibern eines Forums abgesprochen werden, damit man nicht mit dem Vorwurf der „Schleich- werbung“ konfrontiert wird. Transparenz hat hier oberste Priorität, sonst gerät man schnell in die Kritik– und wird im schlimmsten Fall direkt gesperrt. Im Zusammenspiel mit Foren ist die eigene Webseite enorm wichtig, damit ein User virtuell nicht ins Leere läuft, wenn er mehr über Sie herausfinden möchte. Auch ein Blog kann hier wie- der als eine Art Verbindungsstück zur Social-Media-Welt funktionieren – hat man im Blog ein Fachthema mit Hinter- grundwissen aufbereitet, kann man es anschließend im Forum zur Diskussion stellen oder darauf verweisen. Den Ein- druck von Werbung sollte man jedoch unbedingt vermeiden. Ihre Inhalte sind nur dann interessant, wenn sie zu einer fachlichen Diskussion beitragen. Es hilft, wenn Sie von Anfang an in engem Kon- takt mit den Foren-Moderatoren stehen und in den Regeln nachlesen, was Ihnen als Unternehmer erlaubt ist und was nicht. Transparenz über Ihrer unterneh- merischen Aktivität hat höchste Priorität, wenn Sie in Foren erfolgreich sein möch- ten. Sie Ihre Onlinekommunikation erfolg- reich war, beispielsweise ob sich mehr Besucher Ihre Website angeschaut haben. Das sagt noch nichts darüber aus, ob dies auch zu einer Umsatzstei- gerung führt, aber es gibt Ihnen Anhalts- punkte, wie Ihre Kommunikationsmaß- nahmen angenommen werden. Betrachten wir exemplarisch den Bereich der eigenen Website. Um herauszufin- den wie viele Besucher auf Ihre Web- site kommen, was sie sich anschauen und wie lange sie auf welcher Seite blei- ben, können Sie so genannte Webanaly- se-Tools verwenden. Die beiden bekann- testen kostenlosen sind GoogleAnalytics und Piwik. Ziel ist es, dass Sie diese Ergebnisse dann nutzen, um Ihr bestehenden Ange- bot zu verbessern. Natürlich möchten Sie auch wissen, was Ihnen die Online-Kommunikation bringt. Dabei ist zwischen zwei wesentlichen Aspekten zu unterscheiden: Online- Monitoring und Erfolgsmessung. Beim Online-Monitoring geht es darum, im Internet und in Social Media „zuzuhören“. Suchen Sie beispielsweise über Google Ihren Firmennamen oder schauen Sie sich die Webseiten Ihrer Wettbewerber regelmäßig an. So haben Sie die Kon- kurrenz stets im Blick. Auch in Social Media können Sie beoachten, über wel- che Themen Ihre Mitbewerber mit Ihren Kunden sprechen – und wie die Reaktio- nen ausfallen. Im Gegensatz zum Online-Monitoring analysiert die Erfolgsmessung nach vor- her definierten Zielen und Kriterien, ob Schritt 6: Analysieren Sie Ihren Erfolg
  • 10. 18 19 Leitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - BasiswissenLeitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - Basiswissen Falls Sie Probleme damit haben, gute Themen für Ihre Online-Medien zu fin- den, dann halten Sie doch einfach in Ihrem Arbeitsalltag mal Augen und Ohren offen. Viele gute Themen finden Sie ein- fach durch Ihre tägliche Arbeit. ►► Zum Beispiel ist da der Kunde, der besonders zufrieden mit Ihnen ist. Fragen Sie ihn nach einer Referenz, die Sie auf Ihre Webseite stellen kön- nen oder nach einer Bewertung auf Google Places für Unternehmen. ►► Oder es gibt den Kunden, der eine Frage zum Produkt oder Angebot stellt, die auch viele andere Kun- den beschäftigt. Beantworten Sie die Frage online auf Ihrer Website. ►► In fast allen Handwerksberufen haben Sie tolle Möglichkeiten, mit einfachen Mitteln Ihre Arbeit zu demonstrieren - sammeln Sie zum Beispiel Vorher-Nachher-Bilder für Ihre Webseite. ►► Auch als Händler oder Dienstleis- ter ergeben sich im ganz normalen Arbeitsalltag eine Menge Themen. Beispielsweise sind Sie auf Fachkon- ferenzen oder -messen unterwegs, zu denen Ihre Kunden normaler- weise keinen Zutritt haben. Schildern Sie live vor Ort ein paar Eindrücke und geben Sie authentische Ein- blicke in Ihre Branche. Ist Ihr Kunde unzufrieden? Schreiben Sie darüber was schief ging. Wie alle machen Fehler, das ist menschlich. Dies öffentlich zuzugeben und beispielsweise darüber zu berichten, wie man den Feh- ler behoben hat, zeigt Souveränität und Selbstvertrauen. Nutzen Sie das als Chance zu demonstrieren wie gut Ihr Unternehmensservice ist, das schafft Vertrauen. Oder berichten Sie „live von der Bau- stelle“ in Ihrem Blog: Bei einigen Aufträ- gen macht es Sinn, Ihr Vorgehen klein- teilig zu dokumentieren, um einzelne Arbeitsschritte zu erläutern. Ein Schrei- ner beim Innenausbau einer Wohnung kann zum Beispiel in verschiedenen Sta- dien des Ausbaus Bilder machen und diese mit einem kurzen Kommentar auf Facebook oder in den eigenen Blog stel- len. So können potenzielle Neukunden nicht nur das Arbeitsergebnis bewun- dern, sondern lernen auch gleich Ihre Arbeitsweise Schritt für Schritt kennen. Im Optimalfall entstehen so Vertrauen, Nähe und letztlich Sympathie – wichtige Faktoren, wenn ein Kunde sich für einen Kauf oder einen Anbieter entscheidet. Nutzen Sie Ihr Insiderwissen, um Ihre Kunden exklusiv und mit einer persönli- chen Note zu informieren. Viele Dienst- leister, Handwerker und Händler haben es auch immer wieder mit ausgefallenen oder gar absurden Kundenanfragen zu tun. Skurrile Geschichten werden gerne man dabei etwas Neues oder fühlt sich gut unterhalten. Egal ob es der Bäcker- meister ist, dem mitten in der Nacht das Mehl ausgeht oder der Malermeister, der innerhalb einer Woche ein Haus reno- vieren und wieder besenrein übergeben muss, während seine Kunden im Urlaub sind. Menschen sind grundsätzlich neu- gierig – versuchen Sie diese Neugierde zu befriedigen, indem Sie im Arbeitsall- tag immer einen kleinen Reporter auf der Schulter sitzen haben, der bei einer guten Geschichte sofort den Stift zückt. gelesen im Internet – treten Sie nur nie- mandem auf die Füße und anonymisie- ren Sie Ihre Beiträge. Viele Themen, die Sie als selbstverständ- lich und alltäglich wahrnehmen, können für Ihre Kunden einen Einblick in eine für sie sonst fremde Welt sein. Vielleicht haben Sie selbst schon einmal Reporta- gen und Dokumentationen über andere Berufe im Fernsehen gesehen oder in der Zeitung gelesen - fast immer lernt Wie finden Sie spannende Themen für Ihre Kommunikation? Neue Kommunikationskultur im Inter- net: Kein Marketing-Gerede Die neuen Öffentlichkeiten, die im Netz entstehen, sorgen für eine nie dage- wesene Transparenz in Bezug auf die Qualität von Dienstleistungen und Pro- dukten. Reine Marketing-Versprechun- gen werden enttarnt. „Ich bin Ihr kom- petenter Ansprechpartner zum Thema xyz“ ist eine Behauptung, die ohne ent- sprechende Inhalte nur ein leeres Ver- sprechen und nicht glaubwürdig ist. Wer hier auch ohne großes Budget auffallen will, schafft dies vor allem durch qualita- tiv hochwertige Inhalte, die die Bedürf- nisse der Zielgruppe erfüllen. Ziel muss es dabei sein, dass der Kunde von selbst auf die Idee kommt, dass Sie ein kompe- tenter Ansprechpartner zu Ihrem Thema sind – ohne, dass Sie es ihm erst explizit sagen müssen. Beispiel: Wenn Sie Schneider sind und individuelle Modestücke entwerfen, dann behaupten Sie nicht, dass Sie die beste Qualität herstellen und innovativ schnei- dern. Zeigen Sie es. Machen Sie Bilder oder Videos und lassen Sie Ihre Kun- den zu Wort kommen. Das muss nicht zwangsweise über soziale Netzwerke passieren, sondern geht auch auf der eigenen Webseite - wahlweise in einem Blog oder in einem gut gepflegten News- bereich. Möchten Sie als Schneider dann verstärkt junge Zielgruppen ansprechen, so bietet es sich an, die unzähligen Mode- und Beauty-Blogs zu durchfors- ten auf der Suche nach guten Partnern für die Vermarktung. Blogger sollten Sie auf Augenhöhe ansprechen und z.B. ein Kleidungsstück zur Probe anbieten. In dem Fall funktioniert der Blogger wie frü- her der Journalist – er schreibt über Ihr Produkt in seinem Blog und schafft so Aufmerksamkeit für Ihre Webseite und die Produkte.
  • 11. 20 21 Leitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - BasiswissenLeitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - Basiswissen Am Beispiel einer Softwareentwicklung verdeutlichen wir, wie die Verbreitung einer Unternehmensnachricht in Social Media aussehen könnte. Thema: „Neues Software-Update für unsere eBusiness-App“ Darstellung im Blog: Das Update wird im Detail erklärt, die Änderungen beschrie- ben. Die Vorteile des Updates werden betont, gleichsam werden die Kunden darum gebeten, Feedback zur neuen Version zu hinterlassen. Am besten wird der Beitrag durch einige Screenshots oder sogar ein selbst gedrehtes Video, das Sie in YouTube einbinden, der neuen Software im Einsatz ergänzt. Hier steht alles, was der Kunde wissen muss. Im Blog hat der Kunde außerdem die Mög- lichkeit, Feedback zu hinterlassen. Twitter: Ein kurzer Tweet kündigt das neue Software-Update an und verweist auf den Blog als Infoquelle. „Unsere eBu- siness-App v. 2.0 ist jetzt im Google Play Store verfügbar. Alle Infos bei uns im eBusiness-Blog: LINK“ XING: Funktioniert in diesem Fall ähn- lich wie Twitter. Sie schreiben einen kur- zen Beitrag mit dem Hinweis, dass die neue Version im Blog erklärt wird. Aus- gewählte wichtige Kontakte können Sie auch persönlich informieren. Facebook und Google+: Im Gegensatz zu Twitter sollten Sie hier nicht nur auf den Blog verweisen, sondern die wich- tigsten Neuerungen im Update kurz beschreiben. Außerdem können Sie die Community darum bitten, Feedback direkt bei Facebook in die Kommentare zu schreiben. Wichtig: Wenn Sie ein gutes Bild oder Video haben, verlinken Sie dieses beziehungsweise laden Sie es hoch und verknüpfen Sie es mit dem Posting. Beiträge mit guten Fotos oder Videos fallen eher auf und haben häufig eine etwas höhere Reichweite. Foren: Eventuell gibt es schon ein Forum, in dem Ihre Software disku- tiert wird. Hier können Sie sich als Mit- arbeiter des Unternehmens zu erken- nen geben und dann mit den Usern über die Software diskutieren. Forennutzer schätzen es normalerweise, wenn Sie „Insider-Infos“ aus erster Hand bekom- men – hier steht besonders der Ser- Vor Facebook & Co. fanden Diskussio- nen in der Kommentarfunktion der Blogs statt. Mittlerweile werden diese häufig in soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter ausgelagert. Wenn Sie in Ihren Blog posten, sollten Sie auch immer die Social-Media-Kanäle beobachten. In Ihrem Blog selbst sollten Sie beson- ders darauf achten, welche Beiträge häufig gelesen wurden und mit welchen Suchworten Ihr Blog gefunden wurde – das lässt Rückschlüsse auf die Interes- sen Ihrer Zielgruppen zu. !Mehr konkrete Beispiele wie Unternehmer Onlinekom- munikation in den Arbeitsall- tag einbinden, finden Sie auf unserer Website: http://ebu- siness-info.de/ in der Rubrik von Unternehmnern lernen. vice im Vordergrund. Zeigen Sie Prä- senz und seien Sie für Ihre Kunden da. Machen Sie keinen Hehl daraus, dass Sie parteiisch sind und für das entspre- chende Unternehmen arbeiten. Verzich- ten Sie auf Werbeaussagen. Sonst wir- ken Sie schnell unglaubwürdig. Wird die Software noch nicht in einem Forum dis- kutiert, dann fragen Sie bei den Mode- ratoren an, ob es ok ist, ein Thema über Ihre Software zu eröffnen. Dieses Thema sollte keine Werbebotschaften enthalten, sondern sachliche Information zu Ihrer Software bieten und die User zu einer Diskussion anregen. Schritt für Schritt: Eine Nachricht über Social Media verbreiten
  • 12. 22 23 Leitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - BasiswissenLeitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - Basiswissen Dieser Fragebogen dient der näheren Beschäftigung mit Ihren Zielgruppen. Idealerweise wer- den einige der Fragen durch direkte Befragungen oder mit Hilfe von Studien beantwortet. Für eine erste Orientierung können Sie jedoch Ihre eigenen Kenntnisse über Ihre Zielgruppe nutzen. Welche Zielgruppe beschreiben Sie? (bitte eine auswählen) □ Mitarbeiter □ potenzielle Mitarbeiter □ Kunden □ potenzielle Kunden □ Geschäftspartner □ Journalisten □ Anwohner andere: _________________________________________ Denken Sie an die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe. Was wünscht sie sich ganz konkret (ggf. in Zusammen- hang mit Ihrem Betrieb)? 1. 2. 3. Sind diese Wünsche online zu befriedigen? □ Alle □ Teilweise □ Gar nicht Wie häufig sollten Sie mit Ihrer Zielgruppe kommunizieren, um deren Kommunikationsbedürfnissen am besten entgegen zu kommen? □ täglich □ mehrmals in der Woche □ einmal in der Woche □ einmal im Monat □ am besten stelle ich Informationen bereit, die die Zielgruppe nach ihren Interessen nutzt; Und was mag Ihre Zielgruppe in Bezug auf Kommunikation und Marketing gar nicht? 1. _________________________________________ 2. _________________________________________ Wann nutzt Ihre Zielgruppe vor allem das Internet? □ Tagsüber □ Abends □ am Wochenende Wie wichtig sind nach Ihrer Einschätzung die folgenden Kommunikationsangebote für Ihre Zielgruppe (Stufen)? (1 = sehr wichtig, 5 = unwichtig) Expertenwissen allgemein 1 □ 2 □ 3 □ 4 □ 5 □ Erklärstücke (how to-Beiträge, Anleitungen) 1 □ 2 □ 3 □ 4 □ 5 □ Fallbeispiele / Case Studies 1 □ 2 □ 3 □ 4 □ 5 □ Fragemöglichkeiten 1 □ 2 □ 3 □ 4 □ 5 □ Erfahrungsberichte Dritter 1 □ 2 □ 3 □ 4 □ 5 □ Blick hinter die Kulissen 1 □ 2 □ 3 □ 4 □ 5 □ Diskussionsmöglichkeiten 1 □ 2 □ 3 □ 4 □ 5 □ Informationssammlungen 1 □ 2 □ 3 □ 4 □ 5 □ Produktneuheiten 1 □ 2 □ 3 □ 4 □ 5 □ Markieren Sie bitte die für Ihre Zielgruppe wichtigsten Angebote der Onlinekommunikation, heben Sie die wichtigsten drei besonders hervor: □ Bewertungs- und Vergleichsplattformen (z.B. Reiseplattformen, Qype, MaklerBewertungsportal) □ Branchenplattform (z.B. Baunetz, licht.de, Blechzulieferer) Fachforum (z.B. Bauforum, IT-Forum) □ Forum allgemein (z.B. gutefrage.net) □ Fotos und eigene Dienste (z.B. Instagram, flickr) □ Intranet □ Journalistische Angebote (unabhängig, von etablierter Redaktion betreut) □ Branchendienste, Themenwebsites (div. Anbieter) □ Newsletter □ Suchmaschine □ Online-Präsentationen (z.B. Vorträge von Messen, Konferenzen) □ Orts- und Kartendienste (z.B. Google Maps) □ Social Networks: allgemeine wie z.B. Facebook, G+ □ Social Networks: Business, z.B. Xing, LinkedIn □ Microblogs (z.B. Twitter) □ Unternehmenswebsite □ Videos (z.B. YouTube) Wikipedia □ Sonstiges __________________ Fragebogen zur Zielgruppenanalyse
  • 13. 24 25 Leitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - BasiswissenLeitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - Basiswissen E-Mail: kontakt(at)ebusiness-info.de Telefon: (0) 6071-82 9339 oder 9337 Fax +49 (0) 6071-82 9425 www.ebusiness-info.de Twitter: @ebusiness_info Google+: ebusiness_info YouTube: ebusinessLotse Facebook: facebook.com/ebusinessinfo Ihre Ansprechpartner im eBusiness-Lotsen Darmstadt-Dieburg zum Thema Onlinekommunikation und Social Media: Matthias Bastian Pia Sue Helferich Quellenverzeichnis Twitter, S. 15: http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter, Wikipedia, zuletzt abgerufen am 03.03.2014 Social Media, S. 11: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/, zuletzt abgerufen am 03.03.2014
  • 14. 26 27 Leitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - BasiswissenLeitfaden für Ihre Kommunikationsstrategie - Basiswissen Platz für Ihre Notizen
  • 15. Das eKompetenz-Netzwerk für Unternehmen Das „eKompetenz-Netzwerk für Unter- nehmen“ ist eine Förderinitiative des Bundes­ministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). 38 regionale eBusi- ness-Lotsen haben die Aufgabe, insbe- sondere mittelstän­dischen Unterneh- men deutschlandweit anbieter­neutrale und praxisnahe Informationen für die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und möglichst effiziente eBusiness-Pro- zesse zur Verfügung zu stellen. Die Förderinitiative ist Teil des Förder- schwerpunkts „Mittelstand-Digital – IKT-Anwendungen in der Wirtschaft“. Zu „Mittelstand-Digital“ gehören ferner die Förderinitiativen „eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern“ (16 Förderprojekte) und „Einfach intuitiv – Usability für den Mit- telstand“ (13 Förderprojekte).“ Unter www.mittelstand-digital.de kön- nen Unternehmen sich über die Aktivi- täten der eBusiness-Lotsen informie- ren, auf die Kontaktadressen der regionalen Ansprechpartner sowie aktu- elle Veranstaltungs­termine zugreifen oder auch Publikationen einsehen und für sich herunterladen. eBusiness-Lotsen Darmstadt Gießen Kaiserslautern Stuttgart Saarbrücken Weingarten Augsburg Freilassing Regensburg Nürnberg Würzburg Hof Ilmenau Chemnitz Dresden Cottbus Leipzig Frankfurt (Oder) Brandenburg a.d.H. Potsdam Magdeburg Hannover Lübeck Schwerin Neubrandenburg Berlin Hamburg Bremen Lingen Osnabrück Münster Paderborn Dortmund Hagen Aachen Koblenz Kiel Köln