Mit Scrum zur agilen Organisation

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Vortrag von @jseibert und @pherwarth bei den XP Days Germany 2014: "Mit Scrum zur agilen Organisation".

In diesem Vortrag möchten wir erläutern, wie wir Scrum bzw. Ideen daraus angewendet haben, um unsere Unternehmensorganisation kontinuierlich zu verbessern und zu “agilisieren”. Dabei wollen wir zum einen beleuchten, warum wir überhaupt als Organisation agiler werden wollten, wie Scrum uns dabei als Rahmenwerk genutzt hat und welche Herausforderungen wir mit unseren selbstrekrutierten Unternehmens-Verbesserungsteams dabei hatten. Dabei können wir mittlerweile auf Erfahrung aus zwei Jahren der Anwendung mit über 70 Mitarbeitern zurückgreifen und über unsere Learnings berichten.

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Mit Scrum zur agilen Organisation

  1. 1. Joachim Seibert & Paul Herwarth von Bittenfeld //SEIBERT/MEDIA GmbH, Wiesbaden Mit Scrum zur agilen Organisation
  2. 2. ▪ Seit 2003 als Projektleiter, später als Product Owner und aktuell als ScrumMaster bei 
 //SEIBERT/MEDIA tätig ▪ Scrum Product Owner (CSPO) und Scrum Professional (CSP) ▪ Twitter: @pherwarth Paul Herwarth von Bittenfeld
  3. 3. Joachim Seibert ▪ Vom Programmierer zum ScrumMaster und Agile Coach bei //SEIBERT/MEDIA ▪ Scrum Master (CSM), 
 Scrum Developer (CSD) und Scrum Professional (CSP) ▪ Twitter: @jseibert
  4. 4. ▪ Pilot-Projekt mit Scrum
 in 2010 ▪ Dann agiles Arbeiten in internen Teams ▪ Schrittweiser Rollout im ganzen Unternehmen Erste Agile Teams
  5. 5. ▪ Vom „Hacker“ zum mitdenkenden, verantwortungsvollen Mitarbeiter ▪ Verantwortung übernehmen, für Team und Unternehmen Entwicklung der Selbstverantwortung
  6. 6. ▪ Sinnhaftigkeit von Prozessen hinterfragen ▪ individuelle Zielvereinbarung ▪ Urlaubsfreigabe durch Bereichsleiter ▪ Mitarbeiter sind Experten ihrer eigenen Situation ▪ Selbstgestaltung von sinnvollen Regeln erwünscht Agile Teams stoßen an "Zäune" © nosha, https://www.flickr.com/photos/nosha/2934351804
  7. 7. ▪ Entscheider wissen wenig über Probleme der Teams ▪ Akzeptanz zentraler Entscheidungen niedrig ▪ Probleme entstehen „außen“ / am Markt Zusammenarbeit zwischen Teams und Management
  8. 8. Die Pfirsichorganisation Peripherie Markt Zentrum
  9. 9. //SEIBERT/MEDIA
  10. 10. ▪ Vertrauen ▪ Transparenz ▪ Fehlerkultur ▪ Grenzen sichtbar machen ▪ Strategie statt operativem Eingreifen Notwendige Rahmenbedingungen
  11. 11. unternehmens- orientiert mitarbeiter- orientiert realitäts- orientiert möglichkeits- orientiert Kollaboration Kontrolle KompetenzKultivierung nach William E. Schneider Zusammenarbeit, Vertrauen, Team Standards, Prozesse, Vorhersagen Visionen, Werte, Sinn, Wachstum Wettbewerb, Einzelleistungen, Gewinnen Kollaborative Unternehmenskultur
  12. 12. Voraussetzung: Agiles Werteset
  13. 13. ▪ Welche Organisationsform sorgt für kontinuierliche Verbesserung? ▪ Wie regelmäßigen Austausch und Entscheidungsfindung sicherstellen? ▪ Wie entdecken wir Verbesserungspotentiale? Wie organisieren?
  14. 14. ▪ Erfahrungen aus der Softwareentwicklung nutzen ▪ Auf Unternehmensebene übertragen ▪ Schnelle Ergebnisse liefern Idee: Scrum
  15. 15. Scrum
  16. 16. ▪ Teamretros ▪ CoP ScrumMaster ▪ Company Happiness Befragung ▪ Visioning (Agile Org-)Backlog
  17. 17. Feedback und Voting
  18. 18. ▪ Umfang für nächsten Sprint ▪ Story Owner anwesend ▪ mindestens zwei Personen pro Story ▪ gemeinsamer Task-Breakdown Sprintplanung
  19. 19. ▪ Status jederzeit transparent ▪ Standups zweimal pro Woche in der Teeküche ▪ gemeinsame Abstimmung der nächsten Schritte Taskboard und Standup
  20. 20. ▪ Selbstrekrutierte Teams ▪ offen zur Teilnahme ▪ public-by-default ▪ Involvierung von wichtigen Stakeholdern Arbeitssessions
  21. 21. ▪ das gesamte Unternehmen anwesend ▪ Essen! ▪ Präsentation der Ergebnisse ▪ Abstimmung Agile Org Review
  22. 22. ▪ Abfrage der Akzeptanz ▪ Bereitschaft zum Experiment ▪ Mehrheitsentscheidung ▪ Bisher kein Thema abgelehnt Ergebnisabstimmung
  23. 23. ▪ "Unsichtbare Elektrozäune" sichtbar machen ▪ Orientierung für die täglichen Entscheidungen ▪ Gemeinsame Anpassung und Erweiterung Beispiel 1: Wer-darf-was Board
  24. 24. ▪ veraltete Prozesse loswerden ▪ Urlaubsfreigabe ▪ Individuelle Zielvereinbarungen Beispiel 2: Prozessfriedhof © Jay Parker, https://www.flickr.com/photos/9171182@N02/6051519872/
  25. 25. ▪ Mitarbeiter wählt Vertrauensgruppe ▪ pull-Konzept ▪ Kein standardisierter Entwicklungspfad Beispiel 3: Mentorenteams © Brian Ujiie, https://www.flickr.com/photos/bujiie/5440990716
  26. 26. Software- Entwicklung Agile Organisation ProductOwner eine Person Kollektives Product Ownership ScrumMaster eine Person ScrumMaster-Team DevTeam festes Team selbstrekrutiertes Team Rollen (c) https://www.flickr.com/photos/john_scone/493915787 Ist das denn noch Scrum?
  27. 27. Software- Entwicklung Agile Organisation Product Backlog vom PO gepflegt / priorisiert Kollektiv gepflegt (Story Owner) Sprint Backlog Teamboard Globales Board in Teeküche Pot. auslieferbares Produkt fertige Software direkt einsetzbare Prozesse / Verhaltensweisen Artefakte Ist das denn noch Scrum?
  28. 28. Software- Entwicklung Agile Organisation Sprint Planning Commitment des Teams Commitment jedes Story Owners einzeln Daily Scrum Synchronisierung des Teams 2x wöchentl., Reminder / gemeinsame Aktivitäten triggern Review Abnahme durch PO kollektive Abstimmung Retro Scrum-Team selbstrekrutiertes Team / ScrumMaster-Team Backlog Refinement PO mit Team öffentliche Ideensammlung und Votes (dot mocracy) Events Ist das denn noch Scrum?
  29. 29. ▪ Kollaboratives Umfeld? ▪ Agiles Mindset? ▪ An teamübergreifenden Rahmenbedingungen arbeiten! ▪ Erfahrungen gesammelt? Austausch erwünscht! Los geht’s!
  30. 30. Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit! ! Fragen? Feedback oder Fragen auch gerne an: @jseibert und @pherwarth auf Twitter.

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