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Selbst gesteuertes, kooperatives Lernen
         verhindert träges Wissen und
             steigert die Motivation




                               Prof. Dr. Heinz Mandl
                                Department Psychologie
                        Ludwigs-Maximilians-Universität München

Herzogenaurach, 29.03.2012                                        Prof. Dr. Heinz Mandl
Warum bleibt das Wissen, das wir in Schule,
         Hochschule und Weiterbildung erwerben, oft
                          träge?




Herzogenaurach, 29.03.2012                     Prof. Dr. Heinz Mandl
Es ist nicht so, dass
              Schule, Hochschule und Weiterbildung
                   nicht viel Wissen vermitteln,
             aber es kommt oft nicht zur Anwendung.




Herzogenaurach, 29.03.2012                      Prof. Dr. Heinz Mandl
"Weiterbildung bringt nichts
                               und ist rausgeworfenes
                                        Geld."




Herzogenaurach, 29.03.2012                     Prof. Dr. Heinz Mandl
Warum bleibt das Wissen oft so träge
                    und kommt nicht zur Anwendung?




Herzogenaurach, 29.03.2012                          Prof. Dr. Heinz Mandl
Die traditionelle Lehr-/Lernauffassung



  Wissen ist eine Folge von Faktenlernen und Routine.


  Wissen kann wie ein Gut von einer Person zu einer anderen
  weitergereicht werden.


   Lernende können selbst die Lücke zwischen Theorie und
   Praxis schließen.




 Herzogenaurach, 29.03.2012                       Prof. Dr. Heinz Mandl
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Die traditionelle Auffassung von
                          Lehren und Lernen




Herzogenaurach, 29.03.2012                            Prof. Dr. Heinz Mandl
Traditionelle Auffassung von Lehren und
 Lernen
                             Unterrichten
                             im Sinne von
                             anleiten, darbieten, erklären

                             Aktive Position des Lehrenden



                                     INSTRUKTION



                             Lernen
                             als
                             vorrangig rezeptiver Prozess

                             Passive Position des Lernenden

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Die konstruktivistische Auffassung von
Lehren und Lernen


                             Eine neue Philosophie des
                                Lehrens und Lernens




Herzogenaurach, 29.03.2012                               Prof. Dr. Heinz Mandl
Konstruktivistische Auffassung von Lernen


    Wissen ist kein Produkt, das von einer Person zu
      einer anderen weitergereicht werden kann.




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Die Weitergabe und Entstehung neuen Wissens


      Wissen wird vom Lernenden auf der Grundlage
             seiner Erfahrungen konstruiert.

       Wissen A              Informationen   Wissen A*




Herzogenaurach, 29.03.2012                      Prof. Dr. Heinz Mandl
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                             von Leo Lionni, 1970
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                             von Leo Lionni, 1970
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Konstruktivistische Auffassung von Lernen


                              Lernen als


                                                     konstruktiver
      aktiver Prozess                                  Prozess

                             emotionaler
                              Prozess                    sozialer
                                                         Prozess
    selbst gesteuerter
         Prozess                situierter Prozess


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Wie müssen Lernumgebungen aussehen, um diese
   Lernprozesse in der Weiterbildung umzusetzen?



             Lernansätze:
                – Problemorientiertes Lernen
                – Fallbasiertes Lernen
                – Handlungsorientiertes Lernen
                – Arbeitsorientiertes Lernen




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Arbeitsorientiertes Lernen



 Arbeitsintegriertes Lernen direkt in der Arbeit (am
   Arbeitsplatz bzw. im Arbeitsprozess)


 • Auseinandersetzung mit realen Arbeitsanforderungen
 • Lernaufgabe und Lerninhalt sind identisch mit dem
   Arbeitsauftrag und den Ausführungsbedingungen
 • Probleme lösen, Arbeitserfahrung reflektieren
   (Qualitätszirkel, Lernstatt-Gruppen)



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Arbeitsorientiertes Lernen



 Arbeitsbezogenes Lernen

 • Lern- und Trainingsumgebungen sollen sich an
   Arbeitsaufgaben und -problemen orientieren

 • Gestaltung bezieht sich auf
   Lernaufgaben, Lerngegenstand, Lernziele, instruktionale
   Unterstützung, Lernkontext




Herzogenaurach, 29.03.2012                        Prof. Dr. Heinz Mandl
Arbeitsorientiertes Lernen - Beispiele


                             Learning Communities




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Communities of Practice


        Ziel: Arbeit an konkreten Lösungen/Projekten
              Projektbezogenes/arbeitsbezogenes Lernen
                                                       Austausch
                                                   zwischen Experten
                                  Ein konkretes,
                                  Problem oder
                                      Projekt            Community
                                                         Moderator
                                                         (rotierend)

                                   Geteiltes Ziel
                              Geteilte Wissensbasis
                        (Methoden, Techniken, Sprache etc.)
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Beispiel einer Face-to-Face-Community: Das VBM
 Projekt zum Wissensmanagement

                                Projektbegleitende Qualifizierung

      Betriebe lernen                                                  Lernen durch
       von Betrieben                                                  Implementieren

                                   Firmenübergreifende
     Professionelle                Learning Community                     Wissenschaftl.
      Moderation                                                           Begleitung
        (MAM)                                                                (LMU)


                         Firmeneigene Wissensmanagement-Projekte




       Betrieb        Betrieb      Betrieb    Betrieb    Betrieb    Betrieb       Betrieb
         1              2            3          4          5          6             7




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Arbeitsorientiertes Lernen - Beispiele



                             Knowledge Master
     - ein Blended Learning-Weiterbildungskurs -

        LMU und Siemens Qualifizierung und Training (SQT)




Herzogenaurach, 29.03.2012                         Prof. Dr. Heinz Mandl
Zielsetzung des Curriculums des
 Knowledge Master


• Sensibilisierung für Wissensmanagement

• Vermittlung von Konzepten, Werkzeugen und Strategien zum
  Wissensmanagement

• Vorbereitung auf spätere eigenständige Projektarbeit

                             Multidisziplinarität


Betriebswirtschafts-
                                   Informatik         Psychologie
       lehre
  Lehrstuhl Picot
                                Lehrstuhl Wirsing   Lehrstuhl Mandl

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Das Design und das Curriculum
 des Knowledge Master

                                         Knowledge Web
           Feedback-                      Virtueller                       Abschluss-
Kick-off   Workshop             Go-on     Workshop              Go-on      Workshop


                                       Modul                           Modul                        LMU &
     Basis        Transfer Phase I
                                     Wissens-    Transfer Phase II
                                                                     Knowledge     Zertifikat
                                                                                                     SQT
     Modul                           kommuni-                         Manage-                      Knowledge
                                       kation                        ment Tools                     Master

   4 Wochen        2 Wochen          6 Wochen    5 Wochen            5 Wochen

                                     Coaching und Instruktion

 Fallorientierung                       Projektarbeit                      Community-Bezug


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Drei Säulen des arbeitsorientierten Lernens




         Selbst organisiertes                 Kooperatives
               Lernen                            Lernen

                             Lernmotivation

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Anforderungen, die selbst organisiertes Lernen an
die Lernenden stellt

   Der Lernende muss ...


   ... sein eigenes Lernen angemessen planen können.


    ... für das Lernen relevante Informationen zu Wissen
     verarbeiten können.


    ... sein eigenes Lernen überwachen und steuern können.



    ... seine Lernmotivation aufrechterhalten können.

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Lernmotivation aufrechterhalten können


    „Wie schafft der Lernende es, einen gefassten
       (Lern-)Entschluss in die Tat umzusetzen,
 wenn die Durchführung der Absicht beschwerlich und
  unerfreulich ist und andere Dinge jetzt viel schöner
                        wären?“


                                    Rheinberg & Fries (1998)




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Aufmerksamkeitskontrolle



 Absichtsgefährdende Informationen ausblenden!


 Beispiel:

 Nicht erst alle Bleistifte spitzen und
 Ordnung in der Schreibtischschublade machen,
 sondern unverzüglich mit dem Lernen beginnen.




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Entscheidungskontrolle



Entscheidungen zwischen Alternativen zügig treffen!


Beispiel:

Nicht ausufernd darüber nachdenken, ob
Text A oder B geeigneter ist, sondern sich für eines
entscheiden und mit dem Lernen beginnen.




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Kontrolle der eigenen Gefühle



Negative Emotionen und Gefühle beim Lernen meiden!


Beispiel:

Positives Gesamtinteresse an bestimmten
Inhalten nicht durch langweilige Teilgebiete
zerstören lassen.




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Motivationskontrolle


Die Attraktivität der geplanten Handlungen
erhöhen!

Beispiel:

Positive Konsequenzen des Lernens
antizipieren: „Wenn ich die Bedienung dieser
Software beherrsche, kann ich meine neuen Aufgaben
besser erledigen.“




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Handlungsorientierte Misserfolgsbewältigung


 Nach Misserfolg sich nicht selbst in Frage stellen!


 Beispiel:

 Wenn man etwas nicht verstanden hat, nicht
 verzweifeln, sondern einen neuen Anlauf unter-
 nehmen.

 Umgang mit Erfolg und Misserfolg




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Kooperatives Lernen




                               Gruppenarbeit

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Kooperationsprobleme


 Das „Hans-der-machts-dann-eh“-Phänomen

 Das „Ja-bin-ich-denn-der-Depp“-Phänomen

 Das „Da-mach-ich‘s-doch-gleich-lieber-selbst“-Phänomen

 Das „Kann-ich-nicht-mach-du“-Phänomen

 Das „Ich-hab-meinen-Teil-erledigt“-Phänomen

 Das „Gruppenarbeit-nein-danke“-Phänomen

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Was macht kooperatives Lernen aus?



  Für kooperatives Lernen braucht der Lernende:

  1. Kommunikative Strategien

  2. Strategien zur Interaktion

  3. Teamorientierte Werthaltungen und prosoziales Verhalten

  4. Strategien zum Konfliktmanagement



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1. Kommunikative Strategien


    Gesprächstechniken wie Paraphrasieren,
       Zusammenfassen



    Mit Fragen umgehen, gezieltes Nachfragen




    Rückmeldung (Feedback) geben




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2. Strategien zur Interaktion


         Spielregeln formulieren und sich an Regeln
          halten

         Strategien zur gemeinsamen Problemanalyse


         Strategien zur Konstruktion einer Gruppenlösung
          (forumsorientierte Strategie – dokumentenorientierte
          Strategie)


         Fähigkeit zu netzbasierter Interaktion



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3. Teamorientierte Werthaltungen und     prosoziales
    Verhalten


   Wertschätzung, einfühlendes Verstehen, Echtheit

   Verantwortungsbewusstsein

   Toleranz

   Solidarität

   Hilfsbereitschaft

   Verlässlichkeit


Herzogenaurach, 29.03.2012                       Prof. Dr. Heinz Mandl
4. Strategien zum Konfliktmanagement


    Mit Kritik umgehen



    Krisen bewältigen




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Potenziale kooperativen Lernen


 1. Gewinn für den Einzelnen

 • Steigerung von Wissenserwerb und Wissensanwendung
 • Steigerung von sozialer Kompetenz und
   Persönlichkeitsentwicklung


 2. Gewinn für Organisation

 • Steigerung und Effektivität durch Gruppenarbeit,
   Qualitätszirkel, Communities



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Voraussetzungen fürs kooperative Lernen


 1.      Individuelle Merkmale

 2.      Gruppenmerkmale

 3.      Aufgabenmerkmale

 4.      Anreizmerkmale




Herzogenaurach, 29.03.2012                 Prof. Dr. Heinz Mandl
Vielen Dank für Ihre
                        Aufmerksamkeit!




                       heinz.mandl@psy.lmu.de
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Talks@Cogneon: Heinz Mandl

  • 1. Selbst gesteuertes, kooperatives Lernen verhindert träges Wissen und steigert die Motivation Prof. Dr. Heinz Mandl Department Psychologie Ludwigs-Maximilians-Universität München Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 2. Warum bleibt das Wissen, das wir in Schule, Hochschule und Weiterbildung erwerben, oft träge? Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 3. Es ist nicht so, dass Schule, Hochschule und Weiterbildung nicht viel Wissen vermitteln, aber es kommt oft nicht zur Anwendung. Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 4. "Weiterbildung bringt nichts und ist rausgeworfenes Geld." Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 5. Warum bleibt das Wissen oft so träge und kommt nicht zur Anwendung? Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 6. Die traditionelle Lehr-/Lernauffassung Wissen ist eine Folge von Faktenlernen und Routine. Wissen kann wie ein Gut von einer Person zu einer anderen weitergereicht werden. Lernende können selbst die Lücke zwischen Theorie und Praxis schließen. Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 7. Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 8. Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 9. Die traditionelle Auffassung von Lehren und Lernen Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 10. Traditionelle Auffassung von Lehren und Lernen Unterrichten im Sinne von anleiten, darbieten, erklären Aktive Position des Lehrenden INSTRUKTION Lernen als vorrangig rezeptiver Prozess Passive Position des Lernenden Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 11. Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 12. Die konstruktivistische Auffassung von Lehren und Lernen Eine neue Philosophie des Lehrens und Lernens Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 13. Konstruktivistische Auffassung von Lernen Wissen ist kein Produkt, das von einer Person zu einer anderen weitergereicht werden kann. Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 14. Die Weitergabe und Entstehung neuen Wissens Wissen wird vom Lernenden auf der Grundlage seiner Erfahrungen konstruiert. Wissen A Informationen Wissen A* Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 15. Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 16. Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl von Leo Lionni, 1970
  • 17. Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl von Leo Lionni, 1970
  • 18. Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl von Leo Lionni, 1970
  • 19. Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl von Leo Lionni, 1970
  • 20. Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl von Leo Lionni, 1970
  • 21. Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl von Leo Lionni, 1970
  • 22. Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl von Leo Lionni, 1970
  • 23. Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl von Leo Lionni, 1970
  • 24. Konstruktivistische Auffassung von Lernen Lernen als konstruktiver aktiver Prozess Prozess emotionaler Prozess sozialer Prozess selbst gesteuerter Prozess situierter Prozess Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 25. Wie müssen Lernumgebungen aussehen, um diese Lernprozesse in der Weiterbildung umzusetzen? Lernansätze: – Problemorientiertes Lernen – Fallbasiertes Lernen – Handlungsorientiertes Lernen – Arbeitsorientiertes Lernen Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 26. Arbeitsorientiertes Lernen Arbeitsintegriertes Lernen direkt in der Arbeit (am Arbeitsplatz bzw. im Arbeitsprozess) • Auseinandersetzung mit realen Arbeitsanforderungen • Lernaufgabe und Lerninhalt sind identisch mit dem Arbeitsauftrag und den Ausführungsbedingungen • Probleme lösen, Arbeitserfahrung reflektieren (Qualitätszirkel, Lernstatt-Gruppen) Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 27. Arbeitsorientiertes Lernen Arbeitsbezogenes Lernen • Lern- und Trainingsumgebungen sollen sich an Arbeitsaufgaben und -problemen orientieren • Gestaltung bezieht sich auf Lernaufgaben, Lerngegenstand, Lernziele, instruktionale Unterstützung, Lernkontext Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 28. Arbeitsorientiertes Lernen - Beispiele Learning Communities Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 29. Communities of Practice Ziel: Arbeit an konkreten Lösungen/Projekten Projektbezogenes/arbeitsbezogenes Lernen Austausch zwischen Experten Ein konkretes, Problem oder Projekt Community Moderator (rotierend) Geteiltes Ziel Geteilte Wissensbasis (Methoden, Techniken, Sprache etc.) Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 30. Beispiel einer Face-to-Face-Community: Das VBM Projekt zum Wissensmanagement Projektbegleitende Qualifizierung Betriebe lernen Lernen durch von Betrieben Implementieren Firmenübergreifende Professionelle Learning Community Wissenschaftl. Moderation Begleitung (MAM) (LMU) Firmeneigene Wissensmanagement-Projekte Betrieb Betrieb Betrieb Betrieb Betrieb Betrieb Betrieb 1 2 3 4 5 6 7 Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 31. Arbeitsorientiertes Lernen - Beispiele Knowledge Master - ein Blended Learning-Weiterbildungskurs - LMU und Siemens Qualifizierung und Training (SQT) Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 32. Zielsetzung des Curriculums des Knowledge Master • Sensibilisierung für Wissensmanagement • Vermittlung von Konzepten, Werkzeugen und Strategien zum Wissensmanagement • Vorbereitung auf spätere eigenständige Projektarbeit Multidisziplinarität Betriebswirtschafts- Informatik Psychologie lehre Lehrstuhl Picot Lehrstuhl Wirsing Lehrstuhl Mandl Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 33. Das Design und das Curriculum des Knowledge Master Knowledge Web Feedback- Virtueller Abschluss- Kick-off Workshop Go-on Workshop Go-on Workshop Modul Modul LMU & Basis Transfer Phase I Wissens- Transfer Phase II Knowledge Zertifikat SQT Modul kommuni- Manage- Knowledge kation ment Tools Master 4 Wochen 2 Wochen 6 Wochen 5 Wochen 5 Wochen Coaching und Instruktion Fallorientierung Projektarbeit Community-Bezug Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 34. Drei Säulen des arbeitsorientierten Lernens Selbst organisiertes Kooperatives Lernen Lernen Lernmotivation Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 35. Anforderungen, die selbst organisiertes Lernen an die Lernenden stellt Der Lernende muss ... ... sein eigenes Lernen angemessen planen können.  ... für das Lernen relevante Informationen zu Wissen verarbeiten können.  ... sein eigenes Lernen überwachen und steuern können.  ... seine Lernmotivation aufrechterhalten können. Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 36. Lernmotivation aufrechterhalten können „Wie schafft der Lernende es, einen gefassten (Lern-)Entschluss in die Tat umzusetzen, wenn die Durchführung der Absicht beschwerlich und unerfreulich ist und andere Dinge jetzt viel schöner wären?“ Rheinberg & Fries (1998) Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 37. Aufmerksamkeitskontrolle Absichtsgefährdende Informationen ausblenden! Beispiel: Nicht erst alle Bleistifte spitzen und Ordnung in der Schreibtischschublade machen, sondern unverzüglich mit dem Lernen beginnen. Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 38. Entscheidungskontrolle Entscheidungen zwischen Alternativen zügig treffen! Beispiel: Nicht ausufernd darüber nachdenken, ob Text A oder B geeigneter ist, sondern sich für eines entscheiden und mit dem Lernen beginnen. Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 39. Kontrolle der eigenen Gefühle Negative Emotionen und Gefühle beim Lernen meiden! Beispiel: Positives Gesamtinteresse an bestimmten Inhalten nicht durch langweilige Teilgebiete zerstören lassen. Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 40. Motivationskontrolle Die Attraktivität der geplanten Handlungen erhöhen! Beispiel: Positive Konsequenzen des Lernens antizipieren: „Wenn ich die Bedienung dieser Software beherrsche, kann ich meine neuen Aufgaben besser erledigen.“ Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 41. Handlungsorientierte Misserfolgsbewältigung Nach Misserfolg sich nicht selbst in Frage stellen! Beispiel: Wenn man etwas nicht verstanden hat, nicht verzweifeln, sondern einen neuen Anlauf unter- nehmen. Umgang mit Erfolg und Misserfolg Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 42. Kooperatives Lernen Gruppenarbeit Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 43. Kooperationsprobleme  Das „Hans-der-machts-dann-eh“-Phänomen  Das „Ja-bin-ich-denn-der-Depp“-Phänomen  Das „Da-mach-ich‘s-doch-gleich-lieber-selbst“-Phänomen  Das „Kann-ich-nicht-mach-du“-Phänomen  Das „Ich-hab-meinen-Teil-erledigt“-Phänomen  Das „Gruppenarbeit-nein-danke“-Phänomen Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 44. Was macht kooperatives Lernen aus? Für kooperatives Lernen braucht der Lernende: 1. Kommunikative Strategien 2. Strategien zur Interaktion 3. Teamorientierte Werthaltungen und prosoziales Verhalten 4. Strategien zum Konfliktmanagement Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 45. 1. Kommunikative Strategien  Gesprächstechniken wie Paraphrasieren, Zusammenfassen  Mit Fragen umgehen, gezieltes Nachfragen  Rückmeldung (Feedback) geben Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 46. 2. Strategien zur Interaktion  Spielregeln formulieren und sich an Regeln halten  Strategien zur gemeinsamen Problemanalyse  Strategien zur Konstruktion einer Gruppenlösung (forumsorientierte Strategie – dokumentenorientierte Strategie)  Fähigkeit zu netzbasierter Interaktion Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 47. 3. Teamorientierte Werthaltungen und prosoziales Verhalten  Wertschätzung, einfühlendes Verstehen, Echtheit  Verantwortungsbewusstsein  Toleranz  Solidarität  Hilfsbereitschaft  Verlässlichkeit Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 48. 4. Strategien zum Konfliktmanagement  Mit Kritik umgehen  Krisen bewältigen Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 49. Potenziale kooperativen Lernen 1. Gewinn für den Einzelnen • Steigerung von Wissenserwerb und Wissensanwendung • Steigerung von sozialer Kompetenz und Persönlichkeitsentwicklung 2. Gewinn für Organisation • Steigerung und Effektivität durch Gruppenarbeit, Qualitätszirkel, Communities Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 50. Voraussetzungen fürs kooperative Lernen 1. Individuelle Merkmale 2. Gruppenmerkmale 3. Aufgabenmerkmale 4. Anreizmerkmale Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl
  • 51. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! heinz.mandl@psy.lmu.de Herzogenaurach, 29.03.2012 Prof. Dr. Heinz Mandl