Joachim Seibert & Paul Herwarth von Bittenfeld
//SEIBERT/MEDIA GmbH, Wiesbaden
Mit Scrum zur agilen Organisation
▪ Seit 2003 als Projektleiter, später
als Product Owner und aktuell
als ScrumMaster bei 

//SEIBERT/MEDIA tätig
▪ Scrum Product Owner (CSPO)
und Scrum Professional (CSP)
▪ Twitter: @pherwarth
Paul Herwarth von Bittenfeld
Joachim Seibert
▪ Vom Programmierer zum
ScrumMaster und Agile Coach bei
//SEIBERT/MEDIA
▪ Scrum Master (CSM), 

Scrum Developer (CSD) und
Scrum Professional (CSP)
▪ Twitter: @jseibert
▪ Pilot-Projekt mit Scrum

in 2010
▪ Dann agiles Arbeiten in internen
Teams
▪ Schrittweiser Rollout im ganzen
Unternehmen
Erste Agile Teams
▪ Vom „Hacker“ zum mitdenkenden,
verantwortungsvollen Mitarbeiter
▪ Verantwortung übernehmen, für
Team und Unternehmen
Entwicklung der Selbstverantwortung
▪ Sinnhaftigkeit von Prozessen
hinterfragen
▪ individuelle Zielvereinbarung
▪ Urlaubsfreigabe durch
Bereichsleiter
▪ Mitarbeiter sind Experten ihrer
eigenen Situation
▪ Selbstgestaltung von sinnvollen
Regeln erwünscht
Agile Teams stoßen an "Zäune"
© nosha, https://www.flickr.com/photos/nosha/2934351804
▪ Entscheider wissen wenig über
Probleme der Teams
▪ Akzeptanz zentraler Entscheidungen
niedrig
▪ Probleme entstehen „außen“ / am
Markt
Zusammenarbeit zwischen Teams und Management
Die Pfirsichorganisation
Peripherie
Markt
Zentrum
//SEIBERT/MEDIA
▪ Vertrauen
▪ Transparenz
▪ Fehlerkultur
▪ Grenzen sichtbar machen
▪ Strategie statt operativem Eingreifen
Notwendige Rahmenbedingungen
unternehmens-
orientiert
mitarbeiter-
orientiert
realitäts-
orientiert
möglichkeits-
orientiert
Kollaboration Kontrolle
KompetenzKultivierung
nach William E. Schneider
Zusammenarbeit, Vertrauen, Team Standards, Prozesse, Vorhersagen
Visionen, Werte, Sinn, Wachstum Wettbewerb, Einzelleistungen, Gewinnen
Kollaborative Unternehmenskultur
Voraussetzung: Agiles Werteset
▪ Welche Organisationsform sorgt für
kontinuierliche Verbesserung?
▪ Wie regelmäßigen Austausch und
Entscheidungsfindung
sicherstellen?
▪ Wie entdecken wir
Verbesserungspotentiale?
Wie organisieren?
▪ Erfahrungen aus der
Softwareentwicklung nutzen
▪ Auf Unternehmensebene übertragen
▪ Schnelle Ergebnisse liefern
Idee: Scrum
Scrum
▪ Teamretros
▪ CoP ScrumMaster
▪ Company Happiness Befragung
▪ Visioning
(Agile Org-)Backlog
Feedback und Voting
▪ Umfang für nächsten Sprint
▪ Story Owner anwesend
▪ mindestens zwei Personen pro Story
▪ gemeinsamer Task-Breakdown
Sprintplanung
▪ Status jederzeit transparent
▪ Standups zweimal pro Woche in der
Teeküche
▪ gemeinsame Abstimmung der
nächsten Schritte
Taskboard und Standup
▪ Selbstrekrutierte Teams
▪ offen zur Teilnahme
▪ public-by-default
▪ Involvierung von wichtigen
Stakeholdern
Arbeitssessions
▪ das gesamte Unternehmen
anwesend
▪ Essen!
▪ Präsentation der Ergebnisse
▪ Abstimmung
Agile Org Review
▪ Abfrage der Akzeptanz
▪ Bereitschaft zum Experiment
▪ Mehrheitsentscheidung
▪ Bisher kein Thema abgelehnt
Ergebnisabstimmung
▪ "Unsichtbare Elektrozäune" sichtbar
machen
▪ Orientierung für die täglichen
Entscheidungen
▪ Gemeinsame Anpassung und
Erweiterung
Beispiel 1: Wer-darf-was Board
▪ veraltete Prozesse loswerden
▪ Urlaubsfreigabe
▪ Individuelle Zielvereinbarungen
Beispiel 2: Prozessfriedhof
© Jay Parker, https://www.flickr.com/photos/9171182@N02/6051519872/
▪ Mitarbeiter wählt Vertrauensgruppe
▪ pull-Konzept
▪ Kein standardisierter
Entwicklungspfad
Beispiel 3: Mentorenteams
© Brian Ujiie, https://www.flickr.com/photos/bujiie/5440990716
Software-
Entwicklung
Agile
Organisation
ProductOwner eine Person Kollektives Product
Ownership
ScrumMaster eine Person ScrumMaster-Team
DevTeam festes Team selbstrekrutiertes Team
Rollen
(c) https://www.flickr.com/photos/john_scone/493915787
Ist das denn noch Scrum?
Software-
Entwicklung
Agile
Organisation
Product Backlog vom PO gepflegt /
priorisiert
Kollektiv gepflegt (Story
Owner)
Sprint Backlog Teamboard Globales Board in Teeküche
Pot. auslieferbares
Produkt
fertige Software direkt einsetzbare
Prozesse /
Verhaltensweisen
Artefakte
Ist das denn noch Scrum?
Software-
Entwicklung
Agile
Organisation
Sprint Planning Commitment des Teams Commitment jedes Story
Owners einzeln
Daily Scrum Synchronisierung des
Teams
2x wöchentl., Reminder /
gemeinsame Aktivitäten
triggern
Review Abnahme durch PO kollektive Abstimmung
Retro Scrum-Team selbstrekrutiertes Team /
ScrumMaster-Team
Backlog Refinement PO mit Team öffentliche Ideensammlung
und Votes (dot mocracy)
Events
Ist das denn noch Scrum?
▪ Kollaboratives Umfeld?
▪ Agiles Mindset?
▪ An teamübergreifenden
Rahmenbedingungen arbeiten!
▪ Erfahrungen gesammelt? Austausch
erwünscht!
Los geht’s!
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
!
Fragen?
Feedback oder Fragen auch gerne an: @jseibert und @pherwarth auf Twitter.

Mit Scrum zur agilen Organisation

  • 1.
    Joachim Seibert &Paul Herwarth von Bittenfeld //SEIBERT/MEDIA GmbH, Wiesbaden Mit Scrum zur agilen Organisation
  • 3.
    ▪ Seit 2003als Projektleiter, später als Product Owner und aktuell als ScrumMaster bei 
 //SEIBERT/MEDIA tätig ▪ Scrum Product Owner (CSPO) und Scrum Professional (CSP) ▪ Twitter: @pherwarth Paul Herwarth von Bittenfeld
  • 4.
    Joachim Seibert ▪ VomProgrammierer zum ScrumMaster und Agile Coach bei //SEIBERT/MEDIA ▪ Scrum Master (CSM), 
 Scrum Developer (CSD) und Scrum Professional (CSP) ▪ Twitter: @jseibert
  • 5.
    ▪ Pilot-Projekt mitScrum
 in 2010 ▪ Dann agiles Arbeiten in internen Teams ▪ Schrittweiser Rollout im ganzen Unternehmen Erste Agile Teams
  • 6.
    ▪ Vom „Hacker“zum mitdenkenden, verantwortungsvollen Mitarbeiter ▪ Verantwortung übernehmen, für Team und Unternehmen Entwicklung der Selbstverantwortung
  • 7.
    ▪ Sinnhaftigkeit vonProzessen hinterfragen ▪ individuelle Zielvereinbarung ▪ Urlaubsfreigabe durch Bereichsleiter ▪ Mitarbeiter sind Experten ihrer eigenen Situation ▪ Selbstgestaltung von sinnvollen Regeln erwünscht Agile Teams stoßen an "Zäune" © nosha, https://www.flickr.com/photos/nosha/2934351804
  • 8.
    ▪ Entscheider wissenwenig über Probleme der Teams ▪ Akzeptanz zentraler Entscheidungen niedrig ▪ Probleme entstehen „außen“ / am Markt Zusammenarbeit zwischen Teams und Management
  • 9.
  • 10.
  • 11.
    ▪ Vertrauen ▪ Transparenz ▪Fehlerkultur ▪ Grenzen sichtbar machen ▪ Strategie statt operativem Eingreifen Notwendige Rahmenbedingungen
  • 12.
    unternehmens- orientiert mitarbeiter- orientiert realitäts- orientiert möglichkeits- orientiert Kollaboration Kontrolle KompetenzKultivierung nach WilliamE. Schneider Zusammenarbeit, Vertrauen, Team Standards, Prozesse, Vorhersagen Visionen, Werte, Sinn, Wachstum Wettbewerb, Einzelleistungen, Gewinnen Kollaborative Unternehmenskultur
  • 13.
  • 14.
    ▪ Welche Organisationsformsorgt für kontinuierliche Verbesserung? ▪ Wie regelmäßigen Austausch und Entscheidungsfindung sicherstellen? ▪ Wie entdecken wir Verbesserungspotentiale? Wie organisieren?
  • 15.
    ▪ Erfahrungen ausder Softwareentwicklung nutzen ▪ Auf Unternehmensebene übertragen ▪ Schnelle Ergebnisse liefern Idee: Scrum
  • 16.
  • 17.
    ▪ Teamretros ▪ CoPScrumMaster ▪ Company Happiness Befragung ▪ Visioning (Agile Org-)Backlog
  • 18.
  • 19.
    ▪ Umfang fürnächsten Sprint ▪ Story Owner anwesend ▪ mindestens zwei Personen pro Story ▪ gemeinsamer Task-Breakdown Sprintplanung
  • 20.
    ▪ Status jederzeittransparent ▪ Standups zweimal pro Woche in der Teeküche ▪ gemeinsame Abstimmung der nächsten Schritte Taskboard und Standup
  • 21.
    ▪ Selbstrekrutierte Teams ▪offen zur Teilnahme ▪ public-by-default ▪ Involvierung von wichtigen Stakeholdern Arbeitssessions
  • 22.
    ▪ das gesamteUnternehmen anwesend ▪ Essen! ▪ Präsentation der Ergebnisse ▪ Abstimmung Agile Org Review
  • 23.
    ▪ Abfrage derAkzeptanz ▪ Bereitschaft zum Experiment ▪ Mehrheitsentscheidung ▪ Bisher kein Thema abgelehnt Ergebnisabstimmung
  • 24.
    ▪ "Unsichtbare Elektrozäune"sichtbar machen ▪ Orientierung für die täglichen Entscheidungen ▪ Gemeinsame Anpassung und Erweiterung Beispiel 1: Wer-darf-was Board
  • 25.
    ▪ veraltete Prozesseloswerden ▪ Urlaubsfreigabe ▪ Individuelle Zielvereinbarungen Beispiel 2: Prozessfriedhof © Jay Parker, https://www.flickr.com/photos/9171182@N02/6051519872/
  • 26.
    ▪ Mitarbeiter wähltVertrauensgruppe ▪ pull-Konzept ▪ Kein standardisierter Entwicklungspfad Beispiel 3: Mentorenteams © Brian Ujiie, https://www.flickr.com/photos/bujiie/5440990716
  • 27.
    Software- Entwicklung Agile Organisation ProductOwner eine PersonKollektives Product Ownership ScrumMaster eine Person ScrumMaster-Team DevTeam festes Team selbstrekrutiertes Team Rollen (c) https://www.flickr.com/photos/john_scone/493915787 Ist das denn noch Scrum?
  • 28.
    Software- Entwicklung Agile Organisation Product Backlog vomPO gepflegt / priorisiert Kollektiv gepflegt (Story Owner) Sprint Backlog Teamboard Globales Board in Teeküche Pot. auslieferbares Produkt fertige Software direkt einsetzbare Prozesse / Verhaltensweisen Artefakte Ist das denn noch Scrum?
  • 29.
    Software- Entwicklung Agile Organisation Sprint Planning Commitmentdes Teams Commitment jedes Story Owners einzeln Daily Scrum Synchronisierung des Teams 2x wöchentl., Reminder / gemeinsame Aktivitäten triggern Review Abnahme durch PO kollektive Abstimmung Retro Scrum-Team selbstrekrutiertes Team / ScrumMaster-Team Backlog Refinement PO mit Team öffentliche Ideensammlung und Votes (dot mocracy) Events Ist das denn noch Scrum?
  • 30.
    ▪ Kollaboratives Umfeld? ▪Agiles Mindset? ▪ An teamübergreifenden Rahmenbedingungen arbeiten! ▪ Erfahrungen gesammelt? Austausch erwünscht! Los geht’s!
  • 31.
    Vielen Dank fürEure Aufmerksamkeit! ! Fragen? Feedback oder Fragen auch gerne an: @jseibert und @pherwarth auf Twitter.