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Analyse des Geschäftsmodells
   5. Bankenworkshop – Offenburg 11.10.2012
Disclaimer


Stand:                           Oktober 2012
Autor:                           KANZLEI NICKERT, 77654 Offenburg

Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jeder Verwertung außerhalb
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und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen,
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Bildnachweise: ausschließlich Flickr



KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater                     2
Übersicht
        Geschäftsmodell


              Definition
                Abgrenzung Geschäftsmodell – Strategie
                Nische
              Business Model Generation
                Bestandteile eines Geschäftsmodells
                SWOT Analyse
                Veränderungen
                Strategische Risiken (Risikobewertung)



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Übersicht

        Berücksichtigung von Unsicherheiten bei der
        Unternehmensplanung:


              Verhältnis Unsicherheit zu Risiko/Chance
              Berücksichtigung von Unsicherheiten in der
              Ertragsplanung
              Einwertige Planung
              Planung von Szenarien
              Erwartungsgetreue Planung




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Definition Geschäftsmodell
                                                          Was ist ein Geschäftsmodell?




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Einführung
       Es ist die Qualität der Idee, die den Ausschlag gibt.
       Einfache Ideen stehen meist erst am Ende, nicht am Anfang
       eines Denkprozesses.
       Ausschlaggebend ist nicht die Qualität einer Erfindung oder
       Technologie, sondern ihre Akzeptanz am Markt.
       Sie brauchen ein wirklich gutes und ausgereiftes Konzept. Das
       braucht seine Zeit. Das heißt nicht, dass Sie langsam arbeiten,
       immer nur Bedenken wenden oder besonders zögerlich sein
       sollten. Aber das Ausreifen eines Konzeptes und Zeitdruck
       passen nicht gut zu einander.
       (alle Zitate aus: Günter Faltin, Kopf schlägt Kapital)



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Weshalb ist für Banken die Analyse des Geschäftsmodells
 wichtig?
      Gründe:
           Vertrieb: Mit der Analyse wird auch künftiger Bedarf
           offensichtlich.
              Investitionen
              Währungsabsicherung
              Versicherungen
              Betriebliche Altersvorsorge
           Risikoanalyse: ein überzeugendes Geschäftsmodell birgt
           weniger strategische Risiken, als ein unüberzeugendes
           Geschäftsmodell
              Minderung der Kreditkosten

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Was ist ein Geschäftsmodell?
           Ein Geschäftsmodell ist eine modellhafte Beschreibung
           eines Geschäftes. Die Beschreibung von
           Geschäftsmodellen soll helfen die Schlüsselfaktoren
           des Unternehmenserfolges oder des Misserfolges zu
           erklären. Weder in der Wissenschaft noch in der Praxis
           besteht eine allgemein akzeptierte Definition.
           (Wikipedia, Abruf 4.10.2012)
           Ein Geschäftsmodell ist keine Strategie. Es ist vielmehr
           der Ausgangspunkt, um die Strategie zu bestimmen.




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Ist die Nische ein Geschäftsmodell?
           Öfters hören wir, dass das Geschäftsmodell die
           Spezialisierung bzw. die Nische ist (prominentes
           Beispiel die EKS ® Methode). Die Nische an sich ist
           unseres Erachtens die Strategie, um das
           Geschäftsmodell umzusetzen.
           Die Grenzen fließen aber, da im Geschäftsmodell
           insbesondere der Zielkundenkreis (Beutespektrum)
           definiert wird. Dies wiederum deutet aber bereits im
           Geschäftsmodell auf die Nische hin.




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Was ist ein Geschäftsmodell?
    Wertangebot – Value Proposition
          beschreibt das Paket von Leistungen und
          Dienstleistungen, das für ein bestimmtes
          Kundensegment Wert schöpft (Business Model
          Generation S. 26)
            Ist der Grund für Kundenbeziehungen
            Löst Kundenbedürfnis
            Angebots- oder Nachfragemarkt
            Verbindung von Leistungen
               Town and Country House
               IPod


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Was ist ein Geschäftsmodell?
    Gründe für Kunden, zu kaufen
          Neuheit (Smartphone)
          Verbesserte Leistung (Digitalkameras)
          Berücksichtigung von Kundenwünschen (Maßanzug)
          Arbeitserleichterung (Computer)
          Design (Apple)
          Marke/Status (Lacoste)
          Preis
          Kostenreduktion (Hilti vs. Hammer&Meisel)
          Risikominimierung (Versicherung)
          Anwenderfreundlichkeit (Apple)
          Verfügbarkeit (H&M – Lagerfeld)

KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater            11
Was ist ein Geschäftsmodell?




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater   12
Was ist ein Geschäftsmodell?
    Hauptkomponenten
           Marktseite
            Kundenbeziehungen
            Kommunikation/Distribution
            Zielkunden (-segmente)
            Einnahmenquellen
               Einnahmentyp (Kaufpreis, Miete, Lizenz etc.)
               Absatzmenge
               Absatzpreis (Wer bezahlt? Bsp.: Geschäftsreisen)




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater                    13
Was ist ein Geschäftsmodell?
    Hauptkomponenten
          Kostenseite
            Schlüsselressourcen
            Schlüsselaktivitäten
            Schlüsselpartner
            Kostenstruktur




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater   14
Was ist ein Geschäftsmodell?




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater   15
Was ist ein Geschäftsmodell?




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Geschäftsprozesse

                                                            Leistungs-/Kernprozesse                               Unterstützungsprozesse                             Führungsprozesse


                                             Akquisi-                        Auftrags-                  Personal-       Finanzmit-     Sachmittel-     Planung         Absatzsteu-
                                                                                            Qualität
                                              tion /       Fertigung          abwick-                     bereit-        telbereit-      bereit-          und           erung und       Sonstige
                                                                                            sichern
                                             Verkauf                           lung                      stellung         stellung      stellung       Diagnose         -kontrolle
 Wo und wie In der MDT- Prozesslandschaft




                                                                                                                                                                                                    St. Galler Marketing Review 2011, 26 ff
                                                          Sachmittel-                                                  Liquidität /    Sachmittel-                      Produktion       Arbeits-




                                                                                                                                                                                                      Übersicht von Dohmen/Moormann
                                              Kunden                         Auftrag                    Personal
                                                            bedarf                                                      Finanzen         bedarf      Absatz planen       steuern /       leistung
                                            ansprechen                      annehmen                    einsetzen
                                                            planen                                                     analysieren      ermitteln                      kontrollieren    entlohnen
        können wir unterstützen?




                                                            Finanz-                                    Nachwuchs-       Liquidität /                                   Beschaffung
                                             Angebot                                                                                   Sachmittel     Produktion
                                                            bedarf         Auftrag planen                 kräfte        Finanzen                                       steuern und
                                             erstellen                                                                                 anschaffen       planen
                                                            planen                                      ausbilden         planen                                       kontrollieren



                                                                                                                                                                         Personal
                                              Vertrag                         Auftrag                   Personal-     Kapitalbedarf    Sachmittel    Beschaffung
                                                         Termin planen                                                                                                 steuern und
                                            verhandeln                       umsetzen                  verwaltung       ermitteln        lagern        planen
                                                                                                                                                                       kontrollieren



                                             Kunden-         Kapa-                                                                                                     Finanzierung
                                                                                                       Mitarbeiter       Kapital       Rechnungs-      Personal
                                             kontakt         zitäten         Versand                                                                                   steuern und
                                                                                                       entlohnen       beschaffen       prüfung         planen
                                             pflegen         planen                                                                                                    kontrollieren



                                                          Maschinen-                                                                                   Finanzie-
                                                                             Rechnung                  Mitarbeiter-       Kapital      Sachmittel-
                                                           belegung                                                                                      rung
                                                                              erstellen                  schutz         verwenden        schutz
                                                            planen                                                                                      planen


                                                                                                                                       Maßnahmen
                                                                            Debitoren-                  Personal-
                                                            Produkt                                                      Finanz-           zur       Rechnungs-
                                                                              buch-                      zeitwirt-
                                                            erstellen                                                   reporting       Betriebs-      wesen
                                                                             haltung                      schaft
                                                                                                                                        erhaltung


                                                                                                                                                     Kosten- und
                                                         Qualität prüfen                                                                              Leistungs-
                                                                                                                                                      rechnung




                                                           Lagerung                                                                                   Controlling




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SWOT Analyse
                    Stärken (Strength)                        Schwächen (Weaknesses)

     Lage des Unternehmens                            Mangel an Marketingexpertise
     Patente                                          Lage der Firma
     Kostenvorteile durch eigenes Know-How            Geringere Qualität der Waren oder
     Marketingexpertise von Experten                  Dienstleistungen
     Exklusiver Zugang zu natürlichen Ressourcen      Beschädigte Reputation
     Qualitätsprozesse und Verfahren                  Undifferenzierte Produkte oder Services (d. h.
     Neues, innovatives Produkt oder Service          im Vergleich zu Ihren Konkurrenten)
     Starke Marke oder Reputation                     Konkurrenten haben besseren Zugang zu
     Know-How der Mitarbeiter                         Vertriebskanälen

            Möglichkeiten (Opportunities)                      Bedrohungen (Threats)

     Fusionen, Joint Ventures oder strategische       Neue Regelungen
     Allianzen                                        Ein neuer Konkurrent im eigenen Binnenmarkt
     Sich entwickelnder Markt (China, das Internet)   Preiskrieg
     Neue Technologien                                Konkurrent hat ein neues, innovatives
     Neuer internationaler Markt                      Ersatzprodukt oder Service
     Neue attraktive Marktsegmente                    Technologischer Fortschritt lässt den Markt für
                                                      die eigenen Produkte verschwinden


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Veränderungen planen
    Mit dem Zukunftsmodell können künftige Veränderungen und
    die Auswirkungen auf das Geschäftsmodell aufgezeigt
    werden
          Dadurch können Szenarien abgebildet werden
            Die Auswirkungen auf alle Bereiche werden aufgezeigt
          Neue Geschäftsmodelle / Produkte / Dienstleistungen
          können aufgezeigt werden
            Mit Vor- und Nachteilen




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Veränderungen analysieren
    Mit dem Geschäftsmodell können Sie die Auswirkungen der
    vier grundlegenden Bereiche abbilden:
          Branchenkräfte (vgl. 5 Forces, folgende Folie)
          Schlüsseltrends
            Gesetzlich, technologisch etc.
          Marktkräfte
            Wünsche und Anforderungen
            Wechselkosten
          Makroökonomische Kräfte
            Z. B. Kapitalmärkte, Rohstoffmärkte, globale
            Marktbedingungen

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Risiken ermitteln
    Die 5 Forces von Porter können in ihren Auswirkungen auf
    das Geschäftsmodell aufgezeigt werden
          Rivalität in der Branche
          Gefahr durch Substitutionsprodukte
          Gefahr durch Neueintritt von Wettbewerber
          Verhandlungsmacht der Kunden
          Verhandlungsmacht der Lieferanten




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Geschäftsmodell optimieren – Blue Ocean Strategie

        Eliminieren                               Aufstocken
        Welche Faktoren können                    Welche Faktoren sollten
        Sie eliminieren, mit denen                weit über den
        in Ihrer Branche konkurriert              Branchenstandard hinaus
        wird?                                     aufgestockt werden?
        Reduzieren                                Erzeugen
        Welche Faktoren sollten                   Welche Faktoren sollten
        weit unter den                            geschaffen werden, die in
        Branchenstandard                          der Branche nicht
        reduziert werden?                         angeboten werden?


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Risiken bewerten
   Bewertungsarten
         Subjektive Methode / Schätzmethode
            Nicht mit absoluten Werten arbeiten
            Sondern mit Bandbreiten
         Expertenbefragungen
         Branchenanalysen
            Informationen der Banken
            Feri




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater   23
Steuerung des Geschäftsmodells
    KPIs – Key Predictive Indicators
          Wenn die BWA/Bilanz Schwächen zeigt ist es zu spät
          Zukunftserfolgsindikator gesucht
            Was sichert mir den Ertrag der Zukunft?
            Diese Kennzahl muss beobachtet werden
          Beispiel: Kohlebergbau
            Statt Ohnmachtsanfall
            Kanarienvogel
          Beispiel: Friseursalon
            Kundenzufriedenheit


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Persönliche Abschlussbemerkung
    Meines Erachtens haben Geschäftsmodelle
    Erfolgsaussichten, die auf immaterielles Vermögen
    (Humankapital, Strukturkapital, Sozialkapital) basieren.
          Die Erträge sind höher
          Ein Unternehmen, das ein starkes immaterielles
          Vermögen aufweist, ist besser geeignet, sich
          ändernden Bedingungen anzupassen, als ein
          Unternehmen, das auf körperliche
          Vermögensgegenstände aufbaut, Bsp.: Agfa
          Allerdings existieren in einem solchen Geschäftsmodell
          weniger Besicherungsmöglichkeiten
          Sind die Banken/Kreditinstitute hierfür gerüstet?


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Literaturempfehlung Geschäftsmodell
           Business Model Generation, Osterwalder u.a.
           Das große 1x1 der Erfolgsstrategie: EKS® -
           Erfolg durch Spezialisierung, Kerstin Friedrich
           Erfolgreich durch Spezialisierung: Kompetenzen
           entwickeln; Kerngeschäfte ausbauen;
           Konkurrenz überholen, Kerstin Friedrich
           Der Blaue Ozean als Strategie: Wie man neue
           Märkte schafft, wo es keine Konkurrenz gibt,
           Mauborgne u.a.
           Kopf schlägt Kapital, Günter Faltin




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater              26
Abbildung von Unsicherheiten in der
                                           Unternehmensplanung




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater                      27
Unternehmensplanung


                              „Wir können die Zukunft nicht
                                  vorhersehen, aber wir
                               können auf sie vorbereitet
                                          sein.“
                                        (Perikles)




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Was bedeutet Unsicherheit ?
        Der Begriff Unsicherheit beinhaltet zwei Aspekte:
           Risiko
           Ungewissheit


        Unterschied:
        Bekanntheit der Eintrittswahrscheinlichkeiten für die
        denkbaren zukünftigen Umweltzustände




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater                 29
Was bedeutet Risiko ?

         „Risiko ist die aus Unvorhersehbarkeit der
           Zukunft resultierende, durch „zufällige“
          Störungen verursachte Möglichkeit, von
              geplanten Zielen abzuweichen.“
                                 (Dr. Werner Gleißner)




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Anforderungen an Planungsprozess

        Der Planungsprozess muss grds. zwei Anforderungen
        gerecht werden:
           Erstellung einer möglichst erwartungsgetreuen (und
           präzisen) Prognose
           Identifikation und Quantifizierung von Chancen und
           Gefahren, die in der Zukunft Abweichungen von
           dieser Planung verursachen können.




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater                 31
Identifikation von Risiken und Chancen
        Elemente der Risikoidentifikation:
           Risikomelder
           Risikobezeichnung
           Risikokategorisierung
           Risikobeschreibung
           Einflussgrößen
           Eintrittswahrscheinlichkeiten
           Ggf. Maßnahmen
           Kosten/Auswirkungen



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Identifikation von Risiken und Chancen
        Methoden der Risikoidentifikation:
           Brainstormings
           Standardisierte Befragungen
           Workshops
           Betriebsbesichtigungen
           Frühwarnsysteme
           Einzelschadenanalysen
           Ausfalleffektanalysen
           Fehlerbaumanalysen



KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater   33
Check Chancen/Risiken Industrieunternehmen
           Markt- und Branche
           Management
           Technologie- und Produktentwicklung
           Fertigung- und Logistik
           Strategie, Marketing und Vertrieb
           Organisation/IT/Externe Kommunikation
           Finanzierung
           Einkauf
           Personal
           Recht


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Anforderungen an Planungsrechnungen

             Integrierte Planung:
             Ertrags-, Bilanz- und Liquiditätsplanung
                  Erfordernis einer Basisbilanz
                  Zwingende Fortschreibung einer Planbilanz




KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER               35
Berücksichtigung von Unsicherheiten

              Einwertige Planung: Es gibt nur eine „Zukunftssicht“
              Szenarien: Es liegen mehrere Sichten vor, bspw.:
              worst case, best case, normal case
              Simulationen: Es wird eine Vielzahl von Sichten durch
              eine Simulationssoftware errechnet




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Einwertige Planung

       Eine einwertige Planung:
            Liefert einen Wert
            Bildet keine Unsicherheitsaspekt ab
            Rechnet unsichere Ergebnisse (scheinbar) sicher




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Einwertige Planung
             „Je weniger befähigt ein Unternehmensbewerter ist, umso
                    ausgeprägter wird sein Ehrgeiz sein, einwertige
                Ertragsprognosen abzugeben: Er wird sich nicht damit
                      begnügen, Bandbreiten möglicher künftiger
               Ertragsprognosen zu benennen; er wird vielmehr Wissen
                 über die Zukunft fingieren und so, Wahrsagern nicht
                unähnlich, zu einwertigen Ertragsprognosen kommen“.

                              Moxter, Grundsätze ordnungsgemäßer
                               Unternehmensbewertung, 1983 S.116




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater                        38
Was geben die Standards vor?

             IDW S1
             IDW ES 6 n.F.
             GoP 2.1




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater   39
Was geben die Standards vor?
             IDW S 1


        Kernproblem einer jeden Unternehmensbewertung ist die
        Prognose der finanziellen Überschüsse aus dem
        betriebsnotwendigen Vermögen. Sie erfordert eine
        umfangreiche       Informationsbeschaffung     und    darauf
        aufbauende          vergangenheits-,     stichtags-     und
        zukunftsorientierte Unternehmensanalysen, die durch
        Plausibilitätsüberlegungen     im    Hinblick     auf   ihre
        Angemessenheit und Widerspruchsfreiheit zu überprüfen
        sind. (IDW S 1, Tz.68)



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Was geben die Standards vor?
             IDW S 1


        Aufgrund der Fülle von Einflussfaktoren kann es sich
        empfehlen, mehrwertige Planungen, Szenarien oder
        Ergebnisbandbreiten zu erstellen, um das Ausmaß der
        Unsicherheit der künftigen finanziellen Überschüsse zu
        verdeutlichen   und    erste   Anhaltspunkte     für die
        Berücksichtigung der Unsicherheit im Rahmen des
        Bewertungskalküls zu gewinnen. (IDW S 1, Tz. 80)




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Was geben die Standards vor?
             IDW ES 6 n.F.


        Zur Berücksichtigung der Planungsunsicherheiten erscheint
        es zudem zweckmäßig, Alternativrechnungen zum " real
        case" (wahrscheinlichster Fall) durchzuführen oder mit einer
        quantitativen Risikoeinschätzung, etwa über den Einsatz der
        "Monte-Carlo-Simulation", die Einhaltung von Liquidität, die
        Aufrechterhaltung einer vorgegebenen Eigenmittelquote
        oder weiterer sog. "Covenants" (z.B. die Einhaltung von
        Kennzahlen, Auflagen und Bedingungen während der
        Kreditlaufzeit) abzuschätzen. (IDW ES 6 n. F. Tz.140)



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Was geben die Standards vor?
             GoP 2.1 des BDU


        Der Ungewissheit künftiger Datenentwicklung kann auch
        durch die rollierende Planung, die Alternativplanung oder die
        flexible Planung begegnet werden in den Ausprägungen
        „worst case“, „normal case“, „best case“. Bei allen
        Bemühungen, nur begrenzt Vorausschaubares in den Griff
        zu bekommen, müssen die den Planungsvorgaben
        zugrundeliegenden Wertgrößen realisierbar und damit
        realistisch bleiben. …….




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater                         43
Was geben die Standards vor?
            GoP 2.1 des BDU
        Chancen und Gefahren sowie mögliche Ursachen der
        Planabweichungen sind zu benennen und möglichst zu
        quantifizieren, um      den    Gesamtumfang   möglicher
        Planabweichungen einschätzen zu können. Unvollkommene
        Informationen geben Anlass, durch Anwendung geeigneter
        Prognosemethoden und Simulationsverfahren die
        Unsicherheit möglichst zu begrenzen.




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Szenarienplanung

              Abbildung der Unsicherheiten über die Abbildung
              mehrerer Szenarien
              In der Praxis Best –Middle und Worst Case
              Basiert auf einer fundierten Analyse der Ist-Situation


              Hierauf aufbauend werden verschiedene zukünftige
              Situationen und Entwicklungsverläufe beschrieben
              Jede dieser Situationen wird als eigenständiges Szenario
              für die zukünftige Entwicklung verstanden



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Szenarienplanung

      Zwischenfazit:
            Informationsgehalt höher als bei einer einwertigen
            Planung
            Bildet Unsicherheiten ab
      Problem:
            Annahmen für einzelne Szenarien und deren
            Wahrscheinlichkeitsverteilung
            Zusammenwirkung der einzelnen Risiken
            Bestimmung einer Gesamtrisikoposition


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Erwartungsgetreue Planung

    Lösung: Risikoaggregation
    Bestimmung Gesamtrisikoposition mit Blick auf
          Bedeutung der Einzelrisiken
          Berücksichtigung von Wechselwirkungen(Korrelation)




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater                47
Erwartungsgetreue Planung

    Diese durch die Wahrscheinlichkeitsverteilung
    beschriebenen Risiken werden dann in den Kontext der
    Planung gestellt, also bsp. einer GuV-Position zugeordnet.


    Anschließend werden Simulationsverfahren durchgeführt.




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Erwartungsgetreue Planung

        Vorgehen Monte-Carlo-Simulation:
              Erzeugen der benötigten Zufallszahlen
              Verteilung
              Berechnung des Szenarios
              Wiederholung mit x-Schritten, um stabile Verteilungen,
              Kennzahlen und Risikomaße abzuleiten




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater                        49
Simulationsverfahren




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater   50
Simulationsverfahren




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater   51
Simulationsverfahren




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater   52
Erwartungsgetreue Planung

     Mit einer erwartungsgetreuen Planung mit Hilfe geeigneter
     Planungs- und Prognosesysteme bestmögliche und un-
     verzerrte Vorhersagen getroffen werden, die sich im Mittel
     aus vielen Planungsfällen und Planungsperioden als richtig
     herausstellen.




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Bildung des Erwartungswerts

    Wurde die Unternehmensplanung nach verschiedenen
    Szenarien geplant, ergeben sich verschiedene mögliche
    Ergebnisprognosen. Um einen Zielwert zu ermitteln, muss
    diese Mehrwertigkeit der Ergebnisse zu einem einwertigen
    Ergebnis zusammengeführt werden.




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater                54
Bildung des Erwartungswerts

    Wurde die Unternehmensplanung nach verschiedenen
    Szenarien geplant, ergeben sich verschiedene mögliche
    Ergebnisprognosen. Um einen Zielwert zu ermitteln, muss
    diese Mehrwertigkeit der Ergebnisse zu einem einwertigen
    Ergebnis zusammengeführt werden.




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater                55
Bildung des Erwartungswerts
        Der Erwartungswert verdichtet die mehrwertige Ergebnis-
        prognose durch Multiplikation der Szenarioergebnisse mit
        den Eintrittswahrscheinlichkeiten. Diese werden zu einem
        gewichteten Ergebnis zusammengefasst.


        Der Erwartungswert = das mit den dazugehörigen Eintritts-
        wahrscheinlichkeiten gewichtete arithmetische Mittel aller
        Einzelwerte




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater                      56
Bildung des Erwartungswerts

      Vorteil Erwartungswert:


      Dieser richtet sich nach dem gewichteten Mittelwert




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater             57
Allgemein

          Modus oder Modalwert
            Bei einer stetigen Zufallsvariable die Maximumstelle
            der Dichtefunktion.
          Mean (Mittelwert)
            Arithmetisches Mittel
          Median
            Im Vergleich zum arithmetischen Mittel, ist der Median
            robuster gegenüber Ausreißern.




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater                      58
Weitere Veranstaltungen der
      KANZLEI NICKERT

            09.11.2012 Unternehmen Online
            21.11.2012 Themenabend BWL (BWA) und Recht (AGB)




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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
                     Besuchen Sie uns im Internet:
                           www.kanzlei-nickert.de
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KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater                                62
Über KANZLEI NICKERT, Offenburg:

        KANZLEI NICKERT ist eine Unternehmerkanzlei im besten Sinne: Sie bietet in den Bereichen Rechtsberatung, Steuerberatung und
        betriebswirtschaftliche Beratung all diejenigen Dienstleistungen an, die ein Unternehmen / Unternehmer klassischerweise benötigt.
        Zudem hat sie Kompetenzzentren für die Bereiche Bau, Sanierungsberatung sowie Personalwesen eingerichtet. Rechtsanwälte,
        Fachanwälte für Steuerrecht und Steuerberater arbeiten dabei Hand in Hand.

        KANZLEI NICKERT ist seit März 2009 zertifiziert nach ISO 9001:2008 und für die Steuerberatung zusätzlich nach dem DStV-
        Qualitätssiegel, dem Qualitätsstandard des Deutschen Steuerberaterverbandes. 2009 und 2011 wurde die Kanzlei von FOCUS
        MONEY in die Liste der TOP-Steuerberater aufgenommen.

        Weitere Informationen finden Sie unter: www.kanzlei-nickert.de




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Präsentation zum Bankenworkshop am 11.10.2012

  • 1. Analyse des Geschäftsmodells 5. Bankenworkshop – Offenburg 11.10.2012
  • 2. Disclaimer Stand: Oktober 2012 Autor: KANZLEI NICKERT, 77654 Offenburg Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jeder Verwertung außerhalb der Grenzen des UrhG ist ohne Zustimmung des Autors unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Bildnachweise: ausschließlich Flickr KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 2
  • 3. Übersicht Geschäftsmodell Definition Abgrenzung Geschäftsmodell – Strategie Nische Business Model Generation Bestandteile eines Geschäftsmodells SWOT Analyse Veränderungen Strategische Risiken (Risikobewertung) KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 3
  • 4. Übersicht Berücksichtigung von Unsicherheiten bei der Unternehmensplanung: Verhältnis Unsicherheit zu Risiko/Chance Berücksichtigung von Unsicherheiten in der Ertragsplanung Einwertige Planung Planung von Szenarien Erwartungsgetreue Planung KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 4
  • 5. Definition Geschäftsmodell Was ist ein Geschäftsmodell? KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 5
  • 6. Einführung Es ist die Qualität der Idee, die den Ausschlag gibt. Einfache Ideen stehen meist erst am Ende, nicht am Anfang eines Denkprozesses. Ausschlaggebend ist nicht die Qualität einer Erfindung oder Technologie, sondern ihre Akzeptanz am Markt. Sie brauchen ein wirklich gutes und ausgereiftes Konzept. Das braucht seine Zeit. Das heißt nicht, dass Sie langsam arbeiten, immer nur Bedenken wenden oder besonders zögerlich sein sollten. Aber das Ausreifen eines Konzeptes und Zeitdruck passen nicht gut zu einander. (alle Zitate aus: Günter Faltin, Kopf schlägt Kapital) KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 6
  • 7. Weshalb ist für Banken die Analyse des Geschäftsmodells wichtig? Gründe: Vertrieb: Mit der Analyse wird auch künftiger Bedarf offensichtlich. Investitionen Währungsabsicherung Versicherungen Betriebliche Altersvorsorge Risikoanalyse: ein überzeugendes Geschäftsmodell birgt weniger strategische Risiken, als ein unüberzeugendes Geschäftsmodell Minderung der Kreditkosten KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 7
  • 8. Was ist ein Geschäftsmodell? Ein Geschäftsmodell ist eine modellhafte Beschreibung eines Geschäftes. Die Beschreibung von Geschäftsmodellen soll helfen die Schlüsselfaktoren des Unternehmenserfolges oder des Misserfolges zu erklären. Weder in der Wissenschaft noch in der Praxis besteht eine allgemein akzeptierte Definition. (Wikipedia, Abruf 4.10.2012) Ein Geschäftsmodell ist keine Strategie. Es ist vielmehr der Ausgangspunkt, um die Strategie zu bestimmen. KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 8
  • 9. Ist die Nische ein Geschäftsmodell? Öfters hören wir, dass das Geschäftsmodell die Spezialisierung bzw. die Nische ist (prominentes Beispiel die EKS ® Methode). Die Nische an sich ist unseres Erachtens die Strategie, um das Geschäftsmodell umzusetzen. Die Grenzen fließen aber, da im Geschäftsmodell insbesondere der Zielkundenkreis (Beutespektrum) definiert wird. Dies wiederum deutet aber bereits im Geschäftsmodell auf die Nische hin. KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 9
  • 10. Was ist ein Geschäftsmodell? Wertangebot – Value Proposition beschreibt das Paket von Leistungen und Dienstleistungen, das für ein bestimmtes Kundensegment Wert schöpft (Business Model Generation S. 26) Ist der Grund für Kundenbeziehungen Löst Kundenbedürfnis Angebots- oder Nachfragemarkt Verbindung von Leistungen  Town and Country House  IPod KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 10
  • 11. Was ist ein Geschäftsmodell? Gründe für Kunden, zu kaufen Neuheit (Smartphone) Verbesserte Leistung (Digitalkameras) Berücksichtigung von Kundenwünschen (Maßanzug) Arbeitserleichterung (Computer) Design (Apple) Marke/Status (Lacoste) Preis Kostenreduktion (Hilti vs. Hammer&Meisel) Risikominimierung (Versicherung) Anwenderfreundlichkeit (Apple) Verfügbarkeit (H&M – Lagerfeld) KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 11
  • 12. Was ist ein Geschäftsmodell? KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 12
  • 13. Was ist ein Geschäftsmodell? Hauptkomponenten Marktseite Kundenbeziehungen Kommunikation/Distribution Zielkunden (-segmente) Einnahmenquellen  Einnahmentyp (Kaufpreis, Miete, Lizenz etc.)  Absatzmenge  Absatzpreis (Wer bezahlt? Bsp.: Geschäftsreisen) KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 13
  • 14. Was ist ein Geschäftsmodell? Hauptkomponenten Kostenseite Schlüsselressourcen Schlüsselaktivitäten Schlüsselpartner Kostenstruktur KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 14
  • 15. Was ist ein Geschäftsmodell? KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 15
  • 16. Was ist ein Geschäftsmodell? KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 16
  • 17. Geschäftsprozesse Leistungs-/Kernprozesse Unterstützungsprozesse Führungsprozesse Akquisi- Auftrags- Personal- Finanzmit- Sachmittel- Planung Absatzsteu- Qualität tion / Fertigung abwick- bereit- telbereit- bereit- und erung und Sonstige sichern Verkauf lung stellung stellung stellung Diagnose -kontrolle Wo und wie In der MDT- Prozesslandschaft St. Galler Marketing Review 2011, 26 ff Sachmittel- Liquidität / Sachmittel- Produktion Arbeits- Übersicht von Dohmen/Moormann Kunden Auftrag Personal bedarf Finanzen bedarf Absatz planen steuern / leistung ansprechen annehmen einsetzen planen analysieren ermitteln kontrollieren entlohnen können wir unterstützen? Finanz- Nachwuchs- Liquidität / Beschaffung Angebot Sachmittel Produktion bedarf Auftrag planen kräfte Finanzen steuern und erstellen anschaffen planen planen ausbilden planen kontrollieren Personal Vertrag Auftrag Personal- Kapitalbedarf Sachmittel Beschaffung Termin planen steuern und verhandeln umsetzen verwaltung ermitteln lagern planen kontrollieren Kunden- Kapa- Finanzierung Mitarbeiter Kapital Rechnungs- Personal kontakt zitäten Versand steuern und entlohnen beschaffen prüfung planen pflegen planen kontrollieren Maschinen- Finanzie- Rechnung Mitarbeiter- Kapital Sachmittel- belegung rung erstellen schutz verwenden schutz planen planen Maßnahmen Debitoren- Personal- Produkt Finanz- zur Rechnungs- buch- zeitwirt- erstellen reporting Betriebs- wesen haltung schaft erhaltung Kosten- und Qualität prüfen Leistungs- rechnung Lagerung Controlling KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 17
  • 18. SWOT Analyse Stärken (Strength) Schwächen (Weaknesses) Lage des Unternehmens Mangel an Marketingexpertise Patente Lage der Firma Kostenvorteile durch eigenes Know-How Geringere Qualität der Waren oder Marketingexpertise von Experten Dienstleistungen Exklusiver Zugang zu natürlichen Ressourcen Beschädigte Reputation Qualitätsprozesse und Verfahren Undifferenzierte Produkte oder Services (d. h. Neues, innovatives Produkt oder Service im Vergleich zu Ihren Konkurrenten) Starke Marke oder Reputation Konkurrenten haben besseren Zugang zu Know-How der Mitarbeiter Vertriebskanälen Möglichkeiten (Opportunities) Bedrohungen (Threats) Fusionen, Joint Ventures oder strategische Neue Regelungen Allianzen Ein neuer Konkurrent im eigenen Binnenmarkt Sich entwickelnder Markt (China, das Internet) Preiskrieg Neue Technologien Konkurrent hat ein neues, innovatives Neuer internationaler Markt Ersatzprodukt oder Service Neue attraktive Marktsegmente Technologischer Fortschritt lässt den Markt für die eigenen Produkte verschwinden KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 18
  • 19. Veränderungen planen Mit dem Zukunftsmodell können künftige Veränderungen und die Auswirkungen auf das Geschäftsmodell aufgezeigt werden Dadurch können Szenarien abgebildet werden Die Auswirkungen auf alle Bereiche werden aufgezeigt Neue Geschäftsmodelle / Produkte / Dienstleistungen können aufgezeigt werden Mit Vor- und Nachteilen KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 19
  • 20. Veränderungen analysieren Mit dem Geschäftsmodell können Sie die Auswirkungen der vier grundlegenden Bereiche abbilden: Branchenkräfte (vgl. 5 Forces, folgende Folie) Schlüsseltrends Gesetzlich, technologisch etc. Marktkräfte Wünsche und Anforderungen Wechselkosten Makroökonomische Kräfte Z. B. Kapitalmärkte, Rohstoffmärkte, globale Marktbedingungen KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 20
  • 21. Risiken ermitteln Die 5 Forces von Porter können in ihren Auswirkungen auf das Geschäftsmodell aufgezeigt werden Rivalität in der Branche Gefahr durch Substitutionsprodukte Gefahr durch Neueintritt von Wettbewerber Verhandlungsmacht der Kunden Verhandlungsmacht der Lieferanten KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 21
  • 22. Geschäftsmodell optimieren – Blue Ocean Strategie Eliminieren Aufstocken Welche Faktoren können Welche Faktoren sollten Sie eliminieren, mit denen weit über den in Ihrer Branche konkurriert Branchenstandard hinaus wird? aufgestockt werden? Reduzieren Erzeugen Welche Faktoren sollten Welche Faktoren sollten weit unter den geschaffen werden, die in Branchenstandard der Branche nicht reduziert werden? angeboten werden? KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 22
  • 23. Risiken bewerten Bewertungsarten Subjektive Methode / Schätzmethode Nicht mit absoluten Werten arbeiten Sondern mit Bandbreiten Expertenbefragungen Branchenanalysen Informationen der Banken Feri KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 23
  • 24. Steuerung des Geschäftsmodells KPIs – Key Predictive Indicators Wenn die BWA/Bilanz Schwächen zeigt ist es zu spät Zukunftserfolgsindikator gesucht Was sichert mir den Ertrag der Zukunft? Diese Kennzahl muss beobachtet werden Beispiel: Kohlebergbau Statt Ohnmachtsanfall Kanarienvogel Beispiel: Friseursalon Kundenzufriedenheit KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 24
  • 25. Persönliche Abschlussbemerkung Meines Erachtens haben Geschäftsmodelle Erfolgsaussichten, die auf immaterielles Vermögen (Humankapital, Strukturkapital, Sozialkapital) basieren. Die Erträge sind höher Ein Unternehmen, das ein starkes immaterielles Vermögen aufweist, ist besser geeignet, sich ändernden Bedingungen anzupassen, als ein Unternehmen, das auf körperliche Vermögensgegenstände aufbaut, Bsp.: Agfa Allerdings existieren in einem solchen Geschäftsmodell weniger Besicherungsmöglichkeiten Sind die Banken/Kreditinstitute hierfür gerüstet? KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 25
  • 26. Literaturempfehlung Geschäftsmodell Business Model Generation, Osterwalder u.a. Das große 1x1 der Erfolgsstrategie: EKS® - Erfolg durch Spezialisierung, Kerstin Friedrich Erfolgreich durch Spezialisierung: Kompetenzen entwickeln; Kerngeschäfte ausbauen; Konkurrenz überholen, Kerstin Friedrich Der Blaue Ozean als Strategie: Wie man neue Märkte schafft, wo es keine Konkurrenz gibt, Mauborgne u.a. Kopf schlägt Kapital, Günter Faltin KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 26
  • 27. Abbildung von Unsicherheiten in der Unternehmensplanung KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 27
  • 28. Unternehmensplanung „Wir können die Zukunft nicht vorhersehen, aber wir können auf sie vorbereitet sein.“ (Perikles) KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 28
  • 29. Was bedeutet Unsicherheit ? Der Begriff Unsicherheit beinhaltet zwei Aspekte: Risiko Ungewissheit Unterschied: Bekanntheit der Eintrittswahrscheinlichkeiten für die denkbaren zukünftigen Umweltzustände KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 29
  • 30. Was bedeutet Risiko ? „Risiko ist die aus Unvorhersehbarkeit der Zukunft resultierende, durch „zufällige“ Störungen verursachte Möglichkeit, von geplanten Zielen abzuweichen.“ (Dr. Werner Gleißner) KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 30
  • 31. Anforderungen an Planungsprozess Der Planungsprozess muss grds. zwei Anforderungen gerecht werden: Erstellung einer möglichst erwartungsgetreuen (und präzisen) Prognose Identifikation und Quantifizierung von Chancen und Gefahren, die in der Zukunft Abweichungen von dieser Planung verursachen können. KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 31
  • 32. Identifikation von Risiken und Chancen Elemente der Risikoidentifikation: Risikomelder Risikobezeichnung Risikokategorisierung Risikobeschreibung Einflussgrößen Eintrittswahrscheinlichkeiten Ggf. Maßnahmen Kosten/Auswirkungen KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 32
  • 33. Identifikation von Risiken und Chancen Methoden der Risikoidentifikation: Brainstormings Standardisierte Befragungen Workshops Betriebsbesichtigungen Frühwarnsysteme Einzelschadenanalysen Ausfalleffektanalysen Fehlerbaumanalysen KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 33
  • 34. Check Chancen/Risiken Industrieunternehmen Markt- und Branche Management Technologie- und Produktentwicklung Fertigung- und Logistik Strategie, Marketing und Vertrieb Organisation/IT/Externe Kommunikation Finanzierung Einkauf Personal Recht KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 34
  • 35. Anforderungen an Planungsrechnungen Integrierte Planung: Ertrags-, Bilanz- und Liquiditätsplanung Erfordernis einer Basisbilanz Zwingende Fortschreibung einer Planbilanz KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 35
  • 36. Berücksichtigung von Unsicherheiten Einwertige Planung: Es gibt nur eine „Zukunftssicht“ Szenarien: Es liegen mehrere Sichten vor, bspw.: worst case, best case, normal case Simulationen: Es wird eine Vielzahl von Sichten durch eine Simulationssoftware errechnet KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 36
  • 37. Einwertige Planung Eine einwertige Planung: Liefert einen Wert Bildet keine Unsicherheitsaspekt ab Rechnet unsichere Ergebnisse (scheinbar) sicher KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 37
  • 38. Einwertige Planung „Je weniger befähigt ein Unternehmensbewerter ist, umso ausgeprägter wird sein Ehrgeiz sein, einwertige Ertragsprognosen abzugeben: Er wird sich nicht damit begnügen, Bandbreiten möglicher künftiger Ertragsprognosen zu benennen; er wird vielmehr Wissen über die Zukunft fingieren und so, Wahrsagern nicht unähnlich, zu einwertigen Ertragsprognosen kommen“. Moxter, Grundsätze ordnungsgemäßer Unternehmensbewertung, 1983 S.116 KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 38
  • 39. Was geben die Standards vor? IDW S1 IDW ES 6 n.F. GoP 2.1 KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 39
  • 40. Was geben die Standards vor? IDW S 1 Kernproblem einer jeden Unternehmensbewertung ist die Prognose der finanziellen Überschüsse aus dem betriebsnotwendigen Vermögen. Sie erfordert eine umfangreiche Informationsbeschaffung und darauf aufbauende vergangenheits-, stichtags- und zukunftsorientierte Unternehmensanalysen, die durch Plausibilitätsüberlegungen im Hinblick auf ihre Angemessenheit und Widerspruchsfreiheit zu überprüfen sind. (IDW S 1, Tz.68) KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 40
  • 41. Was geben die Standards vor? IDW S 1 Aufgrund der Fülle von Einflussfaktoren kann es sich empfehlen, mehrwertige Planungen, Szenarien oder Ergebnisbandbreiten zu erstellen, um das Ausmaß der Unsicherheit der künftigen finanziellen Überschüsse zu verdeutlichen und erste Anhaltspunkte für die Berücksichtigung der Unsicherheit im Rahmen des Bewertungskalküls zu gewinnen. (IDW S 1, Tz. 80) KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 41
  • 42. Was geben die Standards vor? IDW ES 6 n.F. Zur Berücksichtigung der Planungsunsicherheiten erscheint es zudem zweckmäßig, Alternativrechnungen zum " real case" (wahrscheinlichster Fall) durchzuführen oder mit einer quantitativen Risikoeinschätzung, etwa über den Einsatz der "Monte-Carlo-Simulation", die Einhaltung von Liquidität, die Aufrechterhaltung einer vorgegebenen Eigenmittelquote oder weiterer sog. "Covenants" (z.B. die Einhaltung von Kennzahlen, Auflagen und Bedingungen während der Kreditlaufzeit) abzuschätzen. (IDW ES 6 n. F. Tz.140) KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 42
  • 43. Was geben die Standards vor? GoP 2.1 des BDU Der Ungewissheit künftiger Datenentwicklung kann auch durch die rollierende Planung, die Alternativplanung oder die flexible Planung begegnet werden in den Ausprägungen „worst case“, „normal case“, „best case“. Bei allen Bemühungen, nur begrenzt Vorausschaubares in den Griff zu bekommen, müssen die den Planungsvorgaben zugrundeliegenden Wertgrößen realisierbar und damit realistisch bleiben. ……. KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 43
  • 44. Was geben die Standards vor? GoP 2.1 des BDU Chancen und Gefahren sowie mögliche Ursachen der Planabweichungen sind zu benennen und möglichst zu quantifizieren, um den Gesamtumfang möglicher Planabweichungen einschätzen zu können. Unvollkommene Informationen geben Anlass, durch Anwendung geeigneter Prognosemethoden und Simulationsverfahren die Unsicherheit möglichst zu begrenzen. KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 44
  • 45. Szenarienplanung Abbildung der Unsicherheiten über die Abbildung mehrerer Szenarien In der Praxis Best –Middle und Worst Case Basiert auf einer fundierten Analyse der Ist-Situation Hierauf aufbauend werden verschiedene zukünftige Situationen und Entwicklungsverläufe beschrieben Jede dieser Situationen wird als eigenständiges Szenario für die zukünftige Entwicklung verstanden KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 45
  • 46. Szenarienplanung Zwischenfazit: Informationsgehalt höher als bei einer einwertigen Planung Bildet Unsicherheiten ab Problem: Annahmen für einzelne Szenarien und deren Wahrscheinlichkeitsverteilung Zusammenwirkung der einzelnen Risiken Bestimmung einer Gesamtrisikoposition KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 46
  • 47. Erwartungsgetreue Planung Lösung: Risikoaggregation Bestimmung Gesamtrisikoposition mit Blick auf Bedeutung der Einzelrisiken Berücksichtigung von Wechselwirkungen(Korrelation) KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 47
  • 48. Erwartungsgetreue Planung Diese durch die Wahrscheinlichkeitsverteilung beschriebenen Risiken werden dann in den Kontext der Planung gestellt, also bsp. einer GuV-Position zugeordnet. Anschließend werden Simulationsverfahren durchgeführt. KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 48
  • 49. Erwartungsgetreue Planung Vorgehen Monte-Carlo-Simulation: Erzeugen der benötigten Zufallszahlen Verteilung Berechnung des Szenarios Wiederholung mit x-Schritten, um stabile Verteilungen, Kennzahlen und Risikomaße abzuleiten KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 49
  • 50. Simulationsverfahren KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 50
  • 51. Simulationsverfahren KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 51
  • 52. Simulationsverfahren KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 52
  • 53. Erwartungsgetreue Planung Mit einer erwartungsgetreuen Planung mit Hilfe geeigneter Planungs- und Prognosesysteme bestmögliche und un- verzerrte Vorhersagen getroffen werden, die sich im Mittel aus vielen Planungsfällen und Planungsperioden als richtig herausstellen. KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 53
  • 54. Bildung des Erwartungswerts Wurde die Unternehmensplanung nach verschiedenen Szenarien geplant, ergeben sich verschiedene mögliche Ergebnisprognosen. Um einen Zielwert zu ermitteln, muss diese Mehrwertigkeit der Ergebnisse zu einem einwertigen Ergebnis zusammengeführt werden. KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 54
  • 55. Bildung des Erwartungswerts Wurde die Unternehmensplanung nach verschiedenen Szenarien geplant, ergeben sich verschiedene mögliche Ergebnisprognosen. Um einen Zielwert zu ermitteln, muss diese Mehrwertigkeit der Ergebnisse zu einem einwertigen Ergebnis zusammengeführt werden. KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 55
  • 56. Bildung des Erwartungswerts Der Erwartungswert verdichtet die mehrwertige Ergebnis- prognose durch Multiplikation der Szenarioergebnisse mit den Eintrittswahrscheinlichkeiten. Diese werden zu einem gewichteten Ergebnis zusammengefasst. Der Erwartungswert = das mit den dazugehörigen Eintritts- wahrscheinlichkeiten gewichtete arithmetische Mittel aller Einzelwerte KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 56
  • 57. Bildung des Erwartungswerts Vorteil Erwartungswert: Dieser richtet sich nach dem gewichteten Mittelwert KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 57
  • 58. Allgemein Modus oder Modalwert Bei einer stetigen Zufallsvariable die Maximumstelle der Dichtefunktion. Mean (Mittelwert) Arithmetisches Mittel Median Im Vergleich zum arithmetischen Mittel, ist der Median robuster gegenüber Ausreißern. KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 58
  • 59. Weitere Veranstaltungen der KANZLEI NICKERT 09.11.2012 Unternehmen Online 21.11.2012 Themenabend BWL (BWA) und Recht (AGB) KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 59
  • 60. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Besuchen Sie uns im Internet: www.kanzlei-nickert.de
  • 61. KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 61
  • 62. Weitere interessante Infos im Internet von der KANZLEI NICKERT für Sie Twitter KANZLEI_NICKERT Aktuelle News, rund um die KANZLEI NICKERT. Abonnieren Sie unseren kostenlosen RSS-Feed Tax & Law Blog Banken-Blog Vernetzen Sie sich mit uns unter… Matthias Cornelius Kühne Nickert Unsere Präsentationen finden Sie unter… slideshare.net Unsere Whitepaper finden Sie unter… scribd.com KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 62
  • 63. Über KANZLEI NICKERT, Offenburg: KANZLEI NICKERT ist eine Unternehmerkanzlei im besten Sinne: Sie bietet in den Bereichen Rechtsberatung, Steuerberatung und betriebswirtschaftliche Beratung all diejenigen Dienstleistungen an, die ein Unternehmen / Unternehmer klassischerweise benötigt. Zudem hat sie Kompetenzzentren für die Bereiche Bau, Sanierungsberatung sowie Personalwesen eingerichtet. Rechtsanwälte, Fachanwälte für Steuerrecht und Steuerberater arbeiten dabei Hand in Hand. KANZLEI NICKERT ist seit März 2009 zertifiziert nach ISO 9001:2008 und für die Steuerberatung zusätzlich nach dem DStV- Qualitätssiegel, dem Qualitätsstandard des Deutschen Steuerberaterverbandes. 2009 und 2011 wurde die Kanzlei von FOCUS MONEY in die Liste der TOP-Steuerberater aufgenommen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.kanzlei-nickert.de KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 63