Presseinformation
Stuttgart, 19. Februar 2014

von Michael Beck
Die Marktmeinung aus Stuttgart
Der Gipfel ist in Sicht
Noch haben die Marktteilnehmer

Respekt

vor

der

neuen

Rekordmarke des DAX und halten sich mit Käufen merklich
zurück. Das lag zum einen an dem Feiertag in den USA, der den
Handel auch in Europa fast zum Erliegen gebracht hat, zum
anderen aber auch an eher moderaten, leicht enttäuschenden
Wirtschaftsdaten sowohl in den USA als auch in Europa. Der
ZEW-Indikator, der vor allem die Meinung von Finanzexperten
repräsentiert, stufte zwar die aktuelle Wirtschaftslage besser ein,
sieht aber den Ausblick weitaus weniger optimistisch als noch vor
einem Monat. Hier dürften wohl die Turbulenzen um die
Schwellenländer im Gefolge der Reduzierung der Anleihenkäufe
der

US-Zentralbank

Fed

eine

Rolle

gespielt

haben.

Geopolitischen Risiken, wie die brisante Lage in der Ukraine oder
der ungelöste Syrien-Konflikt, spielen nach wie vor keine Rolle.
Der

Euro

indessen

hat

nach

einer

vorübergehenden

Schwächephase wieder seinen Jahresanfangsstand erreicht und
profitiert

von

den

wohl

winterbedingt

schwächeren

US-

Wirtschaftsdaten. Interessanterweise wird die Regierungskrise in
Italien von den Devisenmärkten völlig ignoriert. Das Vertrauen in
die EZB hinsichtlich der weiteren Krisenbewältigung ist nach wie
vor unerschütterlich. Erste Spekulationen, dass die Fed ihre
Tapering-Maßnahme etwas reduziert und nur noch 5 anstatt 10
Mrd. USD weniger Anleihen pro Monat kaufen will, schwächen
.
.
den USD derzeit etwas. Dies dürfte aber verfrüht sein. Die neue
Fed-Chefin Yellen gilt zwar als Verfechterin einer lockeren
Geldpolitik, dürfte aber in der ersten Sitzung nach der Ära
Bernanke keine Abkehr vom Ende 2013 eingeschlagenen Weg
einläuten. Insofern kann man von einem eher schwächeren EuroKurs in den nächsten Monaten ausgehen.
Sie finden die Marktmeinung ebenfalls unter folgendem Link:
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Wertpapierhandelsgesetzes und genügen nicht allen gesetzlichen
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Die Darstellungen geben die aktuellen Meinungen und Einschätzungen zum
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Informationen wurden sorgfältig geprüft und zusammengestellt. Eine Gewähr
für Richtigkeit und Vollständigkeit kann nicht übernommen werden.
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Die Urheberrechte für die gesamte inhaltliche und graphische Gestaltung liegen
bei der Bankhaus Ellwanger & Geiger KG und dürfen gerne, jedoch nur mit
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individuelle Beurteilung der für Sie steuerlich relevanten Aspekte und ggf.
abweichende Bewertungen sollten Sie Ihren Steuerberater hinzuziehen.
Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein zuverlässiger Indikator für
zukünftige Entwicklungen. Finanzinstrumente oder Indizes können in
Fremdwährungen notiert sein. Deren Renditen können daher auch aufgrund
von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

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DIE MARKTMEINUNG AUS STUTTGART: Gipfel in Sicht

  • 1.
    Presseinformation Stuttgart, 19. Februar2014 von Michael Beck Die Marktmeinung aus Stuttgart Der Gipfel ist in Sicht Noch haben die Marktteilnehmer Respekt vor der neuen Rekordmarke des DAX und halten sich mit Käufen merklich zurück. Das lag zum einen an dem Feiertag in den USA, der den Handel auch in Europa fast zum Erliegen gebracht hat, zum anderen aber auch an eher moderaten, leicht enttäuschenden Wirtschaftsdaten sowohl in den USA als auch in Europa. Der ZEW-Indikator, der vor allem die Meinung von Finanzexperten repräsentiert, stufte zwar die aktuelle Wirtschaftslage besser ein, sieht aber den Ausblick weitaus weniger optimistisch als noch vor einem Monat. Hier dürften wohl die Turbulenzen um die Schwellenländer im Gefolge der Reduzierung der Anleihenkäufe der US-Zentralbank Fed eine Rolle gespielt haben. Geopolitischen Risiken, wie die brisante Lage in der Ukraine oder der ungelöste Syrien-Konflikt, spielen nach wie vor keine Rolle. Der Euro indessen hat nach einer vorübergehenden Schwächephase wieder seinen Jahresanfangsstand erreicht und profitiert von den wohl winterbedingt schwächeren US- Wirtschaftsdaten. Interessanterweise wird die Regierungskrise in Italien von den Devisenmärkten völlig ignoriert. Das Vertrauen in die EZB hinsichtlich der weiteren Krisenbewältigung ist nach wie vor unerschütterlich. Erste Spekulationen, dass die Fed ihre Tapering-Maßnahme etwas reduziert und nur noch 5 anstatt 10 Mrd. USD weniger Anleihen pro Monat kaufen will, schwächen . .
  • 2.
    den USD derzeitetwas. Dies dürfte aber verfrüht sein. Die neue Fed-Chefin Yellen gilt zwar als Verfechterin einer lockeren Geldpolitik, dürfte aber in der ersten Sitzung nach der Ära Bernanke keine Abkehr vom Ende 2013 eingeschlagenen Weg einläuten. Insofern kann man von einem eher schwächeren EuroKurs in den nächsten Monaten ausgehen. Sie finden die Marktmeinung ebenfalls unter folgendem Link: www.privatbank.de/presse Hinweise: Die vorliegenden Informationen sind keine Finanzanalyse im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und genügen nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Die Darstellungen geben die aktuellen Meinungen und Einschätzungen zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments wieder. Sie können ohne Vorankündigung angepasst oder geändert werden. Die enthaltenen Informationen wurden sorgfältig geprüft und zusammengestellt. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann nicht übernommen werden. Die Informationen sind keine Anlageberatung oder Empfehlung. Für individuelle Anlageempfehlungen und umfassende Beratungen stehen Ihnen die Berater unseres Hauses gerne zur Verfügung. Die Urheberrechte für die gesamte inhaltliche und graphische Gestaltung liegen bei der Bankhaus Ellwanger & Geiger KG und dürfen gerne, jedoch nur mit schriftlicher Genehmigung, verwendet werden. Angaben zur steuerlichen Situation sind nur allgemeiner Art. Für eine individuelle Beurteilung der für Sie steuerlich relevanten Aspekte und ggf. abweichende Bewertungen sollten Sie Ihren Steuerberater hinzuziehen. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Entwicklungen. Finanzinstrumente oder Indizes können in Fremdwährungen notiert sein. Deren Renditen können daher auch aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen. Aktuelle Pressenews: www.privatbank.de/presse Kontakt für den Leser: Bankhaus ELLWANGER & GEIGER KG Michael Beck Leiter Portfolio Management Börsenplatz 1 70174 Stuttgart Telefon +49 711-21 48-232 Telefax +49 711-21 48-250 natalie.maier@privatbank.de www.privatbank.de 2