Presseinformation 
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Stuttgart, 10. Dezember 2014 
von Michael Beck 
Die Marktmeinung aus Stuttgart 
Gewinnmitnahmen 
Nun haben sich die Aktieninvestoren doch noch über einen 
neuen Dax-Rekord freuen können, aber schon ist die Freude 
darüber verblasst. Unerwartet gute Arbeitsmarktdaten aus den 
USA haben jüngst aufgekeimte Konjunkturängste widerlegt und 
letzten Freitag dem DAX zu einem fulminanten Sprung über die 
10.000er-Marke verholfen. Bei näherem Hinsehen und einem 
Wochenende Nachdenken hat sich jedoch wieder einmal die 
Erkenntnis durchgesetzt, dass sehr robuste Wirtschaftsdaten in 
den USA die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung, vielleicht 
sogar einer vorgezogenen, erhöht. Ein Mini-Crash in China nach 
wiederholt schlechten Wirtschaftsdaten und einer restriktiveren 
Vorgehensweise der chinesischen Zentralbank verstärkte die 
Skepsis. Hinzu kamen noch ein weiter sinkender Ölpreis, der 
zunehmend Ölfirmen und ölproduzierende Staaten in die 
Bredouille bringt, sowie eine Erinnerung, dass Griechenland noch 
nicht über den Berg ist. Die Ankündigung einer vorgezogenen 
Präsidentenwahl in Athen lässt politische Instabilität vermuten 
und nichts mögen die Märkte weniger, was zum größten 
Tagesverlust der Athener Börse seit 1987 führte. Die Irritationen 
dürften aber unseres Erachtens nicht so weit gehen, dass die 
Jahresperformance entscheidend beeinträchtigt wird. Dax- und 
Stoxx-Anleger haben ihre Performance vor allem in den letzten 
beiden Jahren erzielt und müssen dieses Jahr etwas darben. 
International ausgerichtete Investoren dürfen sich dieses Jahr
über die Erholung vieler Schwellenländer und positive 
Währungseffekte freuen. Wenn die hiesigen Aktiennotierungen 
auf dem aktuellen Niveau verblieben, wären wohl alle Investoren 
zufrieden. Denn ein weiterer starker Anstieg vor Jahresende 
könnte bedeuten, dass von der Jahresperformance 2015 zu viel 
vorweggenommen wird. 
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unseres Hauses gerne zur Verfügung. 
Die Urheberrechte für die gesamte inhaltliche und graphische Gestaltung liegen 
bei der Bankhaus Ellwanger & Geiger KG und dürfen gerne, jedoch nur mit 
schriftlicher Genehmigung, verwendet werden. 
Angaben zur steuerlichen Situation sind nur allgemeiner Art. Für eine 
individuelle Beurteilung der für Sie steuerlich relevanten Aspekte und ggf. 
abweichende Bewertungen sollten Sie Ihren Steuerberater hinzuziehen. 
Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein zuverlässiger Indikator für 
zukünftige Entwicklungen. Finanzinstrumente oder Indizes können in 
Fremdwährungen notiert sein. Deren Renditen können daher auch aufgrund 
von Währungsschwankungen steigen oder fallen. 
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DIE MARKTMEINUNG AUS STUTTGART: Gewinnmitnahmen

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    Presseinformation . . . Stuttgart, 10. Dezember 2014 von Michael Beck Die Marktmeinung aus Stuttgart Gewinnmitnahmen Nun haben sich die Aktieninvestoren doch noch über einen neuen Dax-Rekord freuen können, aber schon ist die Freude darüber verblasst. Unerwartet gute Arbeitsmarktdaten aus den USA haben jüngst aufgekeimte Konjunkturängste widerlegt und letzten Freitag dem DAX zu einem fulminanten Sprung über die 10.000er-Marke verholfen. Bei näherem Hinsehen und einem Wochenende Nachdenken hat sich jedoch wieder einmal die Erkenntnis durchgesetzt, dass sehr robuste Wirtschaftsdaten in den USA die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung, vielleicht sogar einer vorgezogenen, erhöht. Ein Mini-Crash in China nach wiederholt schlechten Wirtschaftsdaten und einer restriktiveren Vorgehensweise der chinesischen Zentralbank verstärkte die Skepsis. Hinzu kamen noch ein weiter sinkender Ölpreis, der zunehmend Ölfirmen und ölproduzierende Staaten in die Bredouille bringt, sowie eine Erinnerung, dass Griechenland noch nicht über den Berg ist. Die Ankündigung einer vorgezogenen Präsidentenwahl in Athen lässt politische Instabilität vermuten und nichts mögen die Märkte weniger, was zum größten Tagesverlust der Athener Börse seit 1987 führte. Die Irritationen dürften aber unseres Erachtens nicht so weit gehen, dass die Jahresperformance entscheidend beeinträchtigt wird. Dax- und Stoxx-Anleger haben ihre Performance vor allem in den letzten beiden Jahren erzielt und müssen dieses Jahr etwas darben. International ausgerichtete Investoren dürfen sich dieses Jahr
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    über die Erholungvieler Schwellenländer und positive Währungseffekte freuen. Wenn die hiesigen Aktiennotierungen auf dem aktuellen Niveau verblieben, wären wohl alle Investoren zufrieden. Denn ein weiterer starker Anstieg vor Jahresende könnte bedeuten, dass von der Jahresperformance 2015 zu viel vorweggenommen wird. Sie finden die Marktmeinung ebenfalls unter folgendem Link: www.privatbank.de/presse Aktuelle Pressenews: www.privatbank.de/presse Kontakt für den Leser: Bankhaus ELLWANGER & GEIGER KG Michael Beck Leiter Portfolio Management Börsenplatz 1 70174 Stuttgart Telefon +49 711-21 48-232 Telefax +49 711-21 48-250 natalie.maier@privatbank.de www.privatbank.de Hinweise: Die vorliegenden Informationen sind keine Finanzanalyse im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und genügen nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Die Darstellungen geben die aktuellen Meinungen und Einschätzungen zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments wieder. Sie können ohne Vorankündigung angepasst oder geändert werden. Die enthaltenen Informationen wurden sorgfältig geprüft und zusammengestellt. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann nicht übernommen werden. Die Informationen sind keine Anlageberatung oder Empfehlung. Für individuelle Anlageempfehlungen und umfassende Beratungen stehen Ihnen die Berater unseres Hauses gerne zur Verfügung. Die Urheberrechte für die gesamte inhaltliche und graphische Gestaltung liegen bei der Bankhaus Ellwanger & Geiger KG und dürfen gerne, jedoch nur mit schriftlicher Genehmigung, verwendet werden. Angaben zur steuerlichen Situation sind nur allgemeiner Art. Für eine individuelle Beurteilung der für Sie steuerlich relevanten Aspekte und ggf. abweichende Bewertungen sollten Sie Ihren Steuerberater hinzuziehen. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Entwicklungen. Finanzinstrumente oder Indizes können in Fremdwährungen notiert sein. Deren Renditen können daher auch aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen. 2