Seniorenstudie 2020
Finanzkultur der
Generation 60+
Repräsentative Meinungsumfrage
im Auftrag des Bankenverbands
August 2020
Zentrale Ergebnisse
Lebenssituation
16.07.2020
2
Eigene wirtschaftliche Lage
Neun von zehn Senioren (87%)
beschreiben ihre wirtschaftliche
Lage – auch in Corona-Zeiten –
als sehr gut (18%) oder zu-
mindest als gut (69%). Und
damit sogar noch ein wenig
besser als die jüngeren
Erwerbsfähigen (84%) und
besser als vor sechs Jahren
2014.
93%
Finanzielle Corona-Einbußen
Mit 22% gibt nur ein Fünftel der
Senioren, mit 40% aber ein
deutlich größerer Teil der
Erwerbsfähigen an, finanzielle
Einbußen durch die Corona-
Krise zu haben. 16% der unter
60-Jährigen, aber nur 7% der
Senioren spüren dabei starke
oder sehr starke wirtschaftliche
Beeinträchtigungen.
Lebenszufriedenheit
Offenkundig lassen sich auch
durch die Corona-Pandemie
weder Junge noch Ältere etwas
von ihrer Lebensfreude nehmen.
Jeweils neun von zehn (94%)
sind mit ihrem Leben zufrieden
(47 bzw. 50%) oder sogar sehr
zufrieden (47 bzw. 44%).
87%
ERWERBSFÄHIGE
(18-59 JAHRE)
SENIOREN
(60+ JAHRE)
3
Eigene wirtschaftliche Lage
Vier von fünf Befragten sind zufrieden mit der eigenen wirtschaftlichen Lage. Dies gilt
gleichermaßen für Erwerbsfähige wie für Senioren.
18
16
69
68
11
12
3
4
sehr gut eher gut nicht so gut schlecht k.A.
EIGENE WIRTSCHAFTLICHE LAGE
Frage: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage?
84% sehr/eher gut
87% sehr/eher gut 10
10
74
73
13
13
3
4
sehr gut eher gut
nicht so gut schlecht
Zum Vergleich: 2014
83% sehr/eher gut
84% sehr/eher gut
ERWERBSFÄHIGE
(18-59 JAHRE)
SENIOREN
(60+ JAHRE)
4
Finanzielle Betroffenheit durch Corona-Krise
Erwerbsfähige spüren die Auswirkungen der Corona-Krise stärker als Senioren. Hier gibt nur
jeder Fünfte an, von der Krise bislang finanziell betroffen zu sein.
2
6
5
12
15
22
77
59
<1
1
sehr stark stark
nicht so stark kaum/gar nicht
k.A.
FINANZIELL AUSWIRKUNGEN CORONA-KRISE
Frage: Wie stark sind Sie persönlich von der Corona-Krise wirtschaftlich/finanziell negativ betroffen?
18% sehr stark/stark
7% sehr stark/stark
5
Lebenszufriedenheit
Frage: Alles in allem, wie zufrieden sind Sie mit dem Leben, das Sie führen?
Von der Corona-Krise lassen sich weder die jüngeren noch die älteren Befragten in ihrer
Zufriedenheit beeinträchtigen. Neun von zehn Befragten sind weitgehend mit ihrem Leben
zufrieden.
4450
4 21
47
47
4 20 sehr zufrieden
eher zufrieden
eher unzufrieden
sehr unzufrieden
k.A.
ERWERBSFÄHIGE
(18-59 JAHRE)
SENIOREN
(60+ JAHRE)
94%
sehr/eher zufrieden
94%
sehr/eher zufrieden
Zentrale Ergebnisse
Finanzaffinität
16.07.2020
6
Interesse an Wirtschaft
Fast die Hälfte der Senioren
(44%) – und damit mehr als
unter den 18- bis 59-Jährigen
(39%) interessiert sich stark
oder sehr stark für Wirtschafts-
und Finanzthemen. Gegenüber
2014 ist das Interesse aller-
dings in beiden Gruppen
erkennbar zurückgegangen.
Bedeutung von Finanzinfos
Den Senioren sind mit 61%
Finanzinformationen ebenso
wichtig bzw. sehr wichtig wie
den jüngeren Erwerbsfähigen.
Als Info-Quellen stehen neben
Banken und Finanzdienst-
leistern bei den Jüngeren
Online- und Soziale Medien, bei
den Senioren erwartungsgemäß
noch eher die klassischen
Medien im Vordergrund.
44%
Finanzplanung
Mehr als die Hälfte der
Senioren (52%) kümmert sich
regelmäßig um ihre Finanz-
angelegenheiten, ein weiteres
Viertel zumindest ab und zu.
Den unter 60-Jährigen (49%
regelmäßig, 29% ab und zu)
stehen die Senioren damit in
Sachen Finanzplanung nicht
nach.
ERWERBSFÄHIGE
(18-59 JAHRE)
SENIOREN
(60+ JAHRE)
7
Interesse an Wirtschaft
Senioren interessieren sich etwas mehr für Wirtschaft im Vergleich zu den Erwerbsfähigen.
Gegenüber 2014 ist das Interesse aber leicht zurückgegangen.
11
13
33
26
33
35
13
16
10
10
sehr stark stark etwas
kaum gar nicht
INTERESSE AN WIRTSCHAFT
Frage: Wie stark interessieren Sie sich für Finanz- und Wirtschaftsthemen?
39% sehr stark/stark
44% sehr stark/stark
Zum Vergleich: 2014
43% sehr stark/stark
56% sehr stark/stark
17
14
39
29
29
42
9
11
5
4
sehr stark stark etwas
kaum gar nicht
ERWERBSFÄHIGE
(18-59 JAHRE)
SENIOREN
(60+ JAHRE)
8
Informationen zu Finanzen
Drei von fünf Erwerbsfähigen wie Senioren geben an, dass Informationen zu Finanzen für sie
(sehr) wichtig sind.
10
13
51
48
25
27
13
11
1
<1
sehr wichtig wichtig
weniger wichtig überhaupt nicht wichtig
weiß nicht/keine Angabe
INFORMATIONEN ZU FINANZEN
Frage: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...?
61% sehr wichtig/wichtig
61% sehr wichtig/wichtig
Zum Vergleich: 2014
55% sehr wichtig/wichtig
66% sehr wichtig/wichtig
14
10
52
45
24
36
9
9
sehr wichtig wichtig
weniger wichtig gar nicht wichtig
9
Informationsquellen zu Finanzen
Frage: Von wem beziehen Sie solche Informationen, wie z.B. über Finanzprodukte in erster Linie?
33 33
17
9
5
31
20
15
25
7
Banken/Finanzdienstleistern Online/Social Media Verwandte/Bekannte andere Medien informiere mich nicht
ERWERBSFÄHIGE (18-59J.)
SENIOREN (60+ J.)
Jeder Dritte nutzt Banken und Finanzdienstleister als Informationsquelle. Senioren nutzen
deutlich seltener Online- und Soziale Medien, aber noch sehr viel öfter andere Medien.
10
Häufigkeit der Finanzplanung
Knapp die Hälfte der Erwerbsfähigen kümmert sich regelmäßig um ihre Finanzangelegenheiten.
Dies sind etwas weniger verglichen mit den Senioren; hier sind es 52%.
Frage: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen?
52
25
15
8 1
WIE HÄUFIG NEHMEN SIE SICH DIE ZEIT, UM SICH UM
IHRE FINANZIELLEN ANGELEGENHEITEN ZU KÜMMERN?
49
29
15
6 0
regelmäßig
ab und zu
selten
nie
weiß nicht/keine
Angabe
ERWERBSFÄHIGE
(18-59 JAHRE)
SENIOREN
(60+ JAHRE)
49%
regelmäßig
52%
regelmäßig
Zentrale Ergebnisse
Spar- und Anlageverhalten (1)
16.07.2020
11
93%
Sparmotive
Das Sparen für Notfälle steht als
Sparmotiv bei Senioren (42%)
wie Nicht-Senioren (50%) im
Vordergrund. An zweiter Stelle
steht das Sparen für größere
Anschaffungen, das aber für die
Erwerbsfähigen einen höheren
Stellenwert hat (43%) als für die
Senioren (30%). Auch der
Vermögensaufbau spielt bei den
Senioren (14%) erwartungs-
gemäß eine geringere Rolle als
bei den Erwerbsfähigen (37%).
56%
Regelmäßiges Sparen
Erwartungsgemäß tritt das
Ansparen im fortgeschrittenen
(Renten-)Alter eher in den
Hintergrund. Dennoch spart
mehr als die Hälfte der
Senioren (56%) regelmäßig,
gegenüber zwei Dritteln der
Erwerbsfähigen (68%). Dass
sie seit Ausbruch der Corona-
Pandemie mehr sparen, sagen
14% der Senioren und 24% der
Erwerbsfähigen.
Sparbeträge
Drei von fünf Senioren (60%),
die regelmäßig oder ab und zu
sparen, legen monatlich bis zu
500€ zurück. Im Durchschnitt
sind die Sparbeträge jener Be-
fragten, die tatsächlich sparen
können, mit monatlich 475 €
etwas höher als bei den
Erwerbsfähigen mit 443 €.
Gegenüber 2014 sind die
durchschnittlichen Sparbeträge
in beiden Gruppen angestiegen.
ERWERBSFÄHIGE
(18-59 JAHRE)
SENIOREN
(60+ JAHRE)
14
24
8
11
77
64
2
1
eher mehr eher weniger
genau so viel wie vor der Krise weiß nicht / keine Angabe
12
Sparverhalten und Sparen in Corona-Zeiten
Sieben von zehn Erwerbsfähigen sparen regelmäßig. Dies sind deutlich mehr als bei den
Senioren. Das Sparverhalten hat sich seit der Corona-Krise geändert. So gibt jeder vierte
Erwerbsfähige an, jetzt mehr zu sparen. Das sind ebenfalls deutlich mehr als bei den Senioren.
56
68
20
16
22
15
2
2
regelmäßig ab und zu
so gut wie nie weiß nicht/keine Angabe
REGELMÄSSIGES SPAREN SPARVERHALTEN SEIT CORONA
Frage: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil?
Frage: Inwieweit haben Sie seit dem Ausbruch der Corona-Krise Ihr Sparverhalten geändert oder haben Sie es nicht geändert?
13
Sparbeträge
Zwei Drittel der Erwerbsfähigen sparen bis zu 500€ im Monat. Das sind etwas mehr als bei den
Senioren. Hier sagen drei von fünf Befragten, dass sie bis zu 500€ im Monat sparen.
Frage: Und wie viel sparen Sie durchschnittlich im Monat?; Auswahl: Sparer
5
15
15
26
11
5
24
7
15
18
26
13
5
17
1-50 Euro
51-100 Euro
101-200 Euro
201-500 Euro
501-1.000 Euro
über 1.001 Euro
weiß nicht/k.A.
ERWERBSFÄHIGE
(18-59 JAHRE)
SENIOREN
(60+ JAHRE)
65%
sparen bis 500 €/Monat
60%
sparen bis 500 €/Monat
SPARER
14
Sparbeträge – Mittelwerte in Euro
2014
2020
Obwohl ein geringerer Anteil der Senioren spart als der Erwerbsfähigen, legen Senioren im
Durchschnitt etwas höhere Beträge zurück. In beiden Gruppen sind die Beträge seit 2014
deutlich angestiegen.
SPARER
329 €
426 €443 €
475 €
ERWERBSFÄHIGE
(18-59 JAHRE)
SENIOREN
(60+ JAHRE)
Frage: Und wie viel sparen Sie durchschnittlich im Monat?; Auswahl: Sparer
15
Sparmotive
Frage: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Auswahl: Sparer; Mehrfachnennungen
Die Hälfte der Erwerbsfähigen spart zu Absicherung in Notfällen. Das sind etwas mehr als bei
den Senioren. Zwei von fünf Erwerbsfähigen möchte sich durch das Sparen etwas leisten
können. Auch das sind deutlich mehr verglichen mit den Senioren.
42
30
14
26
27
1
1
50
43
37
31
23
11
1
Zur Sicherheit für Notfälle
Um sich nach einer gewissen Zeit
etwas leisten zu können
Um eigenes Vermögen auf- bzw. auszubauen
Für das Alter
Für Kinder oder Enkel
ERWERBSFÄHIGE
(18-59 JAHRE)
SENIOREN
(60+ JAHRE)
Für Ausbildung, Schule oder Studium
Sonstiges
SPARER
Zentrale Ergebnisse
Spar- und Anlageverhalten (2)
16.07.2020
16
Geldanlagen(-motive)
Senioren verfügen seltener
über Bausparvertrag, Fonds,
Lebensversicherung und Spar-
plan als Erwerbsfähige. Die
Sicherheit ihrer Geldanlage
steht dabei für Senioren (47%)
wie Nicht-Senioren (50%) im
Vordergrund. Die schnelle
Verfügbarkeit ist Senioren noch
etwas wichtiger (24%) als den
Erwerbsfähigen (17%).
93%
Risikoaffinität
Große Unterschiede zwischen
Erwerbsfähigen und Senioren
gibt es bei der Risikobereit-
schaft: Nur 6% der Senioren
können sich mehr Risiko bei der
Geldanlage vorstellen, bei den
18- bis 59-Jährigen sind es
immerhin 23%. Auch die Be-
reitschaft zu Aktienkauf sowie
zur Aufnahme größerer Kredite
fällt bei Senioren deutlich
geringer aus.
Verschuldung
Drei Viertel der Senioren (74%)
ist es unangenehm, Schulden zu
haben, wobei drei von fünf
Befragten (57%) dieser Aussage
voll und ganz zustimmen – mehr
als bei den unter 60-Jährigen
(47%). Entsprechend über-
ziehen Senioren auch seltener
ihr Girokonto: 15% tun das zu-
mindest gelegentlich gegenüber
einem Viertel (26%) bei den
Erwerbsfähigen.
47%
33
32
30
30
26
24
24
17
14
8
7
23
30
23
18
24
21
22
10
16
6
11
17
Formen der Geldanlage
Frage: Ich lese Ihnen verschiedene Anlagemöglichkeiten vor. Welche dieser Anlageformen nutzen Sie bereits?
Erwerbsfähige verfügen häufiger über Bausparvertrag, Fonds, Lebensversicherung und Sparplan
als Senioren.
Bausparvertrag
ERWERBSFÄHIGE
(18-59 JAHRE)
SENIOREN
(60+ JAHRE)
Sparbuch
Fonds (-anteile)
Lebensversicherung
Immobilien
Tagesgeld
Aktien
Sparplan, Prämiensparvertrag
Festgeld
Gold
verzinsliche Wertpapiere
TOP 11
18
Kriterien bei der Geldanlage
Sicherheit ist für die Hälfte aller Befragten ein wichtiges Kriterium bei der Geldanlage. Für
jeden vierten Senioren spielt die schnelle Verfügbarkeit eine große Rolle. Das sind deutlich
mehr als bei den Erwerbsfähigen.
Frage: Auf was kommt es Ihnen bei einer Geldanlage am meisten an?
hohe Sicherheit
schnelle Verfügbarkeit
hohe Nachhaltigkeit /
Sozialverträglichkeit
hoher Ertrag bzw. Rendite
Nichts davon
weiß nicht/keine Angabe
50
17
15
12
2
4
ERWERBSFÄHIGE
(18-59 JAHRE)
SENIOREN
(60+ JAHRE)
47
24
12
9
4
5
2
11
4
24
15
22
77
42
2
1
ERWERBSFÄHIGE
(18-59 JAHRE)
SENIOREN
(60+ JAHRE)
2
7
5
16
22
32
68
41
4
3
sehr gut vorstellen gut vorstellen weniger vorstellen
überhaupt nicht vorstellen weiß nicht / keine Angabe
9
18
12
20
13
21
64
39
2
1
19
Risikobereitschaft: Geldanlagen, Aktienkauf, Kredite
Deutliche Unterschiede zwischen Erwerbsfähigen und Senioren sieht man bei der Risikobereit-
schaft, beim Aktienkauf und auch bei der Kreditaufnahme. Senioren sind in allen drei Kate -
gorien deutlich zurückhaltender als Erwerbsfähige.
MEHR RISIKO BEI
GELDANLAGEN
AKTIENKAUF
Fragen: Können Sie sich vorstellen, bei künftigen Geldanlagen auch ein höheres Risiko einzugehen, um gegebenenfalls eine höhere Rendite zu erzielen? // Können Sie sich
vorstellen, in Zukunft Aktien zu kaufen? // Können Sie sich vorstellen, einen größeren Kredit in Anspruch zu nehmen?
IN ANSPRUCHNAHME
HÖHERER KREDITE
23% sehr gut/gut vorstellen 38% sehr gut/gut vorstellen 35% sehr gut/gut vorstellen
6% sehr gut/gut vorstellen 21% sehr gut/gut vorstellen 6% sehr gut/gut vorstellen
57
17
14
10
3
20
Einstellung zu Verschuldung
Eine Verschuldung ist für drei Viertel aller Befragten unangenehm. Dies gilt für Erwerbsfähige
und Senioren gleichermaßen. Drei von fünf Senioren stimmen dieser Aussage voll und ganz zu.
Das sind deutlich mehr als bei den Erwerbsfähigen.
SCHULDEN ZU HABEN, FINDE ICH UNANGENEHM
Frage: Inwieweit stimmen sie der folgenden Aussage zu? „Schulden zu haben, finde ich unangenehm?“
47
26
15
11
1 stimme voll zu
stimme eher zu
stimme eher nicht zu
stimme gar nicht zu
k.A.
ERWERBSFÄHIGE
(18-59 JAHRE)
SENIOREN
(60+ JAHRE)
73%
stimme voll und ganz/eher zu
74%
stimme voll und ganz/eher zu
1
3
11
78 6
21
Überziehung Girokonto
15% der Senioren überziehen zumindest gelegentlich ihr Girokonto; sie tun dies damit seltener
als Erwerbsfähige (26%).
Ich überziehe mein Girokonto…
Frage: Wenn Sie an Ihr Girokonto denken: Welche Aussage trifft auf Sie zu?
3
6
17
67
7
sehr oft
oft
hin und wieder
sehr selten
weiß nicht/k.A.
ERWERBSFÄHIGE
(18-59 JAHRE)
SENIOREN
(60+ JAHRE)
26%
sehr oft/oft/hin und wieder
15%
sehr oft/oft/hin und wieder
22
Anhang: STUDIENDESIGN
METHODIK
Computer-Assisted Telephone
Interviews (CATI).
Interviewdauer ca. 20 min.
Interviews wurden vom 15.04.
bis 19.05.2020 von Ipsos im
Auftrag des Bundesverbandes
deutscher Banken durchgeführt.
STICHPROBE ZEITRAUM
1.428 Befragte ab 18 Jahren
Privathaushalte in Deutschland
Davon 1.001 repräsentative
Grundgesamtheit zzgl. Boost von
427 Befragten aus dem Alters-
segment 60+ (Senioren/innen).
Anhang: DEMOGRAPHIE (1)
51% 49%
18-29
Jahre
30-39
Jahre
40-49
Jahre
50-59
Jahre
60+
Jahre
17%
15%
16%
20%
23%
Geschlecht
Alter
4%
3%
2%
16%
14%
4%
3%
2%
8%
5%
1%
22%
10%
1%
2%
3%
Wohnort
60%
Berufs-
tätig
27%
Rente,
Pension,
Vorruhestand
13%
Nicht-
Berufstätig,
Student,
arbeitslos u.a.
Erwerbstätigkeit
Berufsstatus
14%
(Fach-)
Arbeiter
48%
einfache/mittlere
Angestellte
18%
höhere/leitende
Angestellte
1%
Beamte
einf./mittl. D.
5%
Beamte höh./
geh. Dienst
3%
Freiberufler
8%
Sonstiges
Anhang: Demographie (2)
22%
Haushaltseinkommen
< 2.000 €
29%
Haushaltseinkommen
2.001 € < 4.000 €
21%
Haushaltseinkommen
> 4.001
28% Weiß nicht/k.A.
1%
Grundschule
14%
Sekundar-
stufe I
11%
Abitur
18%
Beruflicher
Abschluss/Lehre
5%
Fachhoch-
schulreife
8%
Berufs-
akademie
31%
Universität /
Fachhochschule
EinkommenBildung
9%
Hauptschule
28%
1 Personen-
haushalt
39%
2 Personen-
haushalt
14%
3 Personen-
haushalt
19%
4+ Personen-
haushalt
Haushaltsgröße
3%
1 Person im
Haushalt älter als
18 Jahre
74%
2 Personen im
Haushalt älter als
18 Jahre
Erwachsene im Haushalt
15%
3 Personen im
Haushalt älter als
18 Jahre
15%
4 Personen im
Haushalt älter als
18 Jahre

Seniorenstudie 2020 - Teil 2

  • 1.
    Seniorenstudie 2020 Finanzkultur der Generation60+ Repräsentative Meinungsumfrage im Auftrag des Bankenverbands August 2020
  • 2.
    Zentrale Ergebnisse Lebenssituation 16.07.2020 2 Eigene wirtschaftlicheLage Neun von zehn Senioren (87%) beschreiben ihre wirtschaftliche Lage – auch in Corona-Zeiten – als sehr gut (18%) oder zu- mindest als gut (69%). Und damit sogar noch ein wenig besser als die jüngeren Erwerbsfähigen (84%) und besser als vor sechs Jahren 2014. 93% Finanzielle Corona-Einbußen Mit 22% gibt nur ein Fünftel der Senioren, mit 40% aber ein deutlich größerer Teil der Erwerbsfähigen an, finanzielle Einbußen durch die Corona- Krise zu haben. 16% der unter 60-Jährigen, aber nur 7% der Senioren spüren dabei starke oder sehr starke wirtschaftliche Beeinträchtigungen. Lebenszufriedenheit Offenkundig lassen sich auch durch die Corona-Pandemie weder Junge noch Ältere etwas von ihrer Lebensfreude nehmen. Jeweils neun von zehn (94%) sind mit ihrem Leben zufrieden (47 bzw. 50%) oder sogar sehr zufrieden (47 bzw. 44%). 87%
  • 3.
    ERWERBSFÄHIGE (18-59 JAHRE) SENIOREN (60+ JAHRE) 3 Eigenewirtschaftliche Lage Vier von fünf Befragten sind zufrieden mit der eigenen wirtschaftlichen Lage. Dies gilt gleichermaßen für Erwerbsfähige wie für Senioren. 18 16 69 68 11 12 3 4 sehr gut eher gut nicht so gut schlecht k.A. EIGENE WIRTSCHAFTLICHE LAGE Frage: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage? 84% sehr/eher gut 87% sehr/eher gut 10 10 74 73 13 13 3 4 sehr gut eher gut nicht so gut schlecht Zum Vergleich: 2014 83% sehr/eher gut 84% sehr/eher gut
  • 4.
    ERWERBSFÄHIGE (18-59 JAHRE) SENIOREN (60+ JAHRE) 4 FinanzielleBetroffenheit durch Corona-Krise Erwerbsfähige spüren die Auswirkungen der Corona-Krise stärker als Senioren. Hier gibt nur jeder Fünfte an, von der Krise bislang finanziell betroffen zu sein. 2 6 5 12 15 22 77 59 <1 1 sehr stark stark nicht so stark kaum/gar nicht k.A. FINANZIELL AUSWIRKUNGEN CORONA-KRISE Frage: Wie stark sind Sie persönlich von der Corona-Krise wirtschaftlich/finanziell negativ betroffen? 18% sehr stark/stark 7% sehr stark/stark
  • 5.
    5 Lebenszufriedenheit Frage: Alles inallem, wie zufrieden sind Sie mit dem Leben, das Sie führen? Von der Corona-Krise lassen sich weder die jüngeren noch die älteren Befragten in ihrer Zufriedenheit beeinträchtigen. Neun von zehn Befragten sind weitgehend mit ihrem Leben zufrieden. 4450 4 21 47 47 4 20 sehr zufrieden eher zufrieden eher unzufrieden sehr unzufrieden k.A. ERWERBSFÄHIGE (18-59 JAHRE) SENIOREN (60+ JAHRE) 94% sehr/eher zufrieden 94% sehr/eher zufrieden
  • 6.
    Zentrale Ergebnisse Finanzaffinität 16.07.2020 6 Interesse anWirtschaft Fast die Hälfte der Senioren (44%) – und damit mehr als unter den 18- bis 59-Jährigen (39%) interessiert sich stark oder sehr stark für Wirtschafts- und Finanzthemen. Gegenüber 2014 ist das Interesse aller- dings in beiden Gruppen erkennbar zurückgegangen. Bedeutung von Finanzinfos Den Senioren sind mit 61% Finanzinformationen ebenso wichtig bzw. sehr wichtig wie den jüngeren Erwerbsfähigen. Als Info-Quellen stehen neben Banken und Finanzdienst- leistern bei den Jüngeren Online- und Soziale Medien, bei den Senioren erwartungsgemäß noch eher die klassischen Medien im Vordergrund. 44% Finanzplanung Mehr als die Hälfte der Senioren (52%) kümmert sich regelmäßig um ihre Finanz- angelegenheiten, ein weiteres Viertel zumindest ab und zu. Den unter 60-Jährigen (49% regelmäßig, 29% ab und zu) stehen die Senioren damit in Sachen Finanzplanung nicht nach.
  • 7.
    ERWERBSFÄHIGE (18-59 JAHRE) SENIOREN (60+ JAHRE) 7 Interessean Wirtschaft Senioren interessieren sich etwas mehr für Wirtschaft im Vergleich zu den Erwerbsfähigen. Gegenüber 2014 ist das Interesse aber leicht zurückgegangen. 11 13 33 26 33 35 13 16 10 10 sehr stark stark etwas kaum gar nicht INTERESSE AN WIRTSCHAFT Frage: Wie stark interessieren Sie sich für Finanz- und Wirtschaftsthemen? 39% sehr stark/stark 44% sehr stark/stark Zum Vergleich: 2014 43% sehr stark/stark 56% sehr stark/stark 17 14 39 29 29 42 9 11 5 4 sehr stark stark etwas kaum gar nicht
  • 8.
    ERWERBSFÄHIGE (18-59 JAHRE) SENIOREN (60+ JAHRE) 8 Informationenzu Finanzen Drei von fünf Erwerbsfähigen wie Senioren geben an, dass Informationen zu Finanzen für sie (sehr) wichtig sind. 10 13 51 48 25 27 13 11 1 <1 sehr wichtig wichtig weniger wichtig überhaupt nicht wichtig weiß nicht/keine Angabe INFORMATIONEN ZU FINANZEN Frage: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...? 61% sehr wichtig/wichtig 61% sehr wichtig/wichtig Zum Vergleich: 2014 55% sehr wichtig/wichtig 66% sehr wichtig/wichtig 14 10 52 45 24 36 9 9 sehr wichtig wichtig weniger wichtig gar nicht wichtig
  • 9.
    9 Informationsquellen zu Finanzen Frage:Von wem beziehen Sie solche Informationen, wie z.B. über Finanzprodukte in erster Linie? 33 33 17 9 5 31 20 15 25 7 Banken/Finanzdienstleistern Online/Social Media Verwandte/Bekannte andere Medien informiere mich nicht ERWERBSFÄHIGE (18-59J.) SENIOREN (60+ J.) Jeder Dritte nutzt Banken und Finanzdienstleister als Informationsquelle. Senioren nutzen deutlich seltener Online- und Soziale Medien, aber noch sehr viel öfter andere Medien.
  • 10.
    10 Häufigkeit der Finanzplanung Knappdie Hälfte der Erwerbsfähigen kümmert sich regelmäßig um ihre Finanzangelegenheiten. Dies sind etwas weniger verglichen mit den Senioren; hier sind es 52%. Frage: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen? 52 25 15 8 1 WIE HÄUFIG NEHMEN SIE SICH DIE ZEIT, UM SICH UM IHRE FINANZIELLEN ANGELEGENHEITEN ZU KÜMMERN? 49 29 15 6 0 regelmäßig ab und zu selten nie weiß nicht/keine Angabe ERWERBSFÄHIGE (18-59 JAHRE) SENIOREN (60+ JAHRE) 49% regelmäßig 52% regelmäßig
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    Zentrale Ergebnisse Spar- undAnlageverhalten (1) 16.07.2020 11 93% Sparmotive Das Sparen für Notfälle steht als Sparmotiv bei Senioren (42%) wie Nicht-Senioren (50%) im Vordergrund. An zweiter Stelle steht das Sparen für größere Anschaffungen, das aber für die Erwerbsfähigen einen höheren Stellenwert hat (43%) als für die Senioren (30%). Auch der Vermögensaufbau spielt bei den Senioren (14%) erwartungs- gemäß eine geringere Rolle als bei den Erwerbsfähigen (37%). 56% Regelmäßiges Sparen Erwartungsgemäß tritt das Ansparen im fortgeschrittenen (Renten-)Alter eher in den Hintergrund. Dennoch spart mehr als die Hälfte der Senioren (56%) regelmäßig, gegenüber zwei Dritteln der Erwerbsfähigen (68%). Dass sie seit Ausbruch der Corona- Pandemie mehr sparen, sagen 14% der Senioren und 24% der Erwerbsfähigen. Sparbeträge Drei von fünf Senioren (60%), die regelmäßig oder ab und zu sparen, legen monatlich bis zu 500€ zurück. Im Durchschnitt sind die Sparbeträge jener Be- fragten, die tatsächlich sparen können, mit monatlich 475 € etwas höher als bei den Erwerbsfähigen mit 443 €. Gegenüber 2014 sind die durchschnittlichen Sparbeträge in beiden Gruppen angestiegen.
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    ERWERBSFÄHIGE (18-59 JAHRE) SENIOREN (60+ JAHRE) 14 24 8 11 77 64 2 1 ehermehr eher weniger genau so viel wie vor der Krise weiß nicht / keine Angabe 12 Sparverhalten und Sparen in Corona-Zeiten Sieben von zehn Erwerbsfähigen sparen regelmäßig. Dies sind deutlich mehr als bei den Senioren. Das Sparverhalten hat sich seit der Corona-Krise geändert. So gibt jeder vierte Erwerbsfähige an, jetzt mehr zu sparen. Das sind ebenfalls deutlich mehr als bei den Senioren. 56 68 20 16 22 15 2 2 regelmäßig ab und zu so gut wie nie weiß nicht/keine Angabe REGELMÄSSIGES SPAREN SPARVERHALTEN SEIT CORONA Frage: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil? Frage: Inwieweit haben Sie seit dem Ausbruch der Corona-Krise Ihr Sparverhalten geändert oder haben Sie es nicht geändert?
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    13 Sparbeträge Zwei Drittel derErwerbsfähigen sparen bis zu 500€ im Monat. Das sind etwas mehr als bei den Senioren. Hier sagen drei von fünf Befragten, dass sie bis zu 500€ im Monat sparen. Frage: Und wie viel sparen Sie durchschnittlich im Monat?; Auswahl: Sparer 5 15 15 26 11 5 24 7 15 18 26 13 5 17 1-50 Euro 51-100 Euro 101-200 Euro 201-500 Euro 501-1.000 Euro über 1.001 Euro weiß nicht/k.A. ERWERBSFÄHIGE (18-59 JAHRE) SENIOREN (60+ JAHRE) 65% sparen bis 500 €/Monat 60% sparen bis 500 €/Monat SPARER
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    14 Sparbeträge – Mittelwertein Euro 2014 2020 Obwohl ein geringerer Anteil der Senioren spart als der Erwerbsfähigen, legen Senioren im Durchschnitt etwas höhere Beträge zurück. In beiden Gruppen sind die Beträge seit 2014 deutlich angestiegen. SPARER 329 € 426 €443 € 475 € ERWERBSFÄHIGE (18-59 JAHRE) SENIOREN (60+ JAHRE) Frage: Und wie viel sparen Sie durchschnittlich im Monat?; Auswahl: Sparer
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    15 Sparmotive Frage: Und wofürsparen Sie hauptsächlich? Auswahl: Sparer; Mehrfachnennungen Die Hälfte der Erwerbsfähigen spart zu Absicherung in Notfällen. Das sind etwas mehr als bei den Senioren. Zwei von fünf Erwerbsfähigen möchte sich durch das Sparen etwas leisten können. Auch das sind deutlich mehr verglichen mit den Senioren. 42 30 14 26 27 1 1 50 43 37 31 23 11 1 Zur Sicherheit für Notfälle Um sich nach einer gewissen Zeit etwas leisten zu können Um eigenes Vermögen auf- bzw. auszubauen Für das Alter Für Kinder oder Enkel ERWERBSFÄHIGE (18-59 JAHRE) SENIOREN (60+ JAHRE) Für Ausbildung, Schule oder Studium Sonstiges SPARER
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    Zentrale Ergebnisse Spar- undAnlageverhalten (2) 16.07.2020 16 Geldanlagen(-motive) Senioren verfügen seltener über Bausparvertrag, Fonds, Lebensversicherung und Spar- plan als Erwerbsfähige. Die Sicherheit ihrer Geldanlage steht dabei für Senioren (47%) wie Nicht-Senioren (50%) im Vordergrund. Die schnelle Verfügbarkeit ist Senioren noch etwas wichtiger (24%) als den Erwerbsfähigen (17%). 93% Risikoaffinität Große Unterschiede zwischen Erwerbsfähigen und Senioren gibt es bei der Risikobereit- schaft: Nur 6% der Senioren können sich mehr Risiko bei der Geldanlage vorstellen, bei den 18- bis 59-Jährigen sind es immerhin 23%. Auch die Be- reitschaft zu Aktienkauf sowie zur Aufnahme größerer Kredite fällt bei Senioren deutlich geringer aus. Verschuldung Drei Viertel der Senioren (74%) ist es unangenehm, Schulden zu haben, wobei drei von fünf Befragten (57%) dieser Aussage voll und ganz zustimmen – mehr als bei den unter 60-Jährigen (47%). Entsprechend über- ziehen Senioren auch seltener ihr Girokonto: 15% tun das zu- mindest gelegentlich gegenüber einem Viertel (26%) bei den Erwerbsfähigen. 47%
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    33 32 30 30 26 24 24 17 14 8 7 23 30 23 18 24 21 22 10 16 6 11 17 Formen der Geldanlage Frage:Ich lese Ihnen verschiedene Anlagemöglichkeiten vor. Welche dieser Anlageformen nutzen Sie bereits? Erwerbsfähige verfügen häufiger über Bausparvertrag, Fonds, Lebensversicherung und Sparplan als Senioren. Bausparvertrag ERWERBSFÄHIGE (18-59 JAHRE) SENIOREN (60+ JAHRE) Sparbuch Fonds (-anteile) Lebensversicherung Immobilien Tagesgeld Aktien Sparplan, Prämiensparvertrag Festgeld Gold verzinsliche Wertpapiere TOP 11
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    18 Kriterien bei derGeldanlage Sicherheit ist für die Hälfte aller Befragten ein wichtiges Kriterium bei der Geldanlage. Für jeden vierten Senioren spielt die schnelle Verfügbarkeit eine große Rolle. Das sind deutlich mehr als bei den Erwerbsfähigen. Frage: Auf was kommt es Ihnen bei einer Geldanlage am meisten an? hohe Sicherheit schnelle Verfügbarkeit hohe Nachhaltigkeit / Sozialverträglichkeit hoher Ertrag bzw. Rendite Nichts davon weiß nicht/keine Angabe 50 17 15 12 2 4 ERWERBSFÄHIGE (18-59 JAHRE) SENIOREN (60+ JAHRE) 47 24 12 9 4 5
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    2 11 4 24 15 22 77 42 2 1 ERWERBSFÄHIGE (18-59 JAHRE) SENIOREN (60+ JAHRE) 2 7 5 16 22 32 68 41 4 3 sehrgut vorstellen gut vorstellen weniger vorstellen überhaupt nicht vorstellen weiß nicht / keine Angabe 9 18 12 20 13 21 64 39 2 1 19 Risikobereitschaft: Geldanlagen, Aktienkauf, Kredite Deutliche Unterschiede zwischen Erwerbsfähigen und Senioren sieht man bei der Risikobereit- schaft, beim Aktienkauf und auch bei der Kreditaufnahme. Senioren sind in allen drei Kate - gorien deutlich zurückhaltender als Erwerbsfähige. MEHR RISIKO BEI GELDANLAGEN AKTIENKAUF Fragen: Können Sie sich vorstellen, bei künftigen Geldanlagen auch ein höheres Risiko einzugehen, um gegebenenfalls eine höhere Rendite zu erzielen? // Können Sie sich vorstellen, in Zukunft Aktien zu kaufen? // Können Sie sich vorstellen, einen größeren Kredit in Anspruch zu nehmen? IN ANSPRUCHNAHME HÖHERER KREDITE 23% sehr gut/gut vorstellen 38% sehr gut/gut vorstellen 35% sehr gut/gut vorstellen 6% sehr gut/gut vorstellen 21% sehr gut/gut vorstellen 6% sehr gut/gut vorstellen
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    57 17 14 10 3 20 Einstellung zu Verschuldung EineVerschuldung ist für drei Viertel aller Befragten unangenehm. Dies gilt für Erwerbsfähige und Senioren gleichermaßen. Drei von fünf Senioren stimmen dieser Aussage voll und ganz zu. Das sind deutlich mehr als bei den Erwerbsfähigen. SCHULDEN ZU HABEN, FINDE ICH UNANGENEHM Frage: Inwieweit stimmen sie der folgenden Aussage zu? „Schulden zu haben, finde ich unangenehm?“ 47 26 15 11 1 stimme voll zu stimme eher zu stimme eher nicht zu stimme gar nicht zu k.A. ERWERBSFÄHIGE (18-59 JAHRE) SENIOREN (60+ JAHRE) 73% stimme voll und ganz/eher zu 74% stimme voll und ganz/eher zu
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    1 3 11 78 6 21 Überziehung Girokonto 15%der Senioren überziehen zumindest gelegentlich ihr Girokonto; sie tun dies damit seltener als Erwerbsfähige (26%). Ich überziehe mein Girokonto… Frage: Wenn Sie an Ihr Girokonto denken: Welche Aussage trifft auf Sie zu? 3 6 17 67 7 sehr oft oft hin und wieder sehr selten weiß nicht/k.A. ERWERBSFÄHIGE (18-59 JAHRE) SENIOREN (60+ JAHRE) 26% sehr oft/oft/hin und wieder 15% sehr oft/oft/hin und wieder
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    22 Anhang: STUDIENDESIGN METHODIK Computer-Assisted Telephone Interviews(CATI). Interviewdauer ca. 20 min. Interviews wurden vom 15.04. bis 19.05.2020 von Ipsos im Auftrag des Bundesverbandes deutscher Banken durchgeführt. STICHPROBE ZEITRAUM 1.428 Befragte ab 18 Jahren Privathaushalte in Deutschland Davon 1.001 repräsentative Grundgesamtheit zzgl. Boost von 427 Befragten aus dem Alters- segment 60+ (Senioren/innen).
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    Anhang: DEMOGRAPHIE (1) 51%49% 18-29 Jahre 30-39 Jahre 40-49 Jahre 50-59 Jahre 60+ Jahre 17% 15% 16% 20% 23% Geschlecht Alter 4% 3% 2% 16% 14% 4% 3% 2% 8% 5% 1% 22% 10% 1% 2% 3% Wohnort 60% Berufs- tätig 27% Rente, Pension, Vorruhestand 13% Nicht- Berufstätig, Student, arbeitslos u.a. Erwerbstätigkeit Berufsstatus 14% (Fach-) Arbeiter 48% einfache/mittlere Angestellte 18% höhere/leitende Angestellte 1% Beamte einf./mittl. D. 5% Beamte höh./ geh. Dienst 3% Freiberufler 8% Sonstiges
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    Anhang: Demographie (2) 22% Haushaltseinkommen <2.000 € 29% Haushaltseinkommen 2.001 € < 4.000 € 21% Haushaltseinkommen > 4.001 28% Weiß nicht/k.A. 1% Grundschule 14% Sekundar- stufe I 11% Abitur 18% Beruflicher Abschluss/Lehre 5% Fachhoch- schulreife 8% Berufs- akademie 31% Universität / Fachhochschule EinkommenBildung 9% Hauptschule 28% 1 Personen- haushalt 39% 2 Personen- haushalt 14% 3 Personen- haushalt 19% 4+ Personen- haushalt Haushaltsgröße 3% 1 Person im Haushalt älter als 18 Jahre 74% 2 Personen im Haushalt älter als 18 Jahre Erwachsene im Haushalt 15% 3 Personen im Haushalt älter als 18 Jahre 15% 4 Personen im Haushalt älter als 18 Jahre