WAS MACHT MEIN KIND AUF
      FACEBOOK
     Rund um das soziale Netzwerk
STEPHAN ROCKINGER

• Online-Kommunikationder         • Social-Media-Fan, vertreten
 Stadt Regensburg (Website,        auf:
 Social Media)                     facebook, twitter, xing,
                                   google+, instagram,
• Freiberuflicher   Social-Media    pinterest, einem Blog und
 Berater                           natürlich für die Stadt
                                   Regensburg auf diversen
• Beschäftigtesich im Studium      Plattformen unterwegs.
 u.a mit (Jugend- und
 Geschlechter) Sprache

• Seit   14 Jahren Regensburger
UND SIE?

• Warum     sind Sie hier?

• Was    wissen Sie über facebook?

• Sind
     Sie selbst bereits bei facebook? Einem anderen
 Netzwerk?

• Was    möchten Sie unbedingt sofort wissen?
ÜBER FACEBOOK

• Gegründet    im Februar 2004 durch Mark Zuckerberg

• 955   Millionen Nutzer weltweit (Ende Juni 2012)

• Aktuell   24 Millionen aktive Nutzer in Deutschland

• Grund     und Kern vieler Debatten
FACEBOOK NUTZERZALEN
WAS WILL FACEBOOK?
• Menschen   verbinden und das Teilen von Inhalten ermöglichen

• DenLeuten ermöglichen Inhalte zu teilen UND dafür
 Resonanz zu bekommen!

• Informationen/Daten über seine Nutzer sammeln um
 zielgerichtet Werbung auszuliefern.

• Facebook   verkauft keine Daten an werbetreibende Firmen.
VIRTUELLE REALITÄT?
• Facebook   ist kein virtueller Raum, es spiegelt Realität wieder

• Alleswas im normalen Leben gilt, gilt also auch im Netz, sprich
 in Facebook

  • Höflichkeit, Respekt, Miteinander, Wertschätzung

  • Beleidigung, Mobbing, Gewalt, Hetzeist kein Facebook-
   Phänomen - es ist hier nur lesbar und sichtbar.
FASZINATION FACEBOOK
•   Inhalte / sein Leben mit Freunden teilen. Sich mitteilen!

•   Lob, Resonanz, Wertschätzung erhalten! Facebook perfektes
    Medium!

•   Kommunikation Kommunikation Kommunikation

•   Sehen, was andere machen. Resonanz geben.

•   Beliebtheit zeigen, erlangen....

•   „Was habt ihr denn andauernd zu reden?“ - (A. R., 1994)
Soziale
Netzwerke bedienen elementare Bedürfnisse der
Heranwachsenden, die sich in der Pubertät stärker
nach außen orientieren, weniger die Anerkennung
der Eltern und Lehrer suchen sondern sich mehr an
ihren Freunden (Peer-Group) messen.
SOCIAL MEDIA UND JUGENDLICHE
• Pragmatischer    Umgang „Digital Natives“

• Facebook     ist Kommunikationsmittel wie das Telefon

• Organisationsmittel   („Facebookparty“)

• Lernmittel   (Facebookgruppen von Lehrern)

• Jugendsprache/ Kommunikation war und ist immer anders.
 Schwarz auf weiß gerne mal NOCH unverständlicher.
SOCIAL MEDIA UND JUGENDLICHE


• Der   Schulhof geht im Netz einfach weiter

• Social   Media ist ein Verstärker
Heranwachsende arbeiten an ihrer Identität. Die Frage „wer
                                                                                           bin ich eigentlich“ stellt sich in der



        UMFRAGE DER UNI LEIPZIG
                                                                                           Pubertät immer wieder. Die Profile im Internet bieten eine
                                                                                           Plattform für die Selbstdarstellung. Hier
                                                                                           kann man sich auch einmal ausprobieren. Das Feedback auf
                                                                                           der Plattform (z.B. die Kommentare zu
                                                                                           Fotos) zeigen dann, wie das neue Ich bei den anderen
                                                                                           ankommt. Ein Zitat aus der Studie: „Ich liebe
                                                                                           es Profile auszufüllen, du musst über dich nachdenken und
                                                                                           überlegen, wie du eigentlich bist.




• 1. „Kommunikation  mit Freunden/ Etwas über andere
   Erfahren/Neue Leute kennen lernen“

• 2. „Sich             die Zeit vertreiben“

• 3. „Sich             auch einmal anders darstellen als man wirklich ist“
Jugendliche arbeiten an ihren Sozialen Beziehungen im        Jugendliche wollen dabei sein und an der
Netzwerk genauso wie in der „realen Welt -                   Mediengesellschaft teilhaben. Soziale
„man guckt halt, was macht der denn so“. Dabei zeigt sich,   Netzwerke gehören
dass für die Heranwachsenden der                             zum eigenen „sozialen Raum“ – aus dem
Unterschied zwischen Online und Offline zunehmend            sich Erwachsene möglichst fernhalten
verschwimmt. Oft werden verschiedene Medien                  sollen. Das Profil im
gleichzeitig benutzt (das Fachwort heißt                     Netz wird als privater empfunden, als das
Medienkonvergenz). Die Jugendlichen chatten mit              eigene Zimmer, denn da können die Eltern
Freunden,                                                    jederzeit rein.
telefonieren mit dem Handy und schauen gleichzeitig ein
Video an, das jemand hochgeladen hat.


                                                                               Quelle: http://www.uni-leipzig.de/~mepaed/medienkonvergenz-monitoring
GEFAHR FACEBOOK?

• Lesen, Rock‘nRoll, Fernsehen - Alles ist / war schon gefährlich
 Heute ist es „das Internet“.

• Straßenverkehr ist viel gefährlicher - trotzdem stürzen wir uns
 jeden Tag hinein - weil wir Regeln befolgen und damit
 umzugehen gelernt haben.
THESSA!


• Facebook  bietet eine
 unglaubliche Reichweite

• Beieinem Event kann das
 tückisch sein.
GEFAHR FACEBOOK?

• Umgehen   lernen muss man mit der potenziellen Reichweite.
 Denn:
 Etwas öffentlich auf Facebook posten ist, als ob man sich mit
 einem Megaphon auf den Schulhof /Rathausplatz / Busbahnhof
 stellen und es unter Nennung des Namens wiederholt ruft!
KLEINE ENTWARNUNG
• Nur Facebook-Freunde, Freunde von Freunden und
 Netzwerke (z. B. die Schule, die jemand besucht hat) können
 die Beiträge sehen, die Jugendliche posten

• Für(13 - 17 Jährige) sind Chronik und Beiträge nicht in
 öffentlichen Suchergebnissen zu finden.

• Falls
      Jugendliche ihren Standort über die „Orte“-Funktion
 mitteilen, können diesen ebenfalls nur ihre Facebook-Freunde
 sehen.


                                       Quelle: https://www.facebook.com/safety/groups/parents/
• Facebook
         bietet umfangreiche Möglichkeiten, die Öffentlichkeit
 von ALLEM was man reinstellt zu steuern!

• Hier   gilt es den richtigen Weg für sich zu finden.
HAUSAUFGABE
Lassen Sie sich von Ihrem Kind Facebook erklären. Stellen Sie
Fragen.

Und lassen Sie sich von Ihrem Kind einen Account anlegen.

Und seien sie NICHT gekränkt, wenn Ihr Kind mit Ihnen evtl.
Nicht befreundet sein will.
Stephan Rockinger
 str@2rocky.com

Facebook für Eltern

  • 1.
    WAS MACHT MEINKIND AUF FACEBOOK Rund um das soziale Netzwerk
  • 2.
    STEPHAN ROCKINGER • Online-Kommunikationder • Social-Media-Fan, vertreten Stadt Regensburg (Website, auf: Social Media) facebook, twitter, xing, google+, instagram, • Freiberuflicher Social-Media pinterest, einem Blog und Berater natürlich für die Stadt Regensburg auf diversen • Beschäftigtesich im Studium Plattformen unterwegs. u.a mit (Jugend- und Geschlechter) Sprache • Seit 14 Jahren Regensburger
  • 3.
    UND SIE? • Warum sind Sie hier? • Was wissen Sie über facebook? • Sind Sie selbst bereits bei facebook? Einem anderen Netzwerk? • Was möchten Sie unbedingt sofort wissen?
  • 4.
    ÜBER FACEBOOK • Gegründet im Februar 2004 durch Mark Zuckerberg • 955 Millionen Nutzer weltweit (Ende Juni 2012) • Aktuell 24 Millionen aktive Nutzer in Deutschland • Grund und Kern vieler Debatten
  • 5.
  • 6.
    WAS WILL FACEBOOK? •Menschen verbinden und das Teilen von Inhalten ermöglichen • DenLeuten ermöglichen Inhalte zu teilen UND dafür Resonanz zu bekommen! • Informationen/Daten über seine Nutzer sammeln um zielgerichtet Werbung auszuliefern. • Facebook verkauft keine Daten an werbetreibende Firmen.
  • 7.
    VIRTUELLE REALITÄT? • Facebook ist kein virtueller Raum, es spiegelt Realität wieder • Alleswas im normalen Leben gilt, gilt also auch im Netz, sprich in Facebook • Höflichkeit, Respekt, Miteinander, Wertschätzung • Beleidigung, Mobbing, Gewalt, Hetzeist kein Facebook- Phänomen - es ist hier nur lesbar und sichtbar.
  • 8.
    FASZINATION FACEBOOK • Inhalte / sein Leben mit Freunden teilen. Sich mitteilen! • Lob, Resonanz, Wertschätzung erhalten! Facebook perfektes Medium! • Kommunikation Kommunikation Kommunikation • Sehen, was andere machen. Resonanz geben. • Beliebtheit zeigen, erlangen.... • „Was habt ihr denn andauernd zu reden?“ - (A. R., 1994) Soziale Netzwerke bedienen elementare Bedürfnisse der Heranwachsenden, die sich in der Pubertät stärker nach außen orientieren, weniger die Anerkennung der Eltern und Lehrer suchen sondern sich mehr an ihren Freunden (Peer-Group) messen.
  • 9.
    SOCIAL MEDIA UNDJUGENDLICHE • Pragmatischer Umgang „Digital Natives“ • Facebook ist Kommunikationsmittel wie das Telefon • Organisationsmittel („Facebookparty“) • Lernmittel (Facebookgruppen von Lehrern) • Jugendsprache/ Kommunikation war und ist immer anders. Schwarz auf weiß gerne mal NOCH unverständlicher.
  • 10.
    SOCIAL MEDIA UNDJUGENDLICHE • Der Schulhof geht im Netz einfach weiter • Social Media ist ein Verstärker
  • 11.
    Heranwachsende arbeiten anihrer Identität. Die Frage „wer bin ich eigentlich“ stellt sich in der UMFRAGE DER UNI LEIPZIG Pubertät immer wieder. Die Profile im Internet bieten eine Plattform für die Selbstdarstellung. Hier kann man sich auch einmal ausprobieren. Das Feedback auf der Plattform (z.B. die Kommentare zu Fotos) zeigen dann, wie das neue Ich bei den anderen ankommt. Ein Zitat aus der Studie: „Ich liebe es Profile auszufüllen, du musst über dich nachdenken und überlegen, wie du eigentlich bist. • 1. „Kommunikation mit Freunden/ Etwas über andere Erfahren/Neue Leute kennen lernen“ • 2. „Sich die Zeit vertreiben“ • 3. „Sich auch einmal anders darstellen als man wirklich ist“ Jugendliche arbeiten an ihren Sozialen Beziehungen im Jugendliche wollen dabei sein und an der Netzwerk genauso wie in der „realen Welt - Mediengesellschaft teilhaben. Soziale „man guckt halt, was macht der denn so“. Dabei zeigt sich, Netzwerke gehören dass für die Heranwachsenden der zum eigenen „sozialen Raum“ – aus dem Unterschied zwischen Online und Offline zunehmend sich Erwachsene möglichst fernhalten verschwimmt. Oft werden verschiedene Medien sollen. Das Profil im gleichzeitig benutzt (das Fachwort heißt Netz wird als privater empfunden, als das Medienkonvergenz). Die Jugendlichen chatten mit eigene Zimmer, denn da können die Eltern Freunden, jederzeit rein. telefonieren mit dem Handy und schauen gleichzeitig ein Video an, das jemand hochgeladen hat. Quelle: http://www.uni-leipzig.de/~mepaed/medienkonvergenz-monitoring
  • 12.
    GEFAHR FACEBOOK? • Lesen,Rock‘nRoll, Fernsehen - Alles ist / war schon gefährlich Heute ist es „das Internet“. • Straßenverkehr ist viel gefährlicher - trotzdem stürzen wir uns jeden Tag hinein - weil wir Regeln befolgen und damit umzugehen gelernt haben.
  • 13.
    THESSA! • Facebook bietet eine unglaubliche Reichweite • Beieinem Event kann das tückisch sein.
  • 14.
    GEFAHR FACEBOOK? • Umgehen lernen muss man mit der potenziellen Reichweite. Denn: Etwas öffentlich auf Facebook posten ist, als ob man sich mit einem Megaphon auf den Schulhof /Rathausplatz / Busbahnhof stellen und es unter Nennung des Namens wiederholt ruft!
  • 15.
    KLEINE ENTWARNUNG • NurFacebook-Freunde, Freunde von Freunden und Netzwerke (z. B. die Schule, die jemand besucht hat) können die Beiträge sehen, die Jugendliche posten • Für(13 - 17 Jährige) sind Chronik und Beiträge nicht in öffentlichen Suchergebnissen zu finden. • Falls Jugendliche ihren Standort über die „Orte“-Funktion mitteilen, können diesen ebenfalls nur ihre Facebook-Freunde sehen. Quelle: https://www.facebook.com/safety/groups/parents/
  • 16.
    • Facebook bietet umfangreiche Möglichkeiten, die Öffentlichkeit von ALLEM was man reinstellt zu steuern! • Hier gilt es den richtigen Weg für sich zu finden.
  • 17.
    HAUSAUFGABE Lassen Sie sichvon Ihrem Kind Facebook erklären. Stellen Sie Fragen. Und lassen Sie sich von Ihrem Kind einen Account anlegen. Und seien sie NICHT gekränkt, wenn Ihr Kind mit Ihnen evtl. Nicht befreundet sein will.
  • 18.

Hinweis der Redaktion