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Vortrag & Diskussion Jobsuche, Networking & Selbstvermarktung mit Social Media Universität Marburg EcoSkills - Economic and Business Soft Skills  Raum AP 1, Am Plan 1 27. April 2011 10-14 Uhr www.berufebilder.de
Inhalt  1. Wozu eigentlich Social Media? 2. Casting-Show oder Talkrunde? Wie Social Media funktioniert 3. Kontakte & Jobs finden im Web 2.0 4. Was suchen Personaler im Netz? 5. Content is King: Was bringt Bloggen? 6. Exkurs: Blogs finanzieren
1. Wozu eigentlich Social Media?
Social Media in Zahlen  http://webevangelisten.de   &  http://www.thomashutter.com   478.000  aktive deutschsprachige Twitter-Nutze im März 2011
Gefunden werden
Networking
Infos zum Unternehmen finden
Jobs finden
Sich bewerben
2. Casting-Show oder Talkrunde? Wie Social Media funktioniert
ZITAT: Harald Martenstein, Journalist „Wenn ich wollte, könnte ich ununterbrochen mithilfe moderner Maschinen kommunizieren und Menschen, die ich kaum kenne, inhaltsarme Minitexte senden. Ich brauche aber hin und wieder Zeit zum Nachdenken, ich lese auch ganz gerne mal einen längeren Text. Dazu muss ich mich konzentrieren, ich kann nicht gleichzeitig simsen. Was mich, Twitter betreffend, besonders misstrauisch macht, ist der Hype, also die allgemeine Aufregung.“ Harald Martenstein, Redakteur beim Berliner Tagesspiegel, in seiner  ZEIT-Kolumne .
Vorurteile gegen Social Media Nur Belangloses & Banalitäten
Unübersichtlich & Chaotisch
Das ist doch reine Privatsache!
Zu schnell, ständige Überfordernd
Zu viele Selbstdarsteller
Zeitverschwendung, weil es zu nichts führt
Unkritisches Marketing-Geschwätz
Gefährlich wegen des Datenschutzes
Warum die Vorurteile? Machtkampf der Platzhirsche  Etablierte Strukturen vs. Social Web
ZITAT:  Peter Kruse, Psychologie-Professor Digital Visitors Privatsphäre schützen Persönliche Beziehung Präzise Infos, Tiefgang Angst vor Datenflut Gegen Tratsch & Selbstdarstellung Digital Residents Gesellschaft gestalten gegen Manipulation, Zensur, Intransparenz Frei verfügbare Infos Infos per Empfehlung  Einfach Networking Peter Kruse, Psychologe mit Schwerpunkt Komplexitätsverarbeitung und Professor an der Universität Bremen, auf der  re:publica 2010
Was passiert da eigentlich? Wandel: Neue Kommunikations- & Vertriebsweg Reputation: Kunden sind kritischer, hören mehr auf Empfehlungen von Freunden  Machtverschiebung: Vom Anbieter auf den Kunden, vom Arbeitgeber auf den Bewerber Ängste: Durch zu viel Transparenz & Offenheit  Krise: Etablierte Geschäftsmodelle sind so nicht aus Internet übertragbar Chance:  Neue Ideen & Möglichkeiten finden, eigene Ideen verwirklichen, Innovation
„ Social Media ist keine technische Angelegenheit. Facebook ist nicht Social Media. Social Media ist eine Geisteshaltung. Darin geht es um Menschen. Um Mitarbeiter. Um Bedürfnisse. Um Gespräche. Um Fragen &  Antworten. Um Kritik. Davon sehe ich viel zu wenig. Dafür aber Newsrooms, die 60.000 Euro kosten. Und Social Media-Agenturen, deren Geschäftsführer sagen: „Für twitter habe ich keine Zeit. Dafür beschäftigen wir Praktikanten.“ Sachar Kriwoj, Leiter Digital Public Affairs bei E-Plus in seinem Blog  Massenpublikum . ZITAT: Sachar Kriwoj, Blogger & PR-ler
Beruflich aktiv werden im Web 2.0? Infos: Schnell neue Kontakte o. neuen Jobs finden, z.B. durch Suchfilter o. Empfehlungen
Selbst zur Marke werden: z.B. durch Bloggen
Matching: Gefunden werden, wenn jemand nach bestimmten Begriffen sucht
Reputation: Bestimmen, was andere finden
Insider-Wissen: Wie ist der Chef in spe drauf?
Networking: Sich vorab bekannt machen
Innovation: Jobs finden, die es noch nicht gibt
Aber: Social Media hilft, ist kein Allheilmittel!
„ Die Antwort auf die Frage „welchen Beruf habe ich?“ wird mit jedem Jahr, mit jeder Woche in der Wissensgesellschaft kniffliger. Kaum jemand arbeitet in einem gelernten Beruf... Das alles macht es meinen Kunden und mir schwer, aus Stellenmärkten etwas Passendes herauszufischen.“ Svenja Hofert, Karriereberaterin, Outplacementberaterin, Coach in ihrem  Blog .   ZITAT: Svenja Hofert, Karriere-Expertin
3. Kontakte & Jobs finden im Web 2.0
Wie rekrutieren deutsche Firmen? Der Branchenverband  Bitkom  hat 1500 Unternehmen befragt
Recruiting via Social Media in Deutschland Social Media Report HR 2010  von Thorsten zu Jacobsmühlen (Befragt wurden 651 Personaler)
Trend? Social-Media-Recruiting in den USA 2010 Social Recruiting Survey der US-Recruiting-Plattform  Jobvite . Befragt wurden mehr als 600 Personaler
ZITAT:  Johannes Lenz, Social Web Enthusiast „Jobsuche via Social Web heißt für mich, sich entsprechend seiner Fähigkeiten und Interessen aufzustellen. Das heißt ausgewählte Social Profiles anzulegen, die regelmäßig aktualisiert werden, den Austausch und Dialog mit anderen Usern zu suchen und dabei den Humor nicht zu verlieren. Und klar, man muss auch etwas wagen, die Offenheit besitzen, auf andere zuzugehen und nicht nur zu nehmen, sondern auch zu geben. Schließlich sollte man sich jeden Tag durch die eigene Neugierde versuchen weiterzuentwickeln.“ Johannes Lenz, Digital Consultant Corporate Communications, GREY Germany, auf  Berufebilder
Jobsuche durch Networking Hartnäckig bleiben, sich auch durch Rückschläge nicht entmutigen lassen
Was will ich? Eigene Ziele finde, diese verfolgen, Alleinstellungsmerkmal herausbilden
Eigenes Wissen & Fähigkeiten unter Beweis stellen (z.B. durch Blogposts, Tweets, Vorträge)
Offenheit, möglichst vielen Leuten von seiner Jobsuche & seinen Vorstellungen erzählen
Balance wahren zwische Penetranz und übertriebender Zurückhaltung
Kreativ mit singendem Profil? Beispiel und Anleitung dazu auf  Berufebilder.de
ZITAT:  Martin Salwiczek, Weiterbilder „Ich betreute einen eher zuückhaltenden Teilnehmer. Sein Xing-Profil erstellte er so, dass er für seine Branche auffindbar war und schaute in der Powersuche nach Personen, die bieten was er sucht. So landete er auf dem Profil eines Produktionsleiters und schaute es sich an, ohne Kontakt aufzunehmen. Der Produktionsleiter jedoch wurde auf den Besucher  aufmerksam. Er war von dessen Profil so angetan, dass er ihn anschrieb. Letztendlich konnte man sich auf eine Zusammenarbeit einigen.“
Profile in Sozialen Netzwerken Kurz, knapp, präzise, aufs wesentliche beschränkt: Was kann ich, was will ich?
Häufige Suchbegriffe eintragen - Auffindbarkeit!
Welche Branche/Zielgruppe habe ich im Auge? Je nachdem kreativ o. konventionell auftreten
Gutes, aussagekräftiges Foto
Stets aktuell - lieber wenige, gepflegte Profile in den wichtigsten Netzwerken als überall schlechte
Selbstdarstellung ist ok, aber bitte wahr!
Verweise auf mehr Infos/Referenzen
„ Bei Twitter kommuniziere ich auch über Hobbys oder persönlichen Vorlieben. So finden wir Tätigkeiten, die bisher noch gar keine Bezeichnung haben. In 140 Zeichen geht das schnell, daher ist die Bereitschaft größer, sich darauf einzulassen.“   Regine Heidorn , Programmiererin & Informationsarchitektin ohne Abschluss, bei Twitter als  @bitboutique  unterwegs. ZITAT:   Regine Heidorn, Programmiererin
Twitter vs. Xing Profil entsteht aus Timeline: schnell, direkt spontan, innovativ, persönlich & fließend
Nur 140 Zeichen, dadurch aber präzise & zeitsparend
Manchmal chaotisch
Aktiv: Infos & Jobs suchen per #hashtag
Auch einseitig Folgen Feste Profile Suche-Bieten-Funktion
Vollständiges Profil
Events & Kontakte übersichtlich verwalten & kommunizieren
Passiv: Einladungen, Mails & Newsletter
Kontakte durch  Empfehlung oder Anfrage (traditionell)
ZITAT:   Lars Hahn, Manager „XING lebt doch noch, insbesondere wenn es um die Mehrheit der konservativen Social Media Skeptiker geht.“ Lars Hahn, Leiter Marketing & Vertrieb LVQ Weiterbildung gGmbH auf  berufebilder.de
Lernen Sie Unternehmen kennen
ZITAT:   Natascha Müller, Bewerberin „Ich bin Social-Media-süchtig... ja, ich bekenne mich hiermit offiziell. Nichts kann mir meinen Tag mehr versüßen, als das goldige Klingeln einer neuen Nachricht bei Facebook und ein erhoffter Retweet... Ja, so ist es... Ich erhalte wiederholt Anzeigen wegen Belästigung, weil ich Leuten auf der Straße folge. Und am aller Schlimmsten:... Mein Freund spricht mich mittlerweile nur noch mit @Schatzi an... Einzig und allein der strukturierte Umgang mit Social Media kann mir jetzt noch helfen. Ich zähle auf Ihre Unterstützung.“ Natascha Müller in Ihrer Bewerbung beim  Daimler-Blog-Chef Uwe Knaus
Dreist ist geil?
Frech & Initiativ Bewerben Ziel: Aufmerksamkeit erregen
Dank Social Media Eindruck wie der Ansprechpartner tickt – man kann abschätzen, ob so eine Bewerbung passt o. nicht
Formal Korrekt muss sein!
Fähigkeiten betonen, nicht privat werden!
Kreativ, amüsant, Engagement zeigen
Jobsuchmaschinen Crosspro-Jobbörsen-Nutzer-Umfrage , ein Gemeinschaftsprojekt von  PROFILO Rating-Agentur  (HH) und  Crosswater Systems
ZITAT:  Alexander Fedossov, Personalberater „ Es kann einfach nicht sein, dass man als Jobsuchender die Entscheidung treffen muss, in welche max. 6 Portale von 1000+ die Zeit investiert werden soll, in der unbegründeten Hoffnung, so keine Karrierechancen zu verpassen. (Job-)Informationen müssen allgegenwärtig (überall abrufbar) sein. Egal, wo ich mich befinde, möchte ich gerne Zugriff auf die gleichen vollständigen Informationen haben. Das funktioniert (größtenteils) längst für Aktienkurse. Warum nicht auch für Jobangebote?!“ Alexander Fedossov, Geschäfsführer der Atenta Personalberatung  in seinem Blog Wollmilchsau.de .
Suchfilter nutzen
Kontakte durch Interviews mit potentiellen Arbeitgebern
Welche Strategie ist die beste? DIE perfekte Strategie für jeden gibt es nicht
Was will ich, welche Kontakte suche ich, wo sind die? Dementsprechend auswählen
Interesse an Menschen & Themen zeigen, kommunizieren
Motto: Was kann ich für andere tun – nicht: was können andere für mich tun!
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ZITAT:  Peter Kruse, Psychologie-Professor „ Eine Strategie impliziert... Steuerbarkeit. Soziale Netzwerke aber verweigern sich dem klassisch strategischen Denken. Es geht darum, Teil einer unkontrollierbaren Dynamik zu sein. Und zu tun, was Unternehmer schon immer getan haben: Sie haben sich rezeptiv und einfühlsam in der Kultur bewegt, in der sie tätig waren. Sie sind intuitiv mitgeschwommen und haben dann auf der Basis gemachter Erfahrungen ihre Impulse gesetzt.“ Peter Kruse, Psychologe mit Schwerpunkt Komplexitätsverarbeitung und Professor an der Universität Bremen, auf der  im Interview mit der Wirtschaftswoche
4. Was suchen Personaler im Netz?
Googelnde Personaler  49 Prozent der befragten Unternehmen informieren sich im Internet über ihre Bewerber.
45 Prozent aller Unternehmen verwenden dazu Google, Bing oder speziellen Personensuchmaschinen.
21 Prozent recherchiert in sozialen Online-Netzwerken, die einen beruflichen Schwerpunkt haben, zum Beispiel Xing oder LinkedIn.
17 Prozent aller Unternehmen suchen auch in sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ, die eher privaten Charakter haben.
Umfrage des Hightech-Verbands  BITKOM  unter 1.504 Geschäftsführern und Personalchefs, Nov. 2010
ZITAT:  Heiko Schomberg, Personaler "Es hängt immer vom konkreten Fall ab. Ein 'Sauffoto' bei Facebook wiegt für mich weniger schwer als Fehler oder Auffälligkeiten in Business-Profilen bei Linked-in oder Xing. Aber selbst da kommt es auf die Art der Stelle an: Ich habe auch schon esoterische Interessen im Xing-Profil ignoriert, als es um eine Kern-IT-Position ohne Kundenkontakt nach aussen ging.“ Heiko Schomberg, HR Business Partner,  Detecon International GmbH
ZITAT:  Konstantin zu Dohna, Niederlassungsleiter „ Unsere Aktivitäten in Internet-Netzwerken laufen über Xing. Grundsätzlich ist für mich jede Person in privat und beruflich zu trennen, das heißt, was jemand in seiner Freizeit macht, geht mich erstmal nichts an. Dennoch würden extremistische Aussagen oder Bilder, Beiträge und Kommentare, die einen zweifelhaften Charakter vermuten lassen, schon in die Gesamtbewertung der Bewerber eingehen. Wenn jemand ein Partybild veröffentlicht, ist das völlig ok, wer allerdings lauthals verkündet, alle Russen seien korrupt, der hat bei uns ein Problem. Allerdings stöbern wir nicht durch das Internet, um solche Dinge zu finden oder auszuschließen.“ Konstantin Graf zu Dohna, Niederlassungsleiter  Konsu ACCOUNTOR GROUP
ZITAT:  Hans Leyendecker, Redakteur SZ „ Es ist gängige Praxis, dass Journalisten bei Facebook nach Leuten suchen, die sich unzufrieden über Ihr Unternehmen geäußert haben, um Informationen über das Unternehmen bekommen.“ Hans Leyendecker, Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung & Investigativer Journalist beim  tazlab-Medienkongress
Wie geht Reputationsmanagement? Positives Image von sich im Netz, möglichst bei oberen Suchbegriffen
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Jobsuche, Networking & Selbstvermarktung mit Social Media Universität Marburg

  • 1. Vortrag & Diskussion Jobsuche, Networking & Selbstvermarktung mit Social Media Universität Marburg EcoSkills - Economic and Business Soft Skills Raum AP 1, Am Plan 1 27. April 2011 10-14 Uhr www.berufebilder.de
  • 2. Inhalt 1. Wozu eigentlich Social Media? 2. Casting-Show oder Talkrunde? Wie Social Media funktioniert 3. Kontakte & Jobs finden im Web 2.0 4. Was suchen Personaler im Netz? 5. Content is King: Was bringt Bloggen? 6. Exkurs: Blogs finanzieren
  • 3. 1. Wozu eigentlich Social Media?
  • 4. Social Media in Zahlen http://webevangelisten.de & http://www.thomashutter.com 478.000 aktive deutschsprachige Twitter-Nutze im März 2011
  • 10. 2. Casting-Show oder Talkrunde? Wie Social Media funktioniert
  • 11. ZITAT: Harald Martenstein, Journalist „Wenn ich wollte, könnte ich ununterbrochen mithilfe moderner Maschinen kommunizieren und Menschen, die ich kaum kenne, inhaltsarme Minitexte senden. Ich brauche aber hin und wieder Zeit zum Nachdenken, ich lese auch ganz gerne mal einen längeren Text. Dazu muss ich mich konzentrieren, ich kann nicht gleichzeitig simsen. Was mich, Twitter betreffend, besonders misstrauisch macht, ist der Hype, also die allgemeine Aufregung.“ Harald Martenstein, Redakteur beim Berliner Tagesspiegel, in seiner ZEIT-Kolumne .
  • 12. Vorurteile gegen Social Media Nur Belangloses & Banalitäten
  • 14. Das ist doch reine Privatsache!
  • 15. Zu schnell, ständige Überfordernd
  • 17. Zeitverschwendung, weil es zu nichts führt
  • 19. Gefährlich wegen des Datenschutzes
  • 20. Warum die Vorurteile? Machtkampf der Platzhirsche Etablierte Strukturen vs. Social Web
  • 21. ZITAT: Peter Kruse, Psychologie-Professor Digital Visitors Privatsphäre schützen Persönliche Beziehung Präzise Infos, Tiefgang Angst vor Datenflut Gegen Tratsch & Selbstdarstellung Digital Residents Gesellschaft gestalten gegen Manipulation, Zensur, Intransparenz Frei verfügbare Infos Infos per Empfehlung Einfach Networking Peter Kruse, Psychologe mit Schwerpunkt Komplexitätsverarbeitung und Professor an der Universität Bremen, auf der re:publica 2010
  • 22. Was passiert da eigentlich? Wandel: Neue Kommunikations- & Vertriebsweg Reputation: Kunden sind kritischer, hören mehr auf Empfehlungen von Freunden Machtverschiebung: Vom Anbieter auf den Kunden, vom Arbeitgeber auf den Bewerber Ängste: Durch zu viel Transparenz & Offenheit Krise: Etablierte Geschäftsmodelle sind so nicht aus Internet übertragbar Chance: Neue Ideen & Möglichkeiten finden, eigene Ideen verwirklichen, Innovation
  • 23. „ Social Media ist keine technische Angelegenheit. Facebook ist nicht Social Media. Social Media ist eine Geisteshaltung. Darin geht es um Menschen. Um Mitarbeiter. Um Bedürfnisse. Um Gespräche. Um Fragen & Antworten. Um Kritik. Davon sehe ich viel zu wenig. Dafür aber Newsrooms, die 60.000 Euro kosten. Und Social Media-Agenturen, deren Geschäftsführer sagen: „Für twitter habe ich keine Zeit. Dafür beschäftigen wir Praktikanten.“ Sachar Kriwoj, Leiter Digital Public Affairs bei E-Plus in seinem Blog Massenpublikum . ZITAT: Sachar Kriwoj, Blogger & PR-ler
  • 24. Beruflich aktiv werden im Web 2.0? Infos: Schnell neue Kontakte o. neuen Jobs finden, z.B. durch Suchfilter o. Empfehlungen
  • 25. Selbst zur Marke werden: z.B. durch Bloggen
  • 26. Matching: Gefunden werden, wenn jemand nach bestimmten Begriffen sucht
  • 27. Reputation: Bestimmen, was andere finden
  • 28. Insider-Wissen: Wie ist der Chef in spe drauf?
  • 29. Networking: Sich vorab bekannt machen
  • 30. Innovation: Jobs finden, die es noch nicht gibt
  • 31. Aber: Social Media hilft, ist kein Allheilmittel!
  • 32. „ Die Antwort auf die Frage „welchen Beruf habe ich?“ wird mit jedem Jahr, mit jeder Woche in der Wissensgesellschaft kniffliger. Kaum jemand arbeitet in einem gelernten Beruf... Das alles macht es meinen Kunden und mir schwer, aus Stellenmärkten etwas Passendes herauszufischen.“ Svenja Hofert, Karriereberaterin, Outplacementberaterin, Coach in ihrem Blog . ZITAT: Svenja Hofert, Karriere-Expertin
  • 33. 3. Kontakte & Jobs finden im Web 2.0
  • 34. Wie rekrutieren deutsche Firmen? Der Branchenverband Bitkom hat 1500 Unternehmen befragt
  • 35. Recruiting via Social Media in Deutschland Social Media Report HR 2010 von Thorsten zu Jacobsmühlen (Befragt wurden 651 Personaler)
  • 36. Trend? Social-Media-Recruiting in den USA 2010 Social Recruiting Survey der US-Recruiting-Plattform Jobvite . Befragt wurden mehr als 600 Personaler
  • 37. ZITAT: Johannes Lenz, Social Web Enthusiast „Jobsuche via Social Web heißt für mich, sich entsprechend seiner Fähigkeiten und Interessen aufzustellen. Das heißt ausgewählte Social Profiles anzulegen, die regelmäßig aktualisiert werden, den Austausch und Dialog mit anderen Usern zu suchen und dabei den Humor nicht zu verlieren. Und klar, man muss auch etwas wagen, die Offenheit besitzen, auf andere zuzugehen und nicht nur zu nehmen, sondern auch zu geben. Schließlich sollte man sich jeden Tag durch die eigene Neugierde versuchen weiterzuentwickeln.“ Johannes Lenz, Digital Consultant Corporate Communications, GREY Germany, auf Berufebilder
  • 38. Jobsuche durch Networking Hartnäckig bleiben, sich auch durch Rückschläge nicht entmutigen lassen
  • 39. Was will ich? Eigene Ziele finde, diese verfolgen, Alleinstellungsmerkmal herausbilden
  • 40. Eigenes Wissen & Fähigkeiten unter Beweis stellen (z.B. durch Blogposts, Tweets, Vorträge)
  • 41. Offenheit, möglichst vielen Leuten von seiner Jobsuche & seinen Vorstellungen erzählen
  • 42. Balance wahren zwische Penetranz und übertriebender Zurückhaltung
  • 43. Kreativ mit singendem Profil? Beispiel und Anleitung dazu auf Berufebilder.de
  • 44. ZITAT: Martin Salwiczek, Weiterbilder „Ich betreute einen eher zuückhaltenden Teilnehmer. Sein Xing-Profil erstellte er so, dass er für seine Branche auffindbar war und schaute in der Powersuche nach Personen, die bieten was er sucht. So landete er auf dem Profil eines Produktionsleiters und schaute es sich an, ohne Kontakt aufzunehmen. Der Produktionsleiter jedoch wurde auf den Besucher aufmerksam. Er war von dessen Profil so angetan, dass er ihn anschrieb. Letztendlich konnte man sich auf eine Zusammenarbeit einigen.“
  • 45. Profile in Sozialen Netzwerken Kurz, knapp, präzise, aufs wesentliche beschränkt: Was kann ich, was will ich?
  • 46. Häufige Suchbegriffe eintragen - Auffindbarkeit!
  • 47. Welche Branche/Zielgruppe habe ich im Auge? Je nachdem kreativ o. konventionell auftreten
  • 49. Stets aktuell - lieber wenige, gepflegte Profile in den wichtigsten Netzwerken als überall schlechte
  • 50. Selbstdarstellung ist ok, aber bitte wahr!
  • 51. Verweise auf mehr Infos/Referenzen
  • 52. „ Bei Twitter kommuniziere ich auch über Hobbys oder persönlichen Vorlieben. So finden wir Tätigkeiten, die bisher noch gar keine Bezeichnung haben. In 140 Zeichen geht das schnell, daher ist die Bereitschaft größer, sich darauf einzulassen.“ Regine Heidorn , Programmiererin & Informationsarchitektin ohne Abschluss, bei Twitter als @bitboutique unterwegs. ZITAT: Regine Heidorn, Programmiererin
  • 53. Twitter vs. Xing Profil entsteht aus Timeline: schnell, direkt spontan, innovativ, persönlich & fließend
  • 54. Nur 140 Zeichen, dadurch aber präzise & zeitsparend
  • 56. Aktiv: Infos & Jobs suchen per #hashtag
  • 57. Auch einseitig Folgen Feste Profile Suche-Bieten-Funktion
  • 59. Events & Kontakte übersichtlich verwalten & kommunizieren
  • 61. Kontakte durch Empfehlung oder Anfrage (traditionell)
  • 62. ZITAT: Lars Hahn, Manager „XING lebt doch noch, insbesondere wenn es um die Mehrheit der konservativen Social Media Skeptiker geht.“ Lars Hahn, Leiter Marketing & Vertrieb LVQ Weiterbildung gGmbH auf berufebilder.de
  • 64. ZITAT: Natascha Müller, Bewerberin „Ich bin Social-Media-süchtig... ja, ich bekenne mich hiermit offiziell. Nichts kann mir meinen Tag mehr versüßen, als das goldige Klingeln einer neuen Nachricht bei Facebook und ein erhoffter Retweet... Ja, so ist es... Ich erhalte wiederholt Anzeigen wegen Belästigung, weil ich Leuten auf der Straße folge. Und am aller Schlimmsten:... Mein Freund spricht mich mittlerweile nur noch mit @Schatzi an... Einzig und allein der strukturierte Umgang mit Social Media kann mir jetzt noch helfen. Ich zähle auf Ihre Unterstützung.“ Natascha Müller in Ihrer Bewerbung beim Daimler-Blog-Chef Uwe Knaus
  • 66. Frech & Initiativ Bewerben Ziel: Aufmerksamkeit erregen
  • 67. Dank Social Media Eindruck wie der Ansprechpartner tickt – man kann abschätzen, ob so eine Bewerbung passt o. nicht
  • 69. Fähigkeiten betonen, nicht privat werden!
  • 71. Jobsuchmaschinen Crosspro-Jobbörsen-Nutzer-Umfrage , ein Gemeinschaftsprojekt von PROFILO Rating-Agentur (HH) und Crosswater Systems
  • 72. ZITAT: Alexander Fedossov, Personalberater „ Es kann einfach nicht sein, dass man als Jobsuchender die Entscheidung treffen muss, in welche max. 6 Portale von 1000+ die Zeit investiert werden soll, in der unbegründeten Hoffnung, so keine Karrierechancen zu verpassen. (Job-)Informationen müssen allgegenwärtig (überall abrufbar) sein. Egal, wo ich mich befinde, möchte ich gerne Zugriff auf die gleichen vollständigen Informationen haben. Das funktioniert (größtenteils) längst für Aktienkurse. Warum nicht auch für Jobangebote?!“ Alexander Fedossov, Geschäfsführer der Atenta Personalberatung in seinem Blog Wollmilchsau.de .
  • 74. Kontakte durch Interviews mit potentiellen Arbeitgebern
  • 75. Welche Strategie ist die beste? DIE perfekte Strategie für jeden gibt es nicht
  • 76. Was will ich, welche Kontakte suche ich, wo sind die? Dementsprechend auswählen
  • 77. Interesse an Menschen & Themen zeigen, kommunizieren
  • 78. Motto: Was kann ich für andere tun – nicht: was können andere für mich tun!
  • 79. Keine feste Strategie, offen sein für Spontanes
  • 80. Sich ggf. zeitliche Begrenzung setzen
  • 81. ZITAT: Peter Kruse, Psychologie-Professor „ Eine Strategie impliziert... Steuerbarkeit. Soziale Netzwerke aber verweigern sich dem klassisch strategischen Denken. Es geht darum, Teil einer unkontrollierbaren Dynamik zu sein. Und zu tun, was Unternehmer schon immer getan haben: Sie haben sich rezeptiv und einfühlsam in der Kultur bewegt, in der sie tätig waren. Sie sind intuitiv mitgeschwommen und haben dann auf der Basis gemachter Erfahrungen ihre Impulse gesetzt.“ Peter Kruse, Psychologe mit Schwerpunkt Komplexitätsverarbeitung und Professor an der Universität Bremen, auf der im Interview mit der Wirtschaftswoche
  • 82. 4. Was suchen Personaler im Netz?
  • 83. Googelnde Personaler 49 Prozent der befragten Unternehmen informieren sich im Internet über ihre Bewerber.
  • 84. 45 Prozent aller Unternehmen verwenden dazu Google, Bing oder speziellen Personensuchmaschinen.
  • 85. 21 Prozent recherchiert in sozialen Online-Netzwerken, die einen beruflichen Schwerpunkt haben, zum Beispiel Xing oder LinkedIn.
  • 86. 17 Prozent aller Unternehmen suchen auch in sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ, die eher privaten Charakter haben.
  • 87. Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM unter 1.504 Geschäftsführern und Personalchefs, Nov. 2010
  • 88. ZITAT: Heiko Schomberg, Personaler "Es hängt immer vom konkreten Fall ab. Ein 'Sauffoto' bei Facebook wiegt für mich weniger schwer als Fehler oder Auffälligkeiten in Business-Profilen bei Linked-in oder Xing. Aber selbst da kommt es auf die Art der Stelle an: Ich habe auch schon esoterische Interessen im Xing-Profil ignoriert, als es um eine Kern-IT-Position ohne Kundenkontakt nach aussen ging.“ Heiko Schomberg, HR Business Partner, Detecon International GmbH
  • 89. ZITAT: Konstantin zu Dohna, Niederlassungsleiter „ Unsere Aktivitäten in Internet-Netzwerken laufen über Xing. Grundsätzlich ist für mich jede Person in privat und beruflich zu trennen, das heißt, was jemand in seiner Freizeit macht, geht mich erstmal nichts an. Dennoch würden extremistische Aussagen oder Bilder, Beiträge und Kommentare, die einen zweifelhaften Charakter vermuten lassen, schon in die Gesamtbewertung der Bewerber eingehen. Wenn jemand ein Partybild veröffentlicht, ist das völlig ok, wer allerdings lauthals verkündet, alle Russen seien korrupt, der hat bei uns ein Problem. Allerdings stöbern wir nicht durch das Internet, um solche Dinge zu finden oder auszuschließen.“ Konstantin Graf zu Dohna, Niederlassungsleiter Konsu ACCOUNTOR GROUP
  • 90. ZITAT: Hans Leyendecker, Redakteur SZ „ Es ist gängige Praxis, dass Journalisten bei Facebook nach Leuten suchen, die sich unzufrieden über Ihr Unternehmen geäußert haben, um Informationen über das Unternehmen bekommen.“ Hans Leyendecker, Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung & Investigativer Journalist beim tazlab-Medienkongress
  • 91. Wie geht Reputationsmanagement? Positives Image von sich im Netz, möglichst bei oberen Suchbegriffen
  • 93. Professionelle Fotos - Außenwirkung
  • 94. Ab & zu Privates gibt Eindruck von Persönlichkeit
  • 95. Wie viel man preisgibt, ist für jeden individuell unterschiedlich
  • 96. Nicht über Chef o. Ex-Chef lästern!
  • 98. ZITAT: Uwe Knaus, Manager bei Daimler “ Eine Trennung zwischen beruflich und privat wird zunehmend schwieriger. Anfangs deklarierte ich meinen Facebook- und Twitteraccount als privat - XING war für die „dienstliche“ Nutzung vorgesehen. Inzwischen werde ich auf allen drei Plattformen auch beruflich kontaktiert – teilweise rund um die Uhr. Entscheidend ist nicht, wie ich es organisiere, sondern wie es die anderen sehen. Daher benehme ich mich immer so, dass mir weder als Privatperson noch als Daimler-Mitarbeiter etwas unangenehm sein müsste.“ Uwe Knaus, Manager des Daimler-Blogs in einem Statement auf berufebilder.de
  • 99. ZITAT: Alexander Fedossov, Personalberater „ Bald wird man als Personaler, Netzwerker, Marketer usw. einfach keine anderen Netzwerke mehr brauchen. Punkt. Facebook wird neben der alltäglichen Kommunikation mit den Freunden ebenso gut für die direkte Personalsuche, Leadgenerierung und Netzwerken verwendet werden können. Und das wesentlich besser als Xing. Da Facebook heute schon eine wesentlich lebendigere und realistischere Abbildung einer Person bietet.“ Alexander Fedossov, Geschäfsführer der Atenta Personalberatung in seinem Blog Wollmilchsau.de
  • 100. Vermischung Beruf & Privatleben Privat & Beruflich ist kaum noch zu trennen
  • 102. Social Media diskriminiert nicht, sondern verstärkt nur bestehende Effekte
  • 103. Zu sich stehen erfolgreicher als Angst vor googelnden Personalern
  • 104. Sich stets so benehmen, dass einem das nicht peinlich sein muss!
  • 105. Konkludent sein: Eigenes Profil im Netz sollte zur Persönlichkeit & zum Job passen!
  • 106. ZITAT: Joachim Diercks, Geschäftsführer Cyquest „ Auch wenn es Ausnahmen gibt, Kandidaten-Screening ist kein Personaler-Volkssport. Wie mir viele Recruiter immer wieder sehr deutlich versichert haben, hat man hierfür auch erstens überhaupt keine Zeit und zweitens wird zudem – neben ethischen Bedenken – schlichtweg der Nutzen nicht gesehen. Oder wie sagte einer: “Warum sollte mich das Partyfoto eines Bewerbers bei Facebook abschrecken, wir haben während des Studiums doch auch kräftig gefeiert. Da hatte nur nicht jeder ein iPhone in der Tasche…“ Joachim Dircks, Geschäftsführer von Cyquest, in seinem Blog
  • 107. Was bringt Bewerber-Googeln? Signaling: Abgleich vorhandener Informationen
  • 108. Screening: Suche nach Zusatzinformationen
  • 109. Informationssuche verursacht hohe Kosten, auch zeitlich, aber wenig bzw. unklarer Nutzen
  • 110. Informationen im Internet können veraltet sein
  • 111. Aus zeitgründen nur für einige Bewerber möglich
  • 112. Ob gegoogelt wird, hängt stark von eigenen Nutzungsmustern der Personaler ab
  • 113. Xing ist nur Business, studiVZ kaum relevant, Facebook bislang als Mittelweg Ergebnisse einer Studie der Universität Erfurt. Der Einfluss sozialer Netzwerkseiten auf den Bewerbungs- und Rekrutierungsprozess .
  • 114. ZITAT: Robindro Ullah, Personaler DB-Services „ Vor der Frage Privat oder Beruflich kann man sich heute kaum noch drücken. Zudem meine ich, dass es sich hierbei um kein neues Thema handelt – es ist lediglich allgegenwärtiger“ „ Ich google doch auch die Personaler, mit denen ich sprechen werde. Würde ich den Arbeitgeber ablehnen, wenn ich Nacktschwimmszenen des Personalers finde? Und ist das überhaupt die Fragestellung?“ Robindro Ullah, Leiter Zusatzservices bei der DB-Services, im Interview auf berufebilder.de und in seinem Blog .
  • 115. Tipps fürs Personaler-Googeln Bewertungen von Unternehmen, Personalern, Vorstellungsgesprächen checken
  • 116. Bei Xing Firmennamen als "Ex-Firma" suchen - zu viele Treffer gerade bei jungen Unternehmen bedeuten hohe Fluktuation
  • 118. V.a. Twitter & Facebook bieten Infos zur Persönlichkeit des Ansprechpartners
  • 119. 5. Content is king – was bringt Bloggen?
  • 120. ZITAT: Uwe Knaus, Manager bei Daimler “ Blogs sind für eine nachhaltige Kommunikation besser geeignet als Twitter oder Facebook. Denn dort sind ältere Diskussionen schwer auffindbar.“ Uwe Knaus, Manager des Daimler-Blogs auf Twitter .
  • 121. „ Ein Blog macht viel Arbeit und man muss (scheinbar) viel mehr trommeln, um damit gehört zu werden. Das Tolle ist: das Blog ist unser eigener Raum, in dem Platz ist für Themen, die sich vielleicht nicht so gut eignen für andere Medien/Kanäle, die aber auch ihre Berechtigung haben. “ Meike Leopold, PR-Manager von Cirquent, in einem Kommentar auf robertbasic.de ZITAT: Meike Leopold, PR Manager
  • 122. „ Das Betreiben einer Facebook-Seite und eines Twitter-Accounts führt recht schnell zu vermeintlichen Erfolgserlebnissen. Im Gegensatz zu einem Blog und den kaum fassbaren Lesern bekommt man auf FB und Twitter ein anderes Gefühl vermittelt: Die Liker und Follower sind greifbarer, fühlen sich echter an. “ Robert Basic, Blogger & Unternehmer, in seinem Blog robertbasic.de. ZITAT: Robert Basic, Blogger
  • 123. Wie sieht guter Inhalt aus? Klare, einfache Struktur (Usability), die Auffindbarkeit erleichtern
  • 124. Kurze, übersichtlich gestaltete Texte, die die Lesbarkeit erleichtern (keine Bleiwüsten)
  • 125. Spezialisierung: Über bestimmte Themen schreiben, verlinken zum Rest (Alleinstellung)
  • 126. Subjektive Meinung des Autors im Vordergrund
  • 128. Leser ernst nehmen und einbinden
  • 130. Suchmaschinenoptimierung Wichtige Keywords möglichst schon im Seitentitel, in Artikel-Überschrift und im Teaser einsetzen
  • 131. Google Keyword-Tools, Google Trends und Google Search Insights zur Auswertung von Suchanfragen bei Google nutzen
  • 132. Suchanfragen für die eigene Seite auswerten (z.B. mit Google-Analytics)
  • 134. „ Journalismus entwickelt sich weg von der Frage ‚Was ist passiert?’ hin zu der Frage ‚Was halten Sie davon?’“ Matthias Spielkamp , Freier Journalist & Sachverständiger der Enquete-Kommission Internet & Digitale Gesellschaft im Online-Magazin der Evangelischen Journalistenschule . ZITAT: Matthias Spielkamp, Journalist
  • 138. Gutes Design – aber wie? Wichtiges möglichst weit oben und auf der Startseite, damit es gut auffinbar ist
  • 139. Gut lesbare Texte: Zwischenüberschriften, hoher Kontrast, große Schrift, kurze Absätze
  • 140. Besondere Fotos als Eycatcher wecken Emotionen & sprechen den Leser an
  • 141. Wichtige Dinge mit Fotos auf anteasern
  • 142. Zu viele Auswahlmöglichkeiten machen unübersichtlich (Usability)
  • 143. Sprechende Buttons, die alle Leser verstehen
  • 145. Text mit großer Schrift Zwischen- Überschriften und Fotos
  • 148. 6. Exkurs: Blogs finanzieren
  • 149. „ Du kannst jedes Blog monetarisieren!“ Sascha Pallenberg berichtet in zwei Interviews darüber, wie man Blogs monetarisiert. Interview 1 & Interview 2 ZITAT: Sascha Pallenberg, Blogger
  • 156. Telemediengesetz §6: Kommerzielle Kommunikationen müssen klar als solche zu erkennen sein. (http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/tmg/gesamt.pdf) Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, Anhang (zu § 3 Absatz 3): Unzulässige geschäftliche Handlungen im Sinne des § 3 Absatz 3 sind.... der vom Unternehmer finanzierte Einsatz redaktioneller Inhalte zu Zwecken der Verkaufsförderung, ohne dass sich dieser Zusammenhang aus dem Inhalt oder aus der Art der optischen oder akustischen Darstellung eindeutig ergibt (als Information getarnte Werbung); (http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/anhang_26.html) Gesetzliche Grundlagen
  • 161. Nachteil von Werbung Unternehmen wollen klare Zielgruppe
  • 162. Erfolg im Internet genau messbar
  • 163. Starke Spezialisierung bedeutet weniger Leser, weniger Themen
  • 164. Werbung muss zum Inhalt passen
  • 165. Jeder Blog ist anders
  • 166. Unseriöse Werbeangebote, Grenzen von Redaktion & Werbung fließend
  • 167. Beispiel-Rechnung Paypal Jede Zahlung aus EU & EWR kostet den Empfänger 35 Cent + max. 1,9 Prozent des Betrages, außerhalb EU & EWR sogar mehr. Beispiel 1: Leser zahlt 50 Cent pro Artikel -> Blogger erhält 7 Cent! Beispiel 2: Leser zahlt 1 € pro Artikel -> Blogger erhält 46 Cent! Beispiel 3: Leser zahlt 2 € pro Artikel -> Blogger erhält 1,27 €
  • 168. Problem beim Paid-Content Nur wenige Leser sind bereit, für Inhalte zu zahlen und lassen sich nicht zwingen
  • 169. Leser zahlen für Kontext, Analyse, Kritisches Hinterfragen, Pointieren, Medium ihres Vertrauens, Bezugspunkt im Internet
  • 170. Leser zahlen, wenn sie Inhalte nirgends sonst bekommen. Aber: gleiche Inhalte sind gratis sind oft nur einen Mausklick entfernt
  • 171. Lieber Cent-Beträge statt Abos – aber zur Zeit noch zu hohe Transaktionskosten beim Mikropayment
  • 172. Bezahlte Inhalte hinter Paywall werden nicht von Google indiziert
  • 173. Crowd Funding mit Flattr & Kachingl? Freiwillig: Zahlung, wenn Blog/Artikel gefällt Einfach: Spende mit wenigen Klicks! Prinzip: Leser zahlt mindesten 2-5 Euro monatlich und gibt an, auf welche Blogs/Artikel Geld verteilt wird. Ab Mai auch für Twitter! Geringe Kosten: Blogger kann Geld sammeln und sich auf einmal auszahlen lassen Networking-Effekt: Wer Geld verdienen will, muss auch selbst spenden Leser zahlen vor allem, wenn Sie Inhalten zustimmen & für das Medium ihres Vertrauens
  • 174. Flattr & Kachingle in Aktion
  • 175. Was bringt Flattr? taz-Blog: 143,55 € in 12 Tagen Spreeblick: 110, 94 € in 14 Tagen Law-Blog: 33,06 € im Mai Yucca Tree - 17,54 € in 15 Tagen Ein flattre-Klick ist im Schnitt 15 Cent wert Über 8.200 eingestellten Seiten, davon 4.900 deutschsprachig Über 16.000 User
  • 176. Verwertungsgesellschaft Wort Ab 1500 Abrufe pro Artikel: 30 Euro
  • 177. Ab 3000 Abrufe pro Artikel: 40 Euro
  • 180. Wer für andere schreibt, sich die Auszahlung mit dem Verlag
  • 181. Mein Fazit: Zu kompliziert für schnelle Online-Inhalte
  • 182. So sieht es im Text aus:
  • 183. VG-Wort-Tutorial Elke Fleing: Berufung Selbständig Whitepaper zum Thema Als Autor Tantiemen für Online-Texte von der VG Wort erhalten (http://berufung-selbststaendig.de/2010/04/11/ausfuhrliche-anleitung-wie-ihr-als-autor-tantiemen-fur-online-texte-von-der-vg-wort-bekommt/)
  • 184. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!