Digitale Innovation in der Weiterbildung
umsetzen – Ausgestaltung zukünftiger
Geschäftsmodelle
Abschlussveranstaltung der Reihe:
„Digitale Innovation in der Weiterbildung“
Jochen Robes
Stuttgart, 20.10.2015
Welche Trends und
Entwicklungen bewegen
uns in der
Weiterbildung?
Trends und Trendberichte
Zukunftsinstitut,
MMB Institut,
scil
Horizon Report 2015
Hintergrund:
 New Media Consortium (USA),
EDUCAUSE (USA):
nonprofit associations
 identifizieren jährlich sechs
Bildungstechnologien und reihen sie
nach ihrer voraussichtlichen “time to
adoption” (<1 Jahr, 2-3 Jahre, 4-5
Jahre) auf
 mittlerweile auch in weitere
Sprachen übersetzt (Link: deutsche
Fassung)
 Erscheinungsdatum: Januar/ Februar
Horizon Report 2015
Die lehr-/ lerntechnologischen Trends:
 Zeithorizont <1 Jahr:
Bring Your Own Device (BYOD)
Flipped Classroom
 Zeithorizont 2 – 3 Jahre:
Makerspaces
Wearables
 Zeithorizont 4 – 5 Jahre:
Adaptive Lerntechnologien
Das Internet der Dinge (Internet of
Things)
Top 100 Tools for Learning 2015
2015 Top Tools
1 – Twitter
2 – YouTube
3 – Google Search
4 – Google Docs/ Drive
5 – PowerPoint
6 – Dropbox
7 – Facebook
8 – WordPress
9 – Skype
10 – Evernote
11 – Prezi
12 – Wikipedia
13 – Pinterest
14 – LinkedIn
15 – Moodle
16 – IPad and Apps
17 – Kahoot
18 – Blogger
19 – PowToon
20 – Slideshare
Hart, 2015
Top 100 Tools for Learning 2015
Hart, 2015
Hart, 2015
(1) E-Learning-Inhalte werden attraktiver.
E-Learning content is becoming more appealing.
(2) 2015 is the year of video.
(3) Course Networking (Kommunikation und
Zusammenarbeit zwischen den Lernenden)
rückt in den Vordergrund.
There is an emerging shift from course management to
course networking.
(4) Interaktionen via Technik kommen ins
Klassenzimmer.
Classroom interaction tools are on the rise.
(5) Offene Online-Kurse (MOOCs) werden in
die (betriebliche) Weiterbildung integriert.
MOOC platforms now being used as a part of a
corporate training offering.
(6) Soziale Netzwerke stehen unverändert
hoch im Kurs.
Professional networking still leads the way.
(7) Gesucht werden schnelle Antworten.
Ad hoc problem solving remains vital.
(8) Teilen ist das neue Speichern!
Sharing is the new saving!
(9) Connecting and collaborating are king!
(10) Das iPad ist die Technologie des Jahres.
The iPad is the device of the year.
Wie sehen zukünftige
Geschäftsmodelle in der
Weiterbildung aus?
MOOCs & die Suche nach einem
Geschäftsmodell
John Hennessy
(Stanford): “There’s a
tsunami coming.”
(2012)
Erkennen Sie den Unterschied?
2013
2015
Erkennen Sie den Unterschied?
MOOCs & die Suche nach einem
Geschäftsmodell
Mögliche Einnahmequellen:
 kostenpflichtige Zertifikate?
 Premium-Services, z.B. individuelle
Beratung, Feedback oder
Coaching?
 Verkauf von Nutzerdaten, z.B. an
interessierte Unternehmen
(Recruiting)?
 Verkauf von Kursen, z.B. an
Hochschulen oder Bildungs-
dienstleister?
 Werbung, z.B. für weitere
Lernmaterialien?
 Sponsoring?
MOOCs & die Suche nach einem
Geschäftsmodell
Fast Company, November 2013
Vier Säulen eines Geschäftsmodells
Was?
Angebots-
portfolio
Wie?
Wert-
schöpfungs
kette
Wert?
Ertrags-
mechanik
Wer?
Kunden
Gassmann u.a., 2013; Schneider, 2015
Vier Säulen eines Geschäftsmodells
Was?
Angebots-
portfolio
Wie?
Wert-
schöpfungs
kette
Wert?
Ertrags-
mechanik
Wer?
Kunden
Wer? - Kunde:
 Welche Kunden bzw.
Zielgruppen werden
bedient?
 Welche Bedürfnisse und
Interessen kennzeichnen die
Kunden?
 Sind es interne
(geschlossene) und/ oder
externe Zielgruppen?
Vier Säulen eines Geschäftsmodells
Was?
Angebots-
portfolio
Wie?
Wert-
schöpfungs
kette
Wert?
Ertrags-
mechanik
Wer?
Kunden
Was? - Angebotsportfolio:
 Welche Angebote bietet die
Bildungsorganisation an?
 Welche Probleme der
Kunden werden gelöst?
 Welchen Nutzen haben die
Angebote für die Kunden?
 Werden Produkte oder
individuelle Lösungen
vertrieben?
Vier Säulen eines Geschäftsmodells
Was?
Angebots-
portfolio
Wie?
Wert-
schöpfungs
kette
Wert?
Ertrags-
mechanik
Wer?
Kunden
Wie? - Wertschöpfungskette:
 Welche Ressourcen und
Kompetenzen werden zur
Erstellung der Angebote
benötigt?
 Was wird intern entwickelt?
 Was wird mit externen
Partner oder Lieferanten
erstellt?
 In welcher Beziehung stehen
diese Partner zur Bildungs-
organisation?
Vier Säulen eines Geschäftsmodells
Was?
Angebots-
portfolio
Wie?
Wert-
schöpfungs
kette
Wert?
Ertrags-
mechanik
Wer?
Kunden
Wert? - Ertragsmechanik:
 Was sind die
Haupteinnahmequellen?
 Welche Ertragsmodelle
kommen zum Einsatz?
 Sind es einmalige Zahlungen,
Lizenzmodelle,
Nutzungsentgelte,
Mitgliedsbeiträge,
Tagessätze usw., auf denen
die Erträge beruhen?
Die Digitalisierung der Bildung
Herausforderungen I.:
 Offene Inhalte:
Was sind Informationen heute noch wert?
Wer ist bereit zu zahlen?
 Vernetztes Lernen:
Welche neuen Services können das vernetzte
(offene, informelle, selbstorganisierte) Lernen
unterstützen?
 Cloud-based Learning:
Welche neuen Ertragsmodelle ergeben sich?
 Neue Technologien:
Wie, wann und wo wird morgen auf
Lernangebote zugegriffen?
 Generation X/Y/Z:
Was erwarten zukünftige Kunden?
Digitalisierung der Bildung:
Content Curation
Scoopit
Digitalisierung der Bildung:
Community Management
„18.000 interne
Communities bei BOSCH
Am letzten Wochenende
habe ich beim siebenten
CommunityCamp #CCB14 in
Berlin ein paar Interviews mit
Session-Gestaltern gemacht.
Hier der beeindruckende
Kurz-Bericht über das interne
Projekt "Bosch Connect". Das
sind 18.000 Communities
weltweit mit 150.000 aktiven
Community-Mitgliedern ...“
YouTube
Pape, 2014
Digitalisierung der Bildung:
Marktplätze des Online-Lernens
Udemy
Digitalisierung der Bildung:
Aufgaben der Bildungsexperten
Chattopadhyay, 2014
Die Digitalisierung der Bildung
CIO, 16.04.2015Quixxit
Geschäftsmodell-Innovationen: Gegen den Strich denken ....
Zum Abschluss: Impressionen
Kai Liebert (Siemens),
Oktober 2015, über
Aufgaben und Formate
in Learning &
Development („Eat
your own dogfood!“)
HQ Interaktive Mediensysteme GmbH Am Schloßpark 123  65203 Wiesbaden  Deutschland
Tel. +49 611 - 99 212 - 0  Fax +49 611 99 212 - 99  E-Mail info@hq.de www.hq.de
HQ Lern- und Informationssysteme AG Bernoullistrasse 20  4056 Basel  Schweiz
Tel. +41 61 – 206 88 66  Fax +49 611 99 212 - 99  E-Mail info@hq.de www.hq.de
Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit!
 Slide 3: Joshua Earle
 Slide 4/5: Hide Obara
 Slide 6/7: Barn Images
 Slide 8: Glen Carrie
 Slide 9: Pablo GarciaSaldaña
 Slide 10: Jeffrey Swanson
 Slide 11: William Iven
 Slide 12: Luke Chesser
 Slide 13: Genta Mochizawa
 Slide 14: Crew
 Slide 15: Juan Galafa
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 Slide 17: Anna Demianenko
 Slide 19: Karen Blaha
Bildnachweise und -quellen
 Slide 24ff.: Qusai Akoud
 Slide 29/ 34: Luis Llerena

Digitale Innovation in der Weiterbildung umsetzen – Ausgestaltung zukünftiger Geschäftsmodelle

  • 1.
    Digitale Innovation inder Weiterbildung umsetzen – Ausgestaltung zukünftiger Geschäftsmodelle Abschlussveranstaltung der Reihe: „Digitale Innovation in der Weiterbildung“ Jochen Robes Stuttgart, 20.10.2015
  • 2.
    Welche Trends und Entwicklungenbewegen uns in der Weiterbildung?
  • 3.
  • 4.
    Horizon Report 2015 Hintergrund: New Media Consortium (USA), EDUCAUSE (USA): nonprofit associations  identifizieren jährlich sechs Bildungstechnologien und reihen sie nach ihrer voraussichtlichen “time to adoption” (<1 Jahr, 2-3 Jahre, 4-5 Jahre) auf  mittlerweile auch in weitere Sprachen übersetzt (Link: deutsche Fassung)  Erscheinungsdatum: Januar/ Februar
  • 5.
    Horizon Report 2015 Dielehr-/ lerntechnologischen Trends:  Zeithorizont <1 Jahr: Bring Your Own Device (BYOD) Flipped Classroom  Zeithorizont 2 – 3 Jahre: Makerspaces Wearables  Zeithorizont 4 – 5 Jahre: Adaptive Lerntechnologien Das Internet der Dinge (Internet of Things)
  • 6.
    Top 100 Toolsfor Learning 2015 2015 Top Tools 1 – Twitter 2 – YouTube 3 – Google Search 4 – Google Docs/ Drive 5 – PowerPoint 6 – Dropbox 7 – Facebook 8 – WordPress 9 – Skype 10 – Evernote 11 – Prezi 12 – Wikipedia 13 – Pinterest 14 – LinkedIn 15 – Moodle 16 – IPad and Apps 17 – Kahoot 18 – Blogger 19 – PowToon 20 – Slideshare Hart, 2015
  • 7.
    Top 100 Toolsfor Learning 2015 Hart, 2015 Hart, 2015
  • 8.
    (1) E-Learning-Inhalte werdenattraktiver. E-Learning content is becoming more appealing.
  • 9.
    (2) 2015 isthe year of video.
  • 10.
    (3) Course Networking(Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Lernenden) rückt in den Vordergrund. There is an emerging shift from course management to course networking.
  • 11.
    (4) Interaktionen viaTechnik kommen ins Klassenzimmer. Classroom interaction tools are on the rise.
  • 12.
    (5) Offene Online-Kurse(MOOCs) werden in die (betriebliche) Weiterbildung integriert. MOOC platforms now being used as a part of a corporate training offering.
  • 13.
    (6) Soziale Netzwerkestehen unverändert hoch im Kurs. Professional networking still leads the way.
  • 14.
    (7) Gesucht werdenschnelle Antworten. Ad hoc problem solving remains vital.
  • 15.
    (8) Teilen istdas neue Speichern! Sharing is the new saving!
  • 16.
    (9) Connecting andcollaborating are king!
  • 17.
    (10) Das iPadist die Technologie des Jahres. The iPad is the device of the year.
  • 18.
    Wie sehen zukünftige Geschäftsmodellein der Weiterbildung aus?
  • 19.
    MOOCs & dieSuche nach einem Geschäftsmodell John Hennessy (Stanford): “There’s a tsunami coming.” (2012)
  • 20.
    Erkennen Sie denUnterschied? 2013
  • 21.
  • 22.
    MOOCs & dieSuche nach einem Geschäftsmodell Mögliche Einnahmequellen:  kostenpflichtige Zertifikate?  Premium-Services, z.B. individuelle Beratung, Feedback oder Coaching?  Verkauf von Nutzerdaten, z.B. an interessierte Unternehmen (Recruiting)?  Verkauf von Kursen, z.B. an Hochschulen oder Bildungs- dienstleister?  Werbung, z.B. für weitere Lernmaterialien?  Sponsoring?
  • 23.
    MOOCs & dieSuche nach einem Geschäftsmodell Fast Company, November 2013
  • 24.
    Vier Säulen einesGeschäftsmodells Was? Angebots- portfolio Wie? Wert- schöpfungs kette Wert? Ertrags- mechanik Wer? Kunden Gassmann u.a., 2013; Schneider, 2015
  • 25.
    Vier Säulen einesGeschäftsmodells Was? Angebots- portfolio Wie? Wert- schöpfungs kette Wert? Ertrags- mechanik Wer? Kunden Wer? - Kunde:  Welche Kunden bzw. Zielgruppen werden bedient?  Welche Bedürfnisse und Interessen kennzeichnen die Kunden?  Sind es interne (geschlossene) und/ oder externe Zielgruppen?
  • 26.
    Vier Säulen einesGeschäftsmodells Was? Angebots- portfolio Wie? Wert- schöpfungs kette Wert? Ertrags- mechanik Wer? Kunden Was? - Angebotsportfolio:  Welche Angebote bietet die Bildungsorganisation an?  Welche Probleme der Kunden werden gelöst?  Welchen Nutzen haben die Angebote für die Kunden?  Werden Produkte oder individuelle Lösungen vertrieben?
  • 27.
    Vier Säulen einesGeschäftsmodells Was? Angebots- portfolio Wie? Wert- schöpfungs kette Wert? Ertrags- mechanik Wer? Kunden Wie? - Wertschöpfungskette:  Welche Ressourcen und Kompetenzen werden zur Erstellung der Angebote benötigt?  Was wird intern entwickelt?  Was wird mit externen Partner oder Lieferanten erstellt?  In welcher Beziehung stehen diese Partner zur Bildungs- organisation?
  • 28.
    Vier Säulen einesGeschäftsmodells Was? Angebots- portfolio Wie? Wert- schöpfungs kette Wert? Ertrags- mechanik Wer? Kunden Wert? - Ertragsmechanik:  Was sind die Haupteinnahmequellen?  Welche Ertragsmodelle kommen zum Einsatz?  Sind es einmalige Zahlungen, Lizenzmodelle, Nutzungsentgelte, Mitgliedsbeiträge, Tagessätze usw., auf denen die Erträge beruhen?
  • 29.
    Die Digitalisierung derBildung Herausforderungen I.:  Offene Inhalte: Was sind Informationen heute noch wert? Wer ist bereit zu zahlen?  Vernetztes Lernen: Welche neuen Services können das vernetzte (offene, informelle, selbstorganisierte) Lernen unterstützen?  Cloud-based Learning: Welche neuen Ertragsmodelle ergeben sich?  Neue Technologien: Wie, wann und wo wird morgen auf Lernangebote zugegriffen?  Generation X/Y/Z: Was erwarten zukünftige Kunden?
  • 30.
  • 31.
    Digitalisierung der Bildung: CommunityManagement „18.000 interne Communities bei BOSCH Am letzten Wochenende habe ich beim siebenten CommunityCamp #CCB14 in Berlin ein paar Interviews mit Session-Gestaltern gemacht. Hier der beeindruckende Kurz-Bericht über das interne Projekt "Bosch Connect". Das sind 18.000 Communities weltweit mit 150.000 aktiven Community-Mitgliedern ...“ YouTube Pape, 2014
  • 32.
  • 33.
    Digitalisierung der Bildung: Aufgabender Bildungsexperten Chattopadhyay, 2014
  • 34.
    Die Digitalisierung derBildung CIO, 16.04.2015Quixxit Geschäftsmodell-Innovationen: Gegen den Strich denken ....
  • 35.
    Zum Abschluss: Impressionen KaiLiebert (Siemens), Oktober 2015, über Aufgaben und Formate in Learning & Development („Eat your own dogfood!“)
  • 36.
    HQ Interaktive MediensystemeGmbH Am Schloßpark 123 65203 Wiesbaden Deutschland Tel. +49 611 - 99 212 - 0 Fax +49 611 99 212 - 99 E-Mail info@hq.de www.hq.de HQ Lern- und Informationssysteme AG Bernoullistrasse 20 4056 Basel Schweiz Tel. +41 61 – 206 88 66 Fax +49 611 99 212 - 99 E-Mail info@hq.de www.hq.de Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
  • 37.
     Slide 3:Joshua Earle  Slide 4/5: Hide Obara  Slide 6/7: Barn Images  Slide 8: Glen Carrie  Slide 9: Pablo GarciaSaldaña  Slide 10: Jeffrey Swanson  Slide 11: William Iven  Slide 12: Luke Chesser  Slide 13: Genta Mochizawa  Slide 14: Crew  Slide 15: Juan Galafa  Slide 16: Dustin Lee  Slide 17: Anna Demianenko  Slide 19: Karen Blaha Bildnachweise und -quellen  Slide 24ff.: Qusai Akoud  Slide 29/ 34: Luis Llerena