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Vortrag IGEL - Wie lernen Jugendliche im Zeitalter von Social Media?

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Vortrag von Philippe Wampfler an der Kantonsschule Wettingen, November 2014.

Veröffentlicht in: Bildung
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Vortrag IGEL - Wie lernen Jugendliche im Zeitalter von Social Media?

  1. 1. Wie lernen Jugendliche im Zeitalter von Social Media? Philippe Wampfler, Oktober 2014 phwa.ch/igel
  2. 2. Datenvernichtung ]KDZBBBLQGG
  3. 3. Mein Vater findet Twitter unmöglich. Er sagt: »Warum würde ich jemandem erzählen wollen, was ich gegessen habe, das ist doch privat?!« Und ich antworte: »Warum sollte ich überhaupt etwas essen, wenn ich nicht jemandem davon erzählen könnte?« Lena Dunham
  4. 4. Youtuber
  5. 5. Coca-Cola Social Media Guard USA, 2014 - Quelle: phwa.ch/cocacola
  6. 6. Ablauf
  7. 7. Teil 1 Was bedeutet »lernen«?
  8. 8. »lernen« oder lernen
  9. 9. Suche Sachverhalt Problem Darstellung Austausch reales Lernen
  10. 10. Konstruktivismus Ich und die Welt
  11. 11. Konnektivismus Arbeit in Netzwerken
  12. 12. Konstruktivistisch-konnektivistisches Lernen ist Social Media
  13. 13. Was müssen Jugendliche lernen?
  14. 14. Kompetenz 1 Vorbereitung aufs Studium
  15. 15. Kompetenz 2 Vorbereitung aufs Berufsleben
  16. 16. Autos
  17. 17. Melkroboter
  18. 18. Kompetenz 3 mündiges Mitglied der Gesellschaft
  19. 19. Das Standardisierungsproblem
  20. 20. (1) Lernen ist nicht standardisierbar (2) Menschen sind nicht standardisierbar (3) Maschinen arbeiten standardisiert
  21. 21. Teil 2 Wie lernen Jugendliche mit Smartphones?
  22. 22. Klassenchat
  23. 23. formale Lerntechniken informelles Lernen Wirkung Zertifikate Schule digital Motivation Arbeitswelt
  24. 24. Das Hirn eines Vogel Strauß‘ ist kleiner als eines seiner Augen. Gelöscht! Gespeichert! Gespeichert in Ordner X Sparrow et al., 2011
  25. 25. Wir treten mit unseren digitalen Hilfsmitteln in eine symbiotische Beziehung und erinnern uns immer » weniger, indem wir Informationen, und immer stärker, indem wir Speicherorte abrufen. Sparrow et al., 2011
  26. 26. »traditionelle Konzentration«
  27. 27. X-probe was presented, and participants had to refer to the cue they maintained in the face of distractors (AX and BX trials): HMMs were 84 ms slower than LMMs to respond to AX trials, t (28) ! 3.27, P # 0.003, and 119 ms slower to respond to BX trials, t (28) ! 3.25, P # 0.003, yielding a significant LMM/ HMM status*presence of distractors interaction, F (1, 28) ! 5.21, P # 0.03. These data replicate the results from the filter task, again demonstrating that HMMs are less selective in allowing information into working memory, and are therefore more affected by distractors. Fig. 2. AX-CPT mean response times in the no-distractors and the distractors conditions (note that the overall decrease in response times from the no distractors to the distractors condition is due to greater predictability of probe onset as a result of the rhythmic nature of the distractors; the key data point is the difference in the distractors condition between LMMs and HMMs). Error bars, SEM. Fig. 1. The filter task. (A) A sample trial with a 2-target, 6-distractor array. (B) HMM and LMM filter task performance as a function of the number of distractors (two targets). Error bars, SEM. X-probe was presented, and participants had to refer to the cue they maintained in the face of distractors (AX and BX trials): Multitasking phwa.ch/ophir
  28. 28. n-back-Test
  29. 29. n-back-Test: Brain Workshop
  30. 30. n-back-Test: Brain Workshop
  31. 31. Dumbphone - Smartphone
  32. 32. Teil 3 Herausforderungen
  33. 33. Verstehen, warum sie tun, was sie tun
  34. 34. Verstehen, was Geräte und Apps tun
  35. 35. Schlafen
  36. 36. problematisches Verhalten problematische Mediennutzung
  37. 37. Über Probleme sprechen
  38. 38. Den Wert von Geduld lernen
  39. 39. Beziehungen online und offline pflegen
  40. 40. anders sein als alle anderen
  41. 41. Teil 4 Jugendliche begleiten
  42. 42. Paradox der Privatsphäre Eltern verletzen PS Jugendliche schützen PS nicht ?
  43. 43. offene Gespräche
  44. 44. Vertrauen statt Kontrolle
  45. 45. digitale Pausen anbieten
  46. 46. Medienkompetenz anstreben
  47. 47. »Victim Blaming« vermeiden
  48. 48. »Digital Natives«
  49. 49. Mediennutzung reflektieren
  50. 50. Richard David Precht ORF heute konkret, 16. Oktober 2014 Quelle: facebook.com/heutekonkret
  51. 51. Die Angst, etwas zu verpassen FOMO
  52. 52. FOMO Grundbedürfnisse Autonomie Kompetenz Geliebt-Werden
  53. 53. 1. Ich habe Angst, die Erfahrungen anderer Menschen seien reichhaltiger und intensiver als meine. 2. Ich habe Angst, die Erfahrungen meiner Freunde seien reichhaltiger und intensiver als meine. 3. Wenn ich bemerke, dass meine Freunde Spaß haben und ich nicht dabei bin, betrübt mich das. 4. Ich werde nervös, wenn ich nicht weiß, was meine Freunde gerade tun. 5. Es ist mir wichtig, die Witze zu verstehen, für die man eingeweiht sein muss. 6. Manchmal frage ich mich, ob ich zu viel Zeit damit verbringe, mich darum zu kümmern, was gerade läu! . 7. Wenn ich eine Gelegenheit verpasse, mich mit meinen Freunden zu tre en, stört mich das. 8. Wenn ich mit Freunden Spaß habe, ist es mir wichtig, das anderen online mitzuteilen. 9. Wenn ich an einem geplanten Tre en mit Freunden nicht teilnehmen kann, stört mich das. 10. Wenn ich in die Ferien fahre, verfolge ich, was meine Freunde gleichzeitig tun. Summe
  54. 54. Von der Bring- zur Holinformation
  55. 55. »weak ties«
  56. 56. Bullshit Harry G. Frankfurt
  57. 57. Danke! Folien: Kontakt: phwa.ch/igel wampfler@schulesocialmedia.ch +41 78 704 29 29 phwampfler

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