Strategisches Controlling Instrument
Balanced Scorecard
Markus Groß
AGENDA
2
Strategisches Controlling Instrument
Balanced Scorecard
Hintergrund der Balanced Scorecard
3
 Die Balanced Scorecard (BSC) wurde
von Robert S. Kaplan und David P.
Norton entwickelt
 Erste Fassung veröffentlicht 1992 im
Harvard Business Review
 Auslöser war die Kritik an
bestehenden Kennzahlensystemen
 Die Balanced Scorecard berücksichtigt
erstmals nicht monetäre Kennzahlen
 Unternehmensweites ganzheitliches
Führungsinstrument
1 EINFÜHRUNG
 „Balanced“ bedeutet die Ausgewogenheit im Bezug
 Gesamt Darstellung des Unternehmens
 Einbeziehung aller wesentlicher Geschäftsbereiche
 Kommunikation mit den Mitarbeitern
 „Scorecard“ bedeutet Wertungsliste
 Ziele der Balanced Scorecard
1.Komplexität des Betriebsgeschehens erfassen
2.Visionen messbar machen
3.Jedem Mitarbeiter die strategischen Ziele
nahebringen
4.Strategien im Unternehmensalltag verankern
Die Balanced Scorecard ist ein Führungsinstrument
1 EINFÜHRUNG
4
Was ist eine Balanced Scorecard
Nach Kaplan / Norton
2 AUFBAUDERBSC
5
Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard
Vision
und
Strategie
Finanzperspektive
Wie sollen wir gegenüber
Teilhabern auftreten um
finanziellen Erfolg zu haben?
MA Perspektive
Wie können wir unsere
Veränderungs- und
Wachstumspotenziale fördern um
unsere Visionen zu verwirklichen?
Geschäftsprozess
In welchem Geschäftsprozess
müssen wir die Besten sein, um
unsere Teilhaber/Kunden zu
befriedigen?
Kundenperspektive
Wie sollen wir gegenüber
unseren Kunden auftreten, um
unsere Vision zu verfolgen?
Nach Kaplan / Norton
2 AUFBAUDERBSC
6
Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard
Vision
und
Strategie
Finanzperspektive
Wie sollen wir gegenüber
Teilhabern auftreten um
finanziellen Erfolg zu haben?
MA Perspektive
Wie können wir unsere
Veränderungs- und
Wachstumspotenziale fördern um
unsere Visionen zu verwirklichen?
Geschäftsprozess
In welchen Geschäftsprozess
müssen wir die besten sein, um
unsere Teilhaber/Kunden zu
befriedigen?
Kundenperspektive
Wie sollen wir gegenüber
unseren Kunden auftreten, um
unsere Vision zu verfolgen?
Ziele Kennzahlen Vorgabe Maßnahme
Ziele Kennzahlen Vorgabe Maßnahme
Ziele Kennzahlen Vorgabe Maßnahme
Ziele Kennzahlen Vorgabe Maßnahme
Rolle eines Geschäftsfeldleiters
2 AUFBAUDERBSC
7
Beispiel für eine Balanced Scorecard
Kundenperspektive (40%) Finanzperspektive (30%)
• Gewinnung von 10 neuen A-Kunden
und 30 neuen B-Kunden
• Erhöhung der Kundenzufriedenheit
auf 2,6
• Mehrumsatz im Geschäftsfeld von
35 Millionen Euro
• Leistung eines Deckungsbeitrags
von 90 Millionen Euro
Mitarbeiterperspektive (20%) Prozessperspektive (10%)
• Qualifizierung aller Mitarbeiter bis
Jahresende im neuen ERP System
• Erhöhung der
Mitarbeiterzufriedenheit um 15%
• Senkung der Reklamationsquote
um 5 %
• Senkung der Bearbeitungszeit von
Kundenanfragen auf 3 Tage
Entstehungs- und Zielfindungskreislauf
3 EINFÜHRUNGSPHASE
8
Balanced Scorecard als Managementinstrument
Balanced
Scorecard
Formulierung und Umsetzung von
Vision und Strategie
• Formulierung der Vision
• Konsensfindung
Strategisches Feedback und
Lernen
• Artikulation der gemeinsamen Vision
• Strategisches Feedback
• Strategiereviews und strategisches
lernen ermöglichen
Planung und Vorgabe
• Vorgaben bestimmen
• Abstimmung strategischer
Maßnahmen
• Ressourcenverteilung
• Meilensteine festlegen
Kommunikation und Verbindung
• Kommunizieren und Ausbildung
• Zielsetzung
• Verknüpfung von
Leistungskennzahlen mit Anreizen
Balanced Scorecard Kaskade
3 EINFÜHRUNGSPHASE
9
Unternehmensweite Einführung
Vision
Strategie
Einzelner Akteur
Ziele
Erfolgstreiber
Handlungen
BSC des
Organisationseinheit
Ziele
Erfolgstreiber
Handlungen
BSC des Unternehmens
Ziele
Erfolgstreiber
Handlungenwas
wie
was
wie
was
wie
Erhöhung
Mitarbeiterqualifikation (30%)
Erhöhung der
Kundenzufriedenheit (15%)
Höhere Kundenbindung (10%)
Höherem Umsatz (5%)
Die Balanced Scorecard als Managementinstrument
4 STEUERUNGSINSTRUMENT
10
Strategische Zielerreichung
Finanzperspektive Kundenperspektive Prozessperspektive Mitarbeiterperspektive
Ursache-Wirkung-Diagramm
4 STEUERUNGSINSTRUMENT
11
Strategische Ziele
Angebot ↑
Umsatz ↑
Prozesskosten
↓
Marktanteil ↑
Kunden-
Vertrauen ↑
Kunden-
Zufriedenheit ↑
Flexibilität ↑
Leistung ↑
Reklamation
Quote ↓
Zuverlässigkeit ↑
MA
Qualifikation ↑
MA
Zufriedenheit↑
Chancen der Balanced Scorecard
12
Welche Chancen bietet die Einführung der BSC
 Möglichkeit Strategien darzustellen
und zu kommunizieren
 Wirkungszusammenhänge werden
verdeutlicht
 Einfache Struktur führt zur Reduktion
der Komplexität von Unternehmens-
zusammenhängen
 Einbeziehung von nicht monetären
Zielen führt zu ganzheitlichem
Managementprozess
 Visionen werden messbar
4 BEWERTUNG
Risiken der Balanced Scorecard
13
Welche Risiken bringt die Einführung der BSC mit sich
 Erstellung und Verankerung der BSC
bedeutet einen hohen zeitlichen und
finanziellen Aufwand
 Falscher Zielfindungsprozess
 Zu viele Ziele
 Zu komplexe Ziele
 Unrealistische Ziele
 Reine Fixierung auf Kennzahlen führt
zu Manipulation der Zielerreichung
 Konzept wird von den Führungskräften
nicht gelebt
4 BEWERUNG
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
Noch Fragen?

Strategische Controlling Instrumente - Die Balanced Scorecard

  • 1.
  • 2.
  • 3.
    Hintergrund der BalancedScorecard 3  Die Balanced Scorecard (BSC) wurde von Robert S. Kaplan und David P. Norton entwickelt  Erste Fassung veröffentlicht 1992 im Harvard Business Review  Auslöser war die Kritik an bestehenden Kennzahlensystemen  Die Balanced Scorecard berücksichtigt erstmals nicht monetäre Kennzahlen  Unternehmensweites ganzheitliches Führungsinstrument 1 EINFÜHRUNG
  • 4.
     „Balanced“ bedeutetdie Ausgewogenheit im Bezug  Gesamt Darstellung des Unternehmens  Einbeziehung aller wesentlicher Geschäftsbereiche  Kommunikation mit den Mitarbeitern  „Scorecard“ bedeutet Wertungsliste  Ziele der Balanced Scorecard 1.Komplexität des Betriebsgeschehens erfassen 2.Visionen messbar machen 3.Jedem Mitarbeiter die strategischen Ziele nahebringen 4.Strategien im Unternehmensalltag verankern Die Balanced Scorecard ist ein Führungsinstrument 1 EINFÜHRUNG 4 Was ist eine Balanced Scorecard
  • 5.
    Nach Kaplan /Norton 2 AUFBAUDERBSC 5 Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard Vision und Strategie Finanzperspektive Wie sollen wir gegenüber Teilhabern auftreten um finanziellen Erfolg zu haben? MA Perspektive Wie können wir unsere Veränderungs- und Wachstumspotenziale fördern um unsere Visionen zu verwirklichen? Geschäftsprozess In welchem Geschäftsprozess müssen wir die Besten sein, um unsere Teilhaber/Kunden zu befriedigen? Kundenperspektive Wie sollen wir gegenüber unseren Kunden auftreten, um unsere Vision zu verfolgen?
  • 6.
    Nach Kaplan /Norton 2 AUFBAUDERBSC 6 Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard Vision und Strategie Finanzperspektive Wie sollen wir gegenüber Teilhabern auftreten um finanziellen Erfolg zu haben? MA Perspektive Wie können wir unsere Veränderungs- und Wachstumspotenziale fördern um unsere Visionen zu verwirklichen? Geschäftsprozess In welchen Geschäftsprozess müssen wir die besten sein, um unsere Teilhaber/Kunden zu befriedigen? Kundenperspektive Wie sollen wir gegenüber unseren Kunden auftreten, um unsere Vision zu verfolgen? Ziele Kennzahlen Vorgabe Maßnahme Ziele Kennzahlen Vorgabe Maßnahme Ziele Kennzahlen Vorgabe Maßnahme Ziele Kennzahlen Vorgabe Maßnahme
  • 7.
    Rolle eines Geschäftsfeldleiters 2AUFBAUDERBSC 7 Beispiel für eine Balanced Scorecard Kundenperspektive (40%) Finanzperspektive (30%) • Gewinnung von 10 neuen A-Kunden und 30 neuen B-Kunden • Erhöhung der Kundenzufriedenheit auf 2,6 • Mehrumsatz im Geschäftsfeld von 35 Millionen Euro • Leistung eines Deckungsbeitrags von 90 Millionen Euro Mitarbeiterperspektive (20%) Prozessperspektive (10%) • Qualifizierung aller Mitarbeiter bis Jahresende im neuen ERP System • Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit um 15% • Senkung der Reklamationsquote um 5 % • Senkung der Bearbeitungszeit von Kundenanfragen auf 3 Tage
  • 8.
    Entstehungs- und Zielfindungskreislauf 3EINFÜHRUNGSPHASE 8 Balanced Scorecard als Managementinstrument Balanced Scorecard Formulierung und Umsetzung von Vision und Strategie • Formulierung der Vision • Konsensfindung Strategisches Feedback und Lernen • Artikulation der gemeinsamen Vision • Strategisches Feedback • Strategiereviews und strategisches lernen ermöglichen Planung und Vorgabe • Vorgaben bestimmen • Abstimmung strategischer Maßnahmen • Ressourcenverteilung • Meilensteine festlegen Kommunikation und Verbindung • Kommunizieren und Ausbildung • Zielsetzung • Verknüpfung von Leistungskennzahlen mit Anreizen
  • 9.
    Balanced Scorecard Kaskade 3EINFÜHRUNGSPHASE 9 Unternehmensweite Einführung Vision Strategie Einzelner Akteur Ziele Erfolgstreiber Handlungen BSC des Organisationseinheit Ziele Erfolgstreiber Handlungen BSC des Unternehmens Ziele Erfolgstreiber Handlungenwas wie was wie was wie
  • 10.
    Erhöhung Mitarbeiterqualifikation (30%) Erhöhung der Kundenzufriedenheit(15%) Höhere Kundenbindung (10%) Höherem Umsatz (5%) Die Balanced Scorecard als Managementinstrument 4 STEUERUNGSINSTRUMENT 10 Strategische Zielerreichung
  • 11.
    Finanzperspektive Kundenperspektive ProzessperspektiveMitarbeiterperspektive Ursache-Wirkung-Diagramm 4 STEUERUNGSINSTRUMENT 11 Strategische Ziele Angebot ↑ Umsatz ↑ Prozesskosten ↓ Marktanteil ↑ Kunden- Vertrauen ↑ Kunden- Zufriedenheit ↑ Flexibilität ↑ Leistung ↑ Reklamation Quote ↓ Zuverlässigkeit ↑ MA Qualifikation ↑ MA Zufriedenheit↑
  • 12.
    Chancen der BalancedScorecard 12 Welche Chancen bietet die Einführung der BSC  Möglichkeit Strategien darzustellen und zu kommunizieren  Wirkungszusammenhänge werden verdeutlicht  Einfache Struktur führt zur Reduktion der Komplexität von Unternehmens- zusammenhängen  Einbeziehung von nicht monetären Zielen führt zu ganzheitlichem Managementprozess  Visionen werden messbar 4 BEWERTUNG
  • 13.
    Risiken der BalancedScorecard 13 Welche Risiken bringt die Einführung der BSC mit sich  Erstellung und Verankerung der BSC bedeutet einen hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand  Falscher Zielfindungsprozess  Zu viele Ziele  Zu komplexe Ziele  Unrealistische Ziele  Reine Fixierung auf Kennzahlen führt zu Manipulation der Zielerreichung  Konzept wird von den Führungskräften nicht gelebt 4 BEWERUNG
  • 14.
    Vielen Dank fürIhre Aufmerksamkeit Noch Fragen?