Professionelles Standing – Haltung und Handwerk                   in der Pflege             Bin ich (noch) richtig in mei...
„Kernprozess“ in Organisationen                                           Auftrag              Person zentrierte          ...
Was ist der Auftrag?Und wie verstehen wir/ ich den Auftrag?          © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
Professionelles Standing:    so gelingt dieser „Kernprozess“ mich selbst „führen“ und meine Verantwortung  wahrnehmen, in...
Selbst-Wert-Bewusstsein These 1: Professionelles Standing ist unverzichtbar, wenn  ich meine Leidenschaft und Begeisterun...
Was macht professionelles Standing aus?          © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
Professionelles Standing      im Kräftefeld der Anforderungen                                              Geschäftsführun...
Wann ist das professionelle Standing gefährdet? Rollenunklarheit  unklare Erwartung an Sie oder an die Stelle, die Sie fü...
Wie kann ich mein professionelles Standing           stärken & entwickeln   durch Selbstpflege, d.h. vor allem sich erinn...
(Wie) Mache ich von meiner professionellen          „Macht“ Gebrauch?                         verantwortlich              ...
Die komplementäre Beratungsperspektive von           Haltung & Handwerk2 Praxisbeispiele:Entwicklung von Qualität (Auftrag...
Praxisbeispiel 1Ausgangssituation Fortbildung Pflegeplanung: In zwei ambulanten Pflegestationen unter gleicher  Trägersch...
Praxisbeispiel 1Beobachtung: In der anderen Station zeigte sich trotz gezielter  Schulungsmaßnahmen keine Stabilisierung ...
Praxisbeispiel 1Maßnahmen: Die Führungsprozesse wurden durch gezieltes  Coaching in den Blick genommen. Die PDL wurde ge...
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Praxisbeispiel 1Fazit der PDL:„Es erfüllt mich mit Stolz, dass mein Team heute mit mirzusammen für hervorragende Qualität ...
Praxisbeispiel 2Ausgangssituation Qualitätsanalyse & MA-Schulung: In einer stationären Altenhilfe-Einrichtung (42 Bewohne...
Praxisbeispiel 2Beobachtung: Trotz der erfolgreichen Schulungen des Pflegeteams hakte es  im Alltag in der interdisziplin...
Praxisbeispiel 2Maßnahmen: Mit einer interdisziplinären Seminargruppe (Multiplikatoren  der Fachbereiche SD/HW/Pflege/PDL...
Praxisbeispiel 2Wirkungen: Der Austausch und die Kooperation im Alltag hat sich  spürbar verbessert. Person zentriertes A...
Praxisbeispiel 2Fazit der Hausleitung:„Unsere Qualität wird sehr stark von außen durch MDKund Heimaufsicht definiert. Nun ...
Habe ich eine andere Wahl als mich zu                positionieren?love it                      change it                 ...
Was passiert, wenn nichts passiert?Persönlich  starke Unzufriedenheit  Verlust an Lebendigkeit und Erosion eigener Werte...
Unsere tiefste Angst ist nicht,     dass wir der Sache nicht            gewachsen sind.     Unsere tiefste Angst ist,dass ...
Positionieren Sie sich!     Wir stärken Sie gerne! www.vd-organisationsberatung.dewww.pflegeakademie-niederrhein.de       ...
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Haltung und Handwerk in der Pflege

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NPK2012 - Gabriele van Ditzhuyzen, Heike Senge: Professionelles Standing

  1. 1. Professionelles Standing – Haltung und Handwerk in der Pflege  Bin ich (noch) richtig in meiner Funktion, in meinem Beruf? Vortrag beim Niederrheinischen Pflegekongress in Neuss am 13.09.2012 von Gabriele van Ditzhuyzen, Krefeld, www.vd-organisationsberatung.de Heike Senge, Willich, www.pflegeakademie-niederrhein.de © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  2. 2. „Kernprozess“ in Organisationen Auftrag Person zentrierte Begleitung & PflegeSozial- u. Führung Team-KooperationFachkompetenz Steuerung  interdisziplinärMotivation/ Ziele QM  multikulturellErfahrung  intern/ externFamilie & Beruf Ich Wir © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  3. 3. Was ist der Auftrag?Und wie verstehen wir/ ich den Auftrag? © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  4. 4. Professionelles Standing: so gelingt dieser „Kernprozess“ mich selbst „führen“ und meine Verantwortung wahrnehmen, insbesondere für mein Selbst- und Gesundheitsmanagement (Ich-Ebene) mich in Kooperation positionieren und mich fachlich engagieren (Wir-Ebene) das eigene und das gemeinsame Pflege- u. Begleitungsverständnis klären (Auftragsebene) für den Auftrag einstehen: Qualitäts- und/oder Führungsprozesse steuern bzw. einfordern (Steuerungsebene) © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  5. 5. Selbst-Wert-Bewusstsein These 1: Professionelles Standing ist unverzichtbar, wenn ich meine Leidenschaft und Begeisterung im Pflegeberuf erhalten möchte. These 2: Dieses professionelle Standing ist erlernbar und lebbar. Es geht um die Stärkung der inneren und fachlichen Souveränität. © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  6. 6. Was macht professionelles Standing aus? © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  7. 7. Professionelles Standing im Kräftefeld der Anforderungen Geschäftsführung MDK/ Pflegedirektion Heimaufsicht PDL Ärzte Patienten/ Bewohner Therapeuten Mitarbeiter/ Angehörige Kollegen ICH gesetzliche Betreuer meine Familie/ privates UmfeldDie Absender der Anforderungen sind auch die Adressaten für notwendige Abgrenzungen. © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  8. 8. Wann ist das professionelle Standing gefährdet? Rollenunklarheit unklare Erwartung an Sie oder an die Stelle, die Sie füllen Rollenüberlastung zu hohe Summe der Erwartungen von Schlüsselpersonen an Sie Rollenkonflikt zwei oder mehrere Personen stellen widersprüchliche Erwartungen an Sie, z.B.  Vorgesetze erwarten etwas völlig Anderes von Ihnen als Ihre MA  interne /externe Kunden erwarten Anderes von Ihnen als Sie von sich selbst  unterschiedliche Erwartungen von verschiedenen Kollegen © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  9. 9. Wie kann ich mein professionelles Standing stärken & entwickeln  durch Selbstpflege, d.h. vor allem sich erinnern an eigene Ziele und Werte  Übernahme von 100% Selbstverantwortung in der Aufgaben- und Rollenklärung  durch konstruktiven Umgang mit strukturellen Konflikten und schwierigen Rahmenbedingungen  durch (An-)Erkennen von Grenzen © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  10. 10. (Wie) Mache ich von meiner professionellen „Macht“ Gebrauch? verantwortlich nicht verantwortlich I II Kompetenzbereich freiwilliges Engagement beeinflussbar (Risiko Burnout) III IV nicht ungelöster Rollenkonflikt Finger weg! beeinflussbar oder/und ungelöster struktureller Konflikt nach Dr. med. Manfred Ziepert (DGSv journal.supervision 2/2011) © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  11. 11. Die komplementäre Beratungsperspektive von Haltung & Handwerk2 Praxisbeispiele:Entwicklung von Qualität (Auftrag), Teamwork (Wir),Fachlichkeit/ Selbstmanagement (Ich) und Führungmit professionellem Standing (Steuerung) Ambulante Pflege Beratung einer PDL und des Teams Stationäre Pflege Beratung des Leitungsteams und des interdisziplinären Hausteams © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  12. 12. Praxisbeispiel 1Ausgangssituation Fortbildung Pflegeplanung: In zwei ambulanten Pflegestationen unter gleicher Trägerschaft fanden Inhouse-Veranstaltungen zum Thema Pflegeplanung anhand der Transparenz- kriterien statt. Ergebnis: in einer Station gelang die Praxis-Theorie Vernetzung, die MA fühlten sich durch die FB unterstützt und setzten gemeinsam alle Maßnahmen zur Prozess- und Ergebnisqualität um. © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  13. 13. Praxisbeispiel 1Beobachtung: In der anderen Station zeigte sich trotz gezielter Schulungsmaßnahmen keine Stabilisierung der Prozess- und Ergebnisqualität. Es zeigten sich teilweise eine kritische fachliche Haltung einzelner MA und latente Teamkonflikte, die in der Folge zwei Fälle von gefährlicher Pflege verursachten. © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  14. 14. Praxisbeispiel 1Maßnahmen: Die Führungsprozesse wurden durch gezieltes Coaching in den Blick genommen. Die PDL wurde gestärkt und eine bis dahin sehr vernachlässigte Personalentwicklung umgesetzt. Die PDL lernte die übergeordnete Führungsebene konsequent fachlich einzufordern und gewann das Vertrauen der Führungsebene. © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  15. 15. Praxisbeispiel 1Wirkung: Mit den Personalentscheidungen entspannte sich das Team. MA hinterfragten ihre eigene passive Haltung selbstkritisch und inzwischen arbeitet das Team engagiert. Die PDL ist nach mehrwöchiger schwerer gesundheitlicher Krise wieder voll belastbar und wird mit interner und externer Unterstützung sogar eine zweite Station übernehmen. Der Ruf der Station hat sich so verbessert, dass sich Personal initiativ bewirbt und aus guten Bewerbungen gewählt werden kann. Die wirtschaftliche Situation hat sich entscheidend verbessert. © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  16. 16. Praxisbeispiel 1Fazit der PDL:„Es erfüllt mich mit Stolz, dass mein Team heute mit mirzusammen für hervorragende Qualität einsteht.“ © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  17. 17. Praxisbeispiel 2Ausgangssituation Qualitätsanalyse & MA-Schulung: In einer stationären Altenhilfe-Einrichtung (42 Bewohner) wurde eine Analyse der Ergebnisqualität vorgenommen und im Folgejahr evaluiert. Ergebnis: durch den beratenden Ansatz während der Überprüfung konnten konkrete Fragen beantwortet und Hilfestellungen gegeben werden. Eine externe Analyse half den internen FB Bedarf zu identifizieren und bei maximal motivierten MA konnten in Qualitätszirkeln die ausstehenden Themen erarbeitet werden. © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  18. 18. Praxisbeispiel 2Beobachtung: Trotz der erfolgreichen Schulungen des Pflegeteams hakte es im Alltag in der interdisziplinären Koordination und Kooperation (Pflege/Sozialdienst/Hauswirtschaft). Stetige Nahtstellen-Konflikte im Alltag erschwerten trotz guter personeller Besetzung eine gesicherte Alltagsbegleitung in Ausrichtung an den Bewohnerbedürfnissen. Die MA erlebten einen stetigen Mangel trotz eines 100% Betreuungsangebots des sozialen Dienstes im Hause. © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  19. 19. Praxisbeispiel 2Maßnahmen: Mit einer interdisziplinären Seminargruppe (Multiplikatoren der Fachbereiche SD/HW/Pflege/PDL/HL) wurde zum Assistenz- und Begleitungsverständnis an Haltung und Handwerk in drei Intensiv-Workshops gearbeitet. Die Führungskooperation von Hausleitung/ Sozialdienst und PDL wurde aus verschiedenen Beratungsperspektiven in begleitenden Reflexionen nachhaltig gestärkt. Rollen- und Entscheidungskonflikte wurden erfolgreich geklärt. © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  20. 20. Praxisbeispiel 2Wirkungen: Der Austausch und die Kooperation im Alltag hat sich spürbar verbessert. Person zentriertes Arbeiten hat heute einen hohen Stellenwert. Die Mitarbeitenden leben ihre individuelle Verantwortung und arbeiten als Hausteam zusammen. Die Führungskooperation zwischen Hausleitung und PDL hat sich geklärt und entspannt. Die PDL ist in ihrer Führungsfunktion und Führungsstärke deutlich gewachsen: der Dialog zwischen HL und PDL findet jetzt auf Augenhöhe statt. © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  21. 21. Praxisbeispiel 2Fazit der Hausleitung:„Unsere Qualität wird sehr stark von außen durch MDKund Heimaufsicht definiert. Nun definieren wir von innenheraus unsere Qualität!“ © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  22. 22. Habe ich eine andere Wahl als mich zu positionieren?love it change it or leave it © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  23. 23. Was passiert, wenn nichts passiert?Persönlich  starke Unzufriedenheit  Verlust an Lebendigkeit und Erosion eigener Werte  gesundheitliche Probleme (z.B. Erschöpfung/Burn-out)in der Organisation  Verlust von Fachkräften/ wenig attraktiv für neue MA  Qualitätsrisiken  Erlöseinbußen (Fachkräftemangel, Imageschäden, Krankheitskosten) © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  24. 24. Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir der Sache nicht gewachsen sind. Unsere tiefste Angst ist,dass wir unermesslich reich sind.Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht die Dunkelheit. Nelson Mandela © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen
  25. 25. Positionieren Sie sich! Wir stärken Sie gerne! www.vd-organisationsberatung.dewww.pflegeakademie-niederrhein.de © 2012 Heike Senge und Gabriele van Ditzhuyzen

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