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  BEI	
  „SÜßEN“	
  TÜRKISCHEN	
  MIGRANTEN	
  
Zeynep Babadagi
Krankenschwester
M.Sc. Wound Care Management
Geschäftsführung „die pflegezentrale“ GmbH
Geschäftsführung „die akademie“ für medizin und pflege GbR
Agenda	
  
•  Migra&on	
  von	
  1960	
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Migra:on	
  von	
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Migration
•  Geschichtsbücher oder die Tageszeitungen zeigen
uns täglich auf, dass die Welt voller Mobilität war
und ist
•  Naturkatastrophen und Kriege, Vertreibung und
Intoleranz, Arbeitslosigkeit und Armut
•  Aber auch das Streben nach Erfolg und Reichtum
brachten und bringen Menschen in Bewegung
Die Anfänge…
§  Mit dem
Wirtschaftswunder der
BRD werden immer
mehr Arbeitnehmer
gesucht
§  Auf dem inländischen
Markt war nichts zu
finden
Die Anfänge…
§  1955 das erste
Anwerberabkommen mit
Italien
§  1960 folgten
Griechenland und
Spanien
§  1961 Türkei
§  1963 Marokko
§  1964 Portugal
§  1965 Tunesien
§  1968 ehemalige
Jugoslawien
Die Anfänge…
§  Der 1.000.000ste
Gastarbeiter –
§  Armando Rodrigues aus
Portugal
§  wurde 1964 feierlich von
dem damaligen
Bundesminister begrüßt
und bekam ein Motorrad
geschenkt
Die Anfänge…
§  „alle“ gingen von einem
befristeten Aufenthalt
aus
§  Die meisten
Gastarbeiter machten
sich mit wenig Infos auf
den Weg nach
Deutschland
Ankunft….
§  Von den Behörden den
Unternehmen zugewiesen,
erlebten die Gastarbeiter
einen ersten Schock…
§  Einfache Holzbaracken in
der Nähe ihrer
Arbeitsstelle
§  Sprachprobleme, fremde
Umgebung, die zum Teil
ungewohnte Arbeit,
Mentalitätsunterschiede
mussten gemeistert
werden…
Die 60er und 70er Jahre…
§  Lebensbedingungen
blieben lange sehr
bescheiden…
§  Die meisten kamen ohne
Familienangehörige und
lebten in Wohnheimen und
Baracken ohne Komfort
Die 60er und 70er Jahre…
§  Ziel war ein Teil des
Geldes nach Hause zu
schicken oder das Geld
anzusparen, um im
Heimatland eine bessere
Existenz aufbauen zu
können
§  Daher akzeptierten sie
„schmutzige“ und
körperlich schwere
Arbeiten eher als deutsche
Arbeiter
Die 70er aufwärts…
§  Der Anwerberstopp 1973
wurde zum eigentlichen
Beginn des
Daueraufenthaltes der
Gastarbeiter
§  Viele holten jetzt ihre
Familie nach und begannen,
sich auf eine lange Zeit in
der Fremde einzurichten
§  Die Verbindung
zur Heimat reduzierten
sich nach und nach, vor
allem bei den Kindern
der zweiten Generation
Die Gegenwart…
•  Meine Auswanderung aus meinem Geburtsland Türkei
und mein Leben in meiner Heimat Deutschland
Meine Ankunft 1981 in Deutschland
Zeynep Babadagi
meine Eltern - Migranten 1. Generation
Gegenwart…
§  Jeder 8.Einwohner Deutschlands ist im Ausland geboren und im
Laufe der letzten 60 Jahre als Zuwanderer nach Deutschland
gekommen.
§  Insgesamt leben 10,7 Millionen Migranten aus 194 Ländern in
Deutschland.
§  Die Mehrheit dieser Menschen stammt aus Europa (7,4 Millionen
Menschen),
§  knapp die Hälfte davon aus den Mitgliedstaaten der Europäischen
Union (3,5 Millionen).
§  Die wichtigsten Herkunftsländer sind die ehemalige Sowjetunion
und ihre Nachfolgestaaten mit 2,4 Millionen Personen,
§  die Türkei mit 1,5 Millionen und
§  Polen mit 1,1 Millionen Menschen
§  ¹Quelle: Statistisches Bundesamt 2012
Gegenwart…
•  Jede 5. in Deutschland lebende Person weist einen
Migrationshintergrund auf
•  In der Gruppe der unter 5-jährigen sogar jede 3. Person
•  Klar sind Migranten 1. Generation gegenüber
Einheimischen benachteiligt, auch ihre Kinder und
Kindeskinder, aber….
•  Das Bildungsniveau hat sich in den letzten 50 Jahren
verbessert
•  Und nicht alle Migranten sind gleichermaßen
benachteiligt!
Wer lebt wie in Deutschland?
•  Zuwanderer aus Italien, Griechenland oder der
Türkei werden in anderer Weise über ihre Erfolge,
Sorgen und Nöte berichten als ein Asylsuchender
aus einem afrikanischen Staat
•  Die ihnen wenig vertraute Struktur und
Funktionsweise unseres Gesundheitssystems, Angst
und Scham, Sprachbarrieren, Traditionen und ein
anderes Verständnis von Gesundheit und
Krankheit können eine bedeutende Rolle spielen –
dies gilt im besonderen Maße bei psychischen
Störungen!!!
Situation in Deutschland
Migranten 1. Generation altern durchschnittlich früher
als Deutsche im selben Alter
•  Gründe:
–  i.d.R. schlechte medizinische Versorgung im Herkunftsland
–  Körperlich belastende Tätigkeiten nach Ankunft
–  Geringe/fehlende Nutzung lokaler medizinischer Dienste
»  Wegen sprachlichen Problemen
»  Wegen fehlender Aufklärung/Sachkenntnis
»  Wegen unbegründeter Ängste
»  (Kosten/Konsequenzen)
Migranten der 1. Generation nehmen immer noch zu selten
Präventionsmaßnahmen in Anspruch und erkranken daher häufiger¹
•  Gründe:
–  Prävention spielt in der Türkei immer noch eine untergeordnete
–  Check-Up ist kein Begriff der breiten Masse, für
Besserverdienende
–  Mentalitätsbedingt kann man „5`e auch ma` gerade sein lassen“
¹Spallek, Razum (2007) Gesundheit von Migranten:Defizite im Bereich der Prävention
…die türkische Küche nicht gerade für Kalorienbewusstsein bekannt!
Traditionelle Essgewohnheiten
Die ehemaligen altruistischen familiären Gefüge der türkischen Großfamilie sind der
modernen ideellen Selbstverwirklichung in Deutschland „zum Opfer“ gefallen.
–  „Alle unter einem Dach“, gibt es noch, aber
zunehmend kommt es zur Aufspaltung,
„Ruhe in den eigenen 4 Wänden“.
–  Pflegebereitschaft der älteren Eltern/
Schwiegereltern kann in Frage gestellt werden und
ist keine Selbstverständlichkeit mehr.
….wir stehen am Anfang, dieses Thema wird in
den nächsten Jahren immer mehr Raum in der
gerontologischen Versorgungslandschaft in
Deutschland bekommen.
Situation älterer Migranten
•  Altern ist ein Prozess, der
wesentlich von sozialen,
kulturellen, ökonomischen und
psychischen Faktoren beeinflusst
wird
•  Die meisten ArbeitsmigrantInnen,
die vor hatten nach einigen
Jahren Berufstätigkeit wieder in
ihr Ursprungsland
zurückzukehren, haben dies auch
realisiert
•  Das Konzept: „6 Monate hier, 6
Monate dort“
Die	
  Kinder	
  
www.dieakademie-­‐du.de	
   28	
  
Die Enkelkinder
Migration und Alter
•  Viele ältere MigrantInnen wohnen nicht, wie wir
häufig glauben, in Großfamilien sondern mit dem/
der PartnerIn oder alleine
•  Bestimmte Gefühle können Menschen nur in ihrer
Erstsprache ausdrücken
•  Viele ältere MigrantInnen verfügen nur über
unzureichende Kenntnisse der deutschen Sprache,
wobei verstehen leichter fällt
Schmerzausdruck bei türkischen Patienten
§  Schmerz wird intensiv, laut und deutlich geäußert
§  Er macht den Patienten zum Mittelpunkt der Familie
§  Oft ist er mit Todesangst verbunden, da verschiedene
Krankheiten in der Türkei nicht geheilt werden können
§  Von Allah werden auch schmerzhafte Erkrankungen
hingenommen
§  Die Ursache wird meistens nicht erkannt, nur
angedeutet. Patienten erwarten Aufmerksamkeit, aber
keine körperlichen Berührungen
Unterschiede im Ausdruck von Schmerz
§  Zwischen Menschen
unterschiedlicher Herkunft
§  Zwischen Menschen
unterschiedlicher Geschlechter und
Altersphasen
§  Südländer sind wehleidiger?!
§  Vorurteile über die besondere
Schmerzempfindlichkeit einiger
sozialer Gruppen beeinflussen das
ärztliche und das pflegerische
Verhalten
Unterschiede im Ausdruck von Schmerz
§  Erziehung ( soziokulturelle Faktoren)
§  Erfahrung und Verarbeitung von Schmerz
(geistig-kognitive Faktoren)
§  Stimmung, Gefühle ( seelisch-geistige Faktoren)
Füße	
  und	
  Fußpflege	
  
www.dieakademie-­‐du.de	
   34	
  
Mes	
  
Ernährung
§  Nur Fleisch, das rituell
geschlachtet wurde, ist
erlaubt und wird „halal“
genannt
§  Anderes Fleisch wird meist
nicht verzehrt - besonders
kein Schweinefleisch
§  Alkoholverbot
§  Wenn Diätvorschriften
eingehalten werden müssen,
sollte dies mit den
Angehörigen besprochen
werden
Diäten
§  Reichliches Essen tut
dem Körper gut
§  Man wird vom Essen
nicht krank
§  Türkisches Essen ist fett
und süß
§  Diäten schmecken nicht
Essgewohnheiten
§  Essen in der türkischen
Gesellschaft hat einen
hohen Stellenwert
§  Reichliches Essen wird als
Wohlstand gesehen
§  Gastfreundschaft und
Bewirtung haben einen
unschätzbaren Stellenwert
Essgewohnheiten
•  Je mehr essen desto
besser
§  Ablehnen von Essen ist
eine Beleidigung für den
Gastgeber
•  Alleine zu essen oder
nebenan zu essen, wenn
noch andere im Haus sind,
ist unvorstellbar
Essgewohnheiten
§  3-4 Mahlzeiten
§  Nachmittags bei Freunden
und Nachbarn
§  Abends ein komplettes Menü
mit Suppe, Hauptgericht,
Salat und Süßspeise
§  Letzter Imbiss:
§  Getrocknete Früchte, Frisches
Obst, Studentenfutter
Medikamente
§  Probleme:
§  Alkoholhaltige Medikamente
§  Medikamente mit Bestandteilen vom Schwein
§  Nicht sofort wirkende Medikamente werden abgesetzt
§  Krankheitszeichen und Symptome weg, wird das
Medikament abgesetzt
§  Viele Fragen stellen ist ein Zeichen der Insuffizienz
Kulturelle Besonderheiten
§  Türkische Migranten sind häufig mit den traditionellen
Riten und Gebräuchen des Herkunftsgebietes behaftet
und führen diese in Subgruppen fort.
§  Insofern kann das für den Einen gut und für den
Nächsten völlig weltfremd sein.
§  Familiäre Probleme oder psychische Krankheiten
bleiben im Gespräch häufig unerwähnt.
§  Dies wird häufig als Zeichen der Schwäche und
persönliche Insuffizienz gewertet.
§  „Iyi diyelim iyi olalim“-“Lass uns gut sagen und gut sein“
Gesundheitsverständnis
§  Gesundheit ist ein Geschenk von Allah, die man
schützen muss
§  Ein Leben nach dem Tod- am jüngsten Tag muss man
Rechenschaft abgeben
§  Die Lebensführung und die Krankheit werden nicht im
Zusammenhang erkannt (z. B. Diabetes und
Essverhalten)
§  Passivität- da alles Schicksal ist und von Allah gegeben
Krankheitsverständnis
§  Der Kranke steht im Mittelpunkt
§  Oder ist endlich mal dran
§  Familie und emotionale Wärme sollen dem Körper
helfen gesund zu werden
§  Krankheit verbindet
Krankheitsverständnis
§  Krankheit gilt als von Allah gegeben
§  Sie ist als Prüfung des Menschen durch Gott zu verstehen
§  Durch das Krankheitsbedingte Leiden werden die Sünden
vergeben
§  Kann auch Strafe Gottes für Fehlverhalten ,
Tabuüberschreitungen oder Regelverletzungen gesehen
werden
§  Für Alter und Tod gibt es keine Medizin
Krankheitsverständnis der türkischen Frauen
§  Brauchen Begleitung durch ihre erwachsenen Kinder oder
Ehemänner
§  Hirarchiestufen sind klar, türkische Frauen müssen sich den
Respekt erst erwerben, z. B. durch Kinder
§  Krankheit ist ein Mittel für Aufmerksamkeit, schützt aber
nicht vor Hausarbeit und Pflichten
§  Adipositas wird als Wohlstandszeichen angesehen
§  Gewichtsabnahme wird mit Krankheit in Verbindung
gesetzt
Krankheitsverständnis von türkischen Männerrn
§  Der Vater ist der Oberhaupt der Familie und
repräsentiert die gesamte Familie
§  Männer sind es gewohnt bedient zu werden
§  Diagnosen werden manchmal zum Schutz von
Angehörigen verschwiegen
§  Der Patient soll die Hoffnung nicht verlieren
Magische Erklärungsmuster
§  Das beabsichtigte und
unbeabsichtigte Wirken des
Menschen steht im Mittelpunkt
§ 
§  z.B. beim „bösen Blick“
§  Auch Verfluchungen durch
einen Menschen können
schwerwiegende Erkrankungen
auslösen
Verhältnis zum Arzt
§  Türkische Ärzte sind
Autoritätspersonen
§  Das Verhältnis ist vertrauter,
familiärer, geisterreicher
§  Ein guter Arzt kann Krankheiten sofort
heilen, verordnet immer ein
Medikament und entscheidet allein
über die Therapie
§  Kinder werden häufig zum Arzt
gebracht
§  Das Symptom soll sofort bekämpft
werden, eine gründliche Anamnese
macht misstrauisch
§  Kinder unterliegen nicht den
Schamregeln
Verhältnis zum PflegerIn
§  Erwartet werden
Zuwendung und Verständnis
§  Da die Familie nicht ständig
da sein kann, muss das
Pflegepersonal die Rolle
übernehmen
§  Angehörige wollen einen
Teil der Pflege ausführen
Die interkulturelle Kommunikation
§  Herkunft des Patienten
§  Mentalität
§  Religion
§  Lebensbedingungen in Deutschland
§  Typische Rollenbilder
§  Berufliche Situation
§  Familiäre Situation
www.dieakademie-du.de 50
Kommunikationsmaterialien
§  Einfache Formulierung (mittleres Sprachniveau)
§  Vermeiden von Fachausdrücken
§  Übersichtliche Gestaltung
§  Klare kurze Textabschnitte
§  Verwendung von Abbildungen
§  Verwendung von Piktogrammen
§  Einsetzen von Dolmetschern
§  Zweisprachige Formulare oder Texte
51
Freundlichkeit ist
eine Sprache, die
Taube fühlen und
Blinde hören…
Interkulturelle Sensibilität hat man weder von
Geburt an, noch durch Sprachkenntnis!
Kultursensible Pflege trägt
dazu bei, dass eine
pflegebedürftige Person
entsprechend ihrer
individuellen Werte,
kulturellen und religiösen
Prägungen und Bedürfnissen
leben kann.
Man	
  kann	
  nicht	
  alles	
  wissen,	
  …..	
  
aber	
  die	
  Sinne	
  für	
  Besonderheiten	
  schärfen….	
  	
  
www.dieakademie-­‐du.de	
   55	
  
Vielen	
  Dank	
  für	
  Ihre	
  Aufmerksamkeit!	
  
Finde	
  heraus,	
  	
  
was	
  du	
  gern	
  tust,	
  	
  
dann	
  tu`s.	
  
www.dieakademie-­‐du.de	
   57	
  
Literatur	
  
§  Michael	
  Knipper	
  und	
  Yasar	
  Bilgin	
  (2009):	
  Migra&on	
  
und	
  Gesundheit	
  	
  
§  Dr.	
  Dr.	
  Ilhan	
  Ilkilic	
  (2006):	
  Das	
  muslimische	
  
Krankheits-­‐	
  und	
  Gesundheitsverständnis	
  2006	
  
§  Deutsches	
  Sta&s&kamt	
  
www.dieakademie-­‐du.de	
   58	
  

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NPK2015 - Z.Babagadi: Die süßen Türken

  • 1. PFLEGE  BEI  „SÜßEN“  TÜRKISCHEN  MIGRANTEN   Zeynep Babadagi Krankenschwester M.Sc. Wound Care Management Geschäftsführung „die pflegezentrale“ GmbH Geschäftsführung „die akademie“ für medizin und pflege GbR
  • 2. Agenda   •  Migra&on  von  1960  bis  heute…   •  Situa&on  älterer  Migranten  mit  türkischer   Zuwanderungsgeschichte   •  Islam     •  Schmerzausdruck   •  Besonderheiten  der  Pflege  bis  zum  Tod   www.dieakademie-­‐du.de   2  
  • 3. Migra:on  von  1960  bis  heute…..  
  • 4. Migration •  Geschichtsbücher oder die Tageszeitungen zeigen uns täglich auf, dass die Welt voller Mobilität war und ist •  Naturkatastrophen und Kriege, Vertreibung und Intoleranz, Arbeitslosigkeit und Armut •  Aber auch das Streben nach Erfolg und Reichtum brachten und bringen Menschen in Bewegung
  • 5. Die Anfänge… §  Mit dem Wirtschaftswunder der BRD werden immer mehr Arbeitnehmer gesucht §  Auf dem inländischen Markt war nichts zu finden
  • 6. Die Anfänge… §  1955 das erste Anwerberabkommen mit Italien §  1960 folgten Griechenland und Spanien §  1961 Türkei §  1963 Marokko §  1964 Portugal §  1965 Tunesien §  1968 ehemalige Jugoslawien
  • 7. Die Anfänge… §  Der 1.000.000ste Gastarbeiter – §  Armando Rodrigues aus Portugal §  wurde 1964 feierlich von dem damaligen Bundesminister begrüßt und bekam ein Motorrad geschenkt
  • 8. Die Anfänge… §  „alle“ gingen von einem befristeten Aufenthalt aus §  Die meisten Gastarbeiter machten sich mit wenig Infos auf den Weg nach Deutschland
  • 9. Ankunft…. §  Von den Behörden den Unternehmen zugewiesen, erlebten die Gastarbeiter einen ersten Schock… §  Einfache Holzbaracken in der Nähe ihrer Arbeitsstelle §  Sprachprobleme, fremde Umgebung, die zum Teil ungewohnte Arbeit, Mentalitätsunterschiede mussten gemeistert werden…
  • 10. Die 60er und 70er Jahre… §  Lebensbedingungen blieben lange sehr bescheiden… §  Die meisten kamen ohne Familienangehörige und lebten in Wohnheimen und Baracken ohne Komfort
  • 11. Die 60er und 70er Jahre… §  Ziel war ein Teil des Geldes nach Hause zu schicken oder das Geld anzusparen, um im Heimatland eine bessere Existenz aufbauen zu können §  Daher akzeptierten sie „schmutzige“ und körperlich schwere Arbeiten eher als deutsche Arbeiter
  • 12. Die 70er aufwärts… §  Der Anwerberstopp 1973 wurde zum eigentlichen Beginn des Daueraufenthaltes der Gastarbeiter §  Viele holten jetzt ihre Familie nach und begannen, sich auf eine lange Zeit in der Fremde einzurichten
  • 13. §  Die Verbindung zur Heimat reduzierten sich nach und nach, vor allem bei den Kindern der zweiten Generation
  • 14. Die Gegenwart… •  Meine Auswanderung aus meinem Geburtsland Türkei und mein Leben in meiner Heimat Deutschland
  • 15. Meine Ankunft 1981 in Deutschland Zeynep Babadagi
  • 16. meine Eltern - Migranten 1. Generation
  • 17. Gegenwart… §  Jeder 8.Einwohner Deutschlands ist im Ausland geboren und im Laufe der letzten 60 Jahre als Zuwanderer nach Deutschland gekommen. §  Insgesamt leben 10,7 Millionen Migranten aus 194 Ländern in Deutschland. §  Die Mehrheit dieser Menschen stammt aus Europa (7,4 Millionen Menschen), §  knapp die Hälfte davon aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (3,5 Millionen). §  Die wichtigsten Herkunftsländer sind die ehemalige Sowjetunion und ihre Nachfolgestaaten mit 2,4 Millionen Personen, §  die Türkei mit 1,5 Millionen und §  Polen mit 1,1 Millionen Menschen §  ¹Quelle: Statistisches Bundesamt 2012
  • 18. Gegenwart… •  Jede 5. in Deutschland lebende Person weist einen Migrationshintergrund auf •  In der Gruppe der unter 5-jährigen sogar jede 3. Person
  • 19. •  Klar sind Migranten 1. Generation gegenüber Einheimischen benachteiligt, auch ihre Kinder und Kindeskinder, aber…. •  Das Bildungsniveau hat sich in den letzten 50 Jahren verbessert •  Und nicht alle Migranten sind gleichermaßen benachteiligt! Wer lebt wie in Deutschland?
  • 20.
  • 21. •  Zuwanderer aus Italien, Griechenland oder der Türkei werden in anderer Weise über ihre Erfolge, Sorgen und Nöte berichten als ein Asylsuchender aus einem afrikanischen Staat •  Die ihnen wenig vertraute Struktur und Funktionsweise unseres Gesundheitssystems, Angst und Scham, Sprachbarrieren, Traditionen und ein anderes Verständnis von Gesundheit und Krankheit können eine bedeutende Rolle spielen – dies gilt im besonderen Maße bei psychischen Störungen!!! Situation in Deutschland
  • 22. Migranten 1. Generation altern durchschnittlich früher als Deutsche im selben Alter •  Gründe: –  i.d.R. schlechte medizinische Versorgung im Herkunftsland –  Körperlich belastende Tätigkeiten nach Ankunft –  Geringe/fehlende Nutzung lokaler medizinischer Dienste »  Wegen sprachlichen Problemen »  Wegen fehlender Aufklärung/Sachkenntnis »  Wegen unbegründeter Ängste »  (Kosten/Konsequenzen)
  • 23. Migranten der 1. Generation nehmen immer noch zu selten Präventionsmaßnahmen in Anspruch und erkranken daher häufiger¹ •  Gründe: –  Prävention spielt in der Türkei immer noch eine untergeordnete –  Check-Up ist kein Begriff der breiten Masse, für Besserverdienende –  Mentalitätsbedingt kann man „5`e auch ma` gerade sein lassen“ ¹Spallek, Razum (2007) Gesundheit von Migranten:Defizite im Bereich der Prävention
  • 24. …die türkische Küche nicht gerade für Kalorienbewusstsein bekannt! Traditionelle Essgewohnheiten
  • 25. Die ehemaligen altruistischen familiären Gefüge der türkischen Großfamilie sind der modernen ideellen Selbstverwirklichung in Deutschland „zum Opfer“ gefallen. –  „Alle unter einem Dach“, gibt es noch, aber zunehmend kommt es zur Aufspaltung, „Ruhe in den eigenen 4 Wänden“. –  Pflegebereitschaft der älteren Eltern/ Schwiegereltern kann in Frage gestellt werden und ist keine Selbstverständlichkeit mehr.
  • 26. ….wir stehen am Anfang, dieses Thema wird in den nächsten Jahren immer mehr Raum in der gerontologischen Versorgungslandschaft in Deutschland bekommen.
  • 27. Situation älterer Migranten •  Altern ist ein Prozess, der wesentlich von sozialen, kulturellen, ökonomischen und psychischen Faktoren beeinflusst wird •  Die meisten ArbeitsmigrantInnen, die vor hatten nach einigen Jahren Berufstätigkeit wieder in ihr Ursprungsland zurückzukehren, haben dies auch realisiert •  Das Konzept: „6 Monate hier, 6 Monate dort“
  • 30. Migration und Alter •  Viele ältere MigrantInnen wohnen nicht, wie wir häufig glauben, in Großfamilien sondern mit dem/ der PartnerIn oder alleine •  Bestimmte Gefühle können Menschen nur in ihrer Erstsprache ausdrücken •  Viele ältere MigrantInnen verfügen nur über unzureichende Kenntnisse der deutschen Sprache, wobei verstehen leichter fällt
  • 31. Schmerzausdruck bei türkischen Patienten §  Schmerz wird intensiv, laut und deutlich geäußert §  Er macht den Patienten zum Mittelpunkt der Familie §  Oft ist er mit Todesangst verbunden, da verschiedene Krankheiten in der Türkei nicht geheilt werden können §  Von Allah werden auch schmerzhafte Erkrankungen hingenommen §  Die Ursache wird meistens nicht erkannt, nur angedeutet. Patienten erwarten Aufmerksamkeit, aber keine körperlichen Berührungen
  • 32. Unterschiede im Ausdruck von Schmerz §  Zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft §  Zwischen Menschen unterschiedlicher Geschlechter und Altersphasen §  Südländer sind wehleidiger?! §  Vorurteile über die besondere Schmerzempfindlichkeit einiger sozialer Gruppen beeinflussen das ärztliche und das pflegerische Verhalten
  • 33. Unterschiede im Ausdruck von Schmerz §  Erziehung ( soziokulturelle Faktoren) §  Erfahrung und Verarbeitung von Schmerz (geistig-kognitive Faktoren) §  Stimmung, Gefühle ( seelisch-geistige Faktoren)
  • 34. Füße  und  Fußpflege   www.dieakademie-­‐du.de   34   Mes  
  • 35. Ernährung §  Nur Fleisch, das rituell geschlachtet wurde, ist erlaubt und wird „halal“ genannt §  Anderes Fleisch wird meist nicht verzehrt - besonders kein Schweinefleisch §  Alkoholverbot §  Wenn Diätvorschriften eingehalten werden müssen, sollte dies mit den Angehörigen besprochen werden
  • 36. Diäten §  Reichliches Essen tut dem Körper gut §  Man wird vom Essen nicht krank §  Türkisches Essen ist fett und süß §  Diäten schmecken nicht
  • 37. Essgewohnheiten §  Essen in der türkischen Gesellschaft hat einen hohen Stellenwert §  Reichliches Essen wird als Wohlstand gesehen §  Gastfreundschaft und Bewirtung haben einen unschätzbaren Stellenwert
  • 38. Essgewohnheiten •  Je mehr essen desto besser §  Ablehnen von Essen ist eine Beleidigung für den Gastgeber •  Alleine zu essen oder nebenan zu essen, wenn noch andere im Haus sind, ist unvorstellbar
  • 39. Essgewohnheiten §  3-4 Mahlzeiten §  Nachmittags bei Freunden und Nachbarn §  Abends ein komplettes Menü mit Suppe, Hauptgericht, Salat und Süßspeise §  Letzter Imbiss: §  Getrocknete Früchte, Frisches Obst, Studentenfutter
  • 40. Medikamente §  Probleme: §  Alkoholhaltige Medikamente §  Medikamente mit Bestandteilen vom Schwein §  Nicht sofort wirkende Medikamente werden abgesetzt §  Krankheitszeichen und Symptome weg, wird das Medikament abgesetzt §  Viele Fragen stellen ist ein Zeichen der Insuffizienz
  • 41. Kulturelle Besonderheiten §  Türkische Migranten sind häufig mit den traditionellen Riten und Gebräuchen des Herkunftsgebietes behaftet und führen diese in Subgruppen fort. §  Insofern kann das für den Einen gut und für den Nächsten völlig weltfremd sein. §  Familiäre Probleme oder psychische Krankheiten bleiben im Gespräch häufig unerwähnt. §  Dies wird häufig als Zeichen der Schwäche und persönliche Insuffizienz gewertet. §  „Iyi diyelim iyi olalim“-“Lass uns gut sagen und gut sein“
  • 42. Gesundheitsverständnis §  Gesundheit ist ein Geschenk von Allah, die man schützen muss §  Ein Leben nach dem Tod- am jüngsten Tag muss man Rechenschaft abgeben §  Die Lebensführung und die Krankheit werden nicht im Zusammenhang erkannt (z. B. Diabetes und Essverhalten) §  Passivität- da alles Schicksal ist und von Allah gegeben
  • 43. Krankheitsverständnis §  Der Kranke steht im Mittelpunkt §  Oder ist endlich mal dran §  Familie und emotionale Wärme sollen dem Körper helfen gesund zu werden §  Krankheit verbindet
  • 44. Krankheitsverständnis §  Krankheit gilt als von Allah gegeben §  Sie ist als Prüfung des Menschen durch Gott zu verstehen §  Durch das Krankheitsbedingte Leiden werden die Sünden vergeben §  Kann auch Strafe Gottes für Fehlverhalten , Tabuüberschreitungen oder Regelverletzungen gesehen werden §  Für Alter und Tod gibt es keine Medizin
  • 45. Krankheitsverständnis der türkischen Frauen §  Brauchen Begleitung durch ihre erwachsenen Kinder oder Ehemänner §  Hirarchiestufen sind klar, türkische Frauen müssen sich den Respekt erst erwerben, z. B. durch Kinder §  Krankheit ist ein Mittel für Aufmerksamkeit, schützt aber nicht vor Hausarbeit und Pflichten §  Adipositas wird als Wohlstandszeichen angesehen §  Gewichtsabnahme wird mit Krankheit in Verbindung gesetzt
  • 46. Krankheitsverständnis von türkischen Männerrn §  Der Vater ist der Oberhaupt der Familie und repräsentiert die gesamte Familie §  Männer sind es gewohnt bedient zu werden §  Diagnosen werden manchmal zum Schutz von Angehörigen verschwiegen §  Der Patient soll die Hoffnung nicht verlieren
  • 47. Magische Erklärungsmuster §  Das beabsichtigte und unbeabsichtigte Wirken des Menschen steht im Mittelpunkt §  §  z.B. beim „bösen Blick“ §  Auch Verfluchungen durch einen Menschen können schwerwiegende Erkrankungen auslösen
  • 48. Verhältnis zum Arzt §  Türkische Ärzte sind Autoritätspersonen §  Das Verhältnis ist vertrauter, familiärer, geisterreicher §  Ein guter Arzt kann Krankheiten sofort heilen, verordnet immer ein Medikament und entscheidet allein über die Therapie §  Kinder werden häufig zum Arzt gebracht §  Das Symptom soll sofort bekämpft werden, eine gründliche Anamnese macht misstrauisch §  Kinder unterliegen nicht den Schamregeln
  • 49. Verhältnis zum PflegerIn §  Erwartet werden Zuwendung und Verständnis §  Da die Familie nicht ständig da sein kann, muss das Pflegepersonal die Rolle übernehmen §  Angehörige wollen einen Teil der Pflege ausführen
  • 50. Die interkulturelle Kommunikation §  Herkunft des Patienten §  Mentalität §  Religion §  Lebensbedingungen in Deutschland §  Typische Rollenbilder §  Berufliche Situation §  Familiäre Situation www.dieakademie-du.de 50
  • 51. Kommunikationsmaterialien §  Einfache Formulierung (mittleres Sprachniveau) §  Vermeiden von Fachausdrücken §  Übersichtliche Gestaltung §  Klare kurze Textabschnitte §  Verwendung von Abbildungen §  Verwendung von Piktogrammen §  Einsetzen von Dolmetschern §  Zweisprachige Formulare oder Texte 51
  • 52. Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube fühlen und Blinde hören…
  • 53. Interkulturelle Sensibilität hat man weder von Geburt an, noch durch Sprachkenntnis! Kultursensible Pflege trägt dazu bei, dass eine pflegebedürftige Person entsprechend ihrer individuellen Werte, kulturellen und religiösen Prägungen und Bedürfnissen leben kann.
  • 54. Man  kann  nicht  alles  wissen,  …..   aber  die  Sinne  für  Besonderheiten  schärfen….    
  • 56. Vielen  Dank  für  Ihre  Aufmerksamkeit!   Finde  heraus,     was  du  gern  tust,     dann  tu`s.  
  • 58. Literatur   §  Michael  Knipper  und  Yasar  Bilgin  (2009):  Migra&on   und  Gesundheit     §  Dr.  Dr.  Ilhan  Ilkilic  (2006):  Das  muslimische   Krankheits-­‐  und  Gesundheitsverständnis  2006   §  Deutsches  Sta&s&kamt   www.dieakademie-­‐du.de   58