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Beratung und Coaching – Herausforderungen und Lösungswege, © Christiane Fruht 2013
Kommunikationsberatung für Teams in medizinischen Einrichtungen
Zusammenkommen. Zusammenhalten. Gut zusammenarbeiten.
Wann ist eine Beratung/ein Coaching sinnvoll? Mögliche Herausforderungen:
 Ihr Team bringt (noch) nicht die volle Leistung? Sie denken, es liegt daran, wie das Team
zusammenarbeitet, wie man einander behandelt und miteinander spricht? Wie mit Konflikten
umgegangen wird?
 Die Arbeitsatmosphäre könnte besser sein? Früher hat die Arbeit mehr Spaß gemacht? Die
Bedingungen waren anders und deshalb der Zusammenhalt größer? Jeder arbeitet nur noch
vor sich hin?
 Veränderte Rahmenbedingungen fordern die Umstrukturierung von Tagesabläufen? Die
Abläufe von Pflegekräften und Ärzten sind nicht optimal aufeinander abgestimmt? Daraus
resultieren täglich Konflikte?
 Unter der Oberfläche schwelen Konflikte? Jeder spürt sie und keiner spricht sie an? Es gibt
Grüppchenbildungen, die der Zusammenarbeit schaden und dem Team Energien rauben?
Einzelne Teammitglieder fühlen sich ausgegrenzt?
Wie können Lösungswege aussehen? Meine Beratungsleistungen nach Maß:
Im Teamcoaching bringe ich Ihre Mitarbeiter systematisch miteinander ins Gespräch und damit ins
Handeln. Eine sorgfältige Auftragsklärung, bei der auch Einzelgespräche mit Teammitgliedern geführt
werden, gehört zur Vorbereitung. Hier ein exemplarischer Ablauf:
1. Krisenherde: Zuerst machen wir uns auf die Suche nach den kritischen Punkten der
Zusammenarbeit. Welches sind die Brennpunkte der Station? Diese werden auf kreative
Weise an die Oberfläche gebracht.
2. Lösungsansätze: Dann begeben wir uns auf die Suche nach Ressourcen. Wann haben Sie
die Situation schon einmal aus eigener Kraft entschärft? Welche Lösungsansätze ergeben
sich daraus? Und wie sieht die optimale Zukunft aus?
3. Umsetzung: Aus den Lösungsansätzen werden konkrete, realisierbare Maßnahmen
abgeleitet. Besonders dringliche Veränderungen werden gleich im Workshop beschlossen.
Andere Entscheidungen werden dem Team nebst Terminierung und Verantwortlichkeiten als
Aktionsplan mitgegeben.
Das nehmen Sie mit. Ihr betrieblicher Nutzen:
 Wenn den Teammitgliedern die Arbeit wieder mehr Spaß macht, sind sie leistungsfähiger.
 Ein gutes Team konzentriert sich nicht allein auf die Erfüllung seiner Sachaufgaben, sondern
regelt auch die Zusammenarbeit und die Optimierung von Arbeitsprozessen selbst.
 „Wenn mich morgens keiner zurückgegrüßt hat, wusste ich schon, dass ich alleine betten
werde“, berichtet eine Münchner Pflegekraft. Funktioniert die Kommunikation im Team,
werden Fehler verhindert, die durch Missverständnisse oder mangelnde Kooperation
entstehen können.
 Durch Feedback im Team bekommt jeder einzelne Mitarbeiter die Möglichkeit, sich fachlich
und persönlich weiterzuentwickeln.
 Der offene Austausch fördert das Verständnis und damit die Kooperation der Teammitglieder
untereinander. Lernen sich die Teammitglieder besser kennen, arbeiten sie füreinander –
nicht jeder für sich.
Beratung und Coaching – Herausforderungen und Lösungswege, © Christiane Fruht 2013
Veränderungen durch Workshops. Ergebnisse, die die Zusammenarbeit nachhaltig verbessern.
Beispiele für Maßnahmen, die von den Stationen direkt umgesetzt wurden:
 Zeitkorridore für die Visiten wurden eingeführt. Stations-, Oberarzt- und Chefarztvisiten sind
terminiert. Die Pflege dankt das durch Begleitung der Visiten.
 Es wurde von Funktions- auf Bereichspflege umgestellt.
 Ärzte und Pflege organisierten die Ansprechbarkeit für Anordnungen.
 Konflikte innerhalb des Pflegeteams, aber auch zwischen Ärzten und Pflege, wurden
geschlichtet.
 Tagesabläufe wurden effizienter organisiert, die Tagesabläufe von Ärzten und Pflegern
aufeinander abgestimmt.
 Es wurden Feedback- und Kommunikationsregeln eingeführt.
 Stationsbesprechungen wurden eingerichtet und organisiert.
 Stammtische für Ärzte und Pflege wurden eingerichtet, um bessere Arbeitsbeziehungen
herzustellen.
Bilder sagen mehr als Worte. Eindrücke aus Workshops.
Problemanalyse
Brennpunkte der Zusammenarbeit werden metaphorisch zum Ausdruck gebracht. Dieses ist eine
mögliche Vorgehensweise, um Probleme zu definieren. Zeichnerisch lässt sich intensiver ausdrücken,
was die Mitarbeiter bewegt, weil hier sowohl die analytische als auch die intuitive, emotionale
Ausdrucksfähigkeit gefordert wird. Ferner muss sich innerhalb der Kleingruppen darauf geeinigt
werden, wie das Bild aussehen wird. Hiervon profitiert auch die Problemdefinition. Die Zeichnungen
stammen von Chefärzten, Oberärzten, Stationsärzten, Stationsleitungen und Pflegedienstkräften.
Einige Beispiele:
 Ärzte und Pflege verstehen sich nicht. Innerhalb des Pflegeteams ist die
Wahrnehmung füreinander eingeschränkt.
Beratung und Coaching – Herausforderungen und Lösungswege, © Christiane Fruht 2013
 Das Pflegeteam wird als taub und ohnmächtig gegenüber der Führungsebene
des Krankenhauses wahrgenommen.
 Es wird eine starke Hierarchie und Arbeitsbelastung empfunden. Das Team spürt
Wertschätzung durch die Stationsärzte.
Beratung und Coaching – Herausforderungen und Lösungswege, © Christiane Fruht 2013
 Ärzte und Pflege reden aneinander vorbei.
 Das Pflegeteam fühlt sich bei Entscheidungen ausgeschlossen.
Beratung und Coaching – Herausforderungen und Lösungswege, © Christiane Fruht 2013
 Das Pflegeteam ist durch Anforderungen von außen überlastet.
Beratung und Coaching – Herausforderungen und Lösungswege, © Christiane Fruht 2013
Lösungsfindung
Bei der Suche nach „Sternstunden“ wird nach Ausnahmen und Erleichterungen bezüglich der
Probleme gefragt. Dass heißt, es werden bereits einmal erprobte Lösungsansätze als Ressourcen
definiert. Den Mitarbeitern wird die eigene Gestaltungskraft und Verantwortung bewusst gemacht. Aus
diesen Sternstunden werden Lösungen entwickelt. Die konkrete Umsetzung wird geplant.
Einige Beispiele:
 Eine Ärztin organisiert die Zusammenarbeit mit dem Pflegeteam neu.
Beratung und Coaching – Herausforderungen und Lösungswege, © Christiane Fruht 2013
 Ein Team erarbeitet Lösungen für die Optimierung des Informationsflusses und etabliert eine
Feedbackkultur.
Beratung und Coaching – Herausforderungen und Lösungswege, © Christiane Fruht 2013
Aktionspläne
Auf diese demokratische Weise erarbeitete Lösungsansätze werden von den Mitarbeitern getragen.
Sie sind motiviert, das Besprochene umzusetzen. Hierzu trägt auch das öffentliche Bekenntnis des
Verantwortlichen bei, der noch mit der Gruppe die ersten konkreten Schritte Richtung Ziel definiert.
Einige Beispiele:
 Aktionsplan einer Station.
 Ein Team legt Feedback- und Kommunikationsregeln für den Umgang miteinander fest.

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  • 1. Beratung und Coaching – Herausforderungen und Lösungswege, © Christiane Fruht 2013 Kommunikationsberatung für Teams in medizinischen Einrichtungen Zusammenkommen. Zusammenhalten. Gut zusammenarbeiten. Wann ist eine Beratung/ein Coaching sinnvoll? Mögliche Herausforderungen:  Ihr Team bringt (noch) nicht die volle Leistung? Sie denken, es liegt daran, wie das Team zusammenarbeitet, wie man einander behandelt und miteinander spricht? Wie mit Konflikten umgegangen wird?  Die Arbeitsatmosphäre könnte besser sein? Früher hat die Arbeit mehr Spaß gemacht? Die Bedingungen waren anders und deshalb der Zusammenhalt größer? Jeder arbeitet nur noch vor sich hin?  Veränderte Rahmenbedingungen fordern die Umstrukturierung von Tagesabläufen? Die Abläufe von Pflegekräften und Ärzten sind nicht optimal aufeinander abgestimmt? Daraus resultieren täglich Konflikte?  Unter der Oberfläche schwelen Konflikte? Jeder spürt sie und keiner spricht sie an? Es gibt Grüppchenbildungen, die der Zusammenarbeit schaden und dem Team Energien rauben? Einzelne Teammitglieder fühlen sich ausgegrenzt? Wie können Lösungswege aussehen? Meine Beratungsleistungen nach Maß: Im Teamcoaching bringe ich Ihre Mitarbeiter systematisch miteinander ins Gespräch und damit ins Handeln. Eine sorgfältige Auftragsklärung, bei der auch Einzelgespräche mit Teammitgliedern geführt werden, gehört zur Vorbereitung. Hier ein exemplarischer Ablauf: 1. Krisenherde: Zuerst machen wir uns auf die Suche nach den kritischen Punkten der Zusammenarbeit. Welches sind die Brennpunkte der Station? Diese werden auf kreative Weise an die Oberfläche gebracht. 2. Lösungsansätze: Dann begeben wir uns auf die Suche nach Ressourcen. Wann haben Sie die Situation schon einmal aus eigener Kraft entschärft? Welche Lösungsansätze ergeben sich daraus? Und wie sieht die optimale Zukunft aus? 3. Umsetzung: Aus den Lösungsansätzen werden konkrete, realisierbare Maßnahmen abgeleitet. Besonders dringliche Veränderungen werden gleich im Workshop beschlossen. Andere Entscheidungen werden dem Team nebst Terminierung und Verantwortlichkeiten als Aktionsplan mitgegeben. Das nehmen Sie mit. Ihr betrieblicher Nutzen:  Wenn den Teammitgliedern die Arbeit wieder mehr Spaß macht, sind sie leistungsfähiger.  Ein gutes Team konzentriert sich nicht allein auf die Erfüllung seiner Sachaufgaben, sondern regelt auch die Zusammenarbeit und die Optimierung von Arbeitsprozessen selbst.  „Wenn mich morgens keiner zurückgegrüßt hat, wusste ich schon, dass ich alleine betten werde“, berichtet eine Münchner Pflegekraft. Funktioniert die Kommunikation im Team, werden Fehler verhindert, die durch Missverständnisse oder mangelnde Kooperation entstehen können.  Durch Feedback im Team bekommt jeder einzelne Mitarbeiter die Möglichkeit, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.  Der offene Austausch fördert das Verständnis und damit die Kooperation der Teammitglieder untereinander. Lernen sich die Teammitglieder besser kennen, arbeiten sie füreinander – nicht jeder für sich.
  • 2. Beratung und Coaching – Herausforderungen und Lösungswege, © Christiane Fruht 2013 Veränderungen durch Workshops. Ergebnisse, die die Zusammenarbeit nachhaltig verbessern. Beispiele für Maßnahmen, die von den Stationen direkt umgesetzt wurden:  Zeitkorridore für die Visiten wurden eingeführt. Stations-, Oberarzt- und Chefarztvisiten sind terminiert. Die Pflege dankt das durch Begleitung der Visiten.  Es wurde von Funktions- auf Bereichspflege umgestellt.  Ärzte und Pflege organisierten die Ansprechbarkeit für Anordnungen.  Konflikte innerhalb des Pflegeteams, aber auch zwischen Ärzten und Pflege, wurden geschlichtet.  Tagesabläufe wurden effizienter organisiert, die Tagesabläufe von Ärzten und Pflegern aufeinander abgestimmt.  Es wurden Feedback- und Kommunikationsregeln eingeführt.  Stationsbesprechungen wurden eingerichtet und organisiert.  Stammtische für Ärzte und Pflege wurden eingerichtet, um bessere Arbeitsbeziehungen herzustellen. Bilder sagen mehr als Worte. Eindrücke aus Workshops. Problemanalyse Brennpunkte der Zusammenarbeit werden metaphorisch zum Ausdruck gebracht. Dieses ist eine mögliche Vorgehensweise, um Probleme zu definieren. Zeichnerisch lässt sich intensiver ausdrücken, was die Mitarbeiter bewegt, weil hier sowohl die analytische als auch die intuitive, emotionale Ausdrucksfähigkeit gefordert wird. Ferner muss sich innerhalb der Kleingruppen darauf geeinigt werden, wie das Bild aussehen wird. Hiervon profitiert auch die Problemdefinition. Die Zeichnungen stammen von Chefärzten, Oberärzten, Stationsärzten, Stationsleitungen und Pflegedienstkräften. Einige Beispiele:  Ärzte und Pflege verstehen sich nicht. Innerhalb des Pflegeteams ist die Wahrnehmung füreinander eingeschränkt.
  • 3. Beratung und Coaching – Herausforderungen und Lösungswege, © Christiane Fruht 2013  Das Pflegeteam wird als taub und ohnmächtig gegenüber der Führungsebene des Krankenhauses wahrgenommen.  Es wird eine starke Hierarchie und Arbeitsbelastung empfunden. Das Team spürt Wertschätzung durch die Stationsärzte.
  • 4. Beratung und Coaching – Herausforderungen und Lösungswege, © Christiane Fruht 2013  Ärzte und Pflege reden aneinander vorbei.  Das Pflegeteam fühlt sich bei Entscheidungen ausgeschlossen.
  • 5. Beratung und Coaching – Herausforderungen und Lösungswege, © Christiane Fruht 2013  Das Pflegeteam ist durch Anforderungen von außen überlastet.
  • 6. Beratung und Coaching – Herausforderungen und Lösungswege, © Christiane Fruht 2013 Lösungsfindung Bei der Suche nach „Sternstunden“ wird nach Ausnahmen und Erleichterungen bezüglich der Probleme gefragt. Dass heißt, es werden bereits einmal erprobte Lösungsansätze als Ressourcen definiert. Den Mitarbeitern wird die eigene Gestaltungskraft und Verantwortung bewusst gemacht. Aus diesen Sternstunden werden Lösungen entwickelt. Die konkrete Umsetzung wird geplant. Einige Beispiele:  Eine Ärztin organisiert die Zusammenarbeit mit dem Pflegeteam neu.
  • 7. Beratung und Coaching – Herausforderungen und Lösungswege, © Christiane Fruht 2013  Ein Team erarbeitet Lösungen für die Optimierung des Informationsflusses und etabliert eine Feedbackkultur.
  • 8. Beratung und Coaching – Herausforderungen und Lösungswege, © Christiane Fruht 2013 Aktionspläne Auf diese demokratische Weise erarbeitete Lösungsansätze werden von den Mitarbeitern getragen. Sie sind motiviert, das Besprochene umzusetzen. Hierzu trägt auch das öffentliche Bekenntnis des Verantwortlichen bei, der noch mit der Gruppe die ersten konkreten Schritte Richtung Ziel definiert. Einige Beispiele:  Aktionsplan einer Station.  Ein Team legt Feedback- und Kommunikationsregeln für den Umgang miteinander fest.