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„Pflege 2025 - (M)eine Vision“




Niederrheinischer Pflegekongress,
    Neuss, im September 2012


Werner Göpfert-Divivier, iSPO-Institut Saarbrücken
 www.ispo-institut.de; Mail: ispo@inspo-institut.de
„Heute schon das tun, woran andere erst morgen denken. …“
                    (Heraklit von Ephesos)

• Was ist das Ziel meines Vortrags?
  Ich stelle mir vor, dass Sie meinen Überlegungen Ihre eigenen
  Prognosen entgegensetzen und Schlüsse für die Weiterentwicklung
  Ihrer Dienste und Einrichtungen ziehen.

• Es geht nicht darum, ob SIE ODER ICH „richtig liege/n“. Es geht um
  IHRE SCHLUSSFOLGERUNGEN.

• In meiner Vision 2025 stecken viele Anregungen. Welche davon sind für
  Sie plausibel? Und was tun Sie?

• Dies ist (m)ein Beitrag zum Erarbeiten einer Langzeitprojektion für
  Ihre Einrichtung. Es gilt die Zukunft innovativ zu denken. Konzipieren
  Sie Ihre Entwicklungsstrategie!

• Ich bin mir sicher: Wer „morgen“ die ersten, gezielten Schritte tut, hat
  „übermorgen“ die Nase vorn!


                                                                             2
Szenario-Methode zur Vorurteilsabwehr
„Wer Visionen hat, muss zum Psychiater“ !?




                                             3
Diese Aspekte sind eingeflossen. Ich versuche sie aus dem Blickwinkel
                des EHEPAARES K R E I S darzustellen ( I )


•    Die Demographie hat Spuren in allen Lebensbereichen hinterlassen
      – Unterschiedliche Entwicklungen i. Bevölkerungsgruppen +
         Sozialräumen
      – Auswirkungen auf die Erwerbstätigkeit und die Fachpflege
      – Pflege- und Gesundheitsbranchen sind Job-Motoren
      – Erfolgsfaktoren: Ausreichendes, GUTES Personal und „Kunden-
         orientierung ´in echt`“ (wenig Fluktuation)

•    Veränderte Rahmenbedingungen prägen das Zusammenleben
      – Sozialstaat oder was davon übrig ist
      – Die Armut-Reichtum-Problematik („die Schere geht weiter auseinander“)
      – Menschen entwickeln Überlebensstrategien
      – Ehrenamt - Bürgerarbeit - Freiwilligenhilfe - Selbsthilfe
      – Gravierende Veränderungen in (Alten-/Pflege-)Heimen + Pflegediensten
        und im Selbstverständnis von „Pflege“ und „Qualität“



                                                                           4
Diese Aspekte sind eingeflossen ( II )



„Die Musik spielt in den Sozialräumen!“
    – Nachhaltigkeit versus Globalisierung
    – Neue Formen der Solidarität
    – Selbsthilfe-/Selbstorganisations-
      prozesse
    – „Subsistenzwirtschaft“
    – Es gibt eine bunte Angebotspalette
      für Lebenslagen, Altersgruppen +
      Bevölkerungsschichten zwischen
      „Kultur + Teilhabe“, Alltagsassistenz,   „Reisebüros müssen Service verbessern -
      Gesundheit + chronischer Krankheit,      Ältere sind als Kunden immer wichtiger“
      Pflege … und Sterben                     Nov. 2011: „Jakobsweg für Trauernde!“

    – „Inklusion“ ist Realität
    – „Neue Zuschnitte“ gibt es vielfach



                                                                                       5
Das Ehepaar Kreis 2025
      „´Wir haben unser Leben lang gearbeitet, jetzt sollen die
                   Jungen mal was für uns tun`. -
               Dieser Slogan ist NICHT unser Motto!“

Gisela, 73                                             Wolfgang, 75
war bis 68 kaufm.                                      Elektriker, bis 70
Angestellte,                                           in einem Kleinbetrieb
oft in Teilzeit
                                                       VZ-Stelle (42 h/W.)
Hatte lange
                                                       Zuletzt noch 10 h/W
Familienphasen
                                                       gearbeitet
zuletzt Teilzeit
                                                       Rente:
gearbeitet
                                                       „überschaubar“
Rente = „sehr Wenn das Geld reicht, reisen sie gerne.
überschaubar“ Ihre Wurzeln sind die sozialen Netzwerke.
                Sie sind aktiv im Stadtteil + im Verein.
               Sie organisieren ihre Interessen und die
              anderer. Sie wollen nicht „Zielgruppe sein“               6
Das Ehepaar Kreis: 2025
                                   Lebt in einer senioren- + familien-
                                   freundlichen Kleinstadt
                                   Die Gegensätze zwischen
                                   arm + reich, jung + alt sind scharf
                                   3 Kinder, 6 Enkel; leben weit entfernt
                                   Zwischen den Generationen lebt man
                                   „Intimität auf Abstand“. Das ist
                                   realistisch.

Innerfamiliäre Absprache: Vermögen der Eltern wird eingesetzt, denn
die wollen „wenn möglich bis zum Schluss“ zu Hause leben.
Sie haben sich mit Freunden in einer Stiftung organisiert und sind im
Stadtteil aktiv.
Sie wissen was sie wollen und sie treten für sich und andere ein.
Regionale Geschäfte + Anbieter werden bevorzugt. Misstrauen gegen-
über Großunternehmen + überregionalen (Sozial-)Konzernen.        7
2025: Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen haben
                  sich deutlich verändert!

         Die Demographie hat ihre Spuren hinterlassen

Der Bevölkerungsrückgang ist drastisch!

Der ländliche Raum ist massiv
betroffen; die Städte unterschiedlich,
der Osten stärker als der Süden und
der Westen; im Norden geht die
Schere weit aus einander.

Deutschland hat noch 8 Bundesländer!

Sozial-/Pflege- und Gesundheits-
branche sind Wirtschaftsfaktor

Fachkräftemangel ist immer noch ein Thema (für Einzelne eine Wachs-
tumsbremse; andere haben pfiffige Lösungen gefunden)
                                                                      8
2025: Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen haben
               sich deutlich verändert! (II)


               High-Tech-Hilfsmittel zuhause und in der
               Öffentlichkeit sind selbstverständlich.
               „Hausnotruf“ war vorgestern. Standard sind
               „Dienstleistungsmodule“ („Serviceroboter“).
               Sensor- und Sprachsteuerung gibt´s nicht nur
               in der „intelligenten Küche“ oder im Bad.
               Züge werden von der Leitstelle ferngesteuert




                                                              9
Die gealterte Gesellschaft
        zeigt Auswirkungen in den Belegschaften

Personalentwicklung ist Führungsaufgabe
auf allen Leitungsebenen
„Vereinbarkeit v. Familie + Beruf“ (= Ver-
sorgung v. Kindern + Hochbetagten)
Die (Pflege-)Unternehmen bieten
passgenaue Anstellungsarrangements
Kreative Personalbindungsprogramme
Selbstverständlich: „pfiffiger Personalmix“.
Die Formel: viele Assistenzkräfte, aus-
reichend Fachkräfte (hochspezialisiert),
multiethnische Belegschaft; top qualifizierte
Führungskräfte.
„Lasst uns die halten, die wir haben;
bessere zu finden, ist kaum möglich!“
                                                  10
2025 selbstverständlich:
           Das Gehalt ist lediglich ein Teil der Bezahlung!

  Alle Ressourcen des Trägers stehen der Belegschaft zur Verfügung

Für MA mit Kindern + Jugend-                  Für MA als pflegebedürftige
lichen                                        Angehörige
   - Kindertagesstätte                          - Pflegedienst
   - Sonderkindergarten                         - Seniorenheim
   - Jugendzentrum                              - Tages- und Kurzzeitpflege
   - Tagesmüttervermittlung                     - Mobiler Mittagstisch
   - Hortbetreuung                              - Hausnotruf
   - Hausaufgabenhilfen                         - Seniorenreisen
   - Ferienangebote                             - Betreuungsangebote

                 Programme für (ergraute) Mitarbeitende mit
                        Vereinbarkeitsproblemen!

Unsere Beratungsangebote                       Unsere allgemeinen Angebote -
auch für die MA!                               selbstverständlich auch f. d. MA!
  - Familienbeauftragte                         - Haushaltsnahe
  - Erziehungsberatung                             Dienstleistungen
  - Sozialberatung                              - Arbeitsvermittlung
  - Integrationsberatung                        - Sprachkurse
  - Schuldnerberatung                           - Kurangebote
  - Suchtberatung                               - Ehrenamtsbörse              11
2025: „ambulant“ - „teilstationär“ - „stationär“ war gestern!
            Heute: Integrierte (Pflege-)Einrichtungen und Angebote


•   Frühere „stationäre“ Pflege ist weitgehend integrierter Teil in den vielfältig
    ausgebauten regionalen Unterstützungsnetzwerken.

•   Betreutes Wohnen zuhause, (Pflege-)Wohngruppen, Hausgemeinschaften,
    Generationen übergreifendes Wohnen - gibt es vielfältig; sie werden von
    passgenau zusammengestellten MA-Teams versorgt.

•   Demenzwohngruppen gibt es gut verzahnt in jedem Wohnquartier
    („dezentral organisiert - zentral gesteuert“) .

•   Große Einrichtungen gibt es für Menschen in Spezialsituationen.

•   „Offene Altenhilfe“ und „(Häusliche) Pflege“ sind zu einem neuen Ganzen
    geworden und integrierte Bestandteile neuer Arrangements.

                                                                               12
Der „Pflegedienst“ ist zum
            Leuchtturm im Sozialraum geworden

Am Wohnort des Ehepaars Kreis gibt es zwei „Pflegedienste“.
Sie sind eine wichtige Größe im Sozialraum.
– Impulsgeber und Gestaltungsfaktor.
– „eine Marke“ mit anerkannten Produkten
   und einem sehr guten Image.
– haben Angebote für alle Lebenslagen und
    Altersgruppen (Generationen- und Ethnien
   übergreifend).
– „Alles aus einer Hand“ nicht als Floskel sondern „in echt“!
– „Frühe Hilfen/Alltagsassistenten“ heißt die Einstiegsunterstützung; bei
   Bedarf gibt´s die (Pflege-)Wohngruppe
– sind horizontal und vertikal gut vernetzt und zentrale Netzwerkpartner
   (Case-/Care-Management)
– Die Unterstützungen reichen von Prävention, über Akuthilfe bis zur
   Rehabilitation
– Zudem gibt es Angebote „Kultur und Teilhabe“ über „Daseinsfür-
   sorge“, Wellness und Reisen bis zur Hospizbegleitung.
                                                                            13
Die Musik spielt in den Gemeinden, Stadtteilen,
  Wohnquartieren - und in den örtlichen Organisationen!

Bürgeragenturen, Gemeinwesenprojekte,
Community Organizing, Stadtteilmoderatoren,
Bürgerbeteiligung durch Volksentscheide,
„Stadtteilbudgets“
Varianten zum Ehrenamt heißen Bürger-
arbeit , Freiwilligenhilfe, Selbstorganisation
Für viele wichtig: „Etwas hinzuverdienen
ohne Anrechnung a. d. Rente/Transferleistungen
„Tafeln“, „Sozialkaufhäuser“, „Kleiderbörsen“ gibt es überall.
Weit verbreitet: Das Engagement für eigene Belange
(„Subsistenzwirtschaft“)
Neue Kultur des intergenerativen Zusammenlebens im Wohnquartier


                                                                  14
Das Ehepaar Kreis?
Sie leben 2025 und engagieren sich „mittendrin“

                      Viele Nachbarn sind „Deutsche mit
                      Migrationshintergrund“
                      Ihr Haus ist barrierefrei umgebaut
                      Eine Wohnung i. Haus: preiswert
                      vermietet an eine jüngere Familie
                      „Hilfe auf Gegenseitigkeit“
                      Sie nehmen Dienste der örtlichen
                      Agentur für Alltagsassistenz in Anspruch
                      Die meisten Helfer/-innen wohnen
                      „in der Nähe“



„Wir haben immer das Ziel im Blick: Absicherung
 unserer Unabhängigkeit und Selbständigkeit!“
                                                           15
2025 hat der („magere“) Sozialstaat
     vermehrte Selbstverantwortung „produziert“

Bürgerkassen sichern die Grundsicherung.
Die Schere zwischen arm und reich ist weit
auseinander gegangen.
Übergreifendes persönliches Budget!
Unterstützungspaket werden zunächst unab-
hängig von der Kostenträgerfrage geschnürt.
„Abgestufte Qualitäten“ sind üblich.

                      Qualitätsprüfungen sind verbraucher-
                      freundlich und kostengünstig organisiert.
                      Orientierungshilfen sind meist:
                      der Verbraucherschutz, veröffentlichte
                      Kundenbewertungen, Internetportale,
                      Soziale Netzwerke, die Empfehlung der
                      Nachbarn.


                                                                  16
Pflege wird 2025 ganz anders definiert …


Vor Jahren dann doch noch realisiert: Der erweiterte
Pflegebedürftigkeitsbegriff.
Es geht um das Management der Ressourcen, um
Unterstützung bei der Selbsthilfe und um Prävention.
Leistungserbringung im Minutentakt ist lange her.
„Pflege“ ist e i n Teil der Unterstützungs-
arrangements (wird hochspezialisiert erbracht).
Ausländische (Spezial-)Fachkräfte und ein Heer
von Assistenzkräften (oft mit Migrations-
hintergrund) sind selbstverständlich.

High-Tech-Hilfsmittel sind im Einsatz; regelmäßiges
Case- + Care-Management sind Standard.



                                                       17
Pflege wird 2025 ganz anders definiert und umgesetzt

                            „(Alten-)Heime“ sind oft (Demenz-)
                            Wohngruppen, als Hospiz organisiert
                            und mitten in den Wohnvierteln
                            Viele Einrichtungen haben öffentliche
                            Cafés, ein Restaurant, die Stadt-
                            teilbibliothek, man bietet regelmäßige
                            Kultur-Events; manche umfassen ein
                            Hotel.
                            Tagesbetreuungsgruppen und
                            Zentren plus ergänzen klassische
                            Tages- und Kurzzeitpflege und sind
                            etablierte Elemente häuslicher Hilfen

 Neue Formen der Nutzermitbestimmung haben sich etabliert!
          Ombudsleute sind selbstverständlich;
  sie sind eng angebunden an den örtlichen Seniorenrat
                                                               18
Das Ehepaar Kreis 2025:
   „Wir pflegen unsere Fähigkeiten, managen unsere Möglichkeiten
                    und helfen uns und anderen!“

                             Sie leisten Bürgerarbeit i. d. benachbarten
                             Demenzgruppe im Stadthaus.
                             Frau Kreis ist Ombudsfrau, Mitglied im
                             Seniorenrat der Stadt und „Vorlese-Oma“ in
                             der KiTa.
                             Er arbeitet im „Selbsthilfe ´Baumarkt`“.
                             Im Bürgerzentrum machen sie mit in der
                             Wandergruppe und im Internetcafé.
                              Fahrten + Reisen buchen sie bei
                             „senioserv“.
                             Beide verdienen etwas hinzu - und leisten
                             sich eine Alltagshilfe.

  „Wir haben begriffen: Es ist wichtig, für den gesamten Stadtteil
einzutreten. Alt und Jung miteinander ! Das ist das Erfolgsrezept!“
                                                                   19
Pflege wird 2025 ganz anders definiert und umgesetzt

Im Verbundsystem wird medizinische und
pflegerische Hilfe für alt und jung durch
verlässliche Alltagsassistenz und Teilhabe am
Leben im Ort ergänzt.
Gesundheitszentren umfassen u.a. die
nötigen ärztlichen Ressourcen
Helferinnen flankieren professionelle Hilfen.
Freiberufliche Hilfelotsen sind ihren Preis
wert und ersetzen die „Pflegestützpunkte“

Generationsübergreifendes Handeln anstatt der
früheren alters- bzw. lebenslagenspezifischen
kommunalen Hilfen.
                          Das Motto „Frühe Hilfen und Prävention“
                          bestimmt die kommunale Sozialpolitik.

                                                               20
Herr Kreis:
„Die Befürchtung, dass alles schlechter wird, ist
nicht eingetreten. Politik + Bürgerschaft haben
    gestritten und sich zusammengerauft!“


                             Die Grenzen zwischen den
                             Unterstützungsebenen sind
                             aufgehoben.
                             Passgenaue Hilfen im Sozialraum
                             sind entstanden.
                             „Blaupause“ war die Sozialraum-
                             orientierte Jugendhilfe
                             („so viel Ressourcen wie möglich
                             im Sozialraum lassen“).
                             Abgestufte Hilfen bis hin zur
                             Rundum-Versorgung und Palliative
                             Care sind heute überall möglich.

                                                          21
Das letzte Wort … hat Gisela Kreis




„Mein Mann und ich pflegen unsere Stärken. Wir bringen
       uns zu unserem und dem Wohl aller ein.
               Schwächen bejammern?
              Dazu haben wir keine Zeit.
       Das Glas ist halbvoll und nicht halbleer!“
                                                         22
Danke für Ihr Interesse …




Wege, die in die Zukunft führen,
liegen nie als Wege vor uns.
Sie werden erst zu Wegen, wenn
WIR sie gehen.
                   (Franz Kafka)




                                               23

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NPK2012 - Werner Göpfert-Divvier: Pflege 2025 - (M)eine Vision

  • 1. „Pflege 2025 - (M)eine Vision“ Niederrheinischer Pflegekongress, Neuss, im September 2012 Werner Göpfert-Divivier, iSPO-Institut Saarbrücken www.ispo-institut.de; Mail: ispo@inspo-institut.de
  • 2. „Heute schon das tun, woran andere erst morgen denken. …“ (Heraklit von Ephesos) • Was ist das Ziel meines Vortrags? Ich stelle mir vor, dass Sie meinen Überlegungen Ihre eigenen Prognosen entgegensetzen und Schlüsse für die Weiterentwicklung Ihrer Dienste und Einrichtungen ziehen. • Es geht nicht darum, ob SIE ODER ICH „richtig liege/n“. Es geht um IHRE SCHLUSSFOLGERUNGEN. • In meiner Vision 2025 stecken viele Anregungen. Welche davon sind für Sie plausibel? Und was tun Sie? • Dies ist (m)ein Beitrag zum Erarbeiten einer Langzeitprojektion für Ihre Einrichtung. Es gilt die Zukunft innovativ zu denken. Konzipieren Sie Ihre Entwicklungsstrategie! • Ich bin mir sicher: Wer „morgen“ die ersten, gezielten Schritte tut, hat „übermorgen“ die Nase vorn! 2
  • 3. Szenario-Methode zur Vorurteilsabwehr „Wer Visionen hat, muss zum Psychiater“ !? 3
  • 4. Diese Aspekte sind eingeflossen. Ich versuche sie aus dem Blickwinkel des EHEPAARES K R E I S darzustellen ( I ) • Die Demographie hat Spuren in allen Lebensbereichen hinterlassen – Unterschiedliche Entwicklungen i. Bevölkerungsgruppen + Sozialräumen – Auswirkungen auf die Erwerbstätigkeit und die Fachpflege – Pflege- und Gesundheitsbranchen sind Job-Motoren – Erfolgsfaktoren: Ausreichendes, GUTES Personal und „Kunden- orientierung ´in echt`“ (wenig Fluktuation) • Veränderte Rahmenbedingungen prägen das Zusammenleben – Sozialstaat oder was davon übrig ist – Die Armut-Reichtum-Problematik („die Schere geht weiter auseinander“) – Menschen entwickeln Überlebensstrategien – Ehrenamt - Bürgerarbeit - Freiwilligenhilfe - Selbsthilfe – Gravierende Veränderungen in (Alten-/Pflege-)Heimen + Pflegediensten und im Selbstverständnis von „Pflege“ und „Qualität“ 4
  • 5. Diese Aspekte sind eingeflossen ( II ) „Die Musik spielt in den Sozialräumen!“ – Nachhaltigkeit versus Globalisierung – Neue Formen der Solidarität – Selbsthilfe-/Selbstorganisations- prozesse – „Subsistenzwirtschaft“ – Es gibt eine bunte Angebotspalette für Lebenslagen, Altersgruppen + Bevölkerungsschichten zwischen „Kultur + Teilhabe“, Alltagsassistenz, „Reisebüros müssen Service verbessern - Gesundheit + chronischer Krankheit, Ältere sind als Kunden immer wichtiger“ Pflege … und Sterben Nov. 2011: „Jakobsweg für Trauernde!“ – „Inklusion“ ist Realität – „Neue Zuschnitte“ gibt es vielfach 5
  • 6. Das Ehepaar Kreis 2025 „´Wir haben unser Leben lang gearbeitet, jetzt sollen die Jungen mal was für uns tun`. - Dieser Slogan ist NICHT unser Motto!“ Gisela, 73 Wolfgang, 75 war bis 68 kaufm. Elektriker, bis 70 Angestellte, in einem Kleinbetrieb oft in Teilzeit VZ-Stelle (42 h/W.) Hatte lange Zuletzt noch 10 h/W Familienphasen gearbeitet zuletzt Teilzeit Rente: gearbeitet „überschaubar“ Rente = „sehr Wenn das Geld reicht, reisen sie gerne. überschaubar“ Ihre Wurzeln sind die sozialen Netzwerke. Sie sind aktiv im Stadtteil + im Verein. Sie organisieren ihre Interessen und die anderer. Sie wollen nicht „Zielgruppe sein“ 6
  • 7. Das Ehepaar Kreis: 2025 Lebt in einer senioren- + familien- freundlichen Kleinstadt Die Gegensätze zwischen arm + reich, jung + alt sind scharf 3 Kinder, 6 Enkel; leben weit entfernt Zwischen den Generationen lebt man „Intimität auf Abstand“. Das ist realistisch. Innerfamiliäre Absprache: Vermögen der Eltern wird eingesetzt, denn die wollen „wenn möglich bis zum Schluss“ zu Hause leben. Sie haben sich mit Freunden in einer Stiftung organisiert und sind im Stadtteil aktiv. Sie wissen was sie wollen und sie treten für sich und andere ein. Regionale Geschäfte + Anbieter werden bevorzugt. Misstrauen gegen- über Großunternehmen + überregionalen (Sozial-)Konzernen. 7
  • 8. 2025: Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich deutlich verändert! Die Demographie hat ihre Spuren hinterlassen Der Bevölkerungsrückgang ist drastisch! Der ländliche Raum ist massiv betroffen; die Städte unterschiedlich, der Osten stärker als der Süden und der Westen; im Norden geht die Schere weit aus einander. Deutschland hat noch 8 Bundesländer! Sozial-/Pflege- und Gesundheits- branche sind Wirtschaftsfaktor Fachkräftemangel ist immer noch ein Thema (für Einzelne eine Wachs- tumsbremse; andere haben pfiffige Lösungen gefunden) 8
  • 9. 2025: Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich deutlich verändert! (II) High-Tech-Hilfsmittel zuhause und in der Öffentlichkeit sind selbstverständlich. „Hausnotruf“ war vorgestern. Standard sind „Dienstleistungsmodule“ („Serviceroboter“). Sensor- und Sprachsteuerung gibt´s nicht nur in der „intelligenten Küche“ oder im Bad. Züge werden von der Leitstelle ferngesteuert 9
  • 10. Die gealterte Gesellschaft zeigt Auswirkungen in den Belegschaften Personalentwicklung ist Führungsaufgabe auf allen Leitungsebenen „Vereinbarkeit v. Familie + Beruf“ (= Ver- sorgung v. Kindern + Hochbetagten) Die (Pflege-)Unternehmen bieten passgenaue Anstellungsarrangements Kreative Personalbindungsprogramme Selbstverständlich: „pfiffiger Personalmix“. Die Formel: viele Assistenzkräfte, aus- reichend Fachkräfte (hochspezialisiert), multiethnische Belegschaft; top qualifizierte Führungskräfte. „Lasst uns die halten, die wir haben; bessere zu finden, ist kaum möglich!“ 10
  • 11. 2025 selbstverständlich: Das Gehalt ist lediglich ein Teil der Bezahlung! Alle Ressourcen des Trägers stehen der Belegschaft zur Verfügung Für MA mit Kindern + Jugend- Für MA als pflegebedürftige lichen Angehörige - Kindertagesstätte - Pflegedienst - Sonderkindergarten - Seniorenheim - Jugendzentrum - Tages- und Kurzzeitpflege - Tagesmüttervermittlung - Mobiler Mittagstisch - Hortbetreuung - Hausnotruf - Hausaufgabenhilfen - Seniorenreisen - Ferienangebote - Betreuungsangebote Programme für (ergraute) Mitarbeitende mit Vereinbarkeitsproblemen! Unsere Beratungsangebote Unsere allgemeinen Angebote - auch für die MA! selbstverständlich auch f. d. MA! - Familienbeauftragte - Haushaltsnahe - Erziehungsberatung Dienstleistungen - Sozialberatung - Arbeitsvermittlung - Integrationsberatung - Sprachkurse - Schuldnerberatung - Kurangebote - Suchtberatung - Ehrenamtsbörse 11
  • 12. 2025: „ambulant“ - „teilstationär“ - „stationär“ war gestern! Heute: Integrierte (Pflege-)Einrichtungen und Angebote • Frühere „stationäre“ Pflege ist weitgehend integrierter Teil in den vielfältig ausgebauten regionalen Unterstützungsnetzwerken. • Betreutes Wohnen zuhause, (Pflege-)Wohngruppen, Hausgemeinschaften, Generationen übergreifendes Wohnen - gibt es vielfältig; sie werden von passgenau zusammengestellten MA-Teams versorgt. • Demenzwohngruppen gibt es gut verzahnt in jedem Wohnquartier („dezentral organisiert - zentral gesteuert“) . • Große Einrichtungen gibt es für Menschen in Spezialsituationen. • „Offene Altenhilfe“ und „(Häusliche) Pflege“ sind zu einem neuen Ganzen geworden und integrierte Bestandteile neuer Arrangements. 12
  • 13. Der „Pflegedienst“ ist zum Leuchtturm im Sozialraum geworden Am Wohnort des Ehepaars Kreis gibt es zwei „Pflegedienste“. Sie sind eine wichtige Größe im Sozialraum. – Impulsgeber und Gestaltungsfaktor. – „eine Marke“ mit anerkannten Produkten und einem sehr guten Image. – haben Angebote für alle Lebenslagen und Altersgruppen (Generationen- und Ethnien übergreifend). – „Alles aus einer Hand“ nicht als Floskel sondern „in echt“! – „Frühe Hilfen/Alltagsassistenten“ heißt die Einstiegsunterstützung; bei Bedarf gibt´s die (Pflege-)Wohngruppe – sind horizontal und vertikal gut vernetzt und zentrale Netzwerkpartner (Case-/Care-Management) – Die Unterstützungen reichen von Prävention, über Akuthilfe bis zur Rehabilitation – Zudem gibt es Angebote „Kultur und Teilhabe“ über „Daseinsfür- sorge“, Wellness und Reisen bis zur Hospizbegleitung. 13
  • 14. Die Musik spielt in den Gemeinden, Stadtteilen, Wohnquartieren - und in den örtlichen Organisationen! Bürgeragenturen, Gemeinwesenprojekte, Community Organizing, Stadtteilmoderatoren, Bürgerbeteiligung durch Volksentscheide, „Stadtteilbudgets“ Varianten zum Ehrenamt heißen Bürger- arbeit , Freiwilligenhilfe, Selbstorganisation Für viele wichtig: „Etwas hinzuverdienen ohne Anrechnung a. d. Rente/Transferleistungen „Tafeln“, „Sozialkaufhäuser“, „Kleiderbörsen“ gibt es überall. Weit verbreitet: Das Engagement für eigene Belange („Subsistenzwirtschaft“) Neue Kultur des intergenerativen Zusammenlebens im Wohnquartier 14
  • 15. Das Ehepaar Kreis? Sie leben 2025 und engagieren sich „mittendrin“ Viele Nachbarn sind „Deutsche mit Migrationshintergrund“ Ihr Haus ist barrierefrei umgebaut Eine Wohnung i. Haus: preiswert vermietet an eine jüngere Familie „Hilfe auf Gegenseitigkeit“ Sie nehmen Dienste der örtlichen Agentur für Alltagsassistenz in Anspruch Die meisten Helfer/-innen wohnen „in der Nähe“ „Wir haben immer das Ziel im Blick: Absicherung unserer Unabhängigkeit und Selbständigkeit!“ 15
  • 16. 2025 hat der („magere“) Sozialstaat vermehrte Selbstverantwortung „produziert“ Bürgerkassen sichern die Grundsicherung. Die Schere zwischen arm und reich ist weit auseinander gegangen. Übergreifendes persönliches Budget! Unterstützungspaket werden zunächst unab- hängig von der Kostenträgerfrage geschnürt. „Abgestufte Qualitäten“ sind üblich. Qualitätsprüfungen sind verbraucher- freundlich und kostengünstig organisiert. Orientierungshilfen sind meist: der Verbraucherschutz, veröffentlichte Kundenbewertungen, Internetportale, Soziale Netzwerke, die Empfehlung der Nachbarn. 16
  • 17. Pflege wird 2025 ganz anders definiert … Vor Jahren dann doch noch realisiert: Der erweiterte Pflegebedürftigkeitsbegriff. Es geht um das Management der Ressourcen, um Unterstützung bei der Selbsthilfe und um Prävention. Leistungserbringung im Minutentakt ist lange her. „Pflege“ ist e i n Teil der Unterstützungs- arrangements (wird hochspezialisiert erbracht). Ausländische (Spezial-)Fachkräfte und ein Heer von Assistenzkräften (oft mit Migrations- hintergrund) sind selbstverständlich. High-Tech-Hilfsmittel sind im Einsatz; regelmäßiges Case- + Care-Management sind Standard. 17
  • 18. Pflege wird 2025 ganz anders definiert und umgesetzt „(Alten-)Heime“ sind oft (Demenz-) Wohngruppen, als Hospiz organisiert und mitten in den Wohnvierteln Viele Einrichtungen haben öffentliche Cafés, ein Restaurant, die Stadt- teilbibliothek, man bietet regelmäßige Kultur-Events; manche umfassen ein Hotel. Tagesbetreuungsgruppen und Zentren plus ergänzen klassische Tages- und Kurzzeitpflege und sind etablierte Elemente häuslicher Hilfen Neue Formen der Nutzermitbestimmung haben sich etabliert! Ombudsleute sind selbstverständlich; sie sind eng angebunden an den örtlichen Seniorenrat 18
  • 19. Das Ehepaar Kreis 2025: „Wir pflegen unsere Fähigkeiten, managen unsere Möglichkeiten und helfen uns und anderen!“ Sie leisten Bürgerarbeit i. d. benachbarten Demenzgruppe im Stadthaus. Frau Kreis ist Ombudsfrau, Mitglied im Seniorenrat der Stadt und „Vorlese-Oma“ in der KiTa. Er arbeitet im „Selbsthilfe ´Baumarkt`“. Im Bürgerzentrum machen sie mit in der Wandergruppe und im Internetcafé. Fahrten + Reisen buchen sie bei „senioserv“. Beide verdienen etwas hinzu - und leisten sich eine Alltagshilfe. „Wir haben begriffen: Es ist wichtig, für den gesamten Stadtteil einzutreten. Alt und Jung miteinander ! Das ist das Erfolgsrezept!“ 19
  • 20. Pflege wird 2025 ganz anders definiert und umgesetzt Im Verbundsystem wird medizinische und pflegerische Hilfe für alt und jung durch verlässliche Alltagsassistenz und Teilhabe am Leben im Ort ergänzt. Gesundheitszentren umfassen u.a. die nötigen ärztlichen Ressourcen Helferinnen flankieren professionelle Hilfen. Freiberufliche Hilfelotsen sind ihren Preis wert und ersetzen die „Pflegestützpunkte“ Generationsübergreifendes Handeln anstatt der früheren alters- bzw. lebenslagenspezifischen kommunalen Hilfen. Das Motto „Frühe Hilfen und Prävention“ bestimmt die kommunale Sozialpolitik. 20
  • 21. Herr Kreis: „Die Befürchtung, dass alles schlechter wird, ist nicht eingetreten. Politik + Bürgerschaft haben gestritten und sich zusammengerauft!“ Die Grenzen zwischen den Unterstützungsebenen sind aufgehoben. Passgenaue Hilfen im Sozialraum sind entstanden. „Blaupause“ war die Sozialraum- orientierte Jugendhilfe („so viel Ressourcen wie möglich im Sozialraum lassen“). Abgestufte Hilfen bis hin zur Rundum-Versorgung und Palliative Care sind heute überall möglich. 21
  • 22. Das letzte Wort … hat Gisela Kreis „Mein Mann und ich pflegen unsere Stärken. Wir bringen uns zu unserem und dem Wohl aller ein. Schwächen bejammern? Dazu haben wir keine Zeit. Das Glas ist halbvoll und nicht halbleer!“ 22
  • 23. Danke für Ihr Interesse … Wege, die in die Zukunft führen, liegen nie als Wege vor uns. Sie werden erst zu Wegen, wenn WIR sie gehen. (Franz Kafka) 23