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Nebendiagnose    -Demenz und Delir-Eine besondere Herausforderung         für die Pflege        Adelheid von Spee M.A.    ...
   Erlebnisort Krankenhaus   Differenzierung: Demenz und Delir   Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung   Herausforder...
Kenne ich einen Menschen mitDemenz, so kenne ich nur einen    Menschen mit Demenz.                © Adelheid von Spee M.A ...
   -   schnell   -   verwirrend   -   unbekannte Sinneseindrücke   -   fremdbestimmt   -   funktional   -   reizüber...
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Delir                             Demenz    akuter Beginn / reversibel       chronischer Verlauf /                      ...
1.   Störungen der Aufmerksamkeit:                            Ja / Nein     Hat der Patient Mühe sich zu konzentrieren?   ...
Es besteht ein Delirium,wenn Punkt 1 und 4 mit „Ja“ beantwortet sindund zusätzlich Punkt 2 oder 3 mit „Ja“beantwortet sind...
Wie sehen wir den         Wie sieht sich der MenschMenschen mit Demenz?      mit Demenz selbst?   alt                   ...
Wie sehen sich die          Wie werden die PflegendenPflegenden selbst?          vom Erkrankten gesehen?    helfend      ...
   Agitation, herumwandern   Rastlosigkeit, Aggressivität   vokale Störungen (rufen, schreien,    lautieren...)   Apat...
   Schmerzen / schlechte Lage   volle Blase / Obstipation   Durst / Hunger   dringende Wünsche   Sehnsucht nach Bekan...
Nach Tom                     Kitwood© Adelheid von Spee M.A     www.pflegeArt.com
   Hilflosigkeit   Überforderung   Ärger / Ohnmacht   Ungerechtigkeit / Empörung   Betroffenheit / Zumutung          ...
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•   Beziehung herstellen•   Sicherheit geben•   Fähigkeiten erkennen und erhalten•   Ängste nehmen•   Wärme geben, Person ...
   Die Lösung ist bereits im Problem enthalten.   Suche nach dem was funktioniert und mache    mehr davon.   Wenn es s...
anerkennen / wertschätzen verhandeln / befähigen entspannen / halten geben und nehmen schöpferisch sein spielen / Si...
   Aktives Zuhören / einfache, positive Sprache    nutzen   wahrgenommene Gefühle benennen   Komplimente machen / loben...
Ich   erlebe den Menschen als:aggressiv               = er setzt sich kraftvoll für                           sich einä...
•   Empathische Grundhaltung•   Beschäftigung•   Dolmetscher der fremden Logik•   Lotse sein in Alltagssituationen•   Alar...
   Ruhe- bei Unruhe, Aktivität bei    Passivität, Entspannung- Anspannung   Einzelne Teilabläufe (Tätigkeiten) im    all...
•   einfache Orientierung•   klarer Tag- / Nachtrhythmus•   geringer Wechsel der Bezugspersonen•   geringer Einsatz von In...
   Im Umgang mit Menschen mit Verwirrtheit            sollen sich stets die bewegen,                         die beweglic...
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NPK2012 - Adelheid von Spee: Verwirrt im Krankenhaus - Nebendiagnose "Demenz und Del…

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Erlebnisort Krankenhaus
Differenzierung: Demenz und Delir
Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung
Herausforderndes Verhalten
Lösungsorientierung
Person-zentrierte Pflege
Beziehungspflege

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NPK2012 - Adelheid von Spee: Verwirrt im Krankenhaus - Nebendiagnose "Demenz und Del…

  1. 1. Nebendiagnose -Demenz und Delir-Eine besondere Herausforderung für die Pflege Adelheid von Spee M.A. © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  2. 2.  Erlebnisort Krankenhaus Differenzierung: Demenz und Delir Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung Herausforderndes Verhalten Lösungsorientierung Person-zentrierte Pflege Beziehungspflege © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  3. 3. Kenne ich einen Menschen mitDemenz, so kenne ich nur einen Menschen mit Demenz. © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  4. 4.  - schnell - verwirrend - unbekannte Sinneseindrücke - fremdbestimmt - funktional - reizüberflutet - unendlich groß © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  5. 5. © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  6. 6. Delir Demenz  akuter Beginn / reversibel  chronischer Verlauf / progredient  wechselndes Verhalten  langsame Veränderungen  reduzierte Aufmerksamkeit  Aufmerksamkeit je nach  veränderter Wachheitsgrad Erkrankungsgrad  oft Halluzinationen  Wachheitsgrad unauffällig  sich verändernde  selten Halluzinationen Wahnvorstellungen  Brüche in Handlungsabläufen © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  7. 7. 1. Störungen der Aufmerksamkeit: Ja / Nein Hat der Patient Mühe sich zu konzentrieren? Ist er leicht ablenkbar?2. Denkstörungen: Ja / Nein Hat der Patient Denkstörungen im Sinne von inkohärentem, paralogischem oder sprunghaftem Denken?3. Quantitative Bewusstseinsstörung: Ja / Nein Jeder Zustand ausser wacher, wie hyperalert, schläfrig, stuporös oder komatös?4. Akuter Beginn und fluktuierender Verlauf: Ja / Nein Gibt es Hinweise dafür, das die in 1-3 beschriebenen Störungen akut aufgetreten sind? Gab es Tagesschwankungen innerhalb der qualitativen und quantitativen Bewusstseinsstörungen? © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  8. 8. Es besteht ein Delirium,wenn Punkt 1 und 4 mit „Ja“ beantwortet sindund zusätzlich Punkt 2 oder 3 mit „Ja“beantwortet sind. © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  9. 9. Wie sehen wir den Wie sieht sich der MenschMenschen mit Demenz? mit Demenz selbst? alt  jung krank  gesund auf fremde Hilfe  Leistungsfähig angewiesen  unauffällig verhaltensauffällig © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  10. 10. Wie sehen sich die Wie werden die PflegendenPflegenden selbst? vom Erkrankten gesehen?  helfend  fremd  ganz nah  Orientierung gebend  bedrohlich  sichernd  schnell  Verstehend  grenzüberschreitend  Wissend was für den Erkrankten gut ist / was er braucht © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  11. 11.  Agitation, herumwandern Rastlosigkeit, Aggressivität vokale Störungen (rufen, schreien, lautieren...) Apathie, Passivität zurückweisen der Pflege Ablehnung der Nahrungsaufnahme  (vgl. Halek & Bartholomeyczek 2006) © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  12. 12.  Schmerzen / schlechte Lage volle Blase / Obstipation Durst / Hunger dringende Wünsche Sehnsucht nach Bekanntem Hektik / Betriebsamkeit Angst / unbekannte Sinneseindrücke © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  13. 13. Nach Tom Kitwood© Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  14. 14.  Hilflosigkeit Überforderung Ärger / Ohnmacht Ungerechtigkeit / Empörung Betroffenheit / Zumutung © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  15. 15. © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  16. 16. • Beziehung herstellen• Sicherheit geben• Fähigkeiten erkennen und erhalten• Ängste nehmen• Wärme geben, Person erhalten• Lebensqualität ermöglichen• Würde belassen• geduldig sein © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  17. 17.  Die Lösung ist bereits im Problem enthalten. Suche nach dem was funktioniert und mache mehr davon. Wenn es so nicht geht, mache es anders. Kleine Änderungen erzielen große Wirkung. Nach de Shazer  © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  18. 18. anerkennen / wertschätzen verhandeln / befähigen entspannen / halten geben und nehmen schöpferisch sein spielen / Sinn geben Impulse aufnehmen( nach Kitwood) © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  19. 19.  Aktives Zuhören / einfache, positive Sprache nutzen wahrgenommene Gefühle benennen Komplimente machen / loben Lebensgeschichte der Person einbeziehen Humorvoll sprechen das Gelingende im Blick haben © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  20. 20. Ich erlebe den Menschen als:aggressiv = er setzt sich kraftvoll für sich einängstlich = er ist sehr vorsichtigapathisch = er schützt sichhandgreiflich = er rettet seine Hautstur = er ist standhaft und ausdauernd © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  21. 21. • Empathische Grundhaltung• Beschäftigung• Dolmetscher der fremden Logik• Lotse sein in Alltagssituationen• Alarmzeichen und Grenzwerte erkennen• Balance zwischen Freiheit und Sicherheit• Geduld und zugestehen „so sein zu dürfen“ © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  22. 22.  Ruhe- bei Unruhe, Aktivität bei Passivität, Entspannung- Anspannung Einzelne Teilabläufe (Tätigkeiten) im alltäglichen Bereich zu einem Ganzen zusammenfügen helfen Das Befinden positiv stimmen Eigeninitiative und Offenheit erreichen © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  23. 23. • einfache Orientierung• klarer Tag- / Nachtrhythmus• geringer Wechsel der Bezugspersonen• geringer Einsatz von Infusionen/ Katheter usw.• minimale Verweildauer• Delir - Prophylaxe © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  24. 24.  Im Umgang mit Menschen mit Verwirrtheit sollen sich stets die bewegen, die beweglicher sind… …in diesem Fall sind es das Krankenhaus. © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com
  25. 25. © Adelheid von Spee M.A www.pflegeArt.com

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