Was sind eigentlich
Open Educational Ressources (OER)?




             Logo: CC-BY-3.0, Jonathas Mello, UNESCO
Ausgangssituation




                                                                           Foto: flickr.com, flickingerbrad
 Digitale Medien halten verstärkt Einzug in den Schulunterricht.

 Apple versucht, auf dem Bildungsmarkt Fuß zu fassen:
  „iBooks 2“ und „iBooks-Author“ (kostenlos, aber nicht frei!)

 Verband Bildungsmedien ruft Plattform „Digitale Schulbücher“ ins Leben
Ausgangssituation




 Der Schulbuchmarkt ist oligopolistisch und wettbewerbsschwach, daran
  ändert auch die Digitalisierung nichts.




                                                                            Foto: flickr.com, iMylene
 Es gibt Schwierigkeiten mit analogen wie digitalen Lehrmitteln,
  z.B. Kopierschutz, Aktualisierung, Weiterverwendung.

 Auch das deutsche Urheberrecht ist nicht zufriedenstellend auf digitale
  Lehr- und Lernmaterialien ausgerichtet.
Bestandsaufnahme & Ausblick
Zwei aktuelle Texte zum Stand der Dinge in Deutschland:


Whitepaper „OER für Schulen in Deutschland“
(März 2012) von Mirjam Bretschneider,
Joran Muus-Merholz und Felix Schaumburg
im Auftrag des „Internet & Gesellschaft Co:llaboratory“


Whitepaper „Digitale Lehrmittelfreiheit:
Mehr als digitale Schulbücher“ (Mai 2012)
von Dr. Leonhard Dobusch, Freie Universität Berlin
im Auftrag von D64 – Zentrum für digit. Fortschritt
(SPD-naher ThinkTank für Netzpolitik)
OER für Schulen in Deutschland
     Verständnis von Open Educational Resources:

     1.   Der Zugang zu den Materialien soll offen sein. (Daraus
          folgt eine Kostenfreiheit.)

     2.   Die Materialien sollen unter einer Lizenz veröffentlicht
          werden, die die Weiterbearbeitung und Weitergabe der
          (bearbeiteten) Materialien ermöglicht.

     3.   Software, Dateiformate, Standards, die bei Erstellung,
          Vertrieb, Weiterbearbeitung und Nutzung zum Einsatz
          kommen, sollen frei zugänglich bzw. unter einer freien
          Lizenz veröffentlicht sein.
Digitale Lehrmittelfreiheit
  Kernidee:

   Die anstehende Digitalisierung von Lehr- und Lernunterlagen
    erfordert auch eine Neukonzeption von Lehrmittelfreiheit.

   Die konsequente Verwendung von OER kann zu mehr
    Wettbewerb und besserer Qualität im Bereich der Lehr- und
    Lernunterlagen führen.

   Voraussetzung dafür ist aber eine Reform der Finanzierung
    und Auftragsvergabe im Bereich von Lehrmitteln.
Derzeitige Aktivitäten
Vorreiter im Bereich OER sind einerseits die USA, andererseits Schwellenländer
wie China und Südafrika.

Neue Geschäftsmodelle: Anbieter wie „Flat World Knowledge“ (USA) bieten
OER-Lehrbücher an und verdienen am Verkauf von Printversionen bzw.
Dienstleistungen.

Deutschland ist ein weißer Fleck, es gibt nur sporadische Initiativen, z.B.
- Wikimedia Foundation (WikiBooks, Wikisource, Wikiversity)
- Creative Commons-Bewegung

Engagierte Pädagog/innen und Lehrer/innen vernetzen sich:
- in der „Initiative für Freie Bildungsmedien“
- auf der Facebook-Seite „ Open Educational Resources – deutsch“
- in einer Online-Diskussionsgruppe bei Diigo.com
Links
Whitepaper „OER für Schulen in Deutschland“
www.joeran.de/dox/Open-Educational-Resources-OER-für-Schulen-in-
Deutschland-V-1-0-Whitepaper-Maerz-2012.pdf

Whitepaper „Digitale Lehrmittelfreiheit: Mehr als digitale Schulbücher“
www.lehrmittelfreiheit.d-64.org

zentrale Sammelstelle für OER-Inhalte: www.oercommons.org

d. FB-Gruppe: http://www.facebook.com/pages/Open-Educational-Resources-
deutsch/151153964985862

dt. Diigo-Gruppe: http://groups.diigo.com/group/openeducationalresources

Weblog zur Förderung von CC & EOR: www.cc-your-edu.de

Was sind eigentlich Open Educational Ressources (OER)?

  • 1.
    Was sind eigentlich OpenEducational Ressources (OER)? Logo: CC-BY-3.0, Jonathas Mello, UNESCO
  • 2.
    Ausgangssituation Foto: flickr.com, flickingerbrad  Digitale Medien halten verstärkt Einzug in den Schulunterricht.  Apple versucht, auf dem Bildungsmarkt Fuß zu fassen: „iBooks 2“ und „iBooks-Author“ (kostenlos, aber nicht frei!)  Verband Bildungsmedien ruft Plattform „Digitale Schulbücher“ ins Leben
  • 3.
    Ausgangssituation  Der Schulbuchmarktist oligopolistisch und wettbewerbsschwach, daran ändert auch die Digitalisierung nichts. Foto: flickr.com, iMylene  Es gibt Schwierigkeiten mit analogen wie digitalen Lehrmitteln, z.B. Kopierschutz, Aktualisierung, Weiterverwendung.  Auch das deutsche Urheberrecht ist nicht zufriedenstellend auf digitale Lehr- und Lernmaterialien ausgerichtet.
  • 4.
    Bestandsaufnahme & Ausblick Zweiaktuelle Texte zum Stand der Dinge in Deutschland: Whitepaper „OER für Schulen in Deutschland“ (März 2012) von Mirjam Bretschneider, Joran Muus-Merholz und Felix Schaumburg im Auftrag des „Internet & Gesellschaft Co:llaboratory“ Whitepaper „Digitale Lehrmittelfreiheit: Mehr als digitale Schulbücher“ (Mai 2012) von Dr. Leonhard Dobusch, Freie Universität Berlin im Auftrag von D64 – Zentrum für digit. Fortschritt (SPD-naher ThinkTank für Netzpolitik)
  • 5.
    OER für Schulenin Deutschland Verständnis von Open Educational Resources: 1. Der Zugang zu den Materialien soll offen sein. (Daraus folgt eine Kostenfreiheit.) 2. Die Materialien sollen unter einer Lizenz veröffentlicht werden, die die Weiterbearbeitung und Weitergabe der (bearbeiteten) Materialien ermöglicht. 3. Software, Dateiformate, Standards, die bei Erstellung, Vertrieb, Weiterbearbeitung und Nutzung zum Einsatz kommen, sollen frei zugänglich bzw. unter einer freien Lizenz veröffentlicht sein.
  • 6.
    Digitale Lehrmittelfreiheit Kernidee:  Die anstehende Digitalisierung von Lehr- und Lernunterlagen erfordert auch eine Neukonzeption von Lehrmittelfreiheit.  Die konsequente Verwendung von OER kann zu mehr Wettbewerb und besserer Qualität im Bereich der Lehr- und Lernunterlagen führen.  Voraussetzung dafür ist aber eine Reform der Finanzierung und Auftragsvergabe im Bereich von Lehrmitteln.
  • 7.
    Derzeitige Aktivitäten Vorreiter imBereich OER sind einerseits die USA, andererseits Schwellenländer wie China und Südafrika. Neue Geschäftsmodelle: Anbieter wie „Flat World Knowledge“ (USA) bieten OER-Lehrbücher an und verdienen am Verkauf von Printversionen bzw. Dienstleistungen. Deutschland ist ein weißer Fleck, es gibt nur sporadische Initiativen, z.B. - Wikimedia Foundation (WikiBooks, Wikisource, Wikiversity) - Creative Commons-Bewegung Engagierte Pädagog/innen und Lehrer/innen vernetzen sich: - in der „Initiative für Freie Bildungsmedien“ - auf der Facebook-Seite „ Open Educational Resources – deutsch“ - in einer Online-Diskussionsgruppe bei Diigo.com
  • 8.
    Links Whitepaper „OER fürSchulen in Deutschland“ www.joeran.de/dox/Open-Educational-Resources-OER-für-Schulen-in- Deutschland-V-1-0-Whitepaper-Maerz-2012.pdf Whitepaper „Digitale Lehrmittelfreiheit: Mehr als digitale Schulbücher“ www.lehrmittelfreiheit.d-64.org zentrale Sammelstelle für OER-Inhalte: www.oercommons.org d. FB-Gruppe: http://www.facebook.com/pages/Open-Educational-Resources- deutsch/151153964985862 dt. Diigo-Gruppe: http://groups.diigo.com/group/openeducationalresources Weblog zur Förderung von CC & EOR: www.cc-your-edu.de