Organisationen im Spannungsfeld
zwischen Kontinuität und Disruption
Entwicklung eines Interventionsansatzes im
Kompetenzmanagement als Beitrag zur Verbesserung der
Veränderungsfähigkeit von Organisationen

Dipl.-Betrw. Kai Reinhardt
Öffentliche Verteidigung
Magdeburg, 22. Januar 2014
Inhalt
1. Problemkontext und Einführung
2. Vorgehen und Methodik
3. Ergebnisse und Schlussfolgerungen
4. Szenarien zur Anschlussfähigkeit der Forschung

Anhang: Ausgewählte Literatur

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Entwicklung eines Interventionsansatzes im Kompetenzmanagement als Beitrag zur
Verbesserung der Veränderungsfähigkeit von Organisationen

22.01.2014

2
1. Einführung in den
Forschungsgegenstand
Kompetenzmanagement-Diskurs
Verstärktes Interesse an
Diagnostik und
Steuerung von
Individualkompetenzen
im Rahmen von WM
Organisatorische
Aspekte gewinnen
an Relevanz
Implizite Diskussion im
Kontext von
Bildungsforschung und
Qualifikation

Konvergenz der Themen
rund um HR-/ Orgentw.,
Kontextualisierung im
Talent Management und
Talent Sciences
Kompetenzmanagement dient dem Aufbau von
Handlungsfähigkeit
Abgrenzung von klassischer PE
und Weiterbildung
Kompetenzmanagement … geht über
das traditionelle Verständnis von Ausund Weiterbildung hinaus, indem
Lernen, Selbstorganisation, Nutzung und
Vermarktung individueller Kompetenzen
integriert werden.
North/Reinhardt 2005

Sicht der
Organisationsforschung
Steuerung und Entwicklung der
strategischen Fähigkeiten einer
Organisation

Sicht der
Bildungsforschung
Transparente Beschreibung,
Messung, Entwicklung von Skills

Befähigung der
Akteure /
Organisation zum
kompetenten
Handeln

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Verbesserung der Veränderungsfähigkeit von Organisationen

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Ursachen für Kompetenzanpassung
in Forschung bislang wenig expliziert

Je stärker die
Disruption, umso
höher das
Kompetenzrisiko

Ursache:

Antwort:

Überwindung des
Zustandes der
inneren
Unsicherheit und
Vermeidung von
Kompetenzrisiken

Laufende
Überprüfung
organisationaler
Fähigkeiten und
Kompetenzstrukturen

Risiken der
Umwelt

Antizipation
der Akteure

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Fragestellung

>Welche Bedeutung hat
Kompetenzmanagement beim Umgang
von Organisationen mit Wandel?

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Theoretische Zugänge zur Analyse der Kopplung
zwischen Umweltrisiko und Handlungsfähigkeit
Organisationsentwicklung
Kompetenzmanagement

Forschungsperspektiven

Transformationsforschung

Input-Perspektive

Systemtheorie

Output-Perspektive

Innere und äußere
Umweltwirkungen als
exogene
Einflussbereiche

Interventionen in die
Kompetenz-strukturen
der Organisation

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Organisationen und ihre Mitarbeiter sind Teil
evolutionärer & transformativer Entwicklungen
Veränderungen der inneren und äusseren Umwelt ….
Politik

Technologie

… führen zu ganzheitlichen Veränderungen in
mikroökonomischen Organisationsstrukturen, z.B.

Ökonomie

Risiko

Demographie

Bildung

Strategie /
Organisation
u.a. Unternehmenskultur,
Lokalisierung, Standorte,
Produktplanung, Märkte

Unternehmenskultur

Gruppe / Team
Kollektiv

u.a. Sozialverhalten, Wissensteilung,
Kommunikationskultur,
Dezentralisierung

Risiko
Kommunikationsverhalt.

Führungsstil

Unsicherheit

Individuum / Mitarbeiter /
Führungskraft
u.a. Bildung / Lernen,
Mentale Modelle

Risiko
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9
Beispiel

Disruptive
Technologien.

Primärrisiko: Zerstörung des Marktes
für Personal Computer
Sekundärrisiken: Veränderungen im
Kommunikationsverhalten,
Medienumgang, Erhöhung der digitalen
Arbeitsproduktivität, neue
Servicemodelle etc.
Primärrisiko: Veränderung der
Gesundheitssektors durch Outpatient
Clinics
Sekundärrisiken: Veränderung in der
Gesundheitsvorsorge, Monopolisierung
des Gesundheitssektors,
Kostenorientierung, Qualitative
Veränderungen, SelbstmanagementKompetenz bei Patienten, Telemedizin
Beispiel

Disruptive
Geschäftsmodelle
Kompetenzanpassung als organisatorisches
Risiko wenig systematisiert
> Unternehmen sind Kompetenzrisiken ausgesetzt : Mitarbeiterverlust (30%) & SkillVerlust (18%)*
> Wahrgenommenes Risiko des Verlustes von Mitarbeiterkompetenzen wird mit 53%
höher eingestuft als Risiko von Wetterereignissen (45%) oder Terrorismus (43%)
Welche Events haben im letzten Jahr ein disruptives Risiko ausgelöst?

Was waren die am stärksten wahrgenommenen Risiken?

Quelle: * Woodman, Hutchins 2011

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2. Vorgehen und Methodik
Forschungsziel: Explizierung der BlackBox
«Ursachen der Kompetenzanpassung»
Konditionen
> Disruptive Komplexität kann zu organisatorischer
Unsicherheit führen
> Anforderungen aus der Umwelt und der
Kompetenzbasis sind nicht immer deckungsgleich
> Risikobewertung kann Aufbau von Resilienz
begünstigen

Wenn disruptive Risiken systematisch und systemisch
mit einem Kompetenzmanagement erkannt und
bewertet werden, dann ist eine Organisation in der
Lage, Wandel in der Umwelt besser zu bewältigen.

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Ablauf der Untersuchung entlang der
Kopplungspunkte im Interventionsrahmen
1

Output: Wichtige Umweltfaktoren der
inneren und äusseren Umwelt (im
Fokus ausgewählte Risiken aus zwei
systemische Ebenen des St. Galler
Modells)

Identifikation relevanter Umweltfaktoren im
Kompetenzdiskurs und angrenzender /
komplementärer Forschungsgebiete

F a k t o r e n

Deduktion von
KompetenzmanagementStrategien

4

Beurteilen der Wirkungskraft und
Wirkungsebene in der Organisation,
Diskussion der Veränderungswirkung
und Veränderungsebene, Qualitative
Bestimmung der direkten und
nachgelagerten Wirkung auf die
Organisation

2

Aggregieren der Informationen zu den
Wirkungskräften zu Interventionsclustern

3
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15
Methodische Teilschritte:

Identifikation

Evaluation

Deduktion

Konklusion

1
WAHRNEHMEN

Teilschritt 1: Evaluierung wichtiger Einflüsse
der inneren und äusseren Umwelt

Vorgehen: Vorbereitung der Diskussion durch Analyse des Suchraums und Identifikation
von Umwelteinflüssen anhand S. Galler Modell
Filter: St Galler
Modell

Auswahl von zwei
systemischen
Ebenen des St.
Galler Modells nach
Ruegg-Sturm
Einflüsse der inneren
Umwelt

Einflüsse der äußeren
Umwelt

Systemische Ebene der
«Interaktionsthemen» im St.
Galler Modell

Systemische Ebene der
«Umweltsphären» im St.
Galler Modell

Anm. aus Gutachten:
Mit dem gewählten
empirischen Ansatz kann nur
ein Teilausschnitt des
Erkenntnisobjektes bearbeitet
werden.

•

•
•
•
•

u.a. Verständnis zum
Kompetenzbegriff
•
•
Selbstorganisative
Kompetenzstrukturen
•
Instanzielle Kompetenzperspektive •
Individuelle Kompetenzentwicklung

u.a. Ökonomische
Kompetenzorientierung
Kompetenz- und Wissensarbeit
Demographische Entwicklung
Mobilität von Wissen und Kompetenz
Innovation unter unsicheren
Bedingungen
2

Methodische Teilschritte:

Identifikation

Evaluation

Deduktion

Konklusion

BEURTEILEN

Teilschritt 2: Impuls- und Wirkungsanalyse
der Umweltfaktoren
Vorgehen: Bewertung der Umweltfaktoren anhand eines qualitativen
Analyserasters entlang der Dimensionen Akteur und Disruptivität

Dimensionen:
1. Veränderungswirkung >
von emergent bis disruptiv
2. Akteursebene > von
Mitarbeiter bis
Organisation
2

Methodische Teilschritte:

Identifikation

Evaluation

Deduktion

BEURTEILEN

Teilschritt 2: Impuls- und Wirkungsanalyse
der Umweltfaktoren

Konklusion
Methodische Teilschritte:

Identifikation

Evaluation

Deduktion

Konklusion

3
EINGREIFEN

Teilschritt 3: Aggregation systemischer
Veränderungsmuster (Coping-Cluster)

Vorgehen: Systematisierung der Wirkungen in einem Ordnungssystem der
Wirkungsstärken nach Wirkungsstärke / Disruptivkraft

Anm. aus Gutachten:
Durch systemischen Charakter ist
die empirische Aussagekraft bzgl.
der Zusammenhänge zwischen
Kompetenzstruktur und
Wirkungskraft eingeschränkt.
Breiter angelegtes
Forschungsdesign wäre ggf
angebracht.
Methodische Teilschritte:

4
ERSCHLIESSEN

Identifikation

Evaluation

Deduktion

Konklusion

Teilschritt 4: Kompetenzmanagement-Strategien als
Antwort auf disruptive Risiken

Vorgehen: Deduktion verschiedener Kompetenzmanagement-Strategien,
als jeweilige Antwort auf die disruptiven Wirkungscluster
Methodische Teilschritte:

4
ERSCHLIESSEN

Identifikation

Evaluation

Deduktion

Konklusion

Teilschritt 4: Kompetenzmanagement-Strategien
als Antwort auf disruptive Risiken

> Entwicklung von vier Empfehlungen zum Aufbau von Resilienz im
Rahmen eines Kompetenzmanagements (Coping-Strategien)

• Empfehlungen / Interventionsstrategien

• kompetenzorientierte Systemveränderung
• Aufbau von Erneuerungskompetenz
• Kompetenzdynamisierung
• Kompetenzflexibilisierung
3. Ergebnisse und
Schlussfolgerungen
Verifizierung der Hypothese

Wenn disruptive Risiken systematisch und systemisch mit
einem Kompetenzmanagement erkannt und bewertet
werden, dann ist ein Unternehmen in der Lage,
Umweltrisiken zu antizipieren.

Hypothese wird bestätigt.
Allerdings mit Einschränkungen hinsichtlich der
Wirkung eines Kompetenzmanagements auf die
Gesamtorganisation.

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Für die Wirkung eines Kompetenzmanagement
auf Umweltrisiken lässt sich schlussfolgern….

Ergebnisse und Erkenntnisbereiche der Forschung:
> Kompetenzmanagement kann eingeschränkt Antworten auf
Umweltrisiken liefern, jedoch ist die singuläre Wirkung ggf
eingeschränkt
> Der Erfolg eines Kompetenzmanagements kann u.U. durch die
Systematisierung der Risikoevaluation an den Schnittstellen zur
Umwelt erhöht werden
> Die Etablierung von Lernen, Lernförderung und Selbstreflexion ist
Kernaufgabe zukünftiger Kompetenzentwicklungen.

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3. Szenarien zur
Anschlussfähigkeit der
Forschung
Transfermöglichkeiten der Forschungsergebnisse
Wissenschaftlicher Kontext

Anwendungskontext

Bildungswissenschaft / Pädagogik
> Curriculare Strukturen unter dem Einfluss
von kontinuierlichem Wandel
> Sozialisation von Mitarbeitern unter der
Prämisse der Destabilisierung

> Präventivsysteme im Umgang mit
Umweltrisiken (ISO?)
> Talent Sciences und Analytics
> Expert Localization und –
management
>…

Organisationsentwicklung
> Systemischer Orientierungsrahmen zur
Kompetenzentwicklung
> Ansätze zur De-Institutionalisierung des
Kompetenz- und Wissensaufbau
> Umweltfaktoren-Analyse /
Kompetenzmanagement-Strategien

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Vorschläge für Anschlussprojekte/
Forschungsvorhaben
Themen

Inhalt der Forschungsprojekte

Diskontinuierliche
Lernstrukturen

Betriebspädagogische Ansätze zum Lernen in disruptiven
Strukturen, u.a. Effektivität neuer Lernformen (u.a.
MOOC, E-Learning, soziale Netzwerke)

Bildungsstrategien in
Krisensituationen

Betriebliche Bildung im Krisenfall, Ansätze für schnell
verfügbare Kompetenzentwicklung (u.a. Anschlag,
Naturkatastrophe), > Serious Gaming Ansätze

Bilanzierung von
Kompetenzrisiken

Gesamtwirtschaftliche Forschung zu Kostenbilanzierung
von Kompetenzrisiken / Entwicklung einer
kompetenzbasierten Kostenrechnung

Risk-Monitoring im
humanen Netzwerk

Möglichkeiten zur kollektiven Partizipation an
strategischen Risikoanalysen, u.a soziale
Vernetzungspotenziale, ICT-Potenziale

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Verbesserung der Veränderungsfähigkeit von Organisationen

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27
Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit.
Ausgewählte Literatur
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Argyris, Chris, Rhiel, Wolfgang und Schön, Donald A. (2006): Die lernende Organisation: Klett-Cotta
Baethge, Martin (2005): Berichterstattung zur sozioökonomischen Entwicklung in Deutschland, Volume 1
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Buchwald, Christa, Wetzler, Rainer und Faix, Werner (1991): Skill-Management: Qualifikationsplanung für Unternehmen und Mitarbeiter,
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Dreyfus, Stuart und Dreyfus, Hubert (1980): A Five-Stage Model of the Mental Activities Involved in Directed Skill Acquisition
Enzinger, Andrea (1997): Expertise und Praktise
Erpenbeck, John und Heyse, Volker (1999): QUEM-report: Kompetenzbiographie – Kompetenzmilieu – Kompetenztransfer
Freiling, Jörg (2001): Resource-based View und ökonomische Theorie: Grundlagen und Positionierung.
Habermas, Jürgen (1995): Theorie des kommunikativen Handelns
Hamel, Gary und Prahalad, Coimbatore Krishnarao (1994): Competing for the future
Hänggi, Gerhard (1998): Macht der Kompetenz
Klimecki, Rüdiger, Gmür, Markus und Probst, Gilbert (1993): Flexibilisierungsmanagement
Luhmann, Niklas (1984): Soziale Systeme: Grundriss einer allgemeinen Theorie
Moldaschl, Manfred (2006): Innovationsfähigkeit, Zukunftsfähigkeit, Dynamic Capabilities, in: Schreyögg, G und Conrad
North, Klaus (2005): Wissensorientierte Unternehmensführung: Wertschöpfung durch Wissen
North, Klaus, Friedrich, Peter und Lantz, Annika (2005): Kompetenzentwicklung zur SelbstorganisationKompetenzmessung im Unternehmen
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Peters, Sibylle (2007): Projektentwicklung und Kompetenzmanagement
Peters, Sibylle und Dengler, Sandra (2003): Wissenspromotion durch Wissenspromotoren in der Hypertext-Organisation
Peters, Sibylle, Reinhardt, Kai und Seidel, Holger (2006): Wissen verlagern
Picot, Arnold, Reichwald, Ralf und Wigand, Rolf T. (2009): Die grenzenlose Unternehmung
Probst, Gilbert und Büchel, Bettina (1998): Organisationales Lernen
Rüegg-Stürm, Johannes (2005): Das neue St. Galler Management- Modell
Schnauffer, Hans-Georg, Stieler-Lorenz, Brigitte und Peters, Sibylle (2004): Wissen Vernetzen
Teece, David, Pisano, Gary und Shuen, Amy (1997): Dynamic capabilities and strategic management
Vonken, Matthias (2005): Handlung und Kompetenz. Theoretische Perspektiven für die Erwachsenen- und Berufspädagogik
Weinert, Franz E (1999): Concepts of Competence
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Verbesserung der Veränderungsfähigkeit von Organisationen

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Unternehmen zwischen Disruption und Transformation - Interventionsrahmen für ein Kompetenzmanagement (Vortag zur Disputation 22.01.2014)

  • 1.
    Organisationen im Spannungsfeld zwischenKontinuität und Disruption Entwicklung eines Interventionsansatzes im Kompetenzmanagement als Beitrag zur Verbesserung der Veränderungsfähigkeit von Organisationen Dipl.-Betrw. Kai Reinhardt Öffentliche Verteidigung Magdeburg, 22. Januar 2014
  • 2.
    Inhalt 1. Problemkontext undEinführung 2. Vorgehen und Methodik 3. Ergebnisse und Schlussfolgerungen 4. Szenarien zur Anschlussfähigkeit der Forschung Anhang: Ausgewählte Literatur Öffentliche Verteidigung | Kai Reinhardt Entwicklung eines Interventionsansatzes im Kompetenzmanagement als Beitrag zur Verbesserung der Veränderungsfähigkeit von Organisationen 22.01.2014 2
  • 3.
    1. Einführung inden Forschungsgegenstand
  • 4.
    Kompetenzmanagement-Diskurs Verstärktes Interesse an Diagnostikund Steuerung von Individualkompetenzen im Rahmen von WM Organisatorische Aspekte gewinnen an Relevanz Implizite Diskussion im Kontext von Bildungsforschung und Qualifikation Konvergenz der Themen rund um HR-/ Orgentw., Kontextualisierung im Talent Management und Talent Sciences
  • 5.
    Kompetenzmanagement dient demAufbau von Handlungsfähigkeit Abgrenzung von klassischer PE und Weiterbildung Kompetenzmanagement … geht über das traditionelle Verständnis von Ausund Weiterbildung hinaus, indem Lernen, Selbstorganisation, Nutzung und Vermarktung individueller Kompetenzen integriert werden. North/Reinhardt 2005 Sicht der Organisationsforschung Steuerung und Entwicklung der strategischen Fähigkeiten einer Organisation Sicht der Bildungsforschung Transparente Beschreibung, Messung, Entwicklung von Skills Befähigung der Akteure / Organisation zum kompetenten Handeln Öffentliche Verteidigung | Kai Reinhardt Entwicklung eines Interventionsansatzes im Kompetenzmanagement als Beitrag zur Verbesserung der Veränderungsfähigkeit von Organisationen 22.01.2014 5
  • 6.
    Ursachen für Kompetenzanpassung inForschung bislang wenig expliziert Je stärker die Disruption, umso höher das Kompetenzrisiko Ursache: Antwort: Überwindung des Zustandes der inneren Unsicherheit und Vermeidung von Kompetenzrisiken Laufende Überprüfung organisationaler Fähigkeiten und Kompetenzstrukturen Risiken der Umwelt Antizipation der Akteure Öffentliche Verteidigung | Kai Reinhardt Entwicklung eines Interventionsansatzes im Kompetenzmanagement als Beitrag zur Verbesserung der Veränderungsfähigkeit von Organisationen 22.01.2014 6
  • 7.
    Fragestellung >Welche Bedeutung hat Kompetenzmanagementbeim Umgang von Organisationen mit Wandel? Öffentliche Verteidigung | Kai Reinhardt Entwicklung eines Interventionsansatzes im Kompetenzmanagement als Beitrag zur Verbesserung der Veränderungsfähigkeit von Organisationen 22.01.2014 7
  • 8.
    Theoretische Zugänge zurAnalyse der Kopplung zwischen Umweltrisiko und Handlungsfähigkeit Organisationsentwicklung Kompetenzmanagement Forschungsperspektiven Transformationsforschung Input-Perspektive Systemtheorie Output-Perspektive Innere und äußere Umweltwirkungen als exogene Einflussbereiche Interventionen in die Kompetenz-strukturen der Organisation Öffentliche Verteidigung | Kai Reinhardt Entwicklung eines Interventionsansatzes im Kompetenzmanagement als Beitrag zur Verbesserung der Veränderungsfähigkeit von Organisationen 22.01.2014 8
  • 9.
    Organisationen und ihreMitarbeiter sind Teil evolutionärer & transformativer Entwicklungen Veränderungen der inneren und äusseren Umwelt …. Politik Technologie … führen zu ganzheitlichen Veränderungen in mikroökonomischen Organisationsstrukturen, z.B. Ökonomie Risiko Demographie Bildung Strategie / Organisation u.a. Unternehmenskultur, Lokalisierung, Standorte, Produktplanung, Märkte Unternehmenskultur Gruppe / Team Kollektiv u.a. Sozialverhalten, Wissensteilung, Kommunikationskultur, Dezentralisierung Risiko Kommunikationsverhalt. Führungsstil Unsicherheit Individuum / Mitarbeiter / Führungskraft u.a. Bildung / Lernen, Mentale Modelle Risiko Öffentliche Verteidigung | Kai Reinhardt Entwicklung eines Interventionsansatzes im Kompetenzmanagement als Beitrag zur Verbesserung der Veränderungsfähigkeit von Organisationen 22.01.2014 9
  • 10.
    Beispiel Disruptive Technologien. Primärrisiko: Zerstörung desMarktes für Personal Computer Sekundärrisiken: Veränderungen im Kommunikationsverhalten, Medienumgang, Erhöhung der digitalen Arbeitsproduktivität, neue Servicemodelle etc.
  • 11.
    Primärrisiko: Veränderung der Gesundheitssektorsdurch Outpatient Clinics Sekundärrisiken: Veränderung in der Gesundheitsvorsorge, Monopolisierung des Gesundheitssektors, Kostenorientierung, Qualitative Veränderungen, SelbstmanagementKompetenz bei Patienten, Telemedizin Beispiel Disruptive Geschäftsmodelle
  • 12.
    Kompetenzanpassung als organisatorisches Risikowenig systematisiert > Unternehmen sind Kompetenzrisiken ausgesetzt : Mitarbeiterverlust (30%) & SkillVerlust (18%)* > Wahrgenommenes Risiko des Verlustes von Mitarbeiterkompetenzen wird mit 53% höher eingestuft als Risiko von Wetterereignissen (45%) oder Terrorismus (43%) Welche Events haben im letzten Jahr ein disruptives Risiko ausgelöst? Was waren die am stärksten wahrgenommenen Risiken? Quelle: * Woodman, Hutchins 2011 Öffentliche Verteidigung | Kai Reinhardt Entwicklung eines Interventionsansatzes im Kompetenzmanagement als Beitrag zur Verbesserung der Veränderungsfähigkeit von Organisationen 22.01.2014 12
  • 13.
  • 14.
    Forschungsziel: Explizierung derBlackBox «Ursachen der Kompetenzanpassung» Konditionen > Disruptive Komplexität kann zu organisatorischer Unsicherheit führen > Anforderungen aus der Umwelt und der Kompetenzbasis sind nicht immer deckungsgleich > Risikobewertung kann Aufbau von Resilienz begünstigen Wenn disruptive Risiken systematisch und systemisch mit einem Kompetenzmanagement erkannt und bewertet werden, dann ist eine Organisation in der Lage, Wandel in der Umwelt besser zu bewältigen. Öffentliche Verteidigung | Kai Reinhardt Entwicklung eines Interventionsansatzes im Kompetenzmanagement als Beitrag zur Verbesserung der Veränderungsfähigkeit von Organisationen 22.01.2014 14
  • 15.
    Ablauf der Untersuchungentlang der Kopplungspunkte im Interventionsrahmen 1 Output: Wichtige Umweltfaktoren der inneren und äusseren Umwelt (im Fokus ausgewählte Risiken aus zwei systemische Ebenen des St. Galler Modells) Identifikation relevanter Umweltfaktoren im Kompetenzdiskurs und angrenzender / komplementärer Forschungsgebiete F a k t o r e n Deduktion von KompetenzmanagementStrategien 4 Beurteilen der Wirkungskraft und Wirkungsebene in der Organisation, Diskussion der Veränderungswirkung und Veränderungsebene, Qualitative Bestimmung der direkten und nachgelagerten Wirkung auf die Organisation 2 Aggregieren der Informationen zu den Wirkungskräften zu Interventionsclustern 3 Öffentliche Verteidigung | Kai Reinhardt Entwicklung eines Interventionsansatzes im Kompetenzmanagement als Beitrag zur Verbesserung der Veränderungsfähigkeit von Organisationen 22.01.2014 15
  • 16.
    Methodische Teilschritte: Identifikation Evaluation Deduktion Konklusion 1 WAHRNEHMEN Teilschritt 1:Evaluierung wichtiger Einflüsse der inneren und äusseren Umwelt Vorgehen: Vorbereitung der Diskussion durch Analyse des Suchraums und Identifikation von Umwelteinflüssen anhand S. Galler Modell Filter: St Galler Modell Auswahl von zwei systemischen Ebenen des St. Galler Modells nach Ruegg-Sturm Einflüsse der inneren Umwelt Einflüsse der äußeren Umwelt Systemische Ebene der «Interaktionsthemen» im St. Galler Modell Systemische Ebene der «Umweltsphären» im St. Galler Modell Anm. aus Gutachten: Mit dem gewählten empirischen Ansatz kann nur ein Teilausschnitt des Erkenntnisobjektes bearbeitet werden. • • • • • u.a. Verständnis zum Kompetenzbegriff • • Selbstorganisative Kompetenzstrukturen • Instanzielle Kompetenzperspektive • Individuelle Kompetenzentwicklung u.a. Ökonomische Kompetenzorientierung Kompetenz- und Wissensarbeit Demographische Entwicklung Mobilität von Wissen und Kompetenz Innovation unter unsicheren Bedingungen
  • 17.
    2 Methodische Teilschritte: Identifikation Evaluation Deduktion Konklusion BEURTEILEN Teilschritt 2:Impuls- und Wirkungsanalyse der Umweltfaktoren Vorgehen: Bewertung der Umweltfaktoren anhand eines qualitativen Analyserasters entlang der Dimensionen Akteur und Disruptivität Dimensionen: 1. Veränderungswirkung > von emergent bis disruptiv 2. Akteursebene > von Mitarbeiter bis Organisation
  • 18.
  • 19.
    Methodische Teilschritte: Identifikation Evaluation Deduktion Konklusion 3 EINGREIFEN Teilschritt 3:Aggregation systemischer Veränderungsmuster (Coping-Cluster) Vorgehen: Systematisierung der Wirkungen in einem Ordnungssystem der Wirkungsstärken nach Wirkungsstärke / Disruptivkraft Anm. aus Gutachten: Durch systemischen Charakter ist die empirische Aussagekraft bzgl. der Zusammenhänge zwischen Kompetenzstruktur und Wirkungskraft eingeschränkt. Breiter angelegtes Forschungsdesign wäre ggf angebracht.
  • 20.
    Methodische Teilschritte: 4 ERSCHLIESSEN Identifikation Evaluation Deduktion Konklusion Teilschritt 4:Kompetenzmanagement-Strategien als Antwort auf disruptive Risiken Vorgehen: Deduktion verschiedener Kompetenzmanagement-Strategien, als jeweilige Antwort auf die disruptiven Wirkungscluster
  • 21.
    Methodische Teilschritte: 4 ERSCHLIESSEN Identifikation Evaluation Deduktion Konklusion Teilschritt 4:Kompetenzmanagement-Strategien als Antwort auf disruptive Risiken > Entwicklung von vier Empfehlungen zum Aufbau von Resilienz im Rahmen eines Kompetenzmanagements (Coping-Strategien) • Empfehlungen / Interventionsstrategien • kompetenzorientierte Systemveränderung • Aufbau von Erneuerungskompetenz • Kompetenzdynamisierung • Kompetenzflexibilisierung
  • 22.
  • 23.
    Verifizierung der Hypothese Wenndisruptive Risiken systematisch und systemisch mit einem Kompetenzmanagement erkannt und bewertet werden, dann ist ein Unternehmen in der Lage, Umweltrisiken zu antizipieren. Hypothese wird bestätigt. Allerdings mit Einschränkungen hinsichtlich der Wirkung eines Kompetenzmanagements auf die Gesamtorganisation. Öffentliche Verteidigung | Kai Reinhardt Entwicklung eines Interventionsansatzes im Kompetenzmanagement als Beitrag zur Verbesserung der Veränderungsfähigkeit von Organisationen 22.01.2014 23
  • 24.
    Für die Wirkungeines Kompetenzmanagement auf Umweltrisiken lässt sich schlussfolgern…. Ergebnisse und Erkenntnisbereiche der Forschung: > Kompetenzmanagement kann eingeschränkt Antworten auf Umweltrisiken liefern, jedoch ist die singuläre Wirkung ggf eingeschränkt > Der Erfolg eines Kompetenzmanagements kann u.U. durch die Systematisierung der Risikoevaluation an den Schnittstellen zur Umwelt erhöht werden > Die Etablierung von Lernen, Lernförderung und Selbstreflexion ist Kernaufgabe zukünftiger Kompetenzentwicklungen. Öffentliche Verteidigung | Kai Reinhardt Entwicklung eines Interventionsansatzes im Kompetenzmanagement als Beitrag zur Verbesserung der Veränderungsfähigkeit von Organisationen 22.01.2014 24
  • 25.
  • 26.
    Transfermöglichkeiten der Forschungsergebnisse WissenschaftlicherKontext Anwendungskontext Bildungswissenschaft / Pädagogik > Curriculare Strukturen unter dem Einfluss von kontinuierlichem Wandel > Sozialisation von Mitarbeitern unter der Prämisse der Destabilisierung > Präventivsysteme im Umgang mit Umweltrisiken (ISO?) > Talent Sciences und Analytics > Expert Localization und – management >… Organisationsentwicklung > Systemischer Orientierungsrahmen zur Kompetenzentwicklung > Ansätze zur De-Institutionalisierung des Kompetenz- und Wissensaufbau > Umweltfaktoren-Analyse / Kompetenzmanagement-Strategien Öffentliche Verteidigung | Kai Reinhardt Entwicklung eines Interventionsansatzes im Kompetenzmanagement als Beitrag zur Verbesserung der Veränderungsfähigkeit von Organisationen 22.01.2014 26
  • 27.
    Vorschläge für Anschlussprojekte/ Forschungsvorhaben Themen Inhaltder Forschungsprojekte Diskontinuierliche Lernstrukturen Betriebspädagogische Ansätze zum Lernen in disruptiven Strukturen, u.a. Effektivität neuer Lernformen (u.a. MOOC, E-Learning, soziale Netzwerke) Bildungsstrategien in Krisensituationen Betriebliche Bildung im Krisenfall, Ansätze für schnell verfügbare Kompetenzentwicklung (u.a. Anschlag, Naturkatastrophe), > Serious Gaming Ansätze Bilanzierung von Kompetenzrisiken Gesamtwirtschaftliche Forschung zu Kostenbilanzierung von Kompetenzrisiken / Entwicklung einer kompetenzbasierten Kostenrechnung Risk-Monitoring im humanen Netzwerk Möglichkeiten zur kollektiven Partizipation an strategischen Risikoanalysen, u.a soziale Vernetzungspotenziale, ICT-Potenziale Öffentliche Verteidigung | Kai Reinhardt Entwicklung eines Interventionsansatzes im Kompetenzmanagement als Beitrag zur Verbesserung der Veränderungsfähigkeit von Organisationen 22.01.2014 27
  • 28.
    Vielen Dank fürIhre Aufmerksamkeit.
  • 29.
    Ausgewählte Literatur > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > > Argyris, Chris,Rhiel, Wolfgang und Schön, Donald A. (2006): Die lernende Organisation: Klett-Cotta Baethge, Martin (2005): Berichterstattung zur sozioökonomischen Entwicklung in Deutschland, Volume 1 Baitsch, Christof (1985): Kompetenzentwicklung und partizipative, Bossel, Hartmut (2007): Systems and Models: Complexity, Dynamics, Evolution Buchwald, Christa, Wetzler, Rainer und Faix, Werner (1991): Skill-Management: Qualifikationsplanung für Unternehmen und Mitarbeiter, Chomsky, Noam (1965): Aspects of the theory of syntax Dreyfus, Stuart und Dreyfus, Hubert (1980): A Five-Stage Model of the Mental Activities Involved in Directed Skill Acquisition Enzinger, Andrea (1997): Expertise und Praktise Erpenbeck, John und Heyse, Volker (1999): QUEM-report: Kompetenzbiographie – Kompetenzmilieu – Kompetenztransfer Freiling, Jörg (2001): Resource-based View und ökonomische Theorie: Grundlagen und Positionierung. Habermas, Jürgen (1995): Theorie des kommunikativen Handelns Hamel, Gary und Prahalad, Coimbatore Krishnarao (1994): Competing for the future Hänggi, Gerhard (1998): Macht der Kompetenz Klimecki, Rüdiger, Gmür, Markus und Probst, Gilbert (1993): Flexibilisierungsmanagement Luhmann, Niklas (1984): Soziale Systeme: Grundriss einer allgemeinen Theorie Moldaschl, Manfred (2006): Innovationsfähigkeit, Zukunftsfähigkeit, Dynamic Capabilities, in: Schreyögg, G und Conrad North, Klaus (2005): Wissensorientierte Unternehmensführung: Wertschöpfung durch Wissen North, Klaus, Friedrich, Peter und Lantz, Annika (2005): Kompetenzentwicklung zur SelbstorganisationKompetenzmessung im Unternehmen Oberkampf, Volker (1976): Systemtheoretische Grundlagen einer Theorie der Unternehmensplanung Peters, Sibylle (2007): Projektentwicklung und Kompetenzmanagement Peters, Sibylle und Dengler, Sandra (2003): Wissenspromotion durch Wissenspromotoren in der Hypertext-Organisation Peters, Sibylle, Reinhardt, Kai und Seidel, Holger (2006): Wissen verlagern Picot, Arnold, Reichwald, Ralf und Wigand, Rolf T. (2009): Die grenzenlose Unternehmung Probst, Gilbert und Büchel, Bettina (1998): Organisationales Lernen Rüegg-Stürm, Johannes (2005): Das neue St. Galler Management- Modell Schnauffer, Hans-Georg, Stieler-Lorenz, Brigitte und Peters, Sibylle (2004): Wissen Vernetzen Teece, David, Pisano, Gary und Shuen, Amy (1997): Dynamic capabilities and strategic management Vonken, Matthias (2005): Handlung und Kompetenz. Theoretische Perspektiven für die Erwachsenen- und Berufspädagogik Weinert, Franz E (1999): Concepts of Competence Öffentliche Verteidigung | Kai Reinhardt Entwicklung eines Interventionsansatzes im Kompetenzmanagement als Beitrag zur Verbesserung der Veränderungsfähigkeit von Organisationen 22.01.2014 29