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Regierungserklärung 
NR. 17| 17.10.2014 | 
Liebe Leserinnen und Leser, 
in dieser Woche verabschiedet der Bundestag 
die erste Stufe der Pflegereform. Die Verbes-serungen 
des ersten Pflegestärkungsgesetzes 
treten bereits zum 1. Januar 2015 in Kraft. 
So steigen die Pflegeleistungen um vier Prozent, 
die gesamten Ausgaben für Pflege werden um 
rund 2,4 Milliarden Euro angehoben. Die Er-höhung 
der Zahl der Betreuungskräfte wird zu 
einer spürbaren Entlastung in den Pflegeheimen 
führen, aber auch die häusliche Pflege wird 
deutlich gestärkt. Mehr als zwei Drittel aller 
Pflegebedürftigen werden daheim versorgt, 
meist von ihren Angehörigen. Ihnen helfen 
wir insbesondere mit den Verbesserungen im 
Bereich der Kurzzeit- und Verhinderungspflege 
sowie der Tages- und Nachtpflege. Die Zuschüs-se 
für den altersgerechten Umbau der eigenen 
vier Wände werden auf bis zu 4.000 Euro an-gehoben; 
auch die Zuschüsse zu Pflegemitteln, 
die im eigenen Haushalt verbraucht werden, 
steigen. Mit diesen und weiteren Maßnahmen, 
z.B. zur Verbesserung der häuslichen Versor-gung, 
wollen wir die Pflegeleistungen künftig 
besser an den individuellen Bedürfnissen der 
Menschen orientieren. 
Die Humanität einer Gesellschaft zeigt sich 
auch darin, wie sie mit ihren Pflegebedürftigen 
umgeht. Mit dem ersten Pflegestärkungsgesetz 
machen wir jetzt einen großen Schritt nach 
vorn. An weiteren Schritten, die etwa Demenz 
noch stärker berücksichtigen, arbeiten wir mit 
voller Kraft. Dabei behalten wir auch die lang-fristige 
Finanzierung im Auge: Ein Drittel der 
Beitragssatzerhöhung von 0,3 Prozentpunkte 
wird in einem Pflegevorsorgefonds bei der 
Bundesbank angelegt, um zum Renteneintritt 
der Babyboomer-Generation ab 2035 künftige 
Beitragszahler zu entlasten. So geht nachhaltige 
Politik im Sinne der Menschen. 
Starkes Europa, solide Finanzen 
Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben 
am Donnerstag und Freitag mit Vertretern der asiatischen Länder 
und unter anderem Russland über nachhaltiges Wachstum und 
Sicherheit auf dem Asem-Gipfel beraten. In der nächsten Woche 
stehen der Europäische Rat und der Euro-Gipfel auf dem Programm. 
Zu allen drei Treffen hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eine 
Regierungsklärung abgegeben. 
Ukraine, Isis und Ebola – drei in-ternationale 
Krisen, die die Politik 
vor Herausforderungen stellen. Die 
derzeitigen Probleme zeigen, „wie 
wichtig eine verantwortungsvolle 
Partnerschaft auf der Welt ist“, 
sagte Bundeskanzlerin Angela 
Merkel und ergänzte mit Blick auf 
Europa: „Nur ein einiges, nur ein 
starkes Europa kann seine Inte-ressen 
und Werte auf der Welt 
erfolgreich vertreten.“ Dies gelte 
auch mit Blick auf Stabilität und 
Beschäftigung. Europa müsse 
stärker aus der euro-päischen 
Staatsschul-denkrise 
hinausgehen, 
als es hineingegan-gen 
ist, sagte Merkel. 
Solide Finanzen, die 
Schaffung von Arbeitsplätzen und 
nachhaltiges Wachstum sind die 
Eckpfeiler für eine wettbewerbsfä-hige 
Wirtschaft. Noch immer, so 
die Kanzlerin, mache die Jugend-arbeitslosigkeit 
in Europa große 
Sorgen. Es sei unbefriedigend, 
dass nur ein kleiner Teil der bereit-gestellten 
sechs Milliarden Euro zur 
Bekämpfung der Jugendarbeitslo-sigkeit 
in Europa bisher abgerufen 
wurde. Dr. Hans-Peter Friedrich, 
stellvertrender Vorsitzender der 
CDU/CSU-Fraktion, unterstrich: 
Foto: picture aliance/dpa 
„Der Schlüssel zur Bekämpfung 
der Jugendarbeitslosigkeit ist der 
Export der dualen Ausbildung.“ 
Der Akademisierungswahn müsse 
aufhören, denn die Industrie brau-che 
nicht immer mehr arbeitslose 
Hochschulabsolventen, sondern 
Praktiker. Deutschland müsse 
Vorbild sein für Europa in einer 
schwierigen Phase, betonte der 
CSU-Abgeordnete im Anschluss 
an die Regierungserklärung. Eine 
solide ökonomische Grundlage 
sei auch die Voraussetzung, da-mit 
Europa Verant-wortung 
in der Welt 
übernehmen kann. 
Deshalb sei das 300 
Milliarden Euro starke 
Investitionspaket des 
designierten EU-Kommissionsprä-sidenten 
von großer Bedeutung. 
Es müsse jedoch ohne neue 
Schulden finanziert werden, sagte 
Friedrich und forderte Transparenz 
beim Schnüren dieses Paketes. 
Entscheidend komme es auf 
private Investitionen an. Für ein 
investitionsfreundliches Klima, 
auch in Deutschland, benötige 
man Spielräume und Vertrauen. 
Denn es seien die Wirtschaft und 
die Unternehmen, die Arbeitsplätze 
schaffen. 
Private 
Investitionen 
mobilisieren 
Hansjörg Durz MdB
17.10.2014 www.csu-landesgruppe.de Seite 2 
D i e s e W o c h e 
IMPRESSUM: 
Der Meinungsbeitrag auf S. 1 gibt die persönliche 
Auffassung des betreffenden Abgeordneten wieder. 
Foto Editorial: 
Redaktion: Inge Niebergall 
Verantwortliche Redakteurin: Linda Dietze 
11011 Berlin · Platz der Republik 1 
Telefon: (030) 227 - 70212 
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Regierungserklärung 
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Was ist eine ... Regierungsbefragung? 2 
Pflegestärkungsgesetz 
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Was ist eine ... Regierungsbefragung? 
Ein Thema, 35 Minuten, viele Fragen – das sind die Eckdaten der soge-nannten 
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„Deutschland hat eine Chance auf ein 
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soll vor allem ein flächendeckender 
Breitbandausbau erfolgen, sodass 
jedermann Zugang zu schnellem 
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und bis 2018 eine flächendeckende 
Grundversorgung mit mindestens 
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Denn: „Die Frage der Teilhabe an der 
digitalen Welt ist eine Frage der Ge-rechtigkeit“, 
sagte Minister Dobrindt. 
Auch sollte Deutschland bei der Mo-bilität 
4.0 eine Vorreiterrolle einneh-men: 
zum Beispiel bei intelligenten 
Die Kontrolle der Regierung ist eines 
der wichtigsten Aufgaben des Par-lamentes. 
Deshalb informieren die 
Regierungsmitglieder die Abgeord-neten 
jeden Mittwoch direkt nach 
der Kabinettsitzung über das, was 
sie zuvor besprochen haben – in der 
Regierungsbefragung. 
Zunächst macht dabei ein Minister 
oder ein Parlamentarischer Staats-sekretär 
in einem fünfminütigen 
Statement deutlich, wie die Position 
der Regierung zu einem bestimmten 
Thema ist. Anschließend haben die 
Abgeordneten 30 Minuten lang die 
Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die 
Fragen sollen von aktuellem Interesse 
sein und in den Verantwortungsbe-reich 
der Regierung fallen. 
Die Parlamentarier erhalten somit 
brandaktuelle Informationen zu einer 
Situation oder einem Vorhaben der 
Bundesregierung. Denn die Regie-rungsbefragung 
dient der sogenann-ten 
Erstinformation der Abgeordneten 
zu einem ganz bestimmten Thema. 
Diese Veröffentlichung der CSU-Landesgruppe dient ausschließ- 
lich der Information und darf während eines Wahlkampfes nicht 
zum Zwecke der Wahlwerbung verwendet werden. 
Foto: Deutscher Bundestag/Marc Steffen Unger 
Verkehrssystemen, automatisierter 
Mobilität und interaktiv kommunizie-renden 
Verkehrsträgern. Gemeinsam 
mit Wirtschaft und Wissenschaft 
müsse man sich nun diesen Heraus-forderungen 
stellen. Minister Dobrindt: 
„Die Digitalisierung hat die Welt, Euro-pa, 
Deutschland, aber auch das Leben 
eines jeden Einzelnen verändert.“ 
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Digitaler Anschluss: 2018 soll Deutschland flächendeckend mit schnellem Internet ausgestattet sein 
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17.10.2014 www.csu-landesgruppe.de Seite 3 
Pflegestärkungsgesetz 
Mehr Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen 
Drucksache 18/1798. Hinter dieser schlichten Zahlenkombination steckt ein großes Paket für die Pflege: Am Freitag hat der Deutsche Bundestag mit dem Pflegestärkungsgesetz eine ganze Reihe an Verbesserungen für Pflegebedürftige beschlossen. Und das neue Gesetz ist erst der Anfang. 
Mehr Betreuung in Pflegeheimen, mehr Leistungen für Demenzkranke und mehr Unterstützung bei der ambulanten Pflege. Das sind nur drei Punkte, die die jetzige Pflegereform beinhaltet. Das Gesetz sei ein wichtiger, erster Schritt, unterstrich Dr. Georg Nüßlein, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, in der Debatte. Die verabschiedeten Änderungen kosten 2,4 Milliarden Euro. Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung soll um 0,3 Prozentpunkte steigen – um so die verbesserten Leistungen zu finanzieren und mit einem Fonds für geburtenstarke Jahrgänge vorzusorgen. „Wohlüberlegte, gute Investitionen“, betonte der CSU-Abgeordnete und ergänzte: „Wir tragen Sorge dafür, dass das Geld bei den Pflegebedürftigen ankommt.“ In Deutschland sind 2,6 Millionen Menschen auf Pflege angewiesen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hob hervor, dass jeder von heute auf morgen pflegebedürftig werden könne. Deshalb sei es für alle wichtig, ein leistungsstarkes System zu haben. „Uns geht es darum, die Pflege individueller zu machen“, so Gröhe. Deshalb wolle man die Angehörigen stärker unterstützen und ihnen in ihrem „enormen Engagement eine Atempause“ ermöglichen. Das Gesetz tritt zum 1. Januar 2015 in Kraft, anschließend soll die Ausweitung der Familienpflegezeit verabschiedet und der Begriff der Pflegebedürftigkeit neu definiert werden. Das Thema Pflege ist eines der Schwerpunkte der unionsgeführten Koalition. 
Berufliche Bildung 
Leichterer Start: Jugendliche in Ausbildung bringen 
Zu viele Studenten, zu wenig duale Ausbildungen: der Ausbildungslandschaft Deutschlands droht eine Schieflage. Dabei brauchen viele Unternehmen gerade beruflich qualifizierte Fachkräfte. Der Bundestag stimmte nun für ein Vorhaben der Koalitionsfraktionen, das die berufliche Bildung stärkt. 
Besonders Jugendliche mit schwierigeren Startbedingungen, wie zum Beispiel einem Migrationshintergrund, sollen so in Ausbildung gebracht werden. Es gehe darum, dass junge Menschen möglichst früh ihre eigenen Begabungen erkennen und so den Übergang in Ausbildung leichter absolvieren können. Vor allem eine intensive Unterstützung von Jugendlichen mit schlechten Startchancen sei von Nöten. Aber auch sogenannte Spätstarter – also junge Erwachsene ohne Berufsabschluss – sollen besser gefördert werden. Denn die duale Ausbildung Deutschlands gelte in Europa und darüber hinaus als Vorbild. Nun müsse die berufliche Bildung an die Veränderungen in der Arbeitswelt, den Auswirkungen der Demografie und veränderten Strukturen im Bildungssystem angepasst werden, heißt es im Antrag der Koalitionsfraktionen. 
Foto: picture alliance/dpa 
Foto: picture alliance/dpa 
♦♦ 
Mehr Personal in der stationären Pflege 
♦♦ 
Stärkung der häuslichen Pflege und Entlastung 
der Angehörigen 
♦♦ 
Flexiblere Leistungen in der Kurzzeit- bzw. Verhinderungspflege sowie Tages- und Nachtpflege 
♦♦ 
Höhere Zuschüsse für den Umbau von 
Wohnungen 
♦♦ 
Pflegevorsorgefonds für geburtenstarke JahrgängeBrief aus Berlin
17.10.2014 www.csu-landesgruppe.de Seite 4 
Antiterrordateigesetz 
Änderungen beschlossen 
Diese Woche wurden im Deutschen Bundestag Änderungen des Antiterrordateigesetzes beschlossen. Anlass war ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts im April 2013, das zwar die Verfassungsmäßigkeit des Antiterrordateigesetzes bestätigte, jedoch Änderungsbedarf in einzelnen Punkten nannte, da die bestehenden gesetzlichen Regelungen den Ermittlungsbehörden im Einzelfall einen zu großen Spielraum lassen würden. Mit den nun verabschiedeten Änderungen wird dem Spruch des Verfassungsgerichtes Rechnung getragen. Die neuen Regelungen ermöglichen einen Weiterbetrieb der Antiterrordatei und zugleich auch der Rechtsextremismus- Datei, die auf vergleichbaren rechtlichen Grundlagen beruht. Die deutschen Sicherheitsbehörden haben damit weiterhin die Möglichkeit, Terrorverdächtige und deren Verbindungspersonen zu beobachten. 
Menschenrechte 
EU-Berichte vorgelegt 
Die Freiheit der Religion ist keine Frage des Glaubens – sondern ein wichtiges Menschenrecht. Doch besonders dieses Recht war 2012 und 2013 weltweit bedroht. Das geht aus den EU-Jahresberichten über Menschenrechte und Demokratie hervor, der am Donnerstag im Bundestag debattiert wurden. Im Juli 2013 hat die Europäische Union Leitlinien beschlossen, die das Recht auf Religionsfreiheit entschlossen verteidigen sollen. So soll dafür durch die EU-Kommission ein Beauftragter benannt werden. „Das ist ein wichtiges Signal“, sagte die CSU-Abgeordnete Julia Bartz im Plenum. Das Recht auf Religionsfreiheit stellt aber nur ein Handlungsfeld der EU beim Thema Menschenrechte dar. In den Jahresberichten sind alle Maßnahmen in verschiedenen Bereichen aufgelistet. „Bei der Menschenrechtsstrategie sind wir auf einem guten Weg“, so Bartz. Man müsse jedoch noch an der universellen Umsetzung arbeiten. 
Foto: picture alliance/dpa 
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Drei Fragen an Stephan Mayer 
„Islamistische Umtriebe dulden wir nicht in unserem Land“ 
In Syrien und Irak tobt der „Heilige Krieg“ des sogenannten Islamischen Staates. 450 Deutsche sind bereits in den Kampf gezogen. Nun hat die CDU/CSU-Fraktion eine ganze Reihe von Vorschlägen gemacht – zum Schutz vor IS-Kämpfern. haben, die deutsche Staatsbürgerschaft zu entziehen. Hierfür ist eine Gesetzesänderung notwendig. Wie kann man verhindern, dass junge Menschen auf die Idee kommen, in einen „Heiligen Krieg“ zu ziehen? Dem Islamismus, gerade in seiner Ausprägung als Salafismus, muss der geistige Nährboden entzogen werden. Es bedarf eines gemeinsamen Handelns aller Beteiligten, gerade auch der Eltern, Freunde und der Schule. Wir müssen schauen, ob nicht weitere gezielte Präventionsprogramme auf den Weg gebracht werden müssen. Wir dürfen aber nicht verkennen: Personen, die aus religiösen Gründen nicht vor ihrem eigenen und dem Tod anderer Menschen zurückschrecken, sondern ihn geradezu anstreben, werden wir nicht immer erreichen können. Daher ist es notwendig, dass der Rechtsstaat von Anfang an klare Kante zeigt: Islamistische Umtriebe, Parallelgesellschaften und Scharia dulden wir in unserem Land nicht. Am Freitag treffen sich die Innenminister der Länder zu einer Sondersitzung - mit welchem Ziel? Ich erwarte, dass sich die Innenminister von Bund und Ländern rasch auf die notwendigen Maßnahmen verständigen, um gemeinsam gegen die Terrorgefahr vorzugehen. Immer wieder kehren Dschihadisten nach Deutschland zurück: Was kann der Staat tun? Die Wiedereinreise von Dschihadisten nach Deutschland stellt eine große Bedrohung dar, da die meisten von ihnen mit Kampferfahrung und noch radikalisierter zurückkehren. Unser Ziel muss sein, dass diese Personen erst gar nicht ausreisen. Sind sie jedoch ausgereist, ist zu differenzieren: Handelt es sich nicht um deutsche Staatsbürger, ist ihnen die Einreise zu verweigern. Es wäre angesichts der großen Gefahr, die von diesen Personen ausgeht, nicht zu verantworten, diese wieder in unser Land zu lassen und ihnen etwa noch durch staatliche Hilfen den Lebensunterhalt zu sichern! Handelt es sich dagegen um deutsche Staatsbürger, die daneben noch eine weitere ausländische Staatsbürgerschaft besitzen, bin ich dafür, Personen, die für eine Terrororganisation gekämpft 
Foto: Henning SchachtStephan MayerInnenpolitischer Sprecher der CDU/CSU- BundestagsfraktionBrief aus Berlin

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  • 1. Regierungserklärung NR. 17| 17.10.2014 | Liebe Leserinnen und Leser, in dieser Woche verabschiedet der Bundestag die erste Stufe der Pflegereform. Die Verbes-serungen des ersten Pflegestärkungsgesetzes treten bereits zum 1. Januar 2015 in Kraft. So steigen die Pflegeleistungen um vier Prozent, die gesamten Ausgaben für Pflege werden um rund 2,4 Milliarden Euro angehoben. Die Er-höhung der Zahl der Betreuungskräfte wird zu einer spürbaren Entlastung in den Pflegeheimen führen, aber auch die häusliche Pflege wird deutlich gestärkt. Mehr als zwei Drittel aller Pflegebedürftigen werden daheim versorgt, meist von ihren Angehörigen. Ihnen helfen wir insbesondere mit den Verbesserungen im Bereich der Kurzzeit- und Verhinderungspflege sowie der Tages- und Nachtpflege. Die Zuschüs-se für den altersgerechten Umbau der eigenen vier Wände werden auf bis zu 4.000 Euro an-gehoben; auch die Zuschüsse zu Pflegemitteln, die im eigenen Haushalt verbraucht werden, steigen. Mit diesen und weiteren Maßnahmen, z.B. zur Verbesserung der häuslichen Versor-gung, wollen wir die Pflegeleistungen künftig besser an den individuellen Bedürfnissen der Menschen orientieren. Die Humanität einer Gesellschaft zeigt sich auch darin, wie sie mit ihren Pflegebedürftigen umgeht. Mit dem ersten Pflegestärkungsgesetz machen wir jetzt einen großen Schritt nach vorn. An weiteren Schritten, die etwa Demenz noch stärker berücksichtigen, arbeiten wir mit voller Kraft. Dabei behalten wir auch die lang-fristige Finanzierung im Auge: Ein Drittel der Beitragssatzerhöhung von 0,3 Prozentpunkte wird in einem Pflegevorsorgefonds bei der Bundesbank angelegt, um zum Renteneintritt der Babyboomer-Generation ab 2035 künftige Beitragszahler zu entlasten. So geht nachhaltige Politik im Sinne der Menschen. Starkes Europa, solide Finanzen Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben am Donnerstag und Freitag mit Vertretern der asiatischen Länder und unter anderem Russland über nachhaltiges Wachstum und Sicherheit auf dem Asem-Gipfel beraten. In der nächsten Woche stehen der Europäische Rat und der Euro-Gipfel auf dem Programm. Zu allen drei Treffen hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eine Regierungsklärung abgegeben. Ukraine, Isis und Ebola – drei in-ternationale Krisen, die die Politik vor Herausforderungen stellen. Die derzeitigen Probleme zeigen, „wie wichtig eine verantwortungsvolle Partnerschaft auf der Welt ist“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel und ergänzte mit Blick auf Europa: „Nur ein einiges, nur ein starkes Europa kann seine Inte-ressen und Werte auf der Welt erfolgreich vertreten.“ Dies gelte auch mit Blick auf Stabilität und Beschäftigung. Europa müsse stärker aus der euro-päischen Staatsschul-denkrise hinausgehen, als es hineingegan-gen ist, sagte Merkel. Solide Finanzen, die Schaffung von Arbeitsplätzen und nachhaltiges Wachstum sind die Eckpfeiler für eine wettbewerbsfä-hige Wirtschaft. Noch immer, so die Kanzlerin, mache die Jugend-arbeitslosigkeit in Europa große Sorgen. Es sei unbefriedigend, dass nur ein kleiner Teil der bereit-gestellten sechs Milliarden Euro zur Bekämpfung der Jugendarbeitslo-sigkeit in Europa bisher abgerufen wurde. Dr. Hans-Peter Friedrich, stellvertrender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, unterstrich: Foto: picture aliance/dpa „Der Schlüssel zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ist der Export der dualen Ausbildung.“ Der Akademisierungswahn müsse aufhören, denn die Industrie brau-che nicht immer mehr arbeitslose Hochschulabsolventen, sondern Praktiker. Deutschland müsse Vorbild sein für Europa in einer schwierigen Phase, betonte der CSU-Abgeordnete im Anschluss an die Regierungserklärung. Eine solide ökonomische Grundlage sei auch die Voraussetzung, da-mit Europa Verant-wortung in der Welt übernehmen kann. Deshalb sei das 300 Milliarden Euro starke Investitionspaket des designierten EU-Kommissionsprä-sidenten von großer Bedeutung. Es müsse jedoch ohne neue Schulden finanziert werden, sagte Friedrich und forderte Transparenz beim Schnüren dieses Paketes. Entscheidend komme es auf private Investitionen an. Für ein investitionsfreundliches Klima, auch in Deutschland, benötige man Spielräume und Vertrauen. Denn es seien die Wirtschaft und die Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen. Private Investitionen mobilisieren Hansjörg Durz MdB
  • 2. 17.10.2014 www.csu-landesgruppe.de Seite 2 D i e s e W o c h e IMPRESSUM: Der Meinungsbeitrag auf S. 1 gibt die persönliche Auffassung des betreffenden Abgeordneten wieder. Foto Editorial: Redaktion: Inge Niebergall Verantwortliche Redakteurin: Linda Dietze 11011 Berlin · Platz der Republik 1 Telefon: (030) 227 - 70212 e-mail: bab@cducsu.de internet: www.csu-landesgruppe.de Regierungserklärung Starkes Europa, solide Finanzen 1 Digitale Agenda 2014 bis 2017 Deutschlands Chance auf ein digitales Wirtschaftswunder 2 Bundestags-ABC Was ist eine ... Regierungsbefragung? 2 Pflegestärkungsgesetz Mehr Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen 3 Berufliche Bildung Leichterer Start: Jugendliche in Ausbildung bringen 3 Drei Fragen an Stephan Mayer „Islamistische Umtriebe dulden wir nicht in unserem Land“ 4 Antiterrordateigesetz Änderungen beschlossen 4 Menschenrechte EU-Berichte vorgelegt 4 Bundestags-ABC Digitale Agenda 2014 bis 2017 Deutschlands Chance auf ein digitales Wirtschaftswunder Schnelles Internet im ganzen Land? 2018 soll dies soweit sein. Dann nämlich werden alle Regionen in Deutsch-land mit einer Breitbandversorgung von 50 Mbit/s ausgestattet sein. Das ist eines der Kernziele der Digitalen Agenda, die am Donnerstag im Deutschen Bundestag debattiert wurde. Was ist eine ... Regierungsbefragung? Ein Thema, 35 Minuten, viele Fragen – das sind die Eckdaten der soge-nannten Regierungsbefragung, die jeden Mittwoch in einer Sitzungswoche im Plenum des Deutschen Bundestages stattfindet. „Deutschland hat eine Chance auf ein digitales Wirtschaftswunder“, sagte der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dob-rindt (CSU), im Plenum. Man wolle die Stärken der sozialen Marktwirtschaft nutzen, um die digitale Revolution zu gestalten, so der CSU-Minister. Deshalb hat die Bundesregierung drei Kernziele vereinbart: Neben der Verbesserung der IT-Sicherheit, der Ankurbelung der digitalen Wirtschaft soll vor allem ein flächendeckender Breitbandausbau erfolgen, sodass jedermann Zugang zu schnellem Internet habe. Die Innovationslücke zwischen Ballungszentren und länd-lichen Regionen müsse geschlossen und bis 2018 eine flächendeckende Grundversorgung mit mindestens 50 Mbit/s gewährleistet werden. Denn: „Die Frage der Teilhabe an der digitalen Welt ist eine Frage der Ge-rechtigkeit“, sagte Minister Dobrindt. Auch sollte Deutschland bei der Mo-bilität 4.0 eine Vorreiterrolle einneh-men: zum Beispiel bei intelligenten Die Kontrolle der Regierung ist eines der wichtigsten Aufgaben des Par-lamentes. Deshalb informieren die Regierungsmitglieder die Abgeord-neten jeden Mittwoch direkt nach der Kabinettsitzung über das, was sie zuvor besprochen haben – in der Regierungsbefragung. Zunächst macht dabei ein Minister oder ein Parlamentarischer Staats-sekretär in einem fünfminütigen Statement deutlich, wie die Position der Regierung zu einem bestimmten Thema ist. Anschließend haben die Abgeordneten 30 Minuten lang die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Fragen sollen von aktuellem Interesse sein und in den Verantwortungsbe-reich der Regierung fallen. Die Parlamentarier erhalten somit brandaktuelle Informationen zu einer Situation oder einem Vorhaben der Bundesregierung. Denn die Regie-rungsbefragung dient der sogenann-ten Erstinformation der Abgeordneten zu einem ganz bestimmten Thema. Diese Veröffentlichung der CSU-Landesgruppe dient ausschließ- lich der Information und darf während eines Wahlkampfes nicht zum Zwecke der Wahlwerbung verwendet werden. Foto: Deutscher Bundestag/Marc Steffen Unger Verkehrssystemen, automatisierter Mobilität und interaktiv kommunizie-renden Verkehrsträgern. Gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft müsse man sich nun diesen Heraus-forderungen stellen. Minister Dobrindt: „Die Digitalisierung hat die Welt, Euro-pa, Deutschland, aber auch das Leben eines jeden Einzelnen verändert.“ Foto: picture alliance/chromorange Digitaler Anschluss: 2018 soll Deutschland flächendeckend mit schnellem Internet ausgestattet sein Brief aus Berlin Marcus Mark
  • 3. 17.10.2014 www.csu-landesgruppe.de Seite 3 Pflegestärkungsgesetz Mehr Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen Drucksache 18/1798. Hinter dieser schlichten Zahlenkombination steckt ein großes Paket für die Pflege: Am Freitag hat der Deutsche Bundestag mit dem Pflegestärkungsgesetz eine ganze Reihe an Verbesserungen für Pflegebedürftige beschlossen. Und das neue Gesetz ist erst der Anfang. Mehr Betreuung in Pflegeheimen, mehr Leistungen für Demenzkranke und mehr Unterstützung bei der ambulanten Pflege. Das sind nur drei Punkte, die die jetzige Pflegereform beinhaltet. Das Gesetz sei ein wichtiger, erster Schritt, unterstrich Dr. Georg Nüßlein, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, in der Debatte. Die verabschiedeten Änderungen kosten 2,4 Milliarden Euro. Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung soll um 0,3 Prozentpunkte steigen – um so die verbesserten Leistungen zu finanzieren und mit einem Fonds für geburtenstarke Jahrgänge vorzusorgen. „Wohlüberlegte, gute Investitionen“, betonte der CSU-Abgeordnete und ergänzte: „Wir tragen Sorge dafür, dass das Geld bei den Pflegebedürftigen ankommt.“ In Deutschland sind 2,6 Millionen Menschen auf Pflege angewiesen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hob hervor, dass jeder von heute auf morgen pflegebedürftig werden könne. Deshalb sei es für alle wichtig, ein leistungsstarkes System zu haben. „Uns geht es darum, die Pflege individueller zu machen“, so Gröhe. Deshalb wolle man die Angehörigen stärker unterstützen und ihnen in ihrem „enormen Engagement eine Atempause“ ermöglichen. Das Gesetz tritt zum 1. Januar 2015 in Kraft, anschließend soll die Ausweitung der Familienpflegezeit verabschiedet und der Begriff der Pflegebedürftigkeit neu definiert werden. Das Thema Pflege ist eines der Schwerpunkte der unionsgeführten Koalition. Berufliche Bildung Leichterer Start: Jugendliche in Ausbildung bringen Zu viele Studenten, zu wenig duale Ausbildungen: der Ausbildungslandschaft Deutschlands droht eine Schieflage. Dabei brauchen viele Unternehmen gerade beruflich qualifizierte Fachkräfte. Der Bundestag stimmte nun für ein Vorhaben der Koalitionsfraktionen, das die berufliche Bildung stärkt. Besonders Jugendliche mit schwierigeren Startbedingungen, wie zum Beispiel einem Migrationshintergrund, sollen so in Ausbildung gebracht werden. Es gehe darum, dass junge Menschen möglichst früh ihre eigenen Begabungen erkennen und so den Übergang in Ausbildung leichter absolvieren können. Vor allem eine intensive Unterstützung von Jugendlichen mit schlechten Startchancen sei von Nöten. Aber auch sogenannte Spätstarter – also junge Erwachsene ohne Berufsabschluss – sollen besser gefördert werden. Denn die duale Ausbildung Deutschlands gelte in Europa und darüber hinaus als Vorbild. Nun müsse die berufliche Bildung an die Veränderungen in der Arbeitswelt, den Auswirkungen der Demografie und veränderten Strukturen im Bildungssystem angepasst werden, heißt es im Antrag der Koalitionsfraktionen. Foto: picture alliance/dpa Foto: picture alliance/dpa ♦♦ Mehr Personal in der stationären Pflege ♦♦ Stärkung der häuslichen Pflege und Entlastung der Angehörigen ♦♦ Flexiblere Leistungen in der Kurzzeit- bzw. Verhinderungspflege sowie Tages- und Nachtpflege ♦♦ Höhere Zuschüsse für den Umbau von Wohnungen ♦♦ Pflegevorsorgefonds für geburtenstarke JahrgängeBrief aus Berlin
  • 4. 17.10.2014 www.csu-landesgruppe.de Seite 4 Antiterrordateigesetz Änderungen beschlossen Diese Woche wurden im Deutschen Bundestag Änderungen des Antiterrordateigesetzes beschlossen. Anlass war ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts im April 2013, das zwar die Verfassungsmäßigkeit des Antiterrordateigesetzes bestätigte, jedoch Änderungsbedarf in einzelnen Punkten nannte, da die bestehenden gesetzlichen Regelungen den Ermittlungsbehörden im Einzelfall einen zu großen Spielraum lassen würden. Mit den nun verabschiedeten Änderungen wird dem Spruch des Verfassungsgerichtes Rechnung getragen. Die neuen Regelungen ermöglichen einen Weiterbetrieb der Antiterrordatei und zugleich auch der Rechtsextremismus- Datei, die auf vergleichbaren rechtlichen Grundlagen beruht. Die deutschen Sicherheitsbehörden haben damit weiterhin die Möglichkeit, Terrorverdächtige und deren Verbindungspersonen zu beobachten. Menschenrechte EU-Berichte vorgelegt Die Freiheit der Religion ist keine Frage des Glaubens – sondern ein wichtiges Menschenrecht. Doch besonders dieses Recht war 2012 und 2013 weltweit bedroht. Das geht aus den EU-Jahresberichten über Menschenrechte und Demokratie hervor, der am Donnerstag im Bundestag debattiert wurden. Im Juli 2013 hat die Europäische Union Leitlinien beschlossen, die das Recht auf Religionsfreiheit entschlossen verteidigen sollen. So soll dafür durch die EU-Kommission ein Beauftragter benannt werden. „Das ist ein wichtiges Signal“, sagte die CSU-Abgeordnete Julia Bartz im Plenum. Das Recht auf Religionsfreiheit stellt aber nur ein Handlungsfeld der EU beim Thema Menschenrechte dar. In den Jahresberichten sind alle Maßnahmen in verschiedenen Bereichen aufgelistet. „Bei der Menschenrechtsstrategie sind wir auf einem guten Weg“, so Bartz. Man müsse jedoch noch an der universellen Umsetzung arbeiten. Foto: picture alliance/dpa Foto: picture alliance/dpa Drei Fragen an Stephan Mayer „Islamistische Umtriebe dulden wir nicht in unserem Land“ In Syrien und Irak tobt der „Heilige Krieg“ des sogenannten Islamischen Staates. 450 Deutsche sind bereits in den Kampf gezogen. Nun hat die CDU/CSU-Fraktion eine ganze Reihe von Vorschlägen gemacht – zum Schutz vor IS-Kämpfern. haben, die deutsche Staatsbürgerschaft zu entziehen. Hierfür ist eine Gesetzesänderung notwendig. Wie kann man verhindern, dass junge Menschen auf die Idee kommen, in einen „Heiligen Krieg“ zu ziehen? Dem Islamismus, gerade in seiner Ausprägung als Salafismus, muss der geistige Nährboden entzogen werden. Es bedarf eines gemeinsamen Handelns aller Beteiligten, gerade auch der Eltern, Freunde und der Schule. Wir müssen schauen, ob nicht weitere gezielte Präventionsprogramme auf den Weg gebracht werden müssen. Wir dürfen aber nicht verkennen: Personen, die aus religiösen Gründen nicht vor ihrem eigenen und dem Tod anderer Menschen zurückschrecken, sondern ihn geradezu anstreben, werden wir nicht immer erreichen können. Daher ist es notwendig, dass der Rechtsstaat von Anfang an klare Kante zeigt: Islamistische Umtriebe, Parallelgesellschaften und Scharia dulden wir in unserem Land nicht. Am Freitag treffen sich die Innenminister der Länder zu einer Sondersitzung - mit welchem Ziel? Ich erwarte, dass sich die Innenminister von Bund und Ländern rasch auf die notwendigen Maßnahmen verständigen, um gemeinsam gegen die Terrorgefahr vorzugehen. Immer wieder kehren Dschihadisten nach Deutschland zurück: Was kann der Staat tun? Die Wiedereinreise von Dschihadisten nach Deutschland stellt eine große Bedrohung dar, da die meisten von ihnen mit Kampferfahrung und noch radikalisierter zurückkehren. Unser Ziel muss sein, dass diese Personen erst gar nicht ausreisen. Sind sie jedoch ausgereist, ist zu differenzieren: Handelt es sich nicht um deutsche Staatsbürger, ist ihnen die Einreise zu verweigern. Es wäre angesichts der großen Gefahr, die von diesen Personen ausgeht, nicht zu verantworten, diese wieder in unser Land zu lassen und ihnen etwa noch durch staatliche Hilfen den Lebensunterhalt zu sichern! Handelt es sich dagegen um deutsche Staatsbürger, die daneben noch eine weitere ausländische Staatsbürgerschaft besitzen, bin ich dafür, Personen, die für eine Terrororganisation gekämpft Foto: Henning SchachtStephan MayerInnenpolitischer Sprecher der CDU/CSU- BundestagsfraktionBrief aus Berlin