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Herzlich willkommen
Seite 2
Agenda
13.30 Uhr Begrüssung
Rainer Bätschmann, Agenturleiter, Suva Linth
13.40 Uhr Die Betriebsrevision der Suva
Strategische Bedeutung und Ziele
Rainer Bätschmann, Agenturleiter, Suva Linth
14.10 Uhr Aktuelle Themen in der Altersvorsorge,
Altersreform 2020, Reform in der EL
Andreas Dummermuth, Präsident, Konferenz
der kantonalen Ausgleichskassen
15.15 Uhr Pause
13.30 Uhr Begrüssung
Rainer Bätschmann, Agenturleiter, Suva Linth
13.40 Uhr Die Betriebsrevision der Suva
Strategische Bedeutung und Ziele
Rainer Bätschmann, Agenturleiter, Suva Linth
14.10 Uhr Aktuelle Themen in der Altersvorsorge,
Altersreform 2020, Reform in der EL
Andreas Dummermuth, Präsident, Konferenz
der kantonalen Ausgleichskassen
15.15 Uhr Pause
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Agenda
15.35 Uhr Swissdec – Finanzdatenaustausch
heute und morgen
Ernst Stalder, Geschäftsführer, Swissdec
16.10 Uhr Swissdec – Erfahrungsbericht aus der Praxis
Rita Feldmann, Geschäftsführerin
Feldmann Treuhand GmbH
16.25 Uhr Unternehmensgründung, Deckungslücke im
Sozialversicherungsnetz
Pascal Appenzeller, Kundenberater,
Suva St. Gallen
15.35 Uhr Swissdec – Finanzdatenaustausch
heute und morgen
Ernst Stalder, Geschäftsführer, Swissdec
16.10 Uhr Swissdec – Erfahrungsbericht aus der Praxis
Rita Feldmann, Geschäftsführerin
Feldmann Treuhand GmbH
16.25 Uhr Unternehmensgründung, Deckungslücke im
Sozialversicherungsnetz
Pascal Appenzeller, Kundenberater,
Suva St. Gallen
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Agenda
17.00 Uhr Schlusswort inkl. Fragerunde
Marcel Kempf, Agenturleiter, Suva Chur
17.20 Uhr Apéro
17.00 Uhr Schlusswort inkl. Fragerunde
Marcel Kempf, Agenturleiter, Suva Chur
17.20 Uhr Apéro
Mehr als eine Versicherung
Modell Suva
Film
Seite 6
Mehr als eine Versicherung
Gewinne fliessen zurück an Versicherte
45 Millionen Franken
Seite 7
Einnahmen - Ausgaben
Prämien
4.1 Mia./Jahr
Kosten
4.6 Mia./Jahr
Seite 8
Wie berechnet die Suva die Prämien?
Film
Seite 9
Die Betriebsrevision der Suva
Seite 10
Strategische Bedeutung der
Betriebsrevisionen
Seite 11
Bedeutung der Betriebsrevisionen
Seite 12
Wieso führt die Suva Betriebsrevisionen
durch?
1.Gerechte Verteilung Prämienlast
2.Löhne richtig deklariert
3.Betriebsbeschreibungen aktuell halten
4.Versicherungsdeckungen prüfen
5.Unfallmeldungen mit Betriebsdaten abgleichen
6.Firmenkunden systematisch betreuen
42 % alles korrekt
36 % Nachbelastungen
22 % Gutschriften
Seite 13
Könnte die Suva auf Revisionen
verzichten?
- Könnte schon...... Prämien aufgrund Eigendeklaration
- Folgen: Steigende Prämien
- Das wollen wir aber nicht!
Missbrauchsbekämpfung in der Praxis
Seite 15
Fakten zur Missbrauchsbekämpfung
- Im 2016 rund 950 Verdachtsfälle
- 300 Fälle im letzten Jahr abgeschlossen
- Einsparungen:
- Erschwernis Urteil Europäischer Menschenrechtsgerichtshof:
Seite 16
Was erwarten Sie als Treuhänder von
der Zusammenarbeit mit der Suva?
Seite 17
Besten Dank für die Aufmerksamkeit
Seite 18
Agenda
13.30 Uhr Begrüssung
Rainer Bätschmann, Agenturleiter, Suva Linth
13.40 Uhr Die Betriebsrevision der Suva
Strategische Bedeutung und Ziele
Rainer Bätschmann, Agenturleiter, Suva Linth
14.10 Uhr Aktuelle Themen in der Altersvorsorge,
Altersreform 2020, Reform in der EL
Andreas Dummermuth, Präsident, Konferenz
der kantonalen Ausgleichskassen
15.15 Uhr Pause
www.aksz.ch AKSZ, 201719
www.aksz.ch AKSZ, 201720
Informationsanlass der suva
Chur und Linth für Treuhänder
Landquart, 4. September 2017
www.aksz.ch AKSZ, 201721
Aktuelle Reformen in der Altersvorsorge
Andreas Dummermuth, lic. iur. MPA
Geschäftsleiter Ausgleichskasse / IV-Stelle Schwyz
Präsident der Konferenz der kantonalen Ausgleichskassen
www.aksz.ch AKSZ, 201722
Übersicht
 Soziale Sicherheit als Infrastruktur
 Rahmenbedingungen der sozialen Sicherheit
 Reform der Altersvorsorge 2020
 Reform der Ergänzungsleistungen zur AHV/IV
 AHVeasy
www.aksz.ch AKSZ, 201723
Magisches Dreieck
mit gegenseitigen Abhängigkeiten
Gesellschaft
Wirtschaft Sozialversicherungen
www.aksz.ch AKSZ, 201724
Megatrends
Die Megatrends in Gesellschaft und Wirtschaft beeinflussen auch
die soziale Sicherheit in allen OECD-Staaten. So z.B.:
 Individualisierung
 Flexibilisierung
 Egalisierung
 Gleichstellung von Frau und Mann
 Internationalisierung
 Digitalisierung
 Ökonomisierung
 Verrechtlichung
 Medizinalisierung von sozialen Problemen
www.aksz.ch AKSZ, 201725
Einflussfaktoren und Eckpunkte
Demographie
 Lebenserwartung
 Geburtenrate
 Migration
Wirtschaft
 Arbeitsplätze
 Neue Technologien
Politik in einer Referendumsdemokratie
 Fähigkeit und Wille zu Veränderungen
www.aksz.ch AKSZ, 201726
Demographie
Zunehmende Lebenserwartung
 Wie lange bezog eine Person ab Alter 65 noch AHV-Renten?
 1948: Männer 12,4 Jahre und Frauen 14 Jahre
 2016: Männer 19,2 Jahre und Frauen 22,2 Jahre
 Faustregel: Alle zehn Jahre erhöht sich die Lebenserwartung um
ein Jahr.
 Tendenz: Nach wie vor steigend, jedoch weniger stark
 Wir müssten heute somit Rentenalter 72 haben, um die seit
Einführung der AHV gestiegene Lebenserwartung zu
kompensieren.
www.aksz.ch AKSZ, 201727
Demographie
Rentenalter in anderen Ländern
www.aksz.ch AKSZ, 201728
Demographie
Geburtenrate
 Eine Geburtenrate von 2,1 Kinder/Frau ist notwendig, um
bestandserhaltend zu sein.
 Aktuell: 1,54 Kinder, Trend Richtung 1,8 Kinder
 Ohne Zuwanderung und ohne steigende Lebenserwartung
würde die Einwohnerzahl in der Schweiz seit 50 Jahren
abnehmen.
www.aksz.ch AKSZ, 201729
Demographie
Migration
 Die Schweiz ist seit 70 Jahren ein Zuwanderungsland, d.h. mehr
Zuwanderungen als Abwanderungen.
 Mit der Zuwanderung werden die wegen der tiefen Geburtenrate
wegfallenden Arbeitskräfte kompensiert.
 Seit 2002 konnten über 600'000 Arbeitsplätze geschaffen
werden.
www.aksz.ch AKSZ, 201730
Wirtschaft: Arbeitsplätze
 Die AHV wird zu rund 80 % aus Beiträgen der Arbeitgeber und
der Versicherten finanziert. Basis ist das Erwerbseinkommen.
Seit 1975 gilt der gleiche Beitragssatz für die AHV.
 Die Erwerbssituation und speziell die Lohnentwicklung in der
Schweiz ist für die AHV entscheidend.
 Seit 2002 stiegen die Einnahmen der AHV aus den Beiträgen
der Arbeitgeber und Versicherten um rund 50 %.
 Das Verhältnis zwischen Beitragszahler und Leistungsbezüger
ist trotz steigender Lebenserwartung und sinkender
Geburtenrate konstant geblieben.
www.aksz.ch AKSZ, 201731
Chance und Gefahr für Standort Schweiz
 Neue Technologien werden zum Wegfall von "auto-
matisierbaren" Arbeitsplätzen führen. Aber: Zugleich wird die
Schweiz ein guter Standort für Automaten.
 Jedoch werden viele neue Arbeitsplätze (tendenziell in einem
höheren Lohnsegment) geschaffen werden können. Dies
bedingt allerdings genügend gut ausgebildete Fachkräfte.
 Die Schweiz ist DIE Globalisierungsgewinnerin der letzten 15
Jahre. Gute Infrastruktur, liberaler Arbeitsmarkt und tiefe
Belastung mit Steuer- und Sozialabgaben.
www.aksz.ch AKSZ, 201732
Die Politik ist eben national
 In parlamentarischen Demokratien entscheiden die Gesetzgeber
über die Prämiensätze, die Leistungshöhe und die
Eintrittsschwellen (Rentenalter).
 In der Schweiz müssen Mehrwertsteuersätze vom Souverän
(Mehrheit von Volk und Ständen) sanktioniert werden.
 Die Erfahrung zeigt, dass alle wichtigen sozialpolitischen
Gesetze via ein fakultatives Referendum dem Volk vorgelegt
werden müssen.
 Die Referendumsdrohung ist in der Regel mässigend.
 Dafür: Wenn es ein Ja gibt, dann hohe Stetigkeit.
www.aksz.ch AKSZ, 201733
Soziale Sicherheit
als Teil der staatlichen Infrastruktur
www.aksz.ch AKSZ, 201734
Bismarck schuf ein nach Risiko
gegliedertes Sozialversicherungssystem
 Es breitet sich in die ganze Welt aus
Internationale Arbeitsorganisation ILO
definiert 1952 folgende Risiken:
Krankheit (medizinische Betreuung)
 Krankheit (Einkommenskompensation)
 Arbeitslosigkeit
 Alter
 Arbeitsunfall und Berufskrankheit
 Mutterschaft
 Berufsunfähigkeit/Invalidität
 Tod
 Familienlasten
www.aksz.ch AKSZ, 201735
Das volkswirtschaftliche Volumen der
Infrastrukturaufgabe «Soziale Sicherheit»
2015 = rund 162.3 Mia. Franken Ausgaben für die soziale
Sicherheit (= 27 % des Bruttoinlandproduktes)
Zehn Sozialversicherungszweige und die subsidiäre Sozialhilfe mit
Milliardenausgaben:
1. AHV 42.5 6. Familienzulagen 5.9
2. Arbeitslosenversicherung 7.5 7. Invalidenversicherung 9.2
3. Berufliche Vorsorge 53.5 8. Krankenversicherung 27.7
4. Ergänzungsleistungen 4.9 9. Militärversicherung 0.2
5. Erwerbsersatz / MSE 1.7 10. Unfallversicherung 6.7
11. (Sozialhilfe) 2.5
Rot = Anteil der Versicherungsträger der 1. Säule am «Geschäft»
www.aksz.ch AKSZ, 201736
Die Altersvorsorge der Schweiz basiert
auf dem Drei-Säulen-Konzept
1. Säule
AHV, IV, EL
2. Säule
BVG samt unter- und
überobligatorischen
Leistungen
3. Säule
Selbst-
vorsorge
www.aksz.ch AKSZ, 201737
Industrielle Produktion
von sozialer Sicherheit
Infrastrukturfunktion der sozialen Sicherheit
 Die soziale Sicherheit hat einen konstitutiven Charakter für alle
OECD-Staaten: «Keine Schweiz ohne AHV».
 Soziale Sicherheit ist eine Infrastrukturaufgabe des Staates.
Umsetzung dezentral und durch die mittelbare Staatsverwaltung
 Finanzen der Sozialwerke sind «hors budget»: Sie haben eigene
Finanzhaushalte, die ausserhalb der Finanzhaushalte von Bund
und Kantonen sind.
 Es geht um Milliarden von Franken und Millionen von Menschen.
Es muss zwingend eine industrielle Produktion erfolgen.
www.aksz.ch AKSZ, 201738
Sozialversicherungen haben keinen
Knopf «Power off»
Deshalb zwingend: «CHANGE!»
www.aksz.ch AKSZ, 201739
Aktuelle Reformen in der Altersvorsorge:
Altersvorsorge 2020
www.aksz.ch AKSZ, 201740
Politik
Verlässlichkeit von Prognosen (1998)
Jahr Aus-
gaben
(P)
Aus-
gaben
(E)
Ein-
nahmen
(P)
Ein-
nahmen
(E)
Saldo
(P)
Saldo
(E)
1998 26'600 26'715 25'513 25'321 - 1'087 - 1'394
1999 27'267 27'397 26'952 27'207 - 315 - 180
2000 27'297 27'722 27'554 28'792 257 1'070
2005 30'596 31'327 29'254 33'712 - 1'342 2'385
2010 33'243 36'604 30'107 38'495 - 3'136 1'891
2015 39'282 41'734 32'061 41'176 - 7'221 - 558
2020 43'001 ? 31'981 ? -11'020 ?
P= Prognose E= Effektiv
www.aksz.ch AKSZ, 201741
AHV-Revisionen seit 1948
 1948: Inkrafttreten AHV
 1951: 1. Revision
 1954: 2. Revision
 1956: 3. Revision
 1957: 4. Revision
 1960: Anpassungsrevision i.V.m. Einführung der IV
 1961: 5. Revision
 1964: 6. Revision
 1969: 7. Revision
 1973: 8. Revision
 1979: 9. Revision
 1997: 10. AHV-Revision
In den ersten 30 Jahren: 9 Revisionen, in den nächsten 40 Jahren 1 Revision.
www.aksz.ch AKSZ, 201742
Keine erfolgreiche AHV-Revision seit 1997
www.aksz.ch AKSZ, 201743
Warum braucht es eine Reform?
 Wirtschaftliche Herausforderungen
Tiefe Zinsen / schlechte Renditen / unsicheres Wachstum
 Demografische Herausforderungen
Steigende Lebenserwartung / alternde Bevölkerung
 Gesellschaftliche Herausforderungen
Wunsch nach Flexibilität / neue und atypische
Arbeitsformen / Vorsorgelücken
www.aksz.ch AKSZ, 201744
Ziele der Reform
 Das Rentenniveau bleibt erhalten
 Die Leistungen werden ausreichend finanziert
 Die Altersvorsorge wird an veränderte gesellschaftliche
Bedürfnisse angepasst
 Vorsorgelücken werden geschlossen
www.aksz.ch AKSZ, 201745
Die wichtigsten Elemente der Reform
Rentenaltererhöhung:
 Gleiches Referenzalter 65 für Frau und Mann in AHV und BVG
Individuelle Gestaltung der Pensionierung; insbesondere
 Flexibler Bezug der Altersrente (AHV/BVG) zwischen 62 und 70
Jahren
 AHV-Teilrenten für eine gleitende Pensionierung
Zusatzfinanzierung für die AHV; insbesondere
 0.3 % MWST von heute IV per 2018 zu AHV + 0.3 % im Jahr 2021
 0.3 % höhere Lohnbeiträge ab 2021
www.aksz.ch AKSZ, 201746
Die wichtigsten Elemente der Reform
Schrittweise Senkung des BVG-Umwandlungssatzes von 6.8 auf 6 %
 Dafür jedoch Ausgleichsmassnahmen zum Erhalt des Rentenniveaus
Schliessung von Vorsorgelücken für kleine Einkommen und
Teilzeitbeschäftigte sowie Besitzstandsgarantien
 Reduktion und Flexibilisierung des Koordinationsabzuges
 Erhöhung der Altersgutschriften um 1% für 35-54-Jährige
 Besitzstand für 1973 und ältere
www.aksz.ch AKSZ, 201747
Kompensation der Kürzungen
 AHV-Zuschlag
 Erhöhung des Ehepaar-Plafonds
Angaben für Monatsrenten in CHF
www.aksz.ch AKSZ, 201748
Finanzielle Auswirkungen für die AHV
im Jahr 2030
Ausgaben Einnahmen
Vereinheitlichung des Referenzalters 65 -1220 110
Flexibilisierung des Rentenbezugs 290 190
Rentenzuschlag und Erhöhung Plafond 1390 1400
Bundesbeitrag aus Ausgabenveränderung 90
Total Massnahmen in der AHV 460 1800
Zusatzfinanzierung (MWST) 2120
Aus Demografieprozent 600
Stand AHV-Fonds 94%
www.aksz.ch AKSZ, 201749
Stand des AHV-Fonds
in Prozent der AHV-Ausgaben
www.aksz.ch AKSZ, 201750
Zwei Vorlagen – ein Resultat
Vorlage 1: Bundesgesetz über die Reform der
Altersvorsorge 2020
 Fakultatives Referendum der Linken ist zustande gekommen
 erfordert einfaches Mehr (Volk)
Vorlage 2: Bundesbeschluss über die Zusatzfinanzierung für die AHV
 unterliegt dem obligatorischen Referendum
 erfordert doppeltes Mehr (Stände und Volk)
Beide Vorlagen können nur zusammen in Kraft treten
 «Nein» zu einer Vorlage bringt beide Vorlagen zum Scheitern
www.aksz.ch AKSZ, 201751
Aktuelle Reformen in der Altersvorsorge:
Reform der Ergänzungsleistungen AHV/IV
www.aksz.ch AKSZ, 201752
«alt» oder «behindert» = arm
Diese Formel greift immer seltener
1. Mit nur 3 % EL-Anteil an den Sozialausgaben schaffen wir es,
ein schwieriges Ziel zu erreichen: Verhinderung von Armut bei
den Risiken Alter, Tod der vorsorgenden Person und Invalidität.
Aber eben nur weil die anderen Sozialversicherungen derart
leistungsfähig sind, braucht es einen letztlich verhältnismässig
kleinen Teil an EL.
2. Studie Pro Senectute Schweiz: «Leben mit wenig Spielraum»
3. Es gibt schwierige Einzelschicksale und unschöne Bruchstellen
zwischen den Systemen. Wohl niemand kann in der Schweiz
aber allen Ernstes behaupten, dass das Glas in diesem Bereich
halb leer ist.
www.aksz.ch AKSZ, 201753
EL-Entwicklung der Ausgaben nach
Finanzierung
4'678
0
500
1'000
1'500
2'000
2'500
3'000
3'500
4'000
4'500
5'000
1966
1968
1970
1972
1974
1976
1978
1980
1982
1984
1986
1988
1990
1992
1994
1996
1998
2000
2002
2004
2006
2008
2010
2012
2014
EL-Ausgaben in Mio. Franken
Beiträge des Bundes
Beiträge der Kantone
Gesamtausgaben
www.aksz.ch AKSZ, 201754
EL-Entwicklung nach Versicherungszweig
4'679
0
500
1'000
1'500
2'000
2'500
3'000
3'500
4'000
4'500
5'000
1966
1968
1970
1972
1974
1976
1978
1980
1982
1984
1986
1988
1990
1992
1994
1996
1998
2000
2002
2004
2006
2008
2010
2012
2014
EL nach Versicherungszweig in Mio. Franken
EL zur AHV
EL zur IV
Gesamtausgaben
www.aksz.ch AKSZ, 201755
EL-Bezügerinnen und -Bezüger
309'351
0
50'000
100'000
150'000
200'000
250'000
300'000
350'000
1966
1968
1970
1972
1974
1976
1978
1980
1982
1984
1986
1988
1990
1992
1994
1996
1998
2000
2002
2004
2006
2008
2010
2012
2014
Entwicklung Anzahl EL-Bezüger
EL zur AHV
EL zur IV
Gesamtzahl
www.aksz.ch AKSZ, 201756
Mehrere Ansatzpunkte – ein Ziel:
EL-System anpassen, um es zu erhalten
Die Konferenz der kantonalen Ausgleichskassen hat im April 2011
auf 17 Seiten konkrete Massnahmen vorgeschlagen:
 Reformen innerhalb des EL-Systems
 Reformen im Bereich der 2. Säule
 Reformen bei den Heimkosten
 Reformen im Bereich der direkten Steuern
Existenzsicherung muss im EL-System erfolgen; keine
Verschiebung in die Sozialhilfe sinnvoll oder notwendig
www.aksz.ch AKSZ, 201757
Mögliche Ursachen des Wachstums
1. Demographie: Mehr alte und auch pflegebedürftige Menschen
2. Langlebigkeit: Alte und pflegebedürftige Menschen leben länger
3. Politisch legitimierter leistungsausbau mit der NFA
(= Totalrevision ELG), der Neuordnung der Pflegefinanzierung
und z.T. auch den Revisionen der kantonalen
Einführungsgesetze zum ELG
4. Zweite Säule greift nicht immer: z.B. junge IV-Rentner mit
psychischen Behinderungen
5. Revisionen in anderen Bundesgesetzen: z.B. IVG / KVG
6. Anstieg der Pflegetaxen (Heime und Spitex)
7. Fehlanreize im und um das EL-System (z.B.: Kapitalbezug BVG)
8. Weitere Gründe
www.aksz.ch AKSZ, 201758
Die Bundesverfassung muss Leitlinie sein
BV 6: Jede Person nimmt Verantwortung für sich selber wahr und
trägt nach ihren Kräften zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und
Gesellschaft bei.
BV 12: Wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich zu
sorgen, hat Anspruch auf Hilfe und Betreuung und auf die Mittel,
die für ein menschenwürdiges Dasein unerlässlich sind.
BV 112a: Bund und Kantone richten EL aus an Personen, deren
Existenzbedarf durch die AHV/IV nicht gedeckt ist.
www.aksz.ch AKSZ, 201759
Bundesrat will endlich Reform
Ständerat hat als Erstrat entschieden
Der Ständerat hat am 31. Mai 2017 Weichen gestellt:
 Tiefere Krankenkassenprämien anrechnen
 Höhere Mietzinsaufgaben anrechnen
 Tiefere Vermögensfreibeträge anrechnen
 BVG-Kapital muss idR als Rente bezogen werden
 SE-Aufnahme und Wohneigentum weiterhin mit PK-Kapital
möglich
Effekt per 2030 (ohne IPV-Anteil): Geltendes Recht 6.878 Mia. –
mit Revision 6.782 Mia. Franken = 96 Mio. = 1.4%
www.aksz.ch AKSZ, 201760
Die SGK-N wird intensiv beraten
Viele Anträge
Die SGK-N wird sich am 31. August und 1. September 2017 als
Fachkommission des Nationalrates mit dem Geschäft befassen.
Es seien sehr viele Anträge gestellt worden.
Sicher ist: In einem sozialpolitischen Geschäft mit rund 5 Mia.
Steuergeldern wird es voraussichtlich eine Volksabstimmung
geben.
www.aksz.ch AKSZ, 201761
www.aksz.ch AKSZ, 201762
Neue E-Businessapplikation
für Arbeitgeber und Treuhänder
www.aksz.ch AKSZ, 201763
Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
andreas.dummermuth@aksz.ch
Seite 64
Agenda
14.10 Uhr Aktuelle Themen in der Altersvorsorge,
Altersreform 2020, Reform in der EL
Andreas Dummermuth, Präsident, Konferenz
der kantonalen Ausgleichskassen
15.15 Uhr Pause
15.35 Uhr Swissdec – Finanzdatenaustausch
heute und morgen
Ernst Stalder, Geschäftsführer, Swissdec
16.10 Uhr Swissdec – Erfahrungsbericht aus der Praxis
Rita Feldmann, Geschäftsführerin
Feldmann Treuhand GmbH
Seite 65
Agenda
15.35 Uhr Swissdec – Finanzdatenaustausch
heute und morgen
Ernst Stalder, Geschäftsführer, Swissdec
16.10 Uhr Swissdec – Erfahrungsbericht aus der Praxis
Rita Feldmann, Geschäftsführerin
Feldmann Treuhand GmbH
16.25 Uhr Unternehmensgründung, Deckungslücke im
Sozialversicherungsnetz
Pascal Appenzeller, Kundenberater,
Suva St. Gallen
Die Zukunft ist Swissdec -
einfach, schnell und sicher
66
Die drei Wege einer Lohndeklaration
Unternehmen
Empfänger
P2P
(Formulare)
Im Lohnprogramm
erfassen
Papier Formular
ausfüllen
Postversand
Erfassen
7
7
7
P2M
(Web Portal)
Im Lohnprogramm
erfassen
Online Formular
ausfüllen
Elektronisch
übermitteln
Automatische
Verarbeitung
7
7
M2M
(ELM von Swissdec)
Im Lohnprogramm
erfassen
Elektronisch
übermitteln
Automatische
Verarbeitung
777
P: Person
M: Machine
Was macht die Swissdec?
 Swissdec bietet eine standardisierte Lösung ELM1 an,
Lohnmeldungen elektronisch und Datenschutzkonform an
Versicherer, AHV/IV, Suva, Steuerämter und BFS zu übermitteln.
 Swissdec prüft und zertifiziert Lohnbuchhaltungen.
68
1 ELM: einheitliches Lohnmeldeverfahren
Warum Swissdec?
Unternehmen
Personen
Versicherer & Behörden
Endempfänger
Steuern
Statistik
BVG
UVG, UVGZ, KTG
AHV, FAK
weitere …
Institutionen zu:Gemeinsame
Geschäftsprozesse
Gemeinsame
Geschäftsprozesse
 Der administrative Aufwand für Versicherer und Behörden ist für
Unternehmen heute immer noch zu gross.
 Die Unternehmen möchten vermehrt automatisieren und
elektronisch kommunizieren.
 Dank Swissdec wird die Anzahl von individuellen Schnittstellen
zu Versicherer und Behörden reduziert.
69
Vorteile dank Swissdec
 Die Zeiten sind vorbei, als für jeden Empfänger Papier- und Online-
Formulare einzeln ausgefüllt und eingereicht werden mussten.
 Dank der elektronischen Übermittlung, wird der administrative
Aufwand für alle Lohndeklarationen reduziert.
 Mit einer Swissdec zertifizierten Lohnbuchhaltung vermindern Sie den
Prüfaufwand, vermeiden zu hohe Prämien und zeitaufwändige
Fehlerkorrekturen.
70
Vision und Ziel
Optimale
 Effizienz (Kosten-Nutzen-Relation)
 Qualität und Sicherheit (Vertrauen)
bei der Gestaltung von modernen Geschäftsprozessen
zwischen den Unternehmen mit ihren IT-Quellsystemen
und den «Versicherern & Behörden» (Kundenprozessorientierung).
Basierend auf:
 Enterprise Resource Planning (ERP) Systemen im Bereich Finanz-
und Lohnbuchhaltung der Unternehmen
 Automatisierbaren Abläufen und dialogartiger Kommunikation
(Datenaustausch) zwischen den Teilnehmern
 Standardisierten, offenen und bewährten Internet-Technologien.
71
Vereinsversammlung
Vorstand
 Suva
 Schweiz. Steuerkonferenz (SSK)
 Schweiz. Versicherungsverband (SVV)
 Ausgleichskassen (eAHV/IV)
 Bundesamt für Statistik (BFS)
Beirat
 Economiesuisse
 Schweiz. Arbeitgeberverband
 Schweiz. Gewerbeverband (SGV)
 Fédération des Entreprises Romandes
 SECO
Datenschutzbeauftragte
Geschäftsstelle
• Fachstelle
Beratung u. Zertifizierung, Standards (ELM) u.
Dokumentation, Test u. Produktionshilfen,
Prozessüberwachung
• Marketing und Administration
Event, Messen, Informationsmittel, Homepage,
Rechnungswesen, Protokoll, Planung
• Projekt Leistungsstandard-CH (KLEE)
UVG, UVGZ, KTG,
• Projekt Lohnstandard-CH Quellensteuer
SSK Logistik
• Projekt e-Bilanz
Banken, SSK, ESTV
Technische Kommission
Beirat, BFS, eAHV/IV, SSK, Suva, SVV
• Fachgruppe AHV/FAK
Fachstelle, eAHV/IV, Ausgleichskassen,
Softwarepools
• Fachgruppe Versicherung
Fachstelle, SVV, Suva
• Fachgruppe Statistik
Fachstelle, BFS
• Fachgruppe BVG
Fachstelle, SVV, eAHV/IV
• Fachgruppe Steuern
Fachstelle, SSK Logistik, Experten Lohnausweis,
Quellensteuer
• Fachgruppe Lohnsoftware-Hersteller
Fachstelle, Lohnsoftware-Hersteller
• Fachgruppe Unternehmen
Fachstelle, Unternehmen
• Fachgruppe Treuhänder
Fachstelle, Treuhänder
Patronatskomitee
Revisionsstelle
72
Verein Swissdec: Patronatskomitee
Präsident
Mitglieder
73
Johann N. Schneider-Ammann Bundespräsident, Vorsteher des Eidgenössischen Departements
für Wirtschaft, Bildung und Forschung
Hans Hess Präsident Swissmem
Markus Jordi Leiter HR SBB, Mitglied der Konzernleitung
Ruedi Noser
Nationalrat (FDP); ePower: Ansprechpartner für Verbände und
Industrie; Seit 1996 Alleininhaber der Noser Gruppe und seit 1997
Verwaltungsratspräsident; Präsident ICTswitzerland
Jean-François Rime Präsident Schweizerischen Gewerbeverband, Nationalrat (SVP)
Susanne Ruoff Konzernleiterin Schweizer Post
Urs Schäppi CEO Swisscom
Marcel Schwerzmann Regierungsrat Kanton Luzern; Präsident der Schweizerischen
Informatikkonferenz; Steuerungsausschuss E-Government
Valentin Vogt Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands
Prozesslandkarte Swissdec (CH-Standards)
74
Lohnstandard-CH
• Eintritt, Mutation, Austritt (EMA)
• Einheitliche Lohnmeldung (ELM)
Leistungsstandard-CH
• Kundenintegrierter Leistungsprozess
von Anspruch bis Erbringung (KLEE)
FiBu-Standard-CH
• MwSt-Abrechnung
• e-Bilanz (XBRL Reports)
• …
 Realisiert …  inArbeit … Vision
Prozesse
ERPERP
       
  


?eo ?MV   

Übersicht der Versionen im
Lohnstandard-CH
75
Haupt-
version
Produktions-
status
AHV,
FAK
UVG,
UVGZ,
KTG
BVG
Lohn-
ausweis
Lohn-
struktur-
erhebung
Quellen-
steuer
Gültig ab
4.0 FINAL       21.05.2013
3.0
DEPRECATED 2015
DELETED 1.12.2018     NOT
ACCEPTED1 18.12.2009
2.2
DEPRECATED 2015
DELETED 1.12.2017    NOT
ACCEPTED1 01.10.2006
NOT ACCEPTED1 :
Die Daten der Versionen 2.2 und
V3.0 werden vom BFS seit Dez.
2014 abgewiesen.
Lohnstandard - CH
Quellensteuer Version 4.0
76
Swissdec Lösung
Quittung
oder
URL
(inkl. Login/Passwort)
XML
Lohnbuchhaltung
=
Versicherer
& Behörden
Unternehmen
UVG
KTG
Steuern
UVGZ
BFS
Distributor
Lohndaten
werden nicht
gespeichert!
AHV/FAK
ERPERP





Filter-
und
Verteilfunktion 



77
~ 400'000 ~ 215
1
Mehrstufige Qualitätssicherung der Lohndeklaration
ERP
Revision
1
2
6
Abschluss
Lohndatenverarbeitung
Swissdec Zertifizierung stellt die
Qualität der
Lohnsummendeklaration im
senden System sicher.
Lohnsummendeklaration an
Empfänger
Treuhänder löst
Lohndeklarationen an die
jeweiligen Empfänger aus
Empfänger bestätigen den
Empfang
Die Empfänger führen eine
Plausibilisierungsprüfung durch
und quittieren den Empfang.
1 2 3
Versicherungen und Behörden
Empfänger
Empfang und Prüfung der
Rechnung
Die Rechnungen von den
Versicherungen und Behörden
werden geprüft, speziell die
Lohnsummen und Sätze vor der
Zahlung.
Korrekturen nach Abschluss
der Finanzbuchhaltung
Differenzen nach dem Abschluss
werden den Versicherungen und
Behörden nachgemeldet.
Revision kann vereinfacht
werden
Die hohe Qualität der LOBU
vereinfachen Revisionen und der
Fokus kann vermehrt auf die FIBU
gelegt werden.
4 5 6
3
4
5
Datenempfänger:
182 Institutionen mit 215 Kopplungen an den Distributor
79
Versicherungen - Krankenkassen - Steuerverwaltung - eAHV / IV - BFS
Alle 26 Kantone sind
Empfangsbereit!
Software Hersteller
142 zertifizierte Lohnbuchhaltungen
80
Unternehmen beziffern deren Nutzen
dank Swissdec. Aussage von…
81
… Blaser Metallbau AG (60 Mitarbeiter)
Früher hatten wir für 25 Mitarbeiter einen Aufwand von ca. 2 Tagen pro Jahr.
Heute für 60 Mitarbeiter einen Aufwand von 30 Minuten pro Jahr.
… Planzer (~34 Betriebe)
Früher hatten wir einen Aufwand von zwei Wochen mit drei Personen für 34 Betriebe.
Heute mit Swissdec benötigen wir mit zwei Personen noch 3-4 Tage.
… Blaser Café AG (100 Mitarbeiter)
Früher benötigten wir für den gleichen Arbeitsprozess
rund drei Mal so lange, sagt Stefano Zoratti, Leiter
Buchhaltung, EDV und Controlling bei der Blaser Café AG.
… FRANKE (8'431 Mitarbeiter)
Ohne Swissdec dauerten die Jahresendabschlüsse bis ca. ende Januar.
Dank Swissdec ist bereits alles ende Dezember verarbeitet und abgeschlossen.
… Kambly AG (410 Mitarbeiter)
Früher hatten wir 2-3 Arbeitstage für die Lohnstrukturerhebung. Heute benötigen wir für die Aufbereitung und
den Versand der Lohnstrukturerhebung noch 30 Minuten.
… Fundus Treuhand AG
Die Lohnverarbeitungen pro Kunde benötigt ca. 10% weniger Aufwand.
Dank Swissdec konnte der gesamte Aufwand um bis zu 80% reduziert werden. Unsere Dienstleistungen
können dank Swissdec günstiger angeboten werden.
Informationsmittel
82
www.swissdec.ch Swissdec Dossier Swissdec Flyer
Fragen und Bemerkungen
 Sind Fragen offen?
 Haben Sie Bemerkungen dazu?
83
Seite 84
Agenda
15.35 Uhr Swissdec – Finanzdatenaustausch
heute und morgen
Ernst Stalder, Geschäftsführer, Swissdec
16.10 Uhr Swissdec – Erfahrungsbericht aus der Praxis
Rita Feldmann, Geschäftsführerin
Feldmann Treuhand GmbH
16.25 Uhr Unternehmensgründung, Deckungslücke im
Sozialversicherungsnetz
Pascal Appenzeller, Kundenberater,
Suva St. Gallen
INFORMATIONSANLASS FÜR
TREUHÄNDER
Swissdec – Erfahrungsbericht aus der Praxis
Rita Feldmann
feldmann treuhand gmbh, Näfels
05.09.2017
Erfahrungsbericht
• Voraussetzungen zur Anwendung ELM
• Lohnprogramme
• Korrekte Einrichtung der Lohnbuchhaltung
• Ablauf / Prozess
• Nachteile
• Vorteile
• Fragen / Erfahrungen
05.09.2017
Voraussetzung zur Anwendung ELM
• Führen einer Swissdec-zertifizierten Lohnbuchhaltung
05.09.2017
Lohnprogramme
• Verzeichnis Swissdec-zertifizierten Lohnbuchhaltungen/ Liste
comptabilités salariales certifiées Swissdec / Elenco contabilità
salariali certificate Swiss
• https://www.swissdec.ch/de/zertifizierte-software-hersteller/
05.09.2017
Korrekte Einrichtung der Lohnbuchhaltung
05.09.2017
Korrekte Einrichtung der Lohnbuchhaltung
Ausgleichskasse
05.09.2017
Korrekte Einrichtung der Lohnbuchhaltung
Suva / Unfallversicherung
05.09.2017
Korrekte Einrichtung der Lohnbuchhaltung
Krankentaggeld
05.09.2017
Ablauf / Prozess
05.09.2017
Ablauf / Prozess
05.09.2017
Ablauf / Prozess
05.09.2017
Ablauf / Prozess
• Provisorische Kontrolle der Lohnsummen (Plausibilität)
• Definitive Kontrolle der Lohnsummen mit Übereinstimmung der FIBU
• Korrekturmeldungen via Internet oder in Briefform
• Prozessabschluss
 nach Revision
 nach 5 Jahren (Verjährung)
05.09.2017
Nachteile
• Verarbeitung muss nach wie vor durch geschultes Personal, welches
die Zusammenhänge der Materie kennt, durchgeführt werden
• Minderaufwand für den Treuhänder (Verrechnung)
05.09.2017
Vorteile
• Mehr Zeitaufwand für professionellere Betreuung des Mandanten
• Differenzen bei Revisionen sehr gering
• Professionalität und Kompetenz des Treuhänders wird vom
Mandanten wahrgenommen und geschätzt
• Professionalität und Kompetenz des Treuhänders wird ebenfalls von
den Revisoren der Sozialversicherungen anerkannt
• Die Revisionsperioden erfolgen durch die Sozialversicherungen in
längeren Zeitabständen (mehr als 5 Jahre)
05.09.2017
Fragen / Erfahrungen
05.09.2017
Seite 100
Agenda
16.10 Uhr Swissdec – Erfahrungsbericht aus der Praxis
Rita Feldmann, Geschäftsführerin
Feldmann Treuhand GmbH
16.25 Uhr Unternehmensgründung, Deckungslücke im
Sozialversicherungsnetz
Pascal Appenzeller, Kundenberater,
Suva St. Gallen
17.00 Uhr Schlusswort inkl. Fragerunde
Marcel Kempf, Agenturleiter, Suva Chur
17.20 Uhr Apéro
Seite 101
Deckungslücken im Sozialversicherungs-
netz / Unternehmerversicherung
Seite 102
Schutz für Selbständigerwerbende
Unternehmerversicherung
Unternehmerversicherung
Seite 103
Warum eine Unternehmerversicherung?
• Selbständigerwerbende Personen sind nicht obligatorisch
gegen Unfälle und Berufskrankheiten versichert.
• Ohne Unfallversicherung werden nur die Heilkosten im Rahmen der
obligatorischen Krankenversicherung übernommen.
• Ohne Unfallversicherung gibt es bei Invalidität eine maximale
Rente von 2340 Franken pro Monat.
Seite 104
Wer kann sich versichern?
• Selbstständigerwerbende, die in den Tätigkeitsbereich
der Suva fallen (Art. 66 UVG)
• Ohne Lohn mitarbeitende Familienmitglieder
• Grenzgänger, die in der Schweiz selbstständig erwerbend
sind und in den Tätigkeitsbereich der Suva fallen
Seite 105
Versicherbarer Jahresverdienst
Höhe des versicherten Verdienstes in CHF
Unterschiede private
Versicherungen/Krankenkasse // FUV
Krankenkassen Private Policen Suva
Heilungskosten  Grundversicherung z.T. nur
beschränkte Leistungen, z.B.
 Spital Wohnkanton
 Transportkosten 50 %, max. CHF
500.-- pro Jahr
 Franchise + Selbstbehalt
CHF 1000.-- oder mehr pro Jahr
(CHF 300.-- Franchise + 700.--
Selbstbehalt) max. Fr. 3'200.--
 je nach Police, z.B.
 beschränkt auf 5 Jahre
 nur eine bestimmte Summe
 nur in Ergänzung zur
Krankenkasse
 unbeschränkt
ohne Franchise / Selbstbehalt
Taggeld  2 Jahre (720/730 Tage)  2 Jahre (720/730 Tage)  unbeschränkt (bis Rente)
 Durchschnittliche
Berentungsdauer ca. 3.5
Jahre
Rente IV  keine Rentenversicherung möglich
 Kapital UTI (Unfall Tod Invalidität)
 meistens nur kleinere Renten (z.B.
CHF 2'000.-- bis
CHF 3'000.-- / Monat)
 meistens nicht indexiert
 höchstens bis 65. Altersjahr
 Bei 100%-iger Arbeitsunfähigkeit:
IV/Suva-Rente max. 90 % v. JV
 indexiert
 zeitlich unbegrenzt, über AHV
Alter hinaus
 zusätzlich
Integritätsentschädigung
Unterschiede private
Versicherungen/Krankenkasse // FUV
Krankenkassen Private Policen Suva
Todesfall  geringes Kapital
(z.B. CHF 50'000.--)
 eher geringes Kapital
(z.B. CHF 100'000.-- bis
CHF 250'000.--)
 Witwen-/Witwer-
/Halbwaisen/Vollwaisen-Renten
40 - 90 % zusammen mit Renten-
Leistungen AHV
Ausland  Grundversicherung:
Bei Notfällen volle Kosten-
deckung bis max. doppeltem Tarif
Wohnkanton Schweiz
 normalerweise Deckung (evtl.
beschränkt/siehe Heilungs-
kosten)
 doppelter Betrag CH
Versicherungsdauer  Grundversicherung obligatorisch  5 bis 10 Jahre oder bis
65. Altersjahr
 grundsätzlich 4 Jahre
Kündigungsfristen  Zusatzversicherung 3 Monate auf
Ende Jahr
 3 Monate vor Ablauf der
Police
 3 Monate vor Ablauf der
Versicherungsdauer
Seite 108
Die Sachleistungen im Überblick
Medizinische Behandlung
Arzt, Zahnarzt, Chiropraktiker, Apotheke und Spital frei wählbar.
Keine zeitliche oder betragsmässige Beschränkung.
Hilfsmittel
Kostenübernahme für Hilfsmittel, die körperliche Schädigungen
oder Funktionsausfälle ausgleichen.
Reise-, Transport-, Rettungskosten
Werden vergütet, auch im Ausland.
Medizinische Rehabilitation
Kliniken der Suva in Bellikon und Sion
Seite 109
Vorteile der Unternehmerversicherung
• lebenslange Renten
• Sicherheit in der Budgetplanung dank Prämiengarantie
• Durch Wahl des Taggeldbeginns (3./15./30. Tag nach Unfalltag)
Prämienrabatt von bis zu 40 Prozent möglich
• Rente mit periodischer Anpassung an Inflation
• Weltweiter Versicherungsschutz
• Schutz bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten
• Die Suva ist nicht gewinnorientiert: Überschüsse kommen
den Versicherten in Form von tieferen Prämien zugute.
Seite 110
Die finanziellen Leistungen der
Unternehmerversicherung
• Kein Selbstbehalt
• Taggeld: 80 Prozent des versicherten Verdiensts
• Invalidenrente: max. 80 Prozent des versicherten Verdiensts
• Integritätsentschädigung: einmalige Kapitalleistung bei
dauernder Schädigung, max. 148 200 Franken
• Hilflosenentschädigung: Ergänzung der Invalidenrente,
wenn dauernd die Hilfe Dritter in Anspruch genommen wird
Seite 111
Die finanziellen Leistungen der
Unternehmerversicherung
Hinterlassenenrente
• 40 Prozent für Witwen und Witwer
• 15 Prozent je Halbwaise respektive 25 Prozent je Vollwaise
• Maximal 70 Prozent bei mehreren Hinterlassenen zusammen
• Maximal 90 Prozent des versicherten Verdiensts mit
AHV/IV-Renten zusammen (Komplementärrenten)
Seite 112
Geldleistung nach einem Unfall oder
bei Berufskrankheit
Seite 113
Geldleistung nach einem Unfall oder bei
Berufskrankheit
Vorteile mit einer Unfallversicherung der Suva:
keine Versicherungslücken (Taggeld wird so lange
bezahlt bis die Invalidenversicherung zahlt)
lebenslange Rente
Aufstockung der IV-/AHV-Leistungen auf 90 Prozent
des versicherten Verdienstes
Teuerungsausgleich, somit kein Kaufkraftverlust
Seite 114
Vergütung für Vermittler
Regelung
• Empfehlung (Adressvermittlung) führt zum Abschluss
• Auszahlung der Vergütung erfolgt nach dem Eingang der 1. Prämie
(bei Ratenzahlung: 1. Teilprämie)
Vergütungen Höhe
Vermittlerentschädigung 0,5% des versicherten Verdiensts,
mindestens CHF 250
Beispiel: Versicherter Verdienst x 0.5%
CHF 120 000.00 x 0.5% = CHF 600.00
Melden Sie uns potenzielle Kunden unter fuv@suva.ch oder an jede
Suva-Agentur. Wir beraten den Kunden gerne und unterbreiten ihm eine
unverbindliche Offerte.
Seite 115
Fragen
Seite 116
Agenda
16.25 Uhr Unternehmensgründung, Deckungslücke im
Sozialversicherungsnetz
Pascal Appenzeller, Kundenberater,
Suva St. Gallen
17.00 Uhr Schlusswort inkl. Fragerunde
Marcel Kempf, Agenturleiter, Suva Chur
17.20 Uhr Apéro
Seite 117
Fragen und Antworten
- Swissdec
- Deckungslücke im Sozialversicherungsnetz
- Betriebsrevision - Strategische Bedeutung und Ziele
Seite 118
Schlusswort
Seite 119
Agenda
16.25 Uhr Unternehmensgründung, Deckungslücke im
Sozialversicherungsnetz
Pascal Appenzeller, Kundenberater,
Suva St. Gallen
17.00 Uhr Schlusswort inkl. Fragerunde
Marcel Kempf, Agenturleiter, Suva Chur
17.20 Uhr Apéro
Hand in Hand für unsere Kunden: Informationsanlass für Treuhänder vom 4. September 2017
Hand in Hand für unsere Kunden: Informationsanlass für Treuhänder vom 4. September 2017

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Hand in Hand für unsere Kunden: Informationsanlass für Treuhänder vom 4. September 2017

  • 2. Seite 2 Agenda 13.30 Uhr Begrüssung Rainer Bätschmann, Agenturleiter, Suva Linth 13.40 Uhr Die Betriebsrevision der Suva Strategische Bedeutung und Ziele Rainer Bätschmann, Agenturleiter, Suva Linth 14.10 Uhr Aktuelle Themen in der Altersvorsorge, Altersreform 2020, Reform in der EL Andreas Dummermuth, Präsident, Konferenz der kantonalen Ausgleichskassen 15.15 Uhr Pause 13.30 Uhr Begrüssung Rainer Bätschmann, Agenturleiter, Suva Linth 13.40 Uhr Die Betriebsrevision der Suva Strategische Bedeutung und Ziele Rainer Bätschmann, Agenturleiter, Suva Linth 14.10 Uhr Aktuelle Themen in der Altersvorsorge, Altersreform 2020, Reform in der EL Andreas Dummermuth, Präsident, Konferenz der kantonalen Ausgleichskassen 15.15 Uhr Pause
  • 3. Seite 3 Agenda 15.35 Uhr Swissdec – Finanzdatenaustausch heute und morgen Ernst Stalder, Geschäftsführer, Swissdec 16.10 Uhr Swissdec – Erfahrungsbericht aus der Praxis Rita Feldmann, Geschäftsführerin Feldmann Treuhand GmbH 16.25 Uhr Unternehmensgründung, Deckungslücke im Sozialversicherungsnetz Pascal Appenzeller, Kundenberater, Suva St. Gallen 15.35 Uhr Swissdec – Finanzdatenaustausch heute und morgen Ernst Stalder, Geschäftsführer, Swissdec 16.10 Uhr Swissdec – Erfahrungsbericht aus der Praxis Rita Feldmann, Geschäftsführerin Feldmann Treuhand GmbH 16.25 Uhr Unternehmensgründung, Deckungslücke im Sozialversicherungsnetz Pascal Appenzeller, Kundenberater, Suva St. Gallen
  • 4. Seite 4 Agenda 17.00 Uhr Schlusswort inkl. Fragerunde Marcel Kempf, Agenturleiter, Suva Chur 17.20 Uhr Apéro 17.00 Uhr Schlusswort inkl. Fragerunde Marcel Kempf, Agenturleiter, Suva Chur 17.20 Uhr Apéro
  • 5. Mehr als eine Versicherung Modell Suva Film
  • 6. Seite 6 Mehr als eine Versicherung Gewinne fliessen zurück an Versicherte 45 Millionen Franken
  • 7. Seite 7 Einnahmen - Ausgaben Prämien 4.1 Mia./Jahr Kosten 4.6 Mia./Jahr
  • 8. Seite 8 Wie berechnet die Suva die Prämien? Film
  • 10. Seite 10 Strategische Bedeutung der Betriebsrevisionen
  • 11. Seite 11 Bedeutung der Betriebsrevisionen
  • 12. Seite 12 Wieso führt die Suva Betriebsrevisionen durch? 1.Gerechte Verteilung Prämienlast 2.Löhne richtig deklariert 3.Betriebsbeschreibungen aktuell halten 4.Versicherungsdeckungen prüfen 5.Unfallmeldungen mit Betriebsdaten abgleichen 6.Firmenkunden systematisch betreuen 42 % alles korrekt 36 % Nachbelastungen 22 % Gutschriften
  • 13. Seite 13 Könnte die Suva auf Revisionen verzichten? - Könnte schon...... Prämien aufgrund Eigendeklaration - Folgen: Steigende Prämien - Das wollen wir aber nicht!
  • 15. Seite 15 Fakten zur Missbrauchsbekämpfung - Im 2016 rund 950 Verdachtsfälle - 300 Fälle im letzten Jahr abgeschlossen - Einsparungen: - Erschwernis Urteil Europäischer Menschenrechtsgerichtshof:
  • 16. Seite 16 Was erwarten Sie als Treuhänder von der Zusammenarbeit mit der Suva?
  • 17. Seite 17 Besten Dank für die Aufmerksamkeit
  • 18. Seite 18 Agenda 13.30 Uhr Begrüssung Rainer Bätschmann, Agenturleiter, Suva Linth 13.40 Uhr Die Betriebsrevision der Suva Strategische Bedeutung und Ziele Rainer Bätschmann, Agenturleiter, Suva Linth 14.10 Uhr Aktuelle Themen in der Altersvorsorge, Altersreform 2020, Reform in der EL Andreas Dummermuth, Präsident, Konferenz der kantonalen Ausgleichskassen 15.15 Uhr Pause
  • 20. www.aksz.ch AKSZ, 201720 Informationsanlass der suva Chur und Linth für Treuhänder Landquart, 4. September 2017
  • 21. www.aksz.ch AKSZ, 201721 Aktuelle Reformen in der Altersvorsorge Andreas Dummermuth, lic. iur. MPA Geschäftsleiter Ausgleichskasse / IV-Stelle Schwyz Präsident der Konferenz der kantonalen Ausgleichskassen
  • 22. www.aksz.ch AKSZ, 201722 Übersicht  Soziale Sicherheit als Infrastruktur  Rahmenbedingungen der sozialen Sicherheit  Reform der Altersvorsorge 2020  Reform der Ergänzungsleistungen zur AHV/IV  AHVeasy
  • 23. www.aksz.ch AKSZ, 201723 Magisches Dreieck mit gegenseitigen Abhängigkeiten Gesellschaft Wirtschaft Sozialversicherungen
  • 24. www.aksz.ch AKSZ, 201724 Megatrends Die Megatrends in Gesellschaft und Wirtschaft beeinflussen auch die soziale Sicherheit in allen OECD-Staaten. So z.B.:  Individualisierung  Flexibilisierung  Egalisierung  Gleichstellung von Frau und Mann  Internationalisierung  Digitalisierung  Ökonomisierung  Verrechtlichung  Medizinalisierung von sozialen Problemen
  • 25. www.aksz.ch AKSZ, 201725 Einflussfaktoren und Eckpunkte Demographie  Lebenserwartung  Geburtenrate  Migration Wirtschaft  Arbeitsplätze  Neue Technologien Politik in einer Referendumsdemokratie  Fähigkeit und Wille zu Veränderungen
  • 26. www.aksz.ch AKSZ, 201726 Demographie Zunehmende Lebenserwartung  Wie lange bezog eine Person ab Alter 65 noch AHV-Renten?  1948: Männer 12,4 Jahre und Frauen 14 Jahre  2016: Männer 19,2 Jahre und Frauen 22,2 Jahre  Faustregel: Alle zehn Jahre erhöht sich die Lebenserwartung um ein Jahr.  Tendenz: Nach wie vor steigend, jedoch weniger stark  Wir müssten heute somit Rentenalter 72 haben, um die seit Einführung der AHV gestiegene Lebenserwartung zu kompensieren.
  • 28. www.aksz.ch AKSZ, 201728 Demographie Geburtenrate  Eine Geburtenrate von 2,1 Kinder/Frau ist notwendig, um bestandserhaltend zu sein.  Aktuell: 1,54 Kinder, Trend Richtung 1,8 Kinder  Ohne Zuwanderung und ohne steigende Lebenserwartung würde die Einwohnerzahl in der Schweiz seit 50 Jahren abnehmen.
  • 29. www.aksz.ch AKSZ, 201729 Demographie Migration  Die Schweiz ist seit 70 Jahren ein Zuwanderungsland, d.h. mehr Zuwanderungen als Abwanderungen.  Mit der Zuwanderung werden die wegen der tiefen Geburtenrate wegfallenden Arbeitskräfte kompensiert.  Seit 2002 konnten über 600'000 Arbeitsplätze geschaffen werden.
  • 30. www.aksz.ch AKSZ, 201730 Wirtschaft: Arbeitsplätze  Die AHV wird zu rund 80 % aus Beiträgen der Arbeitgeber und der Versicherten finanziert. Basis ist das Erwerbseinkommen. Seit 1975 gilt der gleiche Beitragssatz für die AHV.  Die Erwerbssituation und speziell die Lohnentwicklung in der Schweiz ist für die AHV entscheidend.  Seit 2002 stiegen die Einnahmen der AHV aus den Beiträgen der Arbeitgeber und Versicherten um rund 50 %.  Das Verhältnis zwischen Beitragszahler und Leistungsbezüger ist trotz steigender Lebenserwartung und sinkender Geburtenrate konstant geblieben.
  • 31. www.aksz.ch AKSZ, 201731 Chance und Gefahr für Standort Schweiz  Neue Technologien werden zum Wegfall von "auto- matisierbaren" Arbeitsplätzen führen. Aber: Zugleich wird die Schweiz ein guter Standort für Automaten.  Jedoch werden viele neue Arbeitsplätze (tendenziell in einem höheren Lohnsegment) geschaffen werden können. Dies bedingt allerdings genügend gut ausgebildete Fachkräfte.  Die Schweiz ist DIE Globalisierungsgewinnerin der letzten 15 Jahre. Gute Infrastruktur, liberaler Arbeitsmarkt und tiefe Belastung mit Steuer- und Sozialabgaben.
  • 32. www.aksz.ch AKSZ, 201732 Die Politik ist eben national  In parlamentarischen Demokratien entscheiden die Gesetzgeber über die Prämiensätze, die Leistungshöhe und die Eintrittsschwellen (Rentenalter).  In der Schweiz müssen Mehrwertsteuersätze vom Souverän (Mehrheit von Volk und Ständen) sanktioniert werden.  Die Erfahrung zeigt, dass alle wichtigen sozialpolitischen Gesetze via ein fakultatives Referendum dem Volk vorgelegt werden müssen.  Die Referendumsdrohung ist in der Regel mässigend.  Dafür: Wenn es ein Ja gibt, dann hohe Stetigkeit.
  • 33. www.aksz.ch AKSZ, 201733 Soziale Sicherheit als Teil der staatlichen Infrastruktur
  • 34. www.aksz.ch AKSZ, 201734 Bismarck schuf ein nach Risiko gegliedertes Sozialversicherungssystem  Es breitet sich in die ganze Welt aus Internationale Arbeitsorganisation ILO definiert 1952 folgende Risiken: Krankheit (medizinische Betreuung)  Krankheit (Einkommenskompensation)  Arbeitslosigkeit  Alter  Arbeitsunfall und Berufskrankheit  Mutterschaft  Berufsunfähigkeit/Invalidität  Tod  Familienlasten
  • 35. www.aksz.ch AKSZ, 201735 Das volkswirtschaftliche Volumen der Infrastrukturaufgabe «Soziale Sicherheit» 2015 = rund 162.3 Mia. Franken Ausgaben für die soziale Sicherheit (= 27 % des Bruttoinlandproduktes) Zehn Sozialversicherungszweige und die subsidiäre Sozialhilfe mit Milliardenausgaben: 1. AHV 42.5 6. Familienzulagen 5.9 2. Arbeitslosenversicherung 7.5 7. Invalidenversicherung 9.2 3. Berufliche Vorsorge 53.5 8. Krankenversicherung 27.7 4. Ergänzungsleistungen 4.9 9. Militärversicherung 0.2 5. Erwerbsersatz / MSE 1.7 10. Unfallversicherung 6.7 11. (Sozialhilfe) 2.5 Rot = Anteil der Versicherungsträger der 1. Säule am «Geschäft»
  • 36. www.aksz.ch AKSZ, 201736 Die Altersvorsorge der Schweiz basiert auf dem Drei-Säulen-Konzept 1. Säule AHV, IV, EL 2. Säule BVG samt unter- und überobligatorischen Leistungen 3. Säule Selbst- vorsorge
  • 37. www.aksz.ch AKSZ, 201737 Industrielle Produktion von sozialer Sicherheit Infrastrukturfunktion der sozialen Sicherheit  Die soziale Sicherheit hat einen konstitutiven Charakter für alle OECD-Staaten: «Keine Schweiz ohne AHV».  Soziale Sicherheit ist eine Infrastrukturaufgabe des Staates. Umsetzung dezentral und durch die mittelbare Staatsverwaltung  Finanzen der Sozialwerke sind «hors budget»: Sie haben eigene Finanzhaushalte, die ausserhalb der Finanzhaushalte von Bund und Kantonen sind.  Es geht um Milliarden von Franken und Millionen von Menschen. Es muss zwingend eine industrielle Produktion erfolgen.
  • 38. www.aksz.ch AKSZ, 201738 Sozialversicherungen haben keinen Knopf «Power off» Deshalb zwingend: «CHANGE!»
  • 39. www.aksz.ch AKSZ, 201739 Aktuelle Reformen in der Altersvorsorge: Altersvorsorge 2020
  • 40. www.aksz.ch AKSZ, 201740 Politik Verlässlichkeit von Prognosen (1998) Jahr Aus- gaben (P) Aus- gaben (E) Ein- nahmen (P) Ein- nahmen (E) Saldo (P) Saldo (E) 1998 26'600 26'715 25'513 25'321 - 1'087 - 1'394 1999 27'267 27'397 26'952 27'207 - 315 - 180 2000 27'297 27'722 27'554 28'792 257 1'070 2005 30'596 31'327 29'254 33'712 - 1'342 2'385 2010 33'243 36'604 30'107 38'495 - 3'136 1'891 2015 39'282 41'734 32'061 41'176 - 7'221 - 558 2020 43'001 ? 31'981 ? -11'020 ? P= Prognose E= Effektiv
  • 41. www.aksz.ch AKSZ, 201741 AHV-Revisionen seit 1948  1948: Inkrafttreten AHV  1951: 1. Revision  1954: 2. Revision  1956: 3. Revision  1957: 4. Revision  1960: Anpassungsrevision i.V.m. Einführung der IV  1961: 5. Revision  1964: 6. Revision  1969: 7. Revision  1973: 8. Revision  1979: 9. Revision  1997: 10. AHV-Revision In den ersten 30 Jahren: 9 Revisionen, in den nächsten 40 Jahren 1 Revision.
  • 42. www.aksz.ch AKSZ, 201742 Keine erfolgreiche AHV-Revision seit 1997
  • 43. www.aksz.ch AKSZ, 201743 Warum braucht es eine Reform?  Wirtschaftliche Herausforderungen Tiefe Zinsen / schlechte Renditen / unsicheres Wachstum  Demografische Herausforderungen Steigende Lebenserwartung / alternde Bevölkerung  Gesellschaftliche Herausforderungen Wunsch nach Flexibilität / neue und atypische Arbeitsformen / Vorsorgelücken
  • 44. www.aksz.ch AKSZ, 201744 Ziele der Reform  Das Rentenniveau bleibt erhalten  Die Leistungen werden ausreichend finanziert  Die Altersvorsorge wird an veränderte gesellschaftliche Bedürfnisse angepasst  Vorsorgelücken werden geschlossen
  • 45. www.aksz.ch AKSZ, 201745 Die wichtigsten Elemente der Reform Rentenaltererhöhung:  Gleiches Referenzalter 65 für Frau und Mann in AHV und BVG Individuelle Gestaltung der Pensionierung; insbesondere  Flexibler Bezug der Altersrente (AHV/BVG) zwischen 62 und 70 Jahren  AHV-Teilrenten für eine gleitende Pensionierung Zusatzfinanzierung für die AHV; insbesondere  0.3 % MWST von heute IV per 2018 zu AHV + 0.3 % im Jahr 2021  0.3 % höhere Lohnbeiträge ab 2021
  • 46. www.aksz.ch AKSZ, 201746 Die wichtigsten Elemente der Reform Schrittweise Senkung des BVG-Umwandlungssatzes von 6.8 auf 6 %  Dafür jedoch Ausgleichsmassnahmen zum Erhalt des Rentenniveaus Schliessung von Vorsorgelücken für kleine Einkommen und Teilzeitbeschäftigte sowie Besitzstandsgarantien  Reduktion und Flexibilisierung des Koordinationsabzuges  Erhöhung der Altersgutschriften um 1% für 35-54-Jährige  Besitzstand für 1973 und ältere
  • 47. www.aksz.ch AKSZ, 201747 Kompensation der Kürzungen  AHV-Zuschlag  Erhöhung des Ehepaar-Plafonds Angaben für Monatsrenten in CHF
  • 48. www.aksz.ch AKSZ, 201748 Finanzielle Auswirkungen für die AHV im Jahr 2030 Ausgaben Einnahmen Vereinheitlichung des Referenzalters 65 -1220 110 Flexibilisierung des Rentenbezugs 290 190 Rentenzuschlag und Erhöhung Plafond 1390 1400 Bundesbeitrag aus Ausgabenveränderung 90 Total Massnahmen in der AHV 460 1800 Zusatzfinanzierung (MWST) 2120 Aus Demografieprozent 600 Stand AHV-Fonds 94%
  • 49. www.aksz.ch AKSZ, 201749 Stand des AHV-Fonds in Prozent der AHV-Ausgaben
  • 50. www.aksz.ch AKSZ, 201750 Zwei Vorlagen – ein Resultat Vorlage 1: Bundesgesetz über die Reform der Altersvorsorge 2020  Fakultatives Referendum der Linken ist zustande gekommen  erfordert einfaches Mehr (Volk) Vorlage 2: Bundesbeschluss über die Zusatzfinanzierung für die AHV  unterliegt dem obligatorischen Referendum  erfordert doppeltes Mehr (Stände und Volk) Beide Vorlagen können nur zusammen in Kraft treten  «Nein» zu einer Vorlage bringt beide Vorlagen zum Scheitern
  • 51. www.aksz.ch AKSZ, 201751 Aktuelle Reformen in der Altersvorsorge: Reform der Ergänzungsleistungen AHV/IV
  • 52. www.aksz.ch AKSZ, 201752 «alt» oder «behindert» = arm Diese Formel greift immer seltener 1. Mit nur 3 % EL-Anteil an den Sozialausgaben schaffen wir es, ein schwieriges Ziel zu erreichen: Verhinderung von Armut bei den Risiken Alter, Tod der vorsorgenden Person und Invalidität. Aber eben nur weil die anderen Sozialversicherungen derart leistungsfähig sind, braucht es einen letztlich verhältnismässig kleinen Teil an EL. 2. Studie Pro Senectute Schweiz: «Leben mit wenig Spielraum» 3. Es gibt schwierige Einzelschicksale und unschöne Bruchstellen zwischen den Systemen. Wohl niemand kann in der Schweiz aber allen Ernstes behaupten, dass das Glas in diesem Bereich halb leer ist.
  • 53. www.aksz.ch AKSZ, 201753 EL-Entwicklung der Ausgaben nach Finanzierung 4'678 0 500 1'000 1'500 2'000 2'500 3'000 3'500 4'000 4'500 5'000 1966 1968 1970 1972 1974 1976 1978 1980 1982 1984 1986 1988 1990 1992 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 2014 EL-Ausgaben in Mio. Franken Beiträge des Bundes Beiträge der Kantone Gesamtausgaben
  • 54. www.aksz.ch AKSZ, 201754 EL-Entwicklung nach Versicherungszweig 4'679 0 500 1'000 1'500 2'000 2'500 3'000 3'500 4'000 4'500 5'000 1966 1968 1970 1972 1974 1976 1978 1980 1982 1984 1986 1988 1990 1992 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 2014 EL nach Versicherungszweig in Mio. Franken EL zur AHV EL zur IV Gesamtausgaben
  • 55. www.aksz.ch AKSZ, 201755 EL-Bezügerinnen und -Bezüger 309'351 0 50'000 100'000 150'000 200'000 250'000 300'000 350'000 1966 1968 1970 1972 1974 1976 1978 1980 1982 1984 1986 1988 1990 1992 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 2014 Entwicklung Anzahl EL-Bezüger EL zur AHV EL zur IV Gesamtzahl
  • 56. www.aksz.ch AKSZ, 201756 Mehrere Ansatzpunkte – ein Ziel: EL-System anpassen, um es zu erhalten Die Konferenz der kantonalen Ausgleichskassen hat im April 2011 auf 17 Seiten konkrete Massnahmen vorgeschlagen:  Reformen innerhalb des EL-Systems  Reformen im Bereich der 2. Säule  Reformen bei den Heimkosten  Reformen im Bereich der direkten Steuern Existenzsicherung muss im EL-System erfolgen; keine Verschiebung in die Sozialhilfe sinnvoll oder notwendig
  • 57. www.aksz.ch AKSZ, 201757 Mögliche Ursachen des Wachstums 1. Demographie: Mehr alte und auch pflegebedürftige Menschen 2. Langlebigkeit: Alte und pflegebedürftige Menschen leben länger 3. Politisch legitimierter leistungsausbau mit der NFA (= Totalrevision ELG), der Neuordnung der Pflegefinanzierung und z.T. auch den Revisionen der kantonalen Einführungsgesetze zum ELG 4. Zweite Säule greift nicht immer: z.B. junge IV-Rentner mit psychischen Behinderungen 5. Revisionen in anderen Bundesgesetzen: z.B. IVG / KVG 6. Anstieg der Pflegetaxen (Heime und Spitex) 7. Fehlanreize im und um das EL-System (z.B.: Kapitalbezug BVG) 8. Weitere Gründe
  • 58. www.aksz.ch AKSZ, 201758 Die Bundesverfassung muss Leitlinie sein BV 6: Jede Person nimmt Verantwortung für sich selber wahr und trägt nach ihren Kräften zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und Gesellschaft bei. BV 12: Wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich zu sorgen, hat Anspruch auf Hilfe und Betreuung und auf die Mittel, die für ein menschenwürdiges Dasein unerlässlich sind. BV 112a: Bund und Kantone richten EL aus an Personen, deren Existenzbedarf durch die AHV/IV nicht gedeckt ist.
  • 59. www.aksz.ch AKSZ, 201759 Bundesrat will endlich Reform Ständerat hat als Erstrat entschieden Der Ständerat hat am 31. Mai 2017 Weichen gestellt:  Tiefere Krankenkassenprämien anrechnen  Höhere Mietzinsaufgaben anrechnen  Tiefere Vermögensfreibeträge anrechnen  BVG-Kapital muss idR als Rente bezogen werden  SE-Aufnahme und Wohneigentum weiterhin mit PK-Kapital möglich Effekt per 2030 (ohne IPV-Anteil): Geltendes Recht 6.878 Mia. – mit Revision 6.782 Mia. Franken = 96 Mio. = 1.4%
  • 60. www.aksz.ch AKSZ, 201760 Die SGK-N wird intensiv beraten Viele Anträge Die SGK-N wird sich am 31. August und 1. September 2017 als Fachkommission des Nationalrates mit dem Geschäft befassen. Es seien sehr viele Anträge gestellt worden. Sicher ist: In einem sozialpolitischen Geschäft mit rund 5 Mia. Steuergeldern wird es voraussichtlich eine Volksabstimmung geben.
  • 62. www.aksz.ch AKSZ, 201762 Neue E-Businessapplikation für Arbeitgeber und Treuhänder
  • 63. www.aksz.ch AKSZ, 201763 Danke für Ihre Aufmerksamkeit. andreas.dummermuth@aksz.ch
  • 64. Seite 64 Agenda 14.10 Uhr Aktuelle Themen in der Altersvorsorge, Altersreform 2020, Reform in der EL Andreas Dummermuth, Präsident, Konferenz der kantonalen Ausgleichskassen 15.15 Uhr Pause 15.35 Uhr Swissdec – Finanzdatenaustausch heute und morgen Ernst Stalder, Geschäftsführer, Swissdec 16.10 Uhr Swissdec – Erfahrungsbericht aus der Praxis Rita Feldmann, Geschäftsführerin Feldmann Treuhand GmbH
  • 65. Seite 65 Agenda 15.35 Uhr Swissdec – Finanzdatenaustausch heute und morgen Ernst Stalder, Geschäftsführer, Swissdec 16.10 Uhr Swissdec – Erfahrungsbericht aus der Praxis Rita Feldmann, Geschäftsführerin Feldmann Treuhand GmbH 16.25 Uhr Unternehmensgründung, Deckungslücke im Sozialversicherungsnetz Pascal Appenzeller, Kundenberater, Suva St. Gallen
  • 66. Die Zukunft ist Swissdec - einfach, schnell und sicher 66
  • 67. Die drei Wege einer Lohndeklaration Unternehmen Empfänger P2P (Formulare) Im Lohnprogramm erfassen Papier Formular ausfüllen Postversand Erfassen 7 7 7 P2M (Web Portal) Im Lohnprogramm erfassen Online Formular ausfüllen Elektronisch übermitteln Automatische Verarbeitung 7 7 M2M (ELM von Swissdec) Im Lohnprogramm erfassen Elektronisch übermitteln Automatische Verarbeitung 777 P: Person M: Machine
  • 68. Was macht die Swissdec?  Swissdec bietet eine standardisierte Lösung ELM1 an, Lohnmeldungen elektronisch und Datenschutzkonform an Versicherer, AHV/IV, Suva, Steuerämter und BFS zu übermitteln.  Swissdec prüft und zertifiziert Lohnbuchhaltungen. 68 1 ELM: einheitliches Lohnmeldeverfahren
  • 69. Warum Swissdec? Unternehmen Personen Versicherer & Behörden Endempfänger Steuern Statistik BVG UVG, UVGZ, KTG AHV, FAK weitere … Institutionen zu:Gemeinsame Geschäftsprozesse Gemeinsame Geschäftsprozesse  Der administrative Aufwand für Versicherer und Behörden ist für Unternehmen heute immer noch zu gross.  Die Unternehmen möchten vermehrt automatisieren und elektronisch kommunizieren.  Dank Swissdec wird die Anzahl von individuellen Schnittstellen zu Versicherer und Behörden reduziert. 69
  • 70. Vorteile dank Swissdec  Die Zeiten sind vorbei, als für jeden Empfänger Papier- und Online- Formulare einzeln ausgefüllt und eingereicht werden mussten.  Dank der elektronischen Übermittlung, wird der administrative Aufwand für alle Lohndeklarationen reduziert.  Mit einer Swissdec zertifizierten Lohnbuchhaltung vermindern Sie den Prüfaufwand, vermeiden zu hohe Prämien und zeitaufwändige Fehlerkorrekturen. 70
  • 71. Vision und Ziel Optimale  Effizienz (Kosten-Nutzen-Relation)  Qualität und Sicherheit (Vertrauen) bei der Gestaltung von modernen Geschäftsprozessen zwischen den Unternehmen mit ihren IT-Quellsystemen und den «Versicherern & Behörden» (Kundenprozessorientierung). Basierend auf:  Enterprise Resource Planning (ERP) Systemen im Bereich Finanz- und Lohnbuchhaltung der Unternehmen  Automatisierbaren Abläufen und dialogartiger Kommunikation (Datenaustausch) zwischen den Teilnehmern  Standardisierten, offenen und bewährten Internet-Technologien. 71
  • 72. Vereinsversammlung Vorstand  Suva  Schweiz. Steuerkonferenz (SSK)  Schweiz. Versicherungsverband (SVV)  Ausgleichskassen (eAHV/IV)  Bundesamt für Statistik (BFS) Beirat  Economiesuisse  Schweiz. Arbeitgeberverband  Schweiz. Gewerbeverband (SGV)  Fédération des Entreprises Romandes  SECO Datenschutzbeauftragte Geschäftsstelle • Fachstelle Beratung u. Zertifizierung, Standards (ELM) u. Dokumentation, Test u. Produktionshilfen, Prozessüberwachung • Marketing und Administration Event, Messen, Informationsmittel, Homepage, Rechnungswesen, Protokoll, Planung • Projekt Leistungsstandard-CH (KLEE) UVG, UVGZ, KTG, • Projekt Lohnstandard-CH Quellensteuer SSK Logistik • Projekt e-Bilanz Banken, SSK, ESTV Technische Kommission Beirat, BFS, eAHV/IV, SSK, Suva, SVV • Fachgruppe AHV/FAK Fachstelle, eAHV/IV, Ausgleichskassen, Softwarepools • Fachgruppe Versicherung Fachstelle, SVV, Suva • Fachgruppe Statistik Fachstelle, BFS • Fachgruppe BVG Fachstelle, SVV, eAHV/IV • Fachgruppe Steuern Fachstelle, SSK Logistik, Experten Lohnausweis, Quellensteuer • Fachgruppe Lohnsoftware-Hersteller Fachstelle, Lohnsoftware-Hersteller • Fachgruppe Unternehmen Fachstelle, Unternehmen • Fachgruppe Treuhänder Fachstelle, Treuhänder Patronatskomitee Revisionsstelle 72
  • 73. Verein Swissdec: Patronatskomitee Präsident Mitglieder 73 Johann N. Schneider-Ammann Bundespräsident, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung Hans Hess Präsident Swissmem Markus Jordi Leiter HR SBB, Mitglied der Konzernleitung Ruedi Noser Nationalrat (FDP); ePower: Ansprechpartner für Verbände und Industrie; Seit 1996 Alleininhaber der Noser Gruppe und seit 1997 Verwaltungsratspräsident; Präsident ICTswitzerland Jean-François Rime Präsident Schweizerischen Gewerbeverband, Nationalrat (SVP) Susanne Ruoff Konzernleiterin Schweizer Post Urs Schäppi CEO Swisscom Marcel Schwerzmann Regierungsrat Kanton Luzern; Präsident der Schweizerischen Informatikkonferenz; Steuerungsausschuss E-Government Valentin Vogt Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands
  • 74. Prozesslandkarte Swissdec (CH-Standards) 74 Lohnstandard-CH • Eintritt, Mutation, Austritt (EMA) • Einheitliche Lohnmeldung (ELM) Leistungsstandard-CH • Kundenintegrierter Leistungsprozess von Anspruch bis Erbringung (KLEE) FiBu-Standard-CH • MwSt-Abrechnung • e-Bilanz (XBRL Reports) • …  Realisiert …  inArbeit … Vision Prozesse ERPERP              ?eo ?MV    
  • 75. Übersicht der Versionen im Lohnstandard-CH 75 Haupt- version Produktions- status AHV, FAK UVG, UVGZ, KTG BVG Lohn- ausweis Lohn- struktur- erhebung Quellen- steuer Gültig ab 4.0 FINAL       21.05.2013 3.0 DEPRECATED 2015 DELETED 1.12.2018     NOT ACCEPTED1 18.12.2009 2.2 DEPRECATED 2015 DELETED 1.12.2017    NOT ACCEPTED1 01.10.2006 NOT ACCEPTED1 : Die Daten der Versionen 2.2 und V3.0 werden vom BFS seit Dez. 2014 abgewiesen.
  • 77. Swissdec Lösung Quittung oder URL (inkl. Login/Passwort) XML Lohnbuchhaltung = Versicherer & Behörden Unternehmen UVG KTG Steuern UVGZ BFS Distributor Lohndaten werden nicht gespeichert! AHV/FAK ERPERP      Filter- und Verteilfunktion     77 ~ 400'000 ~ 215 1
  • 78. Mehrstufige Qualitätssicherung der Lohndeklaration ERP Revision 1 2 6 Abschluss Lohndatenverarbeitung Swissdec Zertifizierung stellt die Qualität der Lohnsummendeklaration im senden System sicher. Lohnsummendeklaration an Empfänger Treuhänder löst Lohndeklarationen an die jeweiligen Empfänger aus Empfänger bestätigen den Empfang Die Empfänger führen eine Plausibilisierungsprüfung durch und quittieren den Empfang. 1 2 3 Versicherungen und Behörden Empfänger Empfang und Prüfung der Rechnung Die Rechnungen von den Versicherungen und Behörden werden geprüft, speziell die Lohnsummen und Sätze vor der Zahlung. Korrekturen nach Abschluss der Finanzbuchhaltung Differenzen nach dem Abschluss werden den Versicherungen und Behörden nachgemeldet. Revision kann vereinfacht werden Die hohe Qualität der LOBU vereinfachen Revisionen und der Fokus kann vermehrt auf die FIBU gelegt werden. 4 5 6 3 4 5
  • 79. Datenempfänger: 182 Institutionen mit 215 Kopplungen an den Distributor 79 Versicherungen - Krankenkassen - Steuerverwaltung - eAHV / IV - BFS Alle 26 Kantone sind Empfangsbereit!
  • 81. Unternehmen beziffern deren Nutzen dank Swissdec. Aussage von… 81 … Blaser Metallbau AG (60 Mitarbeiter) Früher hatten wir für 25 Mitarbeiter einen Aufwand von ca. 2 Tagen pro Jahr. Heute für 60 Mitarbeiter einen Aufwand von 30 Minuten pro Jahr. … Planzer (~34 Betriebe) Früher hatten wir einen Aufwand von zwei Wochen mit drei Personen für 34 Betriebe. Heute mit Swissdec benötigen wir mit zwei Personen noch 3-4 Tage. … Blaser Café AG (100 Mitarbeiter) Früher benötigten wir für den gleichen Arbeitsprozess rund drei Mal so lange, sagt Stefano Zoratti, Leiter Buchhaltung, EDV und Controlling bei der Blaser Café AG. … FRANKE (8'431 Mitarbeiter) Ohne Swissdec dauerten die Jahresendabschlüsse bis ca. ende Januar. Dank Swissdec ist bereits alles ende Dezember verarbeitet und abgeschlossen. … Kambly AG (410 Mitarbeiter) Früher hatten wir 2-3 Arbeitstage für die Lohnstrukturerhebung. Heute benötigen wir für die Aufbereitung und den Versand der Lohnstrukturerhebung noch 30 Minuten. … Fundus Treuhand AG Die Lohnverarbeitungen pro Kunde benötigt ca. 10% weniger Aufwand. Dank Swissdec konnte der gesamte Aufwand um bis zu 80% reduziert werden. Unsere Dienstleistungen können dank Swissdec günstiger angeboten werden.
  • 83. Fragen und Bemerkungen  Sind Fragen offen?  Haben Sie Bemerkungen dazu? 83
  • 84. Seite 84 Agenda 15.35 Uhr Swissdec – Finanzdatenaustausch heute und morgen Ernst Stalder, Geschäftsführer, Swissdec 16.10 Uhr Swissdec – Erfahrungsbericht aus der Praxis Rita Feldmann, Geschäftsführerin Feldmann Treuhand GmbH 16.25 Uhr Unternehmensgründung, Deckungslücke im Sozialversicherungsnetz Pascal Appenzeller, Kundenberater, Suva St. Gallen
  • 85. INFORMATIONSANLASS FÜR TREUHÄNDER Swissdec – Erfahrungsbericht aus der Praxis Rita Feldmann feldmann treuhand gmbh, Näfels 05.09.2017
  • 86. Erfahrungsbericht • Voraussetzungen zur Anwendung ELM • Lohnprogramme • Korrekte Einrichtung der Lohnbuchhaltung • Ablauf / Prozess • Nachteile • Vorteile • Fragen / Erfahrungen 05.09.2017
  • 87. Voraussetzung zur Anwendung ELM • Führen einer Swissdec-zertifizierten Lohnbuchhaltung 05.09.2017
  • 88. Lohnprogramme • Verzeichnis Swissdec-zertifizierten Lohnbuchhaltungen/ Liste comptabilités salariales certifiées Swissdec / Elenco contabilità salariali certificate Swiss • https://www.swissdec.ch/de/zertifizierte-software-hersteller/ 05.09.2017
  • 89. Korrekte Einrichtung der Lohnbuchhaltung 05.09.2017
  • 90. Korrekte Einrichtung der Lohnbuchhaltung Ausgleichskasse 05.09.2017
  • 91. Korrekte Einrichtung der Lohnbuchhaltung Suva / Unfallversicherung 05.09.2017
  • 92. Korrekte Einrichtung der Lohnbuchhaltung Krankentaggeld 05.09.2017
  • 96. Ablauf / Prozess • Provisorische Kontrolle der Lohnsummen (Plausibilität) • Definitive Kontrolle der Lohnsummen mit Übereinstimmung der FIBU • Korrekturmeldungen via Internet oder in Briefform • Prozessabschluss  nach Revision  nach 5 Jahren (Verjährung) 05.09.2017
  • 97. Nachteile • Verarbeitung muss nach wie vor durch geschultes Personal, welches die Zusammenhänge der Materie kennt, durchgeführt werden • Minderaufwand für den Treuhänder (Verrechnung) 05.09.2017
  • 98. Vorteile • Mehr Zeitaufwand für professionellere Betreuung des Mandanten • Differenzen bei Revisionen sehr gering • Professionalität und Kompetenz des Treuhänders wird vom Mandanten wahrgenommen und geschätzt • Professionalität und Kompetenz des Treuhänders wird ebenfalls von den Revisoren der Sozialversicherungen anerkannt • Die Revisionsperioden erfolgen durch die Sozialversicherungen in längeren Zeitabständen (mehr als 5 Jahre) 05.09.2017
  • 100. Seite 100 Agenda 16.10 Uhr Swissdec – Erfahrungsbericht aus der Praxis Rita Feldmann, Geschäftsführerin Feldmann Treuhand GmbH 16.25 Uhr Unternehmensgründung, Deckungslücke im Sozialversicherungsnetz Pascal Appenzeller, Kundenberater, Suva St. Gallen 17.00 Uhr Schlusswort inkl. Fragerunde Marcel Kempf, Agenturleiter, Suva Chur 17.20 Uhr Apéro
  • 101. Seite 101 Deckungslücken im Sozialversicherungs- netz / Unternehmerversicherung
  • 102. Seite 102 Schutz für Selbständigerwerbende Unternehmerversicherung Unternehmerversicherung
  • 103. Seite 103 Warum eine Unternehmerversicherung? • Selbständigerwerbende Personen sind nicht obligatorisch gegen Unfälle und Berufskrankheiten versichert. • Ohne Unfallversicherung werden nur die Heilkosten im Rahmen der obligatorischen Krankenversicherung übernommen. • Ohne Unfallversicherung gibt es bei Invalidität eine maximale Rente von 2340 Franken pro Monat.
  • 104. Seite 104 Wer kann sich versichern? • Selbstständigerwerbende, die in den Tätigkeitsbereich der Suva fallen (Art. 66 UVG) • Ohne Lohn mitarbeitende Familienmitglieder • Grenzgänger, die in der Schweiz selbstständig erwerbend sind und in den Tätigkeitsbereich der Suva fallen
  • 105. Seite 105 Versicherbarer Jahresverdienst Höhe des versicherten Verdienstes in CHF
  • 106. Unterschiede private Versicherungen/Krankenkasse // FUV Krankenkassen Private Policen Suva Heilungskosten  Grundversicherung z.T. nur beschränkte Leistungen, z.B.  Spital Wohnkanton  Transportkosten 50 %, max. CHF 500.-- pro Jahr  Franchise + Selbstbehalt CHF 1000.-- oder mehr pro Jahr (CHF 300.-- Franchise + 700.-- Selbstbehalt) max. Fr. 3'200.--  je nach Police, z.B.  beschränkt auf 5 Jahre  nur eine bestimmte Summe  nur in Ergänzung zur Krankenkasse  unbeschränkt ohne Franchise / Selbstbehalt Taggeld  2 Jahre (720/730 Tage)  2 Jahre (720/730 Tage)  unbeschränkt (bis Rente)  Durchschnittliche Berentungsdauer ca. 3.5 Jahre Rente IV  keine Rentenversicherung möglich  Kapital UTI (Unfall Tod Invalidität)  meistens nur kleinere Renten (z.B. CHF 2'000.-- bis CHF 3'000.-- / Monat)  meistens nicht indexiert  höchstens bis 65. Altersjahr  Bei 100%-iger Arbeitsunfähigkeit: IV/Suva-Rente max. 90 % v. JV  indexiert  zeitlich unbegrenzt, über AHV Alter hinaus  zusätzlich Integritätsentschädigung
  • 107. Unterschiede private Versicherungen/Krankenkasse // FUV Krankenkassen Private Policen Suva Todesfall  geringes Kapital (z.B. CHF 50'000.--)  eher geringes Kapital (z.B. CHF 100'000.-- bis CHF 250'000.--)  Witwen-/Witwer- /Halbwaisen/Vollwaisen-Renten 40 - 90 % zusammen mit Renten- Leistungen AHV Ausland  Grundversicherung: Bei Notfällen volle Kosten- deckung bis max. doppeltem Tarif Wohnkanton Schweiz  normalerweise Deckung (evtl. beschränkt/siehe Heilungs- kosten)  doppelter Betrag CH Versicherungsdauer  Grundversicherung obligatorisch  5 bis 10 Jahre oder bis 65. Altersjahr  grundsätzlich 4 Jahre Kündigungsfristen  Zusatzversicherung 3 Monate auf Ende Jahr  3 Monate vor Ablauf der Police  3 Monate vor Ablauf der Versicherungsdauer
  • 108. Seite 108 Die Sachleistungen im Überblick Medizinische Behandlung Arzt, Zahnarzt, Chiropraktiker, Apotheke und Spital frei wählbar. Keine zeitliche oder betragsmässige Beschränkung. Hilfsmittel Kostenübernahme für Hilfsmittel, die körperliche Schädigungen oder Funktionsausfälle ausgleichen. Reise-, Transport-, Rettungskosten Werden vergütet, auch im Ausland. Medizinische Rehabilitation Kliniken der Suva in Bellikon und Sion
  • 109. Seite 109 Vorteile der Unternehmerversicherung • lebenslange Renten • Sicherheit in der Budgetplanung dank Prämiengarantie • Durch Wahl des Taggeldbeginns (3./15./30. Tag nach Unfalltag) Prämienrabatt von bis zu 40 Prozent möglich • Rente mit periodischer Anpassung an Inflation • Weltweiter Versicherungsschutz • Schutz bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten • Die Suva ist nicht gewinnorientiert: Überschüsse kommen den Versicherten in Form von tieferen Prämien zugute.
  • 110. Seite 110 Die finanziellen Leistungen der Unternehmerversicherung • Kein Selbstbehalt • Taggeld: 80 Prozent des versicherten Verdiensts • Invalidenrente: max. 80 Prozent des versicherten Verdiensts • Integritätsentschädigung: einmalige Kapitalleistung bei dauernder Schädigung, max. 148 200 Franken • Hilflosenentschädigung: Ergänzung der Invalidenrente, wenn dauernd die Hilfe Dritter in Anspruch genommen wird
  • 111. Seite 111 Die finanziellen Leistungen der Unternehmerversicherung Hinterlassenenrente • 40 Prozent für Witwen und Witwer • 15 Prozent je Halbwaise respektive 25 Prozent je Vollwaise • Maximal 70 Prozent bei mehreren Hinterlassenen zusammen • Maximal 90 Prozent des versicherten Verdiensts mit AHV/IV-Renten zusammen (Komplementärrenten)
  • 112. Seite 112 Geldleistung nach einem Unfall oder bei Berufskrankheit
  • 113. Seite 113 Geldleistung nach einem Unfall oder bei Berufskrankheit Vorteile mit einer Unfallversicherung der Suva: keine Versicherungslücken (Taggeld wird so lange bezahlt bis die Invalidenversicherung zahlt) lebenslange Rente Aufstockung der IV-/AHV-Leistungen auf 90 Prozent des versicherten Verdienstes Teuerungsausgleich, somit kein Kaufkraftverlust
  • 114. Seite 114 Vergütung für Vermittler Regelung • Empfehlung (Adressvermittlung) führt zum Abschluss • Auszahlung der Vergütung erfolgt nach dem Eingang der 1. Prämie (bei Ratenzahlung: 1. Teilprämie) Vergütungen Höhe Vermittlerentschädigung 0,5% des versicherten Verdiensts, mindestens CHF 250 Beispiel: Versicherter Verdienst x 0.5% CHF 120 000.00 x 0.5% = CHF 600.00 Melden Sie uns potenzielle Kunden unter fuv@suva.ch oder an jede Suva-Agentur. Wir beraten den Kunden gerne und unterbreiten ihm eine unverbindliche Offerte.
  • 116. Seite 116 Agenda 16.25 Uhr Unternehmensgründung, Deckungslücke im Sozialversicherungsnetz Pascal Appenzeller, Kundenberater, Suva St. Gallen 17.00 Uhr Schlusswort inkl. Fragerunde Marcel Kempf, Agenturleiter, Suva Chur 17.20 Uhr Apéro
  • 117. Seite 117 Fragen und Antworten - Swissdec - Deckungslücke im Sozialversicherungsnetz - Betriebsrevision - Strategische Bedeutung und Ziele
  • 119. Seite 119 Agenda 16.25 Uhr Unternehmensgründung, Deckungslücke im Sozialversicherungsnetz Pascal Appenzeller, Kundenberater, Suva St. Gallen 17.00 Uhr Schlusswort inkl. Fragerunde Marcel Kempf, Agenturleiter, Suva Chur 17.20 Uhr Apéro