S E L B S T S I C H E R Z U M E R F O L G
(Agiles) Portfoliomanagement
Conny Dethloff
borisgloger consulting GmbH | www.borisgloger.com
04. Oktober 2023
S E L B S T S I C H E R Z U M E R F O L G
Worum geht es eigentlich beim Portfoliomanagement?
2
Welche Fragen beantwortet
Portfoliomanagement?
1. WAS müssen WIR WEM WANN und
WARUM bereitstellen?
2. Tun wir das passfähig zur Umwelt?
WAS è Produkte oder Services
WIR è Unternehmen, Bereich, Team (Skalierungsebenen)
WEM è Kunde oder Nutzer
WANN è Zeitpunkt der Bereitstellung
WARUM è Wünsche und Bedürfnisse der Kunden/ Nutzer
Je schneller sich Umwelt ändert, desto
häufiger müssen die beiden obigen Fragen
beantwortet werden.
Es geht nicht darum, Agiles Portfoliomanagement
einzuführen, sondern die obigen Fragen in-time und in-
quality zu beantworten und zu exekutieren.
S E L B S T S I C H E R Z U M E R F O L G
Agenda
3
2
1
Portfolio exekutieren
Portfolio bestücken
3 Portfolio reflektieren
PDCA
Cycle
Plan
Do
Check
Act
S E L B S T S I C H E R Z U M E R F O L G
Wer ist Kunde? Wer ist Nutzer? Welchen Wert generieren wir und warum? è
Denkwerkzeug „Value Proposition Canvas“ nutzen.
4
Kunden zahlen (Endkunden im Markt oder
Management als interner Kunde)
Nutzer nutzen (Endnutzer im Markt oder
Menschen im Fachbereich als interne
Nutzer)
S E L B S T S I C H E R Z U M E R F O L G
Wie erzeugen wir Wert und stiften Nutzen? è Denkwerkzeug „Verkettete
Wertströme“ nutzen.
5
Wertstromebene Wertströme Aufgabe Ausführender
Wertstromebene 1
Kundenwertstrom
(Customer Journey)
Direkt für den Kunden oder Nutzer
wert- und nutzengenerierende
Aktivitäten.
Kunden
Nutzer
Operationaler Wertstrom Unterstützende Aktivitäten zu
direkt wert- und
nutzengenerierenden Aktivitäten.
z.B. Bankenaufsicht
Wertstromebene 2
Geschäftsermöglichender
Wertstrom
Unterstützende Aktivitäten für
Wertstromebene 1 und 2.
z.B. HR, Controlling
oder
Finanzbuchhaltung
Entwicklungswertstrom Aktivitäten zum Optimieren von
Aktivitäten der Wertstromebene 1
und 2.
z.B. IT
S E L B S T S I C H E R Z U M E R F O L G
Wie erzeugen wir Wert und stiften Nutzen? è Denkwerkzeug „Verkettete
Wertströme“ nutzen.
6
Kundenwertstrom
Operationaler Wertstrom
Geschäftsermöglichender Wertstrom
Entwicklungswertstrom
Wertstromebene 1
Wertstromebene 2
Endkunde Endkunde
Endkunde Endkunde
Fachbereiche Fachbereiche
Fachbereiche/
Endkunde
Fachbereiche/
Endkunde
Probleme, Wünsche,
Bedürfnisse
Produkte, Services
S E L B S T S I C H E R Z U M E R F O L G
Wie wird priorisiert? è Was können wir? Was haben wir? Weglassen ist
Trumpf (Denkwerkzeug „Effectuation“).
7
Mittel- statt Zielorientierung
Leistbarer Verlust statt
erwarteter Ertrag
Umstände und Zufälle nutzen
statt vermeiden
Partnerschaften statt
Konkurrenz
Quelle: https://www.effectuation.at/ueber-effectuation/prinzipien-und-prozess/
S E L B S T S I C H E R Z U M E R F O L G
Agenda
8
2
1
Portfolio exekutieren
Portfolio bestücken
3 Portfolio reflektieren
PDCA
Cycle
Plan
Do
Check
Act
S E L B S T S I C H E R Z U M E R F O L G
Der richtige Fokus ist Trumpf è Denkwerkzeug „Drum-Buffer-Rope“ nutzen.
9
Kundenwertstrom
Operationaler Wertstrom
Geschäftsermöglichender Wertstrom
Entwicklungswertstrom
Wertstromebene 1
Wertstromebene 2
Endkunde Endkunde
Endkunde Endkunde
Fachbereiche Fachbereiche
Fachbereiche/
Endkunde
Fachbereiche/
Endkunde
Probleme, Wünsche,
Bedürfnisse
Produkte, Services
Sich auf Alles zu fokussieren ist gleichbedeutend mit sich auf
Nichts zu fokussieren. è Fokus auf den Constraint, der in
jedem Wertstrom vorkommt.
Eliyahu Goldratt – Israelischer Physiker und Managementvordenker
Quelle: https://blog-conny-dethloff.de/?p=48450
S E L B S T S I C H E R Z U M E R F O L G
Kein Multitasking! Weniger ist mehr! è Denkwerkzeug „Littles Law“
(Warteschlangentheorie) nutzen.
10
Durchlaufzeit = Work in Process (WIP) / Durchsatz
John D. C. Little – Amerikanischer Managementvordenker in Operational Research
Kein Multitasking: Eine optimale Auslasting liegt in der Regel
zwischen 60% und 70%, ausgenommen der Constraint eines
jeden Wertstroms, der zu 100% ausgelastet sein muss!
S E L B S T S I C H E R Z U M E R F O L G
Agenda
11
2
1
Portfolio exekutieren
Portfolio bestücken
3 Portfolio reflektieren
PDCA
Cycle
Plan
Do
Check
Act
S E L B S T S I C H E R Z U M E R F O L G
Warteschlangen sind Verschwendung è Denkwerkzeug „Theory of Constraint
(ToC)“ nutzen.
12
Durchsatz
Outcome pro Zeiteinheit, die je Wertstrom erzeugt wird.
è Je mehr desto besser.
Bestand (WIP)
Unfertige Produkte und Services pro Zeiteinheit, die noch nicht
zu Outcome konvertiert sind.
è Je weniger desto besser.
Betriebskosten
Geldmenge pro Zeiteinheit, die für die Transformation von
Beständen zu Durchsatz bestimmt ist.
è Je weniger desto besser.
Kundenwertstrom
Operationaler Wertstrom
Geschäftsermöglichender Wertstrom
Entwicklungswertstrom
Wertstromebene 1
Wertstromebene 2
Endkunde Endkunde
Endkunde Endkunde
Fachbereiche Fachbereiche
Fachbereiche/
Endkunde
Fachbereiche/
Endkunde
Probleme, Wünsche,
Bedürfnisse
Produkte, Services
S E L B S T S I C H E R Z U M E R F O L G
Kontakt
Conny Dethloff
borisgloger consulting GmbH
Senior Management Consultant
T: +49 (0) 151 441 37 381
E: conny.dethloff@borisgloger.com

(Agiles) Portfoliomanagement

  • 1.
    S E LB S T S I C H E R Z U M E R F O L G (Agiles) Portfoliomanagement Conny Dethloff borisgloger consulting GmbH | www.borisgloger.com 04. Oktober 2023
  • 2.
    S E LB S T S I C H E R Z U M E R F O L G Worum geht es eigentlich beim Portfoliomanagement? 2 Welche Fragen beantwortet Portfoliomanagement? 1. WAS müssen WIR WEM WANN und WARUM bereitstellen? 2. Tun wir das passfähig zur Umwelt? WAS è Produkte oder Services WIR è Unternehmen, Bereich, Team (Skalierungsebenen) WEM è Kunde oder Nutzer WANN è Zeitpunkt der Bereitstellung WARUM è Wünsche und Bedürfnisse der Kunden/ Nutzer Je schneller sich Umwelt ändert, desto häufiger müssen die beiden obigen Fragen beantwortet werden. Es geht nicht darum, Agiles Portfoliomanagement einzuführen, sondern die obigen Fragen in-time und in- quality zu beantworten und zu exekutieren.
  • 3.
    S E LB S T S I C H E R Z U M E R F O L G Agenda 3 2 1 Portfolio exekutieren Portfolio bestücken 3 Portfolio reflektieren PDCA Cycle Plan Do Check Act
  • 4.
    S E LB S T S I C H E R Z U M E R F O L G Wer ist Kunde? Wer ist Nutzer? Welchen Wert generieren wir und warum? è Denkwerkzeug „Value Proposition Canvas“ nutzen. 4 Kunden zahlen (Endkunden im Markt oder Management als interner Kunde) Nutzer nutzen (Endnutzer im Markt oder Menschen im Fachbereich als interne Nutzer)
  • 5.
    S E LB S T S I C H E R Z U M E R F O L G Wie erzeugen wir Wert und stiften Nutzen? è Denkwerkzeug „Verkettete Wertströme“ nutzen. 5 Wertstromebene Wertströme Aufgabe Ausführender Wertstromebene 1 Kundenwertstrom (Customer Journey) Direkt für den Kunden oder Nutzer wert- und nutzengenerierende Aktivitäten. Kunden Nutzer Operationaler Wertstrom Unterstützende Aktivitäten zu direkt wert- und nutzengenerierenden Aktivitäten. z.B. Bankenaufsicht Wertstromebene 2 Geschäftsermöglichender Wertstrom Unterstützende Aktivitäten für Wertstromebene 1 und 2. z.B. HR, Controlling oder Finanzbuchhaltung Entwicklungswertstrom Aktivitäten zum Optimieren von Aktivitäten der Wertstromebene 1 und 2. z.B. IT
  • 6.
    S E LB S T S I C H E R Z U M E R F O L G Wie erzeugen wir Wert und stiften Nutzen? è Denkwerkzeug „Verkettete Wertströme“ nutzen. 6 Kundenwertstrom Operationaler Wertstrom Geschäftsermöglichender Wertstrom Entwicklungswertstrom Wertstromebene 1 Wertstromebene 2 Endkunde Endkunde Endkunde Endkunde Fachbereiche Fachbereiche Fachbereiche/ Endkunde Fachbereiche/ Endkunde Probleme, Wünsche, Bedürfnisse Produkte, Services
  • 7.
    S E LB S T S I C H E R Z U M E R F O L G Wie wird priorisiert? è Was können wir? Was haben wir? Weglassen ist Trumpf (Denkwerkzeug „Effectuation“). 7 Mittel- statt Zielorientierung Leistbarer Verlust statt erwarteter Ertrag Umstände und Zufälle nutzen statt vermeiden Partnerschaften statt Konkurrenz Quelle: https://www.effectuation.at/ueber-effectuation/prinzipien-und-prozess/
  • 8.
    S E LB S T S I C H E R Z U M E R F O L G Agenda 8 2 1 Portfolio exekutieren Portfolio bestücken 3 Portfolio reflektieren PDCA Cycle Plan Do Check Act
  • 9.
    S E LB S T S I C H E R Z U M E R F O L G Der richtige Fokus ist Trumpf è Denkwerkzeug „Drum-Buffer-Rope“ nutzen. 9 Kundenwertstrom Operationaler Wertstrom Geschäftsermöglichender Wertstrom Entwicklungswertstrom Wertstromebene 1 Wertstromebene 2 Endkunde Endkunde Endkunde Endkunde Fachbereiche Fachbereiche Fachbereiche/ Endkunde Fachbereiche/ Endkunde Probleme, Wünsche, Bedürfnisse Produkte, Services Sich auf Alles zu fokussieren ist gleichbedeutend mit sich auf Nichts zu fokussieren. è Fokus auf den Constraint, der in jedem Wertstrom vorkommt. Eliyahu Goldratt – Israelischer Physiker und Managementvordenker Quelle: https://blog-conny-dethloff.de/?p=48450
  • 10.
    S E LB S T S I C H E R Z U M E R F O L G Kein Multitasking! Weniger ist mehr! è Denkwerkzeug „Littles Law“ (Warteschlangentheorie) nutzen. 10 Durchlaufzeit = Work in Process (WIP) / Durchsatz John D. C. Little – Amerikanischer Managementvordenker in Operational Research Kein Multitasking: Eine optimale Auslasting liegt in der Regel zwischen 60% und 70%, ausgenommen der Constraint eines jeden Wertstroms, der zu 100% ausgelastet sein muss!
  • 11.
    S E LB S T S I C H E R Z U M E R F O L G Agenda 11 2 1 Portfolio exekutieren Portfolio bestücken 3 Portfolio reflektieren PDCA Cycle Plan Do Check Act
  • 12.
    S E LB S T S I C H E R Z U M E R F O L G Warteschlangen sind Verschwendung è Denkwerkzeug „Theory of Constraint (ToC)“ nutzen. 12 Durchsatz Outcome pro Zeiteinheit, die je Wertstrom erzeugt wird. è Je mehr desto besser. Bestand (WIP) Unfertige Produkte und Services pro Zeiteinheit, die noch nicht zu Outcome konvertiert sind. è Je weniger desto besser. Betriebskosten Geldmenge pro Zeiteinheit, die für die Transformation von Beständen zu Durchsatz bestimmt ist. è Je weniger desto besser. Kundenwertstrom Operationaler Wertstrom Geschäftsermöglichender Wertstrom Entwicklungswertstrom Wertstromebene 1 Wertstromebene 2 Endkunde Endkunde Endkunde Endkunde Fachbereiche Fachbereiche Fachbereiche/ Endkunde Fachbereiche/ Endkunde Probleme, Wünsche, Bedürfnisse Produkte, Services
  • 13.
    S E LB S T S I C H E R Z U M E R F O L G Kontakt Conny Dethloff borisgloger consulting GmbH Senior Management Consultant T: +49 (0) 151 441 37 381 E: conny.dethloff@borisgloger.com