Cloud Computing in Medienunternehmen» Executive Briefing « Frankfurt, im April 2012                                       ...
Das vorliegende Executive Briefing richtet sich in erster Linie an dasManagement in MedienunternehmenEinleitung: Ziele, In...
Es vermittelt die strategische Relevanz des Themas und zeigt Mög-lichkeiten zur Optimierung der eigenen IT und Geschäftsmo...
Das Executive Briefing beleuchtet Cloud Computing aus IT- und  Businesssicht, gibt Empfehlungen und nennt konkrete Beispie...
Die praktische Anwendung des Cloud Computing in           1                                                         S. 6  ...
1. Die praktische Anwendung des Cloud Computing in                                                     Medienunternehmen: ...
Cloud Computing bezeichnet den On-Demand Echtzeit-Zugriff auf vir-tualisierte, dem Nutzer nicht weiter spezifizierte IT üb...
Cloud Computing ist aus IT-Sicht von hoher Relevanz und wird zurzeitals das wichtigste strategische Handlungsfeld im IT-Be...
Cloud Computing verändert Angebot und Nutzung von Informationenund Unterhaltung und ist damit relevant für Medienunternehm...
Die nachfolgenden Beispiele für die Nutzung von Cloud Computing  zeigen das Potenzial für Medienunternehmen deutlich auf  ...
Bei Ringier wird die Einführung von Google Docs und Google Mail als ein übergreifendes „Change Projekt“ gesehen Best Pract...
Ringier hat vor dem Umstieg die Aspekte Sicherheit, Vertraulichkeit  und Recht überprüft  Best Practice Case 1: Office und...
Die Einführung der Cloud Computing-Anwendungen wird von Ringier  als Erfolg gewertet; verschiedene Learnings sind ableitba...
National Geographic lagert sein Medienarchiv in eine Public Cloud, v.a. um zukünftige Migrations- und Upgradekosten zu red...
National Geographic hat dabei insbesondere Wert auf einen  Datenträger-Upload und technische Datensicherheit gelegt  Best ...
Die New York Times wollte durch die Nutzung von Cloud Computing schnell und kostengünstig ihr Archiv zur Vermarktung aufbe...
Dieses Projekt gelang der NYT durch die Auslagerung der  Dienstleistung in die Cloud  Best Practice Case 3: Einmalige Aufb...
Der Video-Clip-Dienst Animoto musste kurzfristig seine Ressourcen erweitern, um den plötzlichen Nutzeransturm zu bewältige...
Animoto nutzte die Amazon Webservices so erfolgreich, dass Amazon  sich später an dem Start-Up-Unternehmen beteiligte  Bes...
Flipboard setzte von Anfang an auf die Auslagerung aller Dienste in die Cloud Best Practice Case 5: Aufbau neuer digitaler...
Dabei sollte ein Anbieter eingesetzt werden, der alle benötigten  Dienste integriert und flexibel bereitstellen kann  Best...
Safari Books Online ist ein Cloud Computing-Anbieter für Bücher Best Practice Case 6: Kanal zur Content-Vermarktung [1/2] ...
Die Nutzungsvorteile von digitalem Content sollten genutzt und eine  industrieweite Plattform geschaffen werden  Best Prac...
2. Erläuterung der Grundlagen des Cloud ComputingK+R Executive Briefing Cloud Computing                                   ...
Das Konzept von „Cloud Computing“ bündelt die Vorteileverschiedener moderner IT-KonzepteEinordnung von Cloud Computing  Gr...
Cloud Computing-Umgebungen werden nach Betrieb, Eigentum und   Organisation unterschieden   Cloud Computing-Umgebungen    ...
Cloud Computing Dienste können aufeinander aufbauenden Technik-  Modellen zugeordnet werden  Pyramidenmodell des Cloud Com...
Außerdem gibt es mit „Software plus Service“ und „Everything-as-a-Service“ abgeschwächte und radikale Cloud Computing-Para...
Der Ansatz des Cloud Computing kann zu vielfältigen Business-Vorteilen führenDifferenzierungsmerkmale und Business-Vorteil...
Diese Business-Vorteile bestehen zum einen in einer Kostensenkung-und variabilisierung, zum anderen in einer erhöhten Flex...
Wichtigste Treiber für einen Einsatz von Cloud Computing sind dementsprechend Kostensenkung, Skalierbarkeit und Flexibilit...
Herausforderungen bestehen bei der Wahrung der technischen und  rechtlichen Sicherheit trotz der Intransparenz des Cloud C...
Berücksichtigt werden müssen spezifische Eigenschaften, vor allemdie DatensicherheitSicherheitsanforderungen      Allgemei...
Für die Implementierung von Cloud Computing können folgende  Handlungsempfehlungen zusammengefasst werden  Empfehlungen fü...
3. B2B-Cloud Computing: Nutzung und AngebotK+R Executive Briefing Cloud Computing                                         ...
Ein Viertel aller deutschen Unternehmen nutzt Cloud Computing – vorallem in Form von Private CloudsVerbreitung des Cloud C...
Die Cloud Computing-Dienstleistungen von Amazon, Google undSalesforce.com sind besonders bekannt und umfassendPioniere im ...
Büro-Software und Groupware kann seit Juni 2011 sowohl von Googleals auch von Microsoft als Cloud Dienst bezogen werdenBür...
SAP bietet mit Business ByDesign eine eigene Cloud Lösung; es kannauch eine SAP-Landschaft per Cloud Computing betrieben w...
Das Anzeigenverkaufs-CRM von müllerPrange, Media Saleswave, istüber den Dienstleister Global Concept per Cloud Computing n...
Publishing-Systeme wie Gogol Publishing Cloud und der Quark BrandManager sind v.a. für das standortunabhängige Arbeiten ge...
Medienunternehmen können über den Anbieter Brightcove in derCloud eine mobile Applikation erstellen und mit Content befüll...
4. B2C-Cloud Computing: Nutzung und AngebotK+R Executive Briefing Cloud Computing                                         ...
Cloud Computing ist beim Verbraucher angekommen – hierbei stehtdie Speicherung und Nutzung von Mediendaten im VordergrundV...
Der Datenschutz ist den deutschen Verbrauchern wichtig und hemmtmöglicherweise die Verbreitung von Cloud ComputingHemmniss...
Die Treiber für Cloud Computing im B2C-Bereich liegen beim Internet-  Zugang, den Media-Devices und den Eigenschaften der ...
Mit Google Play entwickelt Google den auf mobile Anwendungenausgerichteten Appstore zu einem „Medienhub“ in der CloudApp- ...
Es gibt mittlerweile zahlreiche Anbieter von Cloud-Speicherplatz; derbekannteste Public-Cloud-Dienst in diesem Segment ist...
Die iCloud kann auch mit PCs/MS-Windows genutzt werden - weil derNutzen in der Synchronisation aller bestehenden Geräte li...
Nicht nur für den Download von Musik und Videos, sondernneuerdings auch für E-Books gibt es Cloud-FlateratesCloud-Flatrate...
Die Nutzung von Medien über Cloud Computing stärkt die Bedeutung und damit die Verkaufsmöglichkeiten bei digitalen Mediena...
Kirchner + Robrecht management consultantsBitte richten Sie Ihre Fragen anDr. Marco Olavarria                      David B...
DisclaimerDie vorliegende Studie basiert auf frei verfügbaren Informationen. Alle hierin enthaltenen Angaben, Informatione...
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Executive briefing cloud_computing_kirchner___robrecht_2012

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„Cloud Computing“ gilt als der nächste Megatrend und war das Top-Thema der ceBIT 2012. Das Schlagwort ist in aller Munde, doch wissen Sie eigentlich genau, was mit der „rechnenden Wolke“ gemeint ist? Unser kostenfreies White Paper liefert Ihnen eine fundierte Einführung in das Thema und beleuchtet dessen Relevanz jeweils aus Sicht der IT und der Vermarktung. Auf Grundlage dieses Papiers können Sie abschätzen, ob Cloud Computing auch für Ihr Geschäft ein Thema ist.

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  1. 1. Cloud Computing in Medienunternehmen» Executive Briefing « Frankfurt, im April 2012 © Jakub Jirsák - Fotolia.com Kirchner + Robrecht GmbH management consultants | info@kirchner-robrecht.de | www.kirchner-robrecht.de Büro Berlin: Martin-Buber-Str. 18 | 14163 Berlin | Tel. +49 .30. 88 03 39 4-0 Büro Frankfurt: Borsigallee 12 | 60388 Frankfurt | Tel. +49.69. 42 01 19-0 Büro München: Elisabethstr. 91 | 80797 München | Tel +49. 89. 59 08 20 47
  2. 2. Das vorliegende Executive Briefing richtet sich in erster Linie an dasManagement in MedienunternehmenEinleitung: Ziele, Inhalte und Zielgruppe des Papiers Das Executive Briefing „Cloud Computing in Medienunternehmen“ Welche Ziele verfolgt bietet interessierten Entscheidern in Medienunternehmen eine das Executive Einführung in ein Feld, das für die IT-Strategie aber auch für das Briefing? Verständnis innovativer Geschäftsmodelle zunehmend an Relevanz gewinnt Konkrete Anwendungsfälle zeigen das mögliche Einsatzspektrum von Cloud Computing in Medienunternehmen auf, Erläuterungen zu den Welche Inhalte bietet grundlegenden Sachverhalten ermöglichen das Verständnis der dieses Papier? technischen Zusammenhänge und die Darstellung der Nutzung von Cloud Computing in B2B und B2C ermöglichen die Einschätzung der strategischen Relevanz für das eigene Unternehmen Das Papier ist verfasst worden für Manager in Medienunternehmen, die sich nicht täglich mit technischen und IT-Fragestellungen befassen; Wer sollte das Papier es möchte grundlegende Begriffe und Zusammenhänge, die für das lesen? Verständnis der strategischen Zusammenhänge erforderlich sind ohne unnötigen „Tech Talk“ darlegenK+R Executive Briefing Cloud Computing 2
  3. 3. Es vermittelt die strategische Relevanz des Themas und zeigt Mög-lichkeiten zur Optimierung der eigenen IT und GeschäftsmodelleEinleitung: Management Summary• Cloud Computing bezeichnet den On-Demand Echtzeit-Zugriff auf virtualisierte, dem Nutzer nicht weiter spezifizierte IT über ein Netzwerk• Cloud Computing ist aus IT-Sicht von hoher Relevanz und wird von vielen Markt- analysten zurzeit als das wichtigste strategische Handlungsfeld im IT-Bereich gesehen• Cloud Computing ist durch Web- und Social-Media-Dienste auch beim Verbraucher angekommen• Es hat das Potenzial, Angebot und Nutzung von Informationen und Unterhaltung nachhaltig zu verändern und ist damit auch strategisch relevant für Medienunter- nehmen• Dies zeigen eindrucksvoll konkrete Anwendungsfälle des Cloud Computing in Medienunternehmen• Der Ansatz des Cloud Computing kann zu vielfältigen Business-Vorteilen führen, die zum einen in einer Kostensenkung und -variabilisierung, zum anderen in einer erhöhten Flexibilität der Geschäftsmodelle von Medienunternehmen bestehenK+R Executive Briefing Cloud Computing 3
  4. 4. Das Executive Briefing beleuchtet Cloud Computing aus IT- und Businesssicht, gibt Empfehlungen und nennt konkrete Beispiele Struktur des Papiers Konkrete Anwendungsfälle in Medienunternehmen: Wie setzen Medienunternehmen Cloud1 Computing konkret ein? Welche Ziele verfolgen sie hierbei? Welche Effekte sind erzielbar? Welche Möglichkeiten für innovative Geschäftsmodelle sind hierbei erkennbar? Grundlagen des Cloud Computing: Was ist unter Cloud Computing zu verstehen? Wie ist es1 einzuordnen? Welche technologischen Modelle gibt es? Welche ökonomischen Vorteile bietet es?2 Welche Risiken sind zu beachten? Cloud Computing aus Sicht der IT: Wie wird Cloud Computing von deutschen Unternehmen zur3 Optimierung der IT genutzt? Welche Treiber, welche Hemmnisse gibt es? Welche Cloud-Angebote gibt es? Welche Angebote gibt es speziell für Medienunternehmen?3 Cloud Computing aus Business-Sicht: Welche Cloud Computing-Angebote nutzen Privatanwender in4 Deutschland? Welche Treiber, welche Hemmnisse gibt es? Welche Cloud-Angebote gibt es im Bereich Entertainment und Medien? Praktische Umsetzung: Wie geht man strukturiert an das Thema Cloud Computing heran? Was gilt es5 besonders zu beachten? Was sind typische Cloud Computing-Szenarien? K+R Executive Briefing Cloud Computing 4
  5. 5. Die praktische Anwendung des Cloud Computing in 1 S. 6 Medienunternehmen 2 Erläuterung der Grundlagen des Cloud Computing S. 24 3 B2B-Cloud Computing: Nutzung und Angebot S. 35 4 B2C-Cloud Computing: Nutzung und Angebot S. 43K+R Executive Briefing Cloud Computing 5
  6. 6. 1. Die praktische Anwendung des Cloud Computing in Medienunternehmen: Best Practice CasesK+R Executive Briefing Cloud Computing 6
  7. 7. Cloud Computing bezeichnet den On-Demand Echtzeit-Zugriff auf vir-tualisierte, dem Nutzer nicht weiter spezifizierte IT über ein NetzwerkDarstellung und Definition von Cloud Computing • Ein Teil der IT befindet sich nicht mehr auf dem Endgerät oder im lokalen Rechenzentrum, sondern virtualisiert in einem Netzwerk, z.B. dem Internet • Von dort aus wird der Service dem Nutzer dynamisch nach Bedarf in Echtzeit zur Verfügung gestellt • Das Netzwerk wird nicht weiter spezifiziert, erscheint dem Nutzer daher metaphorisch als „Wolke“/ „cloud“ © Fotolia; arrowK+R Executive Briefing Cloud Computing 7
  8. 8. Cloud Computing ist aus IT-Sicht von hoher Relevanz und wird zurzeitals das wichtigste strategische Handlungsfeld im IT-Bereich gesehenEinleitung B2B-Umsatz Cloud Computing Cloud Computing und der IT-Bereich1 in Deutschland [Mrd. €]2 • Cloud Computing ist kein kurzfristiger „Hype“ Ø 42% 10,7 • Das Thema wird von Marktforschern und Wachstum / der IT-Branche als eines der wichtigsten Jahr 8,9 strategischen IT-Themen gesehen 6,9 • Dabei wird ein hohes Kostensenkungs- potential von bis zu 25% vorausgesagt 4,7 • Zudem birgt das Thema ein hohes 3,0 Veränderungspotential für die IT-Bereiche 1,9 in den Unternehmen und die IT-Branche insgesamt 2011 2012 2013 2014 2015 20161Quelle: Vgl. z.B. Gartner EX, BITKOM Top Trends 2010, BITKOM Top Trends 2011, A.T. Kearney I 2Quelle: Vgl. BITKOM/Experton Group 2012K+R Executive Briefing Cloud Computing 8
  9. 9. Cloud Computing verändert Angebot und Nutzung von Informationenund Unterhaltung und ist damit relevant für MedienunternehmenEinleitung Cloud Computing und Information B2C-Umsatz Cloud Computing und Unterhaltung in Deutschland [Mrd. €]2 • Cloud Computing ändert nachhaltig die Art und Weise, wie Unterhaltung und Informationen genutzt werden Ø 31% 6,4 Wachstum / • Dabei wird Cloud-Diensten ein hohes Jahr 5,1 Marktpotential attestiert: Für Deutschland wird im Jahr 2016 ein Umsatz von 6 Mrd. 3,9 Euro über Cloud-Dienste für Privat- 3,2 anwender prognostiziert 2,3 1,7 • Ein Großteil davon macht die Nutzung von Unterhaltungsangeboten wie Online-Games oder Medieninhalten aus 2011 2012 2013 2014 2015 2016Quelle: Vgl. BITKOM/Experton Group 2012K+R Executive Briefing Cloud Computing 9
  10. 10. Die nachfolgenden Beispiele für die Nutzung von Cloud Computing zeigen das Potenzial für Medienunternehmen deutlich auf Einleitung: Cases Nutzung von Cloud Computing im Bereich Groupware: Bei der Nutzung von Cloud Computing für1 Office-Anwendungen und Groupware können Kosten für Wartung, Roll-Outs neuer Versionen und Releases gesenkt und die Effizienz in der Zusammenarbeit verbessert werden. Nutzung von Cloud Computing bei der Medienspeicherung und –archivierung: Medienunternehmen2 erstellen große Mengen an Medieninhalten und Daten. Hierbei können vor allem die Skalierbarkeit und Skaleneffekte bei der Datenspeicherung bei einem Cloud-Anbieter genutzt werden. Nutzung von Cloud Computing für die einmalige Aufbereitung von Medieninhalten:3 Medienunternehmen, die ihren Content einmalig veredeln, neu vermarkten und/oder kurzfristig bereitstellen wollen, können dies mit Cloud Computing schnell und kostengünstig umsetzen. Nutzung von Cloud Computing für Medienangebote mit stark schwankendem Ressourcenbedarf:4 Einige Medienangebote haben eine stark schwankende Nutzung bzw. Ressourcenbedarf, mit Cloud Computing können hierbei die notwendigen Ressourcen flexibel bereitgestellt werden. Nutzung von Cloud Computing beim Aufbau neuer digitaler Angebote: Medienanbieter investieren5 aufgrund der Nutzungsverlagerung verstärkt in digitale Angebote. Cloud Computing bietet hierbei die nötige Flexibilität und Skalierbarkeit für die benötigten IT-Dienste. Nutzung von Cloud Computing als Kanal zur Content-Vermarktung: Cloud Computing ermöglicht eine6 Reichweitensteigerung durch kostenlose Distribution oder Verlinkung und eine Erlössteigerung durch Paid Content, verbunden mit neuen Nutzungsformen digitaler Inhalte. K+R Executive Briefing Cloud Computing 10
  11. 11. Bei Ringier wird die Einführung von Google Docs und Google Mail als ein übergreifendes „Change Projekt“ gesehen Best Practice Case 1: Office und Groupware [1/3] Ausgangssituation• Acht verschiedene, teilweise veraltete Groupware-Systeme• Kommunikation zwischen Mitarbeitern in acht Ländern• Hohe Anforderungen an die Innovationsfähigkeit von Verlagen aufgrund der Digitalisierung• Entscheidung Google Mail und Google Docs einzuführen Ziele 1 Kostensenkung (1 Mio. 2 Vereinheitlichte, betriebs- 3 Stärkung Innovations- Franken/ Jahr) sichere und nachhaltig und Kommunikations- einsetzbare IT fähigkeit Quelle: e-byz.ch K+R Executive Briefing Cloud Computing 11
  12. 12. Ringier hat vor dem Umstieg die Aspekte Sicherheit, Vertraulichkeit und Recht überprüft Best Practice Case 1: Office und Groupware [2/3] Sicherheit Vertraulichkeit Rechtliche Aspekte• Google sichert Ringier eine • Google zertifiziert die • Im Schadensfall haftet Google Verfügbarkeit von 99,99% im Datensicherheit über die „im industrieüblichen Umfang“ Jahr zu– bei den eigenen höchste Zertifizierungsstufe Systemen wäre laut Einschät- • Bzgl. des Datenschutzes wurde • Die Einhaltung der IT- eine Rechtsanwaltskanzlei zung von Ringier nur eine Compliance wurde durch einen beauftragt, wobei die Verfügbarkeit von 99,9% pro Compliance Officer von Ringier Regelungen zu Gunsten von Jahr realistisch und eine Rechtsanwaltskanzlei Ringier verbessert wurden• Ein Ansprechpartner bei Google geprüft für technische Eskalationen • Google stellt eine • Die Speicherung der Daten entsprechende Dokumentation wurde (kostenpflichtig) etabliert erfolgt in Europa, es bestand für zur Verfügung, um die teilweise• Mehrmals pro Jahr gibt es auf Ringier die Möglichkeit, durch die Ausgliederung der der Management-Ebene einzelne Länder auszuwählen, Office und Groupware Meetings mit Google zum in denen sich die genutzten entstanden Anpassungsbedarf Informationsaustausch Rechencenter befinden bei Verträgen mit Dritten• Die Sicherheit bei Google wurde anzupassen durch einen Informations- sicherheits-Beauftragten von Ringier untersucht und für besser als in-house befunden Quelle: Vgl. Computerworld: Ab in die Cloud: Ringiers Deal mit Google, 2010 K+R Executive Briefing Cloud Computing 12
  13. 13. Die Einführung der Cloud Computing-Anwendungen wird von Ringier als Erfolg gewertet; verschiedene Learnings sind ableitbar Best Practice Case 1 : Office und Groupware [3/3] Ziele Vorgehensweise Ergebnisse• Kostensenkung • Erste Pilotprojekte mit Microsoft • Die Nutzer kommen laut Software für Unified Messaging internen Erhebungen sehr gut• Vereinheitlichte betriebssichere und Collaboration 2009 mit den Google-Produkten und nachhaltige IT für die zurecht und können sich gut gesamte Online-Suite für Mail, • Rollout in Ungarn, China, selbst helfen Messaging, Office Vietnam und der Mongolei • Ringier nennt folgende• Stärkung der Innovations- und • Rollout in der Schweiz Empfehlungen zur Kommunikationsfähigkeit − Offene Fragen und Analyse Vorgehensweise − Ein Werkzeug für sämtliche (10. Juni -1. Juli 2010) −Einsatz von „Walking Firmen (Sprachen, Kulturen) > − Vorbereitungen und > teachers“ − Hoher Nutzen, hohe Usability Detailanalyse (14. Juli 2010 −Benennung von Key Usern und User Self-Service bis Ende September) Szenarien (Archiv, Sharing, −Aktive, interne Projekt- − Migration der Key-User und Konferenzen) kommunikation des Helpdesks (ab Mitte September) −Statt schrittweiser Einführung Rollout als „Big Bang“ − Rollout als „Big Bang“ (Ende September bis Ende Oktober) −Nicht nur Technik- sondern Change Management-Projekt Quelle: e-byz.ch K+R Executive Briefing Cloud Computing 13
  14. 14. National Geographic lagert sein Medienarchiv in eine Public Cloud, v.a. um zukünftige Migrations- und Upgradekosten zu reduzieren Best Practice Case 2: Medienspeicherung und –archivierung [1/2] Ausgangssituation• Seit Beginn der elektronischen Speicherung von Bild, Grafik und Videomaterial musste National Geographic viermal den Speicherplatz erweitern, was mit teuren und schwerfälligen Migrations- prozessen einher ging• Die geeigneten Redakteure sind nicht immer in der Nähe der Datencenter zu finden, die Journalisten können dann nicht ohne Zusatzaufwand auf das Archivmaterial zugreifen oder produziertes Material archivieren• Entscheidung zur Auslagerung des Archivs zum Cloud Computing Dienstleister Nirvanix Ziele 1 Vermeidung der Kosten 2 Bessere Einbindung 3 Neue Möglichkeiten zukünftiger Upgrades und externer Journalisten des Content-Verkaufs Migrationen Quelle: computerworld.com K+R Executive Briefing Cloud Computing 14
  15. 15. National Geographic hat dabei insbesondere Wert auf einen Datenträger-Upload und technische Datensicherheit gelegt Best Practice Case 2 : Medienspeicherung und –archivierung [2/2] Ziele Vorgehensweise Ergebnisse• Vermeidung der Kosten • Auswahl eines Dienstleisters • Einsparungen im sechsstelligen zukünftiger Upgrades und mit hoher Datensicherheit Bereich für Kosten, die in den Migrationen: Abspeicherung der nächsten 5 Jahren für Upgrades • Die Daten werden verschlüsselt Daten in der Cloud statt im und Migrationen angefallen übertragen (über das Nirvanix’s eigenen Rechencenter wären CloudNAS Gateway)• Bessere Einbindung externer • Externe Journalisten können • Versand und Einspielen Journalisten: Arbeit im Archiv nun ortsunabhängig auf Archiv- der Daten beim Dienstleister und Medienassets unabhängig und Medien-Assets zugreifen vom Ort • „Nirvanix‘s Cloud Storage“ ist • Mindestens gleichbleibende• Neue Möglichkeiten des > einer der wenigen Cloud-IaaS- Dienstleister, die über den > Geschwindigkeit im Vergleich zu einer Speicherung in einem Contentverkaufs: Einrichtung klassischen Datenupload Datacenter (erste Benchmarks von Schnittstellen für den hinaus auch Magnetbänder und haben kleine bis keine Unter- Verkauf bestimmter Content- Festplatten auf ihren Speicher- schiede gezeigt) Pakete platz einspielen • Der Verkauf der Inhalte wird durch das Einrichten von Programmierschnittstellen ermöglicht Quelle: computerworld.com K+R Executive Briefing Cloud Computing 15
  16. 16. Die New York Times wollte durch die Nutzung von Cloud Computing schnell und kostengünstig ihr Archiv zur Vermarktung aufbereiten Best Practice Case 3: Einmalige Aufbereitung von Medieninhalten [1/2] Ausgangssituation• Ende 2007 plante die New York Times ihr gemeinfreies Archiv (Zeitraum 1851 bis 1921) digital den Kunden zur Verfügung stellen (als Dienst mit dem Namen „TimesMachine“)• Die Artikel lagen gescannt im TIFF-Dateiformat vor (insgesamt 4 Terabyte), viele Artikel in sogar mehreren TIFF-Dateien; die TIFFs sollten in webfreundlichere PDF-Dateien umgewandelt werden• Bis dahin setzte man bei ähnlichen Fällen bei der NYT auf eine dynamische Generierung von PDFs bei einer Nutzerabfrage im Web; jedoch wurde im vorliegen Fall das Zugriffsvolumen deutlich höher geschätzt, wodurch die Erzeugung der Dateien für den einzelnen Nutzer zu lange gedauert hätte• Daher Entscheidung, die PDFs durch die Nutzung der Amazon Web Services (AWS) zu erzeugen Ziele 1 Schnelle Umsetzung 2 Einmalige Erzeugung 3 Möglichst mit geringem Aufwand für der Daten zur breiten kostengünstige die Projektorganisation Nutzung Umsetzung Quellen: roughtype.com , open.blogs.nytimes.com K+R Executive Briefing Cloud Computing 16
  17. 17. Dieses Projekt gelang der NYT durch die Auslagerung der Dienstleistung in die Cloud Best Practice Case 3: Einmalige Aufbereitung von Medieninhalten [2/2] Ziele Vorgehensweise Ergebnisse• Schnelle Umsetzung mit • Der Amazon Simple Storage • Die Erzeugung der Dateien geringem Aufwand für die Service (S3), das Cloud dauerte weniger als 24 Stunden Projektorganisation: Möglichst Speicherangebot, wurde bereits • Geringer Personalaufwand geringer Personal- und seit einiger Zeit genutzt Zeitaufwand • Die 4 Terabyte umfassenden • Die Kosten für die Erzeugung TIFF-Dateien wurden auf der Daten bei Amazon beliefen• Ein Endprodukt, dessen Amazon S3 hinterlegt sich auf $ 240 Nutzung skalierbar und flexibel ist: Einmalige statt dynamische • Ein Entwickler schrieb einen • Die New York Times setzte Erzeugung der Dateien Code zur Erstellung der PDFs fortan Amazon S3 und Amazon• Möglichst kostengünstige > aus den TIFF-Dateien > EC2 auch für andere Zwecke ein Umsetzung • Dieses Programm zum Auslesen und Konvertieren der Quell- dateien lief über Amazon Elastic Computer Cloud (EC2), ein Cloud-Service, bei dem dem Nutzer Rechenkapazität zur Verfügung gestellt wird • Die erzeugten PDF-Dateien wurden wiederum auf Amazon S3 gespeichert Quelle: roughtype.com K+R Executive Briefing Cloud Computing 17
  18. 18. Der Video-Clip-Dienst Animoto musste kurzfristig seine Ressourcen erweitern, um den plötzlichen Nutzeransturm zu bewältigen Best Practice Case 4: Stark schwankender Ressourcenbedarf [1/2] Ausgangssituation• Animoto bietet einen gleichnamigen webbasierten Dienst an, mit dem Nutzer Video, Bild- und Musikdateien zu einem animierten Video zusammenfügen können• Das Unternehmen wurde 2006 in New York City gegründet, Investor ist heute u.a. Amazon• Im März 2008 launchte Animoto eine Applikation für Facebook und setzte aufgrund des plötzlichen, sprunghaft angestiegenen Nutzungsvolumens (Anstieg von 5.000 Nutzern pro Tag auf bis zu 25.000 Nutzer pro Stunde) Infrastrukturservices von Amazon Web Services (AWS) als Cloud Computing Lösung ein Ziele 1 Schnelle Erweiterung 2 Flexible Ressourcen- 3 Kostengünstige der Ressourcen bereitstellung Ressourcenbereitstellung Quellen: Vgl. Cloud Computing. Web-Based Dynamic IT Services. I nytimes.com I Anbieterwebsite K+R Executive Briefing Cloud Computing 18
  19. 19. Animoto nutzte die Amazon Webservices so erfolgreich, dass Amazon sich später an dem Start-Up-Unternehmen beteiligte Best Practice Case 4: Stark schwankender Ressourcenbedarf [2/2] Ziele Vorgehensweise Ergebnisse• Schnelle Erweiterung • Animoto arbeitete bereits mit • Animoto konnte die Ressourcen der Ressourcen: Innerhalb dem Anbieter RightScale daran, in kurzer Zeit hochskalieren und kürzester Zeit musste eine die Anwendung zu Amazon damit den Nutzeransturm Lösung für die Bewältigung des Webservices (AWS) zu bewältigen Nutzeransturms gefunden transferieren • Dies konnte zu einem werden • Während des drei Tage kostengünstigen Preis von ca.• Flexible Ressourcenbereit- andauernden Nutzungshochs 10 Cents pro Stunde pro Server stellung: Ein nach dem Start (750.000 Zugriffe) konnte die sowie zu marginalen Kosten für rückläufiges Nutzungsvolumen sollte auch zu geringeren > Anwendung in die Amazon Cloud Umgebung transferiert > Bandweite und Speicherplatz geschehen Kosten führen werden • Als das abgerufene Datenvolumen zurückging,• Kostengünstige Ressourcen- bereitstellung sanken die Nutzungskosten • Anmerkung: Amazon entschied sich einen Monat später in den Dienst zu investieren Quellen: Vgl. Cloud Computing. Web-Based Dynamic IT Services. I nytimes.com I Anbieterwebsite K+R Executive Briefing Cloud Computing 19
  20. 20. Flipboard setzte von Anfang an auf die Auslagerung aller Dienste in die Cloud Best Practice Case 5: Aufbau neuer digitaler Angebote [1/2] Ausgangssituation• Flipboard bietet eine gleichnamige Anwendung an, mit der Inhalte aus Sozialen Netzwerken und anderen Websites in einem speziellen Magazin-Format für iPad, iPhone und iPod Touch aufbereitet werden (Gründung 2010 in Paolo Alto, USA)• Auf einem dynamischen, wettbewerbsintensiven Markt sollte schnell ein neuartiges Produkt gelauncht werden• Von Anfang wurde die IT und die Produktentwicklung vollständig über den Dienst Amazon Web Services (AWS) realisiert Ziele 1 Hohe Flexibilität bezüglich 2 Hohe Skalierbarkeit bezüglich der der Art und Anzahl der eingesetzten in Anspruch genommenen Datenmengen Dienste Quellen: aws.amazon.com I flipboard.com K+R Executive Briefing Cloud Computing 20
  21. 21. Dabei sollte ein Anbieter eingesetzt werden, der alle benötigten Dienste integriert und flexibel bereitstellen kann Best Practice Case 5: Aufbau neuer digitaler Angebote [2/2] Ziele und Anforderungen Vorgehensweise Ergebnisse• Hohe Flexibilität bzgl. Es wurde von Anfang vollständig • Flipboard konnte verschiedene der Art und Anzahl der auf die Cloud Angebote von Programmiersprachen bzw. eingesetzten Dienste Amazon, d.h. die Amazon Web Software Development Kits Services (AWS), gesetzt: einsetzen, die jeweils am• Für die zukünftige Entwicklung besten den Anforderungen − Amazon Elastic Cloud Comp- des Produktes und des entsprachen – die Flexibilität im uting (EC2) zur Datenver- Unternehmens sollte das Prototyping ermöglichte einen arbeitung Portfolio genutzter Cloud- schnellen Launch der Dienste leicht anzupassen sein − Amazon Simple Data Base und Applikation• Hohe Skalierbarkeit bzgl. der in > Amazon Relational Database Services als Datenbanken > • Flipboad bezieht alle IT- Dienste Anspruch genommenen − Amazon CloudWatch zur aus der Cloud und schätzt die Datenmengen zur Absicherung Überwachung der Dienste Flexibilität und Skalierbarkeit der Realisierbarkeit von − Amazon Simple Storage Service Wachstumschancen (S3) zur Daten-speicherung und Amazon CloudFront zur Content- Distribution − Amazon Mechanical Turk, einem Online-Marktplatz für von Menschen – nicht Rechnern – erbrachte Arbeitsleistungen Quelle: aws.amazon.com K+R Executive Briefing Cloud Computing 21
  22. 22. Safari Books Online ist ein Cloud Computing-Anbieter für Bücher Best Practice Case 6: Kanal zur Content-Vermarktung [1/2] Ausgangssituation• Die Verlage O‘Reilly und Pearson gründeten 2001 Safari Books Online, eine Cloud-Library, über die E- Books, kurze Texte, unveröffentlichte Manuskripte und e-Learning Videos aus dem IT- und Technik- Bereich vertrieben werden• Bei O‘Reilly wollte man bewusst die Möglichkeiten und Vorteile nutzen, die E-Books bieten und nicht versuchen, gedruckte Bücher zu imitieren• So kam man auf die Idee, eine Online-Library einzuführen; vor allem, weil diese eine Volltextsuche in Büchern erlaubte, was als großer Vorteil für die Zielgruppe gesehen wurde Ziele 1 Aufbau eines Dienstes, der die Vorteile des 2 Erlöse durch Paid-Content Mediums, der Distributions- und der Nutzungsform umgesetzt vereint Quelle: radar.oreilly.com K+R Executive Briefing Cloud Computing 22
  23. 23. Die Nutzungsvorteile von digitalem Content sollten genutzt und eine industrieweite Plattform geschaffen werden Best Practice Case 6: Kanal zur Content-Vermarktung [2/2] Ziele und Anforderungen Vorgehensweise Ergebnisse• Aufbau eines Dienstes, der die • Gründung als Joint-Venture von • Die Plattform hat heute über 15 Vorteile des Mediums, der O‘Reailly und der Pearson Millionen Nutzer Distributions- und der Technology Group • Diese kaufen die E-Books zu Nutzungsform umgesetzt • Safari Online ging mit dem monatlichen Abo-Preisen ab $ vereint: E-Books als gesamten Programm von 22,99 (Einzelpersonen, Zugriff Referenzmöglichkeit, E-Books O‘Reilly und der Pearson auf bis zu 10 Bücher pro Monat) als Problemlöser, E-Book zum E- Technology Group online Learning • Safari Books online hat sein • Für unterschiedliche Ziel- Angebot sukzessive um Titel• Erlöse durch Paid-Content > gruppen wurden verschiedene Flatrate-Modelle und volumen- > aus weiteren fachrelevanten Verlagen erweitert (über 100• Schaffung einer industrieweiten limitierte Modelle entwickelt Verlage aus dem STM-Bereich) Lösung, um Nutzen und Erlöse zu erhöhen • Zahlreiche Funktionen: E-Books • Sukzessive Ausweitung von durchsuchen, Code kopieren, Funktionen und Inhalten mobiler Zugang Quelle: radar.oreilly.com K+R Executive Briefing Cloud Computing 23
  24. 24. 2. Erläuterung der Grundlagen des Cloud ComputingK+R Executive Briefing Cloud Computing 24
  25. 25. Das Konzept von „Cloud Computing“ bündelt die Vorteileverschiedener moderner IT-KonzepteEinordnung von Cloud Computing Grid Computing: Eine Art des verteilten Virtualisierung: Abstrahierung logischer Systeme Rechnens, bei der aus einem Cluster von lose von der physischen Implementierung gekoppelten Computern ein Meta-Rechner erzeugt wird  Cloud Computing hat vom Grid Computing die  Durch Virtualisierung wird es dem Cloud- Standardisierung, Automatisierung, verbesserte Anbieter ermöglicht, dem Kunden effizient, Ressourcennutzung und den effizienten Betrieb kostengünstig und skalierbar Cloud-Dienste zur von Rechnerinfrastrukturen übernommen Verfügung zu stellen On-Demand Technologien: flexible Bereit- Service orientierte Architekturen (SOA): IT- stellung von Service-Modulen für die Nutzer Architekturen, die an den erbrachten Services, insbesondere Geschäftsprozessen, orientiert sind  Cloud Computing hat von den On-Demand  Erst serviceorientierte Architekturen Technologien die flexible Nutzung und eine an ermöglichen eine unternehmensübergreifende der Nutzung orientierte Bezahlung Nutzung und Orchestrierung von verschiedenen übernommen(„Pay as you go“) Cloud-Anbietern und -DienstenQuelle: Cloud Computing – Evolution in der Technik, Revolution im Business, BITKOM 2009K+R Executive Briefing Cloud Computing 25
  26. 26. Cloud Computing-Umgebungen werden nach Betrieb, Eigentum und Organisation unterschieden Cloud Computing-Umgebungen Private Cloud Public CloudKundeneigene oder vom Kunden betriebene Cloud- Von einem IT-Dienstleister betriebene Cloud-UmgebungUmgebungBeschränkter Zugang nur für den Kunden, autorisierte Viele Kunden teilen sich eine Infrastruktur und zahlenGeschäftspartner, Kunden und Lieferanten nutzungsabhängige EntgelteZugriff über das Intranet Zugriff über das InternetDie IT-Betriebsumgebung steht unter Kontrolle des Die IT-Betriebsumgebung steht nicht unter der KontrolleKunden und kann individuell angepasst werden des Kunden Hybrid CloudEnthält Elemente der Private Cloud , der Public Cloud und traditioneller IT-Umgebungen Quelle: Vgl. BITKOM: Cloud Computing – Evolution in der Technik, Revolution im Business, BITKOM 2009 K+R Executive Briefing Cloud Computing 26
  27. 27. Cloud Computing Dienste können aufeinander aufbauenden Technik- Modellen zugeordnet werden Pyramidenmodell des Cloud ComputingSoftware as a Service (SaaS)• Software wird nach Bedarf über das Internet virtuell zur Verfügung gestellt, inklusive Hardware- und Softwarelizenzen, Wartung und Betrieb• Ein Beispiel ist die „Sales Cloud“ von Salesforce.com, ein Dienst, bei dem Nutzer Kundenbeziehungen über Computer und Smartphone managen könnenPlattform as a Service (PaaS)• Eine Plattform für Webentwickler, d.h. Laufzeitumgebungen für Webanwendungen werden bei Bedarf virtuell über das Internet zur Verfügung gestellt• Ein Beispiel ist die „Google App Engine“, bei der Nutzer Webanwendungen auf den Servern von Google entwickeln und hosten könnenInfrastructure as a Service (IaaS):• Rechnerinfrastruktur, d.h. Hardware, Betriebssysteme , Speicherplatz oder sonstige Netzwerk- Kapazitäten werden bei Bedarf virtuell über das Internet zur Verfügung gestellt• Ein Beispiel ist „Simple Storage Service“ von Amazon, bei dem den Nutzern auf Bedarf Speicherplatz über das Internet zur Verfügung gestellt wird Quelle: Vgl. BITKOM: Cloud Computing – Evolution in der Technik, Revolution im Business K+R Executive Briefing Cloud Computing 27
  28. 28. Außerdem gibt es mit „Software plus Service“ und „Everything-as-a-Service“ abgeschwächte und radikale Cloud Computing-ParadigmenCloud Computing Paradigmen Software plus Service1 Everything-as-a-Service (XaaS)1 • Klassische Software wird durch Cloud • Die Entwicklung von (jeglicher) Software Computing nur ergänzt, nicht ersetzt zum Service • Ein Beispiel hierfür ist Microsoft Office 2010 • Hierbei kann der Ansatz auch über die in Kombination mit dem Angebot SkyDrive, Technik hinaus die menschliche Intelligenz einem Cloud-Dienst zum Speichern der und Arbeitskraft einbeziehen: „Human-as-a- Daten Service“ als Schicht um das Pyramiden- modell des Cloud Computing • „Software plus Service“-Angebote sind auch im Bereich der Smartphone- und Tablet- • „Human-as-a-Service“ (HaaS) wird auch als Anwendungen verbreitet, z.B. können Crowdsourcing bezeichnet2 Anwendungen um standortbezogene Daten • Ein Marktplatz für standardisierte, einfache (Location Based Services) erweitert werden Aufgaben ist der „Mechanical Turk“ genannte Dienst von Amazon • Mit „Software plus Service“ sollen Anwendungen die Offline-Vorteile wie User- Experience und die Systembestandteile des Clients ausnutzen1Quelle: Vgl. Mario-Meir-Huber: Cloud Computing. Praxisratgeber und Einstiegsstrategien.2Quelle: Vgl. Chrisitan Braun, Marcel Kunze, Jens Nimis, Stefan Tai: Cloud Computing. Web-Based Dynamic IT Services K+R Executive Briefing Cloud Computing 28
  29. 29. Der Ansatz des Cloud Computing kann zu vielfältigen Business-Vorteilen führenDifferenzierungsmerkmale und Business-Vorteile von Cloud Computing Differenzierungsmerkmale von Cloud Services versus normale IT-Bereitstellung Multi-Mandanten- Vollständig virtualisierte Verbrauchsabhängige fähigkeit Ressourcen Bezahlung Business-Vorteile von Cloud Computing1 Kostensenkung 2 Variabilisierung der 3 Skalierbarkeit Kosten4 Schnellere Umsetzung 5 Geringeres technisches 6 Größere Wahlfreiheit bei neuer Geschäftsprozesse Know-how notwendig den eingesetzten DienstenK+R Executive Briefing Cloud Computing 29
  30. 30. Diese Business-Vorteile bestehen zum einen in einer Kostensenkung-und variabilisierung, zum anderen in einer erhöhten FlexibilitätBusiness-Vorteile von Cloud Computing Kosten Flexibilität Kostensenkung: Durch den Zugriff auf Skalierbarkeit: Durch virtualisierte Ressour- virtualisierte und dezentralisierte Ressourcen cen kann die Ressourcennutzung besser können Skaleneffekte und Effizienzvorteile skaliert werden generiert werden Schnellere Umsetzung neuer Geschäfts- prozesse: Ein Teil der Leistungserbringung Variabilisierung der Kosten: Die nutzungs- technisch und organisatorisch in der Cloud abhängige Bezahlung ermöglicht die statt, dadurch können neue Geschäfts- Umwandlung von Fixkosten in variable Kosten prozesse schneller realisiert werden Geringeres technisches Know-how notwendig: Durch die Auslagerung der Technik ist ein geringeres technisches Know- how notwendig Größere Wahlfreiheit: Durch die abgegrenzte Bereitstellung einzelner Cloud Dienste steigt die AngebotsvielfaltK+R Executive Briefing Cloud Computing 30
  31. 31. Wichtigste Treiber für einen Einsatz von Cloud Computing sind dementsprechend Kostensenkung, Skalierbarkeit und FlexibilitätTreiber für eine Einführung von Cloud Computing bei Unternehmen [in %] Senkung der Kosten 22,4 Top 3 Bessere Skalierbarkeit/Verfügbarkeit 20,4 Treiber Steigerung der Flexibilität 19,9 Besseres Abdecken von Lastspitzen 10,5 Verkürzung Time-to-Market 6,5 Abrechnung nach Verbrauch 6,5 Steigerung deS Innovationsgrads 5,4 Steigerung der Produktivität 5,4 Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit 1,5 Steigerung der Qualität 1 Sonstiges 0,5Quelle: XaaS Check 2010: Ergebnisse einer empirischen Studie zum Status Quo und Trends im Cloud ComputingK+R Executive Briefing Cloud Computing 31
  32. 32. Herausforderungen bestehen bei der Wahrung der technischen und rechtlichen Sicherheit trotz der Intransparenz des Cloud Computings Risiken von Public- oder Hybrid Cloud Computing-Diensten Verletzung der Vertraulichkeit und Integrität der Daten: Dateneigentümer können ihre Daten in der1 Cloud nicht einfach lokalisieren und die Daten können nicht mehr mit gewöhnlichen Mitteln geschützt werden Ungenügende Compliance oder ungenügender Datenschutz: Bei einer Auslagerung von Diensten zu2 Cloud-Anbietern besteht die Gefahr, dass Compliancevorschriften nicht eingehalten werden oder der Datenschutz, z.B. durch Auslagerung der Daten ins Ausland, nicht ausreichend gesichert ist Ungenügende Mandanten-Trennung: In der Cloud greifen unterschiedliche Mandanten auf die3 gleichen virtualisierten IT-Ressourcen zu, was eine inhaltliche Mandantentrennung gefährden kann Keine vollständige Löschung der Daten nach Auftragsbeendigung: Durch die virtualisierte, nicht4 genau definierten IT-Ressourcen ist eine vollständige Datenlöschung nach Auftragsbeendigung durch den Auftragnehmer schwer nachprüfbar Unbekannte Subunternehmen: Die in Summe intransparente technische Struktur führt dazu, dass es5 im besonderen Maße unklar ist, welche Subunternehmen hinter den erbrachten Leistungen stehen Quelle: Vgl. BITKOM: Cloud Computing – Evolution in der Technik, Revolution im Business, K+R Executive Briefing Cloud Computing 32
  33. 33. Berücksichtigt werden müssen spezifische Eigenschaften, vor allemdie DatensicherheitSicherheitsanforderungen Allgemeine Sicherheitsanforderungen Gesetzliche Sicherheitsanforderungen • Sicherheitsanforderungen im engeren Sinne • Es müssen die Anforderungen gemäß betreffen: Datenschutzgesetz berücksichtigt werden: − Gewährleistung eines angemessenen − Fachliche Anforderungen: Zugriff des Kunden Schutzniveaus bei Speicherung von auf seine Daten, Disaster-Recovery, Rückgabe personenbezogenen Daten außerhalb des der Daten nach Vertragsbeendigung europäischen Wirtschaftsraums (wie − Die Technik für Datensicherheit und vorgeschrieben im Bundesdatenschutzgesetz Datenschutz: Sicherung der Rechenzentren, §4b Absatz 2 Satz 2 BDSG) Passwortschutz, Überwachung von − Sicherstellung, dass nur die dazu berechtigten Sicherheitsverstößen etc. Anwender auf die Anwendung zugreifen − Internet-Transaktionen: Verschlüsselung, können Überwachung − Verhinderung, dass personenbezogene Daten − Sicherheitsmonitoring: Dokumentation von bei einer Speicherung, Nutzung oder Eintrittsversuchen etc. Verarbeitung von Unbefugten genutzt und − Einbindung in eine Hybrid Cloud: Einbindung verändert werden können und Sicherstellung, von Kaufapplikationen dass dies auch nachträglich überprüft werden • Sicherheitsanforderungen i.w.S. sind ebenfalls zu kann klären, hierbei handelt es sich um Service Level − Sicherstellung, dass personenbezogene Agreements (SLAs), vertragliche Abmachungen Daten, die zu unterschiedlichen Zwecken und Konditionen, Haftungsfragen und Laufzeiten erhoben wurden, getrennt genutzt werdenQuelle: Vgl. ComputerwocheK+R Executive Briefing Cloud Computing 33
  34. 34. Für die Implementierung von Cloud Computing können folgende Handlungsempfehlungen zusammengefasst werden Empfehlungen für die Implementierung von Cloud Computing Unternehmen sollten für Cloud Computing-Dienste eine Strategie formulieren, da erhebliches1 Kostensenkungspotential und Veränderungspotential für die Geschäftsprozesse besteht Cloud-Projekte eignen sich mitunter sehr gut für eine schnelle Umsetzung und damit einen schnellen2 Test; Unternehmen sollten mit einzelnen Projekten starten, um Erfahrung zu sammeln Für Cloud-Projekte eignen sich insbesondere Anwendungsfälle, bei denen der Ressourcenbedarf3 stark schwankt, denn dann muss nicht der unregelmäßig auftretende hohe Ressourcenbedarf durch Kauf- oder Mietverträge auch bei geringer Ressourcennutzung bezahlt werden. Eine Herausforderung besteht in der Integration der Cloud Computing-Dienste; die System –und4 Anwendungslandschaft besteht i.d.R. noch zu einem Teil aus klassischer IT vor Ort oder im Rechenzentrum. Cloud-Computing-Dienste müssen integriert werden, was v.a. technisch zu lösen ist. Die IT-Sicherheit, der Datenschutz, die Verfügbarkeit und die Performanz muss bei Cloud5 Computing sichergestellt werden Quelle: Vgl. BITKOM: Cloud Computing – Evolution in der Technik, Revolution im Business, K+R Executive Briefing Cloud Computing 34
  35. 35. 3. B2B-Cloud Computing: Nutzung und AngebotK+R Executive Briefing Cloud Computing 35
  36. 36. Ein Viertel aller deutschen Unternehmen nutzt Cloud Computing – vorallem in Form von Private CloudsVerbreitung des Cloud Computings im B2B-Bereich in Deutschland Nutzung von Cloud Computing Private- und Public Cloud-Nutzung in deutschen Unternehmen in deutschen Unternehmen • Laut des Branchenmonitors „Cloud Monitor 2012“ setzen über ein Viertel aller 27% deutschen Unternehmen Cloud Computing- Dienste ein • Dabei werden in der Regel Private Cloud Umgebungen genutzt, rund 27% der befragten Unternehmen nutzen Private Clouds, weitere 21% wollen in den nächsten zwei Jahren in Private Clouds 6% investieren • Der Anteil der Unternehmen, die Public Einsatz von Einsatz von Clouds nutzen, ist mit 6% eher gering Private Clouds Public Clouds • Wichtigster Hinderungsgrund der Nutzung von Public Clouds in Unternehmen ist die Angst vor Datenbeschädigung und -verlustQuelle: BITKOMK+R Executive Briefing Cloud Computing 36
  37. 37. Die Cloud Computing-Dienstleistungen von Amazon, Google undSalesforce.com sind besonders bekannt und umfassendPioniere im Bereich Cloud Computing Amazon Google Salesforce.com • Amazon ist Pionier im Bereich • Google hat sein Kerngeschäft • Salesforce.com baut seit 1999 Cloud Computing (Start der „Suche und Indizierung“ durch ein Portfolio an Geschäfts- Amazon Webservices 2002) und umfangreiche Cloud-Dienste anwendungen auf, die auf Cloud kann als XaaS1-Anbieter gesehen erweitert Computing / Application Service werden Providing basieren • Google bietet derzeit mehr als 30 • Die Amazon Webservices (AWS) unterschiedliche Services im • Dazu gehören u.a. SaaS –und bündeln verschiedenste Cloud- Bereich Cloud Computing an, z.B. PaaS-Dienste in den Bereichen Dienste wie z.B.: in den Bereichen − CRM − Speicherplatz − Office − Vertrieb − Datenverarbeitung, Datenbank − Kollaboration − Kollaboration − Bereitstellung von Inhalten − Softwareentwicklung − Datenbank − E-Commerce, Fullfilment, − App-Markt − Social Media Monitoring Payment − Infrastruktur − Entwicklungsplattformen − uvm. − Datenspeicherung − Marktplätze für − uvm. Unternehmensanwendungen − uvm.1XaaS: Everything as a Service, umfasst die verschiedenen Ansätze Software as a Service, Plattform as a Service, Infrastructure as a Service etc.Quelle: Vgl. AnbieterwebsitesK+R Executive Briefing Cloud Computing 37
  38. 38. Büro-Software und Groupware kann seit Juni 2011 sowohl von Googleals auch von Microsoft als Cloud Dienst bezogen werdenBüro-Software und Groupware Office 3651 Google Apps for Business1 • Microsoft bietet mit Office 365 eine Cloud-Lösung • Google richtet sich mit „Google Apps for für das Office Paket an Business“ mit den bekannten Google Office- Anwendungen speziell an Geschäftskunden • Office 365 umfasst Microsoft Office Professional Plus (alle bekannten Office-Programme), • Google‘s AppSuite beinhaltet außer Google Mail Microsoft Exchange Online, Microsoft Sharepoint auch Dienste für die Textverarbeitung (Google Text Online sowie die neue Software zur Online- & Tabellen) und die Online-Bearbeitung und Kollaboration „Lync Online“ Kollaboration (Google Cloud Connect, Google Sites) • Office 365 bietet im Vergleich zum Standard- Office neue Features wie z.B. eine gemeinsame • Darüber hinaus können über den Google Apps Echtzeit-Bearbeitung und –Kommunikation sowie Marketplace weitere Anwendungen aus der Cloud eine geräte- und standortunabhängige bezogen werden Bearbeitung an • Google Apps for Business kann für monatlich • Office 365 wird den Unternehmen in Paketen von 4 € pro Nutzerkonto oder für 40 € jährlich pro 7,25 € pro Benutzer / Monat bis zu 20,75 € pro Nutzerkonto bezogen werden Benutzer / Monat angeboten2Quellen: 1Vgl. Anbieterwebsites I 2 heise.deK+R Executive Briefing Cloud Computing 38
  39. 39. SAP bietet mit Business ByDesign eine eigene Cloud Lösung; es kannauch eine SAP-Landschaft per Cloud Computing betrieben werdenERP-Systeme SAP Business ByDesign SAP Landscape-as-a-Service • Es werden drei Standard-Lösungsvarianten für • Die Anbieter VMware und fluidOPs bieten Customer Relationship Management (CRM), für gemeinsam eine Lösung an, ein komplettes SAP- Enterprise Resource Planning (ERP) und Dienst- System per Cloud-Computing zu betreiben leiter (inkl. Mitarbeiter-Selfservices) sowie eine • Hierbei werden die Produkte „VMware vCloud individualisierbare Suite (inkl. Produktplanung, Director” und „fluidOps eCloudManager” im Supply Chain Management, Produktion/ Paket angeboten Lagerung/ Logistik) angeboten • Zielgruppe sind kleine und mittelständische • Mit dem eCloudManager können virtualisierte Unternehmen Netzwerk-Diente gesteuert werden und auf Ressourcen außerhalb des Systems zugegriffen • Die Anwendungen werden auf Servern der Firma werden SAP gehostet und gewartet • Je nach gewählter Lösungsvariante und • Auf die Systeme können Enduser über Zugriffsrechten der Nutzer fallen monatlich verschiedene Zugänge wie z.B. der grafischen 10 € bis 179 € pro User an (insgesamt für ein Benutzeroberfläche von SAP, per Webzugang oder Unternehmen mindestens 790 € pro Monat) VMWare View zugreifen (Stand: September 2011) • Darüber hinaus ist die SAP Virtual Appliance • Die Implementierung ist laut Herstellerangaben in Factory integriert, mit der neue SAP Applikationen einem Zeitraum ab drei Wochen möglich virtualisiert implementiert werden können; dies reduziert Zeit und AufwandQuelle: Vgl. AnbieterwebsitesK+R Executive Briefing Cloud Computing 39
  40. 40. Das Anzeigenverkaufs-CRM von müllerPrange, Media Saleswave, istüber den Dienstleister Global Concept per Cloud Computing nutzbarAusgewählte medienspezifische Cloud Computing-Lösungen: CRM müllerPrange Media Saleswave • Media Saleswave ist ein auf die Anforderungen von Zeitschriften angepasstes CRM, das auf Microsoft CRM basiert • Über „Global Concept“ (CRM-Berater, Business-Intelligence-Betreiber und Systemintegrator) kann Media Saleswave als Cloud-Dienst bezogen werden • Der Leistungsumfang entspricht dem klassischen Media Saleswave, bietet alle Standardschnittstellen dieser Lösung und richtet sich an Verlage und Medienunternehmen • Es fallen variabel Kosten pro Nutzer und pro Monat an, die je nach Leistungsumfang bei min. 99 € pro Nutzer pro Monat liegen • Die Implementierung ist laut Herstellerauskunft in einem Zeitraum ab 5 Personentagen möglichQuelle: Vgl. AnbieterwebsitesK+R Executive Briefing Cloud Computing 40
  41. 41. Publishing-Systeme wie Gogol Publishing Cloud und der Quark BrandManager sind v.a. für das standortunabhängige Arbeiten geeignetAusgewählte medienspezifische Cloud Computing-Lösungen : Publishing-Systeme Gogol Publishing Cloud1 Quark Brand Manager1,2 • Gogol Medien bietet mit der Gogol Publishing • Quark hat im Februar 2012 mit dem Quark Brand Cloud eine cloudbasierte Publishing-Lösung an Manager eine Cloud-Publishing-Lösung • Zielgruppe sind Anzeigenblattverlage, Zeitungs- angekündigt verlage, Nachrichtenportale und Kommunen • Zielgruppe sind Marketing- und Sales-Mitarbeiter • Das gesamte Online- und Printpublishing erfolgt in größeren Unternehmen webbasiert • Es können alle für die Corporate Kommunikation • Es können leicht externe Nutzer in den relevanten Materialen gespeichert und bearbeitet Produktionsverlauf integriert werden, weshalb werden, z.B. Visitenkarten, Flyer und Aufsteller internettypische Formen der Content-Generierung • Die Lösung basiert auf „Microsoft Azure“ wie Crowd-Sourcing, User Generated Content und • Die Preise sollen je Anwender bei $ 62,50 im Bürgerreporter vergleichsweise einfach in die Monat liegen (ab 40 Anwendern) Produktion eingebunden werden können • Das Produkt wird in unterschiedlichen Paketen angeboten: je nach Funktionsumfang, Datenvolumen und Support kostet es zwischen 750 € pro Monat bis zu 7000 € pro Monat in der umfassendsten Version (Stand: März 2012)Quellen: 1Vgl. Anbieterwebsites, 2Vgl. druck-medien.netK+R Executive Briefing Cloud Computing 41
  42. 42. Medienunternehmen können über den Anbieter Brightcove in derCloud eine mobile Applikation erstellen und mit Content befüllenAusgewählte medienspezifische Cloud Computing-Lösungen: App-Erstellung Brigthcove „Appcloud“ • Die US-amerikanische Firma Brightcove ist als Anbieter für Distributionslösungen für Online- Videos bekannt • Ihre „AppCloud“ ist ein Angebot zur Programmierung von Apps, die über Cloud-Ressourcen mit Inhalten bestückt werden − Die AppCloud beinhaltet ein App Cloud-Service Development Kit zur Erstellung von Apps und den zugehörigen Schnittstellen − Erstellung von Templates − Integration von verschiedensten Content-Formaten, insbesondere Videos − Einbindung von mobilen Werbenetzwerken (Ad-Mob) und Online-Ad-Servern (z.B. Google Doubleclick) − Echtzeit-Tracking- und Analyse − Erzeugen von Paketen, die allen Anforderungen des App-Stores genügen − Die Entwicklungs- und Testumgebung ist für einen Benutzer / einen Zugang kostenlos, die Publizierung von Apps ist kostenpflichtig; die Preise hierfür müssen beim Anbieter angefragt werdenQuelle: Vgl. AnbieterwebsitesK+R Executive Briefing Cloud Computing 42
  43. 43. 4. B2C-Cloud Computing: Nutzung und AngebotK+R Executive Briefing Cloud Computing 43
  44. 44. Cloud Computing ist beim Verbraucher angekommen – hierbei stehtdie Speicherung und Nutzung von Mediendaten im VordergrundVerbreitung des Cloud Computings im B2C-Bereich in Deutschland Nutzung von Cloud Computing Art der Dateien, die dt. Privat- durch dt. Privatanwender anwender online speichern2 • Jeder sechste Onliner hat ein Webmail- Postfach1 Fotos 44% • Vier von Fünf Internetnutzern legen Medien- Musik 25% und Adressdaten zur Speicherung und Veröffentlichung im Web ab2 Terminkalender 18% • Anbieter speziell für Speicherplatz wie z.B. Dropbox nutzt jeder achte deutsche Adressbuch 18% Onliner1 • Jeder fünfte nutzt Foto- oder E-Mails 14% Videoplattformen zum Speichern von Daten1 Persönliche 5% Dokumente Andere Dateien 5%Quellen: I 1Vgl. BITKOM I 2Vgl. BITKOMK+R Executive Briefing Cloud Computing 44
  45. 45. Der Datenschutz ist den deutschen Verbrauchern wichtig und hemmtmöglicherweise die Verbreitung von Cloud ComputingHemmnisse für die Nutzung von Cloud Computing Dienstleistungen im B2C-Bereich Einstellung deutscher Internet- Mögliche Konsequenzen für nutzer zum Datenschutz B2C-Cloud Computing • Deutschen Internetnutzern ist Datenschutz • Für Cloud Computing-Dienste könnte sich besonders wichtig auch im B2C-Bereich das Thema Datenschutz als Hemmnis herausstellen • So ergab z.B. die internationalen Studie und sollte nicht nur aus juristischen "Digital Life" von TNS Infratest, dass die deutschen Internetnutzer im Vergleich > Gründen berücksichtigt werden zu 60 anderen Ländern auf der Welt am • Große Cloud Computing-Dienste, z.B. im meisten Wert auf Datenschutz legen1 Bereich Social Media, sind derzeit aufgrund ihrer Attraktivität für die Nutzer auch ohne • 78 Prozent der Befragten bewerteten in strengen Datenschutz erfolgreich dieser Studie Datenschutz als wichtig1 „Die Nutzer befinden sich offenbar in einem Zwiespalt zwischen ihren persönlichen Datenschutzanforderungen und der Möglichkeit zur Teilnahme an einem sozialen Netzwerk, in dem persönliche Daten auch öffentlich werden können. Sieht man einen Nutzen in diesen Angeboten wie beispielsweise die Möglichkeit mit den Freunden zu chatten oder sich auszutauschen, sind die Datenschutzbedenken jedoch auch schnell vergessen oder werden einfach verdrängt.“ (Susanne Klar, Associate Director im Digital Centre von TNS Infratest zu den Ergebnissen der Studie „Digital Life 2011“ von TNS Infratest)11Quelle: wuv.deK+R Executive Briefing Cloud Computing 45
  46. 46. Die Treiber für Cloud Computing im B2C-Bereich liegen beim Internet- Zugang, den Media-Devices und den Eigenschaften der Dienste Treiber bei der Cloud Computing-Nutzung im B2C-Bereich Der Anteil an Online-Nutzern generell1 und insbesondere Internet-Flatrate-Nutzern steigt: Dies1 ermöglicht immer mehr Menschen eine Nutzung von Online-Diensten unabhängig von der Nutzungs- dauer und -intensität Der Anteil der Breitband-Nutzer und die durchschnittliche genutzte Breitband-Geschwindigkeit in2 Deutschland wird weiter steigen: Dadurch können auch komplexe Cloud-Dienste von mehr Nutzern schnell und komfortabel genutzt werden Die Werbefinanzierung kann bei Public Cloud-Diensten zur Erlösgenerierung eingesetzt werden:3 Cloud Computing-Dienste können kostenlos oder als Freemium-Modell angeboten werden und sind damit für den Nutzer besonders attraktiv Immer mehr Nutzer sind zukünftig mit verschiedenen medialen Devices mit Internetzugang4 ausgestattet: Dadurch gewinnt u.a. die Speicherung von Inhalten an einem zentralen Ort an Bedeutung Die Reichweite von Social Networks wird weiter steigen: Dadurch gewinnen sie für jeden einzelnen5 Nutzer an Bedeutung (=Netzwerkeffekt) 1Quelle: (N)Onliner Atlas 2011. Eine Typologie des digitalen Grabens durch Deutschland K+R Executive Briefing Cloud Computing 46
  47. 47. Mit Google Play entwickelt Google den auf mobile Anwendungenausgerichteten Appstore zu einem „Medienhub“ in der CloudApp- und Medienstores Google Play • Google baut den Android Appstore sukzessive zu einer Vertriebsplattform auch für digitale Medieninhalte um • Die Marke „Google Android Market“ ist eng an mobile Applikationen gekoppelt, daher hat Google mit „Google Play“ Anfang März 2012 ein Rebranding vorgenommen, welches alle digitalen Media-Services unter einer Dachmarke vereint (darunter einzelne Marken wie Google Play Music, Google Play Books, etc.) • Google Play soll Googles Marktstellung als Cloud-Plattform für Medieninhalte stärken und die Marktposition insbesondere im Vergleich zu Apples iTunes Store verbessern • Google startet in den regionalen Märkten mit unterschiedlichem Angebotsspektrum: Google bietet in den USA Musik, Bücher, Filme und Android Apps an, in Kanada und Großbritannien Filme, Bücher und Android Apps, in Australien Bücher und Apps, in Japan Filme und Apps, in allen anderen Ländern wie z.B. Deutschland wie bisher Android Apps (Stand 12.03.12) • Nächster Schritt von Google könnte die Erweiterung seines digitalen Angebotsspektrum um Angebote aus den Mediengattungen Zeitschrift, Zeitung sowie Hörbücher sein (unmittelbar nach dem Start von Google Play wurden entsprechende Blank-Pages im Hilfe-Bereich von „Google Play“ gefunden) • Angebote wie Google Books sind mit Google Play verknüpft worden, so dass Bücher im neuen Google Play Store direkt erworben werden könnenQuelle: Vgl. TechCrunchK+R Executive Briefing Cloud Computing 47
  48. 48. Es gibt mittlerweile zahlreiche Anbieter von Cloud-Speicherplatz; derbekannteste Public-Cloud-Dienst in diesem Segment ist DropboxCloud-Speicherplatz [1/2] Dropbox • Dropbox ist ein im Jahr 2007 gestarteter Webdienst, über den Dateien synchronisiert und gespeichert werden • Auf den Dienst kann über verschiedenen Browser und alle gängigen Betriebssysteme zugegriffen werden, d.h. über Microsoft Windows, Mac OS X, iOS, Linux und Android • Dropbox nutzt zur Datenspeicherung den einen Cloud-Dienst von Amazon, den Amazons Simple Storage Service (S3) • Die Daten werden über das lokale Netzwerk bzw. die daran angeschlossenen Endgeräte des Nutzers synchronisiert, so dass auf allen Geräten dieselben Daten verfügbar sind • Dropbox wird im Freemium-Modell vertrieben: die Nutzung ist bis zu einer Speichergröße von 2 GB kostenlos, bei höherem Bedarf kostenpflichtig (50 GB für $ 9,99 pro Monat oder $ 99 im Jahr, 100 GB für $ 19,99 im Monat oder $ 199 im Jahr, außerdem gibt es für Paket für Teams (ab $ 795 für 5 Personen pro Jahr))1Quelle: Vgl. AnbieterwebsiteK+R Executive Briefing Cloud Computing 48
  49. 49. Die iCloud kann auch mit PCs/MS-Windows genutzt werden - weil derNutzen in der Synchronisation aller bestehenden Geräte liegtCloud-Speicherplatz [2/2] iCloud1 • Im Oktober 2011 launchte Apple den Dienst „iCloud“, mit dem Inhalte über alle Apple-Geräte synchronisiert werden • Synchronisiert werden können Musik, Apps, Fotos und andere Dateien • Auf bis zu zehn Endgeräten von Apple oder Microsoft Windows können die Daten synchronisiert werden • Die Synchronisation erfolgt, sofern gewünscht, automatisch auf allen Geräten • Der Dienst ist eine Weiterentwicklung und ein Ersatz von „Mobile Me“, einem Dienst, der Daten zwischen verschiedene Apple-Geräte synchronisiert - hinzugekommen ist insbesondere die Synchronisation von Mediendateien • Mit dem Dienst „iTunes Match“ können alle, auch die nicht im iTunes-Store gekauften Musikdateien, in die iCloud geladen werden • Der Vertrieb erfolgt im Freemium-Modell: Der Nutzer kann kostenlos 5 GB nutzen, weiterer Speicherplatz ist kostenpflichtig (15 GB für 16 € pro Jahr, 25 GB für 32 € pro Jahr und 55 GB für 80 € pro Jahr1Quelle: Vgl. AnbieterwebsiteK+R Executive Briefing Cloud Computing 49
  50. 50. Nicht nur für den Download von Musik und Videos, sondernneuerdings auch für E-Books gibt es Cloud-FlateratesCloud-Flatrates 24symbols Audiobooks.com • Das spanische Start-Up Unternehmen ermöglicht • Audiobooks.com ist ein US-amerikanischer über einen Cloud-Service die Nutzung von E- Anbieter einer Hörbuch-Flatrate Books im Flatrate-Modell (Freemium) • Der Dienst ist Ende Januar 2012 in den USA • Die E-Books können im Browser oder mobil gestartet (Smartphone / Tablet) abgerufen werden • Es werden über 10.000 Hörbücher angeboten • Die kostenfreie Variante wird durch Werbung • Die Hörbücher werden per Cloud Computing auf finanziert Computer, Smartphones und Tablets distribuiert • Für monatlich 9,99 € (Vertrag für 3 Monate: 19,99 • Der Flatrate-Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von €, für 12 Monate: 59,99 €) gibt es einem Monat und kostet monatlich $ 24,95 − einen werbefreien Zugang auf die Inhalte und − die Möglichkeit, Bücher auch offline zu lesen • Darüber hinaus stehen einige interaktive Funktionen, wie z.B. das Teilen von Zitaten in sozialen Netzwerken bereit • Derzeit sind nur einige spanische Verlage mit E- Books auf der Plattform vertretenQuelle: Vgl. AnbieterwebsitesK+R Executive Briefing Cloud Computing 50
  51. 51. Die Nutzung von Medien über Cloud Computing stärkt die Bedeutung und damit die Verkaufsmöglichkeiten bei digitalen Medienangeboten Arten von Cloud Computing-Angeboten und Bedeutung für Medienunternehmen Die Anbieter von Appstores wandeln sich zu integrierten Verkaufs- und Nutzungs-App- und plattformen für Entertainment- und Medienangebote. Medienunternehmen können diese Plattformen für den Vertrieb eigener Medieninhalte nutzen und so zusätzlicheMedien- > Erlöse erzielen, es eröffnen sich jedoch auch Chancen für gänzlich neue Geschäfts- stores und Erlösmodelle wie z.B. Freemium-Angebote. Auf der anderen Seiten gewinnen die Betreiber dieser Marktplätze an Marktmacht. Die einfache Speicherung von Dateien, u.a. Mediendateien, und die Synchroni- Cloud- sierung dieser Daten wird durch Cloud-Speicherplatzdienste ermöglicht , so dass Nutzer zu jeder Zeit mit verschiedenen Geräten alle hier gespeicherten Daten nutzenSpeicher > können. Diese Art der „alle meine Daten, jederzeit und überall“-Nutzbarkeit gelingt platz nur mit digitalen Daten, wodurch digitale Inhalte der Medienhäuser an Bedeutung gewinnen und wiederum neue Geschäftsmodelle entstehen werden. Cloud-Flatrates stellen eine Kombination aus Distributionsmodell (Vertrieb/Nutzung digitaler Medien über Cloud-Dienste) und Erlösmodell (unbeschränktes Nutzungs- Cloud- volumen zu einem festen Preis) dar. Dies ermöglicht Nutzern einen einfachen ZugriffFlatrates > von verschiedenen Endgeräten auf einen großen Medienbestand. Dadurch sind Cloud-Flatrates eine interessante Form des Verkaufs digitaler Inhalte, es entstehen aber auch neue Wettbewerber, die mit anderen Geschäftsmodellen agieren. K+R Executive Briefing Cloud Computing 51
  52. 52. Kirchner + Robrecht management consultantsBitte richten Sie Ihre Fragen anDr. Marco Olavarria David BestGeschäftsführender Gesellschafter Junior-ConsultantMartin-Buber-Str. 18 Borsigallee 12D-14163 Berlin D-60388 Frankfurtmarco.olavarria@kirchner-robrecht.de david.best@kirchner-robrecht.deTel +49 (030) 88 03 39 4 - 22 Tel +49 (069) 42 01 19 - 56Fax +49 (030) 88 03 39 4 - 36 Fax +49 (069) 42 01 19 - 99www.kirchner-robrecht.de www.kirchner-robrecht.deK+R Executive Briefing Cloud Computing 52
  53. 53. DisclaimerDie vorliegende Studie basiert auf frei verfügbaren Informationen. Alle hierin enthaltenen Angaben, Informationen undgetroffenen Aussagen basieren auf Quellen, die von uns für zuverlässig erachtet wurden. Die Inhalte dieser Studiewurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Kirchner + Robrecht management consultants übernimmt jedoch keineGewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte. Inhalte Dritter sind als solchegekennzeichnet.Die aufgrund der verwendeten Quellen in der Studie geäußerten Meinungen und Prognosen stellen unverbindlicheWerturteile von Kirchner + Robrecht management consultants dar, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit keinerleiGewähr übernommen werden kann. Alle Angaben in der Studie beziehen sich ausschließlich auf den Zeitpunkt derErstellung der Unterlagen.© Kirchner + Robrecht GmbH Frankfurt am Main / Berlin, 2012www.kirchner-robrecht.deK+R Executive Briefing Cloud Computing 53

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