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WUD Berlin | 11.11.2010 | Alexander Beck
Wie macht man Immobilien mobil?
oder die Entstehung einer gratis App für die Suche nach Immobilien
Alexander Beck
 britischer Architekt & deutscher Informationsarchitekt
 seit mehr als 10 Jahren aktiv in der Konzeption und Definition interaktiver Anwendungen
 zurzeit als Teamlead der User Interface Design (Team UID in Abteilung UX) bei…
Immobilien Scout 24
 das führende Immobilienportal im deutschsprachigen Raum
 Website verfügt über ca. 5 Mil. Unique Visitors, 1.2 Mil. Angebote & ca. 250 Mil. Exposé-Aufrufe im Monat
 hat eigene Produkt Owner, Designer, Researcher, Entwickler, Marketing, Vertrieb & Kunden-Support
 Mitglied der Scout-Gruppe, Teil des Deutschen Telekom Konzerns
Warum auch eine App?
die Website & mobile Version müssten reichen!
 if you don‘t have an App you don‘t exist (Stichwort Markenbekanntheit)
“Inside the App Economy“ Douglas MacMillan, 2009
 ernormes Wachstum bei Smartphones ( digital Natives und innovators/early Adopters)
und noch mehr Wachstum ist prognostiziert
 auch ImmobilienScout24 möchte wachsen
u.a. Image-Verbesserung, Erhöhung der Markenpräsenz, Alternativ-Suchen, Kontaktrate-Steigerung usw.
 Lage, Lage, Lage - eine App nimmt die Suche direkt zur Lage („hier und jetzt„ suchen)
eine App ermöglicht eine lokalisierbare, kontextuelle Suche
aber VORSICHT !!! (warum ist man immer nur im nachhinein schlauer?)
 über 80 Prozent werden nur einmal gestartet
„iPhone-Apps gestalten“ Sven Read, 2010
 um sich zu informieren, nutzen beinahe 80% der Smartphone-Anwender ihren Browser statt eine App
„Mobile Users Prefer Browsers over Apps„ www.emarketer.com, October 2010
 die klassischen Vorteile einer App schrümpfen (wesentliches Beispiel  LBS)
LBS sogar in Browsers möglich da heute lokalisierbar  Opera 10 samt Geolocation-API
 steigende Anzahl der Zugriffe auf die mobile Website durch iPhones (heute vom iPad abgehängt)
Identifikation durch User Agent IDs (universal domain concept leitet auf die mobile Version, meistens!)
 iPhone-Nutzer machen ca. 30% der Smartphone-Nutzer aus, Android ca. 7%
Medien-Trends.de
 250,000* Apps and counting… there’s an App for everything
* iPhone App Store, 2010
 nachvollziehbare Herangehensweise
1./ iPhone-App konzipieren & Umsetzung extern beauftragen (da im Haus nicht möglich)
2./ mobile Website überarbeiten
3./ iPhone-App veröffentlichen bzw. bekannt machen
4./ etwas „kleineres“ für Android erschaffen
5./ Markt-Entwicklung beobachten, etwa Android, Windows Phone 7 etc.
Bild: www.iphonefacts.org
Warum iPhone zuerst?
Marktanteile erzählen eine eindeutige Geschichte
Entstehung einer App
in weniger als 10 Schritten
1. Man nehme eine gute Idee
welches Problem wird besser mobil gelöst als auf einem bequemen Desktop?
Bild: www.wenger.ch
1. Man nehme eine gute Idee
welches Problem wird besser mobil gelöst als auf einem bequemen Desktop?
 Mobil-Content wird als „One-Click Content“ verstanden
häufig wird gerne vergessen, dass ein mobiles Problem gelöst werden muss
 beim Übertragen auf Mobil Core-Functionality nicht vergessen
die Mehrzahl unsere Besucher suchen Immobilien (Ort  Kriterien  Ergebnissliste  Exposé  Merkzettel)
 was macht die Konkurrenz? und was besonders gut? und was besonders schlecht?
können wir uns von den abheben? sind wir unverwechselbar?
 so entstand die Vision, eine sogenannte Umkreissuche direkt vor Ort zu ermöglichen
• die Desktop-Suche durch eine kontextuelle Suche nach immobilen Objekten zu ergänzen
• dies ist ein no-brainer für kleine, handliche Geräte, die immer dabei, immer eingeschaltet und
standorterkennend sind
Bild: www.wenger.ch
2. Idee(n) verifizieren/ ergänzen
wie entwickeln wir die Produkte, die unsere Kunden wollen?
2. Idee(n) verifizieren/ ergänzen
wie entwickeln wir die Produkte, die unsere Kunden wollen?
 echte Menschen fragen
Kollegen & Freunde nach Herangehensweisen & Bedürfnissen zur Immobiliensuche erfragen
 Contextual Inquiry (Feldbefragung)
• Interessenten zu Besichtigungsterminen begleiten (vorerst mit Makler klären) und beobachten/ fragen
• Bereitschaft eruieren, das Telefon dafür zu verwenden (mobile Affinität statt old-school Ausdrücke)
• Wie ist die Vorbereitung?
• Was geschieht während der Besichtigung?
• Wie ist die Nachbereitung?
 so wurde unsere gute Idee angenommen & sinnvoll ergänzt durch weitere, vorstellbaren Ideen:
• vollständige Suche, Wegfinder, Karten
• Besichtigungsplaner (Terminplanung)
• Notizen, Kommentare, Anhänge, Skizzen vor und nach der Besichtigung
• Blätter- und Zufallsfunktion, ähnliche Objekte
• Zusammenarbeit, Sharing, Objektvergleich
Bild: www.immobilienscout24.de
3. Nutzen hinterfragen
Apps sind da, um eine spezifische, fokussierte Aufgabe auf einem mobilen Gerät zu erledigen
Bild: www.oneduasan.wordpress.com
3. Nutzen hinterfragen
Apps sind da, um eine spezifische, fokussierte Aufgabe auf einem mobilen Gerät zu erledigen
 gibt es aus der Mobilität einen erkennbaren Mehrwert?
etwa „coole Straße, ich möchte gerne hier wohnen“ (basiert auf dem aktuellen Aufenthaltsort)
 welches dringende Bedürfnis muss befriedigt werden?
was genau braucht ein Nutzer unmittelbar hier und jetzt
 ein Smartphone ist zu allererst immer noch ein Handy
• es ist kein Mini-Computer
• wie wahrscheinlich ist es, dass man unterwegs (wenn gerade kein ausgewachsener Desktop-Computer zur
Verfügung steht) zu dieser App greift?
• gibt es eine mobile Anwendung, die Suchende während der Wohnungssuche unterstützt?
• sollte ein iPhone-Anwender in Berlin nach Immobilien in Hamburg suchen können?
• gehört ein Routenplaner in einer Immobilien-Suche? ( Mindset der Suchende?)
• gehört ein Besichtigsplaner noch zur Wohnungssuche?
• usw.
Bild: www.oneduasan.wordpress.com
4. Nutzer-Szenarios erarbeiten
unterschätze nicht die niedrige Konzentrationsschwelle eines mobilen Nutzers
4. Nutzer-Szenarios erarbeiten
unterschätze nicht die niedrige Konzentrationsschwelle eines mobilen Nutzers
 kein Ersatz-Desktop-Version, höchstens Haupt-Use-Cases (Core-Functionality) wiedergeben
die Bequemlichkeit des Desktops bleibt unerreichbar
 Einschränkungen & Herausforderungen berücksichtigen
sichtbarer Bereich, Display-Auflösung, langsamere CPUs, Network-Latency, schmales Bandwidth etc.
 ein Nutzer ist schließlich in einem größeren Kontext unterwegs
sie sind leicht ablenkbar und haben in der Regel wenig Zeit, Konzentration und Geduld
 wir unterstützen den gesamten Suchprozess des Suchenden ( storyboarding & testing)
• Suchen & Merken
• Kontaktieren & Termin vereinbaren
• Route dahin berechnen
• eigene Notizen & Fotos während der Besichtigung
Bild: www.immobilienscout24.de
5. Konzept erarbeiten
überladene oder multifunktionale Apps sind selten erfolgreich, mit Recht
5. Konzept erarbeiten
überladene oder multifunktionale Apps sind selten erfolgreich, mit Recht
 Simple to use does not mean dumb (bitte, Einfachheit nicht mit stupide verwechseln)
“Google Tech Talk” Jason Grigsby, October 2010
 primäre Aufgaben
sei im Klaren, welche primäre Hauptaufgabe(n) jeder Seite sind – sind sie erkennbar? ( tab bar)
 sekundäre Aufgaben
optisch zurückziehen (Gewichtung reduzieren oder ausblenden oder hinter einem Button verstecken)
 Ergonomie
einige Nutzer haben „fat fingers“ und verfügen über keine ausgeprägte Feinmotorik
 test, test, test
Papier-Prototypen, verlinkte JPGs ( primitiv aber effektiv für diese Phase)
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6. App bauen & testen
ist die App einfach und unkompliziert geblieben?
6. App bauen & testen
ist die App einfach und unkompliziert geblieben?
 der Teufel steckt im Detail
jeder Designer schiebt, zerrt & ändert (zwangsläufig) das Konzept
 kritisches Auge auf die Haptik & Übergänge halten
die App fängt an zu leben und einige, neue “Ecken” werden erkannt
 App live testen und gegebenenfalls nachjustieren
jeder Designer schiebt, zerrt & ändert (zwangsläufig) das Konzept
Bild: www.immobilienscout24.de
7. App einreichen
ist bestimmt nur eine Formalität, oder?
Bild: Gladiator, © 2000 Universal Pictures
7. App einreichen
ist bestimmt nur eine Formalität, oder?
 App ab zum App Store zur Prüfung (Teilnahme am iPhone Developer Programm kostet $99)
Apple informiert durchgehend
 Apples Routine „hinzufügen“ galt als belegt bzw. reserviert, und zwar für Apple
wir wollten einen Termin zur Terminliste hinzufügen, aber nur bei Kontakten wäre es richtig
 das iPod Touch ist ohne Kamera
fehlende Weiche „vom welchen Gerät?“ und Weglassen der Kamera beim iPod Touch
Bild: Gladiator, © 2000 Universal Pictures
8. App veröffentlichen
spread the word – und sorge für Bekannheit
Bild: www.treklens.com © Bor Neev
8. App veröffentlichen
spread the word – und sorge für Bekannheit
 Don‘t assume customers know of your app (Kunden kennen Ihre App nicht)
“Google Tech Talk” Jason Grigsby, Oktober 2010
 schau hinter der Download-Zahl (zur Erinnerung  über 80 Prozent werden nur einmal gestartet)
“iPhone-Apps Erfahrungsbericht” Sven Read, August 2010
 unsere App kann sich sehen lassen (Stand Oktober 2010)
360,000 Downloads insgesamt
186,000 Updates insgesamt (50-52%)
200,000 Unique Visitors im Monat
(zur Erinnerung  Website verfügt über ca. 5 Mil. Unique Visitors im Monat)
Bild: www.treklens.com © Bor Neev
Bild: www.arborteas.com
9. App nachbessern
bitte, nicht verwechseln mit verschlimmbessern!
Bild: www.arborteas.com
9. App nachbessern
bitte, nicht verwechseln mit verschlimmbessern!
 Syncronisierung des Suchauftrags mit dem Portal & Push Notification bei einem Suchauftrag
noch mal: die Bequemlichkeit des Desktops bleibt unerreichbar & „gute“ Immobilien sind schnell weg
 Integration „Grundstücke“
Ergänzung durch dedizierte Such-Kriterien
Entstehung einer App
habe ich 9 oder 10 Schritte gesagt?
10. nach der App ist vor der App
oder der Weg ist das Ziel oder wie wächst die App weiter oder welche Maßnahmen sind geplant?
 Kalenderintegration
endlich möglich (zumindest) auf den neueren iPhones
 Anbindung eines Navigationsanbieters
erlaubt einem Anwender eine intelligente Routenplanung für z.B. Wochenende-Besichtigungen
 Suche nach Scout-ID (häufiger Kundenwünsch)
eine 8-stellige Objekt-Nr. (von uns vergeben & ursprünglich weggelassen weil unpassend für mobilen Kontext)
 Integration „Gewerbe“
Adaption bzw. dedizierte Such-Maske, Ergebnisliste & Exposé
 Vergleich von Exposés
erlaubt einem Anwender mehrere Objekte miteinander zu vergleichen
Prüfung der Einbindung & Nutzung von Social Communities
aber Facebooks mangelnder Datenschutz durch „gefällt mir“ darf nicht zu unserem Problem werden
 Bonus
Was haben wir gelernt?
bei der Entstehung einer App
1. Wer?
Wer soll diese App verwenden? = Immobilien-Suchenden.
2. Was?
Was soll man tun, um diese App zu verwenden? = „hier und jetzt „ suchen.
3. Wann?
Wann soll man diese App verwenden? = wenn einem die Lage „mein Standort“ zusagt.
4. Wo?
Wo soll man diese App verwenden? = unterwegs dort, wo die Lage „mein Standort“ zugesagt hat.
5. Warum?
Warum soll man diese App verwenden? = die Desktop-Suche durch eine kontextuelle Suche ergänzen
 Fazit
 Empfehlung “Tapworthy, designing great iPhone apps“
Josh Clark, O‘Reilly, 2010
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WUD Berlin 2010

  • 1. www.immobilienscout24.dewww.immobilienscout24.de WUD Berlin | 11.11.2010 | Alexander Beck Wie macht man Immobilien mobil? oder die Entstehung einer gratis App für die Suche nach Immobilien
  • 2. Alexander Beck  britischer Architekt & deutscher Informationsarchitekt  seit mehr als 10 Jahren aktiv in der Konzeption und Definition interaktiver Anwendungen  zurzeit als Teamlead der User Interface Design (Team UID in Abteilung UX) bei…
  • 3. Immobilien Scout 24  das führende Immobilienportal im deutschsprachigen Raum  Website verfügt über ca. 5 Mil. Unique Visitors, 1.2 Mil. Angebote & ca. 250 Mil. Exposé-Aufrufe im Monat  hat eigene Produkt Owner, Designer, Researcher, Entwickler, Marketing, Vertrieb & Kunden-Support  Mitglied der Scout-Gruppe, Teil des Deutschen Telekom Konzerns
  • 4. Warum auch eine App? die Website & mobile Version müssten reichen!  if you don‘t have an App you don‘t exist (Stichwort Markenbekanntheit) “Inside the App Economy“ Douglas MacMillan, 2009  ernormes Wachstum bei Smartphones ( digital Natives und innovators/early Adopters) und noch mehr Wachstum ist prognostiziert  auch ImmobilienScout24 möchte wachsen u.a. Image-Verbesserung, Erhöhung der Markenpräsenz, Alternativ-Suchen, Kontaktrate-Steigerung usw.  Lage, Lage, Lage - eine App nimmt die Suche direkt zur Lage („hier und jetzt„ suchen) eine App ermöglicht eine lokalisierbare, kontextuelle Suche aber VORSICHT !!! (warum ist man immer nur im nachhinein schlauer?)  über 80 Prozent werden nur einmal gestartet „iPhone-Apps gestalten“ Sven Read, 2010  um sich zu informieren, nutzen beinahe 80% der Smartphone-Anwender ihren Browser statt eine App „Mobile Users Prefer Browsers over Apps„ www.emarketer.com, October 2010  die klassischen Vorteile einer App schrümpfen (wesentliches Beispiel  LBS) LBS sogar in Browsers möglich da heute lokalisierbar  Opera 10 samt Geolocation-API
  • 5.  steigende Anzahl der Zugriffe auf die mobile Website durch iPhones (heute vom iPad abgehängt) Identifikation durch User Agent IDs (universal domain concept leitet auf die mobile Version, meistens!)  iPhone-Nutzer machen ca. 30% der Smartphone-Nutzer aus, Android ca. 7% Medien-Trends.de  250,000* Apps and counting… there’s an App for everything * iPhone App Store, 2010  nachvollziehbare Herangehensweise 1./ iPhone-App konzipieren & Umsetzung extern beauftragen (da im Haus nicht möglich) 2./ mobile Website überarbeiten 3./ iPhone-App veröffentlichen bzw. bekannt machen 4./ etwas „kleineres“ für Android erschaffen 5./ Markt-Entwicklung beobachten, etwa Android, Windows Phone 7 etc. Bild: www.iphonefacts.org Warum iPhone zuerst? Marktanteile erzählen eine eindeutige Geschichte
  • 6. Entstehung einer App in weniger als 10 Schritten
  • 7. 1. Man nehme eine gute Idee welches Problem wird besser mobil gelöst als auf einem bequemen Desktop? Bild: www.wenger.ch
  • 8. 1. Man nehme eine gute Idee welches Problem wird besser mobil gelöst als auf einem bequemen Desktop?  Mobil-Content wird als „One-Click Content“ verstanden häufig wird gerne vergessen, dass ein mobiles Problem gelöst werden muss  beim Übertragen auf Mobil Core-Functionality nicht vergessen die Mehrzahl unsere Besucher suchen Immobilien (Ort  Kriterien  Ergebnissliste  Exposé  Merkzettel)  was macht die Konkurrenz? und was besonders gut? und was besonders schlecht? können wir uns von den abheben? sind wir unverwechselbar?  so entstand die Vision, eine sogenannte Umkreissuche direkt vor Ort zu ermöglichen • die Desktop-Suche durch eine kontextuelle Suche nach immobilen Objekten zu ergänzen • dies ist ein no-brainer für kleine, handliche Geräte, die immer dabei, immer eingeschaltet und standorterkennend sind Bild: www.wenger.ch
  • 9. 2. Idee(n) verifizieren/ ergänzen wie entwickeln wir die Produkte, die unsere Kunden wollen?
  • 10. 2. Idee(n) verifizieren/ ergänzen wie entwickeln wir die Produkte, die unsere Kunden wollen?  echte Menschen fragen Kollegen & Freunde nach Herangehensweisen & Bedürfnissen zur Immobiliensuche erfragen  Contextual Inquiry (Feldbefragung) • Interessenten zu Besichtigungsterminen begleiten (vorerst mit Makler klären) und beobachten/ fragen • Bereitschaft eruieren, das Telefon dafür zu verwenden (mobile Affinität statt old-school Ausdrücke) • Wie ist die Vorbereitung? • Was geschieht während der Besichtigung? • Wie ist die Nachbereitung?  so wurde unsere gute Idee angenommen & sinnvoll ergänzt durch weitere, vorstellbaren Ideen: • vollständige Suche, Wegfinder, Karten • Besichtigungsplaner (Terminplanung) • Notizen, Kommentare, Anhänge, Skizzen vor und nach der Besichtigung • Blätter- und Zufallsfunktion, ähnliche Objekte • Zusammenarbeit, Sharing, Objektvergleich Bild: www.immobilienscout24.de
  • 11. 3. Nutzen hinterfragen Apps sind da, um eine spezifische, fokussierte Aufgabe auf einem mobilen Gerät zu erledigen Bild: www.oneduasan.wordpress.com
  • 12. 3. Nutzen hinterfragen Apps sind da, um eine spezifische, fokussierte Aufgabe auf einem mobilen Gerät zu erledigen  gibt es aus der Mobilität einen erkennbaren Mehrwert? etwa „coole Straße, ich möchte gerne hier wohnen“ (basiert auf dem aktuellen Aufenthaltsort)  welches dringende Bedürfnis muss befriedigt werden? was genau braucht ein Nutzer unmittelbar hier und jetzt  ein Smartphone ist zu allererst immer noch ein Handy • es ist kein Mini-Computer • wie wahrscheinlich ist es, dass man unterwegs (wenn gerade kein ausgewachsener Desktop-Computer zur Verfügung steht) zu dieser App greift? • gibt es eine mobile Anwendung, die Suchende während der Wohnungssuche unterstützt? • sollte ein iPhone-Anwender in Berlin nach Immobilien in Hamburg suchen können? • gehört ein Routenplaner in einer Immobilien-Suche? ( Mindset der Suchende?) • gehört ein Besichtigsplaner noch zur Wohnungssuche? • usw. Bild: www.oneduasan.wordpress.com
  • 13. 4. Nutzer-Szenarios erarbeiten unterschätze nicht die niedrige Konzentrationsschwelle eines mobilen Nutzers
  • 14. 4. Nutzer-Szenarios erarbeiten unterschätze nicht die niedrige Konzentrationsschwelle eines mobilen Nutzers  kein Ersatz-Desktop-Version, höchstens Haupt-Use-Cases (Core-Functionality) wiedergeben die Bequemlichkeit des Desktops bleibt unerreichbar  Einschränkungen & Herausforderungen berücksichtigen sichtbarer Bereich, Display-Auflösung, langsamere CPUs, Network-Latency, schmales Bandwidth etc.  ein Nutzer ist schließlich in einem größeren Kontext unterwegs sie sind leicht ablenkbar und haben in der Regel wenig Zeit, Konzentration und Geduld  wir unterstützen den gesamten Suchprozess des Suchenden ( storyboarding & testing) • Suchen & Merken • Kontaktieren & Termin vereinbaren • Route dahin berechnen • eigene Notizen & Fotos während der Besichtigung Bild: www.immobilienscout24.de
  • 15. 5. Konzept erarbeiten überladene oder multifunktionale Apps sind selten erfolgreich, mit Recht
  • 16. 5. Konzept erarbeiten überladene oder multifunktionale Apps sind selten erfolgreich, mit Recht  Simple to use does not mean dumb (bitte, Einfachheit nicht mit stupide verwechseln) “Google Tech Talk” Jason Grigsby, October 2010  primäre Aufgaben sei im Klaren, welche primäre Hauptaufgabe(n) jeder Seite sind – sind sie erkennbar? ( tab bar)  sekundäre Aufgaben optisch zurückziehen (Gewichtung reduzieren oder ausblenden oder hinter einem Button verstecken)  Ergonomie einige Nutzer haben „fat fingers“ und verfügen über keine ausgeprägte Feinmotorik  test, test, test Papier-Prototypen, verlinkte JPGs ( primitiv aber effektiv für diese Phase) Bild: www.immobilienscout24.de
  • 17. 6. App bauen & testen ist die App einfach und unkompliziert geblieben?
  • 18. 6. App bauen & testen ist die App einfach und unkompliziert geblieben?  der Teufel steckt im Detail jeder Designer schiebt, zerrt & ändert (zwangsläufig) das Konzept  kritisches Auge auf die Haptik & Übergänge halten die App fängt an zu leben und einige, neue “Ecken” werden erkannt  App live testen und gegebenenfalls nachjustieren jeder Designer schiebt, zerrt & ändert (zwangsläufig) das Konzept Bild: www.immobilienscout24.de
  • 19. 7. App einreichen ist bestimmt nur eine Formalität, oder? Bild: Gladiator, © 2000 Universal Pictures
  • 20. 7. App einreichen ist bestimmt nur eine Formalität, oder?  App ab zum App Store zur Prüfung (Teilnahme am iPhone Developer Programm kostet $99) Apple informiert durchgehend  Apples Routine „hinzufügen“ galt als belegt bzw. reserviert, und zwar für Apple wir wollten einen Termin zur Terminliste hinzufügen, aber nur bei Kontakten wäre es richtig  das iPod Touch ist ohne Kamera fehlende Weiche „vom welchen Gerät?“ und Weglassen der Kamera beim iPod Touch Bild: Gladiator, © 2000 Universal Pictures
  • 21. 8. App veröffentlichen spread the word – und sorge für Bekannheit Bild: www.treklens.com © Bor Neev
  • 22. 8. App veröffentlichen spread the word – und sorge für Bekannheit  Don‘t assume customers know of your app (Kunden kennen Ihre App nicht) “Google Tech Talk” Jason Grigsby, Oktober 2010  schau hinter der Download-Zahl (zur Erinnerung  über 80 Prozent werden nur einmal gestartet) “iPhone-Apps Erfahrungsbericht” Sven Read, August 2010  unsere App kann sich sehen lassen (Stand Oktober 2010) 360,000 Downloads insgesamt 186,000 Updates insgesamt (50-52%) 200,000 Unique Visitors im Monat (zur Erinnerung  Website verfügt über ca. 5 Mil. Unique Visitors im Monat) Bild: www.treklens.com © Bor Neev
  • 23. Bild: www.arborteas.com 9. App nachbessern bitte, nicht verwechseln mit verschlimmbessern!
  • 24. Bild: www.arborteas.com 9. App nachbessern bitte, nicht verwechseln mit verschlimmbessern!  Syncronisierung des Suchauftrags mit dem Portal & Push Notification bei einem Suchauftrag noch mal: die Bequemlichkeit des Desktops bleibt unerreichbar & „gute“ Immobilien sind schnell weg  Integration „Grundstücke“ Ergänzung durch dedizierte Such-Kriterien
  • 25. Entstehung einer App habe ich 9 oder 10 Schritte gesagt?
  • 26. 10. nach der App ist vor der App oder der Weg ist das Ziel oder wie wächst die App weiter oder welche Maßnahmen sind geplant?  Kalenderintegration endlich möglich (zumindest) auf den neueren iPhones  Anbindung eines Navigationsanbieters erlaubt einem Anwender eine intelligente Routenplanung für z.B. Wochenende-Besichtigungen  Suche nach Scout-ID (häufiger Kundenwünsch) eine 8-stellige Objekt-Nr. (von uns vergeben & ursprünglich weggelassen weil unpassend für mobilen Kontext)  Integration „Gewerbe“ Adaption bzw. dedizierte Such-Maske, Ergebnisliste & Exposé  Vergleich von Exposés erlaubt einem Anwender mehrere Objekte miteinander zu vergleichen Prüfung der Einbindung & Nutzung von Social Communities aber Facebooks mangelnder Datenschutz durch „gefällt mir“ darf nicht zu unserem Problem werden  Bonus
  • 27. Was haben wir gelernt? bei der Entstehung einer App
  • 28. 1. Wer? Wer soll diese App verwenden? = Immobilien-Suchenden. 2. Was? Was soll man tun, um diese App zu verwenden? = „hier und jetzt „ suchen. 3. Wann? Wann soll man diese App verwenden? = wenn einem die Lage „mein Standort“ zusagt. 4. Wo? Wo soll man diese App verwenden? = unterwegs dort, wo die Lage „mein Standort“ zugesagt hat. 5. Warum? Warum soll man diese App verwenden? = die Desktop-Suche durch eine kontextuelle Suche ergänzen  Fazit  Empfehlung “Tapworthy, designing great iPhone apps“ Josh Clark, O‘Reilly, 2010
  • 29. www.immobilienscout24.de Kontakt: alexander.beck@immobilienscout24.de www.immobilienscout24.de Follow us on: Facebook - www.facebook.com/ImmobilienScout24 twitter - http://twitter.com/immobilienscout XING - www.xing.com/companies/ImmobilienScout24 Fragen?