TOP 10 Metrics
für Digital und e-Commerce
The essence of E-Commerce
Helmar Hipp
8. Juni 2015
Helmar Hipp - July, 28 2015
https://de.linkedin.com/in/helmarhipp
Metrics und KPIs: Strategisch, operativ, focussiert
Entstehung TOP 10 Metrics aus:
• Hunderte Business-PläneGespräche, ebenso viele
Meetings mit Gründern und Start-ups
• Beteiligungen, Investments und viele Jahre
Beteiligungscontrolling
• Transformation von Unternehmen in Richtung Digital
Commerce
• Anmerkung: Die Begriffe KPIs (Key Performance
Indicator) und Metrics werden hier analog verwendet
Warum TOP10-Metrics / KPIs?
• TOP10-Metrics bieten fokussierten Blick auf wichtige
Kennzahlen, die die Strategieumsetzung monitoren.
• Oft gibt es nur Finanzkennzahlen – Ergänzung um
strategische Metrics, aber nicht Ersatz.
• Manchmal zu viele Kennzahlen, die Blick auf
Wesentliches verstellen.
• Es gibt viel mehr wichtige Kennzahlen, aber Fokus ist
wichtiger Erfolgsfaktor guten Managements und
bündelt Anstrengungen.
Für wen TOP10-Metrics / KPIs?
• Top-Management, um strategische Ausrichtung und
Fortschritt zu steuern.
• Investoren, um Wachstumsentwicklung operativ und
strategisch im Blick zu behalten.
• Gründer / Start-up Unternehmer, um Fokus auf wichtige
operative Treiber im Geschäftsmodell zu haben.
Aber Business ist doch nicht Metrics,
sondern …
Kunden
StrategieMitarbeiter
Struktur
Organisation
BUSINESS
Ziele und Regelkreis für Management
in Unternehmen
Keine Leistung ohne quantitatives Zielsetzung und
Messung mit Metrics.
Keine Leistungs-
verbesserung
ohne
funktionierenden
Regelkreis:
Ziel
Messung
Abweichung
Lernen /
Massnahme
Verbesserung
Unternehmen mit einem guten
Reporting- und Kennzahlensystem
und darauf basierendem Management
sind laut Investoren erfolgreicher.
Entscheidungen sollten (fast) immer
eine analytische Grundlage haben.
Analytische und algorithmische
Modelle werden strategischer
Erfolgsfaktor im Digital Business & e-
Commerce.
Big Data + Algorithmik ermöglichen
Preis- und Kundenintelligenz durch
Individualisierung, Segmentierung,
Yield Management und folglich
bessere Margen.
TOP10 Metrics basieren auf Pyramide
weiterer Kennzahlen
ERP CRM CMS Tracking SEA DAM
Big Data
Systeme liefern Datenpool
Operative
Kennzahlen / KPI
der Bereiche
Dashboards
Information Cubes
Top10
Metrics
100-200 Kennzahlen
durch alle Bereiche
Mehrere 100
multidimensionale
Metrics
X Millionen
Datenpunkte
Sales
Revenue
P&L
Balance
Sheet
Happy Customer
Zweck eines Unternehmens ist,
Kunden zu gewinnen und zu halten
(Peter Drucker)
Umsatz und Ergebnis sind Ergebnis von erfolgreichen
und effizienten Kundentransaktionen
Sales
Revenue
P&L
Balance
Sheet
Happy Customer
Mehr Kennzahlen nahe an Kunden &
Prozessen notwendig
Die meisten Metrics und Kennzahlen richten sich auf
Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanz – zu wenig
kunden- und transaktionsorientierte Metrics / KPIs.
Viele
Metrics / KPIs
Wenig
Metrics
/ KPIs
IST
SOLL
TOP10+X Metrics / KPIs
… quantifizieren die operative Performance des
Unternehmens nahe an den wichtigsten strategischen
Erfolgsfaktoren.
… ergänzen Finanzkennzahlen.
… sind Ausgangspunkt für Drilldown und detaillierte
Kennzahlenanalysen.
… sind je nach Geschäftsmodell zu ergänzen oder auch
anzupassen (10+X Metrics)
… sind je nach Unternehmen teils unterschiedlich definiert,
wichtig ist Konsistenz innerhalb Unternehmen.
• Nur solche Metrics führen, aus denen wirklich regelmäßig
Massnahmen abgeleitet werden.
• Einheitliche, im Unternehmen überall bekannte und konsistente
Definition
• Metrics immer in Meetings diskutieren und Abweichungen &
Maßnahmen definieren.
• Metrics grundsätzlich im Vergleich zu Ziel-, Budget- oder
Vorperiodenwerten analysieren.
• Immer absolute UND prozentuale Abweichungen analysieren – sehr
oft betrachten Unternehmen nicht prozentuale Abwei-chungen &
haben keine Orientierung über ihre Wachstumsrate
• Zeitachsen: Je nach Metric Week-to-Date (WTD), Month-to-Date
(MTD), Year-to-Date (YTD), Trailing bzw. Rolling 12 Months (TTM).
WTD: Montag bis aktueller Tag, MTD: 1. des Monats bis aktueller Tag, YTD: Januar bis aktueller Monat,
TTM: rollierende letzte 12 Monate, vor allem bei starker Saisonalität ein guter Indikator
Verwendung / Struktur von Metrics / KPIs
Definition:
Absatz / Umsatz dividiert durch Marktvolumen in jeweiliger Periode
Anmerkungen:
• Gegebenenfalls auch Varianten bei digitalen Marktplatzmodellen
mit Content, Inventar oder ähnlichem.
• Achtung bei Markfdefinition und Abgrenzung, inhaltlich und
geographisch
Marktanteil 1
Definition:
Kundenenentwicklung zu Vorperiode absolut und in Prozent
WICHTIG: Konsistente unternehmensweite Definition und Verständnis
zu Neukunden / Bestandskunden, z.B. Neukunde (keine Transaktion
letzte 12 Monate), Bestandskunde (mind. zwei Transaktionen, davon
eine in den letzten 12 Monaten)
Anmerkungen:
• Erweiterung um Kohortenmodell (Kundengernerationen),
Passivkunden, Wiedergewinnungsquoten etc. im Cube
Kundenwachstum 2
getrennt nach
Neukunden + Bestandskunden = Aktivkunden
Definition:
Anzahl Unique Visits, Visitors oder Page Impressions zu Vorperiode
absolut und in Prozent.
Anmerkungen:
• Im Online Marketing sind viel detailliertere und mehr Kennzahlen
notwendig, im Executive Ansatz sollte man sich für eine Kennzahl
entscheiden.
Reichweite 3
Definition:
Anzahl Transaktionen/Käufe durch Anzahl Unique Visitors.
Wird wesentlich beeinflusst durch Marketingtaktik/-effizienz, Qualität
Plattform, Sales Funnel, Produktsortiment und Pricing.
Anmerkungen:
• Zerlegung des Marketing-/Sales-Funnels in Teil-Conversions,
Trennung nach Neu-/Bestandskunden.
• Im Online Marketing sind viel detaillierte und mehr Kennzahlen
notwendig, im Executive Bereich Fokus auf eine Zahl.
Conversion 4
Definition:
Marketing-/Sales-Kosten dividiert durch Anzahl Transaktionen
WICHTIG: Saubere und vollständige Zuordnung der Marketing-
/Saleskosten zu den Transaktionen – je nach Unternehmens-
verständnis mit oder ohne Personalkosten.
Amerkungen:
• Trennung von Neukunden- und Bestandskunden
• Gegebenenfalls z.B. bei ATL-Massnahmen über Umlageschlüssel
pro Transaktion arbeiten.
CAC 5
Customer Acquisition Costs
Kundengwinnungskosten / Kunde
Definition:
Value oder Wert kann dabei Umsatz und/oder Gross Margin sein.
Gross Margin Perspektive ist interessanter für Ergebnisrelevanz.
WICHTIG: Zentrale Größe in Wachstumsszenarien, da Marketing zum
Erstumsatz sehr hoch ist, in Bezug zum CLV aber ok.
Anmerkungen:
• Ermittlung über Data Warehouse, Business Cube oder mit Fomel
• Formel: CLV = Durchschnitllicher Kundenumsatz p.a. / Churn
CLV 6
Customer Lifetime Value
Wert des Kunden über Kunden-Lebenszeit
Positive Skalierung: Contribution Margin (CM = Deckunsgbeitrag)
ist positiv >>> Marketingaufwand steigert Umsatz und CM >>>
Fixkostendeckung steigt >>> Wachstum führt zu positiven Ergebnis
Voraussetzung: CM > 0, je nach Reifegrad auch > x % vom Umsatz :
CM = Umsatz (nach Retouren) – Wareneinsatz (Produktions-
/Fertigungskosten inkl. Produktions-Personalkosten) – Versandkosten –
Marketingkosten inkl. Marketing-Personalkosten
Anmerkungen:
• Teils ist CM bei Neukunden im Erstkauf negativ, dann CM über den CLV
rechnen und prüfen, ob > 0
• Definition & Berechnung CM und CLV verstehen / hinterfragen
• Wenn CM < 0, dann negative Skalierung >>> Business Modell instabil
Exkurs: Die Skalierung
CM (Contribution Margin), CLV und CAC in
Wachstumsphasen
Definition:
Loyalität = Quote der Neukunden, die in der Folgeperiode erneut
kaufen.
In fast allen (digitalen) Business Modellen ist der Übergang vom Erst-
zum Zweitkauf entscheidend, um Bestandskunden zu generieren.
Churn/Schwund = 100% - Loyalität
Quote der Kunden, die in der Folgeperiode verloren gehen
Anmerkung: Erweiterung im Kundengenerationenmodell
(Kohortemodell) um Loyalty/Churn der Jahre 1-N
Loyalty & Churn 7
Wiederkaufrate/Loyalität und Schwund
Kohorte: Jahrgangsgruppe von
Kunden
Loyalität und Churn hängen ab von
Angebot, Produkttyp (Lebensdauer,
Verbrauch, Mehrfachkäufe wg.
Kreativität, Geschenk, Mode, …),
Brand/Markenstärke,
Kundenzufriedenheit.
Loyalitätsrate steigt nach dem
zweiten Kauf deutlich.
Entscheidend ist Wiederkaufsrate
(zweiter Kauf), um Stammkunden
zu gewinnen
Exskurs: Das Kohortenmodell
Musthave für Kunden- und Wiederkaufsanalyse
Kombination von Neukunden, Loyalität & Churn
0
50
100
150
200
250
300
2013 2014 2015 2016 2017
Kohorte 5
Kohorte 4
Kohorte 3
Kohorte 2
Kohorte 1
Jahr 2013 2014 2015 2016 2017
Kundenbasis 100 154 190 239 270
Neukunden 90 85 102 95
Kundenwachstum 54 36 49 31
Wachstum in % 54% 23% 26% 13%
Loyalitätsrate 100%
Kohorten 1 bis 5 100% 67%
100% 68% 74%
100% 66% 73% 79%
100% 64% 72% 78% 83%
Musterbeispiel: Aufbau Kundestamm
Definition:
Anzahl Tage ab Bestellung bis zum Eingang beim Kunden.
Aus Kundensicht ist auch Versandzeit Teil der Lieferzeit.
Treue = Quote der Sendungen, bei der Liererzeitversprechen
eingehalten wurde.
Lieferzeit und Liefertreue 8
Definition:
Kann auf allen Ebenen und in allen Teilprozessen des Unternehmens
definiert werden.
Einfache Executive Kennzahl: Net Promoter Score am Ende einer
Transaktion (Kauf oder im Customer Service) als Frühindikator für
Veränderungen
Anmerkung:
• Detailliertere Auswertung und Customer Response über Voice-of-
the-Customer Ansatz (Online Umfragen, Social Media)
Kundenzufriedenheit 9
Zum Beispiel: NPS = Net Promoter Score
Definition:
Anzahl und Quote der retournierten Artikel (Mangel oder Rückgabe)
Kann auf allen Ebenen und in allen Teilprozessen des Unternehmens
definiert werden.
Anmerkung:
• Vertiefung nach Wert, Zustand, Zeitraum bis Retoure, Gründen
Retourenquote 10
Retouren, Stornierung, Reklamation
1 Marktanteil
2 Kundenwachstum
3 Reichweite
4 Conversion
5 Customer Acquisition Cost
6 Customer Lifetime Value
7 Loyalty und Churn
8 Lieferzeit und Treue
9 Kundenzufriedenheit
10 Retourenquote
Helmar Hipp
https://de.linkedin.com/in/helmarhipp
Über 15 Jahre Managmenet Internet und digitale Industrie
Digitale Transformation und strategische Ausrichtung von
Unternehmen auf Digital Commerce
M&A, Venture Capital und PE Erfahrung aus vielen Transaktionen
Kontakt

Top10 metrics digital_e_commerce_hipp_28072015

  • 1.
    TOP 10 Metrics fürDigital und e-Commerce The essence of E-Commerce Helmar Hipp 8. Juni 2015 Helmar Hipp - July, 28 2015 https://de.linkedin.com/in/helmarhipp Metrics und KPIs: Strategisch, operativ, focussiert
  • 2.
    Entstehung TOP 10Metrics aus: • Hunderte Business-PläneGespräche, ebenso viele Meetings mit Gründern und Start-ups • Beteiligungen, Investments und viele Jahre Beteiligungscontrolling • Transformation von Unternehmen in Richtung Digital Commerce • Anmerkung: Die Begriffe KPIs (Key Performance Indicator) und Metrics werden hier analog verwendet
  • 3.
    Warum TOP10-Metrics /KPIs? • TOP10-Metrics bieten fokussierten Blick auf wichtige Kennzahlen, die die Strategieumsetzung monitoren. • Oft gibt es nur Finanzkennzahlen – Ergänzung um strategische Metrics, aber nicht Ersatz. • Manchmal zu viele Kennzahlen, die Blick auf Wesentliches verstellen. • Es gibt viel mehr wichtige Kennzahlen, aber Fokus ist wichtiger Erfolgsfaktor guten Managements und bündelt Anstrengungen.
  • 4.
    Für wen TOP10-Metrics/ KPIs? • Top-Management, um strategische Ausrichtung und Fortschritt zu steuern. • Investoren, um Wachstumsentwicklung operativ und strategisch im Blick zu behalten. • Gründer / Start-up Unternehmer, um Fokus auf wichtige operative Treiber im Geschäftsmodell zu haben.
  • 5.
    Aber Business istdoch nicht Metrics, sondern … Kunden StrategieMitarbeiter Struktur Organisation BUSINESS
  • 6.
    Ziele und Regelkreisfür Management in Unternehmen Keine Leistung ohne quantitatives Zielsetzung und Messung mit Metrics. Keine Leistungs- verbesserung ohne funktionierenden Regelkreis: Ziel Messung Abweichung Lernen / Massnahme Verbesserung
  • 7.
    Unternehmen mit einemguten Reporting- und Kennzahlensystem und darauf basierendem Management sind laut Investoren erfolgreicher. Entscheidungen sollten (fast) immer eine analytische Grundlage haben.
  • 8.
    Analytische und algorithmische Modellewerden strategischer Erfolgsfaktor im Digital Business & e- Commerce. Big Data + Algorithmik ermöglichen Preis- und Kundenintelligenz durch Individualisierung, Segmentierung, Yield Management und folglich bessere Margen.
  • 9.
    TOP10 Metrics basierenauf Pyramide weiterer Kennzahlen ERP CRM CMS Tracking SEA DAM Big Data Systeme liefern Datenpool Operative Kennzahlen / KPI der Bereiche Dashboards Information Cubes Top10 Metrics 100-200 Kennzahlen durch alle Bereiche Mehrere 100 multidimensionale Metrics X Millionen Datenpunkte
  • 10.
    Sales Revenue P&L Balance Sheet Happy Customer Zweck einesUnternehmens ist, Kunden zu gewinnen und zu halten (Peter Drucker) Umsatz und Ergebnis sind Ergebnis von erfolgreichen und effizienten Kundentransaktionen
  • 11.
    Sales Revenue P&L Balance Sheet Happy Customer Mehr Kennzahlennahe an Kunden & Prozessen notwendig Die meisten Metrics und Kennzahlen richten sich auf Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanz – zu wenig kunden- und transaktionsorientierte Metrics / KPIs. Viele Metrics / KPIs Wenig Metrics / KPIs IST SOLL
  • 12.
    TOP10+X Metrics /KPIs … quantifizieren die operative Performance des Unternehmens nahe an den wichtigsten strategischen Erfolgsfaktoren. … ergänzen Finanzkennzahlen. … sind Ausgangspunkt für Drilldown und detaillierte Kennzahlenanalysen. … sind je nach Geschäftsmodell zu ergänzen oder auch anzupassen (10+X Metrics) … sind je nach Unternehmen teils unterschiedlich definiert, wichtig ist Konsistenz innerhalb Unternehmen.
  • 13.
    • Nur solcheMetrics führen, aus denen wirklich regelmäßig Massnahmen abgeleitet werden. • Einheitliche, im Unternehmen überall bekannte und konsistente Definition • Metrics immer in Meetings diskutieren und Abweichungen & Maßnahmen definieren. • Metrics grundsätzlich im Vergleich zu Ziel-, Budget- oder Vorperiodenwerten analysieren. • Immer absolute UND prozentuale Abweichungen analysieren – sehr oft betrachten Unternehmen nicht prozentuale Abwei-chungen & haben keine Orientierung über ihre Wachstumsrate • Zeitachsen: Je nach Metric Week-to-Date (WTD), Month-to-Date (MTD), Year-to-Date (YTD), Trailing bzw. Rolling 12 Months (TTM). WTD: Montag bis aktueller Tag, MTD: 1. des Monats bis aktueller Tag, YTD: Januar bis aktueller Monat, TTM: rollierende letzte 12 Monate, vor allem bei starker Saisonalität ein guter Indikator Verwendung / Struktur von Metrics / KPIs
  • 14.
    Definition: Absatz / Umsatzdividiert durch Marktvolumen in jeweiliger Periode Anmerkungen: • Gegebenenfalls auch Varianten bei digitalen Marktplatzmodellen mit Content, Inventar oder ähnlichem. • Achtung bei Markfdefinition und Abgrenzung, inhaltlich und geographisch Marktanteil 1
  • 15.
    Definition: Kundenenentwicklung zu Vorperiodeabsolut und in Prozent WICHTIG: Konsistente unternehmensweite Definition und Verständnis zu Neukunden / Bestandskunden, z.B. Neukunde (keine Transaktion letzte 12 Monate), Bestandskunde (mind. zwei Transaktionen, davon eine in den letzten 12 Monaten) Anmerkungen: • Erweiterung um Kohortenmodell (Kundengernerationen), Passivkunden, Wiedergewinnungsquoten etc. im Cube Kundenwachstum 2 getrennt nach Neukunden + Bestandskunden = Aktivkunden
  • 16.
    Definition: Anzahl Unique Visits,Visitors oder Page Impressions zu Vorperiode absolut und in Prozent. Anmerkungen: • Im Online Marketing sind viel detailliertere und mehr Kennzahlen notwendig, im Executive Ansatz sollte man sich für eine Kennzahl entscheiden. Reichweite 3
  • 17.
    Definition: Anzahl Transaktionen/Käufe durchAnzahl Unique Visitors. Wird wesentlich beeinflusst durch Marketingtaktik/-effizienz, Qualität Plattform, Sales Funnel, Produktsortiment und Pricing. Anmerkungen: • Zerlegung des Marketing-/Sales-Funnels in Teil-Conversions, Trennung nach Neu-/Bestandskunden. • Im Online Marketing sind viel detaillierte und mehr Kennzahlen notwendig, im Executive Bereich Fokus auf eine Zahl. Conversion 4
  • 18.
    Definition: Marketing-/Sales-Kosten dividiert durchAnzahl Transaktionen WICHTIG: Saubere und vollständige Zuordnung der Marketing- /Saleskosten zu den Transaktionen – je nach Unternehmens- verständnis mit oder ohne Personalkosten. Amerkungen: • Trennung von Neukunden- und Bestandskunden • Gegebenenfalls z.B. bei ATL-Massnahmen über Umlageschlüssel pro Transaktion arbeiten. CAC 5 Customer Acquisition Costs Kundengwinnungskosten / Kunde
  • 19.
    Definition: Value oder Wertkann dabei Umsatz und/oder Gross Margin sein. Gross Margin Perspektive ist interessanter für Ergebnisrelevanz. WICHTIG: Zentrale Größe in Wachstumsszenarien, da Marketing zum Erstumsatz sehr hoch ist, in Bezug zum CLV aber ok. Anmerkungen: • Ermittlung über Data Warehouse, Business Cube oder mit Fomel • Formel: CLV = Durchschnitllicher Kundenumsatz p.a. / Churn CLV 6 Customer Lifetime Value Wert des Kunden über Kunden-Lebenszeit
  • 20.
    Positive Skalierung: ContributionMargin (CM = Deckunsgbeitrag) ist positiv >>> Marketingaufwand steigert Umsatz und CM >>> Fixkostendeckung steigt >>> Wachstum führt zu positiven Ergebnis Voraussetzung: CM > 0, je nach Reifegrad auch > x % vom Umsatz : CM = Umsatz (nach Retouren) – Wareneinsatz (Produktions- /Fertigungskosten inkl. Produktions-Personalkosten) – Versandkosten – Marketingkosten inkl. Marketing-Personalkosten Anmerkungen: • Teils ist CM bei Neukunden im Erstkauf negativ, dann CM über den CLV rechnen und prüfen, ob > 0 • Definition & Berechnung CM und CLV verstehen / hinterfragen • Wenn CM < 0, dann negative Skalierung >>> Business Modell instabil Exkurs: Die Skalierung CM (Contribution Margin), CLV und CAC in Wachstumsphasen
  • 21.
    Definition: Loyalität = Quoteder Neukunden, die in der Folgeperiode erneut kaufen. In fast allen (digitalen) Business Modellen ist der Übergang vom Erst- zum Zweitkauf entscheidend, um Bestandskunden zu generieren. Churn/Schwund = 100% - Loyalität Quote der Kunden, die in der Folgeperiode verloren gehen Anmerkung: Erweiterung im Kundengenerationenmodell (Kohortemodell) um Loyalty/Churn der Jahre 1-N Loyalty & Churn 7 Wiederkaufrate/Loyalität und Schwund
  • 22.
    Kohorte: Jahrgangsgruppe von Kunden Loyalitätund Churn hängen ab von Angebot, Produkttyp (Lebensdauer, Verbrauch, Mehrfachkäufe wg. Kreativität, Geschenk, Mode, …), Brand/Markenstärke, Kundenzufriedenheit. Loyalitätsrate steigt nach dem zweiten Kauf deutlich. Entscheidend ist Wiederkaufsrate (zweiter Kauf), um Stammkunden zu gewinnen Exskurs: Das Kohortenmodell Musthave für Kunden- und Wiederkaufsanalyse Kombination von Neukunden, Loyalität & Churn 0 50 100 150 200 250 300 2013 2014 2015 2016 2017 Kohorte 5 Kohorte 4 Kohorte 3 Kohorte 2 Kohorte 1 Jahr 2013 2014 2015 2016 2017 Kundenbasis 100 154 190 239 270 Neukunden 90 85 102 95 Kundenwachstum 54 36 49 31 Wachstum in % 54% 23% 26% 13% Loyalitätsrate 100% Kohorten 1 bis 5 100% 67% 100% 68% 74% 100% 66% 73% 79% 100% 64% 72% 78% 83% Musterbeispiel: Aufbau Kundestamm
  • 23.
    Definition: Anzahl Tage abBestellung bis zum Eingang beim Kunden. Aus Kundensicht ist auch Versandzeit Teil der Lieferzeit. Treue = Quote der Sendungen, bei der Liererzeitversprechen eingehalten wurde. Lieferzeit und Liefertreue 8
  • 24.
    Definition: Kann auf allenEbenen und in allen Teilprozessen des Unternehmens definiert werden. Einfache Executive Kennzahl: Net Promoter Score am Ende einer Transaktion (Kauf oder im Customer Service) als Frühindikator für Veränderungen Anmerkung: • Detailliertere Auswertung und Customer Response über Voice-of- the-Customer Ansatz (Online Umfragen, Social Media) Kundenzufriedenheit 9 Zum Beispiel: NPS = Net Promoter Score
  • 25.
    Definition: Anzahl und Quoteder retournierten Artikel (Mangel oder Rückgabe) Kann auf allen Ebenen und in allen Teilprozessen des Unternehmens definiert werden. Anmerkung: • Vertiefung nach Wert, Zustand, Zeitraum bis Retoure, Gründen Retourenquote 10 Retouren, Stornierung, Reklamation
  • 26.
    1 Marktanteil 2 Kundenwachstum 3Reichweite 4 Conversion 5 Customer Acquisition Cost 6 Customer Lifetime Value 7 Loyalty und Churn 8 Lieferzeit und Treue 9 Kundenzufriedenheit 10 Retourenquote
  • 27.
    Helmar Hipp https://de.linkedin.com/in/helmarhipp Über 15Jahre Managmenet Internet und digitale Industrie Digitale Transformation und strategische Ausrichtung von Unternehmen auf Digital Commerce M&A, Venture Capital und PE Erfahrung aus vielen Transaktionen Kontakt