Social Media Marketing und Microblogging Lars Heinemann & Michael Sewina Deutsche Post Leserservice 07.10.09
Inhalt Definition Social Media Vom klassischen Marketing zum Social Media Marketing Definition Social Media Marketing Konsequenzen & Umsetzung von Social Media Marketing Definition Microblogging Microblogging für Unternehmen
93% der Social Media Benutzer erwarten, dass Unternehmen im Social Web vertreten sind. Cone, Business in Social Media Study, September 2008
Was ist Social Media?
Definition Social Media „ Social Media (auch Soziale Medien) ist ein Schlagwort mit dem Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften verstanden werden, die als Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen.“ Wikipedia „ Social Communities bieten neben klassischer Werbung einzigartige Möglichkeiten für intelligentes Marketing. Integrierte und interaktive Konzepte können den Marketingeffekt deutlich steigern und führen durch Integrationen und zielgruppenaffiner Ansprache zu einer authentischen und lang anhaltenden Marken- und Produktkommunikation.  „ Norbert Schauermann (Gründer & Geschäftsführer lokalisten media GmbH) „ Social Media bedeutet für mich die Einlösung des Dialogversprechens, das dem Web schon so lange nachgesagt wird - mit all den Konsequenzen für klassische Medien und Unternehmen, Werbung, Media und PR. Consumer Empowerment eben.“ Marc Heising (Account Director Weber Shandwick, Blogger)
Social Media = Dialog, unterstützt von… Brian Solis Conversation Prism; http://www.briansolis.com/2008/08/introducing-conversation-prism.html
Social Media = Social + Media Menschen  vernetzen  sich miteinander und  teilen  ihre  Informationen . Informationen bedeutet auch  Erfahrungen , mit  Produkten, Marken  und  Unternehmen
Social Media: Word of Mouth 90% der Verbraucher vertrauen auf Empfehlungen anderer Verbraucher 70% der Verbraucher vertrauen auf  Online -Empfehlungen anderer Verbraucher Nielsen Global Online Consumer Survey, 2009   35% der Deutschen vertrauen in die Werbung Trust in Advertising, The Nielsen Company 2007
Social Media: Meinungsführer & Bezugsgruppen Wie in jeder „Gesellschaft“ bilden sich unterschiedliche Gruppen.  In und außerhalb dieser Gruppen gibt es einzelne Personen denen eine größere Aufmerksamkeit und Bedeutung zuteilt wird als anderen. Die Meinung dieser einzelnen Personen wird höher gewichtet als die der anderen    Meinungsführer
Social Media: Einfluss auf das Kaufverhalten Bezugsgruppen oder Meinungsführer beeinflussen Verhalten, Einstellungen, Normen und Werte eines Individuums Urteile über Qualität und Präferenzen bei Produkten werden davon beeinflusst, wie andere Personen darüber denken, und dass einheitliche Urteile einer Vergleichsgruppe zu einer stärkeren Urteilsangleichung führen Bezugsgruppen fungieren als Vermittler von Konsumnormen und sanktionieren die Einhaltung der Normen durch Bestrafung von abweichendem und Belohnung von konformem Verhalten. Bezugsgruppen sind umgekehrt aber auch Adressat für Verhalten den Konsumenten, das dieser demonstriert, um Gruppennormen gerecht zu werden oder um den Anschluss an neue Bezugsgruppen zu finden  Der Einfluss der Bezugsgruppe bei verschiedenen Produkten unterschiedlich. Der Einfluss auf Alltagsprodukte des privaten Bedarfs ist in der Regel sehr gering. Im Gegensatz dazu hat die Bezugsgruppe starken Einfluss auf die Markenwahl von Produkten, über die sie sich selbst identifizieren und gegen andere abgrenzen.  Kann ein Unternehmen über Social Media andere im Verhalten beeinflussen?  Gesamtverband Kommunikationsagenturen, 2009
Social Media: Greifbar 14.000.000 Artikel in der Wikipedia 3.600.000.000 Fotos auf flickr Ø 3.000.000 Tweets pro Tag auf Twitter
Social Media: Greifbar (2) 250.000.000 Benutzer auf Facebook Ø 100.000.000 Videos werden täglich auf YouTube angesehen mehr als 200.000.000 Blogs
Social Media: Greifbar (3) über 1.000.000 Bewertungen von Kneipen, Restaurants, Sehenswürdigkeiten, etc. Ø  38.000.000 Visits im Monat auf dem Verbraucherportal ciao!
Was bedeutet das für das Marketing?
Zur Erinnerung: Klassisches Marketing im Web Kontrolliert Produkt-orientiert Exklusiv Zentral Organisiert Kampagnen-basierend Zielgruppen-orientiert Das Unternehmen kontrolliert und organisiert den Informationsfluss der Kampagne. Als „Antwort“ des Empfängers wird nicht der Dialog erwartet, sondern der Kauf.
Vom klassischen zum Social Media Marketing Klassisches Online-Markting ist demzufolge ein Monolog Social Media hingegen ist ein Dialog, dieser zeichnet sich aus durch: Authentizität Offenheit Transparenz Viraliltät Folglich kann und sollte man Social Media nicht als weiteren Kanal für sein (Monolog-)Marketing ansehen. Die Menschen erwarten, dass derjenige der „spricht“ auch „zuhört“. Social Media Marketing!
Definition Social Media Marketing „ Interaction between a company and individual via [digital] delivery channels, intended to share commercial content that will lead to a sale and/or be passed along to others.“ Peter Kim (Blogger & Senior Partner Dachis Group) „ Social marketing injects humanity into the delivery and reception of business communications by emphasizing relationships and meaningful experiences with people rather than simple transactions with publics. “ Shannon Paul ( Communications Manager & Social Media Strategist PEAK6 Online) “ Reality is, everyone who engages in social media on a regular basis is a social media marketer, it’s just a matter of what we’re marketing. Some people are looking to change the world, others to change what people buy and still others just want to make friends.“ Jonathan Fields (Firmengründer & Marketer)
Was ist zu tun?
Social Media Marketing: Grundsätzliches Social Media nicht als Kampagne begreifen, sondern als Dialog. Dazu sollte eine Social Media  Strategie  definiert werden. Die Mitarbeiter sollten mit einbezogen werden, z.B. in Form einer Social Media Guideline Diese erklärt zu welchem Zweck und in welcher Form das Unternehmen im Social Web aktiv ist Außerdem gibt sie Richtlinie vor, wie sich die Mitarbeiter selbst im Social Web verhalten sollen
Social Media Marketing: Grundsätzliches Vorgehen Social Media verstehen Zuhören/Beobachten Community finden Partizipieren Erfolge messen  Impressions  ≠ Erfolg
Social Media Marketing: Konsequenzen (Werbe/Marketing-)Botschaften sind keine Dialoge! Social bedeutet, dass man bereit sein muss etwas zu teilen/auszutauschen. Social Media Marketing bedeutet, dass man die Kontrolle über die Kommunikation und den Content abgibt. Zulassen von Eigendynamik.
93% der Social Media Benutzer erwarten, dass Unternehmen im Social Web vertreten sind. Cone, Business in Social Media Study, September 2008
Social Media Marketing: Effekte Social Media Marketing kann verschiedene Effekte haben: Kunden-Service Kunden-Bindung Kunden-Gewinnung Meinungsführerschaft Networking Produkt/Ideen-Entwicklung (   Crowdsourcing) Public Relations
Microblogging am Beispiel Twitter Ist eine rudimentäre Form des Bloggings, bei der kurze Textnachrichten in chronologischer Reihenfolge veröffentlicht werden können. Bei Twitter dürfen diese Nachrichten max. 140 Zeichen lang sein. Benutzer können anderen Benutzern folgen, um in ihrem Account zu sehen, was die anderen Benutzer schreiben. Die Schnittstelle (API) von Twitter ist offen    Kann über Drittapplikationen benutzt werden (z.B. Desktop-Widgets, Mobile-Apps, anderen Social-Netzworks)
Microblogging für Unternehmen am Beispiel: Dell Outlet auf Twitter Dell erkannte früh das Potenzial von Twitter und startete bereits 2007 DellOutlet Dell kommuniziert dort die aktuellen Angebote an Second-Hand-, B- und Refurbished-Ware Darüber hinaus wird auch der Dialog mit den Benutzern von den Dell Mitarbeitern gepflegt. Erfolge über 1.000.000 Follower ca. 2 Mio. $ direkt umgesetzt  ca.1 Mio. $ über dell.com ausgelöst CRN Australia, 2009
Microblogging für Unternehmen: Chancen offene Programmierschnittstelle: Online-Dienst lässt sich leicht in eigene Softwareprojekte integrieren  Öffentliche Meinung verfolgen ("Marktforschung") Feedback und Ideen sammeln  Informationen teilen  Channel-Funktion  schnellere Informationsverteilung in Projekten Markenbildung  Linkbaiting Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, 2009
Microblogging im Unternehmen: Chancen (2) hohe Bindung an das Unternehmen  direkte Sicht in den Meinungsmarkt Frühwarninstrument für mögliche Krisen  Aktualtiät und Schnelllebigkeit  Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, 2009
Microblogging für Unternehmen: Risiken Herausforderung Aktualtiät und Schnelllebigkeit bei zeitnaher Beantwortung von Anfragen Twitter-Squatting (Aneignung eines Accounts unter falschem Namen) Nichtkommunikation Mitarbeiter verhalten sich nicht optimal (   Social Media Guidelines)
Microblogging im Unternehmen: Einsatzgebiete Networking unter Kollegen Berichterstattung Verbreitung der Unternehmenskultur Projektmanagement Betriebliches Vorschlagswesen Marketing / Verkauf Marktforschung Kundenbetreuung / CRM Krisenmanagement Recruiting
Microblogging im Unternehmen: Einsatzgebiete (2) Statusberichte über persönliche Verfügbarkeit  Kommunikation von Ideen, die im Micro-Blog diskutiert und dadurch schnell weiterentwickelt werden  Hinweise auf interessante (unternehmensrelevante) Links im Internet inkl. persönlichen Kommentaren  Diskussion über bestimmte Funktionen und Elemente auf Websites  schneller Erfahrungsaustausch ähnlich eines Chats (Skype, IRC etc.)  Archivierung von Ideen und Diskussionen inkl. Suchmaschine  Steigerung der Transparenz durch eine „öffentliche“ Diskussion im Unternehmen  Reduktion des E-Mail-Aufkommens  Teambildungseffekte durch bessere und schnellere Kommunikation  Verbesserung der Qualitätssicherung
93% der Social Media Benutzer erwarten, dass Unternehmen im Social Web vertreten sind. Cone, Business in Social Media Study, September 2008

Social Media 27.08. Heinemann Sewina

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    Social Media Marketingund Microblogging Lars Heinemann & Michael Sewina Deutsche Post Leserservice 07.10.09
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    Inhalt Definition SocialMedia Vom klassischen Marketing zum Social Media Marketing Definition Social Media Marketing Konsequenzen & Umsetzung von Social Media Marketing Definition Microblogging Microblogging für Unternehmen
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    93% der SocialMedia Benutzer erwarten, dass Unternehmen im Social Web vertreten sind. Cone, Business in Social Media Study, September 2008
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    Definition Social Media„ Social Media (auch Soziale Medien) ist ein Schlagwort mit dem Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften verstanden werden, die als Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen.“ Wikipedia „ Social Communities bieten neben klassischer Werbung einzigartige Möglichkeiten für intelligentes Marketing. Integrierte und interaktive Konzepte können den Marketingeffekt deutlich steigern und führen durch Integrationen und zielgruppenaffiner Ansprache zu einer authentischen und lang anhaltenden Marken- und Produktkommunikation. „ Norbert Schauermann (Gründer & Geschäftsführer lokalisten media GmbH) „ Social Media bedeutet für mich die Einlösung des Dialogversprechens, das dem Web schon so lange nachgesagt wird - mit all den Konsequenzen für klassische Medien und Unternehmen, Werbung, Media und PR. Consumer Empowerment eben.“ Marc Heising (Account Director Weber Shandwick, Blogger)
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    Social Media =Dialog, unterstützt von… Brian Solis Conversation Prism; http://www.briansolis.com/2008/08/introducing-conversation-prism.html
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    Social Media =Social + Media Menschen vernetzen sich miteinander und teilen ihre Informationen . Informationen bedeutet auch Erfahrungen , mit Produkten, Marken und Unternehmen
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    Social Media: Wordof Mouth 90% der Verbraucher vertrauen auf Empfehlungen anderer Verbraucher 70% der Verbraucher vertrauen auf Online -Empfehlungen anderer Verbraucher Nielsen Global Online Consumer Survey, 2009 35% der Deutschen vertrauen in die Werbung Trust in Advertising, The Nielsen Company 2007
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    Social Media: Meinungsführer& Bezugsgruppen Wie in jeder „Gesellschaft“ bilden sich unterschiedliche Gruppen. In und außerhalb dieser Gruppen gibt es einzelne Personen denen eine größere Aufmerksamkeit und Bedeutung zuteilt wird als anderen. Die Meinung dieser einzelnen Personen wird höher gewichtet als die der anderen  Meinungsführer
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    Social Media: Einflussauf das Kaufverhalten Bezugsgruppen oder Meinungsführer beeinflussen Verhalten, Einstellungen, Normen und Werte eines Individuums Urteile über Qualität und Präferenzen bei Produkten werden davon beeinflusst, wie andere Personen darüber denken, und dass einheitliche Urteile einer Vergleichsgruppe zu einer stärkeren Urteilsangleichung führen Bezugsgruppen fungieren als Vermittler von Konsumnormen und sanktionieren die Einhaltung der Normen durch Bestrafung von abweichendem und Belohnung von konformem Verhalten. Bezugsgruppen sind umgekehrt aber auch Adressat für Verhalten den Konsumenten, das dieser demonstriert, um Gruppennormen gerecht zu werden oder um den Anschluss an neue Bezugsgruppen zu finden Der Einfluss der Bezugsgruppe bei verschiedenen Produkten unterschiedlich. Der Einfluss auf Alltagsprodukte des privaten Bedarfs ist in der Regel sehr gering. Im Gegensatz dazu hat die Bezugsgruppe starken Einfluss auf die Markenwahl von Produkten, über die sie sich selbst identifizieren und gegen andere abgrenzen. Kann ein Unternehmen über Social Media andere im Verhalten beeinflussen? Gesamtverband Kommunikationsagenturen, 2009
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    Social Media: Greifbar14.000.000 Artikel in der Wikipedia 3.600.000.000 Fotos auf flickr Ø 3.000.000 Tweets pro Tag auf Twitter
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    Social Media: Greifbar(2) 250.000.000 Benutzer auf Facebook Ø 100.000.000 Videos werden täglich auf YouTube angesehen mehr als 200.000.000 Blogs
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    Social Media: Greifbar(3) über 1.000.000 Bewertungen von Kneipen, Restaurants, Sehenswürdigkeiten, etc. Ø 38.000.000 Visits im Monat auf dem Verbraucherportal ciao!
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    Was bedeutet dasfür das Marketing?
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    Zur Erinnerung: KlassischesMarketing im Web Kontrolliert Produkt-orientiert Exklusiv Zentral Organisiert Kampagnen-basierend Zielgruppen-orientiert Das Unternehmen kontrolliert und organisiert den Informationsfluss der Kampagne. Als „Antwort“ des Empfängers wird nicht der Dialog erwartet, sondern der Kauf.
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    Vom klassischen zumSocial Media Marketing Klassisches Online-Markting ist demzufolge ein Monolog Social Media hingegen ist ein Dialog, dieser zeichnet sich aus durch: Authentizität Offenheit Transparenz Viraliltät Folglich kann und sollte man Social Media nicht als weiteren Kanal für sein (Monolog-)Marketing ansehen. Die Menschen erwarten, dass derjenige der „spricht“ auch „zuhört“. Social Media Marketing!
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    Definition Social MediaMarketing „ Interaction between a company and individual via [digital] delivery channels, intended to share commercial content that will lead to a sale and/or be passed along to others.“ Peter Kim (Blogger & Senior Partner Dachis Group) „ Social marketing injects humanity into the delivery and reception of business communications by emphasizing relationships and meaningful experiences with people rather than simple transactions with publics. “ Shannon Paul ( Communications Manager & Social Media Strategist PEAK6 Online) “ Reality is, everyone who engages in social media on a regular basis is a social media marketer, it’s just a matter of what we’re marketing. Some people are looking to change the world, others to change what people buy and still others just want to make friends.“ Jonathan Fields (Firmengründer & Marketer)
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    Social Media Marketing:Grundsätzliches Social Media nicht als Kampagne begreifen, sondern als Dialog. Dazu sollte eine Social Media Strategie definiert werden. Die Mitarbeiter sollten mit einbezogen werden, z.B. in Form einer Social Media Guideline Diese erklärt zu welchem Zweck und in welcher Form das Unternehmen im Social Web aktiv ist Außerdem gibt sie Richtlinie vor, wie sich die Mitarbeiter selbst im Social Web verhalten sollen
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    Social Media Marketing:Grundsätzliches Vorgehen Social Media verstehen Zuhören/Beobachten Community finden Partizipieren Erfolge messen  Impressions ≠ Erfolg
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    Social Media Marketing:Konsequenzen (Werbe/Marketing-)Botschaften sind keine Dialoge! Social bedeutet, dass man bereit sein muss etwas zu teilen/auszutauschen. Social Media Marketing bedeutet, dass man die Kontrolle über die Kommunikation und den Content abgibt. Zulassen von Eigendynamik.
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    93% der SocialMedia Benutzer erwarten, dass Unternehmen im Social Web vertreten sind. Cone, Business in Social Media Study, September 2008
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    Social Media Marketing:Effekte Social Media Marketing kann verschiedene Effekte haben: Kunden-Service Kunden-Bindung Kunden-Gewinnung Meinungsführerschaft Networking Produkt/Ideen-Entwicklung (  Crowdsourcing) Public Relations
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    Microblogging am BeispielTwitter Ist eine rudimentäre Form des Bloggings, bei der kurze Textnachrichten in chronologischer Reihenfolge veröffentlicht werden können. Bei Twitter dürfen diese Nachrichten max. 140 Zeichen lang sein. Benutzer können anderen Benutzern folgen, um in ihrem Account zu sehen, was die anderen Benutzer schreiben. Die Schnittstelle (API) von Twitter ist offen  Kann über Drittapplikationen benutzt werden (z.B. Desktop-Widgets, Mobile-Apps, anderen Social-Netzworks)
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    Microblogging für Unternehmenam Beispiel: Dell Outlet auf Twitter Dell erkannte früh das Potenzial von Twitter und startete bereits 2007 DellOutlet Dell kommuniziert dort die aktuellen Angebote an Second-Hand-, B- und Refurbished-Ware Darüber hinaus wird auch der Dialog mit den Benutzern von den Dell Mitarbeitern gepflegt. Erfolge über 1.000.000 Follower ca. 2 Mio. $ direkt umgesetzt ca.1 Mio. $ über dell.com ausgelöst CRN Australia, 2009
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    Microblogging für Unternehmen:Chancen offene Programmierschnittstelle: Online-Dienst lässt sich leicht in eigene Softwareprojekte integrieren Öffentliche Meinung verfolgen ("Marktforschung") Feedback und Ideen sammeln Informationen teilen Channel-Funktion schnellere Informationsverteilung in Projekten Markenbildung Linkbaiting Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, 2009
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    Microblogging im Unternehmen:Chancen (2) hohe Bindung an das Unternehmen direkte Sicht in den Meinungsmarkt Frühwarninstrument für mögliche Krisen Aktualtiät und Schnelllebigkeit Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, 2009
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    Microblogging für Unternehmen:Risiken Herausforderung Aktualtiät und Schnelllebigkeit bei zeitnaher Beantwortung von Anfragen Twitter-Squatting (Aneignung eines Accounts unter falschem Namen) Nichtkommunikation Mitarbeiter verhalten sich nicht optimal (  Social Media Guidelines)
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    Microblogging im Unternehmen:Einsatzgebiete Networking unter Kollegen Berichterstattung Verbreitung der Unternehmenskultur Projektmanagement Betriebliches Vorschlagswesen Marketing / Verkauf Marktforschung Kundenbetreuung / CRM Krisenmanagement Recruiting
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    Microblogging im Unternehmen:Einsatzgebiete (2) Statusberichte über persönliche Verfügbarkeit Kommunikation von Ideen, die im Micro-Blog diskutiert und dadurch schnell weiterentwickelt werden Hinweise auf interessante (unternehmensrelevante) Links im Internet inkl. persönlichen Kommentaren Diskussion über bestimmte Funktionen und Elemente auf Websites schneller Erfahrungsaustausch ähnlich eines Chats (Skype, IRC etc.) Archivierung von Ideen und Diskussionen inkl. Suchmaschine Steigerung der Transparenz durch eine „öffentliche“ Diskussion im Unternehmen Reduktion des E-Mail-Aufkommens Teambildungseffekte durch bessere und schnellere Kommunikation Verbesserung der Qualitätssicherung
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    93% der SocialMedia Benutzer erwarten, dass Unternehmen im Social Web vertreten sind. Cone, Business in Social Media Study, September 2008