Selbstbestimmtes
Geschichtslernen
Schulblogs
WEBINAR–VERLAUF
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Warum? Voraussetzungen des Lernens
Lernen 2.0: individuell und kollaborativ
Projektlernen und Lernen mit Web 2.0

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Projektblog 1: Präsentieren + Kommunizieren
Projektblog 2: Materiallager + Präsentation
Projektblog 3: Materiallager, Präsentation +
Partizipation an der Lernprozess-Gestaltung
Warum? Voraussetzungen des Lernens
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besondere Probleme mit Thema NS+Holocaust
„Schüler haben keine Lust mehr auf das Thema.“
„Schüler sind fasziniert vom Thema, wollen aber
andere Dinge wissen, als die relevanten.“
„Schüler mit Migrationshintergrund ?“
„Ich, Lehrer, habe Probleme mit dem Thema.“
„aus den Massenmedien viel falsches Wissen“
„schon so lange her, keine Zeitzeugen mehr“
„sowieso viel zu wenig Unterrichtsstunden“
Voraussetzungen des Lernens
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Wenn eine übliche Verfahrensweise nicht mehr
funktioniert, dann muss man auf eine
allgemeinere Stufe zurückgehen, um zu klären,
welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen.
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Gegenstand
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Schüler

Lehrer

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Dieses „didaktische
Dreieck“ kann nicht,
wie oft behauptet wird,
das allgemeinste
Modell von „Lernen“
sein.
Voraussetzungen des Lernens: 1. Sinn
Das geht
mich an!

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seinen eigenen Zugang
zum Gegenstand finden
sich in Beziehung zum
Gegenstand setzen
einen persönlichen
Sinn bilden
„Was bedeutet das
Ding mir?“
eigene echte Fragen
Lernmotive entwickeln
Foto: CC-BY-Albert Greiner
Voraussetzungen des Lernens: 2. Dialog
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Perspektiven austauschen
Fragen klären
Erfahrungen teilen
Dissens als
Herausforderung nutzen
Übereinstimmungen als
Bestätigung erleben
Unterstützung und
Zusammenarbeit genießen
Foto: CC-BY-Rudolf Bonvie
Lernen 2.0: individuell und kollaborativ
Übliche Vorstellung und Praxis:
entweder

oder

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Lehrer erklärt alles



Lehrer ist zentrale Person 

gemeinsames Lernen:
alle das Gleiche

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Schüler machen
„Selbstlernen“
Lehrer wird nicht gebraucht
Individuelles Lernen:
jeder für sich alleine, isoliert

Moderner „Kompromiss“:
Ab und an kooperative (= arbeitsteilige) Gruppenarbeit, in der
Inhalte, Material, Ziele und Fragen, womöglich auch noch die
Zusammensetzung der Gruppe vorgegeben sind.
Lernen 2.0: individuell und kollaborativ

Wie schaffen wir es, dass
heute unsere Kinder und
Wie können wir heute in
Jugendlichenermöglichen,
in der Schule
der Schule
an ihren eigenen echten
dass die Schüler an
Fragen arbeiten und dabei
ihren eigenen Fragen
möglichst viel von- und
und dabei möglichst
miteinander lernen?
viel miteinander
arbeiten?

Foto: CC-BY-NC-SA-penelopejonze
Lernen 2.0: individuell und kollaborativ
Übliche Vorstellung und Praxis:
entweder

oder



Lehrer erklärt alles



Lehrer ist zentrale Person 

gemeinsames Lernen:
alle das Gleiche





Schüler machen
„Selbstlernen“
Lehrer wird nicht gebraucht
Individuelles Lernen:
jeder für sich alleine, isoliert

Moderner „Kompromiss“:
Ab und an kooperative (= arbeitsteilige) Gruppenarbeit, in
der Inhalte, Material, Ziele und Fragen, womöglich auch
noch die Zusammensetzung der Gruppe vorgegeben sind.
Unter solchen Bedingungen sind
persönliche Sinnbildung,
das Arbeiten an eigenen echten Fragen und
vielstimmiger ausdauernder Dialog

heute selten möglich
– wenn sie es in Schule denn jemals waren.
Lernen 2.0: individuell und kollaborativ
nicht vorgeben: stattdessen geben:
 didaktisierte
 Begegnung mit dem Gegenstand
Stoffe, Material  Strukturen,heute in
Wie können wir Prozeduren
 Inhalte
 Instrumente
der Schule ermöglichen,
 Fragen
 großes Angebot an Informationsdass die Schüler an
 Ziele
u. Kommunikationsmöglichkeiten
ihren eigenen Fragen
 Ergebnisse
 Anleitung u. Unterstützung durch
und dabei möglichst
Gruppenmoderation u.
viel miteinander
Einzel- / Teamberatung

arbeiten?

Foto: CC-BY-NC-SA-penelopejonze
Projektlernen Lehrerhandreichung
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

Allgemeine Info über Prinzipien,
Strukturen, Prozeduren,
Instrumente, Lehrerhandeln
Beschreibung eines Projekts, das
damit im „normalen“ Stundenplan
durchgeführt wurde
http://projektmigrationintegration.
wordpress.com/projektkonzept/
Warum Blogs?

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Blogs können die Welt einfangen:
Informieren
Blogs sind Publikationsorte:
Präsentieren
Blogs sind Gesprächsorte:
Kommunizieren
Links zu den Blogs und Materialien
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http://ewgprojektblog.wordpress.com
Besuch der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
http://migrationintegration.wordpress.com
Schülerprojekt zum Thema Migration-Integration
http://projektmigrationintegration.wordpress.com
Blog mit den Info-Materialien zum „Nachmachen“
http://gegenwartdervergangenheit.wordpress.com
Blog zur Lehrerbildung Projektlernen an der
Gedenkstätte Neuengamme
http://lisarosa.wordpress.com Blogwerkstatt

Selbstbestimmtes Geschichtslernen mit Weblogs in der Schule

  • 2.
    Selbstbestimmtes Geschichtslernen Schulblogs WEBINAR–VERLAUF   Warum? Voraussetzungen desLernens Lernen 2.0: individuell und kollaborativ Projektlernen und Lernen mit Web 2.0    Projektblog 1: Präsentieren + Kommunizieren Projektblog 2: Materiallager + Präsentation Projektblog 3: Materiallager, Präsentation + Partizipation an der Lernprozess-Gestaltung
  • 3.
    Warum? Voraussetzungen desLernens         besondere Probleme mit Thema NS+Holocaust „Schüler haben keine Lust mehr auf das Thema.“ „Schüler sind fasziniert vom Thema, wollen aber andere Dinge wissen, als die relevanten.“ „Schüler mit Migrationshintergrund ?“ „Ich, Lehrer, habe Probleme mit dem Thema.“ „aus den Massenmedien viel falsches Wissen“ „schon so lange her, keine Zeitzeugen mehr“ „sowieso viel zu wenig Unterrichtsstunden“
  • 4.
    Voraussetzungen des Lernens  Wenneine übliche Verfahrensweise nicht mehr funktioniert, dann muss man auf eine allgemeinere Stufe zurückgehen, um zu klären, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen. es G s ell c Sc t af h Gegenstand ule h Schüler Lehrer  Dieses „didaktische Dreieck“ kann nicht, wie oft behauptet wird, das allgemeinste Modell von „Lernen“ sein.
  • 5.
    Voraussetzungen des Lernens:1. Sinn Das geht mich an!       seinen eigenen Zugang zum Gegenstand finden sich in Beziehung zum Gegenstand setzen einen persönlichen Sinn bilden „Was bedeutet das Ding mir?“ eigene echte Fragen Lernmotive entwickeln Foto: CC-BY-Albert Greiner
  • 6.
    Voraussetzungen des Lernens:2. Dialog       Perspektiven austauschen Fragen klären Erfahrungen teilen Dissens als Herausforderung nutzen Übereinstimmungen als Bestätigung erleben Unterstützung und Zusammenarbeit genießen Foto: CC-BY-Rudolf Bonvie
  • 7.
    Lernen 2.0: individuellund kollaborativ Übliche Vorstellung und Praxis: entweder oder  Lehrer erklärt alles  Lehrer ist zentrale Person   gemeinsames Lernen: alle das Gleiche   Schüler machen „Selbstlernen“ Lehrer wird nicht gebraucht Individuelles Lernen: jeder für sich alleine, isoliert Moderner „Kompromiss“: Ab und an kooperative (= arbeitsteilige) Gruppenarbeit, in der Inhalte, Material, Ziele und Fragen, womöglich auch noch die Zusammensetzung der Gruppe vorgegeben sind.
  • 8.
    Lernen 2.0: individuellund kollaborativ Wie schaffen wir es, dass heute unsere Kinder und Wie können wir heute in Jugendlichenermöglichen, in der Schule der Schule an ihren eigenen echten dass die Schüler an Fragen arbeiten und dabei ihren eigenen Fragen möglichst viel von- und und dabei möglichst miteinander lernen? viel miteinander arbeiten? Foto: CC-BY-NC-SA-penelopejonze
  • 9.
    Lernen 2.0: individuellund kollaborativ Übliche Vorstellung und Praxis: entweder oder  Lehrer erklärt alles  Lehrer ist zentrale Person   gemeinsames Lernen: alle das Gleiche   Schüler machen „Selbstlernen“ Lehrer wird nicht gebraucht Individuelles Lernen: jeder für sich alleine, isoliert Moderner „Kompromiss“: Ab und an kooperative (= arbeitsteilige) Gruppenarbeit, in der Inhalte, Material, Ziele und Fragen, womöglich auch noch die Zusammensetzung der Gruppe vorgegeben sind.
  • 10.
    Unter solchen Bedingungensind persönliche Sinnbildung, das Arbeiten an eigenen echten Fragen und vielstimmiger ausdauernder Dialog heute selten möglich – wenn sie es in Schule denn jemals waren.
  • 11.
    Lernen 2.0: individuellund kollaborativ nicht vorgeben: stattdessen geben:  didaktisierte  Begegnung mit dem Gegenstand Stoffe, Material  Strukturen,heute in Wie können wir Prozeduren  Inhalte  Instrumente der Schule ermöglichen,  Fragen  großes Angebot an Informationsdass die Schüler an  Ziele u. Kommunikationsmöglichkeiten ihren eigenen Fragen  Ergebnisse  Anleitung u. Unterstützung durch und dabei möglichst Gruppenmoderation u. viel miteinander Einzel- / Teamberatung arbeiten? Foto: CC-BY-NC-SA-penelopejonze
  • 12.
    Projektlernen Lehrerhandreichung    Allgemeine Infoüber Prinzipien, Strukturen, Prozeduren, Instrumente, Lehrerhandeln Beschreibung eines Projekts, das damit im „normalen“ Stundenplan durchgeführt wurde http://projektmigrationintegration. wordpress.com/projektkonzept/
  • 13.
    Warum Blogs?    Blogs könnendie Welt einfangen: Informieren Blogs sind Publikationsorte: Präsentieren Blogs sind Gesprächsorte: Kommunizieren
  • 14.
    Links zu denBlogs und Materialien      http://ewgprojektblog.wordpress.com Besuch der KZ-Gedenkstätte Neuengamme http://migrationintegration.wordpress.com Schülerprojekt zum Thema Migration-Integration http://projektmigrationintegration.wordpress.com Blog mit den Info-Materialien zum „Nachmachen“ http://gegenwartdervergangenheit.wordpress.com Blog zur Lehrerbildung Projektlernen an der Gedenkstätte Neuengamme http://lisarosa.wordpress.com Blogwerkstatt