Projektlernen mit
(komplexen) digitalen
Medienformen
@LisaRosa
WAS muss heute gelernt werden?
Literacy 2 für Alle
Kritisches Denken
Kreativität
Kommunikation
Kollaboration
Komplexitätsdenken
logisch systematisch
denken und systemisch
fachlogisch denken und
trans- und interdisziplinär
historisch denken
versatil denken
= „big picture“ und tiefen
Spezial-Fokus
2
WIE muss gelernt werden?
dominante Lernformen
Buchdruck-Zeitalter
lehrerzentriert
belehrend
systematisch
objektivistisch
de-kontextualisiert
allein
feststehendes Ergebnis
vorgegebene Bedeutung
Digitales Zeitalter
lernendenzentriert
forschend
problemorientiert
perspektivisch
re-kontextualisiert
im Austausch mit anderen
ergebnisoffen
persönlicher Sinn
@LisaRosa 3
 Lernmodell: Büffeln Lernmodell: Rauskriegen
Projektlern-Prinzipien:
Auf die Denke kommt es an!
1. Lernprozess am persönlichen Sinn – den individuellen Fragen –
der einzelnen Schüler*innen entlang
2. kollaborativ: Zusammenarbeit ist nicht Arbeitsteilung, sondern
Kommunikation über den gemeinsamen komplexen Gegenstand
3. Paradigmenwechsel:
Was gibt die Lehrkraft den Schüler*innen - und was nicht?
4. Lehrerrolle: Moderator von Lernprozessen statt Klausurtrainer
Neuer Wein in alte Schläuche
Paradigmenwechsel
• Stoffe,"Inhalte"
• Ziele
• Material
• Fragestellungen
= nicht vorgeben!
= stattdessen geben:
• Begegnung mit komplexem Gegenstand
• Aufgabe: Was bedeutet er für dich?
• Strukturen und Prozess-Organisation
• Instrumente, Mittel und Medien
• großes Angebot an Info-Material und
Kommunikationsmöglichkeiten -
auch mit Experten via social media
• Moderation von Gruppen- und Plenums-
Prozessen und Einzelberatung
Fazit: Kontrolle der Prozesse
statt der Inhalte
Nicht der Gegenstand, der „Stoff“ oder gar das Material müssen
didaktisch-methodisch aufbereitet werden, sondern die
Lernumgebung, die Strukturen und Prozesse
Projektspirale (Prozess-Struktur)
4 kritische Stellen
1. Das Problem beim Lernen sind die Fragen
• Wer stellt sie?
• bearbeitbare und gleichzeitig eigene Fragen
• viel Zeit, viel Kommunikation
• individuelle Fragen vs. Teamfragen
• Das Arbeitsvorhaben nicht vergessen!
2. Motivations-Kurve
3. Ergebnisqualität
 genügend Kommunikation einplanen
• in verschiedenen Formen
• den gesamten Prozess entlang
• zB. Zwischenstandsplenum mit moderierter Peer-Beratung über vorläufige
Ergebnisse und Arbeitsprobleme
• Einzelberatung
 Die Lehrkraft ist nicht nur Begleitung, sondern auch Sparringspartner
• Nicht zufrieden geben mit erstbesten Lösungen
• Schüler*innen herausfordern mit kritischen Nachfragen
• Konfrontieren mit Ergebnissen anderer Schüler*innen
4. Bewertung
• Ja!
• eine der ersten Entscheidungen, spätestens nach dem Einstieg
• Bewertungskriterien mit den Schüler*innen zusammen festlegen
• verschiedene Modelle zur Bewertung von Einzel- /Gruppenleistung
Digitale Medienformen
 Etherpad
• Forschungsfragen und Arbeitsvorhaben klären
• gemeinsam an Texten bzw. Plänen arbeiten
• Arbeitsprobleme sammeln, diskutieren
• Diskussionen dokumentieren
 Weblog
• Informationsmaterial zur Auswahl zusammenstellen
• direkt am Infomaterial diskutieren
• Arbeitsprodukte veröffentlichen und kommentieren
• Feedback von innen und außen einholen
• Expertengespräche mit außerschulischen Partnern führen
Praxisbeispiel
15
https://li.hamburg.de/publikationen/
5307326/globales-lernen-postwachstum
• Einführung in das Problem Wachstumsdilemma
• Einführung in die Prinzipien der Projektarbeit
• Einführung in die Arbeit mit Blogs
• Beschreibung des durchgeführten Projekts
• Stolpersteine, Tipps und Tricks
• Projektmappe und Arbeitsblätter
• Arte-Film „Weniger ist mehr“
• Komplettes Buch und Auszüge aus
Tim Jackson, Wohlstand ohne Wachstum
https://mehristweniger.wordpress.com
Lisa Rosa
lisa.rosa@li-hamburg.de
Twitter @lisarosa
https://www.slideshare.net/lisarosa
https://shiftingschool.wordpress.com

Projektlernen

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  • 2.
    WAS muss heutegelernt werden? Literacy 2 für Alle Kritisches Denken Kreativität Kommunikation Kollaboration Komplexitätsdenken logisch systematisch denken und systemisch fachlogisch denken und trans- und interdisziplinär historisch denken versatil denken = „big picture“ und tiefen Spezial-Fokus 2
  • 3.
    WIE muss gelerntwerden? dominante Lernformen Buchdruck-Zeitalter lehrerzentriert belehrend systematisch objektivistisch de-kontextualisiert allein feststehendes Ergebnis vorgegebene Bedeutung Digitales Zeitalter lernendenzentriert forschend problemorientiert perspektivisch re-kontextualisiert im Austausch mit anderen ergebnisoffen persönlicher Sinn @LisaRosa 3  Lernmodell: Büffeln Lernmodell: Rauskriegen
  • 4.
    Projektlern-Prinzipien: Auf die Denkekommt es an! 1. Lernprozess am persönlichen Sinn – den individuellen Fragen – der einzelnen Schüler*innen entlang 2. kollaborativ: Zusammenarbeit ist nicht Arbeitsteilung, sondern Kommunikation über den gemeinsamen komplexen Gegenstand 3. Paradigmenwechsel: Was gibt die Lehrkraft den Schüler*innen - und was nicht? 4. Lehrerrolle: Moderator von Lernprozessen statt Klausurtrainer
  • 5.
    Neuer Wein inalte Schläuche
  • 6.
    Paradigmenwechsel • Stoffe,"Inhalte" • Ziele •Material • Fragestellungen = nicht vorgeben! = stattdessen geben: • Begegnung mit komplexem Gegenstand • Aufgabe: Was bedeutet er für dich? • Strukturen und Prozess-Organisation • Instrumente, Mittel und Medien • großes Angebot an Info-Material und Kommunikationsmöglichkeiten - auch mit Experten via social media • Moderation von Gruppen- und Plenums- Prozessen und Einzelberatung
  • 7.
    Fazit: Kontrolle derProzesse statt der Inhalte Nicht der Gegenstand, der „Stoff“ oder gar das Material müssen didaktisch-methodisch aufbereitet werden, sondern die Lernumgebung, die Strukturen und Prozesse
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    1. Das Problembeim Lernen sind die Fragen • Wer stellt sie? • bearbeitbare und gleichzeitig eigene Fragen • viel Zeit, viel Kommunikation • individuelle Fragen vs. Teamfragen • Das Arbeitsvorhaben nicht vergessen!
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    3. Ergebnisqualität  genügendKommunikation einplanen • in verschiedenen Formen • den gesamten Prozess entlang • zB. Zwischenstandsplenum mit moderierter Peer-Beratung über vorläufige Ergebnisse und Arbeitsprobleme • Einzelberatung  Die Lehrkraft ist nicht nur Begleitung, sondern auch Sparringspartner • Nicht zufrieden geben mit erstbesten Lösungen • Schüler*innen herausfordern mit kritischen Nachfragen • Konfrontieren mit Ergebnissen anderer Schüler*innen
  • 13.
    4. Bewertung • Ja! •eine der ersten Entscheidungen, spätestens nach dem Einstieg • Bewertungskriterien mit den Schüler*innen zusammen festlegen • verschiedene Modelle zur Bewertung von Einzel- /Gruppenleistung
  • 14.
    Digitale Medienformen  Etherpad •Forschungsfragen und Arbeitsvorhaben klären • gemeinsam an Texten bzw. Plänen arbeiten • Arbeitsprobleme sammeln, diskutieren • Diskussionen dokumentieren  Weblog • Informationsmaterial zur Auswahl zusammenstellen • direkt am Infomaterial diskutieren • Arbeitsprodukte veröffentlichen und kommentieren • Feedback von innen und außen einholen • Expertengespräche mit außerschulischen Partnern führen
  • 15.
    Praxisbeispiel 15 https://li.hamburg.de/publikationen/ 5307326/globales-lernen-postwachstum • Einführung indas Problem Wachstumsdilemma • Einführung in die Prinzipien der Projektarbeit • Einführung in die Arbeit mit Blogs • Beschreibung des durchgeführten Projekts • Stolpersteine, Tipps und Tricks • Projektmappe und Arbeitsblätter • Arte-Film „Weniger ist mehr“ • Komplettes Buch und Auszüge aus Tim Jackson, Wohlstand ohne Wachstum https://mehristweniger.wordpress.com
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